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Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem TN-Wettbewerb – Leistungen der Tragwerksplanung Neubau Campusmensa Rottenburg am Neckar
Bieterinformationen
Verhandlungsverfahren
mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb
Neubau Campusmensa Rottenburg am Neckar
Leistungen der Tragwerksplanung
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Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem TN-Wettbewerb – Leistungen der Tragwerksplanung Neubau Campusmensa Rottenburg am Neckar
Inhaltsverzeichnis
4.1. Terminübersicht ................................................................................................................................. 5
4.2. Art des Verfahrens ............................................................................................................................. 5
4.3. Rückfragen durch die Bewerber / die Bieter ...................................................................................... 5
4.4. Teilnahmeberechtigung ..................................................................................................................... 5
4.5. Bewerbergemeinschaften .................................................................................................................. 6
4.6. Nachforderung von Unterlagen ......................................................................................................... 6
5.1. Allgemeine Informationen zur Stufe - Teilnahmewettbewerb ............................................................ 6
5.2. Abgabe Teilnahmeunterlagen ........................................................................................................... 6
5.3. Formale Kriterien und Ausschlusskriterien ........................................................................................ 7
5.4. Eignungskriterien ............................................................................................................................... 7
5.5. Auswahlkriterien ................................................................................................................................ 8
6.1. Allgemeine Informationen zur Stufe - Angebotsphase ...................................................................... 9
6.2. Zuschlagskriterien .............................................................................................................................. 9
6.3. Ablauf des Verhandlungsgesprächs ................................................................................................ 10
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Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem TN-Wettbewerb – Leistungen der Tragwerksplanung Neubau Campusmensa Rottenburg am Neckar
Projektbeschreibung
Die Stadt Rottenburg beabsichtigt den Neubau einer Campusmensa auf dem Hohenberggelände. Auf dem Schulcampus befinden sich 3 Schulen: Die Hohenbergschule (Grundschule), die Josef-Eberle-Schule (Werk- real- und Realschule) und das Paul-Klee-Gymnasium. Diese Schulen benötigen für ihren Ganztagsbetrieb eine gemeinsame Mensa.
Das für die Mensa vorgesehene Grundstück liegt zwischen den Schulbauten der Grundschule sowie des Schulverbundes und dem Parkplatz der Festhalle, welcher an der Jahnstraße angrenzt. Die Programmfläche beträgt ca. 920 m². Die neue Campusmensa wird Teil des Schulcampus Hohenbergs werden und soll sich in die neue Struktur auf dem Gelände einfügen.
Insgesamt werden an den drei Schulstandorten folgende Schülerzahlen in den kommenden Jahren erwartet:
Grundschule: 360 Schüler und Schülerinnen
Gymnasium: 860 Schüler und Schülerinnen
Schule im Verbund: 350 Schüler und Schülerinnen
Die sich daraus ableitenden Essenszahlen sind wie folgt angedacht:
Grundschule: 250 Essen / Tag
Gymnasium: 170 Essen / Tag
Schule im Verbund: 80 Essen / Tag
Die Mensa soll zudem eine niederschwellige Anlaufstelle für junge Menschen und deren Eltern sein, welche hier bei individuellen Problemen von der Gemeinwesenorientierte-Jugendarbeit (GWO) Unterstützung bekom- men können. Hierzu wird angrenzend zum Gastraum der Mensa ein Mehrzweckraum mit Küchenzeile für Kochaktionen, einer Ausgabetheke für Abendveranstaltungen, ein Büro für die Leitung der Jugendarbeit und ein Besprechungsbereich für Gespräche mit den Jugendlichen und Eltern entstehen. Allerdings soll dies kein offener Anlaufpunkt für Jugendliche werden. Hierfür gibt es einen Bauwagen in der Nähe der Campusmensa im Quartier der Stadt Rottenburg am Neckar.
Des Weiteren werden auch die Senioren und Seniorinnen des Quartiers innerhalb des zuvor genannten Mehr- zweckraumes die Möglichkeit eines Treffpunktes/Nachbarschaftstreffs im kleinen Rahmen erhalten, wo ein Frühstück, Mittagessen oder Kaffee und Kuchen angeboten werden kann.
Für den Neubau wurde im Jahr 2023 ein Realisierungswettbewerb nach RPW zur Vergabe der Leistungen der Objektplanung im Leistungsbild Gebäude und Freianlagen ausgelobt, der im April 2024 entschieden wurde.
Die Leistungen wurden an das Büro Fritsch+Tschaidse Architekten GmbH (Leistungsbild Gebäude) und an das Büro Hinnenthal Schaar Landschaftsarchitekten GmbH (Leistungsbild Freianlagen) vergeben.
Durch schwindende Finanzmittel wurde das Projekt zunächst „auf Eis“ gelegt. Nun soll das Projekt starten du die Planungen bis mindestens zur Leistungsphase 3, Entwurfsplanung sollen erarbeitet werden.
Dazu sollen jetzt auch die weiteren Planungsleistungen in diesem und weiteren parallel laufenden Verhand- lungsverfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb europaweit ausgeschrieben werden.
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Vergabestelle - Auftraggeber
Vergabestelle und Auftraggeber ist die Stadt Rottenburg am Neckar
Die Stadt Rottenburg am Neckar wird in den Vergabeunterlagen auch als „Auftraggeber“ (AG) oder „Vergabe- stelle“ bezeichnet. Die am Verfahren beteiligten Unternehmen werden für die Dauer dieses Vergabeverfahrens auch als „Bewerber“ (Stufe 1) oder „Bieter“ (Stufe 2) bezeichnet.
Der zukünftige Vertragspartner wird in den Unterlagen zudem auch als „Auftragnehmer (AN) oder Partner“ bezeichnet.
Die Vergabestelle wird in diesem Verfahren beraten und unterstützt von: Kubus360 GmbH Vogelrainstraße 25 70199 Stuttgart
Gegenstand des Verfahrens und Leistungsbild
Gegenstand des vorliegenden Verfahrens ist die europaweite Vergabe von Leistungen der Tragwerksplanung gemäß HOAI 2021, Teil 4, Abschnitt 1, §§ 49 ff im Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem Teilnahme- wettbewerb für den Neubau der Campusmensa am Schulcampus Hohenberg.
Beauftragt werden sollen die Grundleistungen sowie folgende besondere Leistungen (vorbehaltlich deren Be- auftragung im Hinblick auf die Notwendigkeit):
Nachweise der Erdbebensicherung
Nachweise zum konstruktiven Brandschutz, soweit erforderlich unter Berücksichtigung der Tem- peratur (Heißbemessung)
Ingenieurtechnische Kontrolle der Ausführung des Tragwerks auf Übereinstimmung mit den ge- prüften statischen Unterlagen falls nicht Honorarzone 1 und 2
Die Leistungen werden stufenweise wie folgt beauftragt.
Stufe 1 – LPH 1 - LPH 3 nach HOAI
Stufe 2 – LPH 4 - LPH 6 (+ Besondere Leistungen der LPH 8) nach HOAI
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Allgemeine Informationen
4.1. Terminübersicht
Teilnahmewettbewerb: 24.12.2025 – 27.01.2026
Submission TN-Wettbewerb: 27.01.2026, 16:00 Uhr
Aufforderung zur Angebotsabgabe: vorauss. 19.02.2026
Submission Angebote (Stufe 2): vorauss. 17.03.2026
Verhandlungstermine: vorauss. Kalenderwoche 13 (genauer Termin wird noch bekannt gegeben)
Leistungsbeginn: im Anschluss, voraussichtlich ab Mai 2026
4.2. Art des Verfahrens
Bei dem gewählten Vergabeverfahren handelt es sich um ein Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem öffentlichen Teilnahmewettbewerb und EU-weiter Bekanntmachung. Rechtsgrundlagen der Vergabe sind:
Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen GWB 2016
Vergabeverordnung VgV 2016 (Streichung von § 3 Absatz 7 Satz 2 VgV, 23.08.2023)
Dieses Verfahren findet in zwei Stufen statt:
TN-Wettbewerb: Öffentlicher Teilnahmewettbewerb, 3-5 Büros werden ausgewählt
Angebotsphase: Verhandlungstermine mit Bieterpräsentationen mit 3-5 Büros
Zur Gewährleistung von Transparenz, Nachvollziehbarkeit und Nachprüfbarkeit wird das Auswahlverfahren dokumentiert.
Für das Bearbeiten und Erstellen des Teilnahmeantrags und des Angebots wird den Bewerbern/den Bietern keine Entschädigung gewährt.
4.3. Rückfragen durch die Bewerber / die Bieter
Antworten auf gestellte Fragen werden nur erteilt, wenn diese über die verwendete eVergabe-Plattform gestellt wurden. Die Antworten werden den Bewerbern/den Bietern ebenfalls über die eVergabe-Plattform zur Verfü- gung gestellt.
Die Kommunikation erfolgt ausschließlich in deutscher Sprache.
4.4. Teilnahmeberechtigung
Teilnahmeberechtigt sind alle natürlichen und juristischen Personen, die die in der Vergabebekanntmachung geforderte Eignung aufweisen sowie Bewerbergemeinschaften, die die Eignungsanforderungen erfüllen.
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Beteiligt sich ein Unternehmen mehrfach ‒ sei es als Bewerber, Mitglied einer Bewerbergemeinschaft oder Unterauftragnehmer ‒ an diesem Vergabeverfahren, so kann dies zum Verfahrensausschluss aller Bewer- ber/Bewerbergemeinschaften, bei denen das jeweilige Unternehmen beteiligt bzw. als Unterauftragnehmer vorgesehen ist, führen.
4.5. Bewerbergemeinschaften
Unternehmen können sich für die Teilnahme an diesem Verfahren zu Bewerbergemeinschaften zusammen- schließen. Bewerbergemeinschaften stehen Einzelbewerbern gleich. Eine nachträgliche Bildung von Bewer- bergemeinschaften nach Ende der Frist zur Abgabe des Teilnahmeantrags ist nicht zulässig.
Bewerbergemeinschaften haben eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung abzugeben, in welcher sie die Aufgabenteilung innerhalb der Bewerbergemeinschaft darstellen, einen bevollmächtigten Vertreter der Bewerbergemeinschaft benennen und erklären, dass alle Mitglieder der Bewerbergemeinschaft im Vergabe- verfahren sowie im Auftragsfall gesamtschuldnerisch haften.
Bewerbergemeinschaften geben lediglich eine Bewerbung ab.
4.6. Nachforderung von Unterlagen
Die Vergabestelle behält sich vor die Nachreichung, Vervollständigung und/oder Korrektur von Unterlagen zu verlangen. Werden Unterlagen nicht fristgemäß nachgereicht, vervollständigt oder korrigiert, wird der Teilnah- meantrag ausgeschlossen.
Ein Anspruch auf Nachforderung besteht nicht (beispielsweise bei Ausschluss aufgrund nicht erreichter Min- destanforderungen).
Teilnahmewettbewerb
5.1. Allgemeine Informationen zur Stufe - Teilnahmewettbewerb
Zur Überprüfung der Fachkunde, Leistungsfähigkeit, Erfahrung und Zuverlässigkeit der Bewerber, insbeson- dere ihrer Eignung und Kompetenz für die Aufgabe werden eindeutige und nichtdiskriminierende Kriterien festgelegt. Dabei wird differenziert zwischen formalen Kriterien für die Zulassung zum Bewerbungsverfahren und inhaltlichen Kriterien zur Beurteilung der Eignung im Bewerbungsverfahren.
Es werden 3-5 Bewerber im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs ausgewählt, die aufgrund der aufgeführten Ausschlusskriterien nicht auszuschließen sind (die somit die formalen Kriterien erfüllen) und die Eignungsan- forderung erfüllen.
5.2. Abgabe Teilnahmeunterlagen
Das Teilnahmeformular ist in deutscher Sprache gut lesbar auszufüllen (händisch oder digital). Die Bewerbung ist in jedem Fall zwingend als pdf elektronisch über die verwendete eVergabe-Plattform, bis spätestens 27.01.2026,16:00 Uhr einzureichen.
Anderweitig auf elektronischem oder postalischem Wege übermittelte Teilnahmeanträge, wie z.B. per Telefax oder auch per E-Mail, sind nicht zugelassen. Die Übermittlung des Teilnahmeantrages über die Funktion „Nachrichten“ der Vergabeplattform ist nicht zulässig.
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5.3. Formale Kriterien und Ausschlusskriterien
Die formalen Kriterien und die Ausschlusskriterien werden in nachfolgenden Formblättern abgefragt:
Eigenerklärung „Bewerbergemeinschaft“
Eigenerklärung „Subplaner oder Eignungsleihe“
Eigenerklärung „Wirtschaftliche Verknüpfung“
Eigenerklärung „Ausschlussgründe“ (GWB, Russlandbezug und Tariftreue und Mindestentgelt)
Hinweise zu den Ausschlusskriterien
Die folgenden Eigenerklärungen sind für jedes einzelne Mitglied der Bewerbergemeinschaft, eventuelle Sub- /Nachunternehmer, sowie bei Eignungsleihe für das Unternehmen, auf die sich ein Bewerber zum Nachweis seiner Eignung stützt, zu erbringen (s. separate pdf-Datei „Angaben für jedes Mitglied der Bewerbergemein- schaft“).
Andernfalls führt dies zum Ausschluss des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft:
Eigenerklärung „Wirtschaftliche Verknüpfung“
Eigenerklärung „Subplaner oder Eignungsleihe“
Eigenerklärung „Ausschlussgründe“ (GWB, Russlandbezug und Tariftreue und Mindestentgelt)
5.4. Eignungskriterien
Die Auftraggeberin wird mindestens 3-5 Bewerber zur Angebotsphase / Stufe 2 einladen. Da die Auftragge- berin davon ausgeht, dass es mehr als 3-5 Bewerber gibt, führt sie einen öffentlichen Teilnahmewettbewerb durch.
Die in den nachfolgenden aufgeführten Formblattanlagen aufgeführten Kriterien sind Eignungskriterien.
5.4.1 Formblattanlage „Berufshaftlichtversicherung / wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit“
5.4.2 Formblattanlage „Fachpersonal / Technische und berufliche Leistungsfähigkeit“
5.4.2 Formblattanlage „Referenzen / Technische und berufliche Leistungsfähigkeit“
Zum Nachweis der Eignungsanforderungen ist das ausgefüllte Teilnahmeformular inklusive der dort aufge- führten Anlagen oder eine entsprechend den Vorgaben ausgefüllte Einheitliche Europäische Eigenerklärung vorzulegen.
5.4.1 Formblattanlage „Berufshaftlichtversicherung / wirtschaftliche u. finanzielle Leistungsfähigkeit“
Eigenerklärung über das Vorliegen einer Berufshaftpflichtversicherung
Mindestanforderung:
Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme in Höhe von jeweils mind. 2,0 Mio. € für Personen-, Sach- sowie Vermögensschäden oder Eigenerklärung, im Auftragsfall einen entsprechenden Versicherungs- vertrag zu schließen.
Hinweis: Bei Bewerbergemeinschaften ist die geforderte Berufshaftpflichtversicherung für jedes einzelne Mit- glied der Bewerbergemeinschaft zu erbringen
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5.4.2 Formblattanlage „Fachpersonal / Technische u. berufliche Leistungsfähigkeit“
Eigenerklärung über das Mittel der in den letzten drei Jahren (2023 bis einschl. 2025) sozialversicherungs- pflichtig Beschäftigten mit projektspezifischer Qualifikation (hier: Bauingenieure oder Architekten) (Teilzeitbe- schäftigte können entsprechend ihrer Teilzeit angerechnet werden) inkl. der Führungskräfte.
Mindestanforderung:
Das Unternehmen kann mindestens drei MitarbeiterInnen (BüroinhaberInnen und/oder festangestellte Mit- arbeiter*Innen) mit oben genannter projektspezifischer Qualifikation in Vollzeit (mind. 35h/Woche) nachwei- sen.
Bei einer Bewerbergemeinschaften ist die Anzahl der Beschäftigten der Unternehmen zu addieren.
5.4.3 Formblattanlage „Referenzen / Technische u. berufliche Leistungsfähigkeit“
Eigenerklärung über die erbrachten Referenzen:
Es können in Summe maximal vier Referenzen benannt werden. Es werden ausschließlich Referenzprojekte berücksichtigt, deren Leistungsabschluss (LPH 6 muss vollstän- dig erbracht sein) zwischen 01.01.2015 bis heute (hier: Submissionstermin des Teilnahmewettbewerbs) war.
a) Referenz 1 und 2 – Verpflichtend zur Erfüllung von Mindestanforderungen:
Mindestanforderungen (in Summe für Referenz 1+2):
Die Auftraggeberin fordert im Rahmen der Unternehmensreferenzen zwei Projektreferenzen über vergleich- bare Leistungen der Tragwerksplanung gemäß §49 ff, bei denen die folgenden Anforderungen nachgewiesen werden können:
Bei beiden Referenzen müssen die Kosten der KG 300+400 (Summe) mindestens 5 Mio. € brutto betragen haben.
Bei beiden Referenzen müssen mindestens jeweils die Leistungsphasen 2-6 durch den Bewerber vollständig erbracht worden sein.
Beide Referenzen müssen mindestens der Honorarzone III zugeordnet sein.
Bei beiden Referenzen muss es sich um einen Holzbau oder Holzhybridbau handeln.
Bei Bewerbergemeinschaften müssen die Kriterien der Mindestanforderung gemeinschaftlich durch die Be- werbergemeinschaft (d.h. nicht durch jedes einzelne Mitglied dieser) erbracht sein.
b) (Optionale zusätzliche) Referenzen 3 und 4 – Zur Erzielung von Wertungspunkten
Es ist darüber hinaus möglich, zwei weitere Referenzen anzugeben (dritte und vierte) um zusätzlich zu den erreichten Mindestanforderungen Wertungspunkte zu erzielen.
Es ist außerdem möglich eine der Referenzen (1 bzw. 2) oder beide Referenzen, die zur Erreichung der Mindestanforderungen angegeben wurden, nochmals im Rahmen der Wertungsreferenzen anzugeben.
5.5. Auswahlkriterien
Unter allen Bewerbungen, welche die Mindestanforderungen erfüllen, führt die Auftraggeberin eine Auswahl anhand der Auswahlkriterien (Wertungsreferenzen 3+4) durch.
Im Rahmen der Wertungsreferenzen können maximal 200 Wertungspunkte erzielt werden. Im Hinblick auf die Unterkriterien zu den Auswahlkriterien sowie deren Gewichtung verweist die Auftraggeberin auf die Angaben im Teilnahmeformular. Es ist möglich eine der Referenzen (1 bzw. 2) oder beide Referenzen, die zur
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Erreichung der Mindestanforderungen angegeben wurden, nochmals im Rahmen der Wertungsrefe- renzen anzugeben.
Gibt es nur 3-5 oder weniger Bewerber ohne Ausschlussgründe und mit erreichten Mindestanforderungen, so werden nur diese zur Ausschreibungsstufe 2 (Angebotsphase) zugelassen. Sollten mehr als 3-5 Bewerbungen vorliegen, welche die geforderten Kriterien erfüllen, werden die 3-5 Büros zugelassen, die bei den o.g. Kriterien die höchste Punktzahl erreichen.
Bei Punktegleichstand wird die Auswahl durch Los getroffen, vgl. dazu § 75 Abs. 6 VgV. In diesem Fall wird eine neutrale Stelle das Losverfahren durchführen.
Angebotsphase
6.1. Allgemeine Informationen zur Stufe - Angebotsphase
Die Vergabeunterlagen zur Stufe 2 - Angebotsphase werden allen zur Abgabe eines ersten Angebots aufge- forderten Bietern zeitgleich zur Verfügung gestellt.
Das erste Angebot (Angebotsformular und Präsentation/Konzepte zu den Zuschlagskriterien) muss bereits verbindlich sein. Die Vergabestelle behält sich vor, bereits auf das erste Angebot den Zuschlag zu erteilen.
Darüber hinaus ist vorgesehen, dass die ausgewählten Bieter das vorgesehene Team, das die ausgeschrie- benen Leistungen erbringen wird, sowie die Konzepte, die Bezug auf die Zuschlagskriterien nehmen, im Rah- men eines Präsentationstermins vorstellen.
Die ersten Angebote werden auf Grundlage der Zuschlagskriterien bewertet. Auf dieser Grundlage wird ein Bieterranking erstellt. Die Vergabestelle behält sich weiter vor, im Rahmen des an die erste Wertung anschlie- ßenden Verhandlungsverfahrens sukzessive weniger gut platzierte Bieter auszuscheiden, nur mit einzelnen, anhand der Wertung besser platzierten Bietern in (weitere) Verhandlungen zu treten und Endverhandlungen nur mit einem Unternehmen zu führen.
Nach ggf. erfolgter Durchführung der Verhandlungen sowie Prüfung und Wertung der Angebote wird dem auf Grundlage der Zuschlagskriterien wirtschaftlichsten Angebot der Zuschlag erteilt. Die Präsentationen zu den Verhandlungsgesprächen werden im Auftragsfall Vertragsbestandteil.
Die Bietergespräche sind voraussichtlich für einen Werktag der Kalenderwoche 13 vorgesehen, die genauen Daten und Uhrzeiten werden den Bietern rechtzeitig über die eVergabe-Plattform mitgeteilt.
6.2. Zuschlagskriterien
| Zuschlagskriterium | Gewichtung in % | Gewichtung in Punkten | |||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 1. | Honorarangebot | 30% | bis 150 Punkte | ||||||||
| 2. | Vorstellung der personellen Projektorganisation | 30% | bis 150 Punkte | ||||||||
| 3. | Vorgesehene Projektabwicklung und Projekteinschätzung | 30% | bis 150 Punkte | ||||||||
| 4. | Methoden zur Einhaltung der Projektziele | 10% | bis 50 Punkte | ||||||||
| Gesamt | maximal 500 Punkte |
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Die für die Angebotsphase ausgewählten Bieter erhalten nähere Informationen zu den Zuschlagskrite- rien und möglichen Unterkriterien im Rahmen der Stufe 2.
6.3. Ablauf des Verhandlungsgesprächs
Die Teilnehmer der Verhandlungsgespräche erhalten je 30 Minuten Zeit, ihre zum Submissionstermin der Stufe 2 eingereichte Präsentation vorzustellen. Diese hat sich an der Gliederung und am Inhalt der definierten Zuschlagskriterien zu orientieren. Im Anschluss hat die Auswahlkommission die Möglichkeit, bis zu 15 Minuten Rückfragen zu stellen.
Die Präsentation soll einen Umfang von 30 (Inhalts-)Folien nicht übersteigen.
Für die Präsentation stehen dem Bieter Laptop und Beamer zur Verfügung.
Anlagen
Folgende Anlagen werden vom Auftraggeber zur Verfügung gestellt:
Teilnahmeantrag als Formular (auszufüllen)
Teilnahmeantrag – bei Bewerbergemeinschaften / Subplanern oder Eignungsleihe Angaben für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft auszufüllen (optional auszufüllen)
Vertragsentwurf mit Anlagen
Auslobung (Teil A+B) des Realisierungswettbewerbs (s. 1. Projektbeschreibung)
Preisgerichtsprotokoll des Realisierungswettbewerbs (s. 1. Projektbeschreibung)
Wettbewerbspläne mit Erläuterungsbericht des Siegerentwurfs
Auszug aus Teil C des Realisierungswettbewerbs (s. 1. Projektbeschreibung), hier: Lageplan, Raumprogramm, Luftbild, Geotechnischer Bericht, Leitungspläne
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