10051809-03-ToR-Annex 2.docx

Unterstützung bei der Entwicklung nachhaltigen ländlichen Unternehmertums im Umfeld von Schutzgebieten in Madagaskar

Extrahierter Dokumenttext · Stand: 28.10.2026, 09:15 (Europe/Berlin)

Herkunft: ausschreibungen.giz.de

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Bezeichnung des Moduls Integrierte, nachhaltige Entwicklung von Gemeinschaften und Ökosystemen in MadagaskarProjektnummer 2023.2037.2Laufzeit 07/2024 bis 12/2030
Land/Region/global Madagaskar Schutzgebiete und ausgewählte produktive Landschaften in Madagaskar erbringen vermehrt Ökosystemleistungen als Grundlage für eine nachhaltige Entwicklung.Wirkungsmatrix erstellt am 19.12.2025
ZieleIndikatorenDefinitionen, Datenquellen und Angaben zur Datenerhebung
EZ-Programmziel Schutzgebiete und ausgewählte produktive Landschaften in Madagaskar erbringen vermehrt Ökosystemleistungen als Grundlage für eine nachhaltige Entwicklung.EZ-Programmziel-Indikator 3 Bis zum Jahr 2028 wird in den Randzonen ausgewählter Schutzgebiete eine Fläche von zusätzlich 15.000 ha wiederhergestellt. Basiswert: 13.013 ha Zielwert: 15.000 ha sind wiederhergestellt. (2028) Vsl. erreichbar in Laufzeit: ja TEI-IndikatorProjektmonitoring, u. a. auf Grundlage von Satellitenbildinterpretationen oder Drohnenbefliegungen. Das Ziel ist vorerst noch ein Näherungswert und wird bei der Vorlage des ersten Jahresberichts formell festgelegt, sobald die ausgewählten Schutzgebiete bestimmt worden sind.
EZ-Programmziel-Indikator 4 Jeweils 2 Ökosystemleistungen profitieren von den Wiederherstellungsmaßnahmen, die in den Randzonen jedes ausgewählten Schutzgebietes durchgeführt werden. Basiswert: 0 Ökosystemleistung. Die Auswahl der Ökosystemleistungen wird nach Programmstart unter Berücksichtigung der wichtigsten ökologischen Funktion des jeweiligen Schutzgebiets festgelegt (z. B. Erosionsschutz in Ankarafantsika oder Wasserregulierung in der Montagne d’Ambre). Zielwert: 2 Ökosystemleistungen zeigen im Programmzeitraum eine positive Entwicklung, die über die Verlangsamung des anhaltenden negativen Trends hinausgeht. (2028) Istwert: 2 Ökosystemleistungen wurden jeweils für die Schutzgebiete ausgewählt, einschließlich Wasserversorgung/- regulierung, welche in allen 4 Schutzgebieten eine Priorität darstellt. Diese Ökosystemleistungen verschlechtern sich im gesamten Schutzgebietssystem. Vsl. erreichbar in Laufzeit: ja TEI-IndikatorIn jedem Gebiet werden regelmäßig naturbezogene Bewertungen, wie z. B. Biodiversitäts-Inventare und Bewertungen von Boden und Wasser, durchgeführt, um die Fortschritte der natürlichen, physischen und ökologischen Indikatoren zu bewerten.
EZ-Programmziel-Indikator 5 Die jährlichen Einnahmen der Gemeinden in den Randzonen ausgewählter Schutzgebiete steigen während der Programmlaufzeit um 20 %. Basiswert: Die durchschnittlichen internen Einnahmen der 32 Gemeinden in den Randzonen der 4 ausgewählten Schutzgebiete betragen 14.497 EUR (2022) Zielwert: 20 % Steigerung (Ariary) (2028) Istwert: Der Durchschnitt der internen Einnahmen beträgt 16.200 (32 Gemeinden). Vsl. erreichbar in Laufzeit: jaDer jährliche Finanzbericht der Ge- meinden. Dabei werden die Einnah-men an die Inflation angepasst. Die Haupteinnahmequellen der Gemeinden sind die Abgaben, die sie von den Bauern und Bäuerinnen auf der Grundlage ihres Produktionsvolumens erheben. Der Indikator wird sich auf diese Arten von Einnahmen konzentrieren, um zu vermeiden, dass andere Quellen, die nicht mit nachhaltiger Produktion in Zusammenhang stehen (z. B. externe Investitionen), berücksichtigt werden.
EZ-Programmziel-Indikator 6 Die Gesamtflächengröße von auftretenden Buschbränden in den Randzonen ausgewählter Schutzgebiete reduziert sich bis 2028 um 10 %. Basiswert (2022): Im Zeitraum zwischen 2001 und 2023 brannten in den Randzonen der ausgewählten Schutzgebiete jährlich durchschnittlich 29.751 ha durch Buschbrände ab. Im Jahr 2022 breiteten sich die Brände auf 22.892 ha im selben Gebiet aus. Zielwert: Reduzierung der Gesamtfläche um 10 % (2028) Istwert (2023): Die Brände breiteten sich auf 17.586 ha in den Randzonen der ausgewählten Schutzgebiete aus (jährlicher Rückgang um 23%). Vsl. erreichbar in Laufzeit: jaProjektmonitoring, u. a. auf Grundlage von Satellitenbildinterpretationen oder Drohnenbefliegungen. Nutzung des Ressourcen Zentrums für Feuermanagement („Regional Eastern Africa Fire Management Resource Center“)
Annahmen zur Erreichung des EZ-ProgrammzielsHier wesentliche Annahmen beschreiben, die zur Erreichung des EZ-Programmziels wichtig sind.
Modulziel Die integrierte, nachhaltige Entwicklung von Gemeinschaften und Ökosystemen in der Peripherie ausgewählter Schutzgebiete ist verbessert.Modulziel-Indikator 1 Die Anzahl der Produzent*innen in den Partnergemeinden, die ihr Einkommen aus nachhaltigen Praktiken zur Nutzung produktiver Landschaften erhöhen, ist von 500 auf 7.500 (davon 30 % Frauen) gestiegen. Basiswert: 500 (davon 10 % Frauen) durch Wertschöpfungsketten wie Holzkohle oder Cashew oder Wiederaufforstungen Zielwert: 7.500 Produzent*innen mit erhöhtem Einkommen (davon 30 % Frauen) (12/2030) Istwert: Gleich Basiswert Vsl. erreichbar in Laufzeit: ja TEI-IndikatorNachhaltige Praktiken umfassen beispielsweise pflanzenbauliche Maßnahmen (z. B. Agroforstwirtschaft, Mischkulturen, Gemüseanbau), Schaffung von Weidekorridoren, Verarbeitung und Vermarktung von Produkten, Aufforstungsmaßnahmen, Einkommen aus Hilfstätigkeiten zur Bodenrehabilitation. Auswertung der Daten der kommunalen Beratungsdienste, eigene Erhebungen. Zeitpunkte: Halbjährlich ab 04/2026
Modulziel-Indikator 2 5 % der Gemeindebudgets sind in 16 von 30 Partnergemeinden für Aktivitäten zur Verbesserung der Ökosystemleistungen investiert worden (davon 25 % unter besonderer Berücksichtigung der Bedarfe von Frauen und jungen Menschen). Basiswert: 0 % der Gemeindebudgets (Die Gemeinden investieren in der Regel bisher nicht in die Verbesserung der Ökosystemleistungen) Zielwert: 5 % der Gemeindebudgets in 16 der Partnergemeinden, davon 25 % unter besonderer Berücksichtigung der Bedarfe von Frauen und jungen Menschen (12/2030) Istwert: Gleich Basiswert Vsl. erreichbar in Laufzeit: jaÖkosystemleistungen umfassen alle Leistungen, die Ökosysteme bereitstellen. Hierzu zählen Regulierungs- leistungen (z. B. Klimaregulierung oder Wasserrückhaltung), Bereitstellungs-leistungen (z. B. Holz, Nahrungsmittel), Unterstützungsleistungen (z. B. Bodenanreicherung, Bestäubung) und Kulturdienstleistungen (z. B. Erholung, Tourismus). Aktivitäten zur Verbesserung sind z. B. Terrassierungen, Agroforstwirtschaft, Aufforstungen. Prüfung der Haushaltspläne der Interventionsgemeinden für das Jahr 2027 hinsichtlich des Anteils der Investitionen zur Verbesserung der Ökosystemleistungen. Zeitpunkt der Überprüfung: 12/2030
Modulziel-Indikator 3 Die Flächengröße der in den Interventionszonen auftretenden Buschbrände ist von 40.000 Hektar (ha) um 10.000 ha auf 30.000 ha reduziert. Basiswert: 40.000 ha Zielwert: 30.000 ha (06/2030) Istwert: Gleich Basiswert Vsl. erreichbar in Laufzeit: jaInterventionszonen sind Gebiete oder Landschaften, die innerhalb und am Rande von Schutzgebieten liegen. Auswertung von Satellitenbildern oder Auswertung von Drohnenüberflügen des Ministeriums für Umwelt und nachhaltige Entwicklung (Ministère de l’Environnement et du Développement Durable, MEDD) hinsichtlich der Größe der Brandflächen. Jährliche Prüfung der Berichte des Madagascar National Parks (MNP) über Brandflächen ab 06/2026
Annahmen zur Erreichung des ModulzielsDie politische Unterstützung für eine sozioökonomische Entwicklung der Gemeinschaften bei gleichzeitiger Erhaltung der Biodiversität im Umfeld von Schutzgebieten auf nationaler und lokaler Ebene bleibt bestehen. Es besteht eine Marktnachfrage nach Ökosystemleistungen. Kleinst-, Klein- und Mittlere Unternehmen (KKMU), Dienstleister und Initiativen zur Förderung einkommensschaffender Maßnahmen sind bereit, ihr Produkt- und Dienstleistungsangebot zu erweitern.
Output 1 Das auf den Erhalt von Ökosystemleistungen ausgerichtete Management der Landschaften in der Peripherie ausgewählter Schutzgebiete ist auf regionaler und kommunaler Ebene verbessert.Output-Indikator 1.1 Die Regionen Anosy, Atsimo-Atsinanana, Boeny, Diana und Vatovavy-Fitovinany verfügen über je ein System zur Bewertung und Monitoring von Ökosystemleistungen. Basiswert: 0 (In keiner der fünf Regionen besteht ein System zum Monitoring von Ökosystemleistungen) Zielwert: 5 Bewertungs- und Monitoringsysteme von Ökosystemleistungen (06/2028) Istwert: 0 (Die Architektur des Systems wurde intern entwickelt) Vsl. erreichbar in Laufzeit: jaEin System zur Bewertung und Monitoring von Ökosystemleistungen umfasst z. B. folgende Elemente: Beschreibung der Ökosystemleistungen und ihrer Auswirkungen auf die nachhaltige Entwicklung, Instrumente zur qualitativen und quantitativen Bewertung der Ökosystemleistungen, Indikatoren für den Zustand der Ökosysteme; Erfassung der Auswirkungen nachhaltiger Landnutzung auf den Wert der Ökosysteme. Überprüfung der Funktionsfähigkeit des Systems (Vorhandensein der o.g. Elemente) und der Kapazitäten der Betreiber*innen anhand von Testläufen. Zeitpunkte: 12/2026, 12/2027, 12/2028, 12/2029.
Output-Indikator 1.2 Die Umsetzung von je 3 prioritären Maßnahmen zur Verbesserung der Ökosystemleistungen gemäß den bestehenden Landnutzungsplänen (davon je 1 unter Berücksichtigung der besonderen Belange von Frauen und jungen Menschen) wurde in 24 von 30 Partnergemeinden vom Gemeinderat beschlossen. Basiswert: 2 Maßnahmen (allerdings ohne klaren Bezug zu Plänen, Ökosystemleistungen, Frauen und jungen Menschen) Zielwert: 72 Maßnahmen, davon 24 unter Berücksichtigung der besonderen Belange von Frauen und jungen Menschen (12/2029) Istwert: 0 In allen Interventionszonen wurden vorrangige Maßnahmen festgelegt. Vsl. erreichbar in Laufzeit: jaZu prioritären Maßnahmen gehören z. B. Einschränkungen bei der Nutzung natürlicher Ressourcen, Erhaltung von Schutzgebieten, Schutz von Wassereinzugsgebieten, nachhaltige Landwirtschaftspraxis auf bestimmten Feldern, Engagement der Gemeinschaft, Wiederherstellung von Flächen. Jährliche Überprüfung der Sitzungsprotokolle der Gemeinderäte hinsichtlich der Berücksichtigung der existierenden Raumordnungsplanungen sowie der kommunalen Planungen hinsichtlich der Integration der beschlossenen Maßnahmen: 12/2025, 12/2026, 12/2027, 12/2028, 12/2029.
Output 2 Die regionale, kommunale und interkommunale, sektorübergreifende Umweltgovernance ist geschlechterresponsiv gestärkt.Output-Indikator 2.1 Je 3 Beschlüsse von 7 Komitees zur Orientierung und Unterstützung von Schutzgebieten für die Entwicklung in den Anrainergemeinden (davon je 1 unter Berücksichtigung der spezifischen Bedarfe von Frauen und jungen Menschen) sind in die jährlichen Arbeitspläne der beteiligten Akteure integriert. Basiswert: 0 Beschlüsse (Die Entscheidungen der COSAPs sind nicht mit den Arbeitsplänen der Gemeinden verknüpft) Zielwert: Je 3 Beschlüsse von 7 Komitees (12/2029) Istwert: 0 (Das Vorhaben hat an drei COSAP teilgenommen) Vsl. erreichbar in Laufzeit: jaKomitees zur Orientierung und Unterstützung von Schutzgebieten (Comités d'Orientation et de Soutien des Aires Protégées, COSAP) sind ist das Gremium, das über die Mitverwaltung des Parks und die Unterstützung seitens MNP für die Entwicklung der Anrainergemeinden entscheidet. Die beteiligten Akteure sind die Gemeinden, die interkommunalen Strukturen, die Region und MNP. „Integriert“ im Sinne des Indikators bedeutet, dass die Entscheidungen der COSAP als Aktivitäten oder Maßnahmenbündel in den Arbeitsplänen dokumentiert sind. Überprüfung der jährlichen Arbeitspläne der Gemeinden und des MNP ab 06/2026.
Output-Indikator 2.2 Basierend auf den Ergebnissen der regionalen Systeme zur Bewertung und zum Monitoring von Ökosystemleistungen haben die regionalen sektorübergreifenden Koordinationsplattformen je 1 regionales Maßnahmenpaket zur Verbesserung der regulierenden Ökosystemleistungen im Rahmen der Regionalpläne erarbeitet. Basiswert: 0 (Bislang keine Vorschläge zu Maßnahmenpakete zu Ökosystemleistungen) Zielwert: 5 Maßnahmenpakete erarbeitet (12/2029) Istwert: 0 (Es wurde eine Plattform mit Akteuren eingerichtet, die in Ankarafantsika tätig sind). Vsl. erreichbar in Laufzeit: jaIn zwei Regionen bestehen Koordinationsplattformen, wie z. B. das regionale Raumplanungskomitee (Comité Régional d'Aménagement du Territoire, CRAT) sowie die Plattform der Schutzgebietsverwalter (Plateforme des gestionnaires des aires protégées, PFGAP). Beide haben seit 2019 nur unregelmäßig getagt. Regulierungsleistungen umfassen die Kontrolle und Aufrechterhaltung der Funktionsfähigkeit von Ökosystemen. Sie umfassen Erosionskontrolle, Regulierung des Wasserkreislaufs, Klimaregulierung, Regulierung von Naturkatastrophen, Regulierung von biologischen Schädlingen usw. Die Verbesserung dieser Leistungen kann z. B. durch Entwicklung von Mechanismen zur Bezahlung von Ökosystemleistungen, Rehabilitation und Wiederaufforstung der Oberläufe von Wassereinzugsgebieten, Erosionsschutzprogramme, Entwicklung von Einzugsgebieten für die Energieholzproduktion fernab von Schutzgebieten erreicht werden. Halbjährliche Überprüfung der Plattformprotokolle und der Entwürfe der Regionalpläne: 06/2026, 12/2026, 06/2027, 12/2027, 12/2028, 12/2029. Halbjährliche Überprüfung der Sitzungsprotokolle und Ergebnisse der Koordinationsplattformen ab 06/2026.
Output 3 Die nachhaltige Bewirtschaftung von produktiven Landschaften ist in Partnergemeinden gestärkt.Output-Indikator 3.1 Die Fläche in den Partnergemeinden, auf der nachhaltige Landwirtschaft und Tierhaltung angewandt werden, ist von 10.000 ha um 40.000 ha auf 50.000 ha erweitert. Basiswert: 10.000 ha Zielwert: 50.000 ha (12/2030) Istwert: 0 (Es wurden Flächen in allen vorrangigen Teileinzugsgebieten identifiziert). Vsl. erreichbar in Laufzeit: ja TEI-IndikatorJährliche Überprüfung der Daten aus der regionalen Satellitenüberwachung und der beim Monitoring gesammelten Informationen über die spezifischen landwirtschaftlichen Praktiken in den Partnergemeinden. Jährliche Überprüfung der Statistiken des Landwirtschaftsministeriums (Ministère de l’agriculture et de l’élevage, MINAE). Zeitpunkte: 06/2026, 06/2027, 06/2028, 06/2029, 06/2030.
Output-Indikator 3.2 Die Fläche in den Partnergemeinden, auf der nachhaltige Forstwirtschaftspraktiken angewandt werden, ist von 20.000 ha um 70.000 ha auf 90.000 ha erweitert. Basiswert: 20.000 ha Zielwert: 90.000 ha (12/2030) Istwert: 0 (Es wurden Flächen in allen vorrangigen Teileinzugsgebieten identifiziert). Vsl. erreichbar in Laufzeit: ja TEI-IndikatorNachhaltige Waldbewirtschaftung umfasst Maßnahmen des Schutzes (z. B. Flächenstilllegung), der Wiederherstellung (z. B. geförderte Naturverjüngung) und der Nutzung (z. B. nachhaltig produzierte Holzkohle). Interpretation von Satellitenbildern oder der Auswertung von Drohnenbefliegungen durch das MEDD. Jährliche Überprüfung ab 06/2026.
Output 4 Technische und unternehmerische Kompetenzen sowie operationale Kapazitäten relevanter Akteure zur Wertschöpfung aus nachhaltiger Bewirtschaftung natürlicher Ressourcen sind in den Partnergemeinden gestärkt.Output-Indikator 4.1 80% von 25.000 Produzent*innen haben anhand von Beispielen bestätigt, dass sie ihre technischen und unternehmerischen Fähigkeiten zur Umsetzung nachhaltiger Praktiken und zur Inwertsetzung daraus generierter land-, forst- und weidewirtschaftlicher Produkte verbessert haben. Basiswert: 0% von 25.000 Produzent*innen (12/2025) (Es wurde keine Basiserhebung durchgeführt.) Zielwert: 80 % von 25.000 Produzent*innen (12/2030) Vsl. erreichbar in Laufzeit: ja TEI-IndikatorAnalyse einer stichprobenartigen, nach Gender differenzierten, standardisierten qualitativen Halbzeit- und Abschlussbefragung der Produzent*innen, die von Projektmaßnahmen erreicht wurden, von ca. 100 Personen je Region, hinsichtlich der Bestätigung der Verbesserung ihrer Fähigkeiten zur (a) Umsetzung nachhaltiger Praktiken und (b) Inwertsetzung daraus generierter Produkte. Nachhaltige Praktiken umfassen u.a. die in MZI 1 genannten. Inwertsetzung von Produkten umfasst Verkauf, Weiterverarbeitung und Vermarktung. Zeitpunkte der Erhebung und Analyse: 10/2027 und 02/2030
Output-Indikator 4.2 In den Partnergemeinden haben 53 Kleinst-, Klein- und mittlere Unternehmen (KKMU) sowie Initiativen, die einkommensschaffende Maßnahmen fördern, ihr Produkt- oder Dienstleistungsangebot in ausgewählten, „grünen“ Wertschöpfungsketten erweitert. Basiswert: 3 KKMU und Initiativen (durch Vorgängervorhaben geförderte KKMU: 1 nachhaltige Holzkohle, 2 Honig) (2025) Zielwert: 53 KKMU und Initiativen (12/2030) Istwert: Gleich Basiswert Vsl. erreichbar in Laufzeit: ja TEI-IndikatorAnalyse eigener, durch Abfrage bei Akteuren, die von Projektmaßnahmen erreicht wurden, erhobener Daten. Eine Erweiterung des Produkt- und Dienstleistungsangebots liegt dann vor, wenn eines der folgenden fünf Kriterien zutrifft i) zusätzliche Produkte aufgenommen wurden, ii) zusätzliche Dienstleistungen angeboten wurden, iii) das Volumen der angebotenen Produkte/Dienstleistungen erhöht wurde iv) die Qualität der Produkte/Dienstleistungen erhöht wurde v) neue Beschäftigungsmöglichkeiten angeboten wurden Initiativen, die einkommensschaffende Maßnahmen fördern, sind Produzent*innenvereinigungen, einschließlich Frauengruppen, und lokale Nichtregierungsorganisationen, die bspw. Gemüseanbau, Weiterverarbeitung landwirtschaftlicher Produkte, Herstellung verbesserter Herde, Handwerk oder Ökotourismusaktivitäten fördern. Die Auswahl der Wertschöpfungsketten erfolgt im ersten Jahr der Umsetzung. Zeitpunkt der Erhebung und Analyse: 12/2027 und 12/2030
Annahmen zur Erreichung der OutputsDas MEDD fördert die Dezentralisierung seiner Dienste. Das MEDD behält seine politische Ausrichtung zu integrierter Entwicklung bei. Die madagassische Regierung stellt weitere Mittel für die Entwicklung der Regionen und ihrer Kommunen bereit. Die Finanzierung der Co-Management Strukturen wird von den beteiligten Akteuren langfristig sichergestellt. Das MEDD setzt die Regeln der Ressourcennutzung effektiv durch. Die Schutzgebietsverwaltung und die Anrainergemeinden stehen in einem gegenseitig vorteilhaften Kooperationsverhältnis. Das MEDD besetzt offene Stellen in den Regionen. Die Amtsübergabe nach den Kommunalwahlen 2024 schränkt die Kooperationsmöglichkeiten für das Vorhaben nicht maßgeblich ein. Die politische und wirtschaftliche Situation des Landes bleibt stabil. Die Dezentralisierung wird fortgesetzt.
OutputsWesentliche Aktivitäten zu OutputsInputs / Geplante Instrumente
Output 1Fachberatung und Sensibilisierung von nationalen, regionalen und lokalen Akteuren zu Ökosystemleistungen und ihrem Zusammenhang mit geschlechtergerechter sozioökonomischer Entwicklung. Fach- und Prozessberatung der Regionen und der dezentralen Dienste zu Bewertung und Monitoring von Ökosystemleistungen und Kommunikation von Informationen. Fachberatung der Regionen zum Abgleich bestehender regionaler und lokaler Entwicklungspläne. Fachberatung nationaler, regionaler und lokaler Akteure bei der Gestaltung gerechter Finanzierungsmechanismen für Ökosystemleistungen.LZFK international (25 FKM) LZFK national (400 FKM) KZE (300 FKM) Sachgüter: 354.585 EUR Finanzierungen: 623.000 EUR
Output 2Fach- und Prozessberatung der Bevölkerung der Partnergemeinden zur Vertretung ihrer Interessen. Prozessberatung der Regionen, Gemeinden und von MNP zur aktiven, geschlechtergerechten und inklusiven Einbindung von lokalen Interessengruppen in die gemeinsame Schutzgebietsverwaltung. Fach- und Prozessberatung von Gemeinden, Basisgruppen, Regionen und dezentralen Diensten zu Transparenz und Rechenschaftspflicht. Fach- und Prozessberatung der Teilnehmer*innen der regionalen Plattformen hinsichtlich der sektor- und ebenenübergreifenden Koordination und Entscheidungsfindung.LZFK international (25 FKM) LZFK national (400 FKM) KZE (50 FKM) Sachgüter 296.919 EUR Finanzierungen: 1.139.500 EUR
Output 3Fach- und Prozessberatung kommunaler Akteure zur nachhaltigen Bewirtschaftung von produktiven Landschaften am Rande von Schutzgebieten gemäß der kommunalen, integrierten, genderresponsiven und inklusiven Planungen. Fachberatung von Männern und Frauen bei der Anwendung nachhaltiger Praktiken zur effizienten Nutzung produktiver Landschaften und ihrer Ökosystemleistungen einschließlich der Bereitstellung von Materialien und Maschinen zur Flächenrehabilitierung. Fachberatung von Gemeinden und Bevölkerung bei der Umsetzung gemeinsamer Maßnahmen zur Prävention und Bekämpfung von Buschfeuern. Fach- und Prozessberatung von kommunalen Dienstleistern zu Beratungsmethoden und Techniken der nachhaltigen Landnutzung. Fachberatung von Gemeinden zur Erleichterung von Verfahren zum Schutz produktiver Landschaften.LZFK international (85 FKM) LZFK national (2.000 FKM) KZE (75 FKM) Sachgüter 1.549.834 EUR Finanzierungen: 1.725.905 EUR
Output 4Fachberatung lokaler Produzent*innen, KKMU, Verbänden und Initiativen, die einkommensschaffende Maßnahmen fördern, einschließlich Frauengruppen, zu marktfähigen Produkten und Ökosystemleistungen anhand von Markt- und Wertschöpfungskettenanalysen. Fachberatung von Produzent*innen und ihren Verbänden zur Inwertsetzung nachhaltiger land-, (agro-)forst- und weidewirtschaftlichen Produktionen und Bereitstellung von Ökosystemleistungen in Partnerschaft mit dem Privatsektor im Hinblick auf eine Diversifizierung von Einkommensquellen. Stärkung der betriebswirtschaftlichen und managerialen Kompetenzen von Produzent*innen und KKMU. Unterstützung von Produzent*innengruppen bei der Organisation und Durchführung von bezahlten Gemeinschaftsarbeiten zur Wiederherstellung degradierter Waldlandschaften in den Randzonen von Schutzgebieten.LZFK international (85 FKM) LZFK national (2.000 FKM) KZE (75 FKM) Sachgüter 1.362.824 EUR Finanzierungen: 1.790.603 EUR
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