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KAISER GEOTECHNIK AUF DEM KESSLING 6D 56414 NIEDERAHR Untersuchungen
Beratung Gutachten
Verbandsgemeindeverwaltung Selters Fachbereich 4 / Eigenbetriebe Wasser/Abwasser Umwelt Baugrund Am Saynbach 5 - 7
Hydrogeologie
56242 Selters
13.08.2026
Geotechnischer
Bericht
zum Bauvorhaben
Erschließung
Neubaugebiet „Pläthchen“
F r e i r a c h d o r f
Proj.-Nr. 26198
Kaiser Geotechnik GmbH Auf dem Kessling 6d 56414 Niederahr Amtsgericht Montabaur HRB 5078 Nassauische Sparkasse Dipl.-Geologe Dr. Gerd Kaiser Vor dem Wald 19 56379 Winden Geschäftsführer: BLZ 510 500 15 Beratender Ingenieur Telefon 02602 – 94952 – 0 Dipl.-Geologe Dr. Gerd Kaiser Konto-Nr. 546 013 340 Dipl.-Geologe Thilo Born Telefax 02602 – 94952– 59 Dipl.-Geologe Thilo Born e-mail: info@kaiser-geotechnik.de
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1.0 Allgemeines
Die Verbandsgemeindewerke Selters erteilte den Auftrag, geotechnische Untersuchungen zur geplanten Erschließung des Neubaugebietes „Pläthchen“ in Freirachdorf durchzuführen.
Auf der Grundlage der Untersuchungsergebnisse sind geotechnische Hinweise zur Ausführung der Erschließungsarbeiten zusammenzustellen.
2.0 Unterlagen
Bebauungsplan (RU-Plan)
Ergebnisse der Kleinbohrungen
Ergebnisse bodenmechanischer Felduntersuchungen
Bodenanalysen gemäß TR LAGA und EBV
Bodenklassifizierung nach DIN 18 196
Homogenbereiche nach DIN 18 300
3.0 Situation
Die Verbandsgemeindewerke Selters und die Ortsgemeinde planen die Erschließung des Neu- baugebietes „Pläthchen“ in Freirachdorf.
Das Projektareal schließt sich im Nordosten an die bestehende Ortslage von Freirachdorf an und liegt in einem derzeit landwirtschaftlich genutzten Gelände.
Vorgesehen ist eine bogenförmigen Erschließungsstraße, die an die zwei bestehenden Straßen „Lerchenweg“ und „Meisenweg“ anschließt.
Die Lage des Erschließungsgebietes geht aus dem Übersichtsplan 1 : 500 (Anlage 1) hervor.
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4.0 Durchgeführte Untersuchungen
Zur Erkundung der allgemeinen Baugrundsituation sowie zur Probenahme wurden folgende Bo- denaufschlüsse ausgeführt:
Kleinbohrungen (Ø 80/50 mm) RKS 1 - RKS 4
Die Ansatzpunkte der Bohrungen sind in dem Lageplan 1 : 500 (Anlage 1) gekennzeichnet.
Die Ergebnisse der ingenieurgeologischen Aufnahmen der Bohrkerne sind in Profilen im Maßstab 1 : 25 in Anlehnung an DIN 4023 (Anlage 2.1) dargestellt.
Das „Baugrundmodell“ mit Zuordnung der Baugrundschichten in Homogenbereiche ist in einem geotechnischen Systemschnitt in der Anlage 2.2 visualisiert.
Aus den baurelevanten Horizonten der Bodenaufschlüsse wurde Bodenproben entnommen und auf der Grundlage bodenmechanischer Feld- und Laborversuche gemäß DIN 18 196 eingestuft.
Zusätzlich erfolgte eine Einordnung in die Bodenklassen nach DIN 18 300.
Im Hinblick auf die ordnungsgemäße Verwertung / Entsorgung von Bodenaushub wurde zur Feststellung möglicher Bodenbelastungen orientierend eine Übersichtsanalyse nach TR LAGA Parameterliste Boden und auf die Materialwerte der Ersatzbaustoffverordnung (kurz „EBV“) un- tersucht.
Die vollständigen Prüfberichte des Laboratoriums gehen aus Anlage 3 hervor.
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5.0 Untersuchungsergebnisse
5.1 Geologisch - hydrogeologische Verhältnisse
Erkenntnisse zur Untergrundsituation liegen anhand geologischer Karten, aus Bodenuntersu- chungen im näheren Umfeld sowie aus den aktuell im Untersuchungsareal ausgeführten Boden- aufschlüssen vor.
Hiernach zeigt sich folgendes Bild der geologisch-hydrogeologischen Situation:
Die Basis des Geländes wird von paläozoischen Felsgesteinen eingenommen. Dabei handelt es sich vorrangig um eine unterdevonische Wechsellagerung aus Ton-, Silt- und Sandstein.
Über dem paläozoischen Sockel lagert eine Decke aus Lockergesteinen des Quartärs in Form von Hangschutt und Lehm.
Als oberstes Schichtglied liegt Oberboden auf.
5.1.1 Oberboden
Als oberstes Schichtglied der natürlichen Bodenabfolge wurde im landwirtschaftlich genutzten Gelände humoser Oberboden von brauner Färbung angetroffen.
Die Schichtstärke schwankt an den Bohrpunkten zwischen zu ca. 10 cm und 50 cm.
5.1.2 Lehm
Im Liegenden des Oberbodens wurde braun gefärbter Verwitterungslehm erbohrt.
Der Lehm zeigt vornehmlich die Kornzusammensetzung eines schwach tonigen, sandigen Schluffs.
Die Konsistenz war zum Zeitpunkt der Baugrunderkundung oberflächennah vorwiegend steifplas- tisch.
Erdbautechnisch ist der Lehm als stark wasser- und frostempfindlicher Boden zu klassifizieren.
Er neigt bei Wasserkontakt und dynamischer Beanspruchung zu einer raschen Konsistenzände- rung, d.h. zum Aufweichen.
Die Schichtstärke des Lehms variiert im Untersuchungsgebiet und wurde in den Bodenaufschlüs- sen zwischen ca. 0,5 m und rd. 1,7 m nachgewiesen.
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5.1.3 Hangschutt
Im Liegenden des Lehms folgen Hangschuttsedimente von brauner Farbe.
Der Boden repräsentiert die teils umgelagerten, teils in situ verbliebenen Verwitterungsprodukte der den Untergrund aufbauenden unterdevonischen Sedimentgesteine.
Von der Kornzusammensetzung handelt es sich vorwiegend um einen lokal schwach tonigen, sandigen, schluffigen Kies.
Die Lagerung der Hangschuttpartien mit korngestütztem Grobkornanteil ist auf der Grundlage der festgestellten Bohrwiderstände als mitteldicht einzustufen.
Die Wasserempfindlichkeit ist in Abhängigkeit vom Feinkornanteil als mittel bis hoch zu klassifi- zieren.
Die Schichtstärke der Baugrundeinheit wurde in den Bohrungen mit 0,7 m bis 1,8 m konstatiert.
5.1.4 Festgestein
Die Basis des Untersuchungsareals wird von unterdevonischen Sedimentgesteinen eingenom- men. Es handelt sich um eine Wechselfolge aus Ton-, Silt- und Sandstein.
Die Hangendgrenze des in einer Vielzahl der Bohrungen bereits deutlich strukturierten Felsge- steins wurde in den Bohrungen bei ca. 2,4 m bzw. 2,9 m unter Gelände festgestellt.
Die zu den veränderlich festen Gesteinen zählenden Schiefer sind in der Hangendzone verwittert bis zersetzt. Erfahrungsgemäß nimmt der Verwitterungsgrad zum Liegenden sukzessive ab und es erfolgt ein allmählicher Übergang vom stark verwitterten bis hin zum angewitterten und fri- schen Gestein.
Insbesondere in stärker gestörten Zonen ist auch in größeren Tiefen noch eine intensivere Ver- witterung und Zerlegung zu erwarten.
Ingenieurgeologisch sind die relativ milden Schiefer und mürben Sandsteine im Gegensatz zu möglichen silikatisch verfestigten, quarzitischen Lagen als veränderlich festes, vergleichsweise stark verwitterungsanfälliges Gestein einzustufen.
Die einaxialen Druckfestigkeiten (q ) liegen nach Erfahrungswerten überwiegend in folgender u Größenordnung:
stark entfestigt q = 1 - 5 MPa u mäßig entfestigt q = 5 - 25 MPa u
Mit deutlich zunehmender Tiefe ist im schwach verwitterten bis frischen Schiefer mit Druckfestig- keiten von q = 25 - 50 MPa zu rechnen. u
Höhere Gesteinshärten (q >50 MPa) sind erfahrungsgemäß in nicht auszuschließenden quarziti- u sch gebundenen Zwischenlagen sowie quarzitisch gebundenen Sandsteinen zu erwarten.
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5.2 Wasserverhältnisse
Grundwasser wurde zum Zeitpunkt der Geländearbeiten nicht angetroffen.
Insbesondere in und nach Perioden mit höheren Niederschlagsraten ist erfahrungsgemäß aller- dings mit oberflächennahem Hanggrundwasser (Schichtwasser, Stauwasser) zu rechnen. Dieses zirkuliert vornehmlich im Hangschutt sowie in den Trennfugen des Festgesteins.
Das tiefere geschlossene Grundwasser ist erst in den Trennfugen der devonischen Sedimentge- steine zu erwarten, die hydrogeologisch als Kluftgrundwasserleiter einzustufen sind.
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6.0 Umweltgeologische Untersuchungen
6.1 Bodenanalysen
Im Hinblick auf die Verwertung / Entsorgung möglicherweise als Aushub im Zuge der Baumaß- nahme vom Standort zu verbringender bzw. im Rahmen der Baumaßnahme wieder vor Ort zu verwertender Bodenmassen wurden aus den dominierenden Baugrundeinheiten eine Boden- mischprobe (MP 26198/1) gebildet und einer orientierenden Übersichtsanalytik gemäß den Tech- nischen Regeln der LAGA Parameterliste Boden zugeführt.
Die Einzelproben und die Zusammenstellung der Mischprobe ist in den Bohrprofilen der Anlage 2.1 ersichtlich.
Zur Übersicht und Einstufung werden die Untersuchungsergebnisse in den nachfolgenden Tabel- len den Zuordnungswerten der TR Boden (Fassung 11/2004) gegenübergestellt.
Zu einer möglichen Verwertung von Bodenmaterial in bodenähnlichen Anwendungen, d.h. eines uneingeschränkten Einbaus (Einbauklasse 0), sind in den Tab. 1.1 und 1.2 die Feststoff- und Eluatkonzentrationen im Vergleich zu den LAGA-Zuordnungswerten aufgelistet.
Aufgrund ihrer Kornzusammensetzung und Schluffanteile wurde die Mischprobe nach den bo- denartspezifischen Zuordnungswerten nach „Lehm / Schluff“ beurteilt.
Hinsichtlich der vollständigen Bodenanalysen wird auf die in der Anlage 4 beigefügten Prüfberich- te des Laboratoriums chemlab Gesellschaft für Analytik und Umweltberatung mbH verwiesen.
Tab. 1.1: Ergebnisse Bodenanalysen mit Zuordnungswerten für die Verwendung in bodenähnlichen Anwendungen (Feststoffgehalte im Bodenmaterial)
| Parameter | Dimension | Wert | LAGA-Zuordnungswerte | |||||||||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Probe | Z 0 (Sand) | Z 0 | Z 0 (Ton) | Z 0* 1) | ||||||||||||||||
| MP 26198/1 | (Lehm/ | |||||||||||||||||||
| Schluff) | ||||||||||||||||||||
| Arsen | mg/kg TS | 7,0 | 10 | 15 | 20 | 15 2) | ||||||||||||||
| Blei | mg/kg TS | 13,0 | 40 | 70 | 100 | 140 | ||||||||||||||
| Cadmium | mg/kg TS | 0,11 | 0,4 | 1 | 1,5 | 1 3) | ||||||||||||||
| Chrom (ges.) | mg/kg TS | 15,2 | 30 | 60 | 100 | 120 | ||||||||||||||
| Kupfer | mg/kg TS | 11,4 | 20 | 40 | 60 | 80 | ||||||||||||||
| Nickel | mg/kg TS | 24,2 | 15 | 50 | 70 | 100 | ||||||||||||||
| Thallium | mg/kg TS | u.d.B. | 0,4 | 0,7 | 1 | 0,7 4) | ||||||||||||||
| Quecksilber | mg/kg TS | 0,03 | 0,1 | 0,5 | 1 | 1 | ||||||||||||||
| Zink | mg/kg TS | 33,3 | 60 | 150 | 200 | 300 | ||||||||||||||
| TOC | Masse-% | 0,08 | 0,5 (1,0) 5) | 0,5 (1,0) 5) | 0,5 (1,0) 5) | 0,5 (1,0) 5) | ||||||||||||||
| EOX | mg/kg TS | u.d.B. | 1 | 1 | 1 | 1 6) | ||||||||||||||
| KW | mg/kg TS | 18 | 100 | 100 | 100 | 200 (400) 7) | ||||||||||||||
| BTX | mg/kg TS | u.d.B. | 1 | 1 | 1 | 1 | ||||||||||||||
| LHKW | mg/kg TS | u.d.B. | 1 | 1 | 1 | 1 | ||||||||||||||
| PCB6 | mg/kg TS | u.d.B. | 0,05 | 0,05 | 0,05 | 0,1 | ||||||||||||||
| PAK16 | mg/kg TS | u.d.B. | 3 | 3 | 3 | 3 | ||||||||||||||
| Benzo(a)pyren | mg/kg TS | u.d.B. | 0,3 | 0,3 | 0,3 | 0,6 |
- maximale Feststoffgehalte für die Verfüllung von Abgrabungen unter Einhaltung bestimmter Randbedingungen (siehe “Aus- nahmen von der Regel“ für die Verfüllung von Abgrabungen in Nr. II.1.2.3.2)
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- Der Wert 15 mg/kg gilt für Bodenmaterial der Bodenarten Sand und Lehm/Schluff. Für Bodenmaterial der Bodenart Ton gilt der Wert 20 mg/kg
- Der Wert 1 mg/kg gilt für Bodenmaterial der Bodenarten Sand und Lehm/Schluff. Für Bodenmaterial der Bodenart Ton gilt der Wert 1,5 mg/kg
- Der Wert 0,7 mg/kg gilt für Bodenmaterial der Bodenarten Sand und Lehm/Schluff. Für Bodenmaterial der Bodenart Ton gilt der Wert 1,0 mg/kg
- Bei einem C:N-Verhältnis >25 beträgt der Zuordnungswert 1 Masse-%
- Bei Überschreitung ist die Ursache zu prüfen.
- Die angegebenen Zuordnungswerte gelten für Kohlenwasserstoffverbindungen mit einer Kettenlänge von C10 bis C22. Der Gesamtgehalt, bestimmt nach E DIN EN 14039 (C10 bis C40 ), darf insgesamt den in Klammer genannten Wert nicht über- schreiten.
Tab. 1.2: Ergebnisse Bodenanalysen mit Zuordnungswerten für die Verwendung in bodenähnlichen Anwendungen (Eluatkonzentrationen im Bodenmaterial)
| Parameter | Dimension | Wert | Z 0 / Z 0* | |||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Probe | ||||||||||
| MP 26198/1 | ||||||||||
| pH-Wert | - | 7,52 | 6,5-9,5 | |||||||
| Leitfähigkeit | µS/cm | 10 | 250 | |||||||
| Chlorid | mg/l | u.d.B. | 30 | |||||||
| Sulfat | mg/l | u.d.B. | 20 | |||||||
| Cyanid | µg/l | u.d.B. | 5 | |||||||
| Arsen | µg/l | u.d.B. | 14 | |||||||
| Blei | µg/l | u.d.B. | 40 | |||||||
| Cadmium | µg/l | u.d.B. | 1,5 | |||||||
| Chrom (ges.) | µg/l | u.d.B. | 12,5 | |||||||
| Kupfer | µg/l | u.d.B. | 20 | |||||||
| Nickel | µg/l | u.d.B. | 15 | |||||||
| Quecksilber | µg/l | u.d.B. | < 0,5 | |||||||
| Zink | µg/l | u.d.B. | 150 | |||||||
| Phenolindex | µg/l | u.d.B. | 20 |
Einstufungsrelevant erhöht ist kein Parameter. Zusammenfassend ist die untersuchte Bodenqua- lität gemäß den TR LAGA wie folgt einzustufen:
MP 26198/1 natürliche Böden Z 0
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6.2 Bodenanalysen gemäß EBV
Zur Übersicht und Einstufung werden die Untersuchungsergebnisse der Mischprobe (MP 26198/1) in der nachfolgenden Tabelle 2 den Materialwerten für Bodenmaterial und Baggergut gemäß EBV im Feststoff und Eluat gegenübergestellt.
Aufgrund ihrer Kornzusammensetzungen und Schluffanteile wurde die Mischprobe nach den bo- denartspezifischen Zuordnungswerten nach „Lehm / Schluff“ beurteilt.
Tab. 2: Ergebnisse Bodenanalyse mit Materialwerten für Bodenmaterial 1) und Baggergut gemäß EBV
| Analysenwerte | Materialwerte | |||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Parameter | Einheit | Probe | BM-0 | BM-0 | BM-0 | |||||
| MP 26198/1 | Sand | Lehm, | Ton | BM-0* 3) | BM-F0* | BM-F1 | BM-F2 | BM-F3 | ||
| Schluff | ||||||||||
| Feststoff | ||||||||||
| Arsen | mg/kg | 7,0 | 10 | 20 | 20 | 20 | 40 | 40 | 40 | 150 |
| Blei | mg/kg | 13,0 | 40 | 70 | 100 | 140 | 140 | 140 | 140 | 700 |
| Cadmium | mg/kg | 0,11 | 0,4 | 1 | 1,5 | 1 6) | 2 | 2 | 2 | 10 |
| Chrom, ges. | mg/kg | 15,2 | 30 | 60 | 100 | 120 | 120 | 120 | 120 | 600 |
| Kupfer | mg/kg | 11,4 | 20 | 40 | 60 | 80 | 80 | 80 | 80 | 320 |
| Nickel | mg/kg | 24,2 | 15 | 50 | 70 | 100 | 100 | 100 | 100 | 350 |
| Quecksilber | mg/kg | 0,03 | 0,2 | 0,3 | 0,3 | 0,6 | 0,6 | 0,6 | 0,6 | 5 |
| Thallium | mg/kg | u.d.B. | 0,5 | 1,0 | 1,0 | 1,0 | 2 | 2 | 2 | 7 |
| Zink | mg/kg | 33,3 | 60 | 150 | 200 | 300 | 300 | 300 | 300 | 1.200 |
| TOC | M% | 0,08 | 1 7) | 1 7) | 1 7) | 1 7) | 5 | 5 | 5 | 5 |
| KW (C10 - C22) | mg/kg | u.d.B. | - | - | - | 300 | 300 | 300 | 300 | 1.000 |
| KW (C10 - C40) | mg/kg | 18 | - | - | - | 600 | 600 | 600 | 600 | 2.000 |
| PAK16 10) | mg/kg | u.d.B. | 3 | 3 | 3 | 6 | 6 | 6 | 9 | 30 |
| Benzo(a)pyren | mg/kg | u.d.B. | 0,3 | 0,3 | 0,3 | - | - | - | - | - |
| PCB6 u. PCB-118 | mg/kg | u.d.B. | 0,05 | 0,05 | 0,05 | 0,1 | 0,15 13) | 0,15 13) | 0,15 13) | 0,5 13) |
| EOX 11) | mg/kg | u.d.B. | 1 | 1 | 1 | 1 | 3 13) | 3 13) | 3 13) | 10 13) |
| Eluat | ||||||||||
| pH-Wert 4) | - | 7,85 | - | - | - | - | 6,5 - 9,5 | 6,5 - 9,5 | 6,5 - 9,5 | 5,5 - 12,0 |
| Leitfähigkeit 4) | µS/cm | 18 | - | - | - | 350 | 350 | 500 | 500 | 2.000 |
| Sulfat | mg/l | 3 | 250 5) | 250 5) | 250 5) | 250 5) | 250 5) | 450 | 450 | 1.000 |
| Arsen | µg/l | u.d.B. | - | - | - | 8 (13) | 12 | 20 | 85 | 100 |
| Blei | µg/l | u.d.B. | - | - | - | 23 (43) | 35 | 90 | 250 | 470 |
| Cadmium | µg/l | u.d.B. | - | - | - | 2 (4) | 3,0 | 3,0 | 10 | 15 |
| Chrom, ges. | µg/l | 7 | - | - | - | 10 (19) | 15 | 150 | 290 | 530 |
| Kupfer | µg/l | u.d.B. | - | - | - | 20 (41) | 30 | 110 | 170 | 320 |
| Nickel | µg/l | u.d.B. | - | - | - | 20 (31) | 30 | 30 | 150 | 280 |
| Quecksilber 12) | µg/l | u.d.B. | - | - | - | 0,1 | 0,1 12) | 0,1 12) | 0,1 12) | 0,1 12) |
| Thallium 12) | µg/l | u.d.B. | - | - | - | 0,2 (0,3) | 0,2 (0,3) 12) | 0,2 (0,3) 12) | 0,2 (0,3) 12) | 0,2 (0,3) 12) |
| Zink | µg/l | u.d.B. | - | - | - | 100 (210) | 150 | 160 | 840 | 1.600 |
| PAK15 9) | µg/l | u.d.B. | - | - | - | 0,2 | 0,3 | 1,5 | 3,8 | 20 |
| Naphth. u. Methyl- | u.d.B. | |||||||||
| µg/l | - | - | - | 2 | - | - | - | - | ||
| naphthaline, ges. | ||||||||||
| PCB6 u. PCB-118 | µg/l | u.d.B. | - | - | - | 0,01 | 0,02 13) | 0,02 13) | 0,02 13) | 0,04 13) |
- Die Materialwerte gelten für Bodenmaterial und Baggergut mit bis zu 10 Vol.-% (BM und BG) oder bis zu 50 Vol.-% (BM-F und BG- F) mineralischer Fremdbestandteile im Sinne von BBodSchV § 2 Nummer 8 mit nur vernachlässigbaren Anteilen an Störstoffen im Sinne von BBodSchV § 2 Nummer 9. Bodenmaterial der Klasse BM-0 und Baggergut der Klasse BG-0 erfüllen die wertbezogenen Anforderungen an das Auf- oder Einbringen gemäß BBodSchV § 7 Absatz 3. Bodenmaterial der Klassen BM-0 und Baggergut der Klasse BG-0 Sand erfüllen die wertbezogenen Anforderungen an das Auf- oder Einbringen gemäß BBodSchV § 8 Absatz 2. Bo- denmaterial der Klasse BM-0* und Baggergut der Klasse BG-0* erfüllen die wertbezogenen Anforderungen an das Auf- oder Ein- bringen gemäß BBodSchV § 8 Absatz 3 Nummer 1.
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- Bodenarten-Hauptgruppen gemäß Bodenkundlicher Kartieranleitung, 5. Auflage, Hannover 2009 (KA 5); stark schluffige Sande, lehmig-schluffige Sande und stark lehmige Sande sowie Materialien, die nicht bodenartspezifisch zugeordnet werden können, sind entsprechen der Bodenart Lehm, Schluff zu bewerten.
- Die Eluatwerte in Spalte „BM-0*“ sind mit Ausnahme des Eluatwertes für Sulfat nur maßgeblich, wenn für den betreffenden Stoff der jeweilige Feststoffwert nach Spalte „BM-0“ überschritten wird. Der Eluatwert für PAK15 und Naphthalin und Methylnaphthaline, ge- samt, ist maßgeblich, wenn der Feststoffwert für PAK16 nach Spalte „BM-0“ überschritten wird. Die in Klammern genannten Werte gelten jeweils bei einem TOC-Gehalt von ≥ 0,5%.
- Stoffspezifischer Orientierungswert; bei Abweichungen ist die Ursache zu prüfen.
- Bei Überschreitung des Wertes ist die Ursache zu prüfen. Handelt es sich um naturbedingt erhöhte Sulfatkonzentrationen, ist eine Verwertung innerhalb der betroffenen Gebiete möglich. Außerhalb dieser Gebiete ist über die Verwertungseignung im Einzelfall zu entscheiden.
- Der Wert 1 mg/kg gilt für Bodenmaterial der Bodenarten Sand und Lehm, Schluff. Für Bodenmaterial der Bodenart Ton gilt der Wert 1,5 mg/kg.
- Bodenmaterialspezifischer Zuordnungswert. Der TOC-Gehalt muss nur bei Hinweisen auf erhöhte Gehalte nach den Untersu- chungsverfahren in Anlage 5 bestimmt werden. § 6 Absatz 11 Satz 2 und 3 der BBodSchV ist entsprechend anzuwenden. Beim Einbau sind Volumenbeständigkeit und Setzungsprozesse zu berücksichtigen.
- Die angegebenen Werte gelten für Kohlenwasserstoffverbindungen mit einer Kettenlänge von C10 bis C22. Der Gesamtgehalt, be- stimmt nach DIN EN 14039 „Charakterisierung von Abfällen – Bestimmung des Gehaltes an Kohlenwasserstoffen von C10 bis C40 mittels Gaschromatographie“, Ausgabe Januar 2005 darf insgesamt den in Klammern genannten Wert nicht überschreiten.
- PAK15: PAK16 ohne Naphthalin und Methylnaphthaline.
- PAK16: stellvertretend für die Gruppe der polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoff (PAK) werden nach der Liste der US- amerikanische Umweltbehörde, Environmental Protection Agency (EPA), 16 ausgewählte PAK untersucht: Acenaphthen, Acenaph- thylen, Anthracen, Benzo[a]anthracen, Benzo[a]pyren, Benzo[b]fluoranthen, Benzo[g,h,i]perylen, Benzo[k]fluoranthen, Chrysen, Di- benzo[a,h]anthracen, Fluoranthen, Fluoren, Indeno[1,2,3-cd]pyren, Naphthalin, Phenanthren und Pyren.
- Bei Überschreitung der Werte sind die Materialien auf fallspezifische Belastungen zu untersuchen.
- Bei Quecksilber und Thallium ist für die Klassifizierung in die Materialklassen BM-F0*/BG-F0*, BM-F1/BG-F1, BM-F2/BG-F2, BM- F3/BG-F3 der angegebene Gesamtgehalt maßgeblich. Der Eluatwert der Materialklasse BM-0*/BG0* ist einzuhalten.
- Materialwerte aus Anlage 1 Tab. 4 (Zusätzliche Materialwerte für spezifische Belastungsparameter) gem. EBV
Zusammenfassend ist das untersuchte Bodenmaterial der Mischprobe MP 26198/1 aufgrund der Befunde gemäß EBV als BM-0 einzustufen.
Nach der Abfallverzeichnis-Verordnung (AVV) ergibt sich der AVV-Schlüssel 17 05 04.
Ergänzende Hinweise
Im Hinblick auf die Verwertung / Entsorgung, die Lagerung und den Transport sowie die Nach- weisführung sind die Technischen Regeln der LAGA sowie die landesspezifischen Vorgaben zu beachten.
Bedingt durch die Abstände der Beprobungsstellen im Trassenverlauf können im Rahmen der Erdarbeiten möglicherweise in den Zwischenbereichen bisher verborgene, sensorisch auffällige Partien vorgefunden werden. Die im Rahmen der Baumaßnahme anfallenden Bodenmassen sind in Abhängigkeit von den Vorkenntnissen zu möglichen Belastungen und sensorischen Feststel- lungen zu separieren, bei Nachweis von oder Verdacht auf Belastungen gegen Niederschlags- wasser, Staubverwehungen und unkontrollierten Zugriff geschützt auf wasserundurchlässiger Grundfläche bereitzustellen, repräsentativ zu beproben und zu analysieren.
Auf der Basis der Untersuchungsergebnisse ist über den weiteren Verbleib der Aushubmassen zu befinden. Weiterhin ist darauf hinzuweisen, dass je nach Wahl der Verwertungs- / Entsor- gungsstellen aufgrund deren spezifischer Genehmigungsbescheide ggf. zusätzliche Parameter zu untersuchen sind. Hieraus kann sich eine andere, u. U. auch ungünstigere Bewertung erge- ben.
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7.0 Homogenbereiche
7.1 Einteilung
Für das Lösen, Laden, Fördern, Einbauen und Verdichten von Boden, Fels und sonstigen Stoffen gilt die ATV DIN 18 300 „Erdarbeiten“.
Boden und Fels sind entsprechend ihrem Zustand vor dem Lösen in Homogenbereiche einzutei- len. Hierfür sind diverse Eigenschaften und Kennwerte sowie deren ermittelte Bandbreite anzu- geben. Zusätzlich sind umweltrelevante Inhaltsstoffe bei der Einteilung in Homogenbereiche zu berücksichtigen.
Für die bei vorliegender Maßnahme angesetzte Geotechnische Kategorie 1 nach DIN 4020 sind die in nachfolgender Tabelle zusammengestellten Angaben für Boden und Fels ausreichend.
Die Angaben beruhen auf den Ergebnissen bodenmechanisch-felsmechanischer Feldversuche an Proben aus den verfügbaren Bodenaufschlüssen sowie auf Erfahrungs- und Fachliteraturwer- ten.
Tab. 3: Eigenschaften für die Homogenbereiche Boden
| Homogen- bereich | Baugrund- schicht | Bodengruppe nach DIN 18196 | Klasse nach | Anteil | Konsistenz | Lagerungsdichte | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| TR LAGA und | Steine, Blöcke | |||||||||
| EBV | (Masse.-%) | |||||||||
| I | Lehm | TL | Z 0 BM-0 | 0-10 | steif | - | ||||
| II | Hangschutt | GU* | Z 0 BM-0 | 10-30 | - | mitteldicht |
Tab. 4: Eigenschaften für den Homogenbereich Fels
| Homogen- bereich | Baugrund- schicht | Klasse | Benennung nach DIN EN ISO 14689-1 | Verwitterung u. Veränderungen, Veränderlichkeit | Trennflächenrichtung, Trennflächenabstand, Gesteinskörperform | Einaxiale Druckfestig- keit (MPa) | |||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| nach | |||||||||
| TR | |||||||||
| LAGA u. | |||||||||
| EBV | |||||||||
| III | Ton- /Siltschiefer | Z 0 BM-0 | genetische Einheit | sedimentär | mäßig – schwach verwittert, verfärbt - leicht verfärbt veränderlich | - cm-dm, plattig, schiefrig | 1 - 50 | ||
| geologische Struktur | geschiefert | ||||||||
| Mineralogie | Tonminerale | ||||||||
| Sandstein, Quarzit | Z 0 BM-0 | genetische Einheit | sedimentär | frisch nicht (- schwach) veränderlich | - dm bankig | 50 - > 200 | |||
| geologische Struktur | geschichtet | ||||||||
| Mineralogie | Quarz, Feldspäte |
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7.2 Bodenmechanische Kennwerte
Basierend auf den Ergebnissen bodenmechanischer Feldversuche sowie auf Erfahrungswerten können den am Projektstandort angetroffenen Lockergesteinen in Anlehnung an die einschlägi- gen Normen die folgenden bodenmechanischen Klassifizierungen und Kenndaten zugeordnet werden:
Tab. 5: Charakteristische Werte der Wichten und Scherparameter sowie Steifemoduln
| Homogen- | Baugrund- | Bodengruppe nach DIN 18196 | [kN/m³] | ’ | ’ | c’ | c u | E s | ||||||||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| bereich | schicht | [kN/m³] | [°] | [kN/m²] | [kN/m²] | [MN/m²] | ||||||||||||||||||
| I | Lehm | TL | 19,5-20,5 | 9,5-10,5 | 25,0-28,0 | 5-8 | 25-75 | 5-12 | ||||||||||||||||
| II | Hangschutt | GU* | 20,5-22,0 | 10,5-12,5 | 30,0-32,5 | 0-2 | - | 15-50 | ||||||||||||||||
| III | Fels stark verwittert | - | 22,0-24,0 | 12,0-14,0 | 30,0-35,0* | 10-25* | >100* | 75-200 |
[*] Ersatzscherparameter (Reibungswinkel, Kohäsion), keine Trennflächenparameter
7.3 Frostempfindlichkeit und Verdichtbarkeitsklasse
Auf der Grundlage der durchgeführten Untersuchungen ergeben sich für die in den Bohrungen angetroffenen Böden folgende Klassifizierungen zur Frostempfindlichkeit und Verdichtbarkeit:
Tab. 6: Frostempfindlichkeit und Verdichtbarkeit
| Homogen- bereich | Baugrund- schicht | Bodengruppe nach DIN 18196 | Frostempfindlichkeit nach ZTVE-StB | Verdichtbarkeitsklasse | |||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| nach | |||||||
| ZTV A-StB | |||||||
| I | Lehm | TL | F3 | V3 | |||
| II | Hangschutt | GU* | F3 | (V2) V3 |
F1=nicht frostempfindlich F2=gering bis mittel frostempfindlich F3=sehr frostempfindlich V1= gut verdichtbar V2=mäßig gut verdichtbar V3=eingeschränkt verdichtbar
Die Bodenklassen der DIN 18 300 (alt) sind hilfsweise in der Anlage 2 dargestellt. Die Bodenklassen nach DIN 18 300 „alt“ sind hilfsweise in den Bohrprofilen der Anlage 2.1 dar- gestellt.
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8.0 Geotechnische Hinweise zur Bauausführung
Im Ergebnis der durchgeführten ingenieurgeologischen Erkundung wurden für den Bereich der geplanten Erschließung des Neubaugebietes „Pläthchen“ in Freirachdorf vom Hangenden zum Liegenden folgende Baugrundschichten bzw. Homogenbereiche unterschieden:
Homogenbereich I Lehm
Homogenbereich II Hangschutt
Homogenbereich III Fels
Grundwasser wurde zum Zeitpunkt der Geländearbeiten nicht angetroffen. Darüber hinaus ist jedoch temporär mit der Ausbildung von oberflächennahen Schicht-, Stau- und Hangwassers zu rechnen (vgl. Kap. 5.2).
8.1 Erdplanum
Auf der Grundlage der gewonnenen Erkenntnisse zur Baugrundsituation sind im Rahmen der zur Profilierung erforderlichen Erdarbeiten vorrangig Lehmböden von geringer Tragfähigkeit zu erwar- ten.
Die bindigen Lockergesteine besitzen aufgrund ihrer Feinkörnigkeit eine hohe Wasser- und Frostempfindlichkeit.
Im Niveau des Erdplanums ist im Bereich von Verkehrsflächen eine Grundtragfestigkeit von E v2 45,0 MN/m² zu gewährleisten.
Dieser Wert ist in den oberflächennah anstehenden Lehmschichten erfahrungsgemäß nicht ge- geben. Insbesondere in und nach Regenperioden kann Wasserzufuhr aufgrund der hohen Was- serempfindlichkeit zu einer Aufweichung und weiteren Verringerung der ohnehin geringen Grund- tragfestigkeit führen.
In der Ausschreibung sind zur Verbesserung des Erdplanums zwingend bodenverbessernde Maßnahmen zu berücksichtigen. Im Hinblick auf zu erwartende Witterungseinflüsse wird empfoh- len, das Planum als gleichmäßige und dauerhaft tragfähige Unterlage des Straßenoberbaus her- zustellen.
Grundsätzlich kommen zur Stabilisierung sowohl Bodenaustausch gegen Grobsteinmaterial als auch eine Bodenverfestigung / -verbesserung mit Bindemitteln aus Kalk, Zement bzw. Kalk- /Zement-Gemischen (Mischbinder) in Betracht.
Da diese Bauweise ein Witterungsrisiko in der Bauphase birgt und Unterbrechungen der Bauar- beiten infolge von Niederschlägen nicht ausgeschlossen werden können, sollten diese Arbeiten vorrangig in der „trockenen Jahreszeit“ abgewickelt werden.
Es wird empfohlen, in der Ausschreibung zur Verbesserung des Erdplanums vorsorglich auch witterungsunabhängige Fremdmaterialien als Austauschmassen zu berücksichtigen.
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Für eine Stabilisierung werden grobkörnige Böden nach DIN 18 196 aus gebrochenen Natur- steinmaterialien oder bautechnisch gleichwertige und umweltverträgliche Recyclingbaustoffe der Körnung 0/100 bis 0/150 vorgeschlagen.
In Abhängigkeit von der zum Zeitpunkt der Bodenuntersuchungen überwiegend festgestellten Konsistenzen ist vorab von Mindestaustauschstärken in der Größenordnung von ca. 30 cm bis 40 cm auszugehen.
In ausgesprochen weichkonsistenten oder gar breiigen Bereichen, wie sie zum Zeitpunkt der Er- kundung nicht angetroffen wurden, ist der Bodenaustausch bei Bedarf zu verstärken bzw. sind ggf. grobe Felsblöcke statisch (!) mit dem Baggerlöffel in den weichen Untergrund einzudrücken, bis sich ein stabiles Steinskelett gebildet hat, auf dem weiter aufgebaut werden kann.
Über den Bedarf der zusätzlichen Verlegung eines Geovlies oder Geogitters ist im Rahmen der Bauarbeiten vor Ort zu befinden.
8.2 Kanalbau
Bei Ansatz von vorläufig gewählten Kanalsohltiefen von bis zu ca. 3,0 m ist im Grabeneinschnitt Lehm, Hangschutt und Fels zu erwarten.
Die Wiederverwertbarkeit der Aushubmassen ist begrenzt. Die Lehmböden und Hangschuttsedi- mente scheiden ohne bodenverbessernde Maßnahmen (Bindemittel) aufgrund des Setzungsrisi- kos a priori aus.
Schwach angewitterte Felspartien sind aufgrund des stückigen bis großstückigen, teils blockigen bis großblockigen Zerfalls, der daraus resultierenden Kornabstufung sowie des unzulässigen Größtkorns ohne weitere Aufbereitung grundsätzlich ungeeignet.
Für eine mögliche Rückverfüllung kommen vor allem Partien kleinstückig zerfallenden Festge- steins von geringerer Verbandsfestigkeit in Betracht.
Wesentliche Voraussetzung für die Wiederverwertung des Felsgesteins ist ein absolut hohlraum- freier Einbau, der nur durch eine Kornzertrümmerung und enge Verzahnung sowie geringmächti- ge Schüttlagen (max. 20 cm) erreicht werden kann.
Aufgrund der Witterungsanfälligkeit und des damit verbundenen Einbaurisikos wird empfohlen, ausreichende Fremdmassen in der Ausschreibung zu berücksichtigen
Zu den geeigneten Ersatzschüttstoffen zählen neben abgestuften Mineralgemischen bindigkeits- arme Steinerden und Vorsiebmaterialien sowie bautechnisch gleichwertige und umweltverträgli- che Recyclingbaustoffe.
Der Feinkornanteil < 0,063 mm sollte im Hinblick auf die Wasserempfindlichkeit einen Anteil von ca. 10-12 % nicht überschreiten.
Bei Leitungsgräben innerhalb des Straßenkörpers gelten die in den ZTVE-StB genannten Ver- dichtungsanforderungen. Für die Leitungszone sind zusätzlich die Vorgaben der Rohrstatik zu beachten. Insbesondere wird auch auf die DIN EN 1610 verwiesen.
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Unter der normalen Rohrbettung werden in der Grabensohle zusätzliche Stabilisierungen erfor- derlich, wenn weiche oder gar breiige Böden, mylonitisierte und stark entfestigte Störungszonen angetroffen werden. Im mitteldicht bis dicht gelagerten Hangschutt, steifen Lehm und im Felsge- stein ist in der wasserungesättigten Zone ansonsten erfahrungsgemäß eine ausreichende Trag- fähigkeit gegeben.
In weichen Partien und entfestigten Störungszonen ist mit Steinmaterial der Körnungen 0/56 – 0/100 (0/150) zu stabilisieren. Sodann ist von erforderlichen Austauschstärken in der Größenord- nung von ca. 20 - 30 cm auszugehen. Die Grobsteinpackungen sind mit Vlies zu ummanteln, um Kornumlagerungen im Grabenbereich entgegenzuwirken.
Um Kornumlagerungen und Wasserentzug zu vermeiden, sind in wasserführenden Bereichen im Kanalgraben Querriegel aus Beton einzubauen. Die Riegel sind im Hinblick auf Umläufigkeiten mindestens 50 cm in die Böschungen und die Sohle einzubinden.
8.3 Einschnitte
In Einschnitten sind nach den vorliegenden Untersuchungsergebnissen vorwiegend Lösslehm, lokal Auffüllungen zu erwarten.
Die Böschungen in fein- bis gemischtkörnigen Lockergesteinen der Klassen
TL/GU* Lehm, Hangschutt
können mit einer Regelneigung von 1 : 1,5 bis 1 : 2 ausgebildet werden.
Im Festgestein ist hinsichtlich der Standsicherheit neben dem Trennflächengefüge und der Ge- steinsausbildung die Wasserführung des Gebirges von Bedeutung.
Ungünstigere Verhältnisse liegen dort vor, wo mechanisch wirksame Haupttrennflächen wie Schichtung, Schieferung und Klüftung ausgebildet und flacher als die Böschungsfläche in den Einschnitt geneigt sind.
Böschungsausbrüche und blockige Ablösungen können vor allem dort auftreten, wo die Raum- stellung verschiedener Trennflächen im Zusammenhang mit dem Verlauf der Böschungslinie zu Verschneidungen führen, die aus der Böschung fallen. Die Gestaltung der Felsböschungen ist möglichst der Raumstellung der mechanisch wirksamen Trennflächen anzupassen.
Aufgrund wechselnder Verhältnisse und Verwitterungsgrade ist eine allgemein gültige Angabe einer einheitlichen Böschungsneigung nicht möglich bzw. aus wirtschaftlichen Überlegungen nicht sinnvoll.
Im angewitterten bis verwitterten Felsgestein sind bei günstigen Voraussetzungen platzsparende Böschungsneigungen von 1 : 1 bis 1,5 : 1 realisierbar.
Für stark zersetzte Partien des Festgesteins gelten die an entsprechender Stelle für Lockerge- steine gemachten Angaben.
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Im Hinblick auf die bleibende Standsicherheit der Felsböschung ist eine gebirgsschonende Me- thode des Felsabtrags anzustreben, so dass Gefügelockerungen auf den erforderlichen Abtrags- bereich beschränkt bleiben (s.a. ZTVE-StB, Fassung 2009).
Temporäre Wasserführung kann zu oberflächennahen Hautrutschungen im Lockergestein führen. In derartigen Schwächezonen sind Böschungsrigolen aus Kies oder vliesummantelte Steinpa- ckungen (Belastungsfilter) zum Fassen und Ableiten des Wassers einzubauen.
Aus dem Hanggelände zufließendes Schicht- und Oberflächenwasser ist zwingend vom vorhan- denen wasserempfindlichen Unterbau bzw. Untergrund des Straßenkörpers fernzuhalten.
Für eine geordnete Fassung und Ableitung des anfallenden Wassers ist durch Ausbildung einer Mulde am Fuß der Böschungen und Einbau einer dauerhaft funktionstüchtigen Dränage Sorge zu tragen.
Es wird empfohlen, die Dränleitung in Filtermaterial der Körnung 16/32 zu betten. Zum Schutz gegen Verschlämmung mit Feinanteilen sollte das Dränsystem zur Erhaltung der Funktion mit einem Filtervlies ummantelt werden.
8.4 Dammschüttungen
Für Dammschüttungen kommen sowohl vor Ort anfallende Böden als auch Fremdmassen in Be- tracht. Voraussetzung ist ein angemessener Einbauwassergehalt, der einen ausreichenden Ver- dichtungsgrad erreichen lässt.
Die Verbesserung der Wiedereinbaufähigkeit feinkörniger und gemischtkörniger Böden kann grundsätzlich mit Kalk bzw. Kalk-/ Zement - Gemischen erfolgen.
Bei Verwendung von Fremdmassen sind feinkornarme, grob- und gemischtkörnige Böden auf- grund ihrer geringeren Witterungsanfälligkeit zu bevorzugen.
Hierzu zählen wiederum abgestufte Mineralgemische aus Natursteinmaterialien, bindigkeitsarme Steinerden und Vorsiebmaterialien mit Feinkornanteilen < 0,063 mm von weniger als ca. 8 - 10 % sowie bautechnisch gleichwertige und zugleich umweltverträgliche Recyclingbaustoffe.
Bei weichem Untergrund ist die Dammaufstandsfläche ggf. zu stabilisieren. Hierfür kommen Bo- denaustausch gegen vorzugsweise grobkörnige Böden nach DIN 18 196, ggf. in Verbindung mit Geotextilien / Geogitter, sowie Bodenverfestigungen mit Bindemitteln (Zement/Kalk) in Betracht.
Bei Verwendung von Felsmaterial aus tieferen Einschnittsbereichen vor Ort sind Geräte (z.B. Vib- rations-Schaffußwalzen, Kompaktoren) einzusetzen, die eine Kornzertrümmerung und eine hohl- raumfreie Verdichtung gewährleisten, um späteren Kornumlagerungen im Dammkörper mit ein- hergehenden Setzungen entgegen zu wirken.
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8.5 Verdichtungsanforderungen
In Abhängigkeit von der Kornzusammensetzung des Schüttgutes bzw. des anstehenden Bodens ist für Untergrund und Unterbau in Einschnitten und Dämmen sowie in der Hauptverfüllung des Kanalgrabens mindestens folgender Verdichtungsgrad einzuhalten:
Planum bis 1,0 m Tiefe bei Dämmen Bodengruppen und 0,5 m Tiefe bei Einschnitten GW, GI, GE SW, SI, SE GU, GT, SU, ST D = 100 % pr
1,0 m unter Planum bis Dammsohle Bodengruppen GW, GI, GE SW, SI, SE GU, GT, SU, ST D = 98 % pr
Planum bis Dammsohle und bis 0,5 m Bodengruppen Tiefe bei Einschnitten bzw. Leitungszone GU*, GT*, SU*, ST* U, T D = 97 % pr
8.6 Straßenoberbau
Nach Bestätigung der zu fordernden Grundtragfestigkeit des verbesserten Erdplanums ist der weitere ungebundene und gebundene Oberbau unter Berücksichtigung der Verkehrsbelastung und zugehörigen Belastungsklasse (Bk) entsprechend der aktuellen RStO zu dimensionieren.
Auf der Oberfläche der ungebundenen Tragschichten sind bei Asphalt- oder Pflasterbauweise in Abhängigkeit von der angesetzten Belastungsklasse nach RStO 12 (vorläufiger Ansatz: Bk0,3) folgende Werte zu erbringen.
Schottertragschicht E ≥ 120 MN/m² E / E ≤ 2,2 v2 v2 V1
Frostschutzschicht E ≥ 100 MN/m² E / E ≤ 2,3 v2 v2 V1
Bei Ausführung von Kies- oder Schottertragschichten wird bezüglich Verdichtungsgrad und Ver- formungsmodul ergänzend auf die Vorgaben der ZTV SoB-StB verwiesen.
Gemäß Tabelle 6 der RStO 12 ist unter Berücksichtigung eines Erdplanums der Frostempfind- lichkeitsklasse F3 eine Mindestdicke des frostsicheren Straßenaufbaus von 50 cm zu veran- schlagen.
Bezüglich Mehr- oder Minderdicken infolge örtlicher Verhältnisse (z.B. Frosteinwirkungszone) wird auf Tabelle 7 der RStO 12 verwiesen. Reduzierungen der Dicke sind bei Vorliegen einer an- deren Frostempfindlichkeitsklasse des Erdplanums (z.B. bei Bodenaustausch gegen grobkörnige Böden i.S. der DIN 18 196) ggf. möglich.
Bei einer hiervon abweichenden Belastungsklasse sind die Anforderungen gemäß RStO ggf. an- zupassen.
Der Nachweis der Tragfähigkeiten ist wiederum mit Lastplattendruckversuchen nach DIN 18 134 zu führen.
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8.7 Versickerungsbedingungen
Im gesamten Erschließungsbereich sind flächendeckend feinreiche Deckschichten ausgebildet. Dominierende oberflächennahe Bodenart sind Lehm und Hangschutt.
Für die aus der Profilaufnahme abzuleitende Wasserdurchlässigkeit des Untergrundes können den einzelnen den Standort bestimmenden Bodeneinheiten größenordnungsmäßig folgende Durchlässigkeitsbeiwerte (k-Werte) zugeordnet werden:
| Boden | k-Wert | Durchlässigkeitsbereich | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| (m/s) | nach DIN 18 130 | |||||
| Lehm | 10 -9-10 -7 | sehr schwach bis schwach durchlässig | ||||
| Hangschutt (verlehmt) | 10 -8-10 -6 | sehr schwach bis schwach durchlässig |
Gemäß DIN 18 130 sind die angetroffenen Lockergesteine als schwach durchlässig bis sehr schwach durchlässig zu klassifizieren.
Aus hydrogeologischen Überlegungen kommen für eine vollständige entwässerungstechnische Versickerung gemäß dem aktuellen Arbeitsblatt DWA-A 138-1 bevorzugt Böden in Frage, deren Durchlässigkeitsbeiwert in der Regel zwischen 1 * 10 –3 m/s und 1 * 10 –6 m/s beträgt.
Bei k-Werten <1 * 10 –6 m/s ist eine Entwässerung ausschließlich durch Versickerung mit zeitwei- f liger Speicherung nicht von vornherein gewährleistet, sodass gegebenenfalls eine ergänzende Ableitungsmöglichkeit oder ein Anschluss an durchlässige Bodenschichten vorzusehen ist. Eine anteilige Versickerung kann erreicht werden.
Eine Versickerung bei k-Werten >1 * 10 –3 m/s ist grundsätzlich möglich, wobei im Hinblick auf f den Grundwasserschutz ein ausreichender Abstand der Sohle der Versickerungsanalage zum maßgeblichen mittleren höchsten Grundwasserstand (MHGW) gegeben sein muss. Das Erfor- dernis zusätzlicher Maßnahmen zum Stoffrückhalt muss sodann im Einzelfall geprüft und mit der Genehmigungsbehörde abgestimmt werden. Sofern künstliche Sickerschichten auf den anste- henden Boden aufgebracht werden, sind die Auswirkungen auf den k-Wert (Filterstabilität) zu f berücksichtigen und die Umweltverträglichkeit nachzuweisen.
Nach den gewonnenen Erkenntnissen zur Untergrundsituation ist eine vollständige entwässe- rungstechnische Versickerung von Niederschlagswasser am Standort nicht gewährleistet.
Vorbehaltlich der endgültigen Gradiente der Sohle der Versickerungsanlage (Einbindetiefe) kann erfahrungsgemäß zwar von einem ausreichenden Abstand zum MHGW ausgegangenen werden, die k-Werte hingegen liegen jedoch außerhalb der im Regelfall erforderlichen Durchlässigkeiten f (1 * 10 –3 m/s und 1 * 10 –6 m/s).
Die Bedingungen sind aufgrund der hydrogeologischen Standortsituation und festgestellten Bo- denabfolge im Hinblick auf eine Versickerung von Niederschlagswasser aus gutachtlicher Sicht als sehr ungünstig zu bewerten.
Sofern eine Versickerung von Niederschlagswasser am Standort angestrebt wird, sind im Regel- fall technische und planerische Maßnahmen durch die Fachplaner aufzuzeigen und ggf. mit der zuständigen Genehmigungsbehörde abzustimmen.
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In der Konzeption etwaiger Versickerungsanlage(n) ist zu berücksichtigen, dass der Wechsel durchlässiger und schwach bis nahezu wasserundurchlässiger Baugrundeinheiten eher zu einer horizontalen Ausbreitung des Wassers in der wasserwegsameren Schicht führt, wodurch eine Verlagerung auf Nachbargrundstücke und ein Übertritt in die Arbeitsräume von Gebäuden be- günstigt wird.
Sofern dennoch eine Versickerung angestrebt wird, sollte für nicht versickerbare Wassermengen zwingend ein Notüberlauf vorgesehen werden.
8.8 Allgemeine Hinweise
Die am Projektstandort anstehenden feinkörnigen Lockergesteine weisen eine vergleichsweise hohe Frost- und Wasserempfindlichkeit auf. Dem Schutz des Planums vor Wassereinflüssen kommt daher eine besondere Bedeutung zu.
Weiterhin ist zu beachten, dass dynamische Beanspruchungen des bindigen Bodens durch Bau- stellenverkehr und Verdichtung zu einer Mobilisierung des Bodenwassers und Verringerung der Tragfähigkeit des Planums führen können.
Verdichtungen unmittelbar auf oder über dem Rohplanum sind daher mit statisch wirkenden Ge- räten auszuführen. Ein Befahren des ungeschützten Planums mit schweren Fahrzeugen ist zu vermeiden.
Zur Verwertung vorgesehene Bodenmassen sind gegen Oberflächen- bzw. Niederschlagswasser geschützt zu lagern.
Oberflächenwasser ist von den Planien fernzuhalten, bergseitig kontrolliert über Dränagen und Mulden zu fassen und abzuleiten. Für in den Einschnitten zufließendes Schicht- und Oberflä- chenwasser sind Randgräben und Dränagen auszubilden.
Hinsichtlich der Baugrubensicherung wird auf die Vorgaben der DIN 4124 verwiesen. Für die im Trassenverlauf zu erwartenden Locker- und Felsgesteine können in der wasserungesättigten Zo- ne folgende bauzeitlich zulässige Neigungen lastfreier Böschungen gewählt werden:
Lehm 60° (bei weicher Konsistenz 45°)
Hangschutt < 45° - 60°
Festgestein 45°- 80° (je nach Verwitterungs-, Durchtrennungs- Zerlegungsgrad u. Trennflächenstellung)
Sind diese Böschungsneigungen aufgrund des Platzangebots nicht realisierbar bzw. werden be- stehende Bauwerke, Verkehrswege oder Leitungen tangiert, so ist ein jederzeit kraftschlüssiger Verbau einzusetzen, der im Absenkverfahren sukzessive mit dem Aushub eingebracht und mit der Verfüllung zurückgebaut wird.
Im freien Gelände können mobile Stützelemente (Verbauplatten) eingesetzt werden.
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8.9 Eignungs-, Eigenüberwachungs- und Kontrollprüfungen
Die zur Qualitätssicherung erforderlichen Prüfungen sind nach den einschlägigen Richtlinien (z.B. ZTVE-StB, ZTV SoB-StB, ZTV Asphalt-StB, RStO) und dem hierin vorgegebenen Mindestumfang vorzunehmen. Die entsprechenden Nachweise sind zu führen.
Auf die Verdichtungsvorgaben für Untergrund und Unterbau sowie den ungebundenen Oberbau (s. o.) wird verwiesen.
Die Verdichtung der Kanalgrabenverfüllung sollte durch Rammsondierungen gemäß DIN EN ISO 22476-2 bzw. baubegleitend durch dynamische Plattendruckversuche mit dem leichten Fallge- wichtsgerät sowie Dichtebestimmungen nach DIN 18 125 in Verbindung mit Proctorversuchen gemäß DIN 18 127 überprüft werden.
Die bereits im Rahmen der Grabenverfüllung in mehreren Ebenen durchzuführenden Versuche können zur Kalibrierung der in der Regel nach Abschluss der Verfüllung durchzuführenden Rammsondierungen herangezogen werden.
9.0 Schlussbemerkungen
Sollten sich in der weiteren Planung und Ausführung zusätzliche Problemstellungen ergeben, ist eine ergänzende Beratung zu veranlassen.
Es wird empfohlen, die Baumaßnahme gutachtlich in Form von gesonderten Baustellenterminen und Verdichtungskontrollen begleiten zu lassen.
Die Überprüfung und Abnahme der Sohlen sowie ergänzende Angaben während der Baumaß- nahme bleiben vorbehalten.
Der geotechnische Bericht ist nur in seiner Gesamtheit verbindlich.
Dipl.-Geol. Thilo Born Jan Cordt Köpp (M.Sc.) Sachbearbeiter
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Anlage 1
Lageplan
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N
3
2
4
KAISER Geotechnik GmbH 1 Auf dem Kessling 6d 56414 Niederahr
Erschließung Neubaugebiet "Pläthchen" Freirachdorf Maßstab: Lageplan der Bodenaufschlüsse 1 : 500
Legende: 1 RKS - Kleinbohrung
Planursprung: Proj.-Nr.: Anlage: RU-Plan 26198 1
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Anlage 2
Bohrprofile
Geologischer Systemschnitt
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| Auf dem Kessling 6d 56414 Niederahr Tel. 02602/94952-0 Fax. 02602/94952-59 | Projekt: Erschließung Neubaugebiet "Pläthchen", Freirachdorf | Anlage |
|---|---|---|
| Datum: 31.07./01.08.202 | ||
| Auftraggeber: Verbandsgemeindewerke Selters | Bearb.: jck | |
| Legende und Zeichenerklärung nach DIN 4023 | ||
| Boden- und Felsarten Lößlehm, Löl Auffüllung, A Mutterboden, Mu Verwitterungslehm, L Feinkies, fG, feinkiesig, fg Kies, G, kiesig, g Feinsand, fS, feinsandig, fs Sand, S, sandig, s Schluff, U, schluffig, u Ton, T, tonig, t Korngrößenbereich f - fein Nebenanteile ' - schwach (<15%) m - mittel ¯ - stark (30-40%) g - grob Homogenbereiche nach DIN 18300 I Homogenbereich I: Lehm II Homogenbereich II: Hangschutt III Homogenbereich III: Fels Bodenklasse nach DIN 18300 (veraltet) 1 Oberboden (Mutterboden) 2 Fließende Bodenarten 3 Leicht lösbare Bodenarten 4 Mittelschwer lösbare Bodenarten 5 Schwer lösbare Bodenarten 6 Leicht lösbarer Fels und vergleichbare Bodenarten 7 Schwer lösbarer Fels | ||
| Datum: 31.07./01.08.202 | ||
| Auftraggeber: Verbandsgemeindewerke Selters | Bearb.: jck | |
| Legende und Zeichenerklärung nach DIN 4023 | ||
| Bodengruppe nach DIN 18196 GE enggestufte Kiese GW weitgestufte Kiese GI Intermittierend gestufte Kies-Sand-Gemische SE enggestufte Sande SW weitgestufte Sand-Kies-Gemische SI Intermittierend gestufte Sand-Kies-Gemische GU Kies-Schluff-Gemische, 5 bis 15% <=0,06 mm GU* Kies-Schluff-Gemische, 15 bis 40% <=0,06 mm GT Kies-Ton-Gemische, 5 bis 15% <=0,06 mm GT* Kies-Ton-Gemische, 15 bis 40% <=0,06 mm SU Sand-Schluff-Gemische, 5 bis 15% <=0,06 mm SU* Sand-Schluff-Gemische, 15 bis 40% <=0,06 mm ST Sand-Ton-Gemische, 5 bis 15% <=0,06 mm ST* Sand-Ton-Gemische, 15 bis 40% <=0,06 mm UL leicht plastische Schluffe UM mittelplastische Schluffe UA ausgeprägt zusammendrückbarer Schluff TL leicht plastische Tone TM mittelplastische Tone TA ausgeprägt plastische Tone OU Schluffe mit organischen Beimengungen OT Tone mit organischen Beimengungen grob- bis gemischtkörnige Böden mit Beimengungen grob- bis gemischtkörnige Böden mit kalkigen, OH OK humoser Art kieseligen Bildungen HN nicht bis mäßig zersetzte Torfe (Humus) HZ zersetzte Torfe Schlämme (Faulschalmm, Mudde, Gyttja, Dy, F [ ] Auffüllung aus natürlichen Böden Sapropel) A Auffüllung aus Fremdstoffen Lagerungsdichte locker mitteldicht dicht sehr dicht Konsistenz breiig weich steif halbfest fest Proben A1 1,00 Probe Nr 1, entnommen mit einem Verfahren B1 1,00 Probe Nr 1, entnommen mit einem Verfahren der Entnahmekategorie A aus 1,00 m Tiefe der Entnahmekategorie B aus 1,00 m Tiefe C1 1,00 Probe Nr 1, entnommen mit einem Verfahren W1 1,00 Wasserprobe Nr 1 aus 1,00 m Tiefe der Entnahmekategorie C aus 1,00 m Tiefe Grundwasser 1,00 Grundwasser am 12.09.2025 in 1,00 m unter 1,00 Grundwasser in 1,80 m unter Gelände 12.09.2025 Gelände angebohrt 12.09.2025 angebohrt, Anstieg des Wassers auf 1,00 m 1,80 unter Gelände am 12.09.2025 1,00 1,00 Grundwasser nach Beendigung der Ruhewasserstand in einem ausgebauten 12.09.2025 12.09.2025 Bohrarbeiten am 12.09.2025 Bohrloch 1,00 12.09.2025 Wasser versickert in 1,00 m unter Gelände |
[Seite 26]
| Auf dem Kessling 6d 56414 Niederahr Tel. 02602/94952-0 Fax. 02602/94952-59 | Projekt: Erschließung Neubaugebiet "Pläthchen", Freirachdorf | Anlage 2.1 Bohrprofile |
|---|---|---|
| Datum: 14.07.2026 | ||
| Auftraggeber: Verbandsgemeindewerke Selters | Bearb.: jck | |
| Zeichnerische Darstellung von Bohrprofilen nach DIN 4023 | ||
| RKS 1 0 = +0,00 m zu Festpunkt 0,00 Mu (Oberboden), OU 1 braun -0,25 0,30 -0,50 -0,75 L (U, s, t'), TL 4 I hellbraun -1,00 -1,25 MP 26198/1 0,30 1,30 1,30 -1,50 -1,75 -2,00 Lx (G, s, u, t'), GU* 4 II hellbraun -2,25 -2,50 -2,75 2,80 Zv (Ton-/Siltstein), 6 III MP 26198/1 2,20 hellbraun -3,00 3,00 3,00 m Höhenmaßstab 1:25 | ||
| Datum: 14.07.2026 | ||
| Auftraggeber: Verbandsgemeindewerke Selters | Bearb.: jck | |
| Zeichnerische Darstellung von Bohrprofilen nach DIN 4023 | ||
| RKS 2 0 = +0,00 m zu Festpunkt 0,00 Mu (Oberboden), -0,25 OU 1 braun 0,50 -0,50 -0,75 -1,00 -1,25 L (U, s, t'), TL 4 I hellbraun -1,50 -1,75 -2,00 MP 26198/1 0,50 2,20 -2,25 2,20 -2,50 Lx (G, s, u, t'), GU* 4 II hellbraun -2,75 2,90 -3,00 MP 26198/1 3 2 , , 0 2 0 0 Z h v e l ( lb T r o a n u - n /Siltstein), 6 III 3,00 m Höhenmaßstab 1:25 | ||
| Datum: 14.07.2026 | ||
| Auftraggeber: Verbandsgemeindewerke Selters | Bearb.: jck | |
| Zeichnerische Darstellung von Bohrprofilen nach DIN 4023 | ||
| RKS 3 0 = +0,00 m zu Festpunkt 0,00 Mu (Oberboden), OU 1 braun -0,25 0,30 -0,50 L (U, s, t'), TL 4 I -0,75 hellbraun -1,00 MP 26198/1 0,30 1,10 1,10 -1,25 -1,50 -1,75 Lx (G,u - u, s, t'), GU* 4 II hellbraun -2,00 -2,25 -2,50 MP 26198/1 1,10 2,60 2,60 -2,75 Zv (Ton-/Siltstein), 6 III hellbraun MP 26198/1 2,60 -3,00 3,00 3,00 m Höhenmaßstab 1:25 | ||
| Datum: 14.07.2026 | ||
| Auftraggeber: Verbandsgemeindewerke Selters | Bearb.: jck | |
| Zeichnerische Darstellung von Bohrprofilen nach DIN 4023 | ||
| RKS 4 0 = +0,00 m zu Festpunkt 0,00 0,10 Mu (Oberboden), OU 1 braun -0,25 L (U, s, t'), TL 4 I hellbraun -0,50 MP 26198/1 0,10 0,60 0,60 -0,75 -1,00 -1,25 Lx (G, s, u, t'), -1,50 GU* 4 II hellbraun -1,75 -2,00 -2,25 MP 26198/1 0,60 2,40 2,40 -2,50 Zv (Ton-/Siltstein), 6 III -2,75 hellbraun MP 26198/1 2,40 -3,00 3,00 3,00 m Höhenmaßstab 1:25 |
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| Auf dem Kessling 6d 56414 Niederahr Tel. 02602/94952-0 Fax. 02602/94952-59 | Projekt: Erschließung Neubaugebiet "Pläthchen", Freirachdorf | Anlage 2.2 Geotechnischer Systemschnitte |
|---|---|---|
| Datum: 14.07.2026 | ||
| Auftraggeber: Verbandsgemeindewerke Selters | Bearb.: jck | |
| Profilschnitt - Bohrprofile nach DIN 4023 | ||
| RKS 1 RKS 2 RKS 3 RKS 4 0 = +0,00 m zu Festpunkt 0 = +0,00 m zu Festpunkt 0 = +0,00 m zu Festpunkt 0 = +0,00 m zu Festpunkt 0,00 0,10 Mu (Oberboden), Mu (Oberboden), Mu (Oberboden), braun braun Mu (Oberboden), braun -0,25 0,30 0,30 braun L (U, s, t'), hellbraun 0,50 -0,50 Homogenbereich I 0,60 Homogenbereich I L (U, s, t'), Z 0 / BM-0 -0,75 L (U, s, t'), Z 0 / BM-0 hellbraun hellbraun Homogenbereich I -1,00 1,10 Z 0 / BM-0 -1,25 1,30 L (U, s, t'), hellbraun Lx (G, s, u, t'), -1,50 hellbraun Homogenbereich II -1,75 Lx (G,u - u, s, t'), Z 0 / BM-0 hellbraun Homogenbereich II -2,00 Lx (G, s, u, t'), hellbraun Z 0 / BM-0 2,20 -2,25 2,40 Homogenbereich II -2,50 Lx (G, s, u, t'), 2,60 Z 0 / BM-0 hellbraun -2,75 2,80 Zv (Ton-/Siltstein), Homogenbereich III Zv (Ton-/Siltstein), 2,90 Homogenbereich III hellbraun hellbraun Homogenbereich III Zv (Ton-/Siltstein), Z 0 / BM-0 Zv (Ton-/Siltstein), -3,00 hellbraun Z 0 / BM-0 hellbraun 3,00 m 3,00 m Z 0 / BM-0 3,00 m -3,25 -3,50 3,50 m Geotechnischer Systemschnitt Maßstab 1 : 500 / 25 (H / V) (nachrichtliche Darstellung) |
[Seite 31]
Anlage 3
Prüfberichte
Bodenanalysen nach TR LAGA Boden & DepV
[Seite 32]
chemKlaAb IGSmbEHR · W Gieseenostrtaeßec 4h · n64i6k2 5G BemnshbeiHm Herr Köpp Auf dem Kessling 6d 56414 Niederahr
05.08.2026 26073360.1 Untersuchung von Feststoff chemlab Ihr Auftrag vom: 29.07.2026 Gesellscha� für Analy�k und Umweltberatung mbH Projekt: 26198 - Freirachdorf Wiesenstraße 4 64625 Bensheim Telefon (0 62 51) 84 11 0 info@chemlab-gmbh.de www.chemlab-gmbh.de PRÜFBERICHT NR: 26073360.1 Volksbank Darmstadt Mainz eG IBAN: DE31 5519 0000 0526 7430 18 Untersuchungsgegenstand: BIC: MVBMDE55 Feststoffprobe Bezirkssparkasse Bensheim IBAN: DE48 5095 0068 0001 0968 33 BIC: HELADEF1BEN Untersuchungsparameter: LAGA Gesamt, Rheinland-Pfalz Amtsgericht Darmstadt HRB 24061 zzgl. Thallium im Eluat Geschä�sführer: Harald Störk Hermann-Josef Winkels Probeneingang/Probenahme: Probeneingang: 30.07.2026 Die Probenahme wurde vom Auftraggeber vorgenommen.
Analysenverfahren: Probenvorbereitung nach DIN 19747:2009-07 Eluaterstellung nach DIN EN 12457-4:2003-01 siehe Analysenbericht
Durch die Dakks nach Prüfungszeitraum: DIN EN ISO/IEC 17025 30.07.2026 bis 05.08.2026 akkredi�ertes Prüflaboratorium Zulassung nach der Gesamtseitenzahl des Berichts: 3 Trinkwasserverordnung Messstelle nach § 29b BImSchG
Zulassung als staalich annerkanntes EKVO-Labor
USt.-Id.Nr.: DE 111 620 831
Die Prüfergebnisse beziehen sich ausschließlich auf die untersuchte Probe. Die Veröffentlichung und Vervielfältigung unserer Prüfberichte und deren Verwendung zu Werbezwecken sowie deren auszugsweise Verwendung in sonstigen Fällen bedürfen unserer schriftlichen Genehmigung. Eine Liste mit den aktuellen Messwertunsicherheiten kann auf der Internetseite www.chemlab-gmbh.de eingesehen werden.
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Berichtsdatum: 05.08.2026 Prüfbericht Nr. 26073360.1 Seite 2von 3
Auftraggeber: KAISER Geotechnik GmbH Projekt: 26198 - Freirachdorf AG Bearbeiter: Herr Köpp Probeneingang: 30.07.2026
| Analytiknummer: | 26073360.1 | |||
|---|---|---|---|---|
| Probenart: | Boden | |||
| Probenbezeichnung: | MP 26198/1 | |||
| Feststoffuntersuchung Parameter nach LAGA Tab. II. 1.2-2/1.2-4 | ||||
| Parameter | Einheit | Verfahren | BG | |
| EOX | mg/kg | DIN 38414 S17 | 1 | <1 |
| TOC | % | DIN EN 13137 | 0,05 | 0,08 |
| KW-ges. (C10-C40) | mg/kg | KW/04 | 10 | 18 |
| KW (C10-C22) | mg/kg | KW/04 | 10 | <10 |
| BTEX | ||||
| Benzol | mg/kg | DIN ISO 22155 | 0,05 | <0,05 |
| Toluol | mg/kg | DIN ISO 22155 | 0,05 | <0,05 |
| Ethylbenzol | mg/kg | DIN ISO 22155 | 0,05 | <0,05 |
| m/p-Xylol | mg/kg | DIN ISO 22155 | 0,05 | <0,05 |
| o-Xylol | mg/kg | DIN ISO 22155 | 0,05 | <0,05 |
| Summe BTEX | mg/kg | |||
| LHKW | ||||
| Dichlormethan | mg/kg | DIN ISO 22155 | 0,01 | <0,01 |
| trans-1,2-Dichlorethen | mg/kg | DIN ISO 22155 | 0,01 | <0,01 |
| cis-1,2-Dichlorethen | mg/kg | DIN ISO 22155 | 0,01 | <0,01 |
| Trichlormethan | mg/kg | DIN ISO 22155 | 0,01 | <0,01 |
| 1,1,1-Trichlorethan | mg/kg | DIN ISO 22155 | 0,01 | <0,01 |
| Tetrachlormethan | mg/kg | DIN ISO 22155 | 0,01 | <0,01 |
| Trichlorethen | mg/kg | DIN ISO 22155 | 0,01 | <0,01 |
| Tetrachlorethen | mg/kg | DIN ISO 22155 | 0,01 | <0,01 |
| Summe LHKW | mg/kg | |||
| PAK | ||||
| Naphthalin | mg/kg | DIN ISO 18287 | 0,01 | <0,01 |
| Acenaphthylen | mg/kg | DIN ISO 18287 | 0,01 | <0,01 |
| Acenaphthen | mg/kg | DIN ISO 18287 | 0,01 | <0,01 |
| Fluoren | mg/kg | DIN ISO 18287 | 0,01 | <0,01 |
| Phenanthren | mg/kg | DIN ISO 18287 | 0,01 | <0,01 |
| Anthracen | mg/kg | DIN ISO 18287 | 0,01 | <0,01 |
| Fluoranthen | mg/kg | DIN ISO 18287 | 0,01 | <0,01 |
| Pyren | mg/kg | DIN ISO 18287 | 0,01 | <0,01 |
| Benzo[a]anthracen | mg/kg | DIN ISO 18287 | 0,02 | <0,02 |
| Chrysen | mg/kg | DIN ISO 18287 | 0,02 | <0,02 |
| Benzo[b]fluoranthen | mg/kg | DIN ISO 18287 | 0,02 | <0,02 |
| Benzo[k]fluoranthen | mg/kg | DIN ISO 18287 | 0,02 | <0,02 |
| Benzo[a]pyren | mg/kg | DIN ISO 18287 | 0,02 | <0,02 |
| Indeno[1,2,3-c,d]pyren | mg/kg | DIN ISO 18287 | 0,02 | <0,02 |
| Dibenz[a,h]anthracen | mg/kg | DIN ISO 18287 | 0,02 | <0,02 |
| Benzo[g,h,i]perylen | mg/kg | DIN ISO 18287 | 0,02 | <0,02 |
| Summe PAK, 1-16 | mg/kg | |||
| PCB | ||||
| PCB 28 | mg/kg | DIN EN 15308 | 0,001 | <0,001 |
| PCB 52 | mg/kg | DIN EN 15308 | 0,001 | <0,001 |
| PCB 101 | mg/kg | DIN EN 15308 | 0,001 | <0,001 |
| PCB 153 | mg/kg | DIN EN 15308 | 0,001 | <0,001 |
| PCB 138 | mg/kg | DIN EN 15308 | 0,001 | <0,001 |
| PCB 180 | mg/kg | DIN EN 15308 | 0,001 | <0,001 |
| Summe PCB | mg/kg | |||
| Arsen | mg/kg | DIN EN ISO 17294-2 | 0,1 | 7,0 |
| Blei | mg/kg | DIN EN ISO 17294-2 | 0,5 | 13,0 |
| Cadmium | mg/kg | DIN EN ISO 17294-2 | 0,05 | 0,11 |
| Chrom | mg/kg | DIN EN ISO 17294-2 | 0,5 | 15,2 |
| Kupfer | mg/kg | DIN EN ISO 17294-2 | 0,5 | 11,4 |
| Nickel | mg/kg | DIN EN ISO 17294-2 | 0,5 | 24,2 |
| Quecksilber | mg/kg | DIN EN ISO 12846 | 0,03 | 0,03 |
| Zink | mg/kg | DIN EN ISO 17294-2 | 0,2 | 33,3 |
| Thallium | mg/kg | DIN EN ISO 17294-2 | 0,2 | <0,2 |
| Cyanide ges. | mg/kg | DIN EN ISO 11262 | 0,2 | <0,2 |
BCeymanerikduen gge: sD.ie Analysenergebnisse beziehmeng s/kicgh auf dDie ITNro EckNe nImSOas s1e1.262 0,2 <0,2
Bensheim, den 05.08.2026
chemlab GmbH chemlab GmbH Wiesenstraße 4 · 64625 Bensheim Dipl.-Ing. Störk Telefon (0 62 51) 84 11 0
- Laborleiter - info@chemlab-gmbh.de www.chemlab-gmbh.de
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Berichtsdatum: 05.08.2026 Prüfbericht Nr. 26073360.1 Seite 3von 3
Auftraggeber: KAISER Geotechnik GmbH Projekt: 26198 - Freirachdorf AG Bearbeiter: Herr Köpp Probeneingang: 30.07.2026
| Analytiknummer: | 26073360.1 | |||
|---|---|---|---|---|
| Probenart: | Boden | |||
| Probenbezeichnung: | MP 26198/1 | |||
| Eluatanalyse Parameter nach LAGA II.1.2-3/1.2-5 | ||||
| Parameter | Einheit | Verfahren | BG | |
| pH-Wert bei 20°C | DIN 38404 C 5 | 0,01 | 7,52 | |
| Elektr. Leitfähigkeit | µS/cm | DIN EN 27888 | 0,1 | 10 |
| Chlorid | mg/l | DIN EN ISO 10304-1 | 1 | <1 |
| Sulfat | mg/l | DIN EN ISO 10304-1 | 1 | <1 |
| Cyanide ges. | µg/l | DIN 38405 D 13-1 | 3 | <3 |
| Phenol-Index | µg/l | DIN 38409 H 16 | 10 | <10 |
| Arsen | µg/l | DIN EN ISO 17294-2 | 1 | <1 |
| Blei | µg/l | DIN EN ISO 17294-2 | 2 | <2 |
| Cadmium | µg/l | DIN EN ISO 17294-2 | 0,5 | <0,5 |
| Chrom | µg/l | DIN EN ISO 17294-2 | 2 | <2 |
| Kupfer | µg/l | DIN EN ISO 17294-2 | 5 | <5 |
| Nickel | µg/l | DIN EN ISO 17294-2 | 5 | <5 |
| Quecksilber | µg/l | DIN EN ISO 12846 | 0,2 | <0,2 |
| Zink | µg/l | DIN EN ISO 17294-2 | 20 | <20 |
| Thallium | µg/l | DIN EN ISO 17294-2 | 1 | <1 |
Thallium µg/l DIN EN ISO 17294-2 1 <1
Bensheim, den 05.08.2026
chemlab GmbH
Dipl.-Ing. Störk
- Laborleiter -
chemlab GmbH Wiesenstraße 4 · 64625 Bensheim Telefon (0 62 51) 84 11 0 info@chemlab-gmbh.de www.chemlab-gmbh.de
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chemlab GmbH · Wiesenstraße 4 · 64625 Bensheim KAISER Geotechnik GmbH Herr Köpp Auf dem Kessling 6d 56414 Niederahr
05.08.2026 26073361.1 Untersuchung von Feststoff chemlab Gesellscha� für Analy�k und Ihr Auftrag vom: 29.07.2026 Umweltberatung mbH Projekt: 26198 - Freirachdorf Wiesenstraße 4 64625 Bensheim Telefon (0 62 51) 84 11 0 info@chemlab-gmbh.de www.chemlab-gmbh.de PRÜFBERICHT NR: 26073361.1 Volksbank Darmstadt Mainz eG IBAN: DE31 5519 0000 0526 7430 18 BIC: MVBMDE55 Untersuchungsgegenstand: Bodenmaterial1 Bezirkssparkasse Bensheim IBAN: DE48 5095 0068 0001 0968 33 BIC: HELADEF1BEN Untersuchungsparameter: Amtsgericht Darmstadt Ersatzbaustoffverordnung Anlage 1, Tabelle 3 vom 09.07.2021 HRB 24061 Geschä�sführer: Harald Störk Probeneingang/Probenahme: Hermann-Josef Winkels Probeneingang: 30.07.2026 Die Probenahme wurde vom Auftraggeber vorgenommen.
Analysenverfahren: Probenvorbereitung nach DIN 19747:2009-07 Eluaterstellung gemäß DIN 19529 (2:1) siehe Analysenbericht
Prüfungszeitraum: Durch die Dakks nach DIN EN ISO/IEC 17025 30.07.2026 bis 05.08.2026 akkredi�ertes Prüflaboratorium
Zulassung nach der Gesamtseitenzahl des Berichts: 3 Trinkwasserverordnung
Messstelle nach § 29b BImSchG
Zulassung als staalich annerkanntes EKVO-Labor
USt.-Id.Nr.: DE 111 620 831
Die Prüfergebnisse beziehen sich ausschließlich auf die untersuchte Probe. Die Veröffentlichung und Vervielfältigung unserer Prüfberichte und deren Verwendung zu Werbezwecken sowie deren auszugsweise Verwendung in sonstigen Fällen bedürfen unserer schriftlichen Genehmigung. Eine Liste mit den aktuellen Messwertunsicherheiten kann auf der Internetseite www.chemlab-gmbh.de eingesehen werden.
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Berichtsdatum: 05.08.2026 Prüfbericht Nr.26073361.1 Seite 2von 3
Auftraggeber: KAISER Geotechnik GmbH Projekt: 26198 - Freirachdorf AG Bearbeiter: Herr Köpp Probeneingang: 30.07.2026
26073361.1 Boden MP 26198/1
<1 5 0,08 18 <10
1 <0,01 1 <0,01 1 <0,01 1 <0,01 1 <0,01 1 <0,01 1 <0,01 1 <0,01 2 <0,02 2 <0,02 2 <0,02 2 <0,02 2 <0,02 2 <0,02 2 <0,02 2 <0,02
1 <0,001 1 <0,001 1 <0,001 1 <0,001 1 <0,001 1 <0,001 1 <0,001
7,0 13,0 5 0,11 15,2 11,4 24,2 3 0,03 33,3 <0,2
| Analytiknummer: | |||
|---|---|---|---|
| Probenart: | |||
| Probenbezeichnung: | |||
| Feststoffuntersuchung | |||
| Parameter | Einheit | Verfahren | B |
| EOX11 | mg/kg | DIN 38414 S17:2017-01 | 1 |
| TOC7 | % | DIN EN 15936:2012-11 | 0,0 |
| KW-ges. (C10-C40) | mg/kg | DIN ISO 14039:2005-01 | 10 |
| KW (C10-C22) | mg/kg | DIN ISO 14039:2005-01 | 10 |
| PAK | |||
| Naphthalin | mg/kg | DIN ISO 18287:2006-05 | 0,0 |
| Acenaphthylen | mg/kg | DIN ISO 18287:2006-05 | 0,0 |
| Acenaphthen | mg/kg | DIN ISO 18287:2006-05 | 0,0 |
| Fluoren | mg/kg | DIN ISO 18287:2006-05 | 0,0 |
| Phenanthren | mg/kg | DIN ISO 18287:2006-05 | 0,0 |
| Anthracen | mg/kg | DIN ISO 18287:2006-05 | 0,0 |
| Fluoranthen | mg/kg | DIN ISO 18287:2006-05 | 0,0 |
| Pyren | mg/kg | DIN ISO 18287:2006-05 | 0,0 |
| Benzo[a]anthracen | mg/kg | DIN ISO 18287:2006-05 | 0,0 |
| Chrysen | mg/kg | DIN ISO 18287:2006-05 | 0,0 |
| Benzo[b]fluoranthen | mg/kg | DIN ISO 18287:2006-05 | 0,0 |
| Benzo[k]fluoranthen | mg/kg | DIN ISO 18287:2006-05 | 0,0 |
| Benzo[a]pyren | mg/kg | DIN ISO 18287:2006-05 | 0,0 |
| Indeno[1,2,3-c,d]pyren | mg/kg | DIN ISO 18287:2006-05 | 0,0 |
| Dibenz[a,h]anthracen | mg/kg | DIN ISO 18287:2006-05 | 0,0 |
| Benzo[g,h,i]perylen | mg/kg | DIN ISO 18287:2006-05 | 0,0 |
| Summe PAK, 1-1610 | mg/kg | ||
| PCB | |||
| PCB 28 | mg/kg | DIN EN 16167:2019-06 | 0,0 |
| PCB 52 | mg/kg | DIN EN 16167:2019-06 | 0,0 |
| PCB 101 | mg/kg | DIN EN 16167:2019-06 | 0,0 |
| PCB 118 | mg/kg | DIN EN 16167:2019-06 | 0,0 |
| PCB 153 | mg/kg | DIN EN 16167:2019-06 | 0,0 |
| PCB 138 | mg/kg | DIN EN 16167:2019-06 | 0,0 |
| PCB 180 | mg/kg | DIN EN 16167:2019-06 | 0,0 |
| Summe PCB | mg/kg | ||
| Arsen | mg/kg | DIN EN 16171:2017-01 | 0, |
| Blei | mg/kg | DIN EN 16171:2017-01 | 0, |
| Cadmium | mg/kg | DIN EN 16171:2017-01 | 0,0 |
| Chrom | mg/kg | DIN EN 16171:2017-01 | 0, |
| Kupfer | mg/kg | DIN EN 16171:2017-01 | 0, |
| Nickel | mg/kg | DIN EN 16171:2017-01 | 0, |
| Quecksilber | mg/kg | DIN EN 16171:2017-01 | 0,0 |
| Zink | mg/kg | DIN EN 16171:2017-01 | 0, |
| Thallium | mg/kg | DIN EN 16171:2017-01 | 0, |
BTehmalelrikuumng: Die Analysenergebnisse beziehen smichg /akugf die TDroINck eEnNm a1s6se1.71:2017-01 0,2 <0,2
Bensheim, den 05.08.2026
chemlab GmbH
Dipl.-Ing. Störk
- Laborleiter -
chemlab GmbH Wiesenstraße 4 · 64625 Bensheim Telefon (0 62 51) 84 11 0 info@chemlab-gmbh.de www.chemlab-gmbh.de
[Seite 37]
Berichtsdatum: 05.08.2026 Prüfbericht Nr.26073361.1 Seite 3von 3
Auftraggeber: KAISER Geotechnik GmbH Projekt: 26198 - Freirachdorf AG Bearbeiter: Herr Köpp Probeneingang: 30.07.2026
26073361.1 Boden MP 26198/1
7,85 18
0 <0,10 0 <0,10 0 <0,10 0 <0,10 0 <0,10 0 <0,10 0 <0,10 0 <0,10 0 <0,10 0 <0,10 0 <0,10 0 <0,10 0 <0,10 0 <0,10 0 <0,10
0 <0,10 0 <0,10 0 <0,10
1 <0,01 1 <0,01 1 <0,01 1 <0,01 1 <0,01 1 <0,01 1 <0,01
3 <1 <2 <0,5 7 <5 <5 <0,1 <20 <0,2
| Analytiknummer: | |||
|---|---|---|---|
| Probenart: | |||
| Probenbezeichnung: | |||
| Eluatuntersuchung | |||
| Einheit | Verfahren | B | |
| pH-Wert bei 20°C4 | DIN EN ISO 10523:2023-04 | ||
| elektr. Leitfähigkeit4 | µS/cm | DIN EN 27888:1993:11 | |
| PAK | |||
| Acenaphtylen | µg/l | DIN 38407-F39:2011-09 | 0,1 |
| Acenaphten | µg/l | DIN 38407-F39:2011-09 | 0,1 |
| Fluoren | µg/l | DIN 38407-F39:2011-09 | 0,1 |
| Phenanthren | µg/l | DIN 38407-F39:2011-09 | 0,1 |
| Anthracen | µg/l | DIN 38407-F39:2011-09 | 0,1 |
| Fluoranthen | µg/l | DIN 38407-F39:2011-09 | 0,1 |
| Pyren | µg/l | DIN 38407-F39:2011-09 | 0,1 |
| Benz(a)anthracen | µg/l | DIN 38407-F39:2011-09 | 0,1 |
| Chrysen | µg/l | DIN 38407-F39:2011-09 | 0,1 |
| Benzo(b)fluoranthen | µg/l | DIN 38407-F39:2011-09 | 0,1 |
| Benzo(k)fluoranthen | µg/l | DIN 38407-F39:2011-09 | 0,1 |
| Benzo(a)pyren | µg/l | DIN 38407-F39:2011-09 | 0,1 |
| Indeno(1,2,3,c,d)pyren | µg/l | DIN 38407-F39:2011-09 | 0,1 |
| Dibenz(a,h)anthracen | µg/l | DIN 38407-F39:2011-09 | 0,1 |
| Benzo(g,h,i)perylen | µg/l | DIN 38407-F39:2011-09 | 0,1 |
| Summe PAK, 1-159 | µg/l | ||
| Naphthalin | µg/l | DIN 38407-F39:2011-09 | 0,1 |
| 2-Methylnaphthalin | µg/l | DIN 38407-F39:2011-09 | 0,1 |
| 1-Methylnaphthalin | µg/l | DIN 38407-F39:2011-09 | 0,1 |
| Summe | µg/l | DIN 38407-F39:2011-09 | |
| PCB | |||
| PCB 28 | µg/l | DIN 38407-F37:2013-11 | 0,0 |
| PCB 52 | µg/l | DIN 38407-F37:2013-11 | 0,0 |
| PCB 101 | µg/l | DIN 38407-F37:2013-11 | 0,0 |
| PCB 118 | µg/l | DIN 38407-F37:2013-11 | 0,0 |
| PCB 153 | µg/l | DIN 38407-F37:2013-11 | 0,0 |
| PCB 138 | µg/l | DIN 38407-F37:2013-11 | 0,0 |
| PCB 180 | µg/l | DIN 38407-F37:2013-11 | 0,0 |
| Summe PCB | µg/l | ||
| Sulfat5 | mg/l | DIN EN ISO 10304-1:2009-07 | 1 |
| Arsen | µg/l | DIN EN ISO 17294-2:2017-01 | 1 |
| Blei | µg/l | DIN EN ISO 17294-2:2017-01 | 2 |
| Cadmium | µg/l | DIN EN ISO 17294-2:2017-01 | 0, |
| Chrom | µg/l | DIN EN ISO 17294-2:2017-01 | 2 |
| Kupfer | µg/l | DIN EN ISO 17294-2:2017-01 | 5 |
| Nickel | µg/l | DIN EN ISO 17294-2:2017-01 | 5 |
| Quecksilber12 | µg/l | DIN EN ISO 17294-2:2017-01 | 0, |
| Zink | µg/l | DIN EN ISO 17294-2:2017-01 | 2 |
| Thallium12 | µg/l | DIN EN ISO 17294-2:2017-01 | 0, |
Thallium µg/l DIN EN ISO 17294-2:2017-01 0,2 <0,2
Bensheim, den 05.08.2026
chemlab GmbH
Dipl.-Ing. Störk
- Laborleiter -
chemlab GmbH Wiesenstraße 4 · 64625 Bensheim Telefon (0 62 51) 84 11 0 info@chemlab-gmbh.de www.chemlab-gmbh.de