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Qualifizierungssystem Tiefbau, Leerrohrverlegung, HDD-Spülbohrverfahren und Rohr- vortriebsverfahren für Projekt 110kV
Bewerbungsunterlagen für ein Qualifizierungssystem gemäß § 48 Sektorenverordnung (SektVO)
Vergabenummer: EA-2026-000406
Vorwort
Die Energienetze Offenbach GmbH (ENO) haben als Sektorenauftraggeberin nach § 100 Abs. 1 Nr. 2 lit. b GWB ein Qualifizierungssystem gemäß § 48 SektVO als dauerhafte EU-Bekannt- machung eingerichtet, welches im Rahmen des 110kV- Projektes Tiefbauleistungen mit Leer- rohrverlegung sowie HDD-Spülbohr- und Rohrvortriebsverfahren umfasst.
Das Qualifizierungssystem dient der Eignungsfeststellung für die beschriebenen Leistungen und ermöglicht den direkten Einstieg in ein nicht offenes Verfahren oder ein Verhandlungsver- fahren ohne vorherigen Teilnahmewettbewerb. Die an dem entsprechenden Wettbewerb teil- nehmenden Unternehmen werden aus denjenigen Bewerbern ausgewählt, die sich im Rah- men des entsprechenden Qualifizierungssystems als geeignet gezeigt haben und in den ent- sprechenden Lieferantenpool aufgenommen wurden. Interessenten können jederzeit den An- trag auf Aufnahme stellen.
Es bleibt der ENO GmbH als Auftraggeberin jedoch unbenommen, einzelne Beschaffungs- bedarfe auch ohne Zugriff auf das Qualifizierungssystem abzudecken.
Ergänzend zu diesen Bewerbungsunterlagen gelten die Regelungen im Hinweisblatt zum Qua- lifizierungssystem.
Gegenstand des Qualifizierungssystems
Mit der Energiewende gehen grundlegende Veränderungen der Versorgungssysteme einher. Mit diesem Qualifizierungssystem soll die Möglichkeit geschaffen werden, die Energiewende im Netzgebiet der Energieversorgung Offenbach im Bereich des 110 kV Leitungsnetzes best- möglich umzusetzen und zu gestalten. Die Einrichtung eines Qualifizierungssystems ver- spricht Synergieeffekte, sowohl bei den teilnehmenden Unternehmen als auch bei der ENO.
Die auszuschreibenden Bauvorhaben befinden sich im Versorgungsgebiet der ENO, welches sich vom Einspeisepunkt der Höchstspannungsebene in Urberach über Sprendlingen nach Offenbach sowie über Heusenstamm nach Offenbach erstreckt. Weiterhin erfolgt eine Einspei- sung aus der Höchstspannungsebene in Dettingen und die Versorgung führt über Seligen- stadt, Obertshausen, nach Offenbach. Projekte können im Ganzen vergeben werden sowie auch als Teilbereich von Trassen, die bereits genehmigt sind oder aus anderen Gründen vor- gezogen werden müssen.
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Schwerpunktbereiche des Qualifizierungssystems
Nachfolgend werden die Schwerpunktbereiche der Lose 1 bis 3 beschrieben. Diese Angaben sind vorläufig und dienen der Orientierung. Mit der Aufforderung zur Angebotsabgabe erhalten die qualifizierten Unternehmen ausgearbeitete spezifische Projektunterlagen die von den nachstehenden Angaben abweichen können.
Schwerpunktbereich des Los 1: Tiefbau und Leerrohrverlegung Die zu verlegenden Trassen bestehen in der Regel aus 2 Systemen 110-kV-Leitungen mit einem Leerrohr von 250mm Außen-Durchmesser pro Phase. Die Leerrohre werden im Drei- ecksverband verlegt. Weiterhin werden im Graben 2 Leerrohre DN 110 mit verlegt, in denen zum späteren Zeitpunkt Erdungsleitungen sowie Lichtwellenleiter eingezogen werden. Der Standardgraben ist in der Regel 2,0 m breit, zzgl. Verbau und 1,6 m tief. Die 110-kV- Leerrohre werden jeweils von der Grabenmitte im Abstand von 25 cm verlegt, Außenkante des Rohrverbands. Durch besondere örtliche Gegebenheiten können die Abmaße abweichen, besonders was die Verlegetiefe betrifft.
Schwerpunktbereich des Los 2: HDD-Spülbohrverfahren Als weitere Verlegetechnik kann das Horizontalspülbohrverfahren (HDD) nach technischen Richtlinien des DCA, DVGW GW 321/ DVGW-GW oder vergleichbarer Richtlinien zum Tragen kommen. Die Aufweitgrößen bei der HDD Spülbohrung liegen zwischen 650 mm und 800 mm. Diese sind abhängig von den Bohrlängen. Besonderheiten beim HDD-Spülbohrverfahren: Das HDD-Spülbohrverfahren erfordert eine besondere Erfahrung mit schwierigen Bodenver- hältnissen, wie z.B. Fels, verschiedene Sande und einem instabilen Bohrkanal. Darüber hin- aus müssen die Unternehmen, die sich für das Los 2 qualifizieren über die passenden Bohr- geräte verfügen. Die Maschinendaten sind digital auszulesen und der Auftraggeberin in einem verwertbaren Format, wie beispielsweise Excel, zur Verfügung zu stellen. Der Rohrvortrieb überwiegt bei Kreuzungen mit Bahngleisen.
Schwerpunktbereich des Los 3: Rohrvortrieb Der Rohrvortrieb überwiegt bei Kreuzungen mit den Bahngleisen der Deutschen Bahn AG. Die Vortriebslänge beträgt ab ca. 30 m. Der Außenrohrdurchmesser beträgt ab ca. 800 mm. Im Rohrvortrieb werden i.d.R. Hindernisse (Straße, Gewässer, Leitungstrassen, Bahnlinie o.ä.) durchquert. Unternehmen, die sich für das Los 3 qualifizieren, haben über die entsprechenden Bohrgeräte zu verfügen.
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Kosten und Laufzeit des Qualifizierungssystems
Auftraggeberin und Bewerber tragen ihre Kosten des Qualifizierungssystems jeweils selbst. Alle vom Bewerber aufzubringenden Kosten die im Zusammenhang mit Aufwendung für nach- zuweisende Bescheinigungen, Zertifikate etc. erfolgen für die Auftraggeberin kostenlos, auch, soweit diese ausdrücklich angefordert wurden.
Die Laufzeit des Qualifizierungssystems ist bis 31.12.2035 begrenzt.
Die Auftraggeberin ist berechtigt, jederzeit Änderungen an dem Qualifizierungssystem vorzu- nehmen oder das Qualifizierungssystem zu beenden. § 37 SektVO ist hierbei zu beachten.
Bedingungen des Qualifizierungssystems
Um in das Qualifizierungssystem aufgenommen zu werden, ist der nachfolgende Teilnahme- antrag einschließlich Fragebogen und Eigenerklärungen auszufüllen und mit dem Namen des Erklärenden zu versehen. Voraussetzung für die Aufnahme in ein Los ist die Erfüllung der dort jeweils aufgeführten Mindestvoraussetzungen an die Eignung. Außerdem werden die Unter- nehmen bereits im Rahmen dieser Qualifizierung auf besondere Ausführungsbestimmungen hingewiesen, die im Auftragsfalle zwingend einzuhalten sind und deshalb den Unternehmen informatorisch zur Verfügung gestellt werden. Hierzu gehört die Einhaltung der Bestimmungen des AEntG, des MiLoG sowie der ENO ISMS Sicherheitsrichtlinie für Fremddienstleister, die im Rahmen der Angebote als Verpflichtungserklärungen abgefordert werden können.
Soweit in diesen Vergabeunterlagen bestimmte Zertifikate oder Bescheinigungen (z.B. nach DIN-/EN-/ISO-Normen) als Eignungsnachweise gefordert werden, werden auch gleichwertige Bescheinigungen anderer Konformitätsbewertungsstellen bzw. andere geeignete gleichwer- tige Nachweise zugelassen, sofern der Bewerber die Gleichwertigkeit im Hinblick auf die ge- forderten Anforderungen nachweist.
Folgende Dokumente sind Teil der Auftragsbedingungen und dienen der Information:
• 04_MVV-Business-Code of Conduct • 05_ENO ISMS Sicherheitsrichtlinie für Fremddienstleister • 06_Verpflichtungserklärung für AEntG und MiLoG
Folgendes Dokument ist ausgefüllt und mit dem Namen des Erklärenden versehen ein- zureichen: • 01_Teilnahmeantrag • 02_Referenzbogen (02a Los1, 02b Los2, 02c Los3)
Folgende Dokumente sind bei Bedarf ausgefüllt und unterzeichnet einzureichen:
• 07_ Erklärung zum Nachunternehmereinsatz (bei Eignungsleihe gem. § 47 SektVO)
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• 08_Nachunternehmer-Verpflichtungserklärung (bei Eignungsleihe gem. § 47 SektVO) • 09_ Bewerbergemeinschaftserklärung
Bei dem geplanten Einsatz von Nachunternehmern wird die Auftraggeberin von dem Bewerber folgende Unterlagen auf gesondertes Verlangen anfordern:
• Eigenerklärung zu Artikel 5 k) Absatz 1 der Verordnung (EU) Nr. 833/2014 in der Fassung des Art. 1 Ziff. 23 der Verordnung (EU) 2022/576 des Rates vom 8. April 2022
Soweit der Bewerber Nachunternehmer zum Zwecke der Eignungsleihe einsetzt, ist mit dem Teilnahmeantrag eine entsprechende Nachunternehmerverpflichtungserklärung und Nachun- ternehmererklärung einzureichen. Eine geforderte Zertifizierung kann entweder vom Bewerber selbst oder von einem im Wege der Eignungsleihe eingebundenen Nachunternehmer nach- gewiesen werden, der die hiervon erfassten Leistungen ausführt. Nimmt der Bewerber eine Eignungsleihe in Anspruch, sind mit dem Teilnahmeantrag eine Nachunternehmererklärung sowie eine Nachunternehmerverpflichtungserklärung vorzulegen. Die ENO behält sich eine Überprüfung durch die Anforderung einer aktualisierten Bestätigung der Eignungsleihe inkl. der Nachunternehmerverpflichtungserklärung ausdrücklich vor.
Im Falle der Bewerbung als Bewerbergemeinschaft ist eine ausgefüllte Bewerbergemein- schaftserklärung mit dem Teilnahmeantrag einzureichen.
Befristete Aufnahme in das Qualifizierungssystem
Bei Erfüllung der Eignungsvoraussetzungen werden die Bewerber befristet für die Dauer von 4 Jahren in das Qualifizierungssystem aufgenommen. Die Aufnahme steht unter der fortgel- tenden Bedingung, dass das qualifizierte Unternehmen auch weiterhin die Eignungsvoraus- setzungen für die jeweils angegebenen Lose erfüllt. Die qualifizierten Unternehmen haben rechtzeitig vor Ablauf der vier Jahre einen Verlängerungsantrag zu stellen und die im Qualifi- zierungssystem in den jeweiligen Losen geforderten Eignungsnachweise der ENO vorzulegen. Die ENO prüft dann das Fortbestehen der Eignung und verlängert bei positiver Prüfung die Teilnahme am Qualifizierungssystem für weitere vier Jahre. Ohne Vorlage der Nachweise scheidet das Unternehmen mit Ablauf von vier Jahren nach Aufnahme in das Qualifizierungs- system aus. Es besteht anschließend die Möglichkeit einen neuen Antrag auf Aufnahme in das Qualifizierungssystem zu stellen.
Unterlagen zum Teilnahmeantrag
Im Nachgang finden Sie die nachfolgend unter Punkt I. und II. genannten und zur Teilnahme am Qualifizierungssystem erforderlichen Unterlagen. Wir bitten Sie die Unterlagen vollständig auszufüllen und auf der letzten Seite durch die Angabe mit Namen des Erklärenden zu bestä- tigen. I. Fragenkatalog II. Eigenerklärungen
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Den vollständig ausgefüllten Fragenkatalog sowie sämtliche, aufgrund der Fragen zusätzlich erforderlichen Unterlagen gemäß Nummerierung des Fragenkatalogs bitten wir sie zusam- menzustellen und elektronisch einzureichen.
Wir weisen explizit darauf hin, dass die Übermittlung der Unterlagen für den Teilnahme- antrag ausschließlich auf dem elektronischen Wege über das deutsche Vergabeportal (www.dtvp.de) erfolgen muss.
Fragen zum Teilnahmeantrag sind über das deutsche Vergabeportal (www.dtvp.de), zu stellen.
Eignungs- und Zuverlässigkeitsprüfung
Prüfung der Teilnahmeanträge
Der Fragenteil I des Fragenkataloges enthält allgemeine Angaben zum Unternehmen.
Der Fragenteil II des Fragenkataloges dient der Feststellung der Zuverlässigkeit und Eignung des Bewerbers. Die Auswertung des Fragenteils II führt zu der Feststellung „geeignet“ oder „nicht geeignet“. Zur Angebotsabgabe werden nur die geeigneten Bewerber aufgefordert.
Die Auftraggeberin behält sich vor, unter Wahrung des Gleichbehandlungsgrundsatzes feh- lende oder unzureichenden Angaben nachzufordern. Bei Angaben mit Ausschlussandrohung erfolgt ein automatischer Ausschluss des Bieters, wenn die fehlenden Angaben nicht innerhalb der Nachforderungsfrist nachgereicht werden, sofern die Auftraggeberin eine Nachforderung vornimmt.
I. Fragenkatalog a. Hinweis zum Fragenkatalog
• Angaben, die Sie auf nachfolgenden Seiten nicht aufnehmen können, fügen Sie bitte als gekennzeichnete Anlage auf einer separaten Unterlage bei.
• Falls sich zu den von Ihnen gemachten Angaben bis zu einem Angebotszu- schlag Änderungen ergeben, sind Sie verpflichtet, diese der ENO GmbH un- verzüglich mitzuteilen.
• Wir weisen die Bewerber darauf hin, schon in Ihrem eigenen Interesse, alle Fragen vollständig und wahrheitsgemäß zu beantworten. Falsche Angaben können zum Ausschluss vom Wettbewerb führen.
Bei den zur Verfügung gestellten Informationen handelt es sich um vertrauliche Dokumente, die weder dupliziert noch in irgendeiner Form auch inhaltlich an Dritte weitergegeben werden dürfen. Sämtliche Inhalte nebst den erforderlichen Aufklärungsinformationen zur Erstellung des Teilnahmeantrags sind vertraulich zu behandeln.
Die maskuline Form gilt geschlechtsneutral für männlich, weibliche und di- verse Teilnehmer.
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b. Abfrage zu der Teilnahme je Los
Bitte kreuzen Sie nachfolgend das Los/die Lose an, für welches/welche Sie am Qua- lifizierungssystem teilnehmen möchten:
| Los | 1 | 2 | 3 |
|---|---|---|---|
| Teilnahme |
Fragenteil I – Allgemeine Angaben zum Unternehmen
- Anschrift
Name/Firma :
Straße :
Postfach :
Postleitzahl :
Ort :
Land :
Telefonnummer :
E-Mail :
Homepage :
- Namen des/der Vertretungsberechtigten
Name :
Name :
Name :
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- Eigentümer Ihres Unternehmens (Nennung aller Eigentümer, die in Besitz von mehr als 24,9 % der Anteile an der Gesellschaft sind):
Name Anteil in %
- Mitgliedschaft in Unternehmens-/Fachverbänden:
Name :
Name :
Name :
- Vorhandene Umweltzertifikate/Sicherheitsanforderungen und Nachhaltigkeitszertifi- zierungen:
Name :
Name :
Name :
- Seit wann existiert Ihr Unternehmen?
Jahr der Existenzgründung:
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Fragenteil II –Angaben zur Zuverlässigkeit und Eignung des Unternehmens
Eine fehlende bzw. auf Nachforderung nicht vorgelegte Eigenerklärung führt zur Ableh- nung des Aufnahmeantrags in das Qualifizierungssystem. Die Inhalte der Eigenerklä- rungen sind auf Anforderung der Auftraggeberin nachzuweisen. Falsche Eigenerklärun- gen bzw. fruchtlose Anforderungen können zu einem Ausschluss aus dem Qualifizie- rungssystem führen.
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Zuverlässigkeit und Eignung zu überprüfen:
-
Eigenerklärung des Bewerbers, dass ein Existenznachweis Ihres Unternehmens, wie z. B. die Eintragung in dem Berufs- oder Handelsregister des jeweiligen Herkunftslandes, vorliegt.
-
Eigenerklärung des Bewerbers, dass keine Ausschlussgründe nach §§ 123, 124 GWB vor- liegen.
-
Eigenerklärung, dass der Bewerber oder dessen Rechtsvorgänger nicht wegen eines Ver- stoßes nach § 21 Mindestlohngesetz mit einer Geldbuße von wenigstens 2.500,00 Euro belegt wurden, die mit Angabe des Erklärenden bestätigt wird.
-
Haftpflichtversicherung Eigenerklärung, dass der Bewerber über eine Haftpflichtversicherung mit den folgenden Min- desthöhen verfügt:
- 5 Mio. € für Personenschäden
- 2,0 Mio. € für Sach- und Vermögensschäden pro Schadensereignis. Die vorstehend genannten Deckungsbeträge stehen pro Versiche- rungsjahr mindestens zwei Mal zur Verfügung.
Im Falle einer geringeren Deckung: Eigenerklärung, dass im Auftragsfall eine Betriebs- / Berufshaftpflichtversicherung mit den oben genannten Deckungssummen oder einer erforderlichen höheren Deckungssumme ab- geschlossen wird, wobei die Deckungsbeträge pro Versicherungsjahr mindestens zwei Mal zur Verfügung stehen müssen.
Eigenerklärung zur Bereitschaft, projektspezifisch eine Betriebs- / Berufshaftpflichtversiche- rung mit höheren Deckungssummen abzuschließen, soweit bei einer Angebotsanfrage die vor- stehenden Deckungssummen nicht ausreichen. Qualifizierte Unternehmen, die diese Eigen- erklärung nicht abgeben, werden bei den entsprechenden Angebotsanfragen nicht berücksich- tigt.
- Eigenerklärung, dass der Bewerber in der Lage ist, die Auftragsabwicklung verhandlungs- sicher in Wort und Schrift in deutscher Sprache durchführen zu können. Ferner, dass das ein- gesetzte aufsichtführende Personal mit der Auftraggeberin oder Dritten in deutscher Sprache kommunizieren kann.
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-
Eigenerklärung zur Anzahl der Mitarbeiter im Unternehmen.
-
Eigenerklärung zum Umsatz (Werte der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre) Folgende Mindestanforderungen an den Gesamtjahresumsatz der letzten drei abgeschlosse- nen Geschäftsjahre sind zu erfüllen:
Mindestens 3 Mio. Euro auf drei Geschäftsjahre kumuliert.
-
Bestätigung durch Nachweis, dass der Bewerber ein Zertifikat über die Einrichtung eines Qualitätsmanagementsystems nach DIN ISO 9001 oder vergleichbar besitzt.
-
Bestätigung durch Nachweis, dass der Bewerber ein Zertifikat über ein Umweltmanage- mentsystem nach DIN EN ISO 14001, bzw. ein Umweltmanagementsystem nach der Verord- nung (EG) Nr. 1221/2009 (EMAS) oder vergleichbar besitzt.
-
Gegebenenfalls: Bestätigung durch Unterzeichnung, dass der Bewerber eine ausgefüllte Bietergemeinschaftserklärung abgibt.
-
Gegebenenfalls: Bestätigung durch Unterzeichnung, falls der Bewerber beabsichtigt für zu benennende Teilleistungen Nachunternehmer einzusetzen. Im Rahmen des Qualifizierungs- systems ist dies nur für eignungsverleihende Nachunternehmer anzugeben. Nachunterneh- mer ohne Eignungsleihe sind ggf. im Rahmen der Angebotsabgabe anzugeben.
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Eigenerklärungen zu LOS 1 Tiefbau einschließlich Leerrohrverlegung
-
Bestätigung durch Eigenerklärung, dass ihr Unternehmen die Mindestanforderungen an Bauunternehmen im Leitungstiefbau, gemäß „VDE-Anwendungsregel-N 4220 Bauunterneh- men im Leitungstiefbau – Mindestanforderungen“ oder entsprechend AGFW FW 600, oder entsprechend DVGW GW 301, oder vergleichbar erfüllt.
-
Eigenerklärung zum Umsatz für vergleichbare Leistungen nach Los 1 dieses Qualifizie- rungssystems (Werte der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre). Die Bewerber müssen folgenden Mindestjahresumsatz erklären und auf Anforderung nach- weisen: Insgesamt pro Geschäftsjahr: 1 Mio. Euro In dem Tätigkeitsbereich des Auftrags Los 1: 1 Mio. Euro
-
Eigenerklärung über das Bestehen von mindestens 5 mit dem Schwerpunkt von Los 1 ver- gleichbaren Referenzprojekten. Die Abnahme lag in den letzten sieben Kalenderjahren vor dem Zeitpunkt des Teilnahmeantrags in das Qualifizierungssystems oder des Verlängerungs- antrags. Von den Referenzen über den Ausbau und die Neuverlegung von Erdkabeln im Hoch- spannungsbereich (110 kV) müssen mindestens 2 Referenzprojekte im städtischen und 3 Re- ferenzprojekte im nicht städtischen/ländlichen Bereich nachgewiesen werden. Jede Referenz muss folgende Mindestanforderungen erfüllen:
- Kabeltrasse von mindestens 1 km Länge
- Offene Bauweise (nicht ausschließlich grabenlose Verfahren)
- im Hochspannungsbereich ab 110kV
- Auftragswert von mindestens 500.000,00 EUR.
Die Eigenerklärung wird durch die Vorlage des vollständig ausgefüllten Referenzbogens er- bracht. Bestandteil ist eine kurze Projektbeschreibung mit Angabe der einschlägigen Beson- derheiten, (im Falle von FW-Großrohrverlegungen und Bundesautobahnpressungen oder Ver- gleichbares sind Angaben zu Nennweite, Länge, die eingesetzte verantwortliche Fachaufsicht in den einzelnen Projekten, eingesetztes System und Ort der Leistungserbringung zu ma- chen).
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Eigenerklärungen und Nachweise zu LOS 2 HDD-Spülbohrverfahren
-
Bestätigung durch Nachweis, dass Ihr Unternehmen die folgende vollständige Zertifizierung besitzt: -GW 301 und/oder GW 302 mit Fachaufsicht für die Zusatzgruppe GN 2 „Steuerbare horizon- tale Spülbohrverfahren“ Arbeitsblattes GW 329 oder gleichwertig.
-
Eigenerklärung zum Umsatz für vergleichbare Leistungen nach Los 2 dieses Qualifizie- rungssystems (Werte der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre).
Die Bewerber müssen folgenden Mindestjahresumsatz erklären und auf Anforderung nach- weisen: Insgesamt pro Geschäftsjahr: 1 Mio. Euro In dem Tätigkeitsbereich des Auftrags Los 2: 1 Mio. Euro
-
Eigenerklärung über die technische Ausrüstung, die für dieses Los benötigt wird und die im Unternehmen vorhanden ist, bzw. auf die im Auftragsfall zugegriffen werden kann. Die Ma- schinendaten müssen digital auslesbar sein und in einem verwertbaren Format wie z.B. Excel zur Verfügung gestellt werden können.
-
Eigenerklärung über die Leistungserbringung durch mindestens einen Bohrspültechniker mit mind. 5 Jahren Berufserfahrung im Auftragsfall, der auch mit schwierigen Bodenverhält- nissen, wie z. B. Fels, verschiedene Sande und einem instabilen Bohrkanal zurechtkommt. Die Bewerberin verfügt über einen entsprechenden Mitarbeiter oder kann die Leistung über einen Nachunternehmer beziehen. Im letzteren Fall ist eine Nachunternehmerverpflichtungs- erklärung vorzulegen.
-
Eigenerklärung über das Bestehen von mindestens fünf mit dem Schwerpunkt von Los 2 vergleichbaren Referenzprojekten. Die Abnahme lag in den letzten sieben Kalenderjahren vor dem Zeitpunkt des Teilnahmeantrags in das Qualifizierungssystems oder des Verlängerungs- antrags. Jede Referenz muss folgende Mindestanforderungen erfüllen:
- Einzelbohrlänge von mindestens 300 m
- Bohrdurchmesser von mindestens 550 mm
- Unterquerung von Hindernissen (Straße, Gewässer, Leitungstrassen, Bahnlinie o.ä.)
- Auftragswert von mindestens 500.000,00 EUR.
Die Eigenerklärung wird durch die Vorlage des vollständig ausgefüllten Referenzbogens er- bracht.
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Eigenerklärungen zu LOS 3 Rohrvortrieb
- Eigenerklärung zum Umsatz für vergleichbare Leistungen nach Los 3 dieses Qualifizie- rungssystems (Werte der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre).
Die Bewerber müssen folgenden Mindestjahresumsatz erklären und auf Anforderung nach- weisen: Insgesamt pro Geschäftsjahr: 1 Mio. Euro In dem Tätigkeitsbereich des Auftrags Los 3: 1 Mio. Euro
-
Eigenerklärung über die technische Ausrüstung, die für dieses Los benötigt wird und die im Unternehmen vorhanden ist, bzw. auf die im Auftragsfall zugegriffen werden kann.
-
Eigenerklärung von mindestens fünf Referenzen über die Durchführung von Rohrvortriebs- arbeiten in den letzten sieben Kalenderjahren zum Zeitpunkt des Teilnahmeantrags in das Qualifizierungssystems oder des Verlängerungsantrags. Alle Referenzen müssen folgende Mindestanforderungen erfüllen:
- Vortriebslänge von mindestens 30 m
- Außenrohrdurchmesser von mindestens 800 mm
- Unterquerung von Hindernissen (Straße, Gewässer, Leitungstrassen, Bahnlinie o.ä.)
- Auftragswert von mindestens 500.000,00 EUR.
Die Eigenerklärung wird durch die Vorlage des vollständig ausgefüllten Referenzbogens er- bracht.
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II. Eigenerklärungen und Nachweise
(von allen Bewerbern, allen Mitgliedern von Bewerbergemeinschaften)
Die nachfolgende Erklärung gebe/n ich/wir verbindlich ab (ggf. zugleich in Vertretung für die lt. Teilnahmeantrag Vertretenen auch für diese) und bestätige diese durch Angabe meines/un- serer Namens/Namen:
-
Ich/Wir erkläre(n) hiermit, dass eine Eintragung meines/unseres Unternehmens in das Berufs- oder Handelsregister des jeweiligen Herkunftslandes vorliegt.
-
Ich/Wir erkläre(n) hiermit, dass ich/wir nicht rechtskräftig wegen Verstoß gegen eine der in § 123 GWB und § 124 GWB aufgeführten Vorschriften verurteilt wurden bzw. keine dort genannten Umstände vorliegen.
-
Ich/Wir erkläre(n) hiermit, dass ich/wir oder mein/unser Rechtsvorgänger nicht wegen eines Verstoßes nach § 21 Mindestlohngesetz mit einer Geldbuße von wenigstens 2.500,00 Euro belegt wurden.
-
Haftpflichtversicherung (zutreffendes ankreuzen) ☐ Ich/Wir erkläre(n) hiermit, dass ich/wir über eine Haftpflichtversicherung mit den fol- genden Mindesthöhen verfügen: ▪ 3 Mio. € für Personenschäden ▪ 2 Mio. € für Sachschäden pro Schadensereignis. Die vorstehend genannten Deckungsbeträge stehen pro Versi- cherungsjahr mindestens zwei Mal zur Verfügung.
☐ Im Falle einer geringeren Deckung: Ich/Wir erkläre(n) hiermit, dass im Auftragsfall eine Betriebs- / Berufshaftpflichtversi- cherung mit den oben genannten Deckungssummen abgeschlossen wird, wobei die Deckungsbeträge pro Versicherungsjahr mindestens zwei Mal zur Verfügung stehen müssen. Falls unsere bisherige Versicherung eine geringere Deckungssumme auf- weist, werden wir auf Anforderung wir eine entsprechende Bestätigung der Versiche- rung vorlegen, dass eine entsprechende Erhöhung erfolgen kann.
☐ Ich/Wir erkläre(n) hiermit, projektspezifisch eine Betriebs- / Berufshaftpflichtversi- cherung mit höheren Deckungssummen abzuschließen, soweit bei einer Angebotsan- frage die vorstehenden Deckungssummen nicht ausreichen.
Ein Nachweis über eine bestehende Betriebs-/Berufshaftpflichtversicherung mit Anga- ben der Deckungssummen und des Versicherungszeitraums wird auf Anforderung nachgereicht. Bei Bewerbergemeinschaften ist der Versicherungsnachweis auf An- forderung von jedem Mitglied nachzureichen.
- Ich/Wir erkläre(n) hiermit, dass das für die Auftragsdurchführung verantwortliche bzw. aufsichtsführende Personal in der Lage ist, mit der Auftraggeberin und den beteiligten Stellen in deutscher Sprache mündlich und schriftlich zu kommunizieren.
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- Ich/Wir erkläre(n) hiermit, über die in der Tabelle eingetragenen Mitarbeiter zu verfügen bzw. verfügt zu haben. Bei Bewerbergemeinschaften erfolgt die Angabe für jedes Mit- glied der Bewerbergemeinschaft auf einem gesonderten Bogen.
Bitte tragen Sie die jeweilige Durchschnittzahlen je Kalenderjahr der letzten 3 abge-
| schlossenen Geschäftsjahre | |||
|---|---|---|---|
| Vorvorletztes Ge- | Vorletztes Ge- | Letztes Geschäfts- | |
| schäftsjahr | schäftsjahr | jahr | |
| Anzahl Gesamtmitarbei- ter | |||
| Davon Anzahl gewerbli- che Mitarbeiter |
- Ich/Wir erkläre(n) hiermit, den in der Tabelle eingetragenen Umsatz im jeweils ange- gebenen Geschäftsjahr erwirtschaftet zu haben. Der Bewerber erklärt sich damit ferner bereit, im Zuge des Prüfverfahrens der ENO GmbH nach besonderer Anforderung die Einsicht in ergänzende Unterlagen (Ge- schäftsberichte, Bilanzen und Jahresabschlüsse) zu gestatten. Bei Bewerbergemein- schaften erfolgt die Angabe für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft auf einem gesonderten Bogen.
| Umsatz in EURO je Geschäftsjahr (jeweils Gesamtwerte des Unternehmens) | |||
|---|---|---|---|
| Vorvorletztes Ge- | Vorletztes Geschäftsjahr | ||
| schäftsjahr |
-
Wir verfügen über ein Zertifikat über die Einrichtung eines Qualitätsmanagementsys- tems nach DIN ISO 9001 oder vergleichbar und haben unserer Bewerbung einen ent- sprechenden Nachweis beigefügt.
-
Wir verfügen über ein Zertifikat über ein Umweltmanagementsystem nach DIN EN ISO 14001, bzw. ein Umweltmanagementsystem nach der Verordnung (EG) Nr. 1221/2009 (EMAS) oder vergleichbar und haben unserer Bewerbung einen entsprechenden Nachweis beigefügt.
-
☐ Wir stellen den Antrag als Bietergemeinschaft und fügen die ausgefüllte Bieterge- meinschaftserklärung dem Teilnahmeantrag bei. (Falls zutreffend, ankreuzen)
-
☐ Wir greifen zum Nachweis der Eignung auf Eignungsleihgeber zurück und fügen die ausgefüllte Nachunternehmerverpflichtungserklärung dem Teilnahmeantrag bei. (Falls zutreffen, ankreuzen)
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Die nachstehenden Eigenerklärungen sind jeweils für die Lose abzugeben, die vom Teilnah- meantrag in das Qualifizierungssystem umfasst sind.
a) Eigenerklärungen Los 1
-
Ich/Wir erkläre(n) hiermit, dass ich/wir die Mindestanforderungen an Bauunternehmen im Leitungstiefbau, gemäß „VDE-Anwendungsregel-N 4220 Bauunternehmen im Lei- tungstiefbau – Mindestanforderungen“ oder entsprechend AGFW FW 600, oder ent- sprechend DVGW GW 301, oder vergleichbar erfüllen.
-
Eigenerklärung zum Umsatz - Bei Bewerbergemeinschaften erfolgt die Angabe für je- des Mitglied der Bewerbergemeinschaft auf einem gesonderten Bogen.
| Umsatz in EURO je Geschäftsjahr in dem Tätigkeitsbereich von vergleichbaren Leis- tungen gemäß Los 1: | ||
|---|---|---|
| Vorvorletztes Ge- schäftsjahr | Vorletztes Geschäftsjahr | Letztes Geschäftsjahr |
b) Eigenerklärungen und Nachweise Los 2
-
Wir bestätigen, dass unser Unternehmen die folgende vollständige Zertifizierung be- sitzt und fügen diese dem Teilnahmeantrag bei: -GW 301 und/oder GW 302 mit Fachaufsicht für die Zusatzgruppe GN 2 „Steuerbare horizontale Spülbohrverfahren“ Arbeitsblattes GW 329 oder gleichwertig.
-
Eigenerklärung zum Umsatz - Bei Bewerbergemeinschaften erfolgt die Angabe für je- des Mitglied der Bewerbergemeinschaft auf einem gesonderten Bogen.
| Umsatz in EURO je Geschäftsjahr in dem Tätigkeitsbereich von vergleichbaren Leis- tungen gemäß Los 2: | ||
|---|---|---|
| Vorvorletztes Ge- schäftsjahr | Vorletztes Geschäftsjahr | Letztes Geschäftsjahr |
- Ich/Wir erkläre(n) hiermit, dass ich/wir über die technische Ausrüstung, die für das Los 2 benötigt wird im Unternehmen vorhanden ist, bzw. dass auf diese im Auftragsfall zugegriffen werden kann. Die Maschinendaten werden digital auslesbar sein und in einem verwertbaren Format wie z.B. Excel zur Verfügung gestellt.
Wir verfügen über folgende technische Ausrüstung: Geräte Stückzahl
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- Ich/Wir erkläre(n) hiermit, dass ich/wir im Unternehmen oder über einen Nachunter- nehmer über mindestens einen Bohrspültechniker mit mind. 5 Jahren Berufserfahrung verfügen, der im Auftragsfall auch mit schwierigen Bodenverhältnissen, wie z. B. Fels, verschiedene Sande und einem instabilen Bohrkanal zurechtkommt und die Leistung erbringt.
c) Eigenerklärungen und Nachweise Los 3
- Eigenerklärung zum Umsatz - Bei Bewerbergemeinschaften erfolgt die Angabe für je- des Mitglied der Bewerbergemeinschaft auf einem gesonderten Bogen.
| Umsatz in EURO je Geschäftsjahr im Tätigkeitsbereich von vergleichbaren Leistungen mit Los 3 | ||
|---|---|---|
| (jeweils Gesamtwerte de Vorvorletztes Ge- schäftsjahr | s Unternehmens) Vorletztes Geschäftsjahr | Letztes Geschäftsjahr |
- Ich/Wir erkläre(n) hiermit, dass ich/wir über die technische Ausrüstung, die für das Los 3 benötigt wird im Unternehmen vorhanden ist, bzw. dass auf diese im Auftragsfall zugegriffen werden kann.
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d) Eigenerklärung Russland
(von allen Bewerbern/ Bietern / allen Mitgliedern von Bewerber- bzw. Bietergemeinschaften)
Die nachfolgende Erklärung gebe/n ich/wir verbindlich ab (ggf. zugleich in Vertretung für die lt. Teilnahmeantrag / Angebot Vertretenen auch für diese):
- Der / die Bewerber / Bieter gehört / gehören nicht zu den in Artikel 5 k) Absatz 1 der Verordnung (EU) Nr. 833/2014 in der Fassung des Art. 1 Ziff. 23 der Verordnung (EU) 2022/576 des Rates vom 8. April 2022 über restriktive Maßnahmen angesichts der Handlungen Russlands, die die Lage in der Ukraine destabilisieren, genannten Perso- nen oder Unternehmen, die einen Bezug zu Russland im Sinne der Vorschrift aufwei- sen,
a. durch die russische Staatsangehörigkeit des Bewerbers/Bieters oder die Niederlassung des Bewerbers/Bieters in Russland, b. durch die Beteiligung einer natürlichen Person oder eines Unternehmens, auf die eines der Kriterien nach Buchstabe a zutrifft, am Bewerber/Bieter über das Halten von Anteilen im Umfang von mehr als 50%, c. durch das Handeln der Bewerber/Bieter im Namen oder auf Anweisung von Personen oder Unternehmen, auf die die Kriterien der Buchstaben a und/oder b zutrifft.
-
Die am Auftrag als Unterauftragnehmer, Lieferanten oder Unternehmen, deren Ka- pazitäten im Zusammenhang mit der Erbringung des Eignungsnachweises in An- spruch genommen werden, beteiligten Unternehmen, auf die mehr als 10 % des Auf- tragswerts entfällt, gehören ebenfalls nicht zu dem in der Vorschrift genannten Perso- nenkreis mit einem Bezug zu Russland im Sinne der Vorschrift.
-
Es wird bestätigt und sichergestellt, dass auch während der Vertragslaufzeit keine als Unterauftragnehmer, Lieferanten oder Unternehmen, deren Kapazitäten im Zu- sammenhang mit der Erbringung des Eignungsnachweises in Anspruch genom- men werden, beteiligten Unternehmen eingesetzt werden, auf die mehr als 10 % des Auftragswerts entfällt.
Artikel 5k der Verordnung (EU) Nr. 833/2014 in der Fassung des Art. 1 Ziff. 23 der Ver- ordnung (EU) 2022/576 des Rates vom 8. April 2022 lautet wie folgt:
- Es ist verboten, öffentliche Aufträge oder Konzessionen, die in den Anwendungsbe- reich der Richtlinien über die öffentliche Auftragsvergabe sowie unter Artikel 10 Absatz 1, Absatz 3, Absatz 6 Buchstaben a bis e , Absatz 8, Absatz 9 und Absatz 10 und die Artikel 11, 12, 13 und 14 der Richtlinie 2014/23/EU, unter die Artikel 7 und 8, Artikel 10 Buchstaben b bis f und h bis j der Richtlinie 2014/24/EU, unter Artikel 18, Artikel 21 Buchstaben b bis e und g bis i, Artikel 29 und Artikel 30 der Richtlinie 2014/25/EU und
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unter Artikel 13 Buchstaben a bis d, f bis h und j der Richtlinie 2009/81/EG fallen, an folgende Personen, Organisationen oder Einrichtungen zu vergeben bzw. Verträge mit solchen Personen, Organisationen oder Einrichtungen weiterhin zu erfüllen: a. russische Staatsangehörige oder in Russland niedergelassene natürliche oder juristi- sche Personen, Organisationen oder Einrichtungen, b. juristische Personen, Organisationen oder Einrichtungen, deren Anteile zu über 50 % unmittelbar oder mittelbar von einer der unter Buchstabe a genannten Organisationen gehalten werden, oder c. natürliche oder juristische Personen, Organisationen oder Einrichtungen, die im Na- men oder auf Anweisung einer der unter Buchstabe a oder b genannten Organisatio- nen handeln, auch solche, auf die mehr als 10 % des Auftragswerts entfällt, Unterauf- tragnehmer, Lieferanten oder Unternehmen, deren Kapazitäten im Sinne der Richtli- nien über die öffentliche Auftragsvergabe in Anspruch genommen werden. 2. Abweichend von Absatz 1 können die zuständigen Behörden die Vergabe oder die Fortsetzung der Erfüllung von Verträgen genehmigen, die bestimmt sind für a. den Betrieb ziviler nuklearer Kapazitäten, ihre Instandhaltung, ihre Stilllegung, die Ent- sorgung ihrer radioaktive n Abfälle, ihre Versorgung mit und die Wiederaufbereitung von Brennelementen und die Weiterführung der Planung, des Baus und die Abnahme- tests für die Indienststellung ziviler Atomanlagen und ihre Sicherheit sowie die Liefe- rung von Ausgangsstoffen zur Herstellung medizinischer Radioisotope und ähnlicher medizinischer Anwendungen, kritischer Technologien zur radiologischen Umweltüber- wachung sowie für die zivile nukleare Zusammenarbeit, insbesondere im Bereich For- schung und Entwicklung, b. die zwischenstaatliche Zusammenarbeit bei Raumfahrtprogrammen, c. die Bereitstellung unbedingt notwendiger Güter oder Dienstleistungen, wenn sie aus- schließlich oder nur in ausreichender Menge von den in Absatz 1 genannten Personen bereitgestellt werden können, d. die Tätigkeit der diplomatischen und konsularischen Vertretungen der Union und der Mitgliedstaaten in Russland, einschließlich Delegationen, Botschaften und Missionen, oder internationaler Organisationen in Russland, die nach dem Völkerrecht Immunität genießen. e. den Kauf, die Einfuhr oder die Beförderung von Erdgas und Erdöl, einschließlich raffi- nierter Erdölerzeugnisse, sowie von Titan, Aluminium, Kupfer, Nickel, Palladium und Eisenerz aus oder durch Russland in die Union, oder f. den Kauf, die Einfuhr oder die Beförderung von Kohle und anderen festen fossile Brennstoffen, die in Anhang XXII aufgeführt sind, bis 10. August 2022. 3. Der betreffende Mitgliedstaat unterrichtet die anderen Mitgliedstaaten und die Kommis- sion über jede nach diesem Artikel erteilte Genehmigung innerhalb von zwei Wochen nach deren Erteilung. Die Verbote gemäß Absatz 1 gelten nicht für die Erfüllung — bis
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zum 10. Oktober 2022 — von Verträgen, die vor dem 9. April 2022 geschlossen wur- den.
Hiermit bestätigen wir alle Erklärungen und Angaben im Kapitel II. des vorliegenden Doku- ments. Die geforderten Anlagen sind beigefügt.
____________, den _____________ ______________________________ Ort und Datum Name des Erklärenden
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