[Seite 1]
GUTACHTEN
Projekt-Nr. Ausfertigungs-Nr. Datum
2211873(1b) -- 13.10.2021
Neubau Hohenberg-Verbundschule, 72108 Rottenburg am Neckar
– Geotechnischer Bericht –
Auftraggeber
Stadt Rottenburg am Neckar Hochbauamt Marktplatz 18 72108 Rottenburg am Neckar
gm/ast
HPC AG Telefon: 07472 158-0, Fax: 07472 158-111 Schütte 12 – 16 Internet: www.hpc.ag 72108 Rottenburg a. N. E-Mail: rottenburg@hpc.ag
[Seite 2]
– Seite 2 – zum Gutachten Nr. 2211873(1b) Neubau Hohenberg-Verbundschule, in 72108 Rottenburg am Neckar – Geotechnischer Bericht –
INHALT: Seite
1 Zusammenfassung.................................................................................................... 5 2 Veranlassung und Unterlagen................................................................................... 6 3 Angaben zum Bauvorhaben und Baufeld ................................................................. 7 3.1 Allgemeine Standortangaben .......................................................................... 7 3.2 Anmerkung zu den geodätischen Höhen ......................................................... 8 3.3 Geplante Baumaßnahme ................................................................................. 8 3.4 Bestandsgebäude ............................................................................................ 8 3.5 Geologische und hydrologische Übersicht ...................................................... 9 3.6 Altlasten, Kampfmittel, Leitungen .................................................................... 9 4 Untersuchungsumfang ............................................................................................ 10 4.1 Untersuchungskonzept .................................................................................. 10 4.2 Geländearbeiten ............................................................................................ 10 4.3 Bodenmechanische und -physikalische Laboruntersuchungen ..................... 10 4.4 Chemische Laboruntersuchungen ................................................................. 11 5 Baugrund – Schichtenaufbau des Untergrunds ...................................................... 11 6 Grundwasser ........................................................................................................... 14 6.1 Hydrogeologische Verhältnisse, Bemessungswasserstand, Versickerung ... 14 6.2 Betonaggressivität/Expositionsklasse ............................................................ 14 7 Orientierende schadstoffbezogene Untersuchungen .............................................. 14 7.1 Vor-Ort-Befunde, Verdachtsmomente, Untersuchungsumfang ..................... 15 7.2 Analysenergebnisse ...................................................................................... 15 8 Bautechnische Klassifizierung (Boden/Fels) und Erdbeben ................................... 16 8.1 Homogenbereiche ......................................................................................... 16 8.2 Bodenmechanische Kennwerte ..................................................................... 17 8.3 Erdbeben ....................................................................................................... 17 9 Gründung von Bauwerken ...................................................................................... 18 9.1 Bestandgebäude ............................................................................................ 18 9.2 Neubau .......................................................................................................... 19 9.3 Allgemeine Angaben zur Gründung ............................................................... 20 9.4 Mischgründung .............................................................................................. 21 9.4.1 Bereich Cluster und Freiflächen ......................................................... 21 9.4.2 Bereich Atrium .................................................................................... 22 9.4.3 Bereich geplantes Untergeschoss ..................................................... 22 9.4.4 Übersicht zulässiger Sohlspannungen ............................................... 23 9.5 Einheitliche vertiefte Gründung ...................................................................... 24 9.6 Elastisch gebettete Bodenplatte .................................................................... 24 9.7 Rüttelstopfsäulen ........................................................................................... 25 9.8 Tragschichtaufbau unter der Bodenplatte ...................................................... 26 9.9 Gründungsempfehlung .................................................................................. 26
HPC_2211873(1b)_Gu.docm
[Seite 3]
– Seite 3 – zum Gutachten Nr. 2211873(1b) Neubau Hohenberg-Verbundschule, in 72108 Rottenburg am Neckar – Geotechnischer Bericht –
INHALT: Seite
10 Ergänzende Angaben zum Bauvorhaben ............................................................... 27 10.1 Verfüllung von Bestandskellern ..................................................................... 27 10.2 Schnittstelle Nahwärme ................................................................................. 27 10.3 Abdichtung/Schutz des Gebäudes vor Durchfeuchtung ................................ 28 10.4 Aushubsohle, Arbeitsplanum ......................................................................... 28 10.5 Aushub, Wiederverwendung und Entsorgung ............................................... 29 10.6 Baugrubenböschungen .................................................................................. 30 10.7 Bauwasserhaltung ......................................................................................... 30 11 Schlussbemerkungen.............................................................................................. 31
TABELLEN:
Tabelle 1: Orientierende abfallrechtliche Einstufung ...................................................... 15 Tabelle 2: Bodenklassifizierung (nach DIN 18 196, DIN 18 300-2012 und DIN 18 301-2012) .......................................................................................... 16 Tabelle 3: Bodenmechanische Kennwerte für erdstatische Berechnungen ................... 17 Tabelle 4: Übersicht FFB- und FS-Höhen Bestand ........................................................ 19 Tabelle 5: Gründungstiefen Neubau ............................................................................... 20 Tabelle 6: Maximal zulässige Sohlspannung zur Vordimensionierung von Einzel- und Streifenfundamenten (Setzungen s ≤ 2 cm) ............................... 23 Tabelle 7: Übersicht der Setzungen und Bettungsmoduln ............................................. 25
ABBILDUNGEN:
Abbildung 1: Rückbau Bestand und geplanter Neubau (rote Umrandung) ........................ 18
HPC_2211873(1b)_Gu.docm
[Seite 4]
– Seite 4 – zum Gutachten Nr. 2211873(1b) Neubau Hohenberg-Verbundschule, in 72108 Rottenburg am Neckar – Geotechnischer Bericht –
ANLAGEN:
1 Planunterlagen 1.1 Übersichtslageplan, Maßstab ca. 1 : 25.000 1.2 Lagepläne 1.2.1 Lageplan der Aufschlusspunkte, Maßstab 1 : 500 1.2.2 Lageplan mit Höhen und OK Hochterrassenschotter, Maßstab 1 : 500 1.3 Profilschnitte, Maßstab ca. 1 : 250
2 Baugrundaufschlüsse 2.1 Profil Rammkernsondierungen RKS 1 – RKS 5 2.2 Rammdiagramme Rammsondierung DPH 1 – DPH 4
3 Bodenmechanische und -physikalische Laboruntersuchungen 3.1 Zusammenfassung der Laborergebnisse 3.2 Korngrößenverteilung 3.3 Konsistenzbestimmung
4 Chemische Laboruntersuchungen 4.1 Ergebnisdarstellung abfallrechtliche Einstufung (VwV Boden BW) 4.2 Prüfbericht SGS INSTITUT FRESENIUS GmbH, Radofzell
5 Kenndaten für Boden und Fels nach VOB 2019 (ATV)
HPC_2211873(1b)_Gu.docm
[Seite 5]
– Seite 5 – zum Gutachten Nr. 2211873(1b) Neubau Hohenberg-Verbundschule, in 72108 Rottenburg am Neckar – Geotechnischer Bericht –
1 Zusammenfassung
Im Zuge der Umgestaltung der Schulanlagen am Hohenberg plant die Stadt Rottenburg am Neckar den Neubau der Hohenberg-Verbundschule auf dem Grundstück der momentan be- stehenden Hohenberg-Werkrealschule. Die HPC AG, Standort Rottenburg am Neckar, wurde mit der Erstellung eines Geotechnischen Berichts beauftragt.
Der 3-geschossige, teilweise unterkellerte Neubau besteht planmäßig aus einem u-förmigen Clusterbereich und einem Atriumsbereich, welche miteinander verbunden sind. Das bisherige Schulgebäude wird bis auf Teile des Bestandskellers (u. a. der Wärmeverteiler) rückgebaut.
Zur Untergrunderkundung wurden fünf Rammkernsondierungen und vier Rammsondierungen abgeteuft. Der Untergrund im Baufeld gliedert sich in bindige Deckschichten aus überwiegend halbfesten, stellenweise aufgeweichten, bindigen Auffüllungen, weichem bis halbfestem Löss-/Verwitterungslehm und verlehmten Hochterrassenschottern, und den ab ca. 8 – 10 m zur Tiefe vermuteten Schichten der Grabfeld-Formation.
Bei den Untergrunderkundungen wurde kein Grundwasser angetroffen. Generell kann es im Bereich der bindigen Deckschichten zu aufstauendem Sicker- und Schichtwasser kommen. Durchlässigkeiten sind für die bindigen Deckschichten und den tieferen Untergrund (Bereich der Hochterrassenschotter) als gering bis sehr gering einzustufen.
Aus den Auffüllungen wurden zwei Proben im chemischen Labor untersucht. Diese beiden Proben weisen keine verwertungsrelevanten Schadstoffgehalte (Abfallrechtliche Einstufung Z0 nach VwV) auf.
Der abzubrechende Bestand liegt teilweise innerhalb des späteren Neubaugrundrisses. Da- her ist der Gebäudeabbruch und die Verfüllungen der Abbruchgruben bei der Planung und Ausführung der Neubaugründung im Detail mit zu betrachten bzw. abzustimmen.
Es wird eine Mischgründung empfohlen, bei der zum einen über Einzel- und Streifenfunda- mente in den gut verdichteten Auffüllungen in den Bereichen der Kellerverfüllungen und zum anderen über mit Betonplomben bis in die Hochterrassenschotter vertiefte Einzel- und Strei- fenfundamente im Bereich der Freiflächen und des Clusters gegründet wird.
Eine einheitlich vertiefte Gründung bis in die verlehmten Hochterrassenschotter, ist ebenso wie eine Gründung über eine elastische gebettete Bodenplatte alternativ denkbar. Bei der elastisch gebetteten Bodenplatte sind jedoch die stark wechselnden Auflagerbedingungen (verfüllte Bestandskeller, teilweise aufgelockerte Abbruchgruben, natürlich anstehende, wei- che Lehme etc.) zu beachten. Die Bestandskeller, welche im Grundriss der späteren Neubau- maßnahme liegen, sind lagenweise tragfähig zu verfüllen.
Ohne Sicherungsdrainagen sind erdberührende Bauteile gegen aufstauendes Sickerwasser nach DIN 18 533 (W2.1-E bis 3 m Einbindung des Gebäudes in den Untergrund) abzudichten.
Bei offenen Baugruben sind die Böschungen mit ≤ 60 in mindestens steifen und mit ≤ 45 in weichen Böden anzulegen. Bis 1,75 m Tiefe kann die Baugrube senkrecht ausgehoben werden, wenn der 1,25 m über der Sohle anstehende Bereich unter 45 ° geböscht wird und steife bindige Böden anstehen.
HPC_2211873(1b)_Gu.docm
[Seite 6]
– Seite 6 – zum Gutachten Nr. 2211873(1b) Neubau Hohenberg-Verbundschule, in 72108 Rottenburg am Neckar – Geotechnischer Bericht –
2 Veranlassung und Unterlagen
Die Stadt Rottenburg am Neckar plant im Zuge der Umgestaltung der Hohenberg-Schulanlage den Neubau der Verbundschule auf der Fläche der bisherigen Hohenberg-Werkrealschule in der Jahnstraße 25 – 27 in Rottenburg am Neckar.
Die HPC AG, Standort Rottenburg am Neckar, wurde am 03.05.2021 auf Basis des Angebots Nr. 1211873 vom 20.04.2021 mit der Baugrunderkundung und Erstellung eines Geotechni- schen Berichts zu diesem Bauvorhaben beauftragt.
Im vorliegenden Gutachten werden die Baugrundverhältnisse und, im Hinblick auf das ge- plante Bauvorhaben, die Tragfähigkeit der anstehenden Bodenschichten sowie die mögliche Gründungsausführung beschrieben und bewertet. Orientierende chemische Untersuchungen an Proben aus dem Auffüllungshorizont werden beschrieben und daraus resultierende Ver- wertungsmöglichkeiten angegeben.
Zur Bearbeitung unseres Gutachtens stehen uns folgende Unterlagen zur Verfügung:
Pläne zum Bauvorhaben, Werner Sobek AG, K9 Architekten, Wellhäuser Vermessung, Ar- chitekt Neusch
[1] Werner Sobek AG: Hohenbergschule Rottenburg, Tragwerksplanung Leistungsphase 2, pdf vom 12.03.2021 [2] K9 Architekten: HSR – Hohenbergschule Rottenburg, Flurst.-Nr. 4718, Jahnstraße 25 – 27, 72108 Rottenburg a. N., Grundriss Fundament + Decke über UG, Maßstab 1 : 100, pdf vom 10.02.2021 [3] K9 Architekten: HSR – Hohenbergschule Rottenburg, Flurst.-Nr. 4718, Jahnstraße 25 – 27, 72108 Rottenburg a. N., Grundriss Untergeschoss, Maßstab 1 : 200, pdf und dwg vom 11.03.2021 [4] K9 Architekten: HSR – Schnitte, Maßstab 1 : 200, pdf vom 11.03.2021 [5] Wellhäuser Vermessung: Hohenbergschule Jahnstraße 25 – 27, 72108 Rottenburg, Schnitte / Grundriss 1. UG / Grundriss 2. UG, Maßstab 1 : 100, Vorabzug vom 28.09.2020 als pdf und dwg [6] Architekt Neusch: Volksschule Rottenburg/N., Katholischer Trakt, Fundamentplan, Maß- stab 1 : 50, vom 22.08.1960 [7] Architekt Neusch: Volksschule Rottenburg/N., Spezialklassen, Fundamentplan, Maßstab 1 : 50, vom 07.12.1960 [8] Architektengemeinschaft Cohrs/Hönle: Erweiterung der Hohenberschule, 72108 Rotten- burg am Neckar, Schnitt A-A/B-B/Fassade, Maßstab 1 : 50/10, vom 01.09.1995
Unterlagen zu Geologie, Grundwasser, Gelände
[9] Landesanstalt für Umwelt, Baden-Württemberg (LUBW): Kartendienste (http://udo.lubw.baden-wuerttemberg.de): Hochwasserrisikomanagement, Schutzge- biete, abgerufen am 07.06.2021 [10] Landesamt für Geologie, Rohstoffe und Bergbau Baden-Württemberg (LGRB): Karten- viewer zu Geologie, Ingenieurgeologie (http://maps.lgrb-bw.de), abgerufen am 07.06.2021
HPC_2211873(1b)_Gu.docm
[Seite 7]
– Seite 7 – zum Gutachten Nr. 2211873(1b) Neubau Hohenberg-Verbundschule, in 72108 Rottenburg am Neckar – Geotechnischer Bericht –
Unterlagen zu benachbarten Gutachten, HPC AG
[11] BV Grundschule Hohenberg, Rottenburg am Neckar, Baugrund- und Gründungsgutach- ten, Projekt-Nr. 2172914, vom 12.10.2017 [12] Neubau Heizungspufferspeicher Hohenbergschule, 72108 Rottenburg a. N., Geotechni- scher Bericht, Projekt-Nr. 2212105, vom 16.06.2021
Grundlagen der Schadstoffbewertung
[13] Umweltministerium Baden-Württemberg: Verwaltungsvorschrift für die Verwertung von als Abfall eingestuftem Bodenmaterial vom 14. März 2007 (GABI. Nr. 4, S. 172), Gültig- keit verlängert bis zum Inkrafttreten der Änderung zur Bodenschutzverordnung, längstens bis 31. Dezember 2021 (GABI. Nr. 10, S 331) [14] Verordnung über Deponien und Langzeitlager (Deponieverordnung – DepV) vom 27. Ap- ril 2009 [15] Bundes-Bodenschutz- und Altlastenverordnung (BBodSchV) vom 12. Juli 1999 [16] Gesetz zum Schutz vor schädlichen Bodenveränderungen und zur Sanierung von Alt- lasten (Bundes-Bodenschutzgesetz – BBodSchG) vom 17.03.1998 [17] Umweltministerium Baden-Württemberg: Vorläufige Hinweise zum Einsatz von Baustoff- recyclingmaterial vom 13.04.2004, zul. ergänzt am 12.10.2004 [18] Verordnung über das Europäische Abfallverzeichnis (Abfallverzeichnisverordnung – AVV) vom 10.12.2001 (BGBl. I S. 3379), zul. geändert 17. 07.2017
3 Angaben zum Bauvorhaben und Baufeld 3.1 Allgemeine Standortangaben
Name/Bezeichnung: Neubau Hohenberg-Verbundschule, Rottenburg am Neckar Adresse: Jahnstraße 25 – 27, 72108 Rottenburg am Neckar, Landkreis Tübingen Lage: Hohenberg-Schulgelände an der Seebronner Straße, nördlich vom Stadtzentrum Rottenburg am Neckar, (vgl. Anlagen 1.1 und 1.2.1) UTM-Koordinaten: Zone 32U Ostwert: 49 53 40 Nordwert: 53 70 112 Lage des Baufelds: Flurstück 4718, z. T. überlappend mit Bestandsgebäude Geländehöhe: ca. +368 bis +371 m ü. NHN Morphologie: eben, nach Westen leicht ansteigendes Gelände Frühere Nutzung: unbekannt, Im Zuge der Bebauung des Hohenberg-Geländes mit Schul- und Spielplatzanlagen großflächige Umgestaltung Aktuelle Nutzung: Hohenberg-Werksrealschule und Spielplatzflächen Vorfluter: Neckar, ca. 1 km Vorbehaltsgebiete: festgesetztes Wasserschutzgebiet Kiebingen (WSG- Nr. 416210) mit Rechtsverordnung des Landratsamts Tübingen vom 07.11.2007, Wasserschutzzone III B
HPC_2211873(1b)_Gu.docm
[Seite 8]
– Seite 8 – zum Gutachten Nr. 2211873(1b) Neubau Hohenberg-Verbundschule, in 72108 Rottenburg am Neckar – Geotechnischer Bericht –
Besonderheiten: Rückbau des Bestandsgebäudes mit Erhalt von Teilen der Un- terkellerung (u. a. Nahwärme)
3.2 Anmerkung zu den geodätischen Höhen
Seit Juli 2017 ist das Deutsche Haupthöhennetz DHHN2016 gültig (m ü. NHN, Meter über Normalhöhennull). Die Abweichungen zwischen DHHN92 und DHHN2016 betragen örtlich bis zu mehreren Zentimetern. Aus den zur Verfügung stehenden Unterlagen kann das zugrunde liegende Bezugssystem nicht immer eindeutig abgeleitet werden.
Sämtliche Höhen im Gutachten werden mit der Bezeichnung „m ü. NHN“ angegeben.
Eine Überprüfung der Höhenangaben im Zuge der weiteren Planung wird empfohlen.
3.3 Geplante Baumaßnahme
Der 3-geschossige Neubau besteht planmäßig aus einem u-förmigen Clusterbereich und ei- nem Atriumsbereich, welche miteinander verbunden sind. Der Clusterbereich hat Abmessun- gen von ca. 55 x 35 m, das Atrium Abmessungen von ca. 35 x 25 m.
Das bisherige Schulgebäude wird bis auf Teile des Bestandskellers (u. a. der Wärmeverteiler) rückgebaut. Die belassenen Kellerbereiche sollen in das neue Gebäude integriert werden.
Die Fertigfußbodenhöhe des Clusterbereichs liegt planmäßig bei +370,40 m ü. NHN, die des Atriums bei +369,55 m ü. NHN und somit überwiegend knapp oberhalb des derzeitigen Ge- ländes. Somit liegen die FFB-Höhen zum einen knapp unterhalb (Cluster), zum anderen knapp oberhalb (Atrium) des derzeitigen Geländeniveaus.
Nach derzeitiger Tragwerksplanung der Werner Sobek AG [1] ist die Gründung, mit angenom- menen Baugrundverhältnissen aus dem Gutachten zur Grundschule der HPC AG [11], über Einzel- und Streifenfundamente welche über Betonplomben tiefergeführt sind, vorgesehen.
3.4 Bestandsgebäude
Die bestehende Werkrealschule umfasst die 1960 gebauten Gebäudeteile (E-Bau, S-Bau, K-Bau und Eingangshalle) und den 1995 hinzugekommenen Erweiterungsbau. Bei dem K- Bau und dem Erweiterungsbau handelt es sich um Flachbauten, welche mit Einzel- und Strei- fenfundamenten tiefergeführt sind. Der S-Bau, E-Bau und die Eingangshalle sind im Über- schneidungsbereich mit der geplanten Schule 1- bis 2-geschossig unterkellert. Nördlich an den S-Bau angrenzend befinden sich Kellerräume für Nahwärme und ein BHKW, welche als einzige Gebäudeteile des Bestands erhalten werden sollen. Detaillierte Angaben zu den Grün- dungstiefen sind dem Kapitel 9.1 zu entnehmen.
HPC_2211873(1b)_Gu.docm
[Seite 9]
– Seite 9 – zum Gutachten Nr. 2211873(1b) Neubau Hohenberg-Verbundschule, in 72108 Rottenburg am Neckar – Geotechnischer Bericht –
3.5 Geologische und hydrologische Übersicht
Laut LGRB-Kartenviewer [10] bzw. Vorerkundungen [11], [12] besteht der Untergrund aus Gesteinen der Grabfeld-Formation (kmGr), welche von viele Meter mächtigen quartären Deck- schichten aus Löss, Lösslehm, Verwitterungslehm und Hochterrassenschottern sowie zu- oberst von künstlichen Auffüllungen überlagert sind.
Bei Löss handelt es sich um einen äolisch abgelagerten Schluff. Durch Verwitterungs- und Bodenbildungsprozesse kann der Tonanteil steigen bis hin zur Bildung von Lösslehm. Durch die Lösung des Karbonatgehalts durch kohlensäurehaltige Sickerwässer und Wiederausfäl- lung in Poren können sog. Lösskindl entstehen.
Die Hochterrassenschotter sind schwach bis stark verlehmte Flusskiese oder -sande.
Bei der Grabfeld-Formation kmGr (ehemals „Gipskeuper“) handelt es sich um rot- und violett- braune, grüne und graue Tonsteine, welche z. T. dolomitisch und gipshaltig sein können.
Das Baufeld liegt außerhalb von Hochwassergefahrengebieten.
3.6 Altlasten, Kampfmittel, Leitungen
Aus der Vornutzung ergeben sich keine Anhaltspunkte für das Vorliegen einer schädlichen Bodenveränderung (SBV)/Altlast gemäß [16]. Ein offizieller Auszug aus dem Bodenschutz- und Altlasterkataster (BAK) kann der Grundstückseigentümer bei Bedarf bei der Bodenschutz- behörde im Landratsamt Tübingen beantragen.
Unabhängig davon können in den natürlich anstehenden Böden und Gesteinen natürliche (geogen-bedingte) Erhöhungen einzelner Schadstoffparameter – insbesondere der Schwer- metalle auftreten.
In diesem Gutachten wurde eine orientierende chemische Untersuchung beschränkt auf den Fall des Antreffens künstlicher Auffüllungen ausgeführt.
Für die Baugrunderkundung durch Rammkern- und Rammsondierungen wurde auf eine Kampfmittelerkundung durch Luftbildauswertung verzichtet.
Vor Beginn von Erd- und Tiefbauarbeiten wird von den ausführenden Firmen in der Regel eine offizielle Bestätigung gefordert, dass keine weiteren Maßnahmen zur Kampfmittelerkundung erforderlich sind. Es wird empfohlen, frühzeitig vor Baubeginn eine Luftbildauswertung auf mögliche Kampfmittel durch ein entsprechend qualifiziertes Büro oder den Kampfmittelbesei- tigungsdienst Baden-Württemberg zu veranlassen.
Auf dem Gelände liegen diverse Leitungen. Im Zuge der Umgestaltung des Schulgeländes plant die Stadtwerke Rottenburg GmbH derzeit die Umverlegung einer bestehenden Nahwär- meleitung nordwestlich der bestehenden Schule. Zeitnah vor der Ausführung von Erdarbeiten sind die aktuellen Leitungen und Kanäle zu erheben.
HPC_2211873(1b)_Gu.docm
[Seite 10]
– Seite 10 – zum Gutachten Nr. 2211873(1b) Neubau Hohenberg-Verbundschule, in 72108 Rottenburg am Neckar – Geotechnischer Bericht –
4 Untersuchungsumfang 4.1 Untersuchungskonzept
Der Baugrund ist bis unter den Einflussbereich der geplanten Baumaßnahme zu erkunden. Das geplante Bauvorhaben bindet ca. 1,0 m in den Untergrund ein (frostsichere Mindestein- bindetiefe). Demzufolge reicht die erforderliche Erkundungstiefe je nach Gründungsvariante und Bauwerkslasten bis ca. 6 m unter GOK bzw. 4 m unter Fundamentsohle.
Die geplanten Sondierungen werden bis zur Rammbarkeitsgrenze abgeteuft. Erkundet wird das Niveau des Übergangs der gering tragfähigen bindigen Deckschichten (Löss, Löss- lehm/Verwitterungslehm) zu den mäßig tragfähigen verlehmten Hochterrassenschottern (HTS) und der tiefere Verlauf der HTS bis zum Übergang zu den festen bzw. felsigen Festge- steinen der Grabfeld-Formation.
Zur Erkundung des Festgesteins waren keine Kernbohrungen vorgesehen, da die Baumaß- nahme nicht in das Festgestein einbindet.
4.2 Geländearbeiten
Am 25./26.05.2021 wurden folgende Geländearbeiten ausgeführt:
Abteufen von fünf Rammkern- (RKS) und vier Rammsondierungen (DPH) bis zur Ober- kante Fels bzw. Erreichen von Sondierhindernissen (erreichte Tiefe zwischen 4,2 und 11,6 m u. GOK)
Entnahme von Bodenproben (Stichproben aus den einzelnen Bodenschichten)
Die Lage der Baugrundaufschlüsse ist im Lageplan unter Anlage 1.2.1 dokumentiert. Die Son- dierprofile sind in Anlage 2.1, die Rammdiagramme in Anlage 2.2 dargestellt.
Nach Abschluss der Sondierarbeiten wurden sämtliche Sondierlöcher mit Quellton/Ton-Ze- mentsuspension verfüllt.
4.3 Bodenmechanische und -physikalische Laboruntersuchungen
An ausgesuchten Bodenproben wurden folgende Untersuchungen durchgeführt (vgl. An- lage 3):
24 Stück Wassergehalt (DIN EN ISO 17 892-1:2015-03)
4 Stück Korngrößenverteilung (DIN EN ISO 17 892-4:2017-04)
3 Stück Bestimmung des Feinanteils (nach DIN EN ISO 17 892-4:2017-04)
2 Stück Konsistenzgrenzen (DIN EN ISO 17 892-12:2018-10)
4 Stück Glühverlust (DIN 18 128:2002-12)
HPC_2211873(1b)_Gu.docm
[Seite 11]
– Seite 11 – zum Gutachten Nr. 2211873(1b) Neubau Hohenberg-Verbundschule, in 72108 Rottenburg am Neckar – Geotechnischer Bericht –
4.4 Chemische Laboruntersuchungen
An zwei Mischproben aus den jeweiligen Tiefenbereichen der Auffüllungen der RKS 3 bzw. RKS 4 wurden folgende chemische Analysen durchgeführt:
Analysen auf den Parameterumfang nach VwV Boden BW [13] (vgl. Anlage 4.2)
5 Baugrund – Schichtenaufbau des Untergrunds
In den Sondierungen wurden folgende Bodenschichten angetroffen:
Auffüllungen
Löss-/ Verwitterungslehm
Hochterrassenschotter
Grabfeld-Formation (vermutet)
Entsprechend der Altaufschlüsse der Grundschule [11] und des Heizungspufferspeichers [12] sowie der aktuellen Profilansprachen, den Ergebnissen der bodenmechanischen Laborversu- che und den Ergebnissen der Rammsondierungen lassen sich die Schichten wie folgt be- schreiben.
Auffüllungen
Tiefe: bis ca. 2,0 m u. GOK Anmerkung: im Bereich der bestehenden Unterkellerungen ist mit grö- ßeren Mächtigkeiten zu rechnen. Zudem kann ggf. die Zusammenset- zung in den nicht erkundeten Bereichen abweichen (z. B. Tragschicht unter den Bodenplatten Bestand). Bodenansprache: Schluff, schwach tonig bis tonig, schwach sandig bis stark sandig, schwach kiesig bis kiesig, bereichsweise schwach steinig, mit gerin- gen Fremdbestandsanteilen aus Ziegelbruch, braun, dunkelbraun, be- reichsweise rostfleckig, meist halbfest bis fest, bereichsweise weich bis breiig (RKS 3) Wassergehalt: an fünf Proben bestimmt, W = ca. 15 – 27 %, Median = 23 %, Mittel- N wert = 22 % Glühverlust: Probe RKS 3/0,7 – 1,1 m: 6,7 % (mittel organisch nach DIN EN ISO 14 688-2) Probe RKS 4/1,0 – 1,5 m: 6,1 % (mittel organisch) Bodenart: bindiger Boden (TL/TM, bereichsweise SU* nach DIN 18 196) Rammsondierung: DPH 1 ca. N = 1 – 13, entspricht weicher bis halbfester Konsistenz, 10 Übergang zu anstehendem Löss-/Verwitterungslehm teilweise an- hand Schlagzahlen nicht erkennbar
HPC_2211873(1b)_Gu.docm
[Seite 12]
– Seite 12 – zum Gutachten Nr. 2211873(1b) Neubau Hohenberg-Verbundschule, in 72108 Rottenburg am Neckar – Geotechnischer Bericht –
Löss- /Verwitterungslehm
Tiefe: bis ca. 2,4 – 4,6 m u. GOK (Mächtigkeit ca. 0,4 – ca. 3,9 m) Bodenansprache: Schluff, sehr schwach tonig bis tonig, schwach feinsandig bis sandig, bereichsweise mit Eisen-Mangan-Konkretionen oder weißen Schalen- resten, braun (hell bis dunkel), beige, ocker, weich bis halbfest Wassergehalt: an 12 Proben bestimmt, W = ca. 13 – 27 %, Median = 19,6 %, Mittel- N wert = 19,2 % Konsistenzgrenzen: Probe RKS 2/1,1 – 2,0 m: mittel plastischer Ton (I = 21,0, w = 41,2), P L steif-halbfest (I = 0,99). C Probe RKS 4/1,5 – 2,6 m: mittel plastischer Ton (I = 22,5, w = 40,3), P L steif (I = 0,90). C Glühverlust: Probe RKS 2/0,9 – 1,1 m: 5,5 % (schwach organisch nach DIN EN ISO 14 688-2) Probe RKS 3/2,0 – 2,4 m: 6,4 % (mittel organisch) Bodenart: feinkörniger Boden (TM nach DIN 18 196) Rammsondierung: DPH 1 – DPH 4 ca. N = 1 – 4, entspricht einer weichen bis weich – 10 steifen Konsistenz Diese geringen Schlagzahlen stehen im Widerspruch zu der beschrie- benen Konsistenz in den Rammkernsondierungen. Bei Lössböden ist dies auf ein brüchiges Korngerüst zurückzuführen, das bei entspre- chenden Belastungen leichter zusammenbricht als dies z. B. bei einem Verwitterungslehm der Fall ist. Diese Eigenschaften sind bei der Fest- legung der bodenmechanischen Rechenwerte, insbesondere dem Steifemodul, zu berücksichtigen.
Hochterrassenschotter, verlehmt
Tiefe: bis ca. 7,7 – 10,4 m u. GOK (Mächtigkeit ca. 4,1 – 7,1 m) Bodenansprache: Kies, schwach steinig bis steinig, schluffig bis stark schluffig, schwach tonig bis tonig, schwach sandig, hellgraubraun, braun, schwach feucht bis trocken, bindige Matrix oftmals weich bis weich-steif Wassergehalt: an sieben Proben bestimmt, W = ca. 6 – 10 %, Median = 7,7 %, Mit- N telwert = 8,1 % Kornverteilung: Bandbreite Feinkornanteil 20 – 33 %, Median 23,5 %, Mittelw. = 22 % Sand 16 – 43 %, Kies 26 – 60 % Einzelbestimmungen: Probe RKS 1/4,8 – 5,7: Bodengruppe GU* (Kies-Schluff-Gemisch), Feinanteil (Schluff/Ton) = ca. 28 %, Sand ca. 18 %; Kies ca. 55 % Probe RKS 2/3,5 – 4,5: Bodengruppe GU* (Kies-Schluff-Gemisch), Feinanteil (Schluff/Ton) = ca. 22 %, Sand ca. 19 %; Kies ca. 60 % Probe RKS 3/2,4 – 3,3: Bodengruppe GU* (Kies-Schluff-Gemisch), Feinanteil (Schluff/Ton) = ca. 25 %, Sand ca. 16 %; Kies ca. 60 %
HPC_2211873(1b)_Gu.docm
[Seite 13]
– Seite 13 – zum Gutachten Nr. 2211873(1b) Neubau Hohenberg-Verbundschule, in 72108 Rottenburg am Neckar – Geotechnischer Bericht –
Probe RKS 4/3,3 – 4,3: Bodengruppe GU* (Kies-Schluff-Gemisch), Feinanteil (Schluff/Ton) = ca. 28 %, Sand ca. 24 %; Kies ca. 48 % An drei weiteren Einzelproben wurde lediglich der Feinkornanteil be- stimmt. Hier ergaben sich Werte zwischen 20 und 22 %. Bei dem benachbarten Bauvorhaben [12] [Heizungspufferspeicher] wurde ein Feinkornanteil von 33 % bestimmt. Bodenart: gemischtkörniger Boden (GU*, Kies-Schluff-Gemisch, nach DIN 18196), lagenweise sind feinkörnige Böden (Feinkornanteil
40 %) oder sandig dominierte Bereiche (SU*, Sand-Schluff-Ge- misch) nicht auszuschließen Rammsondierung: DPH 1 – DPH 4, ca. N = 2 – 50, meist 7 – 20 (mitteldichte bis dichte 10 Lagerung), Bereiche mit geringen Schlagzahlen (N = 2 – 7) deuten 10 auf Zwischenlagen mit höherem bindigem Anteil und/oder sandige La- gen hin. Bereiche mit hohen Schlagzahlen (N = 25 – 50) können mit 10 einem hohen Kies- bzw. Steinanteil, geringen bindigen Anteilen und sehr dichter Lagerung korreliert werden. Das Rammprofil der DPH 1 zeigt als einziges nicht das für fluviatile Kiesablagerungen typische Sägezahnmuster, welches den Wechsel mittels dichter und sehr dichter Lagen bei wechselndem Feinkornanteil darstellt. Die Schlagzahlen sind hier, bis auf den obersten ca. halben Meter, durchgängig bei ca. N = 7 – 12 und stellen eine lediglich mit- 10 teldichte Lagerung dar. Im oberen Bereich ist mit einer stärkeren Ver- lehmung zu rechnen.
Grabfeld-Formation kmGr, vermutet
Die Grabfeld-Formation wurde nicht direkt erkundet. Das Einsetzen der Schichten dieser For- mation wird, im Gegensatz zu dem sägezahn-artigen Muster der Hochterrassenschotter, mit gleichbleibend hohen Schlagzahlen N > 30 gedeutet. Dies ist in den Rammsondierungen 10 ab Tiefen von ca. 7,8 bis 10,4 m u. GOK gegeben. Es kann jedoch nicht ausgeschlossen werden, dass es sich ab dieser Tiefe um sehr dicht gelagerte Hochterrassenschotter handelt. Bei Bedarf sind zur Erkundung der exakten Oberkante der Grabfeld-Formation bzw. der Fels- festigkeit und Tragfähigkeit Kernbohrungen bis in den Fels abzuteufen.
Geologisches Baugrundmodell
Das geologische Baugrundmodell ist unter Anlage 1.3 in repräsentativen Schnitten durch das Baufeld grafisch dargestellt.
HPC_2211873(1b)_Gu.docm
[Seite 14]
– Seite 14 – zum Gutachten Nr. 2211873(1b) Neubau Hohenberg-Verbundschule, in 72108 Rottenburg am Neckar – Geotechnischer Bericht –
6 Grundwasser 6.1 Hydrogeologische Verhältnisse, Bemessungswasserstand, Versickerung
In den Rammkern- und Rammsondierungen wurde kein Grundwasser angetroffen.
Nach den regionalen Verhältnissen ist in den obersten 10 bis 20 m u. GOK nicht mit einem zusammenhängenden Grundwasserspiegel zu rechnen. In den Hochterrassenschotterböden kann auf bindigen Horizonten zeitweise und lokal begrenzt Schichtwasser bzw. aufstauendes Sickerwasser angetroffen werden.
Der Bemessungswasserstand für das Bauvorhaben richtet sich nach dem maximal möglichen Wasserstand. Das teilunterkellerte Bauvorhaben bindet nicht in ein dauerhaft vorhandenes Grundwasservorkommen ein. Der Grundwasserstand ist demzufolge nicht für die Festlegung des Bemessungswasserstands für das Bauvorhaben relevant.
Bei Durchlässigkeiten von k < 10-4 m/s in den oberflächennahen Böden ist der Bemessungs- wasserstand abhängig von der maximal möglichen Aufstauhöhe des aufstauenden Sicker- wassers. Ohne Zusatzmaßnahmen liegt der Bemessungswasserstand auf Geländeniveau und kann z. B. durch Einbau von Sicherungsdrainagen mit Anschluss an eine freie Vorflut oder Kanalisation reguliert werden. Drainagemaßnahmen sind genehmigungspflichtig. Das wasserrechtliche Verfahren sollte frühzeitig mit der zuständigen Behörde abgestimmt werden.
Der Löss-/Verwitterungslehm und die Grabfeld-Formation sind gering durchlässig (k < 10-8 m/s). Im verlehmten Hochterrassenschotter liegt nach Erfahrungswerten die Durch- lässigkeit bei ca. k = 10-6 bis 10-8 m/s. Hochterrassenschotter mit geringeren Lehmanteilen können bereichsweise auch höher durchlässig sein (ca. k = 10-4 bis 10-6 m/s).
6.2 Betonaggressivität/Expositionsklasse
Im Verwitterungslehm und in den Hochterrassenschottern ist kein betonangreifendes Milieu zu erwarten. In den darunter anstehenden Schichten der Grabfeld-Formation sind betonan- greifende Böden und Wasser möglich. Bei einer Flachgründung in den oberen Schichten ist keine entsprechende Expositionsklasse zu berücksichtigen.
7 Orientierende schadstoffbezogene Untersuchungen
Die VwV Boden BW [13] definiert Verwertungsmöglichkeiten bzw. Einbauklassen für als Abfall eingestuftes Bodenmaterial. Der Z0-Wert berücksichtigt vor allem Hintergrund- und Referenz- werte (uneingeschränkter Einbau). Bis zum Erreichen des Z1-Werts ist ein offener einge- schränkter Einbau des Materials möglich. Der Z2-Wert begrenzt den Einbau auf Bereiche mit definierten technischen Sicherungsmaßnahmen.
Die tatsächlichen Verwertungsmöglichkeiten richten sich neben der Materialqualität auch nach den örtlichen Bedingungen am Einbauort („Einbauklasse“). Anlieferungshöchstwerte für bestimmte Deponien und Verwertungsmaßnahmen können von den Zuordnungswerten [13] abweichen. Die Anforderungen an durchwurzelbare Bodenschichten wie auch die Wiederver- wendung von Bodenmaterial am Herkunftsstandort bei Baumaßnahmen richten sich nach § 12 BBodSchV [15] und bleiben von den o. g. Zuordnungswerten unberührt.
HPC_2211873(1b)_Gu.docm
[Seite 15]
– Seite 15 – zum Gutachten Nr. 2211873(1b) Neubau Hohenberg-Verbundschule, in 72108 Rottenburg am Neckar – Geotechnischer Bericht –
Überschreiten die Schadstoffgehalte die Zuordnungswerte nach [13], so werden in der De- ponieverordnung [14] Zuordnungswerte für eine deponietechnische Entsorgung (Deponie- klassen 0 bis IV) aufgeführt.
7.1 Vor-Ort-Befunde, Verdachtsmomente, Untersuchungsumfang
Die orientierenden abfallrechtlichen Untersuchungen in diesem Bericht konzentrieren sich auf- grund der organoleptischen Auffälligkeiten auf die angetroffenen Auffüllungen.
Künstliche Auffüllungen wurden insbesondere in den obersten 2,0 m festgestellt. Das zumeist lehmige Material wies vereinzelt Ziegelreste und sehr vereinzelt Plastikfolienreste auf. Zur orientierenden abfallrechtlichen Untersuchung wurde aus den Einzelproben der Auffüllungen der RKS 3 und RKS 4 jeweils eine Mischprobe mit der Bezeichnung „RKS 3 MP Auff.“ bzw. „RKS 4 MP Auff.“ hergestellt und auf den Parameterumfang der VwV [13] hin untersucht.
Weitere mögliche Auffüllungen sind in den Arbeitsräumen des Bestandsgebäudes und im Be- reich der Gründungssohle des Bestandsgebäudes zu erwarten. Weitere Untersuchungen des voraussichtlichen Aushubmaterials waren nicht Gegenstand der Beauftragung.
Zusätzlich zu den Auffüllungen fallen, je nach Gründungsvariante, unterschiedliche Anteile der natürlich anstehenden Böden des Löss-/ Verwitterungslehms und der verlehmten Hoch- terrassenschotter an. Diese Böden wiesen keine organoleptischen Auffälligkeiten auf. Auf- tragsgemäß wurden hier auch keine Proben laborchemisch untersucht.
7.2 Analysenergebnisse
Der Laborbericht zu den Analysenergebnissen liegt unter Anlage 4.2 bei. In Anlage 4.1 sind die Analysenergebnisse den Zuordnungswerten nach VwV Boden BW [13] gegenübergestellt.
Relevante Parameter (Schadstoffgehalte)
| Bodenschicht | Proben- bezeichnung | Einstufung nach VwV Boden BW [13], DepV [14] | AVV Nr. [18] (Empfehlung) |
|---|---|---|---|
| Auffüllungen (Lehm) | RKS 3 MP Auff. | Z0 DK 01 | 17 05 042 |
| Auffüllungen (Lehm) | RKS 4 MP Auff. | Z0 DK 01 | 17 05 042 |
1 Einstufung gilt nur bezogen auf die untersuchten Parameter. Für eine vollständige Beurteilung sind die ergänzenden Parameter nach DepV zu analysieren. 2 Boden und Steine ohne gefährliche Stoffe Tabelle 1: Orientierende abfallrechtliche Einstufung
Diese Zuordnung gilt ausschließlich für die untersuchten Proben, Abweichungen im Umfeld der Untersuchungsstellen sind generell möglich. Ergänzende Angaben zur Wiederverwen- dung und Abfuhr von Aushubmassen sind in Kapitel 10.5 enthalten.
HPC_2211873(1b)_Gu.docm
[Seite 16]
– Seite 16 – zum Gutachten Nr. 2211873(1b) Neubau Hohenberg-Verbundschule, in 72108 Rottenburg am Neckar – Geotechnischer Bericht –
8 Bautechnische Klassifizierung (Boden/Fels) und Erdbeben 8.1 Homogenbereiche
Der anstehende Baugrund wird auf Basis der Untersuchungsergebnisse nach DIN 4020 und DIN EN 1997-2 in Homogenbereiche eingeteilt.
Für die Ausschreibung von Bauleistungen nach VOB 2019 (ATV) kann diese Einteilung als Grundlage genommen werden. Im Zuge der weiteren Planung ist diese Einteilung durch den Objekt-/Tragwerksplaner in Abstimmung mit dem Baugrundsachverständigen zu überprüfen. In Abhängigkeit der Objektplanung und insbesondere bei Erweiterung auf weitere Gewerke können ergänzende Untersuchungen erforderlich werden.
Orientierend können für den Zustand beim Lösen folgende Boden- und Felsklassen für Erd- arbeiten nach DIN 18 300-2012 und Bohrarbeiten nach DIN 18 301-2012 angesetzt werden:
Frostempfind- lichkeitsklasse
F 3, F 2
F 3, F 2
F 3, F 2
| Schichteinheit | Bodengruppe nach DIN 18 196 | Bodenklasse nach DIN 18 300-2012 | Klasse nach DIN 18 301-2012 |
|---|---|---|---|
| Auffüllung | A [TL], [TM], [SU*], [GW]3, [GU]3 | 33 – 4 | BB 2, BB 3 BN 2 |
| Löss-/ Verwitterungs- lehm | TM, TA | 4 – 5 | BB 2, BB 3 BN 2 |
| Hochterrassen- schotter, verlehmt | GU*, SU* | 3 – 5 | BN 2, BN 1 BS 1 |
| Grabfeld-Fm., kmGr1 | Tst2 | 5 – 7 | FV 1 – FV 5 FD 1 – FD 4 |
1 nur indirekt erkundet über Rammsondierung, Einstufungen basieren auf Erfahrungswerten 2 Kurzzeichen nach DIN 4023 3 nicht angetroffen, jedoch bei Abbruch unter Betonplatte zu erwarten Tabelle 2: Bodenklassifizierung (nach DIN 18 196, DIN 18 300-2012 und DIN 18 301- 2012)
HPC_2211873(1b)_Gu.docm
[Seite 17]
– Seite 17 – zum Gutachten Nr. 2211873(1b) Neubau Hohenberg-Verbundschule, in 72108 Rottenburg am Neckar – Geotechnischer Bericht –
8.2 Bodenmechanische Kennwerte
Für erdstatische Berechnungen können folgende charakteristische Bodenkennwerte ange- setzt werden:
Steifemodul E s,k
MN/m² 6
3
25
601
| Schichteinheit | Wichte k | Wichte ' k unter Auf- trieb | Reibungs- winkel ' k | Kohäsion c' k |
|---|---|---|---|---|
| kN/m³ | kN/m³ | ° | kN/m² | |
| Auffüllungen, bindig | 19 | 9 | 25 | 5 |
| Löss-/ Verwitterungslehm | 19 | 9 | 22,5 | 2 |
| Hochterrassenschot- ter, verlehmt | 22 | 12 | 30 | 2 |
| Grabfeld-Fm. | 221 | 121 | 251 | > 201 |
1 angenommene Mindestwerte der unterlagernden Schichten für erdstatische Berechnungen Tabelle 3: Bodenmechanische Kennwerte für erdstatische Berechnungen
8.3 Erdbeben
Erdbeben nach DIN 4149
Nach DIN 4149:2005-04 „Bauten in deutschen Erdbebengebieten“ sind für einen rechneri- schen Nachweis der Erdbebensicherheit am Standort folgende Angaben zu berücksichtigen:
Erdbebenzone: 3 Untergrundklasse: R Baugrundklasse: B
Erdbeben nach DIN EN 1998-1/NA
Das Deutsche GeoForschungsZentrum (GFZ) hat im Auftrag des Deutschen Instituts für Bau- technik (DIBt) aktualisierte Gefährdungskarten erstellt, welche Bestandteil des neuen natio- nalen Anhangs der DIN EN 1998-1 werden.
Anhand der neuen Gefahrenkarte werden direkt für das Baufeld die spektralen Antwortbe- schleunigungen (S ) für eine 10 % Überschreitungswahrscheinlichkeit innerhalb der Stand- ap,R zeit von 50 Jahren (T = 475 Jahre, P = 10 %) ermittelt. Für den Standort ergeben sich NCR NCR gemäß Entwurf zur DIN EN 1998-1/NA vom Mai 2020 folgende Angaben:
S : 2,8536 m/s² ap,R
Da neu erstellte Bauwerke zum Zeitpunkt der Abnahme den eingeführten Regeln der Tech- nik entsprechen sollten, wird empfohlen, zwischen Tragwerksplanung und Bauherrschaft ab- zuklären nach welcher Regelung bemessen werden soll.
HPC_2211873(1b)_Gu.docm
[Seite 18]
– Seite 18 – zum Gutachten Nr. 2211873(1b) Neubau Hohenberg-Verbundschule, in 72108 Rottenburg am Neckar – Geotechnischer Bericht –
9 Gründung von Bauwerken 9.1 Bestandgebäude
Bei den einzelnen Gebäudeteilen des Bestands handelt es sich entweder um Flachbauten mit vertieften Einzel- und Streifenfundamenten (K-Bau, 1960; Neubau 1995) oder um mit bis zu zwei Untergeschossen hergestellte Gebäude (S-Bau, 1960). Die einzelnen Gebäudeteile sind der Abbildung 1 zu entnehmen.
Abbildung 1: Rückbau Bestand und geplanter Neubau (rote Umrandung)
Nachfolgend sind die FFB-Höhen und Fundamentsohlen (FS) des Bestands aus den Funda- ment- [6], [7], [8] und Vermessungsplänen [5] zusammengetragen.
HPC_2211873(1b)_Gu.docm
[Seite 19]
– Seite 19 – zum Gutachten Nr. 2211873(1b) Neubau Hohenberg-Verbundschule, in 72108 Rottenburg am Neckar – Geotechnischer Bericht –
- UG
+363,9 / +365,2
ca. +363,4 / +364,7
| Bereich | ||||
|---|---|---|---|---|
| K-Trakt, Neubau | FFB | ca. +370,5 | - | - |
| FS | +367,9 bis +368,4 (+364,4)1 | - | - | |
| S-Trakt | FFB | +370,9 / +370,0 | +366,9 / +367,3 | +366,1 |
| FS | - | ca. +366,4 / +366,8 | ca. +365,6 |
1 am Übergang zum S-Bau bis in diese Tiefe abgetreppt Tabelle 4: Übersicht FFB- und FS-Höhen Bestand
Zur Übersicht wurden die FFB- und FS-Höhen des Bestands und die Gründungssohlen des Neubaus zusammen mit einem Gleichenplan der OK Hochterrassenschotter als möglichem Gründungshorizont, in den Grundrissplan eingetragen. Dieser Plan ist als Anlage 1.2.2 beige- fügt.
Die Fundamentsohlen des 2. UG und des Zwischengeschosses reichen somit bis in die Schichten der Hochterrassenschotters.
Die Fundamentsohlen des 1. UG liegen in Tiefenlagen der Schichtgrenze Löss-/Verwitte- rungslehm und Hochterrassenschotter. Wir gehen davon aus, dass die Fundamente hier ebenfalls bis in die Hochterrassenschotter geführt wurden bzw. ein Bodenaustausch der Rest- mächtigkeit der bindigen Schichten erfolgte.
Die Fundamente des K-Baus bzw. Neubaus gründen laut vorliegenden Plänen etwa 2 bis 2,5 m unter Gelände im Löss-/Verwitterungslehm.
In Bereichen, in denen die modellierte OK Hochterrassenschotter tiefer liegt als die Grün- dungsohle des Bestands, ist damit zu rechnen, dass unter der Fundamentsohle bzw. der Bo- denplatte Bestand Bodenhorizonte geringer Tragfähigkeit liegen.
9.2 Neubau
Die Lage des 3-geschössigen Neubaus mit teilweiser Unterkellerung überlagert sich in großen Teilen mit der Fläche des Bestands, wie in Abbildung 1 ersichtlich wird.
Nachfolgend sind die geplanten Gründungstiefen des Neubaus, wie sie aus den Plänen [4] zu entnehmen sind, aufgeführt.
HPC_2211873(1b)_Gu.docm
[Seite 20]
– Seite 20 – zum Gutachten Nr. 2211873(1b) Neubau Hohenberg-Verbundschule, in 72108 Rottenburg am Neckar – Geotechnischer Bericht –
eubau UG ü. NHN +365,65 +365,65
| Bereich | |
|---|---|
| Cluster | ca. +369,5 |
| Atrium | ca. +368,6 |
Tabelle 5: Gründungstiefen Neubau
Nach den Anlagen 1.2 liegen die geplanten Gründungssohlen der Betonplatten des UG inner- halb der Hochterrassenschotter, die der jeweiligen Erdgeschosse in den Schichten der bindi- gen Auffüllung bzw. des Löss-/Verwitterungslehms.
9.3 Allgemeine Angaben zur Gründung
Aufgrund der Überlappung des Neubaus mit dem Bestandsgebäude und dessen zum Teil tiefreichender, bei einem Rückbau zu verfüllender Unterkellerung, ergeben sich äußere Zwangspunkte, welche in die Überlegungen einer geeigneten Gründung mit einfließen müs- sen.
Die möglichen Gründungsarten und deren technische Durchführbarkeiten sind auch abhängig vom Rückbaukonzept des Bestandsgebäudes. Insbesondere ist von Relevanz, ob ein kom- pletter Rückbau inklusive sämtlicher Bodenplatten und Fundamente erfolgt oder lediglich ein Teilrückbau geplant wird, bei dem z. B. einzelne Bodenplatten, Wände und Fundamente be- lassen werden. Die Bodenplatten und Fundamente sind bei einer Gründung über, mit Beton- plomben vertiefte Streifen- und Einzelfundamente in die Hochterrassenschotter im Vorfeld komplett auszuräumen, da diese in den tiefen und räumlich begrenzten Fundamentlöchern mit dem Bagger i. d. R. nicht gefasst werden können.
Weiterhin sind die bodenmechanischen Eigenschaften der Verfüllungen der bestehenden Kel- lerbereiche zu klären. Aushubmassen, welche beim Neubau bzw. der Freilegung von Funda- menten des Bestandsgebäudes anfallen, könnten z. B. bindemittelverbessert eingebaut oder ggf. RC-Material des rückzubauenden Bestands verwendet werden.
Aus diesen Gründen ist es empfehlenswert den Rückbau nicht eigenständig und abgekoppelt von der Gründung zu planen, sondern sie so zu planen, dass eine Gründung nicht erschwert, im Optimalfall sogar vereinfacht wird und insgesamt wirtschaftliche Einsparpotentiale abgeru- fen werden können.
Grundsätzlich lassen sich vier Bereiche mit unterschiedlichen Anforderungen an eine Grün- dung voneinander unterscheiden:
Bereich Freiflächen
Die Gründung in diesen Bereichen ist hinsichtlich Bestandsbebauung unproblematisch. Eine mögliche Gründung kann entsprechend des angetroffenen und beschriebenen Schichtenauf- baus bemessen werden.
HPC_2211873(1b)_Gu.docm
[Seite 21]
– Seite 21 – zum Gutachten Nr. 2211873(1b) Neubau Hohenberg-Verbundschule, in 72108 Rottenburg am Neckar – Geotechnischer Bericht –
Bereich Cluster
Die FFB-Höhe der beiden Flachgründungen (K-Bau und Erweiterungs-Bau) liegt etwa auf der- zeitigem Geländeniveau. Die bestehenden Fundamentsohlen binden ca. 2,0 – 2,5 m, in Rich- tung S-Bau abgetreppt bis ca. 6,0 m, in den Untergrund ein. Sie liegen somit überwiegend in den Tiefenlagen der Löss-/Verwitterungslehme. Im östlichen Bereich des Clusters befindet sich bereits ein Kellerteil des S-Baus (1. UG und Zwischengeschoss).
Bereich Atrium
Der hinsichtlich des Zusammenspiels aus Rückbau Bestand und Gründung Neubau technisch anspruchsvollste Bereich. Fundamentsohlen reichen bis ca. 5 – 6 m unter Gelände. In diesem Bereich ist mit großen zu verfüllenden Volumen zu rechnen.
Bereich geplante Unterkellerung
Im Verbindungsbereich Cluster/Atrium ist ein Keller mit einer Gründungssohle ca. 4,0 – 4,5 m u. GOK geplant. Die Sohle liegt somit bereits in den tragfähigen Schichten der Hochterras- senschotter. Im östlichen Bereich des geplanten Kellers befindet sich derzeit ein höherliegen- der Kellerteil (UG 1), welcher komplett rückgebaut werden muss.
9.4 Mischgründung
In der vorliegenden Situation mit sehr heterogenen Untergrundverhältnissen aufgrund teilwei- ser Unterkellerungen des Bestands ist eine einheitliche Gründung nur mit der Ausführung ei- ner bis zu den Hochterrassenschottern vertieften Flachgründung möglich. Im Bereich des At- riums müssten mächtige, bereits gut tragfähige Verfüllungen der ehemaligen Kellerbereiche durchfahren werden wobei Reste von Betonplatten, Wänden etc. zu Herstellungshindernissen werden könnten.
Eine Mischgründung über Einzel- und Streifenfundamente in den gut verdichteten Auffüllun- gen in den Bereichen der Kellerverfüllungen und über mit Betonplomben vertiefte Einzel- und Streifenfundamente im Bereich der Freiflächen und des Clusters entspricht einer der Situation angepassten Gründung/Lösung.
9.4.1 Bereich Cluster und Freiflächen
Das Gründungsniveau liegt nach Anlage 1.2 für die Freiflächen überwiegend in den Schichten des Löss-/Verwitterungslehms und teilweise noch in den bindigen Auffüllungen. Beide Schich- ten sind aufgrund ihrer stark variierenden Konsistenzen, mit größeren Tiefenbereichen von lediglich weicher Konsistenz, für eine Lastabtragung nicht ohne Zusatzmaßnahmen geeignet.
In diesen beiden Bereichen ist eine Gründung über, mit Betonplomben vertiefte Einzel- und Streifenfundamente bis in die tragfähigen Schichten der verlehmten Hochterrassenschotter nötig.
Der Rückbau sämtlicher Bestandsfundamente in diesem Bereich ist für die Herstellung eine Grundvoraussetzung. Nach dem Rückbau sind keine flächigen, tiefreichenden Auffüllungen zu erwarten.
HPC_2211873(1b)_Gu.docm
[Seite 22]
– Seite 22 – zum Gutachten Nr. 2211873(1b) Neubau Hohenberg-Verbundschule, in 72108 Rottenburg am Neckar – Geotechnischer Bericht –
Der Verlehmungsgrad der Hochterrassenschotter kann variieren, sodass bei hohen Verleh- mungsgraden eine weitere Vertiefung in weniger stark verlehmte Horizonte der Hochterras- senschotter nötig werden kann. Diese Erfahrung wurde bereits bei der Bauausführung des Neubaus Grundschule [11] gemacht, bei dem es dadurch zu Mehrmengen kam. Im Baufeld ist dies vermutlich im Bereich der DPH 1, bei der das Rammsondierprofil lediglich eine mittel- dichte Lagerung anzeigt, einzukalkulieren. Weitere stark verlehmte Horizonte des Hochterras- senschotters sind nicht auszuschließen und bei Antreffen auszuheben.
Die Berechnungen zu den zulässigen Sohlspannungen beruhen auf einem angenommenen Schichtenaufbau, bei dem die Hochterrassenschotter von 3 m bindigen Deckschichten (1 m Auffüllung, 2 m Löss-/Verwitterungslehm) überlagert werden und einer Einbindung der Fun- damentsohlen von 0,2 m in die HTS. Die Angaben sind der Tabelle 6 zu entnehmen.
Bei einer Vertiefung der Fundamente wird bei Streifenfundamenten eine Dimensionierung als Balken empfohlen, der auf einzelnen Betonplomben aufgelagert wird.
9.4.2 Bereich Atrium
Nach Tabelle 4 und 5 liegt die Gründungssohle des Atriums ca. 2 bis 5 m über den Funda- mentsohlen der Bestandsunterkellerungen UG 1 und UG 2.
Nach Anlage 1.2.2 liegen die Fundamentsohlen des UG 1 etwa auf gleichem Höhenniveau wie die modellierte OK Hochterrassenschotter. Wir gehen davon aus, dass bei der Herstellung direkt auf diesem gegründet wurde und Reste von schlecht tragfähigem Löss-/Verwitterungs- lehm unter den Fundamenten ausgeräumt wurden. Im Zweifelsfall ist bei einem Teilrückbau die Bodenplatte exemplarisch an einigen Stellen zu durchstoßen und die Sohle zu erkunden.
Die Gründung im Bereich des Atriums kann als Einzel- und Streifenfundament bei einer frost- sicheren Mindesteinbindung von 1,0 m u. GOK in den Auffüllungen erfolgen. Die Angaben zu den zulässigen Sohlspannungen bei unterschiedlichen Auffüllungsmächtigkeiten (vgl. UG 1 und UG 2) sind der Tabelle 6 zu entnehmen.
Nach derzeitigem Tragwerksplanungsstand existieren im Bereich des Atriums Teilbereiche mit besonders hohen anfallenden Lasten. In diesen Bereichen sind bestehende Kellerwände für eine sichere Lastabtragung hinderlich und sind daher vollständig rückzubauen. Die für die Tragwerksplanung sensiblen Teilbereiche sind nach Prüfung vom Tragwerksplaner anzuge- ben.
9.4.3 Bereich geplantes Untergeschoss
Das Gründungsniveau des geplanten Kellers liegt mit +365,65 m ü. NHN ca. 1,3 bis 1,5 m unterhalb der OK der verlehmten Hochterrassenschotter. Eine Gründung über Einzel-/Strei- fenfundamente ist möglich.
Die zulässigen Sohlspannungen sind für eine Einbindung von 0,5 m in die HTS aus Tabelle 6 ersichtlich.
HPC_2211873(1b)_Gu.docm
[Seite 23]
– Seite 23 – zum Gutachten Nr. 2211873(1b) Neubau Hohenberg-Verbundschule, in 72108 Rottenburg am Neckar – Geotechnischer Bericht –
9.4.4 Übersicht zulässiger Sohlspannungen
In der nachfolgenden Tabelle 6 sind Angaben für die maximal zulässigen Sohlspannungen (σ ) nach DIN 1054:2005-01 zur Vordimensionierung von quadratischen Einzelfundamenten zul. (Breite 1,0 – 2,5 m) und Streifenfundamenten (Breite 0,4 – 1,0 m) angegeben.
Geplantes UG
0,5 m HTS
260 280 320 310
160 180 200 220 240 260
| Cluster/ Freifläche | Atrium UG 1 | Atrium UG 2 | |
|---|---|---|---|
| Einbindetiefe/ Schicht | > 3,0 m HTS | 1 m verd. Auffüllung | 1 m verd. Auffüllung |
| Einzel- fundamentbreite | |||
| m | |||
| 1,0 | 680 | 270 | 700 |
| 1,5 | 480 | 300 | 750 |
| 2,0 | 380 | 320 | 700 |
| 2,5 | 310 | 350 | 450 |
| Streifen- fundamentbreite | |||
| m | |||
| 0,4 | 600 | 450 | 430 |
| 0,6 | 480 | 280 | 480 |
| 0,8 | 400 | 200 | 530 |
| 1,0 | 350 | 220 | 580 |
| 1,2 | 310 | 230 | 530 |
| 1,4 | 280 | 250 | 480 |
Tabelle 6: Maximal zulässige Sohlspannung zur Vordimensionierung von Einzel- und Streifenfundamenten (Setzungen s ≤ 2 cm)
Der Bemessungswert des Sohlwiderstands σ nach DIN EN 1997-1 errechnet sich durch R,d Multiplikation mit dem Teilsicherheitsbeiwert γ = 1,4. Für den Designwert des Sohlwider- stands gilt demnach σ = σ x 1,4. R,d zul.
Bei den Berechnungen wurde ein potenzieller Aufstau von Sickerwasser bis 0,5 m unter Grün- dungssohle der Fundamente berücksichtigt.
Eine vollflächige Einbindung der Fundamente bzw. Betonplomben in den tragfähigen Bau- grund ist zu gewährleisten. Bei einer Ausführung mit Rundgreifer müssen hierzu die Säulen mindestens um die Hälfte des Säulendurchmessers in die tragfähige Schicht einbinden. Eine gutachterliche Abnahme der Gründungssohle wird empfohlen.
HPC_2211873(1b)_Gu.docm
[Seite 24]
– Seite 24 – zum Gutachten Nr. 2211873(1b) Neubau Hohenberg-Verbundschule, in 72108 Rottenburg am Neckar – Geotechnischer Bericht –
9.5 Einheitliche vertiefte Gründung
Eine einheitliche Gründung in den Schichten der verlehmten Hochterrassenschotter ist alter- nativ möglich, bedarf aber des vollständigen Rückbaus des Bestandsgebäudes inklusive sämtlicher Bodenplatten und Fundamente.
Bei der Herstellung der Betonplomben im Bereich der rückgebauten Kellerbereiche fallen Aus- hubmassen des Verfüllmaterials an, welche wiederverwertet bzw. entsorgt werden müssen.
Bei einer einheitlichen Gründung in den verlehmten Hochterrassenschottern gelten die Werte aus Tabelle 6, Spalte „Cluster/Freiflächen“.
9.6 Elastisch gebettete Bodenplatte
Die Gründungssohle einer Bodenplatte kommt im Bereich der Freiflächen und des Clusters innerhalb des Löss-/Verwitterungslehms zu liegen, im Bereich der rückgebauten Kellerge- schosse hingegen innerhalb verdichteter Auffüllungen.
Generell eignen sich die Auffüllungen besser für eine Lastabtragung als die bindigen Deck- schichten aus Auffüllung bzw. Löss-/Verwitterungslehm. In jedem Fall ist der ungebundene Unterbau aus Schotter mit 20 cm vorzusehen und kapillarbrechend (z. B. Körnung 2/45) aus- zuführen. Im Falle des Einsatzes von WU-Beton, kann auf die kapillarbrechende Wirkung des Schotterpakets verzichtet werden.
Bei einer Berechnung nach dem Bettungsmodulverfahren wird ein Bettungsmodul (= Feder- steifigkeit) nach der Beziehung k = /s (MN/m³) angesetzt. s k
Die Spannungsverteilung und damit verbunden auch die Setzungen sind im Vorfeld nicht ge- nau bekannt. Für die erste Stufe einer iterativen Berechnung der Bettungsmodule wird von einer flächigen Bodenpressung von 50 kN/m² ausgegangen.
Nachfolgend sind für die unterschiedlichen Situationen die Bandbreite der Setzungen und Bettungsmodule angegeben.
Bettungsmodul k s MN/m³
8
3
1,5
| Situation | Setzung |
|---|---|
| cm | |
| Bereich UG 2 Bestand, Auffüllung bis 5 m u. GOK, zur Tiefe HTS | 0,6 |
| Bereich UG 1 Bestand, Auffüllung bis 2,3 m u. GOK, Annahme 0,7 m Restmächtigkeit Löss-/Verwitte- rungslehm, darunter HTS | 1,7 |
| Bereich Cluster, Auffüllung/Polster bis 0,5 m u. UK Boden- platte, darunter 0,4 m bodenverbesserter Löss-/Verwitterungslehm, zur Tiefe Anste- hendes | 3,5 |
HPC_2211873(1b)_Gu.docm
[Seite 25]
– Seite 25 – zum Gutachten Nr. 2211873(1b) Neubau Hohenberg-Verbundschule, in 72108 Rottenburg am Neckar – Geotechnischer Bericht –
Bettungsmodul k s MN/m³
2
| Situation | Setzung |
|---|---|
| cm | |
| Bereich Cluster/Freiflächen, Auffüllung/Polster bis 0,9 m u. UK Boden- platte, darunter 0,4 m bodenverbesserter Löss-/Verwitterungslehm, zur Tiefe Anste- hendes | 2,8 |
Tabelle 7: Übersicht der Setzungen und Bettungsmoduln
Diese Angaben sind in jedem Fall objektbezogen und auf Grundlage des Lastenplans rech- nerisch zu überprüfen. Im Bereich Cluster/Freiflächen könnten die Bettungsmoduln durch ei- nen mehrlagigen bindemittelverbesserten Aufbau erhöht und die Setzungen reduziert werden. Hierbei sind auch die ohnehin bis mind. 2 m tiefen Grabungen im Fundamentbereich zu be- rücksichtigen. Das Vorgehen ist explizit abzustimmen.
Wie aus Tabelle 7 zu entnehmen ist, ist die Bandbreite an Setzungen bzw. der daraus resul- tierenden Setzungsunterschiede relativ groß. Das ist für diese Gründungsart unvorteilhaft.
Wie in der letzten Zeile der Tabelle aufgeführt, kann in Bereichen mit hohen Setzungen über eine tiefreichendere Bodenverbesserung bzw. einen Bodenaustausch der Untergrund ertüch- tigt und so geringere Setzungen erzielt werden. Gegeben dem Umstand, dass Bestandsfun- damente im Bereich des Clusters bis 2,0 – 2,5 m u. GOK reichen und freigegraben werden müssen, wäre hier eine generell tiefere Aushubsohle bei Wiedereinbau und Verdichtung von bindemittelverbessertem Aushubmaterial oder Auffüllung mit grobkörnigem Material denkbar. Alternativ dazu ist eine höhere Versteifung über zusätzliche Bewehrung möglich. In allen Fäl- len wären umfangreiche statische Berechnungen durchzuführen.
9.7 Rüttelstopfsäulen
Der Einsatz von vermörtelten Rüttelstopfsäulen (RSS) ist in den Bereichen der Freiflächen und des Clusters möglich. Bei den vermörtelten RSS werden mit einem Tiefenrüttler hoch verdichtete, vermörtelte Schottersäulen hergestellt. Durch die RSS wird der anstehende Bo- den verdrängt und in der unmittelbaren Umgebung ebenfalls nachverdichtet. Verfahrensbe- dingt ist je Ansatzpunkt mit Bodenaufwölbungen zu rechnen. In der Planung sind diese Mas- sen zu berücksichtigen.
Im Nahbereich zu den neuen Kellerwänden ist ein ausreichender Abstand zu diesen einzu- halten. Ist dies aus statischen Gründen nicht möglich, so muss ggf. die neue Kellerwand wäh- rend der Säulenherstellung zusätzlich abgestützt werden.
Als rechnerischer Ansatz für Statiken kann eine Last von 300 kN/Säule angenommen werden. Der Nachweis ist von der ausführenden Firma zu führen.
Die Erdbebensituation (siehe Kapitel 8.3) erfordert voraussichtlich die Ausführung mit Steck- bewehrungen. Dies ist im Vorfeld mit dem Tragwerksplaner abzustimmen.
In Bereichen von rückgebauten und tragfähig verfüllten Kellergeschossen sind Rüttelstopf- säulen nicht nötig. Die wechselnde Gründung ist mit dem Tragwerksplaner abzustimmen.
HPC_2211873(1b)_Gu.docm
[Seite 26]
– Seite 26 – zum Gutachten Nr. 2211873(1b) Neubau Hohenberg-Verbundschule, in 72108 Rottenburg am Neckar – Geotechnischer Bericht –
9.8 Tragschichtaufbau unter der Bodenplatte
Für Bodenplatten wird eine mindestens 20 cm dicke Tragschicht (z. B. Schotter 0/45 mm) empfohlen. Auf der Oberkante der Tragschicht sollte in der Regel eine Mindesttragfähigkeit mit einem Verformungsmodul von etwa E ≥ 60 MN/m² erreicht werden. Dieser Wert ist im V2 Detail noch mit dem Tragwerksplaner abzustimmen.
Zur Erreichung der o. g. Mindesttragfähigkeit auf OK Tragschicht ist auf dem Erdplanum eine Mindesttragfähigkeit von ca. E ≥ 40 MN/m² erforderlich. Außer im geplanten Kellerbereich, V2 ist in den anstehenden weichen und weich-steifen bindigen Böden mit einer Ausgangstragfä- higkeit von max. ca. E ≤ 10 MN/m² zu rechnen. Je nach den tatsächlichen Anforderungen V2 werden Zusatzmaßnahmen wie Bodenaustausch (in einer Mächtigkeit von 40 cm) oder Bo- denverbesserung durch Bindemittelzugabe zur Schaffung eines ausreichend tragfähigen Erd- planums erforderlich.
Die beim Rückbau der Fundamente entstandenen Gruben sind für ein späteres Auflager der Betonplatte ebenfalls lagenweise zu verfüllen und zu verdichten bzw. im Nachgang flächig und ausreichend tief zu ertüchtigen.
Die Bodenplatte des geplanten Kellers gründet bereits in den verlehmten Hochterrassenschot- tern. Die Ausgangstragfähigkeit ist hier generell höher, kann aber aufgrund variierender Ver- lehmungsgrade schwanken. Kontrollmessungen, beispielsweise über dynamische/statische Plattendruckversuche sind zur Ermittlung der E -Werte sinnvoll und können als Entschei- V2 dungsgrundlage dienen, ob eine Nachverdichtung oder ein Bodenaustausch bzw. Bodenver- besserung notwendig ist.
Liegt die Bodenplatte im Bereich der aufgefüllten Kellerbereiche ist bei Einhaltung der Vorga- ben zu Verfüllmaterialien und Verdichtungsanforderungen davon auszugehen, dass die Min- desttragfähigkeit erreicht wird.
9.9 Gründungsempfehlung
Die Gründung über eine Kombination aus tiefergeführten Einzel-/ und Streifenfundamenten in Bereichen des nicht unterkellerten Bestands und der Freiflächen und regulären Einzel- und Streifenfundamenten im Bereich der aufgefüllten Bestandsunterkellerung scheint der Situa- tion angepasst/angemessen. Dadurch können Herstellungskosten bei den Fundamenten und Entsorgungskosten von Aushubmaterial eingespart werden.
Zudem wäre mit dieser Gründungsart auch ein Teilrückbau, unter Erstellung eines genauen Aufmaßes der Rückbaufirma, möglich (siehe Kapitel 10.1).
Gegebenenfalls können, sofern statisch machbar, die Herstellung von Gebäudetrennfugen positiv auf das Setzungsverhalten wirken.
HPC_2211873(1b)_Gu.docm
[Seite 27]
– Seite 27 – zum Gutachten Nr. 2211873(1b) Neubau Hohenberg-Verbundschule, in 72108 Rottenburg am Neckar – Geotechnischer Bericht –
10 Ergänzende Angaben zum Bauvorhaben 10.1 Verfüllung von Bestandskellern
Zur Verfüllung von Unterkellerungen empfehlen wir ein gut kornabgestuftes Sand-Kies- bzw. Splitt-Schottergemisch mit max. 15 % Feinkornanteil vorzusehen. Die Kellerverfüllungen sind lagenweise verdichtet einzubauen. Aufgrund der späteren überbauten Bereiche empfehlen wir ein Verdichtungsverhältnis von D ≥ 97 % bzw. in den oberen 0,5 m mit D von mind. 100 Pr Pr % vorzusehen.
Alternativ ist auch die Verwendung eines kornabgestuften RC-Materials, beispielsweise aus dem Rückbau des Bestandsgebäudes denkbar. Zu beachten ist hierbei, dass das eingebaute und verdichtete RC-Material bei langer Liegezeit und unter Einfluss von Witterung dazu neigt zu verbacken bzw. sich zu verfestigen. Bei späteren Bagger- und Bohrarbeiten zur Gründung des Neubaus kann dies zu erheblichen Problemen führen.
Als weitere Möglichkeit kann im Baufeld anfallender, bindiger Aushub bindemittelverbessert, lagig eingebaut und verdichtet wiederverwendet werden.
In den sich nicht mit dem Neubau überschneidenden Bereichen des Bestands können nach Rückbau, je nach späterer Nutzung der Fläche (z. B. Verkehrsfläche, Grünfläche), andere als die oben genannten Verfüllmaterialien gewählt bzw. abweichende Anforderungen an die Ver- dichtung angesetzt werden.
Sollten nach dem Rückbau Reste der Bestandsgebäude im Untergrund belassen werden, so sind diese besonders zu beachten. Für eine Tiefgründung können Fundamentreste ein Hin- dernis bei der Herstellung darstellen, was zu erheblichem Mehraufwand führen kann. Im Be- reich der späteren Bodenplatte ist darauf zu achten, dass zwischen Bauwerksresten und der neuen Bodenplatte bzw. der neuen Fundamentsohlen eine mind. 1 m starke Polsterschicht vorgesehen wird. Liegen Polster unter geplanten Fundamentsohlen, so sind sie max. 45° ge- böscht herzustellen. In Bereichen tiefer liegender Keller, könnte ggf. auch die Bodenplatte im Untergrund belassen werden. Vor der Verfüllung ist die Bodenplatte jedoch zwingend zu per- forieren.
In Bereichen deckungsgleicher Wände des Bestands und Neubaus ist zu beachten, dass in außenliegenden Bereichen der Bestandswand geringtragfähige bindige Böden oder unzu- reichend verdichtete Arbeitsraumverfüllungen bestehen können. Bei einer Gründung oberhalb der Bestandswand kann es durch Lastabtragung in diesen Böden zu erhöhten Setzungen kommen. Auch hier sind die Polster max. 45° geböscht auszubilden.
Bei den Rückbauarbeiten ist seitens der ausführenden Firma das Aufmaß der Verfüllungen und Böschungen zu dokumentieren, sodass eine spätere Überlagerung mit Fundamentplänen möglich ist.
10.2 Schnittstelle Nahwärme
Im nördlichen Bereich des geplanten Atriums bestehen Kellerräume zur Nahwärmeversor- gung bzw. für ein BHKW. Sie haben die eine FFB-Höhe von +365,35 m ü. NHN und sollen erhalten bleiben.
HPC_2211873(1b)_Gu.docm
[Seite 28]
– Seite 28 – zum Gutachten Nr. 2211873(1b) Neubau Hohenberg-Verbundschule, in 72108 Rottenburg am Neckar – Geotechnischer Bericht –
Sind belassene Fundamente tiefer liegend als nahe liegende neue Fundamente, so sind die neuen Fundamente 30° abgetreppt auf das Gründungsniveau der Bestandsfundamente tie- ferzuführen.
10.3 Abdichtung/Schutz des Gebäudes vor Durchfeuchtung
Das geplante Bauwerk liegt nicht im Grundwasser. Der anstehende Boden hat eine Durchläs- sigkeit k < 10-4 m/s. Es ist zumindest zeitweise mit aufstauendem Sickerwasser zu rechnen.
Ohne Sicherungsdrainagen sind erdberührende Bauteile gegen aufstauendes Sickerwasser nach DIN 18 533 (W2.1-E bis 3 m Einbindung des Gebäudes in den Untergrund) abzudichten oder mit wasserundurchlässigem Beton (WU-Beton nach Betonrichtlinien) herzustellen.
Sollten Betonplatten von verfüllten Kellerbereichen belassen werden, so sind diese zu perfo- rieren, um einen Einstau von Sickerwasser zu vermeiden.
Beim Einbau einer Entwässerungseinrichtung mit dauerhaftem Anschluss an eine freie Vor- flut, einen Kanal oder mit einem Notüberlauf ist für erdeinbindende Bauteile oberhalb der Drai- nage eine Abdichtung gegen nichtstauendes Sickerwasser entsprechend DIN 18 533 (WE1.2-E mit Drainung) ausreichend.
Der Einbau von Drainagen und der Anschluss an eine freie Vorflut oder einen Kanal sind genehmigungspflichtig. Die Genehmigungsfähigkeit und die damit verbundenen Auflagen sind im Zuge der Planung mit den zuständigen Behörden abzustimmen.
10.4 Aushubsohle, Arbeitsplanum
Die Lage der Aushubsohle (vgl. Tabelle 5 und Anlage 1.3) liegt in den Bereichen der Freiflä- chen und des Clusters in den Schichten der bindigen Auffüllungen bzw. der Löss-/Verwitte- rungslehme. Diese Böden sind eingeschränkt tragfähig und frost- bzw. witterungsempfindlich (Frostempfindlichkeitsklassen F 2 und F 3). Bei feuchter Witterung oder mechanischer Bean- spruchung weichen die Böden sehr stark auf und sind dann nur mit großem Aufwand befahr- oder bearbeitbar. In den bindigen Schichten ist eine geringe Ausgangstragfähigkeit mit einem Wert E < 10 MN/m² zu erwarten. V2
Niederschlagswasser muss ohne Rückstau vom Planum abgeleitet werden. Bei wasseremp- findlichen und gering durchlässigen Böden sollte das Planum mit einem Gefälle von mindes- tens 4 % profiliert und für die Tiefpunkte eine Wasserableitung vorgesehen werden.
Im Bereich des Atriums sind großflächig Unterkellerungen des Bestands vorhanden. Nach den Angaben in Kapitel 10.1 sind Kellerbereiche zu verfüllen. Entsprechend kommt das Ar- beitsplanum in diesem Bereich auf tragfähigen Auffüllungen von ca. 2 bis 5 m Mächtigkeit zu liegen.
Die angetroffenen Böden sind größtenteils als temporär standfest einzustufen. Im Bereich ehemaliger Arbeitsräume können erfahrungsgemäß auch nicht standfeste Böden angetroffen werden.
HPC_2211873(1b)_Gu.docm
[Seite 29]
– Seite 29 – zum Gutachten Nr. 2211873(1b) Neubau Hohenberg-Verbundschule, in 72108 Rottenburg am Neckar – Geotechnischer Bericht –
10.5 Aushub, Wiederverwendung und Entsorgung
Oberboden ist vor Beginn der Erdarbeiten zu schützen oder abzutragen und entsprechend den bodenschutzrechtlichen Vorgaben zwischenzulagern bzw. zu verwerten.
Der Aushub besteht überwiegend aus den bindigen Auffüllungen und dem Löss-/Verwitte- rungslehm. Im Bereich des geplanten Kellers und bei einer Gründung über vertiefte Funda- mente fallen darüber hinaus noch Aushubmassen der verlehmten Hochterrassenschotter an.
Eine mögliche Wiederverwendung von Aushubmassen vor Ort ist insbesondere abhängig von deren geotechnischen Eigenschaften (u. a. Kornverteilung, Wassergehalt, Konsistenz u. Ä.) und den Anforderungen an den zu erreichenden Verdichtungsgrad bzw. die erforderliche Min- desttragfähigkeit. Bodenschutzrechtlich ist ein Wiedereinbau am Herkunftsort grundsätzlich möglich, solange sich keine Hinweise auf eine schädliche Bodenveränderung (SBV)/Altlast nach [15] ergeben.
Nach den vorliegenden Analysen entsprechen die untersuchten Proben der Zuordnung in die Klasse Z0 nach VwV Bodenverwertung.
Bei bindigen Böden ist die Verdichtbarkeit insbesondere vom Wassergehalt abhängig und kann bei Bedarf durch eine Bindemittelzugabe verbessert werden. Bei Verwendung von Mischbindemitteln aus Kalk mit entsprechendem Zementanteil kann zusätzlich eine höhere Tragfähigkeit erreicht werden. Die Schichten mit erhöhten organischen Anteilen sind hierbei im Vorfeld zu separieren.
Vor einem Wiedereinbau sind die Anforderungen an den zu erreichenden Verdichtungsgrad und die erforderliche Tragfähigkeit von Planungsseite, unter Berücksichtigung der zukünftigen Nutzung, festzulegen.
In Bereichen, in denen Setzungen zulässig sind und keine Anforderungen an den Verdich- tungsgrad oder eine Mindesttragfähigkeit bestehen, z. B. bei Grünflächen o. Ä., können die bindigen Böden, aus bodenmechanischer Sicht, ohne weitere Konditionierung eingebaut wer- den.
Bei einer Entsorgung außerhalb der Baustelle ist die chemische Zusammensetzung maßge- bend. Für abzufahrende Aushubmassen wird empfohlen, im Vorfeld der Bauausführung mit der annehmenden Stelle abzuklären, ob die vorliegenden Informationen für eine Anlieferung ausreichen oder zusätzliche Deklarationsanalysen erforderlich werden.
Für die natürlich anstehenden Böden (Löss-/Verwitterungslehm, Hochterrassenschotter) wur- den keine Deklarationsanalysen durchgeführt. Auf Wunsch können an Rückstellproben dieser Böden orientierende abfallrechtliche Untersuchungen durchgeführt werden.
Sollten die Analysenergebnisse der Baugrunderkundung nicht ausreichen, kann es für weitere Deklarationen notwendig werden, die Aushubmassen auf Haufwerken bereit zu stellen. Für die Deklarationsanalytik ist je Analyseschritt ein Zeitbedarf von mindestens fünf Werktagen einzuplanen, in denen das Material auf einem entsprechenden Zwischenlagerplatz bereitzu- stellen ist.
HPC_2211873(1b)_Gu.docm
[Seite 30]
– Seite 30 – zum Gutachten Nr. 2211873(1b) Neubau Hohenberg-Verbundschule, in 72108 Rottenburg am Neckar – Geotechnischer Bericht –
10.6 Baugrubenböschungen
Tiefe Baugruben > 1,5 m sind nur im Bereich des geplanten sowie der rückzubauenden Keller zu erwarten. Der Neubaukeller liegt bei ca. +365,65 m ü. NHN und somit ca. 4 bis 5 m unter derzeitigem Gelände. Die Abbruchkeller liegen bei bis zu ca. 5,5 m.
Bei ausreichenden Platzverhältnissen und ohne Grund- oder Schichtwassereinfluss können Baugrubenböschungen in den bindigen Böden mit ≤ 60 angelegt werden. Bei weichen bin- digen und nichtbindigen Böden bzw. generell bei Auffüllungen ist die Böschung auf ≤ 45 abzuflachen.
Nach DIN 4124 dürfen Baugruben bis 1,75 m senkrecht ausgehoben werden, wenn der 1,25 m über der Sohle anstehende Erdbereich unter 45° geböscht wird und steife bindige Böden anstehen.
Bei abweichenden Böschungswinkeln, freien Böschungshöhen > 5 m oder Lasten im Kronen- bereich der Böschung ist die Standsicherheit nach DIN 4084 rechnerisch nachzuweisen. La- gerung von Aushubmassen im Einflussbereich der Baugrubenböschung ist ohne Standsicher- heitsnachweis nicht möglich.
Bei senkrechter Böschung > 1,75 m sind geeignete Verbaumaßnahmen zur Sicherung der Böschungswand herzustellen.
Die Böschungen sind durch geeignete Maßnahmen vor Witterungseinflüssen zu schützen.
Die Hinweise der DIN 4124 Baugruben und Gräben (z. B. unbelastete Böschungskronen) sind dabei zu beachten.
10.7 Bauwasserhaltung
Die Baumaßnahme wird oberhalb des Grundwassers durchgeführt.
Für den Bauzustand ist keine Grundwasserabsenkung erforderlich. In den bindigen Böden versickern Niederschläge nur verzögert, eine ausreichend dimensionierte Tagwasserhaltung ist einzuplanen.
HPC_2211873(1b)_Gu.docm
[Seite 31]
– Seite 31 – zum Gutachten Nr. 2211873(1b) Neubau Hohenberg-Verbundschule, in 72108 Rottenburg am Neckar – Geotechnischer Bericht –
11 Schlussbemerkungen
Die im Gutachten enthaltenen Angaben beziehen sich auf die Untersuchungsstellen. Für Schichtverläufe wurde eine lineare Interpolation zwischen den Aufschlusspunkten angesetzt. Abweichungen von den im Gutachten aufgeführten Angaben können aufgrund der natürlichen Heterogenität des Untergrunds sowie der Vornutzung des Geländes nicht ausgeschlossen werden. Es ist eine sorgfältige Überwachung der Erdarbeiten und eine laufende Überprüfung der angetroffenen Bodenverhältnisse im Vergleich zu den Untersuchungsergebnissen und Folgerungen im Gutachten erforderlich. Ein genaues Aufmaß der Rückbauarbeiten ist zur späteren Überlappung mit dem Tragwerksplan zu empfehlen.
Das Gutachten ist nur in seiner Gesamtheit inkl. aller Anlagen gültig. Die Weitergabe oder Verwendung von Teilen bzw. Auszügen bedürfen der Genehmigung der HPC AG. Es wird empfohlen, bei Erdbauarbeiten und zur Abnahme des Erdplanums und der Gründungssohlen die HPC AG einzubeziehen.
Für ergänzende Leistungen wie
Modellierungen und Bestimmung des Bettungsmoduls nach Vorliegen des Lastenplans bzw. der Sohlspannungsverteilung,
fachgutachterliche Betreuung von Erdbauarbeiten,
Aufstellung des Qualitätssicherungsplans für einen qualifizierten Erdbau,
Einbau- und Verdichtungskontrollen,
Abnahme der Gründungssohlen,
Deklarationsanalysen zur Verwertung/Entsorgung von Aushubmassen
sowie zur Klärung der im Verlauf der weiteren Planung und Ausführung noch offenen Fragen stehen wir gerne zur Verfügung.
HPC AG
Projektleiter geprüft
Gabriel Merli Sonja Müller Dipl.-Mineraloge Dipl.-Ingenieurin (FH)
HPC_2211873(1b)_Gu.docm
[Seite 32]
ANLAGE 1
Planunterlagen 1.1 Übersichtslageplan, Maßstab ca. 1 : 25.000 1.2 Lagepläne 1.2.1 Lageplan der Aufschlusspunkte, Maßstab 1 : 500 1.2.2 Lageplan mit Höhen und OK Hochterrassenschotter, Maßstab 1 : 500 1.3 Profilschnitte, Maßstab ca. 1 : 250
HPC_2211873(1b)_Tb.docx
[Seite 35]
N
Zeichenerklärung:
RKS 1 - 5 Rammkernsondierung vom 25.05.2021 DPH 1 - 4 Rammsondierung, Typ DPH vom 25.05.2021 DPH 1/17 Rammsondierung, Typ DPH vom 29.08.2017
Höhen Bestand (m ü. NHN) UG 2 FFB = ca. +363,9/+365,2 Fundamentsohle = ca. +363,4 - 364,7
UG 1 FFB = ca. +366,9/+367,3 Fundamentsohle = ca. +366,4 - 366,8 FFB = ca. +366,1 Fundamentsohle = ca. +365,6 EG FFB = ca. +370,5 Fundamentsohle = ca. +367,9 - 368,4
Höhen Neubau (m ü. NHN)
Cluster
Cluster
366,8 OK Hochterrassenschotter (m ü. NHN)
0 10 20 30 40 Meter
Projekt: Anlage: 1.2.2 Neubau Hohenberg-Verbundschule, Maßstab: 1:500 Jahnstraße 25, Rottenburg Projekt-Nr.: 2211873 Darstellung: Name Datum
Bearbeiter: gm 29.06.21 Lageplan mit Höhen und gezeichnet: mz/jff 12.07.21 OK Hochterrassenschotter geprüft: DIN- / Plan- A3 größe m²: Bauherr:/Auftraggeber: Planverfasser:
Stadt Rottenburg am Neckar Hochbauamt Für die Umwelt. Für die Menschen. HPC AG Marktplatz 18 Schütte 12-16, 72108 Rottenburg 72108 Rottenburg am Neckar Tel. 07472/158-0, Fax. 07472/158-111
Pfad/Zeichnungsnummer: HPC_2211873_Anl_1-2.dwg muirttA 370.88 370.80 370 369.45 EFH(Eing.)=368,44 368.40
370.33 369.79 369 368.40 1 4 368 3 7 0. 3 6 9. 4 2 368.92 2 SEtlementgruppe 3 7 0. 4 368.12 370.96 368.14
SEtlementgruppe SEtlementgruppe
0 2 370.99 .8 6 3
SEtlementgruppe
370.32
371.26 368.52 371.41
SEtlementgruppe
SEtlementgruppe SEtlementgruppe 368.57
SEtlementgruppe Gründungssohle = ca. +369,5 371 370.78 UG Attrium Gründungssohle = ca. +368,6 5 3
368.68 .8 6 3 UG Gründungssohle = ca. +365,6 368.82
333777000...555999 371.57 SER1140tlee31fmereenntzgpruupnpket 370 369.95 369 368.42368 367 367.23 BLPPPHMTSvAFJ7ÄIDGPnelPetballraaa2adlaanaorrnlutuHtr.tennhed1juun rkdSeh0rxenbirmttnl.0kensp 7ue treARet.rsl4nt8zd rarrRn/o.c7get ut- l hDtzr2sidaRNcitnat l ae.e1eh-g kotn Dgrß8ine1tt e.be uetei6 e -tru7nz45 en 2eHrg -72gDMgB0n1re n e150earbaaHazr8st8-ßm tuuD c 2sR2mh ritN7 opoarg-el etb.Ht i cebIahonknu.cgabnNh.rueg bGr.agänu araFt.nmNober.trmeatrgscAgITKAUBAneermdRD9Nchzl.eh . CAKD xAi0taue H 7RDrkSl6stICW1TTlp le-HEÄa B2tKDzI0 T 1T8TRE U E5 ±K74RB 9o20T0-A.00E9U0t8N t=F rGe0e0imb0nu.0brg0bH üSEtlNemuenNtgrupp er= OgKFFB EGSESESESESESEtltltltltltleeeeeemmmmmmeeeeeennnnnnttttttggggggrrrrrruuuuuuppppppppppppeeeeeePSEKSENIDSESEtl9tltltloneeee_rmmmmdLapeeeedlofnnnngeattttotiggggle rrrrukuuuulneppppxippppnmeeeenr. / Datei 367.58
SEtlementgruppe
370.39 370.39 SEtlementgruppe 370 370.32 369.76 368.83 368.54 368.12 367.53
369.22 368.49 333666888...444777
369 370.10 368.60 368.69 369.65 369 gnagnietpuaH BHKW SEtlementgruppe (Bestand) 8 1SEtlementgruppe 2SEtlementgruppe 3SEtlementgruppe 4SEtlementgruppe 5SEtlementgruppe 6SEtlementgruppe 7SEtlementgruppe 8SEtlementgruppe 3 9 6 SEtlementgruppe 9. 1 8 0 5 SEtlementgruppe N (B a e h s w ta ä n rm d 1 / 1eSEtlementgruppe 12SEtlementgruppe 3 .9 6 3R fü a r u N m a h b w le ä ib rm t everteilung SEtlementgruppe Umbau) bestehen = Schnittstelle Abbruch
ASEtlementgruppe 2 4 9. 6 3
BSEtlementgruppe CSEtlementgruppe
368.83 6 4 3 7 0. 9. 4 7 6 3 6.05 3 7 0. 51 1 5.0 5.05 25.0 6 9. 6 3 8.10 368.58 C´SEtlementgruppe 370.12 3 S=361,52 DSEtlementgruppe SEDtlDementgruppe 368.61 ESEtlementgruppe 0 FSEtlementgruppe 6 8. 3 3
GSEtlementgruppe
S=361
370.84
HSEtlementgruppe
370.38 I SEtlementgruppe S=360,67 35.6 532.6 60.5 0.93 74.4
0.02 5.395
39.0 4.61 39.0
1.20 4.85 15.0 2.15 3.15 1.80 20.0 6.10
1.20 4.85 15.0 2.25 15.0 2.25 15.0 2.30 20.0 6.10
1.19 5.64 13.55 59.2 0.52 00.5 0.52 21.3 59.2 58.3 04.10.52 21.3 20.39
08.21 53.21 SEDtlDementgruppe
20.39 57.5 50.10.51 00.5 Entrauchung Entrauchung SEDtlDementgruppe SEHtlöehmeennstpgrruunpgp eRoh SEDtlDementgruppe SEtlementgruppeF36F6B, 3-38, 1ü7N N= .L.i04,3 SEHtlöehmeennstpgrruunpgp eRoh .L.i55,2 Abbruch UG2
SEDtlDementgruppe
=F F3B6 6B,2 SEtlementgruppe e0s tüaNndN =F F3B65 B,4 SEtlementgruppe e9s tüaNndN
=F F3B63 B,8e5s tüaNndN SEtlementgruppe BRH 1.25 SEDtlDementgruppe SEtlementgruppe SEtlementgruppe Aushub MW-Schacht SEtlementgruppe SEHtlöehmeennstpgrruunpgp eRohSEHtlöehmeennstpgrruunpgp eRoh SEtlementgruppe SEDtlDementgruppe SEtlementgruppe SEtlementgruppe SEtlementgruppe SEtlementgruppe
gnutfültnE .L.i04,3 .L.i55,2 SEtlementgruppe g² 4um 0z .f3 0u. .A2 F Bestehende Keller Nahwärme, sollen erhalten bleiben
B N e a s h t w a ä n r d me 13 m² F= 21
RKS 4 365,4
DPH 3 366,7 3 6 6 ,3
RKS 2 DPH 2 367,2 367,1 MF 3 . 9 öU . b 9 .0e m 9lla ² ger 1NF 4 .SU .6H. 1 mV0 ² 7HF . .A4 U R. m 11 ² 1HF 6 .TU .5 . 0 m 1 ² 1a RKS 3 F 2S. 2eU .r0 .v0 em 1r² 367,1 366,8 PF 2 . 4uU .t2z.0r m.8 ² FN7 . .GU 0 R. m 0S7 ² FF 3 FE7 l. 7 . . u A U U 0 .r3 L . . 0 m 1 0 m 3 6 ² ² 7 FS. .i0 UB e. m 05 ² 3 1TF 9R.U .1H. 0 m2 6 2 ² 6,8 DPH 4 DPH 1 366,7 366,8 366,3 3 6, 6 3
RKS 1 RKS 5 3 367,2 365,0 6 5 ,8
DPH 1/17 366,9
[Seite 38]
ANLAGE 2
Baugrundaufschlüsse
2.1 Profil Rammkernsondierungen RKS 1 – RKS 5 2.2 Rammdiagramme Rammsondierung DPH 1 – DPH 4
HPC_2211873(1b)_Tb.docx
[Seite 39]
| Gutachten-Nr.: 2211873 Anlage: 2.1, Seite 1 Projektname: Neubau Hohenberg-Verbundschule Rottenburg Rechtswert: Hochwert: GOK: 371,03 m ü. NHN POK: Maßstab: 1: 60 ausgeführt am: 25.05.2021/mla-uschr UTM: 32U495285/5370102 Dateiname: HPC_2211873_Anl_2-1.dcb BOHRPROFIL RKS 1 Ansatzpunkt: 371.03 m ü. NHN 0.00m A Auffüllung: Schluff, schwach sandig, schwach kiesig, RKS 1 0.30m 0.30m schwach tonig, durchwurzelt, umgel. Lösslehm, weich bis 0,0-0,3m steif, braun bis hellbraun Schluff, schwach feinsandig, schwach tonig bis tonig, RKS 1 1.00m 1.00m Lösslehm, vereinzelt weiße Schalenreste, weich bis steif, 0,3-1,0m hellbraun RKS 1 2.25m 1,0-2,25m Schluff, schwach sandig, schwach tonig, Lösslehm, bereichsweise steif, homogen, steif bis weich, ab 3,5m: weich, braun RKS 1 3.50m 2,25-3,5m 3.80m RKS 1 3.80m 3,5-3,8m Kies, schwach sandig, stark schluffig, tonig, Hochterrassenschotter, gerundete + kantengerundete RKS 1 4.80m 3,8-4,8m Kiese (überw. Kalkstein), Matrix: steif bis weich, hellgraubraun, braun RKS 1 5.70m 5.70m 4,8-5,7m Endtiefe Bohrhindernis DC | |
|---|---|
| DC |
| Gutachten-Nr.: 2211873 | Anlage: 2.1, Seite 1 | |
|---|---|---|
| Projektname: Neubau Hohenberg-Verbundschule Rottenburg | ||
| Rechtswert: | Hochwert: | |
| GOK: 371,03 m ü. NHN | POK: | |
| Maßstab: 1: 60 | ausgeführt am: 25.05.2021/mla-uschr | |
| UTM: 32U495285/5370102 | Dateiname: HPC_2211873_Anl_2-1.dcb | |
| BOHRPROFIL |
[Seite 40]
| Gutachten-Nr.: 2211873 Anlage: 2.1, Seite 2 Projektname: Neubau Hohenberg-Verbundschule Rottenburg Rechtswert: Hochwert: GOK: 370,73 m ü. NHN POK: Maßstab: 1: 60 ausgeführt am: 25.05.2021/mla-uschr UTM: 32U495291/5370136 Dateiname: HPC_2211873_Anl_2-1.dcb BOHRPROFIL RKS 2 Ansatzpunkt: 370.73 m ü. NHN 0.00m RKS 2 0.20m 0.20m A Auffüllung: Schluff, stark sandig, schwach kiesig, 0,0-0,2m A durchwurzelt, halbfest, dunkelbraun Auffüllung: Schluff;kiesig, schwach sandig, schwach RKS 2 0.90m 0.90m A A tonig, schwach steinig, Kalkstein, kantig, teilw. gerundet, 0,2-0,9m 1.10m schwach durchwurzelt, halbfest bis fest, braun bis RKS 2 1.10m dunkelbraun 0,9-1,1m Schluff, schwach feinsandig, tonig, Lösslehm, schwach durchwurzelt, Lehm dunkel evtl. noch Basis (Auffüllung?), halbfest, braun bis hellbraun RKS 2 2.00m 1,1-2,0m Schluff, schwach feinsandig, schwach tonig, Lösslehm, steif bis halbfest, ab 2,3: halbfest bis fest, hellbraun RKS 2 2.80m 2.80m 2,0-2,8m 3.00m Schluff, schwach tonig bis sehr schwach tonig, schwach RKS 2 3.00m feinsandig, schwache Schichtung, Lösslehm/ 2,8-3,0m Verwitterungslehm, halbfest bis fest, beige RKS 2 3.50m 3.50m 3,0-3,5m Schluff, tonig, schwach feinsandig, schwache Schichtung, Lösslehm/Verwitterungslehm, halbfest bis fest, hellbraun bis braun RKS 2 4.50m Kies, schwach sandig, schluffig, schwach tonig, schwach 3,5-4,5m steinig, kantengerundet - gerundet, Hochterrassenschotter, trocken, hellgraubraun, braun RKS 2 5.20m 5.20m 4,5-5,2m Endtiefe Bohrhindernis DC | |
|---|---|
| DC |
| Gutachten-Nr.: 2211873 | Anlage: 2.1, Seite 2 | |
|---|---|---|
| Projektname: Neubau Hohenberg-Verbundschule Rottenburg | ||
| Rechtswert: | Hochwert: | |
| GOK: 370,73 m ü. NHN | POK: | |
| Maßstab: 1: 60 | ausgeführt am: 25.05.2021/mla-uschr | |
| UTM: 32U495291/5370136 | Dateiname: HPC_2211873_Anl_2-1.dcb | |
| BOHRPROFIL |
| A | ||||
|---|---|---|---|---|
| A A | A |
[Seite 41]
| Gutachten-Nr.: 2211873 Anlage: 2.1, Seite 3 Projektname: Neubau Hohenberg-Verbundschule Rottenburg Rechtswert: Hochwert: GOK: 369,52 m ü. NHN POK: Maßstab: 1: 60 ausgeführt am: 25.05.2021/mla-uschr UTM: 32U495338/5370131 Dateiname: HPC_2211873_Anl_2-1.dcb BOHRPROFIL RKS 3 Ansatzpunkt: 369.52 m ü. NHN 0.00m A Auffüllung: Schluff, schwach sandig, schwach kiesig, A schwach tonig, schwach steinig, sehr vereinzelt Ziegel + RKS 3 0.70m A 0,0-0,7m Plastikabfälle, weich, dunkelbraun RKS 3 1.10m 1.10m 0,7-1,1m A Auffüllung: Schluff, schwach feinsandig, tonig, weich bis RKS 3 1.60m 1.60m breiig, braun 1,1-1,6m A Auffüllung: Schluff, schwach feinsandig, schwach kiesig, RKS 3 2.00m 2.00m schwach tonig, weich bis breiig, dunkelbraun, braun 1,6-2,0m Ton, stark schluffig, schwach sandig, anst. RKS 3 2.40m 2.40m Verwitterungslehm (evt. aufgefüllt), weich, dunkelbraun 2,0-2,4m bis braun RKS 3 3.30m Kies, steinig, stark schluffig, schwach sandig, schwach 2,4-3,3m tonig, anst. Hochterrassenschotter, schwach feucht, grau bis hellgrau, braun RKS 3 4.20m 4.20m 3,3-4,2m Endtiefe Bohrhindernis DC | |
|---|---|
| DC |
| Gutachten-Nr.: 2211873 | Anlage: 2.1, Seite 3 | |
|---|---|---|
| Projektname: Neubau Hohenberg-Verbundschule Rottenburg | ||
| Rechtswert: | Hochwert: | |
| GOK: 369,52 m ü. NHN | POK: | |
| Maßstab: 1: 60 | ausgeführt am: 25.05.2021/mla-uschr | |
| UTM: 32U495338/5370131 | Dateiname: HPC_2211873_Anl_2-1.dcb | |
| BOHRPROFIL |
[Seite 42]
| Gutachten-Nr.: 2211873 Anlage: 2.1, Seite 4 Projektname: Neubau Hohenberg-Verbundschule Rottenburg Rechtswert: Hochwert: GOK: 368,73 m ü. NHN POK: Maßstab: 1: 60 ausgeführt am: 26.05.2021/mla-uschr UTM: 32U495362/5370160 Dateiname: HPC_2211873_Anl_2-1.dcb BOHRPROFIL RKS 4 Ansatzpunkt: 368.73 m ü. NHN 0.00m A Auffüllung: Schluff, kiesig, schwach sandig, schwach tonig, gerundete Kiese, halbfest, hellgraubraun A RKS 4 0.70m 0.70m A 0,0-0,7m A Auffüllung: Schluff;tonig, schwach sandig, stark RKS 4 1.00m rostfleckig, sehr vereinzelt Ziegelreste, halbfest bis fest, 0,7-1,0m A A braun bis dunkelbraun RKS 4 1.50m 1.50m 1,0-1,5m Schluff, schwach sandig, schwach tonig, Lösslehm, steif, ocker RKS 4 2.60m 2.60m 1,5-2,6m Schluff, feinsandig, schwach kiesig, schwach tonig, Fe/ Mn-Konkretionen, Übergang Lösslehm- RKS 4 3.30m 3.30m Hochterrassenschotter, halbfest, ocker 2,6-3,3m Kies, steinig, sandig, schluffig, schwach tonig, anst. RKS 4 4.30m Hochterrassenschotter, braun bis dunkelbraun, grau bis 3,3-4,3m hellgrau RKS 4 5.10m 5.10m 4,3-5,1m Endtiefe Bohrhindernis DC | |
|---|---|
| DC |
| Gutachten-Nr.: 2211873 | Anlage: 2.1, Seite 4 | |
|---|---|---|
| Projektname: Neubau Hohenberg-Verbundschule Rottenburg | ||
| Rechtswert: | Hochwert: | |
| GOK: 368,73 m ü. NHN | POK: | |
| Maßstab: 1: 60 | ausgeführt am: 26.05.2021/mla-uschr | |
| UTM: 32U495362/5370160 | Dateiname: HPC_2211873_Anl_2-1.dcb | |
| BOHRPROFIL |
| A A | A | |
|---|---|---|
| A A | A |
[Seite 43]
| Gutachten-Nr.: 2211873 Anlage: 2.1, Seite 5 Projektname: Neubau Hohenberg-Verbundschule Rottenburg Rechtswert: Hochwert: GOK: 370,04 m ü. NHN POK: Maßstab: 1: 60 ausgeführt am: 25.05.2021/mla-uschr UTM: 32U495334/5370102 Dateiname: HPC_2211873_Anl_2-1.dcb BOHRPROFIL RKS 5 Ansatzpunkt: 370.04 m ü. NHN 0.00m A Auffüllung: Sand, stark schluffig, schwach kiesig, RKS 5 0.30m 0.30m Oberboden, durchwurzelt, schwach feucht, braun bis 0,0-0,3m A dunkelbraun RKS 5 0.70m 0.70m 0,3-0,7m Auffüllung: Schluff, sandig, schwach kiesig, schwach RKS 5 1.00m tonig, umgel. Lösslehm mit Sandlagen, sehr vereinzelt 0,7-1,0m Ziegelreste, schwach durchwurzelt, halbfest, dunkelbraun bis braun RKS 5 2.00m 1,0-2,0m RKS 5 3.00m Schluff, schwach sandig, tonig, Lösslehm, ab 2,0m: steife 2,0-3,0m Bereiche, steif bis halbfest, hellbraun RKS 5 4.60m 4.60m 3,0-4,6m Kies, steinig, schwach sandig, schluffig, schwach tonig, anst. Hochterrassenschotter, trocken, grau bis hellgrau, RKS 5 5.20m 5.20m braun 4,6-5,2m Endtiefe Bohrhindernis DC | |
|---|---|
| DC |
| Gutachten-Nr.: 2211873 | Anlage: 2.1, Seite 5 | |
|---|---|---|
| Projektname: Neubau Hohenberg-Verbundschule Rottenburg | ||
| Rechtswert: | Hochwert: | |
| GOK: 370,04 m ü. NHN | POK: | |
| Maßstab: 1: 60 | ausgeführt am: 25.05.2021/mla-uschr | |
| UTM: 32U495334/5370102 | Dateiname: HPC_2211873_Anl_2-1.dcb | |
| BOHRPROFIL |
| A | |||
|---|---|---|---|
| A |
[Seite 44]
| Gutachten-Nr.: 2211873 Anlage: 2.2, Seite 1 Projekt: Neubau Hohenberg-Verbundschule Rottenburg Rechtswert: Hochwert: GOK: 370,63 m ü. NHN Typ: DPH Maßstab: 1: 60 ausgeführt am: 25.05.21/mla Dateiname: HPC_2211873_Anl_2-2.dcr UTM: 32U495290/5370121 Rammsondierung DIN 22476 - DPH DPH 1 Ansatzpunkt: 370.63 m ü. NHN Anzahl Schläge N10 0 10 20 30 40 50 60 70 80 90 100 0 370.00m 1 l 369.00m 2 l 368.00m 3 l 367.00m 4 l m ni efeitgnirdniE 366.00m m 5 365.00m m-l 6 364.00m m-l 7 363.00m d.n 8 362.00m 9 DC | |
|---|---|
| DC |
| Gutachten-Nr.: 2211873 | Anlage: 2.2, Seite 1 | |
|---|---|---|
| Projekt: Neubau Hohenberg-Verbundschule Rottenburg | ||
| Rechtswert: | Hochwert: | |
| GOK: 370,63 m ü. NHN | Typ: DPH | |
| Maßstab: 1: 60 | ausgeführt am: 25.05.21/mla | |
| Dateiname: HPC_2211873_Anl_2-2.dc | r UTM: 32U495290/5370121 | |
| Rammsondierung DIN 22476 - DPH |
[Seite 45]
| Gutachten-Nr.: 2211873 Anlage: 2.2, Seite 2 Projekt: Neubau Hohenberg-Verbundschule Rottenburg Rechtswert: Hochwert: GOK: 370,39 m ü. NHN Typ: DPH Maßstab: 1: 60 ausgeführt am: 25.05.21/mla Dateiname: HPC_2211873_Anl_2-2.dcr UTM: 32U495312/5370135 Rammsondierung DIN 22476 - DPH DPH 2 Ansatzpunkt: 370.39 m ü. NHN Anzahl Schläge N10 0 10 20 30 40 50 60 70 80 90 100 0 370.00m 1 l 369.00m 2 l 368.00m m-l 3 367.00m 4 l 366.00m m 5 365.00m m ni efeitgnirdniE m 6 364.00m m-l 7 363.00m -m 8 362.00m s 9 361.00m s 10 360.00m s 11 359.00m 12 DC | |
|---|---|
| DC |
| Gutachten-Nr.: 2211873 | Anlage: 2.2, Seite 2 | |
|---|---|---|
| Projekt: Neubau Hohenberg-Verbundschule Rottenburg | ||
| Rechtswert: | Hochwert: | |
| GOK: 370,39 m ü. NHN | Typ: DPH | |
| Maßstab: 1: 60 | ausgeführt am: 25.05.21/mla | |
| Dateiname: HPC_2211873_Anl_2- | 2.dcr UTM: 32U495312/5370135 | |
| Rammsondierung DIN 22476 - DPH |
[Seite 46]
| Gutachten-Nr.: 2211873 Anlage: 2.2, Seite 3 Projekt: Neubau Hohenberg-Verbundschule Rottenburg Rechtswert: Hochwert: GOK: 369,26 m ü. NHN Typ: DPH Maßstab: 1: 60 ausgeführt am: 25.05.21/mla Dateiname: HPC_2211873_Anl_2-2.dcr UTM: 32U495335/5370158 Rammsondierung DIN 22476 - DPH DPH 3 Ansatzpunkt: 369.26 m ü. NHN Anzahl Schläge N10 0 10 20 30 40 50 60 70 0 369.00m 1 l 368.00m 2 l 367.00m 3 l 366.00m m-l 4 365.00m m m 5 ni 364.00m efeitgnirdniE m-l 6 363.00m m 7 362.00m s 8 361.00m s 9 360.00m s 10 359.00m 11 DC | |
|---|---|
| DC |
| Gutachten-Nr.: 2211873 An | lage: 2.2, Seite 3 | |
|---|---|---|
| Projekt: Neubau Hohenberg-Verbundschule Rottenburg | ||
| Rechtswert: Ho | chwert: | |
| GOK: 369,26 m ü. NHN Ty | p: DPH | |
| Maßstab: 1: 60 au | sgeführt am: 25.05.21/mla | |
| Dateiname: HPC_2211873_Anl_2-2.dcr UT | M: 32U495335/5370158 | |
| Rammsondierung DIN 22476 - DPH |
[Seite 47]
| Gutachten-Nr.: 2211873 Anlage: 2.2, Seite 4 Projekt: Neubau Hohenberg-Verbundschule Rottenburg Rechtswert: Hochwert: GOK: 368,68 m ü. NHN Typ: DPH Maßstab: 1: 60 ausgeführt am: 26.05.21/mla Dateiname: HPC_2211873_Anl_2-2.dcr UTM: 32U495360/5370127 Rammsondierung DIN 22476 - DPH DPH 4 Ansatzpunkt: 368.68 m ü. NHN Anzahl Schläge N10 0 10 20 30 40 50 60 70 80 0 368.00m 1 l 367.00m 2 l 366.00m 3 l 365.00m m m 4 ni efeitgnirdniE 364.00m s 5 363.00m s 6 362.00m s 7 361.00m 8 - 360.00m 9 DC | |
|---|---|
| DC |
| Gutachten-Nr.: 2211873 | Anlage: 2.2, Seite 4 | |
|---|---|---|
| Projekt: Neubau Hohenberg-Verbundschule Rottenburg | ||
| Rechtswert: | Hochwert: | |
| GOK: 368,68 m ü. NHN | Typ: DPH | |
| Maßstab: 1: 60 | ausgeführt am: 26.05.21/mla | |
| Dateiname: HPC_2211873_Anl_2-2.dc | r UTM: 32U495360/5370127 | |
| Rammsondierung DIN 22476 - DPH |
[Seite 48]
ANLAGE 3
Bodenmechanische und -physikalische Laboruntersuchungen
3.1 Zusammenfassung der Laborergebnisse 3.2 Korngrößenverteilung 3.3 Konsistenzbestimmung
HPC_2211873(1b)_Tb.docx
[Seite 49]
| Zusammenfassung der bodenmechanischen und -physikalischen Laborergebnisse | Anlage 3.1 | |||||||||||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Probenahmedatum 25./26.05.2021 | ||||||||||||||||||||
| Projekt Nr.: 2211873 Projekt: Neubau Hohenberg Verbundschule Rottenburg a. N. | ||||||||||||||||||||
| 1 | Zustandsgrenzen ² | Korngrößenverteilung ³ | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | |||||||||||||
| Probe Aufschluss | [m u.GOK] | Geologie | w N | w L | w P | I P | I C | Körnungsziffer | Anteil < 0,063 mm | kf-Wert | GV | V ca | E s | σ u | V | BK | Bemerkungen | |||
| T | U | S | G | |||||||||||||||||
| % | % | - | % | m/s | % | % | MN/m² | MN/m² | ||||||||||||
| RKS 1 | 0,3-1,0 | Lösslehm | 21,4 | |||||||||||||||||
| 1,0-2,25 | Lösslehm | 20,6 | ||||||||||||||||||
| 2,25-3,5 | Lösslehm | 22,0 | ||||||||||||||||||
| 4,8-5,7 | Hochterassensch. | 9,7 | * | * | 17,6 | 54,8 | 27,6 | 3,0E-07 | GU̅ | |||||||||||
| RKS 2 | 0,9-1,1 | Lösslehm | 17,3 | 5,5 | ||||||||||||||||
| 1,1-2,0 | Lösslehm | 19,8 | 41,2 | 20,2 | 21,0 | 0,99 | TM | |||||||||||||
| 2,0-2,8 | Lösslehm | 12,6 | ||||||||||||||||||
| 3,0-3,5 | Verw.-/Lösslehm | 15,6 | ||||||||||||||||||
| 3,5-4,5 | Hochterassensch. | 6,8 | 11,1 | 10,6 | 18,5 | 59,8 | 21,7 | 1,1E-06 | GU̅ | |||||||||||
| 4,5-5,2 | Hochterassensch. | 6,3 | 22,3 | |||||||||||||||||
| RKS 3 | 0,7-1,1 | Auffüllung | 26,1 | 6,7 | ||||||||||||||||
| 1,1-1,6 | Auffüllung | 26,7 | ||||||||||||||||||
| 2,0-2,4 | Verw.-/Lösslehm | 27,1 | 6,4 | |||||||||||||||||
| 2,4-3,3 | Hochterassensch. | 10,4 | 10,4 | 14,4 | 15,5 | 59,7 | 24,8 | 5,5E-07 | GU̅ | |||||||||||
| 3,3-4,2 | Hochterassensch. | 7,7 | 19,6 | |||||||||||||||||
| RKS 4 | 0,7-1,0 | Auffüllung | 17,5 | |||||||||||||||||
| 1,0-1,5 | Auffüllung | 22,5 | 6,1 | |||||||||||||||||
| 1,5-2,6 | Lösslehm | 18,8 | 40,3 | 17,8 | 22,5 | 0,9 | TM | |||||||||||||
| 2,6-3,3 | Lösslehm | 15,1 | ||||||||||||||||||
| 3,3-4,3 | Hochterassensch. | 9,7 | * | * | 24,0 | 48,1 | 27,9 | 2,8E-07 | GU̅ | |||||||||||
| 4,3-5,1 | Hochterassensch. | 6,2 | 21,4 | |||||||||||||||||
| RKS 5 | 0,3-0,7 | Auffüllung | 14,8 | |||||||||||||||||
| 1,0-2,0 | Lösslehm | 19,5 | ||||||||||||||||||
| 3,0-4,6 | Lösslehm | 20,3 |
[Seite 50]
Ton Schluff Sand Kies Steine Fein- Mittel- Grob- Fein- Mittel- Grob- Fein- Mittel- Grob- 100
90
80
70
60
50
40
30
20
10
0 0.002 0.006 0.02 0.06 0.2 0.6 2 6 20 60 Korndurchmesser in mm
DC tnezorpnessaM Gutachten-Nr.: 2211873 Anlage: 3.2 Projekt: Neubau Hohenberg Verbundschule Rottenburg a. N. KORNGRÖßENVERTEILUNG Datum Probenahme: 25./26.05.2021 DIN EN ISO 17 892-4:2017-04 Dateiname: HPC_2211873_Anl_3-2.dcs
SSSScccchhhhiiiicccchhhhtttt Hochterassenschotter Hochterassenschotter Hochterassenschotter Hochterassenschotter LLLLaaaabbbboooorrrrnnnnuuuummmmmmmmeeeerrrr RKS1/4,8-5,7 RKS2/3,5-4,5 RKS3/2,4-3,3 RKS4/3,3-4,3 EEEEnnnnttttnnnnaaaahhhhmmmmeeeettttiiiieeeeffffeeee 4,8 - 5,7 m 3,5 - 4,5 m 2,4 - 3,3 m 3,3 - 4,3 m WWWWaaaasssssssseeeerrrrggggeeeehhhhaaaalllltttt 9.7 % 6.8 % 10.4 % 9.1 % FFFFrrrroooosssstttteeeemmmmppppffffiiiinnnnddddlllliiiicccchhhhkkkkeeeeiiiittttsssskkkkllllaaaasssssssseeee F3 F3 F3 F3 AAAAnnnntttteeeeiiiillll <<<< 0000....000066663333 mmmmmmmm 27.6 % 21.7 % 24.8 % 27.9 % KKKKoooorrrrnnnnffffrrrraaaakkkkttttiiiioooonnnneeeennnn TTTT////UUUU////SSSS////GGGG////XXXX 0.0/27.6/17.6/54.8 % 11.1/10.6/18.5/59.8 % 10.4/14.4/15.5/59.7 % 0.0/27.9/24.0/48.1 % BBBBooooddddeeeennnnggggrrrruuuuppppppppeeee DDDDIIIINNNN 11118888111199996666 GU GU GU GU BBBBooooddddeeeennnnaaaarrrrtttt G,u,gs',ms' G,t,u,gs',ms' G,u,t,gs',ms' G,u,ms',gs' kkkkffff nnnnaaaacccchhhh KKKKaaaauuuubbbbiiiisssscccchhhh 3.0E-07 m/s 1.1E-06 m/s 5.5E-07 m/s 2.8E-07 m/s
[Seite 51]
| Gutachten-Nr.: 2211873 Anlage: 3.3.1 Projekt: Neubau Hohenberg Verbundschule Rottenburg a. N. Schicht: Lösslehm Entnahme am: 25./26.05.2021 Entnahmestelle: RKS 2 Tiefe: 1,1 - 2,0 m Art d. Entnahme: GP ausgeführt durch: HPC-Rottenburg/hk Dateiname: HPC_2211873_Anl_3-3.dck FLIEß- UND AUSROLLGRENZEN DIN EN ISO 17892-12:2018/10 Fließgrenze Ausrollgrenze Behälter-Nr. 45 48 57 86 43 50 77 Zahl der Schläge 15 19 26 37 Feuchte Probe + Behälter m + m [g] 44.70 44.43 43.41 41.05 29.87 29.02 29.53 f B Trockene Probe + Behälter m + m [g] 34.86 35.07 34.58 33.37 27.06 26.48 26.90 t B Behälter m [g] 12.68 12.98 12.96 13.74 13.48 13.57 13.98 B Wasser m - m = m [g] 9.84 9.36 8.83 7.68 2.81 2.54 2.63 f t w Trockene Probe m [g] 22.18 22.09 21.62 19.63 13.58 12.91 12.92 Mittel t mw Wassergehalt = w [%] 44.4 42.4 40.8 39.1 20.7 19.7 20.4 20.2 mt 45 Überkornanteil ü = 3.5 % Wassergeh. Überkorn w = 2.0 % ü Wassergehalt w = 19.8%, w = 20.4% N Nü Fließgrenze w = 41.2% L Ausrollgrenze w = 20.2% P 40 ]%[ w tlahegressaW Plastizitätsbereich ( w bis w ) L P 0 10 20 30 40 50 60 70 80 [%] 35 Plastizitätszahl I = w - w = 21.0% P L P 30 w - w LiquiditätsindexI = Nü P = 0.010 10 15 20 25 30 35 40 L I Schlagzahl P w - w Konsistenzzahl I = L Nü = 0.990 C I P Zustandsform w w P L 1.00 0.75 0.50 0.25 0.00 halbfest steif weich sehr weich breiig 50 40 ausgeprägt ]%[ p T l o a n s e ti s T c A h e - 2 0 ) 30 I lhazstätizitsalP P 0 . 7 3 ( w L m it te l p la s ti s c h e = To n e T M ie I P 20 A - L i n T o n e m it o r g a n i schen Beimengungen leicht organogene Tone OT plastische und ausgeprägt Tone TL zusammendrückbare Schluffe UA 10 Sand-Ton- Schluffe Gemische ST mit organischen 7 Beimengungen und 4 Zwischenbereich leicht organogene Schluffe OU Sand-Schluff- plastische und mittelplastische 0 Gemische SU Schluffe UL Schluffe UM 0 10 20 30 35 40 50 60 70 80 Fließgrenze w [%] L DC | |||||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Gutachten-Nr.: 2211873 | Anlage: 3.3.1 | ||||||||||||
| Projekt: Neubau Hohenberg Verbundschule Rottenburg a. N. | |||||||||||||
| Schicht: Lösslehm | Entnahme am: 25./26.05.2021 | ||||||||||||
| Entnahmestelle: RKS 2 | Tiefe: 1,1 - 2,0 m | ||||||||||||
| Art d. Entnahme: GP | ausgeführt durch: HPC-Rottenburg/hk | ||||||||||||
| Dateiname: HPC_2211873_Anl_3-3.dck | |||||||||||||
| FLIEß- UND AUSROLLGRENZEN DIN EN ISO 17892-12:2018/10 | |||||||||||||
| Fließgrenze | Ausrollgrenze | ||||||||||||
| Behälter-Nr. | 45 | 48 | 57 | 86 | 43 | 50 | 77 | ||||||
| Zahl der Schläge | 15 | 19 | 26 | 37 | |||||||||
| Feuchte Probe + Behälter m + m [g] f B | 44.70 | 44.43 | 43.41 | 41.05 | 29.87 | 29.0 | 2 29.53 | ||||||
| Trockene Probe + Behälter m + m [g] t B | 34.86 | 35.07 | 34.58 | 33.37 | 27.06 | 26.4 | 8 26.90 | ||||||
| Behälter m [g] B | 12.68 | 12.98 | 12.96 | 13.74 | 13.48 | 13.5 | 7 13.98 | ||||||
| Wasser m - m = m [g] f t w | 9.84 | 9.36 | 8.83 | 7.68 | 2.81 | 2.5 | 4 2.63 | ||||||
| Trockene Probe m [g] t | 22.18 | 22.09 | 21.62 | 19.63 | 13.58 | 12.9 | 1 12.92 | Mittel | |||||
| mw Wassergehalt = w [%] mt | 44.4 | 42.4 | 40.8 | 39.1 | 20.7 | 19. | 7 20.4 | 20.2 | |||||
| 45 Überkornanteil ü = 3.5 % Wassergeh. Überkorn w = 2.0 % ü Wassergehalt w = 19.8%, w = 20.4% N Nü Fließgrenze w = 41.2% L Ausrollgrenze w = 20.2% P 40 ]%[ w tlahegressaW Plastizitätsbereich ( w bis w ) L P 0 10 20 30 40 50 60 70 80 [%] 35 Plastizitätszahl I = w - w = 21.0% P L P 30 w - w LiquiditätsindexI = Nü P = 0.010 10 15 20 25 30 35 40 L I Schlagzahl P w - w Konsistenzzahl I = L Nü = 0.990 C I P Zustandsform w w P L 1.00 0.75 0.50 0.25 0.00 halbfest steif weich sehr weich breiig 50 40 ausgeprägt ]%[ p T l o a n s e ti s T c A h e - 2 0 ) 30 I lhazstätizitsalP P 0 . 7 3 ( w L m it te l p la s ti s c h e = To n e T M ie I P 20 A - L i n T o n e m it o r g a n i schen Beimengungen leicht organogene Tone OT plastische und ausgeprägt Tone TL zusammendrückbare Schluffe UA 10 Sand-Ton- Schluffe Gemische ST mit organischen 7 Beimengungen und 4 Zwischenbereich leicht organogene Schluffe OU Sand-Schluff- plastische und mittelplastische 0 Gemische SU Schluffe UL Schluffe UM 0 10 20 30 35 40 50 60 70 80 Fließgrenze w [%] L | |||||||||||||
| DC |
| t 20) - w L | ||||||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| ausgepräg | ||||||||||||||
| plastische | ||||||||||||||
| Tone TA | ||||||||||||||
| mitte Tone | lplastische TM A-Linie | 0.73 = I P | rganischen | |||||||||||
| Tone mit o | rganischen | |||||||||||||
| Sand- | le pl T Ton- | icht | Schl | uffe | Beimengu | ngen | chluffe UA | |||||||
| organogen | e Tone OT | |||||||||||||
| astische | und ausge | prägt | ||||||||||||
| one TL | zusammen | drückbare S | chluffe UA | |||||||||||
| Sand- | Ton- | uffe | ||||||||||||
| Gemi | sche ST | leicht tische | mit o Beim orga und Schl | rganischen | d ffe OU e | |||||||||
| Z | wischenb | ereich | engungen un nogene Schlu | |||||||||||
| San | d-Schluff- | plas | mittelplastisch | |||||||||||
| Gem | ische SU | Sch | luffe UL | uffe UM |
[Seite 52]
| Gutachten-Nr.: 2211873 Anlage: 3.3.2 Projekt: Neubau Hohenberg Verbundschule Rottenburg a. N. Schicht: Lösslehm Entnahme am: 25./26.05.2021 Entnahmestelle: RKS 4 Tiefe: 1,5 - 2,6 m Art d. Entnahme: GP ausgeführt durch: HPC-Rottenburg/hk Dateiname: HPC_2211873_Anl_3-3.dck FLIEß- UND AUSROLLGRENZEN DIN EN ISO 17892-12:2018/10 Fließgrenze Ausrollgrenze Behälter-Nr. 55 68 71 91 94 49 60 Zahl der Schläge 15 20 23 30 Feuchte Probe + Behälter m + m [g] 45.57 44.06 41.87 42.13 29.76 29.90 26.48 f B Trockene Probe + Behälter m + m [g] 35.99 35.06 33.44 34.22 27.33 27.32 24.47 t B Behälter m [g] 14.31 13.95 12.84 13.75 14.09 12.98 12.75 B Wasser m - m = m [g] 9.58 9.00 8.43 7.91 2.43 2.58 2.01 f t w Trockene Probe m [g] 21.68 21.11 20.60 20.47 13.24 14.34 11.72 Mittel t mw Wassergehalt = w [%] 44.2 42.6 40.9 38.6 18.4 18.0 17.2 17.8 mt 45 Überkornanteil ü = 4.3 % Wassergeh. Überkorn w = 2.5 % ü Wassergehalt w = 18.8%, w = 19.5% N Nü Fließgrenze w = 40.3% L Ausrollgrenze w = 17.8% P 40 ]%[ w tlahegressaW Plastizitätsbereich ( w bis w ) L P 0 10 20 30 40 50 60 70 80 [%] 35 Plastizitätszahl I = w - w = 22.5% P L P 30 w - w LiquiditätsindexI = Nü P = 0.076 10 15 20 25 30 35 40 L I Schlagzahl P w - w Konsistenzzahl I = L Nü = 0.924 C I P Zustandsform w w P L 1.00 0.75 0.50 0.25 0.00 halbfest steif weich sehr weich breiig 50 40 ausgeprägt ]%[ p T l o a n s e ti s T c A h e - 2 0 ) 30 I lhazstätizitsalP P 0 . 7 3 ( w L m it te l p la s ti s c h e = To n e T M ie I P 20 A - L i n T o n e m it o r g a n i schen Beimengungen leicht organogene Tone OT plastische und ausgeprägt Tone TL zusammendrückbare Schluffe UA 10 Sand-Ton- Schluffe Gemische ST mit organischen 7 Beimengungen und 4 Zwischenbereich leicht organogene Schluffe OU Sand-Schluff- plastische und mittelplastische 0 Gemische SU Schluffe UL Schluffe UM 0 10 20 30 35 40 50 60 70 80 Fließgrenze w [%] L DC | ||||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Gutachten-Nr.: 2211873 | Anlage: 3.3.2 | |||||||||||
| Projekt: Neubau Hohenberg Verbundschule Rottenburg a. N. | ||||||||||||
| Schicht: Lösslehm | Entnahme am: 25./26.05.2021 | |||||||||||
| Entnahmestelle: RKS 4 | Tiefe: 1,5 - 2,6 m | |||||||||||
| Art d. Entnahme: GP | ausgeführt durch: HPC-Rottenburg/hk | |||||||||||
| Dateiname: HPC_2211873_Anl_3-3.dck | ||||||||||||
| FLIEß- UND AUSROLLGRENZEN DIN EN ISO 17892-12:2018/10 | ||||||||||||
| Fließgrenze | Ausrollgrenze | |||||||||||
| Behälter-Nr. | 55 | 68 | 71 | 91 | 94 | 49 | 60 | |||||
| Zahl der Schläge | 15 | 20 | 23 | 30 | ||||||||
| Feuchte Probe + Behälter m + m [g] f B | 45.57 | 44.06 | 41.87 | 42.13 | 29.76 | 29.9 | 0 26.48 | |||||
| Trockene Probe + Behälter m + m [g] t B | 35.99 | 35.06 | 33.44 | 34.22 | 27.33 | 27.3 | 2 24.47 | |||||
| Behälter m [g] B | 14.31 | 13.95 | 12.84 | 13.75 | 14.09 | 12.9 | 8 12.75 | |||||
| Wasser m - m = m [g] f t w | 9.58 | 9.00 | 8.43 | 7.91 | 2.43 | 2.5 | 8 2.01 | |||||
| Trockene Probe m [g] t | 21.68 | 21.11 | 20.60 | 20.47 | 13.24 | 14.3 | 4 11.72 | Mittel | ||||
| mw Wassergehalt = w [%] mt | 44.2 | 42.6 | 40.9 | 38.6 | 18.4 | 18. | 0 17.2 | 17.8 | ||||
| 45 Überkornanteil ü = 4.3 % Wassergeh. Überkorn w = 2.5 % ü Wassergehalt w = 18.8%, w = 19.5% N Nü Fließgrenze w = 40.3% L Ausrollgrenze w = 17.8% P 40 ]%[ w tlahegressaW Plastizitätsbereich ( w bis w ) L P 0 10 20 30 40 50 60 70 80 [%] 35 Plastizitätszahl I = w - w = 22.5% P L P 30 w - w LiquiditätsindexI = Nü P = 0.076 10 15 20 25 30 35 40 L I Schlagzahl P w - w Konsistenzzahl I = L Nü = 0.924 C I P Zustandsform w w P L 1.00 0.75 0.50 0.25 0.00 halbfest steif weich sehr weich breiig 50 40 ausgeprägt ]%[ p T l o a n s e ti s T c A h e - 2 0 ) 30 I lhazstätizitsalP P 0 . 7 3 ( w L m it te l p la s ti s c h e = To n e T M ie I P 20 A - L i n T o n e m it o r g a n i schen Beimengungen leicht organogene Tone OT plastische und ausgeprägt Tone TL zusammendrückbare Schluffe UA 10 Sand-Ton- Schluffe Gemische ST mit organischen 7 Beimengungen und 4 Zwischenbereich leicht organogene Schluffe OU Sand-Schluff- plastische und mittelplastische 0 Gemische SU Schluffe UL Schluffe UM 0 10 20 30 35 40 50 60 70 80 Fließgrenze w [%] L | ||||||||||||
| DC |
| t 20) - w L | ||||||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| ausgepräg | ||||||||||||||
| plastische | ||||||||||||||
| Tone TA | ||||||||||||||
| mitte Tone | lplastische TM A-Linie | 0.73 = I P | rganischen | |||||||||||
| Tone mit o | rganischen | |||||||||||||
| Sand- | le pl T Ton- | icht | Schl | uffe | Beimengu | ngen | chluffe UA | |||||||
| organogen | e Tone OT | |||||||||||||
| astische | und ausge | prägt | ||||||||||||
| one TL | zusammen | drückbare S | chluffe UA | |||||||||||
| Sand- | Ton- | uffe | ||||||||||||
| Gemi | sche ST | leicht tische | mit o Beim orga und Schl | rganischen | d ffe OU e | |||||||||
| Z | wischenb | ereich | engungen un nogene Schlu | |||||||||||
| San | d-Schluff- | plas | mittelplastisch | |||||||||||
| Gem | ische SU | Sch | luffe UL | uffe UM |
[Seite 53]
ANLAGE 4
Chemische Laboruntersuchungen
4.1 Ergebnisdarstellung abfallrechtliche Einstufung (VwV Boden BW) 4.2 Prüfbericht SGS INSTITUT FRESENIUS GmbH, Radofzell
HPC_2211873(1b)_Tb.docx
[Seite 54]
Zusammenfassung der Laborergebnisse gem. VwV Bodenverwertung
Projekt:-Nr.: 2211873 Anlage 4.1.1 Projekt: Neubau Hohenberg Verbundschule in Rottenburg am Neckar
Probenbezeichnung: RKS 3 MP Auff Datum Probennahme: 25./26.05.2021 Material: RKS 3: Schluff, schwach feinsandig, sehr schwach bis schwach kiesig, schwach tonig, schwach steinig, dunkelbraun, braun
Bewertungsgrundlage: VwV Bodenverwertung
Untersuchungslabor: SGS INSTITUT Fresenius GmbH Prüfbericht Nr.: 5373485 Datum: 20.07.2021
| Parameter | Einheit | Messergebnis RKS 3 MP Auff. | Zuordnung MP 1 | Vergleichswerte | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Z0 | Z0* | Z0* | Z1.1 | Z1.2 | Z2 | ||||
| Lehm/Schluff | IIIA | ||||||||
| pH-Wert1) | --- | 8,5 | Z0 | 6,5 - 9,5 | 6 - 12 | 5,5 - 12 | |||
| elektr. Leitf.1) | µS/cm | 95 | Z0 | 250 | 1.500 | 2.000 | |||
| Chlorid | mg/l | 0,9 | Z0 | 30 | 50 | 100 | |||
| Sulfat2) | mg/l | 6 | Z0 | 50 | 100 | 150 | |||
| Arsen | mg/kg* | 10 | Z0 | 15 | 153) | 45 | 150 | ||
| µg/l | < 5 | - | 14 | 20 | 60 | ||||
| Blei | mg/kg* | 14 | Z0 | 70 | 100 | 140 | 210 | 700 | |
| µg/l | < 5 | - | 40 | 80 | 200 | ||||
| Cadmium | mg/kg* | < 0,2 | Z0 | 1 | 1,0 | 3,0 | 10 | ||
| µg/l | < 1 | - | 1,5 | 3 | 6 | ||||
| Chrom ges. | mg/kg* | 33 | Z0 | 60 | 100 | 120 | 180 | 600 | |
| µg/l | < 5 | - | 12,5 | 25 | 60 | ||||
| Kupfer | mg/kg* | 20 | Z0 | 40 | 60 | 80 | 120 | 400 | |
| µg/l | < 5 | - | 20 | 60 | 100 | ||||
| Nickel | mg/kg* | 28 | Z0 | 50 | 70 | 100 | 150 | 500 | |
| µg/l | < 5 | - | 15 | 20 | 70 | ||||
| Thallium | mg/kg* | 0,3 | Z0 | 0,7 | 0,7 | 2,1 | 7 | ||
| Quecksilber | mg/kg* | < 0,1 | Z0 | 0,5 | 1 | 1,5 | 5 | ||
| µg/l | < 0,2 | - | 0,5 | 1 | 2 | ||||
| Zink | mg/kg* | 41 | Z0 | 150 | 200 | 300 | 450 | 1.500 | |
| µg/l | < 10 | - | 150 | 200 | 600 | ||||
| Cyanide ges. | mg/kg* | < 0,1 | Z0 | - | 3 | 10 | |||
| µg/l | < 2 | 5 | 10 | 20 | |||||
| EOX | mg/kg* | < 0,5 | Z0 | 1 | 3 | 10 | |||
| MKW (C10-C22) | mg/kg* | < 10 | Z0 | 100 | 200 | 300 | 1.000 | ||
| MKW (C10-C40) | mg/kg* | < 10 | Z0 | 100 | 400 | 600 | 2.000 | ||
| BTEX | mg/kg* | n. b. | Z0 | 1 | |||||
| LHKW | mg/kg* | n. b. | Z0 | 1 | |||||
| PCB 6 | mg/kg* | n. b. | Z0 | 0,05 | 0,1 | 0,15 | 0,5 | ||
| PAK (n. EPA) | mg/kg* | n. b. | Z0 | 3 | 9 | 30 | |||
| Benzo(a)pyren | mg/kg* | < 0,05 | Z0 | 0,3 | 0,6 | 0,9 | 3 | ||
| Phenolindex | µg/l | < 10 | Z0 | 20 | 40 | 100 | |||
| * Trockenmasse 1) Eine Überschreitung dieser Parameter allein ist kein Ausschlusskriterium. 2) Es besteht eine Öffnungsklausel. Ggf. sind grundwassereinzugsbezogene Frachtbetrachtungen anzustellen. 3) 15 mg/kg für die Bodenarten Sand und Lehm/Schluff, 20 mg/kg für die Bodenart Ton. - = kein Zuordnungswert vorhanden; n. b. = nicht bestimmbar (alle Einzelparameter < Bestimmungsgrenze) | |||||||||
| hellgrau hinterlegte Felder = Eluatwerte | |||||||||
| Zuordnung der Probe: Z0 gem. VwV Bodenverwertung |
[Seite 55]
Zusammenfassung der Laborergebnisse gem. VwV Bodenverwertung
Projekt:-Nr.: 2211873 Anlage 4.1.2 Projekt: Neubau Hohenberg Verbundschule in Rottenburg am Neckar
Probenbezeichnung: RKS 4 MP Auff Datum Probennahme: 25./26.05.2021 Material: RKS 4: Schluff, schwach tonig bis tonig, schwach kiesig, schwach sandig, hellgraubraun, dunkelbraun
Bewertungsgrundlage: VwV Bodenverwertung
Untersuchungslabor: SGS INSTITUT Fresenius GmbH Prüfbericht Nr.: 5373485 Datum: 20.07.2021
| Parameter | Einheit | Messergebnis RKS 4 MP Auff. | Zuordnung MP 1 | Vergleichswerte | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Z0 | Z0* | Z0* | Z1.1 | Z1.2 | Z2 | ||||
| Lehm/Schluff | IIIA | ||||||||
| pH-Wert1) | --- | 8,2 | Z0 | 6,5 - 9,5 | 6 - 12 | 5,5 - 12 | |||
| elektr. Leitf.1) | µS/cm | 117 | Z0 | 250 | 1.500 | 2.000 | |||
| Chlorid | mg/l | 4,0 | Z0 | 30 | 50 | 100 | |||
| Sulfat2) | mg/l | 5 | Z0 | 50 | 100 | 150 | |||
| Arsen | mg/kg* | 14 | Z0 | 15 | 153) | 45 | 150 | ||
| µg/l | < 5 | - | 14 | 20 | 60 | ||||
| Blei | mg/kg* | 19 | Z0 | 70 | 100 | 140 | 210 | 700 | |
| µg/l | < 5 | - | 40 | 80 | 200 | ||||
| Cadmium | mg/kg* | < 0,2 | Z0 | 1 | 1,0 | 3,0 | 10 | ||
| µg/l | < 1 | - | 1,5 | 3 | 6 | ||||
| Chrom ges. | mg/kg* | 40 | Z0 | 60 | 100 | 120 | 180 | 600 | |
| µg/l | < 5 | - | 12,5 | 25 | 60 | ||||
| Kupfer | mg/kg* | 39 | Z0 | 40 | 60 | 80 | 120 | 400 | |
| µg/l | < 5 | - | 20 | 60 | 100 | ||||
| Nickel | mg/kg* | 32 | Z0 | 50 | 70 | 100 | 150 | 500 | |
| µg/l | < 5 | - | 15 | 20 | 70 | ||||
| Thallium | mg/kg* | 0,3 | Z0 | 0,7 | 0,7 | 2,1 | 7 | ||
| Quecksilber | mg/kg* | < 0,1 | Z0 | 0,5 | 1 | 1,5 | 5 | ||
| µg/l | < 0,2 | - | 0,5 | 1 | 2 | ||||
| Zink | mg/kg* | 76 | Z0 | 150 | 200 | 300 | 450 | 1.500 | |
| µg/l | < 10 | - | 150 | 200 | 600 | ||||
| Cyanide ges. | mg/kg* | 0,2 | Z0 | - | 3 | 10 | |||
| µg/l | < 2 | 5 | 10 | 20 | |||||
| EOX | mg/kg* | < 0,5 | Z0 | 1 | 3 | 10 | |||
| MKW (C10-C22) | mg/kg* | < 10 | Z0 | 100 | 200 | 300 | 1.000 | ||
| MKW (C10-C40) | mg/kg* | < 10 | Z0 | 100 | 400 | 600 | 2.000 | ||
| BTEX | mg/kg* | n. b. | Z0 | 1 | |||||
| LHKW | mg/kg* | n. b. | Z0 | 1 | |||||
| PCB 6 | mg/kg* | n. b. | Z0 | 0,05 | 0,1 | 0,15 | 0,5 | ||
| PAK (n. EPA) | mg/kg* | n. b. | Z0 | 3 | 9 | 30 | |||
| Benzo(a)pyren | mg/kg* | < 0,05 | Z0 | 0,3 | 0,6 | 0,9 | 3 | ||
| Phenolindex | µg/l | < 10 | Z0 | 20 | 40 | 100 | |||
| * Trockenmasse 1) Eine Überschreitung dieser Parameter allein ist kein Ausschlusskriterium. 2) Es besteht eine Öffnungsklausel. Ggf. sind grundwassereinzugsbezogene Frachtbetrachtungen anzustellen. 3) 15 mg/kg für die Bodenarten Sand und Lehm/Schluff, 20 mg/kg für die Bodenart Ton. - = kein Zuordnungswert vorhanden; n. b. = nicht bestimmbar (alle Einzelparameter < Bestimmungsgrenze) | |||||||||
| hellgrau hinterlegte Felder = Eluatwerte | |||||||||
| Zuordnung der Probe: Z0 gem. VwV Bodenverwertung |
[Seite 56]
SGS INSTITUT FRESENIUS GmbH Güttinger Straße 37 D-78315 Radolfzell Prüfbericht 5373485 Auftrags Nr. 5795984 HPC AG Kunden Nr. 10021952 Schütte 12-16 Peter Breig 72108 Rottenburg Telefon +49 7732/94162-30 Fax +49 89/12504064090-90 peter.breig@sgs.com
Industries & Environment
SGS INSTITUT FRESENIUS GmbH Güttinger Straße 37 D-78315 Radolfzell
Radolfzell, den 20.07.2021
Ihr Auftrag/Projekt: Neubau Hohenberg Verbundschule, R. a. N. Ihr Bestellzeichen: 2211873 Ihr Bestelldatum: 02.06.2021
Prüfzeitraum von 07.06.2021 bis 10.06.2021 erste laufende Probenummer 210676340 Probeneingang am 07.06.2021
Die Probenvorbereitung erfolgte nach DIN 19747.
Dieser (e)Prüfbericht annulliert und ersetzt den von SGS INSTITUT FRESENIUS GmbH ausgefertigten (e)Prüfbericht Nr. 5317748 vom 10.06.2021.
Begründung: Änderung Ergebnis nach Überprüfung
SGS INSTITUT FRESENIUS GmbH
i.V. Peter Breig i.A. Melanie Heidenberger Projektleiter Customer Service
Seite 1 von 8
SGS INSTITUT FRESENIUS GmbH Im Maisel 14 D-65232 Taunusstein t+49 6128 744-0 f +49 6128 744-130 www.institut-fresenius.sgsgroup.de
Member of the SGS Group (Societé Générale de Surveillance)
Die Prüfergebnisse beziehen sich ausschließlich auf die untersuchten Prüfgegenstände und den Zeitpunkt der Durchführung der Prüfung im Rahmen der Prüfvorgaben. Die Veröffentlichung und Vervielfältigung unserer Prüfberichte und Gutachten zu Werbezwecken sowie deren auszugsweise Verwendung in sonstigen Fällen bedürfen unserer schriftlichen Genehmigung. Geschäftsführerin: Alida Scholtz, Aufsichtsratsvorsitzender: Wim van Loon, Sitz der Gesellschaft: Taunusstein, HRB 21543 Amtsgericht Wiesbaden .ecivreS remotsuC regrebnedieH einaleM .A.i 1202.70.02 :tlletsrE .retieltkejorP gierB reteP .V.i 1202.70.02 :nebegegierF Gutachten Nr. 2211873, Anlage 4.2, Seite 1
[Seite 57]
Neubau Hohenberg Verbundschule, R. a. N. Prüfbericht Nr. 5373485 Seite 2 von 8 2211873 Auftrag Nr. 5795984 20.07.2021
Probe 210676340 Probenmatrix Boden RKS 3 MP Auff. Eingangsdatum: 07.06.2021 Eingangsart durch IF-Kurier abgeholt
Parameter Einheit Ergebnis Bestimmungs- Methode Lab Beurteilung grenze Feststoffuntersuchungen :
Trockensubstanz Masse-% 84,2 0,1 DIN EN 14346 HE Cyanide, ges. mg/kg TR < 0,1 0,1 DIN EN ISO 17380 HE
Metalle im Feststoff :
Königswasseraufschluß DIN EN 13657 HE Arsen mg/kg TR 10 2 DIN EN ISO 11885 HE Blei mg/kg TR 14 2 DIN EN ISO 11885 HE Cadmium mg/kg TR < 0,2 0,2 DIN EN ISO 11885 HE Chrom mg/kg TR 33 1 DIN EN ISO 11885 HE Kupfer mg/kg TR 20 1 DIN EN ISO 11885 HE Nickel mg/kg TR 28 1 DIN EN ISO 11885 HE Quecksilber mg/kg TR < 0,1 0,1 DIN EN ISO 12846 HE Thallium mg/kg TR 0,3 0,2 DIN EN ISO 17294-2 HE Zink mg/kg TR 41 1 DIN EN ISO 11885 HE
KW-Index C10-C40 mg/kg TR < 10 10 DIN EN 14039 HE KW-Index C10-C22 mg/kg TR < 10 10 DIN EN 14039 HE EOX mg/kg TR < 0,5 0,5 DIN 38414-17 HE
LHKW Headspace :
Chlorethen mg/kg TR < 0,010 0,01 DIN EN ISO 22155 HE cis-1,2-Dichlorethen mg/kg TR < 0,005 0,005 DIN EN ISO 22155 HE trans-1,2-Dichlorethen mg/kg TR < 0,005 0,005 DIN EN ISO 22155 HE Dichlormethan mg/kg TR < 0,005 0,005 DIN EN ISO 22155 HE Tetrachlormethan mg/kg TR < 0,005 0,005 DIN EN ISO 22155 HE 1,1,1-Trichlorethan mg/kg TR < 0,005 0,005 DIN EN ISO 22155 HE Trichlorethen mg/kg TR < 0,005 0,005 DIN EN ISO 22155 HE Tetrachlorethen mg/kg TR < 0,005 0,005 DIN EN ISO 22155 HE Trichlormethan mg/kg TR < 0,005 0,005 DIN EN ISO 22155 HE Summe nachgewiesener mg/kg TR - HE LHKW .ecivreS remotsuC regrebnedieH einaleM .A.i 1202.70.02 :tlletsrE .retieltkejorP gierB reteP .V.i 1202.70.02 :nebegegierF Gutachten Nr. 2211873, Anlage 4.2, Seite 2
[Seite 58]
Neubau Hohenberg Verbundschule, R. a. N. Prüfbericht Nr. 5373485 Seite 3 von 8 2211873 Auftrag 5795984 Probe 210676340 20.07.2021
Probe RKS 3 MP Auff. Fortsetzung
Parameter Einheit Ergebnis Bestimmungs- Methode Lab Beurteilung grenze
BTEX Headspace :
Benzol mg/kg TR < 0,01 0,01 DIN EN ISO 22155 HE Toluol mg/kg TR < 0,01 0,01 DIN EN ISO 22155 HE Ethylbenzol mg/kg TR < 0,01 0,01 DIN EN ISO 22155 HE 1,2-Dimethylbenzol mg/kg TR < 0,01 0,01 DIN EN ISO 22155 HE 1,3+1,4-Dimethylbenzol mg/kg TR < 0,02 0,02 DIN EN ISO 22155 HE Styrol mg/kg TR < 0,01 0,01 DIN EN ISO 22155 HE iso-Propylbenzol mg/kg TR < 0,01 0,01 DIN EN ISO 22155 HE Summe nachgewiesener mg/kg TR - HE BTEX
PAK (EPA) :
Naphthalin mg/kg TR < 0,05 0,05 DIN ISO 18287 HE Acenaphthylen mg/kg TR < 0,05 0,05 DIN ISO 18287 HE Acenaphthen mg/kg TR < 0,05 0,05 DIN ISO 18287 HE Fluoren mg/kg TR < 0,05 0,05 DIN ISO 18287 HE Phenanthren mg/kg TR < 0,05 0,05 DIN ISO 18287 HE Anthracen mg/kg TR < 0,05 0,05 DIN ISO 18287 HE Fluoranthen mg/kg TR < 0,05 0,05 DIN ISO 18287 HE Pyren mg/kg TR < 0,05 0,05 DIN ISO 18287 HE Benz(a)anthracen mg/kg TR < 0,05 0,05 DIN ISO 18287 HE Chrysen mg/kg TR < 0,05 0,05 DIN ISO 18287 HE Benzo(b)fluoranthen mg/kg TR < 0,05 0,05 DIN ISO 18287 HE Benzo(k)fluoranthen mg/kg TR < 0,05 0,05 DIN ISO 18287 HE Benzo(a)pyren mg/kg TR < 0,05 0,05 DIN ISO 18287 HE Dibenzo(a,h)anthracen mg/kg TR < 0,05 0,05 DIN ISO 18287 HE Benzo(g,h,i)perylen mg/kg TR < 0,05 0,05 DIN ISO 18287 HE Indeno(1,2,3-c,d)pyren mg/kg TR < 0,05 0,05 DIN ISO 18287 HE Summe PAK nach EPA mg/kg TR - DIN ISO 18287 HE
PCB :
PCB 28 mg/kg TR < 0,003 0,003 DIN EN 15308 HE PCB 52 mg/kg TR < 0,003 0,003 DIN EN 15308 HE PCB 101 mg/kg TR < 0,003 0,003 DIN EN 15308 HE PCB 118 mg/kg TR < 0,003 0,003 DIN EN 15308 HE PCB 138 mg/kg TR < 0,003 0,003 DIN EN 15308 HE PCB 153 mg/kg TR < 0,003 0,003 DIN EN 15308 HE PCB 180 mg/kg TR < 0,003 0,003 DIN EN 15308 HE Summe 6 PCB (DIN) mg/kg TR - DIN EN 15308 HE Summe PCB mg/kg TR - HE nachgewiesen .ecivreS remotsuC regrebnedieH einaleM .A.i 1202.70.02 :tlletsrE .retieltkejorP gierB reteP .V.i 1202.70.02 :nebegegierF Gutachten Nr. 2211873, Anlage 4.2, Seite 3
[Seite 59]
Neubau Hohenberg Verbundschule, R. a. N. Prüfbericht Nr. 5373485 Seite 4 von 8 2211873 Auftrag 5795984 Probe 210676340 20.07.2021
Probe RKS 3 MP Auff. Fortsetzung
Parameter Einheit Ergebnis Bestimmungs- Methode Lab Beurteilung grenze
Eluatuntersuchungen :
Eluatansatz DIN EN 12457-4 HE pH-Wert 8,5 DIN EN ISO 10523 HE Elektr.Leitfähigkeit μS/cm 95 1 DIN EN 27888 HE (25°C) Chlorid mg/l 0,9 0,5 DIN EN ISO 10304-1 HE Sulfat mg/l 6 1 DIN EN ISO 10304-1 HE Cyanide, ges. mg/l < 0,002 0,002 DIN EN ISO 14403-2 HE Phenol-Index, wdf. mg/l < 0,01 0,01 DIN EN ISO 14402 HE
Metalle im Eluat :
Arsen mg/l < 0,005 0,005 DIN EN ISO 11885 HE Blei mg/l < 0,005 0,005 DIN EN ISO 11885 HE Cadmium mg/l < 0,001 0,001 DIN EN ISO 11885 HE Chrom mg/l < 0,005 0,005 DIN EN ISO 11885 HE Kupfer mg/l < 0,005 0,005 DIN EN ISO 11885 HE Nickel mg/l < 0,005 0,005 DIN EN ISO 11885 HE Quecksilber mg/l < 0,0002 0,0002 DIN EN ISO 12846 HE Zink mg/l < 0,01 0,01 DIN EN ISO 11885 HE
.ecivreS remotsuC regrebnedieH einaleM .A.i 1202.70.02 :tlletsrE .retieltkejorP gierB reteP .V.i 1202.70.02 :nebegegierF Gutachten Nr. 2211873, Anlage 4.2, Seite 4
[Seite 60]
Neubau Hohenberg Verbundschule, R. a. N. Prüfbericht Nr. 5373485 Seite 5 von 8 2211873 Auftrag Nr. 5795984 20.07.2021
Probe 210676341 Probenmatrix Boden RKS 4 MP Auff. Eingangsdatum: 07.06.2021 Eingangsart durch IF-Kurier abgeholt
Parameter Einheit Ergebnis Bestimmungs- Methode Lab Beurteilung grenze Feststoffuntersuchungen :
Trockensubstanz Masse-% 81,6 0,1 DIN EN 14346 HE Cyanide, ges. mg/kg TR 0,2 0,1 DIN EN ISO 17380 HE
Metalle im Feststoff :
Königswasseraufschluß DIN EN 13657 HE Arsen mg/kg TR 14 2 DIN EN ISO 11885 HE Blei mg/kg TR 19 2 DIN EN ISO 11885 HE Cadmium mg/kg TR < 0,2 0,2 DIN EN ISO 11885 HE Chrom mg/kg TR 40 1 DIN EN ISO 11885 HE Kupfer mg/kg TR 39 1 DIN EN ISO 11885 HE Nickel mg/kg TR 32 1 DIN EN ISO 11885 HE Quecksilber mg/kg TR < 0,1 0,1 DIN EN ISO 12846 HE Thallium mg/kg TR 0,3 0,2 DIN EN ISO 17294-2 HE Zink mg/kg TR 76 1 DIN EN ISO 11885 HE
KW-Index C10-C40 mg/kg TR < 10 10 DIN EN 14039 HE KW-Index C10-C22 mg/kg TR < 10 10 DIN EN 14039 HE EOX mg/kg TR < 0,5 0,5 DIN 38414-17 HE
LHKW Headspace :
Chlorethen mg/kg TR < 0,010 0,01 DIN EN ISO 22155 HE cis-1,2-Dichlorethen mg/kg TR < 0,005 0,005 DIN EN ISO 22155 HE trans-1,2-Dichlorethen mg/kg TR < 0,005 0,005 DIN EN ISO 22155 HE Dichlormethan mg/kg TR < 0,005 0,005 DIN EN ISO 22155 HE Tetrachlormethan mg/kg TR < 0,005 0,005 DIN EN ISO 22155 HE 1,1,1-Trichlorethan mg/kg TR < 0,005 0,005 DIN EN ISO 22155 HE Trichlorethen mg/kg TR < 0,005 0,005 DIN EN ISO 22155 HE Tetrachlorethen mg/kg TR < 0,005 0,005 DIN EN ISO 22155 HE Trichlormethan mg/kg TR < 0,005 0,005 DIN EN ISO 22155 HE Summe nachgewiesener mg/kg TR - HE LHKW .ecivreS remotsuC regrebnedieH einaleM .A.i 1202.70.02 :tlletsrE .retieltkejorP gierB reteP .V.i 1202.70.02 :nebegegierF Gutachten Nr. 2211873, Anlage 4.2, Seite 5
[Seite 61]
Neubau Hohenberg Verbundschule, R. a. N. Prüfbericht Nr. 5373485 Seite 6 von 8 2211873 Auftrag 5795984 Probe 210676341 20.07.2021
Probe RKS 4 MP Auff. Fortsetzung
Parameter Einheit Ergebnis Bestimmungs- Methode Lab Beurteilung grenze
BTEX Headspace :
Benzol mg/kg TR < 0,01 0,01 DIN EN ISO 22155 HE Toluol mg/kg TR < 0,01 0,01 DIN EN ISO 22155 HE Ethylbenzol mg/kg TR < 0,01 0,01 DIN EN ISO 22155 HE 1,2-Dimethylbenzol mg/kg TR < 0,01 0,01 DIN EN ISO 22155 HE 1,3+1,4-Dimethylbenzol mg/kg TR < 0,02 0,02 DIN EN ISO 22155 HE Styrol mg/kg TR < 0,01 0,01 DIN EN ISO 22155 HE iso-Propylbenzol mg/kg TR < 0,01 0,01 DIN EN ISO 22155 HE Summe nachgewiesener mg/kg TR - HE BTEX
PAK (EPA) :
Naphthalin mg/kg TR < 0,05 0,05 DIN ISO 18287 HE Acenaphthylen mg/kg TR < 0,05 0,05 DIN ISO 18287 HE Acenaphthen mg/kg TR < 0,05 0,05 DIN ISO 18287 HE Fluoren mg/kg TR < 0,05 0,05 DIN ISO 18287 HE Phenanthren mg/kg TR < 0,05 0,05 DIN ISO 18287 HE Anthracen mg/kg TR < 0,05 0,05 DIN ISO 18287 HE Fluoranthen mg/kg TR < 0,05 0,05 DIN ISO 18287 HE Pyren mg/kg TR < 0,05 0,05 DIN ISO 18287 HE Benz(a)anthracen mg/kg TR < 0,05 0,05 DIN ISO 18287 HE Chrysen mg/kg TR < 0,05 0,05 DIN ISO 18287 HE Benzo(b)fluoranthen mg/kg TR < 0,05 0,05 DIN ISO 18287 HE Benzo(k)fluoranthen mg/kg TR < 0,05 0,05 DIN ISO 18287 HE Benzo(a)pyren mg/kg TR < 0,05 0,05 DIN ISO 18287 HE Dibenzo(a,h)anthracen mg/kg TR < 0,05 0,05 DIN ISO 18287 HE Benzo(g,h,i)perylen mg/kg TR < 0,05 0,05 DIN ISO 18287 HE Indeno(1,2,3-c,d)pyren mg/kg TR < 0,05 0,05 DIN ISO 18287 HE Summe PAK nach EPA mg/kg TR - DIN ISO 18287 HE
PCB :
PCB 28 mg/kg TR < 0,003 0,003 DIN EN 15308 HE PCB 52 mg/kg TR < 0,003 0,003 DIN EN 15308 HE PCB 101 mg/kg TR < 0,003 0,003 DIN EN 15308 HE PCB 118 mg/kg TR < 0,003 0,003 DIN EN 15308 HE PCB 138 mg/kg TR < 0,003 0,003 DIN EN 15308 HE PCB 153 mg/kg TR < 0,003 0,003 DIN EN 15308 HE PCB 180 mg/kg TR < 0,003 0,003 DIN EN 15308 HE Summe 6 PCB (DIN) mg/kg TR - DIN EN 15308 HE Summe PCB mg/kg TR - HE nachgewiesen .ecivreS remotsuC regrebnedieH einaleM .A.i 1202.70.02 :tlletsrE .retieltkejorP gierB reteP .V.i 1202.70.02 :nebegegierF Gutachten Nr. 2211873, Anlage 4.2, Seite 6
[Seite 62]
Neubau Hohenberg Verbundschule, R. a. N. Prüfbericht Nr. 5373485 Seite 7 von 8 2211873 Auftrag 5795984 Probe 210676341 20.07.2021
Probe RKS 4 MP Auff. Fortsetzung
Parameter Einheit Ergebnis Bestimmungs- Methode Lab Beurteilung grenze
Eluatuntersuchungen :
Eluatansatz DIN EN 12457-4 HE pH-Wert 8,2 DIN EN ISO 10523 HE Elektr.Leitfähigkeit μS/cm 117 1 DIN EN 27888 HE (25°C) Chlorid mg/l 4,0 0,5 DIN EN ISO 10304-1 HE Sulfat mg/l 5 1 DIN EN ISO 10304-1 HE Cyanide, ges. mg/l < 0,002 0,002 DIN EN ISO 14403-2 HE Phenol-Index, wdf. mg/l < 0,01 0,01 DIN EN ISO 14402 HE
Metalle im Eluat :
Arsen mg/l < 0,005 0,005 DIN EN ISO 11885 HE Blei mg/l < 0,005 0,005 DIN EN ISO 11885 HE Cadmium mg/l < 0,001 0,001 DIN EN ISO 11885 HE Chrom mg/l < 0,005 0,005 DIN EN ISO 11885 HE Kupfer mg/l < 0,005 0,005 DIN EN ISO 11885 HE Nickel mg/l < 0,005 0,005 DIN EN ISO 11885 HE Quecksilber mg/l < 0,0002 0,0002 DIN EN ISO 12846 HE Zink mg/l < 0,01 0,01 DIN EN ISO 11885 HE
Zusammenfassung der verwendeten Prüfmethoden: DIN 38414-17 1981-05 DIN EN 12457-4 2003-01 DIN EN 13657 2003-01 DIN EN 14039 2005-01 DIN EN 14346 2007-03 DIN EN 15308 2016-12 DIN EN 27888 1993-11 DIN EN ISO 10304-1 2009-07 DIN EN ISO 10523 2012-04 DIN EN ISO 11885 2009-09 DIN EN ISO 12846 2012-08, Einsatz des Verfahrens ohne Verwendung des für Wasserproben eingesetzten Konservierungsmittels Bromat. DIN EN ISO 12846 2012-08 DIN EN ISO 14402 1999-12 DIN EN ISO 14403-2 2012-10 DIN EN ISO 17294-2 2014-12 DIN EN ISO 17380 2013-10 DIN EN ISO 22155 2016-07 DIN ISO 18287 2006-05
Die Laborstandorte mit den entsprechenden Akkreditierungsverfahrensnummern der SGS-Gruppe Deutschland und Schweiz gemäß den oben genannten Kürzeln sind aufgeführt unter .ecivreS remotsuC regrebnedieH einaleM .A.i 1202.70.02 :tlletsrE .retieltkejorP gierB reteP .V.i 1202.70.02 :nebegegierF Gutachten Nr. 2211873, Anlage 4.2, Seite 7
[Seite 63]
Neubau Hohenberg Verbundschule, R. a. N. Prüfbericht Nr. 5373485 Seite 8 von 8 2211873 Auftrag 5795984 Probe 210676341 20.07.2021
http://www.institut-fresenius.de/filestore/89/laborstandortkuerzelsgs.pdf.
*** Ende des Berichts ***
Dieses Dokument wurde von der Gesellschaft im Rahmen ihrer Allgemeinen Geschäftsbedingungen für Dienstleistungen erstellt, die unter www.sgsgroup.de/agb zugänglich sind. Es wird ausdrücklich auf die darin enthaltenen Regelungen zur Haftungsbegrenzung, Freistellung und zum Gerichtsstand hingewiesen. Dieses Dokument ist ein Original. Wenn das Dokument digital übermittelt wird, ist es als Original im Sinne der UCP 600 zu behandeln. Jeder Besitzer dieses Dokuments wird darauf hingewiesen, dass die darin enthaltenen Angaben ausschließlich die im Zeitpunkt der Dienstleistung von der Gesellschaft festgestellten Tatsachen im Rahmen der Vorgaben des Kunden, sofern überhaupt vorhanden, wiedergeben. Die Gesellschaft ist allein dem Kunden gegenüber verantwortlich. Dieses Dokument entbindet die Parteien von Rechtsgeschäften nicht von ihren insoweit bestehenden Rechten und Pflichten. Jede nicht genehmigte Änderung, Fälschung oder Verzerrung des Inhalts oder des äußeren Erscheinungsbildes dieses Dokuments ist rechtswidrig. Ein Verstoß kann rechtlich geahndet werden. Hinweis: Die Probe(n), auf die sich die hier dargelegten Erkenntnisse (die "Erkenntnisse") beziehen, wurde(n) ggf. durch den Kunden oder durch im Auftrag handelnde Dritte entnommen. In diesem Falle geben die Erkenntnisse keine Garantie für den repräsentativen Charakter der Probe bezüglich irgendwelcher Waren und beziehen sich ausschließlich auf die Probe(n). Die Gesellschaft übernimmt keine Haftung für den Ursprung oder die Quelle, aus der die Probe(n) angeblich/tatsächlich entnommen wurde(n).
.ecivreS remotsuC regrebnedieH einaleM .A.i 1202.70.02 :tlletsrE .retieltkejorP gierB reteP .V.i 1202.70.02 :nebegegierF Gutachten Nr. 2211873, Anlage 4.2, Seite 8
[Seite 64]
ANLAGE 5
Kenndaten für Boden und Fels nach VOB 2019 (ATV)
HPC_2211873(1b)_Tb.docx
[Seite 65]
Kenndaten für Boden und Fels nach VOB 2019 (ATV)
Projekt: 2211873 - Neubau Hohenberg Verbundschule, Rottenburg a. N. Anlage: 5
| Homogenschicht | S1 | S2 | S3 | S4 | S5 |
|---|---|---|---|---|---|
| ortsübliche Bezeichnung | Auffüllung | Löss- /Verwitterungslehm | Hochterassen- schotter, verlehmt | Grabfeld-Formation | |
| Bodengruppe nach DIN 18196 | TL, TM, SU* | TM, TA | GU*, SU* | - | |
| Körnungszahl T/U/S/G (auf 10 M-% gerundet) | |||||
| obere Grenze | 35/55/10/0 | 35/65/0/0 | 20/20/30/30 | - | |
| untere Grenze | 15/25/40/15 | 20/55/15/5 | 5/10/15/60 | - | |
| Ton (< 0,002 mm) T | 15 - 35 | 20 - 35 | 5 - 20 | - | |
| Schluff (0,002 – 0,06 mm) U | 5 - 75 | 40 - 80 | 0 - 35 | - | |
| Sand (0,06 – 2,0 mm) S | 0 - 60 | 0 - 25 | 0 - 55 | - | |
| Kies (2,0 – 63 mm) G | 0 - 20 | 0 - 10 | 20 - 70 | - | |
| Steine (63 – 200 mm) X M-[%] | 0 - 5 | 0 - 5 | < 30 | - | |
| Blöcke (200 – 630 mm) Y M-[%] | - | - | < 10 | - | |
| große Blöcke (> 630 mm) M-[%] | - | - | - | - | |
| mineralogische Zusammensetzung von Steinen und Blöcken | - | - | Karbonat, Quarz | Tonminerale, Sulfate | |
| Dichte r [t/m³] | 1,7 - 2,1 | 1,7 - 2,1 | 1,8 - 2,2 | 2,0 - 2,4 | |
| Kohäsion c' [kN/m²] | 1 - 15 | 1 - 8 | 0 - 5 | > 30 | |
| undränierte Scherfestigkeit c u [kN/m²] | 0 - 120 | 0 - 80 | 0 - 50 | - | |
| Wassergehalt w [%] | 15 - 25 | 20 - 30 | 5 - 16 | 2 - 15 | |
| Konsistenz (ggf. der bindigen Matrix) | breiig bis fest | weich bis halbfest | weich bis halbfest | ||
| Konsistenzzahl I C [-] | 0,10 - 1,40 | 0,50 - 1,2 | - | ||
| Plastizität | leicht bis mittel | mittel bis ausgeprägt | - | - | |
| Plastizitätszahl I P [-] | 10 - 25 | 20 - 35 | - | - | |
| Durchlässigkeitsbeiwert k [m/s] | < 10-8 | < 10-8 | < 10-8 bis 10-4 | < 10-8 | |
| Lagerungsdichte | - | - | mitteldicht - sehr dicht | - | |
| organischer Anteil (Glühverlust) V Gl [%] | 2 - 8 | 2 - 8 | 0 - 2 | 0 - 2 | |
| Abrasivität nach Cerchar | nicht abrasiv bis kaum abrasiv | nicht abrasiv bis kaum abrasiv | schwach abrasiv bis abrasiv | kaum bis schwach abrasiv |
| Benennung von Fels | - | - | - | Tonstein, Sulfatgestein | |
|---|---|---|---|---|---|
| Verwitterung | - | - | - | verfärbt | |
| Veränderungen | - | - | - | verfärbt | |
| Veränderlichkeit | - | - | - | stark | |
| Druckfestigkeit σu [MN/m²] | - | - | - | 10 - 80 | |
| Trennflächenrichtung | - | - | - | nicht bestimmbar | |
| Trennflächenabstand | - | - | - | nicht bestimmbar |
Seite 1