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Vorläufiges Tagungsprogramm Stand 15.10.2026
Beobachten. Verstehen. Handeln.
Den neuen Sächsischen Erziehungs- und Bildungsplan in Kindertages-
pflege und Krippe pädagogisch gestalten.
Fachtagung des Landesjugendamtes
am 22.05.2027
Der weiterentwickelte Sächsische Erziehungs- und Bildungsplan gibt Fachkräften in Krippe und Kin- dertagespflege eine gemeinsame Orientierung und neue Impulse für ihren pädagogischen Alltag. Doch wie wird aus einem Erziehungs- und Bildungsplan lebendige pädagogische Praxis?
Genau hier setzt unsere Fachtagung an. Unter dem Leitgedanken »Beobachten. Verstehen. Han- deln.« rückt die professionelle Beobachtung in den Mittelpunkt: Was zeigen uns Kinder in ihrem Tun? Wie können wir ihre Bildungs- und Beobachtungsprozesse besser verstehen und sie bedürfnis- und entwicklungsorientiert begleiten?
Ein Fachvortrag und praxisnahe Workshops laden dazu ein, neue Perspektiven zu entdecken, Erfah- rungen auszutauschen und Anregungen für den Alltag mitzunehmen. So wird der Sächsische Erzie- hungs- und Bildungsplan lebendig und die Sicherheit im pädagogischen Handeln gestärkt.
| 08:45 Uhr | Ankommen und Anmeldung der Teilnehmenden |
|---|---|
| 09:30 Uhr | Begrüßung und Eröffnung der Tagung |
| Rosita Eberlein und Katrin Scheffler, Sächsisches Staatsministerium für Soziales, | |
| Gesundheit und Gesellschaftlichen Zusammenhalt – Landesjugendamt; Chemnitz | |
| 09:50 Uhr | Grußworte und Informationen des Sächsischen Staatsministeriums für Kultus |
| (SMK) sowie der Informations- und Koordinierungsstelle Kindertagespflege in | |
| Sachsen (IKS) | |
| Bettina Göpfert, SMK; Dresden | |
| Simone Kühnert, IKS; Zwickau | |
| 10:20 Uhr | Keynote-Vortrag mit anschließender Frage- und Diskussionsrunde |
| »Beobachten. Verstehen. Handeln. | |
| Wie Haltung, Beziehung und fachliche Beobachtung pädagogisches Handeln | |
| leitet.« | |
| Prof.in Ivonne Zill-Sahm; ehs Dresden | |
| Prof.in Dr. phil. habil. Andrea G. Eckhardt; Hochschule Zittau-Görlitz | |
| 11:20 Uhr | Organisatorische Informationen für die Arbeit in den Workshops |
| Rosita Eberlein, Sächsisches Staatsministerium für Soziales, Gesundheit und Ge- | |
| sellschaftlichen Zusammenhalt – Landesjugendamt; Chemnitz |
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| 11:30 Uhr | Mittagspause |
|---|---|
| 12:30 Uhr | Arbeit in Workshops mit Erfahrungsaustausch und Diskussion |
| Workshop-Beschreibungen siehe Seite 2 | |
| (Die Workshopsarbeit umfasst 2 x 90 Minuten. Die Teilnehmenden arbeiten insge- | |
| samt 180 Minuten in ein und demselben Workshop.) | |
| 14:00 Uhr | Kaffee/Netzwerken |
| 14:30 Uhr | Fortsetzung der Arbeit in Workshops |
| 16:00 Uhr | Präsentation der Ergebnisse/Erkenntnisse aus den einzelnen Workshops im |
| Plenum und weiterführender Gedankenaustausch | |
| 17:00 Uhr | Abschluss der Tagung |
Workshop-Beschreibungen:
WS 1 Beobachten ohne vorschnell zu bewerten Genau hinschauen, das Wesentliche festhalten
An konkreten Beispielen zeigt der Workshop, wie Beobachtungen dabei helfen, Kinder in ihrer Ent- wicklung besser zu verstehen und daraus fundierte pädagogische Entscheidungen abzuleiten.
Prof.in Ivonne Zill-Sahm; ehs Dresden
WS 2 Mittendrin statt nebenbei Schlüsselprozesse im Alltag als Bildungsgelegenheiten nutzen
Die Teilnehmenden entwickeln alltagstaugliche Ideen, wie sie Lernmomente im Alltag erkennen und gestalten können, orientiert am Sächsischen Erziehungs- und Bildungsplan.
Prof.in Dr. phil. habil. Andrea G. Eckhardt; Hochschule Zittau-Görlitz
WS 3 Beziehung trägt, auch wenn es herausfordernd ist Gefühle begleiten, Sicherheit geben - Ko-Regulation im Alltag
An praxisnahen Beispielen erkunden die Teilnehmenden, wie sie Kinder unter drei Jahren einfühlsam begleiten und ihnen in schwierigen Momenten durch verlässliche Beziehungen Sicherheit und Orien- tierung geben können.
N. N.
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WS 4 Mitbestimmung von Anfang an Kinderrechte und Partizipation im U3-Alltag
Ob beim Essen, Schlafen, Wickeln, Spielen oder beim gemeinsamen Regeln finden, die Teilnehmen- den nehmen vertraute Alltagssituationen unter die Lupe und spüren Möglichkeiten auf, wie Mitbestim- mung von Anfang an gelingen kann.
N. N.
WS 5 Vielfalt sehen und jedes Kind stärken Unterschiedliche Entwicklungswege gut begleiten
Vielfalt zeigt sich in Familien, Sprachen und ganz unterschiedlichen Arten, die Welt wahrzunehmen und sich zu entwickeln. Der Workshop lädt dazu ein, die Stärken jedes Kindes in den Blick zu nehmen und Ideen zu sammeln, wie alle teilhaben und auf ihrem eigenen Entwicklungsweg begleitet werden können.
N. N.
Hinweis zur Workshop-Auswahl:
Die Teilnehmenden erhalten mit der Einladung einen Link für die Registrierung zu einem Workshop.
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