Zustandserfassung und Sanierungsplanung für Karlsruher Hauptsammler

Status
Vergeben
Angebotsfrist
20.03.2026, 10:00 (Europe/Berlin)
Geschätzter Wert
Nicht angegeben
Lose
1
Erfüllungsregion
Baden-Württemberg, Deutschland
Verfahren
Verhandlungsverfahren mit Aufruf
Auftragsart
Dienstleistung
Veröffentlicht
20.02.2026
CPV-Codes
Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen (71000000)
Bekanntmachung
subreport.de
Bekanntmachungsnummer
121250-2026
Verfahrensnummer
28b3c424-a284-43b5-9fa8-0cd2763e434b

Fragenkatalog

Deine Fragen an die Ausschreibung, beantwortet aus Bekanntmachung und Unterlagen.

Kurzbeschreibung

Die Stadt Karlsruhe, Tiefbauamt – Stadtentwässerung, vergibt Ingenieurleistungen zur Untersuchung und Bewertung von rund 13 Kilometern Hauptsammlern in Karlsruhe. Dazu gehören die Kanalbegehung und Videodokumentation, die Erfassung und Beurteilung von Schäden sowie die Ausarbeitung möglicher Sanierungsverfahren für drei Kanalabschnitte; die Teilnahmefrist endet am 20. März 2026.

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Leistungsbeschreibung

Im Rahmen der Eigenkontrollverordnung und der Sicherung eines funktionierenden Abwassersystems sollen mehrere Hauptsammler mit einer Gesamtlänge von ca. 13 km auf ihren baulichen und betrieblichen Zu-stand durch eine Kanalbegehung erfasst werden. Hierbei soll der Kanalbestand erhoben und aktualisiert werden. Die Sichtprüfung der Kanäle ist mit einem Video zu dokumentieren, welches mit Stationierung und Bildeinblendung erstellt werden soll. Es sind alle Schäden lagerichtig zu erfassen und nach DIN EN 13508 umfassend anzusprechen und zu codieren. Hierbei liegt die vollständige Datenverantwortung beim Auftragnehmer. An die Zustandserfassung an-schließend ist eine ingenieurtechnische Kanalzustandsbeurteilung nach DWA M 149-2 zu erstellen. Alle Schäden werden auf die Kriterien Dichtigkeit, Stand- und Betriebssicherheit beurteilt. Die Schadensrelevanz ist hierbei auf Großprofile zu adaptieren. Der Kanalbestand ist zu überprüfen, zu ergänzen und/oder richtig-zustellen. Für festgestellte Schäden ist eine Variantenbetrachtung je der drei Teilbereiche (Hauptentlastungskanal, nördlicher Hauptentlastungskanal und östlicher Entlastungskanal) für mögliche Sanierungsverfahren auszuarbeiten. Wo erforderlich, ist durch eine vertiefte Zustandserfassung eine zweckdienliche Planungsbasis zu schaffen. Die Sammler umfassen den Hauptentlastungskanal von der Sophienstraße bis zum Klärwerk (An der Wässerung, ca. 4,0 km), den nördlichen Hauptentlastungskanal vom Adenauerring bis zur Friedrich-Naumann-Straße (ca. 2,5 km) sowie den östlichen Entlastungskanal von der Durlacher Allee bis zur Kläranlage (ca. 6,5 km). Die Haltungsdimensionen reichen dabei von Kreisprofilen DN1400 bis DN 2600 und Ei-Profilen 1200/1800 bis 2150/2600. Durch den Auftragnehmer sollen die folgenden, in vier Unterpunkte aufgeteilten Leistungen angeboten werden. Eine detaillierte Aufgabenbeschreibung ist der Anlage Anforderungsprofil_Zustandsbewertung_KA zu entnehmen.

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Leistungen nach Losen (1)

  • LOT-0001 · Ingenieurplanungsleistungen gem. Leistungsbild

    Im Rahmen der Eigenkontrollverordnung und der Sicherung eines funktionierenden Abwassersystems sollen mehrere Hauptsammler mit einer Gesamtlänge von ca. 13 km auf ihren baulichen und betrieblichen Zu-stand durch eine Kanalbegehung erfasst werden. Hierbei soll der Kanalbestand erhoben und aktualisiert werden. Die Sichtprüfung der Kanäle ist mit einem Video zu dokumentieren, welches mit Stationierung und Bildeinblendung erstellt werden soll. Es sind alle Schäden lagerichtig zu erfassen und nach DIN EN 13508 umfassend anzusprechen und zu codieren. Hierbei liegt die vollständige Datenverantwortung beim Auftragnehmer. An die Zustandserfassung an-schließend ist eine ingenieurtechnische Kanalzustandsbeurteilung nach DWA M 149-2 zu erstellen. Alle Schäden werden auf die Kriterien Dichtigkeit, Stand- und Betriebssicherheit beurteilt. Die Schadensrelevanz ist hierbei auf Großprofile zu adaptieren. Der Kanalbestand ist zu überprüfen, zu ergänzen und/oder richtig-zustellen. Für festgestellte Schäden ist eine Variantenbetrachtung je der drei Teilbereiche (Hauptentlastungskanal, nördlicher Hauptentlastungskanal und östlicher Entlastungskanal) für mögliche Sanierungsverfahren auszuarbeiten. Wo erforderlich, ist durch eine vertiefte Zustandserfassung eine zweckdienliche Planungsbasis zu schaffen. Die Sammler umfassen den Hauptentlastungskanal von der Sophienstraße bis zum Klärwerk (An der Wässerung, ca. 4,0 km), den nördlichen Hauptentlastungskanal vom Adenauerring bis zur Friedrich-Naumann-Straße (ca. 2,5 km) sowie den östlichen Entlastungskanal von der Durlacher Allee bis zur Kläranlage (ca. 6,5 km). Die Haltungsdimensionen reichen dabei von Kreisprofilen DN1400 bis DN 2600 und Ei-Profilen 1200/1800 bis 2150/2600. Durch den Auftragnehmer sollen die folgenden, in vier Unterpunkte aufgeteilten Leistungen angeboten werden. Eine detaillierte Aufgabenbeschreibung ist der Anlage Anforderungsprofil_Zustandsbewertung_KA zu entnehmen.

Anforderungen an deinen Betrieb

Sämtliche gesetzliche Ausschlussgründe aller Art, u.a.: - Zwingende und fakultative Ausschlussgründe: Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 42 VgV i.V.m. §§ 123, 124 GWB / § 73 Abs. 3 VgV und i. S. v. § 21 Abs. 1 (AentG), § 98c (AufenthG), § 19 Abs. 1 (MiLoG), § 21 (SchwarzArbG). - RusslandSanktionen gem. 5. EU-Sanktionspaket nach Verordnung (EU) 2022/576 v. 08.04.2022: Erklärung, dass kein Bezug zu Russland im Sinne der Vorschrift besteht (Formular 2). - Tariftreue- und Mindestentgeltverpflichtungen nach dem Tariftreue- und Mindestlohngesetz (LTMG): Verpflichtungserklärung der Tariftreue- und Mindestentgeltverpflichtungen nach dem Tariftreue- und Mindestlohngesetz für öffentliche Aufträge nach Landestariftreue- und Mindestlohngesetz – LTMG (Formular 3). -Bestätigung zur Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung über die Eintragung in das Berufs-/Handelsregister über Angabe der Berufs-/Handelsregisternummer -Eigenerklärung zur Berechtigung zur Führung der Berufsbezeichnung „Ingenieur“ für mindestens eine Person im Unternehmen des Bewerbers -Nachweis über einen zertifizierten Kanalsanierungsberater für mindestens eine Person im Projektteam des Bewerbers. Der Nachweis erfolgt über ein gültiges Zertifikat und Organigramm des Projektteams; eine vollständige Darstellung des Projektteams ist in dieser Verfahrensstufe nicht erforderlich und erfolgt in der zweiten Verfahrensstufe. -Nachweis über min. 5 Jahre Berufserfahrung im Bereich der Großprofilsanierung (min. DN 1200) für den im Teilnahmeantrag benannten Projektverantwortlichen. Nachweis erfolgt als Eigenerklärung z.B. anhand des Lebenslaufes, Mitarbeiterreferenz/persönlicher Referenzliste o.Ä. -Nachweis (gem. § 45 Abs. 1 Nr. 3 und § 45 Abs. 4 Nr. 2 VgV), dass eine Berufshaftpflichtversicherung über min. 1 500 000 EUR für Personenschäden, min. 1 000 000 EUR für sonstige Schäden vorliegt (Deckungssummen gelten pro Versicherungsfall) bzw. dass die Deckungssummen im Auftragsfall entsprechend erhöht werden. -Nachweis über mindestens eine innerhalb der letzten 10 Jahre abgeschlossene (Abschluss der Leistung nach 01.01.2016 bis Abgabe Teilnahmeantrag) Referenz im Bereich der Großprofilsanierung min. DN 1200 Ob fehlende Angaben/Unterlagen bei Vorliegen der Voraussetzungen des § 56 VgV nachgefordert werden, steht im Ermessen des Auslobers. Die Bewerber/Bewerbergemeinschaften haben keinen Anspruch darauf, dass der Auslober von § 56 Abs. 2 bis 4 VgV Gebrauch macht und Unterlagen oder Angaben nachfordert. Ferner wird geprüft, ob Ausschlussgründe vorliegen und die genannten Mindestbedingungen erfüllt werden. Die Prüfung erfolgt primär anhand der mit dem Teilnahmeantrag abgegebenen Eigenerklärungen. Die Vergabestelle behält sich jedoch vor, von den Bewerbern/Bewerbergemeinschaftsmitgliedern kurzfristig die Vorlage geeigneter Nachweise zu den Eigenerklärungen zu fordern.

Wie wird das Angebot bewertet?

LOT-0001 · Ingenieurplanungsleistungen gem. Leistungsbild

Qualität, Kompetenzen und Erfahrung des Projektteams
Aufgabenstellung und Projektanforderungen erkannt
Auftreten im Verhandlungsverfahren
Honorarangebot

Vergabeunterlagen

Keine abgerufenen Dateien hinterlegt. Ein abgeschlossener Abruf ist nicht dokumentiert.

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Anforderungen

Sämtliche gesetzliche Ausschlussgründe aller Art, u.a.: - Zwingende und fakultative Ausschlussgründe: Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 42 VgV i.V.m. §§ 123, 124 GWB / § 73 Abs. 3 VgV und i. S. v. § 21 Abs. 1 (AentG), § 98c (AufenthG), § 19 Abs. 1 (MiLoG), § 21 (SchwarzArbG). - RusslandSanktionen gem. 5. EU-Sanktionspaket nach Verordnung (EU) 2022/576 v. 08.04.2022: Erklärung, dass kein Bezug zu Russland im Sinne der Vorschrift besteht (Formular 2). - Tariftreue- und Mindestentgeltverpflichtungen nach dem Tariftreue- und Mindestlohngesetz (LTMG): Verpflichtungserklärung der Tariftreue- und Mindestentgeltverpflichtungen nach dem Tariftreue- und Mindestlohngesetz für öffentliche Aufträge nach Landestariftreue- und Mindestlohngesetz – LTMG (Formular 3). -Bestätigung zur Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung über die Eintragung in das Berufs-/Handelsregister über Angabe der Berufs-/Handelsregisternummer -Eigenerklärung zur Berechtigung zur Führung der Berufsbezeichnung „Ingenieur“ für mindestens eine Person im Unternehmen des Bewerbers -Nachweis über einen zertifizierten Kanalsanierungsberater für mindestens eine Person im Projektteam des Bewerbers. Der Nachweis erfolgt über ein gültiges Zertifikat und Organigramm des Projektteams; eine vollständige Darstellung des Projektteams ist in dieser Verfahrensstufe nicht erforderlich und erfolgt in der zweiten Verfahrensstufe. -Nachweis über min. 5 Jahre Berufserfahrung im Bereich der Großprofilsanierung (min. DN 1200) für den im Teilnahmeantrag benannten Projektverantwortlichen. Nachweis erfolgt als Eigenerklärung z.B. anhand des Lebenslaufes, Mitarbeiterreferenz/persönlicher Referenzliste o.Ä. -Nachweis (gem. § 45 Abs. 1 Nr. 3 und § 45 Abs. 4 Nr. 2 VgV), dass eine Berufshaftpflichtversicherung über min. 1 500 000 EUR für Personenschäden, min. 1 000 000 EUR für sonstige Schäden vorliegt (Deckungssummen gelten pro Versicherungsfall) bzw. dass die Deckungssummen im Auftragsfall entsprechend erhöht werden. -Nachweis über mindestens eine innerhalb der letzten 10 Jahre abgeschlossene (Abschluss der Leistung nach 01.01.2016 bis Abgabe Teilnahmeantrag) Referenz im Bereich der Großprofilsanierung min. DN 1200 Ob fehlende Angaben/Unterlagen bei Vorliegen der Voraussetzungen des § 56 VgV nachgefordert werden, steht im Ermessen des Auslobers. Die Bewerber/Bewerbergemeinschaften haben keinen Anspruch darauf, dass der Auslober von § 56 Abs. 2 bis 4 VgV Gebrauch macht und Unterlagen oder Angaben nachfordert. Ferner wird geprüft, ob Ausschlussgründe vorliegen und die genannten Mindestbedingungen erfüllt werden. Die Prüfung erfolgt primär anhand der mit dem Teilnahmeantrag abgegebenen Eigenerklärungen. Die Vergabestelle behält sich jedoch vor, von den Bewerbern/Bewerbergemeinschaftsmitgliedern kurzfristig die Vorlage geeigneter Nachweise zu den Eigenerklärungen zu fordern.

Änderungen und Bieterfragen

1 Eintrag
  1. 14.10.2026VergabebekanntmachungBekanntmachung 708992-2026

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