Bewertungsmatrix_Qualität
| Unnamed: 0 | Unnamed: 1 | Unnamed: 2 | Unnamed: 3 | Unnamed: 4 | Unnamed: 5 | Unnamed: 6 | Unnamed: 7 | Unnamed: 8 |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Lfd. Nr. | Bewertungskriterien | Punktevergabe | Max. Punktzahl | Bieter | Punkte | |||
| Hinweis: Die Bewertung erfolgt folgendermaßen: Kriterium erfüllt = Volle Punktzahl, Kriterium nicht erfüllt = keine Punkte | ||||||||
| Betriebskonzept | 100 | |||||||
| 1 | Das Bieterkonzept sieht die Erbringung aller in der Leistungstatistik aufgeführten Parameter vor und kennzeichnet für jeden Parameter den Erbringungsort (Präsenzlabor des Auftraggebers, Fachlabor des Bieters, weitere Drittlabore). Das Präsenzlabor ist durch einen geeigneten Gerätepark durch den Bieter auszustatten. Das Präsenzlabor wird aktuell durch den Auftraggeber mit eigenem Personal (MTA) als Tageslabor betrieben, dies soll auch im zukünftigen Kooperationsmodell so bestehen bleiben. | 5 | ||||||
| 2 | Die im Bieterkonzept geplante Erbringung der Parameter erfüllt alle in der Leistungstatistik geforderten Turn-Around-Zeiten (TAT) der als Notfall-Parameter gekennzeichneten Parameter. Das Konzept beschreibt auf nachvollziehbare Weise, wie die TAT erfüllt werden. | 5 | ||||||
| 3 | Das Bieterkonzept beinhaltet die vollständige Darstellung der einzelnen Phasen (Implementierungs- & Onboardingphase, Dienstleistungsphase, Abschlussphase) der Vertragslaufzeit, inkl. einer Darstellung des Logistikkonzepts sowie des IT-Konzepts auf einem Zeitplan inkl. Meilensteinen. | 20 | ||||||
| 4 | Das im Bieterkonzept beschriebene Phasenmodell ist nachvollziehbar und stellt ein unter den individuellen Gegebenheiten des Auftraggebers optimales Vorgehen dar. Der Bieter unterstützt den Auftraggeber in allen Phasen bestmöglich. | 20 | ||||||
| 5 | Das Bieterkonzept beinhaltet eine detaillierte Darstellung des Tätigkeitsprofil des Ärztlichen Dienstes, welches nachvollziehbar darlegt, inwieweit der Ärztliche Dienst die Ärzte des Auftraggebers in der alltäglichen Arbeit u.a. durch standardisierte Verhaltensanalyse der einsendenden Fachbereiche unterstützen kann. Folgende fachlichen Anforderungen / Pflichten sind im Besonderen bezüglich des Laborarztes zu berücksichtigen: - Facharzt für Mikrobiologie - Facharzt für Labormedizin | 10 | ||||||
| 6 | Das Bieterkonzept beinhaltet umfangreiche Unterstützungsleistungen im Bereich Labormanagement, u.a. - stellt der Bieter monatlich die aktuellen Leistungsdaten in aufbereiteter Form zur Verfügung, wobei bei Bedarf eine Präsentation Vor-Ort sowie eine weiterführende Analyse gemeinsam mit dem Auftraggeber inkludiert ist, - stellt der Bieter ebenso monatlich den Original-Datensatz der Leistungsdaten zur Verfügung, - entwickelt der Bieter ein Konzept zur Optimierung des Anforderungsverhaltens, welches neben anderem IT-gestützte Maßnahmen sowie medizinische Beratung der Ärzteschaft vorsieht, und setzt dieses gemeinsam mit dem Auftraggeber um, - ermöglicht der Bieter flexible Reaktionen auf medizinisch-technische Entwicklungen, - gewährleistet der Bieter einen engen Austausch mit dem Laborbeauftragten des Auftraggebers. | 20 | ||||||
| 7 | Das Bieterkonzept beinhaltet mindestens zweimal jährlich die Teilnahme des Bieters an den Sitzungen der Laborkommission, die entsprechende Vor- und Nachbereitung der Sitzungen sowie die aktive Mitarbeit in der Laborkommission insgesamt. | 5 | ||||||
| 8 | Der rechtliche Betreiber der zukünftigen POCT-Struktur soll der Auftraggeber sein. Das Bieterkonzept soll eine Auflistung aller in diesem Zusammenhang anfallenden Aufgaben enthalten und kennzeichnen, welche davon vom Bieter übernommen werden. Beinhaltet sind insbesondere auch alle Aufgaben rund um die Qualitätssicherung, sofern deren Übernahme durch den Bieter rechtlich zulässig ist. Vom Bieter übernommene Aufgaben sollen eingepreist sein. Der Bieter soll die POCT-Geräte beschaffen und bereitstellen. | 10 | ||||||
| 9 | Das Bieterkonzept sieht die Teilnahme und aktive Mitarbeit des Bieters in der POCT-Kommission vor. | 5 | ||||||
| IT-Konzept (Gerätepark und Fachlaboranbindung) | 100 | |||||||
| 10 | Die im Bieterkonzept beschriebene Implementierung der IT-Struktur der Geräte und der Fachlaboranbindung verursacht möglichst geringe Aufwände (z.B. Schulungsbedarfe) auf Seiten des Auftraggebers. Der Bieter unterstützt den Auftraggeber hierbei bestmöglich. | 20 | ||||||
| 11 | Das Bieterkonzept beinhaltet ein nachvollziehbares IT-Konzept für die Leistungserbringung gemäß der nachfolgenden Anforderungen: Die aktuellen Kommunikationswege/-Anforderungen im Bereich IT sind nachfolgend dargestellt. Der Auftraggeber fordert, dass im Rahmen des Implementierungskonzeptes möglichst keine Änderungen an der Systematik der bestehenden Schnittstellen und damit größerer Arbeitsaufwand entstehen. Der Auftragnehmer soll auch unter Bezugnahme auf ebendiese Anlagen und die gemeinsamen Abstimmungen im Rahmen der IT-Konzeption das zukünftige IT-Konzept nach den folgenden Gesichtspunkten erarbeiten: -Übergeordnete Darstellung / Erläuterung der eingesetzten Software inkl. Schnittstellen o Räumlichkeiten in denen Systemkomponenten (Server, Netzwerk) eingebracht werden sollen o Energie- und Klimaversorgung der Serverräume o Zutrittskontrolle, Einbruchmeldeanlage der Serverräume o Monitoring der Server und Netzwerke inkl. Angabe zu etwaigen Auswirkungen auf die Performance der Laborsysteme o Storagekomponenten inkl. Hardwarewartung o Serverstruktur (Virtualisierung) inkl. Back-up o Wartungsarbeiten an den Systemen (Patches, Updates) o Betrieb des Netzwerks o Service-Konzept / Störungsbehebung Vor-Ort -Elektronische Anforderungsprozesse / Order-entry -(Elektronische) Nachforderungsprozesse -Befundungsprozesse (z.B. papierlose Befundung möglich und sinnvoll für Visiten?) -Elektronische Bestellprozesse | 70 | ||||||
| 12 | Das Bieterkonzept enthält die Darstellung eines nachvollziehbaren IT-Konzeptes für den Fremdversand an etwaige Drittlabore, welches alle Anforderungen an ein solches Konzept erfüllt. | 10 | ||||||
| Logistik-Konzept | ||||||||
| 13 | Das Bieterkonzept beinhaltet ein nachvollziehbares Logistik-Konzept für die Leistungserbringung gemäß der nachfolgenden Anforderungen: Im Rahmen seines Logistik-Konzeptes berücksichtigt der Bieter die alltäglichen zeitlichen Fixpunkte der internen medizinischen Prozesse des Auftraggebers. Diese sind im Wesentlichen die täglichen Visiten sowie z.B. Abnahmezyklen auf der Intensivstation. Neben den regelmäßigen Probentransporten müssen bei Notfallproben zusätzliche Probentransporte außerhalb der regelhaften Transportzeiten durchgeführt werden. Verfügbare Räumlichkeiten und Mietkonditionen Im Rahmen der Migration können geeignete Räume für ein Tageslabor durch das Klinikum bereitgestellt werden. Der Bieter soll sein Angebot im aktuellen Stadium mit einem marktüblichen Mietzins kalkulieren. | 100 |
Zuschlagskriterien_Gewichtung
| Unnamed: 0 | Unnamed: 1 | Unnamed: 2 | Unnamed: 3 | Unnamed: 4 |
|---|---|---|---|---|
| Zuschlagskriterien und deren Gewichtung | ||||
| Zuschlagskriterien | Punkte/Gewichtung | Max. Punkte | ||
| Wirtschaftliche Zuschlagskriterien | Punkte | Gewichtung | 700 | |
| 1. Preis (p.a.) | 700 | 0.7 | 700 | |
| Qualitative Zuschlagskriterien | Punkte | Gewichtung | 300 | |
| 1. Betriebskonzept | 100 | 0.1 | 100 | |
| 2. IT-Konzept | 100 | 0.1 | 100 | |
| 3. Logistik-Konzept | 100 | 0.1 | 100 | |
| Max Gesamtpunkte | 1000 | |||
| Systematik der wirtschaftlichen Punktevergabe | ||||
| Als wirtschaftliches Zuschlagskriterium wird der Angebotspreis bewertet. Hier erhält das günstigste Angebot (Bestpreis) die maximal zu erreichende Punktzahl (700 Punkte). Die Punktewertung der weiteren Angebote wird anschließend in ein prozentuales Verhältnis zum Bestpreis gesetzt. Beispiel: In der wirtschaftlichen Angebotsbewertung sind maximal 700 Punkte zu erreichen. Angebot A: 950.000 € Angebot B: 1.000.000 € Angebot A = Bestpreis = 700 Punkte Angebot B = 700 – (700 x (Angebot B – Angebot A) / Angebot A) 700 - (700 x (1.000.000 - 950.000) / 950.000) = 663,16 Punkte | ||||
| Systematik der qualitativen Punktevergabe | ||||
| Je Punkte-Kriterium ist die maximal zu erreichende Punkteanzahl in der qualitativen Bewertungsmatrix hinterlegt sowie die Angabe, wie diese zu erreichen ist. Alle weiteren Kriterien, die als Mindestanforderungen kennzeichnet sind, führen bei Nicht-Erfüllung zum Angebotsausschluss. |