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Definitionen_aus_der_Gebäudereinigung.pdf

Unterhalts- und Grundreinigung in städtischen Gebäuden

Extrahierter Dokumenttext · Stand: 05.10.2026, 12:32 (Europe/Berlin)

Herkunft: www.evergabe.de

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U nterhaltsreinigung gemäß RAL-GZ 902 mit Änderungen

Definition der Reinigungsverfahren

B B au-Feinreinigung Definition Die Baufeinreinigung ist identisch mit den in der Praxis ebenfalls sehr geläufigen Begriffen "Bauschlussreinigung" sowie "Erstreinigung bzw. -pflege". Sie findet nach der Fertigstellung von Neubau-, Umbau- oder nach Renovierungsarbeiten statt. Ziel/ Ergebnis Oberflächen sind frei von Handwerkerschmutz (Mörtel-, Gips-, Lackspritzer, Bohrstaub etc.) sowie von Schutzfolien und Etiketten; außerdem sollten die Oberflächen staubfrei, wischspuren- und schlierenfrei sein.

G G rundreinigung (Intensivreinigung) Definition Es werden haftende Verschmutzungen und/oder abgenutzte Pflegefilme oder andere Rückstände, die das Aussehen der Oberfläche beeinträchtigen, entfernt. Eine Grundreinigung wird im Allgemeinen nur in größeren Zeitabständen durchgeführt. Z iel/ Ergebnis O berflächen sollen frei von haftenden Verschmutzungen bzw. abgenutzten Pflegefilmen oder anderen Rückständen sein; weiterhin sollten Oberflächen schlieren- und fleckenfrei s ein, soweit dies nach dem Stand der Technik möglich ist. B emerkungen/ Hinweise Der Zeitpunkt kann vertraglich vereinbart oder als Sonderreinigung festgelegt werden.

E E inpflege /Grundpflege Definition Bei der Ein- oder Grundpflege werden Pflegemittel auf Oberflächen aufgebracht, die diese vor mechanischer Beanspruchung schützen (Werterhaltung) und die nachfolgende U nterhaltsreinigung erleichtern. Die Ein- oder Grundpflege setzt eine Baufeinreinigung oder Grundreinigung voraus. Ziel/ Ergebnis Einheitliche Optik des Pflegefilms, keine unerwünschten Nachteile bezüglich Optik und T rittsicherheit des Pflegemittels bei der Nutzung. B emerkungen/ Hinweise Die spätere Beseitigung von abgenutzten Pflegemittelfilmen soll möglich sein.

U Unterhaltsreinigung Die Reinigung sämtlicher Räume unterliegt verschiedenen Reinigungsrhytmen. Diese sind im Flächenverzeichnis (Kalkulationslisten) jedem Raum zugeordnet. Zusätzlich sind in jedem Raum bestimmte Leistungen zu erbringen. Diese Leistungen sind im Leistungsverzeichnis für j eden Raum in Abhängigkeit von der Raumbezeichnung und der Reinigungshäufigkeit definiert. Definition Unterhaltsreinigungen sind sich wiederholende Reinigungsarbeiten nach festgelegten Z eitabständen. Z iel/ Ergebnis Je nach den durchzuführenden Reinigungsarbeiten verschieden, jedoch ist die Oberfläche frei von Verschmutzungen jeglicher Art und in einem optisch einwandfreien Zustand.

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Z Z wischenreinigung Definition Die Zwischenreinigung ist eine Intensivreinigung mit dem Ziel, den Zeitpunkt der Grundreinigung möglichst weit hinauszuschieben, um die Optik zu verbessern. Ergebnis Wird für die jeweils durchzuführenden Reinigungsarbeiten an anderer Stelle beschrieben.

T T eilflächenreinigung Definition Sie beschränkt sich auf Fußbodenflächen, die aufgrund starker Frequentierung in der Optik negativ beeinflusst sind, ebenso mit dem Ziel, die Grundreinigung hinauszuzögern. Ziel/ Ergebnis Wird für die jeweils durchzuführenden Reinigungsarbeiten an anderer Stelle beschrieben.

S S onderreinigung Definition Reinigungen, die über den Rahmen der Unterhalts- und Zwischenreinigung hinausgehen. Werden i n der Regel als Einzelaufträge vergeben. Ziel/ Ergebnis Je nach Art des Einzelauftrages und der Reinigungsarbeit unterschiedlich. Bemerkungen/ Hinweise Werden in der Regel als Einzelaufträge vergeben.

G Glasflächenreinigung Definition Reinigen von Glasflächen, ein-, zwei- und/oder vierseitig inkl. Rahmen, Dichtungen, Falzen und sonstigen Konstruktionselementen wie Griffe etc. in festgelegten Zeitabständen. Ziel/Ergebnis Die Glasflächen sind sauber, wolkenfrei, frei von Schmutz und Streifen sowie von überflüssiger Feuchtigkeit. Die Rahmenflächen sind sauber, frei von Schmutz und sonstigen haftenden Verschmutzungen sowie von überflüssiger Feuchtigkeit.

Definition von Reinigungsarbeiten bei der Fußbodenreinigung

K K ehren Definition Manuelle oder maschinelle, trockene mechanische Entfernung von aufliegendem (leicht gebundenem) Schmutz (Staub, Sand, Laub, Papierknäuel etc.) mit Borstenerzeugnissen (Besen, Bürsten, Kehrwalze, Bürstwalze) und Aufnahme in ein Behältnis. Ziel/ Ergebnis Oberfläche ist frei von aufliegendem Schmutz (Staub, Sand, Papierknäuel, Zigarettenkippen etc.).

KS K ehrsaugen D efinition Trockene mechanische Entfernung von aufliegendem Schmutz mit Borstenerzeugnissen und gleichzeitiger Absaugung von Staub sowie Aufnahme des Schmutzes. Z iel/ Ergebnis Oberfläche ist frei von Staub und Grobschmutz (Sand, Papierknäuel etc.)

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KKS Kehren mit Kehrspänen Aufbringen der Kehrspäne und Reinigen des Bodens durch anschließendes Kehren. Kehrgut fachgerecht entsorgen. Z iel/ Ergebnis Oberfläche ist frei von Sand, Laub, Papierknäuel, Staub; ggf. befindet sich die Oberfläche in einem g epflegten Zustand. B emerkungen/ Hinweise Je nach Art der eingesetzten Kehrspäne werden gleichzeitig pflegende Substanzen aufgebracht.

P P olieren D efinition Geläufig ist auch der Begriff "Bohnern". Maschinelle Behandlung mit Bürstenerzeugnissen oder Pads (Bodenreinigungsscheiben) auf unbehandelten oder mit Pflegemitteln behandelten Fußbodenbelägen. Z iel/ Ergebnis Oberflächen sind frei von Verkehrsspuren, Absatzstrichen und Getränkeflecken. Die Optik des Pflegefilmes ist einheitlich; je nach Art der Pflegesubstanzen spezielle Glanzerzeugung. B emerkungen/ Hinweise Die Trittsicherheit darf nicht eingeschränkt werden.

P S P oliersaugen D efinition Polieren und gleichzeitige Staubbeseitigung durch Trockensaugen in einem Arbeitsgang; dazu w erden Fußbodenreinigungsmaschinen mit einem Saugaggregat ausgerüstet. Z iel/ Ergebnis Verkehrsspuren und teilweise haftende Verschmutzungen werden beseitigt; die Oberfläche ist s taubfrei. Ergebnis wie beim Polieren. B emerkungen/ Hinweise Fußbodenreinigungsmaschinen werden mit einem Saugaggregat ausgerüstet. Die Trittsicherheit darf nicht eingeschränkt werden.

C C leanern (Spraymethode) D efinition Das Cleanermittel wird mit einem Handsprühkännchen oder durch eine Sprühvorrichtung an einer Bodenreinigungsmaschine punktuell auf die Belagsfläche verteilt, wo hartnäckige Flecken sowie abgenutzte Pflegefilme vorhanden sind, anschließend werden die bearbeiteten Stellen maschinell u nter Verwendung geeigneter Cleanerpads poliert. Z iel/ Ergebnis Oberflächen sind frei von hartnäckigen Flecken, Gummiabsatzstrichen, Schrammen, Schleifspuren. Abgenutzte Pflegefilmstellen sind saniert und der übrigen Fläche angeglichen. Die Optik (Glanz) ist einheitlich. B emerkungen/ Hinweise Die Trittsicherheit darf nicht eingeschränkt werden.

P F P flegefilmsanierung D efinition Sie dient zur Vermeidung bzw. zur Verzögerung von Grundreinigungen. Die Ausführung erfolgt z.B. nach der Cleanermethode oder durch Anschleifen in trockenem Zustand unter gleichzeitiger Staubabsaugung, anschließender Pflegefilmergänzung (Cleanern) und Egalisierung. Ausführung als Teil- oder Vollflächensanierung; Teilflächensanierung wird bei stark frequentierten Flächen ausgeführt, wo Pflegefilme einen verschlissenen Zustand aufweisen. Seite 3 von 10

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Ziel/ Ergebnis Oberfläche ist frei von Verschmutzungen jeglicher Art und in einem optisch einwandfreien ( egalen) Zustand. B emerkungen/ Hinweise Zum Einsatz kommen geeignete leistungsfähige Ein- oder Mehrscheibenmaschinen mit unterschiedlichen Drehzahlen und Drehmomenten. Die Trittsicherheit darf nicht eingeschränkt werden.

F F euchtwischen D efinition Staubbindendes Wischen in einer Arbeitsstufe mit nebelfeuchten oder präparierten Reinigungstextilien zur Beseitigung von lose aufliegendem Feinschmutz (Staub, Flaum) und in geringem Umfang auch für aufliegenden Grobschmutz (Papierknäuel, Pappbecher, Zigarettenstummel etc.) und anschließender Aufnahme des Grobschmutzes in ein Behältnis. Z iel/ Ergebnis O berfläche ist frei von Grobschmutz und aufliegendem Feinschmutz (Staub, Flaum). Haftende Verschmutzungen (z.B. Absatzstriche) können noch an der Oberfläche vorhanden s ein. B emerkungen/ Hinweise Voraussetzung zur Anwendung der Feuchtwischmethode sind glatte Bodenbeläge z.B. Linoleum, PVC, Beläge mit geeignetem Pflegefilm behandelt, versiegelte Holzböden, polierte Steinböden etc.

N N asswischen D efinition Manuelle Nassreinigung mit Reinigungstextilien zur Beseitigung von haftenden Verschmutzungen (Getränkeflecken, Straßenschmutz etc.). Diese Methode kann auch unter Verwendung von geeigneten Mitteln zur desinfizierenden Fußbodenreinigung eingesetzt werden; unter Verwendung von Wischpflegemitteln erzielt man gleichzeitig einen Pflegeeffekt. Z iel/ Ergebnis Oberflächen sollen frei sein von Staub, Grobschmutz, haftenden Verschmutzungen (Getränkeflecken, Straßenschmutz) sowie sonstigen Schmutzrückständen; außerdem schlieren- und wischspurenfrei. Gummiabsatzstriche können auf den Oberflächen noch vorhanden sein. Beim Einsatz von Wischpflegemitteln sollen die zurückbleibenden Pflegesubstanzen frei von Schmutzeinlagerungen sein und sich ohne eine aufwendige und umweltbelastende Grundreinigung vom Fußbodenbelag beseitigen lassen. Beim Einsatz von Desinfektionsmitteln ist eine ausreichende Keiminaktivierung zu erzielen. Reinigungsergebnis soll schlieren- und streifenfrei sein.

N E Nasswischen einstufig D efinition Der Belag wird in einem Arbeitsgang mit mehr oder weniger stark entwässerten Reinigungstextilien (Mopp, Wischbezug, Scheuer- bzw. Wischtuch, Vliestuch) gereinigt. Die bei diesem Arbeitsgang zurückbleibende Flüssigkeit lässt man abtrocknen. Dem Wischwasser können neben Reinigungsmitteln auch Wischpflegemittel oder Desinfektionsmittel zugegeben w erden. Ziel/ Ergebnis vgl. Nasswischen. B emerkungen/ Hinweise Diese Methode eignet sich nur für Bodenbeläge, die einen geringen

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Verschmutzungsgrad haben oder die feuchtigkeitsempflindlich sind (Doppelböden in EDV- Räumen etc.).

N Z Nasswischen zweistufig D efinition Die Zweistufen-Methode stellt das klassische Nasswischverfahren dar. Beim ersten Arbeitsgang wird mit einer Reinigungstextilie (Tücher, Mops, Wischbezüge von Breitwischgeräten etc.) so viel Reinigungsflüssigkeit auf den Belag gebracht, dass haftende, wassergebundene Verschmutzungen aufgeweicht bzw. abgelöst werden. In der zweiten Arbeitsstufe wird die überschüssige Schmutzflüssigkeit wieder mit Reinigungstextilien aufgenommen. Ziel/ Ergebnis vgl. Nasswischen. B emerkungen/ Hinweise Der Reinigungseffekt ist wesentlich besser als beim einstufigen Nasswischen, außerdem trocknet das Wischwasser schneller, so dass die Rutschgefahr verringert wird.

P N punktuelles Nasswischen D efinition Bei dieser Reinigungsarbeit wird nur eine kleine Fläche von der gesamten Fläche n assgewischt. Z iel/ Ergebnis vgl. Nasswischen. Da nur punktuell gereinigt wird, ist das Reinigungsergebnis bezogen auf die Gesamtfläche, eingeschränkt. B emerkungen/ Hinweise Häufig ist diese Methode in Schulen vorteilhaft, wo in den Unterrichtsräumen eine kleine Fläche vor der Wandtafel häufiger als die Gesamtfläche nassgewischt wird. Ähnlich können Flecken oder Verschmutzungen im Bereich von Getränkeautomaten beseitig werden.

N S N assscheuern D efinition Manuelle oder maschinelle Fußbodenreinigung mit Borstenerzeugnissen oder Reinigungspads z ur Beseitigung hartnäckig haftender Verschmutzungen. Z iel/ Ergebnis Oberflächen müssen frei sein von Grobschmutz, Staub und sämtlichen Schmutzrückständen. Die Oberfläche soll schlieren- und wischspurenfrei sein.

K A Kalkablagerungen beseitigen D efinition K alkablagerungen mit einem kalklösenden Mittel beseitigen. Z iel/ Ergebnis O berfläche soll frei sein von Kalkrückständen. B emerkungen/ Hinweise Maßnahmen des Arbeitsschutzes müssen eingehalten werden. Fugen vorwässern, nach Säurebehandlung erneut wässern.

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S E S prühextraktion D efinition Einsprühen der Reinigungslösung unter Druck (evtl. mit mechanischer Unterstützung von B ürsten) bei gleichzeitigem Absaugen der Schmutzflotte. Z iel/ Ergebnis Oberfläche, die frei ist von haftenden, in die Polschicht (Flor) eingedrungenen V erschmutzungen, ebenso von Staub und Flaum. B emerkungen/ Hinweise Wegen des guten Reinigungseffektes ist diese Methode zur Grundreinigung geeignet.

K SS K ombination Shampoonierung /Sprühextraktion D efinition Shampoonieren des Belages mit Bürstenmaschinen unter Verwendung einer geeigneten Shampoolösung. Sprühextrahieren mit klarem Wasser. Textilbelag trocknen lassen. G egebenenfalls Nachdetachur. Hochflorteppiche aufbürsten. Z iel/ Ergebnis vgl. Shampoonierung, Sprühextraktion B emerkungen/ Hinweise ggf. Kalkinaktivierungsmittel zusetzen

T P T eppichreinigungspulver D efinition Ein geeignetes Teppichreinigungspulver wird auf den Belag aufgestreut und mit Bürstenerzeugnissen manuell oder maschinell einmassiert. Nach dem Trocknen des Pulvers wird dieses gründlich mit einem leistungsfähigen Trockensauger bzw. Bürstensaugmaschine a bgesaugt. Z iel/ Ergebnis Begrenzter Reinigungserfolg, daher als Zwischenreinigung einzustufen. Die Oberfläche soll je nach dem Stand der Technik möglichst frei von in den Flor eingedrungenen, haftenden Verschmutzungen sowie von aufliegendem Staub und Flaum sein. B emerkungen/ Hinweise Diese Methode ist besonders für feuchtigkeitsempfindliche Beläge geeignet.

G P G arnpadreinigung D efinition Methode zur Zwischenreinigung von textilen Belägen. Nach dem Aufsprühen einer Reinigungschemikalie erfolgt eine Bearbeitung mit speziellen Garnpads unter Verwendung einer Einscheibenmaschine. Z iel/ Ergebnis v gl. Teppichreinigungspulver. B emerkungen/ Hinweise Diese Methode ist besonders für feuchtigkeitsempfindliche Beläge geeignet.

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F S Fleckenentfernung z.B. bei Sonderreinigung D efinition Gemeint sind Flecken, die sich mit marktgängigen Fleckenentfernungsmitteln beseitigen lassen. Flecken sind spezifisch nach dem jeweiligen Stand der Technik zu bearbeiten. Behandelte Fleckstellen sind so zu bearbeiten, dass eine Wiedereinschmutzung durch R estsubstanzen ausgeschlossen ist (gründliches Nachspülen). Z iel/ Ergebnis Oberfläche frei von in den Flor eingedrungenen, haftenden Verschmutzungen. B emerkungen/ Hinweise Eine Fleckenentfernung ersetzt keine Grundreinigung in gewissen Zeitabständen.

F U Fleckenentfernung bei Unterhaltsreinigung D efinition Beseitigung von maximal 3 Flecken von einer Größe < 1dm²/100 m² bezogen auf den Anteil an d er Gesamtfläche des bei einem Reinigungsvorgang zu reinigenden Textilbelages. Z iel/ Ergebnis O berfläche frei von in den Flor eingedrungenen, haftenden Verschmutzungen B emerkungen/ Hinweise Es ist damit zu rechnen, dass noch Flecken vorhanden sind. Eine Wiederanschmutzung darf bei einer Begehung im trockenen Zustand nicht auftreten.

Ausführung der Reinigung von Ausstattung und Einrichtung (Inventar), Decken und Wänden

E Inhalt entleeren und entsorgen D efinition Der Inhalt von verschiedenen Behältern wird entleert und getrennt gesammelt sowie a nschließend fachgerecht entsorgt. Z iel/ Ergebnis D as Behältnis soll frei sein von jeglichem Inhalt (z.B. auch Kaugummis und haftenden Papierschnipseln).

W Inhalt Wiederverwertung zuführen D efinition Der getrennt gesammelte Inhalt verschiedener Behälter wird der Wiederverwertung zugeführt (z.B. Alu, Glas, Papier etc.) Z iel/ Ergebnis Abfall wird fachmännisch getrennt (z.B. Alu, Glas, Papier etc.).

B B estücken D efinition Ein Gegenstand (z.B. Handtuchhalter, Seifenspender etc.) wird neu mit Verbrauchsmaterialien (z.B. Papierhandtücher, Seifenlösung etc.) versehen.

Z iel/ Ergebnis Der zu bestückende Gegenstand muss entsprechend dem angegebenen Turnus mit Verbrauchsmaterial befüllt sein.

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A A uswechseln D efinition E in Gegenstand wird gegen einen anderen ausgetauscht. Z iel/ Ergebnis Der Gegenstand muss entsprechend der Vereinbarung ausgewechselt werden.

E E ntstauben / Spinnweben D efinition Staubentfernung entweder mittels eines Trockensaugers (Staubsaugen) oder mit Reinigungstextilien vom Gegenstand; Spinnweben werden mit Trockensauger oder Besen entfernt. Z iel/ Ergebnis Der Gegenstand / Oberfläche muss von Staub und Spinnweben befreit sein.

F Feucht reinigen D efinition Lose aufliegende und leicht haftende Verschmutzungen werden manuell mit einem stark e ntwässerten Schwammtuch oder anderen Reinigungstextilien vom Gegenstand entfernt. Z iel/ Ergebnis Der Gegenstand / Oberfläche muss frei sein von Griffspuren, Staub sowie von Schlieren.

N Nass reinigen D efinition Haftende Verschmutzungen (z.B. Getränkeflecken, fetthaltige Verschmutzungen) werden manuell mit einem nassen, wenig entwässerten Schwammtuch oder anderen Reinigungstextilien vom Gegenstand entfernt. Z iel/ Ergebnis Der Gegenstand / Oberfläche muss frei sein von haftenden Verschmutzungen, Griffspuren, Staub und Schlieren. Der Gegenstand kann noch sehr feucht sein.

N NT Nass reinigen und nachtrocknen D efinition Haftende Verschmutzungen werden manuell mit einem nassen, wenig entwässerten Schwammtuch oder anderen Reinigungstextilien vom Gegenstand entfernt. Anschließend wird die Feuchtigkeit mit einem trockenen Reinigungstuch bzw. ähnlichen geeigneten Reinigungsutensilien (z.B. Leder) aufgenommen. Z iel/ Ergebnis Der Gegenstand / Oberfläche muss frei sein von haftenden Verschmutzungen, Griffspuren, Staub und Schlieren. Der Gegenstand darf nicht mehr feucht sein.

N S Nass scheuern D efinition Fest haftende Verschmutzungen werden manuell nass mit einem abrasiv wirkenden Padschwamm, geeigneten Bürsten oder Scheuermitteln vom Gegenstand entfernt.

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Z iel/ Ergebnis Der Gegenstand / Oberfläche muss frei sein von fest haftenden Verschmutzungen, Griffspuren, Staub und Schlieren. Der Gegenstand / Oberfläche kann noch sehr feucht sein. B emerkungen/ Hinweise Jedes der eingesetzten Betriebsmittel muss auf die Oberfläche abgestimmt und geeignet sein.

G F Griffspuren / Spritzer /Flecken entfernen D efinition Griffspuren, Spritzer, Flecken werden punktuell und gezielt durch Feucht- oder Nassreinigung

  • ggf. anschließend nachtrocknen bzw. polieren - vom Gegenstand entfernt. Z iel/ Ergebnis Der Gegenstand / Oberfläche muss frei sein von Griffspuren, Spritzern und Flecken. Ggf. darf die Oberfläche nicht mehr feucht und muss poliert sein.

H H ochdruckreinigung D efinition E ntfernung von haftenden Verschmutzungen mit einem Hochdruckreinigungsgerät. Z iel/ Ergebnis Der Gegenstand / Oberfläche muss frei sein von haftenden Verschmutzungen. Der G egenstand /Oberfläche kann noch sehr feucht sein. B emerkungen/ Hinweise Diese Methode kann im "Nassbereich" wie z.B. Toiletten, Waschräumen, Umkleidekabinen etc. zum Einsatz kommen.

P P olieren D efinition Der gereinigte Gegenstand wird mit weichen Reinigungstextilien nachpoliert, um die Optik des Gegenstandes zu verbessern. Z iel/ Ergebnis Der Gegenstand muss sich in einem guten optischen Zustand befinden. Es dürfen keine Wischspuren vorhanden sein. Pflegend behandeln Der gereinigte Gegenstand wird mit geeigneten Pflegemitteln eingepflegt. Der Gegenstand / Oberfläche muss frei sein von fest haftenden Verschmutzungen, Griffspuren, Staub und Schlieren sowie sich in einem keimarmen Zustand befinden.

D Desinfizierend reinigen D efinition Der Gegenstand wird mit geeigneten Desinfektionsreinigern gleichzeitig durch Nassreinigung oder Nassscheuern gereinigt und desinfiziert. Z iel/ Ergebnis Der Gegenstand / Oberfläche muss frei sein von fest haftenden Verschmutzungen, Griffspuren, Staub und Schlieren und sich in einem keimarmen Zustand befinden.

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Z Z wischenreinigung D efinition Die Zwischenreinigung ist eine Intensivreinigung mit dem Ziel, den Zeitpunkt der Grundreinigung möglichst weit hinauszuschieben, um die Optik zu verbessern. Bei nichttextilen Belägen werden die durch Frequentierung abgenutzten Pflegefilme mittels einer Scheibenmaschine und einem geeigneten Pad trocken angeschliffen. Anschließend wird der Pflegefilm durch ein geeignetes Pflegeprodukt ergänzt und mittels geeigneter Maschine und Pad dem übrigen Pflegefilm egalisiert. Eine Zwischenreinigung von Textilbelägen kommt auch dann zur Anwendung, wenn der Belag aufgrund der Belagskonstruktion oder Verlegeart durch e ine Nassreinigung (Sprühextraktion, Shampoonierung) nicht grundgereinigt werden kann. Z iel/ Ergebnis Die Oberfläche soll in ihrer Optik verbessert werden. Stark frequentierte Bereiche sollen in ihrem Gesamterscheinungsbild der übrigen Fläche angeglichen sein. B emerkungen/ Hinweise Die Zwischenreinigung ersetzt üblicherweise die Grundreinigung nicht, sondern zögert sie lediglich hinaus. Mögliche Verfahren zur Zwischenreinigung sind z.B. Pulver-, Garnpadreinigung oder Trockenshampoonierung.

T T eilflächenreinigung D efinition Die Teilflächenreinigung beschränkt sich auf Fußbodenflächen, die aufgrund starker Frequentierung in der Optik negativ beeinflusst sind, ebenfalls mit dem Ziel, die G rundreinigung hinauszuzögern. Z iel/ Ergebnis v gl. Zwischenreinigung. B emerkungen/ Hinweise Die Methoden bei textilen und nichttextilen Belägen sind mit der Zwischenreinigung vergleichbar.

S S onderreinigung D efinition R einigungen, die über den Rahmen der Unterhalts- und Zwischenreinigung hinausgehen. Z iel/ Ergebnis J e nach Auftrag und Arbeiten unterschiedlich. B emerkungen/ Hinweise Sie werden in der Regel als Einzelaufträge vergeben.

S onstige vergleichbare Leistungen Definition

S C Meldung von Schäden und Zustandsänderungen D efinition Der Leistungsumfang der Meldung von Schäden und Zustandsveränderungen kann beispielsweise die Meldung von zu reparierenden Schäden an der Haustechnik oder von über einen längeren Zeitraum nicht genutzten Räumen einer Raumnutzungsgruppe, die nicht g ereinigt werden, beinhalten. Z iel/ Ergebnis Haustechnik bzw. Verantwortliche besitzen Kenntnis über vorhandene Schäden und Zustandsveränderungen.

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