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B T E TOURISMUS-UND REGIONALBERATUNG Berlin Eisenach Hannover Kempten Mainz
Chartbericht Stand 27. Oktober 2025
Machbarkeitsstudie Themenradroute
im Rheinischen Braunkohlerevier
www.bte-tourismus.de ojti/moc.kcotSi ©
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Inhaltsverzeichnis
| Inhalt | Seite | |
|---|---|---|
| 1 | Projektansatz, Zielvorstellung und Vorgehen 1.1 Aufgabe und Methodik | inkl. Abstimmung/Beteiligung | |
| 2 | Analyse und Entwicklungspotenziale 2.1 Rahmenbedingungen 2.2 Nutzendenpotenziale 2.3 Qualitäts- und Angebotsanforderungen 2.4 Landschaftliche Attraktivität und (touristisches) Freizeit-Angebot 2.5 Zielgruppen im Kerngebiet | |
| 3 | Konzept Themenradroute 3.1 Zielvorstellung und Anforderungen 3.2 Definition des Untersuchungsgebiets 3.3 Routenverlauf mit Anknüpfungspunkten an angrenzende Ballungs- und Einzugsgebiete 3.4 Anknüpfungspunkte Bahnstrecken und Bahnhöfe als Portale 3.5 Allgemeine Kriterienfür die Radwegeinfrastruktur 3.6 Definition von touristischenQualitätskriterien | |
| 4 | Storytelling-Ansatz 4.1 Metastory und Narrative 4.2 Erlebnisstationen und Elemente 4.3 Übersicht Inszenierung-Baukasten |
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Inhaltsverzeichnis
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|---|---|---|
| 5 | Bestandsaufnahme und -analyse 5.1 Analyse der Trasse 5.2 Inszenierungsstandorte 2027 5.3 Inszenierungsstandorte 2035 | |
| 6 | Maßnahmenkataster 6.1 Maßnahmen Radwegeinfrastruktur 6.1.1 Strecken 6.1.2 Knotenpunkt 6.2 Maßnahmen Wegweisung 6.3 Maßnahmen Inszenierungsstandorte 6.4 Maßnahmen Infrastruktur & Service 6.5 Erforderliche Maßnahmen zur Entwicklung eines touristischen Angebotes 6.5.1 Organisation 6.5.2 Interne Kommunikation 6.5.3 Namensgebung 6.5.4 Ausarbeitung der Story inkl. Gestaltungslinie 6.5.5 Anbindung Leistungsträger 6.5.6 Maßnahme Angebots- und Vertriebsentwicklung | |
| 7 | Realisierungsstrategie |
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1. Projektansatz, Zielstellung und Vorgehen
1.1 Aufgabe und Methodik
Aufgabe und Ziel Parallel zur technischen Machbarkeitsprüfung steht die inhaltliche Profilierung der Route im Fokus. Dabei soll ein Im Rahmen der Projektentwicklung soll eine Machbarkeitsstudie für thematischer Rahmen entwickelt werden, der zentrale eine Themenradroute erstellt werden, die die drei Tagebaue im Projekte, Entwicklungen und Schwerpunkte des Struktur- Rheinischen Revier sowie die Tagebaurundwege um die wandels im Rheinischen Revier sichtbar macht. Entlang der entstehenden Seen miteinander verknüpft. Ziel ist die Schaffung Strecke sind sogenannte Inszenierungsstandorte zu identi- einer durchgängigen, qualitativ hochwertigen Radverbindung, die fizieren, die den Wandel der Region erlebbar machen und Kreise, Städte und Gemeinden innerhalb der Region verbindet und zur Stärkung der regionalen Identität beitragen. zugleich eine attraktive Anbindung an umliegende Ballungsräume ermöglicht – sowohl für den Alltags- als auch für den Freizeitradverkehr. Zentrale Grundlage bildet dabei die Prüfung und Integration bestehender Wegestrukturen sowie die Einbindung der Planungen der Tagebauumfeldverbünde Indeland, Neuland Hambach und LANDFOLGE Garzweiler. Diese gilt es in ein stimmiges Gesamtkonzept zu überführen. Ergänzend sollen infrastrukturelle Qualitätsstandards berücksichtigt werden, die in enger Abstimmung mit der Steuerungsgruppe Rheinisches Radverkehrsrevier definiert und durch die Kriterien des ADFC ergänzt werden, um eine hohe Aufenthalts- und Erlebnisqualität sicherzustellen. . ©Rainer Gottwald, Radregion Rheinland e.V
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1. Projektansatz, Zielstellung und Vorgehen
1.1 Aufgabe und Methodik
Projektentwicklung und Partizipation Landesverband Tourismus NRW e.V., RWE Power GmbH, Landschaftsverband Rheinland. Erfolgreiche Projekte entstehen im Dialog. Durch eine integra- tive Projektentwicklung, die auf Transparenz, Beteiligung und gemeinsame Verantwortung setzt, werden Lösungen geschaf- fen, die den Bedürfnissen aller Beteiligten gerecht werden. Insbesondere die Entwicklung eines Themenradwegs lebt vom Projektlayout, Vorgehen und Abstimmungen Miteinander. Von der ersten Idee bis zur Umsetzung ist die Einbindung lokaler Akteur*innen, Gemeinden und Interessen- gruppen entscheidend. Durch transparente Prozesse und aktive Mitgestaltung entsteht nicht nur eine attraktive Rad- route, sondern auch ein gemeinschaftlich getragenes Projekt, das regionale Identität und nachhaltige Mobilität fördert. Im Rahmen projektbegleitender Austauschformate wurden je nach Themenfokus folgende Akteure eingebunden: Vertre- tende der drei Tagebauumfeldinitiativen, der Steuerungs- gruppe Rheinisches Radverkehrsrevier, aus dem Kompetenznetzwerk Tourismus im Rheinischen Revier und der regionalen und lokalen Tourismusorganisationen sowie vom
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1. Projektansatz, Zielstellung und Vorgehen
Abschlusspräsentation
1.1 Aufgabe und Methodik
- September: finale Abstimmung der Ergebnisse Arbeitsschritte und Abstimmungstermine
Workshop 01. Juli mit Lenkungsgruppe Befahrung der Strecke diverse und Tourismuszuständigen: Abstimmungsgespräche Endabstimmung Storytelling und zwischen Landfolge Inszenierungskonzept, Festlegung zu Garzweiler, BTE und SVK notwendigen Maßnahmen
Ziel: Auftakt-Workshop „Themenradroute 07. Februar: im Rheinischen Abstimmungen 08. April / 22. Mai Abstimmung Revier“ mit der Steuerungsgruppe Arbeitsprogramm, Rheinisches Radverkehrsrevier: Zeitplan, Beteiligungen Trassenführung, Inszenierungsstandorte und Qualitätskriterien
Workshop 27.März mit Lenkungsgruppe & Tourismuszuständigen: Recherche und Sichtung Abstimmung Analyse und Konzept zum Storytelling, Entwicklung von Konzepte und Planungen Inszenierungsstandorten und Diskussion zum Routenverlauf
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2. Analyse und Entwicklungspotenziale
2.1 Rahmenbedingungen
Rheinisches Revier - Raum mit besonderen Themen wie Biodiversität, Digitalisierung erreichen einen Auf- Rahmenbedingungen schwung und es eröffnen sich Möglichkeiten, ehemals rein industrielle Flächen in lebenswerte und ökologische Lebensräume Das Rheinische Revier – gelegen im Westen Nordrhein-West- zu transformieren, alte Kraftwerksstandorte werden in Industrie- falens zwischen Aachen, Köln und Mönchengladbach – steht und Innovationsstandorte umgewandelt. Statt fossiler Energie- derzeit vor einem tiefgreifenden Strukturwandel. Über Jahr- erzeugung rückt der Aufbau von erneuerbaren Energien (Wind, zehnte war die Region durch den Braunkohleabbau geprägt. Solar, Wasserstoff) in den Vordergrund und digitale Technologien Mit dem politisch beschlossenen Kohleausstieg bis 2030 voll- sind im Rheinischen Revier ein wichtiger Pfeiler auf dem Weg zur zieht sich nun ein umfassender Transformationsprozess, der klimaneutralen Industrie. weitreichende Veränderungen für Landschaft, Infrastruktur, Wirtschaft und Gesellschaft mit sich bringt. Mit dem Wandel geht eine grundlegende Erneuerung der Verkehrs- und Energieinfrastruktur einher. Neue Bahnverbin- Der Tagebau hat die Landschaft des Rheinischen Reviers dungen und hochwertige Radwegenetze entstehen, bessere massiv verändert – mit riesigen Gruben, Abraumhalden und Anbindungen an urbane Zentren werden in den Fokus genom- künstlich geschaffenen Wasserläufen. Im Laufe der Zeit men und die Region zukünftig stärken. Ziel ist die Schaffung einer wurden rekultivierte Landschaften entwickelt und es modernen Wirtschafts- und Wissenschaftsregion, die für entstehen Chancen zur landschaftlichen Neugestaltung. Unter Einwohnende lebenswert und Gäste interessant ist. anderem werden aus den Tagebau-Restlöcher künftig große Seen, Naturräume und Wälder neu geschaffen oder erweitert.
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2. Analyse und Entwicklungspotenziale
2.1 Rahmenbedingungen
Potenziale für Freizeitwirtschaft und Tourismusentwicklung Aus- und Weiterbildungsinitiativen begleiten den Wandel, um Menschen in neue Arbeitsfelder zu integrieren. Die Region er- Durch die Neugestaltung der Landschaft ergeben sich neue hält staatliche Fördermittel in Milliardenhöhe, um den Wandel Potenziale für die Freizeitwirtschaft und die Tourismusent- sozial und wirtschaftlich abzufedern. wicklung. Die entstehenden Tagebauseen bieten Möglich- keiten für Wassersport, Naherholung und naturnahen Touris- Fazit mus. Rad- und Wanderwege durch renaturierte Gebiete Der Strukturwandel im Rheinischen Revier ist mehr als ein locken Besuchende an und ehemalige Industrieanlagen ökologischer und ökonomischer Umbau – er ist ein tiefgreifen- werden zu spannenden Event- und Erlebnisorten und somit der regionaler Transformationsprozess. Landschaften werden nicht nur zum Ziel der angrenzenden Ballungsräume, sondern neu gedacht, Infrastruktur modernisiert, und neue Lebens- werden der Region überregionale Bekanntheit verschaffen. qualitäten entstehen. Kurzum - der Wandel birgt das Potenzial, das Rheinische Die Herausforderung liegt in der nachhaltigen Umsetzung – Revier als attraktives Reiseziel zu positionieren - fernab des ökologisch sinnvoll, sozial gerecht und wirtschaftlich zukunfts- Images einer „Abbauregion“. fähig. Gleichzeitig sind gesellschaftliche und wirtschaftliche Auswir- Diese Entwicklungen sollen mit der Themenradroute durch das kungen festzustellen. Der Strukturwandel betrifft zehntausen- Rheinische Revier sichtbar gemacht werden - nicht zuletzt, um de Arbeitsplätze – insbesondere in der Energiebranche und in Wissen zu vermitteln und diesen neuen abwechslungsreichen Zulieferbetrieben. Parallel entstehen jedoch neue Jobs in den Raum erleben zu können. Bereichen Energietechnologie, Umwelt, Digitalisierung, Bil- dung und Freizeit/Tourismus.
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2. Analyse und Entwicklungspotenziale
2.1 Rahmenbedingungen
Für die Erarbeitung der Machbarkeitsstudie wurden u. a. folgende Planungen, Konzepte und Entwicklungen im Rheinischen Revier berücksichtigt
Rheinisches Radverkehrsrevier Strategiekonzept Tourismus im Rheinischen Revier Tagebau-Rundwege: Blau-Grünes Band Garzweiler, Hambach Loop, Rundweg am Tagebau Inden Übergeordnete touristische Strategien, Grundlagen und Konzepte, z. B. Landesverband Tourismus NRW e. V., Regionalmanagements Qualitätskriterien, u. a. der Radregion Rheinland und des ADFC Entwicklungen im und am Kraftwerk Frimmersdorf, Archäologischer Kulturlandschaftspark LVR am Tagebau Hambach, usw. Entwicklungen im Zusammenhang mit der IBTA
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2. Analyse und Entwicklungspotenziale
2.2 Nutzendenpotenziale
Radfahren ist Volumenmarkt Radfahren ist seit vielen Jahren wichtige Freizeitaktivität: 55 % der Deutschen fahren in Urlaub und Freizeit Fahrrad, weitere 34 % fahren sportlich Fahrrad. Besonders hohe Nachfrage: Tages- und Halbtagestouren vom Wohn- oder vom Urlaubsort Wichtiger Volumenmarkt mit starker Konkurrenz: es gibt sehr gute Qualitäten am Markt Konsequenz: Erfolg ist nur mit guter Angebotsqualität + regionalem Profil (Story, Inszenierung) zu erreichen Radfahrende sind aktivitätstreu, zielgebietsuntreu und damit aufgeschlossen für neue Angebote und sie entdecken gerne Neues: das spricht für ein neues Angebot im Rheinischen Revier Aktuelle Impulse setzen v. a. E-Bikes, Gravel-, Lasten- und Familien-Räder. Für den Themenradweg werden zwar nicht die Gravel-Biker in den Fokus genommen, jedoch sollte mit Blick auf Familien die Barrierefreiheit Berücksichtigung finden.
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2. Analyse und Entwicklungspotenziale
2.2 Nutzendenpotenziale
Tagesausflüge per Rad – stabiles Nachfrageverhalten, hoher Qualitätsanspruch, starker Wettbewerb Tagesausflüge mit dem Fahrrad erfreuen sich wachsender Beliebt- heit – sowohl zur Erholung als auch zur aktiven Freizeitgestaltung. Viele Einwohnende nutzen das Rad, um Natur und Umgebung bewusst zu erleben, kurze Distanzen zurückzulegen oder touristisch attraktive Ziele in der Region zu erkunden. Besonders bei gut aus- gebauter Radinfrastruktur und naturnahen Routen steigt die Nach- frage deutlich. Dabei zeigt sich ein Trend zu spontanen, wetterab- hängigen Ausflügen, oft am Wochenende. E-Bikes erweitern zudem den Aktionsradius und machen Radtouren für unterschiedliche Altersgruppen attraktiver. Insgesamt gewinnt das Fahrrad zuneh- mend an Bedeutung als nachhaltiges, gesundes und erlebnis- orientiertes Verkehrsmittel für Tagesausflüge. Die Themenradroute im Rheinischen Revier trägt diesem Trend Rechnung und braucht eine abgestimmte Infrastruktur mit guter Qualität, digitale wie analoge Serviceangebote, eine einladende Gastgeberkultur und eine emotionale Aufladung - etwa durch thematische Erzählungen und Inszenierungsorte. Quelle: ADFC 2024:,Radreiseanalyse 2024 B T E TOURISMUS- UND REGIONALBERATUNG & S V K STADT- UND VERKEHRSPLANUNGSBÜRO KAULEN
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2. Analyse und Entwicklungspotenziale
2.2 Nutzendenpotenziale
Radfahren im Urlaub – aktive Erholung und neue Perspektiven Radfahren hat sich in den letzten Jahren zu einer der beliebten Frei- zeitaktivitäten auch im Urlaub entwickelt. Ob entspanntes Genuss- radeln entlang idyllischer Flussläufe, sportliche Touren mit dem Gravel- oder Mountainbike oder ausgedehnte Tagesausflüge mit dem E-Bike – das Fahrrad ermöglicht eine aktive, umweltfreundliche und naturnahe Form des Reisens, die individuelle Erholung mit Ent- deckungslust verbindet. Gerade im Urlaub bietet das Radfahren die Chance neue Perspektiven auf eine Region zu gewinnen. Die flexible Fortbewegung, das Tempo der Entschleunigung und die Nähe zur Umgebung schaffen ein Reiseerlebnis mit hohem Erinnerungswert. Für das Rheinische Revier bietet die zukünftige Themenradroute eine große Chance, denn insbesondere Reisende, deren Hauptmotiv ein anderes ist in die Region zu kommen, werden häufig durch gut ausgebaute Radwege mit thematischer Aufbereitung motiviert Tages- oder Halbtagestouren zu unternehmen. Die Aufenthalts- qualität wird erhöht, längere Verweildauern werden gefördert, eine nachhaltige Tourismusentwicklung unterstützt und die regionale Wertschöpfungskette gestärkt. Quelle: ADFC 2024:,Radreiseanalyse 2024 B T E TOURISMUS- UND REGIONALBERATUNG & S V K STADT- UND VERKEHRSPLANUNGSBÜRO KAULEN
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2. Analyse und Entwicklungspotenziale
2.2 Nutzendenpotenziale
Quellgebiet für das Rheinische Revier Attraktive Lage mit bevölkerungsreichem Einzugsgebiet - innerhalb eines Radius von bis 30 Minuten PKW-Fahrtzeit leben 7 Mio. Menschen bis 2 Stunden PKW-Fahrtzeit leben 47 Mio. Menschen hohes Potenzial insbesondere für Tagesgäste, aber auch Übernachtungsreisende
Tagestourismus spielt bereits heute eine wichtige Rolle im Rheinischen Revier (110 Mio. Tagesgäste) aber: ungleiche Verteilung innerhalb der Region Insgesamt positive Entwicklung bei den Übernachtungs- und Ankunftszahlen aber: nur in Teilen des Kerngebietes, auch weil das Angebot und die Qualität im Gastgewerbe nicht gleich gut verteilt ist
Quelle: „Tourismusstrategie Rheinisches Revier“ (02/2025)
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2. Analyse und Entwicklungspotenziale
2.2 Nutzendenpotenziale
ÖPNV-Anbindung Zahlreiche Bahnhöfe im Untersuchungsgebiet, gute ÖPNV-Anbindung an den Rand der Region u. a. über das Fernbahnnetz (Köln, Düsseldorf, Aachen). Innerhalb der Region bestehen ausbaufähige ÖPNV- Verbindungen, vgl. Kapitel 6
Quelle: „Tourismusstrategie Rheinisches Revier“ (02/2025)
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2. Analyse und Entwicklungspotenziale
2.3 Qualitäts- und Angebotsanforderungen
Qualitätsanforderungen Zunehmende Bedeutung gewinnen Themen/Story und Inszenierungen (s. u.). Wesentliche Qualitätsanforderungen der Radfahrenden richten sich auf die Qualität der Radwege, Attraktivität der Landschaft Qualitätsanforderungen der Radfahrenden und Qualität von Orientierung/ Besucherlenkung. In der Besucherlenkung gewinnen digitale Dienste an Bedeutung: Tourenplaner, Apps, interaktive Karten. Diese sind bislang im Rheinischen Revier vereinzelt verfügbar, sie bieten großes Poten- zial für eine zukunftsfähige Besucherinformation und -lenkung. Knotenpunkte oder digitale Points of View ermöglichen eine intuitive Orientierung und steigern die Aufenthaltsqualität. Im Rheinischen Revier sind erste Strukturen dieser Art bereits vor- handen und bilden eine gute Grundlage für eine gezielte Weiter- entwicklung. Der Klimawandel zwingt zu klimaangepassten Angeboten: Strecken mit Verschattung, Trinkwasserangebote und Nähe zu Gewässern. Dies sind Aspekte, die auch im Rheinischen Revier gezielt aufgegriffen werden können, um den Aufenthalt im öffentlichen Raum unter sich wandelnden klimatischen Bedingungen attraktiv zu machen.
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2. Analyse und Entwicklungspotenziale
Bedeutung unterschiedlicher Aspekte während der Radtour
2.3 Qualitäts- und Angebotsanforderungen
Bedeutung von Themen und Inszenierungen Entscheidendes Merkmal für die Auswahl einer Rad- region/-route sind v. a. die Fahrradinfrastruktur und Landschaft. Die Erkundung regionaler Besonderheiten und Geschichten spielen ergänzend eine wichtige Rolle. Bzgl. des Interesses an und der Erfahrungen mit Themen- routen zeigt sich ein hohes bis sehr hohes Interesse in allen Altersklassen. Interesse an unterschiedlicher Inszenierungsformen 80% zeigen sich an Themen aus dem Bereich „Natur und hier: der an Themenrouten interessierten Landschaft“, 65% an „Kultur/ Kulturgeschichte“ interes- siert und 55% der Befragten zeigte sich interessiert an Orten mit bekannten Ereignissen. Im Interesse an unterschiedlichen Inszenierungsformen stehen physische/ gebaute Installationen etwas vor digi- talen Diensten – ein Mix aus beidem erscheint sinnvoll.
Quelle: BTE, 2025: „ Bedeutung von Themen und Inszenierungen im Fahrrad- tourismus“, Ergebnisse einer im Hinblick auf die Verteilung der Altersgruppen und der Bundesländer bevölkerungsrepräsentative Marktforschung
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2. Analyse und Entwicklungspotenziale
2.4 Landschaftliche Attraktivität und (touristisches) Freizeit-Angebot
Landschaft im Rheinischen Revier – Wandel, Vielfalt und oftmals eingerahmt durch imposante Landmarken wie Halden Potenzial oder Kraftwerke. Perspektivisch wird die Flutung der Tage- baue große Seenlandschaften hervorbringen, die langfristig Die Landschaft des Rheinischen Reviers ist geprägt von einem eine hohe Anziehungskraft für Freizeit, Tourismus und Natur- außergewöhnlichen Wandel und einer großen landschaft- erleben entfalten können. Bereits heute lassen sich erste neue lichen Vielfalt, die sowohl durch natürliche Gegebenheiten Nutzungsmöglichkeiten und gestalterische Visionen ablesen. als auch durch die jahrzehntelange Nutzung als Braunkohle- revier entstanden ist. Diese besondere Dynamik macht die Region heute zu einem spannenden Erlebnisraum mit großem freizeitkulturellem und touristischen Potenzial.
Kernraum - Transformation und neue Landschaftsbilder Im Kernraum, also jenen Gebieten, die derzeit unmittelbar ©Rainer Gottwald, Radregion Rheinland durch die Braunkohletagebaue geprägt werden, steht die Landschaft vor einer tiefgreifenden Neugestaltung. Rekul- tivierungsflächen, ehemalige Gruben und zukünftige Seen dominieren das Bild. Besonders markant sind die Auenland- schaften, renaturierte Räume mit neuer ökologischer Qualität und das großmaßstäbliche Erleben der Weite – © Zweckverband LANDFOLGE Garzweiler
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2. Analyse und Entwicklungspotenziale
2.4 Landschaftliche Attraktivität und (touristisches) Freizeit-Angebot
Gesamtraum – Vielfalt und gewachsene Kulturlandschaft Im Gesamtraum des Rheinischen Reviers zeigt sich ein kontrastreiches Landschaftsbild, das vor allem von gewachsenen Strukturen geprägt ist. Die fruchtbaren Bördelandschaften mit ihren offenen Feldern, histori- schen Dörfern und Höfen, die bereits vor Jahrzehnten in ehemaligen Tagebauen angelegten Seen, renaturierte Flussauen sowie bewaldete Höhenzüge bieten eine abwechslungsreiche Kulisse. Burgen, Schlösser und andere Kulturgüter fügen sich als identitätsstiftende Elemente in die Umgebung ein. Bereits etablierte Naherholungsräume ergänzen das Bild ©Dennis Stratmann / Grünmetropole e.V. und bilden die Basis für Freizeitnutzung und touristische Entwicklung – besonders im Bereich des naturnahen Rad- und Wandertourismus.
Ein Gesamterlebnis im Wandel Ob Rekultivierung, kulturell geprägte Landschaften oder technische Monumente – das Rheinische Revier vereint Gegensätze und bietet eine landschaftliche Vielfalt, die durch den Strukturwandel nicht nur gesichert, sondern aktiv gestaltet werden kann. Der entstehende Landschaftsraum besitzt das Potenzial, sich zu einem attraktiven Erlebnisraum mit über- regionaler Strahlkraft zu entwickeln – im Einklang mit Natur, Kultur und ©Dennis Stratmann / Grünmetropole e.V. neuen Nutzungsformen.
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2. Analyse und Entwicklungspotenziale
2.4 Landschaftliche Attraktivität und (touristisches) Freizeit-Angebot
(Touristisches) Freizeit-Angebot Ein vielfältiges Angebot ist ein zentraler Faktor für Attraktivität und Wettbewerbs- fähigkeit einer Region. Es trägt zur Stärkung der regionalen Identität bei und spielt eine bedeutende Rolle in der wirtschaftlichen Entwicklung. Freizeit- und Naherho- lungsangebote schaffen Arbeitsplätze, generieren Einnahmen für lokale Betriebe und fördern die Infrastrukturentwicklung. Sie bieten für Einwohnende und Naherho- lungssuchende ein abwechslungsreiches Umfeld und wirken als Impulsgeber für den Erhalt und die Inszenierung von Kultur, Natur und regionalem Erbe. Besonders in Zeiten des Wandels – etwa durch strukturelle Veränderungen oder . ©Rainer Gottwald, Radregion Rheinland e.V klimatische Herausforderungen – kann ein gut konzipiertes (touristisches) Freizeit- Angebot zur Neuorientierung und Zukunftssicherung einer Region beitragen. Dabei gewinnen nachhaltige, zielgruppengerechte und authentische Erlebnisse zunehmend an Bedeutung. Einwohnende und Besuchende der Region suchen nicht nur nach Erholung, sondern nach Sinnstiftung, Erlebnisvielfalt und Qualität. Eine strategisch ausgerichtete Freizeit- und Tourismusentwicklung stärkt zudem die Lebensqualität der lokalen Bevölkerung, indem der Ausbau öffentlicher Angebote, kultureller Einrichtungen und attraktiver Freizeitmöglichkeiten vorangetrieben wer- den. Begegnung, Dialog und Offenheit werden gefördert und die Region über ihre © Rhein-Kreis Neuss Grenzen hinaus sichtbar.
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2.4 Landschaftliche Attraktivität und (touristisches) Freizeit-Angebot
Ausgewählte touristische Infrastrukturen im Rheinischen Revier und (Touristisches) Freizeit-Angebot jährliche Zahl Eine zentrale Rolle spielt die Entwicklung aktiver Freizeitmöglichkeiten – von Besuchenden allen voran das Radwegenetz – sowie kulturelle Highlights, wie z. B. Burgen und Schlösser, die zu den wichtigsten touristischen Anziehungs- punkten der Gesamtregion zählen. Im Kerngebiet des Rheinischen Reviers besteht jedoch bislang ein deut- licher Entwicklungsbedarf: Attraktive und profilbildende Freizeit- und Tourismusangebote, die konkrete Reiseanlässe schaffen, sind aktuell nur in begrenztem Umfang vorhanden. Gerade in diesem Bereich liegt jedoch ein erhebliches Potenzial für die Zukunft. Charakteristisch für das Kerngebiet sind die Tagebaulandschaften sowie das übergeordnete Thema Wasser. Beide Elemente bieten in ihrer Trans- formation eine starke inhaltliche Grundlage für neue, nachfragestarke touristische Angebote. Mit der geplanten Flutung der ehemaligen Tage- baue entstehen perspektivisch einzigartige Wasserlandschaften, die einen deutlichen Bedeutungszuwachs für den Tourismus erwarten lassen – sowohl in Bezug auf Erholung und Naturerlebnis als auch auf neue Formen des Aktivtourismus.
Quelle: „Tourismusstrategie Rheinisches Revier“ (02/2025) B T E TOURISMUS- UND REGIONALBERATUNG & S V K STADT- UND VERKEHRSPLANUNGSBÜRO KAULEN
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2. Analyse und Entwicklungspotenziale
2.4 Landschaftliche Attraktivität und (touristisches) Freizeit-Angebot
B T E TOURISMUS- UND REGIONALBERATUNG & S V K STADT- UND VERKEHRSPLANUNGSBÜRO KAULEN )5202/20( “reiveR sehcsiniehR eigetartssumsiruoT„ :elleuQ (Über-)regionale Themenradrouten – Qualität, Vernetzung und Potenzial Überregionale (Themen-)Radrouten im Rheinischen Revier Das Rheinische Revier verfügt über ein gut ausgebautes Netz an überregionalen und regionalen Radwegen, das vielen Nutzenden bereits heute attraktive Mög- lichkeiten für Alltags- und Freizeitradverkehr bietet. Besonders in den nördlichen Bereichen (v. a. Kreis Heinsberg, Mönchengladbach, Rhein-Kreis Neuss) sowie im Süden (v. a. Kreis Euskirchen) ist die Radwegeinfrastruktur bereits sehr gut aus- gebaut und wird intensiv genutzt. Hier knüpfen überregionale Themenradrouten (u. a. der Erft-Radweg und der RurUfer-Radweg) an bestehende Netze an und ermöglichen abwechslungsreiche, teils thematisch inszenierte Rad-Erlebnisse. Im Wandertourismus zeigt sich ein ähnliches Bild: Vor allem im südlichen Teil der Region (Kreis Euskirchen, südlicher Kreis Düren, Städteregion Aachen) finden sich zertifizierte Wanderwege in hoher Qualität, die mit einer klaren Themen- orientierung und guter Erschließung überzeugen. Diese Gebiete haben sich als Freizeit- und Erholungsräume bereits erfolgreich etabliert. Im Kerngebiet des Rheinischen Reviers besteht das Knotenpunktsystem. In Be- zug auf die Qualität der Routen-Infrastruktur besteht Entwicklungsbedarf. Durch die Anbindung über bestehende Routen (u. a. Erft-Radweg, RurUfer-Radweg) an die Ballungsräume entsteht ein zusammenhängendes, attraktives und zukunfts- fähiges Radwegenetz (als Rheinische Radverkehrsrevier), das die Region stärkt.
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2. Analyse und Entwicklungspotenziale
2.5 Zielgruppen im Kerngebiet
Die Landestourismusstrategie NRW gibt einen themenorientierten Zielgruppenansatz in der Ansprache der Gäste vor und hat dafür die erfolgversprechenden SINUS-Milieus für NRW definiert. Auf Grundlage der Landestourismusstrategie wurden im aktuellen Angestrebte Zielgruppen im Rheinischen Revier nach Sinus-Mileus Strategiekonzept zur touristischen Entwicklung des Rheinischen Reviers zwei Leitzielgruppen für das Kerngebiet aufgrund ihrer Soziodemografie, ihres Bildungsstatus und ihrer Interessen festgelegt: Adaptiv-Pragmatische Mitte | moderne Mainstream Postmaterielles Milieu | engagiert-souveräne Bildungselite mit liberaler Grundhaltung
ergänzend
Expeditives Milieu | ambitionierte kreative Bohème, Mindset “Grenzen sind da, um überschritten zu werden“ Milieu der Performer | effizienzorientierte und fortschrittsoptimistische Leistungselite
B T E TOURISMUS- UND REGIONALBERATUNG & S V K STADT- UND VERKEHRSPLANUNGSBÜRO KAULEN 4202 ,tfi ,reiveR sehcsiniehR gnulkciwtnesumsiruoT tpeznokeigetartS ;tutitsnI-suniS ©
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2. Analyse und Entwicklungspotenziale
2.5 Zielgruppen im Kerngebiet
Ansprüche der „Adaptiv-Pragmatischen Mitte“ – Freizeitangebote für aktive Familien und Erlebnisorientierte Die Adaptiv-Pragmatische Mitte stellt eine zentrale Zielgruppe im Freizeit- und Radtourismus dar – insbesondere im Rhei- nischen Revier. Es handelt sich dabei um aktive, erlebnisorien- Monkey Business, shutterstock.com tierte Menschen, die Wert auf Ausgewogenheit zwischen Unterhaltung, Naturerlebnis und Familienfreundlichkeit legen. Eine Themenradroute eignet sich hervorragend, um diese Erwar- Im Fokus stehen gemeinsame Aktivitäten, wie Ausflüge mit der tungen zu bedienen, denn mit der Integration von beispielhaften Familie – auch mit jüngeren Kindern – der Besuch spannender Fotopunkten (Selfie-Spots), QR-Codes, Mitmachstationen oder Attraktionen sowie entspannte, naturnahe Erlebnisse beim spielerischen Elementen werden die Bedürfnisse dieser Gruppe Wandern oder auf Radtouren. gezielt angesprochen. Eine gute Beschilderung, Orientierungs- hilfen und digitale Zusatzangebote runden das Nutzungserlebnis Diese Zielgruppe hat hohe Erwartungen an Freizeitangebote: ab und ermöglichen spontane Entscheidungen unterwegs – ganz Sie wünscht sich Flexibilität, Abwechslung und Erlebnisvielfalt – im Sinne der gewünschten Flexibilität. gern auch mit einem gewissen Maß an Action. Multimediale und interaktive Formate, die möglichst viele Sinne ansprechen, Für Regionen wie das Rheinische Revier liegt hier eine große sorgen für Aufmerksamkeit und nachhaltige Eindrücke. Inhalte Chance: Wer Angebote entwickelt, die Erlebnis, Bewegung, Ler- sollen unterhaltsam, spielerisch und zugleich informativ auf- nen und Unterhaltung auf familienfreundliche Weise verbinden, bereitet sein – idealerweise niedrigschwellig und intuitiv kann diese aktive Zielgruppe nicht nur gewinnen, sondern zugänglich. dauerhaft binden.
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2. Analyse und Entwicklungspotenziale
2.5 Zielgruppen im Kerngebiet
Postmaterielles Milieu – Kulturinteressiert, bewusst und bildungsorientiert unterwegs Das postmaterielle Milieu zählt zu den besonders qualitäts- und inhaltsorientierten Zielgruppen. Menschen aus diesem Milieu legen großen Wert auf Sinnhaftigkeit, Authentizität und kulturelle bereitete Hintergrundgeschichten sowie ein respektvoller Um- Tiefe. Sie suchen keine oberflächliche Unterhaltung. Ihre Frei- gang mit Landschaft und Geschichte sind zentrale Erfolgsfak- zeitgestaltung ist bewusst gewählt – sie dient nicht nur der toren. Authentizität ist für diese Zielgruppe Voraussetzung, kein Erholung, sondern auch der persönlichen Weiterentwicklung. Zusatznutzen. Typische Aktivitäten dieser Gruppe umfassen Besuche in Museen Eine Themenradroute mit gesellschaftlichem oder landschaft- und Ausstellungen, Teilnahme an kulturellen Veranstaltungen lichem Bezug, Infotafeln mit inhaltlicher Tiefe, historische sowie (Weiter-)Bildungsangebote mit gesellschaftlichem oder Bezüge, Umweltbildung und kulturellen Narrativen ist attraktiv. historischem Bezug. Im Rahmen eines Familienurlaubs – häufig Dabei sollte das Informationsangebot sowohl analog (z. B. durch mit älteren Kindern – stehen gemeinsame Ausflüge im Zeichen Tafeln) als auch digital (etwa per QR-Code oder Audioguide) von Entdecken, Verstehen und Reflektieren. Natur und Kultur zugänglich sein – gerne mit Bezug zur Region und ihren werden als zusammenhängender Erfahrungsraum Wandlungsprozessen. wahrgenommen. Das postmaterielle Milieu bietet damit ein Potenzial für eine Die Erwartungen an Angebote sind entsprechend hoch: Anspruch bewusst nachhaltige, inhaltlich profilierte Angebotsentwicklung sind Inhalte mit Bedeutung, keine oberflächliche Unterhaltung. – besonders in einem Raum wie dem Rheinischen Revier, der Multimediale Informationen mit klarem Kulturbezug, gut auf- Geschichte, Wandel und Zukunft verbindet.
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2. Analyse und Entwicklungspotenziale
2.5 Zielgruppen im Kerngebiet
Die Empfehlung ist, im nächsten Schritt Personas aus den für das Rheinische Revier ausgewählten SINUS-Milieus als Grundlage für die detaillierte Angebotsentwicklung und die späteren Kommunikationsmaßnahmen entwickeln zu lassen.
Personas stehen als typische Vertreter:innen einer Zielgruppe und ersetzen oft stereotypischen Zielgruppenbilder durch differenziertere, realitätsnähere und dynamischere Profile. Für jede Zielgruppe können eigene Personas entwickelt werden, durch die ein besseres Verständnis für die Bedürfnisse, Motive, Werte und das Verhalten heutiger und zukünftiger Reisender entstehen. Durch vertiefende Informationen zu soziodemographischen und verhaltensbasierten Daten und Fakten, einem Foto etc. ist die Persona jedoch besser vorstellbar. Es ist daher einfacher „Barbara Müller“ anzusprechen, als die „Interkulturellen Kulturliebhaber“.
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3. Konzept Themenradroute
3.1 Zielstellung und Anforderungen
Zielstellung Themenradroute als 2-3 Tagestour (150-200 km) Berücksichtigung eines gestuften Ausbaukonzepts: Übergangsverlauf der Route bis 2027/8, unter Einbindung Die Konzeption der Themenradroute berücksichtigt zentrale neuer Wegestrukturen im Umfeld der Tagebaue und geplanter Aspekte zur attraktiven und zukunftsfähigen Ausgestaltung. Neben Radverbindungen der überregionalen Anbindung und Integration in bestehende Infrastrukturen stehen insbesondere die Qualität der Berücksichtigung wichtiger und wertschöpfender Infrastruktur Streckenführung sowie die flexible Weiterentwicklung im Gastbetriebe (fahrradfreundliche Hotels, Gastronomie) Vordergrund Radserviceangebote, z. B. geplante oder vorhandene Radverleihangebote Anbindung an überregionale Radrouten, u. a. an den RurUfer- Radweg und den Erft-Radweg Sehenswürdigkeiten Anbindung an die Ballungsräume – in Richtung Köln, Aachen, Positionierung der Themenradroute über Kernqualitäten: Story + Attraktionen Neuss und die Niederlande Integration in das bestehende Radleitsystem, insbesondere Erlebnis der Bergbaufolgelandschaft mit Themenschwer- punkten zum Strukturwandel im Rheinischen Revier Einbindung in das Radverkehrsnetz NRW und priorisierte Führung auf dem Knotenpunktsystem Anbindung der Attraktionen, denkbare Erlebnispunkte und Projekte, die auf das Thema der Route einzahlen Verknüpfung mit relevanten ÖPNV-Stationen zur Förderung intermodaler Mobilität Zuschneiden auf die Kernzielgruppen mit Blick auf die zukünftige Entwicklung des Fahrradangebotes: z. B. zuverlässig, Streckenführung durch landschaftlich und städtebaulich sicher, abwechslungsreich und modern attraktive Räume mit hoher Trassenqualität
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3. Konzept Themenradroute
3.2 Definition des Untersuchungsgebiets
Ausgangslage
Fokus = Kerngebiet
d. h. im Zentrum des Rheinischen Reviers rund um die drei Tagebaue
zahlreiche Bahnhöfe im Untersuchungsgebiet
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3. Konzept Themenradroute
3.3 Routenverlauf mit Anknüpfungspunkten an angrenzende Ballungs- und Einzugsgebiete
Streckenführung mit Ziel 2027 Streckenführung mit Ziel 2035 Der Verlauf der Themenradroute ist eng verknüpft Die endgültige Eröffnung der Themenradroute ist mit dem Wandel der Region. Angestrebt wird eine für das Jahr 2035 vorgesehen. Die Befüllung der vorläufige Eröffnung der Themenradroute im Jahr Seen hat zu diesem Zeitpunkt bereits teilweise 2027. Da zu diesem Zeitpunkt die Tagebaue noch begonnen (Garzweiler startet 2036, die IGA findet aktiv sind, bestehen vor allem im direkten Umfeld 2037 statt). Auch das direkte Umfeld der Seen ist der zukünftigen Seen vorläufige Strecken. Auch damit zunehmend nutzbar. Die Tagebaurundwege einzelne Inszenierungsstandorte sind noch nicht werden daher nun Teil der Themenradroute. ertüchtigt und werden erst zu einem späteren Alternative Trassenführungen Zeitpunkt angebunden. Durch die erwartbare starke Entwicklung der Tage- Die Anbindung der umliegenden Ballungsräume bauumfelder ist im weiteren zeitlichen Verlauf die erfolgt über das Knotenpunktnetz und bestehende Entwicklung von Trassenvarianten denkbar. So touristische Wege, z. B. den Erft-Radweg. könnte beispielsweise zwischen Hückelhoven und Hinweis: Durch den Bau der Transportleitung wird Erkelenz die geplante RSV Mönchengladbach – der Speedway für eine längere Zeit gesperrt sein – Heinsberg Bestandteil der Themenroute werden. es wird jedoch Umleitungen für Radfahrer geben. Durch das geplante Pre-Opening und die damit Vermutlich werden die Arbeiten jedoch bis 2028/29 verbundene Integration der Themenroute in das abgeschlossen sein, so dass die Routenführung so bestehende Knotenpunktsystem wurden jedoch bestehen bleiben kann. zunächst bestehende Wegeverbindungen genutzt.
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Streckenverlauf 2027 29
Länge der Route: 234 km
© SVK
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Streckenverlauf 2035 30
Länge der Route: 217 km
© SVK
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3.4 Anknüpfungspunkte Bahnstrecken und Bahnhöfe als Portale
Feststellung Bahnhöfe fungieren als wichtiger Knotenpunkt und sollten bestimmte Voraussetzung erfüllen, um als „Portale“ für die Themenradroute im Rheinischen Revier, u. a. im Rahmen der zukünftigen Kommunikation, in den Fokus genommen zu werden. Im Rahmen der Fragestellung, welche Bahnhöfe in den Fokus genommen werden sollten, haben Abstimmungen mit der Zukunftsagentur Rheinische Revier und Go.Rheinland folgendes gezeigt: Es liegt keine Übersicht über die geplanten Projekte bzw. Prozesse zur Entwicklung des ÖPNV im Rheinischen Revier vor. Es liegt keine Übersicht zu zeitlichen Umsetzungsschritten zur Inwertsetzung von Bahnhöfen vor. Vladimir López, pixabay.com Voraussicht ab Sommer 2026 kann eine Übersicht zu den entstehenden Mobilstationen an den Bahnhöfen getätigt werden. Mobilstationen haben jedoch für Radfahrer, die die Region besuchen eine geringe Relevanz. Es gibt keine Kriterien oder Vorgaben für den Ausbau von Bahnhöfen im Rheinischen Revier.
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3. Konzept Themenradroute
3.4 Anknüpfungspunkte Bahnstrecken und Bahnhöfe als Portale
Empfehlung Mindestens folgende Kriterien zur Ausstattung sollten im Zusammenhang mit Ausbau- maßnahmen von Bahnhöfen in den Fokus genommen werden und gleichzeitig als Grundlage für künftige Förderaufrufe als Berücksichtigung finden, um einheitliche Standards zu erreichen. Zu den wichtigsten Kriterien gehören: Verkehrliche Lage Gute Anbindung: über ÖPNV (Busse, Straßenbahnen) und über ausgebaute Radwege, verbunden mit einem einfachen Zugang zu den regionalen und Fahrradparkplatz mit ÖPNV-Anbindung in Amsterdam © BTE überregionalen Zugverbindungen Ausreichende Kapazität: Die Wartebereiche sollten ausreichend groß sein, um Radgruppen und den entsprechenden Rädern gerecht zu werden. Infrastruktur Moderne Ausstattung: moderne Annehmlichkeiten wie kostenloses WLAN, Ladestationen für Smartphones und E-Bikes und komfortabler Wartebereich Barrierefreiheit: z. B. sollten die Räder entweder über Laufschienen auf den oder von dem Bahnsteig befördert werden können oder es sollten ausreichend große Fahrstühle zu Verfügung stehen Sicherheit und Sauberkeit im und um den Bahnhof bieten den Reisenden ein angenehmes Reiseerlebnis Park- und Ladestation für Räder im Allgäu © BTE
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Angebote Versorgungsangebote: Der Bahnhof sollte mindestens eine Möglichkeit bieten, sich mit Getränken und Lebensmitteln zu versorgen, z. B. Café, Restaurant, Geschäft Zusätzliche Dienstleistungen erhöhen den Komfort: z. B. Gepäckservice, Gepäckaufbewahrung Informationsangebot: umfassende Informationen mit Fahrplänen, Reiseinformationen und Hinweise auf Sehenswürdigkeiten, Radrouten und Radservices, ist wichtig, um den Reisenden den Einstieg in die Region zu erleichtern
Integration in die Region Informationsangebot mit Servicestation im Allgäu © BTE Verbindung zu regionalen Zentren: vorteilhaft ist eine gute Verbindung zu wichtigen regionalen Zentren (über Rad- und Fußwege, beschildert), um potenzielle Bedarfe decken zu können und Wertschöpfung zu erzielen. Kooperation mit lokalen Anbietern: Die Kooperation mit lokalen Anbietern, wie z. B. Touristeninformationen und Radstationen/-verleihangeboten kann den Bahnhof zu einem attraktiven Dreh- und Angelpunkt für Reisende machen. Analoge oder digitale Wegweisung zu den überregionalen Themenradwegen
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3. Konzept Themenradroute
3.4 Anknüpfungspunkte Bahnstrecken und Bahnhöfe als Portale
Bahnstrecken Anknüpfungspunkte für die Themenradroute sind folgende Bahnstrecken: Aachen-Düren-Horrem-Köln Mönchengladbach-Rheydt-Jüchen-Köln Horrem-Bedburg-Neuss Düren-Linnich Aachen-Erkelenz-Mönchengladbach Düsseldorf-Neuss-Grevenbroich-Bedburg
Bahnhöfe als Portale Folgende Bahnhöfe sollten auf Grund ihrer Lage an den wesentlichen überregionalen Bahnstrecken und ihrer Nähe zur Themenradroute zunächst in den Fokus genommen werden und sukzessive in Bezug auf die genannten Qualitätskriterien weiter entwickelt werden: Bedburg, Düren, Grevenbroich, Kerpen-Buir, Kerpen-Horrem, Jüchen, Jülich, Erkelenz Köln-Sindorf – per S-Bahn von Köln
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3.4 Anknüpfungspunkte Bahnstrecken und Bahnhöfe als Portale
Weitere Schritte und Maßnahmen Abstimmung dieser Kriterien mit der Zukunftsagentur Rheinisches Revier, Steuerungsgruppe Rheinisches Radverkehrsrevier, Kompetenznetzwerk Tourismus. Klärung über das Kompetenznetzwerk und die Zukunftsagentur, ob zukünftig an Bahnhöfen eine abgestimmte Vermarktung zum Rheinischen Revier erfolgt und eine Integration der Themenradroute, mindestens mit digitaler Verlängerung erfolgen soll. Hier kommen z. B. die Bahnhöfe Kerpen-Buir, Kerpen-Horrem und Bergheim- Paffendorf in Frage, die aus Aachen bzw. Köln kommend ggf. als Startpunkte für Radfahrende in Frage kommen. Klärung, welche abgelegeneren, kleineren Bahnhöfe ebenfalls für die zukünftige Bewerbung der Themenradroute sinnvoll nutzbar sind.
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3. Konzept Themenradroute
3.5 Allgemeine Kriterien für die Radwegeinfrastruktur
Auswahl der Führungsformen Erfahrungen aus anderen touristischen Destinationen verdeutlichen im unmittelbaren Umfeld von Seen oder sonstigen Attraktionen umfangreiche Konflikte zwischen Zufußgehenden, Radfahrenden und verweilenden Menschen. Diese Konflikte sollen durch eine Auswahl der Führungselemente frühzeitig vermieden werden: Im direkten Umfeld der Seen werden Rad- und Fußverkehr sowie Aufenthaltsbereiche durch eigenständige Flächen © SVK getrennt. Auf Strecken, die eine Verbindung zwischen den Führung an Knotenpunkten Siedlungsbereichen und den Seen sicherstellen, wird eine Um die radtouristische Erschließung der Region zu fördern, wird Separation vom fließenden Kfz-Verkehr empfohlen, folgende Vorfahrtregelung empfohlen: gleichzeitig ist eine gemeinsame Führung von Fuß-, Rad-, Themenradroute kreuzt kommunale Wohn-/Erschließungs- und ggf. landwirtschaftlichem Verkehr möglich. straße oder Wirtschaftsweg: Vorrang für den Radverkehr Breiten der Netzelemente Themenradoute kreuzt klassifizierte Straße: Vorrang für den Aufgrund der zu erwartenden Radverkehrsmenge und der Kfz-Verkehr Netzfunktion werden die Breiten gemäß H RSV im Eine Einzelfallprüfung ist zwingend notwendig. Grundsätzlich ist an Standard „Radvorrangroute“ gewählt (vgl. Kapitel 5.1.2). allen Kreuzungen die Verkehrssicherheit von zentraler Bedeutung.
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3. Konzept Themenradroute
3.5 Allgemeine Kriterien für die Radwegeinfrastruktur
Zielwegweisung Ergänzende Qualitätskriterien Die Strecken der Themenradroute sollten ein einheitliches Neben den allgemeinen Anforderungen an die Führung Wegweisungssystem mit ziel- und routenorientierter des Radverkehrs spielen bei der Themenradroute folgende Wegweisung nach HBR NRW-Standard aufweisen. Aspekte eine Rolle: Winterdienst Oberfläche Sofern der gewählte Streckenabschnitt eine (optionale) Innerorts werden Asphalt oder vergleichbare Netzfunktion für den Alltagsverkehr hat, ist Winterdienst Fahrbahnoberflächen empfohlen. Außerorts sollte durchzuführen. Bei einer ausschließlichen Bedeutung für den ebenfalls ein möglichst geringer Rollwiderstand Freizeitradverkehr ist dies nicht zwingend erforderlich. angestrebt werden. Dabei ist im Umfeld von sensiblen Landschafts- und Naturräumen eine angepasste Oberflächengestaltung denkbar, z. B. in Form einer wassergebundenen Decke. Beleuchtung Innerorts ist eine gute Beleuchtung obligatorisch. QQuueellllee:: VVeelloorreeggiioonn Außerorts ist eine Einzelfallprüfung unter Berücksichtigung des Umfelds notwendig. Gegebenenfalls ist der Einsatz innovativer Lösungen, wie einer dynamischen adaptiven Beleuchtung oder fluoreszierender Materialien möglich. © Paul Meixner / Radregion Rheinland e.V.
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3. Konzept Themenradroute
3.6 Definition von touristischen Qualitätskriterien
Qualitätskriterien ADFC Qualitätsbeauftragter und Qualitätsmanagement Eindeutiger Name und touristische Bedeutung Neben den allgemeinen Qualitätskriterien für den Radverkehr nach H RSV spielen bezüglich der Verkehrsbelastung Themenradroute auch touristische Kriterien eine Rolle. Breite Für die Themenradroute wird eine Auszeichnung als 4- Oberfläche Sterne-Route nach den ADFC-Standards angestrebt. Die Wegweisung Bewertung erfolgt nach nebenstehenden Routenführung Qualitätskriterien: Touristische Infrastruktur Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel Marketing
Quelle: ADFC
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39 Tagebau Garzweiler
4. Storytelling-Ansatz
• Beginn: Erste Braunkohleförderung in der Region
4.1 Metastory und Narrative
um Garzweiler begann bereits im 19. Jahrhundert. • Industrialisierung: Der großflächige Tagebau startete in den 1950er Jahren. Im Rahmen des Workshop- und Abstimmungsprozesses haben sich die • Garzweiler I (1983–2017): Umfasst eine Fläche von Akteure auf folgende Schwerpunkte und Themen als Basis des 66 km², zahlreiche Dörfer wurden umgesiedelt. Storytellingsansatz der Themenradroute im Rheinischen Revier verständigt. • Garzweiler II (seit 2006): Erweiterung auf 48 km², stark umstritten wegen Umsiedlungen (z. B. Kurz: darum soll es zukünftig im Storytelling gehen: Lützerath). Hauptthema ist WANDEL / TRANSFORMATION, v.a. im spannenden • Gegenwart & Zukunft: Aufgrund des Kohleausstiegs Zeitraum der Entwicklung der Tagebaue von ca. 1850 bis 2100. soll die Förderung 2030 enden, was früher als ursprünglich geplant (bis 2045) ist. Eines oder mehrere der folgenden Kernthemen bzw. -narrative sind zu berücksichtigen: Tagebau Inden Tagebau Hambach Landschaft & Ortsbilder (Kultur- und Erholungsland- • Beginn: 1957 wurde der • Beginn: Eröffnet 1978 als damals größter schaften, Wasser, Rekultivierung, Flutungen) Tagebau in Inden Tagebau Deutschlands. Gesellschaft & Mensch (u.a. Arbeits- und erschlossen. • Besonderheit: Der tiefste Tagebau Europas Lebenswelten, Umsiedlungen, Freizeit) • Verlagerung: Die Flüsse Rur (bis zu 450 m unter Geländeoberkante). und Inde mussten Energie & Wirtschaft (Technik, Innovationen, • Zerstörungen: Mehrere Dörfer und der umgeleitet werden. Hambacher Forst wurden gerodet, was zu Energiewende, …). • Ende der Förderung: 2029 massiven Protesten führte. soll der Tagebau endgültig Betrachtet werden Historie, Gegenwart und Zukunft. • Proteste: Der „Hambacher Forst“ wurde zu stillgelegt werden. einem Symbol des Widerstands gegen die Betrifft die größten und bekanntesten noch aktiven Tagebaue • N a c h n u t z ung: Geplant ist Braunkohle. in Deutschland Garzweiler, Hambach und Inden, ihre Rekulti- e i n g r oßer See (Indesee), • Ende: Die Kohleförderung soll bis 2030 der sich bis 2060 mit vierung und Umnutzung zu einer großen Seenlandschaft. auslaufen, ein großer Teil des Gebietes Wasser füllen soll. wird rekultiviert.
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4. Storytelling-Ansatz
Hauptnarrativ
4.1 Metastory und Narrative
übergeordnetes Szenario: Treffe auf einer Zeitreise (z.B. mit Die Abbildung zeigt den abgestimmten Storytelling- Miss Flux & Fluxi als Arbeitstitel) Zeitzeugen Ansatz für die Themenradroute im Rheinischen Revier aus 250 Jahren Wandel in der Tagebau-Region! (auf Basis des Narrativ-Modells, siehe Abb. rechts).
WER?
Die Erzählerfiguren „Miss Flux & Fluxi“ sind erste Ideen
Kernnarrative
und als Arbeitstitel zu verstehen. Die genaue Ausführung Themen: und das Storyboard für die Erzählerfiguren und deren (fiktive) Erzählerfigur(en) Landschaft & Ortsbilder, Geschichten sollte im Rahmen eines nachfolgenden Zeitreisende und Mensch & Gesellschaft Projektes geprüft und ausgearbeitet werden. Hierbei ist realitätsnahe Zeitzeugen Energie & Wirtschaft zu berücksichtigen, dass es nicht zu Doppelungen oder WAS? Themenüberschneidungen mit anderen Inszenierungen umge-
WIE?
in der Region kommt (s. Steckbriefe 6.5.2 und 6.5.4) siehe siedelte Inszenierungs- Orte orte unter Kap. futuristisch, Besucher- 5.3 zentren spielerisch, Tage- abenteuerlich, baue informativ, Kraft- werk fantasievoll
WO?
Teilnarrative an relevanten Orten für Info- und Erlebnisstationen
Fotos: KI generiert mit MS Bing Fotocreator B T E TOURISMUS- UND REGIONALBERATUNG & S V K STADT- UND VERKEHRSPLANUNGSBÜRO KAULEN
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4. Storytelling-Ansatz
4.1 Metastory und Narrative
Zur weiteren Ausarbeitung des Storytellingansatzes unter dem Hauptnarrativ „Treffe auf einer Zeitreise Zeitzeugen aus 250 Jahren Wandel in der Tagebau-Region!“ sind folgende Erzählerfigur(en) und weitere Protagonisten denkbar:
Es gibt Erzählstränge für Erwachsene und für Kinder. Dabei „beamen“ sich an den Stationen eine jeweils an die Zielgruppen Erwachsene (Postmaterielle, Expeditive) und Kinder/Familien angelehnte fiktive Erzählerfiguren in diverse Epochen (Arbeitstitel „Miss Flux“ und „Fluxi“) Die Zeitreisenden nehmen die Radfahrenden mit und treffen auf Zeitzeugen und Relikte aus dem Revier. Sie erfahren deren Geschichten zu realistischen Ereignissen aus Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft an den Tagebauen und in den Rekultivierungsgebieten. Eine weibliche Erzählerin (z. B. Miss Flux) aus der Ist-Zeit, ist angelehnt an das expeditive Zielgruppen- Milieu. Sie stellt einen bewussten Gegenpart zu den oft männlich dominierten Geschichten und Themen dar. Ein Konterpart, z. B. in Form eines spezifischen Tieres (z. B. eine futuristisch anmutende freche Fledermaus, Fluxi) könnte die kinderspezifischen Inhalte spielerisch und in leichterer Sprache bedienen. Die Geschichten zu den Stationen werden im Dialog von Miss Flux zu den Zeitzeugen vermittelt. Die Gesprächspartner sollten alle Gesellschaftsschichten repräsentieren und mind. eines der o.g. Themen / Kernnarrative aufgreifen. Die Zielgruppen sollen nicht nur über die Erzählfiguren, sondern bewusst auch über die „besuchten Zeitzeugen“ widergespiegelt werden. B T E TOURISMUS- UND REGIONALBERATUNG & S V K STADT- UND VERKEHRSPLANUNGSBÜRO KAULEN rotaercotoF gniB SM tim treireneg IK
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4. Storytelling-Ansatz
4.2 Erlebnisstationen und Elemente
Die Werte und Stile der Inszenierung im Rahmen des o. g. Storytellingansatzes lassen sich als: mitreißend, spannend, abenteuerlich, bildend, humorvoll, optimistisch, entdeckend, fantasievoll, spielerisch, zukunftsweisend, futuristisch, … benennen. Es kann auch selbstbewusst, kritisch, aufrüttelnd inszeniert werden. Im Artwork ist eine Kombination von realem Bild- und Filmmaterial mit KI-Art, KI generierten Elementen oder auch Graphic-Novel-Stil möglich.
Dementsprechend sind folgende Gestaltungsspielräume bei den Erlebnisstationen bzw. -elementen an der Themenradroute vorstellbar: „Zeittore“ als analoge Info- oder Erlebnisstationen; z. B. inspiriert in der Art von „Beam-Stationen“ aus dem Science-Fiction-Bereich (s. Abbildungen) Verknüpfung der „Zeitreise-Station“ mit einem spezifischen Relikt, Gegenstand, Objekt aus der Geschichte der Tagebaue (z. B. Schaufelrad, Werkzeug, …) mit moderner, zeitlos-futuristischer, innovativer Anmutung der Objekte, in einem eher aufgeräumten und naturnahen Stil gestaltet, mit charakteristischen Relikten als „Zeit-Medium“ bzw. mit regionaltypischen Baustoffen als Anlaufpunkte mit digitaler Verlängerung für die Smartphones der Gäste: Infotainment, Filme, Dokumente, Bilder, AR, Karten, …
Die endgültige Ausführung der Inszenierungsstandorte mit den Erlebnisstationen und Informations- elementen wird in einem anschließenden Umsetzungsprojekt entwickelt und muss mit weiteren Vorhaben im Rheinischen Revier abgestimmt werden (s. Kap. 6)
B T E TOURISMUS- UND REGIONALBERATUNG & S V K STADT- UND VERKEHRSPLANUNGSBÜRO KAULEN ehT :kcerT ratS ,3 eussI ,9991 yluJ :sretropsnarT fua serutciP tnuomaraP fothgirypoC,nizagaM lmth.sretropsnart/snoitarepo/gro.spihskert.dsf//:ptth
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4. Storytelling-Ansatz
4.2 Erlebnisstationen und Elemente
Bezüglich der Ausführung der Erlebnis- und 4 Modelle der Erlebnis- und Informationsstationen Informationsstationen („Zeittore“) werden 4 Modelle Erlebnisstation bei vorhandenen Besucherzentren sowie unterschieden (s. rechts). Diese Modelle können nach dem betreuten Anlaufstellen mit analogem und digitalem Baukastenprinzip je nach bester Eignung umgesetzt werden. Charakter = 5 Inszenierungsorte (aktuell: DZ Tagebau Die Modelle variieren v.a. in Größe, Umfang, Inhalten und Garzweiler; BZ Tagebau Hambach; Eingangstor Sophienhöhe; spiegeln die unterschiedlichen Bedingungen der Standorte BZ Tagebau Inden, Besucherparkplatz Gustorfer Mühle; in wider. So orientieren sich die verschiedenen Stationen an Zukunft: Ergänzung Kraftwerk Frimmersdorf ) den dann bereits vorhandenen Besucherzentren, wichtigen strategischen Orten - an denen die Zielgruppen auch ferner größere interaktive analoge Erlebnisstationen vor Ort am des Weges erreichbar sind, an bestehenden Aussichts- und Wegesrand mit analogem Erlebnischarakter und digitaler Rastplätzen, Infotafel-Standorten und potenziell Verlängerung, Kombination mit Aufenthaltsqualität = 12 ausbaufähigen Flächen an der Themenradroute. Inszenierungsorte (10 ab 2027 und 2 ab 2035)
Insgesamt wurden im Rahmen der Studie 41 potenzielle kleine analoge Informationspunkte am Wegesrand, Orte der Inszenierung identifiziert und den 4 Modellen der einheitlich gestaltet zur objektbezogenen Informations- Erlebnis- und Informationsstationen (s. rechts) zugeordnet. vermittlung mit digitaler Verlängerung = 13 Eine nähere Erläuterung zu Inhalten und Umfang der Inszenierungsstandorte (10 ab 2027 und 3 ab 2035) Modelle sowie eine schematische Zusammenfassung des analoge Image- / Infoelemente an strategischen Orten mit Baukastenprinzips finden sich auf den folgenden Seiten. Verweis auf Gesamtradroute = 11 Inszenierungsorte
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4. Storytelling-Ansatz
4.2 Erlebnisstationen und Elemente
Modell 1: Stationen im Rahmen vorhandener Besucherzentren
Diese Art der Station kommt aktuell in Kombination mit den Besucher- und Doku- mentationszentren Garzweiler, Hambach, Inden, Sophienhöhe und dem Besucher- parkplatz an der Gustorfer Mühle in Betracht. Dies sind „betreute“ Anlaufstellen (innen/außen) die sich für Inszenierungen besonders gut eignen, die vandalismus- anfällig oder betreuungsintensiv, analog oder digital sind,. Das Modell 1 umfasst:
Info- bzw. Hinweistafel am (ggf. Eingang) Besucherzentrum mit Einleitung, Geschichte, Karte, Essenz aus dem Video / Animation / interaktiven Element sowie Handlungsanleitungen für die „Zeitreise“ das eigentliche „Zeittor“ befindet sich im Besucherzentrum, es besitzt: möglichst Teile eines spezifischen Reliktes als „Auslöser für die Zeitreise“, im Idealfall werden dabei bestehende Ausstellungselemente und -techniken, genutzt, z. B. Display in der Ausstellung, charakteristische Ausstellungsobjekte. ggf. interaktive Elemente oder Nutzung VR-Anwendungen zur Visualisierung historischer und zukünftiger Ereignisse (u. a. vorher / nachher); ggf. Umsetzung und Ergänzung: kindgerechter interaktiver Spiele Quellen: KI generiert mit MS Bing Fotocreator; Tripadvisor auf https://www.tripadvisor.de/Attraction_Review-g1085554-d15199021- Die Umsetzung dieser Station muss in enger Abstimmung mit den vorhandenen ReviewsMuseum_fur_mittelalterlichen_Bergbau_im_Erzgebirge_MiBERZ- Dippoldiswalde_Saxony.html; STZ / Jochen Tack in Besucherzentren erfolgen! https://www.zollverein.de/app/uploads/2022/09/Zollverein-Magazin-2-2022.pdf; EDBYTO auf https://edbyto.com/edbyto/app-in-den-steinbruch/
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4. Storytelling-Ansatz
4.2 Erlebnisstationen und Elemente
Modell 2: Größere Erlebnisstationen am Weg mit Objektbezug
Diese Station ist nur umsetzbar auf größeren Flächen ab 50 qm am Wegesrand mit einem möglichst direkten Objektbezug. Das Modell 2 beinhaltet:
Als analoge Elemente - „Zeittor“-Station: sowie folgende Inhalte der digitalen Verlängerung: Teile spezifischer Relikte als „Auslöser für die animiertes Video: wobei die Zeitreisenden Zeitreise“, z.B. QR-Code auf altem Schaufelrad mit die realitätsnahen Personen (z. B. Bergarbeiter um objektbezogener Geschichte 1900) oder Relikte (z.B. Förderband um 1950) in Ihrer Infotafel mit allg. und objektbezogenem Inhalt: Zeit treffen, die ihre Geschichte zum Ort erzählen. allg. Handlungsanleitungen zur „Zeitreise“ Ergänzung der Video-Geschichte durch Texte, (QR-Code Webseite allg.) realistische Bilder, Dokumente, Planungsskizzen Essenz aus digitaler Verlängerung digitale Karte mit Routing Option (Text, Geschichte, Illustrationen, Karte, …) Link auf allgemeine Inhalte Rast- und Servicemöglichkeiten Ergänzung: kindgerechte interaktive Spiele im Außenbereich; Vandalismus sicher (z. B. Quiz / Memory mit Fluxi, z.B. Multiple Choice Geschichte der Station)
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4. Storytelling-Ansatz
4.2 Erlebnisstationen und Elemente
Modell 3: kleine objektbezogene Informationspunkte Modell 4: Image- und Infoelemente
Diese Station ist nur umsetzbar auf kleineren Flächen bis Diese Station ist konzipiert für strategisch wichtige Orte 50 qm am Wegesrand mit möglichst direktem zur Zielgruppenansprache eher auf kleineren Flächen bis Objektbezug. Das Modell 3 beinhaltet: 50 qm, auch weiter entfernt von der Route. Ein Objekt- bezug ist nicht notwendig, die Inhalte sind v.a. auf die Als analoge Elemente / Inhalte vor Ort: gesamte Radroute bezogen. Das Modell 4 beinhaltet: Infoelement mit Text, Geschichte, Illustrationen, ausgewählte Bilder und Karte zum Ort analoge Elemente / Inhalte vor Ort ggf. Relikt als „Auslöser der Zeitreise“ Infoelement mit allg. Text zum Projekt, zur Route und bzw. QR-Code-Träger zur Zeitreise, inkl. Karte und In der digitalen Verlängerung ausgewählte Bilder weitere Infos: Fotos, Links, Texte digitale Verlängerung zur Station (QR-Code zu Objektinhalte) Hinweis auf „Zeitreise“ Hinweis auf „Zeitreise“ allgemein allg. (QR-Code zu (QR-Code zu Webspace allgemein) Webspace allgemein) hier keine aufwendigen Beispiel: nur allg. Animationen / Beispiel: Animationen / Videos Infoelement für Videos zum Einstieg Infoelement objektbezogene Inhalte am für strategische RurUferRadweg Orte am Ochsenweg
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4. Storytelling-Ansatz
4.3 Übersicht Inszenierung-Baukasten
Infos strategische Orte Image- und Web- ca. 10 x space Ein- / Ausstieg, Infoelemente mit Fokus bis 50 qm frequentiert, Gesamtroute, weitere bis mit Bedeutung Inhalte über digitale 10.000 € fürs Marketing Verlängerung
Ø 5 bis 10 km bestehende und analoge Infostation ca. 10 x geplante kleinere Fokus Objekt, weitere bis 50 qm Infopunkte mit Inhalte über digitale bis 10.000 € Objektbezug Verlängerung
bestehende und interaktive analoge geplante größere Erlebnisse (Fühlen, ca. 10 x Erlebnispunkte Story Hören, Sehen), Rast- ab 50 qm mit Objektbezug und Servicemöglich- ab keiten im Außenbereich; 10.000 € Vandalismus sicher
bestehende digitale und analoge Erlebnisse 5 x Besucher- innen und außen die besonders nach anlaufpunkte vandalismusanfällig oder Absprache mit „Kümmerer“ betreuungsintensiv sind
© BTE, Fotos: Büro Drecker, KI generiert mit MS Bing Fotocreator, B T E TOURISMUS- UND REGIONALBERATUNG & S V K STADT- UND VERKEHRSPLANUNGSBÜRO KAULEN www.rurufer-radweg.de/erlebnisstationen, Tripadvisor, STZ / Jochen Tack, EDBYTO
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5. Bestandsaufnahme und -analyse
5.1 Analyse der Trasse
Die gesamte Route wurde im Juni 2025 vor Ort abgefahren. Dabei wurden zu jedem Streckenabschnitt folgende Daten erhoben:
zulässige Höchstgeschwindigkeit Straßenklasse/-kategorie Durchfahrtsbeschränkungen und Einbahnstraßenregelungen Vorhandensein von Beleuchtung Art der Radverkehrsführung (inkl. Benutzungspflicht und linksseitiger Freigabe) Breiten der einzelnen Straßenraumelemente (v. a. Radverkehrsanlage und Fahrbahn) Art und Zustand der Oberfläche Führungsform an Knotenpunkten
Daneben wurde jeder Abschnitt mittels georeferenzierter Fotos dokumentiert. Die Daten wurden in ein Geoinformationssystem (GIS) übernommen und mit dem Radverkehrsnetz verknüpft. Anschließend wurden die Bestandsdaten hinsichtlich der definierten Qualitätsstandards (vgl. Kapitel 3.5 und 3.6) mittels Soll-Ist-Abgleichs ausgewertet. Aus diesem Abgleich der Qualitätsanforderungen mit den vor Ort erhobenen Bestands- daten wurden dann die Maßnahmen entwickelt (s. Kapitel 6.1). © SVK
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5. Bestandsaufnahme und -analyse
5.1 Analyse der Trasse
Bestand an Führungsformen Beispiele
Die Analyse der bestehenden Führungsformen auf der Trasse zeigt, dass der Radverkehr hier überwiegend im Mischverkehr bei einer zulässigen Höchstgeschwindigkeit von über 30 km/h geführt wird. Dies betrifft sowohl Gustorfer Straße (Grevenbroich) – Mischverkehr bei v>30 km/h inner- als auch außerörtliche Strecken- abschnitte. In innerörtlichen Wohngebieten liegen im Bestand zum Teil jedoch bereits Routenführung 2027 Tempo-30-Zonen vor. Außerorts existieren zahlreiche Wirtschaftswege. Zum Teil wird der Radverkehr gemeinsam mit dem Fußverkehr Wirtschaftsweg (Erkelenz) – Kfz-armer Weg geführt – straßenbegleitend sowie auf selbstständigen Wegen. Mit dem Speedway und dem Nordrandweg sind auch Fahrrad- straßen Teil der Route. Zuletzt weist vor allem die Routenführung von 2035 zahlreiche Abschnitte auf, die heute noch nicht existieren Weg (Linnich) – selbstständiger gemeinsamer (z. B. Tagebaurundwege). Routenführung 2035 Geh- und Radweg alle Abbildungen © SVK
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5. Bestandsaufnahme und -analyse
5.1 Analyse der Trasse
Bewertung der Führungsformen Beispiele
Im nächsten Schritt wurden die Führungsformen gemäß den entsprechenden Regelwerken bewertet. Nur auf einem geringen Teil der betrachteten Strecken sind die Qualitätsstandards einer Radvorrangroute Nordrandweg (Elsdorf) – Fahrradstraße eingehalten. Dazu gehören Fahrradstraßen, Radwege und Radfahrstreifen. Nur bedingt geeignet sind laut H RSV gemeinsame Geh- und Routenführung 2027 Radwege, Schutzstreifen, Wirtschaftswege sowie die Führung im Mischverkehr bei Tempo 30 (innerorts) bzw. Tempo 50 (außerorts). Dies Doktor-Ruben-Straße (Hückelhoven) – Tempo-30-Zone betrifft knapp ein Drittel bis über 40 % der Strecken. Nicht geeignet für Radvorrangrouten ist die Führung im Mischverkehr bei über 50 km/h, davon sind in etwa ein Drittel der Abschnitte betroffen. Auf Strecken mit einer Durchfahrtsbeschränkung für den Radverkehr Kuckumer Straße (K19) (Erkelenz) – (Privatwege, VZ 250) erfolgte keine Bewertung. Routenführung 2035 Mischverkehr bei v>30 km/h alle Abbildungen © SVK
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5. Bestandsaufnahme und -analyse
5.1 Analyse der Trasse
Bewertung der Dimensionierung Beispiele
Bei Netzlücken und ungesicherten Abschnitten kann keine Bewertung der Breiten stattfinden. Betrachtet man die verbleibenden Strecken der Trasse, lässt sich feststellen, dass heute auf etwa der Hälfte davon die Vorgaben der Dinstühler Straße (Hückelhoven) – beidseitige Radwege von 2,60 m Regelwerke nicht eingehalten sind. Dies betrifft vor allem Wirtschaftswege sowie selbst- ständige und straßenbegleitende gemeinsame Routenführung 2027 Geh- und Radwege. In einigen Fällen erreichen die Breiten die Mindestmaße gemäß StVO, zum Erreichen der Qualitätsstandards einer Von-Schöfer-Ring (Jülich) – einseitiger gemeinsamer Geh- und Radweg von 2,50 m Radvorrangroute ist jedoch ein Ausbau erforderlich. Auf 12 bis 19 % der Abschnitte entspricht die Dimensionierung bereits jetzt den Vorgaben der H RSV.
Wirtschaftsweg (Grevenbroich) – Routenführung 2035 Kfz-armer Weg von 1,40 m
alle Abbildungen © SVK
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5. Bestandsaufnahme und -analyse
5.1 Analyse der Trasse
Bewertung der Oberfläche Beispiele
Die Analyse der Oberfläche zeigt, dass auf einem Großteil der Streckenabschnitte sicher befahrbare Beläge mit geringem Rollwider- stand vorhanden sind. Aufgrund der Vielzahl an Wirtschaftswegen liegen daneben auch andere Wirtschaftsweg (Niederzier) – Asphalt Oberflächen vor. Wassergebundene Decken werden nur in Ausnahmefällen von den Regelwerken empfohlen und bieten eine Routenführung 2027 Möglichkeit, den Natur- und Landschaftsschutz auf einer touristischen Route zu wahren (s. Kapitel 3.5). Nicht geeignet für Radvorrang- Wirtschaftsweg (Linnich) – wassergebundene Decke routen sind Schotter- und Splittbeläge sowie Treckerspuren. Dies betrifft 20 bis 25 % der Wege. Auch Schäden der Oberfläche wie Schlaglöcher, Trennfugen, Wurzelaufbrüche und Bodenwellen wurden erhoben und bei der Analyse in Form einer Herabstufung der Bewertung berücksichtigt. Routenführung 2035 Wirtschaftsweg (Inden) – Treckerspur alle Abbildungen © SVK
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5. Bestandsaufnahme und -analyse der Trassenvarianten
5.2 Inszenierungsstandorte und Routenverlauf 2027
Legende | auch für die Folgeseiten
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5. Bestandsaufnahme und -analyse der Trassenvarianten
5.2 Inszenierungsstandorte und Routenverlauf 2027
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5. Bestandsaufnahme und -analyse der Trassenvarianten
5.2 Inszenierungsstandorte und Routenverlauf 2027
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5. Bestandsaufnahme und -analyse der Trassenvarianten
5.2 Inszenierungsstandorte und Routenverlauf 2027
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5. Bestandsaufnahme und -analyse der Trassenvarianten
5.2 Inszenierungsstandorte und Routenverlauf 2027
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5. Bestandsaufnahme und -analyse der Trassenvarianten
5.2 Inszenierungsstandorte und Routenverlauf 2027
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5. Bestandsaufnahme und -analyse der Trassenvarianten
5.2 Inszenierungsstandorte und Routenverlauf 2027
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5. Bestandsaufnahme und -analyse der Trassenvarianten
5.2 Inszenierungsstandorte und Routenverlauf 2027
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5. Bestandsaufnahme und -analyse der Trassenvarianten
5.3 Inszenierungsstandorte und Routenverlauf 2035
Im nächsten Entwicklungsschritt ab 2035 werden die auf den vorherigen Charts dargestellten Inszenierungsstandorte durch die Inszenierungsstandorte 38
- 42 ergänzt (siehe Charts 60 + 61). Der Inszenierungsstandort 11 verändert sich von der Lage her mit der neuen Routenführung (vgl. Chart 54)
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5. Bestandsaufnahme und -analyse der Trassenvarianten
5.3 Inszenierungsstandorte und Routenverlauf 2035
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6. Maßnahmenkataster
6.1 Maßnahmen Radwegeinfrastruktur
6.1.1 Strecken Außerorts kommen entlang der klassifizierten Straßen Neu- und Ausbaumaßnahmen von gemeinsamen Geh- und Um die Qualitätsstandards einer Radvorrangroute zu Radwegen in Betracht. Für Straßen mit geringerer erreichen, sind unterschiedliche Arten von Maßnahmen Bedeutung für den Kfz-Verkehr oder Wirtschaftswegen ist möglich. Dabei spielen sowohl die Ortslage als auch die die Einrichtung von Fahrradstraßen zu prüfen. Netzhierarchie der Straßen eine Rolle. Auf den folgenden Seiten werden beispielhaft Innerorts sollte entlang der Hauptverkehrsstraßen Maßnahmen in Form von Steckbriefen vorgestellt, die die grundsätzlich eine Prüfung zur Schaffung von Radinfra- Vielzahl an Möglichkeiten visualisieren. struktur gemäß der Qualitätskriterien erfolgen. Dabei ist möglichst die Realisierung beidseitiger Radverkehrsführungen anzustreben. Bei fehlender Flächenverfügbarkeit aufgrund angrenzender Bebauung sind Piktogrammketten eine Möglichkeit, den Radverkehr zu berücksichtigen. Im Erschließungsstraßennetz ist zum Erreichen der Qualitätsstandards einer Radvorrangroute die Einrichtung von Fahrradstraßen zu prüfen.
B T E TOURISMUS- UND REGIONALBERATUNG & S V K STADT- UND VERKEHRSPLANUNGSBÜRO KAULEN VSR H :nemhanßaM eid rüf egaldnurG RVR dnu VSR rüf red thcisrebÜ ,)1202( netierblegeR dnu nemrofsgnurhüF nehcilgöm
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6. Maßnahmenkataster
6.1 Maßnahmen Radwegeinfrastruktur
Markierungsmaßnahme Markierung beidseitiger Radfahrstreifen
| Straße (Klasse) | Abschnitt | Baulastträger |
|---|---|---|
| Markt (L364) | Dr.-Ruben-Straße bis Husarenstraße | Straßen.NRW |
| Ortslage | v [km/h] zul | Länge [m] | Fahrbahnbreite [m] | Oberfläche |
|---|---|---|---|---|
| innerorts | 50 | 209 | 6,50 | Asphalt |
| vorhandene Führungsform | Breite [m] | geplante Führungsform | Breite [m] |
|---|---|---|---|
| Mischverkehr | - | beidseitige Radfahrstreifen | > 2,00 |
Mangel / Problembeschreibung
Gegenwärtig wird der Radverkehr bei einer zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h ungesichert auf der Fahrbahn geführt. Die Fahrbahn ist 6,50 m breit. Auf beiden Seiten der Fahrbahn sind 2,00 bis 2,50 m breite Parkstände markiert. Der gesamte Streckenabschnitt ist angebaut. © SVK
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6. Maßnahmenkataster
6.1 Maßnahmen Radwegeinfrastruktur
Maßnahme
Zur Realisierung der Qualitätsstandards einer Radvorrangroute sollte auf der gesamten Länge der Straße beidseitig die Markierung mind. 2,00 m breiter Radfahrstreifen erfolgen. Dies geschieht zulasten des ruhenden Verkehrs.
| Priorität | ■ | ■ | ■ |
|---|---|---|---|
| Zeitraum | ► | ► | ► |
| Kosten | € | € | € |
zulasten des ruhenden Verkehrs. Die Kosten dieser Maßnahme belaufen sich auf ca. 6.000 €.
Querschnitt Bestand Querschnitt Planung
© SVK © SVK
*Priorität: ■ - niedrig, ■ ■ - mittel, ■ ■ ■ - hoch; Zeitraum: ► - kurzfristig, ► ► - mittelfristig, ► ► ► - langfristig; Kosten: € - gering, €€ - mittel; €€€ - hoch B T E TOURISMUS- UND REGIONALBERATUNG & S V K STADT- UND VERKEHRSPLANUNGSBÜRO KAULEN
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6. Maßnahmenkataster
6.1 Maßnahmen Radwegeinfrastruktur
Ausbau-, Markierungs- und Beschilderungsmaßnahme Umwandlung Parken zum Radweg; Markierung einseitiger Schutzstreifen
| Straße (Klasse) | Abschnitt | Baulastträger |
|---|---|---|
| Dinstühlerstraße (L364) | Schnorrenbergstraße bis Dinstühlerstraße 38 | Straßen.NRW |
| Ortslage | v [km/h] zul | Länge [m] | Fahrbahnbreite [m] | Oberfläche |
|---|---|---|---|---|
| innerorts | 50 | 212 | 6,50 | Asphalt |
| vorhandene Führungsform | Breite [m] | geplante Führungsform | Breite [m] |
|---|---|---|---|
| Mischverkehr | - | einseitiger Radweg / einseitiger Schutzstreifen | 2,00 / 1,50 |
Mangel / Problembeschreibung
Gegenwärtig wird der Radverkehr bei einer zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h ungesichert auf der Fahrbahn geführt. Die Fahrbahn ist 6,50 m breit. Auf einer Seite der Fahrbahn befinden sich teils durch Markierung, teils baulich © SVK abgetrennte 2,00 m breite Parkstände. Der gesamte Streckenabschnitt ist angebaut.
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6. Maßnahmenkataster
6.1 Maßnahmen Radwegeinfrastruktur
Maßnahme
Zur Realisierung der Qualitätsstandards einer Radvorrangroute sollte das einseitige Parken in einen Radweg umgewandelt werden. Um den Radverkehr auch in die andere Richtung zu sichern, wird die Markierung eines 1,50 m breiten Schutzstreifens empfohlen.
| Priorität | ■ | ■ | ■ |
|---|---|---|---|
| Zeitraum | ► | ► | ► |
| Kosten | € | € | € |
die Markierung eines 1,50 m breiten Schutzstreifens empfohlen. Die Kosten dieser Maßnahme belaufen sich auf ca. 64.000 €.
Querschnitt Bestand Querschnitt Planung
© SVK © SVK
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6. Maßnahmenkataster
6.1 Maßnahmen Radwegeinfrastruktur
Neubaumaßnahme Neubau gemeinsamer Geh- und Radweg
| Straße (Klasse) | Abschnitt | Baulastträger |
|---|---|---|
| In Kuckum/ Kuckumer Straße (K19) | zwischen Venrath und Kuckum | Kreis Heinsberg |
| Ortslage | v [km/h] zul | Länge [m] | Fahrbahnbreite [m] | Oberfläche |
|---|---|---|---|---|
| außerorts | 70 | 899 | 6,80 | Asphalt |
| vorhandene Führungsform | Breite [m] | geplante Führungsform | Breite [m] |
|---|---|---|---|
| Mischverkehr | - | einseitiger gem. Geh- und Radweg im Zweirichtungs- verkehr | > 2,00 |
Mangel / Problembeschreibung
Gegenwärtig wird der Radverkehr bei einer zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 70 km/h ungesichert auf der Fahrbahn geführt. Die Fahrbahn ist 6,80 m breit. © SVK Auf nahezu dem gesamten Streckenabschnitt grenzen landwirtschaftliche Flächen an die Fahrbahn an.
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6. Maßnahmenkataster
6.1 Maßnahmen Radwegeinfrastruktur
Maßnahme
Zur Realisierung der Qualitätsstandards einer Radvorrangroute sollte auf der gesamten Länge der Straße der Neubau eines 3,50 m breiten gemeinsamen Geh- und Radwegs erfolgen. In diesem Zusammenhang ist ebenfalls ein Sicherheitstrennstreifen von mind. 1,75 m Breite zur Fahrbahn
| Priorität | ■ | ■ | ■ |
|---|---|---|---|
| Zeitraum | ► | ► | ► |
| Kosten | € | € | € |
Zusammenhang ist ebenfalls ein Sicherheitstrennstreifen von mind. 1,75 m Breite zur Fahrbahn einzurichten. Der Radverkehr wird im Zweirichtungsverkehr geführt. Die Kosten dieser Maßnahme belaufen sich auf ca. 564.000 €.
Querschnitt Bestand Querschnitt Planung
© SVK © SVK
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6. Maßnahmenkataster
6.1 Maßnahmen Radwegeinfrastruktur
Ausbaumaßnahme Verbreiterung gemeinsamer Geh- und Radweg, Oberflächengestaltung
| Straße (Klasse) | Abschnitt | Baulastträger |
|---|---|---|
| Wirtschaftsweg | Kreuzherrenpfad bis Gewerbestraße Süd | Erkelenz |
| Ortslage | v [km/h] zul | Länge [m] | Fahrbahnbreite [m] | Oberfläche |
|---|---|---|---|---|
| außerorts | - | 496 | - | Schotter/Splitt |
| vorhandene Führungsform | Breite [m] | geplante Führungsform | Breite [m] |
|---|---|---|---|
| selbstständiger gem. Geh- und Radweg | 2,00 | selbstständiger gem. Geh- und Radweg | 3,50 |
Mangel / Problembeschreibung
Gegenwärtig wird der Radverkehr gemeinsam mit dem Fußverkehr geführt. Die Radverkehrsanlage erfüllt hinsichtlich ihrer Breite derzeit nicht die Qualitäts- kriterien. Darüber hinaus besteht die Oberfläche vorwiegend aus Schotter und Splitt, ist also nicht befestigt und demnach mit Sicherheitsrisiken für den © SVK Radverkehr verbunden. Östlich des Weges verläuft eine Bahnstrecke, westlich liegt Baumbewuchs vor.
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6. Maßnahmenkataster
6.1 Maßnahmen Radwegeinfrastruktur
Maßnahme
Zur Realisierung der Qualitätsstandards einer Radvorrangroute sollte der gemeinsame Geh- und Radweg auf 3,50 m verbreitert und mit einer angemessenen Oberfläche versehen werden (unter Berücksichtigung des Natur- und Landschaftsschutzes Asphalt oder wassergebundene Decke).
| Priorität | ■ | ■ | ■ |
|---|---|---|---|
| Zeitraum | ► | ► | ► |
| Kosten | € | € | € |
Berücksichtigung des Natur- und Landschaftsschutzes Asphalt oder wassergebundene Decke). Die Kosten dieser Maßnahme belaufen sich auf ca. 262.000 €.
Querschnitt Bestand Querschnitt Planung
© SVK © SVK
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6. Maßnahmenkataster
6.1 Maßnahmen Radwegeinfrastruktur
Markierungsmaßnahme Markierung beidseitiger Schutzstreifen
| Straße (Klasse) | Abschnitt | Baulastträger |
|---|---|---|
| Tentholter Straße | Wihelmstraße bis Goswinstraße | Erkelenz |
| Ortslage | v [km/h] zul | Länge [m] | Fahrbahnbreite [m] | Oberfläche |
|---|---|---|---|---|
| innerorts | 50 | 156 | 9,70 | Asphalt |
| vorhandene Führungsform | Breite [m] | geplante Führungsform | Breite [m] |
|---|---|---|---|
| Mischverkehr | - | beidseitige Schutzstreifen | 2,00 |
Mangel / Problembeschreibung
Gegenwärtig wird der Radverkehr bei einer zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h ungesichert auf der Fahrbahn geführt. Der gesamte Streckenabschnitt ist angebaut.
© SVK
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6. Maßnahmenkataster
6.1 Maßnahmen Radwegeinfrastruktur
Maßnahme
Zur Realisierung der Qualitätsstandards einer Radvorrangroute sollte auf dem gesamten Streckenabschnitt die Markierung beidseitiger Schutzstreifens von mind. 2,00 m Breite erfolgen.
Die Kosten dieser Maßnahme belaufen sich auf ca. 5.000 €.
| Priorität | ■ | ■ | ■ |
|---|---|---|---|
| Zeitraum | ► | ► | ► |
| Kosten | € | € | € |
Die Kosten dieser Maßnahme belaufen sich auf ca. 5.000 €.
Querschnitt Bestand Querschnitt Planung
© SVK © SVK
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6. Maßnahmenkataster
6.1 Maßnahmen Radwegeinfrastruktur
Markierungs- und Beschilderungsmaßnahme Einrichtung Fahrradstraße, Oberflächengestaltung
| Straße (Klasse) | Abschnitt | Baulastträger |
|---|---|---|
| Wirtschaftsweg | Teilabschnitt zwischen A 46 und Segelflugplatz Gustorfer Höhe | Grevenbroich, Jüchen |
| Ortslage | v [km/h] zul | Länge [m] | Fahrbahnbreite [m] | Oberfläche |
|---|---|---|---|---|
| außerorts | 100 | 1.522 | > 3,50 | Schotter, Splitt |
| vorhandene Führungsform | Breite [m] | geplante Führungsform | Breite [m] |
|---|---|---|---|
| Mischverkehr | - | Fahrradstraße | 4,00 |
Mangel / Problembeschreibung
Gegenwärtig wird der Radverkehr auf der Fahrbahn geführt. Der Streckenabschnitt unterliegt einer Durchfahrtsbeschränkung für den motorisierten Verkehr mit einer Freigabe für den landwirtschaftlichen Verkehr. Die Fahrbahnbreiten variieren bei mind. 3,50 m und lassen keine StVO-konformen Überholvorgänge zu. Darüber © SVK hinaus besteht die Oberfläche vorwiegend aus Schotter und Splitt, ist also nicht befestigt und demnach mit Sicherheitsrisiken für den Radverkehr verbunden.
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6. Maßnahmenkataster
6.1 Maßnahmen Radwegeinfrastruktur
Maßnahme
Zur Realisierung der Qualitätsstandards einer Radvorrangroute sollte der Wirtschaftsweg auf 4,00 m verbreitert und mit einer angemessenen Oberfläche versehen werden (unter Berücksichtigung des Natur- und Landschaftsschutzes Asphalt oder wassergebundene Decke). Darüber hinaus ist die
| Priorität | ■ | ■ | ■ |
|---|---|---|---|
| Zeitraum | ► | ► | ► |
| Kosten | € | € | € |
des Natur- und Landschaftsschutzes Asphalt oder wassergebundene Decke). Darüber hinaus ist die Einrichtung einer Fahrradstraße vorgesehen. Dabei ist die Durchfahrt für den landwirtschaftlichen Verkehr freizugeben. In Abstimmung mit der Landwirtschaft sollten Ausweichstellen geschaffen werden, um ein gefahrloses Überholen zu gewährleisten. Die Kosten dieser Maßnahme belaufen sich auf ca. 872.000 €.
Querschnitt Bestand Querschnitt Planung
© SVK © SVK
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6. Maßnahmenkataster
6.1 Maßnahmen Radwegeinfrastruktur
Markierungsmaßnahme Markierung von Piktogrammketten
| Straße (Klasse) | Abschnitt | Baulastträger |
|---|---|---|
| Torfstecherweg, Christian-Kropp-Straße, | Provinzstraße bis Frenzenhofstraße | Grevenbroich |
| Ortslage | v [km/h] zul | Länge [m] | Fahrbahnbreite [m] | Oberfläche |
|---|---|---|---|---|
| innerorts | 50 | 661 | 5,50 – 6,50 | Asphalt |
| vorhandene Führungsform | Breite [m] | geplante Führungsform | Breite [m] |
|---|---|---|---|
| Mischverkehr | - | Mischverkehr mit Piktogrammketten | - |
Mangel / Problembeschreibung
Gegenwärtig wird der Radverkehr bei einer zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h ungesichert auf der Fahrbahn geführt. Die Fahrbahnbreite beträgt 5,50 bis 6,50 m. Am Fahrbahnrand wird einseitig geparkt. © SVK Der gesamte Streckenabschnitt ist angebaut.
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6. Maßnahmenkataster
6.1 Maßnahmen Radwegeinfrastruktur
Maßnahme
Die geringe Flächenverfügbarkeit im Straßenraum lässt die Realisierung der Qualitätsstandards einer Radvorrangroute auf diesem Teilabschnitt nicht zu. In diesem Zusammenhang sollten zur Kenntlichmachung des Radverkehrs Piktogrammketten auf der Fahrbahn markiert werden. Darüber
| Priorität | ■ | ■ | ■ |
|---|---|---|---|
| Zeitraum | ► | ► | ► |
| Kosten | € | € | € |
Kenntlichmachung des Radverkehrs Piktogrammketten auf der Fahrbahn markiert werden. Darüber hinaus sollte ergänzend die Möglichkeit einer Geschwindigkeitsbeschränkung auf maximal 30 km/h geprüft werden. Auch kommunikative Maßnahmen sind in Betracht zu ziehen. Gegebenenfalls kann auch die Möglichkeit der Einrichtung einer Fahrradstraße geprüft werden. Die Kosten dieser Maßnahme belaufen sich auf ca. 10.000 €.
Querschnitt Bestand Querschnitt Planung
© SVK © SVK
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6. Maßnahmenkataster
6.1 Maßnahmen Radwegeinfrastruktur
Ausbaumaßnahme Verbreiterung gemeinsamer Geh- und Radweg
| Straße (Klasse) | Abschnitt | Baulastträger |
|---|---|---|
| Von-Schöfer-Ring | Maria-Telkes-Straße bis L253 | Jülich |
| Ortslage | v [km/h] zul | Länge [m] | Fahrbahnbreite [m] | Oberfläche |
|---|---|---|---|---|
| außerorts | 50 | 1.101 | 7,00 | Asphalt |
| vorhandene Führungsform | Breite [m] | geplante Führungsform | Breite [m] |
|---|---|---|---|
| einseitiger gem. Geh- und Radweg | 2,20 | einseitiger gem. Geh- und Radweg | 3,50 |
Mangel / Problembeschreibung
Gegenwärtig wird der Radverkehr auf einem gemeinsamen Geh- und Radweg von 2,20 m Breite geführt. Damit entspricht diese Radverkehrsanlage hinsichtlich ihrer Dimensionierung nicht den Qualitätskriterien. Darüber hinaus ist die Oberfläche gepflastert, was für eine Radvorrangroute nur bedingt empfohlen wird. Die © SVK Fahrbahn verfügt über eine Breite von 7,00 m. Der gemeinsame Geh- und Radweg ist von der Fahrbahn durch einen Grünstreifen abgetrennt.
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6. Maßnahmenkataster
6.1 Maßnahmen Radwegeinfrastruktur
Maßnahme
Zur Realisierung der Qualitätsstandards einer Radvorrangroute sollte der gemeinsame Geh- und Radweg auf 3,50 m verbreitert werden. In diesem Zuge ist auch eine Optimierung der Oberfläche durch Aufbringen einer Asphaltdecke zu empfehlen.
| Priorität | ■ | ■ | ■ |
|---|---|---|---|
| Zeitraum | ► | ► | ► |
| Kosten | € | € | € |
durch Aufbringen einer Asphaltdecke zu empfehlen. Die Kosten dieser Maßnahme belaufen sich auf 575.000 €.
Querschnitt Bestand Querschnitt Planung
© SVK © SVK
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6. Maßnahmenkataster
6.1 Maßnahmen Radwegeinfrastruktur
Ausbau- und Beschilderungsmaßnahme Umwandlung Parken zu beidseitigen Radwegen
| Straße (Klasse) | Abschnitt | Baulastträger |
|---|---|---|
| Neusser Straße (L241) | Bahnhofstraße bis Breslauer Straße | Straßen.NRW |
| Ortslage | v [km/h] zul | Länge [m] | Fahrbahnbreite [m] | Oberfläche |
|---|---|---|---|---|
| innerorts | 50 | 618 | 7,50 | Asphalt |
| vorhandene Führungsform | Breite [m] | geplante Führungsform | Breite [m] |
|---|---|---|---|
| Mischverkehr | - | beidseitige Radwege | 2,00 |
Mangel / Problembeschreibung
Gegenwärtig wird der Radverkehr bei einer zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h ungesichert auf der Fahrbahn geführt. Die Fahrbahn ist 7,50 m breit. Beidseitig der Fahrbahn befinden sich teils durch Markierung, teils baulich abgetrennte Parkstände. Der Streckenabschnitt ist nahezu vollständig angebaut. © SVK
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6. Maßnahmenkataster
6.1 Maßnahmen Radwegeinfrastruktur
Maßnahme
Zur Realisierung der Qualitätsstandards einer Radvorrangroute sollte auf diesem Streckenabschnitt beidseitig eine Umwidmung des baulichen Parkens in einen Radweg erfolgen.
Die Kosten dieser Maßnahme belaufen sich auf 349.000 €.
| Priorität | ■ | ■ | ■ |
|---|---|---|---|
| Zeitraum | ► | ► | ► |
| Kosten | € | € | € |
Die Kosten dieser Maßnahme belaufen sich auf 349.000 €.
Querschnitt Bestand Querschnitt Planung
© SVK © SVK
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6. Maßnahmenkataster
6.1 Maßnahmen Radwegeinfrastruktur
Neubaumaßnahme Neubau getrennter Geh- und Radweg
| Straße (Klasse) | Abschnitt | Baulastträger |
|---|---|---|
| - | um den zukünftigen See Garzweiler | Erkelenz, M.Gladbach, Jüchen, Bedburg, Titz |
| Ortslage | v [km/h] zul | Länge [m] | Fahrbahnbreite [m] | Oberfläche |
|---|---|---|---|---|
| außerorts | - | 36.855 | - | - |
| vorhandene Führungsform | Breite [m] | geplante Führungsform | Breite [m] |
|---|---|---|---|
| keine Wegeverbindung vorhanden | - | getrennter Geh- und Radweg | 2,50 + 3,00 |
Mangel / Problembeschreibung
Die betrachteten Teilabschnitte der Themenroute liegen rund um den Tagebau Garzweiler. Gegenwärtig sind an dieser Stelle aufgrund des laufenden Tagebaubetriebs zum großen Teil noch keine Wegeverbindungen vorhanden.
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6. Maßnahmenkataster
6.1 Maßnahmen Radwegeinfrastruktur
Maßnahme Querschnitt Planung
Zur Realisierung der Qualitätsstandards einer Radvorrangroute sollte der Neubau eines getrennten Geh- und Radwegs erfolgen. Der Gehweg sollte eine Breite von 2,50 m, der Radweg eine Breite von 3,00 m aufweisen. Erfahrungen aus anderen touristischen Destinationen zeigen, dass im unmittelbaren Umfeld von Seen oder sonstigen Attraktionen Konfliktpotentiale zwischen Zufußgehenden, Radfahrenden und verweilenden Menschen bestehen. Aus diesem Grund sollten auch rund um die Tagebauseen getrennte Geh- und Radwege in Betracht gezogen werden. Der genaue Verlauf der Trassen ist abhängig von der weiteren Planung der Seeufer. Die Kosten dieser Maßnahme belaufen sich auf ca. 32.780.000 €. © SVK
| Priorität | ■ | ■ | ■ |
|---|---|---|---|
| Zeitraum | ► | ► | ► |
| Kosten | € | € | € |
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6. Maßnahmenkataster
6.1 Maßnahmen Radwegeinfrastruktur
Priorisierung der Maßnahmen
Der Ausbau der Themenroute basiert zunächst auf zahlreichen Einzelmaßnahmen. Zwangsläufig können nicht alle Einzel- maßnahmen in einem kurzen Zeitraum umgesetzt werden. Daher bedarf es einer Festlegung von Planungsprioritäten. Die Routenführung der Themenroute erfährt aufgrund des starken Wandels der Tagebauumfelder im Laufe der Zeit einige Änderungen. Hier sollten bei der Umsetzung der Maßnahmen die Streckenabschnitte priorisiert werden, welche für die endgültige Routenführung im Jahr 2035 relevant sind. Nur so kann zur finalen Eröffnung eine möglichst hohe Qualität der Radwegeinfrastruktur sichergestellt werden. Dabei sind vor allem kurzfristig umzusetzende Maßnahmen vorzuziehen. Streckenabschnitte, die nach dem Jahr 2035 aus der Routenführung entfallen, sind niedriger zu priorisieren, haben jedoch aufgrund ihrer Lage im Knotenpunktnetz weiterhin Relevanz. Insgesamt ergibt sich damit folgende Prioritätensetzung:
2026 2027 2028 2029 2030 2031 2032 2033 2034 2035 2040
kurzfristige Maßnahmen
mittelfristige Maßnahmen
langfristige Maßnahmen
Prio 1: Bestandteil des Prio 2: Bestandteil des Prio 3: ausschließlich Prio 4: ausschließlich Routenverlaufs 2035 und Routenverlaufs 2035 und Bestandteil des Bestandteil des Beschilderungs- oder Ausbau- oder Routenverlaufs 2027 und Routenverlaufs 2027 und Markierungsmaßnahme Neubaumaßnahme Beschilderungs- oder Ausbau- oder Markierungsmaßnahme Neubaumaßnahme
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6. Maßnahmenkataster
6.1 Maßnahmen Radwegeinfrastruktur
6.1.2 Knotenpunkte
Auf Grundlage der erhobenen Führungsformen an Knotenpunkten sowie der linearen Maßnahmen wurden zusätzlich punktuelle Maßnahmen ausgewiesen. Von einer Änderung der Vorfahrt betroffen sind Kreuzungen entlang selbstständig geführter Radwege und gemeinsamer Geh- und Radwege sowie Fahrradstraßen. Kreuzen diese eine Wohnstraße oder einen Wirtschaftsweg, wird die Themenroute hier zukünftig bevorrechtigt.
Beispiel: Umwandlung Tempo 30-Zone zur Fahrradstraße → Statt einer gleichberechtigten Führung mit „Rechts-vor-Links“ hat die Fahrradstraße nun Vorrang.
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6. Maßnahmenkataster
6.2 Maßnahmen Wegweisung
Die Wegweisung der Routenführung ist für eine touristische Themenroute obligatorisch. Im Bundesland Nordrhein-Westfalen erfolgt dies gemäß den Hinweisen zur wegweisenden Beschilderung für den Radverkehr in Nordrhein-Westfalen (HBR NRW) in rot-weißer Farbgebung. Im Bundesland Nordrhein-Westfalen sind die Wegweiser auf Grundlage des FaNaG Verkehrszeichen gemäß StVO, d.h. alle Wegweiser sind straßenverkehrsrechtlich anzuordnen. Auf dieser Rechtsgrundlage erfolgend die Pflege, Wartung und der Unterhalt durch den Baulastträger. Im Rheinischen Radverkehrsrevier existiert schon heute neben dem Knotenpunktsystem eine Vielzahl von touristischen Themenrouten. Zur Erhöhung der Erkennbarkeit bedarf es der Entwicklung eines prägnanten, nicht zu kleinteilig gegliederten und schon auf Weite erkennbaren Themenroutenlogos im Corporate Design der Themenradroute.
Das Wegweisungssystem in NRW Inhalte der Wegweisung Das Knotenpunktsystem Fotos: HBR NRW / Radregion Rheinland
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6. Maßnahmenkataster
6.2 Maßnahmen Wegweisung
Folgende Arbeiten stehen zur Wegweisung der Themenroute an: Detaillierte Planung der Wegweiserstandorte vor Ort, Für neue Streckenabschnitte: Definition der Fern- und Nahziele unter Berücksichtigung der existenten Zielspinne, Detaillierte Planung der Wegweiserart und -inhalte (Fernziel, Nahziel, Kilometrierung, Streckenpiktogramm, Routenpiktogramm, Themenrouteneinschübe), StVO-Abstimmung mit allen Baulastträgern, StVO-Anordnung durch die Straßenverkehrsbehörden, Ausschreibung und Montage, Integration der neuen Katasterblätter in radverkehrsnetz.nrw.de und der Routenführung in radroutenplaner.nrw.de, Kontinuierliche Pflege der Wegweisung Die Dauer des Arbeitsprozesses von der ersten Planung vor Ort bis zur fertigen Montage muss mit einem Jahr kalkuliert werden.
Fotos: SVK / HBR NRW
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6. Maßnahmenkataster
6.3 Maßnahmen Inszenierungsstandorte
Kurzbeschreibung / Ziel Die Entwicklung eines Inszenierungsstandortes bedarf Die Marktforschung belegt ein Interesse der Radfahrenden, die Nutzungsrechte/Gestattungsvertrag für eine geeignete Fläche Besonderheiten der bereisten Region zu erkunden und Insze- Herstellung der Fläche: Zuwegung, Planum, Befestigung nierungen zu nutzen. Präferiert wird ein Mix aus gebauten (wassergebundene Decke, Pflasterung) Installationen und digitalen Angeboten (BTE, 2025). An geeigneten Standorten an der Route sollten die Themen Möblierung: Fahrradabstellmöglichkeiten (bevorzugt Anlehnbügel), Sitzbänke/Tische bzw. örtliche Besonderheiten erlebbar aufbereitet werden. Geeignet sind v. a. Standorte mit Ausstattung mit Inszenierungselementen entsprechend der guter Erreichbarkeit, möglichst direkt an der Route darzustellenden Inhalte, z. B. Aufenthaltsqualität: genügend Fläche, Ausblick, Ruhe, Relief, Modell, Infostele/-infotafel, Bildmaterial, Ausstel- Wetterschutz, … lung eines technischen Bauteils oder Bauwerkes, z. B. Baggerschaufel Geschichte bzw. Erlebnispotenzial: Orte besonderer Ereignisse, besondere Infrastruktur, … Hörstation (mit eigener Stromerzeugung und damit autark) Geeignete Standorte wurden identifiziert und sind in den spielerisches Element, z. B. Rätsel, Suchspiel; ggf. Karten im Kapitel 5.2 und 5.3 dargestellt. Spielgerät für Kinder digitale Verlängerung, z. B. Videoclip, Audiofile, Augmented Reality
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6. Maßnahmenkataster
6.3 Maßnahmen Inszenierungsstandorte
Schritte zur Umsetzung Realisierung mit unterschiedlichem Aufwand: „kleine“/ „große“ Variante Ermittlung geeigneter Standorte (s. o.) abhängig von grobe Vorentwurfsskizze Standort, u. a. verfügbarer Fläche und Genehmigungsfähigkeit von Prüfung von Zustimmung des Eigentümers Bauwerken am Standort und Genehmigungsfähigkeit Inszenierungsinhalt, u. a. abhängig davon, ob offensichtliche oder Kostenschätzung verborgene Gegebenheiten Förderantrag/Finanzierungsplanung für Erst- verfügbaren Budgets für Erstinvestition und Erhaltung investition und für Erhaltungsaufwand ggf. Gestattungsvertrag und Klärung von Verkehrs- „kleine“ Variante sicherungspflicht/Haftung denkbare Module für Anhaltemöglichkeit, evtl. Rastplatz: Detail/Umsetzungsplanung Bänke, Tisch, Fahrradabstellbügel Informationen und Inszenierungen an Ausschreibung Leistungen Infostele/kleine Installation, evtl. Standorten Hörstation, Link zu digitalem Dienst Vergabe vgl. „Baukasten für „große“ Variante Bauabnahme Storytelling“ Rastplatz: Bänke, Tisch, Fahrradabstellbügel Infostele, evtl. mit Hinweis auf digitalen Dienst Bauwerk, z. B. Kinderspielfläche, technisches Gerät oder Installation
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6. Maßnahmenkataster
6.3 Maßnahmen Inszenierungsstandorte
Zuständigkeit Kosten
Koordinierung über Kompetenznetzwerk Tourismus bzw. große Bandbreite in Abhängigkeit der Dimension der zukünftig geschaffene Tourismusorganisation in Zusammen- Inszenierung arbeit mit den Landkreisen/Kommunen | abhängig von der Kosten einzelner Elemente Baulast Planum, Drainage, wassergebundene Decke/ Pflasterung: Zeithorizont rd. 20.000 € Planung, Ausschreibungen und Umsetzung beanspruchen Tisch, Bänke, Fahrradbügel: 5.000 € i. d. R. 10-12 Monate Infotafel/Stele (Unikat): Entwicklung, Gestaltung 5.000 €, Herstellung, Einbau 1.000 € Priorität Hörstation: Hardware 4.000 €, Audiofile an 3.000 € Inszenierte Standorte sollten schrittweise umgesetzt werden So gibt es immer wieder etwas Neues zu berichten und Bauwerk zu erleben. digitaler Dienst, z. B. AR/Video ab rd. 30.000 € Standorte werden zu unterschiedlichen Zeitpunkten „kleine“ Lösungen sind ab rd. 30.000 Euro/Standort mög- nutzbar bzw. zugänglich. lich: Planum/Wegebau/Befestigung, Möblierung, Infostele Vorstellbar wäre eine Eröffnung der Route mit ersten „große“ Lösungen: Installationen und digitale Dienste sollten Stationen und ein schrittweiser Ausbau weiterer mit mind. rd. 80.000 € kalkuliert werden Stationen in den Folgejahren.
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6. Maßnahmenkataster
6.3 Maßnahmen Inszenierungsstandorte
Best Practice Beispiel einfacher Inszenierung: Brelinger Berge
Quelle: www.brelingerberge.de
B T E TOURISMUS- UND REGIONALBERATUNG & S V K STADT- UND VERKEHRSPLANUNGSBÜRO KAULEN Quelle: www.brelingerberge.de/index.html
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6. Maßnahmenkataster
6.3 Maßnahmen Inszenierungsstandorte
Best Practice Beispiel RurUfer-Radweg
Flussbegleitender Radweg in der Grenzregion Thema: Wandel, Charaktere am Fluss erzählen Inszenierungen an Stationen am Radweg Erzählfigur, Audio-Station Installation, Eye-Catcher Rastplatz an attraktiver Stelle
© BTE/Drecker
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6. Maßnahmenkataster
6.3 Maßnahmen Inszenierungsstandorte
Best Practice RurUfer-Radweg: Erzählfiguren als Audio-Stelen
© BTE/Drecker
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6. Maßnahmenkataster
6.3 Maßnahmen Inszenierungsstandorte
Best Practice zu Möglichkeiten, Audios auszuspielen hier: Zwitscherkiste
© www,zwitscherkiste.de
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6.3 Maßnahmen Inszenierungsstandorte
Best Practice Fontane Rad: Infostele mit digitaler Verlängerung
© Elsterbauer Verlag, https://www.esterbauer.com
© BTE
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6. Maßnahmenkataster
6.3 Maßnahmen Inszenierungsstandorte
Best Practice Ozean Route (geplant) Steinerne Infostele mit 4 Tafeln, 1 Metastory, Standortstory, Projektübersicht, Soundmodul, QR-Codes zu digitalen Inhalten: Bilder, Videos, Animationen, … 2 2 Plastik der Erzählfigur
Rastplatz „auf Ammonit“ mit 3 5 Fahrradbügel und Sitzgelegen- heiten 4 Interaktive, bewegliche 4 Installation („Kontinentaldrift“) 6 Installation am geologischen 5 Aufschluss: Lupe auf (eingebauter) Versteinerung, Link auf AR-Inhalte: vgl. 6 3 Augmented Reality-Szene 1 6 3D-Modell: Lebewesen zur Versteinerung © BTE/BN Architekten
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6. Maßnahmenkataster
6.3 Maßnahmen Inszenierungsstandorte
Best Practice Ozean Route (geplant)
Interaktive Augmented Reality-Szenen: 3D-Modelle von Fossilien als Lebewesen © BTE, Bilder: Geopark Ruhrgebiet B T E TOURISMUS- UND REGIONALBERATUNG & S V K STADT- UND VERKEHRSPLANUNGSBÜRO KAULEN
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6. Maßnahmenkataster
6.4 Maßnahmen Infrastruktur und Service
Kurzbeschreibung / Ziel Im Mittelpunkt der Wünsche und Erwartungen von Radfahrenden stehen geeignete Wege (Oberfläche, Breite), attraktive Landschaft und Erlebnisse sowie gute Beschilderung/Orientierungsangebote (vgl. Kap. 2.3 Qualitätsanforderungen). Darüber hinaus gehende Angebote an Fahrradinfrastruktur und Service werden begrüßt – und im Wettbewerb von anderen Radregionen auch geboten. Relevant sind v. a. Abstellmöglichkeiten sichere Fahrradbügel zum Anschließen, bei Gaststätten bevorzugt im Sichtfeld der Gäste bei Übernachtungsbetrieben bevorzugt in Garage oder Innenhof (evtl. gut zugängliche Keller) Gepäckaufbewahrung relevant v. a. an Erlebnisstationen mit Aufenthalt, geeignete sind Schließfächer, hochwertiger sind Fahrradboxen für Fahrrad und Gepäck guter Service bietet in Schließfach oder Fahrradbox einen Stromanschluss für das Laden von E-Bikes
B T E TOURISMUS- UND REGIONALBERATUNG & S V K STADT- UND VERKEHRSPLANUNGSBÜRO KAULEN ed.llatemrelgeiZ :elleuQ /nexobdarrhaf/rentrap/ed/ue.telibom :elleuQ
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6. Maßnahmenkataster
6.4 Maßnahmen Infrastruktur und Service
Ladeinfrastruktur für E-Bikes zunehmende Reichweiten der E-Bikes (80 - 100 km) und typische Tagestourenlängen von 45 bis 65 km machen das Laden während der Tour i. d. R. überflüssig, öffentliche Ladesäulen erscheinen nicht mehr erforderlich erforderlich sind Lademöglichkeiten in der Übernach- tungsbetrieben, aus Versicherungsgründen nicht im Zimmer, sondern in Garage oder Hof Gaststätten sollten ihren Gästen auf Wunsch Lademöglichkeiten anbieten Lademöglichkeiten in Gepäckfächern bilden einen extra Service (s.o.) Reparaturmöglichkeiten, Werkzeug, Luftpumpen Gastbetriebe entlang von Radrouten sollten für ihre Gäste eine Grundausstattung an Werkzeug sowie Flickzeug anbieten „Schlauch-O-Maten“ können Ersatzteile bieten bei Defekten am Material sind Werkstätten hilfreich
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6. Maßnahmenkataster
6.4 Maßnahmen Infrastruktur und Service
Leihfahrräder gute Information 37 % der Radfahrenden nutzen im Urlaub ein Mietfahrrad Eine gute Information ist ein wichtiges Qualitätsmerkmal von (ADFC Radreiseanalyse 2024) Service: Angebote helfen wenig, wenn sie nicht bekannt sind Übernachtungsbetriebe werden auf entsprechende oder Informationen nicht mehr zutreffen. Wesentlich ist v. a. Nachfrage reagieren und Leihräder anbieten, ggf. aus Verfügbarkeit der relevanten Informationen bei den Tourist- einem gemeinsamen Pool oder in Kooperation mit Informationen und in den Informationsdiensten (Print sowie Händlern Online, v. a. bei Google) Interessant ist ein Leihangebot ungewöhnlicher Fahrräder zum Ausprobieren, z. B. Familien- oder Lastenräder Informationsaustausch und Kooperation der Gastbetriebe und Partner (wie Fahrradhandel, Werkstätten) untereinander Rastplätze, Schutzhütten können ergänzend zu Gastbetrieben außerhalb der Ortslagen sinnvoll sein Mindestausstattung: Fahrradbügel, Bank, Tisch, ggf. mit Schutzdach bevorzugt Einrichtung an Erlebnispunkten 2, vgl. Kap. 5.2 und 5.3 bett+bike Betriebe bieten eine garantierte Mindestqualität für Radfahrende, zahlreiche bett+bike Partnerbetriebe sind ein Qualitätsmerkmal einer Radregion. Die bett+bike Orga- nisation bietet den Vorteil zusätzlicher Kommunikation.
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6. Maßnahmenkataster
6.4 Maßnahmen Infrastruktur und Service
Verantwortlichkeit/ Partner
Koordinierung über Kompetenznetzwerk Tourismus bzw. zukünftig geschaffene Tourismusorganisation in Zusammenarbeit mit den Landkreisen/Kommunen Priorität mittel
Zeithorizont
Im Rahmen des nachfolgenden Umsetzungsprozesses
Kosten
Sehr große Bandbreite, je nachdem welche Service-Angebote favorisiert werden Best Practice ©Rainer Gottwald, Radregion Rheinland e.V .
Siehe Illustrationen
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6. Maßnahmenkataster
6.5 Erforderliche Maßnahmen zur Entwicklung eines (touristischen) Freizeit-Angebotes
6.5.1 Organisation So trägt sie wesentlich dazu bei, dass das (touristische) Kurzbeschreibung / Ziel Freizeit-Angebot als einheitliches, attraktives Erlebnis Eine koordinierende Organisationseinheit, ein Kooperations- wahrgenommen wird – sowohl von lokalen Partnern, zusammenschluss bzw. eine für dieses Angebot zuständige Einwohnenden als auch Gästen der Region. Personalstelle spielt eine zentrale Rolle bei der Entwicklung, Die Bedeutung dieser Organisationseinheit liegt damit nicht Steuerung und Vermarktung eines (touristischen) Freizeit- nur in der operativen Umsetzung, sondern auch in der lang- Angebotes, vor allem wenn es sich um einen überregionalen fristigen strategischen Entwicklung des (touristischen) Radweg handelt. Freizeit-Angebotes, zumal dieser Themenradweg im Laufe der Aufgabe und Ziel der Organisationseinheit bzw. Personalstelle nächsten Jahrzehnte durch die sich verändernde Infrastruktur ist es, alle beteiligten Akteure – wie Kommunen, Leistungs- und die hinzukommenden Projekte, immer wieder neu träger und Kooperatonspartner – zusammenzubringen, strukturiert werden muss. Eine Koordinierungsstelle stärkt die gemeinsame Ziele zu definieren und die Qualität sowie die Wettbewerbsfähigkeit der Region, unterstützt nachhaltige Sichtbarkeit des Angebots zu sichern. Tourismusstrukturen und fördert eine enge Zusammenarbeit Durch ihre zentrale Funktion sorgt die Koordinierungsstelle für aller Beteiligten. klare Strukturen, effiziente Kommunikationswege und eine Wichtig ist, kurzfristig eine Entscheidung zu treffen, wo diese abgestimmte Außendarstellung. Sie übernimmt Aufgaben wie Koordinierungsstelle angedockt sein soll und sich möglichst für Projektmanagement, Netzwerkarbeit, Koordinierung der die Umsetzung beim aktuellen oder nächsten Qualitätssicherung und der Marketingaktivitäten. Förderprojektaufruf Revier.Gestalten zu bewerben.
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6. Maßnahmenkataster
6.5 Erforderliche Maßnahmen zur Entwicklung eines (touristischen) Freizeit-Angebotes
6.5.1 Organisation Struktur und Trägerschaft festlegen: Entscheidung über die organisatorische Form (z. B. kommunale Stelle, Verein, Schritte zur Umsetzung Zweckverband, Projektbüro), Definition von Personalbedarf, Der Aufbau einer koordinierenden Organisationseinheit zur Zuständigkeiten und Finanzierungswegen, ggf. Klärung der Betreuung und Weiterentwicklung einer Themenradroute Rechtsform und institutionellen Anbindung. erfordert eine strukturierte Vorgehensweise. Hier sind die Finanzierung und Zusammenarbeit sichern: Entwicklung einer wichtigsten Schritte, die zu berücksichtigen sind: Kooperationsvereinbarung, Aufstellung eines Finan- Zieldefinition und Aufgabenklärung: Klärung des zierungsplans (Startfinanzierung, laufende Kosten), Prüfung übergeordneten Ziels der Koordinierungsstelle (z. B. von Fördermöglichkeiten (z. B. Landesprogramme, EU-Förde- Qualitätsmanagement, Netzwerkarbeit, rung, LEADER), Beitragssystem für beteiligte Kommunen oder Marketingkoordination, Klassifizierung Qualitätsradroute: Betriebe definieren (z. B. Umlagen, Mitgliedsbeiträge, Antrag, Prüfung, Zertifizierung, Revision, Schulungen von Finanzierung durch Leistungsträger). Touristikern, Betrieben) und Festlegung der konkreten Aufbau und Implementierung: Rekrutierung qualifizierten Aufgaben und Zuständigkeiten Personals, Schaffung der nötigen Infrastruktur, Aufbau von Analyse der Akteurslandschaft: Identifikation relevanter Arbeitsstrukturen, Projektmanagement. Partner (Kommunen, touristische Leistungsträger, Verbände, Verantwortlichkeit/ Partner Tourismusorganisationen), Klärung bestehender Strukturen, Verantwortlichkeiten und Kooperationspotenziale, Erhebung Koordinierung über Kompetenznetzwerk Tourismus (zukünftig geschaffene Tourismusorganisation, in Zusammenarbeit mit der Bedarfe und Erwartungen der Beteiligten. Tagebauumfeldinitiativen, Landkreisen und Kommunen
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6. Maßnahmenkataster
6.5 Erforderliche Maßnahmen zur Entwicklung eines (touristischen) Freizeit-Angebotes
6.5.1 Organisation
Priorität hoch
Zeithorizont
Ab sofort
Kosten
In erster Linie Personalkosten
Best Practice
Die Koordinierungsstelle zum Ruhrtalradweg ist bei Ruhr Tourismus GmbH angesiedelt. Es besteht ein fester Arbeitskreis mit überregionalen Vertretern aus Sauerland, Regionalverband Ruhr usw. Es funktioniert durch die Festlegung von Maßnahmen in einer RuhrtalRadweg-Charta: jährlich abgestimmte Maßnhmenbeschreibungen, die sich einerseits auf übliche Qualitätserhaltungsaktivitäten beziehen und andererseits Maßnahmen zur Weiterentwicklung des Radwegs definieren.
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6.5 Erforderliche Maßnahmen zur Entwicklung eines (touristischen) Freizeit-Angebotes
6.5.2 Interne Kommunikation
Kurzbeschreibung / Ziel Wenn es um interne Kommunikation in Bezug auf die Entwicklung eines gemeinsamen überregionalen Themenradwegs geht, sind insbesondere mit Blick auf den Strukturwandel im Rheinischen Revier und den damit verbundenen Veränderungen in der Landschaft und der Infrastruktur grundlegende Punkte zu berücksichtigen. Besonders wichtig ist es, eine reibungslose, transparente und motivierende Kommunikation zwischen der Vielzahl der Akteure sicherzustellen, Transparenz zu schaffen und gleichzeitig die Motivation und das Engagement der Anrainer durch offene Kommunikation zu fördern. Ziel und Zweck ist es, von Beginn an bei der Entstehung der Themenradroute die Akzeptanz wesentlicher Akteure zu gewinnen, um darauf hinzuarbeiten ein Radangebot zu schaffen, das langfristig durch die gemeinsame und nachhaltige Bearbeitung/Instandhaltung/Vermarktung Bestand hat.
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6. Maßnahmenkataster
6.5 Erforderliche Maßnahmen zur Entwicklung eines (touristischen) Freizeit-Angebotes
6.5.2 Interne Kommunikation
Schritte zur Umsetzung Im ersten Schritt ist die Festlegung einer Koordinierungszuständigkeit für die Kommunikation sinnvoll. Diese ist dafür zuständig, Informationen zu teilen, den Dialog zu fördern, Stimmungen und Meinungen einzuholen, Wissenstransfer zu unterstützen und klar und regelmäßig über Strategien, Veränderungen, Ziele, Erfolge etc. zu informieren. Konkret bedeutet das: Adressaten definieren: u. a. enge Einbindung der TIs, (Anrainer-)Kommunen/ Politik, ZRR, LVR, Touristiker, Planer, Leistungsanbietern, Regionalverbände, Verkehrsverbünde Kanäle definieren: v. a. E-Mail, Intranet, Teams/Slack, Newsletter, App, regel- mäßige Arbeitskreise, umsetzungsbegleitende Workshops, Jahreskonferenzen Inhalte definieren: u. a. zeitliche Entwicklung der Themenradroute, Routenver- legungen, Erweiterung der Inszenierungsstandorte, Wissenstransfer in Bezug auf mögliche Verzögerungen in den Projektentwicklungen entlang der Strecke Strategie definieren: u. a. Kommunikationsverantwortlichen festlegen, Kommunikationsziele festlegen, Führungskräfte als Multiplikatoren einbeziehen, Zeitplan erstellen
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6.5 Erforderliche Maßnahmen zur Entwicklung eines (touristischen) Freizeit-Angebotes
6.5.2 Interne Kommunikation Verantwortlichkeit / Partner Im zweiten Schritt steht die Organisation eines Pre-Openings Koordinierung über Kompetenznetzwerk Tourismus bzw. in 2027/2028 und später einer Eröffnungsveranstaltung in zukünftig geschaffene Tourismusorganisation in Zusammen- 2030 arbeit mit den Landkreisen/Kommunen Einbindung Vertretende aus dem Ministerium für Umwelt, Priorität Naturschutz und Verkehr des Landes Nordrhein- hoch Westfalen und Ministerium für Wirtschaft, Industrie, Zeithorizont Klimaschutz und Energie des Landes NRW Einbindung der Anrainerkommunen/-kreise und Akteure, ab sofort die an der Entstehung mitgewirkt haben Kosten Vorbereitung der Presseaktivitäten Die Kosten beziehen sich in erster Linie auf Personalkosten, ggf. Ab Pre-Opening jährliche Fahrrad-Aktionstage und Budget für Presseveranstaltungen Presseveranstaltungen zur Darlegung des (BestPractice-)Beispiel Entwicklungsstands, gemeinsamer Eröffnung von neuen Inszenierungsstandorten für Einwohnende/Politik / Vorberichterstattung und schrittweise Eröffnung von Wander- Einbindung der ADFC-Kreisverbände, ggf. ADFC NRW wegen, z. B. Traumpfade, Nordpfade, TeutoSchleifen, … So gibt es regelmäßig Anlässe für Medienberichterstattung, die interessierte Medien i. d. R. wahrnehmen. Ist ein Indiz für ein erfolgreiches, wachsendes Projekt.
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6.5 Erforderliche Maßnahmen zur Entwicklung eines (touristischen) Freizeit-Angebotes
6.5.3 Namensgebung
Kurzbeschreibung / Ziel Schritte zur Umsetzung: „Radroute Rheinisches Revier“ ist bislang nur ein Arbeitstitel Abgleich Projektstand, Sammlung, Prüfung, für die Themenradroute. Die Namensgebung steht nach wie Aufbereitung der vorhandenen Ideen vor zur Diskussion. Im Rahmen der Studie wurde vereinbart, ggf. Namensworkshop mit den Akteuren dass der Name die Themen: Radfahren, Wandel, (Online-Format, Beteiligungsformat) Transformation vom Tagebau zum Seenland, ggf. Maritimes ggf. Durchführung Namenswettbewerb, sowie das Storytelling i.S.v. Zeitreise transportiert. Markforschung zu Namensideen Außerdem soll der Routenname sofort den räumlichen Einigung und Abstimmung des Favoriten Bezug zum (Rheinisches) Revier implizieren. Der Name soll mit den Akteuren außerdem gut klingen, kurz, einprägsam, pfiffig sein, Rechtliche Prüfung und Sicherung des Namens, Aufmerksamkeit erregen und Lust auf den Weg machen. Eintragen als Marke, ggf. Domains etc. sichern Erste Ideen, z.B. RadZeit RheinischesRevier, Rheinische Reviera Route oder Rheinische Drei-Seen-Route wurden Veröffentlichung des Namens, ggf. kommunikative Begleitung, bereits in einem Brainstorming der Lenkungsgruppe am Berücksichtigung im Corporate Design 1.7.2025 zusammengetragen. Ziel ist es, einen Namen, der die o.g. Kriterien erfüllt, auszuarbeiten, diesen zu prüfen und abzustimmen.
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6.5 Erforderliche Maßnahmen zur Entwicklung eines (touristischen) Freizeit-Angebotes
6.5.3 Namensgebung Die schönsten Namensideen für die Themenradroute Rheinisches Revier aus dem Brainstorming (1.7.2025) Verantwortlichkeit/ Partner KursRheinischesRevier Vom Tagebau zum Seenland Koordinierung über Kompetenznetzwerk Tourismus bzw. zukünftig geschaffene Tourismusorganisation in RadZeit RheinischesRevier Vom Tagebau zum Seenland Zusammenarbeit mit den Landkreisen/Kommunen Revier Cycle Vom Tagebau zum Seenland Priorität Radzeitreise - Vom Tagebau zum Seenland im Rheinischen Revier hoch Rheinische Revierreise, Revierzeitreise, Tour de Revier Zeithorizont Flux und Fluxi im Rheinischen Revier; Fluxis Reviertour Im nachfolgenden Umsetzungsprozess, sobald das Storytelling komplett ausgearbeitet ist und parallel das Revier Se(e)hen Runde Corporate Design entsteht. Rheinische Kohleroute, Kohle und Wandel Kosten Zeitreise auf zwei Rädern, 2.500 – 5.000 EUR Transformationsroute Rheinischer Reviera-Weg/-Route Rheinische Drei-Seen-Route …
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6.5 Erforderliche Maßnahmen zur Entwicklung eines (touristischen) Freizeit-Angebotes
6.5.4 Ausarbeitung der Story inkl. Gestaltungslinie
Kurzbeschreibung / Ziel Um eine klare, ansprechende und wiedererkennbare Marke zu schaffen, sollte zur Themenradroute weiterhin ein Der Storytelling-Ansatz um Miss Flux und Fluxi (Arbeitstitel, s. Kap. einheitliches Corporate Design entwickelt werden, welches 4.1) ist eine erste Richtung, die weiter ausdifferenziert, geprüft und zum Storytelling passt. Folgendes ist dabei zu berücksichtigen: abgestimmt werden muss. Hierzu zählen u. a. die thematischen Vorarbeiten und die Zielgruppen (s. Weiterentwicklung der Erzählerfigur(en), Charakter- und Familien, Junge Erwachsene. etc.) Beziehungsprofil, die Sprache, Umfang, Stile einfaches, aussagekräftiges Logo, das das Thema, die Definition der Erzählstränge (z. B. getrennte Ansprache für Atmosphäre der Route widerspiegelt, leicht er- und Erwachsene und Kinder, Schnittstellen, Anwählmöglichkeiten wiederkennbar ist, gut lesbare Schriften besitzt, die auf der Erzählerfiguren (digital und analog) Routenplaketten, Tafeln, etc. gut funktioniert, passende, Abstimmung Storyboard, inkl. Beispiele für Einleitungstexte, regionale/ lokalen Symbolik Szenenbeschreibungen, Dialoge, … einheitliches Erscheinungsbild auf allen Materialien analog Storytelling in Marketing / Kommunikation zur Themenradroute bis digital, einladend und professionell und vielseitig Artwork / Gestaltung der Figuren / des Storytellings (z. B. einsetzbar, z. B. Schilder, Flyer, Webseite, Merch, auch für realistisch, gezeichnet, KI-generiert, ggf. auch kombiniert) Projektpartner am Wegesrand Entwicklung Storytelling-Gestaltungslinie in Kombination mit umweltfreundliches nachhaltiges Design z. B. bei dem Corporate Design der Themenradroute Materialien.
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6.5 Erforderliche Maßnahmen zur Entwicklung eines (touristischen) Freizeit-Angebotes
6.5.4 Ausarbeitung der Story inkl. Gestaltungslinie Weiterbearbeitung und Abstimmung der Teilnarrative / Themen, Inhalte an den Stationen Schritte zur Umsetzung Präsentation und Abstimmung der erarbeiteten Inhalte in Storyboard und Gestaltungslinie sollten aus einer Hand entwickelt ca. 3-4 gemeinsamen Workshops werden, z. B. über Kreativ-, Media- und Serviceagenturen mit Ziel ist die Fertigung eines Konzeptes, das auch als Basis für Erfahrungen im Erlebnis- und Aktivbereich. Im Idealfall gemeinsam einen nächsten Förderantrag dienen kann, inkl. oder in enger Zusammenarbeit mit Agenturen zur Umsetzung von einem konkreten Storyboard und des Artworks als Basis digitalen Inszenierungen sowie Planern und (Landschafts-) für die analoge und digitale Umsetzung der Geschichten, Architekten zur Umsetzung der analogen Stationselemente: im Sinne eines Agenturbriefings für die umsetzende To Dos: Media- bzw. Digital-Agentur (z. B. in Form von Beispieldialogen, -videos und –audios) Agentursuche und -beauftragung, Ausschreibung Teilnarrative in der Schnittstelle zu den Ausführungen Zieldefinition, Diskussion und Abstimmung der bereits der Inszenierungsstandorte (s. Kap. 6.2): erarbeiteten Inhalte (z. B. Miss Flux & Fluxi), ggf. Anpassungen Berücksichtigung konkreter Planungen, Orientierung / Berücksichtigung vorhandener Aktivitäten und Verstandortungen zur Ausführung der analogen Gestaltungslinien, Anforderungen, Zielgruppen und Themen Stationen (Infotafeln, Erlebniselemente Beamstationen, Konzeptentwicklung und -verfeinerung auf Basis der ersten ggf. Möblierung) sowie deren digitale Verlängerung Ideen, v. a. Storyboard, Artwork, Inszenierungsmöglichkeiten Erstellung finaler Designrichtlinien, CD-Handbuch (analog, digital) Empfehlungen zu Marketing und Kommunikation
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6. Maßnahmenkataster
6.5 Erforderliche Maßnahmen zur Entwicklung eines (touristischen) Freizeit-Angebotes
6.5.4 Ausarbeitung der Story inkl. Gestaltungslinie
Verantwortlichkeit/ Partner
Koordinierung über Kompetenznetzwerk Tourismus bzw. zukünftig geschaffene Tourismusorganisation Priorität hoch
Zeithorizont
Im direkten nachfolgenden Umsetzungsprozess und parallel die Namensgebung
Kosten
ca. 30.000 EUR, inkl. Inszenierungskonzept, CD- Manual, Agenturbriefing
Best Practices, u.a.
RurUfer-Radweg (www.rurufer-radweg.de) Ochsenweg (www.ochsenweg.de)
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6. Maßnahmenkataster
6.5 Erforderliche Maßnahmen zur Entwicklung eines (touristischen) Freizeit-Angebotes
6.5.5 Anbindung Leistungsträger
Kurzbeschreibung / Ziel Die direkte Anbindung von Unterkünften und gastronomischen Betrieben an den Radweg bietet Radfahrern nicht nur Komfort und Erholung, sondern fördert auch die regionale Wirtschaft und stärkt den nachhaltigen Tourismus. Entlang der Route sind daher Unterkünfte und Gastronomie zu definieren, die speziell auf die Bedürfnisse von Radreisenden ausgerichtet sind oder Interesse daran haben, sich zukünftig auch auf diese Zielgruppe zu konzentrieren und nicht zu weit von der Strecke entfernt angesiedelt sind. Hier geht es um die Prüfung der Ausstattung (Radabstellbügel, Trockenräume, Schattenplätze auf der Terrasse). Um ein positives Gefühl zu der ausgewählten Radroute zu erlangen, ist auch die Anbindung der Radservice-Angebote am Wegesrand wichtig. Insgesamt geht es um die Festlegung der Leistungsträger, die Qualifizierung, die Entwicklung der entsprechenden Information zu den Leistungsträger-Angeboten und möglichst um ein gut funktionierendes Netzwerk.
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6.5 Erforderliche Maßnahmen zur Entwicklung eines (touristischen) Freizeit-Angebotes
6.5.5 Anbindung Leistungsträger
Schritte zur Umsetzung Im ersten Schritt ist die Festlegung einer Koordinierungszuständigkeit für die Ansprache der Leistungsträger und den Aufbau eines Netzwerks (Routenteams) sinnvoll. Wichtig ist hier die einheitliche Kommunikation an das Gastgewerbe, die Radserviceanbieter, ggf. Vertretende von Sehenswürdigkeiten am Wegesrand. Konkret bedeutet das: Erstellung eines Verteilers mit Leistungsträgern und potenziellen Partnern Information an die Leistungsträger zur Themenradroute, Bedürfnisse der Radfahrenden Entwicklung eines Partnerkonzeptes für fahrradfreundliche Unterkünfte, Gastgewerbe und Radservices am Radweg, ggf. mit Festlegung von Kriterien für die Betriebe und mit Festlegung einer finanziellen Beteiligung Entwicklung eines Themenzusammenhangs mit der Route (Hat der Betrieb einen Bezug zum Rheinischen Revier, können Storyelemente (z. B. in der Gestaltung) in der Gastronomie/Unterkunft aufgegriffen werden, wie könnte die Erzählfigur auf die Leistungsträger hinweisen, kann die Unterkunft eigenständig Radangebote erarbeiten und bewerben usw.) digitale Verlängerung zu den Leistungsträgern: Einbindung in Datenbank, in Karten, auf Infotafeln entlang des Weges zur Orientierung (z. B. Hinweise zu Entfernungen zu den nächstgelegenen (Einkehr- oder Reparaturmöglichkeit) ggf. Prüfung einer Beschilderung zu Leistungsträgern und Sehenswürdigkeiten
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6. Maßnahmenkataster
6.5 Erforderliche Maßnahmen zur Entwicklung eines (touristischen) Freizeit-Angebotes
6.5.5 Anbindung Leistungsträger (Best) Practice für: Leistungsträger greifen Substories oder Erzählfiguren auf Verantwortlichkeit / Partner Krimihotel in der Eifel | aufgreifen des Themas „Eifel-Krimi“ Koordinierung über Kompetenznetzwerk Tourismus bzw. zukünftig geschaffene Tourismusorganisation mit angedockter Geschäftsstelle zur Themenradroute und fester Personalstelle zur Koordinierung und Abstimmung mit Gastgewerbe und Freizeitanbietern an der Strecke Priorität hoch
Zeithorizont
Im Rahmen des Nachfolgeprojektes zur Umsetzung der Route
Kosten
Die Kosten beziehen sich in erster Linie auf Personalkosten, ggf. Budget für kleinere Netzwerkveranstaltungen
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6.5 Erforderliche Maßnahmen zur Entwicklung eines (touristischen) Freizeit-Angebotes
6.5.5 Anbindung Leistungsträger
(Best)Practice für: Leistungsträger greifen Substories oder Erzählfiguren auf
© www.weinhotel-kaisergarten.de; BTE
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6.5 Erforderliche Maßnahmen zur Entwicklung eines (touristischen) Freizeit-Angebotes
6.5.5 Anbindung Leistungsträger
Best Practice für: Präsentation Partnerbetriebe auf Website (rheinische Apfelroute)
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6.5 Erforderliche Maßnahmen zur Entwicklung eines (touristischen) Freizeit-Angebotes
6.5.5 Anbindung Leistungsträger
(Best)Practice für: Präsentation Partnerbetriebe auf Website (rheinische Apfelroute)
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6.5 Erforderliche Maßnahmen zur Entwicklung eines (touristischen) Freizeit-Angebotes
6.5.6 Angebots- und Vertriebsentwicklung Im Bereich Vertrieb stehen die Vermarktung und Buchbarkeit der Themenradroute im Fokus. Dazu zählen u. a. die Kurzbeschreibung Entwicklung zielgruppenspezifischer Kommunikationsmaß- Die Angebots- und Vertriebsentwicklung einer Themenradroute nahmen, die Zusammenarbeit mit Reiseveranstaltern, die zielt darauf ab, ein stimmiges, erlebbares und marktfähiges Präsenz auf touristischen Plattformen sowie die Nutzung Gesamtangebot entlang der Route zu gestalten – abgestimmt digitaler Vertriebskanäle. Durch eine professionelle Vertriebs- auf die Bedürfnisse der Zielgruppen und Anforderungen des strategie wird die Sichtbarkeit erhöht und die Nachfrage gezielt Radtourismus. Dabei wird die Radroute nicht nur als reine gesteuert. Strecke verstanden, sondern als touristisches Gesamterlebnis So entsteht ein attraktives, erlebnisorientiertes Angebot, das mit thematischem Fokus (z. B. Kultur, Natur, Geschichte, Gäste begeistert, Wertschöpfung in der Region generiert und Genuss). zur nachhaltigen Positionierung im Radtourismus beiträgt. Zur Angebotsentwicklung gehören u. a. die inhaltliche Ausarbei- Zu Beachten: Bei der Bündelung von Leistungen gilt das tung des Themas, die Inszenierung von Erlebnispunkten entlang Reiserecht mit der Pflicht zur Absicherung (vgl. DTV, 2018, der Strecke, sowie die Integration passender Angebote wie Leitfaden Neues Reiserecht). Unterkünfte, Gastronomie, Sehenswürdigkeiten und buchbare Leistungen (z. B. Gepäcktransfer, Pauschalangebote). Eine einheitliche Gestaltung, gute Infrastruktur und Qualitäts- standards sichern die Attraktivität und Wiedererkennung der Route.
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6.5 Erforderliche Maßnahmen zur Entwicklung eines (touristischen) Freizeit-Angebotes
6.5.6 Angebots- und Vertriebsentwicklung
Schritte zur Umsetzung
Markt- und Zielgruppenanalyse: Analyse vorhandener Nachfrage (z. B. Ausarbeitung von sog. Personas zu den abgestimmten Sinus Milieus), Ermittlung bestehender Angebote und Lücken, Zielgruppengerechte Aufbereitung der Inhalte (z. B. Routenlänge bei Sterntouren, Services) Konzeption der buchbaren Pauschalangebote als Streckenradtour: Festlegung einer durchgängigen Route mit Tagesetappen (z. B. 3–5 Tage), Auswahl radfreundlicher Unterkünfte (idealerweise „Bett+Bike“-zertifiziert und aus dem bestehenden Netzwerk), Organisation von Zusatzleistungen (z. B. Gepäcktransport, Leihräder/E-Bikes, Lunchpakete oder Picknickangebote, Infomaterial / GPS-Tracks) Konzeption der buchbaren Pauschalangebote als Sternradtour: Auswahl eines zentralen Standorts (z. B. Unterkunft mit regionalem Bezug), Planung abwechslungsreicher Tagestouren (Rundrouten), optionale Kultur-/Genusspakete integrieren (z. B. Museen, Führungen) Kalkulation und Buchungsstruktur: Preiskalkulation pro Person und pro Paket (inkl. aller Leistungen), Klärung der Buchungsabwicklung (Eigenständige Organisation, Kooperation mit einem Reiseveranstalter)
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6. Maßnahmenkataster
6.5 Erforderliche Maßnahmen zur Entwicklung eines (touristischen) Freizeit-Angebotes
6.5.6 Angebots- und Vertriebsentwicklung
Schritte zur Umsetzung
Anbindung an und Integration in überregionale Marketing- und Vertriebsstrukturen: (z. B. Regionale Tourismusverbände, Tourismus NRW, Themenportale), Beteiligung an gemeinsamen Marketing-kampagnen, Messeauftritten und Onlineplattformen, Nutzung regionaler Marken und Logos zur besseren Wiedererkennbarkeit Zusammenarbeit mit Radreiseveranstaltern: Kontaktaufnahme zu spezialisierten Radreiseveranstaltern (z. B. Velociped), Vorstellung der Strecke, buchbaren Leistungen und Highlights, Bereitstellung von Bildern, Texten, Routeninfos und buchungsrelevanten Details, Verhandlung über Konditionen und Vertriebspartnerschaften Kooperation mit Verlagen und Medien: Ziel redaktionelle Berichterstattung (z. B. in Radtourenmagazinen, Zeitungsbeilagen, Reise-führern, bikeline, BVA, Kompass), Einladung zu Pressereisen oder Bloggertouren Qualitätssicherung & Weiterentwicklung: Regelmäßiges Feedback einholen von Gästen und Partnern, Anpassung der Angebote bei Bedarf (z. B. neue Routen, neue Services)
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6.5 Erforderliche Maßnahmen zur Entwicklung (touristischen) Freizeit-Angebotes
6.5.6 Angebots- und Vertriebsentwicklung Best Practice Beispiel: Ruhrgebiet - Rundtour durch das Revier, Angebot von Velociped Zuständigkeit
Koordinierung über Kompetenznetzwerk Tourismus bzw. zukünftig geschaffene Tourismusorganisation
Priorität
Mittel Zeithorizont Empfehlenswert ist eine frühzeitige Entwicklung, Pakete können helfen, die Angebote der Region zu kommuni- zieren. Für den Markteintritt können Reiseveranstalter wichtige Partner sein (z. B. Radreiseveranstalter), Paket- Angebote können die Ansprache erleichtern. Angebotsentwicklung ist zu jedem Zeitpunkt möglich und auch sinnvoll.
Kosten
Personalkosten für Impuls, Organisation und Verhandlungen
© www.velociped.de/ , 2025
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7. Realisierungsstrategie
Ziel ist es, dass die Themenradroute möglichst schnell durch die Bürgerinnen und Bürger der Region, Tagestouristen aus dem großen Einzugsgebiet der Region und Übernachtungstouristen im Rahmen einer Kurzreise befahren werden kann und sukzessive ein hochwertiges radtouristisches Angebot entsteht.
© Dennis Stratmann / Grünmetropole e.V. Die Planung der Routenführung erfolgt zweistufig: Die kurzfristige Routenführung ist schon heute durchgängig befahrbar. Zur Umsetzung der gemeinsam definierten Qualitätskriterien bedarf es der Realisierung der unter Kapitel 6.1 und 6.2 formulierten Maßnahmen. Die mittelfristige Routenführung beinhaltet insbesondere im unmittelbaren Umfeld der drei Seen, Streckenabschnitte, die noch ertüchtigt werden müssen. Auch an diesen Wegeverläufen sind die Maßnahmen aus den Kapitel 6.1 und 6.2 zu berücksichtigen. Angestrebtes Ziel ist es, ein Pre-Opening der Themenradroute in der Fahrradsaison 2027 zu erreichen und final die Themenradroute bis im Jahr 2035 fertigzustellen.
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7. Realisierungsstrategie
Im Überblick werden nachfolgend die in Kapitel 6 ausführlicher beschriebenen Maßnahmen und Umsetzungsschritte auf die beiden Arbeitskomponenten Infrastruktur und Tourismus differenziert dargestellt:
Wegweisung / Inszenierungspunkte Die gesamte Routenführung ist mit einem Wegweisungssystem auszugestalten. Um umfangreiche Anpassungen zu vermeiden sind die kurzfristige und mittelfristige Routenführung schon jetzt d. h. im Jahr 2026 gemeinsam zu planen und die kurzfristige Streckenführung bis zum Jahr 2027 zu realisieren. Für die Umsetzung der Beschilderung ist die Festlegung auf ein Logo für die Themenradroute von Bedeutung. Da dieses jedoch erst im Zusammenhang mit der Aufbereitung des Routennamens, des Corporate Designs und der Gestaltungslinie entstehen kann, muss im ersten Step ggf. zunächst auf eine digitale Routenführung gesetzt werden. Es ist daher notwendig, möglichst kurzfristig mit dem Umsetzungsprozess in Bezug auf die touristischen Komponenten und die Inszenierungspunkte zu starten, um die Beschilderung realisieren zu können. (vgl. Kapitel 6.3) Infrastruktur Alle Sicherheitsmängel und wesentlichen Komfortmängel der kurzfristigen Routenführung sind im Jahr 2026 zu beseitigen, so dass im Jahr 2027 eine sichere und komfortabel zu befahrenden Route den Nutzerinnen und Nutzern angeboten werden kann.
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7. Realisierungsstrategie
Die hochwertigen Standards der Themenradroute sind prioritär auf den Streckenführungen umzusetzen, die sowohl Routenbestandteil der kurzfristigen als auch mittelfristigen Führung sind und im folgenden Arbeitsschritt auf der „neuen“ für das Jahr 2035 angestrebten Streckenführung zu realisieren. Die Arbeiten zur Realisierung der Themenradroute sind vollumfänglich mit den Arbeiten zur Realisierung / hochwertigen Ertüchtigung der übrigen Radvorrangrouten / Radschnellverbindungen zu vernetzen und integriert zu betrachten.
Sowohl inhaltlich als auch vertragsrechtlich ist gemeinsam mit dem Bergbautreibenden eine Lösung zur Nutzung der privaten Tagebaurandwege durch Radfahrende zu entwickeln, die eine gemeinsame konfliktarme Nutzung der Streckenführungen durch die RWE-Fahrzeuge und Radfahrenden ermöglicht, mittels eines Gestattungsvertrags o. ä. das Befahren der Streckenführungen durch Radfahrende und eine Installation der Wegweisung regelt und Aspekte der Verkehrssicherungspflicht, Pflege, Wartung und Unterhalt zum Inhalt hat.
© Zweckverband LANDFOLGE Garzweiler
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7. Realisierungsstrategie
Arbeits- und Organisationsstruktur
Grundlage für die Entwicklung einer überregionalen Themenradroute ist ein vernetztes Arbeiten, das die Potenziale und Interessen aller Akteur:innen (Tourismusorganisationen, Tagebauumfeldinitiativen, Baulastträger, Unternehmens RWE, Verbände etc.) berücksichtigt. Eine koordinierende Organisationseinheit bzw. ein Kooperationszusammenschluss mit mindestens einer für dieses Angebot zuständigen Personalstelle spielt eine zentrale Rolle bei der Entwicklung und Steuerung und in Bezug auf die Nachhaltigkeit eines überregionalen (touristischen) Freizeit- Angebotes. Es ist sinnvoll, sich einer Dachorganisation zu bedienen, welche
o. a. Kompetenzen in sich vereint sowie die Prozesse kreisübergreifend moderieren und koordinieren kann,
gemeinsame Förderanträge stellt (Je nach Themengebiet über die LANDFOLGE Garzweiler, das Kompetenznetzwerk Tourismus oder andere übergeordnet wirkende Akteure im Rheinischen Revier),
stellvertretend für alle Akteure gemeinsame Aufträge an Dritte zur zügigen Realisierung der Umsetzungsschritte erteilen kann,
im Rahmen des Qualitätsmanagements die fristgerechte Umsetzung aller Arbeiten steuert. (vgl. Kapitel 6.5.1)
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7. Realisierungsstrategie
Abstimmung mit parallel stattfindenden Projekten Projekte, die sich ebenfalls mit der Aufbereitung von geschichtlichen Zusammenhängen aus dem Rheinischen Revier beschäftigen (z. B. initiiert durch den Landschaftsverband Rheinland oder die Tagebauumfeldinitiativen), müssen in Bezug auf die Inhalte sowie im Rahmen der Umsetzung der Inszenierungsstandorte und Präsentationsarten aufeinander abgestimmt sein und möglichst aufeinander einzahlen. Wichtig ist es, den Besucher durch die Vielzahl an Informationen und Inszenierungsstandorten, die im Rheinischen Revier entstehen, nicht zu irritieren. Gleichzeitig gilt es, im Umsetzungsprozess die Kommunen eng über die Kreisverwaltungen und Tagebauumfeldinitiativen mit einzubinden, um auch deren Projektentwicklungen - insbesondere an den Tagebaurändern - im Blick zu halten.
Ausarbeitung der Story inkl. Gestaltungslinie, der Namensgebung und des Logos Das Routenlogo kann erst mit Entwicklung der Story, der Gestaltungslinie und dem Namen der Route entstehen. Diese Maßnahmen sollten möglichst direkt und gleichzeitig angestoßen werden, um den Termin des Pre-Openings einhalten zu können. (vgl. Kapitel 6.5.3 und 6.5.4)
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7. Realisierungsstrategie
Einbindung von Leistungsträger und Angebots- und Vertriebsentwicklung Die frühzeitige Einbindung von Leistungsträgen an der Strecke ist anzustreben, da ein gelungenes (touristisches) Freizeit-Angebot immer von der Kombination aus der Aktivität (hier Radfahren), der Information (Inszenierungsstandorte, Informations- und Marketingelemente), der Einkehr (Gastgewerbe) und dem Service (z. B. Radverleih) lebt. Die Leistungsträgeransprache ist zu systematisieren und perspektivisch ein Partnermodell aufzubauen. (vgl. Kapitel 6.5.5) Alle beschriebenen Maßnahmen aus dem Bereich Infrastruktur und Tourismus betreffen die Angebotsentwicklung und bilden die Grundlage für den nächsten Schritt, die Vertriebsentwicklung. Diese erfolgt eher am Ende des Umsetzungsprozesses, indem u. a. die Marketingelemente entstehen, Vertriebsplattformen mit routenspezifischen Informationen gefüllt werden und Verlage und Reiseveranstalter eingebunden werden. (vgl. Kapitel 6.5.6)
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Anlagen
1 – Planung Routenverlauf 3 – Maßnahmen 1.a Routenverlauf, Zielhorizont 2027 3.1 Lineare Maßnahmen – Liste 1.b Routenverlauf, Zielhorizont 2035 3.2a Lineare Maßnahmen, Zielhorizont 2027 3.2b Lineare Maßnahmen, Zielhorizont 2035 2 – Analyse der Trassen 3.3 Maßnahmensteckbriefe Infrastruktur 2.1a Führungsformen, Zielhorizont 2027 3.4a Maßnahmenprioritäten, Zielhorizont 2027 2.1a Führungsformen, Zielhorizont 2027 3.4b Maßnahmenprioritäten, Zielhorizont 2035 2.2a Bewertung der Führungsformen, Zielhorizont 2027 3.5a Zukünftige Führungsformen, Zielhorizont 2027 2.2b Bewertung der Führungsformen, Zielhorizont 2035 3.5b Zukünftige Führungsformen, Zielhorizont 2035 2.3a Bewertung der Dimensionierung, Zielhorizont 2027 3.6 Maßnahmen Knotenpunkte – Liste 2.3b Bewertung der Dimensionierung, Zielhorizont 2035 3.7a Maßnahmen Knotenpunkte, Zielhorizont 2027 2.4a Bewertung der Oberfläche, Zielhorizont 2027 3.7b Maßnahmen Knotenpunkte, Zielhorizont 2035 2.4b Bewertung der Oberfläche, Zielhorizont 2035 2.5a Bewertung der Sicherung, Zielhorizont 2027 2.5b Bewertung der Sicherung, Zielhorizont 2035
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