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9253 Lernort „Landshut“ Statische Untersuchung
Kunde Bundeszentrale für politische Bildung Bundeskanzlerplatz 2 53113 Bonn
Ersteller formTL ingenieure für tragwerk und leichtbau gmbh kesselhaus | güttinger strasse 37 78315 radolfzell | germany fon +49 7732 9464-0, fax: -94, info@form-tl.de
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1 Grundlagen ......................................................................................................................... 3 1.1 Aufgaben ...................................................................................................................... 3 1.2 Ortsbesichtigung ........................................................................................................... 3 1.3 Gutachter ...................................................................................................................... 3 1.4 Bedingungen Ortstermin ............................................................................................... 3 1.5 Pläne vom Bestand ....................................................................................................... 4 1.6 Lastannahmen .............................................................................................................. 4 1.6.1 Eigengewicht ................................................................................................................ 4 1.6.2 Nutzlasten .................................................................................................................... 4 1.6.3 Wind ............................................................................................................................. 6 1.6.4 Ballastierung ................................................................................................................. 6 2 Beurteilung Rumpf ............................................................................................................... 7 2.1 Eigene Messung vor Ort ............................................................................................... 7 2.2 Überprüfung der Lagesicherheit als Exponat ................................................................ 7 2.2.1 Überprüfung Gleiten ..................................................................................................... 7 2.2.2 Überprüfung Kippen ...................................................................................................... 8 2.2.3 Überprüfung Abheben .................................................................................................. 9 2.3 Überprüfung der Beanspruchung der Lagerböcke des Rumpfes ................................... 9 2.3.1 Vorzusehende Unterpallungen ..................................................................................... 9 2.3.2 Ausnutzung der Lagerbockprofile ............................................................................... 10 2.4 Verbindung Höhenruder zu Rumpf ............................................................................. 11 2.5 Vergleich aktueller Nutzlasten mit „früheren Nutzlasten“ ............................................. 11 2.6 Kabinenboden ............................................................................................................ 12 2.7 Empfehlung zu QC-Frachttür ...................................................................................... 13 2.8 Empfehlung zu Rampe an Frachttür ........................................................................... 13 3 Tragfläche ......................................................................................................................... 13 3.1 Lagerung im Behelf für den Transport......................................................................... 13 3.2 Vorschlag für Unterkonstruktion Tragfläche in der Ausstellung ................................... 14 4 Triebwerk .......................................................................................................................... 15 4.1 Lagerung im Behelf für den Transport......................................................................... 15 4.2 Vorschlag für Unterkonstruktion Triebwerk in der Ausstellung .................................... 16 5 Seitenruder-Surrogat ......................................................................................................... 17 5.1 Konstruktiver Vorschlag für das Anbringen des Seitenruder ....................................... 17 5.2 Mögliches Eigengewicht ............................................................................................. 17 6 Zusammenfassung ............................................................................................................ 17 7 Annex ................................................................................................................................ 18 7.1 Annex A – Dokumentation numerische Analyse ......................................................... 18 7.2 Annex B – Grundlagen ............................................................................................... 18 7.3 Annex C – Fotodokumentation.................................................................................... 19 7.4 Annex D – Vorschlag Fußboden ................................................................................. 22
Erstellt, 26 Juni 2026 / form TL / Christian Würfl & Ibrahim Aydin Details ergänzt, 20 Juli 2026 / form TL / Christian Würfl & Ibrahim Aydin
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1 Grundlagen
1.1 Aufgaben Im Rahmen eines Gutachtens soll die Eignung des Flugzeugs „Landshut“ als Teil einer Ausstellung beurteilt werden. Die Ausstellung soll in einer geschlossenen ehemaligen Montagehalle erfolgen, in der die Flugzeugteile jetzt eingelagert sind.
Grundsätzlich sollen nur die zukünftig ausgestellten Teile geprüft werden: der Flugzeugrumpf, die rechte Tragfläche sowie ein Triebwerk. Ziel ist das Flugzeug als Mittelpunkt einer Ausstellung zu präsentieren und das Exponat begehbar auszuführen.
Eine Rekonstruktion des Flugzeugs ist nicht vorgesehen. Die Ergebnisse dieser Überprüfung fließen in den teilweisen Zusammenbau durch einen technischen Dienstleister bzw. in die gestalterische Anbindung an die Ausstellungsarchitektur durch eine Ausstellungsagentur.
Im Rahmen dieses Gutachtens werden die Fragestellungen gemäß Leistungsbeschreibung für PG Landshut-22511-0002-0003-0143-EV statische Prüfung der "Landshut" behandelt.
Final verbindliche, genehmigungsfähige Nachweise sind im Rahmen der Ausführung auf Basis der dann aktuellen Planung zu erbringen.
1.2 Ortsbesichtigung Ehemalige Montagehalle Am Flughafen 28 88046 Friedrichshafen
Zeit: 9.Juni 2026
1.3 Gutachter Christian Würfl Dipl.-Ing. (FH) Abschluß an der Fachhochschule Konstanz 1996 Aktiv im Bereich Leichtbau seit 1993
1.4 Bedingungen Ortstermin Gutachter Christian Würfl wurde begleitet von
(Bundeszentrale für politische Bildung) (Referat B20, Beschaffungsamt des BMI)
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1.5 Pläne vom Bestand Der Flugzeugrumpf liegt derzeit auf zwei Stahlböcken. Ausführungszeichnungen und Materialangaben hierzu liegen vor.
Vom Flugzeug selbst liegt keine planerische Bestandsdokumentation vor. Aus der Stückliste für den Transport der Teile von Brasilien nach Deutschland liegen Angaben zu Eigengewichten vor. Diese sind im Dokument „06_Part_List für BPB Stand 20.09.17.xlsx“ entnommen, welches auch in Annex B zu diesem Gutachten zu finden ist.
1.6 Lastannahmen
1.6.1 Eigengewicht Rumpf (Fuselage): EG = 145 kN** R Seitenruder (Vertical Stabilizer): EG = 7.5 kN SR Höhenruder (Horizontal Stabilizer): EG = 4.0 kN/Stck. HR Tragfläche (Wing): EG = 32 kN/Stck. TF Triebwerk (Engine): EG = 16 kN/Stck. TW
** Der Schwerpunkt wird in zwei Konstellationen maximal Vorne und maximal Hinten berücksichtigt.
Im Rahmen der Studie wurde eine Beklebung des Rumpfes mit Folie besprochen. Überschlägig hat dieser eine Oberfläche von Ofl = 4mp30m = 377m². Bei einem angenommenen Flächengewicht der Folie von 300 g/m² bekäme der Rumpf ein zusätzliches Eigengewicht von G =377m²*0.003kN/m²=>1.1kN. Das ist geringer als 1% des Rumpfgewichts EG und könnte foil R somit ohne zusätzliche Überprüfung ausgeführt werden.
1.6.2 Nutzlasten Die Nutzlasten ergeben sich aus der Summe von Ausbaulasten und Personenlasten. Im Einzelnen werden die Nutzlasten in Anlehnung an EN 1991-1-1-NA, Tab. 6.1 – Kategorie A (Wohn- und Aufenthaltsräume) angesetzt. Um dieser Annahme bei der Nutzung des Objekts gerecht zu werden, soll der Zugang für die Besucher überwacht und auf bis zu 30 Personen begrenzt werden.
Die Kabinengröße wurde mit (L X B) 18.67m x 3.0m (=> 56m²) aus den Unterlagen und den Erkenntnissen der Begehung ermittelt und der Nachweisführung zugrunde gelegt.
Die Nutzlasten werden wie folgt angenommen:
Ausbaulast
Einbauten (Boden, Sitze, Exponate) maximal: AL = 1.0 kN/m² MAX Einbauten (Boden, Sitze, Exponate) minimal: AL = 0 kN/m² MIN
Wird angesetzt als gleichmäßig verteilte Flächenlast über die gesamte Kabinenfläche.
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Personenlast
Um die Tragkapazität der Lagerböcke und die Lagesicherheit des Rumpfes auf den Lagerböcken nicht zu überschreiten, wird die Nutzlast aus Personen auf qk = 1.0 kN/m² festgelegt. Hierbei wird der Fall berücksichtigt, dass sich alle Personen exzentrisch in der linken oder rechten Hälfte des Rumpfes befinden.
Personenflächenlast: qk = 1.0 kN/m² Exzentrische Lastverteilung: Mqk = 1.0m * 3kN/m = 3.0 kNm/m
Um die Tragkapazität des Kabinenbodens zu beurteilen wird folgende Punktlast aus Personeneinwirkung untersucht:
Personenpunktlast: Qk = 1.0 kN
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1.6.3 Wind Um die mögliche Beanspruchung aus geöffneten Fenstern oder Türen zu berücksichtigen wird angesetzt
Resultierender Winddruck W = 0.10 kN/m²Ansichtsfläche
1.6.4 Ballastierung
Um die Lagesicherheit nachzuweisen, wird eine Ballastierung des Rumpfes im Bereich des vorderen Lagerbocks angenommen. In Summe sollen dort 50kN Ballast in den Rumpf eingebracht werden. Die derzeit eingebauten Gurte um den Rumpf können im finalen Zustand entfernt werden.
Angesetzte Verteilung des zusätzlichen Ballasts über dem vorderen Lagerbock:
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2 Beurteilung Rumpf
2.1 Eigene Messung vor Ort Beim Ortstermin wurde die Lage der Böcke unter dem Rumpf überprüft. Die Position der Lagerböcke entspricht der Zeichnung „B737 Transportation New position BS.PDF“ gemäß Annex B.
Die in den Zeichnungen “Comments Drawing the AFT Frame Rev.2.pdf” und “Comments Drawing the FWD Frame Rev.2.pdf” erwähnten Profile HEA140 wurden vom brasilianischen Stahlbauer durch die Profile ASTM H-Profile H W 155 × 22.5 in der Legierung ASTM A572 Grade 42 mit einer Streckgrenze von 290 N/mm² ersetzt.
Diese Inhalte wurden bei der numerischen Überprüfung berücksichtigt.
2.2 Überprüfung der Lagesicherheit als Exponat Hierzu wurde ein Starrkörpermodell des Flugzeugrumpfs erstellt, in dem die auf die beiden Böcke wirkenden Kräfte ermittelt wurden. Im zweiten Schritt werden die Auswirkungen der Beanspruchungen auf die Lagerböcke untersucht.
2.2.1 Überprüfung Gleiten Derzeit liegen die Lagerböcke auf Schwerlastrollwägen, die zum Transport verwendet wurden. Diese sollen durch Holzunterpallungen ersetzt werden. Beim Hinteren Lagerbock haben wir 9 Lager angenommen, beim vorderen 6 Unterpallungen. Als Mindest-Gleitreibungsbeiwert zwischen Holz und Betonboden und Holz und Stahloberfläche wird gem. DIN EN 13782 angesetzt. 𝜇𝜇1𝑔𝑔𝑔𝑔𝑔𝑔𝑔𝑔𝑔𝑔 = 0.40
Im Rahmen des Nachweises gegen Gleiten wurde als ungünstigster Fall die maximale horizontale Windlast aus den Auflagerreaktionen mit = 15 kN ermittelt. Der vorhandene Widerstand gegen Gleiten ergibt sich𝐻𝐻 𝑊𝑊 au 𝑊𝑊𝑔𝑔 s 𝑊𝑊 dem Produkt der vertikalen Normalkraft und des Reibungskoeffizienten:
𝐻𝐻𝑊𝑊𝑊𝑊𝑔𝑔𝑊𝑊 ≤ 𝜇𝜇𝑚𝑚𝑊𝑊𝑔𝑔 × 𝑉𝑉𝑃𝑃𝑧𝑧 𝑉𝑉𝑃𝑃𝑧𝑧 = 105.50 𝑘𝑘𝑘𝑘 𝐻𝐻𝑊𝑊𝑊𝑊𝑔𝑔𝑊𝑊 = 15 kN 15 𝜇𝜇𝑚𝑚𝑊𝑊𝑔𝑔 = = 0.14< 𝜇𝜇1𝑔𝑔𝑔𝑔𝑔𝑔𝑔𝑔𝑔𝑔 Damit ist der Nachweis gegen Gleiten erf1ü0ll5t.. 5Das System kann unter der angesetzten horizontalen Windbeanspruchung als ausreichend standsicher gegen Gleiten beurteilt werden.
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2.2.2 Überprüfung Kippen Die Kräfte zwischen Rumpf und Lagerbock werden über Reibung übertragen. Die eingesetzten Materialien, insbesondere der Neoprengummi konnten im Rahmen der Begutachtung nicht detailliert spezifiziert werden. Im Rahmen der Ausführung ist deshalb ein Reibversuch mit den vorhandenen Materialien durchzuführen, um den tatsächlichen Widerstand zu ermitteln. Im Folgenden werden die minimal erforderlichen Gleitreibungsbeiwerte ermittelt. Darauf wird ein Sicherheitszuschlag von 30% wird empfohlen.
Falls keine Versuche ausgeführt werden, ist der derzeit eingelegt Neoprengummi durch eine zertifizierte Ladungssicherungsmatte mit ausreichend Reibwiderstand zu ersetzen.
Skizze Gleitpaarungen:
Ungünstigste Beanspruchung für Gleitfugen: My[kNm] N[kN] Lagerbock – Hinten Knoten 6 – LK15 64 120 Lagerbock - Vorne Knoten 8 – LK15 46 46 + 50 kN Ballast x 0.9= 91 kN
Ermittlung Minimale Reibbeiwerte:
Der Radius des Rumpfs beträgt: r=1.9 m
Reibeiwert für Lagerbock - Hinten:
𝑀𝑀 𝜏𝜏 = 𝑟𝑟
64 𝑘𝑘𝑘𝑘𝑘𝑘 𝜏𝜏 = =33.7 𝑘𝑘 𝑘𝑘 1.9 𝑘𝑘 𝐹𝐹𝐷𝐷𝑔𝑔𝐷𝐷𝐷𝐷𝐷𝐷𝐷𝐷𝑊𝑊𝐷𝐷𝑊𝑊𝑔𝑔𝑊𝑊𝑔𝑔𝑔𝑔 = 𝜏𝜏 = 33.7 𝑘𝑘 𝑘𝑘
𝐹𝐹𝐷𝐷𝑔𝑔𝐷𝐷𝐷𝐷𝐷𝐷𝐷𝐷𝑊𝑊𝐷𝐷𝑊𝑊𝑔𝑔𝑊𝑊𝑔𝑔𝑔𝑔 33.7 𝜇𝜇𝑚𝑚𝑊𝑊𝑔𝑔 = = ≅ 0.28 𝐹𝐹𝐷𝐷𝐷𝐷𝐷𝐷𝐷𝐷𝑊𝑊𝐷𝐷𝑊𝑊𝑔𝑔𝑊𝑊𝑔𝑔𝑔𝑔 120 Reibeiwert für Lagerbock - Vorne:
𝑀𝑀 𝜏𝜏 = 𝑟𝑟
46 𝑘𝑘𝑘𝑘𝑘𝑘 𝜏𝜏 = = 24 𝑘𝑘 𝑘𝑘 1.9 𝑘𝑘
𝐹𝐹𝐷𝐷𝐷𝐷𝑔𝑔𝐷𝐷𝐷𝐷𝐷𝐷𝐷𝐷𝑊𝑊𝐷𝐷𝑊𝑊𝑔𝑔𝑊𝑊𝑔𝑔𝑔𝑔 = 𝜏𝜏 = 24 𝑘𝑘 𝑘𝑘
𝐹𝐹𝐷𝐷𝐷𝐷𝐷𝐷𝐷𝐷𝐷𝐷𝐷𝐷𝐷𝐷𝐷𝐷𝐷𝐷𝑧𝑧𝐷𝐷𝐷𝐷𝐷𝐷 24 𝜇𝜇𝑚𝑚𝑊𝑊𝑔𝑔 = 𝐹𝐹𝐷𝐷𝐷𝐷𝐷𝐷𝐷𝐷𝐷𝐷𝐷𝐷𝐷𝐷𝑧𝑧𝐷𝐷𝐷𝐷𝐷𝐷 = 91 ≅ 0.26
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2.2.3 Überprüfung Abheben
Die vertikalen Auflagerreaktionen unter den Lagerböcken bleiben in allen untersuchten Lastkombinationen druckbeansprucht, wie aus den folgenden Abbildungen ersichtlich ist. Abheben einzelner Unterpallungen tritt nicht auf. Damit ist die Lagesicherheit gegen Abheben nachgewiesen.
2.3 Überprüfung der Beanspruchung der Lagerböcke des Rumpfes
2.3.1 Vorzusehende Unterpallungen Hinterer Lagerbock - max Druckbeanspruchung: RC1 : CO1 or to CO24 Isometric Support Reactions Z Result Combinations: Max and Min Values
Y
X
19.88 kN
20.53 kN 66.63 kN
13.46 kN
69.48 kN 13.71 kN 23.81 kN
79.15 kN 16.42 kN
Max P-Z: 0.00, Min P-Z: -79.15 kN
Vorderer Lagerbock - max Druckbeanspruchung: RC1 : CO1 or to CO24 Isometric Support Reactions[kN] Result Combinations: Max and Min Values Z
Y
X
50.61
41.79
50.63 37.78
41.76
37.79
Max P-Z': 0.00, Min P-Z': -50.63 kN
Die ausgewiesenen Lager sind mit Laubholzunterlagen zu bemessen und die ausgewiesenen Kräfte sind mit den zulässigen Bodenlasten abzugleichen.
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2.3.2 Ausnutzung der Lagerbockprofile Der Spannungsnachweis erfolgt durch den Vergleich der maximal auftretenden Spannung mit der Streckgrenze des jeweiligen Werkstoffs:
𝜎𝜎𝑚𝑚𝐷𝐷𝑚𝑚 = ≤ 1.0 𝑓𝑓𝑦𝑦 Für den Werkstoff ASTM A572 Grade 42 beträgt die maximale Spannung:
𝜎𝜎𝑚𝑚𝐷𝐷𝑚𝑚−𝐿𝐿𝐷𝐷𝑔𝑔𝑔𝑔𝑔𝑔𝐷𝐷𝐿𝐿𝐿𝐿𝐿𝐿−𝑉𝑉𝐿𝐿𝑔𝑔𝑔𝑔𝑔𝑔 = 91 𝑘𝑘/𝑘𝑘𝑘𝑘² 𝜎𝜎𝑚𝑚𝐷𝐷𝑚𝑚−𝐿𝐿𝐷𝐷𝑔𝑔𝑔𝑔𝑔𝑔𝐷𝐷𝐿𝐿𝐿𝐿𝐿𝐿−𝐻𝐻𝑊𝑊𝑔𝑔𝐷𝐷𝑔𝑔𝑔𝑔𝑔𝑔 = 90 𝑘𝑘/𝑘𝑘𝑘𝑘² Bei einer Streckgrenze von:
ergibt sich eine Ausnutzung von: 𝑓𝑓𝑦𝑦 = 290 𝑘𝑘/𝑘𝑘𝑘𝑘²
91 90 290= 0.31 ≤ 1.0 290= 0.31 ≤ 1.0 Die maximal auftretenden Spannungen liegen deutlich unterhalb der Streckgrenze. Der Spannungsnachweis ist erfüllt. STEEL CA1 Isometric Stresses Sigma-eqv [kN/cm2] 3.01 kN/cm^2 2.46 kN/cm^2 0.05 kN/cm^2 8.99 8 7 . . 1 3 7 5 1.54 1 k . N 61 /c m kN ^ / 2 cm^ 3 2 .16 3 k . N 1 / 3 c m kN ^ / 2 cm^2 0.04 kN/cm^2 6 5 . . 5 7 4 2 1.88 kN 1 /c .0 m 2 ^ k 2 N/cm^2 1.4 1 1 . 4 kN 8 / k c N m / ^ c 2 m^2 1.60 k 3 N .5 /c 2 m k ^ N 2 /c 0 m .0 ^ 4 2 kN/cm^2 1.48.910 kN/Zcm^2 1.85 kN/cm^2 0.17 kN/cm^2 1.83 kN/cm^2 3.02 kN/cm^2 0.03 kN/cm^2 4.08 0.07 kYN/cm^2 0.04 kN/cm^2 2 0 . . 2 8 4 3 k k N N / / c c m m ^ ^ 2 2 0.85 kN/cm^2 1.91 kN/cm^2 3 0 .2 .0 7 3 kN/cm^2 2.05 kN/cm^2 2.13 kN/cm^2 7.49 kN/cm^2 1.87 kN/cm^2 0.04 kN/cm^2 2.45 X 0.11 kN/cm^2 0.11 kN/cm^2 1.32 kN/cm^21.12 kN/cm^2 0.04 kN/cm^2 1.63 0.25 kN/cm^2 0.71 kN/cm^2 0.40 kN/cm^22.53 kN/cm^2 1.12 kN/cm^2 1.93 kN/cm^2 0.82 1.27 kN/cm^2 0.31 kN/cm^2 7.88 kN/cm^2 0.00 0.02 kN/cm^2 1.88 kN/cm^2 2.37 kN/c 0 m .1 ^ 3 2 kN 0 / . c 3 m 1 ^ k 2 N/cm^2 0.31 kN/cm^2 2.21 kN/cm^2 0.02 kN/cm^2 Max : 8.99 1.18 kN/cm^2 0.11 kN/cm^2 2.13 kN/cm^2 Min : 0.00 0.67 kN/cm^2 0.04 kN/cm^2 8.99 kN/cm^2 0.82 kN/cm^2 0.16 kN/cm^2 0.32 kN/cm^2 1.52 kN/cm^2
0.03 kN/cm^2 Max Sigma-eqv: 8.99, Min Sigma-eqv: 0.00 [kN/cm2] STEEL CA1 Isometric Stresses Sigma-eqv [kN/cm2]
9.06 9.06 8.24 6.00 2.83 7.41 4.60 0.74 0.30 2.61 6 5 4 4 3 2 1 0 0 . . . . . . . . . 5 9 1 2 4 6 8 0 7 9 4 2 9 7 5 2 0 7 6 0 .6 . Z 0 7 3 3 X .2 0 0 7 . . 1 1 Y 6 1 0 7 . 2 1 6 . . 3 . 7 1 8 6 0 0 4 4 . 4 5 . 4 . 1 2 0 . 5 3 0 2 0 . 2 2 1 . 5 7 .2 1 7 2 .3 1 5 .72 4.2 0 0 9 . . 8 6 9 7 1.4 1 5 . 1 0 1 . 9 . 7 2 4 7 7 . 4 5 7 6 . . . 2 7 2 0 0 3 3 6 0 1 . 5 7 . . 2 . 0 3 1 2 1 1 7 3 . 9 . . 5 4 8 8 . 5 2 5 2 1 1 . 4 0 . 2 4 2 1 1 7 4 . 7 6 . . . . 1 1 2 2 6 0 8 5 3 3 1 . 5 7 0 0 . . 0 3 . . 2 1 7 7 3 4 8 . 5 5 4 8 .4 . 5 1 2 2 9 3 . 4 . 2 5 0 . 1 2 2 6 2 . 4 . 9 . 0 . 1 3 3 8 8 4 7 8 . 0 2 0 0 2 . 0 . . . 7 7 7 8 4 5 2 4 4 2 .4 .2 0 2 4 .92 4 0 0 0 0 . . . . 2 . 3 2 3 0 0 0 6 7 4 3.40 0.20 1.79 1.095.06 M M a in x : : 9 0 . .0 0 0 6 0.511.58 0.95 0.84 0.911.84 2.25 3.41
0.03
Max Sigma-eqv: 9.06, Min Sigma-eqv: 0.00 [kN/cm2]
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2.4 Verbindung Höhenruder zu Rumpf Die Höhenruder sind derzeit nicht am Rumpf montiert. Die Verbindung erfolgt mit 5 Stahl- Bolzen, Durchmesser min. 20mm. Die Höhenruder sollen mit allen Originalbolzen am Rumpf befestigt werden. Die Auslegung der Anschlüsse erfolgte für den Flugbetrieb, bei dem vielfache Lasten im Vergleich zu den erwarteten Eigengewichten als Exponat auftreten.
2.5 Vergleich aktueller Nutzlasten mit „früheren Nutzlasten“
Gemäß dem vorliegenden Handbuch und der Beschriftung in der Kabine wurden als Fracht folgende Lasten zugelassen:
Pallettengröße: 125 x 88 inches => 3.175m x 2.235m Fläche: 11000 inch² bzw. 7.1m² Maximale Palettenlast: 3625 kg (20260609_113146.jpg)
Erlaubtes Palletten-Flächengewicht: NL = 36.25/7.1 = 5.1 kN/m² PAL
Gem. Kapitel 1.6.2 zukünftige Nutzlast: NL = AL + qk = 2.0 kN/m² NEU MAX
Da die Kabine zukünftig mit max. 2.0/5.1 => 39% der ursprünglich zugelassenen Pallettenlast benutzt wird ist der Nachweis der sicheren Verteilung der Personen- und Ausbaulast erbracht.
Am Rumpf wurden keine offensichtlichen Mängel festgestellt, die darauf schließen lassen, dass die ursprüngliche Lastableitung nicht mehr gewährleistet ist.
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2.6 Kabinenboden Der Kabinenboden ist derzeit mit Verankerungsschienen in Kabinenlängsrichtung im Abstand von 50cm ausgestattet. Darauf waren auch die Originalsitze montiert. Zwischen den Schienen sind dünne Füllbleche angeordnet, die mit einem tragfähigen Boden belegt werden sollen.
Es wird empfohlen hierzu Aluminium Sandwichplatten Metawell auszuführen. Es handelt sich um Leichtbauplatten die zu 100% aus Aluminium bestehen, was hinsichtlich Eigengewichtes und Feuerwiderstandsklasse vorteilhaft ist.
Vorgeschlagenes Produkt: Bezeichnung: hl 10-03-10 hl / H15 Gesamtdicke: t=15mm Flächengewicht: 7,3 kg/m² Datenblatt: siehe Annex D
Nachweis:
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2.7 Empfehlung zu QC-Frachttür Die Frachttür konnte im geschlossenen Zustand begutachtet werden.
Es besteht der Wunsch die Frachttür im Rahmen der Ausstellung für den Zugang der Besucher zu öffnen. Dies kann erfolgen, wenn die Befestigung entlang der Türoberkante in den Original- Scharnieren erfolgt. Des Weiteren ist eine Abstützung des angehobenen Türflügels mittels zwei vertikaler Stützen zum Boden vorzusehen. Die Stützen sind zur Lagesicherung mit dem Boden und der Frachttür kraftschlüssig zu verbinden.
2.8 Empfehlung zu Rampe an Frachttür Es besteht der Wunsch das Flugzeug durch die Frachttür mittels einer Rampe betretbar auszuführen.
Um die Stabilität des Flugzeugkörpers nicht ungünstig zu beeinflussen, sollte eine Rampe selbsttragend ausgeführt werden. Die Rampe sollte das oberste Podest auf der gleichen Höhe wie der finale Flugzeugboden haben. Als fugenfreier Übergang sollte ein Schleppblech angeordnet werden, das nicht mehr als 10cm zwischen Rampe und Flugzeug überbrückt.
3 Tragfläche
3.1 Lagerung im Behelf für den Transport Siehe auch „RH Wing packing.pdf
Die Tragfläche im Transportbehelf war mit Spanngurten verspannt. Diese Lagesicherungen wurden bei der Begutachtung entspannt. Es konnte kein Abheben oder eine Lageänderung festgestellt werden. Es wird deshalb empfohlen die Tragfläche im finalen Zustand an den zwei gelb markierten Stellen zu Stützen.
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3.2 Vorschlag für Unterkonstruktion Tragfläche in der Ausstellung Die Tragfläche soll auf zwei Böcke aus biegesteif verbundenen Stahlprofilen gelagert werden. Jeder Bock soll auf Fz=32 kN bemessen werden. Die Bemessungskräfte Fx und Fy sollen mit 20% von Fz angenommen werden. Die Bockabmessungen L x B x H sollen so gewählt werden, dass die Tragfläche final horizontal liegt.
Übersicht Skizze Lagerbock:
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4 Triebwerk
4.1 Lagerung im Behelf für den Transport Derzeit liegt das Triebwerk temporär gepolstert auf zwei Palletten.
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4.2 Vorschlag für Unterkonstruktion Triebwerk in der Ausstellung Das Triebwerk soll auf einem Doppelbock aus biegesteif verbundenen Stahlprofilen gelagert werden. Jeder Bock soll auf Fz=16 kN bemessen werden. Die Bemessungskräfte Fx und Fy sollen mit 20% von Fz angenommen werden. Die Bockabmessungen sollen so gewählt werden, dass das Triebwerk final horizontal liegt.
Übersicht Skizze Lagerbock:
Triebwerk
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5 Seitenruder-Surrogat
5.1 Konstruktiver Vorschlag für das Anbringen des Seitenruder Das Seitenruder ist derzeit nicht am Rumpf montiert. Die Verbindung erfolgt mit 6 Stahl-Bolzen, Durchmesser min. 30mm.
Das Seitenruder-Surrogat soll mit allen Originalbolzen am Rumpf befestigt werden. Die Auslegung der Anschlüsse erfolgte für den Flugbetrieb, bei dem vielfache Lasten im Vergleich zu den erwarteten Eigengewichten als Exponat auftreten.
5.2 Mögliches Eigengewicht Für die Stabilitätsuntersuchung wurde ein Eigengewicht des Seitenruder-Surrogats von bis zu 7.5 kN angenommen. Dies soll auch nicht überschritten werden.
6 Zusammenfassung Das Flugzeug kann innerhalb der erwähnten Rahmenbedingungen als begehbares Exponat genutzt werden. Die derzeit installierten Lagerböcke des Rumpfes können dafür benutzt werden. Die derzeit installierten Sicherungsgurte können nach der Bauphase abgebaut werden.
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7 Annex
7.1 Annex A – Dokumentation numerische Analyse
7.2 Annex B – Grundlagen
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7.3 Annex C – Fotodokumentation
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7.4 Annex D – Vorschlag Fußboden
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