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Ergänzungen zur Vereinbarung nach §6 Abs. 4 LkSG // unter Sonstiges
Bezugnehmend auf die Vereinbarung nach § 6 Abs. 4 LkSG mit unmittelbaren Lieferanten möchten wir im Folgenden weiter konkretisieren was die Universitätsmedizin Greifswald unter
den umweltbezogenen Sorgfaltspflichten versteht. Mit den Aspekten beschäftigen wir uns
auch im Rahmen unserer Tätigkeiten und beabsichtigen zukünftig verstärkt Nachhaltigkeitskri- terien in unsere operativen Prozesse einzubinden (z.B. im Rahmen von Ausschreibungen in
Beschaffungsprozessen):
Einsparung von Ressourcen
Wir achten bewusst auf den Umgang mit Materialien und Produkten, um Verschwendung
entgegenzuwirken. Bei unseren Lieferanten achten wir darauf, ob eine systematische
Entwicklung von Produkten und Dienstleistungen praktiziert wird, die dazu beiträgt, den Einsatz von Energie, Wasser und weiteren Rohstoffen entlang des gesamten Produktle-
benszyklus zu reduzieren. Darüber hinaus ist uns eine Entwicklung hin zu Kreislaufwirt-
schaft wichtig.
Vermeiden von kritischen Inhaltsstoffen
Uns ist es wichtig, dass kritische Inhaltsstoffe vermieden werden. Bei unseren Lieferanten
achten wir darauf, dass zum Schutz des Lebens an Land und unter Wasser (Biodiversität)
im Rahmen der Möglichkeiten umweltfreundliches Rohmaterial eingesetzt wird.
Chemikalien oder andere Materialien, die bei ihrer Freisetzung in die Umwelt eine Gefahr
darstellen, sind zu ermitteln und so zu handhaben, dass beim Umgang mit diesen Stoffen,
der Beförderung, Lagerung, Nutzung, beim Recycling oder der Wiederverwendung und
bei ihrer Entsorgung die Sicherheit gewährleistet ist.
Reduktion von Abfall
Wir möchten in Zusammenarbeit mit unseren Lieferanten weiter Abfall reduzieren und die
Rückgewinnung von Rohstoffen fördern.
Daher wünschen wir uns, dass Lieferanten Abfälle minimieren und die Kreislaufwirtschaft
fördern, indem sie wiederverwertbare Produkte und Verpackungen, auch herstellerüber-
greifend, herstellen bzw. einsetzen und somit die Rückführung von Wertstoffen zum Re- cycling erleichtern.
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Reduktion der Treibhausgasemissionen
Für die Universitätsmedizin Greifswald erheben wir zukünftig jährlich unsere Treibhaus-
gasbilanz nach dem GHG (Greenhouse Gas Protocoll). Insbesondere in der Lieferkette wünschen wir uns dazu zukünftig weitere Daten zur Ökobilanz der Produkte (Product
Life Cycle Analyse).
Unser Ziel ist es, dass insbesondere bei Beschaffung in Zukunft der Preis ins Verhältnis
zu Umwelt-Auswirkungen gesetzt werden kann.
Wir wünschen uns daher Lieferanten, die mit ihren Geschäftsaktivitäten verbundene
CO Emissionen wirksam reduzieren. In diesem Zuge unterstützen Lieferanten ggf. 2 auch herstellerübergreifend möglichst gebündelte Bestellungen, um den CO -Fußab- 2 druck für den Transport zu minimieren.
Betriebliches Energie- und Umweltmanagementsystem
Wir beachten gesetzliche Anforderungen und internationale Normen zum Umweltschutz.
Für die Universitätsmedizin Greifswald streben wir eine Energie- und Umweltmanage-
mentsystem Zertifizierung an.
Das wünschen wir uns auch von unseren Lieferanten und erfragen daher sukzessive, insbesondere bei Ausschreibungen, ob ein Umweltmanagementsystem oder ein ver-
gleichbares System bereits angewendet wird (z.B: 14001 / EMAS).