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08 Baubeschreibung Hydraulikzylinder Schleuse Limbach.pdf

Umbau und Überholung von zwölf Hydraulikzylindern an der Schleuse Limbach

Extrahierter Dokumenttext · Stand: 06.10.2026, 18:35 (Europe/Berlin)

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Leistungsbeschreibung

zur

Maßnahme

Umbau und Überholung der Hydraulikzylinder

an der Schleuse Limbach

Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Main

Standort Schweinfurt

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Baubeschreibung

Umbau und Überholung der Hydraulikzylinder an der Schleuse Limbach


Inhaltsverzeichnis:

1 Allgemeine Beschreibung der Leistungen .......................................................................................... 4 1.1 Auszuführende Leistungen nach Art und Umfang ...................................................................... 4 1.2 Ausgeführte Vorarbeiten ............................................................................................................. 5 1.3 Gleichzeitig laufende Arbeiten .................................................................................................... 6 2 Beschreibung der örtlichen Verhältnisse ............................................................................................ 7 2.1 Lage der Stellen für die Leistungserfüllung ................................................................................ 7 2.1.1 Staustufe .............................................................................................................................. 7 2.1.1.1 Schleuse Limbach ........................................................................................................ 7 2.1.1.2 Leitzentrale Haßfurt ..................................................................................................... 7 2.1.1.3 Zuständiger Außenbezirk ............................................................................................. 7 2.1.1.4 Zuständiger Bauhof...................................................................................................... 8 2.2 Zugänge, Zufahrten ..................................................................................................................... 8 2.3 Anschlussmöglichkeiten an Ver- und Entsorgungseinrichtungen .............................................. 8 2.4 Lager- und Arbeitsplätze ............................................................................................................. 8 2.5 Gewässerschutz/ Umweltschutz ................................................................................................. 8 2.6 Zugänge in der baulichen Anlage ............................................................................................... 9 3 Ausführung der Bauleistung ............................................................................................................. 10 3.1 Vorschriften, Normen, Richtlinien ............................................................................................. 10 3.2 Zeitlicher Ablauf der Leistungen ............................................................................................... 11 3.2.1 Bauzeitenplan, Ablaufplan, Liefertermine ......................................................................... 11 3.2.2 Arbeitszeiten ...................................................................................................................... 11 3.3 Zusammenwirken mit anderen Unternehmen .......................................................................... 11 3.4 Prüfungen .................................................................................................................................. 11 3.4.1 Prüfung der Ausführungsunterlagen ................................................................................. 12 3.5 Inbetriebnahme ......................................................................................................................... 12 3.6 Sicherheits- und Gesundheitsplan ............................................................................................ 12 3.7 Allgemeine Technische Vorbemerkungen ................................................................................ 13 3.7.1 Allgemein ........................................................................................................................... 13 3.7.2 Demontagen ...................................................................................................................... 13 4 Einzelbeschreibung der Bauleistungen ............................................................................................ 14 4.1 Allgemeines zu den Bauleistungen ........................................................................................... 14 4.2 Stemmtorzylinder ...................................................................................................................... 15 4.2.1 Allgemeines ....................................................................................................................... 15 4.2.2 Beschaffung Wegmesssystem, Sensorrohr und Ringmagnet .......................................... 16 4.2.3 Beschaffung Dichtungssatz und Kolbenstange ................................................................ 17 4.2.4 Beschaffung Ventile ........................................................................................................... 17 4.2.5 Demontage und Befundung .............................................................................................. 18 4.2.6 Überholung des Ventilblocks und Austausch der Ventile ................................................. 18 4.2.7 Überholung und Anpassung der Kolbenstangen .............................................................. 19 4.2.8 Überholung Zylinderrohr .................................................................................................... 19 4.2.9 Überholung der Führungen, der Kolben und von Einbauteilen ........................................ 19 4.2.10 Änderungen am Zylinderboden ......................................................................................... 20 4.2.11 Konstruktion und Anfertigung von WMS-Haltern .............................................................. 20 4.2.12 Konstruktion und Anfertigung von Zylinderabdeckhauben ............................................... 21 4.2.13 Austausch der Wegmesssysteme ..................................................................................... 22 4.2.14 Austausch der Dichtungen ................................................................................................ 22 4.2.15 Ausbesserungsarbeiten an der Beschichtung .................................................................. 22 4.2.16 Ölbefüllung und Remontage der Torzylinder .................................................................... 23 4.2.17 Durchführen einer Druck- und Funktionsprüfung .............................................................. 23 4.3 ULV-Zylinder ............................................................................................................................. 24 4.3.1 Allgemeines ....................................................................................................................... 24 4.3.2 Beschaffung Dichtungssatz und Kolbenstange ................................................................ 24 4.3.3 Beschaffung Ventile ........................................................................................................... 25 4.3.4 Demontage und Befundung .............................................................................................. 25

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Umbau und Überholung der Hydraulikzylinder an der Schleuse Limbach


4.3.5 Überholung des Ventilblocks und Austausch der Ventile ................................................. 26 4.3.6 Überholung der Kolbenstangen ........................................................................................ 27 4.3.7 Überholung Zylinderrohr .................................................................................................... 27 4.3.8 Überholung der Führungen, der Kolben und von Einbauteilen ........................................ 27 4.3.9 Austausch der Dichtungen ................................................................................................ 28 4.3.10 Ausbesserungsarbeiten an der Beschichtung .................................................................. 28 4.3.11 Ölbefüllung und Remontage der ULV-Zylinder ................................................................. 28 4.3.12 Durchführen einer Druck- und Funktionsprüfung .............................................................. 29 4.4 Transport per Spedition............................................................................................................. 29 4.5 Entsorgung ................................................................................................................................ 30 5 Technische Bearbeitung, Ablieferungsunterlagen ........................................................................... 31 5.1 Vom Auftraggeber zur Verfügung gestellte Unterlagen ............................................................ 31 5.2 Ausführungs- und Bestandsunterlagen .................................................................................... 31 5.3 Vom Auftragnehmer aufzustellende und zu liefernde Ablieferungsunterlagen ........................ 32 5.3.1 Bauzeitenplan, Sicherheits- und Gesundheitsschutzplan ................................................. 32 5.3.2 Technische Bearbeitung EMSR-Technik .......................................................................... 33 5.3.3 Ausführungsunterlagen ..................................................................................................... 33 5.3.4 Befundungsbericht ............................................................................................................. 34 5.3.5 Dokumentation der Druckprüfung und der Funktionsprüfung ........................................... 34 5.3.6 Bestandsunterlagen ........................................................................................................... 34 6 Angaben zum Leistungsverzeichnis ................................................................................................. 36 6.1 Allgemeines zum Leistungsverzeichnis .................................................................................... 36 6.2 Prüfung der Ausschreibungsunterlagen ................................................................................... 37 6.3 Vollständigkeit des Angebots .................................................................................................... 37 7 Zeitablauf .......................................................................................................................................... 38

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Umbau und Überholung der Hydraulikzylinder an der Schleuse Limbach


Abkürzungsverzeichnis:

AG Auftraggeber

AN Auftragnehmer

AU Anlage/Anhang zur Baubeschreibung

BVB Besondere Vertragsbedingungen

DBV Druckbegrenzungsventil

DGN Design-Dateiformat von MicroStation

DIN Deutsches Institut für Normung

DMD Doppelwirkende Dichtung (z. B. Tandemdichtung)

EMSR Elektro-, Mess-, Steuer- und Regeltechnik

EN Europäische Norm

IP68 International Protection Code – Staubdicht und Schutz gegen Untertauchen

KPA Kompaktantrieb

KW Kalenderwoche

LB Leistungsbeschreibung

LHV Lasthalteventil bzw. Senkbremsventil

NV Nadelventil

OH/MH/UH Oberhaupt /Mittelhaupt / Unterhaupt

O-Ring Dichtungsring in O-Form

PDF-A Archivfähiges PDF-Dokumentenformat

SBV Sicherheitsbypassventil

ULV Umlaufverschluss

UVV Unfallverhütungsvorschriften

VV-WSV Verwaltungsvorschrift Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung

VDA/VDB Absperrventile (Ventil Dicht A/B)

WMS Wegmesssystem

WSA Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt

ZTV Zusätzliche Technische Vertragsbedingungen

ZTV-W Zusätzliche Technische Vertragsbedingungen Wasserbau

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Umbau und Überholung der Hydraulikzylinder an der Schleuse Limbach


I. Baubeschreibung

1 Allgemeine Beschreibung der Leistungen

1.1 Auszuführende Leistungen nach Art und Umfang

Die zwölf Hydraulikzylinder der Schleuse Limbach, bestehend aus sechs Tor- und sechs ULV-Zylindern,

sollen gründlich inspiziert, umfassend überholt und vollständig instandgesetzt werden.

Im Zuge dieser Arbeiten wird das bestehende Wegmesssystem an den sechs Torzylindern durch jeweils

drei flexible WMS pro Zylinder ersetzt, um eine verbesserte Redundanz und damit eine höhere

Betriebssicherheit zu gewährleisten. Für diese Modernisierung sind zusätzliche Arbeiten erforderlich.

Dazu gehören präzise Anpassungen an den Kolbenstangen, Überarbeitungen am Zylinderboden und die

Anfertigung neuer, überflutungssicherer Abdeckhauben gemäß der Schutzklasse IP68. Des Weiteren

wird für die WMS-Köpfe und die einzubauenden Druckrohre eine Aufnahmekonstruktion am

Zylinderboden benötigt.

Übersicht zu erbringende Leistungen:

• Erstellung von Ausführungsplänen und Änderung der Bestandsdokumentation

• Erstellung eines Bauzeitenplans und Bauablaufplans

• Beschaffung und Lieferung von 20 Stück Linearwegmesssystemen flexibel inkl. passende

Ringmagnete und zugehöriger Druckrohre (je 2 Stück davon als Ersatzteile)

• Beschaffung und Lieferung von 8 Stück Dichtungssätzen für die Torzylinder (Kolben- und Stangendichtung, 2 Stück als Ersatzteile)

• Beschaffung und Lieferung von 8 Stück Dichtungssätzen für die ULV-Zylinder (Kolben- und

Stangendichtung, 2 Stück als Ersatzteile)

• Beschaffung von 2 Stück Kolbenstangen für die Torzylinder als Ersatzteile

• Beschaffung von 2 Stück Kolbenstangen für die ULV-Zylinder als Ersatzteile

• Erneuerung der gesamten verbauten Ventile inkl. der Dichtungen an allen Zylindern

• Überholung, Reinigung und Eloxierung der verbauten Ventilblöcke an allen Zylindern inkl. der

evtl. dafür notwendigen Demontage und Remontage

• Überholung aller Kolbenstangen (12 Stück). Das umfasst unter anderem das Abschleifen,

Entchromen und Neuverchromen der Kolbenstangen inkl. aller dafür notwendigen Arbeiten. Auch

das Aufschweißen beschädigter Stellen gehört zum Auftragsumfang.

• Anpassungen an den Kolbenstangen der Torzylinder vornehmen (u. a. Kernloch vergrößern und

verlängern), um die neuen WMS inkl. Magnete und Druckrohre aufnehmen zu können.

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Umbau und Überholung der Hydraulikzylinder an der Schleuse Limbach


• Überholung der Führungen, der Kolben und von Einbauteilen. Das beinhaltet das Abschleifen und Polieren von Verschleißspuren. Bei Bedarf müssen auch Teile erneuert werden.

• Konstruktion und Anfertigung von Aufnahmen für die Druckrohre und WMS-Köpfe, der neuen

WMS an den Torzylinderböden. Dabei sollen die WMS zukünftig ölfrei gewechselt werden

können. Aber auch die Druckrohre sollen wechselbar sein (nicht ölfrei)

• Konstruktion und Anfertigung von Abdeckhauben in IP68 für die Torzylinder inkl.

Anpassungsarbeiten an den Zylinderböden, die zur Montage der neuen Hauben notwendig

werden.

• Anpassungen an den Torzylinderböden vornehmen, um zum einen die Druckrohre öldicht

aufzunehmen, zum anderen die Aufnahmen der Rohre und WMS-Köpfe anbauen zu können und

als letztes auch die neuen Abdeckhauben wieder aufnehmen zu können.

• Demontage der Hydraulikzylinder inkl. Entsorgung des alten Hydrauliköls.

• Befundung der Hydraulikzylinder inkl. Erstellung und Übergabe von Befundungsberichten mit

Fotodokumentation an den AG.

• Umrüstung der Stemmtorzylinder auf die neuen WMS inkl. Ringmagnete und Druckrohre

• Austausch der Stangen- und Kolbendichtungen an allen Zylindern

• Schadhafte Teile der Beschichtungen bzw. Korrosionsstellen an den Zylindern und Anbauteilen örtlich ausbessern.

• Erneuerung aller, bei der Überholung, geöffneter Schrauben an allen Zylindern

• Komplette Remontage der nun überholten Zylinder, das umfasst unter anderem den

Wiedereinbau der Dichtungen, Führungen Kolbenstangen, Kolben, der Ventilblöcke inkl. Ventile,

der neuen WMS inkl. dem gesamten Zubehör, der alten WMS bei den ULV-Zylindern, der

Abdeckhauben etc.

• Befüllen der Zylinder mit neuem Hydrauliköl

• Durchführen von Druck- und Funktionsprüfungen an den Zylindern und der neuen WMS der Torzylinder inkl. Übergabe von detaillierten Protokollen

• Fachgerechte Entsorgung der Altteile und des alten Hydrauliköls.

• Transport und Rücktransport von 3 x 4 Hydraulikzylindern (inkl. Zubehör) per Spedition vom AG

zu AN

• Transport und Rücktransport der vom AG zur Verfügung gestellten Hydraulikantriebe inkl.

Steuerungseinheit per Spedition vom AG zum AN.

• Transport der, am Ende zu übergebenden, Ersatzteile per Spedition vom AN zum AG

1.2 Ausgeführte Vorarbeiten

Die Zylinder werden durch den AG paarweise ausgetauscht, das heißt jeweils zwei Torzylinder und zwei

ULV-Zylinder werden abholbereit am Bauhof Würzburg Winterhäuser Straße 111 97084 Würzburg

gelagert. Damit sind bei jedem Transport insgesamt vier Zylinder zu transportieren.

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1.3 Gleichzeitig laufende Arbeiten

-Entfällt-

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2 Beschreibung der örtlichen Verhältnisse

2.1 Lage der Stellen für die Leistungserfüllung

Grundsätzlich sollen die Arbeiten in den Räumlichkeiten des AN stattfinden. Dazu soll der AN die

Hydraulikzylinder an der unten aufgeführten Adresse des Bauhofs in Würzburg abholen.

2.1.1 Staustufe

Die Übersichtspläne der Staustufe und des Bauhofs sind als Anlage beigefügt. (siehe Anlagen AU01,

AU02)

2.1.1.1 Schleuse Limbach

Zur Schleuse 1

97483 Eltmann - Limbach

Telefon: 09521/95791 - 2130

Örtl. Telefon: 09521/95791 - 2138

Telefax: 09521/95791 - 2139

Email: lz-hassfurt@wsv.bund.de

2.1.1.2 Leitzentrale Haßfurt

Am Hafen 4

97437 Haßfurt

Telefon: 09521/95791 - 2150

Telefax: 09521/95791 - 2159

Email: lz-hassfurt@wsv.bund.de

2.1.1.3 Zuständiger Außenbezirk

Außenbezirk Haßfurt

Am Hafen 4

97437 Haßfurt

Telefon: 09521/9435 - 0

Telefax: 09521/9435 - 2319

Email: abz-hassfurt@wsv.bund.de

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Umbau und Überholung der Hydraulikzylinder an der Schleuse Limbach


2.1.1.4 Zuständiger Bauhof

Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Main

Bauhof Würzburg

Winterhäuser Straße 111

97084 Würzburg

Telefon: 0931/61993 - 0

Telefax: 0931/61993 - 5501

Email: bhf-wuerzburg@wsv.bund.de

2.2 Zugänge, Zufahrten

Die Staustufe ist über öffentliche Straßen an den oben aufgeführten Adressen gut zu erreichen.

Der Bauhof in Würzburg ist sehr gut über öffentliche Straßen zu erreichen. Es steht auch genügend Platz

zum Be- und Entladen von LKWs zur Verfügung.

2.3 Anschlussmöglichkeiten an Ver- und Entsorgungseinrichtungen

-Entfällt-

2.4 Lager- und Arbeitsplätze

Es stehen am Bauhof Würzburg Flächen zum Be- und Entladen der Hydraulikzylinder zur Verfügung.

Diese werden dem AN kostenlos bereitgestellt. Es muss dem Baubevollmächtigten jedoch zwei Wochen

im Voraus, ein Abhol- und Liefertermin bekannt gegeben werden, um genügend Zeit zu haben, die

nötigen Absprachen mit dem Bauhof zu treffen.

2.5 Gewässerschutz/ Umweltschutz

Die Umweltschutzgesetze gelten für alle auszuführenden Arbeiten. Eine Verunreinigung des Maines und

des Grundwassers bzw. des Erdreichs ist auszuschließen. Abfälle, Öle, Fette, Farben oder andere

Schadstoffe sind nach den gültigen Vorschriften aufzufangen und zu entsorgen, dafür notwendige

Behältnisse sind durch den AN vorzuhalten.

Insbesondere ist hier ein Augenmerk auf die absolute Dichtheit der Zylinder zu legen, da diese in

Wassernähe betrieben werden.

Die unbedingte Einhaltung der einschlägigen gesetzlichen Regelungen bzw. Bestimmungen des

Wasserhaushaltsgesetzes zum Lagern, Abfüllen und Umschlagen von Wassergefährdenden Stoffen ist

gefordert

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Umbau und Überholung der Hydraulikzylinder an der Schleuse Limbach


Für die Lagerung von Mineralölen sowie die Beseitigung von Altölen sind die einschlägigen bundes- bzw.

landesrechtlichen Vorschriften einzuhalten. Bei Zwischenfällen (Ölunfällen etc) sind die zuständigen

Dienststellen der Wasserschutzpolizei sofort zu unterrichten. Außerdem ist der AG und die

Bauüberwachung des Auftraggebers unverzüglich zu benachrichtigen.

(Rothenfels bis UH Gerlachshausen) (UH Gerlachshausen bis UH Limbach)

Polizeiinspektion Würzburg-Stadt Polizeiinspektion Schweinfurt

Wasserschutzpolizeigruppe: Wasserschutzpolizeigruppe:

Nürnberger Straße 37 Mainberger Straße 14a

97076 Würzburg 97422 Schweinfurt

Tel.: 0931/457-0 Tel.: 09721/202-0

(UH Limbach bis Main-km 387,690)

Verkehrspolizeiinspektion Bamberg

Wasserschutzpolizeigruppe:

Schildstraße 81

96050 Bamberg

Tel.: 0951/9129-510

Gleichzeitig sind Maßnahmen zur Schadensbeseitigung, Schadensbegrenzung bzw. -minimierung und

Vermeidung von Kontaminationsausweitung einzuleiten. Deshalb ist zur Sicherung und für den schnellen

Zugriff während der Hebearbeiten vom AN geeignetes Ölbindemittel in ausreichender Menge

vorzuhalten. Dies ist in die entsprechenden Einheitspreise einzurechnen

2.6 Zugänge in der baulichen Anlage

-Entfällt-

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3 Ausführung der Bauleistung

3.1 Vorschriften, Normen, Richtlinien

Zusätzlich zu den in den Ausschreibungsunterlagen genannten Vorschriften und Normen sind folgende

Vorschriften in der jeweils neuesten Ausgabe zu beachten:

• BG- Vorschriften

Forderungen aus gesetzlichen und behördlichen Vorschriften sind, soweit zutreffend, zu beachten bzw.

zu berücksichtigen. Gleiches gilt für die Unfallverhütungsvorschriften der Berufsgenossenschaften und

des Gemeindeunfallversicherungsverbandes.

Weitere Angaben siehe BVB.

Für die technische Ausarbeitung, Herstellung und Montage ist die Stahlwasserbaunorm DIN19704 Teil

1-3, mit den darin genannten normativen Verweisungen und die Zusätzlichen Technischen

Vertragsbedingungen Wasserbau (ZTV-W) für Stahlbauten zu beachten.

Es gelten die jeweiligen DIN-Normen und Vorschriften in ihrer zum Vertragsabschluss gültigen Version.

Weiterhin sind mind. folgende Regelwerke bei der Erstellung zu beachten:

• ZTV-ING Teil 4 Abs. 3

• ZTV-W 202 Ausgabe 2010 - Technische Bearbeitung

• ZTV-W 216/1 - Stahlwasserbau

• ZTV-W 216/2 Ausgabe 2014 - Elektrische Ausrüstung von Stahlwasserbauten

• ZTV-W 218 - Korrosionsschutz im Stahlwasserbau

• ZTV-W 220 - Kathodischer Korrosionsschutz im Stahlwasserbau

• Leitfaden Automatisierung und Fernbedienung von Anlagen der WSV (Stand 2023 mit

zugehörigen Anlagen)

• Leitfaden zur Maschinensicherheit an Anlagen der WSV (V1.3) (Stand 2020 mit zugehörigen

Anlagen)

• EU-Maschinenverordnung, Konformitätserklärungen, Einbauerklärungen

• Produktsicherheitsgesetz

• Arbeitsstättenrichtlinie

• Unfallverhütungsvorschriften (UVV)

• DIN EN 10025 Allgemeine Baustähle Gütevorschriften

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• EN ISO 683 technische Lieferbedingungen von Stählen

• DIN EN 10088 Nichtrostende Stähle

• DIN 15026 Kennzeichnung von Gefahrenstellen

• DIN 19704:2014 Stahlwasserbauten (alle Teile)

• DIN EN ISO 12944 Korrosionsschutz von Stahlbauten durch

Beschichtungssysteme (alle Teile)

• DIN EN ISO 1461 Korrosionsschutz durch Feuerverzinken

• DAST - Ri 009 Stahlgütegruppen für geschweißte Stahlbauten

• DAST - Ri 014 Empfehlungen zur Vermeidung von Terrassenbrüchen

• DIN EN 14399 Hochfeste Schrauben im Stahlbau

• DIN EN 1993 Eurocode 3 (EC3): Bemessung und Konstruktion von

Stahlbauten

Es wurden nur die wesentlichsten Normen aufgeführt. In sämtlichen o.g. Normen sind mitgeltende

Normen aufgeführt, die ebenfalls zu beachten und anzuwenden sind.

3.2 Zeitlicher Ablauf der Leistungen

3.2.1 Bauzeitenplan, Ablaufplan, Liefertermine

Durch den AN ist mit dem Angebot ein Bauzeitenplan abzugeben, aus dem die Bearbeitungsdauern,

vorhandene Pufferzeiten sowie terminliche Auswirkungen von Alternativpositionen ersichtlich sind.

Besonders die geplanten Anliefer- und Abholtermine müssen aus dem Bauzeitenplan ersichtlich sein.

Der Bauzeitenplan ist an den Projektfortschritt durch den AN fortwährend anzupassen und aktuell zu

halten.

Vorgesehener zeitlicher Ablauf siehe Punkte 4.1 und 7 der Baubeschreibung.

3.2.2 Arbeitszeiten

-Entfällt-

3.3 Zusammenwirken mit anderen Unternehmen

-Entfällt-

3.4 Prüfungen

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3.4.1 Prüfung der Ausführungsunterlagen

Die Ausführungspläne des AN werden vom AG vor Beginn der Ausführung auf die Einhaltung der

Konzeptvorgaben geprüft und ggf. mit Korrekturhinweisen versehen.

Zur Prüfung werden je Plansatz mindestens 2 Wochen benötigt. Die Pläne sind daher rechtzeitig

einzureichen.

Weitere Vorgaben siehe ZTV-W LB 202.

3.5 Inbetriebnahme

Die Hydraulikzylinder -inklusive des neuen Wegmesssystems (WMS) bei den Torzylindern bzw. des

weiterverwendeten alten WMS bei den ULV-Zylindern - sollen beim AN in Betrieb genommen und auf

ordnungsgemäße Funktion und Dichtigkeit geprüft werden.

Im Einzelnen soll der jeweilige Zylinder mindestens 10x komplett ausgefahren und sofort wieder komplett

eingefahren werden, dies in einem Ablauf. So wird das Fluid entsprechend warm und es werden auch,

wenn vorhanden, Stick-Slip-Effekte (Ruckgleiten) sichtbar.

Der AG behält sich vor, selbst an den Terminen der Inbetriebnahme und der Drucktests teilzunehmen,

um sich ein Bild von den überholten Zylindern zu machen und notwendige Nachbesserungen zeitnah

anzustoßen. Alternativ kann auch ein vom AG Beauftragter den Terminen beiwohnen. Der AN hat hierfür

dem AG oder seinem Beauftragten Zugang zu den Örtlichkeiten zu gewähren. Um eine Teilnahme an

den Terminen zu gewährleisten sind diese dem AG mindestens zwei Wochen vorher mitzuteilen.

Für den Probebetrieb im Werk des AN werden vom AG ein Serviceboard und ein Kompaktantrieb (KPA)

zur Abholung am Bauhof Würzburg bereitgestellt. Dies soll bei der Abholung der ersten Zylinder am

Bauhof Würzburg mit abgeholt werden und muss mit Lieferung der letzten Zylinder wieder an den Bauhof

verbracht werden.

3.6 Sicherheits- und Gesundheitsplan

-Entfällt-

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3.7 Allgemeine Technische Vorbemerkungen

3.7.1 Allgemein

Sämtliche anzubietenden elektrischen Einrichtungen müssen den zum Zeitpunkt der Angebotsabgabe

gültigen Einrichtungs-, Betriebs- und Sicherheitsvorschriften entsprechen, insbesondere den

Unfallverhütungsvorschriften, VDE-Vorschriften, DIN-Normen und den jeweiligen Vorschriften und

Richtlinien der ausschreibenden Stelle.

Sollten sich während der Angebotsabgabe und des Ausführungszeitpunkts Änderungen in den

Vorschriften und Normen ergeben, so ist die Projektleitung hierauf aufmerksam zu machen und ohne

weitere Aufforderung ein Nachtragsangebot zu unterbreiten.

Sämtliche Forderungen der technischen Vorbemerkungen sind, soweit in der Leistungsbeschreibung

nicht anders gefordert, bei der Kalkulation zu berücksichtigen, auch wenn dies nicht besonders erwähnt

ist.

Das zu verwendende Material muss den neuesten Vorschriften des Verbandes Deutscher

Elektrotechniker - VDE - entsprechen. Soweit handelsüblich, müssen die Materialien das Warenzeichen

des Herstellers und das VDE- Prüfzeichen tragen.

Sämtliches Klein-, Befestigungs- und Dichtmaterial, einschl. der notwendigen Anschlussmaterialien ist in

den Einheitspreisen zu berücksichtigen.

Betriebsfertig montiert versteht sich, vollständig in Betrieb genommen, d. h., voll funktionsfähig.

Sämtliche Geräte und Anlagenteile müssen vollständig überprüft und eingestellt sein.

Erforderliche Berechnungen, Prüfeinrichtungen, Erstellen von Prüfprotokollen etc., sind in den

Einheitspreisen zu berücksichtigen, auch wenn dies für einzelne Anlagen bzw. Geräte in der

Leistungsbeschreibung gesondert gefordert ist.

3.7.2 Demontagen

Sämtliche zu demontierenden Einrichtungen gehen in das Eigentum des Auftragnehmers über und sind

ordnungsgemäß zu entsorgen, außer Bauteile und Geräte werden wiederverwendet oder für

Ersatzteilzwecke dem AG übergeben.

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4 Einzelbeschreibung der Bauleistungen

4.1 Allgemeines zu den Bauleistungen

Sämtliche anzubietende Einheitspreise verstehen sich als: herstellen, liefern und betriebsfertig montieren

  • außer es wird eine Beistellung oder nur Lieferung ausdrücklich gefordert.

Liefern versteht sich einschließlich Verpackung, Auf-/Abladen mittels Hebezeugs und Hilfsmittel,

Anlieferung (Eigen oder Spediteur), Entsorgung von Hilfs- und Verpackungsmaterial.

Alle durch den AN bei der Überholung und Anpassung der Zylinder geöffneten Schrauben sind

grundsätzlich gegen neue zu ersetzen. Dies wird nicht extra vergütet und muss in der jeweiligen Position

mit einkalkuliert werden.

Für alle Anpassungs- und Konstruktionsarbeiten, die den Korrosionsschutz beschädigen oder Bauteile,

die vor Korrosion geschützt werden müssen, muss die ZTV-W 218 angewendet werden. Folgende

Arbeiten sind mindestens zu erledigen, wenn nichts anderes erwähnt wird. Dies muss durch den AN in

die Einzelpositionen mit eingepreist werden und wird nicht gesondert vergütet.

  • Das Reinigen und Entfetten der entsprechenden Stellen, einschließlich Entfernen

loser Altbeschichtung

  • Anschleifen und Vorbereiten der Altbeschichtung für neuen Anstrich

  • Partielle Grundbeschichtung der metallisch blank freigesetzten Stellen

  • Zwischen- und Deckbeschichtung auf die vorher grundierten Flächen auftragen

  • Alle Nebenarbeiten die im Zuge dieser Beschichtungsarbeiten notwendig sind,

einschließlich aller Werkzeuge und Geräte, sowie benötigte Beschichtungs- und

Verbrauchsstoffe

  • Für die Deckbeschichtung ist Kieselgrau (RAL 7032) zu verwenden

Die entsprechenden Regelwerke unter Punkt 3.1 sind einzuhalten.

Es ist vorgesehen, dass durch den AG immer gleichzeitig vier Hydraulikzylinder, bestehend aus je zwei

Stemmtorzylindern und zwei ULV-Zylindern, zur Abholung bereitgestellt und dann durch den AN

bearbeitet werden sollen. Das heißt beim AG stehen bei der ersten Abholung vier Zylinder bereit und

durch den AN werden dann diese vier Stück abgeholt und überholt. Sobald diese Zylinder wieder beim

AG sind, wird er diese gegen die nächsten vier Stück austauschen und zeitnah zur erneuten Abholung

durch den AN bereitstellen. Dieser Ablauf wird insgesamt drei Mal wiederholt bis alle zwölf Zylinder

(sechs Stemmtorzylinder und sechs ULV-Zylinder) bearbeitet sind.

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4.2 Stemmtorzylinder

4.2.1 Allgemeines

Es ist vorgesehen, die sechs Stück Stemmtorzylinder der Schleuse Limbach ((oder baugleiche) zu

befunden, zu überholen und die vorhandenen Wegmesssysteme (WMS) gegen, nun drei neue, flexible

WMS, zu tauschen, um eine Redundanz herzustellen.

Folgende Arbeiten sollen im Zuge der Überholung unter anderem erledigt werden. Die Dichtungen sollen

getauscht werden, Kolbenstangen überholt und angepasst werden, Zylinderrohre überholt bzw. gehont

werden, Führungen, Kolben und sonstige Einbauteile überholt bzw. erneuert werden, Ventilblock und

Ventile ebenfalls überholt bzw. erneuert werden, Druckrohre nachgerüstet werden, neue Abdeckhauben,

inklusive Halterung zur Aufnahme der drei Sensorköpfe, für den nun größeren Platzbedarf angefertigt

werden, Anpassungen am Zylinderboden durchgeführt werden, Korrosionsstellen an allen Bauteilen

instandgesetzt werden und neues Öl eingefüllt werden. Am Ende sind noch Dichtigkeits- und

Funktionstests notwendig. Für die oben genannten Arbeiten muss die Dokumentation erstellt bzw.

geändert werden. Auch die Anpassung der bestehenden Bestandsdokumentation ist Teil des Auftrags

(Punkt 5).

Neben der Überholung der Zylinder ist die Umrüstung auf je Zylinder nun drei flexible WMS inkl. neuem

Ringmagnet durch den AN vorzunehmen. Dafür sind die oben kurz beschriebenen Anpassungen

notwendig. Ziel ist es auch, die neuen WMS durch die ebenfalls einzubauenden Druckrohre ölfrei

wechseln zu können.

Die unten aufgeführten Punkte müssen immer je Zylinder ausgeführt werden, das heißt insgesamt sechs

Mal. Ausgenommen sind hierbei die Punkte der Beschaffung (Punkte 4.2.2 – 4.2.4). Details bitte den

Plänen entnehmen (siehe AU03 und AU04).

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Baubeschreibung

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4.2.2 Beschaffung Wegmesssystem, Sensorrohr und Ringmagnet

Beschaffung von insgesamt zwanzig Stück lineare Wegmesssysteme (zwei Stück als Ersatzteil) und

dazu insgesamt acht Sensorrohre inkl. passender Ringmagnete (ebenfalls zwei Stück als Ersatzteil) mit

folgenden Daten.

Temposonics:

20x R-Serie V RFV Analog Magnetostriktive Lineare Positionssensoren

Artnr: RFV B 03050M 01 D60 1 A 1 0 0

Bauform: RFV

Design: Basissensor

Messlänge: 3050mm

Magnetzahl: 1 Magnet

Anschlussart: M16 Gerätestecker

System: Standard

Ausgang: Strom

Funktion: Position

Optionen: Standard

Leistungsbereich: 0…10VDC oder 4…20mA

8x H3-Sensorrohr für R-Serie V RFV passend für oben genannte WMS (inkl. Schrauben)

Artnr: H3 S 0 2950M

8x Standard Ringmagnet OD60 passend zum WMS

Artnr: MT0162

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4.2.3 Beschaffung Dichtungssatz und Kolbenstange

Beschaffung von insgesamt acht Stück Dichtungssätzen, bestehend aus Kolben und Stangendichtung

inkl. Abstreifer, O-Ringe und Zubehörteilen (zwei Stück als Ersatzteil). Zusätzlich Beschaffung von zwei

Stück neuer Kolbenstangen passend für die Torzylinder.

8x Dichtungssatz bestehend aus:

Abstreifer 100-110,6 – 5,3 / 7 Typ 38

Stangendichtung 100-115,1 – 6,3

6 Stück Nachstellscheibe 1,4301 für Stangendichtung

O-Ring 110 x 2 aus NBR

Stangendichtung DMD Tandem 2000 100-115 – 30 DR TDI/ST POM/MAN PTFE + NBR

Fabr. Hunger (Umbau auf Tandemdichtung)

Polyamid Scheibe 100-115-1,2

O-Ring (Backring) 150 x 6 OBVD - ax

2 Stück Kolbendichtung TDA-S 160-130 x 29 (DMD 3)

2 Stück O-Ring 77 x 4 OBVD - ax

2x Kolbenstange Ø100 – 3430 aus 1.4057 50µm hart verchromt inkl. Kernloch mittig

Ø32mm, Kernlochlänge 3050mm, Inklusive Aussparung an Bodenseite zur Aufnahme

des oben aufgeführten Ringmagneten (Kernloch zur Aufnahme Druckrohr WMS)

4.2.4 Beschaffung Ventile

Beschaffung neuer Ventile inkl. passender Dichtungen bzw. O-Ringe und Nachweis der Einstellwerte der

Ventile, für den Ventilblock am Torzylinder. Dies umfasst folgende Anzahl und Typen (Positionen sind im

Hydraulikplan AU04 aufgeführt):

8x Sunhydraulics Druckbegrenzungsventil Typ: RDDA-LWN eingestellt auf 220 bar (Pos. 301 DBV-A)

8x Sunhydraulics Druckbegrenzungsventil Typ: RDDA-LAN eingestellt auf 200 bar (Pos. 302 DBV-B)

8x Sunhydraulics Rückschlagventil Typ: CXDA-XCN (Pos. 303 CXDA)

8x Sunhydraulics Senkbremsventil Typ: CWCA-LHN eingestellt auf 195 bar (Pos. 304 LHV-B)

8x Sunhydraulics Senkbremsventil Typ: CBEL-LJN eingestellt auf 195 bar (Pos. 307 LHV-A)

14x Sunhydraulics Absperrventil Typ: NFCD-LFN (Pos. 308/309 VDA/VDB)

Die oben aufgeführte Anzahl an Ventilen ist für alle sechs Torzylinder zusammengenommen. Zusätzlich

sind je Ventiltyp noch zwei Ersatzventile zu beschaffen (in der Gesamtmenge bereits enthalten) und am

Ende dem AG zu liefern. Die oben genannten Ventile sind zum Zeitpunkt der Auftragsvergabe vollständig

zu bestellen, um Verzögerungen durch lange Lieferzeiten möglichst gering zu halten.

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4.2.5 Demontage und Befundung

Befundung der sechs Stemmtorzylinder inklusive der dazu notwendigen Demontage- und

Reinigungsarbeiten. Dabei sollen insbesondere die Dichtflächen, Kolben, Kolbenstangen, Zylinderrohre,

Führungen, Schadstellen der Beschichtung und der Ventilblock begutachtet werden. Weitere

Maßnahmen, die auf Grund der Befundung nötig werden und nicht Teil der Baubeschreibung sind, sollen

dann nach vorheriger Rücksprache mit dem AG gesondert berechnet werden.

Bei der Demontage kann es notwendig werden auch Anbauteile der Zylinder zu demontieren. Zusätzlich

sind bei der Demontage alle nötigen Bauteile zu demontieren, um die nachfolgenden Arbeitsschritte von

4.2.6 - 4.2.15 durchführen zu können. Des Weiteren müssen auch die Gelenkköpfe und bei Bedarf auch

die Kardanrahmen der Zylinder demontiert und bis zur Wiedermontage sicher gelagert werden. Dies ist

bei der Preiskalkulation zu berücksichtigen.

Im Rahmen der Befundung soll je Zylinder ein detaillierter Befundungsbericht inkl. Fotodokumentation

erstellt und an den AG geliefert werden. Details dazu siehe Punkt 5.3.4 der Baubeschreibung.

4.2.6 Überholung des Ventilblocks und Austausch der Ventile

Je Torzylinder befindet sich ein Ventilblock am Zylinder. Das heißt insgesamt sechs Stück. Diese sollen

befundet und überholt werden. Dabei sollen die Ventile gegen neue getauscht werden und der Block

wieder remontiert werden.

Das umfasst unter anderem das Demontieren der Ventile, Messanschlüsse und Abdichtkappen inkl.

Dichtungen. Dabei sollen die alten Ventile und Messanschlüsse fachgerecht und schonend demontiert

und am Ende dem AG zur Ersatzteilhaltung übergeben werden. Nächster Schritt ist dann die

Durchführung einer Befundung gem. 4.2.5 am Ventilblock.

Danach ist der Ventilblock zu entschichten und die Beschichtung wieder durch erneutes Eloxieren

herzustellen. Anschließend soll der Ventilblock öl- und fettfrei gereinigt werden. Beschädigte

Beschriftungen am Block müssen durch den AN wieder dauerhaft lesbar hergestellt werden (Gravur oder

Beschriftungsschilder).

Zum Abschluss sollen die neu zu beschaffenden Ventile inkl. Dichtungen und O-Ringe (Punkt 4.2.4) in

den nun gereinigten und überholten Ventilblock eingeschraubt werden. Auch sind die demontierten

Messanschlüsse und Abdichtkappen wieder am Block zu montieren. Hierbei müssen schadhafte Bauteile

durch den AN erneuert werden. Hier ist inkl. dem benötigten Material zu kalkulieren.

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Der Block soll am Ende wieder komplett betriebsbereit zusammengebaut sein, sodass dieser am

überholten Zylinder angebracht werden kann.

4.2.7 Überholung und Anpassung der Kolbenstangen

Die Kolbenstangen der Torzylinder sollen überholt werden. Das heißt entchromen und abschleifen, so

dass die Stange riefenfrei ist. Anschließend die Kolbenstange neu hartverchromen mit mindestens 50µm

Schichtdicke bis der erforderliche Durchmesser von 100 f7 erreicht wird. Inklusive aller dafür notwendiger

Arbeiten, Werkzeuge, Materialien, aufschweißen beschädigter Stellen und Transporte. Dies an allen

sechs Kolbenstangen der Torzylinder.

Zusätzlich sollen zur Aufnahme der neuen Druckrohre der Wegmesssysteme und der zugehörigen

Magnete Anpassungen an den Kolbenstangen vorgenommen werden. Das bedeutet, dass die alte

Aufnahme des Ringmagneten erweitert wird, so dass nun der neue, größere Magnet (siehe Punkt 4.2.2)

montiert werden kann. Aber auch das Kernloch in der Kolbenstange muss vergrößert werden. Hier ist

zum einen die Länge von 2950mm auf 3050mm anzupassen. Zum anderen muss der

Kernlochdurchmesser von 18mm auf 32mm vergrößert werden. In jedem Fall müssen die neuen

Druckrohre und Ringmagnete mit den überholten Kolbenstangen kompatibel sein.

Folgender Ablauf der Arbeiten ist geplant. Die ersten beiden Kolbenstangen sollen nach der Demontage

der ersten beiden Torzylinder überholt und angepasst werden und dann wieder in das zweite angelieferte

Paar Torzylinder verbaut werden usw. In die ersten beiden Torzylinder sollen unterdessen die beiden

unter Punkt 4.2.3 aufgeführten, neu zu beschaffenden Kolbenstangen eingebaut werden. Die letzten

beiden Kolbenstangen sollen dann überholt, als Ersatzteile an den Bauhof Würzburg geliefert werden.

4.2.8 Überholung Zylinderrohr

Die Zylinderrohre der sechs Torzylinder weisen im Inneren Laufspuren und Riefen auf. Diese sollen durch

Honen der Zylinderinnenwände entfernt werden. Inklusive nötigen Verbrauchsmaterial, Werkzeugen und

Reiniger etc. Nach dem Honen sind die Zylinderwände wieder fettfrei zu reinigen und einzuölen.

4.2.9 Überholung der Führungen, der Kolben und von Einbauteilen

An der Kolbenführung, Kolbenmutter, Kolben, Stangenführung und am Dichtungshalter/Eisabstreifer sind

über den langen Betrieb der sechs Torzylinder Verschleißspuren und Beschädigungen zu erkennen bzw.

zu vermuten.

Hier müssen an den entsprechenden Bauteilen an den sechs Torzylindern alle Beschädigungen bzw.

Verschleißspuren durch Schleifen und Polieren entfernt werden. Kalkulation inklusive des benötigten

Materials und Werkzeugs.

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Bei Bedarf sind hier auch neue Führungen bzw. Dichtungshalter/Eisabstreifer durch den AN zu

beschaffen oder herzustellen. Diese müssen dann auch eingebaut werden. Dies wird nicht gesondert

vergütet und muss in dieser Position miteinkalkuliert werden.

4.2.10 Änderungen am Zylinderboden

Die sechs Zylinderböden der Torzylinder müssen mehrfach angepasst werden. Unter anderem zur

Aufnahme der neuen Druckrohre, WMS-Halter und Abdeckhauben. Hier ist das Ziel, dass die neuen

Wegmesssysteme ölfrei gewechselt werden können. Aber auch die anderen Bauteile sollen leicht

austauschbar sein.

Als erstes ist die Anpassung zur Aufnahme der neuen Druckrohre Typ H3 vorzunehmen. Diese sollen

dann absolut öldicht (auch unter Druck) am Zylinderboden montiert sein, jedoch auch bei einem Defekt -

wenn auch nicht ölfrei - einfach getauscht werden können. Hierfür sind Anpassungen an der Bohrung zur

Einführung der alten WMS nötig, aber auch passende Bohrungen mit Gewinden, um die Druckrohre zu

befestigen. Des Weiteren können auch Anpassungen an den Abdichtungsstellen nötig werden.

Als nächstes sind noch Aufnahmen bzw. Löcher mit Gewinden für die neu anzufertigenden Halter (siehe

Punkt 4.2.11) der WMS-Köpfe vorzusehen.

Als letztes müssen ebenfalls Anpassungen zur Aufnahme der neuen, vom AN konstruierten und

angefertigten, Abdeckhauben vorgenommen werden so dass diese vom Wartungspersonal leicht

geöffnet werden können.

Die geplanten Anpassungen sind vorab sowohl mündlich als auch schriftlich auf den Ausführungsplänen

mit dem AG durchzugehen. Die Anpassungen müssen vor Ausführung vom AG freigegeben werden.

Oben genanntes inkl. aller benötigten Materialien, Arbeitszeit, Transporte und inkl. der Erneuerung der

Beschichtung, falls diese bei den Anpassungen beschädigt wird.

4.2.11 Konstruktion und Anfertigung von WMS-Haltern

Um die drei WMS-Köpfe mit der Auswerteelektronik aufnehmen zu können, wird je Torzylinder eine

entsprechende Haltevorrichtung inkl. Schrauben benötigt. Diese ist vom AN zu konstruieren und zu

fertigen. Der Abstand ist dabei mit mindestens 130mm zum Zylinderboden durch den WMS-Hersteller

vorgegeben. Zur Orientierung ist in den AU05 und AU06 ein Installationsbeispiel und ein

Ausführungsbeispiel gezeigt.

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Der Halter muss dabei mit dem Zylinderboden verschraubt sein (Punkt 4.2.10). Die WMS-Elektroniken

sollen dann in 130mm Abstand zum Boden sternförmig angeordnet mit dem Halter verschraubt werden

(siehe Datenblatt H3-Sensorrohr AU05). Die WMS sollen einzeln und wartungsfreundlich gewechselt

werden können. Der Halter soll stabil aus Stahl gefertigt werden und beschichtet sein. Korrosionsschutz

entsprechend ZTV-W 218 bzw. Punkt 4.1. Es ist darauf zu achten, dass dieser platzsparend konstruiert

wird, sodass dann die anzufertigende Zylinderabdeckhaube nicht zu groß und schwer wird. Auch hier ist

das übergeordnete Ziel, dass die WMS einzeln, einfach (handelsübliches Werkzeug) und ölfrei

gewechselt werden können.

Vor der Fertigung sind die Ausführungspläne mit dem AG mündlich und schriftlich zu besprechen. Diese

müssen dann vom AG freigeben werden. Änderungswünsche des AG sind hier zu berücksichtigen.

4.2.12 Konstruktion und Anfertigung von Zylinderabdeckhauben

Durch den erhöhten Platzbedarf der neuen WMS inkl. Halter und Druckrohren sind die vorhandenen

Abdeckhauben zu klein. Deshalb sollen für alle Torzylinder neue angefertigt werden.

Diese sollen in Anlehnung an das Installationsbeispiel im „Fachbeitrag Exzellent“ (AU06) 3-teilig sein

(wegen Handling und Gewicht) und müssen in IP68 konstruiert, gefertigt und mit dem Zylinderboden über

eine Dichtung bzw. O-Ring wasserdicht verschraubt werden. Die drei Teile sollen dann aus einer Art

flachen Deckel, und zwei Stück miteinander verschraubter Röhrenelemente bestehen. Die Gesamteinheit

soll dabei IP68 erfüllen. Das heißt die einzelnen Elemente müssen über O-Ringe (vorzugsweise) oder

Dichtungen verfügen. Es sollen zur Verschraubung der Elemente untereinander keine Stehbolzen oder

Gewindestangen zum Einsatz kommen.

Als Kabelauslass werden außen im zweiten Röhrenelement der Abdeckhaube drei Löcher mit einem

Innengewinde M20x1,5 benötigt, um dort Kabelverschraubungen montieren zu können

(Kabelverschraubung durch AG). In der neuen Abdeckhaube muss genügend Platz vorhanden sein, um

dort ein vom AG gestelltes Adapterkabel (siehe AU07) mitunterzubringen und zusätzlich noch ca. 30%

Reserveplatz zu haben.

Ein Entwurf der vorgesehenen Lösung ist nach der Auftragsvergabe dem AG zur Prüfung und

Zustimmung vorab vorzulegen. Fertigung der Abdeckhaube darf dabei erst nach Zustimmung durch

AG beginnen. Die Zylinderböden sind entsprechend der neuen Abdeckhaubenkonstruktion anzupassen.

Die Böden und neuen Abdeckhauben (alle Elemente) sind nach den erfolgten Anpassungen bzw.

Fertigung gegen Korrosion zu schützen. (siehe Punkt 4.1)

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4.2.13 Austausch der Wegmesssysteme

Die WMS inkl. Magnete und Druckrohre sollen nach der Befundung und während der Remontage der

Torzylinder, gegen die unter Punkt 4.2.2 aufgeführten Produkte ausgetauscht werden. Dabei sollen hier

etwaige kleinere Anpassungen an der Kolbenstange und am Zylinderboden, welche nicht in den Punkten

4.2.7 und 4.2.8 berücksichtig sind, miteinkalkuliert werden. Auch das benötigte Kleinmaterial wie z.B.

Schrauben ist zu berücksichtigen und miteinzupreisen.

Die Druckrohre sollen öldicht (auch unter maximalem Zylinderdruck) im Zylinder verbaut werden.

Befestigt werden diese am Zylinderboden. Sie sollen austauschbar montiert werden. Die WMS müssen

dann ölfrei getauscht werden können.

Die alten Magnete sollen durch den AN auch gegen die neuen Ringmagnete (siehe Punkt 4.2.2)

getauscht und am Kolbenstangenende mit Schrauben befestigt werden. Vorher sind Anpassungsarbeiten

am Kernloch der Kolbenstange zur Einpassung des neuen, nun größeren, Magneten notwendig. Zum

Befestigen des Magneten sollen durch den AN, falls nötig, neue Löcher mit passendem Gewinde erstellt

werden.

Die je Zylinder drei Wegmesssysteme (WMS) sind zusammen mit dem neuen Halter (siehe Punkt 4.2.11)

der WMS-Köpfe zu montieren und zu verschrauben. Hier ist darauf zu achten, dass die WMS ohne

Behinderung durch das Nachbar-WMS einzeln getauscht werden können. Auf Wartungsfreundlichkeit

der Konstruktions- und Befestigungsausführung ist hier besonders zu achten.

4.2.14 Austausch der Dichtungen

Es sollen die Stangendichtungen und die Kolbendichtungen an den sechs Torzylindern ausgetauscht

werden. Dabei müssen die unter Punkt 4.2.3 zu beschaffenden Dichtungssätze eingebaut werden.

In diesem Zuge müssen die Kolbendichtungen auf die zu beschaffenden Tandemdichtungen umgerüstet

werden. Das zusätzlich benötigte Material und die Arbeitszeit sind hier einzukalkulieren. Es sollen, wie

unter Punkt 4.2.3 beschrieben, insgesamt acht Stück der Dichtungssätze beschafft werden. Davon sollen

sechs Stück für den Austausch der Zylinderdichtungen benutzt werden und zwei Stück als Ersatzteile am

Ende der Maßnahme an den Bauhof Würzburg geliefert werden.

4.2.15 Ausbesserungsarbeiten an der Beschichtung

An den sechs Torzylindern und den Anbauteilen (z.B. Gelenkköpfe, Kardanrahmen) sollen schadhafte

Teile der Beschichtung und Korrosionsstellen partiell ausgebessert und wieder neu beschichtet werden

(Zustand der Zylinder siehe AU09). Hierbei sind die ZTV-W 218 und die unter Punkt 3.1 aufgeführten

Regelwerke zu beachten. Folgende Arbeiten sind mindestens zu erledigen, wenn nichts Anderes erwähnt

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wird. Dies muss durch den AN in die Einzelpositionen mit eingepreist werden und wird nicht gesondert

vergütet.

  • Das Reinigen und Entfetten der entsprechenden Stellen, einschließlich Entfernen

loser Altbeschichtung

  • Anschleifen und Vorbereiten der Altbeschichtung für neuen Anstrich

  • Partielle Grundbeschichtung der metallisch blank freigesetzten Stellen

  • Zwischen- und Deckbeschichtung auf die vorher grundierten Flächen auftragen

  • Alle Nebenarbeiten die im Zuge dieser Beschichtungsarbeiten notwendig sind,

einschließlich aller Werkzeuge und Geräte, sowie benötigte Beschichtungs- und

Verbrauchsstoffe

  • Für die Deckbeschichtung ist Kieselgrau (RAL 7032) zu verwenden

4.2.16 Ölbefüllung und Remontage der Torzylinder

Nach den erfolgten Arbeiten entsprechend der Punkte 4.2.5 bis 4.2.15 sollen die Torzylinder wieder

komplett montiert und anschließend mit Öl befüllt werden.

Die Remontage umfasst dabei unter anderem, den Wiederan bzw. -einbau der Dichtungen, der

Führungen, der Kolbenstangen, der Kolben, der Gelenkköpfe, der Kardanrahmen, der Ventilblöcke inkl.

Ventile, der neuen WMS inkl. der Halter, Druckrohre und Magnete, der Abdeckhauben und sonstiger im

Zuge der Arbeiten demontierter Teile. Es sind alle durch den AN geöffneten Schrauben grundsätzlich

gegen neue zu tauschen. Dies ist hier ebenfalls mit einzukalkulieren.

Nach dem Zusammenbau der Zylinder müssen diese wieder mit Öl be

füllt werden. Dabei ist das Hydrauliköl Hoyer Hyd S-HEES 22 als Frischöl zu verwenden und während

der Befüllung auf Verunreinigungen kleiner gleich 10µm zu filtern.

Es sind bei diesem Punkt, zum einen die Arbeitszeit, aber zum anderen auch alle nötigen

Kleinmaterialien, Verbrauchsstoffe (Fett, Schraubensicherung, Kriechöl etc.) und zusätzlich noch die für

die Füllung notwendige Ölmenge des oben aufgeführten Öls einzupreisen.

4.2.17 Durchführen einer Druck- und Funktionsprüfung

Nach der Wiederbefüllung der Zylinder muss eine Dichtigkeitsprobe/Druckprobe durchgeführt werden.

Der Prüfdruck ist jeweils ohne Gegenlast mit 230 bar auf der Stangenseite und 275 bar auf der

Kolbenseite vorzusehen. Hier festgestellte Undichtigkeiten sollen noch beim AN behoben werden.

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Danach ist eine Funktionsprüfung (siehe Punkt 3.5) des Zylinders und der neuen WMS (alle drei

Messsysteme) durchzuführen. Hierbei ist jeder Zylinder mindestens zehn Mal erfolgreich komplett ein-

und auszufahren.

Dem AG sind beide Prüfungen mindestens zwei Wochen vorher anzuzeigen, so dass dieser oder ein von

ihm Bevollmächtigter den Prüfungen beiwohnen kann, um noch etwaige Mängel rechtzeitig vor

Anlieferung zu bemerken. Dafür ist dem AG oder seinem Bevollmächtigten Zugang zu den

Räumlichkeiten des AN zu gewähren.

Die Dichtheitsprobe und die Funktionsprüfung sind detailliert zu dokumentieren und die Dokumentation

ist dann dem AG digital zu übergeben (siehe Punkt 5.3.5)

Nach den erfolgreichen Prüfungen sind die Stemmtorzylinder wie unter den Punkten 4.1 und 4.4

beschrieben, zusammen mit den beiden überholten ULV-Zylindern, dem AG zu liefern.

4.3 ULV-Zylinder

4.3.1 Allgemeines

Es ist vorgesehen, die sechs Stück ULV-Zylinder der Schleuse Limbach (oder baugleiche) zu befunden

und zu überholen. Hier sollen, im Gegensatz zu den Torzylindern, die alten WMS weiter genutzt werden.

Dadurch sind im Bereich der WMS keine Anpassungen notwendig. Das Überholen umfasst unter

anderem folgende Arbeiten. Die Dichtungen sollen getauscht werden, Kolbenstangen überholt werden,

Zylinderrohre überholt bzw. gehont werden, Führungen, Kolben und sonstige Einbauteile überholt bzw.

erneuert werden, Ventilblock und Ventile ebenfalls überholt bzw. erneuert werden, Korrosionsstellen an

allen Bauteilen instandgesetzt werden und neues Öl eingefüllt werden. Am Ende sind noch Dichtigkeits-

und Funktionstests notwendig. Für die oben genannten Arbeiten muss die Dokumentation erstellt bzw.

geändert werden. Auch die Anpassung der bestehenden Bestandsdokumentation ist Teil des Auftrags

(Punkt 5).

Die unten aufgeführten Punkte müssen immer je Zylinder ausgeführt werden, das heißt insgesamt sechs

Mal. Ausgenommen sind hierbei die Punkte der Beschaffung (Punkte 4.3.2 und 4.3.3). Details zu den

durch den AN auszuführenden Arbeiten sind teilweise den Plänen zu entnehmen (siehe AU04 und AU08).

4.3.2 Beschaffung Dichtungssatz und Kolbenstange

Beschaffung von insgesamt acht Stück Dichtungssätzen, bestehend aus Kolben und Stangendichtung

inkl. Abstreifer, O-Ringe und Zubehörteilen (zwei Stück als Ersatzteil). Zusätzlich Beschaffung von zwei

Stück neuer Kolbenstangen passend für die ULV-Zylinder.

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8x Dichtungssatz bestehend aus:

Abstreifer 70-82,7 – 7,9

Stangendichtung 70-85 – 22,5 DMD1

O-Ring 105 x 5 (Backring) OBVD - ax

2 Stück Kolbendichtung 110-90 – 21,2 DMD3

2 Stück O-Ring 55 x 3 (Backring) OBVD - ax

2x Kolbenstange Ø70 – 3074 aus 1.4057 50µm hart verchromt inkl. Kernloch mittig Ø18mm,

Ausführung gem. dem ULV-Zylinderplan in der Anlage AU08 bzw. identisch zu den bereits

verbauten. Dazu gehören auch die Bohrungen zur Aufnahme der Ringmagnete etc.

4.3.3 Beschaffung Ventile

Beschaffung neuer Ventile inkl. passender Dichtungen bzw. O-Ringe und Nachweis der Einstellwerte der

Ventile, für den Ventilblock am ULV-Zylinder. Dies umfasst folgende Anzahl und Typen (Positionen sind

im Hydraulikplan AU04 aufgeführt):

8x IMAV Druckbegrenzungsventil Typ: RVDA 10N-C-0-50 eingestellt auf 80 bar (Pos. 207 DBV-A)

8x IMAV Druckbegrenzungsventil Typ: RVDA 10N-C-0-50 eingestellt auf 220 bar (Pos. 208 DBV-B)

8x IMAV Nadel-Drossel-Einschraubventil Typ: NV1-08N-C-0 (Pos. 203 NV1)

7x IMAV Sicherheitsbypassventil (inkl. Magnete) Typ: SBV11-10N-0-0-00 (Pos. 204 SBV)

Magnettyp SP-SMS-10-024-DGH

2x IMAV Sicherheitsbypassventil (inkl. Magnete) Typ: SBV11-08N-0-0-00 (Pos. 204 SBV)

Magnettyp SP-IMS-08-024-DGH

8x IMAV Senkbremshalteventil Typ: CBPA 10N-C-0-50 eingestellt auf 215 bar (Pos. 201 LHV-B)

8x IMAV Senkbremshalteventil Typ: CBPA 10N-C-0-50 eingestellt auf 75 bar (Pos. 202 LHV-A)

14x IMAV Kugelhahn Typ: ES-HBPE-10 (Pos. 205/206 VDA/VDB)

Die oben aufgeführte Anzahl an Ventilen ist für alle sechs ULV-Zylinder zusammengenommen (ein

Zylinder ist mit einem Bypassventil der Baugröße 08 ausgestattet, aus diesem Grund sind hier zwei

verschiedene Typen an Bypassventilen aufgeführt). Zusätzlich sind je Ventiltyp Ersatzventile zu

beschaffen (in der Gesamtmenge bereits enthalten) und am Ende dem AG zu liefern. Die oben genannten

Ventile sind zum Zeitpunkt der Auftragsvergabe vollständig zu bestellen, um Verzögerungen durch lange

Lieferzeiten möglichst gering zu halten.

4.3.4 Demontage und Befundung

Befundung der sechs ULV-Zylinder inklusive der dazu notwendigen Demontage- und

Reinigungsarbeiten. Dabei sollen insbesondere die Dichtflächen, Kolben, Kolbenstangen, Zylinderrohre,

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Führungen, Schadstellen der Beschichtung und der Ventilblock begutachtet werden. Weitere

Maßnahmen, die auf Grund der Befundung nötig werden und nicht Teil der Baubeschreibung sind, sollen

dann nach vorheriger Rücksprache mit dem AG gesondert berechnet werden.

Bei der Demontage kann es notwendig werden auch Anbauteile der Zylinder zu demontieren. Zusätzlich

sind bei der Demontage alle nötigen Bauteile zu demontieren, um die nachfolgenden Arbeitsschritte von

4.3.5 - 4.3.10 durchführen zu können. Des Weiteren müssen auch die Gelenkköpfe oder verbaute

Adapterplatten am Kolben der Zylinder demontiert und bis zur Wiedermontage sicher gelagert werden.

Dies ist bei der Preiskalkulation zu berücksichtigen.

Bei der Demontage ist zu beachten, dass auch die verbauten Wegmesssysteme inklusive Druckrohr und

Ringmagnet demontiert werden müssen. Da diese weiterverwendet werden sollen, muss bei der

Demontage und der anschließenden Lagerung der Komponenten sehr vorsichtig vorgegangen werden.

Im Rahmen der Befundung soll je Zylinder ein detaillierter Befundungsbericht inkl. Fotodokumentation

erstellt und an den AG geliefert werden. Details dazu siehe Punkt 5.3.4 der Baubeschreibung.

4.3.5 Überholung des Ventilblocks und Austausch der Ventile

Je ULV-Zylinder befindet sich ein Ventilblock am Zylinder. Das heißt insgesamt sechs Stück. Diese sollen

befundet und überholt werden. Dabei sollen die Ventile gegen neue getauscht werden und der Block

wieder remontiert werden.

Das umfasst unter anderem das Demontieren der Ventile, Messanschlüsse und Abdichtkappen inkl.

Dichtungen. Dabei sollen die alten Ventile und Messanschlüsse fachgerecht und schonend demontiert

und am Ende dem AG zur Ersatzteilhaltung übergeben werden. Nächster Schritt ist dann die

Durchführung einer Befundung gem. 4.3.4 am Ventilblock.

Danach ist der Ventilblock zu entschichten und die Beschichtung wieder durch erneutes Eloxieren

herzustellen. Anschließend soll der Ventilblock öl- und fettfrei gereinigt werden. Beschädigte

Beschriftungen am Block müssen durch den AN wieder dauerhaft lesbar hergestellt werden (Gravur oder

Beschriftungsschilder).

Zum Abschluss sollen die neu zu beschaffenden Ventile inkl. Dichtungen und O-Ringe (Punkt 4.3.3) in

den nun gereinigten und überholten Ventilblock eingeschraubt werden. Auch sind die demontierten

Messanschlüsse und Abdichtkappen wieder am Block zu montieren. Hierbei müssen schadhafte Bauteile

durch den AN erneuert werden. Hier ist inkl. dem benötigten Material zu kalkulieren.

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Der Block soll am Ende wieder komplett betriebsbereit zusammengebaut sein, sodass dieser am

überholten Zylinder angebracht werden kann.

4.3.6 Überholung der Kolbenstangen

Die Kolbenstangen der ULV-Zylinder sollen überholt werden. Das heißt entchromen und abschleifen, so

dass die Stange riefenfrei ist. Anschließend die Kolbenstange neu hartverchromen mit mindestens 50µm

Schichtdicke bis der erforderliche Durchmesser von 70 f7 erreicht wird. Inklusive aller dafür notwendiger

Arbeiten, Werkzeuge, Materialien, aufschweißen beschädigter Stellen und Transporte. Dies an allen

sechs Kolbenstangen der ULV-Zylinder.

Folgender Ablauf der Arbeiten ist geplant. Die ersten beiden Kolbenstangen sollen nach der Demontage

der ersten beiden ULV-Zylinder überholt werden und dann wieder in das zweite angelieferte Paar ULV-

Zylinder verbaut werden usw. In die ersten beiden ULV-Zylinder sollen unterdessen die beiden unter

Punkt 4.3.2 aufgeführten, neu zu beschaffenden Kolbenstangen eingebaut werden. Die letzten beiden

Kolbenstangen sollen dann überholt, als Ersatzteile, am Bauhof Würzburg angeliefert werden.

4.3.7 Überholung Zylinderrohr

Die Zylinderrohre der sechs ULV-Zylinder weisen im Inneren Laufspuren und Riefen auf. Diese sollen

durch Honen der Zylinderinnenwände entfernt werden. Inklusive nötigen Verbrauchsmaterial,

Werkzeugen und Reiniger etc. Nach dem Honen sind die Zylinderwände wieder fettfrei zu reinigen und

einzuölen.

4.3.8 Überholung der Führungen, der Kolben und von Einbauteilen

An der Kolbenführung, Kolbenmutter, Kolben, Stangenführung und am Dichtungshalter/Eisabstreifer sind

über den langen Betrieb der sechs ULV-Zylinder Verschleißspuren und Beschädigungen zu erkennen

bzw. zu vermuten.

Hier müssen an den entsprechenden Bauteilen an den sechs ULV-Zylindern alle Beschädigungen bzw.

Verschleißspuren durch Schleifen und Polieren entfernt werden. Kalkulation inklusive des benötigten

Materials und Werkzeugs.

Bei Bedarf sind hier auch neue Führungen bzw. Dichtungshalter/Eisabstreifer durch den AN zu

beschaffen oder herzustellen. Diese müssen dann auch eingebaut werden. Dies wird nicht gesondert

vergütet und muss in dieser Position miteinkalkuliert werden.

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4.3.9 Austausch der Dichtungen

Es sollen die Stangendichtungen und die Kolbendichtungen an den sechs ULV-Zylindern ausgetauscht

werden. Dabei müssen die unter Punkt 4.3.2 zu beschaffenden Dichtungssätze eingebaut werden. Das

zusätzlich benötigte Material und die Arbeitszeit sind hier einzukalkulieren.

Es sollen, wie unter Punkt 4.3.2 beschrieben, insgesamt acht Stück der Dichtungssätze beschafft

werden. Davon sollen sechs Stück für den Austausch der Zylinderdichtungen benutzt werden und zwei

Stück als Ersatzteile am Ende der Maßnahme an den Bauhof Würzburg geliefert werden.

4.3.10 Ausbesserungsarbeiten an der Beschichtung

An den sechs ULV-Zylindern und den Anbauteilen (z. B. Gelenkköpfe oder Adapterplatten) sollen

schadhafte Teile der Beschichtung und Korrosionsstellen partiell ausgebessert und wieder neu

beschichtet werden (Zustand der Zylinder siehe AU10). Hierbei sind die ZTV-W 218 und die unter Punkt

3.1 aufgeführten Regelwerke zu beachten. Folgende Arbeiten sind mindestens zu erledigen, wenn nichts

Anderes erwähnt wird. Dies muss durch den AN in die Einzelpositionen mit eingepreist werden und wird

nicht gesondert vergütet.

  • Das Reinigen und Entfetten der entsprechenden Stellen, einschließlich Entfernen

loser Altbeschichtung

  • Anschleifen und Vorbereiten der Altbeschichtung für neuen Anstrich

  • Partielle Grundbeschichtung der metallisch blank freigesetzten Stellen

  • Zwischen- und Deckbeschichtung auf die vorher grundierten Flächen auftragen

  • Alle Nebenarbeiten die im Zuge dieser Beschichtungsarbeiten notwendig sind,

einschließlich aller Werkzeuge und Geräte, sowie benötigte Beschichtungs- und

Verbrauchsstoffe

  • Für die Deckbeschichtung ist Kieselgrau (RAL 7032) zu verwenden

4.3.11 Ölbefüllung und Remontage der ULV-Zylinder

Nach den erfolgten Arbeiten entsprechend der Punkte 4.3.4 bis 4.3.10 sollen die ULV-Zylinder wieder

komplett montiert und anschließend mit Öl befüllt werden.

Die Remontage umfasst dabei unter anderem, Wiederan bzw. -einbau der Dichtungen, der Führungen,

der Kolbenstangen, der Kolben, der Gelenkköpfe oder Adapterplatten, der Ventilblöcke inkl. Ventile, der

alten WMS inkl. der Druckrohre und Magnete, der Abdeckhauben und sonstiger im Zuge der Arbeiten

demontierter Teile. Es sind alle durch den AN geöffneten Schrauben grundsätzlich gegen neue zu

tauschen. Dies ist bei der Preiskalkulation zu berücksichtigen.

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Baubeschreibung

Umbau und Überholung der Hydraulikzylinder an der Schleuse Limbach


Nach dem Zusammenbau der Zylinder müssen diese wieder mit Öl befüllt werden. Dabei ist das

Hydrauliköl Hoyer Hyd S-HEES 22 als Frischöl zu verwenden und während der Befüllung auf

Verunreinigungen kleiner gleich 10µm zu filtern.

Es sind bei diesem Punkt, zum einen die Arbeitszeit, aber zum anderen auch alle nötigen

Kleinmaterialien, Verbrauchsstoffe (Fett, Schraubensicherung, Kriechöl etc.) und zusätzlich noch die für

die Füllung notwendige Ölmenge des oben aufgeführten Öls einzupreisen.

4.3.12 Durchführen einer Druck- und Funktionsprüfung

Nach der Wiederbefüllung der Zylinder muss eine Dichtigkeitsprobe/Druckprobe durchgeführt werden.

Der Prüfdruck ist jeweils ohne Gegenlast mit 325 bar auf der Stangenseite und 286 bar auf der

Bodenseite vorzusehen. Hier festgestellte Undichtigkeiten sollen noch beim AN behoben werden.

Danach ist eine Funktionsprüfung (Punkt 3.5) des Zylinders und der alten WMS durchzuführen. Hierbei

ist jeder Zylinder mindestens zehn Mal erfolgreich komplett ein- und auszufahren.

Dem AG sind beide Prüfungen mindestens zwei Wochen vorher anzuzeigen, so dass dieser oder ein von

ihm Bevollmächtigter den Prüfungen beiwohnen kann, um noch etwaige Mängel rechtzeitig vor

Anlieferung zu bemerken. Dafür ist dem AG oder seinem Bevollmächtigten Zugang zu den

Räumlichkeiten des AN zu gewähren.

Die Dichtheitsprobe und die Funktionsprüfung sind detailliert zu dokumentieren und die Dokumentation

ist dann dem AG digital zu übergeben (siehe Punkt 5.3.5).

Nach den erfolgreichen Prüfungen sind die ULV-Zylinder wie unter den Punkten 4.1 und 4.4 beschrieben,

zusammen mit den beiden überholten Torzylindern, dem AG zu liefern.

4.4 Transport per Spedition

Transport von drei Mal vier Stück Hydraulikzylindern, bestehend aus je zwei Stemmtor- und ULV-

Zylindern. Der Transport erfolgt vom Bauhof Würzburg zum AN, um dann dort die Zylinder zu befunden

und gemäß Kapitel 4.2 und 4.3 zu überholen. Nach erfolgreichem Abschluss der Arbeiten an den

Zylindern, die Verbringung zurück zum AG am Bauhof Würzburg.

Die Zylinder werden dazu durch den AG ausgebaut bzw. ausgetauscht und transportbereit am Bauhof

Würzburg gelagert. Durch den Ein- bzw.- Ausbauaufwand muss mit insgesamt sechs gesonderten

Transportfahrten mit je vier Zylindern inklusive Transportgestell gerechnet werden (3x vier Zylinder vom

AG abholen und 3x vier Zylinder zu AG verbringen).

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Umbau und Überholung der Hydraulikzylinder an der Schleuse Limbach


Mit der ersten Abholung ist das Serviceboard (Zylindersteuerung) und der Kompakthydraulikantrieb

(KPA), mit der letzten Anlieferung ist das Serviceboard, das KPA und die Ersatzteile (auch die alten

Ventile) bzw. nicht verbauten Teile aber unter den Punkten 4.2.2, 4.2.3, 4.2.4, 4.3.2 und 4.3.3 zu

beschaffende Teile mit vorzusehen. Falls dies aus Platz- oder Gewichtsgründen nicht möglich ist, ist

durch den AN hier je eine extra Transportfahrt, per Spedition, je Richtung (AN-AG), für diese Teile, zu

Beginn und am Ende, miteinzupreisen.

Es stehen Stapler zum Be- und Entladen zur Verfügung. Die Ladungssicherung nach den gültigen

Vorschriften, der zu verbringenden Zylinder, soll durch den AN durchgeführt und mit eingepreist werden.

Der Bauhof ist sehr gut zu erreichen und es steht auch genügend Platz für LKWs zur Verfügung.

Liefer- und Abholadresse:

Bauhof Würzburg

Winterhäuser Straße 111

97084 Würzburg

Montag bis Donnerstag: 7:00 Uhr bis 15:00 Uhr

Freitag 7:00 Uhr bis 12:00 Uhr

Alle Abhol- und Liefertermine sind dem AG mindestens zwei Wochen vor der Abholung durch den AN

schriftlich mitzuteilen, um die nötigen Vorbereitungen treffen zu können.

4.5 Entsorgung

Nach Abschluss der Arbeiten an den Zylindern, sollen die alten WMS, Druckrohre, Ringmagnete, defekte

Ventile, Dichtungen, Schrauben, alte Abdeckhauben, Kleinteile und abgelassenes Hydrauliköl etc.

fachgerecht und nach allen geltenden gesetzlichen Umweltschutzrichtlinien und -auflagen entsorgt

werden.

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Umbau und Überholung der Hydraulikzylinder an der Schleuse Limbach


5 Technische Bearbeitung, Ablieferungsunterlagen

5.1 Vom Auftraggeber zur Verfügung gestellte Unterlagen

Der AG stellt keine Ausführungsunterlagen zur Verfügung. Im Auftragsfall wird ein Satz der vorhandenen

elektrotechnischen Bestandsunterlagen in digitaler Form für die technische Bearbeitung übergeben. Die

Zeichnungen liegen in den Formaten pdf, dxf, oder dwg vor.

5.2 Ausführungs- und Bestandsunterlagen

Folgende Vorschriften des AG sind bei der Erstellung der Ausführungs- und Bestandsunterlagen zu

beachten und anzuwenden:

ZTV-W – LB 202 Ausgabe 2010

VV-WSV 2107 Anlage 5 Ausgabe 2023

VV-WSV 1102 (Objektkatalog) mit 4.Ergänzung Ausgabe 2014

Richtlinie Datenlieferung Ri-DaLi Stand 04/2025

Datenmodelle sind in Kapitel 4 Seite 10 Ri-DaLi beschrieben.

Handbücher werden im Rahmen der WSV CAD Umgebung vom DLZ-IT übergeben (Kapitel

4.2 Ri-DaLi).

Für die Ausführungs- und Bestandsunterlagen muss die „Microstation-Umgebung“ verwendet werden.

PDF-A´s sind immer aus der Erzeugerdatei zu erstellen.

Sofern es sich bei den Ausführungsunterlagen um elektronisch erzeugte Unterlagen handelt, sind diese

in jedem Fall zusätzlich im Originalformat des Erzeugerprogramms mit zu übergeben.

Zeichnungen sind in jedem Fall im „DGN“-Format zu übergeben.

Die, über die bereits überreichten Ausführungsunterlagen hinausgehenden und für die Ausführung

benötigten bzw. vom AG zu stellenden Unterlagen, sind beim AG anzufordern.

Die zwingend zu verwendenden Layouts und Zeichnungsköpfe der digitalen Zeichnungen werden

zusammen mit den Ausschreibungsunterlagen seitens des AG zur Verfügung gestellt. Die genaue

Ausgestaltung der Zeichnungen ist in der Ri-DaLi detailliert beschrieben.

Alle Zeichnungsformate sind nach DIN herzustellen.

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Umbau und Überholung der Hydraulikzylinder an der Schleuse Limbach


Die Prüffrist beginnt erst mit dem Vorliegen korrekter und vollständiger Unterlagen. Der AG prüft die

erstellten technischen Unterlagen (Berechnungen, Zeichnungen, sonstige zu erstellende Unterlagen)

und gibt diese zur Ausführung frei (zeichnet bauvertraglich gegen).

5.3 Vom Auftragnehmer aufzustellende und zu liefernde Ablieferungsunterlagen

Es wird unterschieden zwischen „Ausführungsunterlagen“ und „Bestandsunterlagen“. Vom AN sind alle

Unterlagen gem. ZTV-W LB 202 Ausgabe 2010 aufzustellen und zu liefern.

In den Ausführungs- und Bestandsplänen sind die vom AG vorgegebene Zeichnungsköpfe mit der Orga-

Leiste nach Objektkatalog VV-WSV 1102 (2014) zwingend zu verwenden und einzutragen. Diese hat der

AN vor Erstellungsbeginn der Ausführungspläne beim AG anzufordern. Dabei sind die Systematik sowie

die Kennzeichnung der Pläne und der Geräte mit dem AG im Vorfeld abzustimmen und zu übernehmen.

Sämtliches Schriftgut (Protokolle, Gerätehandbücher, etc.) müssen sowohl in Papierform wie auch im

elektronischen Dokument auf DVD oder USB-Stick jeweils mit einem Deckblatt mit dem WSV-Schriftkopf

nach VV-WSV 2107 (2023) und VV-WSV 1102 (2014) versehen sein, siehe hierzu Anlage.

Alle Unterlagen sind in deutscher Sprache abzuliefern. In allen Zeichnungen, Berechnungen und

sonstigen Ablieferungsunterlagen sind die Größen in gesetzlichen Einheiten anzugeben.

Alle Ablieferungsunterlagen müssen gemäß ZTV-W LB 202 abgegeben werden. Die Planunterlagen in

PDF müssen mit intelligenten Hyperlinks und damit verfolgbaren Verweisen zu Strompfade,

Klemmleisten und Bauteillisten versehen sein.

Ferner ist die Kennzeichnung der Ordner und DVDs/USB-Sticks mit dem AG abzustimmen.

Alle im Rahmen der Maßnahme vom AN erstellten Nachweise, Prüfungen, Abnahmeprotokolle

usw. sind getrennt nach Bereichen übersichtlich in Ordnern gegliedert abzugeben. Die Bezeichnungen

dieser Dokumente sind mit dem AG abzustimmen.

5.3.1 Bauzeitenplan, Sicherheits- und Gesundheitsschutzplan

Der AN hat mit dem Angebot einen Bauzeitenplan vorzulegen. Der Bauzeitenplan ist fortzuschreiben.

Näheres hierzu in Abschnitt 3. der Baubeschreibung. Die Bauzeitenpläne sind in Microsoft-Project 2024

lesbaren Dateien zu liefern, zusätzlich auch als PDF-Datei.

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5.3.2 Technische Bearbeitung EMSR-Technik

Der AN hat in die übergebenen Zeichnungen die Änderungen an den elektrischen und

steuerungstechnischen Einrichtungen einzuarbeiten und die von ihm geänderten Seiten zu ersetzen.

Die Dokumentation ist wie folgt zu gliedern und muss mindestens enthalten:

• vollständiges Inhaltsverzeichnis

• Konformitätserklärung bzw. Einbauerklärung gem. EU-Maschinenverordnung

• statische und dynamische Berechnung

• ausführliche Anlagen- und Funktionsbeschreibungen

• Bedienungs- und Wartungsanweisungen

• Antriebsübersichten

• Fehler- und Störungstabelle mit Hinweisen zur Störungsbeseitigung

• Zeichnungen und Gerätestücklisten

• Ersatzteillisten für alle Komponenten inkl. Typangabe und Herstelleradresse

• Daten-, Typen-, und Merkblätter aller Komponenten mit Angabe des Herstellers

• Funktionsprüfungs- bzw. Probelaufprotokolle

• Abnahmeprotokolle

• Einstelldaten der verwendeten Geräte (Soll- und Istwert)

5.3.3 Ausführungsunterlagen

Der AN hat in die übergebenen Zeichnungen die Änderungen an den hydraulischen Einrichtungen und

an den konstruktiven Teilen einzuarbeiten und die von ihm geänderten Seiten zu ersetzen.

Dabei sind insbesondere die Änderungen an den Übersichten, Stücklisten, Konstruktionszeichnungen

der Kolbenstangen, Kolbendichtungen und Zylinderboden vorzunehmen. Es sind aber auch die neu zu

erstellenden Zeichnungen der dreiteiligen WMS-Abdeckhauben und WMS-Halter abzuliefern.

Des Weiteren sind auch in die Hydraulikpläne die Daten der neuen WMS inkl. Druckrohre und

Ringmagnete einzupflegen und Datenblätter der neuen Teile mitzuliefern.

Ausführungsunterlagen sind als Konstruktionsunterlagen, bzw. für den Bau/Änderung als

Konstruktionszeichnungen aller Details des Zylinders, bzw. der Änderungen am Zylinder mindestens in

folgendem Umfang in digitaler Ausfertigung als PDF-Datei zu übergeben:

Technische Zeichnungen des Zylinders inklusive aller konstruktiven Details, Artikelstücklisten

Für die neu zu erstellenden Bauteile müssen die Ausführungsunterlagen durch den AG geprüft und vor

Fertigung freigegeben werden. Siehe Punkt 3.4.1.

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5.3.4 Befundungsbericht

Es soll für jeden Zylinder ein ausführlicher Befundungsbericht mit Fotodokumentation erstellt werden. In

diesem sollen alle relevanten Bauteile des Zylinders mit dem Ist-Zustand dokumentiert werden, um auf

Schäden reagieren, bzw. die nötigen Instandsetzungsmaßnahmen erfassen zu können. Dieser ist mit

dem AG zu besprechen, um nötige Arbeiten außerhalb des vorgesehenen Umfangs, der in Punkt 4

beschrieben ist, beurteilen und in Auftrag geben zu können.

Die Befundungsberichte sollen am Ende Teil der Bestandsdokumentation werden und entsprechend

Punkt 5.3.6 übergeben werden.

5.3.5 Dokumentation der Druckprüfung und der Funktionsprüfung

Je Zylinder sind aussagekräftige und detaillierte Protokolle der Druckprüfung und der Funktionskontrolle

anzufertigen und dem AG zu übergeben.

Aus dem Protokoll der Druck- und Dichtigkeitsprüfung müssen der Prüfdruck, die Prüfdauer, der

Druckverlust und etwaige Leckagen ersichtlich sein. Es soll je ein Foto, für die Stangenseite und die

Kolbenseite, mit dem unter Druck stehenden Zylinder und angeschlossenen Druckmesser mit dem

eingestellten Prüfdruck beigefügt sein.

Im Protokoll der Funktionsprüfung muss zum einen die Anzahl der störungsfreien Probefahrten, als auch,

aus einer der Probefahrten, für jedes WMS der Anfangsstromwert und der Endstromwert für Zylinder ein-

bzw. ausgefahren angegeben sein. Es sind hier auch die realen Betriebsdrücke beim Aus- bzw. Einfahren

der Zylinder anzugeben.

Alle Protokolle sollen auch hier Teil der Bestandsdokumentation werden und wie unter 5.3.6 beschrieben

an den AG übergeben werden.

5.3.6 Bestandsunterlagen

Nach Abschluss der Maßnahme sind die Bestandsunterlagen 2-fach in Weißpapier und 2-fach auf

DVD/USB-Stick für jedes selbständige Objekt abzuliefern (VV-WSV 1102 Teil II 0.1.2 selbständiges

Objekt: Objekt auf die Objektart-Teil III). Die Bestandsunterlagen sind in Ordner Größe A4 nach Vorgaben

des AG abzuliefern.

Die Ausführungsunterlagen, Zeichnungen und Elektropläne sind in den Formaten dgn/dwg (MicroStation)

und PDF (Adobe Acrobat) auf DVD/USB-Stick zu übergeben. Technische Zeichnungen sind zwingend

im Microstation Format „DGN“ zu übergeben.

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Umbau und Überholung der Hydraulikzylinder an der Schleuse Limbach


Alle Bestandsunterlagen (Pläne, Zeichnungen, Bedienungsanleitungen, Gerätehandbücher usw.) sind

vom Auftragnehmer gem. ZTV-W LB 202 Ausgabe 2010 mit dem Vermerk „Die Übereinstimmung mit der

Ausführung wird bestätigt, Ort, Datum, Unterschrift“ (siehe ZTV-W 202 (71)) zu versehen und im Original

handschriftlich zu unterschreiben.

Neben den entsprechend dem Ist-Zustand korrigierten Ausführungsunterlagen zählen dazu:

• Bedienungsanleitung

• Komplette Stückliste mit Angaben über Hersteller, Typ, Anzahl, und Bestellangaben.

• Gerätekennzeichnungen

• Pläne (Technische Zeichnungen des Zylinders und aller Anbauteile)

• Planunterlagen verwendeter Geräte

• Prüfprotokolle nach EN 60204-1

• Befundungsberichte

• Protokolle der Funktions- und Dichtigkeitsprüfung

• Gerätehandbücher und Geräteunterlagen aller Baueinheiten und Systeme (Wegmesssystem)

• Planänderungen bestehender Einrichtungen (Stromlauf-, Klemmen- und Aufstellungspläne sowie Stück- und Gerätestücklisten)

• Verbale Funktionsbeschreibung der erstellten steuerungstechnischen Anlagen

• techn. Datenblätter

• Abnahmeprotokolle

• Konformitätserklärung bzw. Einbauerklärung gemäß EU-Maschinenverordnung

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6 Angaben zum Leistungsverzeichnis

6.1 Allgemeines zum Leistungsverzeichnis

Die im Leistungsverzeichnis anzugebenden Einheits- und Pauschalpreise sind auf Grundlage der

gesamten Verdingungsunterlagen zu ermitteln.

Der AN hat sich vor Abgabe des Angebots über die Lage der Baustelle, ihre Zugänglichkeit und alle

sonstigen, für die Preisermittlung und Durchführung der Arbeiten wichtigen Tatsachen durch

Besichtigungen und Erkundigungen zu unterrichten. Mit der Abgabe des Angebotes bestätigt er, dass er

diese Unterrichtung vorgenommen und sich über alle anderen Unterlagen und Bedingungen der

Ausschreibung informiert hat. Erschwernisse, die sich aus der Nichtbeachtung der vorstehenden

Verpflichtungen ergeben haben, berechtigen den AN nicht zu Ansprüchen.

Die Angebotspreise umfassen alle Haupt- und Nebenkosten einschließlich Vorhalten und Unterhalten

der Geräte, Fahrzeuge, Umschlagstellen etc. und alle sonstigen Bauhilfsmittel und Baubehelfe,

Betriebsstoffe, die für die verdingungsgemäße Durchführung der ausgeschriebenen Leistungen

erforderlich sind, soweit die Verdingungsunterlagen nicht ausdrücklich Ausnahmen aufführen.

Alle Anmerkungen und „Hinweise“ innerhalb des Leistungsverzeichnisses sind Vertragsbestandteile, die

kalkulatorisch in den entsprechenden vorhandenen Positionen zu berücksichtigen sind.

Bieterangaben sind, wo gefordert, in die Freizeilen der einzelnen Leistungspositionen der Leistung und

in den Formblättern einzutragen. Die Bieterangaben dienen als Information für den AG und/oder zum

Nachweis der Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit, ggf. der technischen Ausrüstung des

Bieters. Grundlegende Abweichungen während der Ausführung sind nur mit Zustimmung des AG

zulässig.

Wenn gefordert, sind vom AN die für die Ausführung der Leistung vorgesehenen maßgeblichen Geräte

anzugeben. Diese Angaben entbinden den AN nicht von der Verpflichtung, die für die vertragsgemäße

Ausführung der Leistung erforderlichen Geräte einzusetzen bzw. vorzuhalten.

Das LV stellt eine Ergänzung/Erweiterung zur Leistungsbeschreibung dar. Die Leistungsbeschreibung

alleine umfasst nicht alle Leistungen in vollem Umfang. Hierfür ist das LV mit den Leistungspositionen

heran zu ziehen.

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Baubeschreibung

Umbau und Überholung der Hydraulikzylinder an der Schleuse Limbach


6.2 Prüfung der Ausschreibungsunterlagen

Der Bieter hat vor Angebotsabgabe eine aufmerksame und vollständige Prüfung der

Ausschreibungsunterlagen auf Vollständigkeit, Plausibilität, Machbarkeit und Funktionalität

vorzunehmen. Zeitnah nach Feststellung, jedoch spätestens mit Abgabe des Angebotes ist der Bieter

verpflichtet, eventuelle Bedenken gegen die Art der Ausführung und die Art der Vorgehensweise, falls

begründet, schriftlich bekannt zu geben.

Nach Auftragserteilung kann sich der AN nicht mehr auf etwaige Unklarheiten, Unvollständigkeiten oder

Widersprüchlichkeiten der Ausschreibung berufen. Auch wenn für besondere Erschwernisse keine

gesonderten Positionen vorgesehen sind, hat er diese in seinen Angebotspreisen zu berücksichtigen.

6.3 Vollständigkeit des Angebots

Der Bieter hat bei der Preiskalkulation immer die gesamte Leistungsbeschreibung und das gesamte

Leistungsverzeichnis, sowie alle sonstigen mitgeltenden Unterlagen bezüglich Definition der

Schnittstellen zu den anderen LV-Positionen zu berücksichtigen. Sämtliche Vormerkungen, Vorschriften

und Beschreibungen von Fertigteilherstellern sind bei der Preisermittlung zu berücksichtigen, soweit sie

nicht den Forderungen dieser Ausschreibung entgegenstehen. Kosten für Fracht und Verpackung sowie

das Auf- und Abladen sind in den entsprechenden LV-Positionen zu erfassen.

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7 Zeitablauf

Es ist vorgesehen den Umbau der Zylinder ab ca. KW 47 2026 zu beginnen. Das heißt, dass die ersten

vier Zylinder inkl. Serviceboard und KPA ab dieser KW im Bauhof Würzburg abholbereit stehen.

Diese sollten danach dann innerhalb von ca. fünf Wochen, wieder angepasst, überholt und geprüft dem

AG geliefert werden (KW 51).

Der Bauhof benötigt dann ca. fünf Wochen um diese Zylinder einzubauen und die nächsten beiden Paare

zur Abholung bereitzustellen. Diese können dann ca. in KW 03 geholt werden.

Nach der Bereitstellung durch den AN (ca. KW 09 2027), können die letzten vier Zylinder dann in der KW

12 2027 geholt und bis KW 17 abschließend umgebaut und geliefert (inkl. Serviceboard, KPA, Ersatzteile,

bestellte aber nicht benötigte Teile) werden.

Geplant ist, dass der Ablauf inkl. Bestandsdokumentation spätestens in KW 19 abgeschlossen ist.

Anlagen

• AU01 Schleusenübersichtsplan Limbach • AU02 Übersichtsplan Bauhof Würzburg • AU03 Torzylinderplan komplett • AU04 Hydraulikplan • AU05 Datenblatt H3-Sensorrohr • AU06 Fachbeitrag Exzellent • AU07 Adapterkabelfotos • AU08 ULV-Zylinderplan komplett • AU09 Fotos Stemmtorzylinder • AU10 Fotos ULV-Zylinder

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