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HTC Uhlenhorst Mülheim e.V.
Offenes Verfahren Nicht Offenes Verfahren Verhandlungsverfahren – An die interessierten Bieter –
Angebote sind einzureichen bis
Datum: 13.11.2026
Uhrzeit: 12:00 Uhr
Aufforderung zur Abgabe eines Angebots (VOB/A EU 2. Abschnitt)
Bauvorhaben: Sanierung und Erweiterung von Sportstätten Hockey- und Tennisclub Uhlenhorst Mühlheim e.V.
Angebot für Bauleistungen – Trockenbauarbeiten
Folgende beigefügte Anlagen sind Bestandteil der Vergabeunterlagen:
1 - Angebotsaufforderung und Angebotsbedingungen 2 - Formulare zum Nachweis der Eignung 3 - Angebotsformular 4 - Aufgliederung der Einheitspreise 5 - Formulare Preisermittlung (Formular VHB 221 und 222) 6 - Besondere Vertragsbedingungen 7 - Zusätzliche Vertragsbedingungen 8 - Besondere Vertragsbedingungen TVgG NRW 8.1 - 241 VHB-Formblatt_Abfall 9 - Leistungsverzeichnis (pdf- und GAEB-Format) 10 - Bauzeitenplan 11 - Baustelleneinrichtungsplan 12 - Amtlicher Lageplan 13 - Information Datenverarbeitung 14 - Baulogistikhandbuch 15 - Anlagen, Pläne und Gutachten
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16 - Hinweise zur Nutzung der Vergabeplattform und Angebotseinreichung 17 - Muster Gewährleistungsbürgschaft 18 - Muster Vertragserfüllungsbürgschaft
-
Bei der Erstellung des Angebotes sind die beigefügten Angebotsbedingungen zu beach- ten.
-
Es ist beabsichtigt, die in beiliegendem Leistungsverzeichnis bezeichneten Leistungen zu vergeben im Namen und für Rechnung des
Hockey- und Tennisclub Uhlenhorst Mülheim Uhlenhorstweg 19 45479 Mülheim an der Ruhr Vereinsregisternummer (Amtsgericht Duisburg): 50713
- Auskünfte und Fragen:
Ausschließlich über die Vergabeplattform:
https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4D6VMW0Y
- Vorlage von Nachweisen und Erklärungen
Eignungsnachweise
4.1 Persönliche Lage / Zuverlässigkeit
Die hier geforderten Erklärungen und Nachweise sind vom Bieter und bei Bietergemein- schaften jeweils von allen Mitgliedern vorzulegen.
Mit dem Angebot sind vorzulegen:
soweit zutreffend: Bietergemeinschaftserklärung.
Hierfür ist das Formular I "Erklärung der Bietergemeinschaft" zu verwen- den.
Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen.
Diese Erklärung ist durch die Abgabe des den Vergabeunterlagen beigefügten Formulars II „Eigenerklärung zur Zuverlässigkeit“ zu erbringen.
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Erklärung zu § 19 Abs. 3 MiLoG
Hierfür ist das Formular III „Erklärung zu § 19 Abs. 3 MiLoG“ zu verwen- den.
Eigenerklärung zur Umsetzung von Artikel 5k Absatz 1 der Verordnung (EU) Nr. 833/2014 des Rates vom 8. April 2022 in der Fassung des Art. 1 Ziff. 22 der Verordnung (EU) 2023/1214 des Rates vom 23. Juni 2023.
Hierfür ist das Formular IV „Eigenerklärung zur Umsetzung von Artikel 5k Absatz 1 der Verordnung (EU) Nr. 833/2014 des Rates vom 8. April 2022 in der Fassung des Art. 1 Ziff. 22 der Verordnung (EU) 2023/1214 des Rates vom 23. Juni 2023“ zu verwenden.
Aktueller Auszug aus dem Handelsregister oder einem gleichwertigen Ver- zeichnis.
4.2 Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Die hier geforderten Erklärungen und Nachweise sind vom Bieter bzw. einer Bieterge- meinschaft als solcher oder getrennt von jedem Mitglied vorzulegen.
Mit dem Angebot sind vorzulegen:
Eigenerklärung über das Bestehen einer Betriebshaftpflichtversicherung mit ei- ner Deckungssumme von 1,5 Mio. EUR für Sachschäden, 3 Mio. EUR für Per- sonenschäden und 1,5 Mio. EUR für Vermögensschäden (2-fach maximiert) oder eine entsprechende Absichtserklärung, dass ein Abschluss im Falle der Zuschlagserteilung erfolgen wird.
Hierfür ist das Formular V „Eigenerklärung zur Betriebshaftpflichtversiche- rung“ zu verwenden.
Erklärung zum Gesamtumsatz des Unternehmens in EUR (netto) jeweils bezo- gen auf die letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre. Hierfür ist das Formular VI „Eigenerklärung zum Umsatz“ zu verwenden und vollständig auszufüllen.
Mindestanforderung: Ein Mindestgesamtumsatz von 1 Mio. EUR (netto) der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre muss im Mittel erreicht oder über- schritten worden sein. Andernfalls erfolgt ein Ausschluss.
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4.3 Technische Leistungsfähigkeit
Die hier geforderten Erklärungen und Nachweise sind vom Bieter bzw. einer Bieterge- meinschaft als solcher oder getrennt von jedem Mitglied vorzulegen.
Mit dem Angebot sind vorzulegen:
Es sind Eigenerklärungen über mindestens 3 unterschiedliche Referenzen über Trockenbauarbeiten innerhalb der letzten 5 Jahre mit einem Auftragsvolumen von mind. je 0,5 Mio. EUR (netto) inklusive jeweils einer aussagekräftigen Kurz- beschreibung des Auftragsinhalts einzureichen. Für die Referenzen gilt, dass eine Benennung des Auftraggebers und eines Ansprechpartners sowie die An- gabe des Auftragswertes und des Ausführungszeitraumes vorzunehmen ist. Es werden nur Referenzen gewertet, die schlussabgenommen sind.
Hierfür ist das Formular VII „Unternehmens-Referenz“ zu verwenden.
4.4 Für den Einsatz von Nachunternehmern mit oder ohne Eignungsleihe sind fol- gende sonstige Unterlagen einzureichen:
Ein Bieter kann andere Unternehmen als Unterauftragnehmer und/oder Eignungsverlei- her einsetzen.
Diese sind im Angebot unter Verwendung von Formular VIII zu benennen. Im Hinblick auf die Einreichung zusätzlicher Unterlagen sind 3 Fälle zu unterscheiden:
Fall 1: Für die Benennung eines Unterauftragnehmers ohne Eignungsleihe hat der Bie- ter zusätzlich für jeden Unterauftragnehmer einzureichen: die zum Nachweis der Eig- nung zur Berufsausübung des Unterauftragnehmers unter Abschnitt „Eintragung in das Handelsregister“ der EU-weiten Bekanntmachung aufgeführten Unterlagen allesamt mit Ausnahme der Formulare I und IV.
Fall 2: Für die Benennung eines Unternehmens als Unterauftragnehmer mit Eignungs- leihe bezogen auf die technische oder berufliche Leistungsfähigkeit hat der Bieter zu- sätzlich einzureichen: (i) die unter Abschnitt „Technische und berufliche Leistungsfähig- keit“ der EU-weiten Bekanntmachung bezeichneten Unterlagen für diesen Dritten in dem Umfang, in dem sich der Bieter auf die Kapazitäten des Dritten zum Nachweis der Leis- tungsfähigkeit beruft, (ii) die unter Abschnitt „Eintragung in das Handelsregister“ der EU- weiten Bekanntmachung aufgeführten Unterlagen jeweils allesamt auch von diesem be- nannten Dritten mit Ausnahme der Formulare I und IV, (iii) eine Verpflichtungserklärung von dem Unterauftragnehmer unter Verwendung von Formular IX.
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Hinweis zu Fall 2: Ein Bieter oder eine Bietergemeinschaft kann im Hinblick auf Nach- weise für die erforderliche berufliche Leistungsfähigkeit wie die einschlägige berufliche Erfahrung die Kapazitäten anderer Unternehmen nur dann in Anspruch nehmen, wenn diese die Leistung, für die diese Kapazitäten benötigt werden, tatsächlich erbringen wer- den.
Fall 3: Für die Benennung eines Unternehmens als Eignungsverleiher bezogen auf die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit hat der Bieter zusätzlich einzureichen: (i) Formular VI gemäß Abschnitt „Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit“ der EU-weiten Bekanntmachung, (ii) die unter Abschnitt „Eintragung in das Handelsregister“ der EU-weiten Bekanntmachung aufgeführten Unterlagen jeweils allesamt von dem Eig- nungsverleiher mit Ausnahme der Formulare I und IV, (iii) eine Verpflichtungserklärung von dem Unterauftragnehmer unter Verwendung von Formular X.
Hinweis zu Fall 3: Das Unternehmen wird in haftungsrechtlicher Hinsicht mit dem Zu- schlagsempfänger als Gesamtschuldner behandelt.
Es wird darauf hingewiesen, dass ein anderes Unternehmen nicht nur ein selbständiges, von dem Bieter rechtlich verschiedenes Unternehmen sein kann, sondern hierunter auch ein konzernverbundenes/-angehöriges Unternehmen zu verstehen ist.
4.5 Für präqualifizierte Unternehmen:
Bitte geben Sie im Angebot Ihre Präqualifikationsnummer an und in welchem Umfang Sie sich auf Ihre Präqualifikation berufen, insbesondere durch Benennung der entspre- chenden Unterlagen.
Hinweis: Für den Fall, dass ein Bieter bereits in dem Präqualifikationsverzeichnis des Vereins für Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. eingetragen ist, kann auf die Bei- fügung derjenigen Erklärungen und Nachweise verzichtet werden, die die Eintragung ins Präqualifikationsverzeichnis abdeckt. Im Übrigen sind diese einzureichen.
ABER: Die gem. Nr. 4.1 der Aufforderung zur Angebotsabgabe aufgeführte „Eigener- klärung zur Zuverlässigkeit“ (Formular II) ist aufgrund der darin enthaltenen Erklärung zum Nichtvorliegen der Ausschlussgründe auch von präqualifizierten Unternehmen einzureichen!
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4.6 Nachforderung
Fehlende Unterlagen, deren Vorlage mit dem Angebot gefordert war, werden nach § 16a EU VOB/A
nachgefordert.
teilweise nachgefordert, und zwar folgende Unterlagen:
nicht nachgefordert.
- Einzureichende Unterlagen
Eine Übersicht aller einzureichenden Unterlagen und Erklärungen/Nachweise sind der „Checkliste der einzureichenden Unterlagen“ in Ziff. 17 der Angebotsbedingungen zu entnehmen.
- Die Vergabe nach Losen wird vorbehalten:
ja nein
Angebote können abgegeben werden für:
nur ein Los ein oder mehrere Lose alle Lose.
- Nebenangebote sind zugelassen:
ja nein nur in Verbindung mit einem Hauptangebot
- Mehrere Hauptangebote
Die Abgabe von mehr als einem Hauptangebot ist
zugelassen.
Werden mehrere Hauptangebote abgegeben, muss jedes aus sich heraus zu- schlagsfähig sein. § 13 Absatz 1 Nummer 2 VOB/A gilt für jedes Hauptangebot.
nicht zugelassen.
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- Elektronische Angebotsabgabe
mit fortgeschrittener Signatur.
mit qualifizierter Signatur zugelassen.
Eine elektronische Angebotsabgabe in Textform ist zugelassen.
Bei elektronischer Angebotsübermittlung in Textform muss der Bieter zu erkennen sein; falls vorgegeben, ist das Angebot mit der geforderten Signatur/dem geforder- ten Siegel zu versehen. Das Angebot ist zusammen mit den Anlagen bis zum Ab- lauf der Angebotsfrist über die Vergabeplattform der Vergabestelle zu übermitteln.
- Angebotswertung:
Kriterien für die Wertung der Haupt- und ggf. Nebenangebote
Zuschlagskriterium: Preis
Der Preis wird aus der Wertungssumme des Angebotes ermittelt. Die Wertungs- summen werden ermittelt aus den nachgerechneten Angebotssummen, insbeson- dere unter Berücksichtigung von Nachlässen.
Mehrere Zuschlagskriterien gemäß Angebotsbedingungen.
- Nachprüfungsstelle im Falle einer Ausschreibung oberhalb der EU-Schwellen- werte
Vergabekammer Westfalen bei der Bezirksregierung Münster Albrecht-Thaer-Straße 9 48147 Münster vergabekammer@bezreg-muenster.nrw.de 0251 411-1604 0251 411-2165
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Angebotsbedingungen
Sanierung und Erweiterung von Sportstätten / Erdarbeiten
- Auftraggeber und Kontaktstelle
Auftraggeber ist der Hockey- und Tennisclub Uhlenhorst Mülheim, Uhlenhorstweg 19, 45479 Mülheim an der Ruhr.
Kontaktstelle und Stelle für den Eingang der elektronischen Angebote ist:
https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4D6VMW0Y
Sämtliche Kontaktaufnahmen sind ausschließlich über den Kommunikationskanal der Deutsche eVergabe unter den zuvor genannten Link zu führen.
- Auftragsgegenstand
Der ehrenamtlich geführte Hockey- und Tennisclub Uhlenhorst Mülheim ("HTCU" / "Auf- traggeber") aus Mülheim an der Ruhr wurde am 20. August 1920 gegründet. Zwei Ho- ckey-Kunstrasenplätze, eine Hockeyhalle, zwölf Tennisplätze und eine Tennishalle ste- hen den Mitgliedern zur Verfügung. Bekannt geworden ist der Verein durch seine Ho- ckeyabteilung. Die Herren sind mit weitem Abstand Rekordtitelträger in Deutschland. Der HTCU arbeitet am Ausbau seines Bundesstützpunktes Hockey und erhält dafür öf- fentliche Förderung vom Bund und dem Land NRW.
Der HTCU betreibt den Aus- und Umbau seines Vereinsgeländes. Es wird zum einen daran gearbeitet eine Zweifach-Hockeyhalle nebst Athletikzentrum als Bundesstütz- punkt Hockey neu zu errichten (nachfolgend "Förderprojekt"). Zum anderen soll eine be- stehende Hockey- und Tennishalle in einer Dreifach-Tennishalle umgebaut werden (nachfolgend "Vereinsprojekt"). Beide Projekte sind zeitgleich zu verwirklichen, da zwi- schen den Gebäudeteilen enge bauliche Wechselwirkungen bestehen.
Die vorliegende Ausschreibung betrifft die Vergabe von Trockenbauarbeiten.
Die Einzelheiten ergeben sich aus der EU-weiten Bekanntmachung sowie dem Leis- tungsverzeichnis.
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- Geltendes Vergaberecht
Das Vergabeverfahren erfolgt nach Abschnitt 2 der "Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen", Teil A "Allgemeine Bestimmungen für die Vergabe von Bauleistungen" (VOB/A EU).
- Angebotskosten
Für die Bearbeitung des Angebotes wird keine Vergütung gewährt. Angebotsunterlagen sind kostenfrei zuzusenden.
- Fristen
Das Angebot muss vor Ablauf der Angebotsfrist am 13. November 2026, 12:00 Uhr in elektronischer Form über die Vergabeplattform eingegangen sein. Eine öffentliche Sub- mission findet nicht statt. Verspätet eingehende Angebote werden nicht berücksichtigt.
Die Bindefrist endet am 12. Januar 2027. Bis zum Ablauf dieser Frist sind Bieter an abgegebene Angebote gebunden.
- Leistungszeitraum
Es gilt der Bauzeitenplan. Mit Zuschlagserteilung ist am Anfang/Mitte Dezember 2026 zu rechnen.
- Hinweise zur Angebotserstellung
7.1 Form
Das Angebot ist ausschließlich in elektronischer Form über die Vergabeplattform einzu- reichen.
7.2 Sprache
Verfahrenssprache ist Deutsch. Die Angebote sind in all ihren Bestandteilen in deutscher Sprache abzufassen.
7.3 Formulare
Für die Angebotserstellung sind die von dem Auftraggeber zur Verfügung gestellten For- mulare zu verwenden. Teilweise sind darüber hinaus aber auch eigene Unterla- gen/Nachweise beizubringen (siehe Checkliste!).
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7.4 Nachforderung fehlender Nachweise
Es gilt § 16a EU VOB/A.
- Preise
8.1 Hinweis zu Preisangaben
Das beigefügte Leistungsverzeichnis muss vollständig ausgefüllt werden. Es gelten die Vorgaben des Leistungsverzeichnisses. Sollte das Kurz-LV verwendet werden, erkennt der Bieter das Lang-LV an. Um die Nutzung der beigefügten GAEB-Datei wird gebeten.
Skonto wird nicht gewertet. Nicht zu wertende Preisnachlässe bleiben Inhalt des Ange- botes und werden im Fall der Auftragserteilung Vertragsinhalt.
8.2 Auftragskalkulation
Darüber hinaus behält sich der Auftraggeber vor, die komplette Auftragskalkulation/Ur- kalkulation vor Auftragserteilung zu verlangen. Diese muss mindestens getrennt die Ein- zelkosten der Teilleistungen, die Baustellengemeinkosten, die Allgemeinen Geschäfts- kosten, Wagnis und Gewinn ausweisen. Wenn es zum Zwecke der Angebotsprüfung erforderlich ist, wird der Auftraggeber die komplette Auftragskalkulation schon früher ver- langen.
- Eignung
9.1 Allgemeines
Öffentliche Aufträge werden nur an fachkundige und leistungsfähige, d.h. geeignete Un- ternehmen vergeben.
9.2 Eignungsnachweise der Bieter
Jeder Bieter hat die Erklärungen/Nachweise zum Nichtvorliegen von Ausschlussgrün- den, zum Nachweis der beruflichen Befähigung, zur wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit und zur technischen Leistungsfähigkeit mit der Angebotseinreichung in der jeweils vor- geschriebenen Form vorzulegen (siehe Checkliste!).
- Zuschlagskriterien
Der Zuschlag ergeht auf das wirtschaftlichste Angebot. Einziges Zuschlagskriterium ist der Preis.
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- Wettbewerbsbeschränkende Absprachen
Wettbewerbsbeschränkende Absprachen in Bezug auf die Vergabe sind unzulässig und führen zum Ausschluss des betroffenen Angebots.
- Fragen und Hinweise zum Verfahren
Technische, kaufmännische und rechtliche Fragen und Hinweise betreffend die Aus- schreibung sind ausschließlich an die benannte Kontaktstelle über den zuvor benannten Link zu richten. Der Auftraggeber wird diese jeweils zeitnah beantworten. Die Fragen und Hinweise werden zusammen mit den gewünschten zusätzlichen Auskünften allen interessierten Unternehmen, die die Vergabeunterlagen angefordert haben, in anonymi- sierter Form zur Verfügung gestellt.
- Vollständigkeit der Unterlagen
Die interessierten Unternehmen haben sich zu vergewissern, dass die Vergabeunterla- gen (einschließlich aller Anlagen) vollständig sind. Geht das interessierte Unternehmen davon aus, dass die Unterlagen unvollständig sind, hat es die eingangs benannte Kon- taktstelle des Auftraggebers unverzüglich darauf hinzuweisen.
- Unklarheiten und Widersprüche in den Vergabeunterlagen
Enthalten die Vergabeunterlagen, insbesondere die Leistungsbeschreibung, die Ange- botsbedingungen oder sonstige seitens der Vergabestelle herausgereichte Dokumente nach Auffassung eines interessierten Unternehmens oder Bieters Unklarheiten, die die Preisermittlung und Kalkulation beeinflussen können, so hat der Bieter die eingangs be- nannte Kontaktstelle des Auftraggebers unverzüglich darauf hinzuweisen.
Ebenso hat ein interessiertes Unternehmen oder Bieter die eingangs benannte Kontakt- stelle des Auftraggebers auf eventuelle Widersprüche in den Vergabeunterlagen, insbe- sondere den Bewerbungsbedingungen und sonstigen Dokumenten, unverzüglich auf- merksam zu machen. Diese Hinweispflicht gilt ausdrücklich auch für mögliche Unklar- heiten oder Widersprüche in der Leistungsbeschreibung.
- Urheberrechte
Sämtliche Urheberrechte an allen im Rahmen der Leistungserbringung eingebrachten Konzepten, Materialien etc. sind – soweit rechtlich zulässig – mit der Vergütung abge- golten. Eine gesonderte Vergütung ist ausgeschlossen.
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- Daten
Die Vergabestelle fragt bei dem Wettbewerbsregister bei dem Bundeskartellamt an, ob hinsichtlich des Bieters, der den Zuschlag erhalten soll, Eintragungen im Wettbewerbs- register vorliegen.
Die von den Bietern erbetenen, personenbezogenen Angaben werden im Rahmen des Vergabeverfahrens verarbeitet und gespeichert (Art. 13 und 14 DSGVO). Die Angaben sind Voraussetzung für die Berücksichtigung des Angebotes der Bieter.
- Liste der einzureichenden Unterlagen (Checkliste)
Dem Angebot sind die nachfolgend genannten Unterlagen, Erklärungen und Nachweise beizufügen.
Für den Fall, dass ein Bieter bereits in dem Präqualifikationsverzeichnis des Vereins für Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. eingetragen ist, kann auf die Beifügung der Erklärungen und Nachweise verzichtet werden, die die Eintragung ins Präqualifikati- onsverzeichnis abdeckt. In diesem Fall hat der Bieter mitzuteilen, welche Erklärungen und Nachweise abgedeckt sind. Im Übrigen sind diese einzureichen.
Hinweis: Die gem. Ziffer 4.1.1 der Aufforderung zur Angebotsabgabe aufgeführte Ei- generklärung zur Zuverlässigkeit (Formular II) ist aufgrund der darin enthaltenen Erklä- rung zum Nichtvorliegen der Ausschlussgründe gem. §§ 123, 124 GWB auch von präqualifizierten Unternehmen einzureichen!
Einzureichende Unterlagen sind im Übrigen:
• Angebotsformular
• Leistungsverzeichnis in .pdf und im GAEB-Format (ausgefüllt)
• Erklärung der Bietergemeinschaft (Formular I), sofern zutreffend
• Eigenerklärung zur Zuverlässigkeit (Formular II)
• Aktueller Auszug aus dem Handels- oder Berufsregister oder einem gleich- wertigen Verzeichnis
• Erklärung zu § 19 Abs. 3 MiLoG (Formular III)
• Eigenerklärung zur Umsetzung von Artikel 5k Absatz 3 der Verordnung (EU) 2022/576 des Rates vom 8. April 2022 (Formular IV)
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• Eigenerklärung zur Betriebshaftpflichtversicherung (Formular V)
• Eigenerklärung zum Umsatz (Formular VI)
• Eigenerklärung Unternehmens-Referenz (Formular VII)
• Verzeichnis der Unterauftragnehmer und Eignungsverleiher (Formular VIII), sofern zutreffend
• Verpflichtungserklärung des Dritten zur Eignungsleihe der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit (Formular IX), sofern zutreffend
• Verpflichtungserklärung des Dritten zur Eignungsleihe der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit (Formular X), sofern zutreffend
Der Auftraggeber behält sich vor, nachträglich, ggf. noch vor Zuschlagserteilung, außer- dem ggf. folgende Dokumente abzufragen:
• Angaben zur Kalkulation
• Aufgliederung der Einheitspreise
• Freistellungsbescheinigung des zuständigen Finanzamtes gem. § 48 EStG,
• komplette Auftragskalkulation/Urkalkulation (in geschlossenem Umschlag),
• Nachweise, dass die mit dem Angebot eingereichten Eigenerklärungen und in Kopie eingereichten Nachweise wahrheitsgemäß erfolgt sind,
• Auszug aus dem Gewerbezentralregister,
• Verpflichtungserklärung der Nachunternehmer, sofern vorgesehen.
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