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BIM
Berliner Immobilienmanagement GmbH
Keibelstr. 36
10178 Berlin Stand: 14.04.2026
Pflichtenheft
für Gebäudedokumentation
Teil II
Alphanumerische Gebäudedokumentation
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Pflichtenheft für Gebäudedokumentation Teil II – Alphanumerische Gebäudedokumentation
Inhaltsverzeichnis
1 Zielbeschreibung ................................................................................................... 3 2 Festlegung der zu liefernden Datenformate ......................................................... 3 2.1 Datenlieferung ................................................................................................................. 3 2.1.1 ASCII-Datenformat ......................................................................................................... 3 2.2 Testdatenaustausch ........................................................................................................ 4 2.3 Festlegung der Bezeichnung der zu übergebenden Unterlagen .............................. 4 3 Verwendung der Beschreibungsstrukturen im Raumbuch .................................... 4 3.1 Ausstattungen und Attribute ........................................................................................... 4 3.1.1 Definition von Attributen ................................................................................................. 5 3.1.2 Definition von Ausstattungen ......................................................................................... 5 3.2 Festlegung der topologischen Struktur ......................................................................... 5 3.3 Festlegung der Bezeichnung von Geschossen ............................................................ 6 3.4 Festlegung der Bezeichnung von Räumen .................................................................. 7 4 Datenumfang im Gebäude- und Raumbuch ......................................................... 9 4.1 Wirtschaftseinheit ............................................................................................................ 9 4.1.1 Datenübergabeformat Wirtschaftseinheit .................................................................... 9 4.2 Gebäude ........................................................................................................................ 10 4.2.1 Datenübergabeformat ................................................................................................. 10 4.3 Bauteil (optional) ........................................................................................................... 10 4.3.1 Datenübergabeformat ................................................................................................. 10 4.4 Geschoss ........................................................................................................................ 11 4.4.1 Datenübergabeformat ................................................................................................. 11 4.5 Geschossbereich (optional) ......................................................................................... 11 4.5.1 Datenübergabeformat ................................................................................................. 11 4.6 Räume ............................................................................................................................. 12 4.6.1 Datenübergabeformat ................................................................................................. 12 4.6.2 Attribute .......................................................................................................................... 13 4.6.2.1 Zustand Schönheitsreparaturen ................................................................... 13 4.6.2.2 Anzahl Arbeitsplätze ...................................................................................... 14 4.6.2.3 Anzahl Mitarbeiter .......................................................................................... 14 4.6.2.4 Ist-Nutzung....................................................................................................... 14 4.7 Ausstattungen ................................................................................................................ 14 4.7.1 Datenübergabeformat ................................................................................................. 14 4.7.2 Datenumfang der baulichen Ausstattungen .............................................................. 15 4.7.2.1 Fenster .............................................................................................................. 15
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4.7.2.2 Türen ................................................................................................................. 15 4.7.2.3 Oberlichter ...................................................................................................... 16 4.7.2.4 Sonstige fest eingebaute und sichtbare bauliche Ausstattungen ............ 16 4.7.3 Datenumfang von Ausstattungen ................................................................................ 16 4.7.3.1 Bodenbeläge .................................................................................................. 16 4.7.3.2 Bautechnische Einbauten .............................................................................. 18 4.7.4 Definition zu erfassender Attribute .............................................................................. 21 5 Fehlerbehandlung ................................................................................................ 22 5.1 Anlage 1 (Flächen nach DIN 277) .............................................................................. 23 5.2 Anlage 2 (Datenaustauschblatt) ................................................................................. 24 5.3 Ausstattungskatalog ...................................................................................................... 25 5.4 zentraler Attributkatalog .............................................................................................. 25 5.5 Nutzungsartenkatalog nach DIN 277 (01.2016) ...................................................... 28
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1 Zielbeschreibung
Der nachfolgende Beschreibungsumfang bezieht sich auf die Dokumentation der alpha- numerischen Daten der seitens der Berliner Immobilienmanagement GmbH (BIM) verwal- teten und bewirtschafteten Gebäude. Er beinhaltet - ergänzend zur grafischen Dokumen- tation – die Beschreibungsdaten zur Nutzungsart und Ausstattung der Gebäude / Räume.
Die alphanumerische Bestandsdokumentation hat dem vorhandenen bzw. dem tatsäch- lich realisierten Bauzustand zu entsprechen. Sie ist eindeutig und vollständig in Form von Gebäude- und Raumbuchdaten an die BIM zu übergeben.
2 Festlegung der zu liefernden Datenformate 2.1 Datenlieferung
Das von der BIM eingesetzte CAFM-System der Firma Planon (früher und im Folgenden weiterhin „conject“ / ConjectFM genannt) arbeitet auf der Datenbankbasis Oracle®. Der Datenaustausch zwischen Auftragnehmer und Auftraggeber erfolgt über Importdateien.
2.1.1 ASCII-Datenformat
Über die Export-/ Importschnittstelle können Daten (z.B. im ungünstigen Fall auch aus MS-Access oder MS-Excel®) importiert werden. Die zu liefernden Daten müssen in einem produktneutralen ASCII-Datenformat bereitgestellt werden, in welchem die Beschrei- bungsstrukturen und die Datenbankfestlegungen eingehalten werden und sich in den Im- portdaten wiederfinden.
Zur Datenübergabe mit einer ASCII-Datei sind in einer Zeile ein Datensatz (=1 Raum bzw. 1 Ausstattung) mit fester Satzlänge und die einzelnen Felder durch Tabulator ge- trennt zu übergeben. Bei Feldwerten vom Datentyp „reelle Zahl“ sollen die Nachkommas- tellen durch Komma getrennt werden. Es sind nicht mehr als 2 Nachkommastellen anzu- geben. Es ist keine Tausender-Notation zu verwenden.
Im nachfolgenden Abschnitt 3 sind die vom Auftragnehmer einzuhaltenden Beschrei- bungsstrukturen näher erläutert.
Obwohl der Einsatz von MS-Excel® am Markt weit verbreitet ist, empfiehlt die BIM die Verwendung von MS-Excel® zur Datenerfassung nicht. Die Datenerfassung der Raum- und Gebäudebuchdaten sollte in einem Datenbanksystem erfolgen, da nur in Datenbanksys- temen die Vorgaben in Bezug auf „Muss-Felder“ und deren Eindeutigkeit effektiv verwal- tet werden können.
Für den Datenaustausch sind Text-Dateien (*.TXT) mit der Kodierung „ANSI Western Eu- ropean“ vorzuziehen. Andere Datenformate sind vorab mit der BIM schriftlich abzustim- men.
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2.2 Testdatenaustausch
Die Vertragspartner verpflichten sich, einen Datenaustausch zu Testzwecken spätestens 2 Wochen nach Beauftragung durchzuführen.
Der inhaltliche Umfang dieses Testdatenaustausches besteht aus mindestens 5 typischen Raumarten (z.B. Büroraum, Toilettenraum, Flur, Hausanschlussraum und einer weiteren Raumart) mit mehreren Räumen (siehe Abschnitt 4.6) und deren Ausstattungen (siehe Ab- schnitt 4.7). 2.3 Festlegung der Bezeichnung der zu übergebenden Unterlagen
In Anlehnung an das Datenübergabeformat für Geschosse (Pkt. 4.4.1) ist jede zu übergebende Datei in folgender Weise zu bezeichnen: Gebäude-Nr.˽Dateninhalt.txt
| Gebäude-Nr. (WE-ID + GE-Zähler= GE-ID) | Dateninhalt |
|---|---|
| 30007002 | Raumbuch |
| 30142001 | Ausstattung |
Tabelle 1: Beispielbezeichnung der zu übergebenden Unterlagen
3 Verwendung der Beschreibungsstrukturen im Raumbuch 3.1 Ausstattungen und Attribute
Klassen und Attribute sind grundsätzliche Beschreibungsstrukturen im Raumbuch. Projekt- spezifisch wird der Umfang der zu erfassenden Ausstattungen festgelegt. Die Zuordnung von Attributen zu Klassen ist im Abschnitt 4.7 für alle Alternativen abgebildet.
Der Begriff Ausstattung bezeichnet die Objekte der Klassen, die nicht zur topologischen Hierarchie gehören.
Da der Begriff „Gebäude“ (GE) eine Standardklassenbezeichnung von conjectFM ist, wird hier ein Gebäude als Synonym für Bauwerke gemäß der Begriffsdefinition in Abschnitt 2 der Einführung zum PFH verstanden. Damit wird die topologische Hierarchie wie folgt beschrieben:
Standard Datenhierarchie:
Wirtschaftseinheit/Gebäude/Geschoss/Raum (WE/GE/GS/R)
Optionale Datenhierarchie:
Wirtschaftseinheit/Gebäude/Bauteil/Geschoss/Geschossbereich/Raum (WE/GE/BT/GS/GB/R)
Die Untergliederung der Gebäude in Bauteile (BT) oder Geschossbereiche (GB) wird im Einzelfall vom Auftraggeber im Vorfeld vorgegeben. Im Allgemeinen werden diese Hie- rarchien bei der BIM nicht verwendet.
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3.1.1 Definition von Attributen
Ein Attribut ist die abstrakte Definition einer Eigenschaft eines Objektes. Ein Attribut be- schreibt einen grundsätzlich möglichen Sachverhalt, wobei die konkrete Erscheinungsform unterschiedlich sein kann und erst im Rahmen einer Attribut-Ausprägung (z.B.: aus Vor- schlagswerten) festgelegt wird.
Objekte können grundsätzlich mit beliebig vielen Attributen beschrieben werden. Gleiche Eigenschaften müssen einheitlich mit dem gleichen Attribut beschrieben werden.
3.1.2 Definition von Ausstattungen
Ausstattungen (Objekt einer Klasse, welche nicht zur topologischen Hierarchie gehört) sind in der Regel quantifizierbare (zählbare) Typen von Einrichtungs- bzw. Ausstattungs- gegenständen, die mit weiteren Attributen beschrieben werden können.
Ausstattungen können interpretiert werden als:
Fenster, Tür, etc. Bodenbelag, etc. Ausstattungen werden Räumen zugeordnet.
Gleiche Ausstattungstypen müssen einheitlich immer gleich beschrieben werden.
| Klassenbezeichnung | Attribut |
|---|---|
| Tür | Türtyp |
| Türblattmaterial | |
| Türzargenmaterial | |
| Breite | |
| Höhe | |
| Glasfläche einseitig |
Tabelle 2: Beispieldefinition von Ausstattungen
Zur einheitlichen Gebäudebeschreibung wird dem Auftragnehmer durch die BIM ein Aus- stattungskatalog (5.3) und ein zentraler Attributkatalog (5.4) vorgegeben, in welchem die zur Gebäudebeschreibung notwendigen Ausstattungen und Attribute enthalten sind. Sämtliche darin enthaltenen Daten (z.B. Maßeinheiten, Vorschlagswerte usw.) dürfen nicht verändert werden und sind verbindlich für die Codierung der Ausstattungen und Attribute.
Sind Ergänzungen der Kataloge (neue Attribute und Ausstattungen) notwendig, müssen diese schriftlich mit dem Auftraggeber abgestimmt werden. 3.2 Festlegung der topologischen Struktur
In der topologischen Struktur werden sämtliche Wirtschaftseinheiten, Gebäude und räum- liche Einheiten entsprechend ihrer örtlichen Lage strukturiert gegliedert und erfasst. Die Strukturierung erfolgt dabei streng hierarchisch.
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Die tatsächliche Nummerierung der topologischen Struktur ist projektspezifisch mit dem Auftraggeber abzustimmen.
Jede Strukturierungsebene muss mit einer Objektbeschreibung identifiziert werden.
Die hierarchische Gliederungsstruktur bewirkt eine mehrstufig zusammengesetzte Codie- rung, bei der sich die fachlich eindeutige Adressierung z.B. eines Raumes aus allen ein- zelnen Codierungen der übergeordneten Hierarchiestufen zusammensetzt.
| Wirtschafts- einheiten- nummer (number 5) | Gebäude- zähler (number 3) | Bauteil- bezeichnung (char 5) | Geschoss- bezeichnung (char 5) | Geschoss- bereichs- bezeichnung (char 5) | Raum-ID CAD (number 5) |
|---|---|---|---|---|---|
| 30003 001 | 00001 | EG | 00001 | 04001 |
Tabelle 3: Beispiel Gliederungsstruktur
3.3 Festlegung der Bezeichnung von Geschossen
Für die Geschosse sind ausschließlich folgende Kurzbezeichnungen und Bezeichnungen zu verwenden:
| Kbez1 | Bezeichnung | CAD-ID |
|---|---|---|
| EG | Erdgeschoss | 04xxx |
| OG01 | 1.Obergeschoss | 05xxx |
| OG01Z | Zwischengeschoss 1.OG-2.OG | 35xxx (ab 35xxx für Sonderfälle) |
| OG02 | 2.Obergeschoss | 06xxx |
| OG02Z | Zwischengeschoss 2.OG-3.OG | 36xxx |
| .... | ||
| UG01 | 1.Untergeschoss | 03xxx |
| UG02 | 2.Untergeschoss | 02xxx |
| .... |
Tabelle 4: Bezeichnung von Geschossen
Die Ebene des Hauptzugangs eines Gebäudes wird mit Erdgeschoss (EG) bezeichnet. Oberhalb vom EG folgen die Obergeschosse und Zwischengeschosse, unterhalb ggf. ein Sockelgeschoss / Souterrain-Geschoss, welches das UG01 bildet und weitere Kellerge- schosse (UG02, …) bzw. Kanalgeschosse.
Werden seitens der AN andere Geschossbezeichnungen erfasst, z.B. weil derartige Be- zeichnungen vor Ort üblich und dort lesbar zu finden sind, sind diese als Bemerkung am Geschoss an die BIM zu liefern.
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3.4 Festlegung der Bezeichnung von Räumen
Die gesamte Netto-Raumfläche (NRF) eines Geschosses muss sich in den definierten Räumen nach DIN 277 wiederfinden. Ein Raum wird immer dann definiert, wenn durch die umschließenden Wände (auch Brüstungen oder Gitter), Boden und Decke bzw. Dach eine abgeschlossene Einheit (auch z.B. Balkone, Galerien, Dachterrassen, Carport) vorhanden ist. Treppenhaus und Flur sind zu unterscheiden (Trennung der Polygone; siehe Pflichten- heft Teil I). Auch bei besonders ausgewiesenen anderen Nutzungen innerhalb eines Rau- mes sind gemäß DIN 277 die Nutzungsarten wie vor darzustellen und alphanumerisch zu erfassen.
Bei miteinander verbundenen Räumen gilt, dass beim Vorhandensein einer durchgehen- den Tür- bzw. Wandöffnung mit Sturz neue Räume zu definieren sind (s.a. DIN 277).
Beispiel für Räume der NUF und TF und VF (ohne 9.1):
Wenn der Vorraum durch eine Tür / einen Durchgang mit Sturz von dem Toilettenraum getrennt ist, erhält er eine eigene Raumnummer. Die einzelnen WC-Kabinen (mit leich- ten, ggf. nicht raumhohen Trennwänden) werden jedoch zusammen in einem Raum abgebildet.
Die WC-Kabinen-Wände sowie Sanitärobjekte sind im CAD als Einbauten auf einem se- paraten Layer „A-Ausstattung“ darzustellen:
fester, sichtbarer Einbau, Berücksichtigung in der Reinigungsfläche, evtl. mit zu berücksichtigen als Zuschlagsfläche Abweichend ist bei der Verkehrsfläche in Fluren/Hallen (VF 9.1) zu verfahren. Bei dieser sind die vorhandenen einzelnen NRF-Teilflächen zwischen zwei raumabschließenden Tü- ren / Toren zu einer Einheit zu addieren und nur die KGF unterhalb von Stürzen ist zu sub- trahieren.
„Hohe Räume/Säle/Hallen“ (aus der NUF) werden nur im untersten Geschoss mit ihrer (Boden-) Fläche und der lichten Raumhöhe (bis zum nächsten Geschoss / zur Decke) inkl. aller Ausstattungen erfasst. Dort wird die entsprechend dazugehörende KGF und BGF abgebildet. In den höheren „Ebenen“ sind diese Räume als Luftraum zu berücksichtigen.
Je Raum ist geschossweise eine Kurzbezeichnung („CAD-ID“) zu vergeben. Die Kurzbe- zeichnung muss innerhalb eines Bauwerks immer eindeutig sein und aus 5 Zeichen (ohne Sonderzeichen) bestehen (Bsp. 03001). Sie ist fortlaufend im Geschoss zu vergeben.
Bestehende Raumnummern (vor Ort erkennbar gem. Türschild) sind grundsätzlich als „Raum-Nr.“ zu übernehmen. Nicht vorhandene Raumnummern sind bei der Erfassung aktiv durch den Wert „-1“ zu benennen. Dadurch wird auftragnehmerseitig für automati- sche Prüfroutinen solche „bewusste“ vor Ort-Betrachtung und die daraus folgende Nicht- Erfassung einer echten Raumnummer ein Qualitäts-Prüfungs-Merkmal.
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Eigene, systematische Neuvergaben von Raumnummern (Türschildbezeichnungen) durch den Vermesser finden bei der Daten-Erfassung nicht statt.
Ausnahmen:
Balkone und Loggien erhalten die Raumnummer des angrenzenden Raumes, von dem aus sie zugänglich sind, und werden mit einem Index-Buchstaben (z.B. „a“) ergänzt. Bei den Raumnummern von vertikal zusammengehörenden Räumen wie Treppenhäusern, Fluren, Aufzugsschächten, Installationsschächten u.Ä. ist zur Vereinheitlichung die Bezeichnung in jedem Geschoss nach folgender Nummerie- rungsregel zu vergeben: Buchstabe.Geschoss.laufende Nummer (zweistellig) oder .Buchstabe
| Buchstabe | Geschoss | laufende Nummer (zweistel- lig)/Buchstabe | Raumbezeichnung |
|---|---|---|---|
| F | EG | 01 oder A | Flur |
| I | EG | 01 oder A | Installationsschacht |
| L | EG | A oder 01 | Lastenaufzug |
| P | EG | B oder 02 | Personenaufzug |
| T | EG | A oder 01 | Treppe |
| V | EG | A oder 01 | KFZ-Verkehrsfläche |
Tabelle 5: Nummerierungsregel Buchstaben
Auch hier haben bestehende Bezeichnungen Vorrang. Sollte keine Vor-Ort-Bezeichnung existieren, gilt hier ausnahmsweise folgende Regel für eine Neuvergabe durch den Erfas- ser:
Übereinanderliegende Flure (Treppenhäuser, Aufzüge, etc.) erhalten die gleiche laufende Bezeichnung. Bei Neuvergabe der Raum-Nr. von Fluren ist am Haupteingang im EG des Gebäudes zu beginnen und vorzugsweise im Uhrzeigersinn fortlaufend zu nummerieren. Vom EG beginnend bis zum Dach ist auf den vertikalen Zusammenhang zu achten. In den Untergeschossen kann in Ausnahmen nach Abstimmung hiervon abweichend nummeriert werden.
Die Raumbezeichnungen sind entsprechend der Raum- und Flächennorm zu wählen. Die nachfolgend aufgeführten Raumnummern /-bezeichnungen haben beispielhaften Cha- rakter:
| vorhandene Raum-Nr. lt. Türschild | Raum-ID/ CAD-ID | Raum-Nr. lt. 3.4 Festlegung der Bezeichnung von Räumen |
|---|---|---|
| E.001 | 04001 | E.001 |
| E.002 | 04002 | E.002 |
| (Flur „A“ im EG) | 04003 | F.EG.A |
| (2. OG vom Treppenhaus „Nord“) | 06045 | T.OG02.Nord |
Tabelle 6: Bezeichnung von Räumen
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Die Ausstattungen von Aufzugskabinen sind vorzugsweise im EG, sonst im untersten Ge- schoss, zu dokumentieren. Bei Aufzügen ist auf die geschossweise DIN277-Schachtgröße (NRF-Polygon) ggü. der einzelnen Kabinengröße (Bodenbelag/Ausstattungen) zu achten.
Ausstattungen von Treppenhäusern werden je Geschoss erfasst.
4 Datenumfang im Gebäude- und Raumbuch 4.1 Wirtschaftseinheit
Eine Wirtschaftseinheit beschreibt bei der BIM im Allgemeinen ein zusammenhängendes Areal mit einer führenden postalischen Hauptanschrift, auf dem ein oder mehrere Bau- werke stehen (zusätzlich können weitere Anschriften für die einzelnen Bauwerke existie- ren).
4.1.1 Datenübergabeformat Wirtschaftseinheit
Bei Feldwerten vom Datentyp „reelle Zahl“ sind die 2 Nachkommastellen durch Komma zu trennen. Es ist keine Tausender-Notation zu verwenden. (Beispiel: Für 5.324,25 ist 5324,25 zu schreiben).
Folgende Reihenfolge der Daten ist einzuhalten:
| Spalte | Inhalt | Datentyp | Erläuterungen |
|---|---|---|---|
| 1 | Laufende Nummer | number(10) | |
| 2 | Nummer der Wirtschaftseinheit | number(5) | |
| 3 | Objektbezeichnung des Attributes 1 | char(50) | lt. Attributkatalog |
| 4 | Attributwert des Attributes 1 | char(50) | lt. Attributkatalog |
| 5 | Objektbezeichnung des Attributes 2 | char(50) | lt. Attributkatalog |
| 6 | Attributwert des Attributes 2 | char(50) | lt. Attributkatalog |
| ... | ..... | ||
| n n+1 | Objektbezeichnung des Attributes n | char(50) | lt. Attributkatalog |
| Attributwert des Attributes n |
Tabelle 7: Wirtschaftseinheit
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4.2 Gebäude
4.2.1 Datenübergabeformat
Bei Feldwerten vom Datentyp „reelle Zahl“ sind die 2 Nachkommastellen durch Komma zu trennen. Es ist keine Tausender-Notation zu verwenden.
Folgende Reihenfolge der Daten ist einzuhalten:
| Spalte | Inhalt | Datentyp | Erläuterungen |
|---|---|---|---|
| 1 | Laufende Nummer | number(10) | |
| 2 | Nummer des Gebäudes | number(8) | |
| 3 | Objektbezeichnung des Attributes 1 | char(50) | lt. Attributkatalog |
| 4 | Attributwert des Attributes 1 | char(50) | lt. Attributkatalog |
| 5 | Objektbezeichnung des Attributes 2 | char(50) | lt. Attributkatalog |
| 6 | Attributwert des Attributes 2 | char(50) | lt. Attributkatalog |
| ... | ..... | ||
| n n+1 | Objektbezeichnung des Attributes n | char(50) | lt. Attributkatalog |
| Attributwert des Attributes n |
Tabelle 8: Gebäude 4.3 Bauteil (optional)
4.3.1 Datenübergabeformat
Bei Feldwerten vom Datentyp „reelle Zahl“ sind die 2 Nachkommastellen durch Komma zu trennen. Es ist keine Tausender-Notation zu verwenden.
Folgende Reihenfolge der Daten ist einzuhalten:
| Spalte | Inhalt | Datentyp | Erläuterungen |
|---|---|---|---|
| 1 | Laufende Nummer | number(10) | |
| 2 | Nummer des Gebäudes | number(8) | |
| 3 | Objektbezeichnung des Bauteils | char(5) | |
| 4 | Bezeichnung des Bauteils | char(50) | |
| 5 | Objektbezeichnung des Attributes 1 | char(50) | lt. Attributkatalog |
| 6 | Attributwert des Attributes 1 | char(50) | lt. Attributkatalog |
| 7 | Objektbezeichnung des Attributes 2 | char(50) | lt. Attributkatalog |
| 8 | Attributwert des Attributes 2 | char(50) | lt. Attributkatalog |
| ... | ..... | ||
| n n+1 | Objektbezeichnung des Attributes n | char(50) | lt. Attributkatalog |
| Attributwert des Attributes n |
Tabelle 9: Bauteil
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4.4 Geschoss
4.4.1 Datenübergabeformat
Bei Feldwerten vom Datentyp „reelle Zahl“ sind die 2 Nachkommastellen durch Komma zu trennen. Es ist keine Tausender-Notation zu verwenden.
Folgende Reihenfolge der Daten ist einzuhalten:
| Spalte | Inhalt | Datentyp | Erläuterungen |
|---|---|---|---|
| 1 | Laufende Nummer | number(10) | |
| 2 | Nummer des Gebäudes | number(8) | |
| 3 | Objektbezeichnung des Bauteils | char(5) | |
| 4 | Bezeichnung des Bauteils | char(50) | |
| 5 | Objektbezeichnung des Geschosses | char(5) | |
| 6 | Objektbezeichnung des Attributes 1 | char(50) | lt. Attributkatalog |
| 7 | Attributwert des Attributes 1 | char(50) | lt. Attributkatalog |
| 8 | Objektbezeichnung des Attributes 2 | char(50) | lt. Attributkatalog |
| 9 | Attributwert des Attributes 2 | char(50) | lt. Attributkatalog |
| ... | ..... | ||
| n n+1 | Objektbezeichnung des Attributes n | char(50) | lt. Attributkatalog |
| Attributwert des Attributes n |
Tabelle 10: Geschoss
Demzufolge wird in der Datentabelle in einer Spalte nach der Codierung eines Geschos- ses immer für das gleiche Attribut der dazugehörige Attributwert abgebildet. Eine Zeile entspricht einem Geschoss. 4.5 Geschossbereich (optional)
4.5.1 Datenübergabeformat
Bei Feldwerten vom Datentyp „reelle Zahl“ sind die 2 Nachkommastellen durch Komma zu trennen. Es ist keine Tausender-Notation zu verwenden.
Folgende Reihenfolge der Daten ist einzuhalten:
| Spalte | Inhalt | Datentyp | Erläuterungen |
|---|---|---|---|
| 1 | Laufende Nummer | number(10) | |
| 2 | Nummer des Gebäudes | number(8) | |
| 3 | Objektbezeichnung des Bauteils | char(5) | |
| 4 | Bezeichnung des Bauteils | char(50) | |
| 5 | Objektbezeichnung des Geschosses | char(5) | |
| 6 | Objektbezeichnung des Geschossberei- ches | char(5) | |
| 7 | Bezeichnung des Geschossbereiches | char(50) |
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| 8 | Objektbezeichnung des Attributes 1 | char(50) | lt. Attributkatalog |
|---|---|---|---|
| 9 | Attributwert des Attributes 1 | char(50) | lt. Attributkatalog |
| 10 | Objektbezeichnung des Attributes 2 | char(50) | lt. Attributkatalog |
| 11 | Attributwert des Attributes 2 | char(50) | lt. Attributkatalog |
| ... | ..... | ||
| n n+1 | Objektbezeichnung des Attributes n | char(50) | lt. Attributkatalog |
| Attributwert des Attributes n |
Tabelle 11: Geschossbereich
4.6 Räume
4.6.1 Datenübergabeformat
Bei Feldwerten vom Datentyp „reelle Zahl“ sind die 2 Nachkommastellen durch Komma zu trennen. Es ist keine Tausender-Notation zu verwenden.
Folgende Reihenfolge der Daten muss eingehalten werden, was je Raum eine Datenzeile ergibt:
| Spalte | Inhalt | Datentyp | Erläuterungen |
|---|---|---|---|
| 1 | Laufende Nummer | number(10) | |
| 2 | Nummer des Gebäudes | number(8) | |
| 3 | Objektbezeichnung des Bauteils | char(5) | |
| 4 | Bezeichnung des Bauteils | char(50) | |
| 5 | Objektbezeichnung des Geschosses | char(5) | |
| 6 | Objektbezeichnung des Geschossberei- ches | char(5) | |
| 7 | Bezeichnung des Geschossbereiches | char(50) | |
| 8 | Raum-ID CAD (CAD-ID) | number(5) | |
| 9 | Organisationseinheit (Mieter / Nutzer) | char(50) | Katalogwert |
| 10 | Raumnummer | char(50) | |
| 11 | Raumbezeichnung | char(50) | Katalogwert |
| 12 | Nutzungsart nach DIN277 (MAX) | char(50) | Katalogwert |
| 13 | Nutzungsart nach DIN277 (IST) | char(50) | Katalogwert |
| 14 | Raumfläche (m²) | number(10,2) | |
| 15 | lichte Raumhöhe (m) | number(10,2) | |
| 16 | Anzahl Arbeitsplätze | number(2) | |
| 17 | Anzahl Mitarbeiter | number(2) | |
| 18 | Zustand Schönheitsreparaturen | char(50) | Katalogwert |
| 19 | Bemerkung | char(50) | |
| 20 | Umfang | number(10,2) | |
| 21 | Objektbezeichnung des Attributes 1 | char(50) | lt. Attributkatalog |
| 22 | Attributwert des Attributes 1 | char(50) | lt. Attributkatalog |
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| 23 | Objektbezeichnung des Attributes 2 | char(50) | lt. Attributkatalog |
|---|---|---|---|
| 24 | Attributwert des Attributes 2 | char(50) | lt. Attributkatalog |
| ... | ..... | ||
| n n+1 | Objektbezeichnung des Attributes n | char(50) | lt. Attributkatalog |
| Attributwert des Attributes n |
Tabelle 12: Räume
Im Feld „Bemerkung“ sind, wenn erforderlich, z.B. folgende Punkte zu erfassen:
Unterschiedliche Raumhöhen vorhanden, Gewölbedecke, Rundbogenfenster oder Dachoberlichter, Fotodokumentation vorhanden, etc. Bemerkungstexte sind als Fließtext ohne Zeilenumbruch (Enter) und ohne Tabulator (TAB) einzugeben.
Bei Angabe der hauptsächlichen Nutzungsart nach DIN 277 ist zwischen der maximal möglichen Nutzung und der aktuell erkennbaren Nutzung zu unterscheiden (Ist-Nutzung).
Beispiel: Ein aktuell als Archiv genutzter Raum ("Ist-Nutzung"), in dem sich jedoch er- kannbar Fenster, Heizung, Steckdose/n und Datendose/n befinden, kann "maximal" als Büroraum / Großraumbüro genutzt werden. In Zweifelsfällen ist basierend auf Fotodoku- mentationen Rücksprache mit der BIM zu nehmen. Die maximal mögliche Nutzungsart ist ebenfalls als Text nach DIN 277 zu erfassen.
Flächen nach DIN 277 (01.2016) – Pkt. 4.7.3 sind äquivalent zu bezeichnen.
Beispiel:
| Nutzungsart nach DIN 277 | Bezeichnung nach DIN | Raumbezeichnung gem. Tabelle 12: Räume |
|---|---|---|
| 2.1 | Büroräume | Büro |
| 9.3 | Schächte für Förderanlagen | Aufzug |
| 7.1 | Sanitärräume | Sanitärraum |
| (den Gesamtkatalog für die vorgegebene Verknüpfung von „Bez. n. DIN“ und „Raumbez.“ stellt die BIM als Auszug aus der FM-Datenbank zur Verfügung) |
Tabelle 13: Beispiel - Nutzungsarten nach DIN 277 (01.2016)
4.6.2 Attribute
4.6.2.1 Zustand Schönheitsreparaturen
Der allgemeine Zustand eines Raumes wird wie folgt beschrieben:
Vorschlagswerte neuwertig in Ordnung renovierungsbedürftig
Tabelle 14: Zustand Schönheitsreparaturen
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4.6.2.2 Anzahl Arbeitsplätze
Die Anzahl der Arbeitsplätze ergibt sich aus der erkennbaren Einrichtung von Büroräu- men.
4.6.2.3 Anzahl Mitarbeiter
Die Anzahl der Mitarbeiter ist dem Türschild zu entnehmen.
4.6.2.4 Ist-Nutzung
Die Ist-Nutzung beschreibt die momentan erkennbare Verwendung des Raumes nach DIN 277. Sie wird als zusätzliches Attribut zum Raum erfasst.
4.7 Ausstattungen
4.7.1 Datenübergabeformat
Bei Feldwerten vom Datentyp „reelle Zahl“ sind die 2 Nachkommastellen durch Komma zu trennen. Es ist keine Tausender-Notation zu verwenden. Folgende Reihenfolge der Da- ten ist einzuhalten:
| Spalte | Inhalt | Erläuterung / Datentyp |
|---|---|---|
| 1 | Laufende Nummer | number(10) |
| 2 | Nummer des Gebäudes | number(8) |
| 3 | Objektbezeichnung des Bauteils | char(5) |
| 4 | Objektbezeichnung des Geschosses | char(5) |
| 5 | Objektbezeichnung des Geschossberei- ches | char(5) |
| 6 | Raum-ID CAD (CAD-ID) | number(5) |
| 7 | Klassenbezeichnung der Ausstattung (Att1) | char(50) |
| 8 | Attributbezeichnung-1 (Att_Typ2) | char(50) |
| 9 | Attributwert-1 (Att2) | char(50) |
| 10 | Attributbezeichnung-2 (Att_Typ3) | char(50) |
| 11 | Attributwert-2 (Att3) | char(50) |
| … | … | … |
| n | Attributbezeichnung-n | char(50) |
| n+1 | Attributwert-n | char(50) |
Tabelle 15: Ausstattungen
In einer Zeile der Datentabelle / der Ausstattungsdatei wird ein Ausstattungstyp (Spalte 7) mit seinen Attributen (Spalte 8 ff.) abgebildet. Sind jedoch in einem Raum zwei Ausstat- tungen der gleichen Klasse zu dokumentieren, dann ist die zweite Ausstattung in einer zweiten Zeile zu erfassen (z.B. 2 Fenster = 2 Zeilen bzw. 5 Leuchten = 5 Zeilen, etc.).
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4.7.2 Datenumfang der baulichen Ausstattungen
Bei der Definition der Ausstattungen wurde auf eine abstrakte und möglichst allgemein- gültige Definition geachtet, damit die Anzahl der verwendeten unterschiedlichen Ausstat- tungen im Projekt möglichst gering bleibt.
Die Ausstattungen sind den entsprechenden „räumlichen Einheiten“ zuzuordnen. Den Ausstattungen müssen jeweils beschreibende Attribute zugeordnet sein und deren Attri- butwerte festgelegt werden.
Die je Ausstattung zu erfassenden Attribute und Attributwerte sind in Abschnitt 4.7.3 „Datenumfang von Ausstattungen“ aufgeführt.
4.7.2.1 Fenster
Jedes Fenster ist einzeln als Ausstattung zu beschreiben.
Ein „Fenster“ sollte durchaus ein logisch zusammenhängendes, massives Fenster-Bauteil umfassen, welches zusammenhängend de-/montiert werden kann. Hierzu zählen auch die klassischen Fenster wie Kastendoppelfenster (KDF) mit ihren Oberlichtern.
Bei Fenstern zwischen 2 Räumen wird das Fenster dem Raum mit der höherwertigen Nutz- flächenart nach DIN 277 zugeordnet, d.h. Räume der NUF 1-6 haben Vorrang vor Räu- men der NUF 7, TF, VF. Bei Räumen mit gleicher Nutzflächenart (NUF 1-6, NUF 7, TF, VF) entscheidet die Raumnummer darüber, welchem Raum das Fenster zugeordnet wird. Niedrige Raumnummern haben Vorrang vor höheren Raumnummern.
4.7.2.2 Türen
Jede Tür ist einzeln als Ausstattung zu beschreiben.
Schachttüren von Aufzugsschächten gehören jedoch zu einer technischen Maschine (TGA) und sind damit grafisch darzustellen, aber nicht alphanumerisch als Ausstattung zu erfas- sen.
Die Zuordnung der Türen zu den Räumen hat zunächst in Abhängigkeit von der Nutzflä- chenart nach DIN 277 zu erfolgen, d.h. Räume der NUF 1-6 haben Vorrang vor Räumen der NUF 7, TF, VF.
Bei Räumen mit gleicher Nutzflächenart (NUF 1-6, NUF 7, TF, VF) entscheidet in der Re- gel die Türbandseite, welchem Raum die Tür zugeordnet wird, d.h. die Tür wird dem Raum zugeordnet, in dem sich die Bandseite und damit die Öffnungsrichtung der Tür be- findet.
Bisher nicht zuzuordnende Bauteile (z.B. Schiebetüren, Verbindungsfenster) werden den Räumen zugeordnet, die die niedrigere Raumnummer besitzen.
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4.7.2.3 Oberlichter
Wandoberlichter werden als Ausstattung im Raum beschrieben und wie feststehende Fenster zwischen 2 Räumen behandelt (siehe oben). Decken- und Dachoberlichter wer- den bei den Ergänzungen zu „Tabelle 17: Fenster" näher beschrieben.
4.7.2.4 Sonstige fest eingebaute und sichtbare bauliche Ausstattungen
Nur vorhandene, fest eingebaute und sichtbare bauliche Ausstattungen im Raum sind zu dokumentieren, soweit diese nicht an anderer Stelle in diesem Dokument genannt sind, wie z.B. Deckenventilatoren, Tresore etc.
Diese Ausstattungen sind unter Bemerkungen am Raum zu erfassen.
4.7.3 Datenumfang von Ausstattungen
Nachfolgend sind die Zuordnungen von Attributen und deren Attribut- bzw. Vorschlags- werte zu Ausstattungen beschrieben.
Folgende Grundsätze sind einzuhalten:
Alle fest eingebauten und sichtbaren Artikel des zentralen Ausstattungskataloges sind zu erfassen. Jedem Attribut muss ein Attributwert (Ausprägung) zugeordnet sein. Bei Attributen vom Datentyp „reelle Zahl“ und Einheit „St“ (Stück) dürfen keine Nachkommastellen erfasset werden. Attribute ohne Attributwert dürfen nicht dokumentiert werden. Ausstattungen ohne Attribute dürfen nicht dokumentiert werden.
Die unter VORSCHLAGSWERT stehenden und kursiv dargestellten Bemerkungen sollen nicht erfasst werden. Diese dienen lediglich der Beschreibung des genannten VOR- SCHLAGSWERTS.
4.7.3.1 Bodenbeläge
Die Ausstattung „Bodenbelag“ bezeichnet einen oder mehrere fest verlegte Beläge eines Raumes, also üblicherweise das begehbare Material auf dem Roh-Fußboden, und die Fläche des Bodenbelages in „m²“.
Sind mehrere Beläge in einem Raum vorhanden, sind entsprechend der Anzahl mehrere Objekte der Klasse „Bodenbelag“ zu erfassen.
Die Gesamtfläche der Bodenbeläge darf nicht größer als die Nettofläche des Raumes sein.
Bei Räumen mit mehreren Bodenbelägen sind die vom vorherrschenden Bodenbelag abweichenden weiteren Bodenbeläge, ab einer Fläche von ca. 2,0 m², zu erfassen.
Ausnahme für Aufzugs- und Technikschächte: Diese Räume sind gem. DIN 277 in allen Ebenen, durch die sie führen, zu erfassen (Raumfläche, -höhe, etc.). Wo jedoch z.B. keine
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Aufzugskabine erfasst werden kann (s.a. Pkt. 3.4) bzw. nicht die Schachtsohle liegt und damit kein Bodenbelag vorhanden ist, muss dieser Attributwert leer bleiben.
Die Erfassung hat ausschließlich alphanumerisch zu erfolgen.
| Klasse | |
|---|---|
| Bodenbelag | |
| Attribute | Vorschlagswerte Bodenbelagtyp |
| Bodenbelagtyp | Nadelfilz |
| Fläche | kurzfloriger Teppich (weniger als 5 mm Flor) |
| langfloriger Belag/Schlingenware (ab 5 mm Flor) | |
| Anstrich/Beschichtung | |
| Beton/Estrich | |
| Fliesen/Keramik | |
| Gumminoppenboden | |
| Kunst-/Naturstein | |
| Laminat | |
| Linoleum/PVC | |
| Parkett/Holzboden | |
| Stahlboden | |
| Gitterrost | |
| Wasser | |
| Kork | |
| Pflaster | |
| Sand/Naturboden | |
| Steinholz | |
| PUR gebundene EPDM Gummi-Sportboden | |
| Kautschuk |
Tabelle 16: Bodenbelag
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4.7.3.2 Bautechnische Einbauten
| Klasse | |||
|---|---|---|---|
| Fenster | |||
| Attribute | Vorschlagswerte Fenstertyp | Vorschlagswerte Fensterrahmenmaterial | Vorschlagswerte Verglasung |
| Fenstertyp | Einfachfenster | Holz (lackiert/beschichtet) | Isolierverglasung |
| Fensterrahmen- material | Verbundfenster | Holz (Natur/lasiert) | Einfachverglasung |
| Verglasung | Kastendoppelfenster | Kunststoff | Bleiverglasung |
| Breite | Metall (lackiert/beschichtet) | Sicherheitsvergla- sung | |
| Höhe | Metall (unbeschichtet) | Metallgitter | |
| Paneel |
Tabelle 17: Fenster
Ergänzung:
Einfachfenster, bei denen eine zweite, selbständige Rahmenkonstruktion vorgebaut wur- de, so dass nur eine Art, aber keine klassische Kastendoppelfenster-Situation vorliegt, werden trotzdem als Kastendoppelfenster erfasst.
Einfachfenster, bei denen eine zweite Scheibenkonstruktion direkt auf den Bestandsrah- men montiert wurde, so dass eine Art Verbundfenster vorliegt, werden als Verbundfenster erfasst.
Verglasung mit zwei Glasarten: Bei mehreren Glasarten an einem Fenster wird pauschal nur die höherwertige / modernere Glasart erfasst in der Reihenfolge: 1. Isolierverglasung, 2. Einfachverglasung, 3. Bleiverglasung.
Schiebefenster ohne Rahmen werden als Einfachfenster erfasst.
Besondere Fensterformen: Die vom Rechteck/Quadrat abweichende Fensterform ist im Bemerkungsfeld zu erfassen. Bei Kreisformen ist der Durchmesser als Breite und als Höhe anzugeben. Bei Trapezformen ist die mittlere Breite und Höhe anzugeben.
Lichtkuppeln in Decken sind im Bemerkungsfeld des Raums zu beschreiben (Form, Grö- ße). Sie können auch als Glasbauelement Decke erfasst werden, wobei trotzdem der Typ / die Form in der Bemerkung zu beschreiben ist.
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| Klasse | ||||
|---|---|---|---|---|
| Tür | ||||
| Attribute | Vorschlagswert Türtyp | Vorschlagswerte Türblattmaterial | Vorschlagswerte Türzargenmat. | Vorschlags- wert Antrieb |
| Türtyp | Drehflügeltür (Normaltür - Türblatt) | Holz (lackiert/ beschichtet) | Holz (lackiert/ beschichtet) | manuell |
| Türblatt- material | Drehtür (z.B. 4-flüglige) | Holz (Natur/lasiert) | Holz (Natur/lasiert) | elektrome- chanisch (ein Wort!) |
| Türzargen- material | Schiebetür | Metall (lackiert/ beschichtet) | Metall (lackiert/ beschichtet) | |
| Höhe | Falttür | Metall (unbeschichtet) | Metall (unbeschichtet) | |
| Breite | Falltür | Kunststoff | Kunststoff | |
| Glasfläche einseitig | Brandschutztür | Ganzglas | nicht vorhanden | |
| Antrieb | Pendeltür | Metallgitter (lackiert/ beschichtet) | ||
| Feststell- anlage | nicht vorhanden | Metallgitter (unbeschichtet) | ||
| Türnummer | Holzgitter | |||
| nicht vorhanden |
Tabelle 18: Tür
Das Attribut „Glasfläche einseitig“ bezieht sich ausschließlich auf die Glasfläche im Tür- blatt (also exklusive Oberlicht), ebenso im Tor. Die Glasfläche einseitig des Oberlichtes wird aus den Attributen Breite und Höhe des Artikels Oberlicht errechnet (s. Tabelle 19: Oberlicht).
Klasse Oberlicht
Attribute Breite Höhe
Tabelle 19: Oberlicht
| Klasse | ||
|---|---|---|
| Tor | ||
| Attribute | Vorschlagswerte Tortyp | Vorschlagswerte Antrieb |
| Tortyp | Schiebetor | manuell |
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| Breite | Drehflügeltor | elektromechanisch |
|---|---|---|
| Höhe | versenkbares Tor | |
| Glasfläche einseitig | Rolltor (offen) | |
| Antrieb | Rolltor (geschlossen) | |
| Sektionaltor | ||
| Doppelschranke | ||
| Einzelschranke |
Tabelle 20: Tor
| Klasse | |
|---|---|
| Glasbau-Element | |
| Attribute | Vorschlagswerte Typ |
| Typ | Geländer/Brüstung |
| Glasfläche einseitig | Dach-/Deckenelement |
| Anzahl Reinigungsflä- chen | Fassadenelement (Außenhaut) |
| Wandelement (Innenwand) |
Tabelle 21: Glasbau-Element
| Klasse | |||
|---|---|---|---|
| Leuchte | |||
| Attribute | Vorschlagswerte Leuchtmitteltyp | Vorschlagswerte Leuch- tentyp | Vorschlagswerte Montage |
| Leuchtentyp | Glühlampe | Langfeldleuchte (fest) | Decke |
| Leuchtmitteltyp | Leuchtstofflampe | Langfeld-Pendelleuchte | Wand |
| Anzahl Leuchtmit- tel | Halogenlampe (230V) | Strahler (fest) | Boden |
| Montage | Niederspannungs- Halogenlampe | Pendelleuchte | |
| Flutlichtlampe | Standleuchte | ||
| Energiesparlampe | Aufbauleuchte | ||
| Sensorleuchte | Einbauleuchte | ||
| LED |
Tabelle 22: Leuchte
| Klasse | |
|---|---|
| Feuerlöscher |
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| Attribute | Vorschlagswerte Feuerlöschertyp |
|---|---|
| Feuerlöschertyp | Pulverlöscher |
| Kohlendioxidlöscher | |
| Wasser- /Schaumlöscher | |
| Löschdecke |
Tabelle 23: Feuerlöscher
| Klasse | ||
|---|---|---|
| Sonnenschutz | ||
| Attribute | Vorschlagswerte Sonnenschutztyp | Vorschlagswerte Lage |
| Sonnenschutztyp | Horizontallamellen | innen |
| Lage | Rollläden | außen |
| Textil-Jalousien/- Markisen | ||
| Fensterläden | ||
| Vertikallamellen |
Tabelle 24: Sonnenschutz
Nur dem direkten Sonnenschutz dienende Einbauten an Wänden, Stürzen, Decken, Rah- men werden erfasst.
Jede manuell bzw. elektrisch angetriebene Einzelanlage ist zu erfassen.
4.7.4 Definition zu erfassender Attribute
Als „Fensterbreite“ ist die lichte Öffnungsbreite zw. den innen sichtbaren Rahmenkanten zu erfassen.
Als „Fensterhöhe“ ist die lichte Öffnungshöhe zw. den innen sichtbaren Rahmenkanten zu erfassen.
Als „Glasfläche einseitig“ ist die Summe der tatsächlichen Glasflächen pro Ausstattung (einseitig) zu erfassen. Die Anzahl der Reinigungsflächen (in der Hauptsache 1 bzw. 2, ggf. auch 4 bei Kastendoppel- u. Verbundfenstern) weist z.B. aus, dass ggf. eine Brüs- tungsverglasung nur einseitig (außen) gereinigt werden kann, Wintergärten jedoch 2-seitig (innen und außen).
Als „Türbreite“ ist die lichte Öffnungsbreite der Tür zu erfassen.
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Als „Türhöhe“ ist die lichte Öffnungshöhe (= Durchgangshöhe) der Tür zu erfassen.
Unter „Feststellanlage“ sind wartungsrelevante technische Anlagen zu verstehen. Rein mechanische Feststeller, Haken, Klemmen etc. sind hier nicht gemeint.
Die „Türnummer“ muss eindeutig auf dem Türblatt zu erkennen sein, ansonsten ist dieser Attributwert nicht zu erfassen.
Notwendig erscheinende Ergänzungen des Attributkataloges durch den Auftragnehmer sind vorher mit dem Auftraggeber abzustimmen.
5 Fehlerbehandlung
Ein Datensatz der ASCII-Datei ist genau dann fehlerhaft, wenn mindestens eine Vorgabe des Auftraggebers in diesem Datensatz nicht eingehalten wird bzw. wenn ein Feldinhalt fehlerhaft ist.
Das Fehlerprotokoll des Auftraggebers ergibt sich zum einen aus logischen Prüfabfragen (z.B. Abfrage der Feldlänge und des Feldinhaltes bezüglich vorhandener Sonderzeichen) und zum anderen aus dem Import-Protokoll des SQL-Loaders.
Die Korrekturlieferung hat innerhalb von 2 Wochen zu erfolgen.
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Anlagen 5.1 Anlage 1 (Flächen nach DIN 277)
Die dargestellten Flächen sind gemäß DIN 277 zu definieren.
Zur Verdeutlichung soll die folgende Grafik dienen:
Brutto- Grundfläche (BGF)
Netto- Konstruktions- Raumfläche Grundfläche (NRF) (KGF)
Nutzungs- Technik- Verkehrs- fläche fläche fläche (NUF 1-7) (TF 8) (VF 9)
NUF 1: Wohnen und Aufenthalt NUF 2: Büroarbeit NUF 3: Produktion, Hand- und Maschinenarbeit, Forschung und Entwicklung NUF 4: Lagern, Verteilen und Verkaufen NUF 5: Bildung, Unterricht und Kultur NUF 6: Heilen und Pflegen NUF 7: Sonstige Nutzungen
Abbildung 6-1: Flächenbaum nach DIN 277
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5.2 Anlage 2 (Datenaustauschblatt)
Abbildung 6-2: Datenaustauschblatt-Muster
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5.3 Ausstattungskatalog
| Class-ID | Klassenbezeichnung | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| 63903 | Bodenbelag | ||||
| 63911 | Fenster | ||||
| 63926 | Feuerlöscher | ||||
| 63927 | Glasbau-Element | ||||
| 63921 | Leuchte | ||||
| 63919 | Oberlicht | ||||
| 63923 | Sonnenschutz | ||||
| 65094 | Tor | ||||
| 63913 | Tür |
Tabelle 25: Ausstattungsklassen
5.4 zentraler Attributkatalog
| Klasse | Attribut | Datentyp | Einheit | nur aus Vor- schlagswer- ten |
|---|---|---|---|---|
| Wirtschaftseinheit | Nummer der Wirtschaftseinheit | number(5) | ||
| Gebäude | Nummer des Gebäudes | number(8) | ||
| Gebäude | Bezeichnung des Gebäudes | char(50) | ||
| Bauteil | Bezeichnung des Bauteils | char(50) | ||
| Geschoss | Objektbezeichnung des Geschos- ses | char(5) | ||
| Geschossbereich | Bezeichnung des Geschossberei- ches | char(50) | ||
| Raum | Raum-ID CAD (CAD-ID) | number(5) | ||
| Raum | Raumnummer | char(50) | ||
| Raum | Nutzungsart nach DIN277 (01.2016) | char(50) | Katalog- wert | |
| Raum | Organisationseinheit (Mieter/ Nut- zer) | char(50) | Katalog- wert | |
| Raum | Anzahl Arbeitsplätze | number(2) | St | |
| Raum | Anzahl Mitarbeiter | number(2) | St | |
| Raum | Zustand Schönheitsreparaturen | char(50) | Katalog- wert | |
| Raum | Fläche in m² | num- ber(10,2) | m² | |
| Raum | Höhe | num- ber(10,2) | m | |
| Raum | Bemerkung | char(50) | ||
| Raum | Umfang | number(10,2) | m |
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| Klasse | Attribut | Datentyp | Einheit | nur aus Vor- schlagswer- ten |
|---|---|---|---|---|
| Raum | Schukosteckdose | J/N | ||
| Raum | Anzahl Heizkörper | number(2) | St | |
| Raum | Telefon-Netzwerkdose | J/N | ||
| Raum | Anzahl Patchschränke | number(2) | St | |
| Raum | Sprinkler | J/N | ||
| Raum | Gasabsperrschieber | J/N | ||
| Raum | Wasserabsperrschieber | J/N | ||
| Raum | Heizungsabsperrschieber | J/N | ||
| Raum | Hydrant | J/N |
Tabelle 26: zentraler Attributkatalog (topologische Hierarchie)
| Klasse | Attribut | Datentyp | Einheit | nur aus Vor- schlagswer- ten |
|---|---|---|---|---|
| Bodenbelag | Bezeichnung | char(50) | ||
| Bodenbelag | Bodenbelagstyp | char(50) | Katalogwert | |
| Bodenbelag | Fläche | number(10,2) | m² | |
| Fenster | Objektbezeichnung | char(50) | ||
| Fenster | Fenstertyp | char(50) | Katalogwert | |
| Fenster | Fensterrahmenmaterial | char(50) | Katalogwert | |
| Fenster | Verglasung | char(50) | Katalogwert | |
| Fenster | Breite | number(10,2) | m | |
| Fenster | Höhe | number(10,2) | m | |
| Fenster | Feststellanlage | J/N | ||
| Fenster | Türnummer | char(50) | ||
| Feuerlöscher | Objektbezeichnung | char(50) | ||
| Feuerlöscher | Feuerlöschertyp | char(50) | Katalogwert | |
| Glasbau-Element | Objektbezeichnung | char(50) | ||
| Glasbau-Element | Typ | char(50) | Katalogwert | |
| Glasbau-Element | Glasfläche einseitig | number(10,2) | m² | |
| Glasbau-Element | Reinigungsflächen | number(2) | St | |
| Leuchte | Objektbezeichnung | char(50) | ||
| Leuchte | Leuchtentyp | char(50) | Katalogwert | |
| Leuchte | Leuchtmitteltyp | char(50) | Katalogwert | |
| Leuchte | Anzahl Leuchtmittel | number(10,2) | St | |
| Leuchte | Montage | char(50) | Katalogwert | |
| Oberlicht | Objektbezeichnung | char(50) | ||
| Oberlicht | Breite | number(10,2) | m |
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| Klasse | Attribut | Datentyp | Einheit | nur aus Vor- schlagswer- ten |
|---|---|---|---|---|
| Oberlicht | Höhe | number(10,2) | m | |
| Sonnenschutz | Objektbezeichnung | char(50) | ||
| Sonnenschutz | Sonnenschutztyp | char(50) | Katalogwert | |
| Sonnenschutz | Lage | char(50) | Katalogwert | |
| Tor | Objektbezeichnung | char(50) | ||
| Tor | Tortyp | char(50) | Katalogwert | |
| Tor | Breite | number(10,2) | m | |
| Tor | Höhe | number(10,2) | m | |
| Tor | Glasfläche einseitig | number(10,2) | m² | |
| Tor | Antrieb | char(50) | Katalogwert | |
| Tür | Objektbezeichnung | char(50) | ||
| Tür | Türtyp | char(50) | Katalogwert | |
| Tür | Türblattmaterial | char(50) | Katalogwert | |
| Tür | Türzargenmaterial | char(50) | Katalogwert | |
| Tür | Höhe | number(10,2) | m | |
| Tür | Breite | number(10,2) | m | |
| Tür | Glasfläche einseitig | number(10,2) | m² | |
| Tür | Antrieb | char(50) | Katalogwert |
Tabelle 27: zentraler Attributkatalog (Ausstattungen)
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5.5 Nutzungsartenkatalog nach DIN 277 (01.2016)
Der anzuwendende Nutzungsartenkatalog basiert auf der DIN 277-1 (Januar 2016) „Grundflächen und Rauminhalte von Bauwerken im Hochbau - Teil 1: Hochbau“.
Auf Grund der in der älteren DIN 277 (02.2005) vorgegebenen, bisher abgebildeten und auch weiter zu nutzenden, präziser bezeichneten, zusätzlichen dritten Untergliederungs- ebene (ehemals Tabelle 2 - DIN 277-2 (02.2005)) werden die Nutzungsarten der neuen DIN 277 (01.2016) wie folgt zugeordnet / abgebildet:
[Hinweise] / (alte DIN 277 (02.2005))
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Achtung: Da unter der o.g. Erläuterungs-/Bemerkungsspalte bereits sehr viele Beispiele aufgeführt werden, sind Zuordnungen zu „sonstigen Räumen“ zu vermeiden. Bei zwin- gender Verwendung ist daher unbedingt (!) durch eine Bemerkung am Raum prägnant und kurz zu beschreiben, welche Nutzung diesen Raum so speziell bzw. „sonstig“ macht.
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