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GERFLOR_dlw linoleum sport mit neocare oberflächenschutz - verlegeanleitung .pdf

Unterhalts-, Grund- und Glasreinigung für Gebäude des Amtes Pinnau

Extrahierter Dokumenttext · Stand: 07.10.2026, 07:49 (Europe/Berlin)

Herkunft: www.subreport.de

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Verlegeanleitung

DLW Linoleum Sportbeläge mit Neocare Oberfläche

Allgemeine Hinweise: Sportlinoleum wird überwiegend aus natürlichen und nachwachsenden Rohstoffen hergestellt, die dem Bodenbelag Linoleum nachfolgende Materialeigenschaften mitgeben, die bei der Verlegung berücksichtigt werden müssen.

A. Reifeschleier Der während der Reifung des Linoleums in der Trockenkammer entstehende natürliche Reifeschleier - erkennbar als GeIbfärbung - bildet sich durch Belichtung der Ware zurück. Bei direktem Sonnenlicht erfolgt die Rückbildung nach kurzer Zeit, bei künstlichem Licht oder schwachem Sonnenlicht können einige Tage oder Wochen vergehen. Bahnen derselben Verlegung sind daher gleichen Lichtverhältnissen auszusetzen.

B. Reaktion auf Feuchtigkeit Auf zu hohe Feuchtigkeit aus Luft und Untergrund oder aus dem Klebstoff reagiert das Linoleum mit Dimensionsänderungen. Daher sind die nachfolgend aufgeführten Punkte zu Untergrund und Klebstoffen zu beachten.

  1. Untergrund

Zum Verlegen von DLW Sport Linoleum eignen sich alle Untergründe, die eben, fest, rissefrei und trocken sind und bleiben (siehe auch VOB Teil C, DIN 18365, Bodenbelagsarbeiten sowie die jeweiligen einschlägigen Vorschriften).

Zur Schaffung verlegereifer Untergründe sind fast immer Vorarbeiten, z.B. Spachteln oder schleifen notwendig. Auch hierbei sind die Verarbeitungshinweise der Hersteller zu beachten. Falls als Untergrund ein Estrich vorliegt sind nachfolgende Feuchtewerte zu beachten.

Estrichartzulässige Rest- feuchte in CM %
Zementstrich< 2,0 < 0,5
Calciumsulfat- und Calciumsulfat - Fließestrich

Fließestrich

  1. Klebstoffe

Zur Verklebung von DLW Sportlinoleum empfehlen wir grundsätzlich Dispersionsklebstoffe der niedrigsten Emissionsklasse, schnell anziehend mit harter Fugenausbildung und scherkraftbeständigen Eigenschaften zu verwenden. Multifunktionsklebstoffe werden von uns zur Verklebung von Linoleum nicht empfohlen. Bitte beachten Sie auch, dass die Klebstoffe eine bauaufsichtliche Zulassung haben.

Gerflor Mipolam GmbH, Mülheimer Straße 27, 53840 Troisdorf gerflor.de SAT Service und Anwendungstechnik – Tel.: 0 22 41-25 30-555 Fax: 0 22 41-25 30-550 – e-mail: technik@gerflor.com

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Verlegeanleitung

DLW Linoleum Sportbeläge mit Neocare Oberfläche

  1. Aufmaß und Bedarfsermittlung

Für die Bedarfsermittlung von Bahnenware müssen die benötigten Bahnenlängen und -breiten festgelegt werden. Vor dem Aufmaß ist daher zunächst die Verlegerichtung festzulegen. Kopfnähte sind laut VOB DIN 18365 Teil C nur bei Bahnenlängen über 5 m zulässig, wobei eine Ansatzlänge von 1 m nicht unterschritten werden darf. Bahnen, die auf Türöffnungen, Nischen oder dergleichen zulaufen, müssen diese Flächenbereiche überdecken. Seitliche Türöffnungen, Nischen und dergleichen dürfen mit Streifen belegt werden.

  1. Lagerung, Klimatisierung und Verlegebedingungen von DLW Sportlinoleum

Eine sachgerechte Lagerung ist Voraussetzung dafür, dass die verlegetechnischen Eigenschaften vom Sportlinoleum erhalten bleiben. Linoleumrollen werden grundsätzlich stehend in trockenen, und normal temperierten Räumen gelagert. Vor Ort müssen die Rollen mindestens 24 Stunden im Raum mit gleichen Raumklimatischen Bedingungen bei einer Mindesttemperatur von 18°C lagern. Die Rollen dürfen dabei nicht direktem Sonnenlicht ausgesetzt werden (siehe Absatz A, Reifeschleier). Bei dieser Vorgehensweise kann sich das Material akklimatisieren, d. h. der Raumfeuchtigkeit und den dort herrschenden Temperaturen anpassen.

Während der Verlegearbeiten ist nicht nur die Raumtemperatur wichtig, sondern auch die Temperatur des Untergrundes muss bei mindestens +15°C liegen. Die relative Luftfeuchte soll maximal 65 % (ideal sind 40 % bis 60 %) betragen. Diese klimatischen Bedingungen sind 3 Tage vor Beginn der Vorarbeiten bis mindestens 7 Tage nach Fertigstellung einzuhalten.

  1. Verlegung des Oberbelags Sportlinoleum

Es ist darauf zu achten, dass beim Einteilen und Zuschneiden immer in der Reihenfolge der Rollen- Nummern vorgegangen wird. Bahnen müssen von einer zur anderen Längswand grundsätzlich in aufsteigender Rollen-Nummer verlegt werden um eventuell auftretende Farbsprünge zu vermeiden. Rollensprünge über 20 Rollen sind zu vermeiden.

Nach Ermittlung der Luftfeuchtigkeit, muss evtl. eingetragener Schmutz abgesaugt werden. Danach kann mit dem eigentlichen Auslegen der Linoleum-Bahnen begonnen werden.

Es ist darauf zu achten, dass beim Auslegen der Bahnen Rollenenden immer mind. 5 cm an den Wänden hoch stehen. Erst nach dem Verkleben werden die Enden eingeschnitten.

Beide Bahnenkanten des Linoleum müssen grundsätzlich immer geschnitten werden. Die erste Bahnenkante wird mit dem Linoleum-Kantenschneider oder Streifenschneider ( ca. 2 cm) beschnitten. Die 2. Bahn wird über die bereits beschnittene Bahnenkante der ersten Bahn ca. 2 cm in der gesamten Länge überlappend aufgelegt. Anschließend erfolgt der Kantenschnitt gegenüber der angelegten Seite von 1,5 – 2,0 cm wie bei der ersten Bahn.

Gerflor Mipolam GmbH, Mülheimer Straße 27, 53840 Troisdorf gerflor.de SAT Service und Anwendungstechnik – Tel.: 0 22 41-25 30-555 Fax: 0 22 41-25 30-550 – e-mail: technik@gerflor.com

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Verlegeanleitung

DLW Linoleum Sportbeläge mit Neocare Oberfläche

  1. Verkleben des Oberbelags, DLW Sport Linoleum

Es wird grundsätzlich vollflächig verklebt. Dabei sind die Verarbeitungsrichtlinien der Klebstoffhersteller zu beachten. DLW Sport Linoleum wird mit Dispersions-Klebstoffen verklebt. Der Kleberauftrag muss mit einer Zahnung und Verbrauch gemäß Herstellerempfehlung erfolgen.

Es ist hilfreich wenn die Grenzen des Verlegeabschnitts für den Kleberauftrag mit Kreide/Stift auf dem Untergrund markiert werden. Dann sollte nicht mehr Klebstoff aufgetragen werden,, als in der Nassphase des Klebstoffes Bahnen eingelegt werden können. Der Klebstoff muss noch gut benetzungsfähig und leicht zerdrückbar sein. Die Belagsbenetzung ist wiederholt zu kontrollieren um eine Klebstoffübertrocknung zu vermeiden.

Doppelter Klebstoffauftrag ist zu vermeiden. Linoleumbahnen werden immer ins frische (nasse) Klebstoffbett eingeschoben analog der Bahnenreihenfolge beim Beschnitt und am Ende Gegengewalkt. Es empfiehlt sich jeweils nur einzelne Bahnen zu verkleben. Angaben zur Einlegezeit, spätestem Einlegezeitpunkt u.a. sind der Verlegeempfehlung des Klebstoffherstellers zu entnehmen. Lufteinschlüsse sind zu vermeiden bzw. seitlich heraus zu reiben.

Die Kopfenden der Bahnen (Wand) werden über Gegenwalken und Gegendrücken in das Klebstoffbett gepresst. Anschließend wird mit dem Hakenmesser passend zur Wand eingeschnitten. Die Randstücke sind gut in das Klebstoffbett einzureiben.

Danach erfolgt der Nahtschnitt, der so auszuführen ist, dass zwischen den Bahnen eine Fuge von mind. 0,5 mm offen bleibt.

Die oben liegende Bahnenkante wird mit dem Anreißer oder dem Linocut-Werkzeug entlang der darunter im Klebstoffbett liegenden, bereits geschnittenen Bahnenkante angeritzt. Der abfallende Streifen wird mit dem Hakenmesser so abgeschnitten, dass der Rücken der Hakenklinge ungehindert durch die Fuge gleiten kann. Die geforderte Fuge von mind. 0,5 -1 mm ist damit erzielt. Anschließend wird die Nahtkante mit einem Anreibehammer leicht in das Klebstoffbett gepresst und die gesamte, eingeklebte FIäche mit der AndrückwaIze angewalzt. Dies muss ggf. wiederholt werden

Die Nähte und Ränder müssen ca. 20 Minuten nach dem Einlegen mit einem schweren Hammer gewissenhaft nachgerieben werden.

Um ein Abbinden des Klebstoffes im Umschlagbereich zu vermeiden, wird vor den zurückgeschlagenen Bahnen an der alten Klebstoffkante entlang ein Klebstoffband mit ca. 2 Klebstoffspachtelbreiten gezogen. Darin werden die zurückgeschlagenen Bahnen 20 - 30 cm nachgeschoben. Vom frischen Klebstoffbild wird weiter verklebt. Damit ist gewährleistet, dass der Belag vollflächig ins frische Klebstoffbett nachgeschoben werden kann.

Beim Einlegen darf keine Luft eingeschlossen werden, sie ist seitlich heraus zu reiben. Hohlstellen, die man durch Überstreichen des Belages mit einem Hammer- oder Besenstiel aufspürt, kann man anstechen und die Luft herausdrücken. Im Zweifelsfall ist die Fläche zu beschweren.

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Verlegeanleitung

DLW Linoleum Sportbeläge mit Neocare Oberfläche

  1. Fugenschluss

Nach dem Abbinden des Klebstoffs - dies kann je nach Klebstoffart, Unterbodentemperatur und Feuchte mehrere Tage dauern - werden die Fugen und Stöße mittels Fugenfräse und -hobel ca. 2/3 der Belagsdicke tief ausgefräst und sorgfältig ausgesaugt oder ausgeblasen. Die Fugenbreite soll ca. 3,5 mm betragen.

Zur Verschweißung von DLW Linoleum Sportbelägen empfehlen wir die Verwendung einer geeigneten Schweißdüse, um sicherzustellen, dass die Hitze gezielt auf die Fräßnaht trifft und somit Glanzstreifen rechts und links der Naht weitestgehend vermieden werden (z. B. Ultra-Schnellschweißdüse Fa. Janser 224 800 007, oder Fa. Herz Artikel-Nr: A000107, oder Fa. Leister Artikel-Nr: 27.21/105.433). Für eine Automatenverschweißung empfehlen wir Leister Unifloor Schweißautomaten mit Fußbodenschweißdüse gepresst. Wir empfehlen Schweißautomaten, bei denen der Schmelzdraht ohne Spannung einläuft, die Temperatur konstant gesteuert und der Schmelzdraht in die Fräßnut eingeführt wird, ohne dass es zu unkontrollierten Druckbelastungen aus dem Eigengewicht kommt.

Die Verarbeitungstemperatur Iiegt bei 400 – 450C° Grad. Die Arbeitsgeschwindigkeit ist so zu wählen, dass der geschmolzene Draht gut in die Fräßnut einläuft. Dies entspricht einer Laufgeschwindigkeit von 2,5 - 3,0 m/Min.

Der überstehende Teil des Schmelzdrahtes wird in zwei Arbeitsgängen abgestoßen. Der erste Abstoßvorgang erfolgt im warmen Zustand mit dem Mozart Abstoßmesser oder Viertelmondmesser und aufgesteckten Abstoßschlitten. Der zweite Abstoßvorgang erfolgt nach Erkalten des Drahtes bündig an der Belagsoberkante mit dem Mozart Abstoßmesser oder nur mit dem Viertelmondmesser.

  1. Anbringen der Spielfeldmarkierungsfarbe

• A. ALLGEMEINES

Kipp 2K PUR Indoor Spielfeldmarkierungsfarbe besteht aus 2 Komponenten, Harz und Härter und ist eine hochabriebfeste 2K-PUR-Linierungsfarbe auf Polyurethanbasis für Sportböden.

• B. VORBEREITUNG DES SPIELFELDES

Die zu bemalende Oberfläche muss glatt, sauber, trocken, fett- und ölfrei sein. Kleben Sie die Umrisse der Spielfeldmarkierungen mit Klebeband ab und drücken dieses mit einer kleinen Rolle an. Reinigen Sie die zu markierende Oberfläche mit einem in Kipp Linienreiniger getränkten Lappen (lange Kontaktzeit ist zu vermeiden). Zum Abkleben empfehlen wir den Einsatz von Kipp Fine Line-tape 308- 50

• C. VORBEREITUNG UND VERARBEITUNG DER FARBE

2K-PUR Markierungsfarbe Indoor Komponente A + B mischen und zügig mit einem weichen Pinsel oder einer Rolle gleichmäßig auftragen. Klebeband so rasch wie möglich abziehen.

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Verlegeanleitung

DLW Linoleum Sportbeläge mit Neocare Oberfläche

• D. BESONDERE HINWEISE ZUM EINSATZ DER SPIELFELDMARKIERUNGSFARBE

Farbe nicht unter 15°C auftragen. Bei kühler Lagerung muss das Produkt auf diese Temperatur erwärmt werden. Farbe nicht auf nasser oder feuchter Oberfläche auftragen, kein Wasser in die Mischung füllen. Die fertig aufgebrachte Markierung 48 Stunden trocknen lassen und nicht betreten.

Die Verarbeitungshinweise des Herstellers sind zwingend zu beachten.

Nach vollständiger Abtrocknung empfiehlt es sich den Sportbelag durch eine geeignete Abdeckung vor nachfolgenden Gewerken zu schützen.

  1. Entsorgung

Private Entsorgung: mit normalem Hausmüll/ Sperrmüll möglich. Gewerbliche Entsorgung: Abfallschlüsselnummer AVV 040210

Gerne erteilen wir Ihnen weitere Auskünfte:

Gerflor Mipolam GmbH SAT Service und Anwendungstechnik Mülheimer Straße 27 D-53840 Trosidorf

technik@gerflor.com www.gerflor.de Tel. 0 22 41-25 30-555 FaX: 0 22 41-25 30-550

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