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Vergabe: „Aufbau und Weiterentwicklung von
Business-Intelligence- und Analytics-Services“
Informationsmemorandum zum Teilnahmewettbewerb
Vergabe Nr. 2026-07
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Inhaltsverzeichnis
1 Allgemeines .......................................................................................................... 2
2 Auftraggeber ......................................................................................................... 2
3 Ansprechpartner für Auskünfte ............................................................................. 2
4 Auftragsgegenstand .............................................................................................. 3
4.1 Vertragslaufzeit bzw. Beginn und Ende der Auftragsausführung .................. 5
4.2 Losaufteilung ................................................................................................ 5
5 Informationen zum Vergabeverfahren ................................................................... 6
6 Der Teilnahmeantrag ............................................................................................ 7
6.1 Geforderte Nachweise und Erklärungen ....................................................... 8
6.1.1 Geforderte Sicherheiten ............................................................................ 8
6.1.2 Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung ........................................ 9
6.1.3 Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit ..................................... 9
6.1.4 Technische und berufliche Leistungsfähigkeit ......................................... 10
6.2 Teilnahmeanträge von Bewerber-/Bietergemeinschaften ............................ 11
6.3 Kapazitäten anderer Unternehmen (Eignungsleihe gem. § 47 VgV) ........... 11
6.4 Bestandteile des Teilnahmeantrages .......................................................... 12
6.5 Wertung der Teilnahmeanträge und eventuelle Auswahlentscheidung ....... 12
7 Nachprüfungsverfahren ...................................................................................... 18
8 Hinweis auf die Akteneinsicht im Nachprüfungsverfahren ................................... 19
9 Anlagen der Vergabeunterlagen ......................................................................... 19
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1 Allgemeines
Dieses Informationsmemorandum soll den interessierten Bewerbern dazu dienen, einen detaillierten Überblick über die ausgeschriebene Leistung zu erhalten und um damit einen qualifizierten Teilnahmeantrag einzureichen.
2 Auftraggeber
Gegenstand des Unternehmens Hamburg Messe und Congress GmbH (im Folgenden auch kurz: „HMC“ oder „Auftraggeber“ bzw. „AG“) ist die Durchführung von Messen, Ausstellungen, Veranstaltungen (Tagungen, Kongressen, Events, Konzerten) im Inland und auch im Ausland.
3 Ansprechpartner für Auskünfte
Ansprechpartner beim Auftraggeber für Fragen der Bewerber und sonstige Auskünfte ist ausschließlich:
Hamburg Messe und Congress GmbH Abteilung Purchasing Herr Tim Kossik Messeplatz 1 20357 Hamburg E-Mail: ausschreibungen@hamburg-messe.de Telefax: +49 40 35692357
Fragen der Bewerber zum Verfahren und zu den Vergabeunterlagen sind ausschließlich schriftlich, über die Vergabeplattform DTVP, bis zum 19.10.2026, 12:00 Uhr, an den AG zu richten. Hierfür ist das „Formular für Bieterfragen“ (Anlage 15) aus den Vergabeunterlagen zu nutzen.
Rechtzeitig angeforderte zusätzliche Auskünfte werden bis spätestens sechs Kalendertage vor Ablauf der Teilnahmefrist erteilt. Der Auftraggeber wird Fragen zum Verfahren und den Vergabeunterlagen, soweit notwendig, zeitgleich in anonymisierter Form im Rahmen allgemeiner Bieterinformationsschreiben beantworten.
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Die Vergabestelle behält sich vor, verspätet eingegangene Fragen nicht mehr zu beantworten.
4 Auftragsgegenstand
Die Hamburg Messe und Congress GmbH (HMC) sucht einen erfahrenen Dienstleistungspartner zur Weiterentwicklung, Implementierung und Unterstützung ihrer Analytics- und Business-Intelligence-Plattform auf Basis des bei der HMC bereits genutzten Microsoft Technologie Stacks. Ziel ist die schrittweise Etablierung einer modernen, skalierbaren und integrierten Daten- und Reportinglandschaft, die datengetriebene Entscheidungen unterstützt, manuelle Prozesse reduziert und eine einheitliche Datengrundlage für Fachbereiche und Management schafft. Der Auftragnehmer soll die HMC sowohl strategisch als auch operativ bei der Weiterentwicklung der Daten- und Analytics-Landschaft begleiten und dabei Beratung, Entwicklung, Support sowie Wissenstransfer aus einer Hand leisten.
Wesentliche Leistungsinhalte Der Auftragnehmer unterstützt die HMC bei der Konzeption, Entwicklung, Migration und Optimierung von Daten- und Analytics-Lösungen. Hierzu gehören insbesondere: Integration, Transformation und Aufbereitung von Daten aus unterschiedlichen Fachsystemen Aufbau und Weiterentwicklung von Datenpipelines, Datenmodellen sowie Data- Warehouse-, Lakehouse- und Cloud-Storage-Strukturen Entwicklung und Optimierung von Dashboards, Reports und Echtzeit- Reporting-Lösungen auf Basis von Microsoft Power BI und Microsoft Fabric Nutzerzentrierte Datenvisualisierung nach den Prinzipien der International Business Communication Standards (IBCS) Beratung zu Datenarchitektur, Governance, Reporting-Standards und Analytics-Strategie Sicherstellung von Datenqualität, Datensicherheit und Compliance- Anforderungen Durchführung von Test-, Qualitäts- und Change-Management-Maßnahmen Fehleranalyse, Incident Management sowie Unterstützung im laufenden Betrieb
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Schulung und Befähigung der Fachbereiche sowie Durchführung eines strukturierten Wissenstransfers.
Anforderungen an den Dienstleister Gesucht wird ein Dienstleister mit nachgewiesener Erfahrung im Aufbau und Betrieb moderner Analytics- und BI-Plattformen im Microsoft-Umfeld. Erwartet werden insbesondere Kompetenzen in Microsoft Fabric, Power BI, Azure, Datenintegration, Datenmodellierung, Cloud-Architekturen, Governance sowie Projektmanagement. Für die Leistungserbringung sind insbesondere die Rollen Projektleiter, Data Engineer und BI-/ Reporting-Entwickler bereitzustellen.
Rahmenbedingungen der Zusammenarbeit Die Zusammenarbeit erfolgt in einem hybriden Vorgehensmodell aus klassischem Projektmanagement und agiler Umsetzung. Die Leistungserbringung erfolgt überwiegend remote, ergänzt um regelmäßige Vor-Ort-Termine in Hamburg für Workshops, Abstimmungen, Retrospektiven, Kick-offs sowie den persönlichen Austausch und Wissenstransfer zwischen Auftraggeber und Auftragnehmer. Für die Vor-Ort-Zusammenarbeit wird derzeit von einem regelmäßigen Rhythmus von etwa zwei Terminen pro Quartal bzw. einem Abstand von ungefähr sechs Wochen ausgegangen. Die konkreten Termine und Inhalte werden zwischen Auftraggeber und Auftragnehmer bedarfs- und projektbezogen abgestimmt. Vor-Ort-Termine können insbesondere folgende Inhalte umfassen: Retrospektiven und gemeinsame Reflexion der Zusammenarbeit und bisherigen Entwicklung Kick-offs und Planung neuer Entwicklungs- und Arbeitspakete Workshops zur Konzeption und fachlichen bzw. technischen Ausrichtung neuer Lösungen Abstimmungen zur Weiterentwicklung der Analytics-Plattform und Priorisierung zukünftiger Anforderungen Persönlicher Austausch, Wissenstransfer und Abstimmung mit relevanten Ansprechpartnern der HMC Bei entsprechendem Projektbedarf können zusätzliche Vor-Ort-Termine, beispielsweise im Rahmen größerer Workshops, Releases oder wesentlicher konzeptioneller Abstimmungen, vereinbart werden.
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Arbeitssprache sowie Projektdokumentation sind grundsätzlich Deutsch. Die Entwicklung und Dokumentation erfolgt innerhalb der von der HMC bereitgestellten Systemlandschaft, insbesondere auf Basis von Jira, Confluence, GitHub, LeanIX und Microsoft Azure. Datenschutz, Informationssicherheit und Compliance-Anforderungen sind während der gesamten Vertragslaufzeit einzuhalten.
Zielsetzung
Ziel der Ausschreibung ist die langfristige Weiterentwicklung einer zentralen, standardisierten und skalierbaren Analytics-Plattform, welche Daten aus den relevanten Unternehmenssystemen integriert und für operative sowie strategische Entscheidungen nutzbar macht. Gleichzeitig soll durch die enge Zusammenarbeit mit dem Auftragnehmer ein nachhaltiger Wissenstransfer sichergestellt und die Basis für eine moderne, datengetriebene Unternehmenssteuerung geschaffen werden.
4.1 Vertragslaufzeit bzw. Beginn und Ende der Auftragsausführung
Der Vertrag tritt mit Zuschlagserteilung bzw. beidseitiger Unterzeichnung in Kraft. Vorgesehener Leistungsbeginn ist der 01.03.2027. Der Vertrag wird zunächst mit einer Festlaufzeit von zwei Jahren geschlossen. Der Auftraggeber ist einseitig berechtigt, den Vertrag zweimal um jeweils ein weiteres Jahr zu verlängern, sodass sich eine maximale Gesamtlaufzeit von vier Jahren bis zum 28.02.2031 ergibt. Das Optionsrecht ist durch den Auftraggeber spätestens sechs Monate vor Ablauf der jeweiligen Vertragslaufzeit bzw. des ersten Verlängerungszeitraums schriftlich (E-Mail ist ausreichend) gegenüber dem Auftragnehmer auszuüben.
4.2 Losaufteilung
Eine Aufteilung der Leistung in Lose findet nicht statt.
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5 Informationen zum Vergabeverfahren
Die Vergabe der ausgeschriebenen Leistungen erfolgt gemäß § 14 Abs. 3 Nr. 2 bis 4 VgV im europaweiten Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb, da die Leistungsinhalte und –bedingungen notwendig der Verhandlung bedürfen.
Interessenten werden durch die europaweite Bekanntmachung und dieses Informationsmemorandum zunächst aufgefordert, ihren Teilnahmeantrag innerhalb der festgesetzten Teilnahmefrist (siehe Ziffer 6) einzureichen.
Die fristgerecht eingegangenen Teilnahmeanträge werden auf Vollständigkeit sowie auf das Vorliegen von Ausschlussgründen geprüft. Soweit zulässig, behält sich der Auftraggeber dabei vor, nicht vorgelegte Erklärungen und Nachweise von den Bewerbern nachzufordern (vgl. § 56 Abs. 2 bis 5 VgV). Hierauf haben die Bewerber aber keinen Anspruch; sie können nicht darauf vertrauen, dass der Auftraggeber von seiner Befugnis zur Nachforderung Gebrauch macht.
Im Anschluss erfolgt die Wertung der Teilnahmeanträge. Wegen der Einzelheiten der Wertung verweisen wir auf die Ausführungen in Ziffer 6 zu den geforderten Erklärungen und Nachweisen, Eignungsanforderungen und Auswahlkriterien.
Im Ergebnis der Wertung der Teilnahmeanträge werden nur solche Bewerber zur Angebotsphase zugelassen und zur Abgabe von Erstangeboten aufgefordert, die die notwendige Eignung aufweisen und gegen die keine Ausschlussgründe vorliegen (vgl. § 122 Abs. 1 GWB, § 42 Abs. 1 VgV).
Der Auftraggeber beabsichtigt mindestens drei, höchstens jedoch fünf geeignete Bewerber für die Angebotsabgabe zuzulassen. Liegen mehr als fünf Teilnahmeanträge von geeigneten und nicht auszuschließenden Bewerbern vor, erfolgt ggf. eine Unterauswahl nach Maßgabe der Auswahlkriterien gem. unten Ziffer 6.5.
Die Aufforderung zur Angebotsabgabe erfolgt über das Vergabeportal DTVP, auf dem den für die Angebotsphase zugelassenen Bewerbern auch die weiteren Vergabeunterlagen zum Download bereitgestellt werden.
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Mit den Erstangeboten werden von den für die Angebotsphase zugelassenen Bietern verschiedene Konzepte zur Leistungserbringung sowie Musteraufbauten von Musterständen erwartet, welche entsprechend bewertet werden.
Die Einzelheiten der Prüfung und Wertung der fristgerecht eingegangenen Erstangebote und ggf. der weiteren Angebote werden in den weiteren Vergabeunterlagen für die Angebotsphase bekannt gegeben.
Der Auftraggeber behält sich vor, die ausgeschriebenen Leistungen bereits auf Grundlage der Erstangebote zu vergeben (§ 17 Abs. 11 VgV). Der Auftraggeber behält sich auch vor, die Verhandlungen in verschiedenen aufeinanderfolgenden Phasen abzuwickeln, um so die Zahl der Angebote, über die verhandelt wird, anhand der Zuschlagskriterien zu verringern (§ 17 Abs. 12 VgV).
6 Der Teilnahmeantrag
Bitte prüfen Sie vor Absendung Ihren Teilnahmeantrag auf Vollständigkeit, da unvollständig eingereichte Teilnahmeanträge ausgeschlossen oder schlechter bewertet werden können.
Ihren Teilnahmeantrag reichen Sie bitte vollständig mit den unter Ziffer 6.4 beschriebenen Nachweisen und Erklärungen bis zum 27.10.2026, 12:00 Uhr, über die Vergabeplattform DTVP ein.
Der Teilnahmeantrag und die dem Teilnahmeantrag beizufügenden Erklärungen sind ausschließlich in deutscher Sprache abzufassen. Nachweise und Unterlagen, die nicht in deutscher Sprache abgefasst sind, müssen mit einer beglaubigten Übersetzung oder mit einer durch einen vereidigten Übersetzer erstellten Übersetzung vorgelegt werden.
Bitte verwenden Sie die diesem Informationsmemorandum auf der Vergabeplattform beigefügten Formblätter. Abschriften oder eigene Vorlagen sind nur zulässig, soweit sie inhaltlich vollständig den beigefügten Formblättern entsprechen.
Bei Bescheinigungen o.ä. reicht jeweils die Vorlage einfacher Kopien aus. Eigenerklärungen sind im Original und rechtswirksam unterzeichnet vorzulegen.
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6.1 Geforderte Nachweise und Erklärungen
Mit dem Teilnahmeantrag hat der Bieter folgende Nachweise und Erklärungen einzureichen, die im Wesentlichen der Prüfung der Eignung und des (Nicht-) Vorliegens von Ausschlussgründen dienen (alternativ bzw. ergänzend akzeptiert der Auftraggeber die Vorlage einer Einheitlichen Europäischen Eigenerklärung (EEE), allerdings nur, sofern und soweit diese die nachfolgend geforderten Eigenerklärungen umfasst/enthält):
6.1.1 Geforderte Sicherheiten
Im Falle einer Beauftragung hat der Bieter eine Betriebshaftpflichtversicherung im Sinne des § 102 in Verbindung mit § 100 des Versicherungsvertragsgesetzes, die ihm Versicherungsschutz für sämtliche Personen-, Sach- und Vermögensschäden, die der HMC oder einem Dritten aus oder im Zusammenhang mit der Erfüllung seiner Pflichten nach Maßgabe des abzuschließenden Vertrages entstehen und für die er nach den gesetzlichen Vorschriften haftet, gewährt, zu unterhalten.
Die Betriebshaftpflichtversicherung hat mindestens folgende Versicherungssummen:
a) für Personen- und Sachschäden: 5.000.000,00 Euro b) für Tätigkeitsschäden: 500.000,00 Euro c) für Vermögensschäden: EUR 100.000,00 Euro d) für das Abhandenkommen überlassener Schlüssel und Karten: 150.000,00 Euro Die Deckungssummen müssen je Schadensfall und zweifach maximiert je Versicherungsjahr für alle Schäden eines Versicherungsjahres zur Verfügung stehen.
Sollte die Betriebshaftpflichtversicherung mit den vorgenannten Deckungssummen zum Zeitpunkt der Einreichung des Teilnahmeantrages noch nicht bestehen, ist mit dem Teilnahmeantrag, neben der Vorlage des Nachweises der bestehenden Versicherung in Kopie, zusätzlich eine unterschriebene Erklärung des Bewerbers einzureichen, wonach dieser sich im Falle der Auftragserteilung zum Abschluss einer den vorstehenden Anforderungen entsprechenden Versicherung verpflichtet.
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6.1.2 Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung
-
Vorlage eines den Stand der letzten Änderung berücksichtigenden Handelsregisterauszuges, im Falle einer Kommanditgesellschaft auch der entsprechende Nachweis der Komplementärgesellschaft (soweit im Handelsregister eingetragen).
-
Vorlage einer Gewerbeanmeldung oder eines vergleichbaren Nachweises (nicht erforderlich bei Vorlage eines Handelsregisterauszuges).
-
Eigenerklärung des Unternehmens, dass die in § 48 VgV i.V.m. §§ 123 und 124 GWB genannten Ausschlussgründe nicht vorliegen, durch die unterzeichnete Eigenerklärung in dem als Anlage 03 beigefügten „Formular Eignungsvordruck“ (Eigenerklärung zu § 48 VgV i.V.m. §§ 123 und 124 GWB) oder Angabe in EEE (Einheitliche Europäische Eigenerklärung).
-
Eigenerklärung des Unternehmens zu Russland-Sanktionen durch unterzeichnete Eigenerklärung auf dem beigefügten Formblatt „BMWK Muster Eigenerklärung 5. RUS-Sanktionspaket“ (Anlage 07).
-
Eigenerklärung des Unternehmens zur Tariftreue durch unterzeichnete Eigenerklärung auf dem beigefügten „Formblatt Eigenerklärung zur Tariftreue und Mindestentlohnung“ (Anlage 06).
6.1.3 Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
-
Vorlage einer aktuellen Bankauskunft zur Bonität des Bieters, nicht älter als 6 Monate oder Angabe in EEE (Einheitliche Europäische Eigenerklärung).
-
Eigenerklärung zum Umsatz der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre insgesamt sowie zum Umsatz der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre bezüglich solcher Leistungen, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind, auf dem beigefügten „Formblatt Umsatz“.
-
Nachweis des Bestehens einer Betriebshaftpflichtversicherung mit dem unter Ziffer 6.1.1 geforderten Inhalt, einschließlich der Deckungssummen. Sollte die Betriebshaftpflichtversicherung mit dem Inhalt gemäß Ziffer 6.1.1, einschließlich der vorgenannten Deckungssummen, zum Zeitpunkt der Einreichung des Teilnahmeantrages noch nicht bestehen, ist mit dem Teilnahmeantrag, neben der Vorlage des Nachweises der bestehenden Versicherung in Kopie, zusätzlich eine unterschriebene Erklärung des
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Bewerbers einzureichen, wonach dieser sich im Falle der Auftragserteilung zum Abschluss einer den vorstehenden Anforderungen der Ziffer 6.1.1 entsprechenden Versicherung verpflichtet.
6.1.4 Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
- Drei Referenzen über vergleichbare Aufträge; als vergleichbar gelten solche Aufträge, die die Konzeption, Implementierung, Migration, Weiterentwicklung oder den Support von Analytics-, Business Intelligence- oder Datenplattformen in komplexen Unternehmensumgebungen zum Gegenstand haben. Die Referenzen sollen insbesondere Erfahrungen in den Bereichen Datenintegration, Datenmodellierung, Reporting, Dashboard- Entwicklung sowie Cloud-basierte Daten- und Analytics-Architekturen belegen. Folgende Mindestanforderungen gelten für die einzureichenden Referenzen:
- Inhaltliche Vergleichbarkeit mit der hier ausgeschriebenen Leistung.
- Das Projektende darf nicht vor Januar 2024 liegen.
- Ein noch laufendes Projekt muss vor dem 01.02.2026 gestartet worden sein.
- Nennung von Projektbeginn und -ende (sofern abgeschlossen).
- Das „Formblatt Referenzleistungen“ (Anlage 10) ist zwingend einzureichen und zu jeder der im Formblatt kurz beschriebenen Referenzen muss eine maximal dreiseitige ausführliche Beschreibung eingereicht werden. Diese muss die im Abschnitt 6.5 aufgeführte Gliederung (K2.1 bis K2.5) einhalten. Die Wertungskriterien für die Referenzen finden Sie im Abschnitt 6.5 dieses Informationsmemorandums.
- Darstellung der Zahl der in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte, z.T. gegliedert nach Berufsgruppen, unter Verwendung des beigefügten „Formblatt Personelle Ausstattung“ oder Angabe in der EEE.
- Profile / CVs von maximal drei Mitarbeitenden, die im Falle einer Auftragserteilung ab Auftragsbeginn zur Verfügung stehen können.
- Zertifikate der drei vorgestellten Mitarbeitenden (wertungsrelevante Zertifizierungen s. Abschnitt 6.5, K1.2)
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6.2 Teilnahmeanträge von Bewerber-/Bietergemeinschaften
Bewerber-/Bietergemeinschaften haben auf dem beigefügten Vordruck „Formblatt Bietergemeinschaft“ eine entsprechende Bietergemeinschaftserklärung abzugeben, in der ihre Mitglieder ausgewiesen sind, eines ihrer Mitglieder als bevollmächtigter Vertreter für den Abschluss und die Durchführung des Vertrages benannt wird, erklärt wird, dass dieser bevollmächtigte Vertreter die Bietergemeinschaft insgesamt gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt und dass alle Mitglieder der Bietergemeinschaft als Gesamtschuldner haften. Die Erklärung entsprechend dem Vordruck ist von allen Mitgliedern der Bietergemeinschaft rechtsverbindlich zu unterzeichnen. Bewerber bzw. Bieter, die sich im Rahmen einer Bewerber-/Bietergemeinschaft an dieser Ausschreibung beteiligen, können darüber hinaus keinen eigenständigen Teilnahmeantrag/Angebot einreichen. Gleiches gilt für den Fall, dass sich ein Bieter an verschiedenen Bewerber-/Bietergemeinschaften beteiligt. Falls derartige Teilnahmeanträge/Angebote eingehen sollten, würde dies zwingend zum Ausschluss des Teilnahmeantrags/Angebotes führen.
Die Bildung oder Änderung von Bewerber-/Bietergemeinschaften nach Abgabe des Teilnahmeantrages ist unzulässig.
Bewerbergemeinschaften haben für ihre sämtlichen Mitglieder die unter Ziffer 6 geforderten Nachweise und Erklärungen einzureichen.
6.3 Kapazitäten anderer Unternehmen (Eignungsleihe gem. § 47 VgV)
Beabsichtigt der Bewerber/Bieter, sich für den Nachweis der erforderlichen Eignung eines anderen Unternehmens zu bedienen, so hat er mit dem Teilnahmeantrag durch entsprechende Verpflichtungserklärung des anderen Unternehmens nachzuweisen, dass ihm die entsprechenden Kapazitäten des anderen Unternehmens tatsächlich zur Verfügung stehen. Im Einzelnen gelten die Anforderungen des § 47 VgV, die im Falle der beabsichtigten Eignungsleihe unbedingt zu beachten sind. Im Falle einer solchen Eignungsleihe sind auch für das Unternehmen, dessen sich der Bewerber/Bieter bedient, die unter Ziffer 6 geforderten Nachweise und Erklärungen einzureichen.
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6.4 Bestandteile des Teilnahmeantrages
Der Teilnahmeantrag muss die nachfolgend aufgeführten Nachweise und Erklärungen enthalten (siehe auch Ziffer 6.1). Vordruck Teilnahmeantrag (Anlage 05) Eignungsvordruck (Eigenerklärung zu Ausschlussgründen , Anlage 03), ggfs. Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE) Handelsregisterauszug (oder Gewerbeanmeldung, soweit zutreffend) Nachweis der Betriebshaftpflichtversicherung (alternativ: Eigenerklärung zur Betriebshaftpflichtversicherung, s. 6.1.1) Aktuelle Bankauskunft Eigenerklärung zur Tariftreue und Mindestentlohnung (Anlage 06) Eigenerklärung zu den Russland-Sanktionen der EU (Anlage 07) Formblatt Personelle Ausstattung (Anlage 08) Formblatt Umsatz (Anlage 09) Drei Referenzen inhaltlich vergleichbarer Projekte (Formblatt Referenzleistungen (Anlage 10) sowie detaillierte Beschreibungen der drei Referenzen in separatem Dokument) Drei Profile von Mitarbeitenden (siehe Kriterien 1.2 & 1.3) Zertifikate von diesen drei Mitarbeitenden (siehe Kriterien 1.2 & 1.3) Formblatt Bewerber-/Bietergemeinschaft (soweit zutreffend, Anlage 11) Verzeichnis Nachunternehmerleistungen (soweit zutreffend, Anlage 12) Eigenerklärungen zur Eignungsleihe nebst Verpflichtungserklärungen (sofern zutreffend)
Für sämtliche vom Bewerber zu unterzeichnende Dokumente ist eine elektronische Signatur ausreichend.
6.5 Wertung der Teilnahmeanträge und eventuelle Auswahlentscheidung
Es werden nur solche Bewerber zur Angebotsphase zugelassen, die die für die Erbringung der ausgeschriebenen Leistungen erforderliche Eignung (Fachkunde und Leistungsfähigkeit) aufweisen und gegen die keine Ausschlussgründe vorliegen (§ 122 Abs. 1 GWB). Das Bestehen der hinreichenden Eignung der Bewerber wird grundsätzlich anhand der mit dem Teilnahmeantrag einzureichenden Nachweise und Erklärungen zur Eignung (vgl. Ziffer 6.1.) geprüft. Im Rahmen der Prüfung und Feststellung der technischen und beruflichen
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Leistungsfähigkeit gilt die o.g. Mindestanforderung an den Nachweis von Referenzen über vergleichbare Leistungen (oben Ziffer 6.1.4).
Liegen mehr als fünf Bewerbungen von im Sinne der vorstehenden Prüfung hinreichend geeigneten und nicht auszuschließenden Bewerber vor, wird zwischen diesen eine Auswahlentscheidung getroffen. In die Auswahlentscheidung erfolgt – im Sinne der Prüfung eines „Mehr an Eignung“ anhand unternehmensbezogener Kriterien und drei Referenzen (Details s.u.).
Zur Angebotsphase werden diejenigen fünf Bewerber zugelassen, deren Teilnahmeanträge in der Gesamtbetrachtung über die Wertungskriterien die höchste Punktzahl (maximal möglich: 100 Punkte) erzielen. Bei Punktegleichstand behält sich der Auftraggeber die Durchführung eines Losentscheides vor. Er behält sich aber auch vor, mehr als fünf Bewerber zur Angebotsphase zuzulassen, wenn um den fünften Rang mehrere punktgleiche Teilnahmeanträge konkurrieren.
Für die Anwendung der Wertungskriterien und die kriterienbezogene Punktevergabe gilt:
Unternehmensbezogene Kriterien (25 % bzw. maximal 25 Punkte):
- Unternehmensgröße Mitarbeiter (max. erreichbare Punktzahl: 7)
Fachliche Spezialisierung (max. erreichbare Punktzahl: 6)
- Berufserfahrung der angebotenen Mitarbeitenden (max. erreichbare Punktzahl:
- Unternehmensgröße Umsatz (max. erreichbare Punktzahl: 3)
- Bestandsdauer des Unternehmens (max. erreichbare Punktzahl: 3)
Referenzen (75 % bzw. maximal 75 Punkte):
- Drei vergleichbare Referenzen (max. erreichbare Punktzahl: 75 Punkte bzw. 25 Punkte pro Referenz)
Für die drei vom Teilnehmer einzureichenden Referenzen ist zwingend das Formblatt „Referenzleistungen“ (Anlage 10) zu verwenden. Hierin soll ein kurzer Überblick (bitte nur wenige Sätze pro Referenz) über die dann in Anlagen näher beschriebenen Referenzaufträge gegeben werden. In der nachfolgenden Tabelle sind die Wertungskriterien und möglichen Punktzahlen aufgeführt. Die in der
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nachfolgenden Tabelle unter den Kriterien 2.1 bis 2.5 genutzte Gliederung ist auch für die Anlage zum jeweiligen Referenzauftrag zu verwenden.
| Kriterium 1 | Unternehmen | max. 25% | ||
|---|---|---|---|---|
| bzw. 25 | ||||
| Punkte | ||||
| K 1.1 | Unternehmensgröße (Mitarbeiter: Fest angestellte IT- Consultants & Developer) 21+ Mitarbeiter = 7 Punkte 11-20 Mitarbeiter = 5 Punkte 4-10 Mitarbeiter = 3 Punkte 1-3 Mitarbeiter = 1 Punkt | max. 7% bzw. 7 Punkte | ||
| K 1.2 | Fachliche Spezialisierung (nachgewiesene Projekterfahrung oder Art der vorhandenen Zertifikate der MA) Microsoft Certified: Fabric Analytics Engineer Associate Microsoft Certified: Azure Data Engineer Associate Microsoft Certified: Power BI Data Analyst Associate Microsoft Certified: Azure Solutions Architect Expert Microsoft Certified: DevOps Engineer Expert Scrum Master (Scrum.org / Scrum Alliance) PMI PMP, PRINCE2 Practitioner oder vergleichbar 6 der genannten Zertifikate in den max. 3 eingereichten Profilen (wenn 2 MA das gleiche Zertifikat haben, gibt es trotzdem 2 Punkte) = 6 Punkte 5 Zertifikate = 5 Punkte 4 Zertifikate = 4 Punkte 3 Zertifikate = 3 Punkte 2 Zertifikate = 2 Punkte 1 Zertifikate = 1 Punkt 0 Zertifikate = 0 Punkte | Max. 6 % bzw. 6 Punkte | ||
| K 1.3 | Berufserfahrung der angebotenen Mitarbeitenden (max. drei Profile) 3 MA mit jeweils > 5 Jahren Berufserfahrung im IT-Consulting/-Development = 6 Punkte | Max. 6% bzw. 6 Punkte |
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| 2 MA mit jeweils > 5 Jahren Berufserfahrung im IT-Consulting/-Development = 4 Punkte Ein MA mit jeweils > 5 Jahren Berufserfahrung im IT-Consulting/-Development = 2 Punkte | ||||
|---|---|---|---|---|
| K 1.4 | Unternehmensgröße (Umsatz im Bereich IT-Beratung in Deutschland) > 5 Mio. EUR/Jahr = 3 Punkte 2,51- 5,0 Mio. EUR/Jahr = 2 Punkte 1,0-2,5 Mio. EUR/Jahr = 1 Punkt < 1 Mio. EUR/Jahr = 0 Punkte | Max. 3% bzw. 3 Punkte | ||
| K 1.5 | Bestandsdauer des Unternehmens > 10 Jahre = 3 Punkte 4-10 Jahre = 2 Punkte 1-3 Jahre = 1 Punkt | Max. 3% bzw. 3 Punkte | ||
| Kriterium 2 | Anzahl und Relevanz der Referenzaufträge: Darstellung | Max. 75% bzw. max. 75 Punkte insgesamt, max. 25% bzw. 25 Punkte je Referenz | ||
| von drei seit Januar 2024 erfolgreich abgeschlossenen | ||||
| oder noch laufenden Referenzprojekten, die hinsichtlich | ||||
| Leistungsumfang, technischer und fachlicher | ||||
| Anforderungen sowie Umfang und Komplexität mit dem | ||||
| hier zu vergebenden Vorhaben vergleichbar sind. | ||||
| Auftragsbeschreibung: Kurze Beschreibung des | ||||
| jeweiligen Auftrags, einschließlich Zielsetzung, | ||||
| Leistungsumfang, Projektlaufzeit, eingesetzter | ||||
| Technologien, Rolle und Eigenleistung des Bieters (z. B. | ||||
| Generalunternehmer, Hauptauftragnehmer oder | ||||
| Subunternehmer), wesentlicher umgesetzter Leistungen | ||||
| sowie des realisierten Ergebnisses. Insbesondere sind | ||||
| relevante Erfahrungen in den Bereichen Business | ||||
| Intelligence, Analytics, Datenintegration, | ||||
| Datenmodellierung, Reporting sowie Microsoft Power | ||||
| BI, Microsoft Fabric und Azure darzustellen. |
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| Kundenfeedback: Nachweis von Kundenfeedback, | ||||
|---|---|---|---|---|
| sofern vorhanden, beispielsweise in Form von | ||||
| Referenzschreiben, die die Zufriedenheit des Kunden | ||||
| mit der erbrachten Leistung und dem Projektergebnis | ||||
| belegen. Sofern möglich, sind je Referenz | ||||
| Ansprechpartner des Kunden anzugeben, die vom | ||||
| Auftraggeber zur Verifizierung der Referenz kontaktiert | ||||
| werden dürfen. | ||||
| Bewertung: Die eingereichten drei Referenzen werden | ||||
| gemäß den nachfolgenden Unterkriterien bewertet. Je | ||||
| Referenz können maximal 25 Punkte, insgesamt somit | ||||
| maximal 75 Punkte erreicht werden. Die Bewertung | ||||
| erfolgt auf Grundlage der vom Bieter eingereichten | ||||
| Referenzbeschreibung und der darin nachgewiesenen | ||||
| Leistungen. | ||||
| K 2.1 | Fachliche Vergleichbarkeit – 0–5 Punkte Referenz umfasst wesentliche Teile der ausgeschriebenen Leistungen, insbesondere BI/Analytics, Reporting, Datenintegration, Datenmodellierung sowie Zusammenarbeit mit Fachbereichen = 5 Punkte Wesentliche fachliche Überschneidungen vorhanden, jedoch nicht der gesamte Leistungsumfang = 3–4 Punkte Einzelne relevante fachliche Aspekte vorhanden = 1–2 Punkte Keine wesentliche fachliche Vergleichbarkeit = 0 Punkte | Max. 5% bzw. 5 Punkte | ||
| K 2.2 | Technologische Vergleichbarkeit – 0–5 Punkte Umfangreicher Einsatz von Microsoft Fabric, Power BI und/oder Azure sowie einer | Max. 5% bzw. 5 Punkte |
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| vergleichbaren modernen Data-/Analytics- Architektur = 5 Punkte Relevanter Einsatz einzelner Microsoft- Technologien bzw. vergleichbare Cloud- Analytics-Architektur = 3–4 Punkte Begrenzte technologische Überschneidungen = 1– 2 Punkte Keine relevante technologische Vergleichbarkeit = 0 Punkte | ||
|---|---|---|
| K 2.3 | Umfang und Komplexität – 0–5 Punkte Sehr hoher bzw. mit dem Ausschreibungsgegenstand unmittelbar vergleichbarer Umfang und hohe technische bzw. fachliche Komplexität = 5 Punkte Hoher Umfang und hohe technische bzw. fachliche Komplexität, überwiegend mit dem Ausschreibungsgegenstand vergleichbar = 4 Punkte Mittlerer Umfang und mittlere bis hohe Komplexität = 3 Punkte Begrenzter Umfang bzw. geringere Komplexität = 2 Punkte Geringer Umfang und geringe Komplexität = 1 Punkt Keine ausreichenden Angaben oder keine relevante Vergleichbarkeit = 0 Punkte | Max. 5% bzw. 5 Punkte |
| K 2.4 | Rolle und Eigenleistung – 0–5 Punkte Bieter war maßgeblich bzw. federführend für Konzeption, Umsetzung und Weiterentwicklung verantwortlich = 5 Punkte Wesentliche eigenständige Leistungen, aber nicht Gesamtverantwortung = 3–4 Punkte Nur Teilbereiche bzw. begrenzte Eigenleistung = 1–2 Punkte Keine ausreichende eigene Leistung bzw. reine Unterauftragnehmerrolle ohne relevante Eigenverantwortung = 0 Punkte | Max. 5% bzw. 5 Punkte |
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K 2.5 Projekterfolg / Ergebnis – 0–5 Punkte Max. 5% Projektziele nachweislich vollständig erreicht bzw. bzw. 5 bei laufenden Projekten bereits wesentliche Punkte Projektziele erfolgreich umgesetzt; Lösung produktiv im Einsatz und nachhaltiger Nutzen erkennbar = 5 Punkte Projektziele weitgehend erreicht; Lösung produktiv bzw. erfolgreich umgesetzt = 4 Punkte Wesentliche Projektziele erreicht; Ergebnis nachvollziehbar dargestellt = 3 Punkte Teilweise erreichte Ziele bzw. eingeschränkter Nachweis des Projekterfolgs = 2 Punkte Geringer bzw. nur eingeschränkt nachvollziehbarer Projekterfolg = 1 Punkt Kein ausreichender Nachweis des Projekterfolgs = 0 Punkte
7 Nachprüfungsverfahren
Zuständig für die Nachprüfung von Vergabeverstößen ist:
Vergabekammer bei der Finanzbehörde der Freien und Hansestadt Hamburg Adolphsplatz 3-5 20457 Hamburg Tel: 040/42823-1690 Telefax: 040/42792-3080 E-Mail: vergabekammer@fb.hamburg.de
Es wird darauf hingewiesen, dass ein Antrag auf Nachprüfung zur Vergabekammer gemäß § 160 Abs. 3 S. 1 GWB unzulässig ist, soweit
-
der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat;
-
Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung
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benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt wurden;
-
Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt wurden;
-
mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
8 Hinweis auf die Akteneinsicht im Nachprüfungsverfahren
Es wird darauf hingewiesen, dass bei der Durchführung eines Nachprüfungsverfahrens alle Verfahrensbeteiligten nach § 165 Abs. 1 GWB grundsätzlich ein Akteneinsichtsrecht haben. Mit der Abgabe eines Teilnahmeantrages/Angebotes wird dieser/s Teilnahmeantrag/Angebot in die Akte des Auftraggebers aufgenommen. Jeder Bewerber/Bieter muss daher mit der konkreten Möglichkeit rechnen, dass sein Teilnahmeantrag/Angebot, mit allen wesentlichen Bestandteilen, von den Verfahrensbeteiligten bei der Vergabekammer eingesehen wird. Es liegt daher im eigenen Interesse eines jeden Bewerbers/Bieters, schon in seinen Teilnahmeantrags-/Angebotsunterlagen auf wichtige Gründe, die nach § 165 Abs. 2 GWB die Vergabekammer veranlassen, die Einsicht in die Akten zu versagen, hinzuweisen, und die geheimhaltungsbedürftigen Teile seiner Teilnahmeantrags-/Angebotsunterlagen entsprechend kenntlich zu machen (Geheimnisse, insbesondere Fabrikations-, Betriebs- oder Geschäftsgeheimnisse). Der Auftraggeber ist in seiner Eigenschaft als Vergabestelle bei der Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens dazu verpflichtet, die Vergabeakten der Vergabekammer sofort zur Verfügung zu stellen (§ 163 Abs. 2 Satz 4 GWB). Ein Bewerber/Bieter hat sich daher in einem solchen Falle zur Durchsetzung seiner Rechte an die Vergabekammer zu wenden.
9 Anlagen der Vergabeunterlagen
Anlage 01: Aufforderung Teilnahmeantrag Anlage 02: Informationsmemorandum (dieses Dokument!) Anlage 03: Vorlage Eignungsvordruck Anlage 04: Bewerbungsbedingungen für Liefer- und Dienstleistungen (BWB) Anlage 05: Vordruck Teilnahmeantrag
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Anlage 06: Eigenerklärung zur Tariftreue und Mindestentlohnung Anlage 07: Eigenerklärung zu Russland-Sanktionen Anlage 08: Formblatt Personelle Ausstattung Anlage 09: Formblatt Umsatz Anlage 10: Formblatt Referenzleistungen Anlage 11: Erklärung Bietergemeinschaft Anlage 12: Verzeichnis Nachunternehmerleistung Anlage 13: Zusätzliche Vertragsbedingungen (ZVB) Anlage 14: DSGVO-Informationsschreiben Anlage 15: Formular für Bieterfragen
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