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04 Instandsetzungskonzept.pdf

Sanierung einer Tiefgarage mit Betoninstandsetzung und Erneuerung der Zufahrt

Extrahierter Dokumenttext · Stand: 05.10.2026, 15:22 (Europe/Berlin)

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Götsche Beratende Ingenieure PartGmbB

Tragwerksplanung Projektnummer: Hochbau Ingenieurbau B-20-21 Industriebau Sachverständigewesen Schäden & Mängel an Gebäuden Betoninstandsetzung Sachkundige Planung

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Kontakt Hohe Gred 5 in 84034 Landshut Telefon: 0871-4303864 Telefax: 0871-23875 Internet: www.goetsche.com e-mail: post@goetsche.com

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Instandsetzungskonzept Seite 2 von 108 Parkgarage SVLFG, 84036 Landshut, Dr-Georg-Heim-Allee 1

Inhaltsverzeichnis

  1. Allgemeine Angaben 3 1.1 Auftraggeber 3 1.2 Aufgabenstellung 3 1.3 Verwendete Unterlagen 3 1.4 Ortstermine 4 1.5 Durchgeführte Untersuchungen, Bauteilprüfungen und Arbeiten 4

  2. Allgemeine Angaben zur Konstruktion der Parkgarage 5 2.1 Baubeschreibung 5 2.2 Übersicht – Positionspläne 6 2.3 Übersicht – Bewehrungspläne 9

  3. Feststellungen an den Ortsterminen 12 3.1 Ortstermin Nr.1 vom 03.02.2021 12 3.2 Ortstermin Nr.2 vom 03.02.2021 16 3.3 Ortstermin Nr.3 vom 04.02.2021 25 3.4 Ortstermin Nr.4 vom 08.04.2021 47

  4. Feststellungen der durchgeführten Bauteiluntersuchungen 49 4.1 Dokumentation der Untersuchungen 49

  5. Zusammenfassung der Ergebnisse aus den Bauteiluntersuchungen 86 5.1 IST Zustand der Stützen 86 5.2 IST Zustand der Wände 87 5.3 IST Zustand der Deckenunterseite 88 5.4 IST Zustand der Unterzüge 89 5.5 IST Zustand der Bodenplatten 90 5.6 IST Zustand der Zwischengeschoßdecke 91

  6. Statische Bewertung 92 6.1 Allgemeines 92 6.2 Bewertung nach Bauteilen 93 6.3 Zusammenfassende statische Bewertung 95

  7. Instandsetzungskonzept – Grobkostenschätzung 98 7.1 Allgemeines 98 7.2 Grob überschlägige Massenermittlung 98 7.3 Schutzmaßnahmen 98 7.4 Instand zusetzende Bauteile 99 7.4.1 Rampe 99 7.4.2 Unterzüge und Stürze 101 7.4.3 Stützen 102 7.4.4 Außenwände 103 7.4.5 Bodenplatte 105 7.4.6 Fundamente 106 7.4.7 Malerarbeiten 106 7.5 Grobkostenschätzung 107 7.5.1 Allgemeines 107 7.5.2 Variante ganzheitliche Instandsetzung - empfohlen 107 7.5.3 Variante Schutzmaßnahmen bis zur Gesamtsanierung Schutz der aufgehenden Bauteile und Einbau Rampenrinne 108

  8. Empfehlungen zum weiteren Vorgehen 108

  9. Anhang – Übersicht der Bauteilprüfung 108

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Instandsetzungskonzept Seite 3 von 108 Parkgarage SVLFG, 84036 Landshut, Dr-Georg-Heim-Allee 1

  1. Allgemeine Angaben 1.1 Auftraggeber

Auftraggeber: Sozialversicherung für Landwirtschaft Forsten und Gartenbau (kurz SVLFG) Weißensteinstraße 70 – 72 34131 Kassel

Vertreten durch: SVLFG Landshut Dr. Georg-Heim-Allee 1 84036 Landshut

Ansprechpartner: Frau Renate Zenger Renate.Zenger@svlfg.de +49 561 – 785-12494

1.2 Aufgabenstellung

Durch die SVLFG wurden unser Büro im Oktober 2020 beauftragt ein schriftliches Gutachten zur Einschätzung der aktuellen Schäden der Parkgarage in der Dr.Georg-Heim-Allee zu erstellen. Weiterhin soll im Gutachten auf ggf. erforderliche Instandsetzungsmaßnahmen und eine zugehörige Grobkostenschätzung eingegangen werden.

1.3 Verwendete Unterlagen

Durch den Auftraggeber wurden uns zur Bearbeitung nachfolgend aufgeführte Unterlagen zur Verfügung gestellt:

• Fragmentierte statische Berechnung, Büro Seeberger Friedl + Partner • Positionspläne, Büro Seeberger Friedl + Partner • Ausführungspläne, Büro Seeberger Friedl + Partner • Bauteiluntersuchung b.ing GmbH Prüfbericht 21-0058 • Chloridgehaltbestimmung b.ing GmbH Prüfbericht 21-0058

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Instandsetzungskonzept Seite 4 von 108 Parkgarage SVLFG, 84036 Landshut, Dr-Georg-Heim-Allee 1

1.4 Ortstermine

Zur Erstattung des Gutachtens waren fünf Ortstermine erforderlich.

  1. Ortstermin: 15.06.2020 von 8:45 Uhr bis 9:00 Uhr. Teilnehmer: Herr Marx – SVFLG, Herr Brunner – SVLFG Frau Zenger – SVLFG Herr Götsche Friedrich Herr Götsche Daniel. Grund: 1. orientierender Ortstermin zum Zustand der Parkgarage.

  2. Ortstermin: 03.02.2021 von 11:00 Uhr bis 12:00 Uhr. Teilnehmer: Herr Gahr – Facility Management, der Sachverständige. Grund: Ortstermin Wasserbeaufschlagung nach der Reinigung um die Gefällesituation und etwaige Pfützenbildung zu beurteilen.

  3. Ortstermin: 04.02.2021 von 09:00 Uhr bis 12:00 Uhr. Teilnehmer: Herr Götsche Friedrich, Herr Götsche Daniel. Grund: Aufmessen von Rissen und Feuchteerscheinungen. Herausarbeiten von neuralischen Punkten für eine spätere Bauteiluntersuchung.

  4. Ortstermin: 08.04.2021 ab 08:00 Uhr Teilnehmer: Herr Schedel + 4 Mitarbeiter der Firma b.ing GmbH, der Sachverständige. Grund: Einweisung der Firma b.ing GmbH mit Festlegung der Untersuchungsstellen.

1.5 Durchgeführte Untersuchungen, Bauteilprüfungen und Arbeiten

1.5.1 Götsche Beratende Ingenieure PartGmbB Durch unser Büro wurden nachfolgend aufgeführte Leistungen durchgeführt: • Handnahe Inaugenscheinnahme der einzelnen Bauteile der Parkgarage. • Exemplarische Aufnahmen und fotografische Dokumentation augenscheinliche Schäden wie: Risse, Hohllagen, Abplatzungen,... . • Statische Bewertung der Schäden hinsichtlich der Standsicherheit. • Festlegen der durch die b.ing GmbH zu untersuchenden Bauteile.

1.5.2 b.ing GmbH Durch die Firma b.ing wurden nachfolgenden Untersuchungen durchgeführt: • Ermittlung des Chloridgehaltes an diversen Bauteilen. • Ermittlung der Carbonatisierungstiefe an diversen Bauteilen. • Stichpunktartige Betondeckungsmessungen an diversen Bauteilen. • Ermittlung des Korrosionszustandes der Bewehrung an div. Bauteilen.

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Instandsetzungskonzept Seite 5 von 108 Parkgarage SVLFG, 84036 Landshut, Dr-Georg-Heim-Allee 1

  1. Allgemeine Angaben zur Konstruktion der Parkgarage 2.1 Baubeschreibung

Bei dem zu begutachtenden Gebäudeteil handelt es sich um ein viergeschossiges Bürogebäude mit einer unterirdischen Parkgarage für 18 Fahrzeuge.

Das Gebäude wurde ganzheitlich in Stahlbetonbauweise errichtet, ist ca. 52 m lang, 11,50 m breit und weißt eine Bauhöhe von ca. 13,5 m auf.

Die Stahlbetondecke lastet über Unterzüge auf Stützen ab. Die Gründung erfolgt überwiegend mittels Streifen- und Einzelfundamenten.

Die Umfassungswände sind zum Teil erdberührt.

Der Fahrbelag in der Parkgarage wurde in Betonbauweise überwiegend als tragende Bodenplatte ausgeführt. Zwischen den Achsen E1 und F1 ist der Fahrbelag eine tragende Deckenkonstruktion in Stahlbetonbauweise.

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Instandsetzungskonzept Seite 6 von 108 Parkgarage SVLFG, 84036 Landshut, Dr-Georg-Heim-Allee 1

2.2 Übersicht – Positionspläne

Grundriss des Parkdecks - Gründungskörper

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Instandsetzungskonzept Seite 7 von 108 Parkgarage SVLFG, 84036 Landshut, Dr-Georg-Heim-Allee 1

Längsschnitt „Kamm 1“ und Parkgarage

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Instandsetzungskonzept Seite 8 von 108 Parkgarage SVLFG, 84036 Landshut, Dr-Georg-Heim-Allee 1

Grundriss tieferliegender Fettabscheider.
Verw. Baustoffe nach Angabe Positionsplan

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Instandsetzungskonzept Seite 9 von 108 Parkgarage SVLFG, 84036 Landshut, Dr-Georg-Heim-Allee 1

2.3 Übersicht – Bewehrungspläne

Bewehrungsplan Fundamente + Bodenplatte

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Instandsetzungskonzept Seite 10 von 108 Parkgarage SVLFG, 84036 Landshut, Dr-Georg-Heim-Allee 1

Bewehrungsplan Rampe

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Instandsetzungskonzept Seite 11 von 108 Parkgarage SVLFG, 84036 Landshut, Dr-Georg-Heim-Allee 1

Bewehrungsplan Stützen + UZ im UG

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Instandsetzungskonzept Seite12von108 ParkgarageSVLFG,84036Landshut,Dr-Georg-Heim-Allee1

  1. Feststellungen an den Ortsterminen

3.1 Ortstermin Nr.1 vom 03.02.2021

Im Zuge des ersten, orientierenden Ortstermins mit Herrn Marx, Frau Zenger und Herrn Brunner wurde die Parkgarage begangen. Die nachfolgenden Aufnahmen geben den baulichen Zustand des Gebäudes wieder.

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Instandsetzungskonzept Seite 13 von 108 Parkgarage SVLFG, 84036 Landshut, Dr-Georg-Heim-Allee 1

Foto Nr. 1
Übersichtsaufnahme der Rampenabfahrt.
Ansicht innenseitig mit Blick auf die Zu-
/Abfahrt zur Tiefgarage.
Es zeigen sich Putzschäden, fehlender
Hochzug an der Außenwand sowie
Ablösungen des Anstriches.
Weiter zweigt sich von der Rampe
kommendes Oberflächenwasser was durch
die Entwässerungsrinne nicht aufgenommen
wird und in den Innenraum strömt.
Foto Nr. 2
Übersichtsaufnahme des unteren
Rampenabschlusses mit
Entwässerungsrinne. Erkennbare Lunker und
Anstrichablösungen im Fußbereich der
Wandstütze im Übergang zur
Entwässerungsrinne.

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Instandsetzungskonzept Seite 14 von 108 Parkgarage SVLFG, 84036 Landshut, Dr-Georg-Heim-Allee 1

Foto Nr. 3
Übersichtsaufnahme am Stellplatz Nr. 8 der
rückwertigen Außenwand.
Erkennbare Anstrichablösungen am
Wandfuß.
Die Stütze zwischen Stellplatz Nr. 8 und Nr. 9
zeigt auf Grund von aufstauender
Feuchtikgeit Ablöseerscheinungen des
Anstriches.
Foto Nr. 4
Detailaufnahme des Stützenfußes mit
deutlich erkennbarer Anstrichablösung.
Auflöseerscheinung der Hohlkehle am
Übergang zum Fahrbahnbelag.

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Instandsetzungskonzept Seite 15 von 108 Parkgarage SVLFG, 84036 Landshut, Dr-Georg-Heim-Allee 1

Foto Nr. 5
Übersichtsaufnahme am Stellplatz Nr. 11 der
rückwertigen Außenwand.
Erkennbare Anstrichablösungen am
Wandfuß was auf hohe Feuchtebelastung
hindeutet.
Foto Nr. 6
Detailaufnahme des Ablaufes vor den
Stellplätzen Nr.1 und Nr.2. Erkennbare Risse
im Belag. Durch die Risse dringt Feuchtigkeit
und chlroridhaltiges Wasser in die
Konstruktion ein welches schädigende
Prozesse auslösen kann.

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Instandsetzungskonzept Seite 16 von 108 Parkgarage SVLFG, 84036 Landshut, Dr-Georg-Heim-Allee 1

3.2 Ortstermin Nr.2 vom 03.02.2021

Für die Ist-Zustandserfassung mussten aus der Parkgarage die Fahrzeuge entfernt und der Belag gereinigt werden. Um etwaige Unebenheiten, Gefällegebungen im Boden/Belag und die daraus resultierende Pfützenbildung feststellen zu können, wurde die Parkgarage ca. 1 bis 1,5 Stunden nach ausgiebiger Reinigung gesichtet.

Anwesende Personen zum Zeitpunkt des Ortstermins:

  • Herr Gahr – Facility Management
  • Herr Götsche Daniel

Übersicht der Aufnahmen des 2. Ortstermins

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Instandsetzungskonzept Seite 17 von 108 Parkgarage SVLFG, 84036 Landshut, Dr-Georg-Heim-Allee 1

Foto Nr. 7
Übersichtsaufnahme der Rampe.
Foto Nr. 8
Übersichtsaufnahme am Rampenende im
Bereich der Rinne mit Blickrichtung auf
Stellplatz Nr. 10.
Erkennbare Pfützenbildung und stehendes
Wasser im Bereich hinter der Rinne im
Bereich der Fahrgasse.
Foto Nr. 9
Übersichtsaufnahme vom Rampenende aus
fotografiert. Blickrichtung zu Stellplatz Nr. 1.
Es zeigen sich die Pfützenbildungen im
Belag was eine unzureichende
Gefällegebung darlegt.
Die Farbablösungen an den Stützenfüße
zeigen die Feuchtebelastung auf.

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Instandsetzungskonzept Seite 18 von 108 Parkgarage SVLFG, 84036 Landshut, Dr-Georg-Heim-Allee 1

Foto Nr. 10
Die Übersichtsaufnahme zeigt den
Übergangsbereich vom Rampenende zur
Fahrbahn hin. Es wurde hier in einem
Abstand von 2,0m zur Außenwand die
Wasserwaage in Richtung Ablauf angelegt.
Foto Nr. 11
Unter der angelegten Wasserwaage zeichnet
sich ein Riss in Richtung Ablauf ab.
Foto Nr. 12
Es konnte eine Anstauhöhe von 3 mm
gemessen werden. Weder die Rinne noch
der in der Fahrbahn angeordnete Ablauf
wurde durch das angestaute Wasser
angesprochen.

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Instandsetzungskonzept Seite 19 von 108 Parkgarage SVLFG, 84036 Landshut, Dr-Georg-Heim-Allee 1

Foto Nr. 13
Übersichtsaufnahme der Stellplätze Nr. 11
und Nr. 12 mit sich abzeichnender Pfütze
von Stellplatzmitte zur Außenwand hin.
Foto Nr. 14
Übersichtsaufnahme der Stellplätze Nr. 13
und Nr. 14 mit sich großflächiger Pfütze in
der Mitte der Stellplätze.
Das Pfützenufer reicht bis zur Außenwand
hin. Farbablösung im Sockelbereich der
Wand.
Foto Nr. 15
Übersichtsaufnahme der Stellplätze Nr. 15
und Nr. 16. Der Stellplatz Nr. 15 war zum
Zeitpunkt des Ortstermins mit einem
Fahrzeug verstellt. Bei Stellplatz Nr. 16 zeigt
sich stehendes Wasser zur Stütze hin
orientiert.
Foto Nr. 16
Übersichtsaufnahme der Stellplätze Nr. 17
und Nr. 18 über dem Technikraum mit sich
abzeichnender Pfütze im Bereich Nr. 17 zu
Nr. 16.

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Instandsetzungskonzept Seite 20 von 108 Parkgarage SVLFG, 84036 Landshut, Dr-Georg-Heim-Allee 1

Foto Nr. 17
Übersichtsaufnahme der Stellplätze Nr. 1
und Nr. 2 mit sich abzeichnender Pfütze im
Bereich der Fahrgasse am Ablauf in
Richtung linksseitiger Innenwand.
Foto Nr. 18
Übersichtsaufnahme der Stellplätze Nr. 3
und Nr. 4 mit sich abzeichnender Pfütze im
Bereich der Rückwand.
Ablaufspuren an der Außenwand.
Foto Nr. 19
Übersichtsaufnahme der Stellplätze Nr. 5
und Nr. 6 mit stehendem Wasser an der
Stütze sowie zwischen den Stellplätzen 4
und 5.
Foto Nr. 29
Übersichtsaufnahme der Stellplätze Nr. 7
und Nr. 8 mit wenig stehendem Wasser.
Ablaufspuren und Sockelablösungen an der
rückwärtigen Außenwand.

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Instandsetzungskonzept Seite 21 von 108 Parkgarage SVLFG, 84036 Landshut, Dr-Georg-Heim-Allee 1

Foto Nr. 21
Übersichtsaufnahme der Stellplätze Nr. 9
und Nr. 10 mit deutlich anstehendem
Wasser. Dies orientiert sich von Stellplatz Nr.
9 in Richtung Nr. 8 sowie von Nr. 10 in
Richtung rechter Wand.
Foto Nr. 22
Detailaufnahme des Stützenfußes zwischen
den Stellplätzen Nr. 8 und Nr. 9.
Von Stützenmitte aus in Richtung Fahrgasse
wurden die Wasserwaage angelegt um in
einem Abstand von ca. 1,0 m den
Wasserstand zu messen.
Foto Nr. 23
Im Abstand von ca. 1,0 m, von Stützenmitte
aus gemessen, konnte ein Wassertiefe von
ca. 3 mm abgelesen werden.

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Instandsetzungskonzept Seite 22 von 108 Parkgarage SVLFG, 84036 Landshut, Dr-Georg-Heim-Allee 1

Foto Nr. 24
Aufnahme zeigt eine Pfütze vorderhalb von
Stellplatz Nr. 9 zum in der Fahrbahn
angeordneten Ablauf mit stehendem Wasser.
Auch hier ist die Gefällegebung um ein
ablaufen zu gewährleisten nicht ausreichend.
Der Ablauf „sitzt“ zu hoch.
Foto Nr. 25
Detailaufnahme des Ablaufes mit sich
oberhalb abzeichnendem anstehenden
Wasser.
Ablöseerscheinungen der Beschichtung im
Übergang zum Ablauf.

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Instandsetzungskonzept Seite 23 von 108 Parkgarage SVLFG, 84036 Landshut, Dr-Georg-Heim-Allee 1

Foto Nr. 26
Übersichtsaufnahme im Bereich der
Fahrgasse, zwischen Rampenende und
Stellplatz Nr. 10. Große Pfütze mit einer Tiefe
von ca. 3 mm.
Nach Angabe von Herrn Gahr kommt es bei
Starkregenereignissen zu Wassereintritt
durch die Türe in den dahingetriebenen
Raum.
Foto Nr. 27
Detailaufnahme der Wassertiefe mit
abgelesenen 3 mm.

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Instandsetzungskonzept Seite 24 von 108 Parkgarage SVLFG, 84036 Landshut, Dr-Georg-Heim-Allee 1

Übersicht der Pfützenbildung

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Instandsetzungskonzept Seite 25 von 108 Parkgarage SVLFG, 84036 Landshut, Dr-Georg-Heim-Allee 1

3.3 Ortstermin Nr.3 vom 04.02.2021

Am 04.02.2021 fand ein dritter Ortstermin statt. An diesem nahmen Herr Götsche Friedrich und Herr Götsche Daniel teil. Während des Ortstermins wurde die gereinigte Parkgarage begangen und Risse, Schäden und Hohllagen dokumentiert.

Übersicht der Aufnahmen des 4. Ortstermins

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Instandsetzungskonzept Seite 26 von 108 Parkgarage SVLFG, 84036 Landshut, Dr-Georg-Heim-Allee 1

Foto Nr. 28
Übersichtsaufnahme der Rampe mit
durchgeführter Riss- und
Hohllagenaufnahme sowie Kennzeichnung
mittels Kreide am Fahrbahnbelag.
Foto Nr. 29
Übersichtsaufnahme der Rampe mit
durchgeführter Riss- und
Hohllagenaufnahme sowie Kennzeichnung
mittels Kreide am Fahrbahnbelag
Foto Nr. 30
Übersichtsaufnahme der Rampe mit
durchgeführter Riss- und
Hohllagenaufnahme sowie Kennzeichnung
mittels Kreide am Fahrbahnbelag
Foto Nr. 31
Übersichtsaufnahme der Rampe mit
durchgeführter Riss- und
Hohllagenaufnahme mit Blickrichtung aus
der Parkgarage hinaus.

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Instandsetzungskonzept Seite 27 von 108 Parkgarage SVLFG, 84036 Landshut, Dr-Georg-Heim-Allee 1

Foto Nr. 32
Aufnahme zeigt den Fußpunkt der Rampe im
Bereich der Entwässerungsrinne in Richtung
Stellplatz Nr. 11.
Foto Nr. 33
Am Endpunkt der Rinne zur Außenwand hin
löst sich die Beschichtung vom Untergrund
ab. Wasser dringt in das Bauteil ein.
Foto Nr. 34
Am Endpunkt der Rinne zu Stellplatz Nr. 11
hin löst sich die Beschichtung vom
Untergrund ab. Lunker- und Fehlstellen
wurden nicht verschlossen. Wasser dringt in
das Bauteil ein was den Fußpunkt der
Wandstütze ggf. geschädigt hat.

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Instandsetzungskonzept Seite 28 von 108 Parkgarage SVLFG, 84036 Landshut, Dr-Georg-Heim-Allee 1

Foto Nr. 35
Übersichtsaufnahme von den Stellplätzen Nr.
17 und 18 über die Fahrbahn in Richtung der
Stellplätze Nr. 1 und 2 mit durchgeführter
Rissaufnahme und Kennzeichnung mittels
Kreide am Fahrbahnbelag.
Foto Nr. 36
Detailaufnahme des Risses mit Rissverlauf
an der Stellplatzmarkierung.
Foto Nr. 27
Nahaufnahme des Risses mit einer
Rissbreite von ca. 0,3 mm.

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Instandsetzungskonzept Seite 29 von 108 Parkgarage SVLFG, 84036 Landshut, Dr-Georg-Heim-Allee 1

Foto Nr. 38
Nahaufnahme des Risses mit einer
Rissbreite von ca. 0,6 mm zum Ablauf hin
sich vergrößernd.

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Instandsetzungskonzept Seite 30 von 108 Parkgarage SVLFG, 84036 Landshut, Dr-Georg-Heim-Allee 1

Foto Nr. 39
Übersichtsaufnahme von den Stellplätzen Nr.
15 und 16 über die Fahrbahn in Richtung der
Stellplätze Nr. 3 und 4 mit durchgeführter
Rissaufnahme und Kennzeichnung mittels
Kreide am Fahrbahnbelag
Foto Nr. 40
Detailaufnahme des Risses an der
Stellplatzmarkierung Nr. 3mit einer Rissbreite
von ca. 0,25 mm
Foto Nr. 41
Nahaufnahme des Risse mit einer Rissbreite
von ca. 0,25 mm

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Instandsetzungskonzept Seite 31 von 108 Parkgarage SVLFG, 84036 Landshut, Dr-Georg-Heim-Allee 1

Foto Nr. 42
Übersichtsaufnahme von den Stellplätzen Nr.
13 und 14 über die Fahrbahn in Richtung der
Stellplätze Nr. 5 und 6 mit durchgeführter
Rissaufnahme und Kennzeichnung mittels
Kreide am Fahrbahnbelag.
Foto Nr. 43
Detailaufnahme der Risses mit Rissverlauf
am Stellplatz Nr. 5 mit einer Rissbreite von
0,2 mm.
Foto Nr. 44
Nahaufnahme des Risse mit einer Rissbreite
von ca. 0,2 mm zur Markierung hin
vergrößernd.

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Instandsetzungskonzept Seite 32 von 108 Parkgarage SVLFG, 84036 Landshut, Dr-Georg-Heim-Allee 1

Foto Nr. 45
Übersichtsaufnahme von den Stellplätzen Nr.
11 und 12 über die Fahrbahn in Richtung der
Stellplätze Nr. 7 und 8 mit durchgeführter
Rissaufnahme und Kennzeichnung mittels
Kreide am Fahrbahnbelag.
Foto Nr. 46
Übersichtsaufnahme vom Fußpunkt der
Rampe aus über die Fahrbahn in Richtung
der Stellplätze Nr. 9 und 10 mit
durchgeführter Rissaufnahme und
Kennzeichnung mittels Kreide am
Fahrbahnbelag.
Foto Nr. 47
Übersichtsaufnahme von den Stellplätzen Nr.
7 und 8 über die Fahrbahn in Richtung der
Stellplätze Nr. 11 und 12 mit durchgeführter
Rissaufnahme und Kennzeichnung mittels
Kreide am Fahrbahnbelag.
Foto Nr. 48
Übersichtsaufnahme von den Stellplätzen Nr.
5 und 6 über die Fahrbahn in Richtung der
Stellplätze Nr. 13 und 14 mit durchgeführter
Rissaufnahme und Kennzeichnung mittels
Kreide am Fahrbahnbelag.

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Instandsetzungskonzept Seite 33 von 108 Parkgarage SVLFG, 84036 Landshut, Dr-Georg-Heim-Allee 1

Foto Nr. 49
Übersichtsaufnahme von den Stellplätzen Nr.
3 und 4 über die Fahrbahn in Richtung der
Stellplätze Nr. 15 und 16 mit durchgeführter
Rissaufnahme und Kennzeichnung mittels
Kreide am Fahrbahnbelag.
Foto Nr. 50
Übersichtsaufnahme von den Stellplätzen Nr.
1 und 2 über die Fahrbahn in Richtung der
Stellplätze Nr. 17 und 18 mit durchgeführter
Rissaufnahme und Kennzeichnung mittels
Kreide am Fahrbahnbelag.
Foto Nr. 51
Übersichtsaufnahme der Fahrbahn.
Aufgenommen in Höhe der Stellplätze Nr. 13
und 14 in Richtung der Stellplätze Nr. 1 und
18 mit durchgeführter Rissaufnahme und
Kennzeichnung mittels Kreide am
Fahrbahnbelag.
Foto Nr. 52
Übersichtsaufnahme der Fahrbahn.
Aufgenommen in Höhe des
Rampenfußpunktes in Richtung der
Stellplätze Nr. 1 und 18 mit durchgeführter
Rissaufnahme und Kennzeichnung mittels
Kreide am Fahrbahnbelag.

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Instandsetzungskonzept Seite 34 von 108 Parkgarage SVLFG, 84036 Landshut, Dr-Georg-Heim-Allee 1

Foto Nr. 53
Aufnahme zeigt den Fußpunkt der Stütze am
Stellplatz Nr. 2.
Foto Nr. 54
Aufnahme zeigt den Fußpunkt der Stütze am
Stellplatz Nr. 4 mit sich abgelöster
Beschichtung sowie abgelöstem Anstrich bis
auf eine Höhe von ca. 50 cm ab
Fahrbahnoberkante aus gemessen.

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Instandsetzungskonzept Seite 35 von 108 Parkgarage SVLFG, 84036 Landshut, Dr-Georg-Heim-Allee 1

Foto Nr. 55
Aufnahme zeigt den Fußpunkt der Stütze am
Stellplatz Nr. 6 mit sich ablösender
Beschichtung an der Hohlkehle.
Foto Nr. 56
Aufnahme zeigt den Fußpunkt der Stütze am
Stellplatz Nr. 8 mit sich abgelöster
Beschichtung sowie abgelöstem Anstrich bis
auf eine Höhe von ca. 50 cm ab
Fahrbahnoberkante aus gemessen.

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Instandsetzungskonzept Seite 36 von 108 Parkgarage SVLFG, 84036 Landshut, Dr-Georg-Heim-Allee 1

Foto Nr. 57
Aufnahme zeigt den Fußpunkt der Stütze am
Stellplatz Nr. 16.
Erkennbare Pfütze der Garagenreinigung
vom Vortag.
Foto Nr. 58
Aufnahme zeigt den Fußpunkt der Stütze am
Stellplatz Nr. 14 mit sich ablösender
Beschichtung an der Hohlkehle.
Hier ist noch die Pfütze der
Garagenreinigung vom Vortag erkennbar.

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Instandsetzungskonzept Seite 37 von 108 Parkgarage SVLFG, 84036 Landshut, Dr-Georg-Heim-Allee 1

Foto Nr. 59
Aufnahme zeigt den Fußpunkt der Stütze am
Stellplatz Nr. 16 mit sich ablösender
Beschichtung an der Hohlkehle.
Foto Nr. 60
Übersichtsaufnahme des Lichtgrabens von
Stellplatz Nr. 1 aus aufgenommenen.
Es konnten deutliche Näße- und
Ablaufspuren festgestellt werden.
Nach Angabe von Herrn Gahr wird im Winter
Schnee von Außen her in die Garage
eingetragen.

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Instandsetzungskonzept Seite 38 von 108 Parkgarage SVLFG, 84036 Landshut, Dr-Georg-Heim-Allee 1

Foto Nr. 61
Frontalaufnahme des Pfeilers B mit sich
abzeichnendem Horizontalriss am Fuß zum
Übergang des Wandkopfes.
Foto Nr. 62
Detailaufnahme des Horizontalrisses.

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Instandsetzungskonzept Seite 39 von 108 Parkgarage SVLFG, 84036 Landshut, Dr-Georg-Heim-Allee 1

Foto Nr. 63
Frontalaufnahme des Pfeilers C mit sich
abzeichnendem Horizontalriss am Fuß zum
Übergang des Wandkopfes.
Foto Nr. 64
Detailaufnahme des Horizontalrisses am
Pfeilerfuß.

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Instandsetzungskonzept Seite 40 von 108 Parkgarage SVLFG, 84036 Landshut, Dr-Georg-Heim-Allee 1

Foto Nr. 65
Frontalaufnahme des Pfeilers D mit sich
abzeichnendem Horizontalriss am Fuß zum
Übergang des Wandkopfes sowie
aufsteigendem Diagonalriss.
Foto Nr. 66
Linksseitiger Riss am Übergang Pfeilerende
zu Deckenende.
Foto Nr. 67
Rechtsseitiger Horizontalriss, leicht nach
Außen hin ansteigend.

[Seite 41]

Instandsetzungskonzept Seite 41 von 108 Parkgarage SVLFG, 84036 Landshut, Dr-Georg-Heim-Allee 1

Foto Nr. 68
Übersichtsaufnahme des Pfeilers E ohne
ausgeprägtem einsehbarem Rissbild.

[Seite 42]

Instandsetzungskonzept Seite 42 von 108 Parkgarage SVLFG, 84036 Landshut, Dr-Georg-Heim-Allee 1

Foto Nr. 69
Frontaufnahme des Pfeilers F mit stark
ausgeprägtem Diagonalriss vom Übergang
Decke zum Pfeilerfuß hin.
Foto Nr. 70
Horizontalriss der linken Pfeilerseite.
Foto Nr. 71
„Übereckaufnahme“ des Pfeilers F mit
deutlich ausgeprägtem Diagonalriss der
Frontseite.

[Seite 43]

Instandsetzungskonzept Seite 43 von 108 Parkgarage SVLFG, 84036 Landshut, Dr-Georg-Heim-Allee 1

Foto Nr. 72
Detailaufnahme des Diagonalrisses mit einer
Rissbreite von 0,55 mm.
Foto Nr. 73
Nahaufnahme des Risses mit einer
Rissbreite von 0,55 mm.

[Seite 44]

Instandsetzungskonzept Seite 44 von 108 Parkgarage SVLFG, 84036 Landshut, Dr-Georg-Heim-Allee 1

Foto Nr. 74
Diagonalriss am Wandende am Übergang
zum Pfeilerfuß G.
Foto Nr. 75
Frontansicht des Pfeilers H mit beidseitigem
Einriss am Stützenfuß.
Foto Nr. 76
Beidseitiger Riss am Übergang Wandende in
den Pfeilerfuß der Stütze H.

[Seite 45]

Instandsetzungskonzept Seite 45 von 108 Parkgarage SVLFG, 84036 Landshut, Dr-Georg-Heim-Allee 1

Foto Nr. 77
Beidseitiger Riss am Übergang Wandende in
den Pfeilerfuß H.
Foto Nr. 78
Übersichtsaufnahme des Parkfeldes.
Aufgenommen in Höhe der Stellplätze Nr. 11
in Richtung Stellplatz Nr.1 mit durchgeführter
Rissaufnahme und Kennzeichnung mittels
Kreide am Fahrbahnbelag.
Foto Nr. 79
Übersichtsaufnahme der Fahrbahn.
Aufgenommen in Höhe der Stellplätze Nr. 1
und 18 in Richtung Garagenausfahrt mit
durchgeführter Rissaufnahme und
Kennzeichnung mittels Kreide am
Fahrbahnbelag.

[Seite 46]

Instandsetzungskonzept Seite 46 von 108 Parkgarage SVLFG, 84036 Landshut, Dr-Georg-Heim-Allee 1

Übersicht der Risse und Hohllagen

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Instandsetzungskonzept Seite 47 von 108 Parkgarage SVLFG, 84036 Landshut, Dr-Georg-Heim-Allee 1

3.4 Ortstermin Nr.4 vom 08.04.2021

Am 08.04.2021 fand ein vierter Ortstermin statt. An diesem nahmen Herr Götsche Daniel, Herr Schedl – b.ing mit drei Mitarbeitern und eingangs Herr Gahr (Facility Management) teil. Während des Ortstermins wurden in der gereinigten Parkgarage begangen und die Prüfstellen festgelegt.

Nachfolgendes war zu ermitteln/auszuführen: § Betondeckung bis zur Bewehrung. § Ermittlung der Carbonatisierungstiefe an einer frischen Bruchstelle. § Entnahme von Bohrmehl zur Bestimmung des Chloridgehaltes § Anlegen von Bauteilöffnungen zur Zustandsbestimmung der Bewehrung § Ermittlung der Oberflächenzugfestigkeit für etwaige Sanierungsprodukte § Verschließen der Öffnungen mittels kunststoffmodifizierten Zementmörtel

Die Entnahme der Bauteilproben und deren Dokumentation erfolgt durch die b.ing GmbH.

[Seite 48]

[Seite 48: Text nur als Bild — nicht lesbar]

[Seite 49]

Instandsetzungskonzept Seite 49 von 108 Parkgarage SVLFG, 84036 Landshut, Dr-Georg-Heim-Allee 1

  1. Feststellungen der durchgeführten Bauteiluntersuchungen

4.1 Dokumentation der Untersuchungen

An dieser Stelle wird auf den Prüfbericht 21-0058 b.ing GmbH beigefügt und im Anschluss daran bewertet.

[Seite 50]

[Seite 50: Text nur als Bild — nicht lesbar]

[Seite 51]

Prüfbericht Nr.: 21-0058 Seite 2 / 36

Inhaltsverzeichnis

1 Allgemeine Angaben .................................................................. .

1.1 Auftraggeber...................................................................................................3 1.2 Auftrag und Aufgabenstellung ...........................................................................3 1.3 Durchgeführte Untersuchungen.........................................................................3 1.4 Ortstermine und Besprechungen........................................................................3 1.5 Überlassene / verwendete Unterlagen ................................................................3

2 Durchgeführte Untersuchungen................................................. 4

2.1 Ermittlung der Betondeckung............................................................................. 2.2 Ermittlung des Gesamtchloridgehalts .................................................................(cid:24) 2.3 Ermittlung der Carbonatisierungstiefe.................................................................(cid:24) 2.4 Ermittlung des Korrosionszustandes der Bewehrung .............................................6 2.5 Ermittlung der Oberflächenzugfestigkeit .............................................................6

3 Exemplarische Darstellung der Untersuchungsergebnisse ......... (cid:26)

3.1 Definition der Prüfstellenbezeichnung.................................................................(cid:26) 3.2 Ergebnisdarstellung Gesamtchlorid, Carbonatisierungstiefe, Betondeckung ..........(cid:17)(cid:17). 8

3.2.1 Stützen ............................................................................................(cid:17)(cid:17).......... 8 3.2.2 Wände........................................................................................................ 1(cid:19) 3.2.3 Deckenunterseite.........................................................................................1(cid:20) 3.2.4 Unterzüge...................................................................................................1(cid:20) 3.2.5 Bodenplatte ................................................................................................ 12 3.2.6 Zwischengeschossdecke ...............................................................................1(cid:24)

3.3 Ergebnisdarstellung Korrosionszustand der Bewehrung....................................... 16

3.3.1 Stützen ...................................................................................................... 16 3.3.2 Wände........................................................................................................ 2(cid:19) 3.3.3 Bodenplatte ................................................................................................ 2(cid:20) 3.3.4 Zwischengeschossdecke von oben .................................................................22

3.4 Ergebnisdarstellung Oberflächenzugfestigkeit | Abreißfestigkeit........................... 23

4 Anhang Fotodokumentation ......................................................(cid:21)4

(cid:23).1 Allgemeines.................................................................................................. 2(cid:23) (cid:23).2 Prüfstellen .................................................................................................... 2(cid:26)

(cid:23).2.1 Stützen ...................................................................................................... 2(cid:26) (cid:23).2.2 Wände........................................................................................................ 2(cid:28) (cid:23).2.3 Deckenunterseite.........................................................................................3(cid:20) (cid:23).2.4 Boden ........................................................................................................ 3(cid:20) (cid:23).2.5 Zwischengeschossdecke ...............................................................................3(cid:23)

(cid:24) Verwendete Unterlagen ............................................................(cid:22)(cid:25)

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Prüfbericht Nr.: 21-0058 Seite 3 / 36

1 Allgemeine Angaben

1.1 Auftraggeber

Auftraggeber: Götsche Beratende Ingenieure PartGmbB Hohe Gred 5 84034 Landshut

Ansprechpartner: Herr Daniel Götsche Tel.: +49 (0) 871 430 38 64 statik@goetsche.de

1.2 Auftrag und Aufgabenstellung

Vom Auftraggeber erhielten wir am 11. März 2021 den Auftrag, stichpunktartige Bauwerksun- tersuchungen an den Bauteilen der Tiefgarage Dr.-Georg-Heim-Allee 1 in 84036 Landshutdurch- zuführen.

Durch die Bestandserkundungen sollte der IST-Zustand der zu untersuchenden Bauteile, insbe- sondere hinsichtlich chlorid- und carbonatisierungsinduzierter Bewehrungskorrosion sowie die vorhandene Qualität der Betonoberfläche ermittelt werden.

Die Prüfstellen wurden am 8. April 2021 gemeinsam mit Herrn Götsche vor Ort festgelegt. Die Probenahmen vor Ort erfolgten direkt im Anschluss.

1.3 Durchgeführte Untersuchungen

• Ermittlung der Betondeckung, stichpunktartig

• Ermittlung des Gesamtchloridgehalts

• Ermittlung der Carbonatisierungstiefe

• Ermittlung des Korrosionszustandes der Bewehrung

• Ermittlung der Oberflächenzugfestigkeit

1.4 Ortstermine und Besprechungen

  1. Ortstermin: 08.04.2021 Teilnehmer: Herr Götsche (IB Götsche), zeitweise Herr Gahr (Facility Management), zeitweise Herr Schedl (b.ing GmbH), zeitweise Herr Bräuer (b.ing GmbH) Herr Richter (b.ing GmbH) Herr Nguyen (b.ing GmbH) Grund: Ortsbesichtigung, Prüfstellenfestlegung, Prüfungsdurchführung

1.5 Überlassene / verwendete Unterlagen

• Unterlagen: keine

• Pläne: [1]

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Prüfbericht Nr.: 21-0058 Seite (cid:23) / 36

2 Durchgeführte Untersuchungen

2.1 Ermittlung der Betondeckung

Prüfvorschrift: Angaben des Prüfgeräteherstellers

Beschreibung: Die zerstörungsfreie Ermittlung der Betondeckung erfolgte mit dem Pro- fometer 5+ (Wirbelstrom-Prinzip mit Pulsinduktion).

An den zu untersuchenden Bauteilen wurden, soweit möglich, stichpunk- tartig mindestens 10 Einzelwerte der Betondeckung in der Umgebung der Prüfstellen aufgezeichnet. Anschließend erfolgte eine statistische Auswer- tung der Prüfergebnisse. Dokumentiert wurden der Minimal und der Mit- telwert der Betondeckung.

Die Wirkungstiefe des Profometer 5+ beträgt ca. 70 mm. Tiefer liegende Bewehrung wird daher nicht exakt erfasst.

Bemerkung: -

Abbildung 1: Messgenauigkeit Profometer 5+ mit Kennzeichnung des praxisrelevanten Wirkungsbereichs.

[Seite 54]

Prüfbericht Nr.: 21-0058 Seite (cid:24) / 36

2.2 Ermittlung des Gesamtchloridgehalts

Prüfvorschrift: DIN EN 14629

Beschreibung: Zur Bestimmung der Chloridkonzentration im Beton wurden an den fest- gelegten Prüfstellen Bohrmehlproben aus den zu untersuchenden Bautei- len entnommen.

Nach dem Trocknen der Proben bis zur Gewichtskonstanz und dem Fein- mahlen erfolgte der Aufschluss mit Salpetersäure.

Anschließend wurde der Gesamtchloridgehalt durch eine potentiometri- sche Prüfung nach DIN EN 14 629, Juni 2007, ermittelt.

Bemerkung: Der Verschluss der Prüfstellen erfolgte nach Abschluss Arbeiten mittels PCC-Mörtel (M3, F90) ohne weitere Gestaltung der Oberflächen.

2.3 Ermittlung der Carbonatisierungstiefe

Prüfvorschrift: Vorläufige RILEM Empfehlung CPC 18.

Beschreibung: An den zu untersuchenden Prüfstellen wurde eine frische Betonbruchflä- che erzeugt. Auf diese wurde eine 1%ige Phenolphthaleinlösung (Indi- katorflüssigkeit) in Form eines feinen Sprühnebels aufgebracht.

Die Farbe dieser Indikatorlösung schlägt im Bereich von pH > 9 von farb- los auf rotviolett um, das heißt der carbonatisierte Bereich des Betons verfärbt sich nicht, während sich der nicht carbonatisierte Bereich rotvio- lett verfärbt.

Der farblose Bereich an den Prüfflächen ist durch die Carbonatisierung nicht mehr ausreichend alkalisch und somit nicht mehr korrosionsschüt- zend.

Bemerkung: Der Verschluss der Prüfstellen erfolgte nach Abschluss Arbeiten mittels PCC-Mörtel (M3, F90) ohne weitere Gestaltung der Oberflächen.

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Prüfbericht Nr.: 21-0058 Seite 6 / 36

2.4 Ermittlung des Korrosionszustandes der Bewehrung

Prüfvorschrift: Gemäß Standardprüfanweisung b.ing GmbH

Beschreibung: Für die Beurteilung des Korrosionszustandes der Bewehrung wurde an festgelegten Prüfstellen in Abhängigkeit der Potentiale die Bewehrung freigelegt.

Anschließend erfolgte eine optische und fotografische Dokumentation der vorgefundenen Bewehrung sowie deren Korrosionszustand.

Der Korrosionsgrad der Bewehrung wurde dabei in folgende Kategorien eingeteilt:

0 =blank 1 = wenige Rostpunkte 2 = Rostflecken, lokal geringer Materialabtrag 3 = vollständig rostig, Materialabtrag 4 = Lochfraß ggf. mit Querschnittminderung

Bemerkung: Der Verschluss der Prüfstellen erfolgte nach Abschluss Arbeiten mittels PCC-Mörtel (M3, F90) ohne weitere Gestaltung der Oberflächen.

2.5 Ermittlung der Oberflächenzugfestigkeit

Prüfvorschrift: DAfStb Richtlinie Schutz und Instandsetzung von Betonbauteilen 2001

Beschreibung: Die Prüfung der Oberflächenzugfestigkeit erfolgte nach entsprechender Untergrundvorbereitung (Plattenoberseite ohne Estrich und Plattenunter- seite ohne Putz) auf der Betonoberfläche.

Anschließend wurde eine Ringnut mit einer schablonengeführten, dia- mantbesetzten Bohrkrone im Durchmesser von 50 mm ca. 5 - 10 mm tief bis in den Beton eingebohrt. Danach wurden die Prüfstellen sorgfältig ge- reinigt und entstaubt.

Anschließend wurden die Zugstempel mit einem Durchmesser von 50 mm mittels eines pastösen Klebers (PMMA-Kleber der Fa. Silikal GmbH) auf die vorbereiteten Prüfoberflächen aufgeklebt.

Nach ausreichender Erhärtung des Klebers erfolgte die Prüfungsdurchfüh- rung nach Rili SIB. Die Prüfgeschwindigkeit wurde zu 100 N/s gewählt.

Die Prüfung der Oberflächenzugfestigkeit wurde mit einem der DIN 51 220 Prüfgerät (Freundl F6 D Easy M 2013) durchgeführt.

Bemerkung: -

[Seite 56]

Prüfbericht Nr.: 21-0058 Seite (cid:26) / 36

3 Exemplarische Darstellung der Untersuchungsergebnisse

3.1 Definition der Prüfstellenbezeichnung

Rückwand Stellplatz xx, Stell- Seitenwand Stellplatz xx rechts, xx m von Stellplatz, platz xx m von Rückwand, Höhe xx cm OKB hinten Höhe xx cm OKB

Stell- platz hinten vorne

links rechts vorne Seitenwand Stellplatz xx rechts, Bodenplatte / Deckenunterseite / Deckenoberseite xx m von Rückwand, in Stellplatz xx, ca. xx m von Rückwand Höhe xx cm OKB ca. xx m von Stellplatzgrenze xx Stütze Stellplatz xx Seite xx Höhe xx cm OKB

Bodenplatte / Deckenunterseite / Deckenoberseite Wand gegenüber Stellplatz xx vor Stellplatz xx, ca. xx m von Stellplatz xx m von Stellplatz →xx ca. xx m von Stellplatzgrenze xx Höhe xx cm OKB

Abbildung 2: Beispielhafte Prüfstellenbeschreibung für Bauteile in einer Tiefgarage

Stützen Rückwand Seitenwand Wand gegenüber Stellplatz Bodenplatte / Deckenunterseite / Deckenoberseite

[Seite 57]

Prüfbericht Nr.: 21-0058 Seite 8 / 36

3.2 Ergebnisdarstellung Gesamtchlorid, Carbonatisierungstiefe, Betondeckung

3.2.1 Stützen

PrüfstelleLage der Prüfstelle (Bauteil / Bereich)GesamtchloridgehaltCarbonatisierungstiefe [mm]Betondeckung [mm]Bemerkung
Entnah- metiefe [cm]bezogen auf das Betongewicht [M.-%]bezogen auf ein Zementgewicht von 330kg/m³ [M.-%]minmaxminmittel
S1Stütze zwischen Stellplatz 8/9 Seite links, vorne Höhe =2cm OKB0 - 20,4363,171522SÖ:47-flächige Beschichtungs-und Farbablösung
2 - 40,4723,43
4 - 60,0380,28
wie vor, jedoch: Höhe =50cm OKB0 - 20,4503,27
2 - 40,2762,01
4 - 60,0110,08
S2Stütze zwischen Stellplatz 4/5 Seite rechts, hinten Höhe =2cm OKB0 - 20,4843,5212183944flächige Beschichtungs-und Farbablösung
2 - 40,1381,00
4 - 60,0260,19
S3Stütze zwischen Stellplatz 14/15 Seite links, hinten Höhe =2cm OKB0 - 20,4503,27--4144Beschichtungsablösungen
2 - 40,0840,61
4 - 60,0110,08
S4Stütze zwischen Rampe und Stellplatz 11 Seite links, vorne Höhe =2cm OKB0 - 21,103>5,00--4648Bohrmehlentnahme direkt über Rinne
2 - 40,3262,37
4 - 60,2551,85

[Seite 58]

Prüfbericht Nr.: 21-0058 Seite (cid:28) /(cid:3)36

PrüfstelleLage der Prüfstelle (Bauteil / Bereich)GesamtchloridgehaltCarbonatisierungstiefe [mm]Betondeckung [mm]Bemerkung
Entnah- metiefe [cm]bezogen auf das Betongewicht [M.-%]bezogen auf ein Zementgewicht von 330kg/m³ [M.-%]minmaxminmittel
AS1Außenstütze zw.Stellplatz 12/13 Seite vorne, rechts ca. 0,5 m UK-Decke0 - 2--17244249Diagonaler Riss von oben nach unten
2 - 4--
4 - 6--
AS2Außenstütze zw.Stellplatz 8/9 Seite rechts, vorne ca. 0,4 m UK-Decke0 - 2--16193950Rissbereich,horizontal verlaufender Riss,große Lunker Ablaufrohr an Stütze
2 - 4--
4 - 6--

[Seite 59]

Prüfbericht Nr.: 21-0058 Seite 1(cid:19) / 36

3.2.2 Wände

PrüfstelleLage der Prüfstelle (Bauteil / Bereich)GesamtchloridgehaltCarbonatisierungstiefe [mm]Betondeckung [mm]Bemerkung
Entnah- metiefe [cm]bezogen auf das Betongewicht [M.-%]bezogen auf ein Zementgewicht von 330kg/m³ [M.-%]minmaxminmittel
W1Rückwand Stellplatz 12/13 direkt Stellplatz-Grenze Höhe =2cm OKB0 - 20,4713,429133851Flächige Farbablösungen
2 - 40,2121,54
4 - 60,0190,14
W2Rückwand Stellplatz 3/4 ca. 0,1 m von Stellplatz 3 Höhe =2cm OKB0 - 20,1991,4510112732Farbablösungenablösungen
2 - 40,0130,09
4 - 60,0080,06
W3Rampenwand rechts Ausfahrt ca. 0,1 m von Rinne Höhe =2cm OKB0 - 20,0180,13--3942dunkle Verfärbungen
2 - 40,0070,05
4 - 60,0080,06
W4Rückwand Stellplatz 8 ca. mittig Stellplatz Höhe =2cm OKB0 - 20,0550,40--2732Farbablösungen
2 - 40,0110,08
4 - 60,0090,07

[Seite 60]

Prüfbericht Nr.: 21-0058 Seite 1(cid:20) / 36

3.2.3 Deckenunterseite

PrüfstelleLage der Prüfstelle (Bauteil / Bereich)GesamtchloridgehaltCarbonatisierungstiefe [mm]Betondeckung [mm]Bemerkung
Entnah- metiefe [cm]bezogen auf das Betongewicht [M.-%]bezogen auf ein Zementgewicht von 330kg/m³ [M.-%]minmaxminmittel
DU1Decke über Stellplatz 8 ca.1,8m von Rückwand ca. 1,2 m von Stellplatz 70 - 2--14162834Riss parallel zum Stellplatz weißer Farbanstrich
2 - 4--
4 - 6--
HWLHolzwolle-Leichtbauplatte-0,0100,07-----
---
---

3.2.4 Unterzüge

PrüfstelleLage der Prüfstelle (Bauteil / Bereich)GesamtchloridgehaltCarbonatisierungstiefe [mm]Betondeckung [mm]Bemerkung
Entnah- metiefe [cm]bezogen auf das Betongewicht [M.-%]bezogen auf ein Zementgewicht von 330kg/m³ [M.-%]minmaxminmittel
UZ1Unterzug über Stellplatz 7/8 Seite unten ca. Über Stellplatzgrenze0 - 2--10171523weißer Farbanstrich
2 - 4--
4 - 6--
UZ2Unterzug über Stellplatz 3/4 Seite vorne ca.über Stellplatzgrenze0 - 2--20233436weißer Farbanstrich
2 - 4--
4 - 6--

[Seite 61]

Prüfbericht Nr.: 21-0058 Seite 12 / 36

3.2.5 Bodenplatte

PrüfstelleLage der Prüfstelle (Bauteil / Bereich)GesamtchloridgehaltCarbonatisierungstiefe [mm]Betondeckung [mm]Bemerkung
Entnah- metiefe [cm]bezogen auf das Betongewicht [M.-%]bezogen auf ein Zementgewicht von 330kg/m³ [M.-%]minmaxminmittel
BP1.1Bodenplatte in Fahrspur ca. 2,0 m vor Stellplatz 10 ca. 0,9 m von Stellplatz 9Estrich 0 - 3,50,2431,77-->70-Bohrmehlentnahme im Riss Riss senkrecht zur Fahrspur
Beton 0 - 20,0480,35
Beton 2 - 40,0120,09
Beton 4 - 60,0080,06
BP1.2wie vor, jedoch ca. 0,7 m von Stellplatz 9Estrich 0 - 3,50,0200,15-->70-Bohrmehlentnahme ca. 0,2 m neben Riss Bereich optisch ohne Befund
Beton 0 - 20,0070,05
Beton 2 - 40,0080,06
Beton 4 - 60,0060,04
BP2.1Bodenplatte in Fahrspur ca. 2,4 m vor Stellplatzgrenze 5 / 6 mittig FahrspurEstrich 0 - 40,3082,24-->70-Bohrmehlentnahme im Riss Riss senkrecht zur Fahrspur
Beton 0 - 20,0810,59
Beton 2 - 40,0130,09
Beton 4 - 60,0090,07
BP2.2wie vor, jedoch ca. 0,2 m von Stellplatz 5Estrich 0 - 40,0160,12-->70-Bohrmehlentnahme ca. 0,2 m von Riss Bereich optisch ohne Befund
Beton 0 - 20,0110,08
Beton 2 - 40,0110,08
Beton 4 - 60,0050,04
BP3.1Bodenplatte in Stellplatz 3 ca. 0,5 m von Stellplatz 4 ca. 1,0 m von Stellplatz vorneEstrich 0 - 4,50,3822,78-->70-Bohrmehlentnahme im Riss Riss parrallel zum Stellplatz
Beton 0 - 20,0590,43
Beton 2 - 40,0170,12
Beton 4 - 60,0100,07

4 - 6

[Seite 62]

Prüfbericht Nr.: 21-0058 Seite 13 / 36

PrüfstelleLage der Prüfstelle (Bauteil / Bereich)GesamtchloridgehaltCarbonatisierungstiefe [mm]Betondeckung [mm]Bemerkung
Entnah- metiefe [cm]bezogen auf das Betongewicht [M.-%]bezogen auf ein Zementgewicht von 330kg/m³ [M.-%]minmaxminmittel
BP3.2Bodenplatte in Stellplatz 3 ca. 0,2 m von Stellplatz 4 ca. 1,0 m von Stellplatz vorneEstrich 0 - 50,0150,11-->70-Bohrmehlentnahme ca. 20 cm neben Riss Bereich optisch ohne Befund
Beton 0 - 20,0100,07
Beton 2 - 40,0070,05
Beton 4 - 60,0050,04
RP1Bodenplatte in Fahrspur-Rampe ca. 1,2 m von Rinne zur Einfahrt ca. 2,5 m von Rampenwand rechtsEstrich 0 - 7,50,1401,02-->70-Bohrmehlentnahme im Riss Riss parallel zur Fahrspur
Beton 0 - 20,0160,12
Beton 2 - 40,0090,07
Beton 4 - 60,0070,05
RP2Bodenplatte in Fahrspur-Rampe ca. 2,3 m von Rinne zur Ausfahrt ca. 2,1 m von Rampenwand linksEstrich 0 - 90,0480,35-->70-Bohrmehlentnahme im Riss Hohllagenbereich
Beton 0 - 20,0100,07
Beton 2 - 40,0050,04
Beton 4 - 60,0080,06
BF1.1Bodenplatte in Fahrspur über Fundament ca. 1,2 m von Stellplatz 18 auf Stellplatzgrenze vorneEstrich 0 - 40,0170,1201>70-Bereich optisch ohne Befund
Beton 0 - 20,0110,08
Beton 2 - 40,0020,01
Beton 4 - 60,0030,02
BF1.2Bodenplatte über Fundament in Stellplatz 8 ca. 0,6 m von Stellplatz 9Estrich 0 - 4,50,0170,12-->70-Bereich optisch ohne Befund
Beton 0 - 20,0100,07
Beton 2 - 40,0040,03
Beton 4 - 60,0060,04

4 - 6

[Seite 63]

Prüfbericht Nr.: 21-0058 Seite 16 / 49

PrüfstelleLage der Prüfstelle (Bauteil / Bereich)GesamtchloridgehaltCarbonatisierungstiefe [mm]Betondeckung [mm]Bemerkung
Entnah- metiefe [cm]bezogen auf das Betongewicht [M.-%]bezogen auf ein Zementgewicht von 330kg/m³ [M.-%]minmaxminmittel
BF2.1Bodenplatte in Stellplatz 4 ca. 0,6 m von Stellplatz 5 von 0,7 m von Stellplatz vorneEstrich 0 - 3,50,0180,13--> 70-Bereich optisch ohne Befund
Beton 0 - 20,0070,05
Beton 2 - 40,0070,05
Beton 4 - 60,0070,05
BF2.2Bodenplatte in Fahrspur 0,6m vor Stütze zwischen Stellplatz 4 / 5Estrich 0 - 40,0170,12--6365Bereich optisch ohne Befund
Beton 0 - 20,0040,03
Beton 2 - 40,0060,04
Beton 4 - 60,0050,04

4 - 6

[Seite 64]

Prüfbericht Nr.: 21-0058 Seite 1(cid:24) / 36

3.2.6 Zwischengeschossdecke

PrüfstelleLage der Prüfstelle (Bauteil / Bereich)GesamtchloridgehaltCarbonatisierungstiefe [mm]Betondeckung [mm]Bemerkung
Entnah- metiefe [cm]bezogen auf das Betongewicht [M.-%]bezogen auf ein Zementgewicht von 330kg/m³ [M.-%]minmaxminmittel
ZGD1Zwischengeschossdecke von oben in Stellplatz 17 ca. 1,2 m von Stellplatz 18 auf Stellplatzgrenze vorneEstrich 0 - 50,0390,28-->70-Bohrmehlentnahme im Riss Riss parallel zum Stellplatz
Beton 0 - 20,0080,06
Beton 2 - 40,0070,05
Beton 4 - 60,0060,04
ZGD2Zwischengeschossdecke von oben in Stellplatz 17 ca. 0,6 m von Stellplatz 16 ca.1,7m von RückwandEstrich 0 - 40,0310,23-->70-Bohrmehlentnahme im Riss Riss parallel zum Stellplatz
Beton 0 - 20,0150,11
Beton 2 - 40,0130,09
Beton 4 - 60,0190,14
ZGD3Zwischengeschossdecke von oben in Stellplatz 17 ca.a 0,4 m von Stellplatz 18 ca. 1,4 m von Stellplatz vorneEstrich 0 - 40,0170,12--SÖ:43-Aufbau Zwischengeschossdecke: 3 - 4 mm Beschichtung, 40-43 mm Estrich Betondeckungsmessung ohne Beschichtung und Estrich
Beton 0 - 20,0100,07
Beton 2 - 40,0110,08
Beton 4 - 60,0090,07
ZGD4Zwischengeschossdecke von unten in Stellplatz 17 ca.2,2m von Rückwand ca. mittig StellplatzBeton 0 - 20,0100,07--4249Zwischengeschossdecke über Fettabschneider unter der Tiefgarage
Beton 2 - 40,0100,07
Beton 4 - 60,0080,06

4 - 6

[Seite 65]

Prüfbericht Nr.: 21-0058 Seite 16 / 36

3.3 Ergebnisdarstellung Korrosionszustand der Bewehrung

3.3.1 Stützen

S1
Stütze zwischen Stellplatz 8 / 9 Seite links, vorne
Stab 1
Korrosionsgrad1) /
Durchmesserminimale
BewehrungQuerschnittsschwächung
[mm]Betondeckung [mm]
[%]
Stab 1Ø 101 / 047
Stab 2Ø 300 / 062
Stab 3 (Schraubmuffe)Ø 400 / 051
Bohrmehlproben
Entnahmetiefe [cm]0 - 22 - 44 - 6
Gesamtchloridgehalt [M.% ] H = 2 cm OKB Zement3,173,430,28
Gesamtchloridgehalt [M.% ] H = 50 cm OKB Zement3,272,010,08
Carbonatisierungstiefe [mm]
15 - 22
Bemerkungen
flächige Beschichtungs- und Farbablösung

1)Korrosionsgrad: 0 = blank 1 = wenige Rostpunkte 2= Rostflecken,lokal geringer Materialabtrag 3 = vollständig rostig, Materialabtrag 4 = Lochfraß, ggf. mit Querschnittsminderung

[Seite 66]

Prüfbericht Nr.: 21-0058 Seite 1(cid:26) / 36

S2
Stütze zwischen Stellplatz 4 / 5 Seite rechts, hinten
3 batS 2 batS Stab 1
Korrosionsgrad1) /
Durchmesserminimale
BewehrungQuerschnittsschwächung
[mm]Betondeckung [mm]
[%]
Stab 1Ø 100 / 041
Stab 2Ø 300 / 058
Stab 3 (Schraubmuffe)Ø 400 / 053
Bohrmehlproben
Entnahmetiefe [cm]0 - 22 - 44 - 6
Gesamtchloridgehalt [M.% ] Zement3,521,000,19
Carbonatisierungstiefe [mm]
12 - 18
Bemerkungen
flächige Beschichtungs- und Farbablösung

1)Korrosionsgrad: 0 = blank 1 = wenige Rostpunkte 2 = Rostflecken,lokal geringer Materialabtrag 3 = vollständig rostig, Materialabtrag 4 = Lochfraß, ggf. mit Querschnittsminderung

[Seite 67]

Prüfbericht Nr.: 21-0058 Seite (cid:20)8 / 36

AS1
Außenstütze zw. Stellplatz 12/13 Seite vorne, rechts, ca. 0,5 m UK-Decke
Stab 1
Korrosionsgrad1) /
Durchmesserminimale
BewehrungQuerschnittsschwächung
[mm]Betondeckung [mm]
[%]
Stab 1Ø 101 / 047
Stab 2Ø 200 / 059
Bohrmehlproben
Entnahmetiefe [cm]0 - 22 - 44 - 6
Gesamtchloridgehalt [M.% ] Zement---
Carbonatisierungstiefe [mm]
17 - 24
Bemerkungen
Diagonaler Riss von oben nach unten, Rissbildung ist nicht allein auf die Korrosion der Bewehrung zu- rückzuführen.

rückzuführen. 1)Korrosionsgrad: 0 = blank 1 = wenige Rostpunkte 2 = Rostflecken,lokal geringer Materialabtrag 3 = vollständig rostig, Materialabtrag 4 = Lochfraß, ggf. mit Querschnittsminderung

[Seite 68]

Prüfbericht Nr.: 21-0058 Seite (cid:20)(cid:28) / 36

AS2
Außenstütze zw. Stellplatz 8 / 9 Seite rechts, vorne, ca. 0,4 m UK-Decke

Stab 1

Korrosionsgrad1) /
Durchmesserminimale
BewehrungQuerschnittsschwächung
[mm]Betondeckung [mm]
[%]
Stab 1Ø 102 / 041
Bohrmehlproben
Entnahmetiefe [cm]0 - 22 - 44 - 6
Gesamtchloridgehalt [M.% ] Zement---
Carbonatisierungstiefe [mm]
16 - 19
Bemerkungen
Rissbereich, horizontal verlaufender Riss, große Luftporen und Lunker, Ablaufrohr an Stütze Rissbildung ist nicht allein auf die Korrosion der Bewehrung zurückzuführen.

Rissbildung ist nicht allein auf die Korrosion der Bewehrung zurückzuführen. 1)Korrosionsgrad: 0 = blank 1 = wenige Rostpunkte 2 = Rostflecken,lokal geringer Materialabtrag 3 = vollständig rostig, Materialabtrag 4 = Lochfraß, ggf. mit Querschnittsminderung

[Seite 69]

Prüfbericht Nr.: 21-0058 Seite 2(cid:19) / 36

3.3.2 Wände

W1
Rückwand Stellplatz 12 / 13 direkt Stellplatz-Grenze
2 batS 1 batS Stab 3
Korrosionsgrad1) /
Durchmesserminimale
BewehrungQuerschnittsschwächung
[mm]Betondeckung [mm]
[%]
Stab 1Ø 81 / 056
Stab 2Ø 81 / 055
Stab 3Ø 140 / 072
Bohrmehlproben
Entnahmetiefe [cm]0 - 22 - 44 - 6
Gesamtchloridgehalt [M.% ] Zement3,431,540,14
Carbonatisierungstiefe [mm]
9 - 13
Bemerkungen
Flächige Farbablösungen

1)Korrosionsgrad: 0 = blank 1 = wenige Rostpunkte 2 = Rostflecken,lokalgeringer Materialabtrag 3 = vollständig rostig, Materialabtrag 4 = Lochfraß, ggf. mit Querschnittsminderung

[Seite 70]

Prüfbericht Nr.: 21-0058 Seite 2(cid:20) / 36

3.3.3 Bodenplatte

BF 1.1
Bodenplatte in Fahrspur über Fundament ca. 1,2 m von Stellplatz 18, auf Stellplatzgrenze vorne
Stab 2 1 batS
Korrosionsgrad1) /
Durchmesserminimale
BewehrungQuerschnittsschwächung
[mm]Betondeckung [mm]
[%]
Stab 12Ø 61 / 046
Stab 2Ø 81 / 052
Bohrmehlproben
0 - 40 - 22 - 44 - 6 Beton
Entnahmetiefe [cm]
EstrichBetonBeton
Gesamtchloridgehalt [M.% ] Zement0,120,080,010,02
Carbonatisierungstiefe [mm]
0 - 1
Bemerkungen
Aufbau: • 4 mm Beschichtung • 33 mm Estrich • Stahlbeton Bereich optisch ohne Befund

Bereich optisch ohne Befund 1)Korrosionsgrad: 0 = blank 1 = wenige Rostpunkte 2 = Rostflecken,lokal geringer Materialabtrag 3 = vollständig rostig, Materialabtrag 4 = Lochfraß, ggf. mit Querschnittsminderung

[Seite 71]

Prüfbericht Nr.: 21-0058 Seite 22 / 36

3.3.4 Zwischengeschossdecke von oben

ZGD2
Zwischengeschossdecke von oben in Stellplatz 17 ca. 0,6 m von Stellplatz 16, ca. 1,7 m von Rückwand
Stab 1
Korrosionsgrad1) /
Durchmesserminimale
BewehrungQuerschnittsschwächung
[mm]Betondeckung [mm]
[%]
Stab 1Ø 121 / 042
Bohrmehlproben
0 - 40 - 22 - 44 - 6 Beton
Entnahmetiefe [cm]
EstrichBetonBeton
0,14
Gesamtchloridgehalt [M.% ] Zement0,230,110,09
Carbonatisierungstiefe [mm]
0 - 1
Bemerkungen
Aufbau: • 3 - 4 mm Beschichtung • 40 - 43 mm Estrich • Stahlbeton Bohrmehlentnahme im Riss, Riss parallel zum Stellplatz Bewehrung mit Schraubmuffe verbunden

Bewehrung mit Schraubmuffe verbunden 1)Korrosionsgrad: 0 = blank 1 = wenige Rostpunkte 2 = Rostflecken,lokal geringer Materialabtrag 3 = vollständig rostig, Materialabtrag 4 = Lochfraß, ggf. mit Querschnittsminderung

[Seite 72]

Prüfbericht Nr.: 21-0058 Seite 23 / 36

3.4 Ergebnisdarstellung Oberflächenzugfestigkeit | Abreißfestigkeit

PrüfstelleOberflächenzug-Lage des
Tiefe derAusbruchtiefe
Prüffläche
Prüfstelle Nr.VorbohrungfestigkeitBruchsBemerkung
[N/mm²][%][mm]
[mm][mm²]
Stütze zwischen Stellplatz 8 / 9 Seite links, vorne Höhe = 1,0 m OKBca. 501963>1,930% Beton 70% Kleberca. 0 - 1-
S1
Stütze zwischen Stellplatz 4 / 5 Seite rechts, hinten Höhe = 1,0 m OKBca. 501963>1,560% Beton 40% Kleberca. 0 - 1-
S2
Stütze zwischen Stellplatz 14 / 15 Seite links, hinten Höhe = 1,0 m OKBca. 501963>1,460% Beton 40% Kleberca. 0 - 1-
S3
Rückwand Stellplatz 12 / 13 direkt Stellplatz-Grenze Höhe = 1,0 m OKBca. 501963>1,730% Beton 70% Kleberca. 1 - 2-
W1
Rückwand Stellplatz 3 / 4 ca. 0,1 m von Stellplatz 3 Höhe = 1,0 m OKBca. 501963>1,250% Beton 50% Kleberca. 1 - 2-
W2

[Seite 73]

Prüfbericht Nr.: 21-0058 Seite 2(cid:23) / 36

4 Anhang Fotodokumentation

4.1 Allgemeines

Bild 1: Übersicht Gebäude

Bild 2: Übersicht Ein- und Ausfahrt Tiefgarage

[Seite 74]

Prüfbericht Nr.: 21-0058 Seite 2(cid:24) / 36

Bild 3: Übersicht Rampe von oben

Bild 4: Übersicht Rampe von unten

[Seite 75]

Prüfbericht Nr.: 21-0058 Seite 26 / 36

Bild 5: Übersicht Tiefgarage

Bild 6: Übersicht Tiefgarage

[Seite 76]

Prüfbericht Nr.: 21-0058 Seite 2(cid:26) / 36

4.2 Prüfstellen

4.2.1 Stützen

Bild 7: Übersicht Prüfstelle S1

Bild 8: Übersicht Prüfstelle S2

[Seite 77]

Prüfbericht Nr.: 21-0058 Seite 28 / 36

Bild 9: Übersicht Prüfstelle S3

Bild 10: Übersicht Prüfstelle S4

[Seite 78]

Prüfbericht Nr.: 21-0058 Seite 2(cid:28) / 36

4.2.2 Wände

Bild 11: Übersicht Prüfstelle W1

Bild 12: Übersicht Prüfstelle W2

[Seite 79]

Prüfbericht Nr.: 21-0058 Seite 3(cid:19) / 3(cid:19)

Bild 13: Übersicht Prüfstelle W3

Bild 14: Übersicht Prüfstelle W4

[Seite 80]

Prüfbericht Nr.: 21-0058 Seite 3(cid:20) / 36

4.2.3 Deckenunterseite

Bild 15: Übersicht Prüfstelle DU1

4.2.4 Boden

BP1.1

BP1.2

Bild 16: Übersicht Prüfstelle BP1.1 und BP1.2

[Seite 81]

Prüfbericht Nr.: 21-0058 Seite 32 / 36

BP2.2

BP2.1

Bild 17: Übersicht Prüfstelle BP2.1 und BP2.2

BP3.2

BP3.1

Bild 18: Übersicht Prüfstelle BP3.1 und BP3.2

[Seite 82]

Prüfbericht Nr.: 21-0058 Seite 33 / 36

BF1.2

BF1.1

Bild 19: Übersicht Prüfstelle BF1.1 und BF1.2

BF2.2

BF2.1

Bild 20: Übersicht Prüfstelle BF2.1 und BF2.2

[Seite 83]

Prüfbericht Nr.: 21-0058 Seite 3(cid:23) / 36

4.2.5 Zwischengeschossdecke

Bild 21: Übersicht Prüfstelle ZGD1

Bild 22: Übersicht Prüfstelle Br2

[Seite 84]

Prüfbericht Nr.: 21-0058 Seite 3(cid:24) / 36

Bild 23: Übersicht Prüfstelle ZGD3

Bild 24: Übersicht Prüfstelle ZGD4

[Seite 85]

Prüfbericht Nr.: 21-0058 Seite 36 / 36

(cid:24) Verwendete Unterlagen

[1] Ausführungsplan UG Kamm 1, Plan Nr. ga 00_2, Datum: 26.06.2002

[Seite 86]

Instandsetzungskonzept Seite 86 von 108 Parkgarage SVLFG, 84036 Landshut, Dr-Georg-Heim-Allee 1

  1. Zusammenfassung der Ergebnisse aus den Bauteiluntersuchungen

5.1 IST Zustand der Stützen

5.1.1 Erscheinungsbild Die Stützen sind weiß gestrichen und wurden am Übergang zur Bodenplatte mit einer umlaufenden Hohlkehle ausgeführt die partiell Lücken und Beschädigungen aufzeigt. Die Innenstützen im Bereich der Fahrgasse zeigen Farbablösungen, freiliegendes Korngerüst, Beschichtungsablösungen und Lunkerstellen auf. Die Außenstützen weißen deutliche Rissbildungen auf.

5.1.2 Korrosion aus Carbonatisierung § Die Carbonatisierungstiefe an den Stützen schwankt zwischen 12 und 24 mm. § Die minimal festgestellte Betondeckung ist 39 mm. § Im Mittel liegt die Bewehrung zwischen 44 und 50 mm tief. è Die Carbonatisierungsfront hat die Bewehrung noch nicht erreicht. è Die Dauerhaftigkeit im ungestörten Beton ist derzeit gegeben.

5.1.3 Korrosion aus Chloridbelastung § Im Sockelbereich der innenliegenden Stützen konnten in einer Höhe von 2 cm über dem Fahrbahnbelag Gesamtchloridgehalte festgestellt werden, die hinsichtlich chloridinduzierter Korrosion kritisch zu betrachten sind. § Die Chlorideindringtiefe an der betrachteten Stütze beträgt mindestens 6 cm. è Das Chlorid hat die Bewehrung erreicht. Eine aktiv ablaufende Bewehrungskorrosion konnte an der Sondierungsöffnung nicht festgestellt werden. è Dauerhaftigkeit der untersuchten Stützen ist nicht mehr gegeben.

5.1.4 Oberflächenzugfestigkeit § Für die Qualitätsbewertung des Betons und für die Auswahl eines Instandsetzungsproduktes ist die Oberflächenzugfestigkeit des Betons zu ermitteln. § Minimaler Wert: > 1,4 N/mm2 § Maximaler Wert: > 1,9 N/mm2 § Mittelwert: > 1,6 N/mm2 è Die festgestellten Werte zeigen eine ausreichende Qualität an der Betonoberfläche so dass mögliche Instandsetzungsmaßnahmen zielsicher ausführbar sind.

[Seite 87]

Instandsetzungskonzept Seite 87 von 108 Parkgarage SVLFG, 84036 Landshut, Dr-Georg-Heim-Allee 1

5.2 IST Zustand der Wände

5.2.1 Erscheinungsbild Die Wände weißen auf eine Höhe ab Oberkante Fahrbahn einen ca. 15 cm hohen, grauen Farbanstrich auf. Darüber liegend sind die Wände weiß gestrichen. Im Übergang zur Fahrbahn wurde eine Hohlkehle ausgeführt die partiell Lücken und Beschädigungen aufzeigt. Bereichsweise wurden die Wände mit Holzwolleleichtbauplatten verkleidet. Es konnten Farbablösungen, freiliegendes Korngerüst, Beschichtungsablösungen und Lunkerstellen festgestellt werden.

5.2.2 Korrosion aus Carbonatisierung § Die Carbonatisierungstiefe an den Wänden schwankt zwischen 9 und 13 mm. § Die minimal festgestellte Betondeckung ist 27 mm. § Im Mittel liegt die Bewehrung zwischen 32 und 51 mm tief. è Die Carbonatisierungsfront hat die Bewehrung noch nicht erreicht. è Die Dauerhaftigkeit im ungestörten Beton ist derzeit gegeben.

5.2.3 Korrosion aus Chloridbelastung § Im Sockelbereich der betrachteten Wände konnten in einer Höhe von 2 cm über dem Fahrbahnbelag Gesamtchloridgehalte festgestellt werden, die hinsichtlich chloridinduzierter Korrosion kritisch zu betrachten sind. § Die Chlorideindringtiefe beträgt mindestens 4 cm. è Das Chlorid hat die Bewehrung erreicht. Eine aktiv ablaufende Bewehrungskorrosion konnte an der Sondierungsöffnung nicht festgestellt werden. è Dauerhaftigkeit der untersuchten Wände ist nicht mehr gegeben.

5.2.4 Oberflächenzugfestigkeit § Für die Qualitätsbewertung des Betons und für die Auswahl eines Instandsetzungsproduktes ist die Oberflächenzugfestigkeit des Betons zu ermitteln. § Minimaler Wert: > 1,2 N/mm2 § Maximaler Wert: > 1,7 N/mm2 § Mittelwert: > 1,5 N/mm2 è Die festgestellten Werte zeigen eine ausreichende Qualität an der Betonoberfläche so dass mögliche Instandsetzungsmaßnahmen zielsicher ausführbar sind.

[Seite 88]

Instandsetzungskonzept Seite 88 von 108 Parkgarage SVLFG, 84036 Landshut, Dr-Georg-Heim-Allee 1

5.3 IST Zustand der Deckenunterseite

5.3.1 Erscheinungsbild Die Deckenunterseite der Parkgarage ist weiß gestrichen und wurde partiell mit Holzwolleleichtbauplatten verkleidet. Vereinzelt konnten Haarrisse festgestellt werden.

5.3.2 Korrosion aus Carbonatisierung § Die Carbonatisierungstiefe an den Stützen schwankt zwischen 14 und 16 mm. § Die minimal festgestellte Betondeckung ist 28 mm. § Im Mittel liegt die Bewehrung 34 mm tief. è Die Carbonatisierungsfront hat die Bewehrung noch nicht erreicht. è Die Dauerhaftigkeit im ungestörten Beton ist derzeit gegeben.

5.3.3 Korrosion aus Chloridbelastung § In der untersuchten Holzwolleleichtbauplatt konnte kein chloridhaltiges Bindemittel festgestellt werden. è Dauerhaftigkeit der Deckenunterseite ist derzeit gegeben.

5.3.4 Oberflächenzugfestigkeit § An der Deckenunterseite wurden keine Haftzugversuche durchgeführt.

[Seite 89]

Instandsetzungskonzept Seite 89 von 108 Parkgarage SVLFG, 84036 Landshut, Dr-Georg-Heim-Allee 1

5.4 IST Zustand der Unterzüge

5.4.1 Erscheinungsbild Die Unterzüge sind weiß gestrichen und sind seitlich mit Holzwolleleichtbauplatten verkleidet. Die Unterzüge weisen augenscheinlich keine Auffälligkeiten auf.

5.4.2 Korrosion aus Carbonatisierung § Die Carbonatisierungstiefe der Unterzüge schwankt zwischen 10 und 23 mm. § Die minimal festgestellte Betondeckung ist 15 mm. § Im Mittel liegt die Bewehrung zwischen 23 und 36 mm tief. è Die Carbonatisierungsfront hat die Bewehrung erreicht. è Die Dauerhaftigkeit im ungestörten Beton ist nicht mehr gegeben.

5.4.3 Korrosion aus Chloridbelastung § In der untersuchten Holzwolleleichtbauplatt konnte kein chloridhaltiges Bindemittel festgestellt werden. § Die Unterzüge an der Decke werden nicht aktiv mit Chlorid beaufschlagt. è Dauerhaftigkeit der untersuchten Unterzüge ist derzeit gegeben.

5.4.4 Oberflächenzugfestigkeit § An den Unterzügen wurden keine Haftzugversuche durchgeführt.

[Seite 90]

Instandsetzungskonzept Seite 90 von 108 Parkgarage SVLFG, 84036 Landshut, Dr-Georg-Heim-Allee 1

5.5 IST Zustand der Bodenplatten

5.5.1 Erscheinungsbild Bei der Boden-/Rampenplatte wurde nachfolgender Aufbau festgestellt: § Beschichtung – 3-4 mm § Estrich – 35-90 mm § Stahlbetonplatte

Die Rampenplatte zeigt Risse, Ablösungen und Hohllagen auf. Die Bodenplatte der Parkgarage zeigt Hoch- und Tiefpunkte sowie Risse auf.

Die angetroffen Pfützenbildung und Farbablösungen an Wänden und Stützen weisen auf eine unzureichende Gefällegebung auf.

5.5.2 Korrosion aus Carbonatisierung § An den Bodenplatten wurden keine Carbonatiserungsuntersuchungen durchgeführt.

5.5.3 Korrosion aus Chloridbelastung § In den Rissen des Estrichaufbaues konnten bis in eine Tiefe von 7,5 cm Gesamtchloridgehalte festgestellt werden, die hinsichtlich chloridinduzierter Korrosion kritisch zu betrachten sind. § In den Rissen der Betonplatte konnten bis in eine Tiefe von 2 cm Gesamtchloridgehalte festgestellt werden, die hinsichtlich chloridinduzierter Korrosion kritisch zu betrachten sind. § Im ungerissenen Bereich wurde kein auffällig erhöhter Gesamtchloridwert festgestellt. è Das Chlorid ist in den Beton eingedrungen. Eine aktiv ablaufende Bewehrungskorrosion konnte an der Sondierungsöffnung nicht festgestellt werden. Einen detaillierteren Überblick erreicht man nur mit mehr Sondierungsöffnungen oder im Zuge des Rückbaues des Estriches. è Dauerhaftigkeit der untersuchten Bereichen ist nicht mehr gegeben.

5.5.4 Oberflächenzugfestigkeit § An den Bodenplatten wurden auf Grund des vorherrschenden Aufbaues keine Haftzugversuche durchgeführt.

[Seite 91]

Instandsetzungskonzept Seite 91 von 108 Parkgarage SVLFG, 84036 Landshut, Dr-Georg-Heim-Allee 1

5.6 IST Zustand der Zwischengeschoßdecke

5.6.1 Erscheinungsbild Unter den Stellplätzen Nr. 17 und Nr. 18 befindet sich ein Technikraum.

Im Zuge der Bauteiluntersuchung wurde nachfolgender Aufbau festgestellt: § Beschichtung – 3-4 mm § Estrich – 40-50 mm § Stahlbetonplatte

Oberseitig konnte Rissbildung festgestellt werden.

5.6.2 Korrosion aus Carbonatisierung § An der Deckenplatte wurde keine Carbonatisierungsuntersuchungen durchgeführt.

5.6.3 Korrosion aus Chloridbelastung § In den Rissen des Estrichaufbaues konnten bis in eine Tiefe von 5 cm Gesamtchloridgehalte festgestellt werden, die hinsichtlich chloridinduzierter Korrosion unkritisch zu betrachten sind. § In den Rissen der Betonplatte konnten bis in eine Tiefe von 2 cm Gesamtchloridgehalte festgestellt werden, die hinsichtlich chloridinduzierter Korrosion unkritisch zu betrachten sind. § Im ungerissenen Bereich wurde kein auffällig erhöhter Gesamtchloridwert festgestellt. è Das Chlorid ist in den Beton eingedrungen. Eine aktiv ablaufende Bewehrungskorrosion konnte an der Sondierungsöffnung nicht festgestellt werden. Einen detaillierteren Überblich erreicht man nur mit mehr Sondierungsöffnungen oder im Zuge des Rückbaues des Estriches. è Dauerhaftigkeit der untersuchten Stützen ist nicht mehr gegebenDauerhaftigkeit der untersuchten Stützen ist nicht mehr gegeben.

5.6.4 Oberflächenzugfestigkeit § An der Zwischendecke wurde auf Grund des vorherrschenden Aufbaues keine Haftzugversuche durchgeführt.

[Seite 92]

Instandsetzungskonzept Seite 92 von 108 Parkgarage SVLFG, 84036 Landshut, Dr-Georg-Heim-Allee 1

  1. Statische Bewertung

Riss im Deckfeld

6.1 Allgemeines Durch die SVLFG wurde uns eine fragmentierte geprüfte statische Berechnung samt Positions- und Bewehrungsplänen zur Verfügung gestellt. Diese wird als Grundlage der nachfolgenden Bewertung einzelnen Bauteile herangezogen

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Instandsetzungskonzept Seite 93 von 108 Parkgarage SVLFG, 84036 Landshut, Dr-Georg-Heim-Allee 1

6.2 Bewertung nach Bauteilen

• Decke: Die Stahlbetondecke weist nach den Erkenntnissen der Ortstermine und Bauteiluntersuchungen keine standsicherheitsrelevanten Schäden auf.

Auf Grund des damals gewählten statischen Systems und der kreuzweise verlegten Bewehrung ist der Verlust eines Bewehrungstabes oder Bewehrungsbereiches in diesem Bereich der Decke unproblematisch.

Um den schädigenden Prozess infolge Carbonatisierung zu unterbinden ist das weitere Eindringen von CO2 abzustellen bzw. zu verlangsamen.

• Unterzüge: Randunterzüge/Deckenränder Die Außen laufenden Unterzüge/Deckenränder zeigen bis auf Farbablösungen augenscheinlich keine statisch relevanten Schäden auf. Auf Grund des Gesamteindruckes des Gebäudes ist jedoch von einem verringerten Korrosionsschutz der Bewehrung auf Grund der Carbonatisierung der Betondeckung auszugehen. Die Standsicherheit ist hier gegeben.

Innenunterzüge: Die Innenunterzüge weisen nach den Erkenntnissen der Ortstermine und Bauteiluntersuchungen augenscheinlich keine standsicherheitsrelevanten Schäden auf. Auf Grund des Gesamteindruckes des Gebäudes ist jedoch von einem verringerten Korrosionsschutz der Bewehrung auf Grund der Carbonatisierung der Betondeckung auszugehen.

Die Standsicherheit ist derzeit gegeben.

• Stützen: Innenstützen Im Zuge der Bauteilöffnungen konnte festgestellt werden, dass Chlorid bereits bis zur Bewehrung der Stützen vorgedrungen ist. Jedoch ist die Bewehrung an den Öffnungsstellen augenscheinlich noch nicht geschädigt. Der untere Sockelbereich sollte mittels Höchstdruckwasserstrahlen abgetragen werden reprofiliert werden. Die Standsicherheit ist derzeit noch gegeben jedoch besteht Handlungsbedarf.

Außenstützen An den Stützen sind Risse erkennbar die kurz- bis mittelfristig zu schließen sind. Bis zur Instandsetzung sollten hier Rissmarken gesetzt werden um etwaige Rissbewegungen erkennen zu können. Aus diesen Erkenntnissen lässt sich ggf. auf die Ursachen schließen. Die Standsicherheit ist hier gegeben.

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Instandsetzungskonzept Seite 94 von 108 Parkgarage SVLFG, 84036 Landshut, Dr-Georg-Heim-Allee 1

• Wände Die Stahlbetonwände sind im Fußbereich durch das eingedrungene Chlorid bereits geschädigt. Die Wände tragen nicht nur die vertikalen Lasten aus dem Gebäude ab, sondern sind zusätzlich mit Erddruck belastet. Im Rampenbereich erhöht sich die Wandbelastung noch zusätzlich durch die Verkehrslast der PKW-Befahrung bzw. Parkplätzen.

Auszug aus der Bestandsstatik

Um die Lasten aus dem Erddruck und außenseitiger Verkehrsbelastung abzutragen ist eine Bewehrung, hier blau dargestellt, auf „Zugseite“ erforderlich. Die Schädigung am Wandfuß sind innenseitig und somit mit nicht unmittelbar standsicherheitsrelevant. Die Standsicherheit ist hier gegeben.

• Bodenplatte Nach den vorliegenden Erkenntnissen wurde die Bodenplatte tragend ausgeführt. Bei einer anstehenden Sanierung ist dies im Rückbaukonzept/Abbruchstatik zu berücksichtigen. Die Standsicherheit ist hier gegeben.

• Fundamente Zu den Fundamenten liegen derzeit keine Erkenntnisse aus Bauteiluntersuchungen vor. Dies ist im Zuge der Instandsetzungsarbeiten zu verifizieren und dem verantwortlichen Tragwerksplaner zuzuführen.

• Betondruckfestigkeit Im Zuge dieser Untersuchungen wurde auf die Feststellung von realen Betondruckfestigkeiten verzichtet. Eine Verifizierung bezüglich der damalig geplanten und realen Festigkeiten ist im Vorfeld einer Instandsetzung durchzuführen.

[Seite 95]

Instandsetzungskonzept Seite 95 von 108 Parkgarage SVLFG, 84036 Landshut, Dr-Georg-Heim-Allee 1

6.3 Zusammenfassende statische Bewertung

Die vorgenommenen Untersuchungen haben aufgezeigt, dass in den aufgehenden Bauteilen der Tiefgarage Chloride aus gestreuten und oder eingeschleppten Tausalz der Fahrzeuge eingedrungen sind und bereits bis zur Bewehrung vorgedrungen sind.

Weiterhin ist infolge des Baualters, Durchfeuchtung und vorhandenem Betongefüge der Beton des Gebäudes in weiten Bereichen karbonatisiert.

Dies hat zur Folge das der Korrosionsschutz der Bewehrung, dies gilt für beide Schädigungsmechanismen (chlorid- und karbonatisierungsinduzierte Korrosion), nicht mehr in ausreichendem Maße vorhanden ist und die innenliegende Bewehrung dann zu rosten beginnt.

Sowohl die Mittelstützen als auch die Torstütze sind kurzfristig instand zu setzen!

Die fortgeführten Pfeiler/Stützen der Außenwände weisen bereichsweise starke Risse auf. In diese dringt Feuchtigkeit und treibt den Korrosionsprozess voran. Hier ist kurz- bis mittelfristig eine Instandsetzung zu planen da bei einer Instandsetzung zu einem späteren Zeitpunkt ggf. mit Bewehrungsverlust zu rechnen ist.

Die erdberührten Wände sind in Ihrer Tragfähigkeit hinsichtlich erd- und Wasserdruck noch ausreichend standsicher und sind hinsichtlich der nicht zu unterschätzenden schnell ablaufenden Korrosionsprozesses in diesem Bereich Instand zu setzen.

Für die Gründungsbauteile gilt, dass für diese angenommen wird, dass die Bewehrung durch den hohen Estrichaufbau bislang geschützt war. In den Rissen ist korrosionsauslösendes Chlorid jedoch bereits bis zur Stahlbetonplatte vorgedrungen. Diese Annahme ist entweder im Vorfeld durch weitere Untersuchungen noch zu eruieren oder im Zuge der Instandsetzung zu betrachten. Je nach festgestellten Schädigungsgrad kann ein Ersatz von Bewehrungsstahl erforderlich werden.

Durch den Eigentümer sollte eine Entscheidung über anstehende und zeitlich ablaufende Maßnahmen am Gebäudes herbeigeführt werden.

Die Standsicherheit des Gebäudes ist nach jetzigem Stand gegeben. Eine Instandsetzung der Stützen und Wandfüße wird auf Grund der schnell ablaufenden Korrosionsprozesse kurzfristig empfohlen.

Hinsichtlich der Außenstützen im Bereich der Wände regen wir ein Rissmonitoring mit jährlicher Überprüfung durch einen sachkundigen Tragwerksplaner oder Sachverständigen an.

[Seite 96]

Instandsetzungskonzept Seite 96 von 108 Parkgarage SVLFG, 84036 Landshut, Dr-Georg-Heim-Allee 1

Tabellarische Übersicht der Einschätzung:

StandsicherheitMaßnahmen erforderlichHandlungsbedarf
Decken
DeckenGegebenjaCarbonatisierungssschutzMittelfristig
Unterzüge
AußenunterzügeGegebenJaCarbonatisierungssschutzMittelfristig
InnenunterzügeGegebenJaCarbonatisierungssschutzMittelfristig
Stützen
Stützen – AußenNoch gegebenJaRissinstandsetzungMittelfristig
Stützen – InnenNoch gegebenJaStützenfüßekurzfristig
Wände
Außenwand – RampeNoch gegebenJaWandfüßeMittelfristig
Außenwand – erdberührtNoch gegebenJaWandfüßeMittelfristig
Außenwand – InnenseitigNoch gegebenJaWandfüßeMittelfristig
Fahrbahn
Rampenplatte - AufbauGegebenJaBelagsertüchtigungMittelfristig
RampenplatteGegebenJaBauteiluntersuchungIm Zuge der Sanierung
Bodenplatte - AufbauGegebenJaBelagsertüchtigungMittelfristig
Bodenplatte tragendGegebenJaBauteiluntersuchungIm Zuge der Sanierung
FundamenteGegebenJaBauteiluntersuchungmittelfristig

[Seite 97]

Instandsetzungskonzept Seite 97 von 108 Parkgarage SVLFG, 84036 Landshut, Dr-Georg-Heim-Allee 1

Gesamtbeurteilung der GarageStandsicherheitMaßnahmen erforderlichHandlungsbedarf
GarageNoch gegebenJaStützenfüßeIm Zuge der Sanierung
Dauerhaftigkeit
GarageNicht mehr gegebenJaGanzheitlichIm Zuge der Sanierung
Gebrauchstauglichkeit
Garageeingeschränkt gegebenJaGanzheitlichIm Zuge der Sanierung

[Seite 98]

Instandsetzungskonzept Seite 98 von 108 Parkgarage SVLFG, 84036 Landshut, Dr-Georg-Heim-Allee 1

  1. Instandsetzungskonzept – Grobkostenschätzung

7.1 Allgemeines Die nachfolgend aufgeführten Instandsetzungsvorschläge ersetzten keine Instandsetzungsplanung. Die Vorschläge sind beispielhaft und dienen den Eigentümern als Hinweis. Eine Aufklärung der Bauherrenschaft hinsichtlich Kosten und Nutzen ist unerlässlich!

7.2 Grob überschlägige Massenermittlung

Entsprechend der stichprobenhaften Untersuchungen wurde der Instandsetzungsbedarf innerhalb der beprobten Teilflächen festgestellt. Die nachfolgende Tabelle enthält die Zusammenstellung des Instandsetzungsbedarfes innerhalb der untersuchten Teilprobe und den daraus prognostizierten Instandsetzungsbedarfes der gesamten Parkgarage.

BauteilEinheitgesamtInstandsetzungsbedarf
(Gesamtprognose)
Parkgarage Belagm2430430
Parkgarage Betonplatte*m2430100
Rampenflächem2100100
Stützen - FahrgasseStk.88
Stützen - AußenwändeStk.77
Wandsockel - Innenlfm8550
Wandsockel - Rampelfm3232
Deckenunterseitem2430430
UnterzügeStk.40
Wand- und Stützenfläche innenm2250250
Wandflächen Rampem26565

*Bereich Zwischendecke und Fundamentkörper

7.3 Schutzmaßnahmen

Im Vorfeld der intensiven Instandsetzungsarbeiten sind umfangreiche Schutzmaßnahmen im und am Gebäude zu berücksichtigen. Maßnahmen wie/an: • Einfahrtstor inklusive Elektrik und Torantrieb. • Lichtschalter, Steckdosen, Lampen, ... . • Rohrleitungen. • Schutz von Passanten und baulichen Anlagen durch Absperren, Abschirmen, ...

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7.4 Instand zusetzende Bauteile

Nachfolgend werden die instand zusetzenden Bauteile aufgeführt.

7.4.1 Rampe

Maßnahmen: • Abbauen der Rinnenabdeckung, ggf. seitlich lagern und wieder einbauen. • Rückbau des vorhanden Deckaufbaues (Beschichtung, Estrich, Abdichtung). • Lokale Betoninstandsetzung (PCC) in geschädigten Bereichen. • Austausch der vorhandenen Gullys mit Wiederanschluss an das bestehende Entwässerungssystem. • Anbringen einer Abschlussverblechung. • Einbau eines Gefällestrichs im Verbund. • Aufbringen eines Oberflächenschutzsystems nach Heft 42 des Deutschen Ausschusses für Stahlbeton. Z.B. unter Punkt 2.2.1 mittels OS10.

Ausführungsmöglichkeiten Auszug aus DBV Heft 42

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Ausführungsmöglichkeiten Auszug aus DBV Heft 42

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7.4.2 Unterzüge und Stürze

Innenliegende Unterzüge: • Untergrund vorbehandeln und Karbonatisierungsbremse aufbringen.

Außenseitige Unterzüge/Deckenabschlüsse: • Untergrund vorbehandeln und Karbonatisierungsbremse aufbringen.

Unterzüge an Lichtschächten der straßenabgewandten Seite: • Lose und hohlliegende Stellen abschlagen, Schädigungsgrad der Bewehrung dem verantwortlichen Tragwerksplaner mitteilen, Untergrund vorbereiten und kunststoffmodifizierter Instandsetzungsmörtel (PCC) aufbringen. • Untergrund vorbehandeln und Karbonatisierungsbremse aufbringen.

Ggf. aufgeständerte
Verglasung anbringen um
den Feuchteeintrag zu
reduzieren.

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7.4.3 Stützen

Maßnahmen: • Erstellen von Hilfsabstützungen, komplettes Entlasten der Stützen durch Vorspannen der Hilfsabstützung. • Die Stützen sind nach dem Instandsetzungsprinzip R bzw. R-Cl der Richtlinie des Deutschen Ausschusses für Stahlbeton zu sanieren. • Entfernen des chloridbelasteten Betons mittels Höchstdruckwasserstrahlen. Entfernen des Betons bis zur unkorrodierten Bewehrungshöhe. Auf Grund der erforderlichen Abtragtiefe (ca. 8 cm) und den schlanken Stützenquerschnitten wird aus baupraktischen Gesichtspunkten ein Komplettrückbau des Stützensockels bis auf eine Höhe von ca. 100 cm ab Oberkante Fahrbahnbelag vorgesehen. Zeitgleich sollte der Bereich der Bodenplatte um die Stützen mit bearbeitet werden. Siehe hierzu auch Punkt 6.4.5 Bodenplatte. • Zu stark geschädigte Bewehrung ist zu ersetzen. Ggf. erforderliche Übergreifungslängen der Bewehrung sind zu berücksichtigen. • Schalung für Ortbetonersatz inklusive 2 cm Betondeckungserhöhung auf Grund der Minderdeckung der Bestandsbewehrung im Sockelbereich. • Betonersatz mit Lieferbeton C 35/45 – XC4, XD3, XF2, WA. Inklusive erf. Schalung und Feinspachtelung der Oberflächen. • Beschichtung der Sockelflächen (z.B. OS11) und Anschluss der Bodenbeschichtung (z.B. OS11), inkl. EP-Gefällekeil und Dreieckskehle. • Ausbilden von Scheinfugen an der Grenze zur Bestandsbodenplatte.

Ausführungsm öglichkeitenSchematische Darstellung
AusführungsmöglichkeitenSchematische Darstellung

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7.4.4 Außenwände

Innen: Die nachfolgend beschriebenen Maßnahmen sind in „Pilgerschritten“ bis maximal 2,50 m Länge durchzuführen.

Maßnahmen: • Entfernen des chloridbelasteten Betons mittels Höchstdruckwasserstrahlen auf eine Höhe von 50 cm über Oberkante Fahrbahnbelag. Abtragtiefe >= 8 cm. Zeitgleich ist der Bereich der Bodenplatte vor dem Wandfuß mit zu bearbeiten. Siehe hierzu auch Punkt 6.4.5 Bodenplatte. • Ggf. geschädigte Bewehrung ersetzen. • Schalung für Ortbetonersatz inklusive 2 cm Betondeckungserhöhung auf Grund der Minderdeckung der Bestandsbewehrung. • Betonersatz mit Lieferbeton C 35/45 – XC4, XD3, XF2, WA. Inklusive erf. Schalung und Feinspachtelung der Oberflächen. • Beschichtung der Sockelflächen (z.B. OS11) und Anschluss der Bodenbeschichtung (z.B. OS11), inkl. EP-Gefällekeil und Dreieckskehle. • Ausbilden von Scheinfugen an der Grenze zur Bestandsbodenplatte.

Ausführungsmöglichkeiten Schematische Darstellung

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Instandsetzungskonzept Seite 104 von 108 Parkgarage SVLFG, 84036 Landshut, Dr-Georg-Heim-Allee 1

• Am rückwärtigen Lichtgraben ist ggf. ein höherliegender Feuchteschutz (z.B. durchtrittsichere Verglasung) anzudenken um einen direkten Feuchteeintrag abzumindern. Hier wäre jedoch die freie Belüftungsfläche zu berechnen/berücksichtigen.

Ggf. aufgeständerte
Verglasung anbringen um
den Feuchteeintrag zu
reduzieren.

Außen: • Abschlagen des Außenputzes und aufbringen eines neuen Putzsystems inklusive Anstrich und Sockelblech.

Ggf. aufgeständerte
Verglasung anbringen um
den Feuchteeintrag zu
reduzieren.

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7.4.5 Bodenplatte

Der als tragend ausgeführte Garagenboden und die Rampenplatte stellt ein standsicherheitsrelevantes Bauteil dar und ist unter statischen Gesichtspunkten nach Rückbau des Aufbaues hinsichtlich Beschädigungen nochmals zu prüfen.

Es sind die statischen Hinweise unter Punkt 5.6 und 5.7 zu berücksichtigen.

Maßnahmen: • Abbruch des vorhandenen Estrichs • Schäden an der Bodenplatte ausbessern (Risse, Abplatzungen, ...) • Einbau eines Tiefgargenestrichs inkl. Gefälle und Gefällekeilen • Ggf. Instand setzen von Bodeneinläufen, Schächten und Rinne. • Hochzug einer Beschichtung an den aufgehenden Bauteilen. • Aufbringen neuer Stellplatzmarkierungen

Ausführungsmöglichkeiten Schematische Darstellung

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7.4.6 Fundamente Eine Beprobung der Fundamente fand nicht statt. Es wird davon ausgegangen, dass nur geringfügige Maßnahmen erforderlich werden. Dies kann aber erst nach Rückbau des Belages zweifelsfrei festgestellt werden

7.4.7 Malerarbeiten

Nach erfolgter Instandsetzung wird empfohlen, dass alle Betonflächen einen zweifachen Acrylatanstrich erhalten. Dieser wirkt als Karbonatisierungsbremse und erhöht die Dauerhaftigkeit der nicht instand gesetzten Betonbauteile. Als Karbonatisierungsbremse bezeichnet man einen Anstrich oder eine Beschichtung auf einer Betonoberfläche, die ausreichend dicht gegen eindringendes Kohlendioxid ist.

Bei einer Beschichtung und/oder malertechnischen Überarbeitung von Betonflächen kann dieser weniger Feuchtigkeit aufnehmen als vor einer Sanierung. Ein gegebenenfalls erhöhter Aufwand für die Tiefgaragenlüftung ist zu beachten.

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7.5 Grobkostenschätzung

7.5.1 Allgemeines

Der Grobkostenschätzung liegen nachfolgende Annahmen zu Grunde: • Die angegebenen Preise unterliegen derzeit extremen Schwankungen! • Bauzeit ca. 3 Monate. • Die Tiefgarage wird leer und besenrein zur Instandsetzung durch die Eigentümer übergeben. Es sind keine Kosten für etwaige Schutzmaßnahmen für Einbauten vorgesehen. • Es sind keine Kosten für Winterbaumaßnahmen vorgesehen. • Die Instandsetzung erfolgt in einem Bauabschnitt. • Planungskosten (Genehmigungen, Variantenprüfung, Brandschutz, Bauüberwachung, ...) sind nur grob abgeschätzt. • Abstützungskosten sind nur grob abgeschätzt. Eine genauere Dimensionierung und Kostenschätzung würde im Zuge einer Instandsetzungs- und Ausführungsplanung erfolgen. • Strom, Wasser, Abwasser, ebenerdiger Lagerplatz (ca. 200 m2).

7.5.2 Variante ganzheitliche Instandsetzung - empfohlen

LBTitel - GewerkGP
€
LB 1Baustelleneinrichtung13.000 €
LB 2Schutzmaßnahmen, Reinigung, Vorbereitung9.000 €
LB 3Abbruch + Entsorgung15.000 €
LB 4Gerüste, Rollgerüste, Arbeitsbühnen, Leitern500 €
LB 5Hilfsabstützungen / Abfangungen10.000 €
LB 6Instandsetzung Garagendecke2.500 €
LB 7Betoninstandsetzung Stützen10.000 €
LB 8Betoninstandsetzung Wände12.500 €
LB 9Betoninstandsetzung Garagenboden / Estrich50.000 €
LB 10Oberflächenschutzsystem, Malerarbeiten, ...50.000 €
LB 11Entwässerungseinrichtungen wie Rinnen,...)5.000 €
LB 12Sonstiges5.000 €
LB 13Besondere Eigenüberwachungsprüfung2.000 €
LB 14Fremdüberwachung2.000 €
Zwischensumme186.500 €
LB 15Unvorhergesehenes (ca.15%)28.000 €
Zwischensumme (anrechenbare Kosten – netto)214.500 €
LB 16Nebenkosten (Planungen, ...)40.000 €
Summe – netto254.500 €
Mehrwertsteuer (19%)48.355 €
Summe – brutto302.855 €
Anzahl Stellplätze18
Summe je Stellplatz - brutto16.825 €

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7.5.3 Variante Schutzmaßnahmen bis zur Gesamtsanierung Schutz der aufgehenden Bauteile und Einbau Rampenrinne

Ein dauerhaftes „Einsperren“ des Chlorides ist bei diesen Chloridgehalten nicht zulässig. Diese Variante dient lediglich dazu, die Belastung auf die Bauteile zu verringern um die Zeit bis zu Instandsetzung zu überbrücken. Der Schädigungsprozess kann hierdurch nicht gänzlich verhindert werden.

LBTitel - GewerkGP
€
LB 1Baustelleneinrichtung2.500 €
LB 2Schutzmaßnahmen, Reinigung, Vorbereitung1.000 €
LB 3Abbruch + Entsorgung1.000 €
LB 4Gerüste, Rollgerüste, Arbeitsbühnen, Leitern500 €
LB 5Hilfsabstützungen / Abfangungen- €
LB 6Instandsetzung Garagendecke- €
LB 7Betoninstandsetzung Stützen- €
LB 8Betoninstandsetzung Wände- €
LB 9Betoninstandsetzung Garagenboden / Estrich- €
LB 10Sockelabdichtung10.000 €
LB 11Entwässerungseinrichtungen an der Rampe.2.500 €
LB 12Sonstiges500 €
LB 13Besondere Eigenüberwachungsprüfung- €
LB 14Fremdüberwachung- €
Zwischensumme18.000 €
LB 15Unvorhergesehenes (ca.15%)3.000 €
Zwischensumme (anrechenbare Kosten – netto)21.000 €
LB 16Nebenkosten (Planungen, ...)4.000 €
Summe – netto25.000 €
Mehrwertsteuer (19%)4.750 €
Summe – brutto29.750 €
  1. Empfehlungen zum weiteren Vorgehen

Unter Berücksichtigung des Instandsetzungsaufwandes wird empfohlen, eine kurzfristige Instandsetzung der Tiefgarage in den nächsten 1 bis 3 Jahren durchzuführen. Folgender Ablauf für das weitere Vorgehen hat sich hierbei bewährt: • Vorstellung des Instandsetzungskonzeptes bei den Eigentümern • Auswahl einer Instandsetzungsvariante durch die Eigentümer • Aufklärung der Eigentümer hinsichtlich der Varianten zu Kosten, evtl. Abweichungen zu anerkannten Regeln der Technik, Wartung und Pflege, ... • Zustimmung der Eigentümer zum Instandsetzungskonzept / Neubau • Beauftragung eines Sachkundigen Planers • Instandsetzungsplanung und Ausschreibung der Leistungen • Vergabe der Leistungen durch den Eigentümer • Ausführung der Instandsetzungsarbeiten

  1. Anhang – Übersicht der Bauteilprüfung [1] Übersicht Bauteilprüfung
Alle Unterlagen dieser Ausschreibung