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G18037-FOA-ALL-AUS-Anlage 13 Projekthandbuch ausführende Unternehmen.pdf

Schwarzstahl-Metallbauarbeiten für den Neubau des Rebstockbades

Extrahierter Dokumenttext · Stand: 04.10.2026, 13:27 (Europe/Berlin)

Herkunft: www.subreport.de

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Projekthandbuch

Ausführende Unternehmen

Projekt: Neubau Rebstockbad

Projekt-Nr.: 19IB_107RSB

Auftraggeber: BäderBetriebe Frankfurt GmbH

Neubau des Rebstockbads in Frankfurt am Main (Quelle: Geising+Boeker Architekten BDA)

Ibbenbüren, 27.01.2023

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Projekthandbuch Ausführende Unternehmen, Stand: 27.01.2023 Projekt: Neubau Rebstockbad

Inhaltsverzeichnis

INHALTSVERZEICHNIS 2

ABBILDUNGSVERZEICHNIS 3

AUF EINEN BLICK… 4

1 ANSPRECHPARTNER 5

2 AUFGABEN DES PROJEKTHANDBUCHES 6

3 PROJEKTBESCHREIBUNG, ZIELE UND PROJEKTSTRUKTUR 7

3.1 Allgemeine Projektbeschreibung 7

3.2 Projektstruktur 7

3.3 Kenndaten 7

3.4 Projektbeschreibung 7

3.5 Raumprogramm 8

3.6 Fotodokumentation 12

4 PROJEKTORGANISATION 13

4.1 Ablauforganisation 13 4.1.1 Ziele und Grundsätze der Ablauforganisation 13 4.1.2 Information und Kommunikation 13 4.1.3 E-Mail-Regeln 14 4.1.4 Besprechungsorganisation 14 4.1.5 Verfahrensabläufe 17 Regelablauf Nachtragsangebote 17 Regelablauf Rechnungsprüfungen 17 Abnahmen 20 4.1.6 Projektkommunikations- und Managementsystem 21 4.1.7 Codierungssysteme (Layerstruktur, Akten- und Plancodierung) 2221

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Abbildungsverzeichnis

Abb. 2-1: Kurzbeschreibung der Teilprojekte ..........................................................................7 Abb. 2-2: Übersicht Kenndaten (ohne optionalen Fitnessbereich) ..........................................7 Abb. 2-3: Hauptnutzungsbereiche des Bades als Module, BäderBetriebe Frankfurt GmbH ....8 Abb. 2-4: Derzeitiges Rebstockbad ......................................................................................12 Abb. 2-5: Luftbild Rebstockbad .............................................................................................12 Abb. 3-1: Besprechungsarten ...............................................................................................16 Abb. 3-2: Regelablauf Nachtragsstellung und -bearbeitung ..................................................17 Abb. 3-3: Regelablauf Stellung und Prüfung von Baurechnungen ........................................19 Abb. 3-4: Regelablauf Abnahmen .........................................................................................20

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Auf einen Blick…

Projektbezeichnung: Neubau Rebstockbad

Projektkürzel: REB

Gebäudetyp: Schwimmbad inkl. Verwaltung

Lage: Gemarkung Frankfurt, Bezirk 16

Auftraggeber: BäderBetriebe Frankfurt GmbH

Am Hauptbahnhof 16 60329 Frankfurt am Main

Bauherrenvertreter: Herr Krause, Tel. 069 271089 - 1047 E-Mail: j.krause@frankfurter-baeder.de

Frau Knichelmann, Tel. 069 271089 - 1049 E-Mail: r.knichelmann@frankfurter-baeder.de

Projekt-Mail-Adresse: reb@frankfurter-baeder.de

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1 Ansprechpartner

Projektsteuerung: agn Projektmanagement GmbH

Büro Ibbenbüren Groner Allee 100 49479 Ibbenbüren

Projektleiter: Herr Grolle-Hüging, Tel. 05451 5901 - 259 E-Mail: r.grolle-hueging@agn.de

Stellvertretender Projektleiter: Herr Scharlau, Tel. 05451 5901 - 233 E-Mail: c.scharlau@pm-agn.de

Ansprechpartner Organisation: Herr Möllers, Tel. 05451 5901 - 143 E-Mail: m.moellers@pm-agn.de

Objektüberwachung: Geising und Boeker GmbH Schulterblatt 58 20357 Hamburg

Projektleiter: Herr Apel, Tel. 0175 5280182 E-Mail: apel@cmr-gmbh.de

Stellvertretende Projektleitung: Herr Qestaj, Tel. 04441 906 150 E-Mail: qestaj@cmr-gmbh.de

Stellvertretende Projektleitung: Herr Imeri, Tel. 04441 906 150 E-Mail: imeri@cmr-gmbh.de

Projekt-Mail-Adresse: reb@geising-boeker.de

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2 Aufgaben des Projekthandbuches

Das Projekthandbuch ist die wesentliche Informationsgrundlage und Richtlinie im Projekt. Es dient den Projektbeteiligten als verbindliche Richtlinie über:

§ die projektbezogenen Ziele des Auftraggebers § die Projektstruktur und -organisation § die Aufgabenverteilung

Aktualisierungen und Anpassungen werden ausschließlich von der Projektsteuerung, der agn Projektmanagement GmbH (pm.a) vorgenommen. Die jeweils gültige Fassung wird als PDF- Datei allen Projektbeteiligten zur Verfügung gestellt und ersetzt alle vorausgegangenen Versi- onen.

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3 Projektbeschreibung, Ziele und Projektstruktur

3.1 Allgemeine Projektbeschreibung

Auftraggeber: BäderBetriebe Frankfurt GmbH,

Am Hauptbahnhof 16 60329 Frankfurt am Main

Lage: Flur 231, Gemarkung Frankfurt, Bezirk 16 § Flurstück 17, Rebstockbad, ca.: 27.513 m² § Flurstück 20, Parkplatz, ca.: 8.766 m²

3.2 Projektstruktur

Die nachfolgend genannte Bezeichnung gilt als übergeordneter Projekttitel für das Projekt:

„Neubau Rebstockbad“

Es sind 3 Teilprojekte (TP) definiert:

TPBezeichnungAbk.Kurzbeschreibung Teilprojekt
0101Abbruch BestandsgebäudeABBABBDas vorhandene Rebstockbad inkl. aller Neben-
gebäude auf dem Grundstück wurde zurückge-
baut.
Neubau SchwimmbadBAD
03Neubau VerwaltungVERFür die Verwaltung der BäderBetriebe Frankfurt
GmbH werden neue Büroflächen am Standort
Rebstockbad entstehen und in den Gebäudekör-
per des Bades integriert.

Abb. 3-1: Kurzbeschreibung der Teilprojekte

3.3 Kenndaten

Grundstücks- Fläche

36.300 m²

TPAbk.BGFWasserfläche
02BAD20.100 m²3.100 m²
03VER1.500 m²-

Abb. 3-2: Übersicht Kenndaten (ohne optionalen Fitnessbereich)

3.4 Projektbeschreibung

Der Auftraggeber – die BäderBetriebe Frankfurt GmbH – betreiben 13 Schwimmbäder im Stadtgebiet Frankfurt am Main, unter anderem das gegenständliche Rebstockbad.

Das Rebstockbad befindet sich auf einem 36.300 m² großen Grundstück im Westen der Stadt Frankfurt am Main, welches derzeit noch bebaut ist, aber bis zum Baubeginn geräumt wird. Der Neubau des Rebstockbades ist als Ersatzneubau für das bestehende Rebstockbad am gleichen Standort vorgesehen und stellt das wichtigste Projekt der Bäderentwicklung in Frank- furt am Main dar. Das bestehende Rebstockbad ist das größte Erlebnisbad in Frankfurt am Main und wird jährlich von ca. 600.000 Gästen besucht. Für das bestehende Rebstockbad

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besteht auf Grund des Alters des Gebäudes und des baulichen Zustandes Handlungsbedarf. Auf Basis der Untersuchung verschiedener Entwicklungsmöglichkeiten für den Standort wur- den der Abriss des Bestandsbades und die Errichtung eines Ersatzneubaus, in vergleichbarer Größe zum Bestand, entschieden.

Zur Erzielung einer bestmöglichen Lösung der Wettbewerbsaufgabe ist die Einbeziehung der beiden angrenzenden, kleineren Flurstücke nordwestlich (Flurstück Nr. 16) und östlich (Flur- stück Nr. 19) denkbar. Sie können optional mit in die Planung der Freianlagen einbezogen, jedoch nicht bebaut werden.

§ Flurstück 16, Grünanlage, ca.: 877 m²

§ Flurstück 19, Buswendeschleife, ca.: 511 m²

3.5 Raumprogramm

Der Neubau des Rebstockbades soll mit zukunftsorientierten und attraktiven Angeboten für die verschiedenen Gästegruppen und einer Untergliederung in separate Hauptnutzungsberei- che erfolgen.

Abb. 3-3: Hauptnutzungsbereiche des Bades als Module, BäderBetriebe Frankfurt GmbH

Den beiden Teilprojekten BAD und VER liegt das Raumprogramm der BäderBetriebe Frankfurt zugrunde. Dieses definiert die einzuhaltenden Zielgrößen.

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TP 2 – Neubau Schwimmbad (BAD)

Im Teilprojekt Neubau Schwimmbad soll in einer funktionalen Raumgliederung verschiedene Bereiche untergebracht werden. Dazu gehört:

§ ein Sporthallenbad, mit einem 50 m Schwimmerbecken, Lehrschwimmbecken, Sprung- becken

§ ein Freizeit- / Erlebnisbad, mit Wellenbecken, Lazy River und differenzierten Angebo- ten für die verschiedenen Nutzergruppen

§ ein Rutschen- und Aktivbereich

§ ein Saunabereich

§ ein Wellnessbereich

Den größten Nutzungsbereich stellt der Schwimmbadbereich mit dem Sporthallenbad und ei- nem Erlebnisbad mit Nutzungsbereichen für unterschiedliche Gästegruppen dar. Der gesamte Schwimmbadbereich soll unabhängig von den anderen Nutzungsbereichen genutzt und be- trieben werden können. Die Gästeerschließung des Schwimmbadbereichs erfolgt über den Foyer-, den Umkleide- und Sanitärbereich.

Die Umkleide- und Sanitärbereiche Schwimmbad werden durch das Sporthallenbad und das Erlebnisbad genutzt. Die Nutzungen der Umkleide- und Sanitärbereiche sollen für beide Schwimmbadbereiche separat erfolgen und wahlweise flexibel nutzbar sein.

Schwimmbad, Sporthallenbad:

Das Sporthallenbad soll als Lehr- und Trainingsbad für die Nutzung von Individualgästen, Kur- sen, Schulen und Vereinen vorgesehen werden, das sportliche Schwimmen steht im Vorder- grund. Für die Durchführung von z. B. Schwimmsport-Veranstaltungen soll ein einfach ausge- statteter Besucherbereich für ca. 199 Personen vorgesehen werden. Das Sporthallenbad soll durch z. B. transparente Wände in unterschiedlich nutzbare Bereiche (Schwimmerbecken, Lehrschwimmbecken, Sprungbecken) gegliedert werden. Die verschiedenen Bereiche sollen wahlweise separat oder gemeinsam genutzt werden können. Das Sporthallenbad soll für sich allein und wahlweise im Zusammenhang mit dem Erlebnisbad betrieben werden können.

Schwimmbad, Erlebnisbad:

Das Erlebnisbad ist das zentrale Angebotselement für das neue Rebstockbad und soll den Anforderungen der verschiedenen Gästegruppen optimal entsprechen. Hierzu soll sich das Erlebnisbad in verschiedene Angebotsbereiche (Entspannung, Erlebnis, Kinder- und Familien, Gastronomie, Erlebnisbad außen, Rutschen- und Aktivbereich (separat)) gliedern. Das Erleb- nisbad soll für sich allein und wahlweise im Zusammenhang mit dem Sporthallenbad betrieben werden können.

Rutschen- und Aktivbereich:

Der Rutschen- und Aktivbereich soll für die Bedürfnisse von Kindern, Jugendlichen und Er- wachsenen vorgesehen werden und für alle Gruppen vielfältige Aktions- und Aktivmöglichkei- ten bieten. Zentrale Elemente sollen die Rutschenlandschaft und ein Actionbereich sein.

Die attraktiven Angebote sollen zu einem späteren Zeitpunkt optional durch einen Multi-Media- Wasser-Erlebnisbereich ergänzt werden können.

Um die Attraktivität langfristig zu gewährleisten, sind die spätere Nachrüstung von Rutschen, sowie ein weiterer Anbau von Rutschen zu berücksichtigen.

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Saunabereich:

Der Saunabereich soll durch eine hochwertige, differenzierte und attraktive Gestaltung und vielfältige Nutzungsangebote, von verschiedenen Saunen über interessante Aktivzonen und Außenbereiche, bis hin zu differenzierten Ruhebereichen und eine ansprechende Gastrono- mie zum längeren Verweilen einladen. Der Saunabereich soll unabhängig von den anderen Nutzungsbereichen genutzt und betrieben werden können. Die Haupterschließung für Gäste erfolgt über den Foyerbereich, das Saunafoyer, den Saunaumkleide- und Saunasanitärbe- reich. Zusätzlich soll ein separater Zugang zur Sauna von außen hergestellt werden. Der Sau- nabereich soll wahlweise mit dem Erlebnisbad, dem Bereich Wellness verbunden werden kön- nen.

Wellness:

Der Bereich Wellness soll die Angebote für die Gäste des Rebstockbades ergänzen. Hierfür sollen im Anschluss an einen Empfangsbereich verschiedene Behandlungsräume, ein Ruhe- raum, etc. vorgesehen werden. Optional soll der Empfangs- und Wartebereich Wellness in räumlicher Verbindung mit dem Sauna-Empfang in Verbindung stehen. Bei Bedarf soll die Verbindung geschlossen werden können. Zusätzlich zu den Gästen des Rebstockbades soll der Bereich Wellness durch externe Gäste genutzt werden können. Der Bereich Wellness soll wahlweise durch einen externen Betreiber oder die BäderBetriebe Frankfurt GmbH betrieben werden können. Der Bereich Wellness soll unabhängig von den anderen Nutzungsbereichen genutzt und betrieben werden können. Die Haupterschließung für Mitarbeiter und Gäste erfolgt über einen eigenständigen Zugangsbereich von außen. Zusätzlich ist ein Zugang für Gäste des Saunabereichs und des Erlebnisbades vorzusehen. Eine Zugangsmöglichkeit vom Foyer des Rebstockbades ist wünschenswert. Bei Bedarf sollen alle Zugänge zum Bereich Wellness geschlossen werden können.

Freianlagen:

Die Freianlagen des Rebstockbades sollen attraktiv gestaltet werden und den jeweiligen Nut- zungen optimal entsprechen.

Insbesondere folgende Nutzungsbereiche sind in den Freianlagen zu berücksichtigen:

§ Vorplatz am Haupteingangsbereich

§ Freibereich des Erlebnisbades

§ Freibereich der Sauna

§ Verschiedene Stellplatzbereiche für die verschiedenen Nutzergruppen

§ Anlieferhof / Betriebshof

TP 3 – Neubau Verwaltung (VER)

Durch einen Neubau der Büroflächen für die Verwaltung der BäderBetriebe Frankfurt GmbH am Standort Rebstockbad soll eine optimale Anpassung an die betrieblichen Erfordernisse der Verwaltung erfolgen. Die Büroflächen werden als Einzel- und Mehrpersonenbüros vorgese- hen. Neben den erforderlichen Büroflächen sollen Schulungs-, Besprechungs- und Lagerbe- reiche, sowie die erforderlichen Nebenräume angeordnet werden. Im Foyer des Rebstockba- des soll ein zentrales Service-Center für die BäderBetriebe Frankfurt GmbH vorgesehen wer- den. Der Bereich „Verwaltung“ soll unabhängig von den anderen Nutzungsbereichen genutzt und betrieben werden. Die Haupterschließung für Mitarbeiter und Gäste soll über einen eigen- ständigen Zugangsbereich von außen erfolgen. Zusätzlich soll ein Zugang vom Foyer des

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Schwimmbades und vom Verwaltungs- und Personalbereich des Schwimmbades vorgesehen werden. Bei Bedarf sollen alle Zugänge zum Bereich Verwaltung der BäderBetriebe Frankfurt GmbH geschlossen werden können.

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3.6 Fotodokumentation (Altgebäude)

Abb. 3-4: Ehemaliges Rebstockbad (bereits zurückgebaut)

Abb. 3-5: Luftbild altes Rebstockbad (bereits zurückgebaut)

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4 Projektorganisation

4.1 Ablauforganisation

Die Ablauforganisation legt das Zusammenwirken zwischen den einzelnen Projektbeteiligten fest. Vor allem im Projekt stets wiederkehrende Abläufe werden in standardisierten Re- gelabläufen gefasst und damit in ihrem Zeit- und Arbeitsaufwand gestrafft.

4.1.1 Ziele und Grundsätze der Ablauforganisation

Regelabläufe können für alle Bereiche der Projektorganisation geschaffen werden, zum Bei- spiel für den Informations- und Dokumentenfluss, für das Berichtswesen, für die Prüfung von Dokumenten und Verträgen, Nachträgen, Rechnungen, für Entscheidungen und Änderungen usw.

Durch die Ablauforganisation sollen vor allem folgende Ziele erreicht werden:

§ Gewährleistung des reibungslosen Ineinandergreifens der Leistungen aller Projektbe- teiligten

§ Festlegung angemessener Planungs- und Durchführungszeiträume für das Gesamt- projekt, Bauteile, Gewerke, Vorgänge und Einzelleistungen unter Berücksichtigung vertretbarer Mitteleinsätze

§ Abwicklung von Projektvorbereitung, Ausführungsvorbereitung und Ausführung in dem festgelegten Terminrahmen

§ Rechtzeitige Fristsetzung für zu treffende Entscheidungen und für zu veranlassende Maßnahmen

4.1.2 Information und Kommunikation

Aufgabe der Projektinformation ist es einen zielgerichteten, kontinuierlichen Informationsfluss sicherzustellen, der die effektive Zusammenarbeit der Projektbeteiligten ermöglicht und die Entscheidungsgremien sowie alle Projektbeteiligten mit sämtlichen verfügbaren Informationen versorgt, die für die Planung, Entscheidung und Kontrolle erforderlich sind.

Der grundsätzliche Austausch der Projektbeteiligten erfolgt per E-Mail. E-Mails haben einen verbindlichen Charakter.

Das Verteilen besonders wichtiger und vertragsrelevanter Informationen/Dokumente ge- schieht postalisch.

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4.1.3 E-Mail-Regeln

Betreffzeile:

Zur besseren Kennung bitten wir in der Betreffzeile folgende Codierung zu beachten:

allg. Beschreibung: Datum_Versender_Empfänger_Inhalt_Status (Option)

Projektbeispiel: 20210125_BBF_pma_Zugang PKMS

Projektkürzel: REB

Kurzbezeichnungen: BäderBetriebe Frankfurt = BBF

agn Projektmanagement GmbH = pma

Leinemann Partner Rechtsanwälte = LP

Geising und Boeker Architekten = GBA

…

Verteilerkreis:

Wir bitten in der "An"-Zelle nur die Person / Personen bzw. das Ingenieurbüro / Unternehmen aufzuführen, die / das ganz konkret mit der E-Mail angesprochen werden sollen.

Hierdurch wird die konkrete "Zuständigkeit" sichergestellt. In Ergänzung dazu soll dann die Person konkret in der E-Mail angesprochen werden. (Sehr geehrter Herr Mustermann, .....). Bei Gruppen-E-Mails zur Kenntnis an alle kann es selbstverständlich weiterhin "Sehr geehrte Damen und Herren" heißen.

In der "Kopie"-Zelle können dann die Personen aufgenommen werden, die über den Vorgang "nur" in Kenntnis gesetzt werden sollen.

Zur Sicherstellung der Verteilung, Bearbeitung und Nachvollziehbarkeit hat die E-Mail- Kom- munikation mit dem Bauherrn ausschließlich über die projektspezifische E-Mail-Adresse zu erfolgen.

Projekt E-Mail: reb@frankfurter-baeder.de

4.1.4 Besprechungsorganisation

Projektbesprechungen haben die Aufgabe den Informationsaustausch zwischen allen Projekt- beteiligten zu gewährleisten, die Einhaltung von Terminabsprachen zu überprüfen sowie Prob- lemfelder frühzeitig zu erkennen und mit Hilfe der verschiedenen Fachdisziplinen Lösungsvor- schläge zu erarbeiten.

Das nachfolgend beschriebene formale Verfahren für die Einladung zu Besprechungen, de- ren Vorbereitung, die Verteilung der Besprechungsprotokolle und die Überwachung anste- hender Entscheidungen gilt für alle Besprechungen zwischen den Projektbeteiligten.

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§ Regelablauf

  • Alle Besprechungen sind durch den jeweilig verantwortlichen Besprechungsleiter schriftlich zu protokollieren und an den ausgewählten Verteilerkreis zu versenden
  • Um den Zeitaufwand für alle Beteiligten zu minimieren, sind alle Besprechungen sorgfältig vorzubereiten
  • Besprechungspunkte von Gesprächsteilnehmern, welche nicht regelmäßig an den Besprechungen teilnehmen, sind in der Reihenfolge soweit wie möglich vorzuzie- hen
  • Der AN wird sicherstellen, dass der Projektleiter und der Vorarbeiter/Polier an sämt- lichen Besprechungen teilnehmen - sollte dies im Einzelfall nicht möglich sein, wird der AN den AG hierüber im Vorfeld in Kenntnis setzen und mitteilen, welcher Mit- arbeiter stattdessen teilnehmen wird
  • Der genaue Termin (Tag / Uhrzeit) wird dem AN im Bauanlaufgespräch benannt

§ Besprechungsprotokolle

  • Besprechungsprotokolle sind in der Regel als Ergebnisprotokolle zu erstellen und an den ausgewählten Verteilerkreis zu versenden
  • Aufgaben sind mit Zuständigkeiten und Fertigstellungsterminen zu versehen
  • Erledigte bzw. offene Punkte sind im Folgeprotokoll zu erwähnen
  • In der Besprechung vorgestellte Unterlagen/Pläne etc. sind dem Protokoll ggf. als Anlage beizufügen, Teilnehmer und Verteiler sind zu vermerken

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Zur Visualisierung des beschriebenen Konzepts dient die nachfolgende Darstellung „Bespre- chungsarten“.

Abb. 4-1: Besprechungsarten

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4.1.5 Verfahrensabläufe

Regelablauf Nachtragsangebote Die Bearbeitungsschritte und Aufgaben der Projektbeteiligten bei der Prüfung und Beauftra- gung von Nachtragsangeboten sind nachfolgend grafisch dargestellt.

Abb. 4-2: Regelablauf Nachtragsstellung und -bearbeitung

Regelablauf Rechnungsprüfungen Als Rechnungsanschrift ist stets folgende Adresse einzutragen:

BäderBetriebe Frankfurt GmbH Am Hauptbahnhof 16 60329 Frankfurt am Main

Alle Rechnungen müssen im Einklang mit § 14 UStG die folgenden Angaben enthalten:

§ den vollständigen Namen und die vollständige Anschrift des leistenden Unternehmers

§ die Steuernummer oder die Umsatzsteuer-Identifikationsnummer des leistenden Un- ternehmers

§ Angabe der Auftragsnummer des Auftraggebers bzw. der NR. des Bestellscheins

§ das Ausstellungsdatum

§ Kennzeichnung der Rechnungsart (z.B. Einzel-, Abschlags- oder Schlussrechnung)

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§ eine fortlaufende Nummer, die zur Identifizierung der Rechnung vom Rechnungsaus- steller einmalig vergeben wird (Rechnungsnummer)

§ kumulierte Aufstellung der erbrachten Leistungen

§ den Leistungszeitraum

§ die Freistellungsbescheinigung in der 1. Abschlagsrechnung

Baurechnungen:

Die Abrechnung erfolgt nach gemeinsamem Aufmaß bzw. auf Nachweis. Aufmaße und Nach- weise sind bereits zur 1. Abschlagsrechnung vorzulegen. Bauteile, welche im Bauablauf über- deckt oder entfernt werden und nach Fertigstellung nicht mehr zugänglich sind, sind sofort nach der Errichtung bzw. vor der Entfernung aufzumessen, ggf. ist eine technische Abnahme durchzuführen. Die technische Abnahme ist vom AN rechtzeitig bei der örtlichen Bauleitung anzukündigen. Die Abrechnung der erbachten Leistungen erfolgt nach Baufortschritt anhand geprüfter Aufmaße jeweils zum Monatsende. Kürzere Rechnungsintervalle werden seitens des AG nicht akzeptiert.

Baurechnungen werden grundsätzlich von der ausführenden Firma im Original an den Gene- ralplaner gesendet. Die Rechnung wird durch den Generalplaner ungeprüft zur Information dem Bauherrn und der Projektsteuerung den Regelabläufen entsprechend übermittelt. Der Generalplaner als Erstprüfer prüft die Rechnung in roter Schrift und schickt die geprüfte Rech- nung im Original an pma.

§ Generalplaner: rot

§ Projektsteuerung: blau

§ Bauherr: grün

Jede Rechnung ist mit der von der AG vorgegebenen Auftragsnummer bzw. der NR. des Be- stellscheins zu kennzeichnen.

Es sind in jedem Fall die Zahlungsfristen gemäß VOB/B, §16 einzuhalten (sofern vertraglich keine abweichenden Vereinbarungen getroffen werden):

§ 21 Kalendertage bei Abschlagszahlungen

§ 30 Kalendertage bei Schlusszahlungen; ggf. verlängerte Schlusszahlungsfrist auf 60 Kalendertage

Die Zahlungsfrist beginnt erst mit Eingang der abgestimmten Rechnung beim Generalplaner.

Die Bearbeitungsschritte und Aufgaben der Projektbeteiligten bei der Rechnungsstellung und -prüfung sind nachfolgend grafisch dargestellt.

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Abb. 4-3: Regelablauf Stellung und Prüfung von Baurechnungen

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Abnahmen Vertraglich sind nur förmliche Abnahmen zu vereinbaren. Die Vorbereitung und Durchführung der Abnahmen der Leistungen ausführender Unternehmen sind wichtige Aufgaben des Gene- ralplaners. Dabei geht es im Vorfeld der Abnahme u. a. um eine Überwachung der Fertigstel- lung und Übergabe der seitens des Generalplaners geprüften und freigegebenen Dokumen- tation sowie um die Durchführung von Vorbegehungen zur Mängelfeststellung. Hier obliegt der Projektsteuerung im Wesentlichen eine Überwachungsaufgabe.

Der Regelablauf des Abnahmeverfahrens ist nachfolgend grafisch dargestellt.

Abb. 4-4: Regelablauf Abnahmen

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4.1.6 Projektkommunikations- und Managementsystem

Für das Projekt ist ein Projektkommunikations- und Managementsystem (PKMS) eingerichtet und wird über die gesamte Projektlaufzeit unterhalten. Das PKMS verwaltet alle relevanten, projektspezifischen Dokumente. Die einzelnen Projektbeteiligten haben je nach Rechte- vergabe jederzeit Zugriff auf die Daten. Die Vorgabe der Dateinamenkonvention erfolgt durch den Bauherrn. Die Verwaltung der Rechtematrix und der Dateinamenkonvention fällt in die Zuständigkeit von pm.a. Der AN ist verpflichtet, sofern er die Zugriffrechte erhält, sich auf der Plattform anzumelden und diese zu nutzen.

Ab Beauftragung soll die gesamte Projektkommunikation über das PKMS erfolgen. Nachfol- gend enthält das Projekthandbuch die erforderlichen Informationen hierzu (Rechtematrix, Da- teinamenskonvention, Ablagestruktur).

Abb. 4-5: Dokumentenkonvention

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Abb. 4-6: Plankonvention

Abb. 4-7: Rechtematrix (Auszug, das Original wird mit PKM-Zugang verteilt)

4.1.7 Codierungssysteme (Layerstruktur, Akten- und Plancodierung)

Ist dem PLANER CAD-HANDBUCH der BäderBetriebe Frankfurt GmbH zu entnehmen.

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