Beratung zur Öffentlichkeitsbeteiligung bei der Stilllegung des Endlagers Morsleben

Status
Vergeben
Angebotsfrist
Nicht angegeben
Geschätzter Wert
746.000 EUR
Lose
1
Erfüllungsregion
Sachsen-Anhalt, Deutschland
Verfahren
Verhandlungsverfahren mit Aufruf
Auftragsart
Dienstleistung
Veröffentlicht
17.09.2026
CPV-Codes
Beratung im Bereich Öffentlichkeitsarbeit (79416200)
Bekanntmachung
ted.europa.eu
Bekanntmachungsnummer
641892-2026
Verfahrensnummer
cc0a2706-54e4-4efb-a643-ee6957fb27e7

Fragenkatalog

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Kurzbeschreibung

Die Bundesgesellschaft für Endlagerung mbH beauftragt Beratungsleistungen zur Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung eines erneuten Öffentlichkeitsbeteiligungsverfahrens für die Stilllegung des Endlagers Morsleben in Sachsen-Anhalt. Der Auftrag umfasst insbesondere die fachlich-redaktionelle Erstellung der erforderlichen Unterlagen sowie die strategische und psychologische Vorbereitung und Begleitung des Erörterungstermins im Planfeststellungsverfahren. Im Endlager wurden von 1971 bis 1998 rund 37.000 Kubikmeter schwach- und mittelradioaktive Abfälle eingelagert; der geschätzte Auftragswert beträgt 746.000 Euro. Ein konkreter Ausführungszeitraum ist nicht angegeben.

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Leistungsbeschreibung

Das Endlager für radioaktive Abfälle Morsleben wurde im ehemaligen Kali- und Steinsalzbergwerk Bartensleben errichtet. Die Einlagerung von radioaktiven Abfällen begann im Jahr 1971 und endete im Jahr 1998. In diesem Zeitraum wurden ca. 37.000 m³ schwach- und mittelradioaktive Abfälle eingelagert. Die Stilllegung wurde bereits in den 90er Jahren beim Ministerium für Umwelt und Naturschutz des Landes Sachsen-Anhalt beantragt. Hierzu wird ein Planfeststellungsverfahren durchgeführt. Bereits in der Vergangenheit wurde ein Öffentlichkeitsbeteiligungsverfahren mit Scopingverfahren im Rahmen der Umweltverträglichkeitsprüfung durchgeführt. Ein Erörterungstermin fand im Jahr 2011 statt. Aufgrund von Änderungen im Umweltrecht ist zur Erlangung des Planfeststellungsbeschlusses für die Stilllegung des Endlagers Morsleben erneut ein Öffentlichkeitsbeteiligungsverfahren durchzuführen. In diesem Zusammenhang benötigt die BGE fachlich-redaktionelle Unterstützung bei der Erstellung, der für die Öffentlichkeitsbeteiligung erforderlichen Unterlagen sowie bei der strategischen und psychologischen Vorbereitung und Begleitung während des Erörterungstermins.

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Leistungen nach Losen (1)

  • LOT-0000 · Beratungsleistungen für die Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung des Öffentlichkeitsbeteiligungsverfahren zur Stilllegung des ERA Morsleben523.410 EUR

    Das Endlager für radioaktive Abfälle Morsleben wurde im ehemaligen Kali- und Steinsalzbergwerk Bartensleben errichtet. Die Einlagerung von radioaktiven Abfällen begann im Jahr 1971 und endete im Jahr 1998. In diesem Zeitraum wurden ca. 37.000 m³ schwach- und mittelradioaktive Abfälle eingelagert. Die Stilllegung wurde bereits in den 90er Jahren beim Ministerium für Umwelt und Naturschutz des Landes Sachsen-Anhalt beantragt. Hierzu wird ein Planfeststellungsverfahren durchgeführt. Bereits in der Vergangenheit wurde ein Öffentlichkeitsbeteiligungsverfahren mit Scopingverfahren im Rahmen der Umweltverträglichkeitsprüfung durchgeführt. Ein Erörterungstermin fand im Jahr 2011 statt. Aufgrund von Änderungen im Umweltrecht ist zur Erlangung des Planfeststellungsbeschlusses für die Stilllegung des Endlagers Morsleben erneut ein Öffentlichkeitsbeteiligungsverfahren durchzuführen. In diesem Zusammenhang benötigt die BGE fachlich-redaktionelle Unterstützung bei der Erstellung, der für die Öffentlichkeitsbeteiligung erforderlichen Unterlagen sowie bei der strategischen und psychologischen Vorbereitung und Begleitung während des Erörterungstermins.

Wie wird das Angebot bewertet?

LOT-0000 · Beratungsleistungen für die Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung des Öffentlichkeitsbeteiligungsverfahren zur Stilllegung des ERA Morsleben

Für die preisliche Angebotsbewertung wird eine Punkteskala von 0 bis 30 Punkten festgelegt.30 Punkte erhält das Angebot mit dem niedrigsten Angebotspreis. 0 Punkte erhält ein Angebot mit dem 1,8-fachen des niedrigsten Angebotspreises. Die Punktebewertung für die dazwischenliegenden Angebotspreise erfolgt über eine lineare Interpolation und wird auf zwei Stellen nach dem Komma kaufmännisch gerundet
Das Zuschlagskriterium Personal berücksichtigt die Qualifikation und Erfahrung des mit der Ausführung des Auftrags betrauten Mitarbeiters/in (§ 58 Abs. 2 Satz 2 VgV) und setzt sich aus der erreichten Punktzahl der jeweiligen Unterkriterien zusammen: • 15 Punkte -> Personal 2.1 Berufserfahrung (Dauer) & fachliche Ausbildung • 25 Punkte -> Personal 2.2 Spezifische Mitarbeiter-Referenzen & Methodenkompetenz (Leistung) • 10 Punkte -> Personal 2.3 Präsentation des Konzeptes mit Vorstellung durch den/die zur Leistungserbringung vorgesehenen Mitarbeiter/in. Hintergrund der Gewichtung ist, dass die Stilllegung des Endlagers für radioaktive Abfälle Morsleben neben der Qualität der eingereichten Unterlagen von der Beratung/ Unterstützung der BGE im Öffentlichkeitsbeteiligungsverfahren abhängt. Damit einhergehend von der fachlichen Expertise und der psychologischen Kompetenz des/der eingesetzten Mitarbeiters/in.
Vom Bieter ist mit dem verbindlichen Angebot ein Konzept zu übergeben. Darin ist nachvollziehbar darzustellen, wie der Bieter beabsichtigt die Aufgaben gemäß Leistungsbeschreibung umzusetzen, d.h. es beschreibt das methodische Vorgehen zur Unterstützung der BGE im Rahmen des Öffentlichkeitsbeteiligungsverfahren. Es wird erwartet, dass die wesentlichen Problemstellungen erkannt werden (u.a. Aufwände und Vorgehensweisen bei einem Erörterungstermin im Präsenzformat oder als Onlinekonsultation) und vom Bieter im Hinblick darauf in seinem Konzept Umsetzungsstrategien und Lösungsmöglichkeiten genannt werden, die eine bestmöglichen Abarbeitung der Gesamtaufgabe plausibel erscheinen lassen. Der Bieter hat darauf zu achten, eindeutige Formulierungen zu verwenden. Unklarheiten gehen zu Lasten der Konzeptbewertung. Die Punktzahl P_Konzept wird nach der folgenden Formel ermittelt: P_Konzept=(vom Bieter erreichte Unterpunkte )/(12 Unterpunkte) x 20

Vergabeunterlagen

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