Erfassung von Amphibienarten im südlichen Sachsen-Anhalt
- Status
- Vergeben
- Angebotsfrist
- 26.01.2026, 23:59 (Europe/Berlin)
- Geschätzter Wert
- Nicht angegeben
- Lose
- 1
- Auftraggeber
- Landesamt für Umweltschutz Sachsen-Anhalt
- Erfüllungsregion
- Sachsen-Anhalt, Deutschland
- Verfahren
- Offenes Verfahren
- Auftragsart
- Dienstleistung
- Veröffentlicht
- 23.12.2025
- CPV-Codes
- Dienstleistungen im Umweltschutz (90700000)
- Bekanntmachung
- evergabe-online.de
- Bekanntmachungsnummer
- 856932-2025
- Verfahrensnummer
- 3d202619-f5e2-4d76-b304-e86036b1e7b2
Fragenkatalog
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Kurzbeschreibung
Das Landesamt für Umweltschutz Sachsen-Anhalt schreibt die faunistische Kartierung von Amphibienarten für das Jahr 2029 aus. Das Untersuchungsgebiet umfasst ca. 587 km² auf sechs Messtischblättern zwischen Weißenfels, Nebra und Eckartsberga. Die Leistung beinhaltet drei Begehungstermine pro Gebiet sowie die Bewertung des Erhaltungszustandes nach FFH-Richtlinie.
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Leistungsbeschreibung
Ziel des Projektes ist die Erfassung der aktuellen Verbreitung und Bestandssituation von Amphibienarten im südlichen Teil Sachsen-Anhalts bei Naumburg. Die Erfassung soll mit einem besonderen Fokus auf die Arten der Anhänge II und IV der FFH-Richtlinie erfolgen. Die Leistung beinhaltet die Erfassung des gesamten Artinventars an insgesamt 3 Begehungsterminen, eine Bewertung des Erhaltungszustandes der vorgefundenen Populationen von Arten der Anhänge II und IV der FFH-Richtlinie sowie die Dokumentation der Ergebnisse. Gegenstand des vorliegenden Ausschreibungsverfahrens ist die Erfassung der Amphibien im Jahr 2029 auf insgesamt 6 Messtischblättern. Das für die Untersuchungen vorgesehene Projektgebiet (im Folgenden UG) befindet sich im Süden Sachsen-Anhalts zwischen den Ortschaften Weißenfels im Osten sowie Braunsbedra und Nebra (Unstrut) im Norden. Das UG wird im Süden und Westen durch die thüringische Landesgrenze begrenzt und erreicht dort die Ausläufer der Hohen Schrecke (vgl. Abb. 1). Es umfasst insgesamt eine Gesamtfläche von ca. 587,06 km2, was einer Fläche von ca. 4,61 vollen Messtischblättern entspricht (im Mittel 127,3 km2/MTB) (Abb. 1, Tab. 1). MTB-Nr. MTB-Bezeichnung Anmerkung Fläche in km2 4734 Wiehe anteilig 59,77 4735 Nebra (Unstrut) vollständig 129,43 4736 Freyburg (Unstrut) vollständig 129,43 4737 Weißenfels vollständig 129,43 4834 Buttstädt anteilig 23,1 4835 Eckartsberga anteilig 115,9 Summe 587,06 ... Für den Endbericht gilt folgender Termin: 23.11.2029 ... In Ermangelung eines ausreichend zur Verfügung stehenden Zeichenvorrats entnehmen Sie bitte weitere Angaben den detaillierten Beschreibungen zu den jeweiligen Losen sowie der Anlage 2_Leistungsbeschreibung.
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Leistungen nach Losen (1)
LOT-0000 · Erfassung von Amphibienarten mit besonderem Fokus auf die Arten der Anhänge II und IV der FFH-Richtlinie zwischen Weißenfels, Eckartsberga und Nebra in 2029
Ziel der Leistung ist die Erfassung der Artengruppe Amphibien an möglichst vielen geeigneten Gewässern innerhalb des jeweiligen Messtischblattes (MTB), wobei Gewässer mit hohem Potenzial für Arten der Anhänge II und IV prioritär zu behandeln sind. Für die Erfassung sollen je Messtischblatt mindestens 3 Begehungen vorgenommen werden, wobei für eine Begehung eines vollständigen Messtischblattes jeweils 4 (möglichst zusammenhängende) Geländetage (mit jeweils 8 Kartierstunden) zu absolvieren sind (entspricht einem Geländetag je Beg. und MTB Q). Für die gesamte Erfassung (mindestens 3 Begehungen) stehen somit 12 volle Geländetage je MTB zur Verfügung. Diese sind in jedem Fall - unabhängig von der Anzahl kartierter Gewässer - vollständig zu absolvieren. Aufgrund der Größe des Untersuchungsgebietes und der z. T. kurzen Populationsmaxima von ausgewählten Arten an den Gewässern (Explosivlaicher) sollten die o. g. Geländetage auf mehrere, parallel arbeitende Erfasser aufgeteilt werden. Eine exakte Anzahl zu erfassender Gewässer wird nicht vorgegeben, da diese bei Zugrundelegung des o. a. Zeiteinsatzes in Abhängigkeit der örtlichen Gegebenheiten stark variieren kann (Größe von Gewässern, Fahrstrecken zw. Gewässern etc.) und generell gilt, das Maximum der im o. a. Zeiteinsatz möglichen Gewässer zu erfassen. Je Messtischblatt sind aber 25 zu kartierende Gewässer als absolutes Minimum zu betrachten (entspricht 6,25 Gewässer pro Geländetag). Hinsichtlich der Auswahl der Gewässer ist darauf zu achten, dass diese möglichst gleichmäßig im gesamten MTB und den MTB-Q verteilt liegen und keine Kartierlücken existieren. Im Vorfeld der Kartierung sollten je MTB oder MTB-Q entsprechende Arbeitskarten (oder digitale Karten) erstellt werden, auf denen alle anhand von Geodaten (BTNT, OSM-Gewässerdaten etc.) identifizierbaren, vornummerierten Gewässer (MTB-weise forlaufende Nummerierung im Schema: „3437-001“) sowie ggf. bekannte Artvorkommen dargestellt werden. Entsprechende Daten werden nach Auftragsvergabe vom LAU zur Verfügung gestellt. Mit Hilfe dieser Karten/digitalen Grundlagen können die MTB im Gelände systematisch begangen und kartiert werden. An den Gewässern im UG sind zwischen Mitte März/Anfang April und Mitte Mai 2029 die Populationen der Amphibien zu erfassen. Eine entsprechende Vorauswahl der im MTB geeignetsten Gewässer kann vorab anhand der Karten sowie im Rahmen der ersten Begehung erfolgen. Die für Amphibien geeigneten Gewässer sind insgesamt an mindestens 3 Terminen zur Hauptreproduktionszeit der relevanten Amphibienarten zu kartieren, wobei die Begehungen überwiegend nachts erfolgen müssen. Im Idealfall erfolgt die erste Begehung im März sowohl tagsüber, als auch in der Dämmerung/nachts (z. B. von 14:00-22:00), so dass bei Tageslicht eine Vorauswahl der geeignetsten Gewässer im MTB-Q und am Abend eine erneute Begehung zur eigentlichen Erfassung stattfinden. Dieser Ansatz sollte auch für die weiteren Begehungen verfolgt werden, um die Nachweiswahrscheinlichkeit zu erhöhen, wobei bei der zweiten und dritten Begehung mindestens 5 der 8 Kartierstunden jeweils nach Einbruch der Dunkelheit erfolgen müssen. Sollten im vorgegebenen Zeitansatz je MTBQ (8 h) alle Gewässer des MTBQ erfasst worden sein und das Zeitbudget noch nicht ausgeschöpft sein, können zusätzlich weitere Gewässer im Nachbar-MTB des jeweiligen Loses ausgewählt und kartiert werden. ... Alle weiteren Informationen finden Sie in der Anlage 2_Leistungsbeschreibung, da der Zeichenvorrat hier zur Abbildung nicht ausreicht.
Frist: 26.01.2026, 01:00 (Europe/Berlin)
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Ausschlussgründe nach §§ 123, 124 GWB Nachforderung auf Grundlage von § 56 VgV
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Zum UrsprungsportalAnforderungen
Ausschlussgründe nach §§ 123, 124 GWB Nachforderung auf Grundlage von § 56 VgV
Änderungen und Bieterfragen
1 Eintrag- 06.07.2026VergabebekanntmachungBekanntmachung 462501-2026
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