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Merkblatt + Leitschemen
Reinigungsverfahren für textile Bodenbeläge
und deren Arbeitsschritte
Anlass dieses Merkblatts ist die Präzisierung der RAL 991/A3:2013 (Begriffsbestimmung der Reinigungsverfahren für textile Bodenbeläge). 7. Auflage April 2018
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Dieses Merkblatt ersetzt in keinem Fall die Vorgaben der Pflege- und Reinigungsanlei- tung des jeweiligen Bodenbelagsherstellers.
Dieses Merkblatt darf nur vollständig genutzt und zitiert werden.
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Merkblatt + Leitschemen
des Arbeitskreises werterhalt.org über
die Einsatzmöglichkeiten der einzelnen
Teppichbodenreinigungsverfahren
und deren Arbeitsschritte.
Anlass dieses Merkblatts ist die Präzisierung der RAL 991/A3:2013 (Begriffsbestimmung der Reinigungsverfahren für textile Bodenbeläge).
Nachdem diese Begriffsbestimmung eine Auflistung von bestehenden Reinigungs- verfahren – ohne Hinweise zu Einsatzmöglichkeit und Intensität – darstellt, hat sich der Arbeitskreis werterhalt.org entschlossen, dieses Merkblatt auszuarbeiten.
Das Merkblatt + die Leitschemen dienen dazu, sachliche und fachliche Fehlinterpreta- tionen einer reinen Begriffsbestimmung auszuschließen und dem Nutzer durch eine präzise Arbeitsanleitung, in der die Einhaltung der darin beschriebenen Arbeitsschritte bindend ist, eine Vergleichsmöglichkeit hinsichtlich der Qualität der Reinigungsarbeiten zu schaffen.
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V E R F A S S E R :
Paul Geißler GmbH vertreten durch Paul und Doris Geißler
ANKER Gebr. Schoeller GmbH + Co. KG vertreten durch Konrad Franken
ARDEX GmbH vertreten durch Martin Kupka
Carpet Concept GmbH vertreten durch Peter Schwarzmann
FINDEISEN GmbH vertreten durch Ralf Winter
GIRLOON GmbH & Co. KG vertreten durch Klemens Tillmanns
Halbmond Teppichwerke GmbH vertreten durch Tom Pioßek
HTW Design Carpet GmbH vertreten durch Christian Krauß
INFLOOR GmbH & Co. KG vertreten durch Harald Sedelmaier
Invista (Deutschland) GmbH vertreten durch Markus Baumann
Küberit Profile Systems GmbH & Co. KG vertreten durch Thomas Jacobs
OBJECT CARPET GmbH vertreten durch Patric Kannberg
SEBO - STEIN & CO. GMBH vertreten durch Thomas Dietz
Tretford – Weseler Teppich GmbH & Co. KG vertreten durch Stefan Abrlic
Vorwerk & Co. Teppichwerke GmbH & Co. KG vertreten durch Peter Michalski
Wulff GmbH & Co. KG vertreten durch Dr. Michael Erberich
Dieses Merkblatt wurde unter Mitarbeit des Bundesverbandes Estrich und Belag e.V. (BEB), Arbeitsgruppe Bodenbelag erstellt.
Paul Geißler Geschäftsführender Gesellschafter der Paul Geißler GmbH und Vorsitz der Zentrale der Fachgemeinschaft Deutscher Teppichbodenreiniger (FDT®). Paul Geißler arbeitet mit seinem Unternehmen seit über 45 Jahren im Segment der Teppichbodenwerterhaltung und setzt bundesweit alle am Markt anerkannten Reinigungsverfahren nach objekt-, belags- und verlegetechnischen Merkmalen ein.
Aufgrund seiner fundierten Fachkenntnisse, als auch basierend auf der langjährigen Kooperation mit den Deutschen Textilbelagsherstellern, wurde – aufgrund der Neutra- lität - der Paul Geißler GmbH die Ausarbeitung dieses Merkblattes übertragen.
Die Fachleute der oben genannten Unternehmen treten seit Jahren dafür ein, den Kunden in seiner getroffenen Wahl – eines qualitativ hochwertigen Textilbelages – zu bestätigen.
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I N H A L T S V E R Z E I C H N I S
Seite 1 1. TEXTILE BODENBELÄGE 2. DIE BAUPHASE 3. DIE PROPHYLAXE
Seite 2 4. DIE TÄGLICHE UNTERHALTSREINIGUNG 4.1. Entstauben von textilen Bodenbelägen Seite 3 4.2. Fleckbehandlung (Detachur) von textilen Bodenbelägen
Seite 5 5. DIE ZWISCHENREINIGUNG Seite 6 5.1. Reinigung mit vorgefertigtem Schaum Seite 7 5.2. Pulverreinigung Seite 8 5.3. Pad – Reinigung
Seite 9 6. DIE GRUND- BZW. INTENSIVREINIGUNG Seite 10 6.1. Die Sprühextraktion Seite 11 6.2. Das Kombinationsverfahren Shampoonierung und Sprühextraktion Seite 12 6.3. Das Thermoelektrische Reinigungsverfahren
Seite 13 7. FASERAUSRÜSTUNGEN 8. DAMPFREINIGER 9. NACHHALTIGKEIT
Seite 14 LEITSCHEMEN für die nötigen Überlegungsschritte - Erläuterung
Seite 15 Leitschema 1 BAHNENWARE Schlingenteppichboden, Kombination Schlinge/ Velours, Flachgewebe
Seite 16 Leitschema 2 BAHNENWARE Velours
Seite 17 Leitschema 3 BAHNENWARE Nadelvlies
Seite 18 Leitschema 4 FLIESEN-MODULFORM Schlingenteppichboden, Kombination Schlinge/ Velours, Flachgewebe
Seite 19 Leitschema 5 FLIESEN-MODULFORM Velours
Seite 20 Leitschema 6 FLIESEN-MODULFORM Nadelvlies
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1 . T E X T I L E B O D E N B E L Ä G E
Hierunter werden im Sinne dieses Merkblatts alle textilen Bodenbeläge nach EN 1307 verstanden, welche geklebt, gespannt, fixiert, lose ausgelegt, oder anderweitig fachge- recht verlegt sind.
Grundlage für die Wahl des Reinigungsverfahrens ist seine Eignung für den jeweiligen textilen Bodenbelag, die Art der Verlegung, die Unterbodenkonstruktion sowie die Möglichkeit zur Einhaltung der erforderlichen Trockenzeiten.
Hinweis: Besonders bei wiederaufnahmefähigen textilen Bodenbelagskonstruktionen, wie z. B. Fliesen, Platinen, usw. ist aufgrund der Vielfältigkeit der Produkte stets die Empfehlung des Herstellers einzuholen.
2 . D I E B A U P H A S E
Achten Sie darauf, dass der textile Bodenbelag nach der Verlegung hinreichend vor Anschmutzungen geschützt ist.
Sofern nach dem Einbau des textilen Bodenbelags und vor Bezug der Räumlichkeiten Anschmutzungen in Folge von Bauarbeiten etc. entstehen, sind diese gründlich durch eine qualifizierte Bauschlussreinigung zu entfernen.
Die Bauschlussreinigung umfasst das Entfernen von trockenem Schmutz durch Bürst- saugen mit professionellen, möglichst kontrarotierenden Bürstenwalzenmaschinen.
Sofern intensivere Anschmutzungen eintreten, ist bei der Ausschreibung der Bauschluss- reinigung eine zusätzliche, partielle Intensivreinigung zu berücksichtigen. Diese ist aus- schließlich gemäß Punkt 6. von einem qualifizierten Fachunternehmen auszuführen.
3 . D I E P R O P H Y L A X E
Ein textiler Bodenbelag ist von Anfang an vor Schmutzeintrag zu schützen.
In Eingangs- und Übergangsbereichen (z. B. von Hartboden auf Textilbelag) sind ausreichend große, dem Schmutzeintrag angemessene Sauberlaufzonen fest zu installieren.
Ein tägliches Reinigungsintervall (Bürstsaugen gemäß 4.1.) ist erforderlich, damit diese Sauberlaufzonen nicht selbst zu einer Schmutzquelle („Stempelkisseneffekt“) werden.
Dieser Stempelkisseneffekt kann ebenfalls entstehen, wenn bei der Pflege von Hart- bodenbelägen z. B. wachshaltige Produkte nicht fachgerecht zum Einsatz kommen.
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4 . D I E T Ä G L I C H E U N T E R H A L T S R E I N I G U N G
4.1. Entstauben von textilen Bodenbelägen
Regelmäßiges Entstauben und das Aufnehmen von Anschmutzungen ist eine wichtige Komponente eines optimalen Reinigungsprogramms.
Die Entstaubung dient dem Entfernen des lose aufliegenden oder leicht anhaftenden Schmutzes von der Oberfläche und den Faserzwischenräumen mittels mechanischer Einwirkung (Bürsten) und Absaugung des gelösten Schmutzes. Durch diese Reinigung erfährt die Nutzschicht eine Aufrichtung, was zugleich die Prophylaxe gegen eine vor- zeitige Laufstraßenbildung darstellt.
Außerdem stellt dieser Vorgang bei Polteppichen ein Öffnen des Pols zur Vorbereitung nachfolgender Reinigungen dar.
Die Entstaubung muss täglich ausgeführt werden, gilt aber auch als ein Arbeitsschritt in der Zwischen- und Grund- bzw. Intensivreinigung.
Der Einsatz eines Bürstsaugers mit elektrisch betriebener Rotationsbürste ist sowohl für die Unterhaltsreinigung als auch für die weiterführenden Reinigungsverfahren unabdingbar. Der Einsatz eines Saugers mit glatter Bodendüse ist für die Reinigung von textilen Bodenbelägen in der Praxis nicht geeignet, weil eine glatte Bodendüse nicht das Reinigungs- und Pflegeergebnis der Rotationsbürste eines Bürstsaugers erreicht. Dies gilt unabhängig von dem auf dem EU Label für das Gerät ausgelobten Reinigungs- klasse.
Es ist auf die richtige Einstellung der Bürstenhöhe und eine systematische und gründ- liche Arbeitsweise zu achten.
Grundvorrausetzung für die Funktionalität des Bürstsaugers ist die regelmäßige Wartung, insbesondere der Bürsten, Filter (vorteilhaft: Microfilter) und Beutel. Dem Belag angepasste Bürsten sind zu verwenden.
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4.2. Fleckbehandlung (Detachur) von textilen Bodenbelägen
Die Fleckbehandlung gehört zur täglichen Unterhaltsreinigung.
Sie ist zudem ein unabdingbarer Arbeitsschritt aller weiterführenden Reinigungs- verfahren.
Die Fleckbehandlung umfasst die örtlich begrenzte Bearbeitung von Flecken und Verunreinigungen. Dabei ist darauf zu achten, dass die eingesetzten Reinigungsmittel rückstandsfrei entfernt werden, damit keine Begünstigung der Wiederanschmutzung oder eine Materialschädigung eintritt.
Die Fleckbehandlung muss unmittelbar nach Entstehung eines Flecks durchgeführt werden.
Je früher ein Fleck behandelt wird, umso größer ist die Wahrscheinlichkeit, ihn rück- standslos zu entfernen, es sei denn die Flecksubstanz hat die Faser oder die Färbung geschädigt. Werden Flecken sofort mit geeigneten Reinigungsmitteln behandelt, ist meist eine vollständige Entfernung möglich.
Nicht jede Fleckbildung, z. B. durch stark färbende Substanzen wie Kaffee, Rotwein, Tee, Senf, Toner etc,. kann rückstandsfrei entfernt werden.
Reinigungs- und Detachurmittel mit bleichender Wirkung dürfen nur in Ausnahmefällen und nach Rücksprache mit dem Bodenbelagshersteller eingesetzt werden, da u. U. Schäden hervorgerufen werden.
Anschmutzungen und Flecken lassen sich in den meisten Fällen mit handwarmen Wasser und einem saugfähigen Tuch (weißes Baumwolltuch) oder Microfaserhandschuh ent- fernen. Dabei sollten Sie nicht reiben, sondern mit Druck den Fleck von außen nach innen herausdrehen.
Wasserlösliche Verfleckungen können unter Verwendung eines tensidfreien Detachur- mittels – wie eben beschrieben – behandelt werden.
Nicht wasserlösliche Verfleckungen (Öle, Fette, etc.) entfernen Sie – wie oben beschrie- ben – unter Verwendung eines geigneten Detachurmittels.
Kaugummi, Kerzenwachs etc. entfernen Sie trocken ohne Beschädigung der Teppichfaser mit einem stumpfen Gegenstand (Löffel etc.). Die Restsubstanz lösen Sie – wie oben beschrieben - mit einem geigneten Detachurmittel.
Bei Verwendung von z. B. Vereisungssprays, halten Sie sich bitte an die Herstelle r- angaben.
Stellen Sie bitte in ausnahmslos jedem Fall sicher, das jeweils eingesetzte Detachurmittel vor dem Gebrauch an einem Bodenbelagreststück oder einer unauffälligen, bzw. verdeckten Stelle zu testen.
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Bewahren Sie Reinigungsmittel generell immer außerhalb der Reichweite von Kindern oder Tieren auf.
Die Sicherheits- und Anwendungshinweise der Reinigungsmittelhersteller sind stets einzuhalten.
Es empfiehlt sich vor Reinigungsmittelbeschaffung die o. g. Hinweise dahingehend zu prüfen, ob die objektbezogenen Vorgaben eingehalten werden. Umweltgerechte und nachhaltige Produkte sind bevorzugt einzusetzen. Punkt 4.1. und Punkt 4.2. sind Bestandteil der jeweils folgenden Reinigungsverfahren.
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5 . D I E Z W I S C H E N R E I N I G U N G
Die Zwischenreinigung umfasst die teil- bzw. ganzflächige Reinigung der Bodenbelags- oberfläche mit geringer Tiefenwirkung und sollte ausschließlich durch ein qualifiziertes Fachunternehmen durchgeführt werden.
Sie ist kein Ersatz für die Grund- bzw. Intensivreinigung, kann diese nur zeitlich hinaus- zögern.
Unabhängig vom einzelnen Verfahren ist generell eine Probereinigung durchzuführen.
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5.1. Reinigung mit vorgefertigtem Schaum
Bei diesem Reinigungsverfahren wird ein mittels Kompressor in der Maschine vor- gefertigter, kristallin austrocknender, stehender Schaum durch Walzen -, Einscheiben- maschinen oder ähnlichem auf den textilen Bodenbelag aufgebracht.
Nach einer Trockenzeit von mindestens 5 Stunden muss der Bodenbelag nochmals gründlich abgesaugt werden, um die verbliebenen, mit Schmutz angereicherten, kristallinen Rückstände des Schaumes zu entfernen.
5.1.1. Entstaubung mit einem Bürstsauger gemäß 4.1.
5.1.2. Detachur gem. Punkt 4.2.
5.1.3. Aufbringen von vorgefertigtem Schaum mittels Ein-, Mehrscheiben- oder Bürstenmaschine mit Kompressor
5.1.4. Absaugen der Schmutzflotte mit einem leistungsstarken Industriewassersauger
5.1.5. Nach vollständiger Trocknung nochmaliges gründliches Absaugen gemäß Punkt 4.1.
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5.2. Pulverreinigung
Dieses Verfahren kann in aller Regel nur für Veloursteppichböden (ausgenommen Shags etc.) eingesetzt werden.
Der Vorteil dieses Reinigungsverfahrens liegt darin, dass die textilen Belagsoberflächen kaum Trockenzeiten benötigen und zeitnah begangen werden können.
Das feuchte Reinigungspulver wird mittels eines Auftraggerätes oder per Hand gleich- mäßig auf den textilen Bodenbelag aufgestreut und mit speziellen Bürstenwalzen- maschinen intensiv eingearbeitet.
Der gelöste Schmutz wird vom Reinigungspulver aufgenommen und gebunden. Nach dem Trocknen des Pulvers muss der textile Bodenbelag mit einem Bürstsauger gemäß 4.1. mehrfach sehr gründlich abgesaugt werden.
Hierdurch werden weitgehend die Anschmutzungen und die Pulverrückstände entfernt.
5.2.1. Entstaubung mit einem Bürstsauger gemäß 4.1.
5.2.2. Detachur gem. Punkt 4.2.
5.2.3. Gleichmäßiges Aufstreuen von feuchtem Pulver und anschließendes Einbürsten in die Oberfläche mit speziellen Bürstenwalzmaschinen.
5.2.4. Nach vollständiger Trocknung (ca. 1 Stunde) Bürstsaugen gem. Punkt 4.1.
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5.3. Pad – Reinigung
Zunächst wird z. B. mit einer Druckspritze ein spezielles Reinigungsmittel gleichmäßig aufgebracht.
Durch eine rotierende Einscheibenmaschine und einem darunter liegenden Garn- oder Mikrofaserpad wird der gebundene Schmutz von der Oberfläche gelöst bzw. entfernt und im Pad gehalten.
Bei Einscheibenmaschinen ist darauf zu achten, dass die Umdrehungszahl < 200 U/min. beträgt, um keine Beschädigungen des textilen Bodenbelags hervorzurufen.
Es ist darauf zu achten, dass die Garn- oder Mikrofaserpads rechtzeitig gewechselt wer- den, um einen optimalen Reinigungseffekt zu erzielen. Nach vollständiger Trocknung wird der textile Bodenbelag mit einem leistungsstarken Bürstsauger abgesaugt.
Die Trockenzeit liegt bei ca. 1 bis 2 Stunden.
5.3.1. Entstaubung mit einem Bürstsauger gemäß 4.1.
5.3.2. Detachur gem. Punkt 4.2.
5.3.3. Benetzung der Oberfläche des Textilbelags mit Reinigungsmittel z. B. unter Einsatz einer Druckspritze
5.3.4. Schmutzentfernung aus der Oberfläche des Belages (geringe Tiefenwirkung) durch Einsatz einer Einscheibenmaschine und Pad
5.3.5. Nach vollständiger Trocknung absaugen gem. Punkt 4.1.
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6 . D I E G R U N D - B Z W . I N T E N S I V R E I N I G U N G
Die Intensivreinigung umfasst die vollflächige Reinigung des textilen Bodenbelages in der gesamten Tiefe der Nutzschicht.
Sie sollte auf das Objekt bezogen, jedoch mindestens einmal jährlich ab Verlegung und ausschließlich durch ein qualifiziertes Fachunternehmen durchgeführt werden.
Unabhängig vom Reinigungsverfahren sollte generell eine Probereinigung erfolgen.
Die Auswahl des Reinigungsverfahrens muss unter der Berücksichtigung der Boden- belagskonstruktion, der Art der Verlegung, der Unterbodenkonstruktion und der zur Verfügung stehenden Trockenzeit erfolgen.
Je nach Verschmutzungsgrad des textilen Bodenbelags können die Verfahren miteinan- der kombiniert werden.
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6.1. Die Sprühextraktion
Der lose aufliegende, oder leicht anhaftende Schmutz wird mit einem Bürstsauger gemäß 4.1. abgesaugt.
Nach erfolgter Vordetachur sprüht man ein zumindest tensidarmes Reinigungsprodukt für textile Bodenbeläge auf die Belagsoberfläche.
Mit Hilfe der Sprühextraktionsmaschine (mit ausreichender Wasserfördermenge) wird der gelöste Schmutz mit klarem Wasser aus dem textilen Bodenbelag extrahiert.
Wichtig!
l Kein Reinigungsprodukt in die Sprühextraktionsmaschine (sofern Reinigungsprodukt in den Frischwasserbehälter eingebracht wurde, ist der im textilen Bodenbelag ver- bliebene Reinigungsmittelrückstand mit ausreichend klarem Wasser auszuspülen)
l mehrmaliges Ausspülen mit klarem Wasser
l Trockenzeit mindestens 12 Stunden
l ungeeignet für wasserempfindliche Bodenbelags-, Klebstoff- und Unterboden- konstruktionen
l Kein Einsatz der Sprühextraktion bei wiederaufnahmefähigen textilen Bodenbelags- konstruktionen (z. B. Fliesen, Platinen) und bei Verlegung auf Doppel- bodenkonstruktionen. Zur Unterstützung der Detachur ist die Sprühextraktion in Teilbereichen unter geringem Feuchtigkeitseinsatz möglich. Die individuelle Freigabe durch den Hersteller ist zwingend erforderlich.
6.1.1. Entstaubung mit einem Bürstsauger gemäß 4.1.
6.1.2. Detachur gem. Punkt 4.2.
6.1.3. Vorsprühen eines zumindest tensidarmen Reinigungsmittels
6.1.4. Mehrmaliges Ausspülen mittels einer Sprühextraktionsmaschine (mit ausreichender Wasserfördermenge)
6.1.5. Nach vollständiger Trocknung nochmaliges Absaugen gem. Punkt 4.1.
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6.2. Das Kombinationsverfahren
Shampoonierung und Sprühextraktion
Der lose aufliegende oder leicht anhaftende Schmutz wird mit einem Bürstsauger gem. Punkt 4.1. abgesaugt.
Im Anschluss an die Vordetachur wird mit einer Einscheiben-, Dreischeiben- oder Walzenmaschine eine zumindest tensidarme Reinigungsflüssigkeit in den Belag eingearbeitet (ein zumindest tensidarmes Reinigungsprodukt).
Vor dem Trocknen wird der gelöste Schmutz aus dem textilen Bodenbelag unter Einsatz der Sprühextraktion gem. Punkt. 6.1.4. gespült.
Wichtig!
l Verwendung von zumindest tensidarmen Reinigungsprodukten bei der Shampoonierung
l Kein nochmaliges Reinigungsprodukt in die Sprühextraktionsmaschine
l Mehrmaliges Ausspülen mit klarem Wasser
l Trockenzeit selten unter 20 Stunden
l Völlig ungeeignet für wasserempfindliche Belags- , Klebstoff- und Unterboden- konstruktionen.
6.2.1. Entstaubung mit einem Bürstsauger gemäß 4.1.
6.2.2. Detachur gem. Punkt 4.2.
6.2.3. Einarbeiten eines geeigneten Reinigungsproduktes mittels Ein-, Dreischeiben-, oder Walzenmaschine
6.2.4. Mehrmaliges Ausspülen in Verbindung mit einer eventuell erforderlichen Nachdetachur gemäß Punkt 4.2. mittels einer Sprühextraktionsmaschine (mit ausreichender Wasserfördermenge)
6.2.6. Nach vollständiger Trocknung nochmaliges Absaugen gem. Punkt 4.1.
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6.3. Das Thermoelektrische Reinigungsverfahren TEP – TOP – Clean®
TEP-TOP-Clean® ist ein speziell und ausschließlich für die Teppichbodenintensivreini- gung entwickeltes System. Der lose aufliegende, oder leicht anhaftende Schmutz wird mit einem Bürstsauger gem. Punkt 4.1. abgesaugt. Im Anschluss an die Vordetachur wird eine umweltschonende Enzymlösung gleichmäßig auf den textilen Bodenbelag aufgetragen.
Durch den eigentlichen Reinigungsvorgang wird der Schmutz gelöst und von einem speziellen Reinigungskissen aufgenommen. Hier sorgt die Innenkonstruktion der Reinigungsmaschine mit einer unikat hinterlegten Umdrehungszahl für einen kon- stanten Wärmeaufbau (Thermoelektrik) von ca. 30°C. Abschließend wird der textile Bodenbelag mit einem Bürstsauger abgesaugt, um die Nutzschicht aufzurichten. Dieses Verfahren wird herstellerübergreifend empfohlen und ist ideal für die Richtige Pflege von Anfang an.
Die Vorteile dieses Verfahrens:
l keine chemischen Rückstände durch Einsatz des FDT® Enzymreinigers
l keine schnelle Wiederanschmutzung
l sofortige Begehbarkeit
l Ressourcenschonend durch eine ca. 96%ige Einsparung von Trinkwasser
l Prädestiniert für den Einsatz bei wasserempfindlichen Bodenbelags- und Doppel- bodenkonstruktionen, insbesondere bei wiederaufnahmefähigen Fliesen, Platinen, etc. mit einem hohen Fugenanteil.
l Wirtschaftlichkeit durch Reduzierung der Verbrauchskosten
6.3.1. Entstaubung mit einen Bürstsauger gem. Punkt 4.1.
6.3.2. Detachur gem. Punkt. 4.2.
6.3.3. Aufsprühen des Produktes mittels elektrischer Sprühpumpe mit gleichbleibendem Sprühdruck.
6.3.4. Bearbeitung der Gesamtfläche mit einer thermoelektrischen Reinigungs- maschine und Reinigungskissen in Verbindung mit einer eventuell erfor- derlichen Nachdetachur gem. Punkt 4.2.
6.3.5. Absaugen gemäß Punkt 4.1.
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7 . F A S E R A U S R Ü S T U N G E N
Nachträgliche Faserausrüstungen können zur Schädigung des Bodenbelags führen und sind daher nicht zu empfehlen.
8 . D A M P F R E I N I G E R
Der Einsatz von Dampfreinigern ist ungeeignet.
9 . N A C H H A L T I G K E I T
Nachhaltigkeit umfasst den Schutz der natürlichen Ressourcen, die ökonomische Leis- tungsfähigkeit, die soziokulturellen Werte und auch die menschliche Gesundheit.
Der Arbeitskreis werterhalt.orgsteht durch seine Arbeit pro Teppichboden für eben diese Werte und deckt – durch die Synergie an Kompetenzen – den kompletten Nutzungszy- klus von textilen Bodenbelägen ab.
Mit diesem Merkblatt fordert der Arbeitskreis werterhalt.org dazu auf, die Schonung von Ressourcen zu achten. Grundsätzlich sollte man
l das Verfahren nutzen, welches bei gleichem Reinigungseffekt den geringsten Ressourcenverbrauch aufweist
l so wenig wie möglich Reinigungschemie einsetzen
l durch ein von Anfang an geplantes Pflegeprogramm den Werterhalt und somit die Nutzungsdauer des textilen Bodenbelags begünstigen.
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Leitschemen
zum Merkblatt
Reinigungsverfahren für textile Bodenbeläge
und deren Arbeitsschritte
E I N F Ü H R U N G
Die Leitschemen zeigen einfach und transparent die nötigen Überlegungsschritte rund um die Reinigung von textilen Bodenbelägen auf, welche bereits bei der Auswahl von textilen Bodenbelägen berücksichtigt werden sollten.
STEP 1 – AUSWAHL DES TEXTILEN BODENBELAGS Leitschema 1 bis 3: BAHNENWARE Schema 1: SCHLINGENTEPPICHBODEN, KOMBINATION SCHLINGE/VELOURS, FLACHGEWEBE Schema 2: VELOURS Schema 3: NADELVLIES
Leitschema 4 bis 6: IN FLIESEN- / MODULFORM Schema 4: SCHLINGENTEPPICHBODEN, KOMBINATION SCHLINGE/VELOURS, FLACHGEWEBE Schema 5: VELOURS Schema 6: NADELVLIES
STEP 2 – AUSWAHL DER VERLEGEART UNTER BERÜCKSICHTIGUNG DES OBJEKTRHYTHMUS DURCH SPALTENAUSWAHL INNERHALB DES SCHEMENBLATTS
Spalte 1: ESTRICH VERKLEBT
Spalte 2: FEUCHTIGKEITSEMPFINDLICHE UNTERBODEN- KONSTRUKTIONEN/ VERLEGEARTEN UND/ODER WENN NACH INTENSIVREINIGUNG KEINETROCKENZEIT VON MINDESTENS 12 STD. OHNE BEGEHUNG MÖGLICH IST.
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Leitschema 1 zum *merkblatt werterhalt.org
SCHLINGENTEPPICHBODEN, KOMBINATION SCHLINGE/VELOURS, FLACHGEWEBE • BAHNENWARE •
FEUCHTIGKEITSEMPFINDLICHE UNTERBODEN- KONSTRUKTIONEN / VERLEGEARTEN ESTRICH VERKLEBT UND/ODER WENN NACH INTENSIVREINIGUNG KEINE TROCKENZEIT VON MINDESTENS 12 STUNDEN OHNE BEGEHUNG MÖGLICH IST!
| • Die Bauphasegemäß Punkt 2. • Die Prophylaxegemäß Punkt 3. | • Die Bauphasegemäß Punkt 2. • Die Prophylaxegemäß Punkt 3. | |
|---|---|---|
| DIE TÄGLICHE UNTERHALT | SR | EINIGUNG *gemäß Punkt 4. |
| • Das Bürstsaugengemäß Punkt 4.1. • Die Fleckbehandlunggemäß Punkt 4.2. | • Das Bürstsaugengemäß Punkt 4.1. • Die Fleckbehandlunggemäß Punkt 4.2. | |
| DIE ZWISCHENREIN (Ausführung durch ein q | IG ualifi | UNG *gemäß Punkt 5. ziertes Fachunternehmen) |
| • Die Reinigung mit vorgefertigtem Schaum *gemäß Punkt 5.1. | • Die Reinigung mit vorgefertigtem Schaum *gemäß Punkt 5.1. |
Die Pulverreinigunggemäß Punkt 5.2.(cid:0) Die Pulverreinigunggemäß Punkt 5.2.(cid:0) eNEIN ! eNEIN !
• Die Padreinigunggemäß Punkt 5.3. • Die Padreinigunggemäß Punkt 5.3.
| DIE GRUND- BZW. INTENSIVREINIGUNG *gemäß Punkt 6. (Ausführung mindestens 1 x jährlich durch ein qualifiziertes Fachunternehmen) | |
|---|---|
| Die Sprühextraktion*gemäß Punkt 6.1. Objektrhythmus: Trockenzeit mindestens 12 Stunden ohne Begehung! Achtung: Ungeeignet für wasserempfindliche Bodenbelags-, Klebstoff- und Unterbodenkonstruktionen Nachteile:hoher Trinkwasserbedarf, Maschinenlautstärke beachten! | Die Sprühextraktion*gemäß Punkt 6.1. (cid:0)eNEIN ! (Zur Unterstützung der Detachur in Teilbereichen unter geringem Feuchtigkeitseinsatz möglich; die individuelle Freigabe durch den Hersteller ist zwingend erforderlich.) |
Das Kombinationsverfahren*gemäß Punkt 6.2.
Objektrhythmus: Trockenzeit selten unter 20 Stunden ohne Begehung! Das Kombinationsverfahren Achtung: Völlig ungeeignet für wasserempfindliche Bodenbelags-, Klebstoff- und Unterbodenkonstruktionen; Verwendung von zumindest *gemäß Punkt 6.2.(cid:0)eNEIN ! tendsidarmen Reinigungsprodukten bei der Shampoonierung Nachteile: Sehr hoher Trinkwasserbedarf, Maschinenlautstärke beachten!
Das Thermoelektrische Reinigungsverfahren Das Thermoelektrische Reinigungsverfahren TEP – TOP – Clean® *gemäß Punkt 6.3. TEP – TOP – Clean® *gemäß Punkt 6.3. Objektrhythmus: Sofortige Begehbarkeit Achtung:Prädestiniert für den Einsatz bei wasserempfindlichen Bodenbelags- und Doppelbodenkonstruktionen, insbesondere bei wiederaufnahmefähigen Fliesen, Platinen, etc. mit einem hohen Fugenanteil. Vorteile:Keine chemischen Rückstände; keine schnelle Wiederanschmutzung; Ressourcenschonend durch eine ca. 96%ige Einsparung von Trinkwasser; Wirtschaftlichkeit durch die Reduzierung der Verbrauchskosten.
• Keine Empfehlung für nachträgliche Faserausrüstungen *gemäß Punkt 7. • Kein Einsatz von Dampfreinigern *gemäß Punkt 8. ! • Die Auswahl eines textilen Bodenbelags hat unmittelbaren Einfluss auf die spätere Pflege & Reinigung. • Der Arbeitskreis werterhalt.org steht für Nachhaltigkeit *gemäß Punkt 9. 8102/40 DNATS Merkblatt + Leitschemen Seite 15
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Leitschema 2 zum *merkblatt werterhalt.org
VELOURS • BAHNENWARE •
FEUCHTIGKEITSEMPFINDLICHE UNTERBODEN- KONSTRUKTIONEN / VERLEGEARTEN ESTRICH VERKLEBT UND/ODER WENN NACH INTENSIVREINIGUNG KEINE TROCKENZEIT VON MINDESTENS 12 STUNDEN OHNE BEGEHUNG MÖGLICH IST!
| • Die Bauphasegemäß Punkt 2. • Die Prophylaxegemäß Punkt 3. | • Die Bauphasegemäß Punkt 2. • Die Prophylaxegemäß Punkt 3. | |
|---|---|---|
| DIE TÄGLICHE UNTERHALT | SR | EINIGUNG *gemäß Punkt 4. |
| • Das Bürstsaugengemäß Punkt 4.1. • Die Fleckbehandlunggemäß Punkt 4.2. | • Das Bürstsaugengemäß Punkt 4.1. • Die Fleckbehandlunggemäß Punkt 4.2. | |
| DIE ZWISCHENREIN (Ausführung durch ein q | IG ualifi | UNG *gemäß Punkt 5. ziertes Fachunternehmen) |
| • Die Reinigung mit vorgefertigtem Schaum *gemäß Punkt 5.1. | • Die Reinigung mit vorgefertigtem Schaum *gemäß Punkt 5.1. |
Die Pulverreinigunggemäß Punkt 5.2.(cid:0) Die Pulverreinigunggemäß Punkt 5.2.(cid:0) e ausgenommen Shags! eausgenommen Shags!
• Die Padreinigunggemäß Punkt 5.3. • Die Padreinigunggemäß Punkt 5.3.
| DIE GRUND- BZW. INTENSIVREINIGUNG *gemäß Punkt 6. (Ausführung mindestens 1 x jährlich durch ein qualifiziertes Fachunternehmen) | |
|---|---|
| Die Sprühextraktion*gemäß Punkt 6.1. Objektrhythmus: Trockenzeit mindestens 12 Stunden ohne Begehung! Achtung: Ungeeignet für wasserempfindliche Bodenbelags-, Klebstoff- und Unterbodenkonstruktionen Nachteile:hoher Trinkwasserbedarf, Maschinenlautstärke beachten! | Die Sprühextraktion*gemäß Punkt 6.1. (cid:0)eNEIN ! (Zur Unterstützung der Detachur in Teilbereichen unter geringem Feuchtigkeitseinsatz möglich; die individuelle Freigabe durch den Hersteller ist zwingend erforderlich.) |
Das Kombinationsverfahren*gemäß Punkt 6.2.
Objektrhythmus: Trockenzeit selten unter 20 Stunden ohne Begehung! Das Kombinationsverfahren Achtung: Völlig ungeeignet für wasserempfindliche Bodenbelags-, Klebstoff- und Unterbodenkonstruktionen; Verwendung von zumindest *gemäß Punkt 6.2.(cid:0)eNEIN ! tendsidarmen Reinigungsprodukten bei der Shampoonierung Nachteile: Sehr hoher Trinkwasserbedarf, Maschinenlautstärke beachten!
Das Thermoelektrische Reinigungsverfahren Das Thermoelektrische Reinigungsverfahren TEP – TOP – Clean® *gemäß Punkt 6.3. TEP – TOP – Clean® *gemäß Punkt 6.3. Objektrhythmus: Sofortige Begehbarkeit Achtung:Prädestiniert für den Einsatz bei wasserempfindlichen Bodenbelags- und Doppelbodenkonstruktionen, insbesondere bei wiederaufnahmefähigen Fliesen, Platinen, etc. mit einem hohen Fugenanteil. Vorteile:Keine chemischen Rückstände; keine schnelle Wiederanschmutzung; Ressourcenschonend durch eine ca. 96%ige Einsparung von Trinkwasser; Wirtschaftlichkeit durch die Reduzierung der Verbrauchskosten.
• Keine Empfehlung für nachträgliche Faserausrüstungen *gemäß Punkt 7. • Kein Einsatz von Dampfreinigern *gemäß Punkt 8. ! • Die Auswahl eines textilen Bodenbelags hat unmittelbaren Einfluss auf die spätere Pflege & Reinigung. • Der Arbeitskreis werterhalt.org steht für Nachhaltigkeit *gemäß Punkt 9. 8102/40 DNATS Merkblatt + Leitschemen Seite 16
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Leitschema 3 zum *merkblatt werterhalt.org
NADELVLIES-BODENBELAG • BAHNENWARE •
FEUCHTIGKEITSEMPFINDLICHE UNTERBODEN- KONSTRUKTIONEN / VERLEGEARTEN ESTRICH VERKLEBT UND/ODER WENN NACH INTENSIVREINIGUNG KEINE TROCKENZEIT VON MINDESTENS 12 STUNDEN OHNE BEGEHUNG MÖGLICH IST!
| • Die Bauphasegemäß Punkt 2. • Die Prophylaxegemäß Punkt 3. | • Die Bauphasegemäß Punkt 2. • Die Prophylaxegemäß Punkt 3. | |
|---|---|---|
| DIE TÄGLICHE UNTERHALT | SR | EINIGUNG *gemäß Punkt 4. |
| • Das Bürstsaugengemäß Punkt 4.1. • Die Fleckbehandlunggemäß Punkt 4.2. | • Das Bürstsaugengemäß Punkt 4.1. • Die Fleckbehandlunggemäß Punkt 4.2. | |
| DIE ZWISCHENREIN (Ausführung durch ein q | IG ualifi | UNG *gemäß Punkt 5. ziertes Fachunternehmen) |
| • Die Reinigung mit vorgefertigtem Schaum *gemäß Punkt 5.1. | • Die Reinigung mit vorgefertigtem Schaum *gemäß Punkt 5.1. |
Die Pulverreinigunggemäß Punkt 5.2.(cid:0) Die Pulverreinigunggemäß Punkt 5.2.(cid:0) eNEIN ! eNEIN !
• Die Padreinigunggemäß Punkt 5.3. • Die Padreinigunggemäß Punkt 5.3.
| DIE GRUND- BZW. INTENSIVREINIGUNG *gemäß Punkt 6. (Ausführung mindestens 1 x jährlich durch ein qualifiziertes Fachunternehmen) | |
|---|---|
| Die Sprühextraktion*gemäß Punkt 6.1. Objektrhythmus: Trockenzeit mindestens 12 Stunden ohne Begehung! Achtung: Ungeeignet für wasserempfindliche Bodenbelags-, Klebstoff- und Unterbodenkonstruktionen Nachteile:hoher Trinkwasserbedarf, Maschinenlautstärke beachten! | Die Sprühextraktion*gemäß Punkt 6.1. (cid:0)eNEIN ! (Zur Unterstützung der Detachur in Teilbereichen unter geringem Feuchtigkeitseinsatz möglich; die individuelle Freigabe durch den Hersteller ist zwingend erforderlich.) |
Das Kombinationsverfahren*gemäß Punkt 6.2.
Objektrhythmus: Trockenzeit selten unter 20 Stunden ohne Begehung! Das Kombinationsverfahren Achtung: Völlig ungeeignet für wasserempfindliche Bodenbelags-, Klebstoff- und Unterbodenkonstruktionen; Verwendung von zumindest *gemäß Punkt 6.2.(cid:0)eNEIN ! tendsidarmen Reinigungsprodukten bei der Shampoonierung Nachteile: Sehr hoher Trinkwasserbedarf, Maschinenlautstärke beachten!
Das Thermoelektrische Reinigungsverfahren Das Thermoelektrische Reinigungsverfahren TEP – TOP – Clean® *gemäß Punkt 6.3. TEP – TOP – Clean® *gemäß Punkt 6.3. Objektrhythmus: Sofortige Begehbarkeit Achtung:Prädestiniert für den Einsatz bei wasserempfindlichen Bodenbelags- und Doppelbodenkonstruktionen, insbesondere bei wiederaufnahmefähigen Fliesen, Platinen, etc. mit einem hohen Fugenanteil. Vorteile:Keine chemischen Rückstände; keine schnelle Wiederanschmutzung; Ressourcenschonend durch eine ca. 96%ige Einsparung von Trinkwasser; Wirtschaftlichkeit durch die Reduzierung der Verbrauchskosten.
• Keine Empfehlung für nachträgliche Faserausrüstungen *gemäß Punkt 7. • Kein Einsatz von Dampfreinigern *gemäß Punkt 8. ! • Die Auswahl eines textilen Bodenbelags hat unmittelbaren Einfluss auf die spätere Pflege & Reinigung. • Der Arbeitskreis werterhalt.org steht für Nachhaltigkeit *gemäß Punkt 9. 8102/40 DNATS Merkblatt + Leitschemen Seite 17
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Leitschema 4 zum *merkblatt werterhalt.org
SCHLINGENTEPPICHBODEN, KOMBINATION SCHLINGE / VELOURS, FLACHGEWEBE • IN FLIESEN- / MODULFORM •
FEUCHTIGKEITSEMPFINDLICHE UNTERBODEN- KONSTRUKTIONEN / VERLEGEARTEN ESTRICH VERKLEBT UND/ODER WENN NACH INTENSIVREINIGUNG KEINE TROCKENZEIT VON MINDESTENS 12 STUNDEN OHNE BEGEHUNG MÖGLICH IST!
| • Die Bauphasegemäß Punkt 2. • Die Prophylaxegemäß Punkt 3. | • Die Bauphasegemäß Punkt 2. • Die Prophylaxegemäß Punkt 3. | |
|---|---|---|
| DIE TÄGLICHE UNTERHALT | SR | EINIGUNG *gemäß Punkt 4. |
| • Das Bürstsaugengemäß Punkt 4.1. • Die Fleckbehandlunggemäß Punkt 4.2. | • Das Bürstsaugengemäß Punkt 4.1. • Die Fleckbehandlunggemäß Punkt 4.2. | |
| DIE ZWISCHENREIN (Ausführung durch ein q | IG ualifi | UNG *gemäß Punkt 5. ziertes Fachunternehmen) |
| • Die Reinigung mit vorgefertigtem Schaum *gemäß Punkt 5.1. | • Die Reinigung mit vorgefertigtem Schaum *gemäß Punkt 5.1. |
Die Pulverreinigunggemäß Punkt 5.2.(cid:0) Die Pulverreinigunggemäß Punkt 5.2.(cid:0) eNEIN ! eNEIN !
• Die Padreinigunggemäß Punkt 5.3. • Die Padreinigunggemäß Punkt 5.3.
| DIE GRUND- BZW. INTENSIVREINIGUNG *gemäß Punkt 6. (Ausführung mindestens 1 x jährlich durch ein qualifiziertes Fachunternehmen) | |
|---|---|
| Die Sprühextraktion*gemäß Punkt 6.1. (cid:0)eNEIN ! (Zur Unterstützung der Detachur in Teilbereichen unter geringem Feuchtigkeitseinsatz möglich; die individuelle Freigabe durch den Hersteller ist zwingend erforderlich.) | Die Sprühextraktion*gemäß Punkt 6.1. (cid:0)eNEIN ! (Zur Unterstützung der Detachur in Teilbereichen unter geringem Feuchtigkeitseinsatz möglich; die individuelle Freigabe durch den Hersteller ist zwingend erforderlich.) |
Das Kombinationsverfahren Das Kombinationsverfahren *gemäß Punkt 6.2.(cid:0)eNEIN ! *gemäß Punkt 6.2.(cid:0)eNEIN !
Das Thermoelektrische Reinigungsverfahren Das Thermoelektrische Reinigungsverfahren TEP – TOP – Clean® *gemäß Punkt 6.3. TEP – TOP – Clean® *gemäß Punkt 6.3. Objektrhythmus: Sofortige Begehbarkeit Achtung:Prädestiniert für den Einsatz bei wasserempfindlichen Bodenbelags- und Doppelbodenkonstruktionen, insbesondere bei wiederaufnahmefähigen Fliesen, Platinen, etc. mit einem hohen Fugenanteil. Vorteile:Keine chemischen Rückstände; keine schnelle Wiederanschmutzung; Ressourcenschonend durch eine ca. 96%ige Einsparung von Trinkwasser; Wirtschaftlichkeit durch die Reduzierung der Verbrauchskosten.
• Keine Empfehlung für nachträgliche Faserausrüstungen *gemäß Punkt 7. • Kein Einsatz von Dampfreinigern *gemäß Punkt 8. ! • Die Auswahl eines textilen Bodenbelags hat unmittelbaren Einfluss auf die spätere Pflege & Reinigung. • Der Arbeitskreis werterhalt.org steht für Nachhaltigkeit *gemäß Punkt 9. 8102/40 DNATS Merkblatt + Leitschemen Seite 18
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Leitschema 5 zum *merkblatt werterhalt.org
VELOURS • IN FLIESEN- / MODULFORM •
FEUCHTIGKEITSEMPFINDLICHE UNTERBODEN- KONSTRUKTIONEN / VERLEGEARTEN ESTRICH VERKLEBT UND/ODER WENN NACH INTENSIVREINIGUNG KEINE TROCKENZEIT VON MINDESTENS 12 STUNDEN OHNE BEGEHUNG MÖGLICH IST!
| • Die Bauphasegemäß Punkt 2. • Die Prophylaxegemäß Punkt 3. | • Die Bauphasegemäß Punkt 2. • Die Prophylaxegemäß Punkt 3. | |
|---|---|---|
| DIE TÄGLICHE UNTERHALT | SR | EINIGUNG *gemäß Punkt 4. |
| • Das Bürstsaugengemäß Punkt 4.1. • Die Fleckbehandlunggemäß Punkt 4.2. | • Das Bürstsaugengemäß Punkt 4.1. • Die Fleckbehandlunggemäß Punkt 4.2. | |
| DIE ZWISCHENREIN (Ausführung durch ein q | IG ualifi | UNG *gemäß Punkt 5. ziertes Fachunternehmen) |
| • Die Reinigung mit vorgefertigtem Schaum *gemäß Punkt 5.1. | • Die Reinigung mit vorgefertigtem Schaum *gemäß Punkt 5.1. |
Die Pulverreinigunggemäß Punkt 5.2.(cid:0) Die Pulverreinigunggemäß Punkt 5.2.(cid:0) eNEIN ! eNEIN !
• Die Padreinigunggemäß Punkt 5.3. • Die Padreinigunggemäß Punkt 5.3.
| DIE GRUND- BZW. INTENSIVREINIGUNG *gemäß Punkt 6. (Ausführung mindestens 1 x jährlich durch ein qualifiziertes Fachunternehmen) | |
|---|---|
| Die Sprühextraktion*gemäß Punkt 6.1. (cid:0)eNEIN ! (Zur Unterstützung der Detachur in Teilbereichen unter geringem Feuchtigkeitseinsatz möglich; die individuelle Freigabe durch den Hersteller ist zwingend erforderlich.) | Die Sprühextraktion*gemäß Punkt 6.1. (cid:0)eNEIN ! (Zur Unterstützung der Detachur in Teilbereichen unter geringem Feuchtigkeitseinsatz möglich; die individuelle Freigabe durch den Hersteller ist zwingend erforderlich.) |
Das Kombinationsverfahren Das Kombinationsverfahren *gemäß Punkt 6.2.(cid:0)eNEIN ! *gemäß Punkt 6.2.(cid:0)eNEIN !
Das Thermoelektrische Reinigungsverfahren Das Thermoelektrische Reinigungsverfahren TEP – TOP – Clean® *gemäß Punkt 6.3. TEP – TOP – Clean® *gemäß Punkt 6.3. Objektrhythmus: Sofortige Begehbarkeit Achtung:Prädestiniert für den Einsatz bei wasserempfindlichen Bodenbelags- und Doppelbodenkonstruktionen, insbesondere bei wiederaufnahmefähigen Fliesen, Platinen, etc. mit einem hohen Fugenanteil. Vorteile:Keine chemischen Rückstände; keine schnelle Wiederanschmutzung; Ressourcenschonend durch eine ca. 96%ige Einsparung von Trinkwasser; Wirtschaftlichkeit durch die Reduzierung der Verbrauchskosten.
• Keine Empfehlung für nachträgliche Faserausrüstungen *gemäß Punkt 7. • Kein Einsatz von Dampfreinigern *gemäß Punkt 8. ! • Die Auswahl eines textilen Bodenbelags hat unmittelbaren Einfluss auf die spätere Pflege & Reinigung. • Der Arbeitskreis werterhalt.org steht für Nachhaltigkeit *gemäß Punkt 9. 8102/40 DNATS Merkblatt + Leitschemen Seite 19
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Leitschema 6 zum *merkblatt werterhalt.org
NADELVLIES-BODENBELAG • IN FLIESEN- / MODULFORM •
FEUCHTIGKEITSEMPFINDLICHE UNTERBODEN- KONSTRUKTIONEN / VERLEGEARTEN ESTRICH VERKLEBT UND/ODER WENN NACH INTENSIVREINIGUNG KEINE TROCKENZEIT VON MINDESTENS 12 STUNDEN OHNE BEGEHUNG MÖGLICH IST!
| • Die Bauphasegemäß Punkt 2. • Die Prophylaxegemäß Punkt 3. | • Die Bauphasegemäß Punkt 2. • Die Prophylaxegemäß Punkt 3. | |
|---|---|---|
| DIE TÄGLICHE UNTERHALT | SR | EINIGUNG *gemäß Punkt 4. |
| • Das Bürstsaugengemäß Punkt 4.1. • Die Fleckbehandlunggemäß Punkt 4.2. | • Das Bürstsaugengemäß Punkt 4.1. • Die Fleckbehandlunggemäß Punkt 4.2. | |
| DIE ZWISCHENREIN (Ausführung durch ein q | IG ualifi | UNG *gemäß Punkt 5. ziertes Fachunternehmen) |
| • Die Reinigung mit vorgefertigtem Schaum *gemäß Punkt 5.1. | • Die Reinigung mit vorgefertigtem Schaum *gemäß Punkt 5.1. |
Die Pulverreinigunggemäß Punkt 5.2.(cid:0) Die Pulverreinigunggemäß Punkt 5.2.(cid:0) eNEIN ! eNEIN !
• Die Padreinigunggemäß Punkt 5.3. • Die Padreinigunggemäß Punkt 5.3.
| DIE GRUND- BZW. INTENSIVREINIGUNG *gemäß Punkt 6. (Ausführung mindestens 1 x jährlich durch ein qualifiziertes Fachunternehmen) | |
|---|---|
| Die Sprühextraktion*gemäß Punkt 6.1. (cid:0)eNEIN ! (Zur Unterstützung der Detachur in Teilbereichen unter geringem Feuchtigkeitseinsatz möglich; die individuelle Freigabe durch den Hersteller ist zwingend erforderlich.) | Die Sprühextraktion*gemäß Punkt 6.1. (cid:0)eNEIN ! (Zur Unterstützung der Detachur in Teilbereichen unter geringem Feuchtigkeitseinsatz möglich; die individuelle Freigabe durch den Hersteller ist zwingend erforderlich.) |
Das Kombinationsverfahren Das Kombinationsverfahren *gemäß Punkt 6.2.(cid:0)eNEIN ! *gemäß Punkt 6.2.(cid:0)eNEIN !
Das Thermoelektrische Reinigungsverfahren Das Thermoelektrische Reinigungsverfahren TEP – TOP – Clean® *gemäß Punkt 6.3. TEP – TOP – Clean® *gemäß Punkt 6.3. Objektrhythmus: Sofortige Begehbarkeit Achtung:Prädestiniert für den Einsatz bei wasserempfindlichen Bodenbelags- und Doppelbodenkonstruktionen, insbesondere bei wiederaufnahmefähigen Fliesen, Platinen, etc. mit einem hohen Fugenanteil. Vorteile:Keine chemischen Rückstände; keine schnelle Wiederanschmutzung; Ressourcenschonend durch eine ca. 96%ige Einsparung von Trinkwasser; Wirtschaftlichkeit durch die Reduzierung der Verbrauchskosten.
• Keine Empfehlung für nachträgliche Faserausrüstungen *gemäß Punkt 7. • Kein Einsatz von Dampfreinigern *gemäß Punkt 8. ! • Die Auswahl eines textilen Bodenbelags hat unmittelbaren Einfluss auf die spätere Pflege & Reinigung. • Der Arbeitskreis werterhalt.org steht für Nachhaltigkeit *gemäß Punkt 9. 8102/40 DNATS Merkblatt + Leitschemen Seite 20