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2 7.08.2026 Leistungsverzeichnis Pestalozzi-Oberschule, Meißen 09 - Vorgehängte Hinterlüftete Fassaden
Leistungsverzeichnis nach VOB
Bauvorhaben: Pestalozzi-Oberschule Meißen Sanierung, Umbau und Erweiterung Nebengebäude Pestalozzistraße 3 01662 Meißen
Los: 09 - Vorgehängte Hinterlüftete Fassaden
Bauherr: Große Kreisstadt Meißen vertreten durch: Stadtbauamt Schlossberg 9 01662 Meißen
Planung: aT2 ARCHITEKTUR - TRAGWERK mehnert + georgi PartGmbB Altkötzschenbroda 23 01445 Radebeul Tel: 03 51 / 83 38 33 30 Fax: 03 51 / 83 38 33 99 info@at2-architektur-tragwerk.de
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Inhaltsverzeichnis
1 VORGEHÄNGTE HINTERLÜFTETE FASSADE 13
1.1 VHF - Unterkonstruktionen - neue Anbauten 14
1.2 VHF - Dämmschichten - neue Anbauten 17
1.3 VHF - Außenwandbekleidung - neue Anbauten 19
1.4 VHF - Sonstiges 21
2 STUNDENLOHNARBEITEN 22
2.1 Arbeitskräfte 22
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Baubeschreibung
- Allgemeines
1.1 Lage- und Grundstücksbeschreibung, Erschließung Die Große Kreisstadt Meißen liegt mit mehr als 29.000 Einwohnern im Freistaat Sachsen, ca. 25km nordwestlich der Landeshauptstadt Dresden an der Elbe. Der Standort der Pestalozzi-Oberschule befindet sich im Ortsteil Niederfähre m. Vorbrücke und ist ein wichtiger Schulstandort innerhalb Meißens. Die Liegenschaft besteht aus dem Flurstück 122/l mit dem Hauptgebäude aus dem Jahr 1895 und einem Anbau aus 1984, dem Flurstück 122/y mit dem zu sanierenden, eingeschossigen Nebengebäude aus dem Jahr 1955 und einem Sportfeld sowie dem Flurstück 308, das aus einem nicht mehr öffentlich gewidmeten Teil der Pestalozzistraße hervorgegangen ist. Nördlich grenzt das Schulgebäude unmittelbar an die Rosa-Luxemburg-Straße (Bundesstraße 101), südlich und westlich schließen sich Quartiersstraßen an. Der südöstliche Grundstücksnachbar ist ein Autohaus. Das Objekt ist medienseitig erschlossen. Die Beheizung des Gebäudes erfolgt über die bestehende Fernwärmeleitung der Oberschule. Trinkwasser und Elektroenergie liegen an, auch die Abwasser- und Regenentsorgung erfolgt im Bestand.
1.2 Objektbeschreibung, Bestand Das Nebengebäude ist als Kinderhort errichtet worden und ist heute aktuell ebenfalls Teil der schulischen Nutzung. Es dient aktuell als Mensa und hält Räume für das Ganztagesangebot bereit. Mensa und vor allem die Mensaküche sind zu klein, um der Versorgung einer 2,5- und 3.5-zügigen Schule zu entsprechen. Bisher erfolgte Modernisierungen im Gebäude beschränken sich im Wesentlichen auf die Fenster und die WC-Anlage. Das Nebengebäude ist aktuell nicht barrierefrei erreichbar. Das Freigelände wird durch das Hauptgebäude in zwei Bereiche unterteilt. Der Bereich vor dem Hauptgebäude dient der fußläufigen Erschließung und ist gleichzeitig Schulhof mit angrenzender Sportfläche. Auf der Rückseite des Hauptgebäudes befinden sich ein „grünes Klassenzimmer“, der „ruhige“ Schulhof und davon abgegrenzt eine PKW-Stellfläche. Die Zweiteilung des Schulhofes wird vom Nutzer als Vorteil eingestuft. Aufgrund zusätzlichen Raumbedarfes wird allerdings in diesem Bereich eine temporäre Containeranlage mit Unterrichts- und Vorbereitungsräumen entstehen. Mit zusätzlichem Raumbedarf ist der Bedarf gemeint, der sich aktuell nicht im Hauptgebäude befindet. Die auf Grundlage der Dresdner Schulbauleitlinie erstellte Raumbedarfsplanung (siehe Studie vom 28.03.2024) für die Erweiterung umfasst im Unterrichtsbereich 7 Klassenräume, 2 Gruppenräume und 2 Differenzierungsräume, dazu diverse Büroflächen für Lehrer, eine auskömmlich große Mensa, einen GTA-Raum sowie die zur größeren Schülerzahl zusätzlich benötigten Sanitäranlagen und Garderobenflächen. Empfohlen bzw. gewünscht werden Flächen bzw. Räume zur Stärkung MTM-Profils sowie Freiarbeitsund Aufenthaltsflächen in Fluren. Das Nebengebäude verfügt über ein oberirdisches Geschoss (EG), das rund 50cm über Geländeniveau liegt. Im nördlichen Teil befindet sich eine Teilunterkellerung, die in einem kleinen Teil von innen und außen, im größeren Teil nur von außen erschlossen ist. Die Wandkonstruktionen außen und innen sind Mauerwerk auf Streifenfundamenten. Das Außenmauerwerk ist ungedämmt. Der Satteldachraum ist nicht nutzbar, da eine tragende Geschossdecke über dem EG fehlt. Die Dachkonstruktion besteht aus Fachwerkbindern, die Dachdeckung aus Dachziegeln. Die Kellerdecke besteht aus einer Kappendecke, die Bodenplatten aus Fußbodenaufbauten ohne Wärmedämmung und Unterbeton. In den Außenwänden zeigen sich an mehreren Stellen Risse. Die Kelleraußenwände sind durchfeuchtet. Das Heizungsnetz ist veraltet, ebenso die elektrische Anlage. Die Sanitäranlagen sind mit Blick auf die Zweckbestimmung unzureichend ausgelegt. Der energetische Standard niedrig.
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E s besteht ein umfassender Sanierungs-/Modernisierungsbedarf bei den Baukonstruktionen und eine vollständige Erneuerung der technischen Anlagen ist geboten. Üblicherweise ist, mit besonderem Blick auf den Brandschutz und Bauphysik, bei der vorgefundenen Bauweise eine Sanierung und Modernisierung technisch und konstruktiv machbar. Beim gebäudetechnischen Standard wird abzuwägen sein, wie weit man mit den Maßnahmen zur Ertüchtigung geht. Die barrierefreie Erreichbarkeit des EG ist einfach herzustellen. Die Freianlagen befinden sich in einem gebrauchstauglichen und teilweise guten Zustand. Die Ausstattung ist einfach. Durch die notwendigen baulichen Erweiterungen eröffnen sich auf der Südseite des Gebäudes Möglichkeiten zur Neugestaltung der bisher ungenutzten Grünfläche. Beispielsweise für die Neueinordnung des „grünen Klassenzimmers“ sowie der Herrichtung einer Terrasse als Außenbereich für die Pausen- und Mittagszeiten. Das eröffnet die Möglichkeit, neue Ausstattungsstandards einzuführen
- Sanierungs- und Erweiterungsmaßnahmen
2.1 Kurzbeschreibung / Entwurfsgedanken Der Entwurf basiert auf der Variante 2 der Studie vom 28.03.2024 und ist davon geleitet, große Teile des äußeren und inneren Erscheinungsbildes des Nebengebäudes als Zeitzeugnis zu erhalten und die notwendigen Erweiterungen optisch abgerückt in moderner Architektursprache mit Flachdächern auszuführen. Die erforderlichen Grundrissänderungen des Bestandes beschränken sich auf ein Minimum bei Erhalt der Raumachse Windfang – Halle – großer Gruppenraum (Speiseraum) sowie der Fluranordnungen. Die Struktur der Nordwestfassade mit dem zentralen Haupteingang bleibt unberührt. Die Erweiterungen erfolgen auf der Gebäuderückseite links und rechts vom mittig angeordneten großen Gruppenraum (Speiseraum) und nehmen die Flucht des Bestandes auf. Aus städtebaulicher Sicht zeigt sich diese Lösung zurückhaltend.
2.2 Sanierung Bestandsgebäude Sanierungs- bzw. Modernisierungsmaßnahmen im Nebengebäude (Bestand):
- Maßnahmen zum Schutz der Kelleraußenwände vor Feuchtigkeit zur Herstellung einer besseren Gebrauchstauglichkeit für untergeordnete Nutzungen (Lagern, Abstellen, Haustechnik)
- Austausch der Bodenkonstruktion EG gegen Erdreich – Abdichtung, Wärmedämmung, Trittschall, Option Fußbodenheizung, bei Bedarf Medienführung
- Erneuerung des FB-Aufbaus EG über KG
- Risssanierung in Außenwänden
- Erneuerung der Dachdeckung und Regenentwässerung
- Vorzugsweise Erhalt des Dachtragwerks (ggf. partielle Ertüchtigung)
- Erneuerung der Leichtbaudecke über EG – Medienführung, Wärmedämmung, Akustikmaßnahmen
- Erneuerung der Innen- und Außentüren
- Ertüchtigung der Außenwände in dämmtechnischer Hinsicht (WDVS)
- Bodenbelagsarbeiten, Malerarbeiten, Innenputzausbesserungen
- Erneuerung TGA
- Umbaumaßnahmen entsprechend Grundrisskonzeption
2.3 Erweiterungen Durch den Erhalt der Funktion der Mensa und GTA-Nutzungen im Nebengebäude sind Erweiterungen erforderlich, welche weniger als 50% der bisherigen Nutzfläche des Bestandes ausmachen (siehe dazu auch Flächenermittlung zum Entwurf sowie Vergleich der Nutzungsflächen in der Anlage). Der Speiseraum wird nach Südosten hin durch einen Mehrzweckraum erweitert. Dieser ist multifunktional und kann für verschieden notwendige Raum-Szenarien durch eine mobile Trennwand unterteilt werden (großer Veranstaltungsraum, abgetrennter Unterrichts- und Proberaum). Die Südwestliche Erweiterung beinhaltet die Ausgabeküche mit Nebenräumen sowie einen überdachten Bereich für Müll und Fahrräder. Der weitergeführte Entwurf beachtet die Grundlagen der Studie und beinhaltet die zum Zeitpunkt der Erstellung gemeinsam getroffenen Abstimmungen zwischen Bauherrn, Nutzer und Fachplanern.
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- Beschreibung der Baukonstruktion nach Kostengruppen
Im Rahmen der energetischen Sanierung der Gebäudehülle sowie der Erweiterung und Herstellung der Barrierefreiheit ist es u.a. erforderlich, die Außenwände und Fundamentbereiche freizugraben, um diese mit einer, den Anforderungen des KfW-Effizienzhaus-Standards, entsprechenden Wärmedämmung versehen zu können und die Abdichtung in diesem Bereich zu erneuern, was wiederum Aufwendungen zur Wiederherstellung und Erneuerung der nutzungsgemäßen Geländeoberfläche nach sich zieht (siehe Punkt 4: Beschreibung der Außenanlagen).
KG 100 Grundstück Nicht Bestandteil der Sanierungsaufgabe
KG 200 Herrichten und Erschließen Bestandteil der KG 550
KG 300 Bauwerk Baukonstruktionen
KG 310 Baugrube Die Außenwände an allen Fassaden werden bis zu einer Tiefe von ca. 30cm unter OK Streifenfundamente freigegraben, neu abgedichtet, und mit Perimeterdämmung versehen, darüber bis mind. 30cm über OK Gelände schließt sich eine Sockeldämmung (mit Sockelputz) an. Bei dieser Gelegenheit werden Grundleitungen erneuert sowie die Anschlüsse der Fallleitungen mittels neuer Standrohre hergestellt (siehe KG 360 Dächer).
KG 320 Gründung, Unterbau Die Erweiterungen erhalten Stahlbetonbodenplatten auf Streifenfundamenten, welche zum Bestand teilweise abgetreppt ausgeführt werden, um das Gründungsniveau der Kellerfundamente zu erreichen. Der Bestandskeller besitzt einen Tiefbereich (alter Heizkeller), welcher für die Nutzung nicht mehr gebraucht wird. Dieser wird aufgefüllt und eine nichttragende Bodenplatte eingebaut. Der nichtunterkellerte Bereich des Bestandsgebäudes erhält neue wärmegedämmte, nichttragende Bodenplatten, welche entsprechend abgedichtet werden. An den Fundament- und spritzwasserbelasteten Sockelbereichen der Außenwände sind die vorhandenen Vertikalabdichtungen zu erneuern. Alle Gebäudebereiche erhalten neue Fußbodenaufbauten auf Estrich mit, der Nutzung entsprechenden Oberflächen (Bodenfliesen, Linoleum).
KG 330 Außenwände An den bestehenden Außenwänden werden Risssanierungen durchgeführt und diese für das Aufbringen eines Wärmedämmverbundsystems vorbereitet. Fensteröffnungen, welche später aufgrund der Erweiterungen im Innenbereich liegen, werden ausgemauert. Teilweise werden Öffnungen der Nutzung folgend vergrößert. Die neuen Wände der Erweiterungsbauten bestehen aus Stahlbeton. Für die energetische Sanierung sowie der barrierefreien Erschließung ist ein Austausch der Außentüren erforderlich. Die Schwellenhöhe der Haupteingangstür wird mit max. 4mm begrenzt. Es ist ein entsprechendes Entwässerungssystem vor der Tür vorgesehen. Die Türschließer sind mit der minimal möglichen Schließkraft einzustellen. Die Bestandsfenster bleiben bestehen und werden im Rahmenbereich 3-4 cm überdämmt. Das Gebäude soll im Zuge der energetischen Sanierung ein umlaufendes Wärmedämmverbundsystem erhalten. Die Dämmstärken von ca. 14cm werden gemäß der konkreten Vorgabe des Wärmeschutznachweises dimensioniert und als Wärmedämmverbundsystem mit Mineralwolldämmplatten und mineralischem Putz ausgeführt. Der Schlussanstrich erfolgt nach Farbkonzept in Abstimmung mit dem Auftraggeber. Es sind diffusionsoffene Anstriche zu verwenden. Die Wände der Erweiterungsbauten erhalten ein System aus Wärmedämmung mit davor gesetzter, hinterlüfteter Fassade (z.B. Trespa).
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I m Zusammenhang mit dem Ausbau der Fenster und Außentüren sind Schäden an den Wandoberflächen innen zu erwarten. Diese werden ausgebessert (Putz). Alle Wandflächen erhalten einen neuen Anstrich. In WC-Bereichen werden Wandfliesen verlegt. Vor den neuen Fenstern der Erweiterungsbauten werden außenliegende Sonnenschutzelemente (Raffstore, Alu-Lamelle) in fassadenintegrierten Kästen vorgesehen. Die Bedienung ist motorisiert geplant. Die Steuerung erfolgt über zentrale Windwächter. Eine individuelle Nachsteuerung ist möglich. Bei starkem Wind werden die Anlagen automatisch eingefahren, unabhängig von individuellen Schaltvorgängen.
KG 340 Innenwände Aufgrund der neuen Grundrissstruktur kommt es zum Rückbau nichttragender Innenwände. Neue Innenwände werden als Trockenbauwände mit entsprechenden Schall- und ggf. Brandschutzanforderungen ausgeführt. Zum Teil werden Innenwandöffnungen an massiven Wänden geschlossen und Öffnungen hergestellt. Hier werden entsprechend der Statik Stürze eingezogen. Für neue Installationen werden Trockenbau-Vorwände installiert. Alle bestehenden Innentüren werden den Anforderungen entsprechend (Barrierefreiheit, Brandschutz, Schallschutz, Feuchtraum, etc.) als Objekttüren mit ggf. Lichtausschnitten erneuert. Die Ausgabeküche erhält in Richtung Speiseraum eine Abtrennung mittels Hebefaltladen (Alternativ: Gitterrollo). In Bereichen wo, Türöffnungen verändert werden bzw. Durchbrucharbeiten erforderlich werden, sind die Innenwandbekleidungen wieder herzustellen (Putz) bzw. zu ergänzen. Der bestehende Innenputz wird in allen Bereichen geprüft und ggf. ausgebessert und erhält einen neuen Anstrich. In WCBereichen werden Wandfliesen verlegt. Im Mehrzweckraum wird eine mobile Trennwand zur temporären Teilung des Raumes je nach Nutzung mit entsprechender Schallschutzanforderung eingebaut. Die WC- und Duschbereiche erhalten Sanitär-Trennwände.
KG 350 Decken / horizontale Baukonstruktionen Der Bestands-Deckenputz sowie der Einschub der bestehenden Deckenbalkenlage wird samt Unterbau zurückgebaut. Die Deckenebene erhält eine neue Dämmlage nach entsprechenden Wärmeschutzanforderungen. Die Dampfbremslage wird eingebaut und eine neue, den Brandschutzanforderungen entsprechende Unterdecke. Um neue, später nicht sichtbare Leitungen in den Deckenbereichen entsprechend der Kostengruppen für haustechnische Anlagen zu verlegen, werden neue Unterdecken (geplant: Trockenbaudecken nach Akustik- und Brandschutzanforderungen) notwendig. Die bestehenden Unterhangdecken werden dafür abgebrochen (siehe KG 394). Die Unterdecken werden gespachtelt (in ungelochten Bereichen mit Vlieseinlage) und erhalten eine Farb-Beschichtung mit Dispersionsfarbe. Der Dacheinstieg wird wärmegedämmt neu in die Deckenebene eingebaut.
KG 360 Dächer Im Zuge der Sanierung muss die bestehende Ziegel-Deckung nebst Lattung des Satteldaches zurückgebaut werden. Das Kaltdach erhält eine neue Deckung mittels Stehfalz (Metall). Die bestehenden Dachrinnen und Fallrohre sind zurückzubauen und mit neuen Elementen aus Titanzink an die neuen Gegebenheiten des Daches und des WDVS auf der Fassade anzupassen. Die neuen Flachdächer der Erweiterungsbauten werden in Stahlbeton ausgeführt und erhalten eine Gefälledämmung mit Flachdachabdichtung und Kiesauflast. Die Dächer werden für die Aufstellung von PV-Modulen vorbereitet. Die massiven Attiken erhalten Verblechungen aus Aluminium (Farbton nach Bemusterung) passend zu den Fensterbänken außen und werden mittels Dachranddämmung entsprechend der Fassadendämmung bekleidet. Die bestehende Blitzschutzinstallation ist zurückzubauen und nach Abschluss der Dacharbeiten wieder entsprechend den neuen Anforderungen herzustellen (siehe auch Angaben der Fachplanung ELT). Die Flachdächer erhalten Sekuranten (ggf. ist ein Seil-Sicherungssystem einzubauen).
KG 380 Baukonstruktive Einbauten Die Kellerräume im Nordwesten erhalten neue Lichtschächte.
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I m Mehrzweckraum werden Einbauschränke im Bereich der mobilen Trennwand-Nische geplant. Für die Sanierungsmaßnahme und der Herstellung der Barrierefreiheit werden zudem neue Beschilderungen und Fluchtwegsysteme im Gebäude notwendig.
KG 390 Sonstige Maßnahmen für Baukonstruktionen Für die Baustelleneinrichtung ist eine mobile Sanitäreinheit, Büro- und Bauschuttcontainer sowie ein Bauzaun erforderlich. Für die Fassaden- und Dachsanierung sowie für die Herstellung der Erweiterungsbauten wird ein Baugerüst umlaufend erforderlich, inkl. Treppentürme und Netze.
KG 394 Abbrucharbeiten Die im Zusammenhang mit den geplanten Baumaßnahmen erforderlichen Abbrucharbeiten wurden bereits größtenteils benannt. Hier seien nur noch einmal die wesentlichsten aufgeführt:
Außen:
- bestehende Fenster in Teilbereichen (neue Erweiterungsbauten)
- alle keramischen Fensterleibungen und -bänke
- Brüstungen im Terrassenbereich
- Haupteingangstür und Nebeneingangstür
- Lichtschächte
- Zugangstreppen
- Stützwand und Schacht im Kellerzugangsbereich
- Ziegelanblendung Sockel und Kelleraußenwände
- Dacheindeckung mit Lattung und -Entwässerung
- Schornstein
Innen:
- Fußbodenaufbauten
- Durchbrüche / Öffnungen
- Nichttragende Innenwände
- Innentüren
- Brückenkonstruktion im Keller
- Deckenputz und -Einschub
KG 400 Bauwerk Technische Anlagen
Die Betrachtung der einzelnen Maßnahmen der Technischen Anlagen für Heizung, Lüftung und Sanitär sowie Elektroarbeiten erfolgt durch die beauftragten Fachplaner separat und ist hier nicht Teil der Beschreibung.
KG 600 Ausstattung und Kunstwerke
Für den Speiseraum werden Hochtische mit Sitzhockern sowie Tische und Stühle gemäß Einrichtungsplanung notwendig. Die Ausgabeküche erhält entsprechend der Nutzeranforderungen eine Küchenausstattung. Im Flur werden Möbel für „Lümmelecken“ geplant. Alle Büros und Vorbereitungsräume erhalten eine entsprechende Möblierung. Für die Fahrradabstellplätze werden Fahrradständer vorgesehen.
- Beschreibung der Außenanlagen
Im Rahmen der Sanierung sowie der Erweiterung und Herstellung der Barrierefreiheit werden Arbeiten an den Außenanlagen notwendig. Zudem wird die Umstrukturierung und Neugestaltung der am Nebengebäude befindlichen Freiflächen (Pausenbereiche, „grünes Klassenzimmer“ geplant.
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KG 500 Außenanlagen
KG 510 Erdbau Der Aushub beschränkt sich im Wesentlichen auf die in der KG 310 beschriebenen Maßnahmen. Natürlich sind die freigegrabenen Bereiche anschließend wieder zu verfüllen. Im Bereich der Terrasse und des „grünen Klassenzimmers“ wird eine Geländeerhöhung notwendig, um den stufenlosen Übergang vom Gebäude zu ermöglichen.
KG 530 Oberbau und Deckschichten Seitlich vom Haupteingang des Nebengebäudes werden links und rechts Pausenbereiche neu strukturiert und angelegt. Der rückseitige Zugang (Küchenbereich) wird angehoben und gepflastert. Diesen erreicht man über eine neue Zuwegung auf der Nordseite des Gebäudes. Im rückwärtigen Bereich wird eine großzügige Terrasse für die Schüler/-innen angelegt. Das „grüne Klassenzimmer“ erhält einen Oberboden nach erfolgter Freianlagenplanung und ist von der Pestalozzistraße aus erreichbar. Vor allen Eingangstüren muss die Entwässerung sichergestellt werden (ggf. mittels Rinnen).
KG 540 Baukonstruktionen in Außenanlagen Der Zugang zum Keller wird neugestaltet. Hier erfolgt die Abstützung des Erdreiches mittels Winkelstützwänden, die Treppe wird als Betonfertigteil (alternativ Beton-Blockstufen) geplant. Das Gebäude erhält eine barrierefreie Erschließung sowie eine neue Treppenanlage an der Haupteingangstür. Als Absturzsicherung zum Keller wird ein Geländer oberhalb der Winkelstützwände notwendig. Um die Aufenthaltsqualität im Freibereich zu verbessern und die benötigte Erhöhung des Geländes (Barrierefreie Erschließung mittels Rampen) zu erreichen, werden Sitzblöcke aus Beton vorgeschlagen.
KG 550 Technische Anlagen in Außenanlagen Grundleitungen des Schmutz- und Regenwassers müssen erneuert werden. Dazu wird auch die Erneuerung des Anschlusses an das bestehende Kanalsystem notwendig. Die Hauseinführung, für die nicht mehr notwendige Gasleitung wird zurückgebaut, TW und Elektroeinführungen ggf. erneuert.
KG 570 Vegetationsflächen Nach dem Verfüllen der Baugrube werden die nicht gepflasterten Bereiche wieder als Rasenflächen hergestellt sowie an die gepflasterten Bereiche angearbeitet. Es erfolgt eine Abtrennung der Freianlage zum Sportplatz mittels Heckenbepflanzung. Im Bereich der Terrasse erfolgt ebenfalls eine Abtrennung der Nutzungen mittels Hecken. Zudem werden Pflanzbeete geplant.
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Allgemeine Technische Vertragsbedingungen
Soweit in der Leistungsbeschreibung auf Technische Spezifikationen, z. B. nationale Normen, mit denen Europäische Normen umgesetzt werden, europäische technische Zulassungen, gemeinsame technische Spezifikationen, internationale Normen, Bezug genommen wird, werden auch ohne den ausdrücklichen Zusatz: oder gleichwertig, immer gleichwertige Technische Spezifikationen in Bezug genommen.
- Angaben zur Baustelle
1.1 Lage und Zuwegung: Das Baugrundstück/ die Baustelle liegt innerstädtisch zwischen Melzerstraße und Rosa-Luxemburg-Straße, an der Pestalozzistraße 3 in Meißen.
Die Zufahrt zur Baustelle/ BE-Fläche erfolgt von der Melzerstraße auf die Pestalozzistraße. Die Pestalozzistraße ist eine nichtöffentliche Anliegerstraße und von der Melzerstraße durch ein Zufahrtstor abgesperrt, Durchfahrtsbreite ca. 4 m.
1.2 Baustelleneinrichtung/Flächen: Auf dem Baugrundstück stehen BE- und Lagerflächen in begrenztem Umfang gemäß Baustelleneinrichtungsplan zur Verfügung.
Als BE- und Lagerfläche, sowie Anlieferzone soll der vordere Teil der Pestalozzistraße vor dem Baugrundstück genutzt werden.
Die Herrichtung der Flächen zum Aufstellen der eigenen BE bzw. zur Lagerung von Materialien ist durch den Auftragnehmer auszuführen und wird nicht gesondert vergütet.
Sofern durch die Baustellenlogistik bzw. die Baustelleneinrichtung des Auftragnehmers weitere Straßen, Gehwege, öffentliche und nichtöffentliche Flächen und Einrichtungen in Anspruch genommen, gesperrt oder abgeändert bzw. vorhandene öffentliche und nicht öffentliche Anlagen, Einrichtungen, Bäume und dergleichen in Mitleidenschaft gezogen werden müssen, hat der Auftragnehmer die entsprechenden Verhandlungen mit den zuständigen Behörden bzw. Eigentümern zu führen und die erforderlichen Genehmigungen (z.B. verkehrsrechtliche Anordnung, Erlaubnis auf Sondernutzung öffentlichen Straßenlandes, etc.) einzuholen. Ein ggf. erforderlicher Verkehrszeichenplan ist ohne gesonderte Vergütung durch den Auftragnehmer zu erstellen und mit der zuständigen Behörde abzustimmen. Eine Kopie des Verkehrszeichenplan ist vor Ausführung der Bauleitung zu übergeben. Über Verhandlungen mit Behörden und Eigentümern sowie über Vor- und Nachbegehungen sind vom Auftragnehmer Protokolle anzufertigen und der Bauleitung zu übergeben. Kosten für alle aus den Forderungen der verkehrsrechtlichen Anordnung notwendigen Absperrungen, Verkehrszeichen, Verkehrseinrichtungen, elektrischen Warnbeleuchtungen, etc. sowie für die Anmietung öffentlichen und nichtöffentlichen Grundes, sofern erforderlich, trägt der Auftragnehmer und werden nicht gesondert vergütet.
Nach Abschluss aller Bauarbeiten bzw. auf Anordnung des AG sind alle vom AN in Anspruch genommenen Straßen, Wege und sonstigen Flächen wieder in den Zustand zu versetzen, in dem sie sich vor Beginn der Bauarbeiten befunden haben, sofern keine anderweitige Bearbeitung (Außenanlagen) vorgesehen ist. Die Kosten für die Wiederherstellung der Flächen sind mit den Angebotspreisen abgegolten.
1.3 Anschlüsse für Wasser/ Energie/ Abwasser: Der Baustromanschluss, einschl. Unterverteiler wird durch den Auftraggeber eingerichtet und dem Auftragnehmer bereitgestellt.
Der Bauwasseranschluss wird durch den Auftraggeber eingerichtet und dem Auftragnehmer bereitgestellt.
Alle zur Einleitung von Abwässern aus dem eigenen Leistungsumfang des AN erforderlichen Beantragungen bei dem zuständigen Entsorgungsbetrieb einschl. Gebühren erfolgt durch den AN und wird nicht gesondert vergütet. Die Kosten
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f ür die Ableitung der anfallenden Abwässer aus dem eigenen Leistungsumfang des AN trägt der AN.
1.4 Der Auftraggeber stellt keine Räumlichkeiten als Tagesunterkunft und Materiallager zur Verfügung. Für die Tagesunterkunft der eigenen Arbeitnehmer und Materiallager ist der AN selbst verantwortlich. Auf der BE-Fläche können Mannschafts- und Materialcontainer in Absprache mit der Bauleitung des AG aufgestellt werden.
1.5 Vom Auftraggeber werden keine Hubmittel/Krane zur Verfügung gestellt.
1.6 Die Einzäunung der Baustelle und BE-Fläche durch einen Bauzaun wurde bauseits eingerichtet.
1.7 Öffentliche Verkehrsflächen sind von Verschmutzungen aus dem eigenen Leistungsumfang des Auftragnehmers ständig frei zuhalten und unaufgefordert, ggf. auch mehrfach täglich ohne gesonderte Vergütung zu reinigen.
- Angaben zur Ausführung
2.1 Das Aufmaß von Mehr- und Mindermengen hat vor Beginn der Arbeiten gemeinsam mit der Bauleitung zu erfolgen.
2.2 Der Beginn und das Ende von Vorhaltezeiten ist gemeinsam mit der Bauleitung des Auftraggebers zu protokollieren, nach vorheriger schriftlicher Anmeldung durch den Auftragnehmer.
2.3 Der Schutz fremder Leistung vor Beschädigungen und Verschmutzungen durch die eigenen Arbeiten ist in die Einheitspreise einzukalkulieren.
2.4 Materialien für sichtbare Bauteile, Oberflächen, etc. - Fassaden, Böden, Decken, Einbauteile, Türen, Fenster, etc. - sind vor Ausführung/ Bestellung dem AG bzw. seinem Beauftragten rechtzeitig in Form von Mustern/ Handmustern zur Genehmigung vorzulegen. Bei Anerkennung erfolgt eine schriftliche Freigabe durch den AG.
2.5 Der AN hat Bautagesberichte zu führen und diese wöchentlich (spätestens zur nächstfolgenden Baubesprechung) der Bauleitung des AG zu übergeben. Die Bautagesberichte müssen neben dem Personal-, Nachunternehmer- und Geräteeinsatz auch die Arbeitsleistungen und besondere Vorkommnisse wie Begehungen dokumentieren.
2.6 Durch die Wahl der erforderlichen Geräte ist sicherzustellen, dass die Lärmbelästigungen durch die Bauarbeiten auf ein geringst mögliches Maß für die Anlieger beschränkt bleiben. Die in Frage kommenden gesetzlichen Bestimmungen sind einzuhalten. Die Grundschule und benachbarte Wohnbebauung stellt ein besonders zu schützenden Bereich dar.
- Dokumentation
3.1 Der AN hat die Dokumentationsunterlagen vollständig nach Vorgabe des Bauherrn/Nutzers der Bauleitung wie folgt zu übergeben:
- 2-fach in Papierform, in Ordnern (Farbe nach Wahl des AG, Rückenschild gestaltet nach Vorgabe des AG) mit Inhaltsverzeichnis und Trennblättern.
- 2-fach auf Datenträger (alle Dokumente eingescannt in pdf-Format, Pläne umgewandelt in pdf-Format, einschl. Inhaltsverzeichnis),
- vom AN erstellte Planunterlagen und Berechnungen sind auf gesondertem Datenträger im pdf-Format und zusätzlich im dxf-Format einschließlich Planliste und Inhaltsverzeichnis 2-fach zu übergeben,
- vom AN erstellte Planunterlagen sind mit einem Planstempel nach Vorgabe des AG zu versehen,
- allen Planunterlagen sind Angaben zum Bauvorhaben, zum Ersteller, zum Gewerk, zum Index, zum Ort mit Zuordnung von Achsbezeichnungen etc. zu versehen,
- alle Berechnungen sind in prüffähiger Form mit den v.g. Angaben zu versehen,
3.2 Die Abstimmung der Planung und der Berechnungen mit den Prüfstellen erfolgt eigenverantwortlich durch den AN.
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A llen Planunterlagen haben dem IST-Zustand zu entsprechen, Änderungen und Ergänzungen sind einzuarbeiten.
3.3 Spätestens 6 Wochen vor Endabnahme seiner Leistungen sind vom AN vorzulegen (sofern zutreffend):
- Nachweise zur Bauart, Bauartzulassungen,
- allg. bauaufsichtliche Zulassungen, Prüfzeugnisse, Zertifikate,
- Bauprodukt-, Sicherheitsdatenblätter,
- Bedienungs-, Wartungs- und Pflegehinweise,
- Hersteller-, Fabrikatsverzeichnisse, Ersatzteillisten,
- Wartungsangebote
3.4 Spätestens zum Termin der VOB-Endabnahme seiner Leistungen sind vom AN vorzulegen (sofern zutreffend):
- freigegebene Werk- und Montagepläne,
- Fachbauleiter-, Konformitäts- und Fachunternehmererklärung,
- Erklärung zur Einhaltung der Verwendungsverbote von Baustoffen,
- Sachverständigenprüfberichte,
- Einweisungsprotokolle.
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Sicherheits- und Gesundheitsschutz
Aufgrund der Vielzahl der gleichzeitig vor Ort tätig werdenden Handwerker, wird gemäß der Verordnung über Sicherheit und Gesundheitsschutz auf Baustellen, vom Bauherrn ein Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordinator (SiGeKo) gestellt und ein Sicherheits- und Gesundheitsschutzplan erstellt.
Für den Auftragnehmer besteht gemäß Baustellenverordnung bei der Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordination eine Mitwirkungsverpflichtung.
- Personenbedingte Mitwirkung
1.1 Der Auftragnehmer hat im wöchentlichen Rhythmus eine überarbeitete Liste mit den für ihn auf der Baustelle tätigen Firmen mit Ansprechpartnern und Telefonnummer, alphabetisch geordnet gem. den Vorgaben des SIGEKO (z.B. einschl. Angaben über zuständige Berufsgenossenschaften) an diesen und die Bauüberwachung zu versenden.
1.2 Der Auftragnehmer hat jeden Monatsersten für die von ihm zu erbringende Leistung die entsprechende Personalstärke für den Folgemonat in schriftlicher Form an die Bauüberwachung und den SIGEKO zu versenden.
1.3 Der Auftragnehmer hat eigenverantwortlich alle für ihn tätige Firmen gemäß den UVV sowie der Einweisung des SIGEKO zu unterweisen und bezüglich der Einhaltung der Sicherheitsvorschriften zu überwachen. Die Unterweisungen sind schriftlich zu dokumentieren.
1.4 Das Personal des Auftragnehmers muss für die ihm übertragene Arbeit geeignet sein. Personen, die gegen Arbeitsschutz- und Unfallverhütungsvorschriften verstoßen oder den Anweisungen des Bauherrn oder seiner Beauftragten hierzu nicht Folge leisten, sind abzurufen und zu ersetzen. Werden Arbeitnehmer eingesetzt, die der deutschen Sprache nicht mächtig sind, muss ständig eine der deutschen Sprache kundige, fachlich geeignete Person als Ansprechpartner vor Ort sein.
- Allgemeine Mitwirkung bei der Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordination
2.1 Allgemeines Der Bauherr weist alle auf der Baustelle tätigen Arbeitgeber und deren Arbeitnehmer sowie alle Unternehmer ohne Beschäftigte darauf hin, dass die Verordnung über Sicherheit und Gesundheitsschutz auf Baustellen (Baustellenverordnung / BaustellV) in der aktuellsten Fassung auf diese Baustelle anzuwenden ist. Die BaustellV verpflichtet den Bauherrn, Gefährdungspotentiale zu minimieren, die aus der Tätigkeit der Arbeitnehmer mehrerer Arbeitgeber auf der Baustelle resultieren. Der Baustellenkoordinator ist vonseiten des Bauherrn beauftragt. Die BaustellV sowie alle daraus resultierenden Hinweise des Baustellenkoordinators sind bei der Ausführung von Baumaßnahmen zu beachten. An den vom Baustellenkoordinator oder der Bauleitung angekündigten Baustellenbegehungen nimmt der Bauleiter des Auftragnehmers oder sein Stellvertreter teil.
2.2 Allgemeine Maßnahmen der Arbeitgeber Auch bei Einschaltung eines Baustellenkoordinators bleibt jeder Arbeitgeber für die Sicherheit seiner Arbeitnehmer selbst verantwortlich (§§ 3 bis 8 ArbSchG). Jeder Arbeitgeber hat mit den anderen auf der Baustelle tätigen Arbeitgebern dahingehend zusammenzuarbeiten, dass keine Beeinträchtigung der Sicherheit und Gesundheit der jeweiligen Arbeitnehmer zu besorgen ist (§ 8 ArbSchG). Er hat auch die aus seiner eigenen Tätigkeit resultierenden Gefährdungspotenziale selbst zu analysieren und die entsprechenden Vorsorgemaßnahmen gegenüber seinen Arbeitnehmern sowie den betroffenen Arbeitnehmern anderer Arbeitgeber und sonstigen Personen zu treffen (ArbSchG § 5). Jeder Arbeitgeber hat Vorkehrungen für Maßnahmen zur ersten Hilfe (Verbandskasten, Ersthelfer) und sonstige Notfallmaßnahmen für seine Arbeitnehmer auf der Baustelle selbst zu treffen (§ 10 ArbSchG). Im Notfall stellt er seine
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A usrüstung (Verbandskasten usw.) auch Arbeitnehmern anderer Arbeitgeber zur Verfügung. Der Arbeitgeber nimmt für die Arbeitsplätze auf der Baustelle eine Analyse, Beurteilung und Bewertung der Gefährdungen entsprechenden den Anforderungen der Berufsgenossenschaften vor ( §§ 5 und 6 ArbSchG ). Sofern der Arbeitgeber nach § 6 ArbSchG von der Verpflichtung der schriftlichen Dokumentation befreit ist, spricht er seine Arbeiten rechtzeitig vor Baubeginn mit dem Sicherheitskoordinator ab. Auswirkungen auf die Sicherheit und Gesundheit der Arbeitnehmer anderer Arbeitgeber sind mit dem Si-Ge-Koordinator zu besprechen. Seine Hinweise sind zu beachten.
2.3 Meldepflichten 2.3.1 Subunternehmer Jeder Arbeitgeber meldet die von ihm beauftragten Subunternehmer der Bauleitung und dem Baustellenkoordinator mit Namen und voraussichtlichen Termin der Arbeitsaufnahme an. Die Regelungen nach § 4 Abs. 8 VOB/B bleiben davon unberührt. Monatlich ist eine aktuelle Liste der auf der Baustelle tätigen Unternehmen der Bauleitung und dem SiGeKo vorzulegen. Dem jeweiligen Subunternehmer ist diese Baustellenordnung zusammen mit dem vor Baubeginn bekannt gegebenen SiGePlan rechtzeitig zur Kenntnis zu geben.
2.3.2 Gefährliche Situationen und gegenseitige Gefährdung Bei Arbeiten, die zu einer Gefährdung in der Nähe befindlicher Personen führen können, hat jeder Arbeitgeber die betroffenen Personen zu unterrichten, die gefährdeten Bereiche zu kennzeichnen und im Zweifelsfall den Baustellenkoordinator hinzuzuziehen. Dies gilt besonders für Arbeiten, die von unbeteiligten Personen nicht rechtzeitig erkannt werden können (Schweißarbeiten hinter Ecken, Einsatz giftiger und/oder brennbarer Stoffe, o.ä.) Jeder Arbeitgeber weist seine auf der Baustelle tätigen Mitarbeiter an, ihm gefährliche Situationen auf der Baustelle unverzüglich zu melden. Sofern die Situation im Verantwortungsbereich des Arbeitgebers liegt und nur die eigenen Mitarbeiter betroffen sind, ist der gefährliche Umstand sofort zu beseitigen. Sofern die Gefährdung von einem anderen Unternehmen ausgeht bzw. Arbeitnehmer anderer Unternehmen gefährdet sind, ist der betreffende Arbeitgeber, der Si-Ge-Koordinator und gegebenenfalls die Bauleitung zu unterrichten. Bei unmittelbarer Gefährdung von Personen sind die Arbeiten so lange einzustellen, bis der Schutz der Gesundheit und die Sicherheit aller auf der Baustelle Tätigen wieder gewährleistet ist. Besonders gefährliche Arbeiten, die auch gegenüber der Berufsgenossenschaft gemeldet werden müssen, sind mit dem/den Koordinator(en) abzustimmen. Für Unternehmer ohne Beschäftigte gilt das Beschriebene sinngemäß.
2.4 Meldungen an Behörden oder Berufsgenossenschaften Von Meldungen über Arbeitsunfälle an die Berufsgenossenschaft ist der Baustellenkoordinator durch eine Abschrift der Meldung in Kenntnis zu setzen. In gleicher Form ist mit anderen den Arbeitschutz betreffenden Meldungen zu verfahren wie z.B. Anträge für Sonn- oder Feiertagsarbeit, Montagearbeiten, Betrieb von hochziehbaren Personenaufnahmemitteln, Umgang mit krebserzeugenden Gefahrstoffen, besonders schutzbedürftige Personen.
2.5 Allgemeine Ordnung und Sauberkeit Es ist zu vermeiden, dass auf den für den allgemeinen Verkehr genutzten Flächen Reste von Verpackungsmaterial (Drahtschlingen usw.), Werkzeuge o.ä. liegen bleiben. Die Flächen sind sauber zu halten und Stolper- bzw. Sturzgefahren sind zu vermeiden bzw. zu beseitigen.
2.6 Gefahrstoffe Über die Verwendung von Gefahrstoffen (z.B. Strahlmittel, Oberflächenbehandlungsmittel, Lösemittel) ist der Baustellenkoordinator 14 Tage vor Einsatz zu unterrichten. Der Unterrichtung sind die mit dem Einsatz verbundenen Arbeitsanleitungen und/oder Sicherheitsdatenblätter in Kopie vorzulegen.
2.7 Gerüste und sonstige Absturzsicherungen Gerüste sind in allen Belangen nach den Vorschriften der Hersteller und den anerkannten Regeln der Technik aufzubauen und wieder zu erntfernen. Die Bauartzulassung sowie die Aufbau- und Verwendungsanweisung der Hersteller sind auf der Baustelle vom Beginn der Aufbauarbeiten und während der gesamten Standzeit zur Einsicht vorzuhalten. (BetrSichV Anhang 2)
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2.8 Der Auftragnehmer hat dem SIGEKO folgende Unterlagen zu übermitteln:
- Gefährdungsbeurteilungen
- Betriebs- und Arbeitsanweisungen für Geräte und Materialien
- Alarm-/Notfallplan)
2.9 Die Kosten für die vorgenannte Mitwirkung bei der Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordination sind in die Pauschal-/Einheitspreise mit einzurechnen und werden nicht gesondert vergütet.
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Position Beschreibung Menge Einh EP GP
1 VORGEHÄNGTE HINTERLÜFTETE FASSADE
Zusätzliche Technische Vertragsbedingungen - Vorgehängte hinterlüftete Fassade
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Die hinterlüftete Außenwandbekleidung, die Unterkonstruktion, die Verankerungselemente und die Verbindungs-/Befestigungselemente müssen DIN 18516-1 bzw. einer allgemeinen bauaufsichtlichen Zulassung entsprechen, der Nachweis ist vom AN vorzulegen.
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Sofern dem Leistungsverzeichnis keine Detailunterlagen beigefügt sind, treffen die Pläne des Architekten in erster Linie eine formale Gestaltungsaussage. Es gehört zu den Aufgaben des Auftragnehmers, Elementstöße, Verbindungen, Befestigungen, toleranzaufnehmende Anschlüsse u. dgl. in Abstimmung mit dem Architekten, den anerkannten Regeln der Bautechnik und gemäß dem zu erwartenden Gebrauchswert herzustellen.
-
Werkplanung Vom AN sind vor Ausführungsbeginn Werkstattzeichnungen und ggf. erforderliche Statiken sämtlicher Fassadenbauteile zu erstellen. Diese müssen unter anderem enthalten:
- Anschlüsse an Rohbaukonstruktionen und Einbauten,
- Abschlüsse und Eckausbildungen der Fassade, etc.
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Die Fertigung der Bekleidungselemente erfolgt nach örtlichem Aufmaß durch den AN.
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Beim Zusammenbau verschiedener Werkstoffe ist eine Kontaktkorrosion durch geeignete Maßnahmen, wie Zwischenlagen als Trennschichten zu verhindern.
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Stöße und Fugen sind so auszuführen, dass Dehnungen spannungsfrei aufgenommen werden können.
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Vor Abnahme der Leistungen sind sämtliche Aufkleber oder Markierungen etc. zu entfernen.
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Alle für die eigenen Leistungen benötigten Hubmittel und -geräte sind in die Positionen einzukalkulieren und werden nicht gesondert vergütet.
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Alle für die eigenen Leistungen notwendigen Sicherungsmaßnahmen (Seitenschutz, Abdeckungen, Auffangnetze, etc.) entsprechend den Unfallverhütungsvorschriften (UVV) sowie den Regelungen und Informationen (BGI) der Berufsgenossenschaften sind in die Positionen einzukalkulieren und werden nicht gesondert vergütet.
Ein außenseitiges Fassadengerüst wird bauseits gestellt.
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Die Zuschnitte von Bekleidungen oder werkseitig vorgefertigten Elementen zur Anpassung an Schrägen und gerundete oder andersartig geformte Bauteile sind in die Positionen einzukalkulieren und werden nicht gesondert vergütet.
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Das Herstellen wie Bohren und Schließen von Löchern zum Zweck der Befestigung der eigenen Konstruktion, einschließlich oberflächenbündigem Verschluss der Stemmstellen durch Vergießen oder Einputzen ist in die Positionen einzukalkulieren und wird nicht gesondert vergütet.
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Das Liefern sämtlicher (auch statisch nachzuweisender und konstruktiv erforderlicher) Befestigungs- und Verbindungsmittel und -elemente, sofern sie nicht in der Leistungsbeschreibung gesondert erwähnt sind, sind in die Positionen einzukalkulieren und werden nicht gesondert vergütet.
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Position Beschreibung Menge Einh EP GP
1.1 VHF - Unterkonstruktionen - neue Anbauten
1.1.10 UK Aluminium hinterlüft. Außenwandbekl. Außenwand therm. Trennelem. Abst. 180-200mm Unterkonstruktion für vorgehängte hinterlüftete Fassade aus Tragprofilen und Wandhaltern, Wandhalter aus Aluminium, Profile aus Aluminium, Verankerung der Unterkonstruktion in Stahlbeton, Oberflächenabweichung des Verankerungsgrundes bis 40 mm, justierbar, zwängungsfrei, den Formaten und der Befestigungsart der Bekleidungselemente entsprechend, mit thermischen Trennelementen, für vorgehängte hinterlüftete Außenwandbekleidung DIN 18516-1, für großformatige Bekleidungselemente aus Faserzementtafeln, an Außenwand, Abstand der Vorderseite der Bekleidungselemente zum Verankerungsgrund an der Außenwand über 180 bis 200 mm, verankern und ausrichten der Unterkonstruktion auf der Wandoberfläche entsprechend Genauigkeitsanforderung an die Ebenheit der Bekleidungsfläche, einschl. Anpassen an begrenzende Bauteile, Öffnungen, Durchdringungen, Abschlüsse, Ecken, etc., einschl. Randbereichsausbildung zur Aufnahme erhöhter Windsoglast DIN 1055-4, etc. Ausführung gemäß Zeichnung, Zeichnungs-Nr 'V-D_FASS1/ V-D_FASS2/ V-D_SN-FASS3'.
Einbauort: gedämmte Bereiche. 159 m² .................... ....................
1.1.20 UK Aluminium hinterlüft. Außenwandbekl. Außenwand Streifen-B 50cm therm. Trennelem. Abst. 180-200mm Unterkonstruktion für vorgehängte hinterlüftete Fassade aus Tragprofilen und Wandhaltern, Wandhalter aus Aluminium, Profile aus Aluminium, Verankerung der Unterkonstruktion in Stahlbeton, Oberflächenabweichung des Verankerungsgrundes bis 40 mm, justierbar, zwängungsfrei, den Formaten und der Befestigungsart der Bekleidungselemente entsprechend, mit thermischen Trennelementen, für vorgehängte hinterlüftete Außenwandbekleidung DIN 18516-1, für großformatige Bekleidungselemente aus Faserzementtafeln, an Außenwand, als Streifen, Breite Streifen ca. '50' cm, Abstand der Vorderseite der Bekleidungselemente zum Verankerungsgrund an der Außenwand über 180 bis 200 mm, verankern und ausrichten der Unterkonstruktion auf der Wandoberfläche entsprechend Genauigkeitsanforderung an die Ebenheit der Bekleidungsfläche, einschl. Anpassen an begrenzende Bauteile, Öffnungen, Durchdringungen, Abschlüsse, Ecken, etc. einschl. Randbereichsausbildung zur Aufnahme erhöhter Windsoglast DIN 1055-4, etc. Ausführung gemäß Zeichnung, Zeichnungs-Nr 'V-D_RINNE'.
Einbauort: Außenseite Attika zu Bestandsgebäude. 20 m² .................... ....................
1.1.30 UK Aluminium hinterlüft. Außenwandbekl. Außenwand Abst. 180-200mm
Übertrag: ....................
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Position Beschreibung Menge Einh EP GP
Übertrag: .................... Unterkonstruktion für vorgehängte hinterlüftete Fassade aus Tragprofilen und Wandhaltern, Wandhalter aus Aluminium, Profile aus Aluminium, Verankerung der Unterkonstruktion in Stahlbeton, Oberflächenabweichung des Verankerungsgrundes bis 40 mm, justierbar, zwängungsfrei, den Formaten und der Befestigungsart der Bekleidungselemente entsprechend, für vorgehängte hinterlüftete Außenwandbekleidung DIN 18516-1, für großformatige Bekleidungselemente aus Faserzementtafeln, an Außenwand, Abstand der Vorderseite der Bekleidungselemente zum Verankerungsgrund an der Außenwand über 180 bis 200 mm, verankern und ausrichten der Unterkonstruktion auf der Wandoberfläche entsprechend Genauigkeitsanforderung an die Ebenheit der Bekleidungsfläche, einschl. Anpassen an begrenzende Bauteile, Öffnungen, Durchdringungen, Abschlüsse, Ecken, etc. einschl. Randbereichsausbildung zur Aufnahme erhöhter Windsoglast DIN 1055-4, etc. Ausführung gemäß Zeichnung, Zeichnungs-Nr 'V-D_FASS1/ V-D_FASS2/ V-D_SN-FASS3'.
Einbauort: ungedämmte Bereiche. 55 m² .................... ....................
1.1.40 UK Aluminium hinterlüft. Außenwandbekl. Leibung B 20cm therm. Trennelem. Unterkonstruktion für vorgehängte hinterlüftete Fassade aus Tragprofilen (Winkel und Anschlussprofil), Profile aus Aluminium, den Formaten und der Befestigungsart der Bekleidungselemente entsprechend, mit thermischen Trennelementen, für vorgehängte hinterlüftete Außenwandbekleidung DIN 18516-1, für großformatige Bekleidungselemente aus aus Faserzementtafeln, an Leibung, Breite Leibung ca. '20' cm, einschl. Anpassen an begrenzende Bauteile, Öffnungen, Durchdringungen, Abschlüsse, Ecken, etc.
Einbauort: Fenster-/ Türleibungen, gedämmte Bereiche. 25 m .................... ....................
1.1.50 UK Aluminium hinterlüft. Außenwandbekl. Leibung B 20cm Unterkonstruktion für vorgehängte hinterlüftete Fassade aus Tragprofilen (Winkel und Anschlussprofil), Profile aus Aluminium, den Formaten und der Befestigungsart der Bekleidungselemente entsprechend, für vorgehängte hinterlüftete Außenwandbekleidung DIN 18516-1, für großformatige Bekleidungselemente aus aus Faserzementtafeln, an Leibung, Breite Leibung ca. '20' cm, einschl. Anpassen an begrenzende Bauteile, Öffnungen, Durchdringungen, Abschlüsse, Ecken, etc.
Einbauort: Öffnungsleibungen, ungedämmte Bereiche. 14 m² .................... ....................
1.1.60 UK Aluminium hinterlüft. Außenwandbekl. Sturz B 20cm therm. Trennelem. Unterkonstruktion für vorgehängte hinterlüftete Fassade aus Tragprofilen (Winkel und Anschlussprofil), Profile aus Aluminium, den Formaten und der Befestigungsart der Bekleidungselemente entsprechend, mit thermischen Trennelementen, für vorgehängte hinterlüftete Außenwandbekleidung DIN 18516-1, für großformatige Bekleidungselemente aus aus Faserzementtafeln, an Sturz,
Übertrag: ....................
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Position Beschreibung Menge Einh EP GP
Übertrag: .................... Breite Sturz ca. '20' cm, einschl. Anpassen an begrenzende Bauteile, Öffnungen, Durchdringungen, Abschlüsse, Ecken, etc.
Einbauort: Fenster-/ Türstürze (ohne Raffstore), gedämmte Bereiche. 6,9 m .................... ....................
1.1.70 UK Aluminium hinterlüft. Außenwandbekl. Deckenuntersicht Abst. 530-550mm Unterkonstruktion für vorgehängte hinterlüftete Fassade aus Tragprofilen und Wandhaltern, Wandhalter aus Aluminium, Profile aus Aluminium, Verankerung der Unterkonstruktion in Normalbeton, Oberflächenabweichung des Verankerungsgrundes bis 40 mm, justierbar, zwängungsfrei, den Formaten und der Befestigungsart der Bekleidungselemente entsprechend, für vorgehängte hinterlüftete Außenwandbekleidung DIN 18516-1, für großformatige Bekleidungselemente aus Faserzementtafeln, an Deckenuntersicht, Abstand der Vorderseite der Bekleidungselemente zum Verankerungsgrund an der Decke über 530 bis 550 mm, verankern und ausrichten der Unterkonstruktion auf der Deckenoberfläche entsprechend Genauigkeitsanforderung an die Ebenheit der Bekleidungsfläche, einschl. Anpassen an begrenzende Bauteile, Öffnungen, Durchdringungen, Abschlüsse, Ecken, etc. Ausführung gemäß Zeichnung, Zeichnungs-Nr 'V-D_SN-FASS3'.
Einbauort: Deckenuntersicht Müllplatz und Vordach. 52 m² .................... ....................
1.1 VHF - Unterkonstruktionen - neue Anbauten ....................
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Position Beschreibung Menge Einh EP GP
1.2 VHF - Dämmschichten - neue Anbauten
1.2.10 Wärmedämmung hinterlüft.Fassade MW 0,035W/(mK) D 140mm WAB Wärmedämmung für vorgehängte hinterlüftete Außenwandbekleidung an Außenwand, aus Mineralwolle MW DIN EN 13162, Bemessungswert der Wärmeleitfähigkeit max. 0,035 W/(mK), Nennwert der Wärmeleitfähigkeit max. 0,034 W/(mK), Brandverhaltensklasse DIN EN 13501-1 A2 -s1, d0 (nichtbrennbar), Dicke 140 mm, als Platten, mit außenseitiger Kaschierung mit schwarzem Glasvlies, Anwendungsgebiet DIN 4108-10 WAB, Befestigung mechanisch mit Dämmstoffhaltern, Befestigungsuntergrund Stahlbeton, einschl. Anpassen an begrenzende Bauteile, Öffnungen, Durchdringungen, Abschlüsse, etc. 159 m² .................... ....................
1.2.20 Wärmedämmung hinterlüft.Fassade MW 0,035W/(mK) D 140mm WAB Streifen-B 50cm Wärmedämmung für vorgehängte hinterlüftete Außenwandbekleidung an Außenwand, als Streifen, Breite Streifen ca. '50' cm, aus Mineralwolle MW DIN EN 13162, Bemessungswert der Wärmeleitfähigkeit max. 0,035 W/(mK), Nennwert der Wärmeleitfähigkeit max. 0,034 W/(mK), Brandverhaltensklasse DIN EN 13501-1 A2 -s1, d0 (nichtbrennbar), Dicke 140 mm, als Platten, mit außenseitiger Kaschierung mit schwarzem Glasvlies, Anwendungsgebiet DIN 4108-10 WAB, Befestigung mechanisch mit Dämmstoffhaltern, Befestigungsuntergrund Stahlbeton, einschl. Anpassen an begrenzende Bauteile, Öffnungen, Durchdringungen, Abschlüsse, etc. 20 m² .................... ....................
1.2.30 Wärmedämmung hinterlüft.Fassade MW 0,035W/(mK) D 140mm WAB Flankendämm. B 100cm Wärmedämmung für vorgehängte hinterlüftete Außenwandbekleidung als Deckenuntersicht, als Flankendämmung, Breite Streifen ca. '100' cm, aus Mineralwolle MW DIN EN 13162, Bemessungswert der Wärmeleitfähigkeit max. 0,035 W/(mK), Nennwert der Wärmeleitfähigkeit max. 0,034 W/(mK), Brandverhaltensklasse DIN EN 13501-1 A2 -s1, d0 (nichtbrennbar), Dicke 140 mm, als Platten, mit außenseitiger Kaschierung mit schwarzem Glasvlies, Anwendungsgebiet DIN 4108-10 WAB, Befestigung mechanisch mit Dämmstoffhaltern, Befestigungsuntergrund Stahlbeton, einschl. Anpassen an begrenzende Bauteile, Öffnungen, Durchdringungen, Abschlüsse, etc.
Einbauort: Deckenuntersicht Müllplatz und Vordach. 16 m² .................... ....................
1.2.40 Ausschneiden/ Anarbeiten Dämmpl. Miwo Fallrohr DN70 Ausschneiden und Anarbeiten von Dämmplatten für auf der Fassade verlegte Regenfallrohre, Mineralwolle, für vorgehängte hinterlüftete Außenwandbekleidung, Dicke Dämmplatte 140 mm, Durchmesser Fallrohr DN 70. 16 m .................... ....................
1.2.50 Unterdeckung hinterlüfteter Außenwandbek Unterdeckbahn diffusionsoffen schwarz
Übertrag: ....................
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Position Beschreibung Menge Einh EP GP
Übertrag: .................... Unterdeckung hinterlüfteter Außenwandbekleidung, als Bahn DIN EN 13859-2, aus diffusionsoffenen Unterdeckbahnen, sd kleiner/gleich 0,1 m, Farbton schwarz, auf Wärmedämmung, in An- und Abschlussbereichen, Leibungen, etc., als Streifen, Breite Streifen bis 40 cm, einschl. aller Anschlüsse an angrenzende Bauteile, Durchdringungen, etc. 19 m² .................... ....................
1.2 VHF - Dämmschichten - neue Anbauten ....................
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Position Beschreibung Menge Einh EP GP
1.3 VHF - Außenwandbekleidung - neue Anbauten
1.3.10 Außenwandbekl. Faserzementtafel Außenwand D 8mm Vorgehängte hinterlüftete Außenwandbekleidung aus großformatigen Faserzementtafeln DIN EN 12467, Kategorie A, an Außenwand, Ausführung vertikal, Dicke 8 mm, Brandverhaltensklasse DIN EN 13501-1 A2 -s1, d0 (nichtbrennbar), durchgefärbt, Oberfläche glatt, lasierend beschichtet, Farbton nach Standardkollektion, für Außenanwendung, auf vorh. Unterkonstruktion sichtbar befestigen, mit farbig kopfbeschichteten Befestigungselementen, Fugen hinterlegt, Farbton schwarz, Breite 8 mm, einschl. Anpassen an begrenzende Bauteile, Öffnungen, Abschlüsse, Ecken, etc., einschl. aller Schrägschnitte, Ausführung gemäß Zeichnung, Zeichnungs-Nr 'V-D_FASS1/ V-D_FASS2/ V-D_SN-FASS3'. Hersteller und Typ 'ETEX / EQUITONE natura' oder gleichwertig, Hersteller und Typ '....................................................' vom Bieter einzutragen. 214 m² .................... ....................
1.3.20 Außenwandbekl. Faserzementtafel Außenwand Streifen-B 55cm D 8mm Vorgehängte hinterlüftete Außenwandbekleidung aus großformatigen Faserzementtafeln DIN EN 12467, Kategorie A, an Außenwand, als Streifen, Breite Streifen ca. '55' cm, Ausführung vertikal, Dicke 8 mm, Brandverhaltensklasse DIN EN 13501-1 A2 -s1, d0 (nichtbrennbar), durchgefärbt, Oberfläche glatt, lasierend beschichtet, Farbton nach Standardkollektion, für Außenanwendung, auf vorh. Unterkonstruktion sichtbar befestigen, mit farbig kopfbeschichteten Befestigungselementen, Fugen hinterlegt, Farbton schwarz, Breite 8 mm, einschl. Anpassen an begrenzende Bauteile, Öffnungen, Abschlüsse, Ecken, etc., einschl. aller Schrägschnitte, Ausführung gemäß Zeichnung, Zeichnungs-Nr 'V-D_RINNE'.
Einbauort: Außenseite Attika zu Bestandsgebäude. 22 m² .................... ....................
1.3.30 Außenwandbekl. Faserzementtafel Leibung B 20cm D 8mm Vorgehängte hinterlüftete Außenwandbekleidung aus großformatigen Faserzementtafeln DIN EN 12467, Kategorie A, an Leibung, Breite Leibung ca. '20' cm, Ausführung vertikal, Dicke 8 mm, Brandverhaltensklasse DIN EN 13501-1 A2 -s1, d0 (nichtbrennbar), durchgefärbt, Oberfläche glatt, lasierend beschichtet, Farbton nach Standardkollektion, für Außenanwendung, auf vorh. Unterkonstruktion sichtbar befestigen, mit farbig kopfbeschichteten Befestigungselementen, Fugen hinterlegt, Farbton schwarz, Breite 8 mm, einschl. Anpassen an begrenzende Bauteile, Öffnungen, Abschlüsse, Ecken, etc., einschl. aller Schrägschnitte. 39 m .................... ....................
1.3.40 Außenwandbekl. Faserzementtafel Sturz B 20cm D 8mm Vorgehängte hinterlüftete Außenwandbekleidung aus großformatigen Faserzementtafeln DIN EN 12467, Kategorie A, an Sturz, Breite Sturz ca. '20' cm,
Übertrag: ....................
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Position Beschreibung Menge Einh EP GP
Übertrag: .................... Ausführung vertikal, Dicke 8 mm, Brandverhaltensklasse DIN EN 13501-1 A2 -s1, d0 (nichtbrennbar), durchgefärbt, Oberfläche glatt, lasierend beschichtet, Farbton nach Standardkollektion, für Außenanwendung, auf vorh. Unterkonstruktion sichtbar befestigen, mit farbig kopfbeschichteten Befestigungselementen, Fugen hinterlegt, Farbton schwarz, Breite 8 mm, einschl. Anpassen an begrenzende Bauteile, Öffnungen, Abschlüsse, Ecken, etc., einschl. aller Schrägschnitte. 6,9 m .................... ....................
1.3.50 Außenwandbekl. Faserzementtafel Deckenuntersicht D 8mm Vorgehängte hinterlüftete Außenwandbekleidung aus großformatigen Faserzementtafeln DIN EN 12467, Kategorie A, als Deckenuntersicht, Ausführung horizontal, Dicke 8 mm, Brandverhaltensklasse DIN EN 13501-1 A2 -s1, d0 (nichtbrennbar), durchgefärbt, Oberfläche glatt, lasierend beschichtet, Farbton nach Standardkollektion, für Außenanwendung, auf vorh. Unterkonstruktion sichtbar befestigen, mit farbig kopfbeschichteten Befestigungselementen, Fugen hinterlegt, Farbton schwarz, Breite 8 mm, einschl. Anpassen an begrenzende Bauteile, Öffnungen, Abschlüsse, Ecken, etc., einschl. aller Schrägschnitte, Ausführung gemäß Zeichnung, Zeichnungs-Nr 'V-D_SN-FASS3'.
Einbauort: Deckenuntersicht Müllplatz und Vordach. 52 m² .................... ....................
1.3.60 Ausschnitt Faserzementpl. D 8 mm rund Durchm. bis 20mm Ausschnitt in Außenwandbekleidung aus Faserzementplatten, Dicke '8' mm, rund, Durchmesser bis 20 mm. 10 St .................... ....................
1.3.70 Abschluss Lüftungsprofil Aluminium B bis 30mm Abschluss mit Lüftungsprofil, Lüftungsprofil aus Aluminium, Breite Lüftungsprofil bis 30 mm, Lüftungsquerschnitt mind. 50 cm2/m DIN 18516-1, einschl. aller An- und Abschlüsse, Ecken, etc.. 45 m .................... ....................
1.3.80 Kleintierschutz Lochstreifen Kunststoff schwarz Kleintierschutz als Lochstreifen, aus Kunststoff, schwarz, Breite 80 mm. 105 m .................... ....................
1.3 VHF - Außenwandbekleidung - neue Anbauten ....................
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Position Beschreibung Menge Einh EP GP
1.4 VHF - Sonstiges
1.4.10 Werkplanung Tragwerksplanung Werkplanung, Verlege- und Montageplanung anfertigen, einschl. Tragwerksplanung aufstellen, für vor beschriebene vorgehängte hinterlüftete Fassaden, einschl. statischer Nachweis der Befestigung am Bauwerk, auf Grundlage der vom AG beigestellten Architekturplanung und nach örtlichem Aufmaß durch den AN, einschl. Einbau- und Anschlussdetails, Übergabe digital und 1 x in Papierform, die Pläne sind dem Tragwerksplaner sowie dem Architekten zur Freigabe vorzulegen. 1 psch ....................
1.4 VHF - Sonstiges ....................
1 VORGEHÄNGTE HINTERLÜFTETE FASSADE ....................
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Position Beschreibung Menge Einh EP GP
2 STUNDENLOHNARBEITEN
2.1 Arbeitskräfte
2.1.10 Facharbeiter/-in sämtliche Kosten/Zuschläge Stundenlohnarbeiten durch Facharbeiter/-in der Verrechnungssatz für die jeweilige Arbeitskraft umfasst sämtliche Aufwendungen wie Lohn- und Gehaltskosten, Lohn- und Gehaltsnebenkosten, Zuschläge, lohngebundene und lohnabhängige Kosten, sonstige Sozialkosten, Gemeinkosten, Wagnis und Gewinn. 5 h .................... ....................
2.1 Arbeitskräfte ....................
2 STUNDENLOHNARBEITEN ....................
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Zusammenstellung
1.1 VHF - Unterkonstruktionen - neue Anbauten .................... 1.2 VHF - Dämmschichten - neue Anbauten .................... 1.3 VHF - Außenwandbekleidung - neue Anbauten .................... 1.4 VHF - Sonstiges .................... 1 VORGEHÄNGTE HINTERLÜFTETE FASSADE ....................
2.1 Arbeitskräfte .................... 2 STUNDENLOHNARBEITEN ....................
Summe ....................
zzgl. MwSt ......... % ....................
Gesamtsumme ....................
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