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EKP_VA_26_07577_WD_Pflichtenheft_Teil I_CAD.pdf

Vermessung und Datenpflege von Gebäudeinnen- und Außenflächen

Extrahierter Dokumenttext · Stand: 29.09.2026, 17:10 (Europe/Berlin)

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BIM

Berliner Immobilienmanagement GmbH

Keibelstraße 36

10178 Berlin Stand: 01.05.2026

Pflichtenheft

für die Erfassung und Dokumentation von

Winterdienstflächen

Teil I

- Grafische Dokumentation -

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Pflichtenheft für die Erfassung und Dokumentation von Winterdienstflächen

Teil I – Grafische Dokumentation

Inhaltsverzeichnis

1 Grafische Dokumentation .................................................................................................................... 3

2 Struktur der CAD-Daten ....................................................................................................................... 3

2.1 Bezeichnung der Außenanlagen ........................................................................................................ 3 2.2 Bezeichnung der CAD-Daten ............................................................................................................. 4 2.3 Layerstruktur .......................................................................................................................................... 4 3 Grafische Darstellung .......................................................................................................................... 4

3.1 Konstruktionen ....................................................................................................................................... 5 3.2 Beschriftung ........................................................................................................................................... 5 3.3 Flächenstempel .................................................................................................................................... 5 3.4 Flächen-ID ............................................................................................................................................. 5 3.5 Flächen .................................................................................................................................................. 6 3.5.1 Definition................................................................................................................................................ 6

3.5.2 Flächenpolygone .................................................................................................................................. 6

3.5.3 Winterdienstobjekte .............................................................................................................................. 7

4 Planzusammenstellung und -ausgabe ............................................................................................... 7

4.1 Plankopf ................................................................................................................................................. 8 4.2 Plotvorbereitung ................................................................................................................................... 8 4.3 Plangröße und -faltung ................................................................ Fehler! Textmarke nicht definiert. 5 Datenlieferung ....................................................................................................................................... 8

5.1 Festlegung der zu liefernden Datenformate ..................................................................................... 8 5.2 Dokumentation der Datenlieferung ................................................................................................... 8 5.3 Fehlerbehandlung ................................................................................................................................ 9 6 Anlagen zur Grafischen Dokumentation ............................................................................................ 9

6.1 Anlage 1 (Winterdienstkategorien) .................................................................................................... 9 6.2 Anlage 2 (CAD-Ergebnis – Detaillierung der Winterdienstflächen) ........................................... 10 6.3 Anlage 3 (CAD-Ergebnis – Detaillierung der Außenanlagenflächen) ....................................... 11 6.4 Anlage 4 (Strichstärken nach DIN 1356) ........................................................................................ 12 6.5 Anlage 5 (Plangrößen und –faltung) .......................................... Fehler! Textmarke nicht definiert. 6.6 Anlage 6 (Datenaustauschblatt) ...................................................................................................... 13

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Teil I – Grafische Dokumentation

1 Grafische Dokumentation

Für die grafische Darstellung von Winterdienstflächen verwendet die Berliner Immobilienmanagement GmbH (BIM GmbH) DWG-Dateien des CAD-Programms AutoCAD® der Firma Autodesk® mit den nachfolgend beschriebenen Anforderungen und Strukturen.

Für Leistungen, wie z.B. Bestandsaufnahmen der Außenanlagen oder, wie in diesem Fall, die Erfassung von Winterdienstflächen, sind seitens der Auftragnehmer AutoCAD-Zeichnungen in der Version 2007 zu erstellen und an den Auftraggeber zu liefern. Die Inhalte der einzelnen Datenaufnahmen sind den entsprechenden Leistungsbeschreibungen und diesem Pflichtenheft zu entnehmen.

2 Struktur der CAD-Daten

Das folgende Kapitel beschreibt die Anforderungen der BIM GmbH an die grafische Dokumentation in AutoCAD.

2.1 Bezeichnung der Außenanlagen

Die Außenanlagen, auf welchen die Winterdienstflächen erfasst werden sollen, gehören zu einer Liegenschaft (LS), auf welcher Gebäude und Außenanlagen zusammengefasst sind. Die Liegenschaft wird mit einer 5- stelligen Nummer bezeichnet:

Beispiel:

Liegenschaft - Nr. Bezeichnung

30007 Alt-Friedrichsfelde 60

Außenanlagenpläne sind in den meisten Fällen die Voraussetzung zur Erstellung ergänzender Winterdienstflächen in den CAD-Plänen

Die Bezeichnung der Außenanlage (AA) einer Liegenschaft (LS), inklusive der darauf befindlichen Winterdienstflächen (WD), ist 8-stellig und setzt sich aus der Nr. der Liegenschaft, sowie einem 3-stelligen Zähler für die Außenanlage, als Summe aller Außenflächen dieser Liegenschaft, zusammen.

Die Unterscheidung nach Außenanlagen- oder Winterdienstplänen erfolgt im Dateinamen durch die Abkürzungen „AA“ für reine Außenanlagenpläne ohne WD-Flächen, sowie zusätzlich durch die Kennzeichnung „WD“, wenn Winterdienstflächen ergänzt worden sind. Im Layoutbereich der CAD sind für die WD-Flächen immer separate Layouts zu erstellen!

Beispiel:

AA-Nr. AA-Bezeichnung

30007001 Alt-Friedrichsfelde 60_AA_WD

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Teil I – Grafische Dokumentation

2.2 Bezeichnung der CAD-Daten

Für jede der zu betrachtenden Liegenschaften (LS) der BIM-Portfolios ist ein AutoCAD-Projekt-Ordner anzulegen, in dem die jeweiligen Winterdienstzeichnungen abgelegt werden. Entsprechend der Datenlieferung während einer Projektphase und einer anschließenden Plausibilisierung sind die Ordner fortlaufend zu kennzeichnen.

Beispiel – Projektordner:

Name der Liegenschaft _WD (Winterdienstflächen)

Alt-Friedrichsfelde 60_WD

Die im Projektordner abzulegenden DWG-Dateien sind wie folgt zu bezeichnen:

Name der Liegenschaft_AA_WD (Winterdienstflächen)_Datenlieferung (DL)_Lieferdatum_Auftragnehmer

Beispiel – Dateiname:

Alt-Friedrichsfelde-60_AA_WD_DL1_20180101_FirmaXYZ.dwg

2.3 Layerstruktur

Innerhalb der Zeichnungen erfolgt die Darstellung der Flächen und Objekte auf getrennten Layern. Die seitens der BIM GmbH zur Verfügung gestellte Musterdatei und die darin enthaltene Legende definieren die Standard

  • Layerstruktur. Diese ist inklusive der Festlegung von Strichstärke, Stift und Farbe („von Layer“) zu verwenden.

Sind im Rahmen der zu erbringenden Leistungen Ergänzungen bzw. Änderungen am vorgegebenen Standard erforderlich, ist dies mit dem Auftraggeber abzustimmen und durch diesen freizugeben.

3 Grafische Darstellung

Alle Flächen und Objekte werden im Modellbereich der Zeichnungen grundsätzlich in natürlicher Größe gezeichnet, d.h. der Maßstab ist 1:1 (Längenmaßstab: 1 Zeichnungseinheit = 1 Meter; Winkelangaben in Grad). Der Plotmaßstab ist ausschließlich im Layoutbereich festzulegen (siehe Pkt. 4).

Bei Neuaufmaßen sind die Flächen und Objekte im Koordinatensystem ETRS 89 UTM33n mit gleichem Einfügepunkt darzustellen. Das Koordinatensystem ist im Plankopf einzutragen. Der vorwiegende Teil des BIM- Portfolio‘s wurde bis jetzt im System Soldner vermessen. Bei Datenpflege kann bis zur SAP-Systemumstellung

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Teil I – Grafische Dokumentation

(voraussichtlich 2028) das alte System weiterverwendet werden (s. Teil I, AA-Pflichenheft CAD/ 3. Grafische Darstellung).

Werden der Datenerfassung vorhandene Außenanlagenpläne zugrunde gelegt, sind Blattgröße und Maßstab im Layout bereits vorgegeben und zu übernehmen. Für die Darstellung der WD-Flächen ist ein gesondertes Layout in jeder Datei anzulegen!

3.1 Konstruktionen

Jede Winterdienstfläche einer Liegenschaft erhält ein diese Fläche umgrenzendes Polygon (s. Abschnitt 3.5.2 Flächenpolygone). Alle Objekte, welche Bestandteil der Winterdienstverträge werden, wie z. B. Fernsprechzellen, Notrufsäulen, Haltestellen und Hydranten, sind als Block in der Zeichnung abzulegen und in der Alphanumerik als Stückzahl zu vermerken. Blöcke und deren Inhalt sind auf einem einheitlichen Layer abzulegen. Die zu erfassenden Winterdienstobjekte sind der Objektliste (siehe Pflichtenheft Teil II) zu entnehmen und in der Alphanumerik als Stückzahl zu vermerken. Sind bereits Außenanlagenpläne vorhanden, können einige Daten bereits aus den CAD-Plänen und der dazugehörigen Alphanumerik entnommen werden. Sie sollten aber in jedem Fall noch einmal abgeglichen werden. Die WD-Objekte auf den öffentlichen Gehwegen um die Liegenschaft sind ebenfalls in der CAD darzustellen!

Zeichnungselemente, die einen ununterbrochenen Linienzug bilden, sind als ein durchgehendes Element darzustellen. Bilden zwei Zeichnungselemente eine Ecke, so müssen die sich treffenden Eckpunkte die gleichen Koordinaten besitzen. Diese geschlossenen Eckpunkte des ununterbrochenen Linienzuges sind unbedingte Voraussetzung zur Erstellung der Flächenpolygone! Diese sind Grundlage für die Flächenberechnung!

3.2 Beschriftung

Für die Beschriftungsparameter gelten die Standards der BIM-Musterdatei. Andere Symbol- oder spezielle Schriftarten sind mit der BIM GmbH im Vorfeld abzustimmen.

3.3 Flächenstempel

Für die Erfassung der Winterdienstflächen sind keine Flächenstempel vorgesehen. Die Zuordnung der einzelnen Flächen zu den vorgegebenen Winterdienstkategorien erfolgt über die Flächen-ID.

3.4 Flächen-ID

Zum Import von Flächen in das CAFM-System conjectFM benötigt man ein mittels Layer separiertes, geschlossenes Flächenpolygon mit dazugehöriger Flächenidentifikationsnummer (ID), welche innerhalb des Polygons als Singlelinetext angeordnet wird.

Damit die Datenbank erkennen kann, zu welcher Fläche diese Kontur gehört, braucht sie diese Identifikationsnummer, um eine Verbindung zwischen Polygon und Fläche herstellen zu können. Diese Verbindung ist die sensitive Fläche, welche durch Einfärbung der jeweiligen Polygonflächen im System conjectFM erkennbar wird.

Für alle Flächen innerhalb einer Liegenschaft ist eine eindeutige 8-stellige Identifikationsnummer (ID) zu vergeben und auf dem Layer „0_WD_Flächen_Ident“ abzulegen. Diese ID darf nur einmal pro Liegenschaft in

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Teil I – Grafische Dokumentation

der CAD vergeben werden! Die ID muss innerhalb des jeweiligen Flächenpolygons abgelegt werden, da sonst keine eindeutige Identifizierung der Fläche erfolgen kann.

Zu erfassende WD-Flächen, die außerhalb der Liegenschaften liegen (z.B. auf öffentlichen Gehwegen), werden ebenfalls durch ein geschlossenes Polygon als WD-Fläche gekennzeichnet und erhalten ebenso eine ID!

Diese „außen liegenden“ WD-Flächen gehören zur WD-Gesamtfläche jeder Liegenschaft.

3.5 Flächen

3.5.1 Definition

Die Definition von Flächen wird zur Verknüpfung der CAD-Daten mit dem CAFM-System benötigt. Hierbei ist Folgendes zu beachten:

• Für alle Winterdienstflächen sind geschlossene Flächenpolygone anzulegen, welche in ihrer Summe die Gesamtheit der Winterdienstflächen ergeben.

• Die einzelnen FM-Flächenpolygone sind auf dem separaten Layer „WD_Flaechengrenzen“ als geschlossener Polygonzug abzulegen.

• Der begrenzende Polygonzug muss in sich geschlossen sein und darf keine Kreisbögen bzw. keine Kreise enthalten! Kreise und Bögen sind durch Splines oder eine Vielzahl von kürzeren Linien zu ersetzen und in den Polygonzug zu integrieren.

Die Bezeichnung der Flächen ist gemäß Anlage 6.2 – „Winterdienstkategorien und winterdienstrelevante Objekte“ vorzunehmen.

3.5.2 Flächenpolygone

Für den Import von Flächenpolygonen mit innen liegenden Abzugsflächen (Flächen mit anderer Nutzung, wie z.B. erhöhte Pflanzbeete, die innerhalb von Winterdienstflächen liegen) und Flächen, welche aus zwei Polygonen bestehen, ist ein gemeinsamer Polygonzug für diese Flächen anzulegen.

Hierzu gilt jedoch Folgendes zu beachten:

• Für ein importfähiges Polygon dürfen die Verbindungsstege zwischen den Polylinien nicht senkrecht zu den Polygonen stehen.

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Teil I – Grafische Dokumentation

Abbildung 3.5.2.1: Verbindung zwischen den Polylinien

• Beim Aufbau der Polylinien ist darauf zu achten, Abzugsflächen erst ab dem zweiten Definitionspunkt der Polylinie für den Raumpolygon zu umfahren (siehe Abbildung 3.5.2.1).

• Mehrere Abzugsflächen dürfen nicht von einem Punkt aus mit dem Polygon verbunden werden (siehe Abbildung 3.5.2.2).

• Soll eine innenliegende Fläche ebenfalls als Fläche ausgewiesen, von der Gesamtfläche aber abgezogen werden, so muss zusätzlich zur Abbildung 3.5.2.2 ein weiteres Polygon für die Innenfläche erstellt werden. Beide Flächen erhalten dann jeweils eine separate ID-Nummer!

Abbildung 3.5.2.2: Verbindung mehrerer Abzugsflächen mit einer Polylinie

3.5.3 Winterdienstobjekte

Alle für die Winterdienstverträge erforderlichen Objekte, wie Einzel- und Doppelhaltestellen, Hydranten, Fernsprechzellen, Notrufsäulen, sind Bestandteil der Außenanlagenpläne. Dort sind sie als Block abgelegt und in der Alphanumerik in Stückzahl erfasst.

Zwischen der Darstellung in der CAD und der Erfassung in der Alphanumerik gibt es keine Verknüpfung.

4 Planzusammenstellung und -ausgabe

Neben dem Modellbereich sind die Pläne im Layoutbereich im größtmöglichen Maßstab zusammenzustellen. Neben dem Layout für die Außenanlagen sind bei der Erfassung der Winterdienstflächen pro Liegenschaft

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Teil I – Grafische Dokumentation

mindestens ein Übersichtsplan und somit ein separates Layout zu erstellen! Im Layout der Außenanlagen sind alle winterdienstrelevanten Layer auszuschalten bzw. einzufrieren. Den Standard für die Planzusammenstellung legt die BIM-Musterdatei fest. Hierbei ist darauf zu achten, dass das gewählte Zeichnungsformat flächendeckend ausgefüllt ist!

4.1 Plankopf

Der Plankopf hat neben den Informationen zum Inhalt, den Plan-Erstellungsdaten und dem Verfasser auch die Bezeichnung des Auftraggebers und dessen Firmen-Logo auszuweisen. Die Attribute dazu sind der BIM- Musterdatei zu entnehmen.

4.2 Plotvorbereitung

Die Pläne sind im Layoutbereich für den Ausdruck bis maximal DIN A0 vorzusehen. Darüberhinausgehende Übergrößen sind unzulässig. Die Aufteilung von Planausschnitten sollte ohne großflächige Dopplungen erfolgen (geringe Überdeckungsbereiche). Breiten und Längen der Pläne sollten platzoptimiert eingerichtet werden. Die Formate von Einzelplänen einer Liegenschaft sollten möglichst gleich sein.

5 Datenlieferung

Für die Lieferung der Daten ist, entsprechend Pkt. 2.2, ein Datei-Ordner zu erstellen.

Folgende Unterordnerstruktur ist anzulegen:

• Grafische Daten (CAD-Dateien im DWG-Format; Bezeichnung der Dateien siehe 2.2)

5.1 Festlegung der zu liefernden Datenformate

Der Datenaustausch zwischen EDV-Programmen stellt immer wieder eine erhebliche Fehlerquelle dar und muss daher konsequent geregelt werden. Folgende Grundsätze sind einzuhalten:

• Die CAD-Daten der Winterdienstflächen der Liegenschaften sind im DWG-Format für AutoCAD 2013 zu liefern. Die Struktur der AutoCAD-Zeichnungen entspricht dem Standard der BIM-Musterdatei.

• Die Vertragspartner verpflichten sich, einen Datenaustausch zu Testzwecken spätestens 2 Wochen nach Beauftragung durchzuführen. Der inhaltliche Umfang dieses AutoCAD-Testprojektes besteht aus mindestens zwei Plänen gemäß den Strukturen der Musterdatei der BIM und den Vorgaben aus dem Pflichtenheft Teil II, Abschnitt 2.2 – Testdatenaustausch.

5.2 Dokumentation der Datenlieferung

Nach Übergabe der 2. Datenlieferung ist das Datenaustauschblatt ausgefüllt mitzuliefern [siehe 6.6 Anlage 6 (Datenaustauschblatt)].

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5.3 Fehlerbehandlung

Die BIM GmbH behält sich vor, nach Übergabe und Import der 1. Datenlieferung, diese Daten persönlich oder durch einen bevollmächtigten Auftragnehmer prüfen zu lassen.

Wenn die maximale Toleranz in mehr als 5%, höchstens aber 10% der geprüften Maße erreicht bzw. überschritten wird, legt die BIM dem Auftragnehmer die Fehlerpunkte anhand der vorliegenden Kontrollzeichnungen / -unterlagen im Einzelnen dar.

Danach ist die Konstruktion der Flächen und Flächenpolygone vom Auftragnehmer auf eigene Kosten im gesamten betroffenen Bereich noch einmal vor Ort umfassend zu prüfen, nachzubessern und innerhalb von 2 Wochen nach Fehlermeldung korrigiert an die BIM GmbH zu übergeben.

Werden die maximalen Toleranzen in mehr als 10% der Fälle überschritten, so ist die betroffene Liegenschaft komplett vom Auftragnehmer auf eigene Kosten zu überarbeiten.

6 Anlagen zur Grafischen Dokumentation

6.1 Anlage 1 (Winterdienstkategorien)

Abbildung 6.1.1: Winterdienstkategorien zur Differenzierung der Winterdienstflächen

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6.2 Anlage 2 (CAD-Ergebnis – Detaillierung der Winterdienstflächen)

Abbildung 6.2.1: Musterdatei einer Winterdienstzeichnung mit Einfärbung gemäß BIM GmbH-Standard in conjectFM

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6.3 Anlage 3 (CAD-Ergebnis – Detaillierung der Außenanlagenflächen)

Abbildung 6.3.1: Musterdatei einer Außenanlage als Grundlage für Erstellung von WD-Plänen (Wenn AA-Plan vorhanden!)

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Teil I – Grafische Dokumentation

Abbildung 6.3.2: Darstellung der einzelnen Flächen und Symbole von Außenanlagen

6.4 Anlage 4 (Strichstärken nach DIN 1356)

LinienartenWichtigste AnwendungenMaßstab der Zeichnung
1:1 1:5 1:101:20 1:25 1:501.100 1:200 1:500
Linienarten in mm
Volllinie (breit)Begrenzung von Flächen geschnittener Bauteile1,00,70,5
Volllinie (mittel)Sichtbare Kanten von Bauteilen, Begrenzungen schmaler oder kleiner Flächen geschnittener Bauteile0,50,350,35
Volllinie (schmal)Maßlinien, Maßhilfslinien, Rasterlinien Hinweislinien, Lauflinien0,25 0,350,25 0,250,25 0,25
StrichlinieVerdeckte Kanten von Bauteilen0,50,350,35
StrichpunktlinieKennzeichnung von Schnittebenen1,00,70,5
StrichpunktlinieAchsen0,350,350,35
Punktlinievor bzw. oberhalb der Schnittebene liegende Linien0,350,350,35

Abbildung 6.4.1: Stricharten und –stärken nach DIN 1356

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6.5 Anlage 6 (Datenaustauschblatt)

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Abbildung 6.6.1: Datenaustauschblatt - Muster

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