Baufeldfreimachung und Gebäuderückbau im T-Bereich der Konversionsfläche Ellwangen

Status
Vergeben
Angebotsfrist
09.02.2026, 12:00 (Europe/Berlin)
Geschätzter Wert
Nicht angegeben
Lose
1
Erfüllungsregion
Baden-Württemberg, Deutschland
Verfahren
Offenes Verfahren
Auftragsart
Bauleistung
Veröffentlicht
08.01.2026
CPV-Codes
Anzeigen
  • Beton (44114000)
  • Bauarbeiten (45000000)
  • Abbrucharbeiten (45111100)
  • Baureifmachung und Abräumung (45111200)
  • Abbauarbeiten (45111300)
  • Aushub- und Erdbewegungsarbeiten (45112000)
  • Bodenabtrag (45112200)
  • Aushubarbeiten (45112400)
  • Landschaftsgärtnerische Arbeiten (45112700)
  • Betonarbeiten (45262300)
  • Asbestbeseitigungsarbeiten (45262660)
  • Umbau von Gebäuden (45262700)
  • Abwasser- und Abfallbeseitigungs-, Reinigungs- und Umweltschutzdienste (90000000)
  • Dienstleistungen im Zusammenhang mit radioaktiven, giftigen, medizinischen und gefährlichen Abfällen (90520000)
  • Asbestbeseitigung (90650000)
  • Schadstoffrückverfolgung und -überwachung und Sanierung (90740000)
Bekanntmachung
dtvp.de
Bekanntmachungsnummer
10395-2026
Verfahrensnummer
df157ba5-9048-443a-853b-29af162bc5a4

Fragenkatalog

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Kurzbeschreibung

Die Entwicklungsgesellschaft Ellwangen schreibt den selektiven Rückbau von 13 Gebäudekomplexen mit einem Gesamtbrutto-Rauminhalt von ca. 108.300 m³ aus. Die Arbeiten umfassen neben dem mineralischen Rückbau auch die Bodensanierung auf dem Konversionsgelände. Der Ausführungszeitraum ist für den 06.04.2026 bis zum 29.12.2026 terminiert.

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Leistungsbeschreibung

Teil 2 Baufeldfreimachung (mineralischer Rückbau und Bodensanierung)

Leistungen nach Losen (1)

  • LOT-0001 · Baufeldfreimachung - Rückbau T-Bereich - Konversion Ellwangen

    Die Arbeiten der Baufeldfreimachung des T-Bereichs erstrecken sich vom 06.04.2026 bis 29. 12.2026. Die Kernleistung besteht im selektiven Gebäuderückbau von insgesamt 13 Gebäudekomplexen mit einer Gesamtbrutto-Rauminhalt (BRI) von etwa 108.300 m³. Darunter befinden sich Großflächenhallen wie Gebäude 79 mit 28.360 m³ BRI sowie Gebäude 70 mit 14.000 m³ BRI. Weitere zu rückbauende Strukturen sind Gebäude 68 bis 78 sowie 80 mit einer kombinierten BRI von etwa 80.000 m³. Vier Gebäude (68, 69, 73, 74) unterliegen emissionsarmem Rückbau. Hinzu kommen Rampen (Gebäude 114, 115, 119, 121, 122) und Lagerflächen im östlichen Bereich mit insgesamt 1.814 m² sowie das Wachhaus an der Schrankenanlage Südtor und Zapfsäulen. Die Oberflächenrückbauleistungen umfassen 16.000 m² Betongroßflächenplatten (davon 7.000 m² emissionsarm), 2.725 m² Asphaltschichten verschiedener Dicken bis 25 cm, 18.433 m² Pflasterbelag sowie 12.000 m³ mineralische Trag- und Deckschichten. Besondere Gefahrstoffe wie asbest- und teerhaltige Fugenmassen in einer Gesamtlänge von 5.500 m müssen entfernt werden. Für den Rückbau unterirdischer Anlagen sind 651 m Kanäle (DN 300-600 mm), circa 150 Schächte (Regen-, Mischwasser-, Trinkwasser- und Stromschächte), 6 Erdtanks (5-50 m³) sowie 2 Abscheideranlagen auszubauen und zu entsorgen. Ein PAK-haltiger Fernwärmetunnel Hungerberg mit einer Länge von 170 m wird ebenso wie die KMF-haltigen Fernwärmeleitungen mit 937 m Länge rückgebaut. Aus dem baustelleninternen Betonbruch sollen insgesamt 87.000 t durch eine RAP-Stra Prüfstelle güteüberwachter Recycling-Beton (RC-Material) in den Körnungen 0/32 und 0/45 mm mit einer mobilen Brecheranlage hergestellt werden. Davon werden 42.000 t auf eine externe Lagerfläche in Ellwangen transportiert und 45.000 t auf interne Bereitstellungsflächen des Baufeldes gebracht. Die Qualitätssicherung erfolgt durch eine vom AN zu stellende RAP-Stra-zertifizierte Prüfstelle mit umfassender Güteüberwachung einschließlich Sieblinienprüfungen, Frost-Tau-Wechsel-Tests und LA-Wert-Bestimmungen. Für Erdarbeiten und Aushub kontaminierter Bereiche sind rund 7.500 m³ Aushub in den Hot-Spot-Bereichen sowie der Kontaminationsverdachtsfläche "Alten Straße" vorgesehen, davon etwa 940 m³ kontaminierter Boden. Die Rückverfüllung mit baustelleninternem Material umfasst insgesamt 13.940 m³. Die Gefahrstoffsanierungen beinhaltet Mineralwolle (KMF-haltig), asbesthaltige Fugenmaterialien und Flachdichtungen, 3.270 m² teerhaltige Wandanstriche an erdberührten Wänden sowie zinkhaltige Schutzanstriche in Stahl- und Betonschächten. Sämtliche gefährlichen und nicht-gefährlichen Abfälle werden nach abfalltechnischer Einstufung (RC1-3, DK0-II, BM-F0-F3) fachgerecht entsorgt. Die Baustelleneinrichtung umfasst das Umsetzen von Schutzzäune von 490 m Länge mit 3 Torverschlüssen, eine 5-50-Tonnen-Baustellenwaage, Reifenwaschanlage mit Wasseraufbereitung, temporäre Baustraßen (1.728 m² Tragschicht, 3.620 m² Lagerfläche) und die mobile Brecheranlage. Besonderheiten sind baubegleitende ökologische Maßnahmen wie Amphibienschutzzäune und Zauneidechsenburgen. Alle Gefahrstoffarbeiten unterliegen TRGS-Anforderungen mit obligatorischen Gefährdungsbeurteilungen, Betriebsanweisungen und Behördenmitteilungen.

    Frist: 09.02.2026, 01:00 (Europe/Berlin)

Anforderungen an deinen Betrieb

Es gelten die gesetzlichen Ausschlussvoraussetzungen nach §§ 123 bis 126 GWB. Der Bieter hat anzugeben, ob Ausschlussgründe nach §§ 123, 124 GWB vorliegen und ob er selbst bzw. ein nach Satzung oder Gesetz für den Bewerber Vertretungsberechtigter in den letzten zwei Jahren -gem. § 21 Abs. 1 Arbeitnehmerentsendegesetz oder -gem. § 98c Aufenthaltsgesetz oder -gem. § 19 Mindestlohngesetz oder -gem. § 21 Abs. 1 Satz 1 und 2 Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz Freiheitsstrafe von mehr als drei Monaten oder einer Geldstrafe von mehr als 90 Tagessätzen oder einer Geldbuße von mehr als 2.500 Euro belegt worden ist. Nicht fristgerecht eingereichte Angebote bzw. schriftliche (in Papierform eingereichte) oder formlose Angebote werden im weiteren Verfahren nicht berücksichtigt. Der Bieter hat anzugeben, inwieweit sein Unternehmen einen Bezug zu Russland hat. Dafür ist die "Eigenerklaerung-Russland" auszufüllen und als Teil des Angebots abzugeben. Diese Erklärung ist auch für Unterauftragnehmer, Lieferanten oder Eignungsverleiher gem. den Bedingungen der Erklärung abzugeben. Bzgl. der Prüfung der Ausschlussgründe ist anzugeben: - Angabe, ob ein Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares gesetzlich geregeltes Verfahren eröffnet/die Eröffnung beantragt/mangels Masse abgelehnt/ein Insolvenzplan rechtskräftig bestätigt wurde oder ob sich das Unternehmen in Liquidation befindet, - Angabe, dass nachweislich keine schwere Verfehlung begangen wurde, die die Zuverlässigkeit als Bieter in Frage stellt, - Angabe, das die Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie Beiträgen zur gesetzlichen Sozialversicherung ordnungsgemäß erfüllt ist. Unterlagen, die auf Verlangen der Vergabestelle vorzulegen sind: - Rechtskräftig bestätigter Insolvenzplan (falls eine Erklärung über das Vorliegen eines solchen Insolvenzplanes angegeben wurde), - Unbedenklichkeitsbescheinigung der tariflichen Sozialkasse, falls das Unternehmen beitragspflichtig ist, - Unbedenklichkeitsbescheinigung des Finanzamtes bzw. Bescheinigung in Steuersachen, falls das Finanzamt eine solche Bescheinigung ausstellt, - Freistellungsbescheinigung nach § 48b Einkommensteuergesetz, - Vorname, Name, Geburtsdatum und Geburtsort aller Geschäftsführer und Prokuristen, - Nachweise hinsichtlich einer eventuell durchgeführten Selbstreinigung. Unterlagen werden gem. § 16a EU VOB/A nachgefordert. Fehlende Preisangaben werden hingegen nicht nachgefordert.

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LOT-0001 · Baufeldfreimachung - Rückbau T-Bereich - Konversion Ellwangen

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Änderungen und Bieterfragen

1 Eintrag
  1. 11.06.2026VergabebekanntmachungBekanntmachung 400739-2026

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