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02_Leistungsverzeichnis.xlsx

Spezial-Lösch- und Bergungsfahrzeug für Hochwasser- und Waldbrandlagen

Extrahierter Dokumenttext · Stand: 25.09.2026, 09:18 (Europe/Berlin)

Herkunft: www.evergabe.de

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Pos. 1 Fahrgestell

Position 1 FahrgestellUnnamed: 1Unnamed: 2Unnamed: 3Unnamed: 4
1. FahrgestellAnz.Beschreibung FahrgestellAusschlusskriteriumBemerkungen (Leistungsangaben)
1.1.Maße und Gewichte Fahrgestell inkl. Aufbau
1.1.11Fahrzeug der Kategorie 3 und der Massenklasse M nach DIN EN 1846-1.X
1.1.21Länge: ≤ 7 000 mm, zur Unterbringung des Fahrzeuges auf einem Stellplatz 1 in Fahrzeughallen der Feuerwehr nach DIN 14092-1.X
1.1.31Höhe: ≤ 3 300 mm
1.1.41Breite: ≤ 2 500 mm
1.1.51Masse einsatzbereit: ≤ 14 000 kg
1.1.61Die Parameter der DIN EN 1846-2 sind mindestens zu erfüllen.X
Folgende Parameter sind mit erhöhten Anforderungen wie folgt zu erfüllen
1.1.71Steigfähigkeit plus 30%: ≥ 35,1 GradX
1.1.81Vorderer Überhangwinkel plus 15%: ≥ 39,25 Grad (ohne Berücksichtigung einer Frontwinde)X
1.1.91Hinterer Überhangwinkel plus 15%: ≥ 39,25 Grad
1.1.101Rampenwinkel: ≥ 30 Grad
1.1.111Bodenfreiheit plus 25%: ≥ 0,50 m (in Verbindung mit u.s. Reifengröße)
1.1.121Bodenfreiheit unter den Achsen gleich Bodenfreiheit plus 25%: ≥ 0,5 mX
1.1.131Blockhöhe für diagonale Verschränkungsfähigkeit plus 100%: ≥ 0,5 mX
1.1.141Maximale Gesamthöhe bei Leermasse (nach DIN EN 1846-2) max. 3.300 mmX
1.1.151Maximaler Wendekreis ≤ 16,5mX
1.2Anforderungen an das Fahrgestell
1.2.11Wattiefe mindestens 1 200 mm. Nach einer Fahrt durch mindestens 1200 mm tiefes Süss- oder Schmutzwasser dürfen Instandsetzungsarbeiten und/oder Prüfarbeiten weder vom Fahrgestellhersteller noch vom Aufbauhersteller vorgeschrieben oder empfohlen sein.X
1.2.21Alle betriebsrelevanten Leitungen müssen gegen Hitze und/oder mechanische Beschädigungen geschützt sein und bei einer Temperatur von mindestens plus 130 Grad Celsius mindestens 10 Minuten lang voll funktionsfähig bleiben.X
1.2.31Es muss möglich sein, das Fahrzeug im Pannenfall mit stehendem Motor auf eigenen Achsen mit geringer Geschwindigkeit über eine Strecke von mindestens 5 km aus einem Gefahrenbereich zu schleppen, ohne dazu die Antriebswellen etc. entfernen zu müssen.
1.2.41Zweiachsiges Fahrgestell mit geschweißtem Leiterrahmen und U-Profil- Längsträgern.X
1.2.51Technisch zulässige Gesamtmasse Fahrgestell: Größer gleich 14 500 kg.
1.2.61Radstand: max. 3900mm.
1.2.71permanenter Hinterachsantrieb, Allradantrieb zuschaltbar (4x4).
1.2.81Fahrgestell gemäß § 49 (3) StVZO geräuscharm.
1.2.91Höchstgeschwindigkeit 100 km/h
1.2.101Alle in der StVZO und StVO geforderten Ausrüstungsteile (z. B. Warndreieck, Warnleuchte) sind mitzuliefern.
1.3Motor und Kühlung
1.3.11Wassergekühlter Dieselmotor mit einer Motorleistung von mind. 12,5 kW pro Tonne zul. Gesamtmasse, uneingeschränkt geeignet für synthetisch hergestellte paraffinische Kraftstoffe gemäß EN 15940. Eine Bestätigung des Fahrgestellherstellers ist beizulegen.X
1.3.21Maximales Motordrehmoment mindestens 65 Nm pro Tonne zul. Gesamtmasse.
1.3.31Abgaswerte mindestens: EEC 91/542, EURO VI-E, Geräuschwerte mindestens: EEC 92/97.
1.3.41Ausführung als Behördenmotor: Eine Drehmomentreduzierung darf auch dann nicht erfolgen, wenn die Abgasnachbehandlung gestört ist, z.B. aufgrund AdBlue-Mangels.X
1.3.51Notwendige Anlagen zum Angebot: Diagramme: • Motorleistung über Motordrehzahl (kW/PS über U/min): • Motordrehmoment über Motordrehzahl (Nm über U/min).
1.3.61Kraftstoffvorwärmung mit Wasserabscheider.
1.3.71Motorkühlung mit extrem hoher Kühlleistung, ausgelegt für Außentemperaturen größer plus 45°C, Frostschutzmittel bis min. minus 25° C. Anordnung des Kühlers mit höchstmöglichem Abstand vom Boden zum Schutz gegen Beschädigungen im Gelände oder bei Wasserdurchfahrt. Bodenabstand Kühler mindestens 1.000 mm mit massiver Schutzvorrichtung.X
1.3.81Die Luftansaugung des Motors muss mindestens in Höhe der Kabinenoberkante angeordnet sein.
1.4Abgasanlage und Regeneration
1.4.11Automatische Regenerationsvorgänge des Diesel-Partikelfilters (DPF), welche mit einer erhöhten Abgastemperatur verbunden sind, müssen mittels eines Tasters oder Schalters sperrbar sein ( z.B. bei Einfahrt in einen Gefahrenbereich)
1.4.21Eine Erhöhung der Abgastemperatur während des Regenrationsvorganges ist im Fahrerhaus anzuzeigen. (z.B. Kombiinstrument)
1.4.31Eine manuelle Regeneration muss möglich sein.
1.4.41Über die Kabinenoberseite außen hoch geführtes Endrohr der Abgasanlage auf der rechten oder linken Fahrzeugseite. (Ausführung angeben)
1.4.51Angrenzende Bauteile müssen für die thermischen Belastungen bei einer Abgas- Regeneration ausgelegt sein.
1.5Getriebe, Achsen und Reifendruckregelung
1.5.11Automatisiertes Schaltgetriebe mit mind. 8 Vorwärts- und 4 Rückwärtsgängen. Zusätzliches Untersetzungsgetriebe für Geländefahrten.X
1.5.21Für besonders schwierige Fahrsituationen muss eine manuelle Betätigung der Kupplung durch den Fahrer möglich sein. (z.B. durch ausklappbares Kupplungspedal)X
1.5.31Nebenabtrieb für Montage einer Feuerlöschkreisel-Pumpe.X
1.5.41Achsübersetzungen und Getriebeabstufung auf optimale Geländeeigenschaften und Steigfähigkeit ausgelegt.
1.5.51Spurgleiche Achsausführung an VA und HA.
1.5.61Differentialsperren an allen Achsen. Eine aktivierte vordere Differentialsperre ist durch ein eindeutiges und lautes akustisches Warnsignal anzuzeigen (ertönen, solange vordere Differentialsperre aktiviert).
1.5.71Sämtliche Differentialsperren während der Fahrt und unter Last zu - und abschaltbar.X
1.5.81Automatische Reifendruckregelungsanlage, mit der während des Fahren der Reifenfülldruck aus dem Fahrerhaus den Bodenverhältnissen angepasst werden kann. Vorkonfigurierte und direkt wählbare Einstellungen mindestens für die Szenarien „Straße“, „Schlechtweg“ und „Sand“ müssen vorhanden sein, eine manuelle Notfallsteuerung muss möglich sein. Um mechanische Beschädigungen bestmöglich auszuschließen, müssen die Versorgungsleitungen weitestgehend geschützt auf der Innenseite der Achsen verlegt werden. Leitungen, die auf den Radaußenseiten liegen, müssen durch stabile Radabdeckungen vor Beschädigungen geschützt sein.X
1.6Bremsanlage
1.6.11Lufttrockner beheizt.
1.6.21Elektronisch geregeltes Anti-Blockier-System (ABS) mit Offroad-Modus.
1.6.31Notlöseeinrichtung für Federspeicherzylinder.
1.6.41Automatisch lastabhängiger Bremskraftverstärker.
1.6.51Rohrbruchsicherung für Bremsleitungen oder ein funktional mindestens gleichwertiges System.
1.6.61Verstärkter Kompressor.
1.6.71Vierrad-Feststellbremse.X
1.7Lenkung, Federung
1.7.11Hydraulisch unterstützte Lenkung mit in Neigung und Höhe verstellbarer Sicherheitslenksäule.
1.7.21Geländeoptimierte Federung mit Stabilisatoren an Vorder- und Hinterachse, in stabiler Ausführung. Einstellbare Stoßdämpfer für hohe Aufbauten optimiert.
1.8Beleuchtung
1.8.11Automatisches Tagfahrlicht.
1.8.21Halogen-Scheinwerfer für Fernlicht und Abblendlicht incl. Blinker, Positionslichter an der Fahrzeugfront - Mindestanforderung
1.8.31Halogen-Nebelscheinwerfer - Mindestforderung
1.8.41Zwei Rückfahrscheinwerfer LED
1.8.51Halogen-Nebelschlussleuchte-  Mindestanforderung
1.9Bereifung
1.9.11Spurgleiche Singlebereifung.X
1.9.21Identische Bereifung an Vorderachse und Hinterachse.
1.9.31Ein Reserverad ist lose mitzuliefern
1.9.41Reifengröße 445/65 R22,5  (Fabrikat Michelin X-Force ZL oder gleichwertig.)X
1.9.51Die Reifen müssen mittels geeigneter Maßnahmen bei plötzlichem Druckverlust durch Beschädigung gegen ein Durchdrehen auf der Felge gesichert sein (z.B. Beadlock-Element), so dass eine Evakuierung aus schwierigem Gelände noch zu Ende geführt werden kann.X
1.10Fahrgestell-Elektrik
1.10.11Forderungen § 55a StVZO uneingeschränkt erfüllt.
1.10.21Fahrzeug für Einbau einer BOS-Funkanlage entstört.
1.10.31DAB+ Radio mit Bluetooth Freisprechfunktion, bedienbar über Lenkradtasten. Touchfelder sind unzulässig!
1.10.4128 V-Lichtmaschine hoher Leistungsfähigkeit (mindestens 150 A), schmutzgeschützt und watfähig.
1.10.51Zwei Batterien mit je mindestens 170 Ah..
1.10.61Komplette Fahrgestellelektrik mit Sicherungsautomaten.
1.10.71Batterietrennschalter in manueller Ausführung.
1.10.81Eine Einspeisedose für Fremdstrom - Natodose - (Steckdose VG 96917 A 003 mit Crimpkontakt VG 96917 S 35).
1.11Fahrerhaus
1.11.11Kabine lackiert in RAL 3000X
1.11.21Serienmäßige Doppelkabine des Fahrgestellherstellers in Ganzstahlausführung, nach ECE R29/3 geprüft. (Zertifikat ist beizufügen)X
1.11.31Zwei Sitzreihen: • Vordere Reihe mit Fahrer- und Beifahrereinzelsitzen mit 3-Punkt Sicherheitsgurten, luftgefedert. • Hintere Reihe mit 2 Einzelsitzplätze und 3-Punkt Sicherheitsgurten auf allen Plätzen.
1.11.41Alle Sitzpolster mit leicht zu pflegenden Bezügen aus Kunstleder.
1.11.51Dreipunkt-Automatiksicherheitsgurte an allen Sitzplätzen.
1.11.61Insgesamt vier mechanisch zu öffnende Türen in der Kabine, je Sitzreihe links und rechts je eine Tür.
1.11.71Komplett in vertikaler Richtung mit möglichst großem Öffnungsbereich zu öffnende bzw. zu schließende Fenster.
1.11.81Trittstufen für Fahrer und Beifahrer sowie Mannschaftsraum mit speziellen Beleuchtungen der Trittstufen (z. B. geeignete Leuchten an der Unterseite der Türen).
1.11.91Rückspiegel elektrisch beheizbar und elektrisch verstellbar.
1.11.101Bordsteinspiegel sowie Weitwinkelspiegel elektrisch beheizbar.
1.11.111Mindestens zwei komplette Schlüsselsätze.
1.11.121Elektrische Fensterheber in Fahrer- und Beifahrertür.
1.11.131Leistungsfähige Klimaanlage des Fahrgestellherstellers, in das Fahrerhaus integriert. Eine Aufdach-Lösung ist aufgrund der vorgesehenen Nutzung nicht zulässig.
1.11.141Das gesamte Klimatisierungs- und Lüftungssystem muss für staub- und schmutzintensive Einsätze besonders geeignet sein.
1.11.151Fahrerhaus kippbar, mit Kipphydraulik.
1.11.161DIN-Einschubschächte, vorzugsweise oberhalb der Frontscheibe.
1.11.171Warmwasser Zusatzheizung Motor und Fahrerhaus
1.12Sonstige Anforderungen an das Fahrgestell
1.12.11Vorne und hinten je zwei Schäkel nach DIN EN 13889 in geschweifter Form mit einer zulässigen Zugkraft von mindestens 50 kN je Schäkel bei geradem Zug..
1.12.21Die Anschlageinrichtungen müssen mit der zulässigen Zugkraft und dem zulässigen Schrägzugwinkel gekennzeichnet sein.
1.12.31Heckseitige Anhängerkupplung kleines Maul, Bolzen 38,5mm.
1.12.41Unfalldatenschreiber
1.12.51Wegfahrsperre nicht erforderlich.
1.12.61Vorderer Stoßfänger, Radkästen Vorder- und Hinterachse lackiert in Reinweiß RAL 9010X
1.12.71Der Kraftstofftank ist mit der zu verwendenden Kraftstoffart und der Füllmenge [l], dauerhaft, in der Nähe der Einfüllöffnung zu kennzeichnen.
1.12.81Fahrzeug muss der Norm GSR2 entsprechen.x
1.12.91UCP5 Frontanbauplatte EN15432-1,X
1.12.101Der Additivtank (sofern vorhanden) ist als Additivtank und mit der Füllmenge [l], dauerhaft, in der Nähe der Einfüllöffnung zu kennzeichnen.
1.12.111Zweikreis-Kommunalhydraulikanlage mit Verstellpumpe und Bedienpult im Fahrerhaus,Vierzellige proportionale Arbeitshydraulik für Stellbewegungen von Geräten, Flachdichtende Kupplungsmuffen, Größe 12,5, Eine Ventilzelle für Dauerverbraucher an der Fahrzeugfront, an der rechten Seite hinter dem Fahrerhaus und am Fahrzeugheck: Separater Rücklauf mit flachdichtender Kupplungsmuffe, Größe 19, Druckleitung mit flachdichtendem Kupplungsstecker, Größe 19,  Druckleitung alternativ auch für einfach-wirkende Stellbewegungen, z.B. Kippzylinder nutzbar, Maximaler Betriebsdruck: 220 bar Volumenstrom: ca. 38 l/min bei 1400 U/min; ca. 60 l/min bei 2200 U/min Maximale hydraulische Leistung: ca. 13 kW bei 1400 1/min; ca. 20 kW bei 2200 1/min Rücklauffilter im Hydraulikölbehälter, Öltankvolumen: ca. 45 l.
1.12.121Geröll-Räum-Schild
In der serienmäßigen Ausstattung sind enthalten: - stabiler Doppelrohrrahmen, an dem die Pflugschar elastisch angelenkt ist - pulverbeschichteter Pflugschild - HD-Verschwenkeinrichtung mittels zwei Hydraulikzylindern - HD-Hebe- und Senkvorrichtung - Hydraulikschläuche komplett mit Hydraulikkupplungen - rechte Schar hochgezogen - Schwenkdämpfungsventil - Randsteinabweiser rechts u. links - Abstellstütze - zwei höhenverstellbare Gleitschuhe - Warnmarkierungen am Scharteil - Anbauplatte (pflugseitig)
- Anbauhaken Gr. 3
- Stahlschürfleiste
- Begrenzungsfahnen und Warnmarkierung
- Pfugbegrenzungsleuchten LED
- Abstellvorrichtung mit Rollen
1.12.131Kehrwalze: Stabiles, verwindungsfreies Gehäuse durch doppelstegige Wände - Kehrwalze mit einem Durchmesser von ≥ 600 mm; schwebend im Gehäuse zur optimalen Bodenanpassung , Einstellung der Kehrwalze über Spindeln, kein Einstellen über Laufräder - Besatz Kehrwalze: Kunststoff-Welldrahtgemisch - Hydraulischer Antrieb; Hydraulikmotor innenliegend, zum Schutz des Motors und Reduzierung der Außenbreite - Schwerlastlaufräder in Vollgummi Ausführung 360 Grad drehbar; Durchmesser ca. 250 mm; Drehkranz abschmierbar ausgeführt - Schmutzklappe an Vorderseite zur Regulierung der Wurfweite des Materials; Einstellbar über Bolzen - Schrägstellung mechanisch über Rastbolzen - Anbau an die Frontanbauplatte inklusive hydraulischer Aushebevorrichtung - Hydraulische Schrägstellung über Hydraulikzylinder; Schrägstellung über abschmierbaren Drehkranz - Schmutzfangwanne mit hydraulischer Entleerung über 2 Zylinder, jeweils rechts und links montiert; Laufrad vorne an der Wanne zur Bodenführung (ab 2,70m 2 Laufräder); Zylinder ausgerüstet mit Absperrhahn für den freikehrenden Einsatz - Ansteuerung Antrieb Kehrwalze und Öffnen/Schließen Schmutzfangwanne über einen Steuerkreis (DW) - Hydraulikölmengenteiler Geräteseitig integriert zur Regulierung der Durchflussmenge (Walzendrehzahl) - Wasserhochdruckbalken aus Edelstahl; montiert hinter dem Kehrbesen, bestückt mit wechselbaren Düsen in Abhängigkeit der Hochdruckpumpe (Pumpe und Wasserversorgung wird gestellt) - Begrenzungsleuchte rechts/links in LED-Ausführung - Warnflaggen zur Montage am Gerät (rechts/links) - Abstellvorrichtung auf Laufräder zum einfachen rangieren der Vorbaukehrmaschinen im abgebauten Zustand - HD-Block zur Steuerung Aushebevorrichtung/Schrägstellung/Schmutzwanne elektrisch geschaltet aus der Kabine

Pos. 2 Aufbau

POSITION 2 AufbauUnnamed: 1Unnamed: 2Unnamed: 3Unnamed: 4
Lfd. Nr.Bezeichnunglieferbarggf. Bietergaben
janein
1Aufbau allgemein
1.1Aufbau für in HWLF (Taktisches Hochwasser- und Waldbrandlöschfahrzeug Hochgeländegängig) Aufbaubeschreibung mit Zeichnung und aussagefähigem Material beifügen, geeignet für Fahrgestell gemäß LV Teil Fahrgestell (Position 1)
1.2Das Fahrzeug muss fertig ausgebaut die vollständige Beladung sowie 4 Fahrzeuginsassen á 120 kg (inkl. Fahrer) und min. 3 % Massereserve zum technisch zulässigen Gesamtgewicht aufnehmen können.
1.3Getrennte Bauweise von Fahrer-Mannschaftsraum und feuerwehrtechnischem Aufbau
1.4Alle Oberflächen und auch der Fußboden müssen so beschaffen sein, dass sie mit handelsüblichen Desinfektions- und Reinigungsmitteln behandelt werden können.
1.5Unterbodenschutz zusätzlich für gesamtes Fahrzeug nach Fertigstellung des Aufbaus
1.6Fahrzeuglänge maximal 7.000 mm, gemessen gemäß E DIN 14502-2:2022-10 4.1.1
1.7Fahrzeugbreite maximal 2.500 mm (ohne Außenspiegel)
1.8Fahrzeughöhe inkl. Dachaufbauten gemessen bei Leergewicht mit aufgelegter Dachbeladung maximal 3.300 mm (genauen Wert angeben);
1.9Aufbauausführung nach DIN EN 1846-2 mit mechanischem Batteriehauptschalter
1.10Feuerwehrtechnische Abnahme für den Freistaat Sachsen durch eine unabhängige Prüforganisation
1.11Erstellung eines Zulassungsgutachtens nach §21 StVZO
2Lackierung/Beschriftung/Kennzeichnung (entsprechend DIN 14502)
2.1Lackierung des Aufbaus (mindestens Aufbauvorderseite, -rückseite, Dachblenden und Bordwandklappen) in feuerrot RAL 3000 (keine Folienbeklebung)
2.2Herstellen und Anbringen von Türbeschriftung und Ortswappen auf Fahrer- und Beifahrertür nach Vorlage
2.3Dachkennzeichnung nach DIN 14035; Anbringung auf Alu-Glattblech (lackiert in RAL 3000) auf linkem Dachkastendeckel, Beschriftung in weiß, nicht reflektierend
2.4Frontbeschriftung "FEUERWEHR" in weiß, reflektierend zwischen Kühlergrill und Frontscheibe (Ausführung gemäß Kundenvorgabe)
2.5Funkrufname in Frontscheibe oben rechts, weiß, von innen geklebt von außen zu lesen, Schrifthöhe: 60 mm
2.6Funkrufname am Heck rechts oben, weiß, Schrifthöhe: 60 mm
2.7Konturmarkierung weiß an den Fahrzeugseiten und rot am Fahrzeugheck, gemäß ECE 48 und ECE 104, Hersteller Orafol
2.8Warnmarkierung am Heck als Streifenmarkierung, abwechselnd in den Farben Rot und Gelb; Folienhersteller: Orafol, Typ Oralite 5921M
2.9Dem Auftraggeber ist ein Beklebungsentwurf zur Genehmigung vorzulegen.
2.10Jegliche Beklebung mit Firmenlogos des Aufbauherstellers o. Ä. ist mit dem Kunden abzustimmen.
2.11Piktogramme im Sichtbereich des Fahrers mit den Angaben zu den Abmessungen des Fahrzeuges und zulässigem Gesamtgewicht
2.12Kennzeichnung der Wasserdurchfahrtsfähigkeit (Positionierung in Absprache mit dem Auftraggeber)
2.13Kennzeichnung der Reifendrücke dauerhaft lesbar über allen Reifen
2.14Kennzeichnung des Kraftstoffbehälters mit Volumen und Kraftstoffart
2.15Schild über zulässige Anhängelasten an der hinteren Zugvorrichtung
2.16Farbleitmarkierung "Wasser/Schaum" an allen Anschlüssen; Ausführung als vollständige Lackierung oder Pulverbeschichtung aller Außenseiten der Fest- und Blindkupplungen
2.17Jeder Geräteraum ist mit einem übersichtlichen Geräteraumverzeichnis zu versehen (witterungsbeständig und aktualisierbar). Die Geräteraumverzeichnisse sind zusätzlich in digitaler Form an den Kunden zu übermitteln.
2.18Alle Beschriftungen und Dokumente sind in deutscher Sprache auszuführen
2.19Beschriftung der Lagerorte aller Beladungsteile mit einheitlichen Klebeetiketten aus beschichteter, säurebeständiger Folie
2.20rot/weiß-schraffierte, reflektierende Warnbeklebung stirnseitig an allen Bordwandklappen und an allen Auszügen, die im ausgezogenen Zustand mehr als 250 mm hinausragen
3Anbauten/Fahrgestellarbeiten/Tanks
3.1Lieferung und Montage von 4 U-förmigen Schäkeln (falls nicht fahrgestellseitig geliefert) an den fahrgestellseitigen Aufnahmen, inkl. Beschriftung mit der zulässigen Zuglast, Belastbarkeit min. 10 t
3.2Löschwasserbehälter: - aus glasfaserverstärktem Kunststoff GFK oder aus PE mit einem nutzbaren Tankinhalt von mind. 2.500 l bis maximal 3.500 l - Wartungsöffnung auf der Oberseite - Schwallwände längs und quer zur Fahrtrichtung - zwei Überlaufventile, ausgelegt bis ca. 10 bar Eingangsdruck - Tanküberlauf unter das Fahrzeug geführt - Rückflussverhinderung durch freien Auslauf in den Löschwassertank entsprechend Technische Richtlinie DVGW W 405- B1 oder gleichwertige technische Lösung entsprechend DIN 14502-2:2022-02 Absatz 3.7.4.10 - Ablasshahn an der tiefsten Stelle, bedienbar am Fahrzeugheck, Schaltstellung muss eindeutig sichtbar sein, geeignet zum Befüllen von Kleinlöschgeräten
3.3Lieferung und Montage einer elektrisch angetriebenen Selbstbergungswinde, die (in Fahrtrichtung) nach vorne, Typ: Maxwald Serie 12 / Typ 5 nach EN 14492 -1 mit einer Seillänge 35m oder gleichwertig
4Fahrer-Mannschaftsraum
4.1Fahrerhausintegrierter Mannschaftsraum
4.2Ablagekasten zwischen Fahrer- und Beifahrersitz montiert, aus Aluminium, zur Aufnahme von Einsatzunterlagen geeignet; an der Vorderseite Montage von Ladehalterungen für Handsprechfunkgeräte und Handlampen
4.3Ablagemöglichkeit für zwei Helme im Bereich zwischen Fahrer und Beifahrer (keine Netz- oder Gurtspinnenlagerung). Detaillierte Abstimmung bei Ausbaugespräch
4.4Lieferung und Montage eines Kühlfaches, festverbaut im Regalsystem zwischen der Besatzung im MR. Dauerhafter Anschluss an Bordnetz 12/24V, Volumen ca. 30l. Leitfabrikat: Dometic Coolmatic CD 30 oder gleichwertig.
4.5Mannschaftsraumbeleuchtung durch zwei LED-Leuchten an der Decke, umschaltbar weiß/grün, mit Abschaltverzögerung, geschaltet über Türkontakt, über Taster links und rechts im Deckenbereich des Mannschaftsraumes und zusätzlich schaltbar auf Fahrerhausbedieneinheit
4.6LED-Beleuchtung unten an den Mannschaftsraumtüren zur Beleuchtung des Einstiegsbereichs und der Trittstufen, geschaltet über Türkontaktschalter
5Elektrik/Funk
5.1Betriebsfertige Montage inkl. Lautsprecher und Stromversorgung über ein abfallverzögerndes Zeitrelais zur verzögerten Abschaltung eines durch den Auftraggeber bereitgestellten TETRA-Sende- und Empfangsteiles Sepura SRG 3900
5.2Betriebsfertige Montage einer Bedien- und Besprechungseinrichtung HBC 3 im Sichtbereich von Fahrer und Beifahrer, während der Fahrt von Fahrer und Beifahrer bedienbar, Festlegung des Einbauortes in einer ersten Baubesprechung
5.3Lieferung und betriebsfertige Montage eines externen Kartenlesers für einen Sika-Plug zur leichten Entnahme der BSI-Sicherheitskarte, Festlegung des Einbauortes in einer ersten Baubesprechung
5.4Lieferung und Montage eines Programmierkabels für ein TETRA-Sende- und Empfangsteil. Das Programmierkabel ist so zu lagern, dass es die tägliche Nutzung nicht beeinträchtigt.
5.5Lieferung und Montage Funkantenne: - Tetra/GPS-Kombiantenne - Gewinnantenne ≥ 3 dB - Frequenzbereich 380 bis 410 MHz - Revisionsöffnung im Fahrzeughimmel
5.6Lieferung und betriebsfertige Montage von 5 Ladehalterungen vom Typ WTC 1702 für TETRA-Handfunkgeräte Sepura STP 8038 oder gleichwertig im Fahrer-/Mannschaftsraum, Festlegung der Einbauorte in einer ersten Baubesprechung
5.7Lieferung und betriebsfertige Montage von insgesamt 2 Funklautsprechern im Fahrerhaus, Montage an B-Säule fahrer- und beifahrerseitig, gemeinsam über ein beifahrerseitig montiertes Potenziometer regelbar
5.8Lieferung und betriebsfertige Montage eines Funklautsprechers im GR, Lautstärke separat regelbar
5.9Betriebsfertige Montage von 4 Ladehalterungen für Handlampen im Fahrer-/Mannschaftsraum (Lieferung durch LOS 3), Festlegung der Einbauorte in einer ersten Baubesprechung
5.10Betriebsfertige Montage einer Ladehalterung für eine Wärmebildkamera im Fahrer-/Mannschaftsraum, Festlegung des Einbauortes in einer ersten Baubesprechung
5.11Funktion sämtlicher Ladehalterungen nur bei externer Einspeisung oder bei laufendem Motor
5.12Fahrzeugeinspeisung 230 V + Druckluft: - mit automatischem Auswurf und selbstschließendem Deckel - Positionierung auf der Fahrerseite zwischen Fahrerhaus und Aufbau - Leitfabrikat: RETTBOX ONE AIR 230 V - inkl. lose Lieferung 5-m-Anschlusskabel Strom + Luft und Deckenaufhängevorrichtung für die Installation im Gerätehaus - inkl. lose Lieferung 12-m-Anschlusskabel Strom mit Schukostecker DIN 49443 in Schutzart IP 67 nach DIN EN 60529 (VDE 0470-1) und Kupplungsdose für Fahrzeugeinspeisung - Montagehöhe: Oberkante bei ca. 1600 mm
5.13Ladegerät: - fest eingebautes Automatikladegerät 230 V - wählbare Ladekennlinie für die Starterbatterien - Leitfabrikat: Leab Champ Pro 2420
5.14Leseleuchte mit flexibel einstellbaren Arm, Länge 400 mm, Fabr. Osram Onyx oder gleichwertig, LED-Ausführung, am Beifahrerplatz A-Säule (Modell angeben)
5.15Verwendung von Sicherungsautomaten anstelle von Schmelzsicherungen
5.16Zweistufiger Unterspannungsschutz mit optischer und akustischer Anzeige in der ersten Stufe und Abschaltung aller Ladehalterungen in der zweiten Stufe, Warnschwellen einstellbar
5.17je eine USB-C-Doppelsteckdose im Bereich zwischen Fahrer und Beifahrer sowie im Mannschaftsraum links und rechts
5.18USB-C-Doppelsteckdose auf dem Armaturenbrett zum Anschluss eines Tablets (Tablet und Halterung Kundenbeistellung)
5.19akustischer Rückfahrwarner, Lautstärke automatisch an Umgebungsgeräuschpegel anpassend, abschaltbar
5.20Rückfahrkamera: - mit Shutter und Tonübertragung - automatisches Einschalten bei Einlegen des Rückwärtsganges - manuell einschaltbar bei Vorwärtsfahrt bis ca. 10 km/h - es müssen min. die Fahrzeugbreite sowie der gesamte hinter dem Fahrzeug liegende Bereich (min. 2 m), auch bei Dunkelheit, erfasst werden können - Darstellung des Bildes auf vorhanden Monitor des Fahrgestells
5.21Navi-Funkbedieneinheit liefern und einbauen eines kombinierten Navigations-und Funkbediensystems. In folgender Ausführung. - TFT-Touchdisplay min. 6,9" - integrierte MRT-Bedienung (Gruppen, SDS, Status, Gateway/Repeater) - Gleichzeitige Daueranzeigen: akt. Gruppe, Status, Anruf, Navigation, Anweisungen d. ILS - temporäre Anzeigen: akt. + letzte Gegenstelle, Einsatzmeldung - autom. Navigation nach Datenempf. ü. Tetra-SDS - Datenspeicher: Statusempfänger - Gleichzeitiger Statusversand an mehrere Empfänger - Navigationsdaten für Kombi f. Deutschland und Europa - inkl. Konfigurations- und Betriebssoftware, lebenslanges Karten- und Softwareupdate Anforderungen werden z.B. erfüllt von: LARDIS ONE oder gleichwertiger Art.
6Signalanlage/Überwachungseinrichtungen
6.1Lieferung und Einbau von zwei Rundkennleuchten, Fa. Hänsch, Nova L2, LED.
6.2Warneinrichtung Front: - 1 Paar blaue LED-Frontblitzer - automatische Zuschaltung bei Nutzung der LED-Hauptkennleuchten - separat deaktivierbar - Leitfabrikat: Hänsch Sputnik Hybrid
6.3Warneinrichtung Dach - hinten: - blaue LED-Eckblitzleuchten in Aufbaublende integriert - automatische Zuschaltung bei Nutzung der LED-Hauptkennleuchten - separat deaktivierbar
6.4Lieferung und Einbau einer Pressluftwarnanlage: Hersteller: Martin ; Typ: Martinhorn - Kompressorfanfaren mit 4 Membran Schalltrichtern Nr.: 2297 GM Es sind die vier Membran-Schalltrichter vorn am Fahrerhausdach bündig zu montieren. Alle Membran-Schalltrichter sind mit Schneeschutzkappen zu versehen.
6.5Heck-Warnsystem: - mit 4 gelben LED-Leuchteinheiten - schaltbar an der Fahrerhaus- und an der Pumpen-Bedieneinheit - automatische Abschaltung ab 10 km/h - Montage symmetrisch zur Fahrzeuglängsmittelachse
6.6Fahrerhaus-Bedieneinheiten: - Tasten für Kennleuchten und Sondersignal im direkten Zugriffsbereich des Fahrers, vorzugsweise auf dem Armaturenbrett rechts neben dem Lenkrad - Tasten für nachgeordnete Funktionen auf verstellbarem Bedienteil zwischen Fahrer und Beifahrer - Beschriftung aller Taster mit Symbolen und Klartext - Display zur Anzeige der Pumpenbetriebsstunden, des Wassertankinhalts, des Schaumtankinhalts sowie von Fehler- und Warnmeldungen (ggf. ausgefahrener Lichtmast, geöffnete Geräteräume, abgeklappte Aufstiegsleiter, ggf. aufgestellter Dachwerfer, offener Dachkasten, angeschlossene Ladeerhaltung, Unterspannung) - Taster Umfeldbeleuchtung ein/aus - Taster Heckwarnsystem ein/aus - Taster Umschaltung Stadt-, Land- und elektronisches Kompressorsignal - Taster Fahrerhausdachscheinwerfer ein/aus - Taster Mannschaftsraumbeleuchtung weiß/grün - Taster zur Deaktivierung von Warntönen - Taster Frontsprühbalken ein/aus - Taster Druckabgang Dach auf/zu - Taster Rückfahrkamera ein/aus
6.7Pumpen-Bedieneinheit: - zur Erreichbarkeit der Pumpe für Wartungs- und Reparaturzwecke werkzeuglos abnehmbar oder wegschwenkbar - Bedienung über große, handschuhgerechte Taster mit optischer Rückmeldung - Beschriftung aller Taster mit Symbolen und Klartext - Display zur Anzeige von Manometer und Mano-Vakuummeter sowie von Fehler- und Warnmeldungen - Wassertankanzeige als LED-Balkenanzeige (Teilung max. 200 l/Anzeigesegment) mit Beschriftung in l - gleiche Nutzer- und Bedienlogik an Pumpen-, Lichtmast- und Fahrerhaus-Bedieneinheit - keine Verwendung von Menüstrukturen, keine Bedienung über Touch-Bildschirme - Ausführung als standardisiertes Pumpenbedienfeld gemäß Fachempfehlung DFV - Taster Umfeldbeleuchtung ein/aus - Taster Heckwarnsystem ein/aus - Taster Fahrerhausdachscheinwerfer ein/aus - Taster Fahrzeugmotor ein/aus - Taster Pumpe ein/aus - Taster Frontsprühbalken ein/aus - Taster Zentralentwässerung auf/zu - Taster Entlüftungseinrichtung ein/aus - Taster Schaumtankfüllpumpe ein/aus - optische Warnung bei Überhitzung des Fahrzeugmotors - optische Warnung bei niedrigem Füllstand des Fahrzeugkraftstofftanks
7Beleuchtung
7.1Dachblenden links und rechts auf dem Aufbau zur Aufnahme der Umfeldbeleuchtung
7.2LED-Umfeldbeleuchtung: - als Langfeldleuchten über den seitlichen Geräteräumen und über dem Heckgeräteraum - Länge an Fahrer- und Beifahrerseite min. 70 % der Aufbaulänge - Lichtstrom ca. 5.000 lm/m, Nachweis mittels Datenblatt. - schaltbar an der Fahrerhaus- und an der Pumpen-Bedieneinheit - nutzbar als manuell zuschaltbare Rangierbeleuchtung bis 10 km/h
7.3Geräteraumbeleuchtung mittels LED-Leuchtbändern jeweils seitlich und oben, geschaltet über die Rollokontaktschalter bei eingeschaltetem Stand- oder Abblendlicht, zum Schutz vor Beschädigungen möglichst in das Aufbauprofil integriert
7.4LED-Dachbeleuchtung für eine ausreichende Beleuchtung des begehbaren Teils des Daches, geschaltet über Aufstiegsleiter
7.5zwei 3-Kammer-LED-Leuchten heckseitig oben (Brems-, Schluss- und Blinklicht)
7.6zwei 5-Kammer-LED-Leuchten heckseitig unten (Brems-, Schluss- und Blinklicht, Nebelschlussleuchte, Rückfahrscheinwerfer)
7.7Kennzeichen am Heck oben mittig, LED-Kennzeichenbeleuchtung
8Kofferaufbau
8.1Kofferaufbau in selbsttragender Aluminium-Bauweise ohne stabilitätstragende Innenverstrebungen, hoch eigenstabil, geschraubt, Inneneinbau horizontal und vertikal verstellbar (System ausführlich beschreiben), Schutz der Aluminium-Aufbauteile durch min. 20 Mikrometer Eloxal rundum
8.2Geräteräume: - Aufteilung des Aufbaus in 3 Geräteräume (je 1 seitlicher, 1 am Heck) - Geräteräume mit größtmöglicher Auslastung
8.3Auftritte hinter der Hinterachse - Bordwandklappen benutzbar als Auftritte - Belastbarkeit je min. 250 kg - Trittfläche mit Rutschhemmung min. R11, verschleißfrei - LED-Blinkleuchten an Vorder- und Rückseite
8.4Geräteraumverschlüsse: - Aluminium-Rollläden für alle 3 Geräteräume, Lagerung bevorzug in Kasten auf Aufbaudach - Drehstangenverschlüsse (anstelle Doppelhandgriff) für alle Rollläden - gleichschließend, abschließbar - Verriegelungsmechanismus zum Schutz vor Beschädigungen und Verschmutzung innenliegend - geraffte Zuziehleinen zum einfacheren Schließen der Rollläden
8.5Aufbaudach: - selbstarretierende Aufstiegsleiter zum Dach am Heck rechts montiert, im abgeklappten Zustand ergonomisch geneigt, im angeklappten Zustand darf die Aufstiegsleier den hinteren Böschungswinkel nicht reduzieren - Dach vollständig begehbar, verschleißfeste Antirutschbeschichtung, Lauffläche mit Rutschhemmung min. R11 - Revisionsöffnungen für die Löschmitteltanks
9Einsatzstellenbeleuchtung
9.1betriebsbereiter Verbau eines pneumatischen Lichtmast inkl. Notentlüftung
9.2Montage am Heck des Fahrezeuges, Fahrtrichtung links
9.3Lichtpunkthöhe ca. 5,5 m
9.46 LED-Scheinwerfer, je mind. 6.000 lm, Lampenbrücke elektrisch drehbar (360°), Schinwerfer elektrisch neigbar
10Feuerlöscheinrichtung
10.12-stufige Feuerlöschkreiselpumpe FPN 10-2000 im GR: - Pumpenleistung unter Normbedingungen (bei 10 bar Nennförderdruck und 3 m geodätischer Saughöhe) mindestens 2500 l /min - Entlüftungseinrichtung manuell und automatisch zu- und abschaltbar (Lenzfunktion) - Nebenabtriebsschaltung vom Fahrerhaus und Pumpenbedienstand aus, Einknopfbedienung - Tankbefüllung über die FPN mittels manuellem Kugelhahn - Saugeingang A110 mit mechanischer Umstellung von Tank- auf Saugbetrieb ohne Unterbrechung der Wasserförderung bis zu einem Eingangsdruck von min. 4 bar, mit optischer Stellungskontrolle - automatische Pumpendruckregulierung - optische und akustische Temperaturwarnung - 4 B-Druckabgänge - pneumatisch fernbedient absperrbarer Abgang zum Schnellangriff Dach - pneumatisch fernbedient absperrbarer Abgang zum Frontsprühbalken - ein mittels manuellem Kugelhahn absperrbarer C-Abgang für die Einrichtung zur schnellen Wasserabgabe (Montage außerhalb des Aufbaus in der Nähe der rechten B-Abgänge) - Druckverteiler mit Niederschraubventilen in optimierter Bauhöhe (Bedienung auf gleicher Höhe wie das Umschaltorgan Tank-/Saugbetrieb) - alle saugseitigen Pumpenanbauteile müssen für mind. 16 bar und alle druckseitigen Anbauteile für mind. 22,5 bar ausgelegt sein - Schließdruck max. 16 bar
10.2Druckabgänge B: - seitlich außerhalb des Aufbaus platziert (2x links, 2x rechts) - Rohrleitungen aus Edelstahl - Handräder der Niederschraubventile im GR als Speichenhandräder (grün lackiert) mit Ballengriffen - automatische Entwässerungsventile in den Blindkupplungen aller Druckabgänge - manuelle Entwässerungshähne an den B-Druckabgängen - Kuppelscheiben zur Lagerung der Blindkupplungen außen unterhalb der Druckabgänge
10.3pneumatisch betätigte Zentralentwässerung der Pumpenanlage; beim Starten der Pumpe muss sich die Entwässerung automatisch schließen
10.4klappbarer Schnellkuppelgriff an der Blindkupplung des Saugeingangs
10.5Tankfüllleitungen im Heckgeräteraum, mit manuellen Absperrhähnen und Schutz der Befüllleitung vor Grobverschmutzung
10.6Kurzbedienungsanleitungen, angebracht im Bereich der Heckpumpe
10.7Einrichtung zur schnellen Wasserabgabe: - ausgeführt als Buchtenfach, geeignet zur Aufnahme von 4 D-Schläuchen á 15 m, einem Hohlstrahlrohr D und einem Übergangsstück C-D - in direkter Nähe des Buchtenfachs muss eine Kuppelscheibe zur Aufnahme des Übergangsstücks C-D montiert werden - Kuppelscheibe zur Lagerung der Blindkupplung außen unterhalb des Druckabgangs - Ausführung des Buchtenfachs in Absprache mit dem Kunden
10.8Selbstschutzanlage: - Frontsprühbalken aus Edelstahl mit 8 einzelnen manuell absperrbaren Düsen, Durchfluss je Düse ca. 20 l/min - 2 manuell separat absperrbare Druckabgänge Storz D an den Enden des Frontsprühbalkens - insg. 2 manuell separat absperrbare Düsen vor den Hinterrädern - Aktivierung über pneumatisch betätigtes Ventil - Bedienung vom Fahrerhaus und vom Pumpenbedienstand aus
10.9Funktion des Pump and Roll muss in Verbindung mit dem Frontsprühbalken gewährleistet sein
10.10Lieferung und Montage eines elektrisch gesteuerten Wasserwerfers als Frontwerfer mit regelbarer Durchflussmenge von möglichst 100 bis 1.000 l/min. Die Werferfunktion muss über die fahtzeugseitigen Anschlüsse mit Joystick (kein externer Joystick nur für den Wasserwerfer) aus dem Fahrerhaus bedienbar sein. Drehbereich ca. 180° zum Anbau an Kommunalfrontplatte, abnehmbar gestaltet, Schwenkbereich ca. 40° bis +80°, elektrische Verstellung für Voll-/Sprühstrahl. LED-Suchscheinwerfer.
11Einbau Beladung
11.1Halterungen, Aufnahmen o. ä. für Geräte aus POS 3 (einschließlich Zusatzbeladung) soweit nicht im Folgenden gesondert aufgeführt. Im Auftragsfall hat eine detaillierte Absprache hinsichtlich Verlastung und Lagerung der feuerwehrtechnischen Ausrüstung zu erfolgen. Gegenstände, die einsatztaktisch zusammengehören, sollen zusammen gelagert werden. Häufig und schnell benötigte Ausrüstung soll einfach und schnell erreichbar gelagert werden. (Siehe Tabelle im Anhang zu POS 2)
11.2größtmögliche Nutzbarmachung von nicht benötigtem Raum in Absprache mit dem Kunden (evtl. Erfordernis von Leerbehältern oder Ähnlichem)
11.3Lagerung von entnehmbaren Aluminium- und Kunststoffbehältern in Edelstahl-Winkelschienen mit Entnahmerollen, entnehmbare Aluminium-Behälter sind mit hinteren Endanschlägen auszustatten, zur Nutzung mit Feuerwehrhandschuhen ausreichend dimensionierte Grifflöcher oder Griffmulden (keine Klappgriffe)
11.4Auszug zur Lagerung von 2 Atemschutzgeräten, anpassbar auf verschiedene Flaschengrößen; eine unmittelbare Übernahme der Geräte von der Standfläche des Fahrzeugs aus ist zu gewährleisten; bei Bedarf abklappbar und/oder schwenkbar
11.5Auszug für Kleinlöschgeräte
11.6Schiebewand für Brechwerkzeuge, für einfachen nachträglichen Umbau ist eine Lochblechwand zu verbauen
11.7Schiebewand Armaturen, für einfachen nachträglichen Umbau ist eine Lochblechwand zu verbauen
11.8Schublade im GR über der Heckpumpe zur Aufnahme von Armaturen; für Wartungs- und Reinigungszwecke werkzeuglos entnehmbar
11.9Dachkasten links: - aus Aluminium - Deckel für Wartungs- und Reinigungszwecke begehbar - Deckel mit Gasdruckfederunterstützung - inkl. blendfreier LED-Innenbeleuchtung, geschaltet über Kontaktschalter - Abmessungen: über gesamte Aufbaulänge, Breite ca. 600 mm, Höhe ca. 300 mm
11.10Dachkasten rechts: - aus Aluminium - Deckel für Wartungs- und Reinigungszwecke begehbar - Deckel mit Gasdruckfederunterstützung - inkl. blendfreier LED-Innenbeleuchtung, geschaltet über Kontaktschalter - Abmessungen: über gesamte Aufbaulänge abzüglich Aufstiegsbereich, Breite ca. 600 mm, Höhe ca. 300 mm
11.11Haltewinkel für Atemschutzüberwachungstafel in GR
11.12Eurofix-Behälter 400 x 300 x 220 mm als Lagerungsmöglichkeit für Einsatzgetränke
11.13je ein separat absperrbarer Druckluftanschluss im Heckgeräteraum und Mannschaftsraum, inkl. Lieferung und Lagerung eines Spiralschlauches und einer Ausblaspistole
11.14Rolle als Entnahmehilfe für Dachbeladung mittig am oberen Kofferheck
11.15Lagerung Saugzubehör bestehend aus: - 4x Feuerlöschschlauch A-110-1500-K (Saugschlauch) - 1x Saugkorb A - 1x Saugschutzkorb A (Draht) - 1x Schwimmblase mit Mundaufblasventil

Pos. 3 Beladung

Unnamed: 0Unnamed: 1Position 3 BeladungUnnamed: 3
Pos. Nr.AnzahlGegenstandBemerkung
14Warnkleidung
22Atemschutzgeräte komplettBeistellung Auftraggeber
31Atemschutzüberwachung
42Fluchthauben
51Karton Infektionshandschuhe
61tragbarer Feuerlöscher 6 kg ABC
71tragbarer Feuerlöscher 5 kg CO2
81B Schlauch 5 m
96B Schlauch 20 m
106C Schlauch 20 m
1110D Schlauch 15 m
124A Saugschlauch
131Saugkorb A
141Schutzdrahtkorb A
151Standrohr 2 B
161Sammelstück A-2B
171Verteiler 2B-1B/2C
181Verteiler 1C-1C/2D
192Übergang B-C
202Übergang C-D
211Hohlstrahlrohr B
221Stützkrümmer B
232Hohlstrahlrohr C
242Hohlstrahlrohr D
251Systemtrenner B/B
262Mehrzweckleine
274Kupplungsschlüssel ABC
284Kupplungschlüssel D
291Schlüssel B Überflurhydrant
301Schlüssel C Unterflurhydrant
311Schachthaken
321zugelassene Teleskopleiter
334Seilschlauchhalter
342Feuerwehrleine
352Feuerwehrmehrzweckbeutel
361Notfallrucksack
371Tragetuch
381Krankenhausdecke
392exgeschützte Akkueinsatzleuchteim Aufbau
402Leichtbaustativ
414exgeschützte Handscheinwerferim FR
421Anhaltestab
434Verkehrskegel
444Euro Blitz kompakt mit Batterie
455HandsprechfunkgeräteBeistellung Auftraggeber
461FahrzeugfunkgerätBeistellung Auftraggeber
472Mulde
481Multitoul
491Spalthammer
501Werkzeugkasten (Bestückung nach Absprache)
511Holzaxt
523Feuer-/Waldbrandpatsche komplett
531Einreißhaken komplett
541Bolzenschneider
552Schaufel
562Besen
571Abschleppseil 3,5t
581Behälter für Ölbindemittel, Inhalt ca. 40l
591SET Motorsäge komplett incl. allem was dazugehört / Schwertlänge mind. 400 mm
601Grobreinigungssatz L1
611Druckluftanschluss mit Spiralschlach und Ausblaspistole absperrbar
621Lichtmast am Heck 4 SW a 8000Lumen Kabelfernbedienung getrennt neigbar
631Kiste für Zubehör Seilwinde
641Zubehör Schaum incl. 1 Kanister
651AWG Fireex CC (Netzmittel Waldbrand)  inkl. Kartuschen
661Wärmbildkamera incl. Ladehalterung
674Gleitschutzketten
682Löschrucksäcke
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