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Untersuchungsbericht NB2048
THW Feuchtwangen
Banzenweiler 24, 91555 Feuchtwangen
Orientierende Gebäudeschadstoffuntersuchung
Auftraggeber: Staatliches Bauamt Ansbach
Bischof-Meiser-Str. 11
91522 Ansbach
Auftragnehmer: Competenza GmbH
Flößaustraße 24a
90763 Fürth
E-Mail: info@competenza.com
Ausführung: 15.04.2024
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Inhalt
1 Veranlassung und Aufgabenstellung ............................................................................. 5 2 Verwendete Unterlagen ................................................................................................. 6 3 Objektbeschreibung ...................................................................................................... 7 Ziel der Untersuchungen ...................................................................................... 7 Aktuelle Nutzung des Untersuchungsobjektes ..................................................... 9 4 Vorliegende Ergebnisse und Rahmenbedingungen ....................................................... 9 5 Durchführung .............................................................................................................. 10 Untersuchung auf Asbest ................................................................................... 11 5.1.1 Materialproben Asbest .................................................................................... 12
5.1.2 Bewertung und Handlungsempfehlungen Asbest ............................................ 16
5.1.3 Allgemeine Handlungsempfehlungen Asbest: ................................................. 17
Untersuchung auf Künstliche Mineralfasern (KMF) ............................................ 18 5.2.1 Allgemeine Informationen ............................................................................... 18
5.2.2 Visuelle Feststellung KMF............................................................................... 19
5.2.3 Bewertung und Handlungsempfehlungen KMF ............................................... 19
Untersuchung auf PAK ....................................................................................... 20 5.3.1 Allgemeine Informationen ............................................................................... 20
5.3.2 Materialproben PAK ........................................................................................ 20
5.3.3 Bewertung und Handlungsempfehlungen PAK ............................................... 21
Polychlorierte Biphenyle (PCB) .......................................................................... 22 5.4.1 Allgemeine Informationen ............................................................................... 22
5.4.2 Materialproben PCB ........................................................................................ 22
5.4.3 Bewertung und Handlungsempfehlungen PCB ............................................... 23
Schwermetalle.................................................................................................... 23 5.5.1 Allgemeine Informationen ............................................................................... 23
5.5.2 Materialproben Schwermetalle ........................................................................ 23
5.5.3 Bewertung und Handlungsempfehlungen Schwermetalle ............................... 24
Sonstige entsorgungsrelevante „Stör-“ Stoffe ..................................................... 24 5.6.1 Materialproben Sulfat ...................................................................................... 24
5.6.2 Bewertung und Handlungsempfehlungen Sulfat ............................................. 24
6 Kernbohrungen und Deklarationsanalytik .................................................................... 25 Aufstellung und Schichtenaufbau Bohrkerne ...................................................... 25 Auswertung und Handlungsempfehlungen Abbruchmasse ................................ 27 6.2.1 LAGA 1, Bodenplatte EG/ LAGA 3 Bodenplatte UG ........................................ 29
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6.2.2 LAGA 2, Außenwand ...................................................................................... 29
7 LIMITIERUNGEN ........................................................................................................ 29 8 Erste grobe Kostenindikation ....................................................................................... 30 Anlage 1 – Fotodokumentation ....................................................................................... 36
Anlagen: 1 Fotodokumentation 2 Plandokumentation 3 Prüfberichte der Laboruntersuchungen
Tabellenverzeichnis:
Tabelle 1: Probenahme orientierende Untersuchung 10
Tabelle 2: Überblick Verwendungsverbote Asbest in Anlehnung an Auszug nach LfU / BG-Bau, Quelle: Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft 2017): 11
Tabelle 3: Ergebnisse Asbestproben 12
Tabelle 4: Sichtbefunde Asbest (teils Positivbefunde aus Kurzbericht_NB1295) 15
Tabelle 5: Sichtbefunde "Alter Mineralwolle" nach TRGS 521 19
Tabelle 6: Ergebnisse Einzelproben PAK 20
Tabelle 7: Sichtbefund PAK 21
Tabelle 8: Ergebnisse Einzelproben PCB 22
Tabelle 9: Ergebnisse Einzelproben Schwermetalle 23
Tabelle 10: Ergebnisse Einzelproben Sulfat 24
Tabelle 11: Kernbohrungen 25
Tabelle 12: Orientierende Deklarationsanalysen 27
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Dokumenterstellung:
| Name | Datum | Position | |
|---|---|---|---|
| Erstellt durch | B.Eng. Ludwig Pfahler Projektleiter concept | 29.05.2024 | Projektleiter |
| Geprüft durch | B.Eng. Felix Jung Teamleiter concept | 29.05.2024 | Teamleiter |
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Abkürzungsverzeichnis
| MP | Materialprobe |
|---|---|
| MPA - Asbest | Materialprobe Asbest, Auswertung nach VDI3866-5, NWG 1,0 % |
| MPAEH – Asbest | Materialprobe Asbest, Einzelprobe, Auswertung mit erweiterter Proben-vorbereitung nach VDI3866-5, qualitatives Verfahren, NWG 0,1 – 1 % |
| MPEE - Asbest | Materialprobe Asbest, Einzelprobe, Auswertung mit erweiterter Probenvorbereitung nach VDI3866-5, qualitatives Verfahren, NWG 0,001 % |
| MPEM - Asbest | Materialprobe Asbest, Mischprobe, Auswertung mit erweiterter Proben-vorbereitung nach VDI3866-5, qualitatives Verfahren, NWG 0,001 % |
| KP | Kontaktprobe, Staubprobe |
| FLD | Flachdichtung, i.d.F. asbesthaltig |
| T30-Tür | Feuerhemmende Tür i.d.F. asbesthaltig |
| HSM | Holzschutzmittel |
| KMF | Künstliche Mineralfasern |
| KI | Kanzerogenitätsindex (bei KMF) |
| KW | (Unpolare) Kohlenwasserstoffe |
| PAK | Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe |
| BaP | Benzo-(a)-pyren Leitsubstanz Stoffgruppe PAK |
| PCB | Polychlorierte Biphenyle |
| FDM | Fugendichtmasse |
| DDT | Dichlordiphenyltrichlorethan – Insektizid / Holzschutzmittel |
| HBCD | Hexabromcyclododecan, Flammschutzmittel |
| NWG | Nachweisgrenze |
| BG | Bemessungsgrenze |
| TRGS | Technische Regel Gefahrstoffe |
| LfU | Landesamt für Umweltschutz |
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1 VERANLASSUNG UND AUFGABENSTELLUNG
Die Competenza GmbH wurde durch das staatliche Bauamt vertreten durch Herrn Kneidl beauftragt, die auf dem Gelände des THW befindlichen Gebäude und die versiegelten Flächen, im Vorfeld eines Abbruchs auf Schadstoffe zu untersuchen und die anfallenden, hauptsächlichen Bauschuttmengen zu klassifizieren und zu quantifizieren. Im Zuge der Untersuchung am 15.04.2024 wurde das Hauptgebäude des THW orientierend beprobt.
Im Rahmen solcher Baumaßnahmen ist durch den Arbeitnehmer, welcher später die Bauarbeiten ausführt, gemäß § 6 der geltenden Gefahrstoffverordnung eine Gefährdungsbeurteilung als Bestandteil einer Beurteilung folgender Arbeiten und ggf. dabei erforderlicher Schutzmaßnahmen durchzuführen. Hierzu muss der Bauherr dem AN die erforderlichen Informationen zur Verfügung stellen.
Einen wichtigen zu betrachtenden Teil dieser Beurteilungen stellen ggf. vorhandene Schad- stoffe in Gebäuden dar, mit welchen zwangsläufig bei den geplanten Arbeiten umgegangen werden muss.
Die Competenza GmbH wurde auf Basis des Angebotes A-N10710 vom 12.03.2024 beauftragt, die orientierende Untersuchung mit dem Schwerpunkt auf Gebäudeschadstoffe in den Bestandsgebäuden auszuführen.
Ziel der Erkundung ist grundsätzlich, neben der Prüfung schadstoffverdächtiger Bauteile, der Nachweis von flächigen und/oder systematisch verteilten Schadstoffkontaminationen in der Bausubstanz. Kleinräumige, nicht systematische Schadstoffbelastungen können bei dieser Vorgehensweise nicht vollständig ermittelt werden, weshalb bei späterer Bauausführung das Vorhandensein weiterer Schadstoffe nicht auszuschließen ist. In diesen Fällen ist ein Fachgutachter einzuschalten, um das weitere Vorgehen festzulegen.
Die Ergebnisse der durchgeführten Untersuchungen und deren Bewertung sind Gegenstand des nachfolgenden Berichts.
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2 VERWENDETE UNTERLAGEN
Neben den einschlägigen übergeordneten Gesetzes- und Regelwerken wurden insbesondere die im Folgenden angegebenen Richtlinien verwendet.
-
TRGS 519: Technische Regeln für Gefahrstoffe: Asbest – Abbruch-, Sanierungs-, oder Instandhaltungsarbeiten – zuletzt geändert 2019
-
Richtlinien für die Bewertung und Sanierung von schwachgebundenen Asbestprodukten in Gebäuden
-
VDI 6202 Blatt 3
-
DGUV-Regel 101-004 bzw. TRGS 524: Kontaminierte Bereiche
-
TRGS 521: Technische Regeln für Gefahrstoffe: ASI-Arbeiten mit alter Mineralwolle
-
TRGS 551: Teer und andere Pyrolyseprodukte aus organischem Material
-
TRGS 505 Blei
-
Kreislaufwirtschaftsgesetz: Gesetz zur Förderung der Kreislaufwirtschaft und Sicherung der umweltverträglichen Bewirtschaftung von Abfällen (KrWG)
-
GewAbfV: Verordnung über die Bewirtschaftung von gewerblichen Siedlungsabfällen und von bestimmten Bau- und Abbruchabfällen
-
LfU-Merkblatt Nr. 3.4/1: Umweltfachliche Beurteilung der Lagerung, Aufbereitung und Verwertung von Straßenaufbruch
-
Erkenntnisse aus dem Vor-Ort-Termin
-
2014-07-14_Kurzbericht_NB1295
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3 OBJEKTBESCHREIBUNG
Abbildung 1: Luftbild THW Feuchtwangen, Quelle: Google Maps
Der Gebäudebestand (vermutlich um ca. 1974) besteht aus einem Hauptgebäude, welches sich zum Zeitpunkt der Untersuchung weiterhin in Nutzung befindet. Die einzelnen Bauteile weisen bis zu 3 oberirdische Geschosse (zzgl. Spitzböden) sowie Unterkellerungen auf. Die tragenden Außenwände der Bebauung bestehen aus Ziegelmauerwerk. Die Decke über KG ist aus Stahlbeton – die oberirdischen Geschossdecken sind voraussichtlich als Holzbalkenkonstruktion ausgeführt. Die beiden Hauptdächer bestehen aus Satteldächern mit einer Ziegeleindeckung. Das zwischenliegende Flachdach ist bituminös abgedichtet.
Ziel der Untersuchungen
Hauptziel der orientierenden Schadstoffuntersuchungen ist die Erstellung eines Berichtes, in welchem die lokalisierbaren, schadstoffhaltigen Materialien, welche systematisch in den Bestandsgebäuden verbaut sind, möglichst umfassend dokumentiert werden.
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Der Schwerpunkt der Probenahmen bei der orientierenden Gebäudeuntersuchung liegt prinzipiell auf der weitgehenden Lokalisierung der nachfolgend aufgeführten Schadstoffe und schadstoffhaltigen Produkte.
- Asbest
- Künstliche Mineralfasern (KMF)
- Polychlorierte Biphenyle (PCB)
- Polycyclische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK)
Zur Feststellung vorhandener Schichtenaufbauten werden Kernbohrungen niedergebracht. Die Untersuchungen der Außenbereiche (sowohl im Boden als auch die äußeren befestigten Flächen) sind nicht Gegenstand der Arbeiten zur orientierenden Gebäudeuntersuchung.
Bei einer orientierenden Gebäudeuntersuchung muss von einer gewissen Repräsentativität der ausgeführten Bohrungen, ermittelten Schichtenaufbauten und entnommenen Proben bezogen auf das komplette Gebäude ausgegangen werden. Es wird z.B. nach einem positiven Befund davon ausgegangen, dass in allen im Objekt vorhandenen WC-Bereichen ein identischer Bodenaufbau inkl. der PAK-haltigen Sperrschichten vorhanden sind. Während der Untersuchung kann aus Arbeitsschutzgründen nicht in laufende technische Systeme (z.B. Heizung, Lüftung, Sanitär, Aufzugs- oder Fördertechnik usw.), deren Einbauten oder in sonstige technische Anlagen eingegriffen werden.
Die Ausführung von Schachtarbeiten, z.B. zur Lokalisierung von potenziell teerhaltigen Sperrschichten im erdberührten Außenbereich ist nicht Gegenstand der Untersuchungen. Es ist davon auszugehen, dass teerhaltige Anstriche dieser Art gemäß dem Stand der Technik aus der Errichtungszeit vorhanden sind.
Die Untersuchungen können nur in visuell einsehbaren Bereichen oder auf den Bauteilober- flächen erfolgen (Ausnahme bei Bohrkernoberflächen), welche unter Verwendung normaler Hilfsmittel erreichbar sind.
Es werden Materialien geprüft, die visuell wahrnehmbar sind und mit Kleinwerkzeugen im Zuge einer orientierenden Untersuchung zugänglich gemacht werden können, ohne Einschränkungen durch Beschädigungen zu verursachen.
Komponenten in Geräten, eingemauerte bzw. einbetonierte Gegenstände (z.B. Abstandshalter aus Asbestzement in Betonbauteilen, Rohre der Grundleitungen) oder Einbauteile in der Bausubstanz können nur durch spätere, weiterführende, invasive Arbeiten (z.B. Aufstemmen von Oberflächen, Teilabbrüchen in begrenzten Abschnitten am Bau) offengelegt oder erkannt werden.
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Aktuelle Nutzung des Untersuchungsobjektes
Alle Gebäudeteile befinden sich noch vollständig in Nutzung durch das THW.
4 VORLIEGENDE ERGEBNISSE UND RAHMENBEDINGUNGEN
Der Gebäudekomplex wurde bereits 2014 durch Herrn Brauns (Competenza) einer orientierenden Schadstoffuntersuchung unterzogen. Die Ergebnisse dieser Untersuchung fließen qualitativ in diesen Bericht ein und werden nach aktuellem Stand der Technik verifiziert und erweitert.
Zum Zeitpunkt der Untersuchungen lagen folgende Rahmenbedingungen vor:
Es wurde eine orientierende Schadstoffuntersuchung in den zugänglichen Bereichen der freigegebenen Gebäude durchgeführt. Die Probenentnahmen erfolgten, wo möglich minimalinvasiv. Alte Brandschutztüren und Flachdichtungen in Flanschen werden auf Basis des Herstellungszeitraumes als asbesthaltig eingestuft und nur in Sonderfällen beprobt. Die vorhandenen KMF-Isolierungen und KMF-Produkte werden entsprechend des Gebäudeherstellungsjahres (deutlich vor 1996) als KMF alter Generation (geringe Biolöslichkeit, krebsverdächtig Kategorie 1B oder 2) betrachtet und nicht beprobt. Aus Arbeitsschutzgründen kann nicht in laufende technische (Fördertechnik) oder haustechnische Systeme (Elektro bzw. Trafos, Heizung, Lüftung, Sanitär, usw.), deren Einbauten oder in sonstige technische Anlagen eingegriffen werden. Nicht zugängliche Bereiche werden textlich vermerkt, oder wenn Pläne verfügbar sind, in diesen gekennzeichnet. Ein Verdacht auf das Vorhandensein asbesthaltiger bzw. asbestverunreinigter Putze, Spachtelmassen und Fliesenkleber (als Verunreinigung durch geogene Asbestanteile in den damals verwendeten Grundstoffen) besteht bis 1995, siehe VDI 6202-3 2021-09.
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5 DURCHFÜHRUNG
Die Arbeiten vor Ort wurden am 15.04.2024 durch Frau Spilles sowie die Herren Jung und Pfahler der Competenza GmbH- alle sachkundig nach TRGS 524/ DGUV 101-004 und TRGS 519 - ausgeführt. Die Untersuchung auf Schadstoffe erfolgte dabei in den visuell erfassbaren Bereichen der Gebäudeteile. Es wurden potenziell schadstoffhaltige Materialien und Produkte dokumentiert (Foto, Text) und Materialproben entnommen.
Im Rahmen der Untersuchungen wurden nachfolgend aufgeführte Proben entnommen und in akkreditierten Laboren auf verschiedene klassische Gebäudeschadstoffe hin untersucht.
Tabelle 1: Probenahme orientierende Untersuchung
| Schadstoff / Probenart | Proben | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| Asbest, Materialproben MPA, NWG 1 % | 2 | ||||
| Künstl. Mineralfasern, Materialproben MPK, NWG 1 % | 0 | ||||
| Asbest, Materialproben MPAEH, NWG 0,1-1 % | 4 | ||||
| Asbest, Materialproben MPEE, NWG 0,001 %, (Einzelproben Asbest in Putzen, Spachtelmassen, Fliesenklebern) | 10 | ||||
| Asbest, Materialproben MPEM, NWG 0,001 %, (Mischproben Asbest in Putzen, Spachtelmassen, Fliesenklebern), je 5 Einzelproben | 7 | ||||
| MP Polychlorierte Biphenyle (PCB) | 1 | ||||
| MP Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) | 3 | ||||
| MP HBCD / FCKW | 0 | ||||
| MP Holzschutzmittel (PCP, DDT, Lindan) | 0 | ||||
| Schwermetalle | 1 | ||||
| Sulfat | 1 | ||||
| Orientierende Deklaration | 3 | ||||
| Proben insgesamt | 32 Stück |
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Untersuchung auf Asbest
Anwendungsbereiche von Asbest:
Asbest wurde aufgrund folgender Eigenschaften seit Beginn des 20. Jahrhunderts in circa 3.500 verschiedenen Anwendungsbereichen technisch genutzt:
Unbrennbarkeit Hitzebeständigkeit Beständigkeit gegen chemische und physikalische Einwirkungen hohe mechanische Festigkeit (insbes. Zugfestigkeit) geringe elektrische Leitfähigkeit geringe Wärmeleitfähigkeit hohe Absorption- und Isolierfähigkeit
Für asbesthaltige Materialien bestehen jedoch mittlerweile Herstellungs- und Verwendungsverbote bzw. -beschränkungen gemäß Anhang IV der Gefahrstoffverordnung.
Asbesthaltige Putze, Spachtelmassen und Fliesenkleber mit gezielt zugesetztem Asbestanteil wurden überwiegend in den 1960er bis in die 1980er-Jahre hinein verwendet.
Es ist allerdings davon auszugehen, dass bis Mitte der 1990er-Jahre asbesthaltige Materialien (i.d.R. Asbest als meist geogene Verunreinigung) verwendet wurden und in etwa 25 Prozent der Gebäude, welche in diesem Zeitraum errichtet, oder auch renoviert wurden, asbesthaltige Putze, Spachtelmassen oder Fliesenkleber zu finden sind. Daher resultiert in diesem Falle untersuchungstechnisch auch Handlungsbedarf.
Tabelle 2: Überblick Verwendungsverbote Asbest in Anlehnung an Auszug nach LfU / BG-Bau, Quelle: Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft 2017):
| Jahr | gesetzliche Verbote / Regelungen | ||
|---|---|---|---|
| 1969 | Verwendung von Spritzasbest (DDR) | ||
| 1979 | Verwendung von Spritzasbest (alte BL) | ||
| 1982 | Herstellung und Verwendung von asbesthaltigen Bodenbelägen | ||
| 1984 | Verbot von Asbest in Nachtspeicheröfen, Verbot asbesthaltiger Leichtbauplatten | ||
| 1985 | Regelung zur Umstellung auf asbestfreie kleinformatige Dach- und Wandplatten, Lüftungsrohre, Pflanzgefäße | ||
| 1990 | Einstufung Asbest in die höchste Gefährdungsgruppe I, die Verwendung asbesthaltiger | ||
| Gefahrstoffe ist verboten, wenn deren Verwendung nicht erforderlich ist oder geeignete | |||
| Ersatzstoffe verfügbar sind. | |||
| 1991 | Herstellungsverbot von großformatigen (Well-) Platten für den Hochbau | ||
| 1992 | Verwendungsverbot großformatiger (Well-) Platten für den Hochbau | ||
| 1993 | Nahezu vollständiges Verbot Herstellung und In-Verkehr-Bringen von Asbest |
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Seit 11/1993 sind Herstellung, Verwendung und Import von Asbestprodukten jeglicher Art verboten, bereits seit 1990 ist der Einsatz von Asbestprodukten im Hochbau untersagt. Vom Verbot ausgenommen sind lediglich Abbruch-, Sanierungs- und Instandhaltungsarbeiten.
Seit dem 01.Januar 2005 gilt das Verbot europaweit. Der Einsatz von Asbestprodukten im Hochbau ist praktisch seit 1990 untersagt. Abfälle mit einem Gehalt von größer 0,1 Gewichtsprozent Asbest (GefStoffV) sind als gefährlich einzustufen.
Hinweis zur neuen & geltenden LAGA M23-Vollzugshilfe zur Entsorgung asbesthaltiger Abfälle vom 08.05.2023:
Abfälle mit einem Asbestgehalt unterhalb des Beurteilungswertes von 0,010 Massenprozent können als asbestfrei eingestuft und verwertet werden (korrekte Beprobung vorausgesetzt).
Abfälle mit einem Gehalt < 0,1 – und > 0,010 Massenprozent Asbest sind zu beseitigen (Bauschutt asbesthaltig, überwachungsbedürftig).
Abfälle mit einem Gehalt ab 0,1 Massenprozent Asbest sind als gefährlicher Abfall einzustufen und ebenfalls zu beseitigen.
5.1.1 Materialproben Asbest
In den nachfolgenden Tabellen sind die Ergebnisse der labortechnischen Untersuchungen bzgl. Asbest zusammengestellt.
Tabelle 3: Ergebnisse Asbestproben
| Labor- | Probenbezeichnung / Probenahmeort | Ergebnis |
|---|---|---|
| nummer | Analyse | |
| 24-15- 00115-001 | MPEM I: I-1, DG 1, West-/ Zentralbau, Dachschräge, Spachtelmasse auf Leichtbauplatte I-2, DG 1, West-/ Zentralbau, Dachschräge, Spachtelmasse auf Leichtbauplatte I-3, DG 1, West-/ Zentralbau, Decke, Spachtelmasse auf Leichtbauplatte I-4, DG 1, West-/ Zentralbau, Decke, Spachtelmasse auf Leichtbauplatte I-5, DG 1, West-/ Zentralbau, Wand, Spachtelmasse auf Leichtbauplatte | Kein Asbest nachgewiesen |
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| Labor- nummer | Probenbezeichnung / Probenahmeort | Ergebnis Analyse |
|---|---|---|
| 24-15- 00115-002 | MPEM II: II-1, DG 1, TRH, Wand, Spachtelmasse und Putz II-2, EG Podest, TRH, Wand, Spachtelmasse und Putz II-3, OG über Garage, TRH, Wand, Spachtelmasse und Putz II-4, UG Podest, TRH, Wand, Spachtelmasse und Putz II-5, UG, TRH, Wand, Spachtelmasse und Putz | Chrysotil-Asbest nachgewiesen |
| 24-15- 00115-003 | MPEM III: III-1, UG, Aufenthaltsraum, Wand/ Vorsatzschale, Spachtelmasse und Putz III-2, UG, Gang, Wand, Spachtelmasse und Putz III-3, UG, Abstellraum, Wand, Spachtelmasse und Putz III-4, UG, Gang, Wand, Spachtelmasse und Putz III-5, UG, Werkstatt, Wand, Spachtelmasse und Putz | Kein Asbest nachgewiesen |
| 24-15- 00115-004 | MPEM IV: IV-1, EG, Zentralbau, Wand, Spachtelmasse und Putz IV-2, EG, Zentralbau, Wand, Spachtelmasse und Putz IV-3, EG, Zentralbau, Wand, Spachtelmasse und Putz IV-4, EG, Zentralbau, Wand, Spachtelmasse und Putz IV-5, EG, Zentralbau, Wand, Spachtelmasse und Putz | Kein Asbest nachgewiesen |
| 24-15- 00115-005 | MPEM V: V-1, EG, Ostbau, Wand, Spachtelmasse und Putz V-2, EG, Ostbau, Wand, Spachtelmasse und Putz V-3, EG, Ostbau, Wand, Spachtelmasse und Putz V-4, EG, Ostbau, Wand, Spachtelmasse und Putz V-5, EG, Ostbau, Wand, Spachtelmasse und Putz | Chrysotil-Asbest nachgewiesen |
| 24-15- 00115-006 | MPEM VI: VI-1, DG, Ostbau, Wand, Spachtelmasse und Putz VI-2, DG, Ostbau, Wand, Spachtelmasse und Putz VI-3, DG, Ostbau, Wand, Spachtelmasse und Putz VI-4, DG, Ostbau, Wand, Spachtelmasse und Putz VI-5, DG, Ostbau, Wand, Spachtelmasse und Putz | Kein Asbest nachgewiesen |
| 24-15- 00115-007 | MPEM VII: VII-1, DG, Ostbau, Dachschräge, Spachtelmasse auf Leichtbauplatte VII-2, DG, Ostbau, Dachschräge, Spachtelmasse auf Leichtbauplatte VII-3, Dachspitz, Ostbau, Dachschräge, Spachtelmasse auf Leichtbauplatte VII-4, Dachspitz, Ostbau, Dachschräge, Spachtelmasse auf Leichtbauplatte VII-5, Dachspitz, Ostbau, Dachschräge, Spachtelmasse auf Leichtbauplatte | Kein Asbest nachgewiesen |
| 24-15- 00115-008 | MPAEH 1, DG, West-/Zentralbau, Fenster, Glaserkitt | Kein Asbest nachgewiesen |
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| Labor- nummer | Probenbezeichnung / Probenahmeort | Ergebnis Analyse |
|---|---|---|
| 24-15- 00115-009 | MPAEH 2, UG, Abstellraum, Boden, Belag | Kein Asbest nachgewiesen |
| 24-15- 00115-010 | MPAEH 3, EG, Zentralbau, Fenster, Glaserkitt | Kein Asbest nachgewiesen |
| 24-15- 00115-011 | MPAEH 4, DG, Ostbau, Boden, Belag | Kein Asbest nachgewiesen |
| 24-15- 00115-012 | MPA 1, DG, West-/Zentralbau, Boden, Belag | Chrysotil-Asbest nachgewiesen > 50 % |
| 24-15- 00115-013 | MPA 2, UG, TRH, Stufe, Belag | Kein Asbest nachgewiesen |
| 24-15- 00115-014 | MPEE 1, UG, Gang, Rohrummantelung, Gipsbinde | Chrysotil-Asbest nachgewiesen |
| 24-15- 00115-015 | MPEE 2, UG, TRH, Treppenstufe, Belagskleber | Kein Asbest nachgewiesen |
| Kernbohrungen | ||
| 24-15- 00119-001 | KB 1 - MPEE 1, EG, Ostbau, Küche, Boden, Bodenbelag und Ausgleichsmasse | Kein Asbest nachgewiesen |
| 24-15- 00119-002 | KB 1 - MPEE 2, EG, Ostbau, Küche, Boden, Estrich | Kein Asbest nachgewiesen |
| 24-15- 00119-003 | KB 3 - MPEE 3, EG, Zentralbau, Aufenthaltsraum, Boden, Estrich | Kein Asbest nachgewiesen |
| 24-15- 00119-004 | KB 4 - MPEE 4, EG, Sanitärraum, Boden, Fliesenkleber | Kein Asbest nachgewiesen |
| 24-15- 00119-005 | KB 4 - MPEE 5, EG, Sanitärraum, Boden, Estrich | Kein Asbest nachgewiesen |
| 24-15- 00119-006 | KB 7 - MPEE 6, UG, Aufenthaltsraum, Boden, Bitumenkachel | Kein Asbest nachgewiesen |
| 24-15- 00119-007 | KB 7 - MPEE 7, UG, Aufenthaltsraum, Boden, Estrich | Kein Asbest nachgewiesen |
| 24-15- 00119-008 | KB 8 - MPEE 8, UG, Gang, Boden, Beschichtung | Kein Asbest nachgewiesen |
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Tabelle 4: Sichtbefunde Asbest (teils Positivbefunde aus Kurzbericht_NB1295)
| Asbestpappe (NL28795-02) Chrysotil-Asbest nachgewiesen | Rippenheizkörper mit Verdacht auf asbesthaltige Dichtungen |
|---|---|
| Faserzement-Schindeln (NL28795-01) Chrysotil-Asbest nachgewiesen | Kanal aus Faserzement (NL28795-03) Chrysotil-Asbest nachgewiesen |
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Für den Heizkessel besteht der Verdacht auf Für Bauteile des Flachdachs besteht ein asbesthaltige Bauteile, wie Dichtschnüre, Verdacht auf Asbest. Pappen, Filter etc.
5.1.2 Bewertung und Handlungsempfehlungen Asbest
In den Spachtelmassen und Putzen im EG des Ostbaus sowie im Treppenhaus im Westbau wurde Chrysotil- Asbest nachgewiesen. Da eine Eingrenzung kontaminierter Flächen basierend auf den Ergebnissen nicht möglich ist, empfehlen wir eine weiterführende Probenahme zur genaueren Eingrenzung hinsichtlich der Planung von Sanierungsbereichen.
Im Untergeschoss wurden Gipshartmäntel, welche asbesthaltig sind, festgestellt. Im DG über dem West- und dem Zentralbau wurde asbesthaltiger Bodenbelag mit einem Asbestgehalt von > 50 % festgestellt.
Vor einer/m Sanierung/Abbruch des Flachdachs sind Dachöffnungen notwendig, um den Verdacht auf asbesthaltige Bauteile im Dachaufbau zu verifizieren. Es konnte während der Probenahme nicht in das Dach eingegriffen werden.
Zudem wurden in einer vorherigen Untersuchung im Jahr 2014 verschiedene asbesthaltige Bauteile festgestellt, die in dieser Untersuchung nicht erneut beprobt wurden. Im Dachgeschoss am Dachgebälk befanden sich Pappen unter Elektroinstallationen in denen Chrysotil-Asbest nachgewiesen wurde. Im Untergeschoss befinden sich Rechteckkanäle aus Faserzement, der Chrysotil-Asbest beinhaltet. An der Fassade wurden teilw. Faserzementschindeln vorgefunden, in denen Chrysotil-Asbest nachgewiesen wurde.
Für Dichtungen in alten Rippenheizkörpern und für Bauteile alter Heizkessel besteht prinzipiell ein Verdacht auf Asbest. Eine Probenahme bei beiden war nicht möglich, da hierzu der Heizkörper und der Heizkessel zerlegt werden hätte müssen.
Für Arbeiten, die die hier genannten Bauteile berühren, sind Schutzmaßnahmen nach TRGS 519 notwendig.
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5.1.3 Allgemeine Handlungsempfehlungen Asbest:
Grundsätzlich sind alle asbesthaltigen Produkte und Materialien vor jeglichen weiteren Umbau- oder Rückbauarbeiten gemäß den Vorgaben der geltenden TRGS 519 fachgerecht zu sanieren. Reinigungs- und Restfaserbindungsarbeiten sind obligatorisch. Sanierungsarbeiten dieser Art dürfen nur durch eine zugelassene Fachfirma gemäß TRGS 519 und immer nur unter Einsatz zugelassener Technik durchgeführt werden. ASI-Arbeiten mit Asbest müssen mindestens sieben Tage vor Arbeitsbeginn bei der zuständigen Aufsichtsbehörde angezeigt werden. Gemäß Vorgaben des Kreislaufwirtschaftsgesetzes (KrWG) ist anfallendes Material in zu entsorgende bzw. zu verwertende Fraktionen möglichst sortenrein zu trennen. Auch im Falle der asbesthaltigen Brandschutztüren und Flachdichtungen ist diese Separationen von der Schadstoffsanierungsfirma auszuführen. Es ist dazu ein stationärer Schwarzbereich (Zerlegebereich) nach TRGS 519 einzurichten, vor- und unterzuhalten und fachgerecht zu beseitigen. Zur fachgerechten Entfernung der die aufgeführten visuell festgestellten Asbestprodukte (Türen, Tore und Flanschdichtungen,) stehen zum Teil emissionsarme Verfahren nach DGUV Information 201-012 (bisher: BGI 664) „Asbestsanierung“ zur Verfügung.
Baujahresbedingt (damaliger Stand der Technik) sind Grundleitungen aus Asbestzementrohren im Boden nicht vollständig auszuschließen. Beim Abbruch der Bodenplatten ist daher insbesondere in den Durchführungsbereichen der (vertikalen) Rohrleitungen durch die Betonbodenplatten besondere Vorsicht bis zur Identifizierung der unter den Platten liegenden, derzeit nicht einsehbaren (Rohr-) Materialien erforderlich, um potenzielle Kontaminationen der mineralischen Fraktionen (ggf. RC-Material) bereits im Vorfeld ausschließen zu können. Das ausführende Abbruchunternehmen muss dies daher in seiner Kalkulation berücksichtigen.
Die Einhaltung der Vorgaben aus der TRGS 519 beim Umgang mit asbesthaltigen Materialien ist obligatorisch. Die Erstellung einer verbindlichen Sanierungskonzeption nach TRGS 519 vor Beginn der Arbeiten ist Aufgabe der vor Ort tätigen werdende Fachfirma (Sanierungsfachfirma).
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Untersuchung auf Künstliche Mineralfasern (KMF)
5.2.1 Allgemeine Informationen
Grundlagen Faserstäube:
Auch relativ „moderne“ Dämm-Materialien wie Glas- oder Steinwolle waren in der jüngsten Vergangenheit noch so beschaffen, dass der natürliche Abbau kleinster Fasern in der Lunge sehr lange dauert. Solchen Materialien wird heute bei inhalativer Aufnahme ein hohes gesundheitsgefährdendes Risiko zugesprochen.
Allgemeine Information über KMF:
Im Bereich des Bauwesens wurden fast ausschließlich glasige („amorphe“) Fasern, die aus einer Schmelze mineralischer Rohstoffe durch verschiedene technische Verfahren wie Zerblasen und/oder Schleudern hergestellt wurden, als Matten, Platten, Bahnen, Formteile und lose Wolle, Spritzputzmassen und gepresster Akustik-Deckenplatten verwendet.
Als sogenannte „alte KMF“ werden Dämmstoffe bezeichnet, welche vor 1996 (gem. TRGS 521) produziert und verbaut wurden und bei denen daher von einem Verdacht auf krebserregende Wirkung (KI-Wert < 30 bzw. < 40) ausgegangen werden muss.
Der KI-Wert beschreibt die Beständigkeit einer Faser im Lungengewebe und wie schnell sie sich darin wieder abbauen kann. Diese Biobeständigkeit ist umso höher, je schlechter sich die Fasern in der Lungenflüssigkeit auflösen oder andere Reinigungsprozesse des Körpers wirksam werden können. Fasern mit einem KI-Wert über 40 werden dabei als gut abbaubar angesehen. Neue KMF-Dämmstoffe, hergestellt ab 1998, erfüllen die Biolöslichkeitskriterien der EU-Richtlinie 97/69/EG bzw. des Nachfolgedokumentes 1272/2008 und sind daher als nicht krebserregend zu betrachten. Trotz dieser prinzipiellen Unterscheidung in alte und neue KMF ist es in der Praxis oft nicht möglich, die Materialien vor Ort sicher zu unterscheiden. Ist eine solche Trennung nicht zweifelsfrei möglich (z.B. durch Herstellernachweis) müssen die Dämmstoffe als gefährlicher Abfall behandelt werden (worst case).
Verwendungsverbote:
Mineralfasern (z. B. von Mineralwolle), die vor 1996 hergestellt wurden, können durch Einatmen je nach Biobeständigkeit und Lungengängigkeit krebserregend wirken. seit Juni 2000 - Herstellungs- und Verwendungsverbot für alte Mineralwollen nach Anhang IV Nr. 22 Gefahrstoffverordnung. 01.10.2000 – generelles Verbot des In Verkehr Bringens von krebserzeugenden Mineral- fasern mit dem Inkrafttreten von Änderungen chemikalienrechtlicher Verordnungen. Bereits ab 1996 wurden neben krebserzeugenden auch nicht krebserzeugende KMF hergestellt.
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5.2.2 Visuelle Feststellung KMF
Im Zuge der Gebäudeuntersuchung wurden verschiedene KMF-haltige Bauteile festgestellt, die aufgrund des Baualters des Gebäudes vor 1996 als „Alte Mineralwolle“ nach TRGS 521 einzuordnen sind.
Potenzielle KMF-Produkte in schwer oder nicht einsehbaren Bereichen (typisches Beispiel sind Stopfmassen in weiteren Wand- oder Deckendurchführungen, Einlagen in den Türblättern von Brandschutztüren und ggf. Trittschalldämmungen) sind bauzeitbedingt (vor 1996) generell als „Alte Mineralwolle“ einzustufen.
Tabelle 5: Sichtbefunde "Alter Mineralwolle" nach TRGS 521
Für die Dämmung des Heizkessels besteht ein Aufgrund des Baualters des Gebäudes ist davon Verdacht auf Verwendung „Alter Mineralwolle“ auszugehen, dass gebäudetechnische nach TRGS 521 Isolierungen aus KMF „Alter Mineralwolle“ nach TRGS 521 zuzuordnen sind.
5.2.3 Bewertung und Handlungsempfehlungen KMF
Basierend auf den Erkenntnissen der Untersuchung sind Schutzmaßnahmen gemäß TRGS 521, für Arbeiten an KMF-haltigen Bauteilen notwendig.
Allgemeine Handlungsempfehlungen
Beim Auftreten von KMF-Produkten sind diese zu separieren und als gefährlicher Abfall einzustufen, Abfallschlüsselnummer AVV 17 06 03*, „anderes Dämmmaterial, das aus gefährlichen Stoffen besteht oder solche Stoffe enthält“ und nach Absprache mit einem geeigneten Entsorgungsfachbetrieb unter Beachtung der geltenden Transport- und Verpackungsvorgaben fachgerecht zu entsorgen.
Die Arbeiten an KMF-Produkten sind unter Anwendung entsprechender PSA staubarm in möglichst angefeuchtetem Zustand unter Berücksichtigung des aktuellen Standes der Technik sowie der gesetzlich relevanten Vorgaben zu planen und auszuführen. Die Freisetzung von Staub ist in jedem Falle zu minimieren. Die Einhaltung der Vorgaben aus der TRGS 521 ist obligatorisch. Bericht NB2048 THW Feuchtwangen Seite 19 von 35
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Es sind alle Maßnahmen für den Arbeitnehmerschutz, insbesondere technische, organisatorische und persönliche Schutzmaßnahmen nach TRGS 521 vorzusehen.
Untersuchung auf PAK
5.3.1 Allgemeine Informationen
Die Verwendungsbeschränkungen sind europaweit in der Verordnung (EG) N1907 / 2006 des Europäischen Parlaments und des Rates zur Registrierung, Bewertung, Zulassung und Beschränkung chemischer Stoffe (REACH-Verordnung) geregelt. Die Bewertung von PAK- haltigen Materialien erfolgt darüber hinaus aus Sicht des Arbeitsschutzes in Hinblick auf durchzuführende Demontagearbeiten sowie hinsichtlich der Entsorgung.
Als eine Grundlage für die Bewertung der Belastungssituation hinsichtlich PAK und die Ermittlung der Schutzmaßnahmen und der Festlegung des Sanierungsablaufes werden hier die TRGS 906 (Verzeichnis krebserzeugender Tätigkeiten oder Verfahren nach § 3 Abs. 2 Nr. 3 GefStoffV) sowie die TRGS 551 (Teer und andere Pyrolyseprodukte aus organischem Material) verwendet. Bei einer Stoffkonzentration > 50 mg/kg B(a)P ist das untersuchte Material gemäß TRGS 905 in die Kategorie 1B (Stoffe mit begründetem Verdacht auf krebserzeugendes Potenzial) einzustufen.
Bei einem Gesamt-PAK-Gehalt nach EPA > 1.000 mg/kg (und/oder einem Gehalt an Benzo(a)pyren ≥ 50 mg/kg) liegt gefährlicher Abfall vor. Die Bewertung der vorgefundenen PAK-haltigen Materialien erfolgt darüber hinaus aus Sicht des Arbeitsschutzes in Hinblick auf durchzuführende Demontagearbeiten sowie hinsichtlich der Entsorgung. Die arbeitsschutzrechtlich relevanten Eckpunkte sind in der TRGS 551 (Teer und andere Pyrolyseprodukte aus organischem Material) festgelegt. Erhöhte Sicherheitsmaßnahmen sind nach dieser TRGS ab einem Benzo(a)pyren-Gehalt von mehr als 50 mg/kg im Material zu ergreifen.
5.3.2 Materialproben PAK
Im Zuge der Gebäudeuntersuchung wurden folgende Materialproben potenziell PAK-haltiger Produkte entnommen und auf das Vorhandensein bzw. die Konzentrationen von PAK und der Leitsubstanz Benzo(a)pyren nach DIN ISO 18287 analysiert:
Tabelle 6: Ergebnisse Einzelproben PAK
| Labor- | Probenahmeort | Ergebnis |
|---|---|---|
| nummer | Analyse | |
| NC38314.4 | PAK 1, Außenbereich, Parkplatz, Boden, Asphalt | ∑PAK n. EPA n.n. |
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| Labor- nummer | Probenahmeort | Ergebnis Analyse |
|---|---|---|
| NC38314.5 | PAK 2, Außenbereich, Einfahrt, Boden, Asphalt | ∑PAK n. EPA n.n. |
| Kernbohrungen | ||
| NC38322.1 | KB 7 - PAK 1, UG, Aufenthaltsraum, Boden, Bitumenkachel | ∑PAK n. EPA 2,6 mg/kg |
Tabelle 7: Sichtbefund PAK
Für Bauteile des Flachdachs besteht ein Verdacht auf PAK.
5.3.3 Bewertung und Handlungsempfehlungen PAK
Im Asphalt im Außenbereich war PAK nicht nachweisbar und der Summengehalt an PAK n. EPA der Bitumenkacheln im UG beträgt 2,6 mg/kg. Damit wird bei den drei untersuchten Materialien der entsorgungs-/ arbeitsschutzrelevante Summengehalt von 1000 mg/kg unterschritten. Gleichzeitig unterschreiten die Gehalte des Leitparameters Benzo(a)pyren den arbeitsschutzrelevanten Grenzwert von 50 mg/kg. Somit sind für Arbeiten an den Bauteilen keine PAK-spezifischen Arbeitsschutzmaßnahmen notwendig.
Vor einer/m Sanierung/Abbruch des Flachdachs sind Dachöffnungen notwendig, um den Verdacht auf PAK-haltige Bauteile im Dachaufbau zu verifizieren. Es konnte während der Probenahme nicht in das Dach eingegriffen werden.
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Polychlorierte Biphenyle (PCB)
5.4.1 Allgemeine Informationen
Grundlage für die Bewertung der Belastungssituation ist die PCB-Richtlinie der ARGEBAU, die in Anlehnung an die BGA-Empfehlungen einen Sanierungszielwert bzw. Vorsorgewert von < 300 ng/m3 PCB n. LAGA in der Raumluft vorsieht. Die Bewertung der Materialbelastung mit PCB basiert auf der PCB-Verbotsverordnung (Chemikalienverbotsverordnung IV-1.2.7 § 1). In dieser Verordnung werden die Verwendung und das Inverkehrbringen von Materialien mit PCB-Konzentrationen von insgesamt mehr als 50 mg/kg verboten, was insbesondere bei der Veräußerung oder dem Abriss von Gebäuden zu berücksichtigen ist.
Begriffserläuterung:
Primär PCB-belastete Materialien (Primärquellen) sind Produkte, denen PCB zur Erreichung bestimmter Materialeigenschaften beigemengt wurde. Üblicherweise liegen die Gehalte bei
1.000 mg/kg PCB n. LAGA (bei Fugendichtmassen gelten auf Grund der geringen emittierenden Oberfläche 10.000 mg/kg). Sekundär PCB-belastete Materialien (Sekundärquellen) wurden durch erhöhte PCB-Raumluft-konzentrationen kontaminiert. Die Regeln zum Umgang mit PCB-haltigen Produkten wird in der Richtlinie für die Bewertung und Sanierung PCB-belasteter Baustoffe und Bauteile in Gebäuden (PCB-Richtlinie, Stand 09/1994) geregelt bzw. vorgegeben. Ähnlich zur TRGS 519 stehen auch in der PCB- Richtlinie die drei Sanierungsverfahren „Entfernen“, „Beschichten“ und „Räumlich Trennen“ zur Verfügung. Ebenso werden umfangreiche Abtrennungsarbeiten, Reinigungsvorgänge und die Verwendung von persönlicher Schutzausrüstung angeordnet. Der Sanierungserfolg ist messtechnisch zu überprüfen.
Verwendungsverbote: 1978 - Verbot der Verwendung von PCB in offenen Systemen (Weichmacher in Fugendichtmassen, in Anstrichen Klebern und Kitten). 1989 – Verbot von Herstellung, als auch die Verwendung von PCB in Deutschland mit wenigen Ausnahmen (frühere PCB-Verbotsverordnung, heute Gefahrstoffverordnung bzw. Chemikalien-Verbotsverordnung). 2000 – Verbot der Verwendung PCB-haltiger Kondensatoren, Beseitigung PCB und PCB- haltiger Geräte bis auf geringfügige Ausnahmen bis spätestens zum 31.12. 2010.
5.4.2 Materialproben PCB
Es wurde 1 Probe von potenziell mit PCB belasteten Material entnommen und untersucht. In der nachfolgenden Tabelle sind die Untersuchungsergebnisse dargestellt.
Tabelle 8: Ergebnisse Einzelproben PCB
| Labor- | Probenahmeort | Ergebnis |
|---|---|---|
| nummer | Analyse | |
| NC38314.1 | PCB 1, DG, West-/Zentralbau, Dachgebälk | PCB n.n. |
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5.4.3 Bewertung und Handlungsempfehlungen PCB
In der analysierten Probe konnte PCB nicht nachgewiesen werden. Somit sind keine PCB- spezifischen Arbeitsschutzmaßnahmen notwendig bei der Bearbeitung des Bauteils notwendig.
Schwermetalle
5.5.1 Allgemeine Informationen
In der Regel wurden bleihaltige Anstriche und Beschichtungen mehrfach überstrichen und vor einem Neuanstrich die alten bleihaltigen Farben nicht entfernt. Gesundheitsgefahren entstehen in der Regel durch orale bzw. inhalative Einnahme.
Hohe Schwermetallgehalte z.B. in Farben sind potenziell problematisch bei den anstehenden Sanierungsarbeiten vor Abbruch, da davon auszugehen ist, dass die Bleikonzentrationen in den Wandfarben bei Nichtentfernung einen negativen Einfluss im Hinblick auf die kommende Verwertung des anfallenden RC-Beton- Materiales haben können. Bei Arbeiten an bleihaltigen Farben (hier die vorgeschlagene Entfernung) sind die Regeln der TRGS 505 ab einem Massengehalt von 300 mg/kg anzuwenden. Es wird darauf hingewiesen, dass bei abrasiven Arbeiten die Staubquellen einzuhausen sind, um eine unkontrollierte Ausbreitung schwermetallhaltiger Stäube in umgebende Bereiche zu vermeiden.
Für Arbeiten dieser Art sind geeignete technische und persönliche Schutzausrüstungen nach TRGS 505 (PSA, geeignete Absaugungen) usw. bereitzustellen bzw. anzuwenden.
5.5.2 Materialproben Schwermetalle
Es wurde 1 Probe von potenziell mit Schwermetallen belastetem Material entnommen und untersucht. In der nachfolgenden Tabelle sind die Untersuchungsergebnisse dargestellt.
Tabelle 9: Ergebnisse Einzelproben Schwermetalle
| Labor- | Probenahmeort | Ergebnis |
|---|---|---|
| nummer | Analyse | |
| NC38314.2 | SM 1, DG, West-/Zentralbau, Fehlboden, Schüttung | Arsen < 2 mg/kg Blei 11 mg/kg Cadmium < 0,2 mg/kg Chrom < 2 mg/kg Kupfer 3 mg/kg Nickel < 2 mg/kg Quecksilber < 0,1 mg/kg Zink 64 mg/kg |
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5.5.3 Bewertung und Handlungsempfehlungen Schwermetalle
Die analysierte Probe weist keine relevant erhöhten Schwermetall-Gehalte auf. Es sind für Arbeiten, die die Schüttung berühren, keine insbesondere Blei-spezifischen Arbeitsschutzmaßnahmen notwendig.
Sonstige entsorgungsrelevante „Stör-“ Stoffe
5.6.1 Materialproben Sulfat
Es wurde 1 Probe von potenziell Sulfat-haltigem Material entnommen und untersucht. In der nachfolgenden Tabelle sind die Untersuchungsergebnisse dargestellt.
Tabelle 10: Ergebnisse Einzelproben Sulfat
| Labor- | Probenahmeort | Ergebnis |
|---|---|---|
| nummer | Analyse | |
| NC38314.3 | Sulfat 1, Fassade, Wand, Putz | Sulfat 1.700 mg/l |
5.6.2 Bewertung und Handlungsempfehlungen Sulfat
Im Putz der Fassade wurde ein Sulfat-Wert im Eluat von 1.700 mg/l nachgewiesen. Sulfat ist kein arbeitsschutzrelevanter Parameter, jedoch ist die Sulfat-Konzentration in mineralischer Abbruchmassen entsorgungsrelevant. Hohe Sulfatwerte nehmen im Bauschutt einen deutlich negativen Einfluss auf mögliche Entsorgungswege, weswegen ggf. ein Abtragen des stark Sulfat-haltigen Putzes vor Abbruch der betroffenen Wände wirtschaftlich sinnvoll ist. Hier empfiehlt sich eine Kostengegenüberstellung der Variante „Entsorgung als eine Charge“ (Mauerwerk inkl. Putz) und „Entsorgung als Einzelchargen (Mauerwerk und Putz mechanisch trennen und als separate Chargen entsorgen).
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6 KERNBOHRUNGEN UND DEKLARATIONSANALYTIK
Aufstellung und Schichtenaufbau Bohrkerne
Vor Ort wurden insgesamt 8 Kernbohrungen (Nassbohrverfahren) in den Böden und Wänden des Gebäudes u.a. zur orientierenden Bauschuttdeklaration ausgeführt. Die erbohrten Schichtaufbauten sind in der folgenden Tabelle aufgeführt.
Tabelle 11: Kernbohrungen
| Bezeichnung/ | Ort | Schichtenverzeichnis | ||
|---|---|---|---|---|
| Bohrtiefe | ||||
| KB 1, 15 cm | EG, Ostbau, Küche | PVC-Bodenbelag 0,2 cm Estrich 4 cm Folie Fehlbodenfüllung 6 cm (Sand, Fliesenbruchstücke) Beton | ||
| KB 2, 14 cm | EG, Ostbau, Flur | Bodenfliese 3 cm Estrich 2,5 cm Beton | ||
| KB 3, 19 cm | EG, Zentralbau, Aufenthaltsraum, Boden | Bodenfliese 2,5 cm Ausgleichsmasse 2 cm Mürber Estrich 5 cm Beton | ||
| KB 4, 26 cm | EG, Sanitärraum, Boden | Bodenfliese 0,5 cm Fliesenkleber 0,8 cm Bodenfliese 1,2 cm Estrich 1,6 cm Beton 5 cm Beton |
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| Bezeichnung/ | Ort | Schichtenverzeichnis | ||
|---|---|---|---|---|
| Bohrtiefe | ||||
| KB 5, 35 cm | EG, Zentralbau, Wand | Farbanstrich Putz 2cm Ziegelsteinmauerwerk 31 cm Putz 2 cm Farbanstrich | ||
| KB 6, 38 cm | UG, Aufenthaltsraum, Wand | Farbanstrich Putz 2,5 cm Ziegelsteinmauerwerk 24,5 cm | ||
| KB 7, 33 cm | UG, Aufenthaltsraum, Boden | Bitumenkachel 2cm Estrich 2,5 cm Stw. mürber Beton 21 cm Bruchsteinlage | ||
| KB 8, 15 cm | UG, Gang, Boden | Beschichtung Estrich 5 cm Beton |
Die Bewertung der mineralischen Abbruchmassen erfolgte gemäß dem Leitfaden „Anforderungen an die Verfüllung von Gruben und Brüchen sowie Tagebauen“ („Verfüll- Leitfaden“) als orientierende Einstufung und besitzt keine endgültige Verbindlichkeit.
Zur orientierenden Deklaration der Abbruchmassen wurden aus mehreren Bohrkernen insgesamt 3 Mischproben erstellt. Die Proben setzen sich dabei wie folgt zusammen:
- LAGA 1: Kernbohrungen BK 1, BK 2, BK 3 und BK 4 – EG Bodenplatte
- LAGA 2: Kernbohrungen BK 5 und BK 6 – Außenwand
- LAGA 3: Kernbohrungen BK 7 und BK 8 – UG Bodenplatte
Anmerkung:
Die vorliegenden Analysenergebnisse haben nur orientierenden Charakter und ersetzen nicht die spätere Untersuchung der tatsächlich anfallenden mineralischen Abfälle.
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Auswertung und Handlungsempfehlungen Abbruchmasse
Tabelle 12: Orientierende Deklarationsanalysen
| Parameter | Zuordnungswerte nach Verfüll-Leitfaden | Probe | ||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Feststoff | Einheit | Z 0 | Z 1.1 | Z 1.2 | Z 2 | LAGA 1 | LAGA 2 | LAGA 3 | ||
| EOX | [mg/kg] | 1 | 3 | 10 | 15 | < 1,0 | < 1,0 | < 1,0 | ||
| KW | [mg/kg] | 100 | 300 | 500 | 1000 | < 40 | < 40 | < 40 | ||
| ΣPAK | [mg/kg] | 3 | 5 | 15 | 20 | (n.b.) | (n.b.) | (n.b.) | ||
| B(a)P | [mg/kg] | < 0,3 | < 0,3 | < 1 | < 1 | n.n. | n.n. | n.n. | ||
| ΣPCB | [mg/kg] | 0,05 | 0,1 | 0,5 | 1 | (n.b.) | (n.b.) | (n.b.) | ||
| Arsen | [mg/kg] | 20 | 30 | 50 | 150 | 5,0 | 3,3 | 4,4 | ||
| Blei | [mg/kg] | 70 | 140 | 300 | 1000 | 9 | 61 | 8 | ||
| Cadmium | [mg/kg] | 1 | 2 | 3 | 10 | < 0,2 | < 0,2 | < 0,2 | ||
| Chrom ges. | [mg/kg] | 60 | 120 | 200 | 600 | 12 | 9 | 7 | ||
| Kupfer | [mg/kg] | 40 | 80 | 200 | 600 | 21 | 9 | 9 | ||
| Nickel | [mg/kg] | 50 | 100 | 200 | 600 | 9 | 5 | 6 | ||
| Quecksilber | [mg/kg] | 0,5 | 1 | 3 | 10 | < 0,07 | < 0,07 | < 0,07 | ||
| Zink | [mg/kg] | 150 | 300 | 500 | 1500 | 41 | 13 | 21 |
< BG: Parameter unterhalb der laboranalytischen Bestimmungsgrenze n. b.: nicht berechenbar, alle Einzelparameter des Summenparameters unterhalb der Bestimmungsgrenze
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| Parameter | Zuordnungswerte nach Verfüll-Leitfaden | Probe | |||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Eluat | Einheit | Z 0 | Z 1.1 | Z 1.2 | Z 2 | LAGA 1 | LAGA 2 | LAGA 3 | |
| pH | 6,5-9 | 6,5-9 | 6,0-12 | 5,5-12 | 12,5 | 9,8 | 11,2 | ||
| Leitfähigkeit | µS/cm | 500 | 500/2000 | 1000/2500 | 1500/3000 | 4960 | 592 | 457 | |
| Chlorid | [mg/l] | 250 | 250 | 250 | 250 | < 1,0 | < 1,0 | < 1,0 | |
| Sulfat | [mg/l] | 250 | 250 | 250/300 | 250/600 | 1,4 | 270 | 26 | |
| Phenolindex | [mg/l] | 0,01 | 0,01 | 0,05 | 0,1 | < 0,01 | < 0,01 | < 0,01 | |
| Arsen | [mg/l] | 0,01 | 0,01 | 0,04 | 0,06 | 0,003 | < 0,001 | < 0,001 | |
| Blei | [mg/l] | 0,02 | 0,025 | 0,1 | 0,2 | < 0,001 | < 0,001 | < 0,001 | |
| Cadmium | [mg/l] | 0,002 | 0,002 | 0,005 | 0,01 | < 0,0003 | < 0,0003 | < 0,0003 | |
| Chrom ges. | [mg/l] | 0,015 | 0,03/0,05 | 0,075 | 0,15 | 0,013 | 0,002 | 0,027 | |
| Kupfer | [mg/l] | 0,05 | 0,05 | 0,15 | 0,3 | < 0,005 | < 0,005 | < 0,005 | |
| Nickel | [mg/l] | 0,04 | 0,05 | 0,15 | 0,2 | < 0,001 | < 0,001 | < 0,001 | |
| Quecksilber | [mg/l] | 0,0002 | 0,0002/0,0005 | 0,001 | 0,002 | < 0,0002 | < 0,0002 | < 0,0002 | |
| Zink | [mg/l] | 0,1 | 0,1 | 0,3 | 0,6 | < 0,01 | < 0,01 | < 0,01 | |
| Einstufung nach Verfüll-Leitfaden | Z 1.1 | Z 1.2 | Z 1.1 |
< BG: Parameter unterhalb der laboranalytischen Bestimmungsgrenze n. b.: nicht berechenbar, alle Einzelparameter des Summenparameters unterhalb der Bestimmungsgrenze
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6.2.1 LAGA 1, Bodenplatte EG/ LAGA 3 Bodenplatte UG
Der pH-Wert des Betons beider Bodenplatten und die Leitfähigkeit des Betons der Bodenplatte im EG überschreiten die Zuordnungswerte nach Verfüll-Leitfaden, jedoch stellen für Bauschutt Leitfähigkeit und pH-Wert kein Ausschlusskriterium dar. Die untersuchten Bodenplatten im EG und UG weisen weiterhin keine relevant erhöhten Parameter auf, weswegen diese als Z1.1-Material einzustufen sind.
6.2.2 LAGA 2, Außenwand
Der pH-Wert und die Leitfähigkeit des Materials überschreiten die Zuordnungswerte nach Verfüll-Leitfaden, jedoch stellen für Bauschutt Leitfähigkeit und pH-Wert kein Ausschlusskriterium dar. In der untersuchten Probe der Außenwände wurde ein erhöhter Sulfat-Gehalt von 270 mg/l festgestellt. Im Rahmen der erlaubten Verfüllung mit Bauschutt ist eine Überschreitung des Zuordnungswert bis zu dem jeweils höheren Wert zulässig. Somit ist das Material als Z 1.2 einzustufen.
7 LIMITIERUNGEN
Die Untersuchung erfolgte auf Grundlage des heutigen Wissensstandes. Es wurden Materialien und Bauteile geprüft, die zugänglich waren oder mit einfachen Mitteln zugänglich gemacht werden konnten. Bei baugleichen oder visuell erkennbar gleichen Schadensausprägungen erfolgten stichprobenartige Untersuchungen. Die beschriebenen Ergebnisse der Untersuchungen, Erkenntnisse und Schlussfolgerungen können nur auf Basis des Prüfgutes formuliert werden. Die Existenz lokal begrenzter, unentdeckter Schadstoffvorkommen (z.B. überspachtelter Abstandshalter in Betonbauteilen) kann nicht gänzlich ausgeschlossen werden.
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8 ERSTE GROBE KOSTENINDIKATION
Für den kompletten Abbruch des Hauptgebäudes THW auf der Liegenschaft Banzenweiler 24 in Feuchtwangen, ist davon auszugehen, dass im Zuge von Umbau- / Abbrucharbeiten ein direkter Umgang zumindest mit den vorgefundenen Schadstoffen erforderlich ist. Dieser hat gemäß den gesetzlichen Vorgaben zu erfolgen.
Bei der nachfolgend aufgeführter Grobkostenschätzung handelt es sich um eine worst case Betrachtung, in welcher die komplette Entfernung aller schadstoffhaltigen Materialien in den erkundeten Bereichen, erfasst wurde.
Die Preise der Kostenschätzung sind marktüblich und stammen aus vergleichbaren Leistungen aktueller Ausschreibungen. Seitens Competenza wird davon ausgegangen, dass die Gebäude zur Schadstoffsanierung nicht mehr genutzt werden und als Ganzes großflächig saniert werden können. Der endgültige Preis hängt maßgeblich von der Sanierungskonzeption bzw. von den praktisch angewendeten Arbeitsverfahren des Sanierungsunternehmens ab. Einsparungseffekte (insbesondere im Bereich der Baustelleneinrichtung) können sich ergeben, wenn die Schadstoffsanierung als Gesamtpaket vergeben wird.
Tabelle 13: Erste grobe Kostenindikation
| Asbest-Sanierung | ||
|---|---|---|
| Baustelleneinrichtung allgemein und Einrichtung von Sanierungsbereichen im Gebäude und dezentral gem. TRGS 519 | ca. 5.500,00 € | |
| Technische Schutzmaßnahmen (Abschottungen, Schleusen) und Sanierungstechnik (Sauger, technische Belüftung usw.) | ca. 4.000.00 € | |
| Sanierung asbesthaltige Pappen hinter Elektroinstallation an Dachkonstruktion | Dachspitz West-/ Zentralbau | 750,00 € |
| Sanierung asbesth. Cushion-Vinyl | DG West-/ Zentralbau ca. 100 m² | 1.500,00 € |
| Sanierung asbesthaltiger Faserzementkanal | UG | 1.500,00 € |
| Sanierung asbesthaltige Gipsbinden | UG ca. 70 lfm | 1.500,00 € |
| Sanierung Heizkessel | UG 1 psch | 1.500,00 € |
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| Sanierung asbesthaltiger Faserzementschindeln | Fassade ca. 100 m² | 1.400,00 € | |||
|---|---|---|---|---|---|
| Sanierung ggf. asbesthaltiger Dachaufbau | West-/ Zentralbau ca. 90 m² | 1.500,00 € | |||
| Sanierung asbesthaltiger Spachtelmassen und Putze | Ostbau und TRH im Westbau Ca.380 m² | 6.500,00 € | |||
| Schadstoffspezifische Feinreinigung der Sanierungsbereiche nach erfolgter Asbest-Sanierung, Abbau Schutzmaßnahmen, Freigabe Sanierungsbereich | ca. 140 m² Böden, Decken Wand- und Fassadenflächen im UG | ca. 1.000,00 € | |||
| Entsorgung Asbest (gefährlicher Abfall) | |||||
| Asbesthaltiger Abfall (Cushion-Vinyl, asbesthaltige Pappen, Faserzementkanal, Gipsbinden, Heizkessel, Faserzementschindeln) | ca. 12 t | ca. 7.200,00 € | |||
| Asbest-haltige Dicht- und Schweißbahnen (vermutlich Untertage- Deponie) | ca. 0,5 t | ca. 750,00 € | |||
| Unvorhergesehenes | ca. 5.000,00 € | ||||
| (verborgene Materialien, | |||||
| Preisschwankungen) | |||||
| Grobe Kostenindikation Asbest- Sanierung netto | ca. 39.600,00 € |
| KMF-Sanierung | ||
|---|---|---|
| Baustelleneinrichtung allgemein und Einrichtung von Sanierungsbereichen im Gebäude gem. TRGS 521 | ca. 1.500,00 € | |
| Technische Schutzmaßnahmen (Abschottungen, Schleusen) und Sanierungstechnik (Sauger, technische Belüftung usw.) | ca. 750,00 € | |
| Akustikplatten aus Mineralwolle | UG + EG 60 m² | ca. 500,00 € |
Bericht NB2048 THW Feuchtwangen Seite 31 von 35
[Seite 33]
| Dämmung Dachschräge | DG- 230 m² | ca. 2.000,00 € | |||
|---|---|---|---|---|---|
| Dämmung auf Abhangdecke | EG 215 m² | ca. 2.000,00 € | |||
| KMF-Rohrisolierungen bis DN 50 (kein Aufmaß in den Etagen möglich, da Leitungen nicht einsehbar, Abschätzung über Ringleitung, ohne KG) | UG - ca. 150 lfm | ca. 1.000,00 € | |||
| Sanierung KMF-haltiger Dachaufbau Ausschließlich nicht-asbesthaltige Bereiche | West-/ Zentralbau ca. 90 m² | ca. 1.000,00 € | |||
| Schadstoffspezifische Feinreinigung der Sanierungsbereiche nach erfolgter KMF- Sanierung, Abbau Schutzmaßnahmen, Freigabe Sanierungsbereich | ca. 2.500 m² Böden, Decken und Wandflächen im EG und UG | ca. 500,00 € | |||
| Entsorgung KMF (gefährlicher Abfall) | |||||
| KMF-Dämmung aus Dachschrägen und Decken | ca. 1,0 t | ca. 600,00 € | |||
| KMF-haltige Dicht- und Schweißbahnen (vermutlich Untertage-Deponie) | ca. 0,5 t | ca. 750,00 € | |||
| Akustikplatten aus Mineralwolle (ca. 2 kg/m²) | ca. 0,5 t | ca. 750 € | |||
| Unvorhergesehenes | 1.000,00 € | ||||
| (verborgene Materialien, | |||||
| Preisschwankungen) | |||||
| Grobe Kostenindikation KMF-Sanierung netto | Ca. 12.350,00 € |
| PAK- Sanierung | PAK- Sanierung | ||
|---|---|---|---|
| Technische Schutzmaßnahmen PAK- Sanierung (Abschottungen, Schleusen) und Sanierungstechnik (Sauger, technische Belüftung usw.) | ca. 500,00 € | ||
| Sanierung ggf. PAK-haltiger Dachaufbau | ca. 90 m² | ca. 1.000,00 € | |
| Entsorgung teerhaltiges Material (gefährlicher Abfall) |
Bericht NB2048 THW Feuchtwangen Seite 32 von 35
[Seite 34]
| PAK-haltiger Dachaufbau | ca. 1 t | Ca. 500,00 € | ||
|---|---|---|---|---|
| Unvorhergesehenes | 500,00 € | |||
| (verborgene Materialien, | ||||
| Preisschwankungen) | ||||
| Grobe Kostenindikation PAK – Sanierung netto | 2.500,00 € |
Zusammenfassung Kostenindikation Schadstoffsanierung und Entsorgung:
| Grobe Kostenindikation Asbest-Sanierung, netto | 39.600,00 € | ||
|---|---|---|---|
| Grobe Kostenindikation KMF-Sanierung, netto | 12.350,00 € | ||
| Grobe Kostenindikation PAK/PCB-Sanierung, netto | 2.500,00 € | ||
| Gesamtsumme Kostenindikation Schadstoffsanierung und | 54.450,00 € | ||
| Entsorgung gefährlicher Abfälle, netto: |
Tabelle 14: Grobkostenschätzung Totalabbruch nach Schadstoffsanierung
| Grobkostenschätzung Totalabbruch netto | |
|---|---|
| Kosten Totalabbruch | Ca. 35.000,00 € |
Tabelle 15: Grobkostenschätzung Entsorgung mineralischer Hauptmassen
| Grobkostenschätzung Entsorgung anhand | |||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| charakterisierender Materialanalytik netto | |||||||
| Z 1.1 (bei 35 €/t) | Z 1.2 (bei 45 €/t) | Ausbau | voraussichtliche Entsorgungskosten | ||||
| Asphalt | |||||||
| (bei 35€/t) | |||||||
| Beton aus Bodenplatten (aus Proben LAGA-Nr.: 1-4, 7 und 8) | Ca. 550 t (Recycling möglich) | ca. 19.250,00 € |
Bericht NB2048 THW Feuchtwangen Seite 33 von 35
[Seite 35]
| Mauerwerk aus Wänden (aus Proben LAGA-Nr.: 5 und 6) | Ca. 560 t (Recycling möglich) | ca. 25.200,00 € | |||
|---|---|---|---|---|---|
| Asphalt Freifläche | Ca. 140 t | ca. 4.900,00 € | |||
| Geschätzte Kosten Entsorgung mineralische Hauptmassen netto: | 49.350,00 € |
Von entscheidender Bedeutung zur Einhaltung des Kostenrahmens ist die Sicherstellung der Materialtrennung im Rahmen der Bauausführung. Werden die beim Abbruch zusammen anfallenden Fraktionen nicht sorgfältig führt dieses zu einer unkontrollierten Kostensteigerung im Bereich der Entsorgung.
Geschätzte Gesamtkosten
| Gesamtsumme Kostenindikation Schadstoffsanierung und | 54.450,00 € | ||
|---|---|---|---|
| Entsorgung gefährlicher Abfälle, netto: | |||
| Grobkostenschätzung Totalabbruch netto | 35.000,00 € | ||
| Grobkostenschätzung Entsorgung anhand charakterisierender Materialanalytik netto | 49.350,00 € | ||
| Gesamtsumme Kostenindikation Schadstoffsanierung und | 138.800,00 € | ||
| Entsorgung gefährlicher Abfälle, netto: |
Hinweis:
In der Kostenindikation NICHT enthalten sind die Aufwendungen für die erforderlichen Arbeiten zur Räumung und Freimachung der Gebäude und aus Arbeiten solcher Art entstehenden Entsorgungs- bzw. Verwertungskosten für nicht gefährliche Abfälle.
Aufwendungen für erforderliche Planungen und die Ingenieurtechnische Bauüberwachung sind ebenfalls an dieser Stelle noch nicht erfasst.
Bericht NB2048 THW Feuchtwangen Seite 34 von 35
[Seite 36]
Fürth, 29.05.2024
C
OMPETENZA GmbH
Ludwig Pfahler Felix Jung Projektleiter Teamleiter
Anlagen:
Anlage 1: Fotodokumentation Anlage 2: Plandokumentation Anlage 2: Laborprüfberichte
Bericht NB2048 THW Feuchtwangen Seite 35 von 35
[Seite 37]
Anlage 1 – Fotodokumentation
| DG 1, West-/ Zentralbau, Spachtelmassen auf Leichtbauplatten MPEM I 24-15-00115-001 Kein Asbest nachgewiesen | TRH, Spachtelmasse und Putz MPEM II 24-15-00115-002 Chrysotil-Asbest nachgewiesen |
|---|---|
| UG, Wände, Spachtelmasse und Putz MPEM III 24-15-00115-003 Kein Asbest nachgewiesen | EG, Zentralbau, Wände, Spachtelmasse und Putz MPEM IV 24-15-00115-004 Kein Asbest nachgewiesen |
[Seite 38]
| EG, Ostbau, Wände, Spachtelmasse und Putz MPEM V 24-15-00115-005 Chrysotil-Asbest nachgewiesen | DG, Ostbau, Wand, Spachtelmasse und Putz MPEM VI 24-15-00115-006 Kein Asbest nachgewiesen |
|---|---|
| DG und Dachspitz, Ostbau, Dachschräge, Spachtelmasse auf Leichtbauplatte MPEM VII 24-15-00115-007 Kein Asbest nachgewiesen | DG, West-/ Zentralbau, Fenster, Glaserkitt MPAEH 1 24-15-00112-008 Kein Asbest nachgewiesen |
| UG, Abstellraum, Boden, Belag MPAEH 2 24-15-00115-009 Kein Asbest nachgewiesen | EG, Zentralbau, Fenster, Glaserkitt MPAEH 3 24-15-00115-010 Kein Asbest nachgewiesen |
[Seite 39]
| DG, Ostbau, Boden, Belag MPAEH 4 24-15-00112-011 Kein Asbest nachgewiesen | DG, West-/ Zentralbau, Boden, Belag MPA 1 24-15-00115-012 Chrysotil-Asbest nachgewiesen > 50 % |
|---|---|
| UG, TRH, Treppenstufe, Belagskleber MPA 2 24-15-00115-015 Kein Asbest nachgewiesen | UG, Gang, Rohrummantelung, Gipsbinde MPEE 1 24-15-00115-014 Kein Asbest nachgewiesen |
| UG, TRH, Treppenstufe, Belagskleber MPEE 2 24-15-00115-015 Kein Asbest nachgewiesen | Außenbereich, Parkplatz, Boden, Asphalt PAK 1 NC38314.4 Außenbereich, Einfahrt, Boden, Asphalt PAK 2 NC38314.5 ∑PAK n. EPA n.n. |
[Seite 40]
| DG, West-/ Zentralbau, Dachgebälk PCB 1 NC38314.1 PCB n.n. | DG, West-/ Zentralbau, Fehlboden, Schüttung SM 1 NC38314.2 ∑ Schwermetalle 78 mg/kg |
|---|---|
| Fassade, Wand, Putz Sulfat 1 NC38314.3 Sulfat 1.700 mg/l |
[Seite 41]
KELLERGESCHOSS 4.001
PLANNR./INDEX
FREISTAAT BAYERN
STAATLICHES BAUAMT ANSBACH
BEREICH HOCHBAU BISCHOF-MEISER-STRASSE 11, 91522 ANSBACH, TEL.0981 / 8905-0, FAX. 0981 /8905-2130, E-MAIL: poststelle@stbban.bayern.de
TECHNISCHES HILFSWERK GEB.-NR. 89 922
ORTSVERBAND
FEUCHTWANGEN
BESTAND
GRUNDRISS KELLERGESCHOSS
M 1:100
MASSN.-NR KAP./TITEL GEZ.VON GEZ. AM STAND PLOTDATUM SONSTIGES 00000X0000 0000/00000 GEUDER 08.08.2013 08.08.2013 14.03.24
LAGEPLAN / GEBÄUDEÜBERSICHT
ARCHITEKT FACHPLANER
FREIGABE ARCHITEKT FREIGABE FACHPLANER
EVT. ANMERKUNGEN BAUAMT
ÜBERGABE UNTERLAGEN NACH VOB / B
DATEI PLANNR./INDEX
KG 4.001
[Seite 42]
ERDGESCHOSS 4.002
PLANNR./INDEX
FREISTAAT BAYERN
STAATLICHES BAUAMT ANSBACH
BEREICH HOCHBAU BISCHOF-MEISER-STRASSE 11, 91522 ANSBACH, TEL.0981 / 8905-0, FAX. 0981 /8905-2130, E-MAIL: poststelle@stbban.bayern.de
TECHNISCHES HILFSWERK GEB.-NR. 89 922
ORTSVERBAND
FEUCHTWANGEN
BESTAND
GRUNDRISS ERDGESCHOSS
M 1:100
MASSN.-NR KAP./TITEL GEZ.VON GEZ. AM STAND PLOTDATUM SONSTIGES 00000X0000 0000/00000 GEUDER 07.08.2013 08.08.2013 14.03.24
LAGEPLAN / GEBÄUDEÜBERSICHT
ARCHITEKT FACHPLANER
FREIGABE ARCHITEKT FREIGABE FACHPLANER
EVT. ANMERKUNGEN BAUAMT
ÜBERGABE UNTERLAGEN NACH VOB / B
DATEI PLANNR./INDEX
EG 4.002
[Seite 44]
Competenza GmbH • Flößaustraße 24a • 90763 Fürth Staatliches Bauamt Ansbach Würzburger Landstraße 22 Durch die DAkkS nach DIN EN ISO/IEC 17025:2018 akkreditiertes Prüflaboratorium. 91522 Ansbach Die Akkreditierung gilt für die in der Urkunde aufgeführten Prüfverfahren
Prüfbericht
Prüfung auf Anorganische Fasern in Materialproben gemäß VDI-Richtlinie 3866-5 (2017-06)
Dieser Prüfbericht umfasst 7 Seiten.
Bericht-Nr.: 24-15-00115 – D-225699 Auftrag: 24-15-00115 Auftragsbezeichnung Kunde: NB 2048, Abbruch Hauptgebäude THW Feuchtwangen Banzenweiler 24(cid:9)(cid:9) 91555 Feuchtwangen Probenahmedatum: 15.04.2024 Probenahme durch: Competenza GmbH, Fürth: Birgit Spilles & Felix Jung & Ludwig Pfahler Probeneingangsdatum: 16.04.2024 Prüfzeitraum: 16.04.2024 - 25.04.2024 Auswertung durch: Competenza GmbH, Fürth: Sebastian Kraus, Tobias Fischer Analysenmethode: Rasterelektronenmikroskopie mit gekoppelter energiedispersiver Röntgenmikroanalyse (REM/EDXA)
Die Prüfergebnisse beziehen sich ausschließlich auf die untersuchten Prüfgegenstände. Sofern die Probenahme nicht durch Competenza erfolgte, wird hierfür keine Gewähr übernommen. Die Probenahmedaten sind in diesem Fall Angaben/Daten des Auftraggebers und nicht Bestandteil der Akkreditierung der Competenza GmbH.
Dieser Prüfbericht enthält eine qualifizierte elektronische Signatur und darf nur vollständig und unverändert weiterverbreitet werden. Auszüge oder Änderungen bedürfen in jedem Einzelfall der Genehmigung der Competenza GmbH.
Das beauftragte Prüflaboratorium ist durch die DAkkS nach DIN EN ISO/IEC 17025:2018 akkreditiert. Die Akkreditierung gilt nur für den in der Urkundenanlage (D-PL-14469-01-00) aufgeführten Umfang.
Competenza GmbH tel: +49 (0) 911 548366-0 Geschäftsführende Gesellschafter: Handelsregister: Fürth Flößaustraße 24a fax: +49 (0) 911 548366-88 Oliver Becker, Andreas Lausen HRB: 13 979 D-90763 Fürth mail:info@competenza.com Geschäftsführer: Rüdiger Möllers UStID: DE 813 715 770
Auftrag 24-15-00115 Bericht 24-15-00115 – D-225699 www.competenza.com
[Seite 45]
Ergebnis der Prüfung:
| Probennummer | Prüfplan | Probenbezeichnung | Analysenergebnis | Gehalt | WHO-Fasern1 nachweisbar |
|---|---|---|---|---|---|
| 24-15-00115-001 | F-MPEM | I-1, DG 1, West-/ Zentralbau, Dachschräge, Spachtelmasse auf Leichtbauplatte I-2, DG 1, West-/ Zentralbau, Dachschräge, Spachtelmasse auf Leichtbauplatte I-3, DG 1, West-/ Zentralbau, Decke, Spachtelmasse auf Leichtbauplatte I-4, DG 1, West-/ Zentralbau, Decke, Spachtelmasse auf Leichtbauplatte I-5, DG 1, West-/ Zentralbau, Wand, Spachtelmasse auf Leichtbauplatte | kein Asbest nachgewiesen | - | - |
| 24-15-00115-002 | F-MPEM | II-1, DG 1, TRH, Wand, Spachtelmasse und Putz II-2, EG Podest, TRH, Wand, Spachtelmasse und Putz II-3, OG über Garage, TRH, Wand, Spachtelmasse und Putz II-4, UG Podest, TRH, Wand, Spachtelmasse und Putz II-5, UG, TRH, Wand, Spachtelmasse und Putz | Chrysotil-Asbest nachgewiesen | aufgrund von Matrixreduktion keine Angabe möglich | ja |
Seite 2 von 7 Seiten
Auftrag 24-15-00115 Bericht 24-15-00115 – D-225699
[Seite 46]
| Probennummer | Prüfplan | Probenbezeichnung | Analysenergebnis | Gehalt | WHO-Fasern1 nachweisbar |
|---|---|---|---|---|---|
| 24-15-00115-003 | F-MPEM | III-1, UG, Aufenthaltsraum, Wand/ Vorsatzschale, Spachtelmasse und Putz III-2, UG, Gang, Wand, Spachtelmasse und Putz III-3, UG, Abstellraum, Wand, Spachtelmasse und Putz III-4, UG, Gang, Wand, Spachtelmasse und Putz III-5, UG, Werkstatt, Wand, Spachtelmasse und Putz | kein Asbest nachgewiesen | - | - |
| 24-15-00115-004 | F-MPEM | IV-1, EG, Zentralbau, Wand, Spachtelmasse und Putz IV-2, EG, Zentralbau, Wand, Spachtelmasse und Putz IV-3, EG, Zentralbau, Wand, Spachtelmasse und Putz IV-4, EG, Zentralbau, Wand, Spachtelmasse und Putz IV-5, EG, Zentralbau, Wand, Spachtelmasse und Putz | kein Asbest nachgewiesen | - | - |
| 24-15-00115-005 | F-MPEM | V-1, EG, Ostbau, Wand, Spachtelmasse und Putz V-2, EG, Ostbau, Wand, Spachtelmasse und Putz V-3, EG, Ostbau, Wand, Spachtelmasse und Putz V-4, EG, Ostbau, Wand, Spachtelmasse und Putz V-5, EG, Ostbau, Wand, Spachtelmasse und Putz | Chrysotil-Asbest nachgewiesen | aufgrund von Matrixreduktion keine Angabe möglich | ja |
Seite 3 von 7 Seiten
Auftrag 24-15-00115 Bericht 24-15-00115 – D-225699
[Seite 47]
| Probennummer | Prüfplan | Probenbezeichnung | Analysenergebnis | Gehalt | WHO-Fasern1 nachweisbar |
|---|---|---|---|---|---|
| 24-15-00115-006 | F-MPEM | VI-1, DG, Ostbau, Wand, Spachtelmasse und Putz VI-2, DG, Ostbau, Wand, Spachtelmasse und Putz VI-3, DG, Ostbau, Wand, Spachtelmasse und Putz VI-4, DG, Ostbau, Wand, Spachtelmasse und Putz VI-5, DG, Ostbau, Wand, Spachtelmasse und Putz | kein Asbest nachgewiesen | - | - |
| 24-15-00115-007 | F-MPEM | VII-1, DG, Ostbau, Dachschräge, Spachtelmasse auf Leichtbauplatte VII-2, DG, Ostbau, Dachschräge, Spachtelmasse auf Leichtbauplatte VII-3, Dachspitz, Ostbau, Dachschräge, Spachtelmasse auf Leichtbauplatte VII-4, Dachspitz, Ostbau, Dachschräge, Spachtelmasse auf Leichtbauplatte VII-5, Dachspitz, Ostbau, Dachschräge, Spachtelmasse auf Leichtbauplatte | kein Asbest nachgewiesen | - | - |
| 24-15-00115-008 | F-MPAEH | MPAEH 1, DG, West-/ Zentralbau, Fenster, Glaserkitt | kein Asbest nachgewiesen | - | - |
| 24-15-00115-009 | F-MPAEH | MPAEH 2, UG, Abstellraum, Boden, Belag | kein Asbest nachgewiesen | - | - |
| 24-15-00115-010 | F-MPAEH | MPAEH 3, EG, Zentralbau, Fenster, Glaserkitt | kein Asbest nachgewiesen | - | - |
| 24-15-00115-011 | F-MPAEH | MPAEH 4, DG, Ostbau, Boden, Belag | kein Asbest nachgewiesen | - | - |
| 24-15-00115-012 | F-MPA | MPA 1, DG, West-/ Zentralbau, Boden, Belag | Chrysotil-Asbest nachgewiesen | > 50 % | ja |
| 24-15-00115-013 | F-MPA | MPA 2, UG , TRH, Stufe, Belag | kein Asbest nachgewiesen | - | - |
Seite 4 von 7 Seiten
Auftrag 24-15-00115 Bericht 24-15-00115 – D-225699
[Seite 48]
| Probennummer | Prüfplan | Probenbezeichnung | Analysenergebnis | Gehalt | WHO-Fasern1 nachweisbar |
|---|---|---|---|---|---|
| 24-15-00115-014 | F-MPEE | MPEE 1, UG, Gang, Rohrummantelung, Gipsbinde | Chrysotil-Asbest nachgewiesen | aufgrund von Matrixreduktion keine Angabe möglich | ja |
| 24-15-00115-015 | F-MPEE | MPEE 2, UG, TRH, Treppenstufe, Belagskleber | kein Asbest nachgewiesen | - | - |
- Definition WHO-Faser: L > 5µm, D < 3 µm, L:D > 3:1
F-MPA Untersuchung von Materialproben auf Asbest gemäß VDI-Richtlinie 3866-5 (2017-06), Nachweisgrenze 1%
F-MPAEH Qualitative Untersuchung von Materialproben auf Asbest gemäß VDI-Richtlinie 3866-5 (2017-06) mit Matrixreduktion durch Heißveraschung, Nachweisgrenze 0,1%
F-MPEE Qualitative Untersuchung von Materialproben auf Asbest gemäß VDI-Richtlinie 3866-5 (2017-06), Anhang B, mit Matrixreduktion durch Heißveraschung und Ansäuern, Nachweisgrenze 0,001%
F-MPEM Qualitative Untersuchung von Materialproben auf Asbest gemäß VDI-Richtlinie 3866-5 (2017-06), Anhang B, mit Matrixreduktion durch Heißveraschung und Ansäuern, Mischprobe, Nachweisgrenze 0,001%
Fürth – 25.04.2024
Stefan Lausen
- Laborleiter Faseranalytik -
Anlage: Abbildungen und Elementspektren
Seite 5 von 7 Seiten
Auftrag 24-15-00115 Bericht 24-15-00115 – D-225699
[Seite 49]
Abbildung und Elementspektrum: Chrysotil-Asbest Fundstelle 24-15-00115-002
Abbildung und Elementspektrum: Chrysotil-Asbest Fundstelle 24-15-00115-005
Abbildung und Elementspektrum: Chrysotil-Asbest Fundstelle 24-15-00115-012
Seite 6 von 7 Seiten
Auftrag 24-15-00115 Bericht 24-15-00115 – D-225699
[Seite 50]
Abbildung und Elementspektrum: Chrysotil-Asbest Fundstelle 24-15-00115-014
Seite 7 von 7 Seiten
Auftrag 24-15-00115 Bericht 24-15-00115 – D-225699
[Seite 51]
Competenza GmbH • Flößaustraße 24a • 90763 Fürth Staatliches Bauamt Ansbach Würzburger Landstraße 22 Durch die DAkkS nach DIN EN ISO/IEC 17025:2018 akkreditiertes Prüflaboratorium. 91522 Ansbach Die Akkreditierung gilt für die in der Urkunde aufgeführten Prüfverfahren
Prüfbericht
Prüfung auf Anorganische Fasern in Materialproben gemäß VDI-Richtlinie 3866-5 (2017-06)
Dieser Prüfbericht umfasst 2 Seiten.
Bericht-Nr.: 24-15-00119 – D-227171 Auftrag: 24-15-00119 Auftragsbezeichnung Kunde: NB 2048, Abbruch Hauptgebäude THW Feuchtwangen Kernbohrungen, Banzenweiler 24, 91555 Feuchtwangen Probenahmedatum: 15.04.2024 Probenahme durch: Competenza GmbH, Fürth: Birgit Spilles & Felix Jung Probeneingangsdatum: 22.04.2024 Prüfzeitraum: 22.04.2024 - 30.04.2024 Auswertung durch: Competenza GmbH, Fürth: Sebastian Kraus Analysenmethode: Rasterelektronenmikroskopie mit gekoppelter energiedispersiver Röntgenmikroanalyse (REM/EDXA)
Die Prüfergebnisse beziehen sich ausschließlich auf die untersuchten Prüfgegenstände. Sofern die Probenahme nicht durch Competenza erfolgte, wird hierfür keine Gewähr übernommen. Die Probenahmedaten sind in diesem Fall Angaben/Daten des Auftraggebers und nicht Bestandteil der Akkreditierung der Competenza GmbH.
Dieser Prüfbericht enthält eine qualifizierte elektronische Signatur und darf nur vollständig und unverändert weiterverbreitet werden. Auszüge oder Änderungen bedürfen in jedem Einzelfall der Genehmigung der Competenza GmbH.
Das beauftragte Prüflaboratorium ist durch die DAkkS nach DIN EN ISO/IEC 17025:2018 akkreditiert. Die Akkreditierung gilt nur für den in der Urkundenanlage (D-PL-14469-01-00) aufgeführten Umfang.
Competenza GmbH tel: +49 (0) 911 548366-0 Geschäftsführende Gesellschafter: Handelsregister: Fürth Flößaustraße 24a fax: +49 (0) 911 548366-88 Oliver Becker, Andreas Lausen HRB: 13 979 D-90763 Fürth mail:info@competenza.com Geschäftsführer: Rüdiger Möllers UStID: DE 813 715 770
Auftrag 24-15-00119 Bericht 24-15-00119 – D-227171 www.competenza.com
[Seite 52]
Ergebnis der Prüfung:
| Probennummer | Prüfplan | Probenbezeichnung | Analysenergebnis | Gehalt | WHO-Fasern1 nachweisbar |
|---|---|---|---|---|---|
| 24-15-00119-001 | F-MPEE | KB1 - MPEE 1, EG, Ostbau, Küche, Boden, Bodenbelag und Ausgleichsmasse | kein Asbest nachgewiesen | - | - |
| 24-15-00119-002 | F-MPEE | KB1 - MPEE 2, EG, Ostbau, Küche, Boden, Estrich | kein Asbest nachgewiesen | - | - |
| 24-15-00119-003 | F-MPEE | KB3 - MPEE 3, EG, Zentralbau, Aufent.- raum, Boden, Estrich | kein Asbest nachgewiesen | - | - |
| 24-15-00119-004 | F-MPEE | KB4 - MPEE 4, EG, Sanitärraum, Boden, Fliesenkleber | kein Asbest nachgewiesen | - | - |
| 24-15-00119-005 | F-MPEE | KB4 - MPEE 5, EG, Sanitärraum, Boden, Estrich | kein Asbest nachgewiesen | - | - |
| 24-15-00119-006 | F-MPEE | KB7 - MPEE 6, UG, Aufenthaltsraum, Boden, Bitumenkachel | kein Asbest nachgewiesen | - | - |
| 24-15-00119-007 | F-MPEE | KB7 - MPEE 7, UG, Aufenthaltsraum, Boden, Estrich | kein Asbest nachgewiesen | - | - |
| 24-15-00119-008 | F-MPEE | KB8 - MPEE 8, UG, Gang, Boden, Beschichtung | kein Asbest nachgewiesen | - | - |
- Definition WHO-Faser: L > 5µm, D < 3 µm, L:D > 3:1
F-MPEE Qualitative Untersuchung von Materialproben auf Asbest gemäß VDI-Richtlinie 3866-5 (2017-06), Anhang B, mit Matrixreduktion durch Heißveraschung und Ansäuern, Nachweisgrenze 0,001%
Fürth – 30.04.2024
Stefan Lausen
- Laborleiter Faseranalytik -
Seite 2 von 2 Seiten
Auftrag 24-15-00119 Bericht 24-15-00119 – D-227171
[Seite 53]
Competenza GmbH Flaustr. 24a 90763 Frth
PRFBERICHT AB2405197/COMNBG21-sm
Auftraggeber: Competenza GmbH Auftraggeber Adresse: Flaustr. 24a, 90763 Frth Ihr Zeichen/Bestell-Nr.: NC38313 Probenahmeort: NB 2048 - Abbruch Hauptgebude THW Feuchtwangen, Banzweiler 24 Probenehmer: Auftraggeber Probenahmedatum: 15.04.2024 Probeneingangsdatum: 19.04.2024 Prfzeitraum: 19.04.2024 - 25.04.2024 Gesamtseitenzahl: 3
Untersuchungsergebnis Eluat DIN EN 12457-4:2003-01
| Probenbezeichnung | NC38314.3 | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Sulfat 1, | ||||||
| Fassade, | ||||||
| Wand, Putz | ||||||
| Labornummer | AP2423626 | AP2423626 | ||||
| Probenahmedatum | 15.04.2024 | |||||
| Probenahmeort | Feuchtwangen | |||||
| Parameter | Methode | Einheit | ||||
| Sulfat | DIN EN ISO 10304-1 (D20):2009-07* | mg/l | 1.700 |
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Untersuchungsergebnis Materialprobe
| Probenbezeichnung | NC38314.1 PCB 1, DG, West-/Zentral bau, Dachgeblk | NC38314.2 SM 1, DG, West-/Zentral bau, Fehlboden, Schttung | NC38314.2 | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| SM 1, DG, | |||||||
| Labornummer | AP2423624 | AP2423625 | |||||
| Probenahmedatum | 15.04.2024 | 15.04.2024 | |||||
| Probenahmeort | Feuchtwangen | Feuchtwangen | |||||
| Parameter | Methode | Einheit | |||||
| PCB 28 | DIN EN 15308:2016-12* | mg/kg | <0,1 | - | |||
| PCB 52 | DIN EN 15308:2016-12* | mg/kg | <0,1 | - | |||
| PCB 101 | DIN EN 15308:2016-12* | mg/kg | <0,1 | - | |||
| PCB 118 | DIN EN 15308:2016-12* | mg/kg | <0,1 | - | |||
| PCB 138 | DIN EN 15308:2016-12* | mg/kg | <0,1 | - | |||
| PCB 153 | DIN EN 15308:2016-12* | mg/kg | <0,1 | - | |||
| PCB 180 | DIN EN 15308:2016-12* | mg/kg | <0,1 | - | |||
| Summe PCB 7 | DIN EN 15308:2016-12* | mg/kg | n.n. | - | |||
| Arsen | DIN EN ISO 17294-2 (E29):2017-01* mod. | mg/kg | - | <2 | |||
| Blei | DIN EN ISO 17294-2 (E29):2017-01* mod. | mg/kg | - | 11 | |||
| Cadmium | DIN EN ISO 17294-2 (E29):2017-01* mod. | mg/kg | - | <0,2 | |||
| Chrom | DIN EN ISO 17294-2 (E29):2017-01* mod. | mg/kg | - | <2 | |||
| Kupfer | DIN EN ISO 17294-2 (E29):2017-01* mod. | mg/kg | - | 3 | |||
| Nickel | DIN EN ISO 17294-2 (E29):2017-01* mod. | mg/kg | - | <2 | |||
| Quecksilber | DIN EN ISO 12846:2012-08*mod. | mg/kg | - | <0,1 | |||
| Zink | DIN EN ISO 17294-2 (E29):2017-01* mod. | mg/kg | - | 64 |
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Untersuchungsergebnis Materialprobe
| Probenbezeichnung | NC38314.4 PAK 1, | NC38314.5 PAK 2, | |||
|---|---|---|---|---|---|
| Außenbereich | Außenbereich | ||||
| , Parkplatz, Boden, Asphalt | , Einfahrt, Boden, Asphalt | ||||
| Labornummer | AP2423627 | AP2423628 | |||
| Probenahmedatum | 15.04.2024 | 15.04.2024 | |||
| Probenahmeort | Feuchtwangen | Feuchtwangen | |||
| Parameter | Methode | Einheit | |||
| Naphthalin | DIN ISO 18287:2006-05* | mg/kg | <0,4 | <0,4 | |
| Acenaphthylen | DIN ISO 18287:2006-05* | mg/kg | <0,4 | <0,4 | |
| Acenaphthen | DIN ISO 18287:2006-05* | mg/kg | <0,4 | <0,4 | |
| Fluoren | DIN ISO 18287:2006-05* | mg/kg | <0,4 | <0,4 | |
| Phenanthren | DIN ISO 18287:2006-05* | mg/kg | <0,4 | <0,4 | |
| Anthracen | DIN ISO 18287:2006-05* | mg/kg | <0,4 | <0,4 | |
| Fluoranthen | DIN ISO 18287:2006-05* | mg/kg | <0,4 | <0,4 | |
| Pyren | DIN ISO 18287:2006-05* | mg/kg | <0,4 | <0,4 | |
| Benzo(a)anthracen | DIN ISO 18287:2006-05* | mg/kg | <0,4 | <0,4 | |
| Chrysen | DIN ISO 18287:2006-05* | mg/kg | <0,4 | <0,4 | |
| Benzo(b)fluoranthen | DIN ISO 18287:2006-05* | mg/kg | <0,4 | <0,4 | |
| Benzo(k)fluoranthen | DIN ISO 18287:2006-05* | mg/kg | <0,4 | <0,4 | |
| Benzo(a)pyren | DIN ISO 18287:2006-05* | mg/kg | <0,4 | <0,4 | |
| Dibenzo(a,h)anthracen | DIN ISO 18287:2006-05* | mg/kg | <0,4 | <0,4 | |
| Benzo(g,h,i)perylen | DIN ISO 18287:2006-05* | mg/kg | <0,4 | <0,4 | |
| Indeno(1,2,3,c,d)pyren | DIN ISO 18287:2006-05* | mg/kg | <0,4 | <0,4 | |
| Summe PAK | DIN ISO 18287:2006-05* | mg/kg | n.n. | n.n. |
n.n. = nicht nachweisbar
Analytik Institut Rietzler GmbH, Fürth, den 25.04.2024
i.V. Sonya Moses Kundenbetreuung Standort Fürth M.Sc. Chemie
[Seite 56]
Competenza GmbH Flaustr. 24a 90763 Frth
PRFBERICHT AB2405369/COMNBG21-ma
Auftraggeber: Competenza GmbH Auftraggeber Adresse: Flaustr. 24a, 90763 Frth Ihr Zeichen/Bestell-Nr.: NC38322 Probenahmeort: Abbruch Hauptgebude THW Feuchtwangen Probenehmer: Auftraggeber Probenahmedatum: 15.04.2024 Probeneingangsdatum: 23.04.2024 Prfzeitraum: 23.04.2024 - 25.04.2024 Gesamtseitenzahl: 2
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Untersuchungsergebnis Materialprobe
| Probenbezeichnung | NC38322.1 KB7 - PAK 1, UG, Aufenthaltsraum, Boden, Bitumenkachel | |||
|---|---|---|---|---|
| Labornummer | AP2424501 | |||
| Probenahmedatum | 15.04.2024 | |||
| Probenahmeort | Feuchtwangen | |||
| Parameter | Methode | Einheit | ||
| PAK | ||||
| Naphthalin | DIN ISO 18287:2006-05* | mg/kg | <0,4 | |
| Acenaphthylen | DIN ISO 18287:2006-05* | mg/kg | <0,4 | |
| Acenaphthen | DIN ISO 18287:2006-05* | mg/kg | <0,4 | |
| Fluoren | DIN ISO 18287:2006-05* | mg/kg | <0,4 | |
| Phenanthren | DIN ISO 18287:2006-05* | mg/kg | 0,87 | |
| Anthracen | DIN ISO 18287:2006-05* | mg/kg | <0,4 | |
| Fluoranthen | DIN ISO 18287:2006-05* | mg/kg | 0,74 | |
| Pyren | DIN ISO 18287:2006-05* | mg/kg | 0,5 | |
| Benzo(a)anthracen | DIN ISO 18287:2006-05* | mg/kg | <0,4 | |
| Chrysen | DIN ISO 18287:2006-05* | mg/kg | 0,5 | |
| Benzo(b)fluoranthen | DIN ISO 18287:2006-05* | mg/kg | <0,4 | |
| Benzo(k)fluoranthen | DIN ISO 18287:2006-05* | mg/kg | <0,4 | |
| Benzo(a)pyren | DIN ISO 18287:2006-05* | mg/kg | <0,4 | |
| Dibenzo(a,h)anthracen | DIN ISO 18287:2006-05* | mg/kg | <0,4 | |
| Benzo(g,h,i)perylen | DIN ISO 18287:2006-05* | mg/kg | <0,4 | |
| Indeno(1,2,3,c,d)pyren | DIN ISO 18287:2006-05* | mg/kg | <0,4 | |
| Summe PAK | DIN ISO 18287:2006-05* | mg/kg | 2,6 |
Analytik Institut Rietzler GmbH, Fürth, den 25.04.2024
i.V. Mariola Szyrlewski M.Sc. Zell- und Molekularbiologie Kundenbetreuung
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Eurofins Umwelt West GmbH (Wesseling) - Vorgebirgsstrasse 20 - 50389 Wesseling COMPETENZA GMBH Flößaustraße 24a 90763 Fürth Deutschland
Prüfbericht
Prüfberichtsnummer AR-777-2024-00089922-01 Ihre Auftragsreferenz NB 2048 Bestellbeschreibung 72406850 Auftragsnummer 777-2024-029374 Anzahl Proben 1 Probenart Bauschutt Probenahmezeitraum 15.04.2024 Probeneingang 24.04.2024 Prüfzeitraum 24.04.2024 - 30.04.2024
Die Prüfergebnisse beziehen sich ausschließlich auf die untersuchten Prüfgegenstände. Sofern die Probenahme nicht durch unser Labor oder in unserem Auftrag erfolgte, wird hierfür keine Gewähr übernommen. Die Ergebnisse gelten dann für die Probe wie erhalten. Dieser Prüfbericht darf nur vollständig und unverändert weiterverbreitet werden. Auszüge oder Änderungen bedürfen in jedem Einzelfall der Genehmigung der EUROFINS UMWELT.
Es gelten die Allgemeinen Verkaufsbedingungen (AVB), sofern nicht andere Regelungen vereinbart sind. Die aktuellen AVB können Sie unter http://www.eurofins.de/umwelt/avb.aspx einsehen.
Das beauftragte Prüflaboratorium ist durch die DAkkS nach DIN EN ISO/IEC 17025:2018 akkreditiert. Die Akkreditierung gilt nur für den in der Urkundenanlage (D-PL-14078-01-00) aufgeführten Umfang.
Philipp Bajaj Prüfleitung +49 160 8027 170
Digital signiert, 30.04.2024
Verena Schönfelder
Eurofins Umwelt West GmbH Sitz der Gesellschaft: Wesseling, Gerichtsstand der Gesellschaft: Wesseling UniCredit Bank AG Vorgebirgsstrasse 20 Amtsgericht Köln HRB 44724 IBAN DE37207300177000001950 50389 Wesseling Geschäftsführer: Thomas Bjelkberg, Dr. Thomas Henk, Dr. Sebastian Witjes BIC/SWIFT-Code HYVEDEMME17 Deutschland USt-IdNr.: DE121853679
www.eurofins.de/umwelt Es gelten die Allgemeinen Verkaufsbedingungen (AVB) in der jeweils gültigen Fassung, sofern keine andere AR-777-2024-00089922-01 verbindliche Vereinbarung besteht. Siehe www.eurofins.de/umwelt Seite 1/5
[Seite 59]
Prüfberichtsnummer : AR-777-2024-00089922-01 Seite 2/5
| Probenreferenz | EG Boden- platte | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| Probenahmedatum | 15.04.2024 | ||||
| Parametername | Akkr. | Methode | BG | Einheit | 777-2024- 00089922 |
Probenvorbereitung Feststoffe
| Probenmenge inkl. Verpackung | L8 | DIN 19747: 2009-07 | kg | 3,57 | |
|---|---|---|---|---|---|
| Fremdstoffe (Art) | L8 | DIN 19747: 2009-07 | keine | ||
| Fremdstoffe (Menge) | L8 | DIN 19747: 2009-07 | g | 0,0 | |
| Siebrückstand > 10mm | L8 | DIN 19747: 2009-07 | Ja | ||
| Fremdstoffe (Anteil) | L8 | DIN 19747: 2009-07 | 0,1 | % | < 0,1 |
| Königswasseraufschluss (angewandte Methode) | L8 | L8:DIN EN 13657:2003- 01;F5:DIN EN ISO 54321:2021-4 | unter Rückfluss |
Physikalisch-chemische Kenngrößen aus der Originalsubstanz
Trockenmasse L8 DIN EN 14346, 0,1 Ma.-% 92,9 Verfahren A: 2007-03
Elemente aus dem Königswasseraufschluss nach DIN EN 13657: 2003-01
| Arsen (As) | L8 | DIN EN ISO 17294-2 (E29): 2017-01 | 0,8 | mg/kg TS | 5,0 |
|---|---|---|---|---|---|
| Blei (Pb) | L8 | DIN EN ISO 17294-2 (E29): 2017-01 | 2 | mg/kg TS | 9 |
| Cadmium (Cd) | L8 | DIN EN ISO 17294-2 (E29): 2017-01 | 0,2 | mg/kg TS | < 0,2 |
| Chrom (Cr) | L8 | DIN EN ISO 17294-2 (E29): 2017-01 | 1 | mg/kg TS | 12 |
| Kupfer (Cu) | L8 | DIN EN ISO 17294-2 (E29): 2017-01 | 1 | mg/kg TS | 21 |
| Nickel (Ni) | L8 | DIN EN ISO 17294-2 (E29): 2017-01 | 1 | mg/kg TS | 9 |
| Quecksilber (Hg) | L8 | DIN EN ISO 12846 (E12): 2012-08 | 0,07 | mg/kg TS | < 0,07 |
| Zink (Zn) | L8 | DIN EN ISO 17294-2 (E29): 2017-01 | 1 | mg/kg TS | 41 |
Organische Summenparameter aus der Originalsubstanz
| EOX | L8 | DIN 38414-17 (S17): 2017-01 | 1 | mg/kg TS | < 1,0 |
|---|---|---|---|---|---|
| Kohlenwasserstoffe C10-C22 | L8 | DIN EN 14039: 2005-01 // LAGA KW/04: 2019-09 | 40 | mg/kg TS | < 40 |
| Kohlenwasserstoffe C10-C40 | L8 | DIN EN 14039: 2005-01 // LAGA KW/04: 2019-09 | 40 | mg/kg TS | < 40 |
PAK aus der Originalsubstanz
| Naphthalin | L8 | DIN ISO 18287: 2006-05 | 0,05 | mg/kg TS | nicht nachweis bar |
|---|---|---|---|---|---|
| Acenaphthylen | L8 | DIN ISO 18287: 2006-05 | 0,05 | mg/kg TS | nicht nachweis bar |
| Acenaphthen | L8 | DIN ISO 18287: 2006-05 | 0,05 | mg/kg TS | nicht nachweis bar |
[Seite 60]
Prüfberichtsnummer : AR-777-2024-00089922-01 Seite 3/5
| Probenreferenz | EG Boden- platte | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| Probenahmedatum | 15.04.2024 | ||||
| Parametername | Akkr. | Methode | BG | Einheit | 777-2024- 00089922 |
PAK aus der Originalsubstanz
| Fluoren | L8 | DIN ISO 18287: 2006-05 | 0,05 | mg/kg TS | nicht nachweis bar |
|---|---|---|---|---|---|
| Phenanthren | L8 | DIN ISO 18287: 2006-05 | 0,05 | mg/kg TS | nachweis bar < 0,05 |
| Anthracen | L8 | DIN ISO 18287: 2006-05 | 0,05 | mg/kg TS | nicht nachweis bar |
| Fluoranthen | L8 | DIN ISO 18287: 2006-05 | 0,05 | mg/kg TS | nachweis bar < 0,05 |
| Pyren | L8 | DIN ISO 18287: 2006-05 | 0,05 | mg/kg TS | nachweis bar < 0,05 |
| Benzo[a]anthracen | L8 | DIN ISO 18287: 2006-05 | 0,05 | mg/kg TS | nachweis bar < 0,05 |
| Chrysen | L8 | DIN ISO 18287: 2006-05 | 0,05 | mg/kg TS | nicht nachweis bar |
| Benzo[b]fluoranthen | L8 | DIN ISO 18287: 2006-05 | 0,05 | mg/kg TS | nicht nachweis bar |
| Benzo[k]fluoranthen | L8 | DIN ISO 18287: 2006-05 | 0,05 | mg/kg TS | nicht nachweis bar |
| Benzo[a]pyren | L8 | DIN ISO 18287: 2006-05 | 0,05 | mg/kg TS | nicht nachweis bar |
| Indeno[1,2,3-cd]pyren | L8 | DIN ISO 18287: 2006-05 | 0,05 | mg/kg TS | nicht nachweis bar |
| Dibenzo[a,h]anthracen | L8 | DIN ISO 18287: 2006-05 | 0,05 | mg/kg TS | nicht nachweis bar |
| Benzo[ghi]perylen | L8 | DIN ISO 18287: 2006-05 | 0,05 | mg/kg TS | nicht nachweis bar |
| Summe 16 PAK exkl. BG | berechnet | mg/kg TS | (n.b.)1) | ||
| Summe 15 PAK ohne Naphthalin | berechnet | mg/kg TS | (n.b.)1) |
PCB aus der Originalsubstanz
| PCB 28 | L8 | DIN EN 15308: 2016-12 | 0,01 | mg/kg TS | < 0,01 |
|---|---|---|---|---|---|
| PCB 52 | L8 | DIN EN 15308: 2016-12 | 0,01 | mg/kg TS | < 0,01 |
[Seite 61]
Prüfberichtsnummer : AR-777-2024-00089922-01 Seite 4/5
| Probenreferenz | EG Boden- platte | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| Probenahmedatum | 15.04.2024 | ||||
| Parametername | Akkr. | Methode | BG | Einheit | 777-2024- 00089922 |
PCB aus der Originalsubstanz
| PCB 101 | L8 | DIN EN 15308: 2016-12 | 0,01 | mg/kg TS | < 0,01 |
|---|---|---|---|---|---|
| PCB 153 | L8 | DIN EN 15308: 2016-12 | 0,01 | mg/kg TS | < 0,01 |
| PCB 138 | L8 | DIN EN 15308: 2016-12 | 0,01 | mg/kg TS | < 0,01 |
| PCB 180 | L8 | DIN EN 15308: 2016-12 | 0,01 | mg/kg TS | < 0,01 |
| Summe 6 ndl-PCB exkl. BG | berechnet | mg/kg TS | (n.b.)1) | ||
| PCB 118 | L8 | DIN EN 15308: 2016-12 | 0,01 | mg/kg TS | < 0,01 |
| Summe PCB (7) | berechnet | mg/kg TS | (n.b.)1) |
Phys.-chem. Kenngrößen aus dem 10:1-Schütteleluat nach DIN EN 12457-4: 2003- 01
| pH-Wert | L8 | DIN EN ISO 10523 (C5): 2012-04 | 12,5 | ||
|---|---|---|---|---|---|
| Temperatur pH-Wert | L8 | DIN 38404-4 (C4): 1976- 12 | °C | 21,7 | |
| Leitfähigkeit bei 25°C | L8 | DIN EN 27888 (C8): 1993-11 | 5 | µS/cm | 4960 |
Anionen aus dem 10:1-Schütteleluat nach DIN EN 12457-4: 2003-01
| Chlorid (Cl) | L8 | DIN EN ISO 10304-1 (D20): 2009-07 | 1 | mg/l | < 1,0 |
|---|---|---|---|---|---|
| Sulfat (SO4) | L8 | DIN EN ISO 10304-1 (D20): 2009-07 | 1 | mg/l | 1,4 |
Elemente aus dem 10:1-Schütteleluat nach DIN EN 12457-4: 2003-01
| Arsen (As) | L8 | DIN EN ISO 17294-2 (E29): 2017-01 | 0,001 | mg/l | < 0,001 |
|---|---|---|---|---|---|
| Blei (Pb) | L8 | DIN EN ISO 17294-2 (E29): 2017-01 | 0,001 | mg/l | 0,003 |
| Cadmium (Cd) | L8 | DIN EN ISO 17294-2 (E29): 2017-01 | 0,0003 | mg/l | < 0,0003 |
| Chrom (Cr) | L8 | DIN EN ISO 17294-2 (E29): 2017-01 | 0,001 | mg/l | 0,013 |
| Kupfer (Cu) | L8 | DIN EN ISO 17294-2 (E29): 2017-01 | 0,005 | mg/l | < 0,005 |
| Nickel (Ni) | L8 | DIN EN ISO 17294-2 (E29): 2017-01 | 0,001 | mg/l | < 0,001 |
| Quecksilber (Hg) | L8 | DIN EN ISO 12846 (E12): 2012-08 | 0,0002 | mg/l | < 0,0002 |
| Zink (Zn) | L8 | DIN EN ISO 17294-2 (E29): 2017-01 | 0,01 | mg/l | < 0,01 |
Org. Summenparameter aus dem 10:1-Schütteleluat nach DIN EN 12457-4: 2003-01
Phenolindex, L8 DIN EN ISO 14402 0,01 mg/l < 0,01 wasserdampfflüchtig (H37): 1999-12 Weitere Erläuterungen
| Nr. | Probennummer | Probenart | Probenreferenz | Probenbeschreibung | Eingangsdatum |
|---|---|---|---|---|---|
| 1 | 777-2024-00089922 | Bauschutt | EG Bodenplatte | 724016281 | 24.04.2024 |
[Seite 62]
Prüfberichtsnummer : AR-777-2024-00089922-01 Seite 5/5
Akkreditierung
| Akkr.-Code | Erläuterung |
|---|---|
| L8 | DIN EN ISO/IEC 17025:2018 DAkkS D-PL-14078-01-00 (Scope on https://www.dakks.de/as/ast/d/D-PL-14078-01-00.pdf) |
Laborkürzelerklärung
BG - Bestimmungsgrenze
Akkr. - Akkreditierungskürzel des Prüflabors
Alle nicht besonders gekennzeichneten Analysenparameter wurden in der Eurofins Umwelt West GmbH (Wesseling) durchgeführt. Die mit L8 gekennzeichneten Parameter sind nach DIN EN ISO/IEC 17025:2018 (DAkkS, D-PL-14078-01-00) akkreditiert. Angaben zur durchgeführte(n) Probenahme(n), sofern von Eurofins durchgeführt, siehe Probenahmeprotokoll(e).
Kommentare und Bewertungen
zu Ergebnissen: 1)nicht berechenbar
[Seite 63]
Eurofins Umwelt West GmbH (Wesseling) - Vorgebirgsstrasse 20 - 50389 Wesseling COMPETENZA GMBH Flößaustraße 24a 90763 Fürth Deutschland
Prüfbericht
Prüfberichtsnummer AR-777-2024-00089923-01 Ihre Auftragsreferenz NB 2048 Bestellbeschreibung 72406850 Auftragsnummer 777-2024-029374 Anzahl Proben 1 Probenart Bauschutt Probenahmezeitraum 15.04.2024 Probeneingang 24.04.2024 Prüfzeitraum 24.04.2024 - 30.04.2024
Die Prüfergebnisse beziehen sich ausschließlich auf die untersuchten Prüfgegenstände. Sofern die Probenahme nicht durch unser Labor oder in unserem Auftrag erfolgte, wird hierfür keine Gewähr übernommen. Die Ergebnisse gelten dann für die Probe wie erhalten. Dieser Prüfbericht darf nur vollständig und unverändert weiterverbreitet werden. Auszüge oder Änderungen bedürfen in jedem Einzelfall der Genehmigung der EUROFINS UMWELT.
Es gelten die Allgemeinen Verkaufsbedingungen (AVB), sofern nicht andere Regelungen vereinbart sind. Die aktuellen AVB können Sie unter http://www.eurofins.de/umwelt/avb.aspx einsehen.
Das beauftragte Prüflaboratorium ist durch die DAkkS nach DIN EN ISO/IEC 17025:2018 akkreditiert. Die Akkreditierung gilt nur für den in der Urkundenanlage (D-PL-14078-01-00) aufgeführten Umfang.
Philipp Bajaj Prüfleitung +49 160 8027 170
Digital signiert, 30.04.2024
Verena Schönfelder
Eurofins Umwelt West GmbH Sitz der Gesellschaft: Wesseling, Gerichtsstand der Gesellschaft: Wesseling UniCredit Bank AG Vorgebirgsstrasse 20 Amtsgericht Köln HRB 44724 IBAN DE37207300177000001950 50389 Wesseling Geschäftsführer: Thomas Bjelkberg, Dr. Thomas Henk, Dr. Sebastian Witjes BIC/SWIFT-Code HYVEDEMME17 Deutschland USt-IdNr.: DE121853679
www.eurofins.de/umwelt Es gelten die Allgemeinen Verkaufsbedingungen (AVB) in der jeweils gültigen Fassung, sofern keine andere AR-777-2024-00089923-01 verbindliche Vereinbarung besteht. Siehe www.eurofins.de/umwelt Seite 1/5
[Seite 64]
Prüfberichtsnummer : AR-777-2024-00089923-01 Seite 2/5
| Probenreferenz | Außen- wand | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| Probenahmedatum | 15.04.2024 | ||||
| Parametername | Akkr. | Methode | BG | Einheit | 777-2024- 00089923 |
Probenvorbereitung Feststoffe
| Probenmenge inkl. Verpackung | L8 | DIN 19747: 2009-07 | kg | 4,40 | |
|---|---|---|---|---|---|
| Fremdstoffe (Art) | L8 | DIN 19747: 2009-07 | keine | ||
| Fremdstoffe (Menge) | L8 | DIN 19747: 2009-07 | g | 0,0 | |
| Siebrückstand > 10mm | L8 | DIN 19747: 2009-07 | Ja | ||
| Fremdstoffe (Anteil) | L8 | DIN 19747: 2009-07 | 0,1 | % | < 0,1 |
| Königswasseraufschluss (angewandte Methode) | L8 | L8:DIN EN 13657:2003- 01;F5:DIN EN ISO 54321:2021-4 | unter Rückfluss |
Physikalisch-chemische Kenngrößen aus der Originalsubstanz
Trockenmasse L8 DIN EN 14346, 0,1 Ma.-% 90,3 Verfahren A: 2007-03
Elemente aus dem Königswasseraufschluss nach DIN EN 13657: 2003-01
| Arsen (As) | L8 | DIN EN ISO 17294-2 (E29): 2017-01 | 0,8 | mg/kg TS | 3,3 |
|---|---|---|---|---|---|
| Blei (Pb) | L8 | DIN EN ISO 17294-2 (E29): 2017-01 | 2 | mg/kg TS | 61 |
| Cadmium (Cd) | L8 | DIN EN ISO 17294-2 (E29): 2017-01 | 0,2 | mg/kg TS | < 0,2 |
| Chrom (Cr) | L8 | DIN EN ISO 17294-2 (E29): 2017-01 | 1 | mg/kg TS | 9 |
| Kupfer (Cu) | L8 | DIN EN ISO 17294-2 (E29): 2017-01 | 1 | mg/kg TS | 9 |
| Nickel (Ni) | L8 | DIN EN ISO 17294-2 (E29): 2017-01 | 1 | mg/kg TS | 5 |
| Quecksilber (Hg) | L8 | DIN EN ISO 12846 (E12): 2012-08 | 0,07 | mg/kg TS | < 0,07 |
| Zink (Zn) | L8 | DIN EN ISO 17294-2 (E29): 2017-01 | 1 | mg/kg TS | 13 |
Organische Summenparameter aus der Originalsubstanz
| EOX | L8 | DIN 38414-17 (S17): 2017-01 | 1 | mg/kg TS | < 1,0 |
|---|---|---|---|---|---|
| Kohlenwasserstoffe C10-C22 | L8 | DIN EN 14039: 2005-01 // LAGA KW/04: 2019-09 | 40 | mg/kg TS | < 40 |
| Kohlenwasserstoffe C10-C40 | L8 | DIN EN 14039: 2005-01 // LAGA KW/04: 2019-09 | 40 | mg/kg TS | < 40 |
PAK aus der Originalsubstanz
| Naphthalin | L8 | DIN ISO 18287: 2006-05 | 0,05 | mg/kg TS | nicht nachweis bar |
|---|---|---|---|---|---|
| Acenaphthylen | L8 | DIN ISO 18287: 2006-05 | 0,05 | mg/kg TS | nicht nachweis bar |
| Acenaphthen | L8 | DIN ISO 18287: 2006-05 | 0,05 | mg/kg TS | nicht nachweis bar |
[Seite 65]
Prüfberichtsnummer : AR-777-2024-00089923-01 Seite 3/5
| Probenreferenz | Außen- wand | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| Probenahmedatum | 15.04.2024 | ||||
| Parametername | Akkr. | Methode | BG | Einheit | 777-2024- 00089923 |
PAK aus der Originalsubstanz
| Fluoren | L8 | DIN ISO 18287: 2006-05 | 0,05 | mg/kg TS | nicht nachweis bar |
|---|---|---|---|---|---|
| Phenanthren | L8 | DIN ISO 18287: 2006-05 | 0,05 | mg/kg TS | nicht nachweis bar |
| Anthracen | L8 | DIN ISO 18287: 2006-05 | 0,05 | mg/kg TS | nicht nachweis bar |
| Fluoranthen | L8 | DIN ISO 18287: 2006-05 | 0,05 | mg/kg TS | nicht nachweis bar |
| Pyren | L8 | DIN ISO 18287: 2006-05 | 0,05 | mg/kg TS | nicht nachweis bar |
| Benzo[a]anthracen | L8 | DIN ISO 18287: 2006-05 | 0,05 | mg/kg TS | nicht nachweis bar |
| Chrysen | L8 | DIN ISO 18287: 2006-05 | 0,05 | mg/kg TS | nicht nachweis bar |
| Benzo[b]fluoranthen | L8 | DIN ISO 18287: 2006-05 | 0,05 | mg/kg TS | nicht nachweis bar |
| Benzo[k]fluoranthen | L8 | DIN ISO 18287: 2006-05 | 0,05 | mg/kg TS | nicht nachweis bar |
| Benzo[a]pyren | L8 | DIN ISO 18287: 2006-05 | 0,05 | mg/kg TS | nicht nachweis bar |
| Indeno[1,2,3-cd]pyren | L8 | DIN ISO 18287: 2006-05 | 0,05 | mg/kg TS | nicht nachweis bar |
| Dibenzo[a,h]anthracen | L8 | DIN ISO 18287: 2006-05 | 0,05 | mg/kg TS | nicht nachweis bar |
| Benzo[ghi]perylen | L8 | DIN ISO 18287: 2006-05 | 0,05 | mg/kg TS | nicht nachweis bar |
| Summe 16 PAK exkl. BG | berechnet | mg/kg TS | (n.b.)1) | ||
| Summe 15 PAK ohne Naphthalin | berechnet | mg/kg TS | (n.b.)1) |
PCB aus der Originalsubstanz
| PCB 28 | L8 | DIN EN 15308: 2016-12 | 0,01 | mg/kg TS | < 0,01 |
|---|---|---|---|---|---|
| PCB 52 | L8 | DIN EN 15308: 2016-12 | 0,01 | mg/kg TS | < 0,01 |
[Seite 66]
Prüfberichtsnummer : AR-777-2024-00089923-01 Seite 4/5
| Probenreferenz | Außen- wand | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| Probenahmedatum | 15.04.2024 | ||||
| Parametername | Akkr. | Methode | BG | Einheit | 777-2024- 00089923 |
PCB aus der Originalsubstanz
| PCB 101 | L8 | DIN EN 15308: 2016-12 | 0,01 | mg/kg TS | < 0,01 |
|---|---|---|---|---|---|
| PCB 153 | L8 | DIN EN 15308: 2016-12 | 0,01 | mg/kg TS | < 0,01 |
| PCB 138 | L8 | DIN EN 15308: 2016-12 | 0,01 | mg/kg TS | < 0,01 |
| PCB 180 | L8 | DIN EN 15308: 2016-12 | 0,01 | mg/kg TS | < 0,01 |
| Summe 6 ndl-PCB exkl. BG | berechnet | mg/kg TS | (n.b.)1) | ||
| PCB 118 | L8 | DIN EN 15308: 2016-12 | 0,01 | mg/kg TS | < 0,01 |
| Summe PCB (7) | berechnet | mg/kg TS | (n.b.)1) |
Phys.-chem. Kenngrößen aus dem 10:1-Schütteleluat nach DIN EN 12457-4: 2003- 01
| pH-Wert | L8 | DIN EN ISO 10523 (C5): 2012-04 | 9,8 | ||
|---|---|---|---|---|---|
| Temperatur pH-Wert | L8 | DIN 38404-4 (C4): 1976- 12 | °C | 20,5 | |
| Leitfähigkeit bei 25°C | L8 | DIN EN 27888 (C8): 1993-11 | 5 | µS/cm | 592 |
Anionen aus dem 10:1-Schütteleluat nach DIN EN 12457-4: 2003-01
| Chlorid (Cl) | L8 | DIN EN ISO 10304-1 (D20): 2009-07 | 1 | mg/l | < 1,0 |
|---|---|---|---|---|---|
| Sulfat (SO4) | L8 | DIN EN ISO 10304-1 (D20): 2009-07 | 1 | mg/l | 270 |
Elemente aus dem 10:1-Schütteleluat nach DIN EN 12457-4: 2003-01
| Arsen (As) | L8 | DIN EN ISO 17294-2 (E29): 2017-01 | 0,001 | mg/l | < 0,001 |
|---|---|---|---|---|---|
| Blei (Pb) | L8 | DIN EN ISO 17294-2 (E29): 2017-01 | 0,001 | mg/l | < 0,001 |
| Cadmium (Cd) | L8 | DIN EN ISO 17294-2 (E29): 2017-01 | 0,0003 | mg/l | < 0,0003 |
| Chrom (Cr) | L8 | DIN EN ISO 17294-2 (E29): 2017-01 | 0,001 | mg/l | 0,002 |
| Kupfer (Cu) | L8 | DIN EN ISO 17294-2 (E29): 2017-01 | 0,005 | mg/l | < 0,005 |
| Nickel (Ni) | L8 | DIN EN ISO 17294-2 (E29): 2017-01 | 0,001 | mg/l | < 0,001 |
| Quecksilber (Hg) | L8 | DIN EN ISO 12846 (E12): 2012-08 | 0,0002 | mg/l | < 0,0002 |
| Zink (Zn) | L8 | DIN EN ISO 17294-2 (E29): 2017-01 | 0,01 | mg/l | < 0,01 |
Org. Summenparameter aus dem 10:1-Schütteleluat nach DIN EN 12457-4: 2003-01
Phenolindex, L8 DIN EN ISO 14402 0,01 mg/l < 0,01 wasserdampfflüchtig (H37): 1999-12 Weitere Erläuterungen
| Nr. | Probennummer | Probenart | Probenreferenz | Probenbeschreibung | Eingangsdatum |
|---|---|---|---|---|---|
| 1 | 777-2024-00089923 | Bauschutt | Außenwand | 724016282 | 24.04.2024 |
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Prüfberichtsnummer : AR-777-2024-00089923-01 Seite 5/5
Akkreditierung
| Akkr.-Code | Erläuterung |
|---|---|
| L8 | DIN EN ISO/IEC 17025:2018 DAkkS D-PL-14078-01-00 (Scope on https://www.dakks.de/as/ast/d/D-PL-14078-01-00.pdf) |
Laborkürzelerklärung
BG - Bestimmungsgrenze
Akkr. - Akkreditierungskürzel des Prüflabors
Alle nicht besonders gekennzeichneten Analysenparameter wurden in der Eurofins Umwelt West GmbH (Wesseling) durchgeführt. Die mit L8 gekennzeichneten Parameter sind nach DIN EN ISO/IEC 17025:2018 (DAkkS, D-PL-14078-01-00) akkreditiert. Angaben zur durchgeführte(n) Probenahme(n), sofern von Eurofins durchgeführt, siehe Probenahmeprotokoll(e).
Kommentare und Bewertungen
zu Ergebnissen: 1)nicht berechenbar
[Seite 68]
Eurofins Umwelt West GmbH (Wesseling) - Vorgebirgsstrasse 20 - 50389 Wesseling COMPETENZA GMBH Flößaustraße 24a 90763 Fürth Deutschland
Prüfbericht
Prüfberichtsnummer AR-777-2024-00089924-01 Ihre Auftragsreferenz NB 2048 Bestellbeschreibung 72406850 Auftragsnummer 777-2024-029374 Anzahl Proben 1 Probenart Bauschutt Probenahmezeitraum 15.04.2024 Probeneingang 24.04.2024 Prüfzeitraum 24.04.2024 - 30.04.2024
Die Prüfergebnisse beziehen sich ausschließlich auf die untersuchten Prüfgegenstände. Sofern die Probenahme nicht durch unser Labor oder in unserem Auftrag erfolgte, wird hierfür keine Gewähr übernommen. Die Ergebnisse gelten dann für die Probe wie erhalten. Dieser Prüfbericht darf nur vollständig und unverändert weiterverbreitet werden. Auszüge oder Änderungen bedürfen in jedem Einzelfall der Genehmigung der EUROFINS UMWELT.
Es gelten die Allgemeinen Verkaufsbedingungen (AVB), sofern nicht andere Regelungen vereinbart sind. Die aktuellen AVB können Sie unter http://www.eurofins.de/umwelt/avb.aspx einsehen.
Das beauftragte Prüflaboratorium ist durch die DAkkS nach DIN EN ISO/IEC 17025:2018 akkreditiert. Die Akkreditierung gilt nur für den in der Urkundenanlage (D-PL-14078-01-00) aufgeführten Umfang.
Philipp Bajaj Prüfleitung +49 160 8027 170
Digital signiert, 30.04.2024
Verena Schönfelder
Eurofins Umwelt West GmbH Sitz der Gesellschaft: Wesseling, Gerichtsstand der Gesellschaft: Wesseling UniCredit Bank AG Vorgebirgsstrasse 20 Amtsgericht Köln HRB 44724 IBAN DE37207300177000001950 50389 Wesseling Geschäftsführer: Thomas Bjelkberg, Dr. Thomas Henk, Dr. Sebastian Witjes BIC/SWIFT-Code HYVEDEMME17 Deutschland USt-IdNr.: DE121853679
www.eurofins.de/umwelt Es gelten die Allgemeinen Verkaufsbedingungen (AVB) in der jeweils gültigen Fassung, sofern keine andere AR-777-2024-00089924-01 verbindliche Vereinbarung besteht. Siehe www.eurofins.de/umwelt Seite 1/5
[Seite 69]
Prüfberichtsnummer : AR-777-2024-00089924-01 Seite 2/5
| Probenreferenz | UG Boden- platte | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| Probenahmedatum | 15.04.2024 | ||||
| Parametername | Akkr. | Methode | BG | Einheit | 777-2024- 00089924 |
Probenvorbereitung Feststoffe
| Probenmenge inkl. Verpackung | L8 | DIN 19747: 2009-07 | kg | 3,10 | |
|---|---|---|---|---|---|
| Fremdstoffe (Art) | L8 | DIN 19747: 2009-07 | keine | ||
| Fremdstoffe (Menge) | L8 | DIN 19747: 2009-07 | g | 0,0 | |
| Siebrückstand > 10mm | L8 | DIN 19747: 2009-07 | Nein | ||
| Fremdstoffe (Anteil) | L8 | DIN 19747: 2009-07 | 0,1 | % | < 0,1 |
| Königswasseraufschluss (angewandte Methode) | L8 | L8:DIN EN 13657:2003- 01;F5:DIN EN ISO 54321:2021-4 | unter Rückfluss |
Physikalisch-chemische Kenngrößen aus der Originalsubstanz
Trockenmasse L8 DIN EN 14346, 0,1 Ma.-% 95,7 Verfahren A: 2007-03
Elemente aus dem Königswasseraufschluss nach DIN EN 13657: 2003-01
| Arsen (As) | L8 | DIN EN ISO 17294-2 (E29): 2017-01 | 0,8 | mg/kg TS | 4,4 |
|---|---|---|---|---|---|
| Blei (Pb) | L8 | DIN EN ISO 17294-2 (E29): 2017-01 | 2 | mg/kg TS | 8 |
| Cadmium (Cd) | L8 | DIN EN ISO 17294-2 (E29): 2017-01 | 0,2 | mg/kg TS | < 0,2 |
| Chrom (Cr) | L8 | DIN EN ISO 17294-2 (E29): 2017-01 | 1 | mg/kg TS | 7 |
| Kupfer (Cu) | L8 | DIN EN ISO 17294-2 (E29): 2017-01 | 1 | mg/kg TS | 9 |
| Nickel (Ni) | L8 | DIN EN ISO 17294-2 (E29): 2017-01 | 1 | mg/kg TS | 6 |
| Quecksilber (Hg) | L8 | DIN EN ISO 12846 (E12): 2012-08 | 0,07 | mg/kg TS | < 0,07 |
| Zink (Zn) | L8 | DIN EN ISO 17294-2 (E29): 2017-01 | 1 | mg/kg TS | 21 |
Organische Summenparameter aus der Originalsubstanz
| EOX | L8 | DIN 38414-17 (S17): 2017-01 | 1 | mg/kg TS | < 1,0 |
|---|---|---|---|---|---|
| Kohlenwasserstoffe C10-C22 | L8 | DIN EN 14039: 2005-01 // LAGA KW/04: 2019-09 | 40 | mg/kg TS | < 40 |
| Kohlenwasserstoffe C10-C40 | L8 | DIN EN 14039: 2005-01 // LAGA KW/04: 2019-09 | 40 | mg/kg TS | < 40 |
PAK aus der Originalsubstanz
| Naphthalin | L8 | DIN ISO 18287: 2006-05 | 0,05 | mg/kg TS | nicht nachweis bar |
|---|---|---|---|---|---|
| Acenaphthylen | L8 | DIN ISO 18287: 2006-05 | 0,05 | mg/kg TS | nicht nachweis bar |
| Acenaphthen | L8 | DIN ISO 18287: 2006-05 | 0,05 | mg/kg TS | nicht nachweis bar |
[Seite 70]
Prüfberichtsnummer : AR-777-2024-00089924-01 Seite 3/5
| Probenreferenz | UG Boden- platte | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| Probenahmedatum | 15.04.2024 | ||||
| Parametername | Akkr. | Methode | BG | Einheit | 777-2024- 00089924 |
PAK aus der Originalsubstanz
| Fluoren | L8 | DIN ISO 18287: 2006-05 | 0,05 | mg/kg TS | nicht nachweis bar |
|---|---|---|---|---|---|
| Phenanthren | L8 | DIN ISO 18287: 2006-05 | 0,05 | mg/kg TS | nicht nachweis bar |
| Anthracen | L8 | DIN ISO 18287: 2006-05 | 0,05 | mg/kg TS | nicht nachweis bar |
| Fluoranthen | L8 | DIN ISO 18287: 2006-05 | 0,05 | mg/kg TS | nicht nachweis bar |
| Pyren | L8 | DIN ISO 18287: 2006-05 | 0,05 | mg/kg TS | nicht nachweis bar |
| Benzo[a]anthracen | L8 | DIN ISO 18287: 2006-05 | 0,05 | mg/kg TS | nicht nachweis bar |
| Chrysen | L8 | DIN ISO 18287: 2006-05 | 0,05 | mg/kg TS | nicht nachweis bar |
| Benzo[b]fluoranthen | L8 | DIN ISO 18287: 2006-05 | 0,05 | mg/kg TS | nicht nachweis bar |
| Benzo[k]fluoranthen | L8 | DIN ISO 18287: 2006-05 | 0,05 | mg/kg TS | nicht nachweis bar |
| Benzo[a]pyren | L8 | DIN ISO 18287: 2006-05 | 0,05 | mg/kg TS | nicht nachweis bar |
| Indeno[1,2,3-cd]pyren | L8 | DIN ISO 18287: 2006-05 | 0,05 | mg/kg TS | nicht nachweis bar |
| Dibenzo[a,h]anthracen | L8 | DIN ISO 18287: 2006-05 | 0,05 | mg/kg TS | nicht nachweis bar |
| Benzo[ghi]perylen | L8 | DIN ISO 18287: 2006-05 | 0,05 | mg/kg TS | nicht nachweis bar |
| Summe 16 PAK exkl. BG | berechnet | mg/kg TS | (n.b.)1) | ||
| Summe 15 PAK ohne Naphthalin | berechnet | mg/kg TS | (n.b.)1) |
PCB aus der Originalsubstanz
| PCB 28 | L8 | DIN EN 15308: 2016-12 | 0,01 | mg/kg TS | < 0,01 |
|---|---|---|---|---|---|
| PCB 52 | L8 | DIN EN 15308: 2016-12 | 0,01 | mg/kg TS | < 0,01 |
[Seite 71]
Prüfberichtsnummer : AR-777-2024-00089924-01 Seite 4/5
| Probenreferenz | UG Boden- platte | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| Probenahmedatum | 15.04.2024 | ||||
| Parametername | Akkr. | Methode | BG | Einheit | 777-2024- 00089924 |
PCB aus der Originalsubstanz
| PCB 101 | L8 | DIN EN 15308: 2016-12 | 0,01 | mg/kg TS | < 0,01 |
|---|---|---|---|---|---|
| PCB 153 | L8 | DIN EN 15308: 2016-12 | 0,01 | mg/kg TS | < 0,01 |
| PCB 138 | L8 | DIN EN 15308: 2016-12 | 0,01 | mg/kg TS | < 0,01 |
| PCB 180 | L8 | DIN EN 15308: 2016-12 | 0,01 | mg/kg TS | < 0,01 |
| Summe 6 ndl-PCB exkl. BG | berechnet | mg/kg TS | (n.b.)1) | ||
| PCB 118 | L8 | DIN EN 15308: 2016-12 | 0,01 | mg/kg TS | < 0,01 |
| Summe PCB (7) | berechnet | mg/kg TS | (n.b.)1) |
Phys.-chem. Kenngrößen aus dem 10:1-Schütteleluat nach DIN EN 12457-4: 2003- 01
| pH-Wert | L8 | DIN EN ISO 10523 (C5): 2012-04 | 11,2 | ||
|---|---|---|---|---|---|
| Temperatur pH-Wert | L8 | DIN 38404-4 (C4): 1976- 12 | °C | 20,5 | |
| Leitfähigkeit bei 25°C | L8 | DIN EN 27888 (C8): 1993-11 | 5 | µS/cm | 457 |
Anionen aus dem 10:1-Schütteleluat nach DIN EN 12457-4: 2003-01
| Chlorid (Cl) | L8 | DIN EN ISO 10304-1 (D20): 2009-07 | 1 | mg/l | < 1,0 |
|---|---|---|---|---|---|
| Sulfat (SO4) | L8 | DIN EN ISO 10304-1 (D20): 2009-07 | 1 | mg/l | 26 |
Elemente aus dem 10:1-Schütteleluat nach DIN EN 12457-4: 2003-01
| Arsen (As) | L8 | DIN EN ISO 17294-2 (E29): 2017-01 | 0,001 | mg/l | < 0,001 |
|---|---|---|---|---|---|
| Blei (Pb) | L8 | DIN EN ISO 17294-2 (E29): 2017-01 | 0,001 | mg/l | < 0,001 |
| Cadmium (Cd) | L8 | DIN EN ISO 17294-2 (E29): 2017-01 | 0,0003 | mg/l | < 0,0003 |
| Chrom (Cr) | L8 | DIN EN ISO 17294-2 (E29): 2017-01 | 0,001 | mg/l | 0,027 |
| Kupfer (Cu) | L8 | DIN EN ISO 17294-2 (E29): 2017-01 | 0,005 | mg/l | < 0,005 |
| Nickel (Ni) | L8 | DIN EN ISO 17294-2 (E29): 2017-01 | 0,001 | mg/l | < 0,001 |
| Quecksilber (Hg) | L8 | DIN EN ISO 12846 (E12): 2012-08 | 0,0002 | mg/l | < 0,0002 |
| Zink (Zn) | L8 | DIN EN ISO 17294-2 (E29): 2017-01 | 0,01 | mg/l | < 0,01 |
Org. Summenparameter aus dem 10:1-Schütteleluat nach DIN EN 12457-4: 2003-01
Phenolindex, L8 DIN EN ISO 14402 0,01 mg/l < 0,01 wasserdampfflüchtig (H37): 1999-12 Weitere Erläuterungen
| Nr. | Probennummer | Probenart | Probenreferenz | Probenbeschreibung | Eingangsdatum |
|---|---|---|---|---|---|
| 1 | 777-2024-00089924 | Bauschutt | UG Bodenplatte | 724016283 | 24.04.2024 |
[Seite 72]
Prüfberichtsnummer : AR-777-2024-00089924-01 Seite 5/5
Akkreditierung
| Akkr.-Code | Erläuterung |
|---|---|
| L8 | DIN EN ISO/IEC 17025:2018 DAkkS D-PL-14078-01-00 (Scope on https://www.dakks.de/as/ast/d/D-PL-14078-01-00.pdf) |
Laborkürzelerklärung
BG - Bestimmungsgrenze
Akkr. - Akkreditierungskürzel des Prüflabors
Alle nicht besonders gekennzeichneten Analysenparameter wurden in der Eurofins Umwelt West GmbH (Wesseling) durchgeführt. Die mit L8 gekennzeichneten Parameter sind nach DIN EN ISO/IEC 17025:2018 (DAkkS, D-PL-14078-01-00) akkreditiert. Angaben zur durchgeführte(n) Probenahme(n), sofern von Eurofins durchgeführt, siehe Probenahmeprotokoll(e).
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zu Ergebnissen: 1)nicht berechenbar