KITA-Dattenberg_EntwS_Vorgaben.pdf

Tragwerksplanung für den Neubau einer Kindertagesstätte in Dattenberg

Extrahierter Dokumenttext · Stand: 26.10.2026, 08:35 (Europe/Berlin)

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Entwässerungsstudie im Rahmen des Bebauungsplans

GESETZLICHE VORGABEN

WHG: Schmutz- und Regenwasser getrennt ableiten

WGH: Niederschlagswasser örtlich an Wasserhaushalt zurückgeben: möglichst versickern, sonst ortsnah in Gewässer leiten

in Normen und öffentl. Richtlinien genauere Angaben zum Umgang mit Regenwasser, hier relevant:

 DWA-Arbeitsblatt 102 Teil 1+2: „gewässerverträgliche Einleitung“ = hydraulische und stoffliche Prüfung und gfls. Maßnahmen des anfallenden Wassers und des Gewässers  DWA-Merkblatt 102 Teil 4: Wasserhaushaltsbilanz – die Änderung am Wasserhaushalt im Hinblick auf Verdunstung, Grundwasserneubildung und Direktabfluss sollen im 10 %-Bereich bleiben – bereits im frühen Bebauungsplanstadium Maßnahmen prüfen + dokumentieren  DIN 1986-100: Überflutungsnachweis –Gefährdungsprüfung zum Schutz des Bauvorhabens und der Umgebung bei Starkregen, gfls. Maßnahmen in Bebauungsplan festschreiben

Schmutzwasser

  • da stoffliche Belastung im häuslichen Rahmen nur technische Ableitung relevant  Anschlussmöglichkeit im Freigefälle, gfls. HA-Dimension bei eigener Kantine

Regenwasser

  • stoffliche Belastung für Verkehrsflächen (auch Parkplätze) und Dächer mit Kupfer- oder Zinkabdeckung – Teilbereiche müssen vorbehandelt werden, bei Versickerung ist Regenbehandlung generell erforderlich  mgl. Standorte sind zu prüfen und gfls. im Bebauungsplan festzulegen
  • hydraulische Belastungsfähigkeit Umgebung und Gewässer wesentlich für Ableitungs- möglichkeiten und Einleitung ins Grundwasser (Versickerung) oder ins Gewässer (mit vorheriger Regenrückhaltung)  Standorte mit Flächengrößen sind zu prüfen und im Bebauungsplan festzulegen

Bemessung Leitungen:

auf Grundstück  5-jährliches Regenereignis üblich, gfls. höher für Überflutungsnachweis außerhalb Grundstück  5-jährliches Regenereignis, bei 30 a keine Überflutung

Bemessung Versickerung / Regenrückhaltung:

abhängig von Gefährdung der Umgebung: mindestens 10- jährliches Regenereignis, bei mangelnder Leistungsfähigkeit des Gewässers bzw. dessen Verrohrung bis zu 100 a

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Entwässerungsstudie im Rahmen des Bebauungsplans

Maßnahmen Überflutungsschutz:

Leitungsprüfung auf Grundstück (Gebäude durch Architekt) für 30- gfls. 100-jährlichen Regen, Anordnung z. B. von Mulden und flachen Bereichen für schadlose Wasseransammlung, sonst überwiegend konstruktiv (Keller- und ebenerdige Türen und Fenster sichern)

Maßnahmen Wasserhaushaltsbilanz:

Maßnahmen zur Reduzierung der Auswirkungen auf:  alle Merkmale: Verzicht auf Maximalbebauung z. B. durch wasserdurchlässige Beläge, Dachbegrünung, gfls. Rückbau versiegelter Flächen  Verdunstung: Dach- und Flächenbegrünung, Baumanpflanzung, oberirdische Versickerung, Regenwassernutzung für Bewässerung, Anlegen offener Wasserflächen  Grundwasserneubildung: Flächenbegrünung, Versickerung  Direktabfluss: Flächenbegrünung, Dachbegrünung, Versickerung, Regenwassernutzung

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Entwässerung KITA Dattenberg

angeschlossene Gesamtfläche AGebäude mit extens. DachbegrünungZufahrt und Parkplätze (+ Kreisstraße)Versiegelte Nebenflächen (Wege/Spielbereich)Grünflächen (geschätzt)
0,64 ha0,08 ha0,18 ha0,15 ha0,23 ha
58 %50 %100 %100 %0 %

Befestigte Fläche A = 0,64 ha x 58 % = 0,37 ha u

 Aufteilung der Bereiche Richtung „Im Heister“ und „Hauptstraße“ noch unklar

Regenart:Einleitungsregen 1-jährlich 15 MinutenBemessungsregen Grundstück 5-jährlich 5 MinutenBemessungsregen Ableitung 5-jährlich 10 Minuten
Regenhöhe:103,3 l/(s x ha)283,3 l/(s x ha)201,7 l/(s x ha)
Abflussbeiwerte:0,6070,7040,704
Abflussmengen:40 l/s130 l/s90 l/s

KOSTRA-Rasterfeld: S / Z 149105

Drosselmenge: 10 % des r  Q = 0,64 ha x 10 % x 103,3 l/(s x ha) 15, 1 Dr

Q = 7 l/s Dr

Jährlichkeit:5102050100
Erforderliches Speichervolumen pro ha A : u230 cbm285 cbm340 cbm430 cbm515 cbm
Erforderliches Speichervolumen gesamt:85 cbm105 cbm125 cbm160 cbm190 cbm

Wasserhaushaltsbilanz:

Urzustand: 64,5 % Verdunstung / 23,6 % Grundwasserneubildung / 11,9 % Abfluss

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