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LV 03 Rohbau (BS_KW)_20260921.pdf

Rohbauarbeiten für eine Bildungsstätte in Königs Wusterhausen

Extrahierter Dokumenttext · Stand: 28.09.2026, 17:01 (Europe/Berlin)

Herkunft: vergabemarktplatz.brandenburg.de

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Neubau der Bildungsstätte der HWK LZ Nord (134-26)

03 LV Rohbau

DECKBLATT

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Neubau der Bildungsstätte der Handwerkskammer Cottbus

Heinrich-Heine Straße 54 b in

15711 Königs Wusterhausen

Gewerk

Rohbau

Auftraggeber

Handwerkskammer Cottbus

Altmarkt 17

03046 Cottbus


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Neubau der Bildungsstätte der HWK LZ Nord (134-26)

03 LV Rohbau

DECKBLATT

Inhaltsverzeichnis

A.1 Baubeschreibung 3

A.2 Zusätzliche technische Vertragsbedingungen zur VOB, Teil C 7

A.3 Besondere Vertragsbedingungen 8

A.4 Zusätzliche technische Vertragsbedingungen 8

A.5 Ausführungsunterlagen 20

A.6 Materialökologie 20

A.7 Aufstellung beigelegter Anlagen 21

A.8 Allgemeinen Technischen Vertragsbedingungen für Bauleistungen 21

Hinweis 22

03.01 Titel Planung, Prüfung und Bemusterung 23

03.02 Titel Baustelleneinrichtung 31

03.03 Titel Gerüstbau 33

03.04 Titel Erdarbeiten und Medienleitungen 41

03.05 Titel TGA Einbauteile, Leerrohre, Hauseinführungen 57

03.06 Titel Beton- und Stahlbetonarbeiten 102

03.07 Titel Maurerarbeiten 193

03.08 Titel Bohren und Sägen 201

03.09 Titel Entsorgung 204

03.10 Titel Dokumentation 213

03.11 Titel Stundenlohnarbeiten 213

Zusammenfassung der Gliederungspunkte 217

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Neubau der Bildungsstätte der HWK LZ Nord (134-26)

03 LV Rohbau

Inhaltsverzeichnis

A.1 Baubeschreibung

Beschreibung Bauvorhaben der Handwerkskammer Cottbus:

Die demographische, als auch die wirtschaftliche Entwicklung im Kammerbezirk der Handwerkskammer Cottbus zeigt auf, dass sich in dem nördlichen Teil (Landkreis Dahme-Spreewald) der stärkste sogenannte „regionale Wachstumskern“ des gesamten Bundeslandes gebildet hat. Bis zum 4. Quartal des Jahres 2028 plant die Handwerkskammer Cottbus eine moderne, innovativ-handwerkliche Bildungsstätte zu errichten für die avisierten Gewerke: Anlagenmechaniker SHK / Elektrotechniker / Kraftfahrzeugmechatroniker / Schweißen / Büromanagement und den Hybriden aus den genannten Gewerken. Im Rahmen der Berufsorientierung werden Werkstätten für die Berufsfelder Holz, Metall und Farbe zusätzlich das Portfolio verstärken. Grundlegendes Ziel der Errichtung der Bildungsstätte Königs Wusterhausen / LZ Nord ist die Stärkung der regionalen handwerklichen Wirtschaft durch Bildung und Bindung von Fachkräften im Landkreis Dahme-Spreewald (LDS).

Getreu dem Motto „Vom Stift zum Meister“ werden im Zuge des staatlichen Bildungsauftrages von der Berufsorientierung für Schüler der 8.-10. Klassen, über die überbetriebliche Lehrunterweisung (ÜLU) für Auszubildende, bis hin zur Meister- / Betriebswirt- und Sachverständigenausbildung die gesamte Brandbreite der Karriere im Handwerk angeboten.

Das Konzept des Neubaus sieht eine “cross over“ Funktion für den LDS vor. Neben der „Funktion Bildung“ wird die Bildungsstätte Königs Wusterhausen / LZ Nord für eine Vielzahl verschiedener Nutzungsgruppen zusätzlich zur Verfügung stehen. Die Funktionen „Dienstleistung“ und „Beratung“ sehen vor, Handwerker und Inhaber von Handwerksbetrieben in allen Fragen zu beraten, Betriebsnachfolgen bzw. – übernahmen zu forcieren, Schüler und Jugendliche mit Handwerksbetrieben zu „matchen“ hinsichtlich der Besetzung von Praktikums- & Ausbildungsplätzen, Schulen bei der

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Neubau der Bildungsstätte der HWK LZ Nord (134-26)

03 LV Rohbau

A.1 Baubeschreibung Berufsorientierung zu unterstützen und das Thema Inklusion aktiv in der Handwerkerschaft zu forcieren.

Die Kapazitäten der Bildungsstätte können bis zu 156 Werkstattarbeitsplätze, 136 Fachkabinettplätze und 196 Seminarraumplätze in der maximalen Belegung betragen. Ausgebildet durch 15 Meister und unterstützt durch Dozenten. In den Verwaltungsbüros werden bis zu 20 Mitarbeiter tätig werden (in Summe: 533 Personen). Die regulären Betriebszeiten der Bildungsstätte sind von Mo – Fr von 07:00 – 21:00 Uhr und an Sonnabenden von 07:00 -18.00 Uhr.

Die Bildungsstätte ist geplant als ein zweigeschossiger Neubau mit ca. 7.120 m² IST-Nutzfläche, auf einem ca. 13.000 m² großen Grundstück.

Förderung:

Das Bauvorhaben wird mit EU-Mitteln gefördert und diesbezüglich werden Daten auf der Grundlage von Art. 72 Abs. 1 lit. e) der Verordnung (EU) 2021/1060 erhoben und an die ILB, das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Energie und Klimaschutz sowie die EU-Kommission weitergeleitet. Gleichfalls werden Daten auf Grundlage Art. 13 der DSGVO (Informationspflicht bei Erhebung der Daten) erhoben. Die Datenverarbeitung erfolgt ausschließlich zu dem Zweck des EU-Reportings und die Daten werden nach Ablauf der o. g. Aufbewahrungsfrist gelöscht werden.

Lage, Größe, Zuschnitt, vormalige Nutzung:

Gemeinde: Stadt Königs Wusterhausen, Landkreis Dahme-Spreewald, Brandenburg Gemarkung: Königs Wusterhausen Flur: 4

Flurstück: 329

Größe: ca. 13.000 m²

Das Grundstück ist als flach ohne größere Topografie zu beschreiben.

Verortung und Eigentumsverhältnisse:

Das Grundstück (Flurstücksnummer 329) ist von der Heinrich-Heine-Straße 54 etwas abgerückt und erstreckt sich entlang der Grundstückstiefe in Richtung Westen. Die Zufahrt zur Baustelle erfolgt über ein städtisches Grundstück, welches frei befahrbar ist, bis zum Baugrundstück. Lasten und Fahrzeuge sind nur auf ausgewiesenen Flächen abzustellen. Die vorhandenen Bäume unterliegen der Baumschutzsatzung der Stadt KW und müssen bei allen baulichen Maßnahmen geschützt werden. Südlich des Grundstücks befindet sich die stillgelegte Bahnstrecke Königs Wusterhausen-Mittenwalde (Töpchiner Kleinbahn). Im nördlichen Bereich grenzt sich das Grundstück zu einem Klimawald mit der dahinter liegenden Gesamtschule Otto-Lilienthal Königs Wusterhausen ab. Östlich wird das Grundstück begrenzt durch einen Jugendclub mit Sportanlage. Direkt an der Heinrich-Heine-Straße befinden sich Wohnhäuser eines größeren Wohngebietes in unterschiedlichen Typologien.

Das o. g. Grundstück der Stadt Königs Wusterhausen wurde von der Handwerkskammer

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Neubau der Bildungsstätte der HWK LZ Nord (134-26)

03 LV Rohbau

A.1 Baubeschreibung Cottbus erworben und befindet sich seit dem 01.09.2026 in deren Besitz. Bis dahin befand sich das Grundstück im Eigentum der Stadt Königs Wusterhausen und war mit einem aus den 1950zigern gebauten Garagenkomplex für das umliegende Wohngebiet bebaut. Der Rückbau und die Entsorgung des Garagenkomplexes wurden seitens der Stadt Königs Wusterhausen ausgeschrieben, beauftragt und bis zum 31.07.2026 vollzogen.

Dingliche Rechte und Baulasten

Auf dem Grundstück der Handwerkskammer Cottbus befindet sich eine nord-süd-verlaufende, unterirdische Fernwärmeleitung (ca. 1m tief) der Wärmeversorgungsgesellschaft Königs Wusterhausen (WKW). Die Leitung darf nicht schwer überbaut werden, ein Schutzstreifen von >3m wird eingehalten (laut Aussage WKW ist ein Schutzstreifen von mind. 1m erforderlich). Eine Überfahrung ist möglich, zu Wartungszwecken muss die Zugänglichkeit gegeben werden.

Denkmalschutz

Es werden keine denkmalschutzrechtlichen Belange berührt. In der Umgebung befinden sich keine denkmalgeschützten Bauten, deren Erscheinungsbild durch den Neubau beeinträchtigt werden könnte. Archäologische Funde sind ebenfalls nicht zu erwarten.

Baugelände

Der bauliche Zustand der Garagenanlagen auf dem Grundstück war als niedrig einzuordnen. Die Zufahrtsstraßen zu und um die Garagen waren nicht befestigt. Baum- und Strauchbewuchs hatte sich bereits zwischen den Garagen und auf den Randbereichen des Grundstücks festgesetzt. Die Randbereiche des Grundstücks waren von dichtem Bewuchs mit unterschiedlichen Baum- und Straucharten umschlossen.

Verkehrserschließung

Die Autobahn A13 und A10 befinden sich westlich und nördlich der Stadt Königs Wusterhausen, mit direkten Anschlussstellen. Gemeinsam mit dem Bahnhof Königs Wusterhausen und deren Regional-, als auch der S-Bahn nach Berlin und der Regionalbahn Richtung der Großstadt Cottbus wird eine schnelle Verkehrsanbindung gewährleistet. Der öffentlichen Personennahverkehr wird durch regelmäßig verkehrende Buslinien zu und aus der Stadt Königs Wusterhausen gesichert.

Öffentliche Erschließung

Die Erschließung des Baufeldes erfolgt über die nordöstlich angrenzende Heinrich-Heine-Straße, ferner über die Goethestraße und Cottbuser Straße. Von der Heinrich-Heine-Straße 54 aus wird das Grundstück auch jetzt schon über eine Zufahrt erschlossen.

Geplante bauliche Anlagen / Städtebauliches Konzept

Die Umgebung des Baufeldes ist geprägt von einer heterogenen Gebäude- und Bebauungsstruktur. Unterschiedliche Bautypologien in 1- bis 4-geschossiger Bauweise sind vorzufinden: Einzelgebäude, Reihenbauten, in Gruppen gefasste Punkthochhäuser.

Eingebettet in diese lockere Grünraumstruktur finden sich häufig Mehrfamilienhäuser. Infrastrukturbereiche der täglichen Nutzung (Supermarkt, Kinder- und Jugendeinrichtungen, Sportanlagen) befinden sich dazwischen.

Der Neubau wird auf dem zur Verfügung stehenden Grundstück im südwestlichen

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Neubau der Bildungsstätte der HWK LZ Nord (134-26)

03 LV Rohbau

A.1 Baubeschreibung Bereich verortet. Zugehörige Nebengebäude wie z.B. Trafo, Gasflaschenlager, Gerätehaus werden nördlich und westlich anschließend angeordnet. Das Gebäude wird als zweigeschossiger, "H"-ähnlicher Baukörper ausgebildet. Eine zentrale ost-westlich verlaufende Verbindungsachse (Magistrale) wird kombiniert mit vier separaten "Häusern". Die zwei innenhofähnlichen Einschnitte im Gebäude sind Richtung Norden und Süden offen orientiert. Der nördliche Hof soll zur Anlieferung genutzt werden, der südliche als Sitzbereiche für die Cafeteria.

Die Topografie des Geländes ist als "flach" zu beschreiben, die GOK liegt zwischen 35,86 - 36,41 m DHHN. Das Gebäude wird auf der Höhe OKFF 36,50 m DHHN platziert (Berücksichtigung Hochwasser-/Regenschutz). Das LZ Nord weist zwei Vollgeschosse mit einer Gesamthöhe von rund 11m auf (OK Attika 47,50 m DHHN), die zurückversetzte Technikzentrale befindet sich bei 51 m DHHN.

Verkehrsanlagen

Die bereits vorhandene Zufahrt über die Heinrich-Heine-Straße 54 wird für den gesamten zukünftigen Zu- und Abfahrtsverkehr genutzt. Dazu bedarf diese noch eines verkehrstechnischen Ausbaus (bisher Straße nicht ertüchtigt, Ausbau nicht Teil des Auftrages).

Für die Dauer der Erd- und Rohbauarbeiten ist die als Baustraße ertüchtigte Zufahrt von der Heinrich-Heine-Straße 54 nutzbar. Für die Dauer des Ausbaus dieser Zufahrt erfolgt die Zufahrt von der Schütte-Lanz-Straße über eine temporäre Baustraße über fremdes Grundstückseigentum. Schutzmaßnahmen sind auch hier zwingend zu beachten.

Das Gebäude erhält eine befestigte Umfahrung für die Feuerwehr. Im östlichen Grundstücksbereich werden die PKW-Stellplätze angeordnet. Weitere Stellplätze befinden sich westlich des Gebäudes.

Innere Erschließung

Die Eingangshalle (Magistrale) zwischen dem Erdgeschoss und 1. Obergeschoss vermittelt einen einladenden Eindruck. Über eine Galerie entsteht eine Blickbeziehung zwischen den beiden Ebenen. Neben der Erschließungstreppe wird eine Sitztreppe angeordnet. Somit kann die Magistrale hervorragend für kleinere Veranstaltungen genutzt werden. Die Magistrale hat über einen barrierefreien Aufzug (auch für Lasten) Verbindung zum oberen und westlichen Gebäudeteil.

Notwendige Treppenräume in jedem einzelnen der "Häuser" verknüpfen die zwei Ebenen, sichern nicht nur die Flucht- und Rettungswege, sondern gleichzeitig die statische Aussteifung des Gebäudes.

Gebäudegliederung

Die Magistrale bildet die zentrale Achse des Gebäudes. In den "Häusern" befindet sich die Werkstätten, Fachkabinette, Seminarräume und Büros. Dadurch ergibt sich eine räumliche Trennung zwischen geräuschintensiven und geräuschsensiblen Nutzungen. Die vier Häuser sind als massive Baukörper mit einer Klinkerfassade ausformuliert (auch zur Magistrale hin), die Magistrale offen mit einer verglasten Pfosten-Riegel-Fassade.

Die Werkstätten sind auf zwei Geschosse verteilt und übereinanderliegend angeordnet. Lasten-, raumhöhen- und anlieferintensive Werkstätten befinden sich im EG, andere Werkstätten im 1.OG. Die Geschosshöhen sind im EG= 5,50 m und im 1.OG= 4,50 m. Belichtungsfenster in den Fluren ermöglichen auch Einblick in die Fachkabinette und Werkstätten. Sitznischen in den Fluren mit erforderlichen Schließfächern fördern zudem die Kommunikation.

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Neubau der Bildungsstätte der HWK LZ Nord (134-26)

03 LV Rohbau

A.1 Baubeschreibung

Im Erdgeschoss befinden sich darüber hinaus der Gebäudetechnikbereich, Umkleiden, Lagerflächen Anlieferungslager, Werkstätten, sowie ein Konferenz- und Seminarbereich sowie die Kantine. Im 1.OG sind die Bürobereiche zu einer Verwaltungsfläche zusammengefasst. Auf dem Dach befindet sich ein zentraler Technikbereich für die gebäudetechnische Versorgung. Der Zugang zur Dachfläche erfolgt über ein Treppenhaus über die Dachfläche und den Aufzug. Eine Unterkellerung des Gebäudes ist nicht geplant.

Funktionalität

Der zentrale Besprechungs-/Konferenzraum im Erdgeschoss ist durch mobile Trennwände flexibel teilbar und kann mit dem vorgelagerten Eingangsbereich gemeinsam genutzt werden. Im Konferenzraum ist eine Nische vorgesehen, um erforderliches zusätzliches Mobiliar unterzubringen.

Die Anlieferung für die Werkstätten erfolgt über den nördlichen Hof und das dort angeordnete Zentrallager. Die weitere Verteilung wird über die Magistrale bzw. den Aufzug organisiert. In jeder Werkstatt ist jeweils ein Meisterbüro zur Unterrichtsbegleitung zugeordnet.

Die Raumgröße der Seminarräume und Fachkabinette ermöglicht unterschiedliche Anordnungen der Möblierung und verschiedene Nutzungen. Je nach Aufstellung der Bestuhlung können diverse Lernkonzepte umgesetzt werden.

A.2 Zusätzliche technische Vertragsbedingungen zur VOB, Teil B und C

Die folgenden Regelungen sind bei der Ausführung aller Titel und Positionen des Leistungsverzeichnisses zwingend zu beachten. Die vertraglichen Leistungen müssen allen einschlägigen, gesetzlich vorgeschriebenen technischen Vorschriften und anerkannten Regeln der Technik entsprechen, darunter insbesondere:

· DIN-, EN-, ISO-Normen, Eurocodes sowie VDI/VDE-Richtlinien. · Hersteller- und Zulieferervorgaben für die ordnungsgemäße Bearbeitung, Verarbeitung und Anwendung der verwendeten Materialien und Systeme. · Es gelten jeweils die Normen, Richtlinien und Fachregeln in der zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses gültigen Fassung einschließlich aller Änderungen, Berichtigungen und Beiblätter. · Die Bestimmungen zum Arbeitsschutz, zur Unfallverhütung (z. B. DGUV), TÜV-Vorgaben sowie alle relevanten öffentlich-rechtlichen Regelungen. · Im Weiteren wird explizit auf die Ausführungen in der Leistungsbeschreibung hingewiesen.

Soweit in der Leistungsbeschreibung oder den Plänen auf spezifische technische Spezifikationen Bezug genommen wird (z. B. nationale Normen, mit denen europäische Normen umgesetzt werden, europäische technische Zulassungen, gemeinsame technische Spezifikationen, internationale Normen), gilt Folgendes: Auch ohne den ausdrücklichen Zusatz „oder gleichwertig“ werden immer gleichwertige technische Spezifikationen in Bezug genommen. Der Nachweis der Gleichwertigkeit ist vom Auftragnehmer zu führen.

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Neubau der Bildungsstätte der HWK LZ Nord (134-26)

03 LV Rohbau

A.2 Zusätzliche technische Vertragsbedingungen zur VOB, Teil C

Ich/Wir erkläre(n), dass

· ich/wir den Wortlaut der vom Auftraggeber verfassten Langfassung des Leistungsverzeichnisses als alleinverbindlich anerkenne(n).

· mir/uns zugegangene Änderungen der Vergabeunterlagen Gegenstand meines/unseres Angebotes sind.

· ein nach der Leistungsbeschreibung ggf. zu benennender Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordinator gemäß Baustellenverordnung und dessen Stellvertreter über die nach den "Regeln zum Arbeitsschutz auf Baustellen; geeigneter Koordinator (Konkretisierung zu § 3 BaustellV) (RAB 30)" geforderte Qualifikation verfügen, um die nach Baustellenverordnung übertragenen Aufgaben fachgerecht zu erfüllen.

· das vom Auftraggeber vorgeschlagene Produkt Inhalt meines/unseres Angebotes ist, wenn Teilleistungsbeschreibungen des Auftraggebers den Zusatz "oder gleichwertig" enthalten und von mir/uns keine Produktangaben (Hersteller- und Typbezeichnung) eingetragen wurden.

A.3 Besondere Vertragsbedingungen

Die besonderen Vertragsbedingungen sind im Bauvertrag festgelegt und bilden einen Bestandteil dieser Ausschreibung.

A.4 Zusätzliche Technische Vertragsbedingungen Zusätzliche technische Vertragsbedingungen unter Berücksichtigung projektspezifischer Anforderungen

1 Allgemeine Hinweise

Für alle Leistungen gelten die Herstellervorgaben sowie die anerkannten Regeln der Technik (darunter insbesondere einschlägige Normen, Richtlinien, Merkblätter und Verbandsempfehlungen) in der zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses gültigen Fassung. Bei Widersprüchen zwischen verschiedenen Vorgaben, Normen oder Richtlinien ist stets die strengere bzw. qualitativ hochwertigere Anforderung maßgebend.

Sämtliche Komponenten eines Bauteils oder Systems sind grundsätzlich systemgebunden aus der Produktlinie eines einzigen Herstellers oder einem nachweislich gleichwertigen Produkt- und Systemangebot zu beziehen. Die technische Gleichwertigkeit ist vom AN vor Einbau schriftlich nachzuweisen und vom AG freizugeben. Zur Gewährleistung der gestalterischen Durchgängigkeit und technischen Systemkonformität müssen alle Bauteile gleicher Art, Funktion oder Lage in ihren Oberflächen, Farbtönen, Geometrien, Strukturen und Beschlägen exakt aufeinander abgestimmt sein.

Die Gestaltung ergibt sich vollumfänglich aus den Ausführungsbeschreibungen sowie den zugehörigen Planunterlagen und ist nach diesen verbindlich umzusetzen.

2 Baustelleneinrichtung

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Neubau der Bildungsstätte der HWK LZ Nord (134-26)

03 LV Rohbau

A.4 Zusätzliche technische Vertragsbedingungen

2.1 Flächen der Baustelleneinrichtung Abweichend zu VOB/B § 4 Absatz 4 stellt der AG dem AN nur soweit ausdrücklich benannt und zugesagt Baustelleneinrichtungsfläche zur Verfügung. Vorhandene und verbleibende Bauteile und Anlagen, wie etwa Nachbarbebauungen, sind betriebsfähig zu erhalten. Der AG stellt dem AN die im Baustelleneinrichtungsplan ausgewiesenen Flächen für die vertragliche Dauer zur Verfügung. Sollte aus zwingenden bauablaufbedingten Gründen eine Versetzung oder Einschränkung dieser Flächen erforderlich werden, erfolgt die Anpassung und Vergütung nach den Bestimmungen der VOB/B.

Der Baustelleneinrichtungsplan ist Bestandteil dieser Ausschreibung und als Anlage beigefügt.

2.1.1 Lager- und Arbeitsflächen, Aufenthaltscontainer

Der Baustelleneinrichtungsplan legt die Flächen für Container und Ausrüstung des Auftragnehmers (AN) verbindlich fest. Zusätzliche befestigte Flächen (z. B. für Krane) bedürfen der vorherigen Freigabe durch die AG-Bauleitung (Planer). Nach Abschluss der Arbeiten sind alle Flächen in ihren ursprünglichen Zustand zurückzuversetzen, sofern das Leistungsverzeichnis keine andere Ausführung vorsieht. Verunreinigungen hat der AN unverzüglich zu beseitigen. Kommt der AN dieser Pflicht nicht nach, ist der AG berechtigt, die Beseitigung auf Kosten des AN durch Dritte vornehmen zu lassen (§ 4 Abs. 7 VOB/B).

Die abschließende Zuweisung der Stellflächen erfolgt nach Anmeldung des Platzbedarfs durch die örtliche Bauleitung des AN in Abstimmung mit dem AG und der Bauüberwachung des AG. Dies gilt auch für die Nutzung von Lagerflächen. Der AG behält sich vor, diese Flächen auch durch andere Gewerke bis zur Erstellung der Außenanlagen zu nutzen.

Die Baustelle darf nur für Waren-, Baustoff- und Bauteiltransporte mit Lieferfahrzeugen befahren werden. Das Befahren der Baustelle darf nur über die hierfür gekennzeichneten Zufahrten erfolgen; die anderen Straßen sind vom Baustellenverkehr weitestgehend freizuhalten. Das Ab-, Auf- und Umladen von Waren, Baustoffen und Bauteilen muss an den hierfür vorgesehenen Positionen auf der Baustelle erfolgen. Verkehrs- und Rettungswege auf der Baustelle sind freizuhalten. Die im Baustelleneinrichtungsplan als Feuerwehrzufahrten markierten Flächen zu den Bestandsgebäuden müssen auch während der Bauphase freigehalten werden. Das unmittelbare Baufeld besitzt während der Bauphase keine Flächen für Stellplätze; LKW sind sofort zu entladen und zeitnah aus dem Baufeld abzufahren.

2.2 Zusätzlicher Flächenbedarf für die Baustelleneinrichtung

Nicht erforderlich.

2.3 Wiederherstellung Baustelleneinrichtungsfläche

Nach Beräumung der Baustelleneinrichtungsfläche hat der AN den ursprünglichen Zustand wiederherzustellen. Sämtliche Leitungen, Materialien, Transporthilfen, Abfälle sowie Fundamente des AN sind restlos zu entfernen.

2.4 Anschlüsse für die Baustelleneinrichtung

Der AG stellt dem AN bereits am Baugrundstück vorhandene Anschlüsse kostenfrei zur Verfügung. Die Abrechnung der Energie-, Versorgungs- und Entsorgungskosten ist im Bauvertrag geregelt.

2.5 Erscheinungsbild

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03 LV Rohbau

A.4 Zusätzliche technische Vertragsbedingungen

Der AG legt großen Wert auf ein sauberes und geordnetes Erscheinungsbild der Baustelle und der Baustelleneinrichtung. Alle großflächigen oder -formatigen Bestandteile der Baustelleneinrichtung des AN sind in sauberem, ordentlichem, neuwertigem Zustand an der Baustelle aufzubauen. Dies betrifft insbesondere Container, Gerüste und Bauzäune.

Fahrzeuge des AN dürfen nur zu Anlieferungszwecken kurzzeitig im Baufeld stehen. Das Parken im Baufeld oder dem Schulgelände ist ausdrücklich verboten.

2.6 Feuerwehrzufahrten / Fluchtwege

Die Feuerwehrzufahrts- und erforderlichenfalls Umfahrmöglichkeit ist vom AN über die gesamte Dauer der Bauzeit zu gewährleisten. Ebenfalls freizuhalten sind alle Flucht- und Rettungswege im und aus dem Gebäude.

2.7 Sicherungs- und Schutzmaßnahmen

Der AN hat die Pflicht, im Rahmen seiner vertraglichen Leistung die übrigen auf der Baustelle tätigen Bauausführenden vor allen aus seinen Tätigkeiten resultierenden Gefahren zu schützen. Die erforderlichen Absturzsicherungen, Abschrankungen, Abdeckungen und Markierungen sind entsprechend den Anforderungen der Baustellenverordnung (BaustellV) und der einschlägigen DGUV-Vorschriften als Nebenleistung im Sinne der VOB/C im jeweiligen Einheitspreis einzukalkulieren. Dies umfasst den vollständigen Aufbau, die Vorhaltung, den Unterhalt, die mindestens arbeitstägliche Kontrolle auf Funktionstauglichkeit, die Instandsetzung sowie den Rückbau nach vollständiger Beseitigung der Gefahr. Eine Demontage auf Veranlassung des AG setzt voraus, dass dieser schriftlich bestätigt, dass die Gefahr nicht mehr besteht. Diese Verpflichtung besteht unbeschadet der Koordinationspflicht des Auftraggebers nach § 4 Abs. 4 VOB/B. Der Schutz der eigenen Leistung bis zur Abnahme richtet sich nach den Bestimmungen der VOB/B.

Soweit Absturzsicherungen oder andere Schutzvorrichtungen im Zuge des Bauablaufs für montagebedingte Zwischenschritte demontiert werden müssen, sind diese von dem jeweils ausführenden Gewerk unmittelbar nach Beendigung der jeweiligen Teilmaßnahme unverzüglich und fachgerecht wieder in einen den Anforderungen der BaustellV und dem Stand der Technik entsprechenden Zustand zu versetzen.

3 Planungsunterlagen, Vorleistungen und Pflichten des AN

Der AN erhält zur Ausführung seiner Leistungen Pläne gemäß Anlagenverzeichnis als Download im PDF-Format. Papierausgaben werden nicht zur Verfügung gestellt.

Mögliche produktionstechnische Änderungen sind vom Auftragnehmer zu planen und mit dem Auftraggeber abzustimmen.

Der AN fertigt vor Ausführung seiner Arbeiten folgende Unterlagen an:

· Baustelleneinrichtungsplan

· Terminplan (mit Fortschreibungen) für die eigenen Ausführungen (Ausführungs- und Werkplanung, Detailplan)

Verantwortung und Dimensionierung Der AN ist für die fachgerechte Dimensionierung seiner Leistungen allein verantwortlich. Angaben zu Bemessungen oder Querschnitten in den Ausschreibungsunterlagen sind vom AN eigenverantwortlich zu überprüfen und auf die gewählte Ausführungstechnologie anzupassen. Der Nachweis über die Einhaltung aller Anforderungen ist durch den AN zu

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03 LV Rohbau

A.4 Zusätzliche technische Vertragsbedingungen führen. Er hat zudem örtliche Aufmaße als verbindliche Grundlage für Planung, Bestellung und Montage zu erstellen.

Datenaustausch und Dokumentation Sämtliche Planungsunterlagen sind im PDF-Format durch Upload in den Internet-Projektraum zu übergeben. Nach Abschluss der Arbeiten sind die vollständigen Revisionsunterlagen (Pläne, Zeichnungen, Skizzen) ebenfalls digital im PDF-Format einzureichen.

Zulassungen und Freigabevorbehalt Vor Ausführungsbeginn sind dem AG sämtliche bauaufsichtlichen Zulassungen, Prüfzeugnisse sowie Produktdatenblätter zur Prüfung vorzulegen. Der Einbau darf erst nach ausdrücklicher Freigabe durch den AG erfolgen.

Prüf- und Korrekturfristen Der AG behält sich vor, Planungen innerhalb von 10 Werktagen nach Zugang zu prüfen. Der AN ist verpflichtet, Prüfanmerkungen innerhalb von 5 Werktagen einzuarbeiten. Die Planung ist so rechtzeitig vorzulegen, dass Korrekturschleifen vor der Materialdisposition und dem Ausführungsbeginn abgeschlossen sind.

Bedenkenanmeldung und Haftung Ist der AN der Auffassung, dass Prüfanmerkungen des AG oder der beauftragten Planung vom vertraglichen Leistungssoll abweichen oder fachlich bedenklich sind, hat er dies unverzüglich, spätestens innerhalb von 5 Werktagen nach Erhalt in Textform (§ 126b BGB) anzuzeigen. Bei sicherheitsrelevanten Sachverhalten ist die Anzeige unverzüglich zu erstatten. Erhebt der AN innerhalb dieser Frist keine Einwände, gilt dies als Bestätigung, dass er gegen die Prüfanmerkungen keine fachlichen Bedenken hat.

Eine Freigabe durch den AG entbindet den AN nicht von seiner eigenen Prüfungs- und Hinweispflicht. Hat der AN Bedenken nicht angemeldet, obwohl er sie bei sorgfältiger Prüfung hätte erkennen müssen, haftet er für die daraus resultierenden Mängel auch nach erfolgter Freigabe. Im Übrigen richtet sich die Haftung für Mängel nach § 13 Abs. 3 VOB/B.

4 Prüfungen, Abnahmen, Gebühren

4.1 Zustimmungen im Einzelfall (ZiE) Der AN darf ausschließlich Materialien, Bauprodukte und Systeme verwenden, die über eine gültige allgemeine bauaufsichtliche Zulassung (abZ), ein allgemeines bauaufsichtliches Prüfzeugnis (abP), eine Europäische Technische Bewertung (ETA) oder eine CE-Kennzeichnung mit Leistungserklärung (DoP) nach Bauproduktenverordnung (EU) Nr. 305/2011 verfügen.

Weicht der AN aus eigenem Entschluss von zugelassenen Produkten ab oder sieht seine Ausführungsplanung Abweichungen vor, trägt er die Verantwortung und die Kosten für den Nachweis der baurechtlichen Zulässigkeit. Soweit die Erforderlichkeit einer ZiE oder vBbg auf der Ausführungsplanung oder einer Produktvorgabe des AG beruht, werden die entstehenden Kosten gesondert vergütet.

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03 LV Rohbau

A.4 Zusätzliche technische Vertragsbedingungen

Werden für die vertragliche Ausführung eine Zustimmung im Einzelfall (ZiE) oder eine vorhabenbezogene Bauartgenehmigung (vBbg) erforderlich, bereitet der AN die erforderlichen Unterlagen eigenverantwortlich vor. Der Antrag wird vom AG als Bauherr gestellt; der AN handelt insoweit als Bevollmächtigter des AG auf der Grundlage einer gesondert zu erteilenden Vollmacht. Der AN hat die voraussichtlichen Kosten (Gutachter, Sachverständige, Bauteilversuche, Prüfingenieure, Behördengebühren) vor Antragstellung schriftlich zu beziffern und die Zustimmung des AG einzuholen.

Der AN steuert den Antragsprozess mit der Sorgfalt eines ordentlichen Unternehmers und hat ihn als integralen Bestandteil seiner Werk- und Montageplanung im Rahmen der Ausführungsvorbereitung zu erbringen. Verzögerungen, die auf behördlichen Bearbeitungszeiten beruhen und vom AN nicht zu vertreten sind, gelten als Behinderung im Sinne des § 6 VOB/B, sofern der AN sie unverzüglich schriftlich anzeigt.

Der AG ist über den aktuellen Stand sowie über etwaige Verzögerungen des Genehmigungsverfahrens unverzüglich in Textform (§ 126b BGB) in Kenntnis zu setzen.

5 Dokumentation

In Vorbereitung der Übergabe des Bauvorhabens an den Nutzer ist die vollständige Schlussdokumentation (in geordneter Form mit Inhaltsverzeichnis) der Bauleitung zur Verfügung zu stellen, in 2-facher Papierausfertigung und 1-fach digital auf einem gängigen Datenträger (USB-Stick) oder per Upload in den Projektraum bzw. per E-Mail, im PDF-Format.

Dazu zählen u. a. (soweit zutreffend):

· Fachunternehmererklärung

· Bautagesberichte

· Prüfbescheinigungen, Zertifikate, Zulassungen, Übereinstimmungserklärungen

· bauphysikalische bzw. technische Nachweise

· Einbau- und Wartungsanleitung

· Wartungsvertrag

· Reinigungs- und Pflegeanleitungen

· Lieferscheine als Beleg der geforderten Materialgüte

· Zusammenstellung der verlegten Beläge bzw. verwendeten Farben, gegliedert nach Verwendungsort, Hersteller und Produktbezeichnung mit Farb-Nr. für spätere Nachbestellungen

· Prüfprotokolle / Bescheinigungen u. a. Prüfstatiker

· Protokolle von Sachverständigenabnahmen und Sachkundigenabnahmen

· Revisionsunterlagen (technische Gewerke)

· Pläne zur Dokumentation des endgültigen Zustandes

Bereits vor Ausführungsbeginn sind alle Genehmigungen, Zulassungen, Prüfzeugnisse, Übereinstimmungserklärungen und Aufzeichnungen über die Prüfung von Bauprodukten der einzubauenden Bauprodukte der AG-Bauleitung (Planer) vorzulegen, d. h. in einer geordneten Dokumentation digital auf einem gängigen Datenträger (USB-Stick) oder per Upload in den Projektraum bzw. per E-Mail, im PDF-Format zu übergeben.

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A.4 Zusätzliche technische Vertragsbedingungen

6 Sauberhaltung, Reinigung

Ordnung, Sauberkeit und Schutz Der AN ist für die ständige Ordnung und Sauberkeit in seinem Arbeitsbereich verantwortlich. Er hat seine Leistungen so zu erbringen, dass Verschmutzungen über das unvermeidbare Maß hinaus vermieden und Vorleistungen anderer Gewerke weder beschädigt noch zerstört werden.

Reinigung und Entsorgung Sämtliche durch den AN verursachten Abfälle, Schutt und Verpackungsmaterialien sind sortenrein zu sammeln, arbeitstäglich abzufahren und fachgerecht zu entsorgen (ausgenommen schadstoffhaltige Materialien gemäß Abschnitt 7.4). Der Arbeitsbereich ist am Ende jedes Arbeitstages in besenreinem Zustand zu hinterlassen. Die Kosten hierfür sind in die Einheitspreise einzukalkulieren.

Materiallagerung und Logistik Bau- und Hilfsmaterialien dürfen nur auf den zugewiesenen Flächen gelagert werden. Sie sind in sauberen Gebinden sicher zu stapeln und nach Einsatzende unverzüglich zu entfernen. Das Baufeld ist von ungenutzten Materialien und Schmutz freizuhalten. Verschmutzungen auf Zufahrten und Verkehrswegen sind vom AN unverzüglich, mindestens jedoch werktäglich, zu beseitigen.

Rückbau und Umweltschutz Bauhilfsmaßnahmen für die Baustelleneinrichtung sind nach Aufforderung durch den AG, spätestens bei Beginn der Außenanlagenarbeiten, vollständig zurückzubauen. Es ist streng untersagt, Abfälle, Schutt oder Reststoffe in die Kanalisation einzuleiten oder im Erdreich zu vergraben.

7 Bauausführung / Leistungsumfang

7.1 Schnittstellen Der AN hat seine Leistungen, Baustoffe und Bauelemente eigenverantwortlich auf deren Eignung als Vorleistung für nachfolgende Gewerke zu prüfen. Er stellt sicher, dass alle für die Folgegewerke erforderlichen Zulassungs- und Einbaubedingungen rechtzeitig geschaffen werden.

Erkennt der AN, dass seine Leistungen für die geplante Anarbeitung nachfolgender Gewerke ungeeignet sind, hat er dies dem AG unverzüglich anzuzeigen. Unterlässt er diese Prüfung oder Anzeige, trägt der AN – gemäß VOB/B und BGB – sämtliche Kosten für die Herstellung zulassungskonformer Bedingungen sowie alle daraus resultierenden Kosten für notwendige Nachbesserungen an eigenen oder fremden Leistungen.

7.2 Bauseitige Vorleistungen und Schnittstellenkoordination Soweit im Leistungsverzeichnis oder in den Planunterlagen Vorleistungen anderer Gewerke genannt sind, definieren diese die bauseitige Schnittstelle zur Leistung des AN.

Der AN ist verpflichtet, diese Schnittstellen und bauseitigen Vorleistungen rechtzeitig vor Beginn seiner eigenen Arbeiten eigenverantwortlich auf deren Maßhaltigkeit, Ebenheit, Beschaffenheit und Eignung zu prüfen. Festgestellte Mängel, Abweichungen von den Toleranzen nach DIN 18202 oder Bedenken gegen die vorgesehene Art der Ausführung hat der AN dem AG unverzüglich schriftlich gemäß § 4 Abs. 3 VOB/B anzuzeigen, noch bevor er mit seinen eigenen Arbeiten auf der Vorleistung aufbaut.

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03 LV Rohbau

A.4 Zusätzliche technische Vertragsbedingungen

Der AN hat sich bezüglich der zeitlichen und technischen Übergabe der Schnittstellen aktiv mit den Vor- und Nachgewerken abzustimmen und zu koordinieren, um einen reibungslosen Bauablauf zu gewährleisten.

7.3 Aufmaß und Maßabweichungen Anforderungen an die Aufmaßerstellung und Prüfbarkeit Alle Aufmaße sind vom AN so zu erstellen und aufzubereiten, dass sie für unbeteiligte Dritte (z. B. den AG, die Bauleitung oder Rechnungsprüfer) jederzeit ohne Zusatzaufwand einwandfrei nachvollziehbar und prüfbar sind. Jedes Aufmaßblatt bzw. jeder digitale Aufmaßnachweis muss zwingend folgende Mindestangaben enthalten:

· Projektidentifikation: Gewerk, Vergabeeinheit und Leistungsbeschreibung im Kurztext.

· Eindeutige Verortung: Genaue Angabe von Gebäude, Geschoss, Achse, Raum, Anlage sowie – falls im Projekt verwendet – die Betriebsmittelkennzeichnung (BMK-Nr.) oder das Anlagenkennzeichnungssystem (AKZ-Nr.).

· Mengen- und Massenberechnung: Eingebaute Stückzahlen sowie detaillierte mathematische Massenberechnungen (bei kg, m, m², m³ unter expliziter Angabe der Einzelstrecken, Abmessungen und zugehörigen Bauteile).

· Leistungsbezug: Eindeutige Zuordnung zur jeweiligen Position des Hauptleistungsverzeichnisses (LV-Position) oder zur freigegebenen Nachtragsposition (spätestens zum Zeitpunkt der Rechnungslegung).

· Verpflichtendes Austauschformat für die Abrechnung: Sämtliche Aufmaße und Mengenermittlungen sind vom AN zwingend in digitaler Form nach dem Regelwerk der REB 23.003 zu erstellen. Der Datenaustausch hat parallel zur Einreichung der Rechnung im aktuellen Format GAEB X31 (oder im begründeten Ausnahmefall nach vorheriger Abstimmung als DA11-Datei) zu erfolgen. Aufmaße, die diesen formalen Kriterien nicht entsprechen, gelten als nicht prüfbar im Sinne des § 14 VOB/B und weisen die Rechnung als nicht fällig zurück.

Formale Anforderungen und Nummerierung Sämtliche Aufmaßblätter sind über die gesamte Bauzeit fortlaufend und überschneidungsfrei zu nummerieren. Den Rechnungen (auch Abschlagsrechnungen) sind kumulierte Aufmaßzusammenstellungen beizufügen, die Positionsnummer, Kurztext, Einzelmassen je Blatt und die Gesamtmassen ausweisen. Rechnungen und Aufmaße sind kumulativ aufzustellen.

Prüfung und Einreichung Alle Unterlagen (Listen, Skizzen, Zeichnungen) sind vom AN mit Firmenstempel, Datum, Unterschrift und Namen in Druckschrift zu versehen. Die Übergabe erfolgt im Original zur Rechnungsprüfung durch den AG oder dessen AG-Bauleitung (Planer).

7.4 Demontagen / Erneuerung Demontage und Rückbau Leistungen zur Demontage oder Erneuerung beinhalten den fachgerechten, geordneten und schonenden Rückbau der betroffenen Bauteile unter maximaler Schonung der angrenzenden Bausubstanz. Rückgebaute Materialien verbleiben im Eigentum des AG. Der AG legt vor Beginn der Arbeiten fest, welche Bauteile zur Weiterverwendung

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A.4 Zusätzliche technische Vertragsbedingungen bereitzustellen sind.

Die Kosten für den vollständigen Ausbau und den Abtransport aus dem Gebäude/Gelände sind – sofern in der jeweiligen Position nicht explizit anders ausgewiesen – vollumfänglicher Bestandteil des angebotenen Einheitspreises.

Die fach- und umweltgerechte Entsorgung nicht wiederverwendbarer Materialien ist ebenfalls Bestandteil des Einheitspreises, soweit der AG dem AN vor Angebotsabgabe Art, Zusammensetzung und Menge der zu entsorgenden Materialien durch Bestandsunterlagen oder eine Voruntersuchung nachvollziehbar mitgeteilt hat.

Schadstoffhaltige Materialien (insbesondere Asbest, künstliche Mineralfasern (KMF), PCB und PAK) sind von dieser Regelung ausgenommen. Ihre Entsorgung wird auf Grundlage einer gesonderten Schadstoffuntersuchung als Besondere Leistung nach ATV DIN 18459 separat beauftragt und vergütet.

Weichen die tatsächlich vorgefundenen Materialmengen oder -arten erheblich von den mitgeteilten Grundlagen ab, wird die Mehrleistung nach § 2 Abs. 5 oder Abs. 6 VOB/B gesondert vergütet.

Abfallmanagement und Trennung Abfälle sind gemäß den Abfallschlüsselnummern (AVV) des Leistungsverzeichnisses strikt sortenrein zu trennen und zu erfassen. Die Entsorgung erfolgt unter strikter Einhaltung des Kreislaufwirtschaftsgesetzes (KrWG) sowie der SAbfEV. Der AN hat die lückenlose Dokumentation gemäß Nachweisverordnung (NachwV) mit korrektem Baustellenbezug sicherzustellen; diese Nachweise sind zwingende Voraussetzung für die Abrechnung.

Baustellenhygiene und Emissionen Anfallender Schutt und Abfall sind arbeitstäglich zu entfernen oder in geeigneten, abgedeckten Containern zwischenzulagern. Eine Staubentwicklung außerhalb des Gebäudes ist durch geeignete Schutzmaßnahmen (z. B. Abdeckungen) zwingend zu verhindern.

Vergütung Der Rückbau hat fachgerecht, geordnet und so schonend zu erfolgen, dass angrenzende oder verbleibende Bauteile nicht beschädigt werden. Eventuell auftretende Schäden an der Restsubstanz sind vom AN auf eigene Kosten fachgerecht zu sanieren.

In den Einheitspreis einzukalkulieren sind sämtliche Kosten für den Ausbau, die innerbetriebliche Logistik (Horizontal- und Vertikaltransport auf der Baustelle), die Bereitstellung geeigneter Schuttmulden, den Abtransport sowie die gesetzlich vorgeschriebene, ordnungsgemäße Entsorgung aller anfallenden Materialien inklusive sämtlicher Deponie- und Entsorgungsgebühren, ausgenommen schadstoffhaltige Materialien, für deren Entsorgung die vorstehenden Regelungen dieses Abschnitts gelten.

8 Bautagesbericht Der AN hat tägliche Bautagesberichte zu führen und diese dem AG wöchentlich gesammelt und gegengezeichnet zu übergeben (z. B. gemäß VHB-Formblatt 411). Die Berichte müssen alle für die Ausführung, Abrechnung und Terminkontrolle relevanten Angaben enthalten.

Besondere Vorkommnisse, Behinderungen oder Abweichungen vom Bauablauf sind dem AG zusätzlich unverzüglich am Tag des Eintretens schriftlich anzuzeigen.

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A.4 Zusätzliche technische Vertragsbedingungen

9 Stundenlohnarbeiten

9.1 Regelungen zu Stundenlohnarbeiten (Rapportleistungen) Anordnung und Freigabe Stundenlohnarbeiten dürfen ausschließlich auf vorherige, ausdrückliche schriftliche Anweisung des AG ausgeführt werden. Hierzu hat der AN vorab eine verbindliche Kostenschätzung unter Angabe des voraussichtlichen Personal-, Material- und Geräteaufwands zur schriftlichen Freigabe vorzulegen. Ohne diese vorherige Freigabe besteht kein Vergütungsanspruch.

Form und Inhalt der Nachweise Spätestens am Folgetag der Ausführung sind der Bauleitung des AG vollständige Stundenlohnzettel (Rapportzettel) in zweifacher Ausfertigung zur Prüfung und Gegenzeichnung vorzulegen. Diese müssen zwingend folgende Mindestangaben enthalten:

· Personal: Name, Berufsqualifikation (z. B. Meister, Facharbeiter, Helfer) sowie die exakte tägliche Arbeitszeit (inkl. Datumsangabe) der eingesetzten Personen.

· Leistung und Ort: Detaillierte, nachvollziehbare Beschreibung der ausgeführten Tätigkeiten unter genauer Angabe des Ausführungsortes (Gebäude, Geschoss, Raum oder Achse).

· Material und Geräte: Eine lückenlose Aufstellung aller verwendeten, vertraglich gesondert zu vergütenden Materialien sowie der eingesetzten Großgeräte unter Angabe der jeweiligen Einsatzstunden.

Dokumentation und Ausschlussfrist Sämtliche Stundenlohnleistungen sind vom AN zusätzlich am Tag der Ausführung im Bautagesbericht zu vermerken. Die bloße Abzeichnung des Bautagesberichts durch den AG oder dessen Bauleitung ersetzt ausdrücklich nicht die Prüfung und Freigabe der separaten Stundenlohnzettel und gilt keinesfalls als Anerkennung der Stunden, Massen oder der Vergütungspflicht.

Stundenlohnzettel, die nicht fristgerecht (spätestens am Folgetag) oder unvollständig eingereicht werden, gelten als nicht erbracht, es sei denn, der AN weist nach, dass die Fristversäumnis nicht von ihm zu vertreten ist. Eine Vergütung dieser Stunden und Aufwände ist gemäß § 15 VOB/B im Übrigen ausdrücklich ausgeschlossen. Nicht vom AG oder dessen bevollmächtigtem Bauleiter gegengezeichnete Stundenlohnzettel werden bei der Rechnungslegung nicht anerkannt.

Verbleib der Unterlagen Das Original des gegengezeichneten Belegs verbleibt beim AG; der AN erhält eine Kopie/Durchschrift für seine Unterlagen.

9.2 Später verdeckte oder untergegangene Leistungen

Bei allen Leistungen, die im Zuge des weiteren Baufortschritts verdeckt werden oder nach Abschluss der Arbeiten nicht mehr ohne Weiteres visuell oder messtechnisch prüfbar sind (z. B. Erd-, Tiefbau- und Abbrucharbeiten, Abdichtungen, Bewehrungen, Leitungen in Wänden/Decken), ist der AN zu einer lückenlosen und nachvollziehbaren Dokumentation verpflichtet. Diese hat zwingend durch aussagekräftige, datierte Fotodokumentationen (inkl. Zuordnung zum Ort) und detaillierte Aufmaßskizzen zu erfolgen.

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A.4 Zusätzliche technische Vertragsbedingungen

Der AN hat den AG oder dessen Bauleitung mindestens 3 Werktage vor Beginn des Verdeckens oder Schließens solcher Bauteile schriftlich zu informieren. Auf Verlangen des AG ist unverzüglich eine gemeinsame technische Feststellung vor Ort durchzuführen und in einem gemeinsamen Protokoll (gemäß § 4 Abs. 10 VOB/B) zu dokumentieren.

Unterlässt der AN diese rechtzeitige Anzeige oder das Schließen erfolgt ohne die geforderte gemeinsame Feststellung, geht das vollständige Risiko der Mängelfreiheit und Massenrichtigkeit zu Lasten des AN. Der AG ist in diesem Fall berechtigt, das Freilegen der verdeckten Bauteile auf Kosten des AN zu verlangen, sofern der AN die vertragskonforme Ausführung nicht anderweitig zweifelsfrei nachweisen kann.

10 Baufristenplan

Der AN hat einen detaillierten, gewerkespezifischen Baufristenplan als Balkenplan (Gantt-Chart) über seine vertraglichen Leistungen zu erstellen. Dieser Plan muss die logischen Verknüpfungen der Arbeitsabläufe (Vorgangsketten und kritischer Pfad) abbilden, sodass die Einhaltung der Vertragsfristen lückenlos nachgewiesen und überwacht werden kann. Die Vorgaben des AG, insbesondere zur baufachlichen, logistischen oder terminlichen Koordinierung mit Fremdgewerken und den übrigen Leistungsbereichen, sind zwingend zu berücksichtigen und einzuarbeiten.

Bei Änderungen der Vertragsfristen oder bei erheblichen Abweichungen vom tatsächlichen Baufortschritt (Soll-Ist-Abweichung) ist der Terminplan durch den AN unverzüglich auf eigene Kosten zu überarbeiten und anzupassen.

Abgabefristen und Datenformate Der fertige Baufristenplan sowie jede spätere Überarbeitung sind dem AG spätestens 15 Werktage nach Auftragserteilung bzw. unverzüglich nach einer Anpassung wie folgt zu übergeben:

· Als digitale Datei im PDF-Format (skaliert auf ein gut lesbares Großformat, z. B. DIN A3 oder DIN A1).

· Als offener, editierbarer Datensatz in einem gängigen, standardisierten Austauschformat der professionellen Projektmanagement-Software (z. B. als XML-basierte Projektdatei oder in einem uneingeschränkt kompatiblen Standardformat).

· Auf ausdrückliches Verlangen des AG zusätzlich in 1-facher Papierausfertigung.

Die Freigabe des Baufristenplans durch den AG befreit den AN nicht von seiner Pflicht zur eigenverantwortlichen Einhaltung der vertraglichen Zwischen- und Endtermine.

11 Lärm- und Staubschutz

Es ist der Lärm-, Staub- und Vibrationseintrag zu begrenzen und hierzu mit dem AG rechtzeitig vorab abzustimmen. Die Ausführung ist erschütterungsarm gemäß DIN 4150, lärmarm gemäß Bundes- und Landes-Immissionsschutzgesetzen und AVV Baulärm und staubarm gemäß TRGS 559 durchzuführen. Besonders immissionsintensive Arbeiten sind dem AG mindestens 3 Werktage vorab anzukündigen und schriftlich zu begründen.

Hinweis: Die maximal möglichen Ausführungszeiten im Gebäude (nach Vorlage des AG) müssen beachtet werden.

12 Fachbauleiter

Der Auftragnehmer (AN) hat spätestens 10 Kalendertage nach Auftragserteilung und vor Leistungsbeginn einen verantwortlichen Fachbauleiter unter Angabe seiner fachlichen Qualifikation zu benennen. Dieser muss während der gesamten Bauzeit erreichbar, auf

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03 LV Rohbau

A.4 Zusätzliche technische Vertragsbedingungen Anforderung zur Verfügung des Auftraggebers bzw. der Bauüberwachung des AG stehen und deutschsprachig sein.

13 Einweisung und Koordination

Vor Beginn der Arbeiten vor Ort wird vom AG eine Unterweisung des verantwortlichen Personals des AN (Gewerk-Kick-Off) durchgeführt. Der AN ist verpflichtet, das seinerseits für das Bauvorhaben vorgesehene Personal sowie eigene Nachunternehmer entsprechend einzuweisen. Weitere Koordinationsgespräche und Baubegehungen finden nach Erfordernis und auf Anordnung des AG statt.

14 Baustellenbesprechungen

Regelmäßige Besprechungen und Baustellenbegehungen finden jeweils 1× wöchentlich, in Abstimmung mit dem AG, ohne besondere Einladung statt. Der Auftragnehmer ist verpflichtet, an diesen vom Auftraggeber festgesetzten Besprechungen durch einen geeigneten, bevollmächtigten Vertreter teilzunehmen, der zu rechtsverbindlichen Vereinbarungen bevollmächtigt ist.

15 Auftraggeberaufgaben nach Baustellenverordnung

Für die Baustelle gilt die Verordnung über Sicherheit und Gesundheitsschutz auf Baustellen (Baustellenverordnung). Die Anweisungen des vom Auftraggeber beauftragten Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordinators (SiGeKo) sind zu befolgen und unverzüglich umzusetzen; der SiGe-Plan ist einzuhalten. Der Auftragnehmer hat dem SiGeKo vor Beginn seiner Leistungen eine Gefährdungsbeurteilung für seinen Leistungsbereich vorzulegen.

15.1 Zusammenfassende Angaben für die Erarbeitung des Sicherheits- und Gesundheitsschutzplanes (SiGe-Plan)

Die für die Aufstellung des Sicherheits- und Gesundheitsschutzplanes nach der Baustellenverordnung (BaustellV) erforderlichen Gefährdungsbeurteilungen (§ 6 ArbSchG) und Ablaufpläne (ohne Anfangs- und Endtermin) für die Arbeiten aller beteiligten Unternehmen sind vor Beginn der jeweiligen Teilleistung dem Koordinator vorzulegen. Die Aufnahme von Arbeiten, die nicht in diesen Unterlagen erfasst sind, wird grundsätzlich nicht zugelassen. Verzögerungen, die sich aus nicht termingerechter Übergabe der Gefährdungsbeurteilungen und Ablaufpläne ergeben, können nicht geltend gemacht werden.

Die Maßnahme unterliegt der Baustellenverordnung (BaustellV) vom 10. Juni 1998, BGBl. I 1998, S. 1283. Der Auftraggeber bestellt für die Baustelle einen Sicherheits- und Gesundheitskoordinator (SiGe-Koordinator) im Sinne der Baustellenverordnung (BaustellV). Der AN verpflichtet sich zur Zusammenarbeit mit dem SiGe-Koordinator des AG. Werden vom SiGe-Koordinator darüber hinaus Unterlagen angefordert, sind diese zur Verfügung zu stellen. Die Kosten hierfür werden nicht gesondert vergütet.

15.2 Bestandsaufnahme zum Bauvorhaben

Die Bestandsdaten wurden vorab ermittelt und daraufhin die Planung abgestimmt. Die zu erbringenden notwendigen sicherheits- und gesundheitsschutzrelevanten Leistungen wurden vom SiGe-Koordinator analysiert und in den Ausschreibungsunterlagen berücksichtigt.

15.3 Erfassen aller Tätigkeiten entsprechend dem Bauablauf

Der SiGe-Koordinator stellt den SiGe-Plan auf und passt ihn bei erheblichen Änderungen an die Bauausführung an. Für die Anpassung des SiGe-Planes hat der AN dem AG zusammen mit dem Bauzeitenplan ggf. auch einen Baustelleneinrichtungsplan mit Erläuterungen des Bauablaufes zu übergeben. Der AG leitet die Unterlagen an den

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A.4 Zusätzliche technische Vertragsbedingungen SiGe-Koordinator weiter.

Die Vorankündigung wird an das zuständige Gewerbeaufsichtsamt durch den vom AG beauftragten Koordinator fristgerecht versendet. Eine ggf. erforderliche Anpassung der Vorankündigung wird durch den Koordinator veranlasst.

Nach Auftragsvergabe hat der AN unverzüglich den SiGe-Fragebogen auszufüllen, die Ersthelfer zu benennen, die Gefährdungsbeurteilung sowie eventuelle Demontage- und Montageanweisungen zu erstellen und an den SiGe-Koordinator zu übergeben. Diese Leistungen werden nicht gesondert vergütet. Verzögerungen oder Forderungen anderer Art, die sich aus der Zusammenarbeit mit dem SiGe-Koordinator ergeben, können nicht geltend gemacht werden. Eine gesonderte Vergütung für die Zusammenarbeit des AN mit dem SiGe-Koordinator zur Umsetzung der Baustellenverordnung erfolgt nicht.

15.4 Maßnahmen für besonders gefährliche Arbeiten

Beim Umgang mit gefährlichen Substanzen sind die entsprechenden Betriebsanweisungen zu beachten. Der Umgang mit solchen Substanzen darf nur mit geschulten oder entsprechend eingewiesenem Personal durchgeführt werden.

15.5 Gegenseitige Gefährdungen

Gegenseitige Gefährdungen können in allen gemeinsam genutzten Einrichtungen stattfinden, insbesondere bei den Zuwegungen, Lagerflächen und Baustelleneinrichtungsflächen. Erhöhte Aufmerksamkeit ist besonders beim Maschinenan- und -abtransport sowie beim Einsatz von Baumaschinen geboten. Rückwärtsfahrten sind nur mit Einweiser erlaubt. Bei Tätigkeiten mit Emissionen sind entsprechende PSA anzulegen und ausreichende Sicherheitsabstände einzuhalten.

15.6 Festlegungen baustellenspezifischer Maßnahmen

Der AN erhält vom SiGe-Koordinator die Baustellenverordnung mit Alarm- und Notrufplan sowie den SiGe-Plan. Jede Kolonne muss über eine Kopie des Alarm- und Notrufplans verfügen sowie über ein Funktelefon. Die Ersthelfer sind dem SiGe-Koordinator vor Baubeginn zu benennen. Wechsel der Ersthelfer sind dem SiGe-Koordinator rechtzeitig vom AN anzuzeigen.

15.7 Gemeinsam genutzte Einrichtungen

Werden Einrichtungen (z. B. Lager- und BE-Flächen, Verkehrswege, Gerüste, Sozialräume) gemeinsam genutzt, sind diese gemäß den geltenden Vorschriften herzustellen und auszulegen. Dem AN obliegt die regelmäßige Wartung, Unterhaltung und Sicherstellung der Betriebsbereitschaft, auch bei Beauftragung Dritter. Die Kapazitäten und die Ausführung der Einrichtungen sind eigenverantwortlich auf die örtlichen Gegebenheiten und die Anforderungen aller Nutzer abzustimmen.

15.8 Anzuwendende Arbeitsschutzbestimmungen

Der AN trägt die alleinige und uneingeschränkte Verantwortung für den Sicherheits- und Gesundheitsschutz seiner Mitarbeiter sowie für die von seinen Tätigkeiten ausgehenden Gefahren auf der Baustelle. Er ist verpflichtet, alle einschlägigen gesetzlichen und berufsgenossenschaftlichen Arbeitsschutz- und Unfallverhütungsvorschriften in der jeweils gültigen Fassung strikt einzuhalten.

Es werden insbesondere folgende Bestimmungen als vertragliche Mindeststandards zugrunde gelegt:

· Das Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG) sowie die Arbeitsstättenverordnung (ArbStättV).

Die Baustellenverordnung (BaustellV) in der jeweils gültigen Fassung.

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A.4 Zusätzliche technische Vertragsbedingungen

· Die Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV) für den Einsatz von Arbeitsmitteln, Gerüsten und Werkzeugen.

· Das geltende Regelwerk der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV), insbesondere die DGUV Vorschrift 38 (Bauarbeiten).

Die Pflichten des AN bestehen unabhängig von der Tätigkeit eines vom AG eingesetzten Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordinators (SiGeKo). Den diesbezüglichen Anordnungen des SiGeKo sowie den Vorgaben des Sicherheits- und Gesundheitsschutzplanes (SiGe-Plan) hat der AN unverzüglich und auf eigene Kosten Folge zu leisten.

A.5 Ausführungsunterlagen

A.5.1 Vom AG zur Verfügung gestellte Ausführungsunterlagen

Alle Ausführungsunterlagen sind aus dem Anlagenverzeichnis (dieser Ausschreibung beigelegt) ersichtlich.

A.5.2 Vom AN zu erstellende/zu beschaffende Ausführungs- und Dokumentationsunterlagen

Werk- und Montageplanung (WMP) Der AN hat alle Unterlagen zu erbringen, die gemäß den Dokumentationsrichtlinien des AG für die Ausführung und spätere Revision erforderlich sind. Der AN erstellt unmittelbar nach der Beauftragung und rechtzeitig vor Fertigungs- bzw. Montagebeginn die vollständige Werk- und Montageplanung (WMP) für seinen Leistungsumfang als vertragliche Eigenleistung. Der detaillierte Baufristenplan (gemäß Ziffer 10) sowie ein projektbezogener Baustelleneinrichtungsplan inklusive dessen kontinuierlicher Fortschreibung sind zwingende Bestandteile der Werkplanung des AN und mit dieser abzustimmen.

Bautagesberichte Der AN ist verpflichtet, für jeden Tag, an dem auf der Baustelle Leistungen für dieses Projekt erbracht werden (auch durch Nachunternehmer), einen vollständigen Bautagesbericht zu führen. Diese Berichte sind der AG-Bauleitung täglich, spätestens jedoch bis 09:00 Uhr des Folgetages, in digitaler Form oder zweifacher Papier-Ausfertigung zu übergeben. Die Bautagesberichte müssen zwingend alle für die Ausführung, Behinderung, Witterung, Personaleinsatzstärken und Abrechnung des Auftrages maßgeblichen Angaben und Vorkommnisse enthalten.

Die Entgegennahme der Pläne und Berichte durch die AG-Bauleitung (Planer) befreit den AN nicht von seiner alleinigen Fach- und Planungshaftung für die von ihm erstellten Unterlagen.

A.6 Materialökologie und Schadstoffkontrolle

Die strikte Einhaltung aller städtischen, behördlichen und gesetzlichen Vorgaben zur Materialökologie, zum Umweltschutz und zur Wohngesundheit (z. B. Vorgaben nach REACH-Verordnung, DGNB-/BNB-Kriterien oder kommunalen Leitfäden) ist zwingend einzuhalten. Der AN ist verpflichtet, dem AG oder dessen AG-Bauleitung (Planer) vor dem Einbau sämtlicher Materialien, Bauchemikalien, Hilfs-, Klebe- und Reinigungsmittel die entsprechenden Sicherheitsdatenblätter, Herstellererklärungen oder Umweltproduktdeklarationen (EPDs) unaufgefordert zur Freigabe vorzulegen.

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A.6 Materialökologie

Der AG, die AG-Bauleitung sowie der SiGeKo sind jederzeit berechtigt, unangekündigte Kontrollen, Materialproben und Laborprüfungen auf der Baustelle durchzuführen. Bestätigt eine solche Prüfung einen Verstoß gegen die ökologischen Vorgaben, trägt der AN sämtliche Kosten der Prüfung und des Laborverfahrens.

Bei Verstößen ist der AN verpflichtet, vertragswidrig verbaute Stoffe, Materialien oder Rückstände unverzüglich auf eigene Kosten vollständig zu entfernen, fachgerecht zu entsorgen und durch konforme Produkte zu ersetzen. Alle daraus resultierenden Verzögerungen im Bauablauf sowie Folgeschäden gehen vollumfänglich zu Lasten des AN.

A.7 Aufstellung beigelegter Anlagen

Dem Leistungsverzeichnis werden Anlagen zur Angebotserstellung beigelegt (s. beigelegte Auflistung Anlagen zum LV).

A.8 Allgemeinen Technischen Vertragsbedingungen für Bauleistungen (VOB/C)

Geltung der Normen und Stichtagsregelung Die Allgemeinen Technischen Vertragsbedingungen für Bauleistungen (VOB/C) sowie alle in den Vergabeunterlagen genannten DIN-Normen, Eurocodes und technischen Regelwerke gelten grundsätzlich in der zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses gültigen Fassung. Änderungen an Normen, die bis zum Tag des Vertragsschlusses verbindlich verabschiedet und veröffentlicht werden, werden automatisch Vertragsbestandteil und sind in die angebotenen Einheitspreise einzukalkulieren.

Aktualität und Ausführungsstandard Die vertraglichen Leistungen sind zwingend nach den zum Zeitpunkt der tatsächlichen Ausführung geltenden anerkannten Regeln der Technik zu erbringen. Der AN ist verpflichtet, die Aktualität der Normen eigenverantwortlich zu überwachen. Zeichnen sich während der Ausführungsphase Änderungen technischer Vorschriften oder Normen ab, hat der AN den AG hierüber unverzüglich schriftlich zu informieren, noch bevor die Leistung ausgeführt wird.

Abnahme und Vergütung Die erbrachte Leistung muss zum Zeitpunkt der rechtsgeschäftlichen Abnahme vollumfänglich den zu diesem Stichtag geltenden gesetzlichen und technischen Vorschriften entsprechen. Soweit Normänderungen, die nach Vertragsschluss eintreten, nachweislich zu einer qualitativen oder quantitativen Änderung des vereinbarten Leistungsumfangs führen, erfolgt eine Anpassung der Vergütung ausschließlich nach den strengen formalen Regelungen des § 2 Abs. 5 oder § 6 VOB/B. Solche Mehrkosten sind vom AN vor der Ausführung dem Grunde und der Höhe nach als Nachtrag anzukündigen. Führt der AN die Leistung ohne vorherige schriftliche Nachtragsvereinbarung aus, ist eine nachträgliche Vergütung ausgeschlossen.

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Hinweis Technische Bestimmungen Kanalbau und Erdarbeiten

Für die Ausführung und Abrechnung gelten, sofern im Folgenden keine abweichenden Regelungen getroffen werden, die aktuellen Fassungen der VOB Teil C, insbesondere: die DIN 18300 (Erdarbeiten), DIN 18306 (Entwässerungskanalarbeiten) sowie die DIN EN 1610.

  1. Baustellenabwicklung & Vermessung

· Prüfpflicht: Sämtliche Höhenlagen der Kanäle und Geländekoten sind vor Baubeginn gemäß DIN 18710 zu dokumentieren und zu prüfen. Unstimmigkeiten sind der AG-Bauleitung (Planer) unverzüglich zu melden. · Sicherung von Festpunkten: Der AN ist für die sichere Erhaltung der übergebenen Fixpunkte (Achsen, Grenzsteine etc.) verantwortlich. Eine Entfernung darf nur nach rechtzeitiger Unterrichtung und Freigabe durch die BL erfolgen. · Wasserhaltung: Die Ableitung von Oberflächenwasser sowie die bauzeitliche Wasserhaltung liegen in der alleinigen Verantwortung des AN. Diese Leistungen sind gemäß DIN 18300 als Nebenleistung in die jeweiligen Positionen einzukalkulieren.

  1. Erdarbeiten & Leitungsschutz

· Ausführung: Sämtliche Erdarbeiten sind unter Beachtung der DIN 18300 und der DIN 4124 (Böschungen, Verbau) mit größter Sorgfalt auszuführen. · Leitungsauskunft: Vor Beginn der Arbeiten hat der AN aktuelle Spartenpläne (Plan-/Leitungsauskunft) für sämtliche Medien einzuholen. Ein Arbeitsbeginn ohne Einweisung durch die zuständigen Stellen ist nicht gestattet. Die Pläne müssen permanent auf der Baustelle vorliegen.

Hinweis:

· mehrschichtiger Bauablauf, Ausführungen nach Bauablaufplan (Terminplan) · Baugrubenaushub für das Gebäude inklusive direktem Abtransport/Entsorgung durch das Gewerk Erdbau. · Ausführung durch das Gewerk Rohbau: Planum nach Fertigstellung der Einbauten der Medien Kanalarbeiten, Bodenplatte und ff. · Alle in diesem Leistungsverzeichnis beschriebenen Leistungen der Titel 01–11 bilden ein technisch und organisatorisch untrennbares Gesamtpaket und werden als Einzellos vergeben. Die Begründung der Gesamtvergabe ist im Vergabevermerk dokumentiert.

03.01 Titel Planung, Prüfung und Bemusterung

A l l e Einzelbeträge Netto in EUR 21.09.2026 - Seite 22

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03 LV Rohbau 03.01 Titel Planung, Prüfung und Bemusterung

Nr. Leistungsbeschreibung Menge/ Einh. Preis (EP) Gesamt (GP)

Übertrag: ................................

03.01.1 Werk- und Montageplanung

Komplettleistung für das Erstellen, Abstimmen und Vorlegen der ausführungsreifen Werk-, Schalungs- und Montageplanung für alle Rohbau-, Beton-, Stahlbeton- und Mauerwerksarbeiten (inkl. KS-Elementierung) auf Basis der freigegebenen Ausführungs- und Tragwerksplanung des AG. Bewehrungs-/Armierungspläne und statische Nachweise werden bauseitig durch den Tragwerksplaner geliefert und sind nicht Bestandteil dieser Position. Umfang: Alle baustellengerechten Schalungszeichnungen, Konstruktionsdetails, Fugenpläne, Einbauteile und Maßangaben. Standsicherheitsnachweise für Bau- und Zwischenzustände sind vom AN mit einem bauvorlageberechtigten Tragwerksplaner zu erstellen und dem Prüfingenieur des AG vorzulegen; die Kosten sind im Pauschalpreis enthalten. Die Beachtung von Brand-, Schall- und Wärmeschutz erfolgt auf Basis der vom AG beigestellten Fachplanungskonzepte; der AN setzt diese konstruktiv um. Die KS-Elementierung erfolgt auf Basis des vom AG freigegebenen Herstellers oder gleichwertiger Fabrikate; Herstellerwechsel nach Planungsbeginn sind nachtragspflichtig nach § 2 Abs. 5 VOB/B. Formate: Schal-/Werkpläne M 1:50 bis 1:20, Details mind. M 1:5. Übergabe digital (PDF + DWG/DXF) sowie 2-fach in Papierform. Prüfung und Änderungen: Rechtzeitige Vorlage zur Freigabe unter Berücksichtigung einer 14-Kalendertage-Prüffrist. Das Einarbeiten von Korrekturen und Prüfeinträgen ist einkalkuliert. Planungsänderungen infolge geänderter oder fehlerhafter AG-Vorleistungen werden nach § 2 Abs. 5 oder Abs. 6 VOB/B gesondert vergütet. Abrechnung: Als Pauschalfestpreis, fällig in zwei Raten: 50 % nach Vorlage aller Planunterlagen zur Prüfung, 50 % nach schriftlicher Freigabe durch die AG-Bauleitung. Abschlagsrechnungen bleiben nach § 16 Abs. 1 VOB/B unberührt.

1psch GP ............................

03.01.2 Baustelleneinrichtungs-, Logistik- und Projektablaufplanung

Komplettleistung für das Erstellen, Abstimmen und Fortschreiben der temporären Werk-, Logistik- und Terminplanung auf Basis der Architektenplanung, beschränkt auf die eigenen Leistungen des AN (Rohbau). Umfasst die vereinbarten Auf-, Um- und Rückbauphasen der Baustelleneinrichtung (BE) gemäß beauftragtem Leistungsumfang. Strikte Abgrenzung zur permanenten Rohbauplanung. BE-Werkplanung und Statik: Maßstäblicher BE-Plan (Krane, Wege, Lagerflächen) inklusive prüffähiger Standsicherheitsnachweise für Container, Kranfundamente und

  • Fortsetzung auf nächster Seite - Übertrag: ................................

A l l e Einzelbeträge Netto in EUR 21.09.2026 - Seite 23

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03 LV Rohbau 03.01 Titel Planung, Prüfung und Bemusterung

Nr. Leistungsbeschreibung Menge/ Einh. Preis (EP) Gesamt (GP)

Übertrag: ................................ Rüstungen nach DIN EN 12811-1 / 12812, basierend auf den als Anlage erstellten Lastannahmen und Krantypen des AN. Die Standsicherheitsnachweise sind vom AN mit einem bauvorlageberechtigten Tragwerksplaner zu erstellen und dem Prüfingenieur des AG vorzulegen; die Kosten sind im Pauschalpreis enthalten. Vorlage zur Freigabe spätestens 2 Wochen nach Baubeginn. Logistik- und Rückbaukonzept: Regelung der material- und personenbezogenen Ströme des AN im Rahmen seiner zugewiesenen BE-Flächen sowie Konzept für den sicheren Rückbau und die getrennte Entsorgung der BE-Reststoffe des AN.Bauzeitenplan: Digitaler Steuerungsplan für die eigenen Leistungen des AN mittels einer gängigen Projektmanagement-Software als Gantt-Chart in Wochenschritten mit logischen Verknüpfungen, Meilensteinen, Kritischem Weg (CPM) und Pufferzeiten. Abgabe nach Freigabe 3-fach gedruckt im Ordner sowie digital (PDF und im MSPDI-XML-Format oder nativem, editierbarem Format der verwendeten Software). Änderungen: Planungsänderungen, die auf Anordnungen des AG oder nicht vom AN zu vertretenden Umständen beruhen, werden nach dem vertraglich vereinbarten Stundensatz oder gemäß § 2 Abs. 6 VOB/B gesondert vergütet. Abrechnung: Als Pauschalfestpreis, fällig in drei Raten: 1/3 nach Freigabe des BE-Plans, 1/3 nach Freigabe des Bauzeitenplans, 1/3 nach Übergabe der BE-Rückbaudokumentation und finalen Planunterlagen. Abschlagsrechnungen bleiben nach § 16 Abs. 1 VOB/B unberührt.

1psch GP ............................

03.01.3 objektbezogene statische Berechnungen

Komplettleistung für das Aufstellen, Einreichen und Abstimmen aller vollständigen, objektbezogenen und prüffähigen statischen Berechnungen sowie Tragwerksnachweise für alle Bau-, Montage-, Hilfs- und Rückbauzustände auf Grundlage der bauseitigen Tragwerksplanung. BE & Temporärkonstruktionen: Statik für Fassadenrüstungen, Lastenaufzüge, Treppentürme, Kranstellplätze/-fundamente, temporäre Zwischenzustände, und Lastweiterleitungen. Ausnahme: Spundwandabstützungen, Planung und Statik in separater Leistungsbeschreibung (Titel 04 Erdbau und Medienleitungen) erfasst. Rohbau & Sonderbauteile: Prüffähige Statik für Ortbeton-, Fertigteil- und Mauerwerkskonstruktionen (tragend/nichttragend) inklusive Rüstzustände. Bemessung aller Verankerungen, Abfangungen, gleitenden Deckenanschlüsse und Spezialbauteile (z. B. Verbundträger, Spannbetonhohldielen). Statik Ortbeton, Fertigteile und Mauerwerk kommt bauseits von der Tragwerksplanung.

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Neubau der Bildungsstätte der HWK LZ Nord (134-26)

03 LV Rohbau 03.01 Titel Planung, Prüfung und Bemusterung

Nr. Leistungsbeschreibung Menge/ Einh. Preis (EP) Gesamt (GP)

Übertrag: ................................ Grundlagen & Normen: Striktes Einhalten der Eurocodes (insb. DIN EN 1991-1-4 für Wind und DIN EN 1991-1-6 für Einwirkungen während der Ausführung) nebst Nationalen Anhängen. Übergabe & Fristen: Einreichung mit Systemskizzen 2-fach in Papierform sowie digital als durchsuchbares PDF. Die Prüffreigabe durch den Prüfstatiker muss zwingend vor Ausführungsbeginn vorliegen. Bauzeitliche Verzögerungen durch mangelhafte Unterlagen gehen zu Lasten des AN. Abrechnung: Als Festpreis-Pauschalsumme. Die Abrechnung erfolgt erst nach vollständiger, mängelfreier Freigabe durch den Prüfstatiker/die AG-Bauleitung (Planer) und dokumentierter Übergabe.

1psch GP ............................

03.01.4 Bereitstellung und Vorhaltung von Handmustern (Klein- und Profilmuster)

Leistungsinhalt:Organisieren, Kennzeichnen, Vorhalten,
Verwalten und anschließendes Entsorgen von repräsentative
Handmustern kleinerer Bauelemente und Profile zur
verbindlichen Qualitäts-, Farb-, Oberflächen- und
Detailabstimmung vor der jeweiligen Beschaffung

Detailabstimmung vor der jeweiligen Beschaffung.

Konkreter Mengenumfang & Spezifikation:

Menge
Materialgruppen).
Ausführung/Größe: Repräsentative Stücke (z. B. Schienen,
Profile, Randwinkel in Längen von mind. 30 cm;
Befestigungsmittel, Dichtbänder und Abdichtungen als
Originalmuster).
Erforderliche Unterlagen je Muster: Vollständige technische
Datenblätter, Montageanleitungen sowie gültige
Verwendbarkeitsnachweise (abZ, abP, ETA) samt zugehörige
Prüfberichte. Zudem ist eine schriftliche Herstellerbestätigung
über eine gesicherte Nachkauf- und Ersatzteilverfügbarkeit von
mindestens 10 Jahren ab Abnahme vorzulegen.
Fristen und Einbauverbot: Erstbemusterung der
Musterpalette spätestens 4 Wochen nach Beauftragung;
Einzelmuster jeweils mindestens 4 Wochen vor dem geplanten
Einbau. Verzögerungen durch verspätete Vorlage gehen

zulasten des AN. Der Einbau von Materialien ohne vorherige

schriftliche Freigabe durch den Auftraggeber (AG) erfolgt auf
Risiko des AN und verpflichtet zum kostenfreien Rückbau und
Austausch. Ausgenommen hiervon sind nachgewiesene, vom
AG schuldhaft verzögerte Freigaben bei zwingenden
terminlichen Erfordernissen zur Schadensabwehr (Vergütung
dann nach § 2 Abs. 5 VOB/B).
Qualitätssicherung: Ausgeführte Leistungen müssen den
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03 LV Rohbau 03.01 Titel Planung, Prüfung und Bemusterung

Nr. Leistungsbeschreibung Menge/ Einh. Preis (EP) Gesamt (GP)

Übertrag: ................................ Mustern uneingeschränkt entsprechen. Einbauverbot für auslaufende Serien („Auslaufartikel“). Verwendung von Baustoffen aus Betrieben mit anerkanntem Gütezeichen (RAL, Ü-Zeichen o. glw.) wird bevorzugt. Probenahmen erfolgen im Beisein des AG (Ankündigung 3 Werktage im Voraus; bei unentschuldigtem Fernbleiben des AG ist die Probenahme in

d

dokumentierter Form mit unabhängigem Zeugen zulässig).
Lagerung & Entsorgung: Witterungsbeständige
Kennzeichnung, Vorhaltung im baustellenseitigen Musterraum
bis zur Gesamtabnahme, danach fachgerechte Beräumung un
Entsorgung auf Kosten des AN.

Entsorgung auf Kosten des AN.

15St GP ............................

03.01.5 Bereitstellung und Vorhaltung von Großmustern (Oberflächen- und Strukturmuster)

Leistungsinhalt:Organisieren, Kennzeichnen, Vorhalten und Entsorgen von großflächigeren Mustern (Großmuster/Plattenmuster) zur verbindlichen visuellen und haptischen Qualitäts-, Farb- und Strukturabstimmung vor der Serienbeschaffung.

Konkreter Mengenumfang & Spezifikation:

Menge: 5 Stück Großmuster / Plattenmuster (z. B.
Bodenbeläge Treppenpodeste, großformatige Paneele).
Ausführung/Größe: Mindestformat ca. 50 x 50 cm (bzw.
handelsübliches Original-Rasterformat, sofern kleiner),
inklusive repräsentativer Oberflächenbeschichtung,
Kantenausbildung und Farbtongestaltung.
Erforderliche Unterlagen: Produktdatenblätter,
Verarbeitungsrichtlinien und Herstellererklärungen zur
UV-Beständigkeit und Farbtonechtheit.
Fristen, Einbauverbot & Qualitätssicherung: Entsprechend
den Vorgaben aus OZ 01.04 (Vorlage min. 4 Wochen vor
Einbau, verbindliche Referenz für die Ausführung, Verbot von
Auslaufartikeln).
Lagerung & Entsorgung: Fachgerechte Aufstellung/Lagerun
im Baubüro/Musterraum bis zur Gesamtabnahme,
anschließend Rückbau und Entsorgung durch den AN.

anschließend Rückbau und Entsorgung durch den AN.

5St GP ............................

Übertrag: ................................

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03 LV Rohbau 03.01 Titel Planung, Prüfung und Bemusterung

Nr. Leistungsbeschreibung Menge/ Einh. Preis (EP) Gesamt (GP)

Übertrag: ................................

03.01.6 Baustelleneinrichtung und Vorhaltung physischer Probenlager / Musterraum

Leistungsinhalt: Bereitstellung, geordnete Aufstellung und
witterungsbeständige Kennzeichnung aller unter OZ 01.04 und
OZ 01.05 genannten Muster in einem zentralen, vom AG
zugänglichen Musterbereich auf der Baustelle oder im
Baubüro. Inklusive Vorhaltung während der gesamten Bauzeit
bis zur erfolgreichen Gesamtableistlung/Abnahme sowie
abschließender Räumung.

abschließender Räumung.

1psch GP ............................

03.01.7 Musterfläche für Sichtbeton der Klasse SB 3-1s

Herstellen einer Musterfläche für Sichtbeton der Klasse SB 3-1s gemäß DBV/VDZ-Merkblatt Sichtbeton (Ausgabe 2015) sowie den Anforderungen der Leistungsbeschreibung und des Sichtbetonplans des Auftraggebers.

Geltungsbereich und Zweck

· Die Musterfläche dient der verbindlichen Festlegung des Erscheinungsbildes der herzustellenden Sichtbetonflächen. · Alle Merkmale der Musterfläche sind maßgebend für die Beurteilung der späteren Hauptleistung. · Eine Abnahme der Hauptleistung ohne vorherige, protokollierte Freigabe der Musterfläche ist ausgeschlossen.

Abmessungen

· Mindestfläche: 6,00 m² (Breite = 2,50 m, Höhe bzw. Länge = 2,50 m). Die Musterfläche ist als selbstständiges Probebauteil oder als separater Abschnitt des Hauptbauteils herzustellen. Lage und Ausführungsdetails sind vor Herstellung mit dem Auftraggeber abzustimmen und schriftlich zu bestätigen.

Sichtbetonanforderungen (SB 3-1s)

Die Musterfläche ist mit folgenden Merkmalsklassen herzustellen:

· Porigkeit: Klasse P 3 - zulässige Porengesamtfläche = 0,3 %, kein einzelnes Porenbild > 15 mm · Textur: Klasse T 1 - glatte Schalung, gleichmäßige Oberflächenstruktur; Schalbild sichtbar (Zusatzklasse 1s) · Farbton: Klasse F 2 - gleichmäßiger Farbton, keine fleckigen oder streifigen Abweichungen

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Neubau der Bildungsstätte der HWK LZ Nord (134-26)

03 LV Rohbau 03.01 Titel Planung, Prüfung und Bemusterung

Nr. Leistungsbeschreibung Menge/ Einh. Preis (EP) Gesamt (GP)

Übertrag: ................................ · Ebenheit: DIN 18202, Tabelle 3, Zeile 3 · Ausführung - Gleichstellung mit Hauptleistung

Die Musterfläche ist in allen maßgebenden Ausführungsparametern identisch mit der Hauptleistung herzustellen:

· Schalungssystem, Schalungstyp und Fabrikat entsprechend Schalungsplan (inkl. Trennmittelart, Auftragsmenge, Auftragsmethode) · Vollständiges Fugenbild mit mindestens einem Schalungsstoß und einer Anschlussfuge · Ankerlöcher/Konusse: Lage, Typ und Verschlussausführung wie Bauteil · Betonrezeptur, Konsistenz, Ausbreitmaß entsprechend Betonierkonzept · Betoniertakt und Betoniergeschwindigkeit entsprechend Hauptleistung · Verdichtungsart und -gerät (Innenrüttler, Außenrüttler), Rüttlerabstand und Rütteldauer · Nachbehandlungsart, -dauer und -mittel entsprechend Nachbehandlungskonzept · Dokumentation

Der Auftragnehmer hat vor Beginn der Musterherstellung ein schriftliches Ausführungskonzept vorzulegen, das alle oben genannten Parameter verbindlich festlegt. Das Konzept bedarf der schriftlichen Freigabe durch den Auftraggeber.

Nach Ausschalen ist eine vollständige Fotodokumentation der Musterfläche zu erstellen (Mindestauflösung 24 MP, Farbkarte und Maßstab im Bild, Aufnahmen bei diffusem Tageslicht). Die Dokumentation ist dem Auftraggeber in digitaler Form zu übergeben.

Beurteilung und Abnahme

Die Beurteilung der Musterfläche erfolgt frühestens 28 Tage nach der Betonage bei diffusem Tageslicht (bewölkter Himmel oder gleichwertiger Kunstlichtersatz, Beleuchtungsstärke = 500 lx). Beurteilungsabstand: 5,00 m bei streifendem Licht, 1,00 m für Detailbeurteilung gemäß DBV/VDZ-Merkblatt.

Die gemeinsame Abnahme der Musterfläche erfolgt durch Auftraggeber, AG-Bauleiter (Planer), Sachverständigen (soweit bestellt) und Auftragnehmer. Über das Ergebnis ist ein Abnahmeprotokoll zu fertigen, das von allen Parteien zu unterzeichnen ist. Das Protokoll ist Vertragsbestandteil.

Aufbewahrung

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03 LV Rohbau 03.01 Titel Planung, Prüfung und Bemusterung

Nr. Leistungsbeschreibung Menge/ Einh. Preis (EP) Gesamt (GP)

Übertrag: ................................

Die Musterfläche ist bis zur Abnahme der Hauptleistung zu erhalten oder bei bautechnischer Unmöglichkeit durch eine vollständige Fotodokumentation gemäß den vorstehenden Anforderungen zu ersetzen. Die Entscheidung darüber bedarf der schriftlichen Zustimmung des Auftraggebers.

Inklusive

· Bewehrungsarbeiten am Musterbauteil (gesonderte Position) · sämtlicher erforderlichen Materialien zur Herstellung der Musterfläche (Schalung, ggf. Armierung, Ortbeton etc.) · Rückbau und Entsorgung der Musterfläche

Die Leistung ist pauschal mit allen Nebenleistungen abgegolten, einschließlich Ausführungskonzept, Herstellung, Fotodokumentation, Abnahmeteilnahme und Protokollierung.

1psch GP ............................

03.01.8 Fremdüberwachung der Betongüte

Komplettleistung für das Beauftragen, Koordinieren, Bezahlen und Durchführen der baustellenseitigen Fremdüberwachung aller Betonbauteile der Überwachungsklassen 2 und 3 nach DIN EN 206 / DIN 1045-2, einschließlich solcher, die aufgrund ihrer Expositionsklasse (XA3, XD3, XF4 oder vergleichbar) der erhöhten Überwachung unterliegen. Betonfertigteile mit eigener Werksüberwachung sind ausgenommen. Kalkulationsgrundlage: ca. 20 Überwachungseinsätze, 40 Prüfkörpersätze, 3 Betonsorten. Die Fremdüberwachungsstelle ist unabhängig vom AN auszuwählen; wirtschaftliche oder personelle Verflechtungen sind unzulässig. Die Stelle muss nach DIN EN ISO/IEC 17020 akkreditiert sein.Prüfungen vor Ort: Normgerechte Kontrollen während des Betonierens (Frischbeton-Konsistenz, Temperatur, Luftgehalt, Rohdichte, Lieferscheinabgleich). Fachgerechte Probenahme, Herstellung, Kennzeichnung und Lagerung von Prüfkörpern (28-Tage-Druckfestigkeit). Stichproben der Nachbehandlung und des Betonierbuchs. Dokumentation: Unverzügliche Übergabe aller Überwachungsberichte und Druckfestigkeitszeugnisse 2-fach in Papierform sowie digital als durchsuchbares PDF an die AG-Bauleitung (Planung). Die Dokumentation ist Voraussetzung für Folgebauabschnitte. Mängelmanagement: Bei Soll-Abweichungen, die im Verantwortungsbereich des AN liegen, leitet der AN unverzüglich und auf eigene Kosten Sonderprüfungen ein und stimmt diese mit dem Tragwerksplaner des AG ab. Beruht die Abweichung auf Umständen außerhalb des Verantwortungsbereichs des AN,

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03 LV Rohbau 03.01 Titel Planung, Prüfung und Bemusterung

Nr. Leistungsbeschreibung Menge/ Einh. Preis (EP) Gesamt (GP)

Übertrag: ................................ werden Sonderprüfungen nach § 2 Abs. 6 VOB/B gesondert vergütet. Die Beauftragung externer Prüflabore für zerstörende Prüfungen erfolgt stets in Abstimmung mit dem AG. Abrechnung: Als Pauschalfestpreis, fällig in monatlichen Raten entsprechend dem tatsächlichen Betonierfortschritt. Die Schlussrate (20 % des Pauschalpreises) ist fällig nach Übergabe aller 28-Tage-Druckfestigkeitszeugnisse. Abschlagsrechnungen bleiben nach § 16 Abs. 1 VOB/B unberührt.

1psch GP ............................

03.01.9 Elementplanung

Komplettleistung für das vollständige, digitale Erstellen der Element-, Schal- und Bewehrungsplanung für alle Betonfertigteile (Schwerpunkt: massive Treppenlaufplatten inkl. Läufe und Podestanschlüsse) auf Basis der vom AG freigegebenen Ausführungs- und Tragwerksplanung. Voraussetzung ist die vollständige Übergabe dieser Vorleistungen in gültigem Planungsstand. Bei verspäteter Übergabe zeigt der AN dies unverzüglich als Behinderung nach § 6 Abs. 1 VOB/B an. Konstruktive Elementplanung: Zeichnerische Darstellung aller Maße, Kantenfasen, Sichtbetonklassen, Bewehrung und Mindestbetondeckungen. Exakte Verortung aller Einbauteile (Transportanker, Hülsen, Dornhülsen). Angabe aller Transport-, Montage- und Hebelastfälle sowie Entschalungsfestigkeiten. Die Elementstatik und Bewehrungsplanung sind vom AN mit einem bauvorlageberechtigten Tragwerksplaner zu erstellen und dem Prüfingenieur des AG zur Prüfung vorzulegen. Die Kosten hierfür sind im Pauschalpreis enthalten. Schallschutz und Entkopplung: Planerische Verortung und Detaildarstellung der Trittschalldämmelemente und Elastomerlager auf Basis des vom AG beigestellten Schallschutzkonzepts (Anforderungen nach DIN 4109 und Vorgaben des Akustiksonderfachmanns). Der AN wählt systemkonforme Produkte aus und stimmt diese mit dem AG ab. Digitale Übergabe und Formate: Bereitstellung ausschließlich digital als hochauflösendes PDF sowie im editierbaren CAD-Format (.dwg/.dxf) oder BIM-kompatiblen .ifc-Format zur Prüfung durch die AG-Bauleitung und den Tragwerksplaner. Produktionsfreigabe: Die Fertigung im Werk darf erst nach schriftlicher Freigabe der digitalen Zeichnungen durch die AG-Bauleitung und den Prüfstatiker ausgelöst werden. Vorab-Produktionen erfolgen auf eigenes Risiko des AN. Änderungen: Planungsänderungen, die auf geänderten oder fehlerhaften Vorleistungen des AG oder Anordnungen des AG nach Planungsbeginn beruhen, werden nach § 2 Abs. 5 oder Abs. 6 VOB/B gesondert vergütet. Abrechnung: Als Pauschalfestpreis, fällig in zwei Raten: 50 % nach Vorlage der

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Neubau der Bildungsstätte der HWK LZ Nord (134-26)

03 LV Rohbau 03.01 Titel Planung, Prüfung und Bemusterung

Nr. Leistungsbeschreibung Menge/ Einh. Preis (EP) Gesamt (GP)

Übertrag: ................................ vollständigen Planunterlagen zur Prüfung, 50 % nach schriftlicher Freigabe durch AG-Bauleitung und Prüfstatiker. Abschlagsrechnungen bleiben nach § 16 Abs. 1 VOB/B unberührt.

1psch GP ............................

Summe Titel 03.01 Planung, Prüfung und Bemusterung, Netto: ...............................

03.02 Titel Baustelleneinrichtung

03.02.1 Baustelleneinrichtung: Einrichten und Herstellen

Leistungsinhalt: Vollständiges Herstellen und betriebsfertiges
Einrichten der baustellenseitigen Infrastruktur, Anlagen und
Schutzeinrichtungen für die eigenen Rohbau- und
Montagearbeiten nach den Richtlinien der VOB/B und ATV DI
18299. Der Baustelleneinrichtungsplan ist Gegenstand einer
gesonderten Position. Mit dem Pauschalpreis sind alle zur
ordnungsgemäßen, sicheren und winterfesten Erst-Installation
erforderlichen Leistungen vollumfänglich abgegolten,
insbesondere:

insbesondere:

Infrastruktur und Medien: Lieferung, Montage und Anschluss
ab den bauseitigen TGA-Strom-Übergabepunkten

Erstmontage mobiler Baustromunterverteiler und

Steckdosenverteiler.
Bauwasserversorgung: Bereitstellung in Phase 1 (Hydrant)
und Phase 2 (Brunnen), Verlegung der
Bauwasser-Schlauchleitung (mind. DN 25) inklusive
Erstinstallation von Frostschutz- und
Begleitheizungsmaßnahmen.
Unterkünfte und Sanitär: Ergänzende Lieferung und
Aufstellung eigener Aufenthaltscontainer nach ArbStättV
(soweit der eigene Bedarf die bauseitige Mitnutzung
übersteigt).
Sicherheit und Verkehrssicherung: Bauzäune zur
Absicherung eigener BE-Flächen, temporäre Fußgängerwege,
Flucht- und Rettungswegbeschilderung (DIN A3 nach SiGeKo)
sowie verkehrsrechtliche Maßnahmen im Zufahrtsbereich.
Hebetechnik und Kranfundament: Einholen von
Genehmigungen, Transport und Erstmontage des
Turmdrehkrans sowie vollständiges Herstellen des

Stahlbeton-Einzelfundaments (ca. 25 m² × 800 mm) inklusive Erdarbeiten, Schalung, Bewehrung und Betonage nach eigener Kranstatik.

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Neubau der Bildungsstätte der HWK LZ Nord (134-26)

03 LV Rohbau 03.02 Titel Baustelleneinrichtung

Nr. Leistungsbeschreibung Menge/ Einh. Preis (EP) Gesamt (GP)

Übertrag: ................................

Schutzmaßnahmen & Absturzsicherungen: Erstmaliges
Anbringen aller Bauteil-, Boden- und
Witterungsschutzelemente (Planen, Notverschlüsse,
Schutzmatten ca. 350 m²) sowie kollektiver Absturzsicherungen
(Attiken, Treppen, Deckenkanten, ca. 505 m) und
Lichtdach-Abdeckungen.
Vermessung & PSA: Übernahme von Vermessungsdaten,
Erstellen des Schnurgerüsts, Anbringen des Hauptmeterrisse
sowie Bereitstellung der Besucher-PSA (Helme, Warnwesten)
Abrechnung: Als Pauschalfestpreis (1. Rate, fällig nach
vollständiger Herstellung der Baustelleneinrichtung und
unterzeichnetem Übergabeprotokoll)

unterzeichnetem Übergabeprotokoll).

1psch GP ............................

03.02.2 Baustelleneinrichtung: Vorhalten und Betreiben

Leistungsinhalt: Betriebsfertiges Vorhalten, Überwachen,
Warten und Instandhalten aller eingerichteten Anlagen,
Medien, Geräte und Schutzeinrichtungen über die gesamte
Dauer der eigenen Rohbau- und Montagearbeiten
(Grundvorhaltungszeit vier Wochen zzgl. voraussichtlich ca. 25
Monate Verlängerung der Vorhaltung = 25x4 = 100 StWo).
Mit dem Pauschalpreis sind alle laufenden Vorhalteleistungen
abgegolten, insbesondere:

abgegolten, insbesondere:

Infrastruktur und Medien: Laufende Betriebsbereitschaft, Wartung und Durchführung der gesetzlich vorgeschriebenen

DGUV-V3-Prüfungen (mindestens alle 3 Monate) für
Baustromverteiler (kostenfreie Mitnutzung für Folgegewerke).
Bauwasser: Laufende Überwachung und Betriebsbereitschaf
der Bauwasserversorgung und Begleitheizung.
Sicherheit & Logistik: Laufende Vorhaltung und
Instandhaltung von Containern, Verkehrssicherung,
Besucher-PSA sowie Betrieb, Versicherung und
Bedienpersonal des Turmdrehkrans.
Schutz- und Sicherungseinrichtungen: Kontinuierliche

Instandhaltung des Witterungs-, Bauteil- und Bodenschutzes

sowie der kollektiven Absturzsicherungen und
Lichtdach-Abdeckungen über die gesamte Bauzeit.
Umsetzen: Mehrfaches, baubedingtes Umsetzen von
Containern, Zäunen, Leitungen und Schutzvorrichtungen
gemäß Bauzeitenplan im Rahmen des normalen Bauablaufs.
Abrechnung: Als Gesamte-Pauschalvorhaltung (bzw.
aufgeteilt in monatliche Vorhalteraten über die tatsächliche
Laufzeit nachschüssig abzurechnen).

Laufzeit nachschüssig abzurechnen).

100StWo GP ............................

Übertrag: ................................

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Neubau der Bildungsstätte der HWK LZ Nord (134-26)

03 LV Rohbau 03.02 Titel Baustelleneinrichtung

Nr. Leistungsbeschreibung Menge/ Einh. Preis (EP) Gesamt (GP)

Übertrag: ................................

03.02.3 Baustelleneinrichtung: Räumen, Rückbau und Wiederherstellung

Leistungsinhalt: Restloses Räumen, Rückbau und spurenlose
Wiederherstellung aller beanspruchten Flächen nach Abschluss
der eigenen Rohbau- und Montagearbeiten nach den
Richtlinien der VOB/B und ATV DIN 18299.
Mit dem Pauschalpreis sind alle Rückbau- und
Entsorgungsleistungen vollumfänglich abgegolten,
insbesondere:

insbesondere:

Kranfundament: Vollständiger Abbruch des
Stahlbeton-Einzelfundaments, stoffspezifische Entsorgung und
ordnungsgemäße Wiederherstellung des Untergrunds.
Sicherungen & Öffnungen: Rückbau aller temporären
kollektiven Absturzsicherungen und Schutzvorrichtungen
inklusive flächenbündigem, farblich passendem Verschließe
sämtlicher Dübellöcher mit Reparaturmörtel.
Demontage & Abtransport: Restlose Demontage und
Abtransport des Turmdrehkrans, der Aufenthaltscontainer,
Baustromverteiler, Bauwasserleitungen, Zäune und aller
übrigen BE-Einrichtungen.
Oberflächen & Entsorgung
Baustelle, Beseitigung sämtlicher baubedingter Schäden
Spurrinnen, Verdichtungen und Verunreinigungen. Vollständige
Vorlage aller behördlichen Entsorgungs- und
Verwertungsnachweise nach dem Kreislaufwirtschaftsgesetz
(KrWG).
Abrechnung: Als Pauschalfestpreis (Schlussrate, fällig nach
vollständiger, mängelfreier Räumung und schriftlicher
Abnahme durch den AG).

Abnahme durch den AG).

1psch GP ............................

Summe Titel 03.02 Baustelleneinrichtung, Netto: ...............................

03.03 Titel Gerüstbau

03.03.01 UT Innengerüst

03.03.01.1 Innengerüst

Liefern, standsicheres Aufstellen, Verankern, Vorhalten für eine Grundstandzeit von 4 Wochen (28 Kalendertage) sowie Demontieren und Abtransportieren eines freistehenden Innen- und Bewehrungsgerüstes als kombiniertes Arbeits- und Schutzgerüst (Lastklasse 4 nach DIN EN 12811-1, Verkehrslast min. 3,0 kN/m², Breitenklasse SW 09).

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[Seite 34]

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Neubau der Bildungsstätte der HWK LZ Nord (134-26)

03 LV Rohbau 03.03 Titel Gerüstbau 03.03.01 UT Innengerüst Nr. Leistungsbeschreibung Menge/ Einh. Preis (EP) Gesamt (GP)

Übertrag: ................................ Ausführung als Modulgerüst oder gleichwertiges Systemgerüst Breitenklasse SW 09 oder gleichwertig, gemäß DIN EN 12811-1, DIN 4420-1 und DIN EN 12810-1 bis zu einer Arbeitshöhe von 6,00 m. Inklusive Einleitung der Stiellasten über geeignete Lastverteiler in die Bodenplatte, objektspezifischer zug- und druckfester Sonderverankerungen an den Vertikalbauteilen gegen Kippen, systemintegrierter Absturzsicherungen (TRBS 2121 Teil 1) an allen Lagen und des unfallsicheren Überrüstens vorhandener Gebäudezugänge/Fluchtwege. Das Gerüst muss statisch für den späteren Einbau eines schweren Fangschutzes geeignet sein.

480m² GP ............................

03.03.01.2 Vorhaltung Innengerüst

Verlängerte Vorhaltung des Innengerüstes aus der Vorposition über die Grundstandzeit hinaus. Inklusive Instandhaltung, Wartung und ggf. Ersatz bei Beschädigungen.

15.360m²Wo GP ............................

03.03.01.3 Gitterträger

Liefern, fachgerechtes Montieren, Vorhalten für eine Grundstandzeit von 4 Wochen (28 Kalendertage) sowie Demontieren von systemkompatiblen Gitterträger-Überbrückungen (Stahl oder Aluminium, Bauhöhe 450/750 mm) zur lastabtragenden Überspannung innerhalb des Innengerüstsystems. Abgestimmt auf Lastklasse 4 (3 kN/m²) inklusive aller Trägerkupplungen, Rohr-Kupplungs-Verbände, Aussteifungsdiagonalen, vollflächigem, rutschhemmendem Belag und vollständigem, dreiteiligem Seitenschutz an allen offenen Seiten.

24m GP ............................

03.03.01.4 Vorhaltung Gitterträger

Verlängerte Vorhaltung der Gitterträger-Überbrückung aus der Vorposition über die Grundstandzeit hinaus inklusive Instandhaltung und Wartung.

768mWo GP ............................

Übertrag: ................................

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[Seite 35]

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Neubau der Bildungsstätte der HWK LZ Nord (134-26)

03 LV Rohbau 03.03 Titel Gerüstbau 03.03.01 UT Innengerüst Nr. Leistungsbeschreibung Menge/ Einh. Preis (EP) Gesamt (GP)

Übertrag: ................................

03.03.01.5 Gerüsttürme für Überbrückungen

Liefern, standsicheres Aufstellen, ballastiertes Verankern, Vorhalten für eine Grundstandzeit von 4 Wochen (28 Kalendertage) sowie Demontieren von schweren Gerüsttürmen (Last- und Stütztürmen) nach DIN EN 12812. Breite: > 0,50 m bis max. 0,75 m; Tiefe: > 0,75 m bis max. 1,00 m; Aufbau von der Bodenplatte bis unter das Niveau der ersten Gerüstlage. Inklusive Justierung der Fußspindeln auf Lastverteilern, Einmessarbeiten sowie des Einbaus systemkompatibler Kontergewichte (ca. 0,50 x 1,00 x 0,75 m) am Turmfuß zur kippsicheren Lastaufnahme.

2St GP ............................

03.03.01.6 Vorhaltung Überbrückungen

Verlängerte Vorhaltung der Gerüst-Lasttürme aus der Vorposition über die Grundstandzeit hinaus inklusive Instandhaltung und Wartung.

64StWo GP ............................

03.03.01.7 Belagverbreiterung

Liefern, fachgerechtes Montieren, Vorhalten für eine Grundstandzeit von 4 Wochen (28 Kalendertage) sowie Demontieren einer wandseitigen, innenliegenden Belagverbreiterung mittels systemkompatibler Konsolen (Breite 0,30 m) zur lückenlosen Schließung des Arbeitsspaltes zum Bauwerk. Inklusive vollflächigem Auslegen mit Systembelägen, Sicherungsstiften, Keilverbindungen sowie eines vollständigen, innenliegenden Seitenschutzes bei Wandabständen über 30 cm gemäß TRBS 2121. Inklusive des einmaligen bauablaufbedingten Umsetzens und Anpassens.

102m GP ............................

03.03.01.8 Vorhaltung Belagverbreiterung

Verlängerte Vorhaltung der Konsol-Belagverbreiterung aus der Vorposition über die Grundstandzeit hinaus inklusive Instandhaltung und Wartung.

3.264mWo GP ............................

Übertrag: ................................

A l l e Einzelbeträge Netto in EUR 21.09.2026 - Seite 35

[Seite 36]

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Neubau der Bildungsstätte der HWK LZ Nord (134-26)

03 LV Rohbau 03.03 Titel Gerüstbau 03.03.01 UT Innengerüst Nr. Leistungsbeschreibung Menge/ Einh. Preis (EP) Gesamt (GP)

Übertrag: ................................

03.03.01.9 Seitenschutz

Liefern, lückenloses Montieren an allen 3 Gerüstlagen (oberste Ebene bis H = 6,00 m), Vorhalten für eine Grundstandzeit von 4 Wochen (28 Kalendertage) sowie Demontieren eines zusätzlichen, systemintegrierten Seitenschutzes als Zulage nach DIN EN 12811-1. Ausführung an allen offenen Außenseiten als dreiteiliges System bestehend aus Hauptgeländerholm (H = 1,00 m), Zwischenholm und dicht aufliegendem Bordbrett (H = 150 mm). Inklusive laufender Sicherheitsunterhaltung und unaufgeforderter Instandsetzung.

280m GP ............................

03.03.01.10 Vorhaltung Seitenschutz

Verlängerte Vorhaltung des zusätzlichen Seitenschutzes aus der Vorposition über die Grundstandzeit hinaus inklusive Instandhaltung und Wartung.

8.960mWo GP ............................

03.03.01.11 Innengeländer

Liefern, fachgerechtes Montieren, Vorhalten für eine Grundstandzeit von 4 Wochen (28 Kalendertage) sowie Demontieren eines temporären, 2-teiligen Innengeländers nach DIN EN 12811-1 an den dem Gebäude zugewandten Innenseiten (Einsatzhöhe bis 6,00 m) im Bereich großer Rohbauöffnungen. Bestehend aus Hauptgeländerholm (H = 1,00 m), Zwischenholm (Knieleiste) und Systembefestigungen. Inklusive laufender Sicherheitsunterhaltung und Rückbau nach Schließung der Öffnungen.

86m GP ............................

03.03.01.12 Vorhaltung Innengeländer

Verlängerte Vorhaltung des Innengeländers aus der Vorposition über die Grundstandzeit hinaus inklusive Instandhaltung und Wartung.

2.752mWo GP ............................

Übertrag: ................................

A l l e Einzelbeträge Netto in EUR 21.09.2026 - Seite 36

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Neubau der Bildungsstätte der HWK LZ Nord (134-26)

03 LV Rohbau 03.03 Titel Gerüstbau 03.03.01 UT Innengerüst Nr. Leistungsbeschreibung Menge/ Einh. Preis (EP) Gesamt (GP)

Übertrag: ................................

03.03.01.13 Treppenaufgang

Liefern, standsicheres Aufstellen, formschlüssiges Verankern am Innengerüst, Vorhalten für eine Grundstandzeit von 4 Wochen (28 Kalendertage) sowie Demontieren eines modular aufgebauten, zweiläufigen Gerüsttreppenturms (Lastklasse 3 nach DIN EN 12811-1, Verkehrslast min. 2,0 kN/m²) gemäß TRBS 2121. Laufbreite: > 0,50 m bis max. 0,75 m; vertikaler Podestwechsel alle 2,00 m; Gesamthöhe bis ca. 6,00 m. Inklusive Treppenwangen, Stufenbelägen, Zwischen-/Absetzpodesten, beidseitigen Hand- und Knieläufen sowie dreiteiligem Seitenschutz an den offenen Podestseiten. Inklusive wöchentlicher Gerüstprüfungen.

4St GP ............................

03.03.01.14 Vorhaltung Treppenaufgang

Verlängerte Vorhaltung des Gerüsttreppenturms aus der Vorposition über die Grundstandzeit hinaus inklusive Instandhaltung und Wartung.

128StWo GP ............................

03.03.01.15 Standfußverlängerung

Liefern, fachgerechtes Montieren, millimetergenaues Justieren, Vorhalten für eine Grundstandzeit von 4 Wochen (28 Kalendertage) sowie Demontieren von bauaufsichtlich zugelassenen Standfußverlängerungen (verstärkte Schwerlast-Verlängerungsrohre, Langspindeln, Kupplungen) an Innengerüsten zum statisch sicheren Ausgleich von Treppenabgängen oder Versprüungen nach DIN EN 12811-1 und DIN 4420-3. Inklusive standsicherer Lastverteiler unter den Spindeln und zusätzlicher Quer-/Längsriegel-Aussteifungen im Fußbereich. Normaler Spindelwegausgleich gilt nicht als Sonderverlängerung.

26St GP ............................

03.03.01.16 Vorhaltung Standfußverlängerung

Verlängerte Vorhaltung der Standfußverlängerungen aus der Vorposition über die Grundstandzeit hinaus inklusive Instandhaltung und Wartung.

832StWo GP ............................

Übertrag: ................................

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Neubau der Bildungsstätte der HWK LZ Nord (134-26)

03 LV Rohbau 03.03 Titel Gerüstbau 03.03.01 UT Innengerüst Nr. Leistungsbeschreibung Menge/ Einh. Preis (EP) Gesamt (GP)

Übertrag: ................................

03.03.01.17 Kontrolle

Regelmäßiges, fachgerechtes Überprüfen der Standsicherheit und Vollständigkeit aller vertraglichen Rüstungen einmal pro Kalenderwoche (Prüfintervall 1x/Woche) über einen Gesamtzeitraum von voraussichtlich 32 Wochen durch eine befähigte Person (Sachkundige nach TRBS 1203). Inklusive Kontrolle der Gründung, Verankerung, Beläge und Seitenschutzeinrichtungen, visueller/mechanischer Vor-Ort-Prüfung, täglicher Aktualisierung des Freigabeschildes („Grüne Karte“) sowie Erstellung und unverzüglicher digitaler Übergabe des Prüfprotokolls (PDF nach DIN EN 12811-3 / TRBS 2121) an die AG-Bauleitung (Planer) vor der wöchentlichen Weiternutzung. Unvollständige oder protokolllose Wochen werden nicht vergütet.

32St GP ............................

Summe UT 03.03.01 Innengerüst, Netto: ...............................

03.03.02 UT Traggerüste

03.03.02.1 Werkplanung Traggerüste

Werkplanung TraggerüsteKomplettleistung für das Erstellen, Einreichen und Vorlegen einer lückenlosen Werk- und Montageplanung sowie aller prüffähigen statischen Standsicherheitsnachweise nach DIN EN 12812 für alle temporären Traggerüste, Lasttürme und schweren Sprießungen zur sicheren Ableitung aller Bau- und Frischbetonlasten. Inklusive maßstäblicher Zeichnungen (Grundrisse, Schnitte, Laststützenraster, Aussteifungen, Lastverteilung) und vollständiger Zusammenstellung aller bauaufsichtlichen Zulassungen (abZ, ETA) und Typenberechnungen der Systembauteile. Übergabe rechtzeitig vor Aufbau zweifach in Papierform sowie digital als durchsuchbare PDF- und CAD-Vektor-Datei (.dwg/.dxf). Die Freigabe durch die AG-Bauleitung (Planer) / Prüfstatik ist zwingende Voraussetzung für den Baubeginn.

1psch GP ............................

03.03.02.2 Traggerüst

Liefern, fachgerechtes Aufstellen, sturmsicheres Aussteifen, Vorhalten für eine Grundstandzeit von 4 Wochen (28 Kalendertage) sowie Demontieren und Abtransportieren von

  • Fortsetzung auf nächster Seite - Übertrag: ................................

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Neubau der Bildungsstätte der HWK LZ Nord (134-26)

03 LV Rohbau 03.03 Titel Gerüstbau 03.03.02 UT Traggerüste Nr. Leistungsbeschreibung Menge/ Einh. Preis (EP) Gesamt (GP)

Übertrag: ................................ schweren temporären Traggerüsten nach DIN EN 12812, ausgeführt in Bemessungsklasse B (erhöhter rechnerischer Nachweis). Einmessung und Aufbau bis zu einer lichten Konstruktionshöhe von ca. H = 5,10 m direkt auf der Bodenplatte oder den Geschossdecken. Die Ausführung erfolgt ohne Trägerlage (Schalhaut/Träger sind Bestandteil des Schalungsgewerks). Inklusive Führen des baustellenspezifischen Standsicherheitsnachweises für den Aufstellort, fachgerechter Lastverteilung (z. B. Hartholzunterlagen) zur Betonschonung sowie des bauablaufbedingt erforderlichen mehrfachen Auf- und Abbaus (Umsetzens) über alle Etagen hinweg.

420m² GP ............................

03.03.02.3 Vorhaltung Traggerüst

Verlängerte Vorhaltung des Traggerüstes aus der Vorposition über die Grundstandzeit hinaus inklusive Instandhaltung und Wartung.

13.440m²Wo GP ............................

03.03.02.4 Gitterträger

Liefern, standsicheres Montieren, Vorhalten für eine Grundstandzeit von 4 Wochen (28 Kalendertage) sowie Demontieren von tragfähigen System-Gitterträgern (Stahl oder Aluminium, Bauhöhe 450/750 mm) zur lastabtragenden Überspannung von Öffnungen oder Durchfahrten innerhalb des Traggerüstsystems. Die Träger sind statisch nachweisbar für die aufzunehmenden Frischbeton- und Schalungslasten zu bemessen. Inklusive aller systemzugehörigen Kupplungen, Rohr-Kupplungs-Verbände, Lastverteiler zur spielfreien Einbindung in die Stütztürme, vollflächigen Belags und der laufenden Verformungskontrolle.

42m GP ............................

03.03.02.5 Vorhaltung Gitterträger

Verlängerte Vorhaltung der Gitterträger-Überbrückung im Traggerüst aus der Vorposition über die Grundstandzeit hinaus inklusive Instandhaltung und Wartung.

1.344mWo GP ............................

Übertrag: ................................

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03 LV Rohbau 03.03 Titel Gerüstbau 03.03.02 UT Traggerüste Nr. Leistungsbeschreibung Menge/ Einh. Preis (EP) Gesamt (GP)

Übertrag: ................................

03.03.02.6 Gerüsttürme für Überbrückungen

Liefern, standsicheres Aufstellen, ballastiertes Verankern, Vorhalten für eine Grundstandzeit von 4 Wochen (28 Kalendertage) sowie Demontieren von schweren Gerüst-Lasttürmen nach DIN EN 12812 (Traggerüststütze) zur punktuellen Aufnahme der Gitterträger-Überbrückungen. Breite: > 0,50 m bis max. 0,75 m; Tiefe: > 0,75 m bis max. 1,00 m; Konstruktionshöhe bis ca. H = 3,85 m von der Bodenplatte bis direkt unter die Rohbaudecke. Inklusive kraftschlüssigen Anpressens der Kopfspindeln an die Decke, Einmessarbeiten sowie des Einbaus massiver Kontergewichte (Ballastblöcke ca. 0,50 x 1,00 x 0,75 m) am Turmfuß.

4St GP ............................

03.03.02.7 Vorhaltung Überbrückungen

Verlängerte Vorhaltung der Gerüst-Lasttürme im Traggerüstbereich aus der Vorposition über die Grundstandzeit hinaus inklusive Instandhaltung und Wartung.

128StWo GP ............................

03.03.02.8 Lastverteilung

Liefern, fachgerechtes Montieren, sturmsicheres Fixieren, Vorhalten für die Dauer der Rüstzeit sowie spurenlose Demontage und Abtransport von Lastverteilungs- und Unterstützungskonstruktionen in Innenbereichen (Unterstellung von Decken) zur schadensfreien Ableitung der Rüstungslasten. Innenbereich bestehend aus schweren Baustützen, lastverteilenden Längs-/Querjochen (H20- oder Stahlträger) sowie Kopf-/Fußplatten inklusive vollflächiger, reißfester Schutzfolie gegen mechanische Schäden oder Abdrücke an den Sichtdecken. Der baustellenspezifische statische Nachweis (inkl. Nachweis der zulässigen Decken-/Dachbelastung) ist vom AN auf eigene Kosten zu führen und vor Materialanlieferung zur Freigabe vorzulegen.

140m² GP ............................

03.03.02.9 Vorhaltung Lastverteilung

Verlängerte Vorhaltung der Lastverteilungs- und Unterstützungsmaßnahmen aus der Vorposition über die Grundstandzeit hinaus inklusive Instandhaltung und Wartung.

4.480m²Wo GP ............................

Übertrag: ................................

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03 LV Rohbau 03.03 Titel Gerüstbau 03.03.02 UT Traggerüste Nr. Leistungsbeschreibung Menge/ Einh. Preis (EP) Gesamt (GP)

Summe UT 03.03.02 Traggerüste, Netto: ...............................

Summe Titel 03.03 Gerüstbau, Netto: ...............................

zzgl. MwSt. (19,0 %): ...............................

Gesamtsumme, Brutto: ...............................

03.04 Titel Erdarbeiten und Medienleitungen

03.04.01 UT Spundwandkästen

03.04.01.1 Planung, Statik - Spundwandkasten

Komplettleistung für das eigenverantwortliche Erstellen, Abstimmen und zur Freigabe Vorlegen einer vollständigen, prüf- und baureifen Ausführungsplanung sowie der zugehörigen prüffähigen tragwerksplanerischen Berechnung (Statik) für eine temporäre Baugrubensicherung mittels eines Spundwandkastens (Länge ca. 19,00 m pro Kasten, 4-fache Ausführung im Gesamtprojekt). Die Tragwerksplanung erfolgt in Anlehnung an die Leistungsphase 5 gemäß HOAI unter Beachtung der Eurocodes (DIN EN 1997-1 / DIN 1054), der DIN 4124 sowie der Empfehlungen des Arbeitskreises „Baugruben“ (EAB). Der Leistungsumfang beinhaltet explizit: Nachweise der Standsicherheit: Vollständige Berechnungen zur Gesamtstabilität, zum Geländebruch und zum tiefen Gleiten. Schnittkraft- und Verbaubemessung: Dimensionierung der Spundwände sowie der vollständigen Gurtungs- und Aussteifungssysteme. Bemessung der Unterwasserbetonsohle: Tragwerksplanerische Auslegung der horizontalen Dichtsohle (Dicke: 70 cm) aus Unterwasserbeton. Der Zement ist nach Wahl des Auftragnehmers (AN) so zu bestimmen, dass eine Wasserdurchlässigkeit (k-Wert) von kleiner als 10^-8 m/s gewährleistet wird. Hydraulische Nachweise: Nachweise gegen hydraulischen Grundbruch sowie eine lückenlose Bemessung der Auftriebssicherung für den ungelenzten Zustand (Eigengewicht der UW-Betonsohle ggf. in Kombination mit Zugpfählen/Mikropfählen oder der Einbindung in die Spundwand).Eine feste Prüfdauer des Prüfstatikers von mindestens 4 Wochen ist als zwingender Haltepunkt in den Bauablauf einzukalkulieren.Die Übergabe der freigegebenen Unterlagen erfolgt 3-fach in Papierform sowie digital (CAD im .dwg/.dxf-Format und als PDF).

1psch GP ............................

Übertrag: ................................

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03 LV Rohbau 03.04 Titel Erdarbeiten und Medienleitungen 03.04.01 UT Spundwandkästen Nr. Leistungsbeschreibung Menge/ Einh. Preis (EP) Gesamt (GP)

Übertrag: ................................

03.04.01.2 Vermessungsarbeit

Fachgerechtes, ingenieurtechnisches Einmessen, Abstecken, Sichern und bauablaufbedingt bis zu 2-maliges Wiederherstellen von Messachsen, Rammachsen und Höhenbezugspunkten für die präzise Montage des Spundwandkastens auf Grundlage des bauseitigen Festpunktnetzes. Durchführung mittels kalibrierter Präzisionsgeräte unter Einhaltung der Toleranzen nach DIN 18202, DIN 4124 und DIN EN 12063:2024-09. Inklusive unverrückbarer Sicherung der Hauptpunkte außerhalb des Baubereichs sowie der lückenlosen Dokumentation in einem digitalen Absteckungsprotokoll (Ist-/Soll-Vergleich), das der AG-Bauleitung (Planer) vor Beginn der Rammarbeiten als PDF zu übergeben ist.

1psch GP ............................

03.04.01.3 Herstellen Spundwandkasten

Liefern, Transportieren, lot- und fluchtgerechtes Einbringen eines standsicheren, dichten Stahlspundwandverbaus an insgesamt 4 separaten Einsatzorten auf Grundlage der freigegebenen Statik. Verwendung von unbeschädigten Stahlprofilen (Warmgewalzt gemäß DIN EN 10248-1:2023-05 und DIN EN 10248-2:2024-09, Stahlgüte S 240 GP oder Profile mit gleichwertigen statischen Kennwerten gemäß freigegebener Tragwerksplanung; Länge: circa 6,50 m mit einem äquivalenten Widerstandsmoment und statischen Kennwerten gemäß den statischen Erfordernissen und der freigegebenen Tragwerksplanung. Ausführung streng nach DIN EN 12063:2024-09 und DIN 4124. Das Einbringverfahren (vorzugsweise materialschonendes Einvibrieren) ist zur Einhaltung des Erschütterungsschutzes nach DIN 4150-3 zu wählen. Die Schlossverbindungen sind über die gesamte Einbautiefe mittels Schlossdichtungen oder bituminösen Füllungen absolut dicht gegen Bodenaustritt und Ausspülungen herzustellen. Der Spundwandkopf ist statisch abzufangen und gratfrei auszuführen.

4St GP ............................

03.04.01.4 Gurtung und Stützkonstruktion

Liefern, Transportieren, maßgenaues Konfektionieren, Einpassen, kraftschlüssiges Verspannen sowie späteres vollständiges Demontieren und Abtransportieren einer stählernen Gurtungs- und horizontalen Steifenkonstruktion (Gesamtgewicht kalkulatorisch exakt 800 kg aus Baustahl S

  • Fortsetzung auf nächster Seite - Übertrag: ................................

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Neubau der Bildungsstätte der HWK LZ Nord (134-26)

03 LV Rohbau 03.04 Titel Erdarbeiten und Medienleitungen 03.04.01 UT Spundwandkästen Nr. Leistungsbeschreibung Menge/ Einh. Preis (EP) Gesamt (GP)

Übertrag: ................................ 235 JR gemäß DIN EN 10025-2) an insgesamt 4 Spundwandkästen. Einbau der Gurtträger (HEA 140 in Einzellängen l = 12,00 m und HEB 180 in Einzellängen l = 7,00 m) über Knaggen inklusive lückenlosem Kraftschluss durch Stahlkeile, Spezialmörtel oder Schweißnähte nach DIN EN ISO 17660. Einbau der horizontalen Aussteifung (HEA 100 in Einzellängen l = 7,00 m) inklusive Druckverteilungsplatten und kraftschlüssigem Vorspannen mittels mechanischer Spannvorrichtungen nach Statikvorgabe. Nach Erreichen der Endfestigkeit der inneren Betonstrukturen hat der schadlose Ausbau unter Beachtung der DIN 4150-3 zu erfolgen. Das Material verbleibt im Eigentum des AN.

4St GP ............................

03.04.01.5 Bodenaushub Spundwankasten

Fachgerechtes, maschinelles Lösen, Aufnehmen und stufenweises vertikales Hochfördern von mittelschwer lösbarem Boden (Homogenbereich 3 gemäß Bodengutachten; bindige, leicht plastische oder steife Böden) aus dem Inneren der 4 hergestellten Spundwandkästen bis auf das geforderte Soll-Niveau der Gründung. Die Ausführung erfolgt mit geeigneten maschinellen Kleingeräten für den eingeschränkten Arbeitsraum innerhalb der Spundwandkästen. Leistungsumfang: Lösen und Aufnehmen des anstehenden Bodens in lagenweiser Abfolge. Stufenweises vertikales Hochfördern bis zur Geländeoberkante bzw. zur Abwurfhöhe im Verladebereich. Ebenes Profilieren der Graben- bzw. Kastensohle auf das geforderte Planumsmaß. Restloses Entfernen von aufgeweichtem oder destabilisiertem Boden. Nicht enthalten (gesonderte Positionen): Das Verladen auf Lkw, der Abtransport sowie die Entsorgungs- und Deponiegebühren (z. B. für belasteten Boden Z1.1, Z1.2, Z1.3) sind in dieser Position nicht enthalten und werden über den separaten Titel 09 (Entsorgung) vergütet. Abrechnung: Nach festem, gemeinsam ermitteltem Raummass (Kubikmeter m³) auf Basis des Aufmaßes vor dem Abtrag (gewachsener Boden).

310m³ GP ............................

03.04.01.6 Händischer Erdaushub

Ausführung wie Vorposition, jedoch mit folgenden abweichenden Bedingungen:

Fachgerechtes, rein händisches Lösen, Aufnehmen und stufenweises vertikales Hochfördern von mittelschwer lösbarem Boden (Homogenbereich 3 gemäß Bodengutachten;

  • Fortsetzung auf nächster Seite - Übertrag: ................................

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Neubau der Bildungsstätte der HWK LZ Nord (134-26)

03 LV Rohbau 03.04 Titel Erdarbeiten und Medienleitungen 03.04.01 UT Spundwandkästen Nr. Leistungsbeschreibung Menge/ Einh. Preis (EP) Gesamt (GP)

Übertrag: ................................ bindige, leicht plastische oder steife Böden) aus dem Inneren der 4 hergestellten Spundwandkästen bis auf das geforderte Soll-Niveau der Gründung.

Besondere Ausführungsbedingungen & Schutzvorkehrungen

Ausschluss von Maschinen: Die Ausführung erfolgt unter striktem Ausschluss maschineller Geräte jeder Art im extrem eingeschränkten Arbeitsraum (Kastenbreite ca. 0,60 m). Zulässige Werkzeuge sind ausschließlich Handschaufeln, Spaten und Pickel. Schutz der Spundwand: Zu jedem Zeitpunkt ist der absolute Schutz der Stahlprofile und Schlösser der Spundwand sicherzustellen. Eventuelle Beschädigungen an den Profilen oder Schlössern gehen vollumfänglich zu Lasten des Auftragnehmers (AN). Leistungsinhalt: Händisches Lösen und Aufnehmen des anstehenden Bodens lagenweise im beengten Arbeitsraum. Schrittweiser, vertikaler Transport des gelösten Materials aus dem Spundwandkasten bis zur Geländeoberkante bzw. Abwurfhöhe im Verladebereich. Ebenes Profilieren der Kastensohle auf das geforderte Planumsmaß. Restloses Entfernen von aufgeweichtem oder destabilisiertem Boden. Nicht enthalten (gesonderte Positionen): Das Verladen auf Lkw, der Abtransport sowie die Entsorgungs- und Deponiegebühren (z. B. für belasteten Boden Z1.1, Z1.2, Z1.3) sind in dieser Position nicht enthalten und werden über den separaten Titel 09 (Entsorgung) vergütet. Abrechnung: Nach festem Raummass auf Basis des gemeinsamen Aufmaßes vor dem Abtrag.

5m³ GP ............................

03.04.01.7 Ringraumverfüllung Spundwände

Fachgerechtes Verfüllen der Zwischenräume zwischen den umlaufenden Spundwänden und den neu hergestellten Bauteilen (Grubensohle und -wände) nach deren Fertigstellung und Freigabe. Liefern von geeignetem, frostsicherem und verdichtungsfähigem Füllmaterial (Sand, Kornband und Güte gemäß den Vorgaben des Bodengutachtens bzw. der Entwurfsplanung) frei Verwendungsstelle auf der Baustelle. Ausführung & Einbau: Einlagenweises Einbringen des Füllmaterials in den engen Zwischenraum (Breite ca. 0,80 m, Füllhöhe ca. 2,50 m). Fachgerechtes, lagenweises Verdichten des Sandes mit geeigneten, auf den engen Arbeitsraum und die angrenzenden Bauteile/Spundwände abgestimmten Verdichtungsgeräten (z. B. Hand-Rüttelplatten oder Stampfer), um Beschädigungen der Bauwerksabdichtungen, Betonwände

  • Fortsetzung auf nächster Seite - Übertrag: ................................

A l l e Einzelbeträge Netto in EUR 21.09.2026 - Seite 44

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03 LV Rohbau 03.04 Titel Erdarbeiten und Medienleitungen 03.04.01 UT Spundwandkästen Nr. Leistungsbeschreibung Menge/ Einh. Preis (EP) Gesamt (GP)

Übertrag: ................................ und Spundwandprofile sicher auszuschließen und Setzungen zu minimieren. Einhaltung der erforderlichen Verdichtungsgrade (Proctor-Dichte bzw. Verformungsmodul E_v gemäß statischer oder geotechnischer Vorgaben). Gesamtmenge Füllvolumen: ca. 230 m³. Abrechnung nach tatsächlichem, gemessenem Füllvolumen in Kubikmetern (m³) auf Basis des Einbauraums.

230m³ GP ............................

03.04.01.8 Abbau Spundwandkasten

Fachgerechtes, kontrolliertes und nachweislich erschütterungsarmes Ziehen (Demontage) aller zuvor eingebrachten 6,50 m langen Stahlspundwandprofile an den 4 Einsatzorten. Das detaillierte Rückbaukonzept ist mindestens 4 Wochen vor Ausführung mit der AG-Bauleitung (Planer) schriftlich abzustimmen (zwingender Haltepunkt). Das Ziehen darf erst nach vollständiger statischer Endfestigkeit der Innenbauwerke (DIN 1045-3) und setzungsfreier Arbeitsraumverfüllung erfolgen. Ausführung axial im Lot nach DIN EN 12063:2024-09 und DIN 4124 unter strikter Einhaltung der Grenzwerte nach DIN 4150-3. Der beim Ziehen der Profile (Breite 600 mm, Höhe 310 mm) entstehende Schlitz im Erdreich ist im Zuge des Verbaubaufortschritts sofort und kontinuierlich mit einem fließfähigen Sand-Kies-Gemisch oder einer Dämmer-Suspension setzungsfrei zu verpressen/einzuspülen. Die Profile verbleiben im Eigentum des AN.

4St GP ............................

Summe UT 03.04.01 Spundwandkästen, Netto: ...............................

03.04.02 UT Schächte für Hausanschlüsse

Vorbemerkung zu den Positionen 03.04.02.1 bis 03.04.02.8

·Der Aushub erfolgt von Handund kleintechnisch. Zum
Einsatz kommt ein temporärer Hilfsverbau
(Holzbohlensystem, Kanthölzer, Sprieße analog Berliner
Verbau) nach DIN 4124, der den Erddruck- und
Baustellenlasten während der gesamten Rohbauzeit des
Schachtes standhalten muss.
·Wiedereinbaufähiges Bodenmaterial ist seitlich auf dem
Gelände zu lagern und gegen Witterung zu schützen.
·Die Grubensohle ist eben, steinfrei und tragfähig zu
profilieren sowie mechanisch nachzuverdichten.
  • Fortsetzung auf nächster Seite - Übertrag: ................................

A l l e Einzelbeträge Netto in EUR 21.09.2026 - Seite 45

[Seite 46]

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Neubau der Bildungsstätte der HWK LZ Nord (134-26)

03 LV Rohbau 03.04 Titel Erdarbeiten und Medienleitungen 03.04.02 UT Schächte für Hausanschlüsse Nr. Leistungsbeschreibung Menge/ Einh. Preis (EP) Gesamt (GP)

Übertrag: ................................

·Der Verbaurückzug erfolgt synchron zur lagenweisen
Verfüllung zur Vermeidung von Hohlräumen. Abrechnung
als Pauschalleistung nach vollständiger, profilgerechter
Fertigstellung und funktionsbereiter Übergabe der
Baugrube.
·Einheitspreis inklusive Lösen,Aushub, Hilfsverbau,
Vorhaltung, Lagerung und Planum.

Vorhaltung, Lagerung und Planum.

03.04.02.1 Hauseinführung Wärmepumpe (Achse 1 A)

Baugrubenaushub und Hilfsverbau für 2 Stück Einführungsschächte für Wärmepumpe. Ausschachtungsmaße pro Schacht (LxBT): ca. 3,00 m x 3,00 m x 1,60 m (unter OKBPL). Gesamtmenge: 30 m³. Abgestimmt auf Schachtinnenmaße: 2 Stück je 1,75 m x 1,75 m x 1,05 m (Sohlplatte d = 40 cm). Konstruktion wie Vorposition.

30m³ GP ............................

03.04.02.2 Hauseinführung Gase (Achse 1 F und Achse 1 G)

Baugrubenaushub und Hilfsverbau für 2 Stück Gashauseinführungsschächte. Ausschachtungsmaße pro Schacht (LxBT): ca. 3,00 m x 3,00 m x 1,60 m (unter OKBPL). Gesamtmenge: 30 m³.Abgestimmt auf Schachtinnenmaße: 2 Stück je 1,75 m x 1,75 m x 1,05 m (Sohlplatte d = 40 cm). Konstruktion wie Vorposition.

30m³ GP ............................

03.04.02.3 Hauseinführung TGA UV 2 (Achse 9´ B´)

Baugrubenaushub und Hilfsverbau für Hauseinführungsschacht TGA, Achse 9´ B´. Ausschachtungsmaße (LxBT): ca. 5,20 m x 3,90 m x 1,60 m (unter OKBPL).Abgestimmt auf Schachtinnenmaße: 4,155 m x 2,90 m x 1,05 m (Sohlplatte d = 40 cm). Konstruktion wie Vorposition.

33m³ GP ............................

03.04.02.4 Hauseinführung TGA UV 2 (Achse 11 A)

Baugrubenaushub und Hilfsverbau für Hauseinführungsschacht TGA GHV, Achse 11 A. Ausschachtungsmaße (LxBT): ca. 9,50 m x 4,00 m x 1,60 m (unter OKBPL).Abgestimmt auf Schachtinnenmaße: 8,475 m x 2,925 m x 1,05 m (Sohlplatte d = 40 cm). Konstruktion wie Vorposition.

61m³ GP ............................

Übertrag: ................................

A l l e Einzelbeträge Netto in EUR 21.09.2026 - Seite 46

[Seite 47]

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Neubau der Bildungsstätte der HWK LZ Nord (134-26)

03 LV Rohbau 03.04 Titel Erdarbeiten und Medienleitungen 03.04.02 UT Schächte für Hausanschlüsse Nr. Leistungsbeschreibung Menge/ Einh. Preis (EP) Gesamt (GP)

Übertrag: ................................

03.04.02.5 TGA UV 2 und Unterflur Aufzug (Achse 9´ D´)

Baugrubenaushub und Hilfsverbau für TGA UV 2 und Unterzug Lastenaufzug, Achse 9´ D´. Ausschachtungsmaße (LxBT): ca. 6,75 m x 4,60 m x 1,60 m (unter OKBPL).Abgestimmt auf Schachtinnenmaße: 5,75 m x 3,60 m x 1,05 m (Sohlplatte d = 40 cm). Konstruktion wie Vorposition.

50m³ GP ............................

03.04.02.6 TGA Sanitär (Achse 9´ I´)

Baugrubenaushub und Hilfsverbau für TGA Sanitär Schacht, Achse 9´ I´. Ausschachtungsmaße (LxBT): ca. 3,90 m x 3,40 m x 1,70 m (unter OKBPL).Abgestimmt auf Schachtinnenmaße: 2,90 m x 2,40 m x 1,15 m (Sohlplatte d = 40 cm). Konstruktion wie Vorposition.

23m³ GP ............................

03.04.02.7 TGA Sanitär (Achse 3´ G´)

Baugrubenaushub und Hilfsverbau für TGA Sanitär Schacht, Achse 3´ G´. Ausschachtungsmaße (LxBT): ca. 5,20 m x 3,90 m x 1,70 m (unter OKBPL).Abgestimmt auf Schachtinnenmaße: 4,20 m x 2,90 m x 1,15 m (Sohlplatte d = 40 cm). Konstruktion wie Vorposition.

35m³ GP ............................

03.04.02.8 TGA UV 1 (Achse 4´ E´)

Baugrubenaushub und Hilfsverbau für TGA Sanitär Schacht, Achse 4´ E´. Ausschachtungsmaße (LxBT): ca. 4,40 m x 3,40 m x 1,70 m (unter OKBPL).Abgestimmt auf Schachtinnenmaße: 3,40 m x 2,40 m x 1,15 m (Sohlplatte d = 40 cm). Konstruktion wie Vorposition.

26m³ GP ............................

Summe UT 03.04.02 Schächte für Hausanschlüsse, Netto: ...............................

03.04.03 UT Rohrgraben

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03 LV Rohbau 03.04 Titel Erdarbeiten und Medienleitungen 03.04.03 UT Rohrgraben Nr. Leistungsbeschreibung Menge/ Einh. Preis (EP) Gesamt (GP)

Übertrag: ................................

Hinweis / Technische Vorbemerkungen

Vorbemerkungen und Regelwerk für die nachfolgenden Positionen

Die nachfolgenden Regelungen gelten ergänzend zu den Allgemeinen Technischen Vertragsbedingungen (ATV) der VOB/C und sind für alle Positionen dieses Abschnitts verbindlich. Im Konfliktfall zwischen diesen Besonderen Technischen Vertragsbedingungen (BTV) und den ATV gelten die BTV vorrangig, soweit dies rechtlich zulässig ist (§ 1 Nr. 4 VOB/B).

  1. Wasserhaltung Die schadlose und kontinuierliche Ableitung von Oberflächen-, Niederschlags- und Schichtwasser ist Aufgabe des Auftragnehmers. Sie umfasst alle hierfür erforderlichen Maßnahmen, insbesondere das Anlegen von Dämmen und Ableitgräben sowie den Betrieb von Pumpenanlagen, einschließlich der Vorhaltung, Unterhaltung und des Betriebs der dafür notwendigen Geräte und Anlagen. Sämtliche Kosten der Wasserhaltung sind in die Einheitspreise der jeweiligen Positionen einzukalkulieren und werden nicht gesondert vergütet, sofern nicht ausdrücklich eine eigene Position ausgewiesen ist.

  2. Richtlinien für die Rohrverlegung Die Verlegung aller Rohrleitungen hat nach den anerkannten Regeln der Technik zu erfolgen, insbesondere nach:

DIN EN 1610 (Verlegung und Prüfung von Abwasserleitungen und -kanälen), DWA-A 139 (Einbau und Prüfung von Abwasserleitungen und -kanälen), den einschlägigen DVGW-Regelwerken, soweit Trinkwasser- oder Gasleitungen betroffen sind, den Verlegehinweisen und Einbauanleitungen des jeweiligen Rohrherstellers. Transport und Heben von Rohren und Formstücken darf nur mit hierfür geeigneten und geprüften Hebezeugen nach DGUV Regel 100-500 erfolgen. Improvisierte Anschlagmittel oder das Einhaken in Rohrenden sind unzulässig.

Alle Rohre, Formstücke und Leitungsbauteile müssen eine dauerhafte, lesbare Herstellerkennzeichnung tragen, die mindestens Hersteller, Nennweite, Nenndruckstufe bzw. Steifigkeitsklasse und die zugehörige Produktnorm ausweist. Bauteile ohne ordnungsgemäße Kennzeichnung dürfen nicht eingebaut werden.

  1. Statischer Nachweis der Rohrbelastung Vor Beginn der Rohrverlegung ist der AG-Bauleitung (Planer) ein prüffähiger statischer Nachweis der Rohrbelastung in dreifacher Ausfertigung zur Prüfung und Freigabe vorzulegen. Der Nachweis ist zu führen nach:

DWA-A 127 (Statische Berechnung von Abwasserkanälen und -leitungen), den im Plan festgelegten Überdeckungshöhen, der Verkehrslast Lastmodell 1 (LM 1) nach DIN EN 1991-2 (Eurocode 1), sofern Verkehrsflächen überquert oder unterquert werden, der jeweils ausgeschriebenen Bettungsklasse (siehe Pos. Bettungszone). Die Vorlage hat so rechtzeitig zu erfolgen, dass der AG-Bauleitung (Planer) eine Prüffrist von mindestens 10 Werktagen vor dem geplanten Einbautermin verbleibt. Die Kosten für

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03 LV Rohbau 03.04 Titel Erdarbeiten und Medienleitungen 03.04.03 UT Rohrgraben Nr. Leistungsbeschreibung Menge/ Einh. Preis (EP) Gesamt (GP)

Übertrag: ................................ Erstellung und Prüfung des Nachweises sind Bestandteil der Einheitspreise der zugehörigen Rohrpositionen; eine gesonderte Vergütung erfolgt nicht.

  1. Bettungszone Das Profilieren und Verdichten der Grabensohle, das Einbringen der unteren Bettungsschicht (Auflagerzone), das Verfüllen der seitlichen Bettungszone bis zum Rohrscheitel sowie die Schutzabdeckung von mindestens 30 cm oberhalb des Rohrscheitels sind nach DIN EN 1610 auszuführen. Die hierfür erforderlichen Materialien, Geräte und Arbeitsleistungen sind vollumfänglich in die Einheitspreise der jeweiligen Rohrpositionen einzukalkulieren und werden nicht gesondert vergütet.

Das Bettungsmaterial muss den Anforderungen der DIN EN 1610 und der jeweiligen Rohrherstellervorgabe entsprechen. Die Verdichtungsgrade und Verdichtungsnachweise sind gemäß DIN 18127 bzw. DIN 18134 zu erbringen und der AG-Bauleitung (Planer) auf Verlangen vorzulegen.

  1. Mengenermittlung und Aufmaßgrenzen Das Aufmaß erfolgt im festen Zustand vor Beginn des Abtrags. Für die Mengenermittlung gelten folgende verbindliche Regelungen:

Abzug von Rohren und Baukörpern: Bei Querschnitten und Einzelvolumina von mehr als 0,10 m² (Querschnittsfläche) bzw. mehr als 0,10 m³ (Volumen) ist das Raummaß der eingebrachten Rohre und Baukörper vom Aushub- oder Verfüllvolumen abzuziehen.

Leitungsgräben: Die maximalen Abrechnungsbreiten richten sich nach DIN EN 1610 Abschnitt 6. Bei Einsatz von Verbau darf je Seite ein Zuschlag von maximal 0,15 m angerechnet werden (beidseitig: max. 0,30 m).

Baugruben: Die maximalen Abrechnungsabmessungen richten sich nach DIN 4124 Abschnitt 9.1. Der Arbeitsraum beträgt maximal 0,50 m je Seite; für Ortbetonschalung darf je Seite ein Zuschlag von maximal 0,40 m, für Verbau ein Zuschlag von maximal 0,15 m je Seite angesetzt werden.

Mehrmengen, die diese Grenzen überschreiten, gelten als nicht erforderlich und werden nicht vergütet, es sei denn, die AG-Bauleitung (Planer) hat die Überschreitung schriftlich angeordnet oder genehmigt.

  1. Technische Mindestanforderungen an Rohrmaterialien Es dürfen ausschließlich Rohre und Formstücke eingebaut werden, die die nachfolgenden Mindestanforderungen erfüllen und über gültige Konformitätsnachweise (CE-Kennzeichnung, ggf. allgemeine bauaufsichtliche Zulassung/abZ) verfügen. Der Nachweis ist vor Einbau unaufgefordert vorzulegen.

6.1 Kanalrohre und Formstücke (Schmutz- und Mischwasser) Vollwandige Rohre und Formstücke aus Polypropylen (PP-U), kreisrund, halogenfrei, mindestens Ringsteifigkeitsklasse SN 10 nach DIN EN ISO 9969. Anforderungen an Maße, Werkstoff und Prüfung nach DIN EN 13476-1/-3 (strukturwandig) bzw. DIN EN 1852-1 (vollwandig). Werkseitig eingelegte oder aufgesteckte Dichtungen nach DIN EN 681-1.

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03 LV Rohbau 03.04 Titel Erdarbeiten und Medienleitungen 03.04.03 UT Rohrgraben Nr. Leistungsbeschreibung Menge/ Einh. Preis (EP) Gesamt (GP)

Übertrag: ................................

6.2 Abwasserrohre im Erdreich (Schmutz- und Regenwasser, erdverlegte Anschlussleitungen) Vollwandige Rohre aus mineralverstärktem Polypropylen (PP-MD), Ringsteifigkeit mindestens SN 10 nach DIN EN ISO 9969, Anforderungen nach DIN EN 14758-1. Dichtungen werkseitig eingelegt nach DIN EN 681-1. Nachträgliche Bearbeitung der Dichtungssitze ist unzulässig.

6.3 Kabelschutzrohre Flexibles Wellrohr aus Polyethylen (PE), außen gewellt, innen glatt, mit erhöhter Druckfestigkeit der Klasse 450 N (Typ 450) nach DIN EN 61386-24 (IEC 61386-24). Jedes Rohr ist werkseitig mit einer durchgängigen Einzugsschnur mit einer Mindestbruchlast von 150 N ausgestattet. Kupplungen und Muffen müssen dem gleichen System und der gleichen Druckfestigkeitsklasse entsprechen.

03.04.03.1 Ausschachtungen

Fachgerechtes, maschinelles und teilweise händisches Ausschachten von Leitungsgräben für Anschlussleitungen entlang der Achsen und Gefälle gemäß Ausführungsplanung.

Maßgebliche Abmessungen: · Aushubtiefe: bis 1,75 m ab GOK / OK Straße · Lichte Sohlenbreite: bis 0,80 m · Abmessungen nach DIN EN 1610 in der jeweils gültigen Fassung

Homogenbereiche gemäß Bodengutachten (Kalkulationsanteil): · 60 % leicht lösbarer Boden, Homogenbereich 2 · 40 % mittelschwer lösbarer Boden, Homogenbereich 3 (bindige, leicht plastische oder steife Böden)

Sicherung der Grabenwände nach DIN 4124 durch: · Fachgerechte Böschung in den zulässigen Neigungsverhältnissen, oder · Zugelassenen Grabenvorbau (Verbauplatten oder Spundwände)

Die Wahl der Sicherungsmaßnahme obliegt dem Auftragnehmer in Abstimmung mit der AG-Bauleitung (Planer); statischer Nachweis ist auf Anforderung vorzulegen.

Leistungsinhalt: · Maschinelles und händisches Lösen sowie Ausheben des Bodens lagenweise · Ebenes, steinfreies Profilieren der Grabensohle auf das geforderte Planumsmaß und Gefälle · Restloses Entfernen von aufgeweichtem oder destabilisiertem Boden

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03 LV Rohbau 03.04 Titel Erdarbeiten und Medienleitungen 03.04.03 UT Rohrgraben Nr. Leistungsbeschreibung Menge/ Einh. Preis (EP) Gesamt (GP)

Übertrag: ................................ · Bereitstellen des Aushubmaterials zur Übernahme durch die Entsorgungsposition

Nicht enthalten: Verladen auf LKW, Abtransport und Entsorgungsgebühren (siehe Titel 09 Entsorgungen).

Abrechnung nach geometrischem Soll-Volumen unter Beachtung der Höchstgrenzen nach DIN 4124 und DIN EN 1610.

165m³ GP ............................

03.04.03.2 Handausschachtung

Zulage (Mehrpreis) zu der Vorposition (Erdaushub Ausschachtungen OZ 04.03.1) für das rein händische Lösen, Aufnehmen, Laden und horizontale Fördern von anstehendem, steinigem oder unregelmäßigem Boden (Kies, Schotter, Bauschutt, sandig-bindige Gemische der Homogenbereiche gemäß Bodengutachten) in räumlichen Engpässen oder im Nahbereich kreuzender Bestandsleitungen.

Ausführungsbedingungen: · Ausführung ausschließlich mit Handwerkzeug (Schaufel, Spaten, Pickel) · Horizontales Fördern mittels Schubkarren oder handgeführten Kleindumpern zum bauseitig zugewiesenen Lagerplatz · Maximaler horizontaler Förderweg: 300 m ab Aushubstelle · Vertikale Aushubtiefe: bis 2,00 m ab GOK, inklusive Hochreichen des Materials aus der Grabensohle

Schutz- und Ausführungsanforderungen: · Profil- und gefällegerechtes Ausführen nach Ausführungsplanung · Strikter Schutz kreuzender und anliegender Bestandsleitungen; Beschädigungen gehen zu Lasten des Auftragnehmers · Einhaltung aller Vorgaben nach DIN 4124 hinsichtlich Grabenbreite, Böschung und Verbausicherung · Anordnung der AG-Bauleitung (Planer) ist Ausführungsvoraussetzung; die Position darf nur nach schriftlicher Anweisung abgerechnet werden

Nicht enthalten: · Verladen auf LKW, Abtransport zur Deponie und Entsorgungsgebühren (werden über die korrespondierenden Entsorgungspositionen im Titel 09 Entsorgungen abgerechnet; das Aushubvolumen ist dort vollumfänglich erfasst)

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03 LV Rohbau 03.04 Titel Erdarbeiten und Medienleitungen 03.04.03 UT Rohrgraben Nr. Leistungsbeschreibung Menge/ Einh. Preis (EP) Gesamt (GP)

Übertrag: ................................

Abrechnung über das im festen Zustand ermittelte Soll-Volumen des händisch ausgehobenen Bodens nach Anordnung der AG-Bauleitung (Planer).

11m³ GP ............................

03.04.03.3 Sandbettung

Liefern, Transportieren, Einbringen, Verteilen und profilgerechtes Einbauen von sauberem, steinfreiem, nicht bindigem Sandmaterial (Körnung 0–4 mm, gewaschener Sand oder Siebsand frei von scharfen Einschlüssen oder Tonklumpen) zur Herstellung der Rohrleitungseinbettung direkt auf der Grabensohle. Die Leistung erstreckt sich von der unteren Bettungsschicht über die Seitenverfüllung bis exakt 30 cm über den Rohrscheitel gemäß DIN EN 1610 (Abschnitt 7) und DWA-A 139. Einbau in verbauten Gräben unter Beachtung des Verbaurückzugs in Schichten von 15 cm bis max. 20 cm. Jede Schicht ist mit kleintechnischem Gerät (Handstampfer, Rüttelplatte) mechanisch auf einen Verdichtungsgrad von zwingend DPr = 97 % (Proctordichte nach DIN 18127) zu verdichten, inklusive besonders sorgfältigem händischen Unterfüttern im Zwickelbereich (Zwickeleinschlag). Der Verdichtungsnachweis ist auf Verlangen durch Feldprüfungen (Fallgewicht/Rammsondierung) eigenverantwortlich zu führen. Abrechnung nach geometrischem Soll-Volumen (Grabenbreite nach DIN EN 1610 mal Einbauhöhe bis 30 cm über Scheitel abzüglich Eigenvolumen der Rohre).

101m³ GP ............................

03.04.03.4 Füllung

Liefern, Transportieren, Einbringen und profilgerechtes Einbauen von sauberem, gut graduiertem, nicht bindigem Sand-Kies-Gemisch oder Frostschutzsand (Körnung 0–32 mm, frei von Bauschutt, Tonklumpen oder Steinen > 32 mm) zur vollständigen, setzungsfreien Hauptverfüllung der Leitungsgräben ab 30 cm über Rohrscheitel bis zur Soll-Unterkante der Gründungsbauteile bzw. Verkehrsflächen. Einbau unter beengten Verhältnissen im losen Zustand in Schichten von über 15 cm bis maximal 20 cm, streng synchron und stufenweise mit dem Ziehen des Grabenverbaus zur lückenlosen Vermeidung von Hohlräumen oder Auflockerungen nach DIN EN 1610 (Abschnitt 7.4) und DIN 4124. Intensive mechanische Verdichtung jeder Schicht mittels Grabenwalzen oder schweren Rüttelplatten auf einen Verdichtungsgrad von zwingend 97 % (nach DIN 18127). Der Qualitätsnachweis ist der AG-Bauleitung (Planer) eigenverantwortlich durch

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03 LV Rohbau 03.04 Titel Erdarbeiten und Medienleitungen 03.04.03 UT Rohrgraben Nr. Leistungsbeschreibung Menge/ Einh. Preis (EP) Gesamt (GP)

Übertrag: ................................ feldtechnische Nachweise (Plattendruckversuche nach DIN 18134) vorzulegen. Abrechnung nach geometrischem Soll-Volumen (lichte Grabenbreite mal Einbauhöhe ab 30 cm über Scheitel bis Planumskante).

64m³ GP ............................

03.04.03.5 Rammsondierung

Fachgerechtes Durchführen, softwaregestütztes Auswerten, Protokollieren und Liefern einer geotechnischen Kontrollprüfung mittels Leichter (DPL) oder Mittelschwerer (DPM) Rammsondierung nach DIN EN ISO 22476-2 über das gesamte Tiefenprofil der fertiggestellten Grabenhauptverfüllung bis zur ungestörten Grabensohle (Tiefe bis 1,75 m bzw. 2,00 m) zur Verifizierung des Verdichtungsgrades (DPr = 97 %) . Die Ausführung erfolgt als zusätzliche Qualitätssicherungsmaßnahme (Dritteigenüberwachung) ausschließlich nach schriftlicher Anordnung/Freigabe durch die AG-Bauleitung (Planer) (zwingender Haltepunkt). Die Sondierungsachsen sind zur lückenlosen Vermeidung von mechanischen Beschädigungen der verlegten Rohrleitungen anhand der Werkstattpläne exakt einzumessen. Übergabe der vollständigen Dokumentation (Schlagzahlprotokolle N10, Sondierdiagramme, Schichtbeschreibungen, Gerätekalibrierscheine) 3-fach in Papierform sowie digital als PDF. Ohne Dokumente gilt die Verfüllung als nicht nachgewiesen.

16St GP ............................

Summe UT 03.04.03 Rohrgraben, Netto: ...............................

03.04.04 UT Bodenverbesserung

03.04.04.1 Gründungspolster herstellen (40 cm).

  1. Leistungsgegenstand Herstellen eines tragfähigen Gründungspolsters unterhalb der geplanten Fundamente/Bodenplatte gemäß Bodengutachten und statischer Berechnung. Schichtstärke im verdichteten Zustand: konstant 40 cm.

  2. Planumvorbereitung Baugrubensohle von losem und verunreinigtem Material befreien, profilgerecht herrichten und vorverdichten. Aufweichungen und Störzonen sind dem Bodengutachter vor Einbaubeginn anzuzeigen.

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A l l e Einzelbeträge Netto in EUR 21.09.2026 - Seite 53

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Neubau der Bildungsstätte der HWK LZ Nord (134-26)

03 LV Rohbau 03.04 Titel Erdarbeiten und Medienleitungen 03.04.04 UT Bodenverbesserung Nr. Leistungsbeschreibung Menge/ Einh. Preis (EP) Gesamt (GP)

Übertrag: ................................ 3. Material (produktneutral, § 7 Abs. 1 VOB/A) Güteüberwachtes, kornabgestuftes, frostbeständiges Schüttmaterial ohne organische, bindige oder schadstoffhaltige Anteile; max. Korngröße 63 mm. Zulässig sind gleichwertig:

Natürliche Gesteinskörnungen (Kiessand/Mineralstoffgemisch nach TL Gestein-StB, Korngruppe 0/32–0/56 mm) RC-Material Einbauklasse 0 nach ErsatzbaustoffV, sofern chemisch/umwelttechnische Eignung und ggf. wasserrechtliche Zulassung nachgewiesen Materialfreigabe durch Bauleitung: Gütezeichen und Lieferschein (bei RC-Material zusätzlich Eignungsnachweis nach ErsatzbaustoffV) spätestens 10 Werktage vor Einbaubeginn vorzulegen.

  1. Einbau und Verdichtung Lagenweiser Einbau in mind. 2 Lagen (max. 25 cm Schüttmaß je Lage) im optimalen Verdichtungswassergehalt (Proctorfeuchte w_Pr ± 2 %). Gerätewahl so, dass Schäden an Sohle, Böschung und Verbau ausgeschlossen sind.

  2. Güteüberwachung und Tragfähigkeitsnachweis Nachweis auf OK Polster durch statische Lastplattenversuche nach DIN 18134 durch ein nach DAkkS akkreditiertes Prüfinstitut:

Parameter Anforderung Ev2 = 100 MN/m² Ev2 / Ev1 = 2,3 Alternativnachweis (Ev1 rechnerisch überschritten) Ev2 = 120 MN/m²

Mindestens 3 Versuche je angefangene 200 m² bzw. je Fundamentabschnitt; Lage mit Bodengutachter abzustimmen. Prüfprotokolle sind der Bauleitung vor Betonierfreigabe unaufgefordert schriftlich zu übergeben. Ohne freigegebene Protokolle ist mit Bewehrung und Betonage nicht zu beginnen.

  1. Nebenleistungen (VOB/C DIN 18300 Abschnitt 4.1 — im EP enthalten) Gerätevorhalten, profilgerechtes Abziehen der Oberfläche, herstellungsbedingter Über-/Mehraushub, Sichern der Polsterkanten bis zur Betonierfreigabe.

  2. Besondere Leistungen (VOB/C DIN 18300 Abschnitt 4.2 — im EP enthalten) Durchführung der Lastplattenversuche nach DIN 18134 (DAkkS-akkreditiertes Institut) inkl. Prüfprotokolle; Materialeignungsnachweise (Gütezeichen, Konformitätserklärungen); bei RC-Material: Eignungsnachweis nach ErsatzbaustoffV inkl. aller umwelttechnischen Nachweise.

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Neubau der Bildungsstätte der HWK LZ Nord (134-26)

03 LV Rohbau 03.04 Titel Erdarbeiten und Medienleitungen 03.04.04 UT Bodenverbesserung Nr. Leistungsbeschreibung Menge/ Einh. Preis (EP) Gesamt (GP)

Übertrag: ................................

  1. Abrechnung Fest eingebautes Raummaß (m³); Ansatz: Fläche × Sollstärke 0,40 m. Mehr-/Mindermengen nach § 2 Abs. 3 VOB/B. Aufmaß gemeinsam vor Überdeckung durch Bewehrung; nachträgliche Aufmaße werden nicht anerkannt.

1.400m³ GP ............................

03.04.04.2 Geotextil (Trennvlies)

1. Leistungsgegenstand
Liefern und Verlegen eines nichtgewebten Geotextils
(Vliesstoff) auf der abgenommenen OK des Gründungspolsters
zur dauerhaften Trennung und Verhinderung von
Materialmigration zwischen Gründungspolster und
kapillarbrechender Schicht.
2. Material (produktneutral, § 7 Abs. 1 VOB/A)
Nichtgewebter Nadelvliesstoff (PP oder PET),
CE-gekennzeichnet nach DIN EN 13251.
Mindestanforderungen:
EigenschaftNormAnforderung
Flächenbezogene MasseDIN EN ISO 9864 = 200 g/m²
Zugfestigkeit (Längs/Quer) DIN EN ISO 10319 = 14/14 kN/m
Durchstoßwiderstand (CBR) DIN EN ISO 12236 = 2,0 kN
Wasserdurchlässigkeit senkrecht DIN EN ISO 11058 = 10² m/s
Öffnungsweite DIN EN ISO 12956 = 0,20 mm
Leistungserklärung (DoP) und Produktdatenblatt vor Einbau de
Bauleitung vorzulegen.
3. Einbau
Verlegen fugenfrei und faltenlos auf gereinigter, planebener O
des Gründungspolsters. Bahnüberlappung mind. 50 cm; an
aufgehenden Bauteilen mind. 30 cm hochführen und lagestabil
sichern. Beschädigte Bereiche vor Überdeckung vollflächig
ersetzen. Freilagerung unter UV-Exposition max. 14 Tage;
Überdeckung mit kapillarbrechender Schicht unverzüglich nach
Verlegung.
4. Nebenleistungen (VOB/C DIN 18300 Abschnitt 4.1 im EP
enthalten)
Zuschneiden, Anpassen an Einbauten und Ecken,
Materialtransport, Abfallentsorgung.
  1. Besondere Leistungen (VOB/C DIN 18300 Abschnitt 4.2 im EP enthalten) Vorlage der Leistungserklärung (DoP) nach BauPVO mit Nachweis der Mindestanforderungen.
  2. Abrechnung Flächenmaß (m²) ohne Anrechnung von Überlappungen und Hochzügen. Aufmaß gemeinsam vor Überdeckung; nachträgliche Aufmaße werden nicht aner3k.a5n0n0t.m² GP ............................

Übertrag: ................................

A l l e Einzelbeträge Netto in EUR 21.09.2026 - Seite 55

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Neubau der Bildungsstätte der HWK LZ Nord (134-26)

03 LV Rohbau 03.04 Titel Erdarbeiten und Medienleitungen 03.04.04 UT Bodenverbesserung Nr. Leistungsbeschreibung Menge/ Einh. Preis (EP) Gesamt (GP)

Übertrag: ................................

03.04.04.3 Kapillarbrechende Schicht 15 cm

  1. Leistungsgegenstand Liefern, Aufbringen und Verteilen einer kapillarbrechenden Schicht auf der abgenommenen OK des Gründungspolsters (Pos. 01.01) zur dauerhaften Unterbindung des kapillaren Feuchteaufstiegs. Einbaustärke im verdichteten Zustand: konstant 15 cm. Oberfläche profilgerecht und ebenflächig für Folgegewerke herzustellen.
  2. Material (produktneutral, § 7 Abs. 1 VOB/A) Kornabgestuftes, kornstabiles, hohlraumreiches Material ohne Feinanteile (kein Nullanteil), frei von bindigen Anteilen und organischen Verunreinigungen. Zulässig sind gleichwertig: Filterkies oder gewaschener Rundkies (Körnung 8/16 mm oder 16/32 mm) Splitt oder Schotter (Körnung 16/32 mm oder 32/45 mm) Leistungserklärung und Lieferschein sind der Bauleitung vor Einbau vorzulegen.
  3. Einbau und Verdichtung Gleichmäßiges Aufbringen und Verteilen auf der Geotextil-Trennlage. Verdichtung ausschließlich durch leichtes statisches Anwalzen oder Überfahren mit Rüttelplatte ohne Vibration - das kapillarbrechende Hohlraumgefüge darf nicht beeinträchtigt werden. Durchmischung mit dem darunterliegenden Gründungspolster ist durch das Geotextil auszuschließen; eine Beschädigung der Trennlage ist zu vermeiden.
  4. Nebenleistungen (VOB/C DIN 18300 Abschnitt 4.1 - im EP enthalten) Gerätevorhalten, profilgerechtes Abziehen der Oberfläche auf Sollhöhe, Materialtransport auf der Baustelle, Sichern der Schichtkanten.
  5. Besondere Leistungen (VOB/C DIN 18300 Abschnitt 4.2 - im EP enthalten) Vorlage der Materialeignungsnachweise (Gütezeichen, Korngrößenanalyse nach DIN EN 933-1) mit Nachweis des Nullanteils.
  6. Abrechnung Fest eingebautes Raummaß (m³); Ansatz: Fläche × Sollstärke 0,15 m. Aufmaß gemeinsam vor Überdeckung durch Folgegewerke; nachträgliche Aufmaße werden nicht anerkannt.

525m³ GP ............................

Summe UT 03.04.04 Bodenverbesserung, Netto: ...............................

A l l e Einzelbeträge Netto in EUR 21.09.2026 - Seite 56

[Seite 57]

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Neubau der Bildungsstätte der HWK LZ Nord (134-26)

03 LV Rohbau 03.04 Titel Erdarbeiten und Medienleitungen

Nr. Leistungsbeschreibung Menge/ Einh. Preis (EP) Gesamt (GP)

Summe Titel 03.04 Erdarbeiten und Medienleitungen, Netto: ...............................

zzgl. MwSt. (19,0 %): ...............................

Gesamtsumme, Brutto: ...............................

03.05 Titel TGA Einbauteile, Leerrohre, Hauseinführungen

Vorbemerkung und Qualitätsnachweise Hauseinführungen mit FBV-Anbindung

Liefern und Einbauen von Hauseinführungen als werkseitig vorgefertigte, abdichtende Rohrdurchführungen durch wasserführende Stahlbeton-Außenbauteile (Bodenplatten oder Wände) gemäß den Planvorgaben der Ausführungsplanung. Die Leistung umfasst alle Materialien, Befestigungsmittel, Hilfsstoffe und Nebenleistungen für eine fachgerechte, druckwasserdichte Einbindung einschließlich der vollflächigen Anbindung an die bauseitig verlegte Frischbetonverbundfolie (FBV).

Regelwerke und Einbausituation

Alle Bauteile und Einbauverfahren müssen den anerkannten Regeln der Technik entsprechen, insbesondere:

· DAfStb-Richtlinie „Wasserundurchlässige Bauwerke aus Beton" (WU-Richtlinie), Ausgabe 2017, Abschnitt 3 (Bauteildicken, Fugenabdichtung, Einbauteile) · DIN 18533-1:2017-07 „Abdichtung von erdberührten Bauteilen", Einwirkungsklasse W2-E (von außen drückendes Wasser und aufstauendes Sickerwasser) · AGFW-Arbeitsblatt FW 419 (aktuelle Ausgabe) für Gebäudeeinführungen in der Versorgungstechnik, soweit projektspezifisch zutreffend · DIN EN 1337-3 bzw. projektspezifische Statik für Fixierungen gegen Aufschwimmen

Sofern Kabelschutzrohre Bestandteil der Einführung sind, müssen diese zusätzlich nach DIN EN 61386-24 (Schutzrohrsysteme, Erdverlegung) klassifiziert sein.

Produktanforderungen

Das System muss als Vollsystem (Grundkörper mit integriertem oder aufgeflanscht anzuschließendem FBV-Flansch) eines Herstellers geliefert werden. Gleichwertige Fabrikate sind zugelassen, sofern die nachfolgenden Eignungsnachweise vollständig erbracht werden. Metallische Spann- und Befestigungsteile: nichtrostender Stahl, Werkstoff-Nr. 1.4571 oder 1.4404 (Mindestanforderung), zu belegen durch Abnahmeprüfzeugnis 3.1 nach DIN EN 10204:2005-01.

Dichtungselemente: beständig gegenüber Mineralölen, Kraftstoffen, schwachen Säuren (pH = 4), Laugen sowie Radon (Diffusionswiderstand nachgewiesen).

Eignungsnachweise (vor Ausführungsbeginn, digitale Übermittlung als PDF)

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A l l e Einzelbeträge Netto in EUR 21.09.2026 - Seite 57

[Seite 58]

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Neubau der Bildungsstätte der HWK LZ Nord (134-26)

03 LV Rohbau

03.05 Titel TGA Einbauteile, Leerrohre, Hauseinführungen

Vorbemerkung und Qualitätsnachweise

Der AN hat der AG-Bauleitung (Planer) folgende Nachweise spätestens 10 Werktage vor dem geplanten Einbaubeginn unaufgefordert vorzulegen. Ohne vollständige und freigegebene Unterlagen darf mit der Einbaumaßnahme nicht begonnen werden (Haltepunkt nach VOB/B § 4 Abs. 1 Nr. 3).

  1. Systemprüfzeugnis Gas- und Druckwasserdichtigkeit: Prüfzeugnis einer akkreditierten, herstellerunabhängigen Prüfstelle (z. B. Kiwa, MFPA oder gleichwertig) über die Gas- und Druckwasserdichtigkeit des Gesamtsystems (Grundkörper inklusive FBV-Flansch) bei einem Prüfdruck von mindestens 2,5 bar über eine Prüfdauer von mindestens 48 Stunden. Das Prüfzeugnis darf zum Zeitpunkt der Vorlage nicht älter als 5 Jahre sein.
  2. FBV-Kompatibilitätsnachweis: Schriftliche Erklärung des Systemherstellers der Hauseinführung, dass der FBV-Flansch mit der bauseitig eingesetzten Frischbetonverbundfolie (Fabrikat und Typ gemäß Ausführungsplanung) hinterläufigkeitsundurchlässig verbindbar ist. Die Erklärung muss das spezifische FBV-Fabrikat benennen und die zugehörige Verarbeitungsanweisung enthalten.
  3. Beständigkeitszertifikat: Herstellernachweis oder Prüfzeugnis über die chemische Beständigkeit der Dichtungselemente gegen Mineralöle, Kraftstoffe, Treibstoffe, schwache Säuren (pH = 4), Laugen sowie Radon.
  4. Abnahmeprüfzeugnis 3.1 (DIN EN 10204): Chargenspezifisches Werkstoffzeugnis für alle metallischen Spann- und Befestigungsteile, das die Stahlqualität 1.4571 oder 1.4404 bestätigt.

Montageplanung und Güteüberwachung

Vor Beginn der Einbaumaßnahmen hat der AN eine Werkstatt- und Montageplanung (W+M) zu erstellen und der AG-Bauleitung (Planer) zur Freigabe vorzulegen. Die W+M muss mindestens enthalten: Einbaufolge, Fixierungskonzept gegen Aufschwimmen, Anschlussdetail FBV-Flansch sowie Protokollformblätter.

Ausführung

Der Einbau hat nach den genehmigten W+M-Unterlagen, den Herstellervorgaben und den anerkannten Regeln der Technik zu erfolgen. Insbesondere:

· Fixierung der Einführung gegen Auftrieb vor der Betonage durch das in der W+M nachgewiesene Mittel (Schwimmsicherung) · Vollflächige, überlappungsfreie Verklebung des FBV-Flansches mit der verlegten Frischbetonverbundfolie gemäß Herstellerverarbeitungsanweisung; Mindestüberlappungsbreite nach Herstellervorgabe, mindestens jedoch 100 mm · Keine Beanspruchung der FBV-Klebefläche zwischen Verklebung und Betonage

Haltepunkt vor Betonage (zwingend)

Nach Abschluss des Einbaus, der FBV-Verklebung und der Fixierung gegen Aufschwimmen ist die Freigabe durch die AG-Bauleitung (Planer) einzuholen, bevor mit der Betonage begonnen wird (Haltepunkt nach VOB/B § 4 Abs. 1 Nr. 3). Der AN hat die Bereitschaft zur Abnahmebegehung mit einem Vorlauf von mindestens 24 Stunden anzukündigen.

Fotodokumentation

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03 LV Rohbau

03.05 Titel TGA Einbauteile, Leerrohre, Hauseinführungen

Vorbemerkung und Qualitätsnachweise

Unmittelbar vor der Betonage ist eine lückenlose Fotodokumentation zu erstellen, die mindestens folgende Zustände bildlich belegt:

· Einbaulage und Ausrichtung der Hauseinführung · Vollständigkeit und Zustand der FBV-Verklebung (Überlappungsbreite sichtbar) · Fixierung gegen Aufschwimmen · Unmittelbares Umfeld (Bewehrung, Schalungszustand)

Die Fotos sind mit Datum, Uhrzeit und Bauteilbezeichnung zu versehen und im Rahmen der Baudokumentation zu übergeben.

Einbauprotokoll (Übergabe an Folgegewerk)

Nach Abschluss der Betonage und Ausschalen ist ein Einbauprotokoll zu erstellen und der AG-Bauleitung (Planer) sowie dem ausführenden Folgegewerk zu übergeben. Das Protokoll muss mindestens enthalten:

· Bauteilbezeichnung, Einbauort (Achsen/Koordinaten), Einbaudatum · Bestätigung der Zementschlämmedichtigkeit (Sichtkontrolle nach Ausschalen: keine Zementleitnester oder Fehlstellen im Einbaubereich) · Bestätigung der freien Gängigkeit des Rohres nach Einbau · Verweis auf die zugehörige Fotodokumentation

03.05.01 UT TGA Elektro KG 440

03.05.01.1 UT KG 444 Niederspannungsinstallationsanlagen

03.05.01.1.1 UT Leerrohre im Erdreich

03.05.01.1.1.1 Ausführungsplanung

Komplettleistung für die gewerkeübergreifende Prüfung, Abstimmung und zeichnerische Integration der bauseitigen TGA-Ausführungsplanung für alle Kabel-/Leerrohrsysteme im Erdreich (KG 444.1) und druckwasserdichten Gebäudeeinführungen (KG 444.2). Einarbeitung der Trassen, Radien und Durchdringungen in die Werk-, Schal- und Bewehrungspläne (W+M) zur lückenlosen, kollisionsfreien und statisch freigegebenen Einbindung in die Betonbauteile (Weiße Wanne nach DAfStb und DIN 18533). Inklusive Abstimmung mit der Tragwerksplanung zur Vermeidung unzulässiger Bewehrungsschneidungen. Digitale Vorlage der Pläne (.dwg/.dxf und PDF) mindestens 14 Kalendertage vor Ausführung 03.05]. Der AN haftet für die maßgenaue handwerkliche Umsetzung vor Ort. Abrechnung nach schriftlicher Freigabe durch AG-Bauleitung (Planer) und Prüfstatiker.

1psch GP ............................

Übertrag: ................................

A l l e Einzelbeträge Netto in EUR 21.09.2026 - Seite 59

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03 LV Rohbau 03.05 Titel TGA Einbauteile, Leerrohre, Hauseinführungen 03.05.01 UT TGA Elektro KG 440 Nr. Leistungsbeschreibung Menge/ Einh. Preis (EP) Gesamt (GP)

Übertrag: ................................

03.05.01.1.1.2 Starres Kabelschutzrohr DN 160

Liefern, Transportieren, Ausrichten und Gefälle- sowie biegeradiusgerechtes Verlegen eines starren Kabelschutzrohrs aus PE-HD in Verbundbauweise (außen gewellt, innen glatt) in Lieferstangen zu je 6,00 m (keine Rollenware) im Erdreich. Zertifiziert nach DIN EN 61386-24 (Typ 450, Mindestdruckfestigkeit > 450 N bei 5% Verformung, Verkehrslast LM 1 nach DIN EN 1991-2). Herstellen sand- und spritzwasserdichter Muffenverbindungen mit Profildichtringen. Inklusive Einziehen eines verrottungsfesten PP-Hilfsseils (min. 5 kN Zugkraft), Sichern der Enden und Einlegen eines gelben Kunststoff-Warnbandes („Achtung Starkstromkabel“) bei der Grabenteilverfüllung. Temporärer, wasserdichter Verschluss aller offenen Rohrmündungen mit Original-Lamellenstopfen. Visuelle Prüfung vor Verfüllung und ggf. Kalibrierungsprüfung (Molchung) nach Verfüllung.

400m GP ............................

03.05.01.1.1.3 Starres Kabelschutzrohr DN 110

Ausführung wie Vorposition, jedoch als starres Kabelschutzrohr in der Dimension DN 110.

800m GP ............................

03.05.01.1.1.4 Bogen Kabelschutzrohre DN160

Liefern, Transportieren, niveaukonformes Ausrichten und Einbauen eines werkseitig vorgefertigten, hochdruckfesten Rohrbogens aus PE-HD (Ablenkungswinkel bis 90°, Ring- und Druckfestigkeit nach DIN EN 61386-24 Typ 450 > 450 N) passend für das Rohrleitungssystem DN 160. Der Innenradius muss zur beschädigungsfreien Kabeldurchführung nach Herstellervorgabe dimensioniert sein (R = 1.000 mm, innen glatt und gratfrei). Sand- und spritzwasserdichter Anschluss mittels Steckmuffen und Dichtringen. Inklusive Durchführen des PP-Zugschnursystems und kraftschlüssiger Lagesicherung gegen Umlenkkräfte im Erdreich mittels verdichtetem Bettungsmaterial/Schotterkeilen.

20St GP ............................

Übertrag: ................................

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03 LV Rohbau 03.05 Titel TGA Einbauteile, Leerrohre, Hauseinführungen 03.05.01 UT TGA Elektro KG 440 Nr. Leistungsbeschreibung Menge/ Einh. Preis (EP) Gesamt (GP)

Übertrag: ................................

03.05.01.1.1.5 Bogen Kabelschutzrohre DN110

Ausführung wie Vorposition, jedoch als PE-HD-Rohrbogen bis 90° passend für Kabelschutzrohre der Dimension DN 110.

18St GP ............................

03.05.01.1.1.6 Muffen Kabelschutzrohre DN160

Liefern, Vorbereiten, rechtwinkliges und gratfreies Ablängen der Rohrenden, Reinigen und Einbauen einer systemkompatiblen Doppelsteck- oder Überschiebmuffe aus PE-HD oder PP passend für das gewellte Außenprofil der Schutzrohre DN 160. Die Montage hat mit den passenden Elastomer-Lippendichtungen und dem vorgeschriebenen Systemgleitmittel des Rohrherstellers zu erfolgen. Die Verbindung muss nachweislich eine dauerhafte Sand- und Spritzwasserdichtigkeit nach DIN EN 61386-24 garantieren und im Innenbereich vollkommen glatt und absatzfrei sein.

67St GP ............................

03.05.01.1.1.7 Muffen Kabelschutzrohre DN110

Ausführung wie Vorposition, jedoch als Verbindungsmuffe passend für Kabelschutzrohre der Dimension DN 110.

90St GP ............................

03.05.01.1.1.8 Dichtringe Kabelschutzrohre DN160

Liefern, Reinigen der Dichtnut und Einlegen eines alterungsbeständigen, chemisch resistenten Elastomer-Profildichtrings (EPDM oder SBR) in das erste Wellental des Rohrendes DN 160. Gewährleistung einer dauerhaften Sand- und Spritzwasserdichtigkeit nach DIN EN 61386-24 in Kombination mit der Systemmuffe. Inklusive vollflächigem Einstreichen mit biologisch abbaubarem Systemgleitmittel und visueller Sitzkontrolle zur Vermeidung von Dichtungslippen-Umschlägen beim Zusammenstecken.

134St GP ............................

03.05.01.1.1.9 Dichtringe Kabelschutzrohre DN110

Ausführung wie Vorposition, jedoch als Profildichtring passend für Kabelschutzrohre der Dimension DN 110.

180St GP ............................

Übertrag: ................................

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03 LV Rohbau 03.05 Titel TGA Einbauteile, Leerrohre, Hauseinführungen 03.05.01 UT TGA Elektro KG 440 Nr. Leistungsbeschreibung Menge/ Einh. Preis (EP) Gesamt (GP)

Übertrag: ................................

03.05.01.1.1.10 Endkappe Kabelschutzrohre DN160

Liefern, sauberes Ablängen des Rohrendes und formschlüssiges Aufsetzen einer formstabilen, UV-beständigen Kunststoff-Endkappe (Lamellenstopfen oder elastische Aufsteckkappe aus PE/PP) auf die offenen Enden der verlegten Rohre DN 160. Der Verschluss muss sand- und spritzwasserdicht sein, dem Erddruck beim Verfüllen standhalten und unbefugtes Lösen verhindern. Behelfsmäßige Verschlüsse mit Folie oder Klebeband sind unzulässig. Inklusive zerstörungsfreier Demontage für Zwischenprüfungen, späterem endgültigen Rückbau und Endreinigung des Rohrmündungsbereichs vor dem Kabelzug.

15St GP ............................

03.05.01.1.1.11 Endkappe Kabelschutzrohre DN110

Ausführung wie Vorposition, jedoch als Verschluss-Endkappe passend für Kabelschutzrohre der Dimension DN 110.

15St GP ............................

03.05.01.1.1.12 Abstandshalter Kabelschutzrohre DN160

Liefern, modulares Aneinanderreihen und formschlüssiges Verclipsen von schlagfesten Reihen- und Etagen-Abstandshalter-Elementen aus Kunststoff (PP/PE) im Rohrgraben passend für Rohre DN 160. Die Halter müssen das Rohrprofil exakt umschließen und die Trasse gegen Verschieben oder Aufschwimmen sichern. Fest vorgegebener lichter Mindestwandabstand (50 mm bis 100 mm nach Klimavorgabe für Hochstromtrassen). Einbauintervalle in Längsrichtung nach Herstellervorgabe (maximal alle 1,50 m bis 2,00 m) zur lückenlosen Verhinderung von Rohrdurchhängen. Inklusive standsicherer Aufstellung auf der Grabensohle und gefügedichter Sandunterfütterung mittels Handstampfer.

267St GP ............................

03.05.01.1.1.13 Abstandshalter Kabelschutzrohre DN110

Ausführung wie Vorposition, jedoch als modularer Abstandshalter-Baustein passend für Kabelschutzrohre der Dimension DN 110.

534St GP ............................

Übertrag: ................................

A l l e Einzelbeträge Netto in EUR 21.09.2026 - Seite 62

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03 LV Rohbau 03.05 Titel TGA Einbauteile, Leerrohre, Hauseinführungen 03.05.01 UT TGA Elektro KG 440 Nr. Leistungsbeschreibung Menge/ Einh. Preis (EP) Gesamt (GP)

Summe UT 03.05.01.1.1 Leerrohre im Erdreich, Netto: ...............................

03.05.01.1.2 UT Gebäudeeinführungen

03.05.01.1.2.1 Doppeldichtpackung D=150

Liefern, maßgenaues Einmessen nach Koordinaten, rechtwinkliges Fixieren an der Wandschalung/Armierung und zementschlämmedichtes Einbetonieren einer Kunststoff-Doppel-Dichtpackung (ABS/PC, Außenmaß 220 x 220 mm, passend für Wandstärken bis 350 mm) in die Kelleraußenwände (Weiße Wanne). Das Bauteil muss über einen integrierten FBV-Dichtflansch (FBV-Patch) verfügen, der vollflächig und hinterlauffrei mit der bauseitigen Frischbetonverbundbahn kompatibel ist. Starre Absicherung gegen Verschieben oder Verkippen durch den Frischbetondruck (DIN 18218/DIN 1045-3). Der Innenraum ist während des Betonierens mit druckstabilen System-Verschlussdeckeln gegen Betoneintrag zu schützen. Nach dem Ausschalen ist das Bauteil sauber freizulegen und von Betonläufen zu reinigen. Einbautoleranzen nach DIN 18202.

45St GP ............................

03.05.01.1.2.2 Doppeldichtpackung D=90

Ausführung wie Vorposition, jedoch als Doppel-Dichtpackung mit einem System-Innendurchmesser von D = 90 mm für Beton-Wandstärken bis 350 mm.

40St GP ............................

03.05.01.1.2.3 Systemdeckel

Liefern, Reinigen der Kontaktflächen und druckdichtes Montieren eines hochbeständigen Systemdeckels aus Polycarbonat (PC) mit EPDM-Kaltschrumpfmuffen auf den Bajonett-Anschluss der einbetonierten Doppel-Dichtpackungen (Systemgröße 150/90). Die Abdichtung auf den Kabeln/Rohren erfolgt werkzeuglos über das Herausziehen der inneren Kunststoff-Stützspiralen der vordehnten Kaltschrumpfschläuche. Inklusive EPDM-Zentrierband zur positionsstabilen Kabelführung. Das installierte Gesamtsystem muss nachweislich gas- und wasserdicht bis 2,5 bar sein. Der

  • Fortsetzung auf nächster Seite - Übertrag: ................................

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03 LV Rohbau 03.05 Titel TGA Einbauteile, Leerrohre, Hauseinführungen 03.05.01 UT TGA Elektro KG 440 Nr. Leistungsbeschreibung Menge/ Einh. Preis (EP) Gesamt (GP)

Übertrag: ................................ mechanische Bajonett-Verschluss muss konstruktiv unabhängig von der Dichtmutter wirken und über eine wirksame Rücksperre sowie eine Konterverschraubung gegen unbefugtes Öffnen verfügen. Unbelegte Wechselstutzen sind mit System-Blindstopfen druckdicht zu verschließen.

85St GP ............................

03.05.01.1.2.4 Kabeldichtung D= 150 bis 1x60 mm

Liefern, mechanisches Reinigen der Öffnung (einbetonierte Rohrhülse/Dichtpackung oder bauseitige Kernbohrung Innendurchmesser Di = 150 mm), Einpassen und betriebsfertiges Montieren einer Kompakt-Ringraumdichtung in geteilter, klappbarer Segmentausführung. Die geteilten EPDM-Dichtsegmente sind um die liegenden Kabel herum anzuordnen. Gleichmäßiges Spannen der Pressplatten über Kreuz mittels Drehmomentschlüssels nach Herstellervorgabe, bis das Elastomer vollflächig austritt. Alle metallischen Pressplatten, Spannschrauben und Muttern müssen aus Edelstahl A4 (V4A, DIN EN 10088-1) bestehen. Das System muss universell anpassbar (Zwiebelringtechnik) für Kabel/Rohre bis zu einem Einzeldurchmesser von D = 60 mm und für drückendes Wasser (Lastfall W2.1-E nach DIN 18533) gas- und wasserdicht bis mindestens 2,5 bar zertifiziert sein. Nicht genutzte Öffnungen sind als Blindstopfen druckdicht zu belassen.

45St GP ............................

03.05.01.1.2.5 Kabeldichtung D= 90 bis 1x60 mm

Ausführung wie Vorposition, jedoch als geteilter Kabeldichtsatz passend für einen Innendurchmesser von Di = 90 mm.

40St GP ............................

03.05.01.1.2.6 Brandschutz-Kit S90

Liefern, mechanisches Reinigen des Innenraums der einbetonierten Doppel-Dichtpackungen, fachgerechtes Konfektionieren und hohlraumfreies Einpassen eines baurechtlich zugelassenen Brandschutz-Kits der Feuerwiderstandsklasse S90 nach DIN 4102-9. Das Abschottungssystem muss über eine gültige allgemeine bauaufsichtliche Zulassung (abZ) des DIBt (Zulassungs-Nr. Z-19.15-1906 oder gleichwertig) verfügen; der Auszug ist vor Montage vorzulegen. Technische Parameter: Schottstärke/Einbautiefe min. 440 mm, zulässig ab Wandstärke min. 240 mm, ausgelegt für modulare

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03 LV Rohbau 03.05 Titel TGA Einbauteile, Leerrohre, Hauseinführungen 03.05.01 UT TGA Elektro KG 440 Nr. Leistungsbeschreibung Menge/ Einh. Preis (EP) Gesamt (GP)

Übertrag: ................................ Mehrfach-Dichtpackungen bis max. 430 x 1270 mm. Das System muss eine einseitige Kissenmontage über integrierte Montagetaschen ohne Hilfsrahmen erlauben und darf keine Begrenzung der Kabeleinzeldurchmesser aufweisen. Endfixierung mittels Edelstahl-Spannbändern und Kitt-Dichtmasse. Inklusive dauerhafter Montage des geprägten, amtlichen S90-Kennzeichnungsschildes an der Wand und lückenloser Übergabe der Fachunternehmer-Übereinstimmungsbestätigung.

5St GP ............................

Summe UT 03.05.01.1.2 Gebäudeeinführungen, Netto: ...............................

03.05.01.1.3 UT Kabeltragsysteme

Vorbemerkung zur Verlegung von Leerrohren in Beton

Zugdraht & Überstände: Alle nachfolgenden In-Beton-Rohre sind zwingend mit einem werkseitigen/händischen, frei gängigen, korrosionsgeschützten Zugdraht (verzinkter Stahldraht oder Kunststoffschnur, Durchmesser = 1,5 mm) auszuführen. An den Dosen-/Schalungskörpern ist ein rechtwinkliger, gratfreier Überstand von mindestens 5 cm einzuhalten. Betonier- & Lagesicherung: Offene Rohrmündungen und Dosen sind mit druckstabilen System-Verschlussstopfen/Signaldeckeln absolut zementschlämmedicht zu verschließen. Die starre Fixierung an der Bewehrung mittels Drahtrödellung hat in engen Intervallen so zu erfolgen, dass Verschieben, Quetschen oder Aufschwimmen durch den Frischbeton- und Rütteldruck (DIN 1045-3) ausgeschlossen ist. Mindestbiegeradien sind strikt einzuhalten. Prüfung & Mängel: Nach dem Ausschalen hat der AN alle Züge eigenverantwortlich auf freien Durchgang und Gängigkeit des Zugdrahtes zu prüfen und zu protokollieren. Blockierte Rohre sind auf eigene Kosten instand zu setzen. Die Nebenleistungen (Zugdrähte, Stopfen, Überstände) sind in die Einheitspreise einzurechnen.

03.05.01.1.3.1 Elektroinstallationsrohr PE-HD AD 25mm Beton

Liefern, Transportieren, maßgenaues Ablängen, Ausrichten und lagestabiles Einbetonieren eines flexiblen, einwandigen Elektroinstallationsrohrs aus PE-HD (Nenngröße M25, Außendurchmesser exakt 25 mm) in Betonbauteilen (Wände, Decken, Fundamente) auf Basis der freigegebenen Elektro-Trassierungsplanung. Das Rohr muss der DIN EN 61386 (VDE 0605) entsprechen, maßhaltig nach DIN EN 60423 und nicht flammenausbreitend (selbstverlöschend) sein. Mechanische Belastungsklassen nach DIN EN 61386-1: Druckfestigkeit Klasse 3 – mittel (750 N); Schlagbeanspruchung Klasse 4 – schwer. Thermische Anwendungsklassen: Mindest-Gebrauchstemperatur Klasse 2 (-5 °C / Bruchsicherheit bei Winterbetonage);

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A l l e Einzelbeträge Netto in EUR 21.09.2026 - Seite 65

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Neubau der Bildungsstätte der HWK LZ Nord (134-26)

03 LV Rohbau 03.05 Titel TGA Einbauteile, Leerrohre, Hauseinführungen 03.05.01 UT TGA Elektro KG 440 Nr. Leistungsbeschreibung Menge/ Einh. Preis (EP) Gesamt (GP)

Übertrag: ................................ Maximal-Gebrauchstemperatur Klasse 1 (60 °C / Hydratationswärmebeständigkeit). Verlegung in weiten Bögen, starr fixiert an der Armierung in Intervallen von maximal 50 bis 80 cm. Alle verbindungen (Kupplungsmuffen) müssen absolut zementschlämmedicht sein.

1.100m GP ............................

03.05.01.1.3.2 Elektroinstallationsrohr PE-HD AD 32mm Beton

Ausführung wie Vorposition, jedoch als flexibles PE-HD-Elektroinstallationsrohr in der Nenngröße M32 (Außendurchmesser exakt 32 mm, Druckfestigkeit 750 N).

450m GP ............................

03.05.01.1.3.3 Gerätedose Kunststoff ID 70mm T 64mm Beton

Liefern, Einmessen nach Koordinaten (Installationszonen/Schalterhöhen) und lagestabiles Befestigen einer tiefen Gerätedose (Schalter- oder Abzweigdose) aus Kunststoff an der Schalung für Ortbetonbauteile, inklusive zementschlämmedichtem Anschluss der Leerrohre (Rohrüberstand min. 5 cm im Innenraum). Entspricht DIN EN IEC 60670-1 (VDE 0606-1) und DIN 49073. Werkstoff: Schlagfester, formstabiler, halogenfreier und flammenwidriger Kunststoff. Abmessungen: Innendurchmesser (Di) exakt 70 mm, Tiefe exakt 64 mm. Die Fixierung an der Wandschalung erfolgt über Schalungsnägel, Haftscheiben oder Magnete und ist rückseitig mittels Stützfedern oder Spreizkrallen so starr gegen Armierung/Gegenschalung abzustreben, dass Verkippen durch den Frischbetondruck (DIN 18218/DIN 1045-3) ausgeschlossen ist. Verschluss mittels druckstabilem Signaldeckel (Putzdeckel). Nach dem Ausschalen Auffinden über die Borsten, schadloses Entfernen des Deckels und mechanisches Reinigen des Doseninnenraums. Bei Mehrfachkombinationen formschlüssiges Aneinanderreihen über Verbindungsstutzen im genormten Kombinationsabstand von 71 mm (Mitte/Mitte). Grenzabmaße nach DIN 18202.

180St GP ............................

03.05.01.1.3.4 Gerätedose Kunststoff ID 60mm T 40mm Beton

Ausführung wie Vorposition, jedoch als flache Kunststoff-Gerätedose mit einem Innendurchmesser von Di = 60 mm und einer Tiefe von exakt 40 mm.

150St GP ............................

Übertrag: ................................

A l l e Einzelbeträge Netto in EUR 21.09.2026 - Seite 66

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Neubau der Bildungsstätte der HWK LZ Nord (134-26)

03 LV Rohbau 03.05 Titel TGA Einbauteile, Leerrohre, Hauseinführungen 03.05.01 UT TGA Elektro KG 440 Nr. Leistungsbeschreibung Menge/ Einh. Preis (EP) Gesamt (GP)

Übertrag: ................................

03.05.01.1.3.5 Gerätedose Kunststoff ID35mm T 40mm Beton als Wandleuchtendose

Ausführung wie Vorposition, jedoch als kleine Kunststoff-Gerätedose ausgeführt als Wandleuchtendose mit einem Innendurchmesser von Di = 35 mm und einer Tiefe von exakt 40 mm.

160St GP ............................

03.05.01.1.3.6 Imbeton Gegenlager

Liefern, händisches oder werkseitiges Ablängen, Zusammenbauen, Einmessen und lagestabiles Befestigen eines modularen Gegenlager-Baukastensystems auf der Schalung für Ortbetonwände vor dem Schließen der Gegenschalung. Das System dient der exakten, verkippungs- und verschiebesicheren Fixierung der Inbetondosen an der gegenüberliegenden Schalungshaut und muss zwingend aus folgenden Elementen bestehen:

· Dosenhalterung/Aufnahme zur formschlüssigen, verdrehsicheren Verbindung mit der Dosenrückseite. · Formstabiles, druck- und schlagfestes Stützrohr/Distanzrohr (Kunststoff/Metall), exakt angepasst auf die lichte Wandstärke abzüglich der Dosentiefe. · Gegenlager/Abstützfuß zur großflächigen Lastverteilung auf der gegenüberliegenden Schalungshaut zur Vermeidung von Eindrückungen.Das System muss dem Frischbetondruck (DIN 18218) und Innenrüttlerschwingungen (DIN 4235) standhalten (kein Durchbiegen/Knicken) und darf nach dem Ausschalen keinerlei bleibende Abdrücke oder Verfärbungen auf der Betonoberfläche hinterlassen (Sichtbetonanforderung SB 2). Einbau exakt rechtwinklig zur Schalungsebene nach DIN 18202 Tabelle 2. Nach dem Entfernen der Wandschalung sind die Komponenten schadlos freizulegen, verbleibende Rohröffnungen zementschlämmedicht mit Verschlussstopfen zu verschließen oder mit zugelassenem Reparaturmörtel flächenbündig und farblich passend (Betonkosmetik nach DBV-Merkblatt) nachzuarbeiten.

480St GP ............................

03.05.01.1.3.7 Krümmer mit Tüllen als Wandauslass für EN 25

Liefern, Einmessen nach Koordinaten (Achsbezüge für spätere Anschlüsse laut Plan) und lagestabiles Befestigen eines speziellen 90°-Wandauslasskrümmers aus schlagfestem, formstabilem, halogenfreiem und nicht flammenausbreitendem

  • Fortsetzung auf nächster Seite - Übertrag: ................................

A l l e Einzelbeträge Netto in EUR 21.09.2026 - Seite 67

[Seite 68]

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Neubau der Bildungsstätte der HWK LZ Nord (134-26)

03 LV Rohbau 03.05 Titel TGA Einbauteile, Leerrohre, Hauseinführungen 03.05.01 UT TGA Elektro KG 440 Nr. Leistungsbeschreibung Menge/ Einh. Preis (EP) Gesamt (GP)

Übertrag: ................................ Kunststoff an der Schalung für Ortbetonwände. Das Bauteil dient der rechtwinkligen, knickfreien und oberflächenbündigen Herausführung von Kabeln aus der Betonwand mit definiertem Mindestbiegeradius und muss vollkommen maßkompatibel zum flexiblen Leerrohr M25 (Außendurchmesser 25 mm) sein. Ausstattung mit einer integrierten, flachen Nageltülle/Montageplatte zur bündigen Fixierung mittels Schalungsnägeln oder Haftklebern rechtwinklig zur Wandebene und verdrehsicher. Die Steckmuffe der Rohraufnahme muss das Leerrohr zugfest fixieren; die Schnittstelle ist absolut zementschlämmedicht auszuführen. Die vordere Auslassöffnung ist vor dem Betonieren mit einem System-Verschlussstopfen/Dichtmembran gegen Frischbetoneintrag (DIN 18218/DIN 1045-3) starr zu sichern. Nach dem Ausschalen ist die Öffnung freizulegen, der Stopfen schadlos zu entfernen und die Mündung vollkommen sauber, glatt, gratfrei und flächenbündig mit der Betonoberfläche zu übergeben. Betonabplatzungen im Randbereich sind unzulässig (Sichtbetonklasse SB 2 / SB 3 nach DIN 18202).

280St GP ............................

03.05.01.1.3.8 Krümmer mit Tüllen als Wandauslass für EN 32

Ausführung wie Vorposition, jedoch als 90°-Wandauslasskrümmer mit integrierten Tüllen und Verschlussstopfen passend für flexible Elektroinstallationsrohre der Dimension M32 (Außendurchmesser exakt 32 mm, Nenngröße DN 32).

150St GP ............................

Summe UT 03.05.01.1.3 Kabeltragsysteme, Netto: ...............................

Summe UT 03.05.01.1 KG 444 Niederspannungsinstallationsanlagen , Netto: ...............................

zzgl. MwSt. (19,0 %): ...............................

Gesamtsumme, Brutto: ...............................

03.05.01.2 UT KG 446 Blitzschutz- und Erdungsanlagen

03.05.01.2.1 UT Erdung

A l l e Einzelbeträge Netto in EUR 21.09.2026 - Seite 68

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03 LV Rohbau 03.05 Titel TGA Einbauteile, Leerrohre, Hauseinführungen 03.05.01 UT TGA Elektro KG 440 Nr. Leistungsbeschreibung Menge/ Einh. Preis (EP) Gesamt (GP)

Übertrag: ................................

Vorbemerkung zur Ausführung der Erdungs- und Blitzschutzanlage

Zweigeteiltes System bei Gründungsisolierung (Perimeterdämmung/ FBV-System/Weiße Wanne): Die Erdungsanlage ist funktional aufgeteilt in einen Funktionspotenzialausgleichsleiter (Funktionserder) im Beton und einen Ringerder im Erdboden. Materialqualitäten: Im Erdboden (außerhalb der Isolierung) sind alle Erdungsleiter, Verbinder, Kreuzstücke und Anschlussfahnen zwingend aus hochkorrosionsbeständigem Edelstahl Werkstoff-Nr. 1.4571 / 1.4404 (V4A) nach DIN EN 62561-2 auszuführen. Im Beton (Fundament/Bodenplatte) darf der Funktionserder als Flach- oder Rundstahl (verzinkt oder blank) ausgeführt werden, sofern eine allseitige Mindestbetondeckung von 5 cm eingehalten wird. Verbindungstechnik: Alle Kreuzungs- und Verbindungsstellen im Erdreich und im Beton sind mittels normgerechter, schwerer Keilverbinder, Kreuzverbinder oder durch Schweißung mechanisch und elektrisch dauerhaft leitend herzustellen. Normen & Abnahme (Zwingender Haltepunkt vor Betonierfreigabe): Ausführung streng nach DIN 18014-1 & -2, DIN EN 62305-3 (VDE 0185-305-3), DIN VDE 0100-540 und VdS-Merkblatt 2028. Vor dem Betonieren der Bodenplatte ist die Anlage durch eine blitzschutz- oder Elektrofachkraft visuell und messtechnisch (Durchgangsprüfung mit Nachweis Widerstandswert R < 0,2 Ohm) zu prüfen. Der AN Rohbau hat die Verlegung lückenlos mittels digitaler Fotos (inkl. Maßstab/Meterrissbezug) zu dokumentieren und den normgerechten Dokumentations- und Prüfbericht nach DIN 18014 an die AG-Bauleitung (Planer) zu übergeben. Ohne Bericht erfolgt keine Betonierfreigabe. Inklusivleistungen: Die vollständige Lieferung, die lagestabile Fixierung gegen Verschieben (Abstandhalter auf Grabensohle, Fixierklammern an der Bewehrung) sowie der schwere Korrosionsschutz (Fettbänder an den Austrittsstellen aus dem Beton ins Erdreich) sind in die Einheitspreise einzukalkulieren. Hilfsmaterialien und Dokumentationen werden nicht gesondert vergütet.

03.05.01.2.1.1 Ableitung Fl30-St Wand in Schalung

Liefern, Transportieren, maßgenaues Ablängen, Richten, vertikales Ausrichten und lagestabiles Fixieren eines flachen Erdungsleiters aus feuerverzinktem Stahl (St/tZn, Dimension Fl 30 x 3,5 mm, Mindestquerschnitt 105 mm², Zinkauflage nach Norm) im Inneren der Stahlbetonwände (in der Schalung) zur Erstellung von vertikalen Ableitungen der Blitzschutzanlage bzw. des Funktionserders. Die Trassenführung und Anschlussstellen (Übergabepunkte zu Dachelementen/Festpunkten) erfolgen exakt nach dem freigegebenen Erdungs- und Blitzschutzkonzept im Anschluss an die Bodenplatten-Erdungsringe. Ausführung streng nach DIN EN IEC 62561-2 and DIN 18014. Der Flachstahl ist zwingend wandmittenzentriert mit einer allseitigen Mindestbetondeckung von 5 cm zu verlegen; ein direktes Anliegen an der Schalungshaut ist unzulässig (Sichtbetonschutz). Längs- und Kreuzungsverbindungen sind mit schweren Kreuz- oder Keilverbindern nach DIN EN 62561-1

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03 LV Rohbau 03.05 Titel TGA Einbauteile, Leerrohre, Hauseinführungen 03.05.01 UT TGA Elektro KG 440 Nr. Leistungsbeschreibung Menge/ Einh. Preis (EP) Gesamt (GP)

Übertrag: ................................ mechanisch und elektrisch dauerhaft leitend auszuführen (bei Schweißungen sind die Nähte vollständig zu entschlacken). Starre Fixierung an der Armierung mittels Befestigungsclips oder Rödeldraht in Intervallen von max. 1,00 m bis 1,50 m zur Absicherung gegen den Frischbeton- und Rütteldruck (DIN 1045-3). Das Material darf keine Rostspuren auf der Schalungshaut hinterlassen (Sichtbetonklasse SB 2 / SB 3). Inklusive messtechnischer Durchgangsprüfung (R < 0,2 Ohm) vor dem Schließen der Schalung samt digitaler Fotodokumentation und Prüfberichtübergabe.

288m GP ............................

03.05.01.2.1.2 Erdung Fundamenterder Fl30-St

Liefern, Transportieren, Richten, horizontales Ausrichten und lagestabiles Befestigen eines flachen Erdungsleiters aus feuerverzinktem Stahl (St/tZn, Dimension Fl 30 x 3,5 mm, Mindestquerschnitt 105 mm²) direkt im Fundament bzw. in der Bodenplatte zur Erstellung des funktionalen Potenzialausgleichsleiters (Funktionserders) im Beton. Die Trassenführung erfolgt in Maschenweiten von maximal 10 x 10 m (Blitzschutzanforderung) auf Basis der freigegebenen Ausführungsplanung. Ausführung streng nach DIN 18014-1/-2 und DIN EN IEC 62561-2. Der Flachstahl ist flach oder hochkant so innerhalb des Betons zu verlegen, dass er allseitig von mindestens 5 cm Beton umschlossen ist (dauerhafter Korrosionsschutz im alkalischen Milieu). Ein direktes Aufliegen auf der Sauberkeitsschicht, Trennfolie oder Wärmedämmung ist strikt unzulässig. Die Verlegung erfolgt unter Ausnutzung der bauseitigen Stahlbewehrung als Tragelement; starr zu fixieren in Intervallen von maximal 1,00 m bis 1,50 m mittels geprüfter, schwerer Bewehrungsklemmen, Keilverbinder oder fachgerechter Rödellung gegen Verschieben oder Aufschwimmen beim Betoneinbringen und Rütteln (DIN 4235). Längs- und Kreuzungsanschlüsse sowie Verbindungen zur Baustahlarmierung (Einbindung in den Potenzialausgleich) sind mit normgerechten Kreuzverbindern nach DIN EN 62561-1 elektrisch dauerhaft herzustellen. Inklusive zwingender messtechnischer Durchgangsprüfung (R < 0,2 Ohm), digitaler Fotodokumentation des Verlaufs und Übergabe des normgerechten Dokumentationsberichts als Haltepunkt vor der Betonierfreigabe.

5.000m GP ............................

Übertrag: ................................

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03 LV Rohbau 03.05 Titel TGA Einbauteile, Leerrohre, Hauseinführungen 03.05.01 UT TGA Elektro KG 440 Nr. Leistungsbeschreibung Menge/ Einh. Preis (EP) Gesamt (GP)

Übertrag: ................................

03.05.01.2.1.3 Verbinder Kl.N Kreuzverbindung Stahl verz

Liefern, Transportieren, Positionieren und mechanisch robustes Montieren eines systemkompatiblen Kreuzverbinders aus feuerverzinktem Stahl (St/tZn) zur dauerhaften elektrischen und mechanischen Kopplung von Flachstahlbändern der Dimension Fl 30 x 3,5 mm zum Aufbau einer lückenlosen Erdungsmatrix (Fundamenterder / Funktionserdungsnetz) im Beton. Der Verbinder muss vollumfänglich der Bauteilnorm DIN EN IEC 62561-1 entsprechen und zwingend für die Blitzstrom-Belastungsklasse Klasse N (geprüft mit einem Blitzstrom von 50 kA im Gesamtsystem) zertifiziert sein. Die Leistung beinhaltet das gründliche Reinigen der Kontaktflächen, das plane Aufeinanderlegen der Flachstähle, das fachgerechte Vorspannen und feste Anziehen der Verbindungsschrauben mit dem vom Hersteller geforderten Drehmoment sowie die visuelle Qualitätskontrolle vor dem Betoniervorgang.

325St GP ............................

03.05.01.2.1.4 Verbinder Kl.N T-Verbindung Stahl verz

Liefern, Transportieren, Positionieren und mechanisch robustes Montieren eines systemkompatiblen T-Verbinders aus feuerverzinktem Stahl (St/tZn) zur dauerhaften elektrischen und mechanischen Kopplung von Flachstahlbändern der Dimension Fl 30 x 3,5 mm im Beton. Ausführung wie Vorposition, jedoch mit einer Geometrie und Klemmplatten exakt ausgelegt für die T-förmige oder parallele Aufnahme von zwei Flachstählen.

345St GP ............................

03.05.01.2.1.5 Verbinder Kl.N Kreuzverbindung Stahl verz

Liefern, Transportieren, Positionieren und mechanisch robustes Montieren eines systemkompatiblen Kreuzverbinders aus feuerverzinktem Stahl (St/tZn, Referenzprodukt: OBO Bettermann, Typ 5312035 mit Zwischenplatte oder gleichwertig) zur Koppelung von einem Flachstahlband (Fl 30) mit einem Rundstahlleiter (Rd 10) im Beton (Verknüpfung von Maschennetz mit Anschlussfahnen). Der Verbinder muss der

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03 LV Rohbau 03.05 Titel TGA Einbauteile, Leerrohre, Hauseinführungen 03.05.01 UT TGA Elektro KG 440 Nr. Leistungsbeschreibung Menge/ Einh. Preis (EP) Gesamt (GP)

Übertrag: ................................ DIN EN IEC 62561-1 entsprechen, für die Belastungsklasse Klasse N (50 kA) zertifiziert sein und über eine eingelegte Zwischenplatte zur optimalen Lastverteilung und Kontakttrennung verfügen. Ausführung, Drehmomentmontage und Lagesicherung im Beton analog Vorpositionen.

150St GP ............................

03.05.01.2.1.6 Erdungsfestpunkt Stahl niro

Liefern, fachgerechtes Einmessen, Positionieren, rechtwinkliges Fixieren an der Schalungshaut (mittels Nagellöchern/Haftscheiben) und lagestatiles Einbetonieren eines Erdungsfestpunktes (Potentialausgleichs- und Messanschluss) aus hochkorrosionsbeständigem, nichtrostendem Edelstahl der Werkstoff-Nr. 1.4571 (V4A) oder gleichwertig (1.4404). Das Bauteil muss der DIN EN IEC 62561-1 entsprechen und für erdberührte Bauteile (Weiße Wanne) mit einer integrierten, werkseitig geprüften Druckwasserdichtigkeit von mindestens 1,0 bar und Gasdichtigkeit ausgeführt sein. Die Frontseite muss ein metrisches Innengewinde (M10 / M12) mit einer formstabilen, passgenauen Kunststoff-Schutzabdeckung in Signalfarbe gegen Betoneintrag aufweisen. Inklusive rückseitigem, kraftschlüssigem Anschluss der Achse an das Erdungsnetz mittels integriertem schwerem Klemmverbinder. Nach dem Ausschalen ist das Bauteil sauber freizulegen, der Deckel zu entfernen und das Gewinde auf Gängigkeit zu prüfen. Betonabplatzungen im Randbereich sind unzulässig (Sichtbetonklasse SB 2).

75St GP ............................

03.05.01.2.1.7 Trennstück Kl.H Stahl niro Rd8-10/Rd8-10

Liefern, fachgerechtes Einmessen, Positionieren und mechanisch robustes Montieren eines systemkompatiblen Trennstücks (Trennklemme) aus nichtrostendem Edelstahl der Werkstoff-Nr. 1.4301 (V2A) oder gleichwertig an den definierten, gut zugänglichen Messachsen im Außen-/Sockelbereich oder in Unterputz-Trennstellenkästen. Das Bauteil dient der lösbaren Verbindung von Rundleitern für messtechnische Revisionsprüfungen, muss der DIN EN IEC 62561-1 entsprechen und zwingend für die höchste Blitzstrom-Belastungsklasse Klasse H (geprüft mit 100 kA) zertifiziert sein. Universeller Klemmbereich für Rd 8-10 mm auf Rd 8-10 mm über ein stabiles, lösbares Zweischraubensystem

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03 LV Rohbau 03.05 Titel TGA Einbauteile, Leerrohre, Hauseinführungen 03.05.01 UT TGA Elektro KG 440 Nr. Leistungsbeschreibung Menge/ Einh. Preis (EP) Gesamt (GP)

Übertrag: ................................ (Edelstahlschrauben M8, Unterlegscheiben und Muttern nach DIN EN ISO 3506). Inklusive mechanischer Reinigung der Leiterenden, stufenweisem Festziehen mit Drehmomentschlüssel (12 Nm bis 15 Nm) und Kontrolle der Kontaktfestigkeit.

29St GP ............................

Summe UT 03.05.01.2.1 Erdung, Netto: ...............................

03.05.01.2.2 UT Ringerder

03.05.01.2.2.1 Ableitung Stahl niro Rd10 Pfeiler sichtbar

Liefern, Transportieren, maschinelles Richten, millimetergenaue vertikale Linienführung und dauerhaft feste Montage eines massiven runden Blitzschutzleiters (Durchmesser Rd 10 mm, Mindestquerschnitt 78 mm²) aus hochkorrosionsbeständigem Edelstahl der Werkstoff-Nr. 1.4571 (V4A) oder gleichwertig (1.4404) sichtbar direkt auf der fertigen Oberfläche von architektonischen Stahlbetonpfeilern (Stützen). Ausführung streng nach DIN EN IEC 62561-2 und DIN EN 62305-3. Der Leiter ist vollkommen verzugsfrei und pfeilgerade gerichtet in gleichmäßigem Abstand parallel zur Pfeilerkante zu führen. Fixierung mittels systemkompatibler Edelstahl-Leitungshalter (Innengewinde M8, Edelstahl-Schraubdübel) in einem vertikalen Abstand von maximal 1,00 m sowie Anordnung von Festpunkt-Haltern als Dehnungsausgleich an Pfeilerkopf und -fuß. Das Bohren der Dübellöcher hat staubabgesaugt mit scharfkantigen Hartmetallbohrern zu erfolgen; Randabplatzungen oder Risse im Beton sind absolut unzulässig (Sichtbetonklasse SB 2 / SB 3). Inklusive materialsicherem, blitzstromtragendem Anschluss am Pfeilerfuß an die vorhandenen Erdungsfestpunkte/ Trennstücke über geprüfte Edelstahl-Verbinder.

90m GP ............................

03.05.01.2.2.2 Erdung Ringerder Stahl niro Rd10

Liefern, Transportieren, Abrollen, Richten und kontinuierliches Einlegen eines massiven runden Erdungsleiters (Durchmesser Rd 10 mm, Mindestquerschnitt 78 mm²) aus hochkorrosionsbeständigem, nichtrostendem Edelstahl der Werkstoff-Nr. 1.4571 (V4A) oder gleichwertig (1.4404) direkt im ungeschützten Erdboden der vorhandenen Baugrube (oder in der vorbereiteten Sauberkeitsschicht der Baugrubensohle) außerhalb der Fundamentplatte und Perimeterdämmung.

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03 LV Rohbau 03.05 Titel TGA Einbauteile, Leerrohre, Hauseinführungen 03.05.01 UT TGA Elektro KG 440 Nr. Leistungsbeschreibung Menge/ Einh. Preis (EP) Gesamt (GP)

Übertrag: ................................ Ausführung als geschlossener Ring streng nach DIN 18014-1/-2 und DIN EN IEC 62561-2 im Abstand von standardmäßig 1,00 m zur Außenkante der Fundamente. Die Längsverbindungen, T-Stöße und Kreuzungsanschlüsse der Edelstahl-Runddrähte untereinander und an die Anschlussfahnen sind mit normgerechten, schweren Edelstahl-Kreuzverbindern (Klasse H nach DIN EN 62561-1) mechanisch und elektrisch dauerhaft herzustellen. Der Rundleiter muss flächig auf dem Grabenboden aufliegen und ist gegen Lageveränderung beim maschinellen Verfüllen ggf. mittels Edelstahl-Erdspießen zu fixieren. Inklusive zwingender messtechnischer Durchgangsprüfung (Durchgangswiderstand R < 0,2 Ohm), digitaler Fotodokumentation des Verlaufs und Übergabe des Prüfberichts an die AG-Bauleitung (Planer) als Haltepunkt vor der Verfüllungsfreigabe. Der Einsatz von feuerverzinktem Stahl im Erdboden ist unzulässig.

1.450m GP ............................

03.05.01.2.2.3 Verbinder Kl.N Kreuzverbindung Stahl verz

Liefern, Transportieren, Positionieren und mechanisch robustes Montieren eines systemkompatiblen Kreuzverbinders aus feuerverzinktem Stahl (St/tZn) zur dauerhaften elektrischen und mechanischen Kopplung von zwei Rundstahlleitern der Dimension Rd 10 mm im Fundament-, Bodenplatten- oder Wandbeton (Kopplung von Maschenkreuzungen oder Zuleitungen). Der Verbinder muss der Bauteilnorm DIN EN IEC 62561-1 entsprechen und für die Blitzstrom-Belastungsklasse Klasse N (50 kA) zertifiziert sein. Konstruktiver Aufbau als stabile 4-Schrauben-Klemmplatte mit hochfesten, verzinkten Sechskantschrauben M8 / M10 zur kraftschlüssigen Umschließung des Rundmaterials. Inklusive Reinigung der Kontaktzonen, stufenweisem Anziehen mit Drehmomentschlüssel (Herstellervorgabe, i.d.R. 20 Nm bis 25 Nm) sowie lagestabiler Fixierung an der Bewehrung mit min. 5 cm allseitiger Betondeckung.

50St GP ............................

03.05.01.2.2.4 Verbinder Kl.N T-Verbindung Stahl verz

Liefern, Transportieren, Positionieren und mechanisch robustes Montieren eines systemkompatiblen T-Verbinders aus feuerverzinktem Stahl (St/tZn) zur dauerhaften elektrischen und mechanischen Kopplung von zwei Rundstahlleitern der

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03 LV Rohbau 03.05 Titel TGA Einbauteile, Leerrohre, Hauseinführungen 03.05.01 UT TGA Elektro KG 440 Nr. Leistungsbeschreibung Menge/ Einh. Preis (EP) Gesamt (GP)

Übertrag: ................................ Dimension Rd 10 mm im Fundament-, Bodenplatten- oder Wandbeton (rechtwinkliger Abzweig von Anschlussfahnen oder Ableitungen). Ausführung wie Vorposition, jedoch mit einer Geometrie und Klemmbacken exakt ausgelegt für die T-förmige oder parallele Aufnahme von zwei Rundstählen.

100St GP ............................

Summe UT 03.05.01.2.2 Ringerder, Netto: ...............................

03.05.01.2.3 UT Sonstiges

03.05.01.2.3.1 Nummernschild

Liefern, fachgerechtes Beschriften nach Vorgabe, Einmessen, Positionieren und dauerhaft feste Montage eines absolut korrosionsbeständigen, UV-stabilen und frostbeständigen Nummernschildes (Kennzeichnungsschildes) im unmittelbaren Nahbereich der Trennstücke oder der Erdungsfestpunkte (Messpunkte) an den Außenwänden, Sichtbetonpfeilern oder innerhalb von Unterputz-Trennstellenkästen. Zulässig sind Schilder aus eloxiertem Aluminium, hochfestem Acryl-Mehrschichten-Kunststoff oder Edelstahl (Werkstoff-Nr. 1.4301 / 1.4571) in lesefreundlicher Größe (ca. 60 x 30 mm bis 100 x 40 mm). Die Beschriftung (z. B. „Trennstelle Nr. 01“) muss tiefengeprägt, graviert oder mittels industriellen Laser-Schmelzverfahrens dauerhaft und unveränderlich aufgebracht sein (gedruckte oder geklebte Schilder sind unzulässig). Zur Vermeidung von Roststreifen auf dem Beton müssen alle Befestigungsschrauben, Niete und Dübel aus nichtrostendem Edelstahl (Qualität min. A2 / A4) bestehen oder mittels bauaufsichtlich zugelassenen, alterungsbeständigen Spezial-Dichtklebstoffs vollkommen fluchtgerecht, waagerecht und parallel montiert werden. Bohrungen in Sichtbeton (Sichtbetonklasse SB 2 / SB 3) haben extrem schonend und ohne Ausbrüche zu erfolgen.

29St GP ............................

03.05.01.2.3.2 Messen und Prüfen

Komplettleistung für das umfassende, fachgerechte messtechnische Überprüfen, Protokollieren und Dokumentieren der gesamten installierten Blitzschutz- und Erdungsanlage an exakt 36 Messstellen (Trenn- und Prüfstellen) durch eine qualifizierte Blitzschutz-Fachkraft oder eine zertifizierte Elektrofachkraft. Die Ausführung erfolgt unmittelbar nach Fertigstellung aller Rohbau-Erdungsleitungen, jedoch zwingend

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03 LV Rohbau 03.05 Titel TGA Einbauteile, Leerrohre, Hauseinführungen 03.05.01 UT TGA Elektro KG 440 Nr. Leistungsbeschreibung Menge/ Einh. Preis (EP) Gesamt (GP)

Übertrag: ................................ vor dem finalen Verschließen unzugänglicher Bauteile. Durchzuführen sind hochpräzise Durchgangsprüfungen (Niederohmigkeit, Richtwert R < 0,2 Ohm) und Messungen des Erdausbreitungswiderstandes mittels kalibrierter Messgeräte nach DIN EN 61557-5. Erstellung und Lieferung der vollständigen Revisions- und Dokumentationsunterlagen streng nach DIN EN 62305-3 Beiblatt 3 sowie DIN 18014-1/-2, umfassend: Prüfbericht, detailliertes Prüfprotokoll mit tabellarischer Auflistung aller 36 Messstellen samt Einzelwiderstandswerten, Anlagenbeschreibung (Materialien, Querschnitte, Werkstoffe) und maßstäbliche Bestandszeichnungen (M 1:50/1:20) der tatsächlichen Leitungsführung. Übergabe in 3-facher physischer Ausfertigung in Papierform in ordentlichen Dokumentenordnern mit Registerstruktur (wobei 1 Ausfertigung der Bestandszeichnungen zwingend farbig anzulegen ist) sowie digital (Pläne als bearbeitbare .dwg/.dxf und PDF; Texte als PDF) auf einem USB-Stick. Abrechnung nach erfolgreicher Prüfung und Freigabe durch die AG-Bauleitung (Planer).

1psch GP ............................

03.05.01.2.3.3 Prüfbuch

Komplettleistung für das fachgerechte Zusammenstellen, Strukturieren, Drucken und Liefern eines vollständigen, behördlich und normativ anerkannten Prüfbuches (Kontrollbuch) als fest gebundene, langlebige und schmutzabweisende Dokumentenmappe (Hardcover-Ringbuch mit Registerreitern) zur dauerhaften Aufbewahrung beim Betreiber. Das Prüfbuch ist streng nach den Vorgaben der DIN EN 62305-3 Beiblatt 3 sowie der Normenreihe DIN 18014-1/-2 aufzubauen und dient der Dokumentation aller zukünftigen, wiederkehrenden Wiederholungsprüfungen und Wartungsarbeiten über die gesamte Nutzungsdauer des Bauwerks. Der AN hat die Dokumentationsdaten der bauseits vorlaufend erstellten Fundamenterderanlage (unter Sauberkeitsschicht/Teilerdungsanlagen im Baufeld) vollumfänglich und strukturiert zu integrieren und rechnerisch/grafisch mit dem Gesamtsystem zu verknüpfen. Zwingender Inhalt: Stammdatenblatt (Objekt, Bauherr, Blitzschutzklasse), Übersicht/Revisionsstände des Gesamtsystems, Erstprüfungsbericht (Abnahmeprotokoll der 36 Messstellen), ein für einen Betriebszeitraum von mindestens 10 bis 15 Jahren ausreichend dimensionierter Satz an vorgedruckten, normkonformen Protokollformularen für

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03 LV Rohbau 03.05 Titel TGA Einbauteile, Leerrohre, Hauseinführungen 03.05.01 UT TGA Elektro KG 440 Nr. Leistungsbeschreibung Menge/ Einh. Preis (EP) Gesamt (GP)

Übertrag: ................................ wiederkehrende Prüfungen (1-, 2- oder 4-Jahres-Rhythmus) sowie tabellarische Vorlagen für ein Wartungs- und Mängelregister. Zusätzlich ist das gesamte Prüfbuch als interaktive PDF-Datei (mit ausfüllbaren Formularen) auf einem USB-Stick zu übergeben.

1psch GP ............................

03.05.01.2.3.4 Übergabe Dokumentation

Komplettleistung für die formale, koordinierte Schnittstellenübergabe aller Rohbau-Erdungsunterlagen an das nachfolgende Gewerk (Errichter der äußeren Blitzschutzanlage) unter zwingender Teilnahme des AG-Bauleiters/Poliers des AN Rohbau, des Bauleiters des nachfolgenden Blitzschutzbetriebs sowie eines Vertreters der Architekten-Bauüberwachung. Als Übergabegrundlage dienen alle Revisionsunterlagen, die Fotodokumentation, das Prüfbuch und die messtechnischen Nachweise der 36 Prüfstellen. Durchführung einer vollständigen gemeinsamen technischen Ortsbegehung des gesamten Campusgebäudes und Außenbereichs zur physischen und visuellen Verifizierung aller aus den Wänden, Pfeilern (Sichtbetonstützen Rd 10) und Fundamenten herausgeführten Anschlussleitungen auf Unversehrtheit, Maßhaltigkeit und Korrosionsschutz (Fettbänder), der oberflächenbündigen Erdungsfestpunkte (V4A-Anschlussscheiben) auf freien Zugang und Gewindegängigkeit sowie der Lokalisierung aller 36 Messachsen. Die bauseits vorlaufend erstellte Fundamenterderanlage ist dem Folgegewerk in ihrem realen Verlauf und bezüglich ihrer Anschlussknoten vorzuführen. Vom AN Rohbau ist ein formelles, dreiseitig zu unterzeichnendes Schnittstellen- und Übergabeprotokoll zu erstellen (Auflistung aller Dokumente, Bestätigung der Mängelfreiheit oder verbindliche Fristfestlegung zur Nacharbeit von Beschädigungen), dessen Kopie der AG-Bauleitung (Planer) unverzüglich zu übergeben ist.

1psch GP ............................

Summe UT 03.05.01.2.3 Sonstiges, Netto: ...............................

Summe UT 03.05.01.2 KG 446 Blitzschutz- und Erdungsanlagen , Netto: ...............................

zzgl. MwSt. (19,0 %): ...............................

Gesamtsumme, Brutto: ...............................

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03 LV Rohbau 03.05 Titel TGA Einbauteile, Leerrohre, Hauseinführungen 03.05.01 UT TGA Elektro KG 440 Nr. Leistungsbeschreibung Menge/ Einh. Preis (EP) Gesamt (GP)

03.05.01.3 UT KG 449 W+M-Planung, Dokumentation, Übergabe

03.05.01.3.1 Werkstatt- und Montageplanung

Komplettleistung für das eigenverantwortliche Erstellen, Abstimmen, Prüfen, Vervielfältigen und zur Freigabe Vorlegen einer vollständigen, baureif koordinierten Werkstatt- und Montageplanung (W+M) für das gesamte Erdungs-, Potentialausgleichs- und Blitzschutzsystem streng nach den Bestimmungen der VOB Teil C (ATV DIN 18382) sowie den aktuellen Blitzschutznormen der Reihe DIN EN 62305. Der AN hat die vom AG gelieferten Berechnungen und Entwurfspläne vorab intensiv auf bauliche Beschaffenheit, Funktion, Realisierbarkeit und Vollständigkeit zu prüfen (Prüf- und Hinweispflicht gemäß VOB/B und VOB/C) und Unstimmigkeiten unverzüglich schriftlich anzuzeigen. Vor Beginn jeglicher Montagearbeiten muss der AN dem AG alle für den Einbau erforderlichen technischen Angaben, Maße und Schnittstellen übermitteln. Der Planungsumfang umfasst zwingend: Stücklisten mit Bestellangaben und herstellerneutralen Produktparametern (z. B. Edelstahl V4A 1.4571), geometrische Montage- und Detailzeichnungen komplexer Knotenpunkte/Wanddurchführungen/ Dehnungsfugen, Grundriss- und Schnittpläne aller Geschosse/Bodenplatte/Dach im Maßstab 1:50 und 1:20, Stellpläne für Hauptverteiler/Haupterdungsschienen (HES)/Messkästen (M 1:50), Belegungspläne des genormten Maschenrasters (10 x 10 m) sowie die exakte kollisionsfreie Objektdarstellung aller im Beton integrierten Infrastrukturelemente (Leerrohre, Dosen, Tüllen, Krümmer) und Wandansichten aller betroffenen Wände und Pfeiler (M 1:50 bis 1:20). Die Übergabe zur Freigabe hat zwingend mindestens 4 Wochen vor der geplanten Ausführung des jeweiligen Rohbauabschnitts unaufgefordert in 3-facher physischer Papierform sowie digital (Vektorpläne als bearbeitbare .dwg/.dxf-Dateien sowie im PDF-Format; Stücklisten als Excel-/PDF-Dokument) auf einem USB-Datenträger zu erfolgen. Die Ausführung vor Ort darf erst nach Vorliegen der schriftlichen Freigabe („Grün-Stempel“) erfolgen; Verzögerungen durch verspätete Einreichung gehen zu Lasten des AN.

1psch GP ............................

03.05.01.3.2 Dokumentation

Komplettleistung für das Zusammentragen, die zeichnerische und redaktionelle Überarbeitung nach dem tatsächlichen Aufmaß vor Ort, die normkonforme Kennzeichnung sowie die

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03 LV Rohbau 03.05 Titel TGA Einbauteile, Leerrohre, Hauseinführungen 03.05.01 UT TGA Elektro KG 440 Nr. Leistungsbeschreibung Menge/ Einh. Preis (EP) Gesamt (GP)

Übertrag: ................................ schadlose Lieferung der vollständigen Bestands- und Revisionsdokumentation (As-Built-Unterlagen) für das gesamte Erdungs-, Potentialausgleichs- und Blitzschutzsystem zum Nachweis des tatsächlichen Ausführungszustands bei der Bauabnahme (ausdrücklich auch im Falle von vertraglichen Teilabnahmen). Sämtliche Unterlagen, Tabellen, Prüfzeugnisse, Zertifikate und Pläne sind ausnahmslos und ausschließlich in deutscher Sprache rechtssicher abzufassen und systematisch so zu kennzeichnen, dass sie die Anlage im Campusgebäude umfassend, eindeutig und unverwechselbar darstellen. Die Revisionsunterlagen haben zusätzlich zu den Standardunterlagen nach ATV der VOB zwingend folgende As-Built-Komponenten zu umfassen: finale Stücklisten mit Bestellangaben und Materialdaten (Zulassungen, Edelstahl V4A 1.4571), Konstruktions-, Aufbau- und geometrische Ist-Detailzeichnungen von komplexen Knotenpunkten/Wanddurchführungen, vollständige tatsächliche Leitungsführungspläne für alle Geschosse, die Bodenplatte und das Dach (M 1:50 und 1:20), maßstäbliche Stell- und Belegungspläne (M 1:50) der installierten Erdungsringe, Maschenweiten sowie Standorte aller HES und Messkästen, die exakte zeichnerische Dokumentation aller im Beton integrierten Objekte (Leerrohre, Dosen, Krümmer) sowie Wandansichten aller betroffenen Betonwände und Sichtbetonpfeiler mit den realen Ableitungsverläufen (M 1:50 bis 1:20). Alle Bestandspläne und Berechnungen sind vom verantwortlichen Projekt-/Bauleiter des AN händisch oder qualifiziert digital mit einem speziellen Revisions-Stempelaufdruck (Textvorgabe vorab mit Fachbauleitung abzustimmen) zu versehen und rechtsverbindlich zu unterschreiben. Die Übergabe hat zwingend 4 Wochen vor der Abnahme in 3-facher physischer Papierform (sauber sortiert in stabilen, beschrifteten Dokumentenordneren mit Registerstruktur) sowie zusätzlich als vollständiger digitaler Datensatz (Vektorpläne als bearbeitbare .dwg/.dxf-Dateien sowie im archivierungsfähigen .pdf/A-Format; Textdokumente als Excel-/PDF-Dokument) auf einem USB-Datenträger zu erfolgen. Die Vergütung erfolgt nach erfolgreicher Prüfung aller Ordner und schriftlicher Freigabe durch die Fachbauleitung.

1psch GP ............................

Summe UT 03.05.01.3 KG 449 W+M-Planung, Dokumentation, Übergabe, Netto: ...............................

A l l e Einzelbeträge Netto in EUR 21.09.2026 - Seite 79

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Neubau der Bildungsstätte der HWK LZ Nord (134-26)

03 LV Rohbau 03.05 Titel TGA Einbauteile, Leerrohre, Hauseinführungen 03.05.01 UT TGA Elektro KG 440 Nr. Leistungsbeschreibung Menge/ Einh. Preis (EP) Gesamt (GP)

Summe UT 03.05.01 TGA Elektro KG 440, Netto: ...............................

zzgl. MwSt. (19,0 %): ...............................

Gesamtsumme, Brutto: ...............................

03.05.02 UT TGA Sanitär Grundleitungen

Vorbemerkungen und Qualitätsnachweise

Schnittstellen & Leistungsgrenzen: Die Rohrinstallation endet in der Vertikalen exakt 15 cm über der Oberkante des Rohfußbodens (ROK). Der Hauptbaugrubenaushub, das Herstellen der Leitungsgräben sowie die späteren Hauptverfüllarbeiten oberhalb der Rohrabdeckung sind im Titel Erdbauarbeiten enthalten. Das Herstellen, Profilieren und Verdichten des Sandbettes (untere Bettungsschicht) ist vollumfängliche Leistung des AN und in die Rohrpositionen einzukalkulieren. Planung & Systemreinheit: Der AN trägt die statische Verantwortung für die Belastbarkeit der Leitungen unter dem Baukörper und hat ggf. erforderliche Ummantelungen vorab per prüffähiger Statik (auf eigene Kosten) zur Freigabe vorzulegen. Vor Ausführung ist eine Werkstatt- und Montageplanung (W+M) zur Freigabe vorzulegen. Zur Vermeidung von Materialunverträglichkeiten ist zwingend ein herstellerreines, geschlossenes Gesamtsystem zu verwenden (Mischinstallationen sind unzulässig). Einbetonieren & Schutz: Alle Leitungen liegen unter der Bodenplatte. Der AN hat die Rohre eigenverantwortlich gegen Aufschwimmen, Verschieben oder Verkippen durch den Frischbetondruck zu sichern. Alle offenen Rohrmündungen und eingebauten Grundkörper (Bodenabläufe, Reinigungsverschlüsse) sind vor und während der Betonage absolut dicht und druckstabil gegen Betoneintrag und Zementschlämme zu verschließen. Vertikale Rohrüberstände müssen min. 15 cm über die Betonoberfläche herausragen. Qualitätssicherung & Haltepunkt: Unmittelbar vor dem Betonieren der Bodenplatte sind alle Leitungsstränge intensiv mit klarem Wasser zu spülen und einer normgerechten Dichtheits- und Druckprobe (nach DIN EN 1610 / DIN 1986-30) zu unterziehen. Das erfolgreiche Bestehen ist schriftlich zu protokollieren und bildet einen zwingenden Haltepunkt für die Betonierfreigabe durch die AG-Bauleitung (Planer). Einschlägige Regelwerke: Zwingende Einhaltung der gültigen Normen, insbesondere: DIN EN 12056, DIN EN 1610, DIN EN 752, DIN 1986-100, DWA-A 139 / ATV-A 127 sowie der Brandenburgischen Bauordnung (BbgBO) und des Objekt-Brandschutzkonzeptes. Abrechnung: Alle Nebenleistungen (Sandbettung, Sicherungen, Statik, Druckproben, Systemreinheit) sind in die Einheitspreise der Rohrpositionen einzurechnen. Abrechnung nach gestreckter Länge auf der Rohrachse (von Rohrende bis Schachtinnenwand, inkl. Formteile) bzw. nach Stück.

03.05.02.1 Grundleitungen PP-MD, DN 100

Liefern, Transportieren, Ausrichten, Ablängen, Anfasen und gefälle- sowie profilgerechtes Verlegen eines Hochlastkanalrohrs aus mineralverstärktem Polypropylen (PP-MD) nach DIN EN 14758-1 für fetthaltiges und nicht

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Neubau der Bildungsstätte der HWK LZ Nord (134-26)

03 LV Rohbau 03.05 Titel TGA Einbauteile, Leerrohre, Hauseinführungen 03.05.02 UT TGA Sanitär Grundleitungen Nr. Leistungsbeschreibung Menge/ Einh. Preis (EP) Gesamt (GP)

Übertrag: ................................ fetthaltiges Schmutzwasser im Erdreich unter der Bodenplatte. Mindestringsteifigkeit SN 10 (> 10 kN/m²) für den Schwerlastbereich unter Verkehrslasten bis SLW 60. Systemfarbe Verkehrsgrün (RAL 6024). Verbindung über angeformte Steckmuffen mit werkseitig fest eingelegter, abwasser- und chemikalienbeständiger (pH 2 bis pH 12) Lippendichtung (SBR/EPDM nach DIN EN 681-1). Inklusive dichten Anschlusses an Schächte über flexible Gelenkstücke sowie Montage von temporären Verschlusskappen an den Rohrendstellen.

144m GP ............................

03.05.02.2 Grundleitungen PP-MD, DN 125

Ausführung wie Vorposition, jedoch als Vollwand-PP-MD Hochlastkanalrohr in der Dimension DN 125.

66m GP ............................

03.05.02.3 PP-MD - Bogen DN 100

Liefern, fachgerechtes Transportieren, lagegenaues Ausrichten und Einbauen eines hochlastfesten Rohrbogens (SN 10, > 10 kN/m², RAL 6024) aus mineralverstärktem Polypropylen (PP-MD) nach DIN EN 14758-1 passend für das Rohrleitungssystem DN 100. Die Ausführung erfolgt flexibel in allen planerisch geforderten Winkelgraden von 15° bis 45° (inkl. Zwischenstufen wie 22°) ohne Mehrpreis. Angeformte Steckmuffe mit fest eingelegter Lippendichtung (pH 2 bis pH 12). Die Mündung muss innen hydraulisch glatt und absatzfrei sein. Inklusive des materialschonenden Zusammensteckens mit Systemgleitmittel sowie der starren Fixierung (Sandbettunterfütterung) gegen dynamische Strömungs- und Umlenkkräfte.

70St GP ............................

03.05.02.4 PP-MD - Bogen DN 125

Ausführung wie Vorposition, jedoch als Hochlast-Rohrbogen (SN 10) in der Dimension DN 125 für Winkelgrade von 15° bis 45°.

13St GP ............................

Übertrag: ................................

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Neubau der Bildungsstätte der HWK LZ Nord (134-26)

03 LV Rohbau 03.05 Titel TGA Einbauteile, Leerrohre, Hauseinführungen 03.05.02 UT TGA Sanitär Grundleitungen Nr. Leistungsbeschreibung Menge/ Einh. Preis (EP) Gesamt (GP)

Übertrag: ................................

03.05.02.5 PP-MD - Abzweig DN 100x100

Liefern, fachgerechtes Transportieren, lagegenaues Ausrichten und Einbauen eines hochlastfesten, gleichschenkligen Abzweigs/T-Stücks (SN 10, > 10 kN/m², RAL 6024) aus mineralverstärktem Polypropylen (PP-MD) nach DIN EN 14758-1 in der Nennweite DN 100/100. Die Ausführung erfolgt flexibel in allen planerisch geforderten Winkelgraden von 45° bis 87° ohne Mehrpreis. Alle Muffenmündungen mit angeformten Steckmuffen und fest eingelegten Lippendichtungen (pH 2 bis pH 12). Der innere Einmündungsbereich muss hydraulisch vollkommen glatt und absatzfrei zur Vermeidung von Feststoffablagerungen konstruiert sein. Inklusive sorgfältiger Sandbettunterfütterung und starrer Fixierung gegen Druckstöße beim Spülvorgang.

21St GP ............................

03.05.02.6 PP-MD - Abzweig DN 125x100

Ausführung wie Vorposition, jedoch als Hochlast-Abzweig (SN 10) in der Nennweitenkombination DN 125/100 für Winkelgrade von 45° bis 87°.

2St GP ............................

03.05.02.7 PP-MD - Abzweig DN 125x125

Ausführung wie Vorposition, jedoch als Hochlast-Abzweig (SN 10) in der Dimension DN 125/125 für Winkelgrade von 45° bis 87°.

5St GP ............................

03.05.02.8 PP-MD - Überschiebmuffe/Doppelmuffe DN 100

Liefern, Transportieren, lagegenaues Positionieren und Einbauen einer hochlastfesten Muffe (SN 10, > 10 kN/m², RAL 6024) aus mineralverstärktem Polypropylen (PP-MD) nach DIN EN 14758-1 passend für das Rohrsystem DN 100. Wahlweise als Doppelmuffe mit innenliegendem Anschlagsteg zur Rohrzentrierung oder als Überschiebmuffe ohne Anschlagsteg zur axialen Verschiebung bei Passstückmontagen. Beidseitig

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Neubau der Bildungsstätte der HWK LZ Nord (134-26)

03 LV Rohbau 03.05 Titel TGA Einbauteile, Leerrohre, Hauseinführungen 03.05.02 UT TGA Sanitär Grundleitungen Nr. Leistungsbeschreibung Menge/ Einh. Preis (EP) Gesamt (GP)

Übertrag: ................................ mit werkseitig fest eingelegten Lippendichtungen (pH 2 bis pH 12). Inklusive rechtwinkligem Ablängen, sauberen Anfasens, Muffenreinigung, Verwendung von Systemgleitmittel sowie dauerhafter Markierung der finalen Endposition auf dem Rohrrücken zur visuellen Kontrolle.

17St GP ............................

03.05.02.9 PP-MD - Überschiebmuffe/Doppelmuffe DN 125

Ausführung wie Vorposition, jedoch als Hochlast-Überschiebmuffe/Doppelmuffe (SN 10) in der Dimension DN 125.

10St GP ............................

03.05.02.10 PP-MD - Übergangsstück/Reduzierung DN 125x100

Liefern, Transportieren, lagegenaues Ausrichten und Einbauen eines hochlastfesten Übergangsstücks (SN 10, > 10 kN/m², RAL 6024) aus mineralverstärktem Polypropylen (PP-MD) nach DIN EN 14758-1. Zur lückenlosen Vermeidung von Fließhindernissen und Luftschläuchen zwingend in exzentrischer Bauform zur scheitelrechten, durchgehend fluchtenden Verlegung. Muffenöffnung mit werkseitig fest eingelegter Lippendichtung (pH 2 bis pH 12) und hydraulisch absatzfreiem, stufenlosem Übergangskonus. Inklusive Reinigung, Verwendung von Systemgleitmittel sowie sorgfältiger Unterfütterung im Sandbett gegen Verdrehen aus der scheitelrechten Flucht während des Verfüllen.

5St GP ............................

03.05.02.11 PP-MD - Enddeckel DN 100

Liefern, Transportieren, lagegenaues Ausrichten und dauerhaft dichtes Einsetzen eines hochlastfesten Enddeckels/Verschlussstopfens (SN 10, RAL 6024) aus mineralverstärktem Polypropylen (PP-MD) nach DIN EN 14758-1 in eine vorhandene dreilippige Steckmuffe DN 100. Das Gesamtsystem muss nachweislich gas-, wasser- und rückstausicher gemäß DIN 1986-100 ausgeführt sein. Inklusive Reinigung der Außenmuffe, Verwendung von Systemgleitmittel sowie zwingender mechanischer Lagesicherung gegen Innendruck im Sandbett (z. B. durch ein direkt davor angeordnetes Widerlager aus Magerbeton oder verdichtetem Kies) zur Absicherung gegen Herausrutschen bei Druckprüfungen oder Rückstau.

30St GP ............................

Übertrag: ................................

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Neubau der Bildungsstätte der HWK LZ Nord (134-26)

03 LV Rohbau 03.05 Titel TGA Einbauteile, Leerrohre, Hauseinführungen 03.05.02 UT TGA Sanitär Grundleitungen Nr. Leistungsbeschreibung Menge/ Einh. Preis (EP) Gesamt (GP)

Übertrag: ................................

03.05.02.12 PP-MD - Enddeckel DN 125

Ausführung wie Vorposition, jedoch als Hochlast-Enddeckel/Verschlussstopfen (SN 10) in die Steckmuffe der Dimension DN 125.

8St GP ............................

03.05.02.13 PP-MD - NBR-Lippendichtungen DN 100

Zulage (Mehrpreis) für den baustellenseitigen Austausch von werkseitigen Standard-Dichtungen gegen hoch-fettbeständige Profildichtringe aus Nitril-Butadien-Kautschuk (NBR) gemäß DIN EN 681-2 in allen betroffenen Muffenverbindungen DN 100. Der Einsatz erfolgt ausschließlich im spezifischen Trassenabschnitt der Küchen- und Spülabwässer zum Fettabscheider, um Materialzersetzung und Aufquellen durch hochkonzentrierte Öle und Fette sicher auszuschließen. Inklusive vorsichtigen händischen Ausbaus der Standard-Dichtung ohne Beschädigung der Kunststoff-Muffenkammer, mechanischer Reinigung der Dichtnut, trockenem und verwindungsfreiem Einlegen des NBR-Rings sowie optischer Sitzkontrolle. Die ausgebauten Ringe gehen in das Eigentum des AN über und sind fachgerecht zu entsorgen.

90St GP ............................

03.05.02.14 PP-MD - Sichern von Anschlussstutzen DN 100

Komplettvergütung für die fachgerechte, lage- und verformungssichere Fixierung sowie den lückenlosen mechanischen Schutz aller vertikalen und horizontalen Anschlussstutzen, Schachtanbindungen und Abzweige DN 100 während der Erdbau-, Schalungs- und Betonierarbeiten der Bodenplatte. Die Rohre sind mittels robuster Hilfskonstruktionen (Kreuzstützen, Rohrschellen, Holzböcke oder Verrödelung mit der Unterbewehrung) so starr zu arretieren, dass ein Verschieben oder Verkippen aus der Soll-Achse (15 cm über ROK) durch den Frischbeton- und Rütteldruck (DIN 1045-3) absolut ausgeschlossen ist. Zum Schutz vor Stoß-, Bruch- und Baustellenbeschädigungen sind gut sichtbare Warnbalken oder Holzumhausungen zu errichten. Offen stehende Muffen sind zwingend mit systemzugehörigen,

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Neubau der Bildungsstätte der HWK LZ Nord (134-26)

03 LV Rohbau 03.05 Titel TGA Einbauteile, Leerrohre, Hauseinführungen 03.05.02 UT TGA Sanitär Grundleitungen Nr. Leistungsbeschreibung Menge/ Einh. Preis (EP) Gesamt (GP)

Übertrag: ................................ druckstabilen Muffenstopfen absolut zementschlämmedicht zu verschließen (Foliensäcke oder Klebeband sind unzulässig). Inklusive schadlose Rückbaus nach Erhärten des Betons und visueller Reinigung vor Übergabe. Grenzabmaße nach DIN 18202.

30St GP ............................

03.05.02.15 PP-MD - Sichern von Anschlussstutzen DN 125

Ausführung wie Vorposition, jedoch für die Lagefixierung und den Baustellenschutz von Anschlussstutzen der Dimension DN 125.

8St GP ............................

03.05.02.16 Mauerkragen DN 100

Liefern, Transportieren, Aufziehen, materialsicheres Fixieren und lagestabiles Einbetonieren eines hochflexiblen, druckwasserdichten Mauerkragens (Dichtkragens) aus alterungs-, ozon- und chemikalienbeständigem Ethylen-Propylen-Dien-Kautschuk (EPDM) direkt auf der PP-MD-Rohrleitung DN 100 im Zuge des Gießens der WU-Beton-Bodenplatte (Weiße Wanne). Zertifiziert für drückendes Wasser (Lastfall Wassereinwirkung W2.1-E nach DIN 18533 in Verbindung mit WU-Richtlinie) mit einer geprüften radialen Druckdichtigkeit von bis zu 5,0 bar (50 mWS). Die mechanische Fixierung auf dem Außenrohr hat orthogonal zur Rohrachse über mindestens zwei massive, hochzugfeste Schneckengetriebe-Spannbänder aus Edelstahl A4 (V4A, DIN EN 10088-1) per Drehmomentschlüssel zu erfolgen. Inklusive intensiver Reinigung des Montagebereichs von Schalölresten und Staub sowie starrer Fixierung an der Bewehrung gegen axiales Wandern beim Betonieren und Rütteln. Der Kragen muss allseitig hohlraumfrei von min. 10 cm Beton umschlossen werden; direktes Anliegen an Schalung oder Eisen ist unzulässig.

30St GP ............................

03.05.02.17 Mauerkragen DN 125

Ausführung wie Vorposition, jedoch als EPDM-Mauerkragen (geprüft bis 5,0 bar / 50 mWS) inklusive Edelstahl-A4-Spannbändern passend für Rohrleitungen der Dimension DN 125.

8St GP ............................

Übertrag: ................................

A l l e Einzelbeträge Netto in EUR 21.09.2026 - Seite 85

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Neubau der Bildungsstätte der HWK LZ Nord (134-26)

03 LV Rohbau 03.05 Titel TGA Einbauteile, Leerrohre, Hauseinführungen 03.05.02 UT TGA Sanitär Grundleitungen Nr. Leistungsbeschreibung Menge/ Einh. Preis (EP) Gesamt (GP)

Übertrag: ................................

03.05.02.18 Gleitmittel für Kunststoffrohre

Liefern, Transportieren, witterungsgeschütztes Vorhalten und Bereitstellen von materialspezifischem, chemisch neutralem, säure- und lösungsmittelfreiem Systemgleitmittel zur reibungsarmen axialen Montage aller PP-MD-Steckmuffen und fettbeständigen NBR-Dichtungen. Mineralölhaltige Fette oder Seifen sind unzulässig. Die Lieferung erfolgt in stabilen, wiederverschließbaren Kunststoff-Eimern mit einem Netto-Inhalt von exakt 1.000 g (1,0 kg) je Eimer. Das Produkt muss nachweislich biologisch vollständig abbaubar, hautverträglich, ungiftig und grundwasserneutral sein; Sicherheitsdatenblätter sind der AG-Bauleitung (Planer) digital zu übergeben. Inklusive Reinigung von Muffe und Rohrende, gleichmäßigen dünnen Pinselauftrags auf Einsteckende und Dichtungslippen sowie sofortigen axialen Einschiebens bis zum Anschlag (mit anschließendem Zurückziehen um ca. 10 mm zur Längendehnungsaufnahme). Abrechnung nach vollständig verbrauchten Eimern.

4St GP ............................

03.05.02.19 Bodenablauf DN 100 "Küchenablauf" aus Edelstahl

Liefern, fachgerechtes Einmessen, niveaugenaues Positionieren, Fixieren und absolut dichtes Einbetonieren eines senkrechten (90°-Auslass) Bodenablaufsystems aus korrosions- und säurebeständigem, gebeiztem und passiviertem Edelstahl (Werkstoff-Nr. 1.4301 / V2A) zur punktförmigen Entwässerung im gewerblichen Küchenbereich direkt in der tragenden WU-Stahlbeton-Bodenplatte. Zertifiziert nach DIN EN 1253, Ablaufleistung min. 2,0 l/s, mit integriertem, herausnehmbarem Glocken-Geruchsverschluss (Sperrwasserhöhe min. 50 mm) aus Edelstahl. Das System entspricht der Baustoffklasse A1 (nicht brennbar). Zum druckwasserdichten Einbinden in das bauseitige Frischbetonverbundsystem (FBVS) der Weißen Wanne zwingend ausgestattet mit einer werkseitig verschweißten Fest-/Losflansch-Konstruktion inklusive Edelstahl-Schraubbolzen und EPDM-Dichtelementen. Lieferumfang beinhaltet eine passgenaue Edelstahl-Stützenverlängerung für einen stufenlosen vertikalen Höhenausgleich von max. 110 mm zur fluchtbündigen Anpassung an den Küchenfliesenbelag, inklusive integrierter rückstausicherer System-Profildichtung zum Grundkörper.

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A l l e Einzelbeträge Netto in EUR 21.09.2026 - Seite 86

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Neubau der Bildungsstätte der HWK LZ Nord (134-26)

03 LV Rohbau 03.05 Titel TGA Einbauteile, Leerrohre, Hauseinführungen 03.05.02 UT TGA Sanitär Grundleitungen Nr. Leistungsbeschreibung Menge/ Einh. Preis (EP) Gesamt (GP)

Übertrag: ................................ Starre Verankerung in der Schalung/Armierung gegen Aufschwimmen und Verkippen beim Betoniervorgang (DIN 18218/DIN 1045-3) sowie lückenloses Vorhalten eines trittfesten werkseitigen Bauzeitenschutzdeckels gegen Betoneintrag.

4St GP ............................

03.05.02.20 Bodenablauf DN 100

Liefern, fachgerechtes Einmessen, niveaugenaues Positionieren, Fixieren and absolut dichtes Einbetonieren eines senkrechten (90°-Auslass) Bodenablaufsystems aus schlagfestem, thermisch und chemisch hochbeständigem Polypropylen (PP) oder gleichwertigem Verbundwerkstoff zur Grauwasser-Entwässerung in den zentralen Technikräumen direkt in der tragenden WU-Bodenplatte. Zertifiziert nach DIN EN 1253, Ablaufleistung min. 1,7 l/s, mit herausnehmbarem mechanisch oder hydraulisch wirkendem Geruchsverschluss (Sperrwasser min. 50 mm). Ausgestattet mit Fest-/Losflansch-Konstruktion samt Schraubbolzen und EPDM-Dichtungen zur Einbindung in das bauseitige FBVS. Lieferumfang beinhaltet eine passgenaue Edelstahl-Stützenverlängerung (V2A, 1.4301) für einen stufenlosen vertikalen Höhenausgleich von max. 90 mm zur fluchtbündigen Anpassung an den Technikfußboden samt rückstausicherer System-Profildichtung zum Grundkörper. Montage, Lagesicherung im WU-Beton und Bauzeitenschutz mittels trittfesten Deckels analog Vorposition.

2St GP ............................

03.05.02.21 Reinigungsverschluss (Finor) 2-teilig DN 100 Gusseisen

Liefern, fachgerechtes Einmessen, niveaugenaues Positionieren, Fixieren und absolut dichtes Einbetonieren einer vertikalen (90°-Auslass) Revisionsöffnung (Reinigungsverschluss) aus robustem Gusseisen (Epoxid- oder Bitumenbeschichtet) direkt in der tragenden WU-Stahlbeton-Bodenplatte zur Gewährleistung der permanenten Zugänglichkeit in Fluren oder Technikzonen. Zertifiziert nach DIN EN 1253-2, im geschlossenen Zustand absolut geruchs-, wasser- und nachweislich rückstausicher bis zu einem Innendruck von min. 0,5 bar. Der innere Revisionsdeckel ist mittels Edelstahlschrauben und eingelegter Elastomerdichtung kraftschlüssig verschraubt. Unterteil zwingend mit integriertem, gusseisernem Pressdichtungsflansch (Fest-/Losflansch) zur druckwasserdichten Einbindung in das bauseitige FBVS der Weißen Wanne. Das obere Aufsatzstück/Rahmen ist als

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A l l e Einzelbeträge Netto in EUR 21.09.2026 - Seite 87

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Neubau der Bildungsstätte der HWK LZ Nord (134-26)

03 LV Rohbau 03.05 Titel TGA Einbauteile, Leerrohre, Hauseinführungen 03.05.02 UT TGA Sanitär Grundleitungen Nr. Leistungsbeschreibung Menge/ Einh. Preis (EP) Gesamt (GP)

Übertrag: ................................ befliesbare Wanne oder für Estrich/PVC flexibel flächenbündig und architektonisch unauffällig in den späteren Fußbodenbelag zu integrieren. Starre Fixierung an der Armierung mittels justierbarer Montagehilfen gegen Frischbetondruck und Innenrüttlerschwingungen (DIN 18218/DIN 1045-3) sowie lückenloses Vorhalten eines formstabilen Bauzeitenschutzdeckels gegen Betoneintrag.

1St GP ............................

03.05.02.22 Reinigungsverschluss (Finor) 2-teilig DN 100 Edelstahl

Ausführung wie Vorposition, jedoch als hochbelastbarer 2-teiliger Reinigungsverschluss aus Edelstahl der Werkstoff-Nr. 1.4301 (V2A) in der Dimension DN 100.

2St GP ............................

03.05.02.23 Druck- und Dichtigkeitsprüfung bis DN 150

Fachgerechtes, eigenverantwortliches Durchführen, Auswerten und Dokumentieren einer normkonformen Druck- und Dichtheitsprüfung nach DIN EN 1610 (Verfahren mit Luft oder Wasser) für alle verlegten Grund- und Anschlussleitungen bis DN 150 im bereits verfüllten und ordnungsgemäß verdichteten Rohrgraben (Leitungszone) unter realen Erddruckbedingungen. Die Prüfung dient dem rechtssicheren Nachweis der lückenlosen Gas-, Geruchs- und Wasserdichtigkeit des gesamten unterirdischen Entwässerungsnetzes. Die Dichtheitsprüfung muss zwingend vor dem Betonieren der tragenden Rohbodenplatte vollständig abgeschlossen, ausgewertet und als unumstößlicher baurechtlicher Haltepunkt von der AG-Bauleitung (Planer) freigegeben sein. Inklusive Gestellung aller kalibrierten Messgeräte, Kompressoren, Absperrblasen, Prüfmedien, des vollständigen Absperrens der Systemzugänge sowie des Erstellens und Einreichens des detaillierten, vom Prüfer unterzeichneten Prüfprotokolls in zweifacher Ausfertigung.

195m GP ............................

03.05.02.24 TV-Kanal-Befahrung DN 150

Fachgerechte, hochauflösende optische Inneninspektion (TV-Kamerabefahrung) aller neuverlegten Grund- und Anschlussleitungen bis DN 150 zur visuell-technischen Bauabnahme vor der Bauübergabe. Die Zustandserfassung und Schadensklassifizierung hat streng nach DIN EN 13508-2 und Merkblatt DWA-M 149-2 zu erfolgen. Inklusive der vorgelagerten intensiven Hochdruck-Spülung und Reinigung

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A l l e Einzelbeträge Netto in EUR 21.09.2026 - Seite 88

[Seite 89]

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Neubau der Bildungsstätte der HWK LZ Nord (134-26)

03 LV Rohbau 03.05 Titel TGA Einbauteile, Leerrohre, Hauseinführungen 03.05.02 UT TGA Sanitär Grundleitungen Nr. Leistungsbeschreibung Menge/ Einh. Preis (EP) Gesamt (GP)

Übertrag: ................................ mit klarem Wasser auf eigene Kosten. Das Kamerasystem ist mit einer leistungsstarken LED-Zusatzbeleuchtung für verkehrsgrüne PP-MD-Rohre auszustatten. Kontinuierliche Videoaufzeichnung in HD-Farbe mit permanent eingeblendetem Timecode (Metrierung, Trasse) als MP4-Datei. Bei Feststellung von Mängeln hat der AN den Schaden auf eigene Kosten freizulegen, auszutauschen und erneut per TV-Befahrung und Spülung unentgeltlich zu prüfen. Erstellung eines strukturierten Untersuchungsplans nach Vorgabe (gilt als Bestandsplan) mit deckungsgleicher Nomenklatur sowie eines softwaregenerierten Zustandsprotokolls mit farbigen Digital-Belegfotos. Übergabe einfach gefaltet auf DIN A4 und digital (PDF und ungeschnittene MP4-Videos auf USB-Stick) unmittelbar nach Abschluss.

195m GP ............................

03.05.02.25 Vermessung der neuen Grundleitungstrassen

Fachgerechtes, ingenieurtechnisches dreidimensionales Aufmessen (Einmessen) aller neuverlegten Grundleitungstrassen, Anschlusskanäle und Schachtbauwerke nach Lage und Höhe am offenen Rohrgraben unmittelbar nach der Verlegung, jedoch vor dem Einbringen der Hauptverfüllung. Durchführung mittels kalibrierter elektro-optischer Tachymeter oder GNSS-Satellitenmesstechnik bezogen auf das bauseitige Festpunktnetz gem. DIN 18202 und DIN 2425. Einzumessen sind alle geometrischen Eckpunkte, Richtungsänderungen, Abzweige, Dimensionswechsel, Reinigungsverschlüsse und Mauerdurchführungen dauerhaft bezogen auf feste Bauwerksachsen (Orthogonal- oder Polarbezug) inklusive digitaler CAD-technischer Erstellung und Strukturierung der Bestandspläne. Der Umfang umfasst Lageplan (M 1:500 / 1:250), Grundrissplan (M 1:50) mit Rohrdimensionen sowie Längsschnittprofile (Sohl-/Scheitelhöhen, Promille-Gefälle in m ü. NHN). Die vollständige, geprüfte Übergabe hat zwingend mindestens 5 Werktage vor dem offiziellen Abnahmetermin unaufgefordert einfach als Papierpause (auf DIN A4 gefaltet im Leitz-Ordner) sowie digital (ungeschützte .dwg mit allen Referenzen und maßstäbliches PDF auf USB-Stick) zu erfolgen.

1psch GP ............................

03.05.02.26 Bestandsunterlagen

Zusammenstellen, systematisches Gliedern, Drucken, Binden, Kennzeichnen und schadlose Lieferung der vollständigen Bestands- und Revisionsunterlagen (As-Built-Dokumentation) für das spezifische Teilbaufeld zur Übergabe an den Bauherrn.

  • Fortsetzung auf nächster Seite - Übertrag: ................................

A l l e Einzelbeträge Netto in EUR 21.09.2026 - Seite 89

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Neubau der Bildungsstätte der HWK LZ Nord (134-26)

03 LV Rohbau 03.05 Titel TGA Einbauteile, Leerrohre, Hauseinführungen 03.05.02 UT TGA Sanitär Grundleitungen Nr. Leistungsbeschreibung Menge/ Einh. Preis (EP) Gesamt (GP)

Übertrag: ................................ In allen Bestandsplan-Grundrissen (M 1:50) und Systemschemata sind die tatsächlichen Trassenverläufe, Gefälle, Sohlhöhen, Entwässerungsgegenstände, Absperrorgane und Revisionsöffnungen vollständig farbig zur Medien-Differenzierung darzustellen und dauerhaft mit der abgestimmten Anlagenkennzeichnung (AKZ) zu versehen. Alle Papierpläne sind mit Lochverstärkern auszustatten. Die Übergabe erfolgt mindestens 5 Werktage vor der geplanten Abnahme einfach gedruckt in einem stabilen Leitz-Ordner mit waagerechter Rückenschildbeschriftung, zwingend strukturiert nach einem 16-teiligen Registersystem (Gliederung von Register 0 bis 15 gemäß Herstellervorgaben, inklusive Bedienungs-, Funktions- und Wartungsanleitungen, Messprotokollen, Prüfbescheinigungen und Herstellerlisten). Alle Pläne und Berechnungen sind vom Projektleiter des AN händisch oder qualifiziert digital mit einem abgestimmten Revisions-Stempel zu versehen und rechtsverbindlich zu unterschreiben. Parallel ist der inhaltsgleiche Datensatz digital (Vektorpläne als bearbeitbare .dwg und maßstäbliches .pdf/A; Texte als durchsuchbares PDF) auf einem USB-Stick einzureichen.

1psch GP ............................

Summe UT 03.05.02 TGA Sanitär Grundleitungen, Netto: ...............................

03.05.03 UT Hauseinführung Sanitär, Gase, Heizung

Vorbemerkung und Einbaubedingungen

Alle nachfolgenden Hauseinführungen werden direkt im Zuge der Bewehrungs- und Betonierarbeiten der tragenden WU-Stahlbeton-Bodenplatte (Weiße Wanne) eingebaut. Die dichte, flächige Anarbeitung an das bauseitige Frischbetonverbundsystem (FBVS) mittels Spezialklebeband oder thermischer Verschweißung ist zementschlämmedicht mit dem Abdichtungsgewerk zu koordinieren. Die Systeme müssen vollumfänglich nach DVGW VP 601 geprüft und zertifiziert sein und im Endzustand eine dauerhafte Gas- und Wasserdichtigkeit (Rückstausicher min. 1,0 bar) gegen drückendes Wasser (Lastfall W2.1-E nach DIN 18533) gewährleisten. Offene Enden sind permanent mit trittfesten Signal-Schutzdeckeln zu verschließen. Die flexiblen Mantelrohre sind unter der Bodenplatte im Sandbett mit stetigem Gefälle nach außen über die Fundamentaußenkante hinaus zu führen, formschlüssig abzusperren, dauerhaft einzumessen und mittels Trassenwarnbands zu markieren. Alle Komponenten, Hilfskonstruktionen und Abstimmungen sind in die Einheitspreise einzukalkulieren.

Übertrag: ................................

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03 LV Rohbau 03.05 Titel TGA Einbauteile, Leerrohre, Hauseinführungen 03.05.03 UT Hauseinführung Sanitär, Gase, Heizung Nr. Leistungsbeschreibung Menge/ Einh. Preis (EP) Gesamt (GP)

Übertrag: ................................

03.05.03.1 Hauseinführung DN 40 für Wasser

Liefern, fachgerechtes Einmessen nach Koordinaten im Hausanschlussraum, niveaugenaues Positionieren, Fixieren und absolut druckwasserdichtes Einbetonieren einer zugelassenen Einsparten-Hauseinführung für die Trinkwasser-Hauptleitung (DN 40). Liefer- und Leistungsumfang umfasst das Rohbauteil (Kunststoff-Futterrohr mit integriertem breitem Dichtflansch/Mauerkragen, höhenverstellbarem Erdspieß zur millimetergenauen vertikalen Ausrichtung auf der Sauberkeitsschicht, Elastomer-Manschette inklusive Edelstahl-Spannbändern V4A zur zugfesten Kopplung des flexiblen Schutz-Wellrohrs, R = 1.000 mm) sowie das komplette Installationsteil (geteilte Kompakt-Ringraumdichtung mit Edelstahl-Pressplatten A4 1.4571, EPDM-Dichtkörper und Zwiebelringtechnik zur gas- und wasserdichten Umschließung des Medienrohrs des Versorgers mit Außendurchmesser ca. 50 mm). Inklusive starrer Schalungsfixierung/Verrödelung gegen Frischbetondruck (DIN 18218/DIN 1045-3) und betriebsfertiger Montage des Installationsteils.

1St GP ............................

03.05.03.2 Hauseinführung DN 32 für Gas

Liefern, fachgerechtes Einmessen nach Koordinaten im Hausanschlussraum, niveaugenaues Positionieren, Fixieren und absolut druckwasser- sowie gasdichtes Einbetonieren einer zugelassenen Einsparten-Hauseinführung für die Gas-Hauptleitung (DN 32). Ausführung, Komponenten des Rohbau- und Installationsteils (für Medienrohr-Außendurchmesser ca. 40 mm), Schalungsarretierung und Mantelrohrverlegung analog Vorposition, jedoch mit zwingender HTB-Beständigkeit (höhere thermische Belastbarkeit) gemäß den Sicherheitsrichtlinien der DVGW-TRGI.

7St GP ............................

03.05.03.3 Hauseinführung DN 100 für Split-Wärmepumpe

Liefern, fachgerechtes Einmessen nach Koordinaten, niveaugenaues Positionieren, Fixieren und absolut druckwasser- und gasdichtes Einbetonieren eines Hauseinführungssystems DN 100 für das Mediensystem einer Split-Wärmepumpe (Kältemittelleitungen Vor-/Rücklauf und Kabel). Lieferumfang umfasst den Rohbauanteil (Grundkörper mit integriertem Dichtflansch/Mauerkragen, verstellbaren Montagefüßen direkt auf dem Untergrund, 10,00 m langem

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03 LV Rohbau 03.05 Titel TGA Einbauteile, Leerrohre, Hauseinführungen 03.05.03 UT Hauseinführung Sanitär, Gase, Heizung Nr. Leistungsbeschreibung Menge/ Einh. Preis (EP) Gesamt (GP)

Übertrag: ................................ biegesteifem, außen gewelltem und innen glattem Schutzrohr DN 100, auszugsicherer mechanisch verriegelter Rohrkupplung zum Grundkörper) sowie den Installationsteil nach Kabelzug (ausgelegt als geteilte EPDM-Klappdichtung mit Edelstahl-Pressplatten V4A 1.4571 und Zwiebelringen zur variablen Durchmesseranpassung sowie einem massiven gusseisernen Positionierungs-/Gestellring zur geordneten Führung im Rohrinnenraum ohne gegenseitige Quetschung). Inklusive verzugsfreier Sandbettverlegung des Mantelrohrs, starrer Bewehrungsfixierung gegen Frischbetondruck und finalem drehmomentgestütztem Spannen der Dichtelemente.

6St GP ............................

03.05.03.4 Einbau einer bauseits bereitgestellten Hauseinführung für Fernwärme (VL/RL)

Fachgerechtes Übernehmen, Prüfen, Einmessen nach Koordinaten im Medienraum, niveaugenaues Positionieren, starr kraftschlüssiges Fixieren in der Bewehrung mittels Hilfsstreben und absolut druckwasserdichtes Einbetonieren einer bauseits kostenlos beigestellten Fernwärme- Hauseinführung (Doppelsparte für Vorlauf und Rücklauf) der örtlichen Wärmeversorgungsgesellschaft (WKW). Der AN hat das beigestellte Material (Futterrohr, Dichtelemente, Schutzdeckel, Mantelrohrsystem, Montagezubehör) bei Übernahme unaufgefordert auf Vollständigkeit und Transportschäden an den Flanschen zu prüfen und Schäden sofort zu protokollieren. Inklusive dichten Einkoppelns und Verlegens des Fernwärme-Mantelrohrsystems unter der Bodenplatte im Sandbett mit stetigem Gefälle nach außen über die Fundamentkante hinaus, formschlüssigen Absperrens, Markierens mit Trassenwarnband sowie des fachgerechten Komplettierens und Einstellens aller Dichtelemente nach den Richtlinien der WKW.

1St GP ............................

Summe UT 03.05.03 Hauseinführung Sanitär, Gase, Heizung, Netto: ...............................

03.05.04 UT Kabelschutzrohre (Telekom)

03.05.04.1 Kabelleerrohr-Infrastruktur für Telekommunikation

Liefern, fachgerechtes Einmessen, Positionieren, lagestabiles Fixieren und Einbetonieren eines werkseitig geprüften Hauseinführungs-Bauteils (Ein- oder Mehrsparteneinführung als Futterrohr/Dichtpackung aus ABS/Polycarbonat, Metallteile

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03 LV Rohbau 03.05 Titel TGA Einbauteile, Leerrohre, Hauseinführungen 03.05.04 UT Kabelschutzrohre (Telekom) Nr. Leistungsbeschreibung Menge/ Einh. Preis (EP) Gesamt (GP)

Übertrag: ................................ zwingend aus Edelstahl A4 1.4571/1.4404) in die Schalung der Kelleraußenwände oder der Bodenplatte zur absolut dichten punktuellen Durchführung von Medien- und Kabelschutzrohren durch die erdberührte Gebäudehülle. Das eingebaute Gesamtsystem muss nachweislich gas- und druckwasserdicht bis zu einem Prüfdruck von min. 2,5 bar (Lastfall W2.1-E nach DIN 18533 bzw. WU-Richtlinie) ausgeführt sein. Der werkseitig integrierte Verbundflansch/FBV-Patch ist vor der Betonage akkurat zu säubern und mittels Spezialklebeband oder thermischem Verschweißen absolut wasser- und zementschlämmedicht, lückenlos und faltenfrei an die bauseitige flächige FBV-Bahn (Frischbetonverbundfolie der Weißen Wanne) anzubinden. Inklusive starrer Schalungsverrödelung gegen Frischbetondruck (DIN 18218/DIN 1045-3), Verschließen der Innenseite mit druckstabilen System-Verschlussdeckeln, Einbau eines Kabelleerrohrs (Gesamtlänge ca. 18 m) bis 1,50 m im Außenbereich außerhalb des Gebäudes bis ins Gebäudeinnere sowie sauberen Freilegens der Anschlussflächen nach dem Ausschalen.

1St GP ............................

Summe UT 03.05.04 Kabelschutzrohre (Telekom), Netto: ...............................

03.05.05 UT Einbauteile Hebebühnen (Leerrohre)

03.05.05.1 Kabelleerrohr-Infrastruktur DN 100

Liefern, fachgerechtes Transportieren, Einmessen nach offiziellem Einbau- und Fundamentplan des Hebebühnen-Herstellers, Gefälle- und profilgerechtes Verlegen eines starren, formstabilen und güteüberwachten Kabelschutzrohrs aus PE-HD oder PP in der Dimension DN 100 gemäß DIN EN 61386-24 (Typ 450, Mindestdruckfestigkeit

450 N) von den Fundamentgruben der Hebebühnen bis zu den Steuereinheiten unterhalb der Frostgrenze im Erdreich unter der Bodenplatte. Die gestreckte Gesamtlänge pro funktionsbereiter Einzelverlegung beträgt circa 14,00 m; Richtungsänderungen und vertikale Verschwenkungen dürfen zur Gewährleistung des späteren Kabelzugs ausdrücklich nicht als scharfe 90°-Winkel, sondern nur über sanfte, gestreckte Bögen (max. 45°-Winkelsegmente) ausgeführt werden. Herstellen von insgesamt zwei gas- und druckwasserdichten Durchgängen pro Trasse mit einer geprüften Druckwasserdichtigkeit von min. 1,5 bar: Durchgang 1 (Bodenplatte/Austritt zur Steuereinheit) über ein einbetoniertes Futterrohr mit integriertem FBV-Dichtflansch, absolut zementschlämmedicht mittels Spezialklebebändern mit der

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03 LV Rohbau 03.05 Titel TGA Einbauteile, Leerrohre, Hauseinführungen 03.05.05 UT Einbauteile Hebebühnen (Leerrohre) Nr. Leistungsbeschreibung Menge/ Einh. Preis (EP) Gesamt (GP)

Übertrag: ................................ bauseitigen FBV-Bahn zu verbinden; Durchgang 2 (Einführung in die Hebebühnengrube) über eine druck- und flüssigkeitsdichte Wanddurchführung (Kompakt-Ringraumdichtung). Alle Rohrverbindungen, Profildichtringe und Dichteinsätze müssen dauerhaft gas-, wasser- und vollständig medien- und ölbeständig gegen Wasser, Treibstoffe und Altöle ausgeführt sein. Inklusive Einziehen eines verrottungsfesten PP-Hilfsseils (Mindestzugkraft 5 kN) über die gesamte Trassenlänge und dichten temporären Bauzeitverschlusses aller offenen Mündungen mit druckstabilen Original-Lamellenstopfen gegen Frischbetoneintrag. Die gewerkeübergreifende Koordination vor Baubeginn ist einzukalkulieren.

6St GP ............................

03.05.05.2 Kabelleerrohr-Infrastruktur DN 150

Ausführung wie Vorposition, jedoch als Kabelleerrohr-System für die Hebebühnen-Steuerung in der Dimension DN 150 (Typ 450, > 450 N, Trassenlänge ca. 14 m) mit zwei ölbeständigen, druckwasserdichten (min. 1,5 bar) Durchgängen/ FBV-Anbindungen.

2St GP ............................

Summe UT 03.05.05 Einbauteile Hebebühnen (Leerrohre), Netto: ...............................

03.05.06 UT Einbauteile Aufzug

Vorbemerkung und Schnittstellenregelung

Die Aufzugsschächte (lichte Innenmaße 2,50 m x 3,05 m) sind auf Basis der freigegebenen Werkstatt- und Montageplanung (W+M) des separat beauftragten Aufzugsbauers herzustellen. Die angegebenen Maße und Geometrien dienen als verbindliche Kalkulationsbasis. Alle systemspezifischen Einbauteile (Ankerschienen, Deckenlasthaken/Lastösen, Gerüsthülsen) werden bauseits kostenlos zur Verfügung gestellt. Das fachgerechte Einmessen, Fixieren, Einbauen und Einbetonieren dieser beigestellten Komponenten in die Schalung streng nach Einbauanleitung des Aufzugsbauers inklusive der Sicherung gegen Auftrieb und Verschiebung nach DIN 1045-3 ist vollumfängliche Leistung des AN Rohbau. Eventuelle Wartezeiten oder Abstimmungsmehraufwände sind in die Einheitspreise einzukalkulieren, eine gesonderte Vergütung erfolgt nicht.

Übertrag: ................................

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03 LV Rohbau 03.05 Titel TGA Einbauteile, Leerrohre, Hauseinführungen 03.05.06 UT Einbauteile Aufzug Nr. Leistungsbeschreibung Menge/ Einh. Preis (EP) Gesamt (GP)

Übertrag: ................................

03.05.06.1 Meterriss

Fachgerechtes Übertragen, präzises Einmessen mittels optischer Präzisionsmessverfahren (Nivelliergerät oder Rotationslaser) unter Beachtung der DIN 18202 und dauerhaftes Anlegen des Meterrisses auf der Innenseite des Aufzugsschachtes an sämtlichen Schachtzugängen (Türöffnungen) über alle Geschosse als Höhenreferenz für das Folgegewerk. Der übergeordnete Hauptmeterriss im jeweiligen Geschossflur wird bauseits gestellt; der millimetergenaue Übertrag auf die Schachtinnenseite (Leibungs- bzw. Innenwandbereich) erfolgt eigenverantwortlich durch den AN. Die Höhenmarkierung ist an jedem Zugang so anzubringen, dass sie auch nach Installation der ersten Aufzugsbauteile frei sichtbar bleibt. Ausführung als feine, witterungs- und abriebfeste Linien mittels Signalfarbe oder normierter Meterrissplaketten inklusive eindeutiger dauerhafter Beschriftung (z. B. „Meterriss / +1,00 m über OKFF“). Inklusive laufender Instandhaltung, Schutz vor Überstreichen/Verschmutzung sowie unentgeltlichen Neueinmessens vom Hauptpunkt aus bei Beschädigung über die gesamte Rohbau- und Aufzugsmontagephase.

5St GP ............................

03.05.06.2 Schachtabsperrung Zugang

Liefern, fachgerechtes Montieren, Vorhalten für eine vertragliche Grundvorhaltungszeit von 4 Wochen sowie das spätere Demontieren und Abtransportieren einer temporären, den Unfallverhütungsvorschriften (UVV) entsprechenden Schachtabsperrung als Absturzsicherung direkt nach dem Ausschalen bzw. Herstellen der Wandöffnungen an den Schachtzugängen. Die Absperrung ist exakt auf die lichten Rohbaumaße der Türöffnung von 1,14 m x 2,30 m anzupassen und streng nach DIN 4420-1, DIN EN 12811-1 und DWA-Information 201-013 aus tragfähigem, rissfreiem Baugewerbeholz als dreiteiliger Seitenschutz auszuführen, bestehend aus: Brustbrett (Handlauf, OK min. 1,00 m über OKFF), Kniebrett (Zwischenholm) und direkt auf der Rohdecke aufstehendem Fußbrett (Bordbrett, Mindesthöhe 15 cm). Die Befestigung (z. B. über Klemmvorrichtungen, Schraubanker oder Schachtschutzzargen) muss so konzipiert sein, dass die Bretter für Mess- und Montagearbeiten des Aufzugsbauers jederzeit leicht, werkzeugarm und mehrfach zerstörungsfrei entfernt und sofort wieder sicher arretiert werden können

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03 LV Rohbau 03.05 Titel TGA Einbauteile, Leerrohre, Hauseinführungen 03.05.06 UT Einbauteile Aufzug Nr. Leistungsbeschreibung Menge/ Einh. Preis (EP) Gesamt (GP)

Übertrag: ................................ (Vernageln ist unzulässig). Die gesamte Absperrung muss einer horizontalen Stoßlast von min. 300 N (30 kg) standhalten. Inklusive deutlicher Kennzeichnung mit einem Sicherheits-Warnhinweis (z. B. „Achtung! Aufzugsschacht – Absturzgefahr!“) und Übernahme der vollen Verkehrssicherungspflicht während der Vorhaltezeit.

5St GP ............................

03.05.06.3 Verlängerte Vorhaltung Schachtabsperrung Zugang

Verlängerte Vorhaltung der temporären Schachtabsperrung (Maueröffnung 1,14 x 2,30 m) aus der Vorposition über die vereinbarte vierwöchige Grundvorhaltungszeit hinaus für eine vertragliche Dauer von 12 Wochen (Vorhaltemenge: 5 Stück, Gesamtmenge: 60 StWo). Inklusive laufender betriebssicherer Instandhaltung, Wartung und ggf. kostenfreien Ersatzes bei Beschädigungen für die gesamte Dauer der vertraglichen Leistung des AN.

60StWo GP ............................

03.05.06.4 Reinigen von Schacht und Schachtgrube

Vollständiges, fachgerechtes Reinigen des gesamten Aufzugsschachtes (lichte Innenmaße 2,50 m x 3,05 m) über alle Geschosse sowie der Schachtgrube und des Schachtkopfes unmittelbar vor der geplanten Montagebereitschaft des Aufzugsbauers (Reinigungszeitpunkt eng mit der AG-Bauleitung (Planer) abzustimmen). Alle überstehenden Montageeisen, Rödeldrahtreste, Distanzspreizer, Schalungsnägel sowie Holz- und Styroporreste von Aussparungen sind vollkommen bündig mit der Betonoberfläche zu kappen bzw. restlos mechanisch zu entfernen; größere Gratbildungen an den Schalungsstößen im Sichtbereich sind flächenbündig nachzuarbeiten (gemäß DIN 18217 und DBV-Sichtbetonmerkblatt). Die Schachtwände, Schwellenauflager und die Schachtgrubensohle sind intensiv von losem Schutt, Betonresten und Bohrstaub zu befreien und besenrein zu säubern. Eventuell in der Schachtgrube befindliches Niederschlags- oder Schichtwasser ist vollständig abzupumpen, sodass die Grubensohle zum Übergabezeitpunkt vollkommen trocken, schlamm- und wasserfrei vorgehalten wird. Das Abpumpen hat unter strikter Beachtung des Wasserhaushaltsgesetzes (WHG) zu erfolgen, ggf.

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Neubau der Bildungsstätte der HWK LZ Nord (134-26)

03 LV Rohbau 03.05 Titel TGA Einbauteile, Leerrohre, Hauseinführungen 03.05.06 UT Einbauteile Aufzug Nr. Leistungsbeschreibung Menge/ Einh. Preis (EP) Gesamt (GP)

Übertrag: ................................ erforderliche Neutralisations- oder Abscheidemaßnahmen für stark alkalisches Betonwasser oder Schalöl sind einzukalkulieren. Inklusive fachgerechten Abtransports und Entsorgung aller Abfälle nach dem Kreislaufwirtschaftsgesetz (KrWG) inklusive aller Entsorgungsgebühren.

1psch GP ............................

03.05.06.5 Ankerschiene 40/30, L= 2.300 mm

Fachgerechtes, millimetergenaues Einmessen, horizontales, absolut waagerechtes und lotrechtes Einlegen und lagestabiles Fixieren von bauseitig kostenlos beigestellten feuerverzinkten Ankerschienen (Profil 40/22, Länge 2.300 mm, inklusive der angeschweißten Betonanker) in die Wandschalung der Aufzugsschachtwände direkt oberhalb und unterhalb der Rohbauöffnungen für die Schachttüren in jedem Geschoss streng nach der W+M-Planung des Aufzugsbauers. Die Schienen sind exakt oberflächenbündig zur späteren Betonoberfläche (Schalungshaut) so starr und kraftschlüssig mit Schalung oder Bewehrung zu verbinden, dass ein Verschieben, Verdrehen oder Aufschwimmen während des Betoneinbringens und Rüttelns (DIN 1045-3) nachweislich ausgeschlossen ist (Einbautoleranzen streng nach DIN 18202). Nach dem Ausschalen sind die Schienenaußenflächen intensiv materialschonend von Betonspritzern zu reinigen und der werkseitig eingebrachte Montageschaum (Streifenfüllung zum Schutz vor Zementschlämme) ist restlos und mechanisch sauber aus dem Schienenkanal zu entfernen, sodass das Profil für das spätere Einführen der Hammerkopfschrauben vollkommen frei und unbeschädigt übergeben wird. Die feuerverzinkte Oberfläche darf nicht beschädigt werden.

10St GP ............................

03.05.06.6 Ankerschiene 40/22, L= 550 mm

Fachgerechtes, millimetergenaues Einmessen, horizontales, absolut waagerechtes Einlegen und lagestabiles Fixieren von bauseitig kostenlos beigestellten feuerverzinkten Ankerschienen (Profil 40/22, Länge 550 mm, inklusive angeschweißter Betonanker) in die Schalung der inneren Aufzugsschacht-Seitenwände zur späteren horizontalen Verankerung der Führungsschienen der Aufzugskabine bzw. des Gegengewichts streng nach W+M-Planung des Aufzugsbauers. Montage, exakt oberflächenbündige Schalungsfixierung gegen Frischbetondruck und Rüttelkräfte

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Neubau der Bildungsstätte der HWK LZ Nord (134-26)

03 LV Rohbau 03.05 Titel TGA Einbauteile, Leerrohre, Hauseinführungen 03.05.06 UT Einbauteile Aufzug Nr. Leistungsbeschreibung Menge/ Einh. Preis (EP) Gesamt (GP)

Übertrag: ................................ (DIN 1045-3, Toleranzen nach DIN 18202), anschließendes Ausschalen, intensives Reinigen und restloses mechanisches Entfernen der werkseitigen Schaumstoff-Streifenfüllung aus dem Schienenkanal unter vollständigem Erhalt der Verzinkung analog Vorposition.

30St GP ............................

03.05.06.7 Deckenlasthaken 25 kN

Fachgerechtes, millimetergenaues Einmessen, Fixieren und Einbetonieren einer bauseitig kostenlos beigestellten Einbautopf-Konstruktion (inklusive Gewindehülse und Betonanker) für einen Deckenlasthaken in die Schalung der Stahlbeton-Schachtdecke (Schachtkopf) exakt im Lot der späteren Kabinen- oder Triebwerksaufhängung streng nach W+M-Planung des Aufzugsbauers. Das Gesamtsystem ist für eine statische Zugkraft/Nutzlast von mindestens 25 kN (ca. 2,5 Tonnen) auszulegen und kraftschlüssig in die Deckenbewehrung einzubinden. Die Gewindehülse/Einbautopf ist absolut lotrecht und exakt oberflächenbündig zur Schalungshaut der Deckenunterseite starr zu verrödeln oder zu verschrauben, um ein Verschieben, Verkippen oder das Eindringen von Zementschlämme während des Betonierens und Rüttelns (DIN 1045-3, Toleranzen nach DIN 18202) zuverlässig auszuschließen. Nach dem Ausschalen ist die Unterseite freizulegen, das Gewinde mechanisch zu reinigen/nachzuschneiden, die bauseitig gelieferte galvanisch verzinkte Lastöse (Ringschraube) vollständig und kraftschlüssig bis zum Anschlag einzudrehen und auf festen Sitz zu prüfen. Direkt neben dem Lasthaken ist an der Betonoberfläche der Schachtdecke eine dauerhafte, gut sichtbare und witterungsbeständige Kennzeichnung (geprägtes Aluschild oder normierte Schablone) gemäß den UVV-Vorgaben und der DGUV Regel 109-017 anzubringen. Wortlaut: „Zulässige Tragfähigkeit 25 kN / Nur für Montagezwecke!“.

4St GP ............................

03.05.06.8 Gerüsthülsen

Fachgerechtes, zentimetergenaues Einmessen, Einsetzen und lagestabiles Fixieren von bauseitig kostenlos beigestellten Gerüsthülsen (rechteckige Hohlkörper mit den Außenabmessungen 31 mm x 31 mm x 100 mm) an den inneren Schachtwänden des Aufzugsschachtes direkt in die Wandschalung zur temporären sicheren Aufnahme von Gerüstriegeln oder Arbeitsplattformen während der Aufzugsmontage. Die Hülsen sind absolut waagerecht, exakt oberflächenbündig zur späteren Betonoberfläche und so starr

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Neubau der Bildungsstätte der HWK LZ Nord (134-26)

03 LV Rohbau 03.05 Titel TGA Einbauteile, Leerrohre, Hauseinführungen 03.05.06 UT Einbauteile Aufzug Nr. Leistungsbeschreibung Menge/ Einh. Preis (EP) Gesamt (GP)

Übertrag: ................................ mit Schalung oder Wandbewehrung zu verbinden, dass ein Verschieben, Verkippen oder Aufschwimmen beim Betoneinbringen und Rütteln (DIN 1045-3, Toleranzen streng nach DIN 18202) ausgeschlossen ist. Die Hülsenöffnungen sind vor dem Betonieren wirksam gegen das Eindringen von Zementschlämme und Frischbeton zu schützen (durch Ausstopfen mit Schaumstoff oder Abkleben). Nach dem Ausschalen der Schachtwände sind die Öffnungen freizulegen, eventuell eingedrungene Betonmengen oder Schlämmereste mechanisch vollständig sauber zu entfernen, sodass der lichte unbeschädigte Innenraum von 31 x 31 x 100 mm für das spätere Einführen der Gerüstbalken vollkommen frei übergeben wird. Fluchtungsfehler sind unzulässig.

20St GP ............................

03.05.06.9 Wanddurchbruch Zugang Aufzugsschacht

Fachgerechtes, millimetergenaues Einmessen und Herstellen einer maßhaltigen Wandöffnung (Rohbauöffnung) direkt im Zuge des Wandaufbaus (Beton oder Mauerwerk) in der Schachtwand zur späteren Aufnahme der Etagentüren streng nach den Koordinatenachsen und Höhenlagen der W+M-Planung des Aufzugsbauers über alle Geschosse hinweg. Eine nachträgliche Herstellung durch Stemmarbeiten ist unzulässig. Die Wandöffnung ist zwingend mit den lichten Fertigmaßen von exakt 1,14 m Breite und 2,34 m Höhe (lichtes Rohbaumaß ab OK Rohdecke) auszuführen. Bei Ortbetonbauweisen sind ausreichend formstabile, verwindungssteife Aussparungskörper (Holz oder Systemschalung) zu verwenden und so kraftschlüssig mit Gesamtschalung und Bewehrung zu verbinden, dass ein Verschieben oder Verkippen durch den Frischbetondruck (DIN 18218) ausgeschlossen ist; die Leibungen sind rechtwinklig und lotrecht auszuführen. Bei Mauerwerkswänden (Kalksandstein nach DIN 18330) ist die Öffnung maßgenau auszusparen und der obere Raumabschluss mit einem tragfähigen, passenden Sturzbauteil (Stahlbeton-Fertigteil oder Ortbetonsturz) nach statischen Vorgaben abzufangen. Nach dem Ausschalen/Fertigstellen sind alle Leibungskanten zu kontrollieren, Betonüberstände oder Grate flächenbündig abzuschlagen oder zu schleifen und die Öffnung über die gesamte Wandstärke vollkommen glatt und winklig zu übergeben. Es gelten die strengen Grenzabmaße der DIN

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Neubau der Bildungsstätte der HWK LZ Nord (134-26)

03 LV Rohbau 03.05 Titel TGA Einbauteile, Leerrohre, Hauseinführungen 03.05.06 UT Einbauteile Aufzug Nr. Leistungsbeschreibung Menge/ Einh. Preis (EP) Gesamt (GP)

Übertrag: ................................ 18202 (Toleranzen im Hochbau, Tabelle 2, erhöhte Anforderungen); vertikale Fluchtungsfehler über mehrere Geschosse hinweg sind unzulässig. Unmittelbar nach Herstellung der Öffnung ist die dreiteilige Schachtabsperrung (Absturzsicherung) aus den Folgepositionen zu montieren.

5St GP ............................

03.05.06.10 Wanddurchbruch Steuerleitungen

Liefern, fachgerechtes Einmessen und millimetergenaues Herstellen einer quadratischen Wandöffnung zur späteren Durchführung der elektrischen Steuer- und Versorgungsleitungen in der Schachtwand streng nach den Vorgaben der W+M-Planung des Aufzugsbauers. Die Öffnung ist zwingend mit den lichten Fertigmaßen von exakt 0,25 m Breite und 0,25 m Höhe auszuführen. Bei Ortbetonbauweisen sind formstabile, verwindungssteife Aussparungskörper (Holz, EPS-Hartschaumblöcke oder Systemschalung) starr mit Gesamtschalung und Bewehrung zu verbinden, um ein Verschieben oder Verkippen durch den Frischbetondruck (DIN 18218) auszuschließen. Bei Mauerwerkswänden (Kalksandstein nach DIN 18330) ist die Öffnung maßgenau auszusparen oder nach Freigabe als maßgenaue Kernbohrung/Fräsung unter Beachtung des Eurocodes 6 (DIN EN 1996) herzustellen. Eine nachträgliche Herstellung durch unkoordinierte Stemmarbeiten ist unzulässig. Nach dem Ausschalen/Fertigstellen sind alle Aussparungskörper oder Schaumstoffreste restlos mechanisch zu entfernen (Ausbrennen verboten). Betonlaufgitter oder Grate sind flächenbündig nachzuarbeiten, sodass die Öffnung vollkommen frei von scharfen Kanten übergeben wird. Grenzabmaße nach DIN 18202.

1St GP ............................

03.05.06.11 Wandschlitz für Rufer

Liefern, fachgerechtes Einmessen nach Koordinaten neben den Schachtzugängen (ergonomische Bedienhöhe laut W+M-Planung des Aufzugsbauers), maßgenaues Herstellen einer rechtwinkligen Wandaussparung (Nische) an der Schachtaußenwand sowie Liefern, Verlegen und Einbetonieren/Einmörteln eines flexiblen, druckfesten und flammwidrigen Kunststoff-Leerrohrs (Mindestinnendurchmesser DN 40 nach DIN EN 61386-1) auf kürzestem Weg mit strömungsgünstigem Biegeradius direkt in den Schachtinnenraum. Technische Parameter der Nische: lichte Fertigmaße von exakt 0,10 m Breite, 0,325 m Höhe und einer Tiefe von 0,08 m. Bei Betonwänden sind formstabile Schalkörper starr an der Schalung zu fixieren; bei Mauerwerk

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03 LV Rohbau 03.05 Titel TGA Einbauteile, Leerrohre, Hauseinführungen 03.05.06 UT Einbauteile Aufzug Nr. Leistungsbeschreibung Menge/ Einh. Preis (EP) Gesamt (GP)

Übertrag: ................................ (Kalksandstein nach DIN 18330) ist die Nische passgenau auszusparen oder mittels staubfreier Fräswerkzeuge unter Einhaltung der Restwandstärken nach DIN EN 1996 (Eurocode 6) herzustellen. Vor der Betonage/Verputzung sind die Rohrenden zementschlämmedicht mit Endkappen zu verschließen. Nach dem Ausschalen sind alle Schalkörper restlos mechanisch zu entfernen, das Leerrohr auf freien Durchgang zu prüfen und die Innenseiten der Nische vollkommen sauber, eben und frei von scharfen Beton- oder Steinüberständen zu übergeben. Grenzabmaße nach DIN 18202.

5St GP ............................

03.05.06.12 Deckendurchbruch Schachtentrauchung

Fachgerechtes, millimetergenaues Einmessen und Herstellen eines maßhaltigen, quadratischen Deckendurchbruchs mit den lichten Fertigmaßen von exakt 600 mm x 600 mm in der Stahlbeton-Schachtdecke (Schachtkopf) zur Rauchableitung gemäß der gültigen Brandenburgischen Bauordnung (BbgBO). Zum Einsatz kommen formstabile, druck- und verwindungssteife Aussparungskörper, die starr und kraftschlüssig mit der Deckenschalung und der umgebenden Bewehrung zu verbinden sind, um ein Verschieben oder Aufschwimmen durch den Frischbetondruck (DIN 1045-3) auszuschließen. Die Deckenarmierung inklusive der statisch erforderlichen Auswechslungen (Zulageeisen/Einfassungsbügel) an den Durchbruchsrändern ist nach den Vorgaben der Tragwerksplanung fachgerecht einzubauen. Nach dem Ausschalen ist der Aussparungskörper restlos mechanisch zu entfernen und die Leibungsinnenseiten sind flächenbündig abzuschlagen oder zu schleifen, sodass eine vollkommen glatte und rechtwinklige Öffnung übergeben wird. Unmittelbar nach dem Entschalen ist die offene Deckenöffnung auf der Dach- bzw. Deckenoberseite bis zum Anschluss der Folgearbeiten unfallsicher, tragfähig und formstabil gegen Absturz gemäß den UVV- und DGUV-Vorschriften provisorisch abzudecken. Grenzabmaße nach DIN 18202.

1St GP ............................

Summe UT 03.05.06 Einbauteile Aufzug, Netto: ...............................

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Neubau der Bildungsstätte der HWK LZ Nord (134-26)

03 LV Rohbau 03.05 Titel TGA Einbauteile, Leerrohre, Hauseinführungen

Nr. Leistungsbeschreibung Menge/ Einh. Preis (EP) Gesamt (GP)

Summe Titel 03.05 TGA Einbauteile, Leerrohre, Hauseinführungen, Netto: ...............................

zzgl. MwSt. (19,0 %): ...............................

Gesamtsumme, Brutto: ...............................

03.06 Titel Beton- und Stahlbetonarbeiten

Technische Vorbemerkungen – Beton-, Stahlbeton- und Fertigteilarbeiten

  1. Geltungsbereich und Vertragsgrundlagen

Umfang: Diese Technischen Vorbemerkungen gelten für alle Beton-, Stahlbeton-, Schalungs-, Bewehrungs- und Fertigteilarbeiten. Sie sind integrierter Bestandteil aller nachfolgenden Positionen; der damit beschriebene Leistungsinhalt ist vollumfänglich in die Einheitspreise einzukalkulieren.

Regelwerke: Es gilt die am Tag des Vertragsschlusses gültige Fassung aller einschlägigen Normen, Richtlinien und technischen Merkblätter in der jeweils aktuellen Ausgabe nebst zugehörigen nationalen Anhängen. Bei Verweisen auf Fabrikate oder Typen gilt der Zusatz „oder gleichwertig" (§ 31 VgV); der Gleichwertigkeitsnachweis ist vom Auftragnehmer (AN) auf Verlangen vollständig zu führen und schriftlich zu dokumentieren.

Kommunikationspflicht: Während der gesamten Ausführungszeit muss auf der Baustelle permanent mindestens eine entscheidungsbefugte Person (Polier oder Bauleiter) anwesend und für die AG-Bauleitung (Planer) sowie die koordinierenden Gewerke jederzeit erreichbar und verständigungsfähig sein. Diese Anforderung ergibt sich aus den Koordinations- und Sicherheitspflichten nach § 4 BaustellV sowie den Mitwirkungspflichten des AN nach VOB/B § 4 Abs. 1 und dient ausschließlich der ordnungsgemäßen Baudurchführung und Arbeitssicherheit.

  1. Mitgeltende Kern-Regelwerke Verbindliche Ausführungsgrundlage neben den Allgemeinen Technischen Vertragsbedingungen (ATV) der VOB/C (DIN 18299, DIN 18331):

Beton und Tragwerk: DIN EN 206 / DIN 1045-2, DIN EN 1992 (Eurocode 2) in der jeweils gültigen Fassung nebst Nationalem Anhang (NA), DIN 4123.

Verdichtung: DIN EN 13670 / DIN 1045-3 (Ausführung von Tragwerken aus Beton).

Schalung und Sichtbeton: DIN 18217, DIN 18218, DBV-Merkblätter „Sichtbeton" (aktuelle Ausgabe), „Betonschalungen und Ausschalfristen".

WU-Beton und Fugen: DAfStb-Richtlinie „Wasserundurchlässige Bauwerke aus Beton" (WU-Richtlinie, aktuelle Ausgabe) einschließlich DAfStb-Heft 555, DIN 7865, DIN 18197, DIN 18540, DIN 18541, DBV-Merkblätter „Injektionsschlauchsysteme", „Begrenzung der Rissbildung", Zement-Merkblatt B 22.

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03 LV Rohbau

03.06 Titel Beton- und Stahlbetonarbeiten

Technische Vorbemerkungen Beton-, Stahlbeton- und Fertigteilarbeiten

Bewehrung: DIN 488, DBV-Merkblätter „Betondeckung und Bewehrung nach EC2", „Abstandhalter", „Unterstützungen".

Fertigteile und Schallschutz: DIN 4109-1 und DIN 4109-2, DIN EN 13747, DIN EN 1168.

  1. Baustoff-, Material- und Ausführungsanforderungen Reinheit und Lagerung: Beton muss frei von organischen Verunreinigungen sein. Zementlagerung hat nach Zement-Merkblatt B 7 zu erfolgen. Hartschaumplatten (EPS/XPS) müssen schwindfrei abgelagert sein; das Herstellungsdatum ist auf Verlangen nachzuweisen.

Trennmitteleinsatz: Es dürfen ausschließlich biologisch abbaubare Schalöle verwendet werden. Rostspuren auf Betonflächen, verursacht durch Schalung oder Bewehrung, sind unzulässig.

Größtkornbegrenzung: In engmaschigen Bewehrungszonen ist das Größtkorn (Nennmaß ø 16 mm bis ø 32 mm, bei besonders dichter Bewehrung ggf. ø 8 mm) eigenverantwortlich so zu wählen, dass eine hohlraumfreie Verdichtung nach DIN EN 13670 / DIN 1045-3 gewährleistet ist.

Logistik, Arbeitsfugen und Abschalungen: Betonierabschnitte sind technologisch begründet vorab schriftlich mit Tragwerksplanung und AG-Bauleitung (Planer) abzustimmen. Arbeitsfugen sind auf das baubetrieblich unumgängliche Minimum zu beschränken. Alle baubetrieblich oder taktungsbedingt erforderlichen Abschalungen und Abstellungen sind Inklusivleistung des AN.

Belastungsverbote: Frisch betonierte Deckenplatten dürfen vor Erreichen der rechnerisch nachgewiesenen Tragfreiheit weder betreten noch als Materiallager oder Gerüstabstellfläche genutzt werden. Bei niedrigen Temperaturen sind Vorhalte- und Belastungsfristen vom AN eigenverantwortlich nach den Vorgaben des DBV zu verlängern.

Baukörperschutz: Alle Deckenöffnungen, Durchbrüche und Aussparungen sind während der Rohbauphase durch den AN temporär gegen das Eindringen von Niederschlagswasser abzudichten. Hohlräume von Hochlochziegeln sind vor dem Anbetonieren wirksam gegen Betoneintrag abzudecken.

  1. Anforderungen an Schalung, Rüstung und Sichtbeton Sichtbeton-Standard: Alle dauerhaft sichtbar bleibenden Betonflächen sind — sofern nicht in der Position abweichend definiert — in der Sichtbetonklasse SB 3 nach DBV-Merkblatt „Sichtbeton" (aktuelle Ausgabe) auszuführen. Die Anforderungen umfassen: ansatzfreie, ebene, farbeinheitliche, flecken- und porenarme Oberflächen. Schalplattenstöße und Nagellöcher sind plan zu verspachteln; Vertikaldichtungsstöße sind mit Dichtungsband zu schließen. Zur Vermeidung von Farbschwankungen ist das Grauspektrum des Zements durch Silovorhaltung beim Lieferwerk vertraglich zu binden.

Musterflächen und Schalungswechsel: Schalmethode, Anker- und Fugenbild sind vorab an freigegebenen Musterflächen zu demonstrieren. Schalplatten sind bei Verschleiß auf Anordnung der AG-Bauleitung (Planer) unverzüglich auszutauschen. Nachträgliche kosmetische Ausbesserungen von Fehlstellen im Sichtbeton ohne vorherige schriftliche Freigabe sind unzulässig.

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03 LV Rohbau

03.06 Titel Beton- und Stahlbetonarbeiten

Technische Vorbemerkungen Beton-, Stahlbeton- und Fertigteilarbeiten

Kantenbrechung: Alle sichtbaren Außenkanten (Wände, Unterzüge, Stützen im späteren Nutzungsbereich) sind zwingend mit Dreikantleisten (Fase 15/15 mm) auszuführen.

Schalungsverankerung: Ankerlöcher (Faserzement-Distanzrohre) sind unmittelbar nach dem Ausschalen hohlraumfrei mit konischen Faserzementstopfen oder Betonkegeln plan und bündig zu verschließen. Rödeldrähte sind mindestens 2 cm tief auszustemmen; die entstehenden Fehlstellen sind fachgerecht in Beton nachzuarbeiten. Schaumkörper für Aussparungen sind rein mechanisch zu entfernen; ein thermisches Entfernen (Ausbrennen) ist unzulässig.

Durchsteifung und Rüstungsstatik: Notstützen sind als verbleibende Bestandteile der Schalung auszubilden. Mindestens zwei Geschosse unterhalb der aktuell zu betonierenden Ebene müssen kontinuierlich durchgesteift bleiben. Tragende Wandscheiben, Balken und Überzüge sind bis zur Erlangung der vollen statischen Tragfähigkeit zu rüsten. Statische Nachweise für Schalungen und Traggerüste der Bemessungsklasse B nach DIN EN 12812 sind vom AN auf eigene Kosten aufzustellen und dem Prüfingenieur rechtzeitig vor Ausführungsbeginn vorzulegen.

Schalungsüberhöhung: Die konstruktive Schalungsüberhöhung wird auf l/300 der freien Spannweite als Planungsvorgabe festgelegt, sofern der statische Nachweis für das Traggerüst keinen anderen Wert erfordert. Maßgebend ist in jedem Fall der Nachweis nach DIN EN 13670 / DIN 1045-3.

  1. Anforderungen an Bewehrung und Einbauteile Qualität und Einheitspreise: Es ist ausschließlich zertifizierter Betonstahl nach DIN 488 der Duktilitätsklasse A oder B einzubauen. Die Massenermittlung erfolgt netto nach Schneidestahlliste. Mattenverschnitt, Abstandsbügel, Mattenabstandskörbe, S-Haken und Rundstahl-Montagehilfen sind in die Einheitspreise einzukalkulieren.

Bewehrungsschutz: Die verlegte Bewehrung darf beim Betonieren nicht direkt betreten werden; der AN hat lastverteilende Laufstege vorzuhalten. Wartende Anschlussbewehrungen sind mit Schutzfolien zu umhüllen, um Rostschlieren auf fertigen Sichtbetonflächen zu verhindern.

Betondeckung: Erhöhte Betondeckungen für Brandschutz oder Karbonatisierungsschutz sind strikt einzuhalten. Bei Kragplatten im Außenbereich ist die Bewehrung so aufzubiegen, dass trotz Gefälle oder Tropfkanten die Mindestbetondeckung umlaufend sichergestellt ist.

Konstruktive Mindestbewehrungen (soweit statisch nicht höher definiert):

· Deckenauflager (Einspannwirkung): 25 % der zugehörigen unteren Feldbewehrung als obere Zulage. · Freie Plattenränder: mindestens Steckbügel ø 8/150 mm und 2 × ø 12 mm längs. · Flachdecken über Stützen: durchgehende untere Bewehrung einschließlich Durchstanzbewehrung (Dübelleisten eines zugelassenen Systems, z. B. Halfen HDB o. glw.). · Wandenden: mindestens 1 × ø 16 mm je Ecke vertikal, eingefasst mit Steckbügeln ø 10/150 mm. Wand- und Fensteröffnungen (Kerbriss-Schutz): standardmäßig Schräg- und Randzulagen von 3 × ø 12 mm (l = 2,00 m) innen und außen.

21.09.2026 - Seite 104

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03 LV Rohbau

03.06 Titel Beton- und Stahlbetonarbeiten

Technische Vorbemerkungen Beton-, Stahlbeton- und Fertigteilarbeiten

Rüttellücken: Der AN hat in eigener Verantwortung hochkonzentrierte Knotenpunkte im Bewehrungsbild vorab zu prüfen und gegebenenfalls in Abstimmung mit dem Tragwerksplaner Rüttellücken oder Betoniergassen anzulegen.

Anschlüsse: Bei vorgefertigten Bewehrungsanschlüssen (Rückbiegekästen) ist das einschlägige DBV-Merkblatt einzuhalten; die Profilierung der Verwahrkästen hat mindestens 1,5 cm zu betragen (verzahnte oder raue Fuge nach DIN EN 1992-1-1). Schraubverbindungen (Muffenstöße) bedürfen einer allgemeinen Bauartgenehmigung (aBG) gemäß den Anforderungen der zuständigen obersten Bauaufsichtsbehörde.

Gewerkeübergreifende Einbauteile: Das Einlegen von Leerrohren, Dosen, Einbautöpfen oder Schienen erfolgt nach Plänen der Ausbaubetriebe unter deren Anwesenheit oder schriftlicher Gestattung. Auf eine starre Lagefixierung gegen Auftrieb und Betonierdruck ist besonders zu achten. Koordinationsmehraufwände sind in die Betonpositionen einzukalkulieren.

  1. Betonfertigteile und Halbfertigteile Qualitätsvorgaben und Komplettpreis: Schalseiten der Betonfertigteile (BFT) müssen absolut glatt, Füllseiten sauber geglättet sein. Sichtbare Kanten sind mit Dreikantleisten (10 mm) zu brechen. Wand-zu-Wand-Montagefugen müssen innen vollkommen flächenbündig sein. Der Einheitspreis gilt als Komplettpreis für werksseitige Herstellung, schadlose Anlieferung, Einheben, Montage sowie alle erforderlichen Hilfs-, Schutz- und Traggerüste.

Einbauteile und Statik: Sämtliche Transportanker, Tassen, Dorne, Hüllwellrohre, Montageschienen sowie Verbindungs- und Vergussmittel sind in die Bauteilpreise einzukalkulieren. Statische Nachweise für BFT (soweit gefordert) umfassen auch Auflagerkräfte, Anhängelasten, Verbindungsmittel und temporäre Montageabsteifungen.

Fugen, Verbund und Brandschutz: Filigranplatten sind untereinander über Taschen mit Bewehrungseisen örtlich zu verbinden. Das Schließen aller Montagefugen sowie innenliegender Schachtabschlüsse mit Ringbalken — einschließlich aller zugehörigen Schal-, Bewehrungs-, F90-Brandschutz- und rauchdichten Fugenschnur-/Dichtmassearbeiten — ist in die Einheitspreise einzukalkulieren.

Schallentkopplung Treppen: Treppenläufe und -podeste sind schallentkoppelt auszuführen (z. B. Tronsolen o. glw., Anforderungen nach DIN 4109-1/-2). Seitliche Treppenfugen sind unmittelbar nach Montage sauber mit Mineralwolle oder PE-Rundschnüren zu stopfen, um Schallbrücken durch Betoneintrag während der Rohbauphase dauerhaft auszuschließen.

  1. Einbringen, Verdichten, Nachbehandlung und Oberflächenzugfestigkeit Entmischungsschutz: Bei freien Fallhöhen von mehr als 2,0 m (Wände, Stützen) sind zwingend Fallgurte oder Schüttrohre einzusetzen. Ein konsequentes Nachrütteln ist standardmäßig durchzuführen. Die Verdichtungsanforderungen richten sich nach DIN EN 13670 / DIN 1045-3.

Nachbehandlung: Die frühzeitige und konsequente Nachbehandlung hat nach DIN EN 13670 / DIN 1045-3 zu erfolgen (Befeuchten, Abdecken, Wässern). Befahrene oder direkt beaufschlagte Flächen sowie Untergründe für spätere Estrichkonstruktionen (sauber abzureiben) sind mindestens 5 Tage kontinuierlich nachzubehandeln. Der Einsatz chemischer Nachbehandlungsmittel (Curing-Verbundfolien) bedarf der ausdrücklichen

21.09.2026 - Seite 105

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03 LV Rohbau

03.06 Titel Beton- und Stahlbetonarbeiten

Technische Vorbemerkungen Beton-, Stahlbeton- und Fertigteilarbeiten schriftlichen Genehmigung der AG-Bauleitung (Planer).

Oberflächenzugfestigkeit: Betonoberflächen, die später Abdichtungen oder Oberflächenschutzsysteme erhalten, müssen im Mittel eine Oberflächenzugfestigkeit von = 1,5 N/mm² (kleinster Einzelwert = 1,0 N/mm²) aufweisen, geprüft nach DIN EN 1542 (Haftzugversuch). Schalölreste sind zuvor mit Mehrfachfluat restlos abzuwaschen.

Reinigung Transportbeton: Das Reinigen von Betonfahrzeugen und -pumpen darf nur an den vorab mit der AG-Bauleitung (Planer) schriftlich abgestimmten und entsprechend eingerichteten Baustellenplätzen erfolgen.

  1. Ausführungsgrundsätze Weiße Wanne (WU-Beton) Konstruktion und Gewährleistung: Bodenplatte, Außenwände Untergeschoss und Decke über Untergeschoss sind als geschlossene, wasserundurchlässige Betonkonstruktion nach DAfStb-WU-Richtlinie (aktuelle Ausgabe) einschließlich DAfStb-Heft 555 auszuführen. Die technologische Detailplanung obliegt dem AN, der die uneingeschränkte Gewährleistung für die vertraglich vereinbarte Dichtigkeit übernimmt. Der Nachweis der Eignung als WU-Fachbetrieb sowie der Überwachungsklasse 2 ist vor Ausführungsbeginn unaufgefordert vorzulegen.

Frischbetonverbundsystem (FBV): Zur Vermeidung von Trennrissen und Hinterläufigkeit ist ein FBV-System auf Grundlage des DBV-Hefts 44 und gültigem allgemeinem Prüfzeugnis (abP) vollumfänglich auszuführen.

Betontechnologie: Zu verwenden ist ein schwindarmer Beton mit geringer Rissneigung und niedriger Hydratationswärmeentwicklung (Überwachungsklasse 2, Konsistenz F3/C3). Vorgaben: optimierter Bindemittelgehalt (280–290 kg/m³), NW-Zemente, Feuchtigkeitsklasse WA nach DIN EN 206 / DIN 1045-2. Der Wassereindringwiderstand ist laufend nach DIN EN 12390-8 zu prüfen.

Fugenabdichtungssystem: Die primäre Sicherung der Arbeitsfugen erfolgt durch Fugenbleche oder bitumenbeständige Fugenbänder nach DIN 18541 / DIN 7865 als geschlossenes, umlaufendes System. Als redundante zweite Sicherungsebene sind flächendeckend nachverpressbare Injektionsschlauchsysteme in allen Arbeitsfugen zu installieren. Unter der Sauberkeitsschicht der Bodenplatte ist eine PE-Folie (0,40 mm) zweilagig als Trenn- und Gleitschicht zu verlegen.

Vorbereitung Anbetonieren: Vor dem Weiterbetonieren sind Zementschlämme und Fehlstellen mechanisch bis auf das tragfähige Korngerüst zu entfernen (raue Fuge nach DIN EN 1992-1-1 Abschn. 6.2.5). Trockener Bestandsbeton ist ausreichend lange vorzunässen und mattfeucht zu halten. Sämtliche Durchdringungen (Hauseinführungen, Brunnentöpfe) sind mit bauaufsichtlich zugelassenen, druckwasserdichten Einbauteilen materialsicher abzudichten.

Rissmanagement: Alle wasserführenden Risse sowie Risse oberhalb der zulässigen Rissbreite sind unverzüglich schriftlich anzuzeigen. Risse, die sich nicht bis zur Rohbaufertigstellung durch kalkhaltigen Selbstheilungsprozess vollständig schließen, sind vom AN unentgeltlich und fachgerecht im Hochdruck-Injektionsverfahren kraftschlüssig zu verpressen.

  1. Qualitätssicherung, Abnahmen und Abrechnung Materialprüfung: Die Material- und Güteüberwachung (Kornaufbau, w/z-Wert, Festigkeit, Wasserdichtigkeit) ist vom AN eigenverantwortlich sicherzustellen. Probenahmen und

21.09.2026 - Seite 106

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Neubau der Bildungsstätte der HWK LZ Nord (134-26)

03 LV Rohbau

03.06 Titel Beton- und Stahlbetonarbeiten

Technische Vorbemerkungen Beton-, Stahlbeton- und Fertigteilarbeiten Prüfungen sind durch akkreditierte Prüfstellen (DAkkS-akkreditiert oder gleichwertige europäische Akkreditierungsstelle) durchzuführen. Alle Prüfgeräte, Probenahme-Werkzeuge und der dafür erforderliche Arbeitsaufwand sind vollumfänglicher Bestandteil der Einheitspreise.

Bewehrungsabnahme: Der AN hat Bewehrungsabnahmen eigenverantwortlich rechtzeitig beim zuständigen Prüfstatiker oder der Baubehörde zu terminieren. Eine Kopie des unterzeichneten Abnahmeprotokolls ist der AG-Bauleitung (Planer) vor der Betonierfreigabe zwingend zu übergeben.

Haltepunkte: Für wesentliche Bauabschnitte (Fertigstellung Sauberkeitsschicht, Einbau Wärmedämmung, finale Bewehrung, Einbau Bauwerksabdichtungen) gelten vertragliche Haltepunkte zur gemeinsamen formalen Zwischenabnahme (Soll-Ist-Abgleich) mit schriftlicher Freigabe. Jede Bauphase ist lückenlos und hochauflösend digital zu dokumentieren; die Dokumentation ist der AG-Bauleitung (Planer) auf geeignetem digitalen Datenträger oder per gesicherter Dateiübergabe in vereinbarten Abständen bereitzustellen.

Abrechnung nach Zeichnung: Die Abrechnung auf Basis der Ausführungs- und Werkzeichnungen hat nach ATV DIN 18331 in Verbindung mit ATV DIN 18299 Vorrang vor dem örtlichen Aufmaß, soweit die Leistung plangemäß und unverändert ausgeführt wurde. Abrechnungsgrundlage sind die vereinbarten Soll-Maße der freigegebenen Ausführungspläne. Nachträgliche Maßabweichungen werden nur bei vorheriger schriftlicher Anordnung des Auftraggebers (AG) berücksichtigt. Bei Durchbrüchen oder Schneidarbeiten nach Längenmaß (m) ist ausschließlich die planmäßige Soll-Länge laut Zeichnung maßgebend; baubetriebliche Zwischenschnitte werden nicht vergütet.

03.06.01 UT Gründung

03.06.01.1 UT Vorbereitungen

03.06.01.1.1 Vorbereitungen für Vouten

Ausschachten, Lösen und Profilieren des Untergrundes für Fundamentvouten von Hand oder mit Kleingerät. Inklusive Schrägplanum-Verdichtung (= 97 % Proctordichte nach DIN 18127), lagestabiler Böschungskantensicherung mittels PE-Folien gegen Nachrutschen sowie sortenreinen Transports und Aufhaldens des Aushubs zur Wiederverwendung. Abrechnung nach festem Soll-Raummaß.

57m³ GP ............................

03.06.01.1.2 Ausschachtungen Bodenvertiefungen

Ausschachten, Lösen und Profilieren des Untergrundes für Bodenplattenvertiefungen von Hand oder mit Kleingerät. Geometrien:

·Vertiefung 1 (Achse 1´B´ und Achse 1´F´): 2 Stück | Im
Bereich der d = 23 cm Bodenplatte | Vertiefung um 27 cm
unter OK Fertigfußboden (OKFB) | Abmessung (L x B): 5,80
m x 2,21 m
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A l l e Einzelbeträge Netto in EUR 21.09.2026 - Seite 107

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Neubau der Bildungsstätte der HWK LZ Nord (134-26)

03 LV Rohbau 03.06 Titel Beton- und Stahlbetonarbeiten 03.06.01 UT Gründung Nr. Leistungsbeschreibung Menge/ Einh. Preis (EP) Gesamt (GP)

Übertrag: ................................

·Vertiefung 2 (Achse 5-9 E-F): 1 Stück | Im Bereich der d =
35 cm Bodenplatte | Vertiefung um 20 cm unter OK
Fertigfußboden (OKFB) | Abmessung (L x B): 19,00 m x
4,00 m
·Vertiefung 3 (Achse 4´7 G-H): 1 Stück | Im Bereich der d
= 35 cm Bodenplatte | Vertiefung um 20 cm unter OK
Fertigfußboden (OKFB) | Abmessung (L x B): 15,25 m x
4,00 m
·Vertiefung 4 (Achse 10 I): 1Stück | Im Bereich der d = 35
cm Bodenplatte | Vertiefung um 20 cm unter OK
Fertigfußboden (OKFB) | Abmessung (L x B): 4,00 m x 4,0
m

m

Inklusive Sohlen-Auflockerungsschutz, temporärer Böschungssicherung, Verdichtung (= 97 % nach DIN 18127), Nachweises der Tragfähigkeit mittels Plattendruckversuch nach DIN 18134 sowie Aufhaldens des Aushubs. Abrechnung nach festem Soll-Volumen.

72m³ GP ............................

03.06.01.1.3 Wiederherstellung Planum

Großflächiges Wiederherstellen, Profilieren und Verdichten des Baugrubenplanums nach Leitungsfreigabe und Erhärtung der Untergrund-Betonbauwerke. Schrittweiser Einbau des Bodenaushubs in Schichten von 15–20 cm Dicke. Jede lage mechanisch auf = 97 % Proctordichte nach DIN 18127 verdichten. Inklusive laserunterstützten Feinplanumabzugs, Nachweises der Tragfähigkeit mittels Plattendruckversuch nach DIN 18134 (Haltepunkt) und Protokollierung. Abrechnung nach horizontaler Netto-Planumsfläche.

3.500m² GP ............................

03.06.01.1.4 Sauberkeitsschicht

Liefern, Fördern mittels Betonpumpe/Kübel und planebenes Einbringen einer unbewehrten Sauberkeitsschicht, d = 10 cm, auf gereinigtem Feinplanum und Trennlage (PE-Folie). Beton: Güteüberwacht nach DIN EN 206:2021-06 / DIN 1045-2, Klasse C25/30, unbewehrt, XC0, Expositionsklasse WF, Konsistenz F3, Korn 0–32 mm. Oberfläche absolut waagerecht glatt abreiben für nachfolgende FBV-Systeme und Schalungen

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A l l e Einzelbeträge Netto in EUR 21.09.2026 - Seite 108

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Neubau der Bildungsstätte der HWK LZ Nord (134-26)

03 LV Rohbau 03.06 Titel Beton- und Stahlbetonarbeiten 03.06.01 UT Gründung Nr. Leistungsbeschreibung Menge/ Einh. Preis (EP) Gesamt (GP)

Übertrag: ................................ gemäß Toleranzen nach DIN 18202 Tabelle 3. Inklusive Montierens und Demontierens einer robusten Randschalung (h = 10 cm) sowie Folien-Nachbehandlung für mindestens 3 Tage. Abrechnung nach theoretischen Soll-Maßen inklusive Schalungsüberstand bis 10 cm.

3.438m² GP ............................

03.06.01.1.5 Verstärkungen Randbereiche

Liefern, Fördern, Einmessen, profilgerechtes Ausformen und monolithisches Einbringen unbewehrten Randverstärkungen (Zusatz-Volumen 59,31 m³) der Sauberkeitsschicht im Zuge des flächigen Einbaus auf 339,65 m Länge. Querschnitt: zusätzliche Höhe 20 cm (Gesamthöhe h = 30 cm), rechteckige Breite 70 cm ab Außenkante, innere Abschrägung unter circa 30° stufenlos auslaufend. Beton: Güteüberwacht C25/30, unbewehrt, Expositionsklasse WF, Konsistenz F3, Korn 0–32 mm. Inklusive druckstabiler Randschalung, manuellen Schrägenauszugs (FBV-Eignung durch Abreiben), Entschalens und Folien-Nachbehandlung für mindestens 3 Tage nach DIN 18202 Tabelle 3. Abrechnung nach rechnerischem Zusatz-Raummaß.

60m³ GP ............................

Summe UT 03.06.01.1 Vorbereitungen, Netto: ...............................

03.06.01.2 UT Frischbetonverbundsystem (FBV-Folie)

03.06.01.2.1 UT Planung

Vorbemerkungen FBV-System

Vorbemerkung zum Frischbetonverbundsystem (Sonderbauweise FBVS): WU-Betonkonstruktion nach DAfStb-WU-Richtlinie in Kombination mit einem rissüberbrückenden Frischbetonverbundsystem (Sonderbauweise FBVS gemäß DBV-Heft 44) als Schutz gegen wasserführende Risse und Hinterläufigkeit. Das System besteht aus einer Kunststoffdichtungsbahn auf Basis von flexiblen Polyolefinen (FPO) mit einer polymerbasierten Hybridverbundschicht (Adhäsion, mechanische Verkrallung, Vernadelung), die sich beim Betonieren vollflächig mit dem erhärtenden Beton verbindet. Das Gesamtsystem muss einen vollflächigen, druckwasserdichten Hinterlaufschutz garantieren, kälteflexibel, alterungsbeständig und umweltunbedenklich sein (Qualitätsstufe 5 nach BNB-Kriterium 1.1.6, frei von Blei, Zinn, Cadmium; SVHC-Gehalt < 0,1 %). Einbau ausschließlich durch zertifiziertes Fachpersonal. Dokumentation nach Anhang C des DBV-Hefts 44. Vor Materialbestellung sind dem AG folgende Funktions- und Verwendbarkeitsnachweise unaufgefordert vorzulegen:

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A l l e Einzelbeträge Netto in EUR 21.09.2026 - Seite 109

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03 LV Rohbau 03.06 Titel Beton- und Stahlbetonarbeiten 03.06.01 UT Gründung Nr. Leistungsbeschreibung Menge/ Einh. Preis (EP) Gesamt (GP)

Übertrag: ................................

  1. Prüfbericht gemäß DBV Heft 44 Anhang A durch unabhängiges akkreditiertes Prüfinstitut / Materialprüfungsamt
  2. Allgemein bauaufsichtliches Prüfzeugnis für den Übergang auf WU-Beton bzw. als streifenförmige Fugenabdichtung auf WU-Beton gemäß VwV TB Teil C, lfd. Nr. 3.30.
  3. Prüfberichte für Funktionsprüfungen für alle Arten und Varianten der auszuführenden Stoß- / Nahtausbildungen durch ein unabhängiges Prüfinstitut / Prüfgesellschaft
  4. Prüfberichte für die erforderlichen Detailausbildungen (planmäßige Rohrdurchführung, nachträgliche Rohrdurchführung, Spannstelle, Reparaturmöglichkeit) durch ein unabhängiges Prüfinstitut / Prüfgesellschaft
  5. Prüfbericht für den Übergang und Kombination aller nachträglich zu applizierenden Systeme, wie z. Bsp. nachträglich applizierbare Verbundsysteme oder Fugenabklebesysteme
  6. Prüfnachweise aller verwendeten Zubehörmaterialien / Komponenten durch ein unabhängiges Prüfinstitut / Prüfgesellschaft

Hinweis:

· die FBVF (Frischbetonverbundsystem-Folie) und Schalung/Dämmung/Fugenbleche werden vom AN verlegt und hergestellt.

03.06.01.2.1.1 Werk- und Montageplanung

Erstellen, Abstimmen und zur Freigabe Vorlegen einer baureifen Werk- und Montageplanung für das rissüberbrückende, hinterlaufsichere FBV-System (FPO-Kunststoffdichtungsbahn mit Hybridverbundschicht nach DBV-Heft 44 / BNB-Qualitätsstufe 5). Beinhaltet Maßprüfung, Festlegung der Betonierabschnitte, zeichnerische Detaillierung aller Anschlüsse, Durchführungen und Fugen im Maßstab 1:50/1:20 sowie Einreichung innerhalb von 2 Wochen nach Auftrag. Betonierverbot vor schriftlicher Freigabe (Haltepunkt). Inklusive lückenloser digitaler Fotodokumentation und unaufgeforderter Übergabe der Revisionspläne (CAD-Format .dwg/.dxf und PDF) sowie zweifach in Papierform.

1psch GP ............................

Summe UT 03.06.01.2.1 Planung, Netto: ...............................

03.06.01.2.2 UT Bodenplatte mit FBVS

A l l e Einzelbeträge Netto in EUR 21.09.2026 - Seite 110

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03 LV Rohbau 03.06 Titel Beton- und Stahlbetonarbeiten 03.06.01 UT Gründung Nr. Leistungsbeschreibung Menge/ Einh. Preis (EP) Gesamt (GP)

Übertrag: ................................

03.06.01.2.2.1 FBV-System horizontale Bereiche

Liefern, Konfektionieren, Ausrichten und lückenloses Verlegen einer FBV-Bahn direkt auf der horizontalen Untergrundfläche nach freigegebener Planung. Technische Parameter: FPO-Membran Dicke 1,20 mm, Gesamtdicke inkl. alkalisicher Hybridverbundschicht exakt 1,35 mm bis 1,75 mm mit gültigem abP nach DIN EN 13967. Inklusive aller normativen Überlappungen, Verschnitt, Geometrieschnitte, dichten Fügens der Nahtverbindungen mittels Selbstklebestreifen/Heißluft sowie Übergangsherstellung zur Vertikalabdichtung. Inklusive temporärer Lagesicherung gegen Wind, Begehen und Schüttdruck nach DIN 18218 sowie visueller Prüfung und Überklebens von Perforationen mit Original-Patches. Abrechnung nach tatsächlich überdeckter horizontaler Brutto-Fläche ohne Doppelmessung von Überlappungen.

3.450m² GP ............................

03.06.01.2.2.2 FBV-Systems vertikale Bereiche

Liefern, Zuschneiden und lückenloses Verlegen des vorbeschriebenen FBV-Systems an vertikalen Stirnseiten und Abschalungen der Bodenplatte nach freigegebener Planung. FPO-Membran 1,20 mm, Gesamtdicke exakt 1,75 mm mit abP-Nachweis. Die Bahn ist von der Unterseite kommend nach oben zu führen und bis exakt 5 cm unter die OK der Bodenplatte dauerhaft starr zu fixieren (obere 5 cm bleiben für direkte Betonanbindung frei). Alle Stoßbereiche, Ecken und Versprünge vollkommen faltenfrei mittels Selbstklebestreifen, Dichtbändern oder Heißluft fügen. Inklusive starrer Lagesicherung an der bauseitigen Schalung gegen Herabgleiten und Rütteldruck nach DIN 1045-3 mittels Schalungsnägeln außerhalb des Dichtbereichs, Montagebändern oder Klemmschienen. Inklusive Überlappungen, Verschnitt, Eckausrundungen und visueller Kontrollen vor Teilfreigabe. Abrechnung nach tatsächlich abgedichteter vertikaler Brutto-Fläche (Länge mal Einbauhöhe).

175m² GP ............................

03.06.01.2.2.3 Ausbildung von Vouten

Zulage zu den Flächenpositionen des FBV-Systems für das faltenfreie und druckwasserdichte Anpassen, Zuschneiden und Verlegen der 1,2 mm starken FPO-Dichtungsbahnen in gevouteten, geneigten oder gestuften Teilbereichen (Aufzugsunterfahrten, Pumpensümpfe) nach freigegebener

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03 LV Rohbau 03.06 Titel Beton- und Stahlbetonarbeiten 03.06.01 UT Gründung Nr. Leistungsbeschreibung Menge/ Einh. Preis (EP) Gesamt (GP)

Übertrag: ................................ Planung. Hohlraumfreies und vollflächiges Anpressen an die geneigten Flanken ohne freies Überspannen von Knickpunkten zur Vermeidung von Rissen durch den Frischbetondruck. Handwerkliches Ausformen aller Innen- und Außenecken im dreidimensionalen Zuschnitt durch Einschneiden und dichtes Überlappen von System-Formteilen, Eck-Patches oder Heißluftschweißen. Starre Lagesicherung an den Schrägflächen durch doppelseitige System-Klebebänder oder mechanische Fixierungen am oberen Voutenrand außerhalb des Wasserwechselbereichs gegen Verschieben beim Bewehren und Betonieren nach DIN 1045-3. Inklusive visueller Kontrollen und Fotodokumentation zur Freigabe des Haltepunkts. Reiner Zulage-Mehrpreis je Quadratmeter geneigter Böschungsfläche (wahre Länge mal Abwicklungslänge).

62m² GP ............................

03.06.01.2.2.4 Rohrdurchführung Bodenplatte

Zulage zu den Flächenpositionen des FBV-Systems für das handwerkliche Anpassen, Einschneiden und druckwasserdichte Anschließen der FBV-Bahn an vorhandene Rohrdurchdringungen/Futterrohre in den Nennweitenbereichen von DN 50 bis DN 200 nach freigegebener Planung und TGA-Koordinationsplan. Der dichte Übergang ist unter ausschließlicher Verwendung von originalen System-Dichtkragen, EPDM-Dichtmanschetten oder Flansch-Klemmkonstruktionen des Herstellers auszuführen. Hauptbahn mit minimalem Spiel ausschneiden, Dichtkragen faltenfrei aufsetzen und über Selbstklebezonen, Dichtbänder inkl. System-Primer oder Heißluft absolut hinterlaufsicher fügen. Fixierung der Dichtmanschette durch Edelstahl-Spannbänder (A4) oder Klemmringe gegen Rütteldruck nach DIN 1045-3. Inklusive visueller und mechanischer Kontrolle (Prüfnadel) und Fotodokumentation als zwingender Haltepunkt vor Betonierfreigabe. Reiner Zulage-Mehrpreis pro Stück funktionsbereitem Anschluss.

109St GP ............................

03.06.01.2.2.5 Zulage Fugenabschalung Betonierabschnitte

Zulage für das Liefern, Ablängen, Positionieren und lückenlose Aufkleben einer vorgefertigten Faserzementleiste als unterlaufsicherer Sperrkörper im Bereich von geplanten Arbeits- und Dehnfugen der Bodenplatte direkt auf der FBV-Bahn unterhalb der untersten Bewehrungslage nach freigegebener Planung. Element exakt fluchtend auf der zuvor

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03 LV Rohbau 03.06 Titel Beton- und Stahlbetonarbeiten 03.06.01 UT Gründung Nr. Leistungsbeschreibung Menge/ Einh. Preis (EP) Gesamt (GP)

Übertrag: ................................ intensiv mechanisch von Staub, Sand und Feuchtigkeit gereinigten FBV-Bahn anordnen. Die Unterseite der Faserzementleiste ist vollflächig, zugfest und wasserdicht durch lückenlose Verklebung mit einem doppelseitigen Butyl-Dichtungsband oder systemzugehörigen Klebeband kapillarfrei zu fixieren. Das Element ist so starr zu arretieren oder mit der Bewehrung zu verrödeln, dass ein Verschieben, Verkippen oder Aufschwimmen durch den Fließ- und Rütteldruck des Frischbetons nach DIN 1045-3 ausgeschlossen ist. Inklusive visueller Kontrolle vor dem Betonieren und Einpflegen in die Fotodokumentation (zwingender Haltepunkt vor Betonierfreigabe). Abrechnung nach tatsächlich hergestellter Länge des Elements in der horizontalen Fugenachse.

128m GP ............................

Summe UT 03.06.01.2.2 Bodenplatte mit FBVS, Netto: ...............................

03.06.01.2.3 UT FBVS Bodenplatte an Wand

03.06.01.2.3.1 FBV-Systems an Fugen

Handwerkliches und thermisches Vorbereiten der FPO-Membran bereits einbetonierter FBV-Bahnen für den dichten Anschluss nachfolgender TPE-Fugenabklebungen an Bauteilübergängen. Vorab Fugenflanken mechanisch staub-, schlämme- und trennmittelfrei trockenreinigen. Stoffschlüssige Oberflächenaktivierung durch kontrolliertes Beflammen mittels Heißgas- oder Gasbrenner nach Herstellerrichtlinie. Überhitzen des Kunststoffs ist unzulässig. Einhaltung aller DGUV-Unfallverhütungsvorschriften mit Vorhaltung von Löschmittel am Arbeitsort. Visuelle Gleichmäßigkeitskontrolle direkt nach dem Abkühlen. Die beidseitige Flankenbearbeitung ist im Meterpreis eingerechnet. Abrechnung nach gestreckter Anschlussachse.

248m GP ............................

03.06.01.2.3.2 Abklebung horizontale Sohlenüberstände

Liefern, Anpassen und lückenloses Aufbringen einer 2-teiligen TPE-Bauwerksabklebung auf dem horizontalen Sohlenüberstand, Breite ca. 0,60 m, zur druckwasserdichten Überbrückung der Konstruktionsfuge zum Wandanschluss. Systemkomponenten: elastische TPE-Dichtstreifen, Dicke 1,0 mm, thermisch schweißbar, und thixotropher 2-K-Epoxidharz-Systemkleber für Beton- und FPO-Flächen.

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03 LV Rohbau 03.06 Titel Beton- und Stahlbetonarbeiten 03.06.01 UT Gründung Nr. Leistungsbeschreibung Menge/ Einh. Preis (EP) Gesamt (GP)

Übertrag: ................................ Untergrundvorbereitung der Betonoberflächen durch Anschleifen mittels Diamantschleiftechnik bis zum tragfähigen, fein rauen, staub- und fettfreien Zustand. Systemaufbau: Zahnspachtel-Grundauftrag des Klebers, faltenfreies Einwalzen des TPE-Streifens mittels Systemroller ohne Lufteinschlüsse, thermisches Verschweißen aller Stöße per Heißluft inklusive Ausformen von Ecken und lückenloser Kleber-Deckauftrag zur vollständigen Einbettung der Bandkanten. Visuelle Faltenprüfung vor dem Abbinden. Abrechnung nach gestreckter Bauteilachse; Formstücke werden einfach übermessen.

196m GP ............................

03.06.01.2.3.3 Abklebung von Arbeits- und Sollrissfugen

Liefern, Konfektionieren und zentriertes Aufbringen einer hochelastischen Fugenabklebung, Zuschnittbreite exakt 150 mm, über planmäßigen Arbeits- und Sollrissfugen an den Übergängen zum aufgehenden Mauerwerk. System: flexible TPE-Dichtstreifen, 1,0 mm dick, und thixotropher 2-K-Epoxidharz-Systemkleber. Untergrundvorbereitung mittels Diamantschleiftechnik bis zum tragfähigen, sauberen Betonuntergrund ist vollständig eingerechnet. Systemaufbau: Kleberauftrag unter Freihaltung des unmittelbaren Fugenspalts, faltenfreies Einarbeiten des TPE-Streifens, thermisches Heißluftverschweißen aller Bahnenstöße und Kreuzungsknoten sowie lückenloser Kleber-Deckauftrag über den Verankerungszonen zur Randsicherung. Vor dem Abbinden visuell auf Planlage prüfen, vor mechanischer Beschädigung schützen und fotodokumentieren. Abrechnung nach gestreckter Fugenachse; Formstücke werden einfach übermessen.

72m GP ............................

Summe UT 03.06.01.2.3 FBVS Bodenplatte an Wand, Netto: ...............................

03.06.01.2.4 UT FBVS Wände

03.06.01.2.4.1 FBV-System vertikale Bereiche

Liefern, maßgenaues Zuschneiden und lückenloses Verlegen einer hinterlaufsicheren FBV-Verbundabdichtung direkt auf der vertikalen Innenhaut der bauseitigen, gereinigten zweihäuptigen Stellschalung vor dem Einlegen des Wandstahls. Material: flexible FPO-Kunststoffdichtungsbahn mit polymerer Hybridverbundschicht durch Adhäsion und mechanische Verkrallung. Kenndaten: FPO-Membrandicke

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03 LV Rohbau 03.06 Titel Beton- und Stahlbetonarbeiten 03.06.01 UT Gründung Nr. Leistungsbeschreibung Menge/ Einh. Preis (EP) Gesamt (GP)

Übertrag: ................................ 0,80 mm, Gesamtdicke exakt 1,35 mm. Gültiges abP (allgemeines bauaufsichtliches Prüfzeugnis) muss vorliegen; Rollenbreiten von 1,00 m und 2,00 m vorhalten. Temporäre Fixierung an der Schalungshaut mittels herstellerkonformer, schadlos demontierbarer Befestigungsmittel für Stahl- oder Holzschalung. In den Quadratmeterpreis einzurechnen sind: alle Stoßüberlappungen, baustellenbedingter Verschnitt, Geometrieschnitte bei Wandöffnungen, dichtes Fügen aller Nähte mittels Heißluft oder Systembändern, der L-förmige Anschluss zur Sohlenabdichtung sowie die Lagesicherung gegen Schüttdrücke beim Gießen. Visuelle Perforationsprüfung vor dem Schließen der Schalung; Mängel mit Originalzubehör nacharbeiten, zwingender Haltepunkt. Abrechnung nach überdeckter vertikaler Soll-Fläche.

228m² GP ............................

03.06.01.2.4.2 Rohrdurchführungen Wände

Zulage zu den vertikalen Wand-Flächenpositionen für das handwerkliche Einschneiden und druckwasserdichte Anschließen der verlegten FBV-Wandbahn an vorhandene Rohrdurchdringungen und Futterrohre, Nennweiten DN 50 bis DN 200, nach Koordinationsplan. Anschlussausführung ausschließlich mit originalen System-Dichtkragen, EPDM-Dichtmanschetten oder Flansch-Klemmkonstruktionen des FBV-Herstellers. Wandbahn mit minimalem Spiel ausschneiden, Dichtkragen faltenfrei aufsetzen und über Selbstklebezonen, Systembänder inkl. Primer oder Heißluft absolut hinterlaufsicher fügen. Manschettenfixierung mittels Edelstahl-Spannbändern oder Klemmringen gegen den Rütteldruck nach DIN 1045-3 sichern. Inklusive Prüfnadel-Dichtigkeitskontrolle der Klebekanten und Fotodokumentation, zwingender Haltepunkt vor Betonierfreigabe. Reiner Zulage-Stückpreis.

8St GP ............................

03.06.01.2.4.3 FBV-System einhäuptig geschalter Wände

Liefern, Zuschneiden und lückenloses Verlegen einer FBV-Abdichtung an vertikalen Außenflächen, einhäuptige Schalung gegen Verbau oder Erdreich, für die Außenwände direkt auf der bauseitigen vertikalen Perimeterdämmung aus XPS oder Glasfoam streng nach freigegebener Planung. Technische Spezifikation: FPO-Bahn, Membrandicke 0,80 mm, Gesamtdicke inkl. alkalisicher Hybridverbundschicht exakt 1,35 mm mit gültigem abP. Temporäre Fixierung auf der Dämmung mittels herstellerkonformer Dämmstoffschrauben oder Halteteller ohne Beeinträchtigung der Dämmwirkung. Inklusive

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03 LV Rohbau 03.06 Titel Beton- und Stahlbetonarbeiten 03.06.01 UT Gründung Nr. Leistungsbeschreibung Menge/ Einh. Preis (EP) Gesamt (GP)

Übertrag: ................................ aller Stoßüberlappungen, Verschnitt, Geometrieschnitte, dichten Verklebens aller Längs- und Querstöße mittels integrierter Selbstklebestreifen oder Systembänder sowie L-förmigen Sohlenanschlusses. Inklusive vollständiger Lagesicherung gegen Herabgleiten beim vertikalen Betoneinbringen. Visuelle Prüfung vor dem Schließen der Innenschalung; Mängel mit Originalzubehör nacharbeiten, zwingender Haltepunkt. Geometrische Versprünge oder Nischen sind ausgeschlossen. Abrechnung nach überdeckter vertikaler Soll-Fläche.

32m² GP ............................

Summe UT 03.06.01.2.4 FBVS Wände, Netto: ...............................

Summe UT 03.06.01.2 Frischbetonverbundsystem (FBV-Folie), Netto: ...............................

zzgl. MwSt. (19,0 %): ...............................

Gesamtsumme, Brutto: ...............................

03.06.01.3 UT Gruben für Hebebühnen

03.06.01.3.1 Unterwasserbetonsohle als Dichtsohle

Komplettleistung für das eigenverantwortliche Erstellen der prüffähigen Tragwerksplanung (Statik) sowie die anschließende Herstellung einer horizontalen Dichtsohle aus Unterwasserbeton (UW-Beton) in 2 Spundwandkästen.

Geometrie je Bauteil (planmäßig):
·Lichte Länge: 14,93 m
·Breite: 4,09 m
·Dicke: 0,70 m
·Volumen je Platte (rechnerisch): ca. 42,75 m³
·Gesamtvolumen für 2 Platten: ca. 85,50 m³

· Gesamtvolumen für 2 Platten: ca. 85,50 m³

A) Tragwerksplanung und Nachweise

Erstellung der Ausführungsstatik in Anlehnung an LPH 5 HOAI,
umfassend:
·Rechnerische Nachweise gegen hydraulischen Grundbruch
und Auftriebssicherung für alle maßgeblichen Bauzustände
nach DIN EN 1997-1 (EC 7), DIN 1054, EAB (EB 77)
·Bemessung der Dichtsohle nach DIN EN 1992-1-1
·Nachweis der Kraftübertragung (Scher- und Verbundkräfte)
in die Spundwandprofile für alle Bauzustände
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A l l e Einzelbeträge Netto in EUR 21.09.2026 - Seite 116

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03 LV Rohbau 03.06 Titel Beton- und Stahlbetonarbeiten 03.06.01 UT Gründung Nr. Leistungsbeschreibung Menge/ Einh. Preis (EP) Gesamt (GP)

Übertrag: ................................

·Übergabe der freigegebenenUnterlagen 3-fach in
Papierform sowie digital (DWG/DXF und PDF)

Papierform sowie digital (DWG/DXF und PDF)

Zwingender Haltepunkt: Prüfdauer von 4 Wochen durch den bauherrenseitig beauftragten Prüfstatiker ist einzukalkulieren. Mit der Ausführung darf erst nach schriftlicher Freigabe durch den Prüfstatiker begonnen werden.

B) Ausführung

Liefern, Antransport, Fördern und hohlraumfreies Einbringen des Unterwasserbetons unter stehendem Wasser im Kontraktor-Verfahren (Schüttrohrverfahren) oder mittels Betonpumpe mit permanent eingetauchtem Endschlauch. Freier Fall des Betons ist unter allen Umständen unzulässig.

Vor der Betonage:

·Visuelle Kontrolle und Feinreinigung der Gründungssohle
von Schlamm, Auswaschungen und losem Material

von Schlamm, Auswaschungen und losem Material

Während der Betonage:

·Einbringen ohne zeitliche Unterbrechung zur Vermeidung
kalter Arbeitsfugen
·Schüttrohr bzw. Pumpenschlauch während des gesamten
Betoniervorgangs mindestens 1,00 m in den Frischbeton
eingebunden
·Dichtes Gießen gegen die Innenflansche der
Stahlspundwände
·Einebnen der Betonoberflächeunter Wasser nach DIN
18202
·Laufende Höhenkontrolle zurSicherstellung der
planmäßigen Dicke von 70 cm

planmäßigen Dicke von 70 cm

Nach Abschluss der Betonage:

·Abpumpen Wasser und Wasseranfall
·Reinigung der Betonoberfläche (Unterwasserbetonsohle)
·inklusive fachgerechter Entsorgung abgepumptes Wasse
und Reststoffe (nach Reinigung)

und Reststoffe (nach Reinigung)

Nebenleistungen (einzukalkulieren):

·Vorhalten aller erforderlichenGeräte (Schüttrohre, Trichter,
Pumpenschläuche etc.)
·Reinigungs- und Entsorgungs
und Überschussbeton

und Überschussbeton

C) Baustoffe und Betonrezeptur

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Neubau der Bildungsstätte der HWK LZ Nord (134-26)

03 LV Rohbau 03.06 Titel Beton- und Stahlbetonarbeiten 03.06.01 UT Gründung Nr. Leistungsbeschreibung Menge/ Einh. Preis (EP) Gesamt (GP)

Übertrag: ................................

Güteüberwachter Spezial-Unterwasserbeton nach DIN EN 206
und DIN 1045-2. Die Betonrezeptur ist vom Auftragnehmer
mindestens 4 Wochen vor Betonage zur Freigabe durch die
vorzulegen. Mindestanforderungen:

AG-Bauleitung (Planer) vorzulegen. Mindestanforderungen:

Eigenschaft Anforderung

·Druckfestigkeitsklasse = C25/30
·Expositionsklasse = X0
·WU-Qualität = Wasserdicht, nach DAfStb-Richtlinie
Wasserundurchlässige Bauwerke
·Wasserdurchlässigkeit (erhärtet) < 10^8 m/s
·Konsistenzklasse = F5 / F6 (Ausbreitmaß = 550 mm)
·Größtkorn Gesteinskörnung =Dmax = 16 mm
·Maximaler w/z-Wert = 0,50
·Mindestzementgehalt = 360 kg/m³
·Stabilisierung = Erhöhter Zementleimgehalt und
zugelassene Stabilisierer gegen Betonauswaschung
·Entmischungsstabilität = Hohes Zusammenhaltevermögen;
Nachweis durch Eigenüberwachungsprotokoll
·Zementsorten mit hohem Frühschwindmaß sind
auszuschließen.
·Die Zementwahl obliegt demAuftragnehmer.

· Die Zementwahl obliegt dem Auftragnehmer.

Abrechnung nach rechnerischem Planmaß.

86m³ GP ............................

03.06.01.3.2 Ausgleichsschicht

Liefern, Einbringen und waagerechtes Abziehen einer zementgebundenen Ausgleichsschicht, Nenndicke ca. 5 cm, mitsamt verlegter Trenn- und Gleitlage an 4 separaten Einsatzorten, lichte Innenmaße je Kasten ca. 4,10 x 1,60 m, Gesamtfläche ca. 26,24 m², am Grunde der Spundwandkästen direkt auf der Sauberkeitsschicht. Material: feinkörniger Ausgleichsmörtel oder Feinbeton, C12/15 oder CT-C20 nach DIN EN 13813, maximales Korn 2 bis 4 mm. Oberfläche absolut waagerecht plan abziehen und glatt reiben nach DIN 18202 Tabelle 3 Zeile 3. Direkt auf der erhärteten Fläche eine flächige Trenn- und Gleitlage, reißfeste PE-Folie, Mindestdicke d = 0,2 mm, vollkommen faltenfrei ausrollen. Bahnenstöße min. 10 cm überschneiden und mittels wasserfester Klebebänder zementschlämmedicht verbinden. Abrechnung nach hergestellter horizontaler Nettogrundfläche laut Soll-Innenmaßen.

27m² GP ............................

Übertrag: ................................

A l l e Einzelbeträge Netto in EUR 21.09.2026 - Seite 118

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Neubau der Bildungsstätte der HWK LZ Nord (134-26)

03 LV Rohbau 03.06 Titel Beton- und Stahlbetonarbeiten 03.06.01 UT Gründung Nr. Leistungsbeschreibung Menge/ Einh. Preis (EP) Gesamt (GP)

Übertrag: ................................

03.06.01.3.3 Dämmung Gruben Hebebühnen

Wärmedämmung / Perimeterdämmung, gemäß allgemeiner bauaufsichtlicher Zulassung, Nennwert der Druckfestigkeit fc, Nenn = 100 kN/m² (100 kPa) bei 10 % Stauchung, Prüfung nach DIN EN 826, Elastizitätsmodul E50 = 5.000 kN/m² (5.000 kPa) bei ein- und mehrlagiger Verlegung und Plattendicken bis 120 mm, zulässige Dauerdruckspannung für Dauerbelastung von 50 Jahren und Stauchung < 2 %, sD,50 = 80 kN/m² (80 kPa), Prüfung nach DIN EN 1606. Abrechnung: Nach verlegter Netto-Dämmfläche laut Soll-Bauteilabwicklung.

118m² GP ............................

03.06.01.3.4 Grubensohle der Hebebühnen aus WU

Liefern, Antransport, Fördern und hohlraumfreies Einbringen einer wasserundurchlässigen Stahlbeton-Grubensohle an 4 einzelnen Einsatzorten direkt auf der vorlaufend verlegten 100 mm Dämmung. Lichte Innenabmessungen je Grubensohle: Länge 4,10 m, Breite 1,60 m, Dicke d = 30 cm, Gesamtvolumen ca. 7,87 m³. Güteüberwachter Transportbeton nach DIN EN 206:2021-06 / DIN 1045-2: Druckfestigkeitsklasse C30/37, Expositionsklassen XC2, WF, WU-Beton nach DAfStb-WU-Richtlinie, Konsistenzklasse F3 fließfähig, Gesteinskörnung 0 bis 32 mm. Einbringen kontinuierlich zur

g

d

Vermeidung kalter Arbeitsfugen; intensive Verdichtung mittel
Innenrüttler nachDIN EN 206 und DIN 1045-3ohne Berührun
der Bewehrung oder Fugenbleche. Fertige Oberseite liegt im
Sichtbereich und ist als Sichtbeton der Sichtbetonklasse SB 3
nach DBV-Merkblatt herzustellen: waagerecht abgleichen,
mittels Flügelglättern mechanisch absolut eben, porenarm un
spiegelglatt ohne Farbunterschiede ausführen; kosmetisches
Überspachteln ist untersagt. Alle sichtbaren Kanten geradlinig
mit einer exakten Fase von 10/10 mm ausführen.
Nachbehandlung nach Eurocode 2 und DIN 1045-3 für
mindestens 7 Tage mittels feuchtigkeitsspeichernden Vliesen
oder hellen PE-Folien feucht halten; flüssige
Nachbehandlungsmittel sind untersagt. Schalung, Armierung
und Abdichtungen werden separat vergütet.
Flächen-Abrechnung.

Flächen-Abrechnung.

27m² GP ............................

03.06.01.3.5 Wände der Gruben für die Hebebühnen aus WU

Liefern, Antransport, Fördern und hohlraumfreies Einbringen von wasserundurchlässigen Stahlbeton-Grubenwänden an 4 einzelnen Einsatzorten direkt auf der hergestellten

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03 LV Rohbau 03.06 Titel Beton- und Stahlbetonarbeiten 03.06.01 UT Gründung Nr. Leistungsbeschreibung Menge/ Einh. Preis (EP) Gesamt (GP)

Übertrag: ................................ Grubensohle, vertikal exakt an der Unterkante der nachfolgenden Hallen-Bodenplatte abschließend. Lichte Innenabmessungen je Grube: Länge 4,10 m, Breite 1,60 m, Wandstärke konstant d = 30 cm, vertikale Bauhöhe h = 2,28 m, Gesamtbetonvolumen ca. 12,44 m³. Betonspezifikation: güteüberwachter Transportbeton nach DIN EN 206:2021-06 / DIN 1045-2, Druckfestigkeitsklasse C30/37, Expositionsklassen XC2, WF, WU-Beton nach DAfStb-WU-Richtlinie. Einbringen in die vertikale Wandschalung in gleichmäßigen Schüttlagen von max. 40 bis 50 cm unter Einhaltung der Steiggeschwindigkeit nach DIN 18218; intensive Verdichtung mittels Flaschenrüttler. Die fertigen Wandinnenflächen sind nach dem Ausschalen als Sichtbeton der Sichtbetonklasse SB 3 nach DBV-Merkblatt absolut fehlerfrei, homogen ohne Versätze, Grate oder Kiesnester herzustellen; Überspachteln zur Mängelkaschierung ist untersagt. Kanten geradlinig ausführen. Nachbehandlung nach Eurocode 2 and DIN 1045-3: Schalung mindestens 48 bis 72 Stunden geschlossen halten; nach dem Ausschalen die Sichtseiten für mindestens 7 Tage feucht halten mittels feuchtigkeitsspeichernden Vliesen oder PE-Folien; flüssige Nachbehandlungsmittel sind untersagt. Schalung, Armierung und Abdichtungen werden separat vergütet. Abrechnung nach dem rechnerisch ermittelten Wand-Flächenmaß auf Basis der theoretischen Soll-Innenmaße laut Zeichnung.

104m² GP ............................

03.06.01.3.6 Fugenbleche

Liefern, Konfektionieren, positionsgenaues Ausrichten und lagestabiles Einbauen eines bauaufsichtlich geprüften, aktiv abdichtenden Fugenblechs mit Bentonitbeschichtung, zur Absicherung der horizontalen Arbeitsfuge zwischen Grubensohle und Grubenwänden an 4 Standorten. Breite des Fugenblechs exakt 250 mm, erforderliche Mindest-Einbindetiefe exakt 3,5 cm im Beton der Grubensohle, mittige Anordnung im Wandquerschnitt, Wandstärke d = 30 cm, fluchtgerecht direkt auf der bauseitigen, oberen Bewehrungslage der Grubensohle aufgesetzt – ohne Aufkantung. Das Blech muss ein gültiges abP aufweisen und für eine Druckwasserprüfung bis 20 m Wassersäule, Prüfdruck min. 2,0 bar, im eingebauten System sowie für die Beanspruchungsklassen 1 und 2 und Nutzungsklassen A und B nach DAfStb-WU-Richtlinie zugelassen sein; temperaturunabhängiger Einbau von -20 °C bis +70 °C. Fixierung mittels systemzugehöriger Befestigungsbügel und Rödeldraht starr an der Stahlarmierung in Intervallen von maximal 50 bis 70 cm gegen Verkippen beim Gießen. Längsverbindungen und Knoten mittels Stoßklammern und Stoßverbinder mit mindestens 5 bis 10 cm Überlappung

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A l l e Einzelbeträge Netto in EUR 21.09.2026 - Seite 120

[Seite 121]

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Neubau der Bildungsstätte der HWK LZ Nord (134-26)

03 LV Rohbau 03.06 Titel Beton- und Stahlbetonarbeiten 03.06.01 UT Gründung Nr. Leistungsbeschreibung Menge/ Einh. Preis (EP) Gesamt (GP)

Übertrag: ................................ kraftschlüssig ausführen; Überlappungen einfach gemessen. Werkseitige Schutzfolie erst unmittelbar vor dem Betonieren des jeweiligen Abschnitts entfernen. Einbau bildet einen zwingenden Haltepunkt vor Schließen der Wandschalung. Abrechnung nach gestreckter Länge.

92m GP ............................

03.06.01.3.7 Ringraumverfüllung Spundwände

Fachgerechtes Verfüllen der Zwischenräume zwischen den umlaufenden Spundwänden und den neu hergestellten Bauteilen (Grubensohle und -wände) nach deren Fertigstellung und Freigabe. Liefern von geeignetem, frostsicherem und verdichtungsfähigem Füllmaterial (Sand, Kornband und Güte gemäß den Vorgaben des Bodengutachtens bzw. der Entwurfsplanung) frei Verwendungsstelle auf der Baustelle. Ausführung & Einbau: Einlagenweises Einbringen des Füllmaterials in den engen Zwischenraum (Breite ca. 0,80 m, Füllhöhe ca. 2,50 m). Fachgerechtes, lagenweises Verdichten des Sandes mit geeigneten, auf den engen Arbeitsraum und die angrenzenden Bauteile/Spundwände abgestimmten Verdichtungsgeräten (z. B. Hand-Rüttelplatten oder Stampfer), um Beschädigungen der Bauwerksabdichtungen, Betonwände und Spundwandprofile sicher auszuschließen und Setzungen zu minimieren. Einhaltung der erforderlichen Verdichtungsgrade (Proctor-Dichte bzw. Verformungsmodul E_v gemäß statischer oder geotechnischer Vorgaben). Gesamtmenge Füllvolumen: ca. 230 m³. Abrechnung nach tatsächlichem, gemessenem Füllvolumen in Kubikmetern (m³) auf Basis des Einbauraums.

230m³ GP ............................

03.06.01.3.8 Stabstahl B 500 B

Liefern, Schneiden und Biegen nach Formcode sowie lagestabiler Einbau von Betonstabstahl B500B, nach Statik und freigegebenen Stahllisten. Inklusive Lieferung und Montage aller systemkompatiblen Abstandhalter (Beton-Formteile nach DIN EN 13670) und Unterstützungskörbe, Verarbeitung von Rödeldraht (geglüht Ø 1,0–1,4 mm) an allen Kreuzungspunkten gemäß Bewehrungsplan sowie Vorbereitung der statischen Abnahme (Haltepunkt) einschließlich Zusammenstellung der Stahllisten, Aufmaß- und Lageprüfunterlagen und Abnahmeprotokoll. Abrechnung nach theoretischem Nenngewicht gemäß DIN 488-3, ohne Verschnittzuschläge.

8t GP ............................

Übertrag: ................................

A l l e Einzelbeträge Netto in EUR 21.09.2026 - Seite 121

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03 LV Rohbau 03.06 Titel Beton- und Stahlbetonarbeiten 03.06.01 UT Gründung Nr. Leistungsbeschreibung Menge/ Einh. Preis (EP) Gesamt (GP)

Übertrag: ................................

03.06.01.3.9 Systemschalung zweihäuptig

Liefern, Einmessen, Aufstellen, Vorhalten und Demontieren einer zweihäuptigen Systemschalung für Stahlbetonbauteile unter Frischbetondruck nach DIN 18218, ausgeführt mit unbeschädigter Schalungshaut zur Erstellung von Flächen der Sichtbetonklasse SB 3 nach DBV-Merkblatt. Inklusive zementschlämmedichter Fugendichtung, hauchdünnem Schalölauftrag, standsicherer Rückabstützung nach DIN EN 12812 sowie druckwasserdichtem Verschluss aller Spannstellen mittels Faserzementstopfen und WU-Spezialkleber. Maßhaltigkeit nach DIN 18202 Tabelle 3 Zeile 7; Ausschalen erst nach Freigabe. Abrechnung nach der tatsächlichen Betonberührungsfläche der Schalhaut bei Doppelmessung.

110m² GP ............................

Summe UT 03.06.01.3 Gruben für Hebebühnen, Netto: ...............................

03.06.01.4 UT Schächte für Hauseinführungen und Unterflur

03.06.01.4.1 Sauberkeitsschicht

Liefern von Transportbeton, fachgerechter Antransport, Fördern, Verteilen und planebenes Einbringen einer unbewehrten Sauberkeitsschicht aus Ortbeton unterhalb der Schächte für die Hauseinführungen und Unterflursysteme nach den freigegebenen Plänen. Das Einbringen erfolgt direkt auf dem waagerechten Grabenboden in einer durchgehenden, konstanten Dicke von d = 10 cm; Sohle vorab reinigen und vornässen. Transportbeton nach DIN EN 206:2021-06 / DIN 1045-2: Druckfestigkeitsklasse C25/30, unbewehrt, Expositionsklasse WF, Konsistenzklasse F3, natürliche Gesteinskörnung 0 bis 32 mm nach DIN EN 12620. Die obere Betonfläche ist absolut waagerecht, fluchtgerecht und planeben abzuziehen und durch händisches Abreiben geschlossen herzustellen für eine beschädigungsfreie Folgeverlegung von Abdichtungen/FBV-Systemen. Scharfkantige Grate oder offene Kiesnester außerhalb der Toleranzen nach DIN 18202 sind unzulässig. Inklusive Lieferns, Montierens und Demontierens einer einfachen Randschalung bis h = 10 cm sowie Nachbehandlung durch temporäres Abdecken für mindestens 3 Tage. Abrechnung nach den im festen Zustand rechnerisch ermittelten theoretischen Soll-Flächen laut Ausführungszeichnung.

90m² GP ............................

Übertrag: ................................

A l l e Einzelbeträge Netto in EUR 21.09.2026 - Seite 122

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03 LV Rohbau 03.06 Titel Beton- und Stahlbetonarbeiten 03.06.01 UT Gründung Nr. Leistungsbeschreibung Menge/ Einh. Preis (EP) Gesamt (GP)

Übertrag: ................................

03.06.01.4.2 Dämmung Schächte Hauseinführungen/Unterflur

Wärmedämmung / Perimeterdämmung, gemäß allgemeiner bauaufsichtlicher Zulassung, Nennwert der Druckfestigkeit fc,Nenn = 100 kN/m² (100 kPa) bei 10 % Stauchung, Prüfung nach DIN EN 826, Elastizitätsmodul E50 = 5.000 kN/m² (5.000 kPa) bei ein- und mehrlagiger Verlegung und Plattendicken bis 120 mm, zulässige Dauerdruckspannung für Dauerbelastung von 50 Jahren und Stauchung < 2 %, sD,50 = 80 kN/m² (80 kPa), Prüfung nach DIN EN 1606. Weitere Festlegungen von Eigenschaften bauseits durch die Tragwerkplanung/Bauphysik (z. B. Baustoffklasse, Wärmeleitfähigkeit, Rohdichte, Anzahl der Lagen usw.). Abrechnung: Nach verlegter Netto- Dämmfläche laut Soll-Bauteilabwicklung. Ausführung an folgenden Bauwerken:

· Wärmepumpen (Achse 1 A): Schachtinnenmaße: 2,40 m x 0,60 m x T(OKBPL) 1,80 m (Sohlplatte d = 40 cm) | Gesamtfläche: 11,52 m² · Gase (Achse 1 F und Achse 1 G): 2 Stück | Schachtinnenmaße: 1,75 m x 1,75 m x T(OKBPL) 1,05 m (Sohlplatte d = 40 cm) | Gesamtfläche: 7,77 m² · TGA (Achse 9´ B´): Schachtinnenmaße: 4,155 m x 2,90 m x T(OKBPL) 1,05 m (Sohlplatte d = 40 cm) | Gesamtfläche: 15,24 m² · TGA GHV (Achse 11 A): Schachtinnenmaße: 8,475 m x 2,925 m x T(OKBPL) 1,05 m (Sohlplatte d = 40 cm) | Gesamtfläche: 24,36 m² · TGA UV 2 und Unterzug Lastenaufzug (Achse 9´ D´): Schachtinnenmaße: 5,75 m x 3,60 m x T(OKBPL) 1,05 m (Sohlplatte d = 40 cm) | Gesamtfläche: 20,06 m² · TGA Sanitär (Achse 9´ I´): Schachtinnenmaße: 2,90 m x 2,40 m x T(OKBPL) 1,15 m (Sohlplatte d = 40 cm) | Gesamtfläche: 12,65 m² · TGA Sanitär (Achse 3´ G´): Schachtinnenmaße: 4,20 m x 2,90 m x T(OKBPL) 1,15 m (Sohlplatte d = 40 cm) | Gesamtfläche: 16,79 m² · TGA Sanitär (Achse 4´ E´): Schachtinnenmaße: 3,40 m x 2,40 m x T(OKBPL) 1,15 m (Sohlplatte d = 40 cm) | Gesamtfläche: 13,80 m²

198m² GP ............................

03.06.01.4.3 Schachtsohle aus WU-Beton C30/37, d = 40 cm

Liefern, Fördern und hohlraumfreies Gießen wasserundurchlässiger Stahlbeton-Schachtsohlen direkt auf hergestellter Sauberkeitsschicht, Dämmung und intakter FBV-Folie nach Planvorgabe. Bauseitige Erdungsfestpunkte

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03 LV Rohbau 03.06 Titel Beton- und Stahlbetonarbeiten 03.06.01 UT Gründung Nr. Leistungsbeschreibung Menge/ Einh. Preis (EP) Gesamt (GP)

Übertrag: ................................ und Schachteinführungen dicht umschließen. Plattenstärke konstant d = 40 cm. Einbauorte und Geometrien auf Basis der Außenabmessungen:

x

x

0

0

·Wärmepumpen (Achse 1 A):
2,40 x 0,60 m, Tiefe 1,80 m | Innenfläche 1,44 m
·Gase (Achse 1 F und Achse1 G): 2 St |
Schachtinnenmaße 1,75 x 1,75 m, Tiefe 1,05 m |
Innenfläche 3,06 m² je SchachtTGA (Achse 9´ B´): 1 St |
Schachtinnenmaße 4,155 x 2,90 m, Tiefe 1,05 m
Innenfläche 12,05 m²
·TGA GHV (Achse 11 A): 1 St| Schachtinnenmaße 8,475
2,925 m, Tiefe 1,05 m | Innenfläche 24,79 m²
·TGA UV 2 und Unterzug Lastenaufzug (Achse 9´ D´): 1
St | Schachtinnenmaße 5,75 x 3,60 m, Tiefe 1,05 m
Innenfläche 20,70 m²
·TGA Sanitär (Achse 9´ I´): 1St | Schachtinnenmaße 2,90
2,40 m, Tiefe 1,15 m | Innenfläche 6,96 m²
·TGA Sanitär (Achse 3´ G´):1 St | Schachtinnenmaße 4,2
x 2,90 m, Tiefe 1,15 m | Innenfläche 12,18 m
·TGA Sanitär (Achse 4´ E´): 1St | Schachtinnenmaße 3,4
x 2,40 m, Tiefe 1,15 m | Innenfläche 8,16 m²

x 2,40 m, Tiefe 1,15 m | Innenfläche 8,16 m²

Spezial-Transportbeton nach DIN EN 206:2021-06 / DIN
1045-2: Klasse C30/37, XC2, WF, WU-Qualität nach DAfStb.
Kontinuierlich gießen ohne Arbeitsfugen; verdichten mit
Innenrüttler nachDIN EN 206 und DIN 1045-3ohne
Bewehrungs- oder Blechberührung. Oberseite flügelgeglättet

als Sichtbeton der Klasse SB 3 nach DBV-Merkblatt absolut eben, porenarm und spiegelglatt herstellen; kosmetisches Überspachteln verboten. Kanten geradlinig mit Fase 10/10 mm ausführen. Feuchthalte-Nachbehandlung nach Eurocode 2 für min. 7 Tage mit Vliesen/PE-Folien; flüssiges Curing verboten. Stahlarmierung, Schalung und Fugenbleche separat vergütet. Abrechnung nach hergestellter horizontaler Fläche.

90m² GP ............................

03.06.01.4.4 Wände

Liefern, Fördern und hohlraumfreies Gießen wasserundurchlässiger Stahlbeton-Schachtwände direkt auf den Schachtsohlen, bündig abschließend an Deckenunterkante der nachfolgenden Bodenplatte. Armierung, Einbauteile, Rohrhülsen und Fugenabdichtungen (Fugenbleche) hohlraumfrei umschließen. Wandstärke durchgehend d = 30 cm. Einbauorte und Geometrien ab Oberkante Schachtsohle wie Vorposition. Transportbeton nach DIN EN 206:2021-06 / DIN 1045-2: Klasse C30/37, XC2, WF, WU-Qualität nach DAfStb. Gießen in Schichten von max. 40–50 cm unter

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03 LV Rohbau 03.06 Titel Beton- und Stahlbetonarbeiten 03.06.01 UT Gründung Nr. Leistungsbeschreibung Menge/ Einh. Preis (EP) Gesamt (GP)

Übertrag: ................................ Einhaltung der Steiggeschwindigkeit nach DIN 18218; verdichten mit Flaschenrüttler nach DIN EN 206 und DIN

Wandinnenflächen als Sichtbeton der Klasse SB 3
nach DBV-Merkblatt ohne Farbunterschiede, Versätze oder
Kiesnester herstellen; Überspachteln verboten. Kanten
geradlinig ausführen. Nachbehandlung nach Eurocode 2:
Schalung min. 48–72 Stunden geschlossen halten, danach
Sichtseiten für min. 7 Tage feuchthalten mittels feuchter
Vliese/PE-Folien oder Wasserbenebelung. Armierung,
Schalung und Fugenbleche separat vergütet. Abrechnung nach
rechnerischem Wand-Flächenmaß inklusive
Ecken-Überlappung mal Wandhöhe.

Ecken-Überlappung mal Wandhöhe.

106m² GP ............................

03.06.01.4.5 Fugenbleche

Liefern und lagestabiles Einbauen eines aktiv abdichtenden Fugenblechs mit Bentonitbeschichtung mit gültigem abP für Beanspruchungsklasse 1/2, Nutzungsklasse A/B nach DAfStb-WU-Richtlinie bis 20 m Wassersäule.Einsatz: Horizontale Arbeitsfuge zwischen Schachtsohle und Schachtwand (d = 30 cm).Maße/Einbau: Breite 250 mm, mittige Anordnung, Einbindetiefe min. 3,5 cm im 1. Betonierabschnitt. Direkt auf oberer Bewehrungslage ohne Aufkantung.Verbindung/Fixierung: Überlappung min. 5–10 cm mit Stoßklammern. Lagesichere Fixierung (Abstand max. 70 cm) gegen Kippen und Verschieben.Besonderheit: Der Einbau bildet einen zwingenden Haltepunkt vor dem Schließen der Wandschalung.Abrechnung: Nach eingebauter Gesamtlänge (m), Überlappungen werden nicht gesondert vergütet.

212m GP ............................

03.06.01.4.6 Stabstahl B 500 B

Liefern, Schneiden, Biegen nach Formcode und lagestabiler Einbau von Betonstabstahl B500B aller Durchmesser nach Statik und freigegebenen Stahllisten, inklusive aller systemkompatiblen Abstandhalter, Unterstützungskörbe, Rödeldraht und Vorbereitung der statischen Abnahme (Haltepunkt). Abrechnung nach theoretischem Nenngewicht ohne Verschnittzuschläge.

14t GP ............................

Übertrag: ................................

A l l e Einzelbeträge Netto in EUR 21.09.2026 - Seite 125

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03 LV Rohbau 03.06 Titel Beton- und Stahlbetonarbeiten 03.06.01 UT Gründung Nr. Leistungsbeschreibung Menge/ Einh. Preis (EP) Gesamt (GP)

Übertrag: ................................

03.06.01.4.7 Systemschalung zweihäuptig

Liefern, Montieren, Ausrichten und Vorhalten einer zweihäuptigen Systemschalung (Rahmen- oder Trägerschalung) für Schachtwände zur Erstellung von Sichtbetonflächen der Klasse SB 3 (gemäß DBV-Merkblatt), bemessen für Frischbetondruck nach DIN 18218. Inklusive zementschlämmedichter Elementstöße, Einbau von druckwasserdichten Faserzement-Spannstellen, Traggerüsten, Schalöl und bündigem Verschluss nach dem Ausschalen. Abrechnung nach geschalter Betonberührungsfläche.

132m² GP ............................

Summe UT 03.06.01.4 Schächte für Hauseinführungen und Unterflur, Netto: ...............................

03.06.01.5 UT Bodenplatte

03.06.01.5.1 Dämmung unter der Bodenplatte

Wärmedämmung / Perimeterdämmung, gemäß allgemeiner bauaufsichtlicher Zulassung, Nennwert der Druckfestigkeit fc,Nenn = 700 kN/m² (700 kPa) bei 10 % Stauchung, Prüfung nach DIN EN 826, Elastizitätsmodul E50 = 14.000 kN/m² (14.000 kPa) bei ein- und mehrlagiger Verlegung und Plattendicken bis 120 mm, zulässige Dauerdruckspannung für Dauerbelastung von 50 Jahren und Stauchung < 2 %, sD,50 = 250 kN/m² (250 kPa), Prüfung nach DIN EN 1606. Bemessungswert der Dauerdruckspannung unter Gründungsplatten 355 kN/m² (355 kPa). Weitere Festlegungen von Eigenschaften durch den Architekten (z. B. Baustoffklasse, Wärmeleitfähigkeit, Rohdichte, Anzahl der Lagen usw.). Abrechnung: Nach verlegter Netto-Dämmfläche laut Soll-Bauteilabwicklung.

1.615m² GP ............................

03.06.01.5.2 Dämmung Stirnseiten Bodenplatte und Wand

Ausführung wie Vorposition, jedoch für Stirnseiten der Bodenplatten und an angrenzende Wandflächen im EG. Umlaufender Einbau, H = ca. 75 cm ab Unterkante Bodenplatte bis Geländeoberkante.

255m² GP ............................

Übertrag: ................................

A l l e Einzelbeträge Netto in EUR 21.09.2026 - Seite 126

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03 LV Rohbau 03.06 Titel Beton- und Stahlbetonarbeiten 03.06.01 UT Gründung Nr. Leistungsbeschreibung Menge/ Einh. Preis (EP) Gesamt (GP)

Übertrag: ................................

03.06.01.5.3 Bodenplatte 45 cm

Liefern, Fördern per Pumpe, Einbringen, Verdichten und Nachbehandeln einer WU-Stahlbeton-Bodenplatte aus Ortbeton, d = 45 cm, direkt auf Dämmung/FBV-Folie nach Ausführungsplanung. Stahl, Erdungsanschlüsse, Fugenbleche und Rohrhülsen hohlraumfrei umschließen. Transportbeton nach DIN EN 206:2021-06 / DIN 1045-2: C30/37, F3 fließfähig, Korn 0–32 mm, c_nom = 35 mm. Expositionsklassen: unten XC2, WF; oben XC1, W0; Feuchtigkeit WA. Kontinuierlicher Einbau ohne kalte Fugen; Verdichten mittels Flaschenrüttler nach DIN EN 206 und DIN 1045-3. Oberseite per Laser waagerecht planeben abziehen and glatt abfilzen nach DIN 18202 Tabelle 3. Nachbehandlung nach Eurocode 2 für mindestens 7 Tage mittels feuchten Vliesen, PE-Folien oder Curing-Mittel. Schalung and Armierung separat vergütet. Abrechnung nach horizontaler Netto-Fläche.

1.362m² GP ............................

03.06.01.5.4 Bodenplatte 42 cm

Ausführung wie Pos. 06.01.5.3, jedoch mit einer durchgehend konstanten Bauteildicke von d = 42 cm. Abrechnung nach horizontaler Netto-Fläche.

98m² GP ............................

03.06.01.5.5 Bodenplatte 40 cm

Ausführung wie Pos. 06.01.5.3, jedoch mit einer durchgehend konstanten Bauteildicke von d = 40 cm. Abrechnung nach horizontaler Netto-Fläche.

326m² GP ............................

03.06.01.5.6 Bodenplatte 35 cm

Ausführung wie Pos. 06.01.5.3, jedoch mit einer durchgehend konstanten Bauteildicke von d = 35 cm. Abrechnung nach horizontaler Netto-Fläche.

1.653m² GP ............................

Übertrag: ................................

A l l e Einzelbeträge Netto in EUR 21.09.2026 - Seite 127

[Seite 128]

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03 LV Rohbau 03.06 Titel Beton- und Stahlbetonarbeiten 03.06.01 UT Gründung Nr. Leistungsbeschreibung Menge/ Einh. Preis (EP) Gesamt (GP)

Übertrag: ................................

03.06.01.5.7 Vouten, Verstärkungen

Zulage zum flächigen Bodenplattenbeton für das Einbringen,
Profilieren und Verdichten von Ortbeton im Bereich lokaler
Fundamentvouten unter Pfeilern/Stützen. Einbau zwingend
monolithisch zeitgleich mit der Hauptbodenplatte zur
Vermeidung kalter Arbeitsfugen. Beton analog Hauptplatte
(C30/37, WU, F3, Korn 0–32 mm, WA). Gefügedichtes
Verdichten dichter Zusatzarmierung mittels Flaschenrüttler
nachDIN EN 206 und DIN 1045-3ohne Folienbeschädigung.
Schrägflanken formgerecht ausbetonieren. Oberseite
waagerecht abziehen and in die 7-tägige Nachbehandlung
einbeziehen. Reiner Mehrpreis je m³ Zusatzvolumen unterhalb
des regulären Plattenhorizonts. Rechnerische
Volumen-Abrechnung (Voutenfläche mal Zusatztiefe).

Volumen-Abrechnung (Voutenfläche mal Zusatztiefe).

57m³ GP ............................

03.06.01.5.8 Bodenvertiefungen in den Bodenplatten

Zulage zum flächigen Bodenplattenbeton für das Schalen, Einbringen und Verdichten von Ortbeton im Bereich lokaler Vertiefungen (Wannen/Absenkungen). Monolithischer Einbau zeitgleich mit der Hauptbodenplatte. Beton analog Hauptplatte (C30/37, WU, F3, Korn 0–32 mm, WA). Inklusive Lieferns, Einbauens and Demontierens starrer, zementschlämmedichter Randschalungen für Absätze and Schrägen nach DIN 18218. Geometrien nach Planvorgabe:

·Vertiefung 1 (Achse 1´B´ und Achse 1´F´): 2 Stück |
Vertiefung um 27 cm unter OK Fertigfußboden (OKFB)
Abmessung (L x B): 5,80 m x 2,21 m
·Vertiefung 2 (Achse 5-9 E-F): 1 Stück | Vertiefung um 20
cm unter OK Fertigfußboden (OKFB) | Abmessung (L x B):
19,00 m x 4,00 m
·Vertiefung 3 (Achse 4´7 G-H): 1 Stück | Vertiefung um 20
cm unter OK Fertigfußboden (OKFB) | Abmessung (L x B):
15,25 m x 4,00 m
·Vertiefung 4 (Achse 10 I): 1Stück | Vertiefung um 20 cm
unter OK Fertigfußboden (OKFB) | Abmessung (L x B): 4,00
m x 4,00 m

m x 4,00 m

Intensiv verdichten mittels Rüttler nach DIN EN 206 und DIN 1045-3 ohne Folienbeschädigung. Sohlflächen waagerecht

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03 LV Rohbau 03.06 Titel Beton- und Stahlbetonarbeiten 03.06.01 UT Gründung Nr. Leistungsbeschreibung Menge/ Einh. Preis (EP) Gesamt (GP)

Übertrag: ................................ abgleichen and glätten nach DIN 18202 Tabelle 3. Lückenlose 7-tägige Nachbehandlung nach Eurocode 2. Zulage-Mehrpreis je m³ Betonvolumen unterhalb des allgemeinen Plattenhorizonts. Abrechnung nach rechnerischem Raummaß (Vertiefungsfläche mal Zusatztiefe).

72m³ GP ............................

03.06.01.5.9 Systemschalung einhäuptig

Liefern, Aufstellen, Vorhalten und Demontieren einer einhäuptigen, ankerlosen Systemschalung (H = 35–45 cm) für WU-Bodenplattenstirnseiten unter Frischbetondruck. Montage auf Sauberkeitsschicht ohne Beschädigung bauseitiger Folien.Ausführung: Träger- oder Rahmenschalung mit unbeschädigter Schalhaut, zementschlämmedichte Stöße.Konstruktion: Ankerlos, Kraftaufnahme ausschließlich über Schalungsrahmen und Rückabstützung (Richtstützen/Böcke).Toleranzen: Grenzabmaße nach DIN 18202, Tabelle 3, Zeile 3. Ausschalen ohne Kantenbeschädigung.Abrechnung: Nach vertikaler Soll-Kontaktfläche (Abschalungslänge x Bauteilhöhe).

110m² GP ............................

03.06.01.5.10 Stabstahl B 500 B

Liefern, Schneiden und Biegen nach Formcode sowie lagestabiler Einbau von Betonstabstahl B500B, nach Statik und freigegebenen Stahllisten. Inklusive Lieferung und Montage aller systemkompatiblen Abstandhalter (Beton-Formteile nach DIN EN 13670) und Unterstützungskörbe, Verarbeitung von Rödeldraht (geglüht Ø 1,0–1,4 mm) an allen Kreuzungspunkten gemäß Bewehrungsplan sowie Vorbereitung der statischen Abnahme (Haltepunkt) einschließlich Zusammenstellung der Stahllisten, Aufmaß- und Lageprüfunterlagen und Abnahmeprotokoll. Abrechnung nach theoretischem Nenngewicht gemäß DIN 488-3, ohne Verschnittzuschläge.

238t GP ............................

Summe UT 03.06.01.5 Bodenplatte, Netto: ...............................

A l l e Einzelbeträge Netto in EUR 21.09.2026 - Seite 129

[Seite 130]

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Neubau der Bildungsstätte der HWK LZ Nord (134-26)

03 LV Rohbau 03.06 Titel Beton- und Stahlbetonarbeiten 03.06.01 UT Gründung Nr. Leistungsbeschreibung Menge/ Einh. Preis (EP) Gesamt (GP)

Summe UT 03.06.01 Gründung, Netto: ...............................

zzgl. MwSt. (19,0 %): ...............................

Gesamtsumme, Brutto: ...............................

03.06.02 UT Außenwände

03.06.02.1 Außenwand Ortbeton SB 3-1 s

Stahlbeton-Außenwand aus Ortbeton C30/37, d = 25 cm, im EG und OG, liefern und herstellen. Innenseitig erhöhte Sichtbetonanforderungen Klasse SB 3-1 s nach DBV/VDZ-Merkblatt. Material: Transportbeton C30/37, Konsistenz min. F3, GK 0–32 mm. Ausführung als XC1, W0. Anforderungen: Brandschutzklasse REI 30 / F30, Betondeckung c_nom = 30 mm. Ausführung: Einbau in bauseitige zweihäuptige Wandschalung. Einbau bildet einen zwingenden Haltepunkt nach Bewehrungsabnahme und vor Freigabe durch die Bauüberwachung. Sichtbeton: Unbeschädigte Schalhaut, fleckenfreier Trennmittelauftrag, gratfreie Stöße und wolkenfreie Verdichtung. Abrechnung: Nach m² tatsächlich hergestellter Wandfläche (Länge x lichte Höhe) gemäß VOB/C ATV DIN 18331. Bewehrung und Schalung werden separat vergütet.

1.640m² GP ............................

03.06.02.2 Außenwand Ortbeton kein Sichtbeton

Stahlbeton-Außenwand aus Ortbeton C30/37, d = 25 cm, im EG und OG, ohne Sichtbetonanforderungen, für nachfolgende Putz-, Dämm- oder Verkleidungsarbeiten liefern und herstellen. Material: Transportbeton C30/37, Konsistenz min. F3, GK 0–32 mm. Ausführung als XC1, W0. Standard-Brandschutz. Ausführung: Einbau in zweihäuptige Wandschalung. Einbau bildet einen zwingenden Haltepunkt nach Bewehrungsabnahme und vor Freigabe durch die Bauüberwachung. Oberflächen frei von groben Kiesnestern.Abrechnung: Nach m² tatsächlich hergestellter Wandfläche (Länge x lichte Höhe) gemäß VOB/C ATV DIN 18331. Bewehrung und Schalung werden separat vergütet.

40m² GP ............................

Übertrag: ................................

A l l e Einzelbeträge Netto in EUR 21.09.2026 - Seite 130

[Seite 131]

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03 LV Rohbau 03.06 Titel Beton- und Stahlbetonarbeiten 03.06.02 UT Außenwände Nr. Leistungsbeschreibung Menge/ Einh. Preis (EP) Gesamt (GP)

Übertrag: ................................

03.06.02.3 Außenwand Ortbeton Treppenhäuser

Stahlbeton-Außenwand aus Ortbeton für Treppenhauskerne, C30/37, d = 25 cm, im EG und OG, unter Beachtung exakter Maßhaltigkeit für Podest- und Treppenwangenanschlüsse liefern und herstellen. Innenseitig erhöhte Sichtbetonanforderungen Klasse SB 3-1s nach DBV/VDZ-Merkblatt. Material: Transportbeton C30/37, Konsistenz min. F3, GK 0–32 mm (bei Bedarf reduziert auf 0–16 mm). Ausführung als XC1, W0. Betondeckung c_nom = 30 mm.Ausführung: Einbau in bauseitige zweihäuptige Wandschalung. Einbau bildet einen zwingenden Haltepunkt nach Bewehrungsabnahme, Überprüfung bauseitiger Trittschall-Anschlüsse (z.B. Tronsole) und vor Freigabe durch die Bauüberwachung.Sichtbeton: Fehlerfreie Schalhaut, symmetrisches Schalungs- und Spannstellenraster (Ankerlochmuster), gratfreie Stöße.Abrechnung: Nach m² tatsächlich hergestellter Wandfläche (Länge x lichte Höhe) gemäß VOB/C ATV DIN 18331. Bewehrung, Schalung und Schalldämmelemente werden separat vergütet.

460m² GP ............................

03.06.02.4 Stahlbeton-Außenwand erdberührend

Stahlbeton-Außenwand aus WU-Beton, erdberührend als Bestandteil einer Weißen Wanne, C30/37, d = 30 cm, im UG/Kellergeschoss, liefern und herstellen. Keine Sichtbetonanforderungen, jedoch glatte Oberfläche zur Anarbeitung von FBV-Systemen/Dämmung.Material: Wasserundurchlässiger Transportbeton nach DAfStb-WU-Richtlinie mit optimiertem, rissminimiertem Schwindverhalten, C30/37, Konsistenz min. F3, GK 0–32 mm (ggf. 0–16 mm). Expositionsklassen XC2, XF1, Feuchtigkeitsklasse W0/WF.Ausführung: Einbau in bauseitige zweihäuptige Wandschalung unter vollem Frischbetondruck. Einbau bildet einen zwingenden Haltepunkt nach Bewehrungsabnahme, Prüfung einbetonierter TGA-Dichtpackungen/Erdungen/FBV-Bahnen und vor Freigabe durch die Bauüberwachung. Intensivierte/verlängerte Nachbehandlung (Thermofolien/Vliese) gegen Hydratationsrisse zwingend erforderlich.Abrechnung: Nach m² tatsächlich hergestellter Wandfläche (Länge x lichte Höhe) gemäß VOB/C ATV DIN 18331. Bewehrung, Schalung und Fugenabdichtungen werden separat vergütet.

150m² GP ............................

Übertrag: ................................

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Neubau der Bildungsstätte der HWK LZ Nord (134-26)

03 LV Rohbau 03.06 Titel Beton- und Stahlbetonarbeiten 03.06.02 UT Außenwände Nr. Leistungsbeschreibung Menge/ Einh. Preis (EP) Gesamt (GP)

Übertrag: ................................

03.06.02.5 Innenwand EG +OG gekrümmt

Stahlbeton-Innenwand aus Ortbeton, im Grundriss gekrümmt (radienförmig) für geschwungene Fassadenstrukturen, C30/37, d = 25 cm, im EG und OG, liefern und herstellen. Innenseitig hochwertige Sichtbetonanforderungen Klasse SB 3-1s nach DBV/VDZ-Merkblatt. Material: Transportbeton C30/37 analog Pos. 06.02.1, Konsistenz min. F3 fließfähig zum hohlraumfreien Ausfließen des Radius, GK 0–32 mm, Ausführung als XC1, W0, Betondeckung c_nom = 30 mm. Brandschutzklasse REI 30 / F30. Ausführung: Einbau in bauseitige zweihäuptige Sonderschalung (Radienschalung). Einbau bildet einen zwingenden Haltepunkt nach Bewehrungsabnahme, präziser messtechnischer Prüfung des Radiusverlaufs und vor Freigabe durch die Bauüberwachung.Sichtbeton bei Krümmungen: Stauchungs- und knickfreie Schalhautsegmente zur Vermeidung von Facettenbildung. Zementschlämmedicht verklebte Elementstöße gegen Gratbildung. Verkürzte Rüttelabstände bei reduzierter Verweilzeit gegen Entmischung im Radius.Abrechnung: Nach m² gekrümmter Wandfläche, ermittelt über die im Radius gemessene, gestreckte Bogenlänge auf der Wandachse multipliziert mit der lichten Wandhöhe gemäß VOB/C ATV DIN 18331. Gekrümmte Sonderschalung und Bewehrung werden separat vergütet.

85m² GP ............................

03.06.02.6 Sturz Fenster

Stahlbeton-Fenstersturz, C30/37, d = 25 cm, in Außenwänden
(EG/OG), innenseitig erhöhte Sichtbetonanforderungen Klasse
SB 3-1s nach DBV/VDZ-Merkblatt, inklusive Schalung und
Bewehrung liefern und herstellen.Material: Transportbeton
C30/37, Konsistenz min. F3,Ausführung als XC1, W0.
Betonstahl B500B. Anforderungen: Brandschutzklasse REI 30
F30, Betondeckung c_nom = 30 mm.Leistungsumfang
Komplettes Liefern und Einbauen der Trag- und
Bügelbewehrung, Stellen der horizontalen System-, Seit- und
Stirnschalung inkl. Traggerüsten, versatz- und gratfreie
Auflagerübergänge. Monolithischer bzw. kraftschlüssiger
Verbund mit den Außenwänden.Abrechnung: Nach horizontale
Achslänge von Außenkante Auflager bis Außenkante Auflager
(m) laut Statik.

(m) laut Statik.

185m GP ............................

Übertrag: ................................

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Neubau der Bildungsstätte der HWK LZ Nord (134-26)

03 LV Rohbau 03.06 Titel Beton- und Stahlbetonarbeiten 03.06.02 UT Außenwände Nr. Leistungsbeschreibung Menge/ Einh. Preis (EP) Gesamt (GP)

Übertrag: ................................

03.06.02.7 Laibungen Fenster

Stahlbeton-Fensterlaibung, C30/37, d = 25 cm, in
Außenwänden (EG/OG), innenseitig erhöhte
Sichtbetonanforderungen Klasse SB 3-1s nach
DBV/VDZ-Merkblatt, inklusive Schalung und Bewehrung liefern
und herstellen.Material: Transportbeton C30/37, Konsistenz
min. F3,Ausführung als XC1, W0. Betonstahl B500B.
Anforderungen: Brandschutzklasse REI 30 / F30,
Betondeckung c_nom = 30 mm.Leistungsumfang: Komplettes
Liefern und Einbauen der Steck-/Eckbügel zur
Rissminimierung, Aufstellen verkippungssicherer vertikaler
System- und Stirnschalungen. Ausbildung der Kanten mit
Dreikantleiste (Fase). Monolithischer Einbau mit den
Außenwänden. Abrechnung: Nach tatsächlich hergestellter
vertikaler Achslänge (m) pro Laibungsstrang von Unterkante
Sturz bis Oberkante Brüstung.

Sturz bis Oberkante Brüstung.

850m GP ............................

03.06.02.8 Brüstungen Fenster

Stahlbeton-Fensterbrüstung, C30/37, d = 25 cm, in
Außenwänden (EG/OG), innenseitig erhöhte
Sichtbetonanforderungen Klasse SB 3-1s nach
DBV/VDZ-Merkblatt, inklusive Schalung und Bewehrung liefern
und herstellen.Material: Transportbeton C30/37, Konsistenz
min. F3,Ausführung als XC1, W0. Betonstahl B500B.
Anforderungen: Brandschutzklasse REI 30 / F30,
Betondeckung c_nom = 30 mm.Leistungsumfang: Liefern und
Einbauen der Einfassungsbügel und Längsstäbe, Aufstellen der
Systemseiten-, Stirn- und Abdeckschalung. Die obere freie
Betonoberfläche (Fensterbankauflage) ist waagerecht und
niveaugenau abzuziehen. Monolithischer Einbau oder
nachträglicher Riegel (Anschlussfuge aufgeraut). Abrechnung:
Nach tatsächlich hergestellter horizontaler Achslänge (m) von
Laibung zu Laibung.

Laibung zu Laibung.

154m GP ............................

03.06.02.9 Sturz Türen

Stahlbeton-Sturz für Türen/Tore, C30/37, d = 25 cm, in
Außenwänden (EG/OG), innenseitig erhöhte
Sichtbetonanforderungen Klasse SB 3-1s nach
DBV/VDZ-Merkblatt, inklusive Schalung und Bewehrung liefern
und herstellen.Material: Transportbeton C30/37, Konsistenz
min. F3,Ausführung als XC1, W0. Betonstahl B500B.
Anforderungen: Brandschutzklasse REI 30 / F30,
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03 LV Rohbau 03.06 Titel Beton- und Stahlbetonarbeiten 03.06.02 UT Außenwände Nr. Leistungsbeschreibung Menge/ Einh. Preis (EP) Gesamt (GP)

Übertrag: ................................ Betondeckung c_nom = 30 mm. Leistungsumfang: Liefern und Einbauen der Trag- und Bügelbewehrung, Stellen der horizontalen System-, Seit- und Stirnschalung (für Tür- und Torlaibungen) inkl. Traggerüsten, versatzfreie Auflager. Monolithischer Einbau. Abrechnung: Nach horizontaler Achslänge von Außenkante Auflager bis Außenkante Auflager (m) laut Statik.

58m GP ............................

03.06.02.10 Laibungen Türen

Stahlbeton-Türlaibung, C30/37, d = 25 cm, in Außenwänden (EG/OG), innenseitig erhöhte Sichtbetonanforderungen Klasse SB 3-1s nach DBV/VDZ-Merkblatt, inklusive Schalung und Bewehrung liefern und herstellen.Material: Transportbeton C30/37, Konsistenz min. F3, Ausführung als XC1, W0. Betonstahl B500B. Anforderungen: Brandschutzklasse REI 30 / F30, Betondeckung c_nom = 30 mm. Leistungsumfang: Liefern und Einbauen der Eck-Zusatzstäbe/Steckbügel, Aufstellen verkippungssicherer vertikaler System- und Stirnschalungen zur exakten Einhaltung der Türrohbaubreite. Kanten mit Dreikantleiste (Fase). Monolithischer Einbau.Abrechnung: Nach vertikaler Achslänge (m) pro Laibungsstrang von OK Rohfußboden bis Unterkante Sturz.

285m GP ............................

03.06.02.11 Schalung

Zweihäuptige Systemschalung (Rahmen- oder Trägerschalung) für Außenwände (EG/OG), Schalungshöhe bis 5,15 m, Sichtbetonklasse SB 3 Sichtflächen Innen und SB 1 Außenbereiche (Fassadenseits) nach DBV/VDZ-Merkblatt, liefern, montieren und vorhalten.Anforderungen: Bemessung für vollen hydrostatischen Frischbetondruck (DIN 18218), Maßtoleranzen nach DIN 18202 (Tab. 2, Zeile 3). Symmetrisches Element-, Fugen- und Ankeraster.Ausführung: Absolut stumpfe Elementstöße mit geschlossenzelligem System-Dichtungsband versiegelt. Spannstellen mit starren Faserzement-Hüllrohren (kein Kunststoff). Beidseitig bündiges Verkleben der Ankerlöcher mit Faserzementstopfen und 2K-Epoxidharzkleber. Reinigungsöffnungen (Kopflöcher) am Schalungsfuß.Abrechnung: Nach tatsächlich hergestellter,

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Neubau der Bildungsstätte der HWK LZ Nord (134-26)

03 LV Rohbau 03.06 Titel Beton- und Stahlbetonarbeiten 03.06.02 UT Außenwände Nr. Leistungsbeschreibung Menge/ Einh. Preis (EP) Gesamt (GP)

Übertrag: ................................ sichtbarer Brutto-Kontaktfläche (m²). Da zweihäuptig, werden Vorder- und Rückseite aufaddiert. Öffnungen werden nach VOB/C ATV DIN 18331 übermessen oder abgezogen. Stirnabschalungen und Fremdgewerke-Traggerüste sind separate Positionen.

4.580m² GP ............................

03.06.02.12 Zulage runde Schalung

Reine Zulage (Mehrpreis) zur Hauptposition der zweihäuptigen Systemschalung für das stufenlose Einstellen, Einmessen, Arretieren und Vorhalten einer im Grundriss gekrümmten, radienförmigen System-Kreisschalung für Außenwände (EG/OG), Höhe bis 5,15 m.Anforderungen: Absolut knick- und stauchungsfreie Schalhautabwicklung im Radius (keine Facettenbildung). Sichtbetonkompatibel SB 3 Sichtflächen Innen und SB 1 Außenbereiche (Fassadenseits), Stöße zementschlämmedicht abgeklebt. Ankerstellen geometrisch exakt radial (rechtwinklig zur Tangente) eingemessen. Maßtoleranzen nach DIN 18202.Ausführung: Zusätzliche Aussteifung durch Richtspindeln/Schrägabstützungen über Kreuz gegen Fliehkraft-/Umlenkkräfte beim Betonieren. Einbau bildet zwingenden Haltepunkt.Abrechnung: Nach tatsächlich hergestellter, im Bogen gemessener gestreckter Soll-Geometrie (m²) aufaddiert für Innen- und Außenradius.

170m² GP ............................

03.06.02.13 Stirnabschalung

Stirn-, Rand- und Endabschalung für Außenwände und Öffnungsbauteile, H/L bis 5,15 m, Sichtbetonklasse SB 2 nach DBV/VDZ-Merkblatt, liefern, montieren und vorhalten. Anforderungen: Bemessung für vollen hydrostatischen Frischbetondruck (DIN 18218) für rechtwinklige, maßhaltige Kanten. Maßtoleranzen nach DIN 18202. Ausführung: Stumpfer, zementschlämmedichter Anschluss an die Hauptwandschalung mittels Kompressionsdichtband. Sichtkanten mit Dreikantleiste (Fase). Eventuelle Queranker mit Faserzement-Hüllrohren und verklebten Stopfen. Prüfung durchlaufender Bewehrungsanschlüsse/Fugenbleche auf dichten Verschluss. Abrechnung: Nach tatsächlich hergestellter und gemessener gestreckter Soll-Länge der Abschalungslinie (m). Wandstärken (d = 25 cm) und Höhen bis 5,30 m sind eingepreist (keine m²-Erfassung). Traggerüste ausgeschlossen.

210m GP ............................

Übertrag: ................................

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Neubau der Bildungsstätte der HWK LZ Nord (134-26)

03 LV Rohbau 03.06 Titel Beton- und Stahlbetonarbeiten 03.06.02 UT Außenwände Nr. Leistungsbeschreibung Menge/ Einh. Preis (EP) Gesamt (GP)

Übertrag: ................................

03.06.02.14 Öffnungen 2,50 bis 5,00 m²

Rechteckige Aussparungs- und Öffnungsschalung (steifer, geschlossener Kasten) für große Wandöffnungen (Mediendurchführungen/Durchbrüche) in Außenwänden (d = 25 cm), lichte Einzelgröße > 2,50 m² bis maximal 5,00 m², inklusive Schalung liefern, montieren und vorhalten. Ausführung: Umlaufende zementschlämmedichte Integration von Hohlkehlprofilen/Radiusleisten an allen Innenkanten für einen sauberen Betonradius. Aussteifung gegen vollen Frischbetondruck (DIN 18218). Stumpfe Plattenstöße mit Dichtungsband versiegelt. Montage: Starre, verkippungssichere Fixierung an der Wandbewehrung gegen Aufschwimmen beim Rütteln. Einbau bildet zwingenden Haltepunkt. Materialsicheres, kantenfreies Ausschalen. Innenflächen sauber an TGA-Gewerk zu übergeben. Abrechnung: Nach Anzahl der fertig hergestellten und sauber ausgeschalten Wandöffnungen (Stück). Umlaufende Stirnflächen und Eckenrundungen sind eingepreist.

2St GP ............................

03.06.02.15 Öffnungen 5,00 bis 7,50 m²

Rechteckige Aussparungsschalung für Wandöffnungen liefern, montieren und vorhalten. Ausführung: Vollkommen baugleich zu Vorposition Pos. 06.02.14, jedoch für die lichte Einzelöffnungsfläche von > 5,00 m² bis maximal 7,50 m².

1St GP ............................

03.06.02.16 Öffnungen 7,50 bis 10 m²

Rechteckige Aussparungsschalung für Wandöffnungen liefern, montieren und vorhalten. Ausführung: Vollkommen baugleich zu Vorposition Pos. 06.02.14, jedoch für die lichte Einzelöffnungsfläche von > 7,50 m² bis maximal 10,00 m².

4St GP ............................

03.06.02.17 Verdrängungskörper

Rechteckige Aussparungsschalung als volumenstabiler Verdrängungskörper (Holzwerkstoffplatten mit Steifen oder hochverdichteter Hartschaum) für Öffnungen/Nischen in Außenwänden, Aussparungstiefe T = 0,20 bis 0,30 m, über alle Geschosse (EG, OG) inklusive Schalung liefern, montieren und vorhalten.Ausführung: Umlaufende zementschlämmedichte

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Neubau der Bildungsstätte der HWK LZ Nord (134-26)

03 LV Rohbau 03.06 Titel Beton- und Stahlbetonarbeiten 03.06.02 UT Außenwände Nr. Leistungsbeschreibung Menge/ Einh. Preis (EP) Gesamt (GP)

Übertrag: ................................ Integration von Hohlkehlprofilen/Radiusleisten an den Innenkanten für einen Betonradius. Widerstand gegen Frischbetondruck (DIN 18218), stumpfe, dichte Stöße. Montage: Starre Verbindung mit Wandbewehrung und Wandschalung gegen Aufschwimmen/Ausweichen beim Rütteln. Einbau bildet zwingenden Haltepunkt. Saubere Übergabe der Innenflächen ohne Schalungsrückstände. Einbauhöhen-Erschwerungen über alle Geschosse eingepreist. Abrechnung: Nach Anzahl der tatsächlich hergestellten und im Radius gemessenen sichtbaren Schalungsfläche (m²).

8m² GP ............................

03.06.02.18 Stabstahl B 500 B

Liefern, Schneiden und Biegen nach Formcode sowie lagestabiler Einbau von Betonstabstahl B500B, nach Statik und freigegebenen Stahllisten. Inklusive Lieferung und Montage aller systemkompatiblen Abstandhalter (Beton-Formteile nach DIN EN 13670) und Unterstützungskörbe, Verarbeitung von Rödeldraht (geglüht Ø 1,0–1,4 mm) an allen Kreuzungspunkten gemäß Bewehrungsplan sowie Vorbereitung der statischen Abnahme (Haltepunkt) einschließlich Zusammenstellung der Stahllisten, Aufmaß- und Lageprüfunterlagen und Abnahmeprotokoll. Abrechnung nach theoretischem Nenngewicht gemäß DIN 488-3, ohne Verschnittzuschläge.

103t GP ............................

Summe UT 03.06.02 Außenwände, Netto: ...............................

03.06.03 UT Stützen

03.06.03.1 Rechteckige Stütze 35/35 cm

Stahlbeton-Innenstütze (quadratisch, Querschnitt 35 x 35 cm) aus Hochleistungs-Ortbeton C40/50, allseitig Sichtbeton SB 3-1 s nach DBV/VDZ-Merkblatt, im EG und OG liefern und herstellen.Spezifikation: Transportbeton C40/50, Konsistenz min. F3, Ausführung als XC1, W0, Brandschutz REI 30 / F30, Betondeckung c_nom = 30 mm. Ausführung: Einbau bildet zwingenden Haltepunkt nach Bewehrungsabnahme und Prüfung bauseitiger Einbauteile/Erdung. Allseitig fehlerfreies,

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A l l e Einzelbeträge Netto in EUR 21.09.2026 - Seite 137

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Neubau der Bildungsstätte der HWK LZ Nord (134-26)

03 LV Rohbau 03.06 Titel Beton- und Stahlbetonarbeiten 03.06.03 UT Stützen Nr. Leistungsbeschreibung Menge/ Einh. Preis (EP) Gesamt (GP)

Übertrag: ................................ fleckenfreies Sichtbetonbild mit absolut fluchtgerechten Kanten/Fasen. Abrechnung: Nach tatsächlich hergestellter vertikaler Soll-Länge (m) von Oberkante Rohfußboden bis Unterkante Decke/Unterzug. Schalung und Bewehrung werden separat vergütet.

51m GP ............................

03.06.03.2 Rechteckige Stütze 35/35 cm

Stahlbeton-Innenstütze (quadratisch, Querschnitt 35 x 35 cm) aus Normal-Ortbeton C30/37, allseitig Sichtbeton SB 3-1 s nach DBV/VDZ-Merkblatt, im EG und OG liefern und herstellen. Spezifikation: Transportbeton C30/37, Konsistenz min. F3, Ausführung als XC1, W0, Brandschutz REI 30 / F30, Betondeckung c_nom = 30 mm. Ausführung: Einbau bildet zwingenden Haltepunkt nach Bewehrungsabnahme und Prüfung bauseitiger Einbauteile/Erdung. Allseitig fehlerfreies Sichtbetonbild mit absolut fluchtgerechten Kanten/Fasen. Abrechnung: Nach tatsächlich hergestellter vertikaler Soll-Länge (m) von Oberkante Rohfußboden bis Unterkante Decke/Unterzug. Schalung und Bewehrung werden separat vergütet.

194m GP ............................

03.06.03.3 Rechteckige Stütze 24/24 cm

Stahlbeton-Innenstütze (quadratisch, Querschnitt 24 x 24 cm) aus Normal-Ortbeton C30/37, Sichtbeton SB 3-1 s nach DBV/VDZ-Merkblatt, als eckige Stützen für Mauerwerk im EG und OG liefern und herstellen. Spezifikation: Transportbeton C30/37, Konsistenz min. F3, Ausführung als XC1, W0, Brandschutz REI 30 / F30, Betondeckung c_nom = 30 mm. Ausführung: Einbau bildet zwingenden Haltepunkt nach Bewehrungsabnahme und Prüfung bauseitiger Einbauteile/Erdung. Allseitig fehlerfreies Sichtbetonbild mit absolut fluchtgerechten Kanten/Fasen. Abrechnung: Nach tatsächlich hergestellter vertikaler Soll-Länge (m) von Oberkante Rohfußboden bis Unterkante Decke/Unterzug. Bauhöhe circa 4,10 m - 5,10 m. Schalung und Bewehrung werden separat vergütet.

225m GP ............................

Übertrag: ................................

A l l e Einzelbeträge Netto in EUR 21.09.2026 - Seite 138

[Seite 139]

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Neubau der Bildungsstätte der HWK LZ Nord (134-26)

03 LV Rohbau 03.06 Titel Beton- und Stahlbetonarbeiten 03.06.03 UT Stützen Nr. Leistungsbeschreibung Menge/ Einh. Preis (EP) Gesamt (GP)

Übertrag: ................................

03.06.03.4 Runde Stütze Ø 35 cm

Stahlbeton-Foyerstütze (kreisrund, Durchmesser Ø 35 cm) aus Hochleistungs-Ortbeton C45/55, allseitig Sichtbeton SB 3-1 s nach DBV/VDZ-Merkblatt, im EG und OG liefern und herstellen.Spezifikation: Transportbeton C45/55, Konsistenz min. F3, Ausführung als XC1, W0, Brandschutz REI 30 / F30, Betondeckung c_nom = 30 mm.Ausführung: Einbau bildet zwingenden Haltepunkt nach Bewehrungsabnahme und Prüfung bauseitiger Einbauteile/Erdung. Vollkommen nahtlose, unstrukturierte Mantelfläche ohne Rüttelspuren.Abrechnung: Nach tatsächlich hergestellter vertikaler Soll-Länge (m) von Oberkante Rohfußboden bis Unterkante Decke/Unterzug. Schalung und Bewehrung werden separat vergütet.

64m GP ............................

03.06.03.5 Schalung Stützen Eckig

Systemschalung für eckige Innen- und Randstützen (Maße 35/35 cm bis 40/40 cm), Stützenhöhe bis 5,15 m, allseitig Sichtbeton Klasse SB 3-1 s nach DBV/VDZ-Merkblatt, liefern, montieren und vorhalten. Anforderungen: Starr bemessen für vollen hydrostatischen Frischbetondruck (DIN 18218), Maßtoleranzen für Lotrechtheit nach DIN 18202 (erhöhte Genauigkeit). Symmetrisches, zementschlämmedicht versiegeltes Fugenraster. Ankerlöcher nach dem Ausschalen farblich angepasst mit Faserzementstopfen und Epoxidharzkleber verschließen. Fluchtgerechte Ausbildung von Fasen. Abrechnung: Nach tatsächlich hergestellter vertikaler Achslänge (m) von Oberkante Rohfußboden bis Unterkante Decke/Unterzug. Alle vier Schalungsseiten und Bauteilhöhen bis 5,15 m sind im lfd. Meter eingepreist (keine flächenmäßige Abrechnung). Traggerüste separat.

470m GP ............................

03.06.03.6 Schalung Stützen Rund

Ankerlose System-Rundschalung (schwere Stahl-Halbschalen oder Einweg-Karton-Schalrohre mit nahtloser Innenfolie) für kreisrunde Stützen (Ø 35 cm), Stützenhöhe bis 5,15 m, allseitig Sichtbeton Klasse SB 3-1 s nach DBV/VDZ-Merkblatt, liefern, montieren und vorhalten.Anforderungen: Starr bemessen für vollen hydrostatischen Frischbetondruck (DIN 18218), Grenzabmaße für Lotrechtheit nach DIN 18202 (erhöhte Genauigkeit). Vollständig spannstellenfreie, nahtlose Mantelfläche ohne Schalungssteg-Abdrücke oder Ausblutungen. Abrechnung: Nach tatsächlich hergestellter

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A l l e Einzelbeträge Netto in EUR 21.09.2026 - Seite 139

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Neubau der Bildungsstätte der HWK LZ Nord (134-26)

03 LV Rohbau 03.06 Titel Beton- und Stahlbetonarbeiten 03.06.03 UT Stützen Nr. Leistungsbeschreibung Menge/ Einh. Preis (EP) Gesamt (GP)

Übertrag: ................................ vertikaler Achslänge (m) von Oberkante Rohfußboden bis Unterkante Decke/Unterzug. Der gesamte umlaufende Schalungsmantel ist im lfd. Meter eingepreist (keine flächenmäßige Abrechnung). Traggerüste und Entsorgung von Einwegmaterial eingepreist.

64m GP ............................

03.06.03.7 Stabstahl B 500 B

Liefern, Schneiden und Biegen nach Formcode sowie lagestabiler Einbau von Betonstabstahl B500B, nach Statik und freigegebenen Stahllisten. Inklusive Lieferung und Montage aller systemkompatiblen Abstandhalter (Beton-Formteile nach DIN EN 13670) und Unterstützungskörbe, Verarbeitung von Rödeldraht (geglüht Ø 1,0–1,4 mm) an allen Kreuzungspunkten gemäß Bewehrungsplan sowie Vorbereitung der statischen Abnahme (Haltepunkt) einschließlich Zusammenstellung der Stahllisten, Aufmaß- und Lageprüfunterlagen und Abnahmeprotokoll. Abrechnung nach theoretischem Nenngewicht gemäß DIN 488-3, ohne Verschnittzuschläge.

16,8t GP ............................

Summe UT 03.06.03 Stützen, Netto: ...............................

03.06.04 UT Unterzüge/Überzüge

03.06.04.1 Unterzug 25/129 cm

Stahlbeton-Unterzug (rechteckig, Querschnitt 25 x 129 cm) aus Ortbeton C30/37, sichtseitig (Unterseite und seitliche Flanken) erhöhte Sichtbetonanforderungen Klasse SB 3-1 s nach DBV/VDZ-Merkblatt, im EG und OG liefern und herstellen.Spezifikation: Transportbeton C30/37, Konsistenz min. F3, Expositionsklasse XC1 (kein WU-Beton), Brandschutz REI 30 / F30, Betondeckung c_nom = 30 mm.Ausführung: Einbau bildet zwingenden Haltepunkt nach Bewehrungsabnahme und Prüfung bauseitiger TGA-Aussparungen. Fehlerfreies Sichtbetonbild mit absolut fluchtgerechten Kanten/Fasen. Abrechnung: Nach tatsächlich gemessener Soll-Länge (m) als gestreckte Länge zwischen den tragenden Auflagern. Schalung, Bewehrung und Traggerüste werden separat vergütet.

3,7m GP ............................

Übertrag: ................................

A l l e Einzelbeträge Netto in EUR 21.09.2026 - Seite 140

[Seite 141]

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Neubau der Bildungsstätte der HWK LZ Nord (134-26)

03 LV Rohbau 03.06 Titel Beton- und Stahlbetonarbeiten 03.06.04 UT Unterzüge/Überzüge Nr. Leistungsbeschreibung Menge/ Einh. Preis (EP) Gesamt (GP)

Übertrag: ................................

03.06.04.2 Oberzug 25/50

Stahlbeton-Oberzug (rechteckig, Querschnitt 25 x 50 cm) aus Ortbeton C30/37, sichtseitig (Flanken und Krone) erhöhte Sichtbetonanforderungen Klasse SB 3-1 s nach DBV/VDZ-Merkblatt, im EG und OG liefern und herstellen.Spezifikation: Transportbeton C30/37, Konsistenz min. F3, Expositionsklasse XC1, Brandschutz REI 30 / F30, Betondeckung c_nom = 30 mm.Ausführung: Einbau bildet zwingenden Haltepunkt nach Bewehrungsabnahme. Horizontale Oberseite planeben und handwerksgerecht glatt abgezogen. Kanten fluchtgerecht mit Fase. Abrechnung: Nach tatsächlich gemessener Soll-Länge (m) oberhalb der Deckenplatte als gestreckte Länge zwischen den tragenden Auflagern. Schalung und Bewehrung separat.

21m GP ............................

03.06.04.3 Oberzug 25/77

Stahlbeton-Oberzug (rechteckig, Querschnitt 25 x 77 cm) aus Ortbeton C30/37, sichtseitig erhöhte Sichtbetonanforderungen Klasse SB 3-1 s nach DBV/VDZ-Merkblatt, im EG und OG liefern und herstellen. Ausführung: Vollkommen baugleich zu Vorposition Pos. 06.04.2, jedoch mit dem Querschnittmaß 25 x 77 cm.

56m GP ............................

03.06.04.4 Systemschalung Unterzug 25/129

Systemschalung für Unterzüge mit U-förmigem Querschnitt (Breite 25 cm, Höhe bis 129 cm), an Deckenhöhen bis 5,15 m, sichtseitig Sichtbeton Klasse SB 3-1 s nach DBV/VDZ-Merkblatt, liefern, montieren und vorhalten.Anforderungen: Starr bemessen für vollen hydrostatischen Frischbetondruck (DIN 18218), Grenzabmaße für Waagerechtigkeit und Fluchttreue nach DIN 18202 (erhöhte Genauigkeit). Symmetrisches, zementschlämmedicht versiegeltes Fugenraster. Eventuelle Queranker nach dem Ausschalen bündig mit Faserzementstopfen verkleben.Abrechnung: Nach tatsächlich hergestellter horizontaler Soll-Länge (m) der Unterzugsachse (lichte Weite zwischen Auflagern). Alle drei Schalungsseiten (U-Querschnitt) sind im lfd. Meter eingepreist (keine flächenmäßige Abrechnung). Vertikalunterstellungen/Traggerüste separat.

3,7m GP ............................

Übertrag: ................................

A l l e Einzelbeträge Netto in EUR 21.09.2026 - Seite 141

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Neubau der Bildungsstätte der HWK LZ Nord (134-26)

03 LV Rohbau 03.06 Titel Beton- und Stahlbetonarbeiten 03.06.04 UT Unterzüge/Überzüge Nr. Leistungsbeschreibung Menge/ Einh. Preis (EP) Gesamt (GP)

Übertrag: ................................

03.06.04.5 Systemschalung Oberzüge 25/50

Zweischnittig-vertikale Systemschalung für Oberzüge (Querschnitt 25 x 50 cm), Einbauhöhe bis 5,15 m, sichtseitig Sichtbeton Klasse SB 3-1 s nach DBV/VDZ-Merkblatt, liefern, montieren und vorhalten.Ausführung: Technische Schalungsanforderungen analog Vorposition Pos. 03.06.04.4, jedoch angepasst für Oberzüge der Dimension 25 x 50 cm. Abrechnung nach lfd. Meter (m), inklusive Schalung.

21m GP ............................

03.06.04.6 Systemschalung Oberzüge 25/77

Zweischnittig-vertikale Systemschalung für Oberzüge (Querschnitt 25 x 77 cm), Einbauhöhe bis 5,15 m, sichtseitig Sichtbeton Klasse SB 3-1 s nach DBV/VDZ-Merkblatt, liefern, montieren und vorhalten.Ausführung: Technische Schalungsanforderungen analog Vorposition Pos. 03.06.04.4, jedoch angepasst für Oberzüge der Dimension 25 x 77 cm. Abrechnung nach lfd. Meter (m), inklusive Schalung.

56m GP ............................

03.06.04.7 Stabstahl B 500 B

Liefern, Schneiden und Biegen nach Formcode sowie lagestabiler Einbau von Betonstabstahl B500B, nach Statik und freigegebenen Stahllisten. Inklusive Lieferung und Montage aller systemkompatiblen Abstandhalter (Beton-Formteile nach DIN EN 13670) und Unterstützungskörbe, Verarbeitung von Rödeldraht (geglüht Ø 1,0–1,4 mm) an allen Kreuzungspunkten gemäß Bewehrungsplan sowie Vorbereitung der statischen Abnahme (Haltepunkt) einschließlich Zusammenstellung der Stahllisten, Aufmaß- und Lageprüfunterlagen und Abnahmeprotokoll. Abrechnung nach theoretischem Nenngewicht gemäß DIN 488-3, ohne Verschnittzuschläge.

36t GP ............................

Summe UT 03.06.04 Unterzüge/Überzüge, Netto: ...............................

03.06.05 UT Spannbettbinder

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Neubau der Bildungsstätte der HWK LZ Nord (134-26)

03 LV Rohbau 03.06 Titel Beton- und Stahlbetonarbeiten 03.06.05 UT Spannbettbinder Nr. Leistungsbeschreibung Menge/ Einh. Preis (EP) Gesamt (GP)

Übertrag: ................................

03.06.05.1 Auflager Spannbettbinder Achse 9

Konstruktives Festlager für bauseitige Spannbettbinder (Achse 9) auf Fertigteilstütze, inklusive Elastomerlager und Hüllwellrohrverguss, liefern und herstellen. Spezifikation: Unbewehrtes, gelochtes Elastomerlager (Typ SPEBA Serie 4300 o. glw.), Maße 270 x 300 mm, t = 5 mm, Druckfestigkeit s_Rd = 29,1 N/mm². Profiliertes Stahl-Hüllwellrohr Ø 70 mm. Verguss mit schwindfreiem, frühhochfestem Spezial-Vergussmörtel (min. C50/60). Leistungsumfang: Einmessen, Fixieren des Hüllrohrs im Stützenkopf, Verschrauben des Gewinde-Bewehrungsanschlusses (Muffenstab Ø 32 mm) sowie hohlraumfreier Verguss. Inklusive aller lokalen Hilfsschalungen und bügelverstärkenden Bewehrungsarbeiten am Stützenkopf. Einbau bildet zwingenden Haltepunkt zur Freigabe vor Binderabsetzung. Abrechnung: Nach Anzahl der betriebsfertig hergestellten Binderauflager (Stück). Alle Einzelkomponenten, Mörtel und Hilfsarbeiten sind im Stückpreis enthalten.

3St GP ............................

03.06.05.2 Auflager Spannbettbinder Achse 11

Konstruktives Festlager für bauseitige Spannbettbinder in Achse 11 auf Wand, inklusive Elastomerlager und Hüllwellrohrverguss, liefern und herstellen.Ausführung: Vollkommen baugleich zu Vorposition Pos. 03.06.05.1, jedoch als Festpunktauflager auf einer Betonwand (Achse 11).

3St GP ............................

03.06.05.3 Spannbettbinder

Spannbeton-Vollwandbinder als Halbfertigteil (L = 15,30 m, B/H = 30/125 cm, G = 16,73 t), aus Beton C45/55 mit sofortigem Verbund, sichtseitig (Unterseite und Längsflanken) hochwertige Sichtbetonanforderungen Klasse SB 3-1 s nach DBV/VDZ-Merkblatt, frei Baustelle liefern und montieren. Spezifikation: Beton C45/55 (ÜK2), Ausführung als XC1, W0, Brandschutz REI 30 / F30. Vorspannung mit 18 Stück Spannstahllitzen SpSt 1660/1860 (A_p = 0,930 cm², E_p = 193.000 N/mm², f_p0,1k = 1.600 N/mm²). Schlaffe Bewehrung B500B. Obere Verbundfläche zum bauseitigen Aufbeton werkseitig rau/verzahnt ausgeführt. Leistungsumfang: Werk- und Montageplanung (inkl. Kipp- und

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Neubau der Bildungsstätte der HWK LZ Nord (134-26)

03 LV Rohbau 03.06 Titel Beton- und Stahlbetonarbeiten 03.06.05 UT Spannbettbinder Nr. Leistungsbeschreibung Menge/ Einh. Preis (EP) Gesamt (GP)

Übertrag: ................................ Transportstabilitätsnachweisen), Liefern aller Transportanker, Hebeanker, Logistik des Schwerlasttransports sowie Versetzen, fluchtgerechtes Ausrichten und temporäres Sichern der Binder auf den Auflagern. Abrechnung: Nach Anzahl der fehlerfrei gelieferten und montierten Spannbettbinder (Stück).

3St GP ............................

03.06.05.4 Ortbeton-Aufbetonschicht für Spannbettbinder

Ortbeton-Aufbetonschicht (Ergänzungsbeton) aus C30/37 zur
Herstellung des monolithischen Verbundes auf den zuvor
montierten Spannbettbindern liefern und herstellen.
Spezifikation: Transportbeton C30/37, Konsistenz min. F3
fließfähig,Ausführung als XC1, W0, schwindarm rezeptiert.
Leistungsumfang: Mechanische Reinigung und ausreichendes
Vornässen der verzahnten Fertigteilfuge, Einbringen mittels
Betonpumpe, gefügedichtes Verdichten sowie planebenes
Abziehen der freien Oberseite nach Planvorgabe. Inklusive
intensiver Nachbehandlung (Folie/Vlies/Curing-Compound)
gegen Frühschwindrisse. Einbau bildet zwingenden Haltepunkt
nach Montagekontrolle und Abnahme der bauseitigen
Zulagebewehrung.Abrechnung: Nach tatsächlich eingebautem
Ortbetonvolumen laut theoretischer Soll-Geometrie der
Ausführungszeichnung (m³). Schalung und Bewehrung werden
separat vergütet.

separat vergütet.

2,5m³ GP ............................

03.06.05.5 Stabstahl B 500 B

Liefern, Schneiden und Biegen nach Formcode sowie lagestabiler Einbau von Betonstabstahl B500B, nach Statik und freigegebenen Stahllisten. Inklusive Lieferung und Montage aller systemkompatiblen Abstandhalter (Beton-Formteile nach DIN EN 13670) und Unterstützungskörbe, Verarbeitung von Rödeldraht (geglüht Ø 1,0–1,4 mm) an allen Kreuzungspunkten gemäß Bewehrungsplan sowie Vorbereitung der statischen Abnahme (Haltepunkt) einschließlich Zusammenstellung der Stahllisten, Aufmaß- und Lageprüfunterlagen und Abnahmeprotokoll. Abrechnung nach theoretischem Nenngewicht gemäß DIN 488-3, ohne Verschnittzuschläge.

6t GP ............................

03.06.05.6 Unterstützung Wandartiger Träger 2.OG

Temporäre, lineare Schwerlast-Unterstützung (Traggerüst) für den wandartigen Träger im 2. OG planen, statisch nachweisen, liefern, montieren und bis zur vollständigen Erhärtung der

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Neubau der Bildungsstätte der HWK LZ Nord (134-26)

03 LV Rohbau 03.06 Titel Beton- und Stahlbetonarbeiten 03.06.05 UT Spannbettbinder Nr. Leistungsbeschreibung Menge/ Einh. Preis (EP) Gesamt (GP)

Übertrag: ................................ Dachdecke vorhalten.Anforderungen: Auslegung auf eine charakteristische Linienlast von max. 75 kN/m (Traggerüststatik nach DIN EN 12812). Konsequente, vertikale Lastweiterleitung (Durchsprießung) über alle darunter liegenden Geschosse (1. OG und EG) bis zur Gründungsebene mit biegesteifen Lastverteilungselementen. Einbau bildet zwingenden Haltepunkt zur Freigabe durch den Prüfstatiker („Grün-Stempel“). Ausführung: Absolut materialschonende Abstützung zum schadlosen Schutz der raumseitigen Sichtbetonflächen (Klasse SB 3-1 s). Kontinuierliche messtechnische Überwachung auf Setzungen während der Betonage. Druckfreies, schrittweises Ablassen der Sprieße beim Rückbau.Abrechnung: Als Pauschalvergütung (psch) für die gesamte Vorhaltung, Montage, Miete und Demontage über alle Etagen.

1psch GP ............................

Summe UT 03.06.05 Spannbettbinder, Netto: ...............................

03.06.06 UT Deckenkonstruktion

03.06.06.1 Stahlbetondecke d = 30 cm

Stahlbetondecke aus Ortbeton C35/45, d = 30 cm, unterseitig erhöhte Sichtbetonanforderungen Klasse SB 3-1s nach DBV/VDZ-Merkblatt, im EG und der Magistrale liefern und herstellen.Spezifikation: Transportbeton C30/37, Konsistenz min. F3, Ausführung als XC1, W0, Brandschutz REI 30 / F30, Betondeckung nach Statik.Ausführung: Einbau bildet zwingenden Haltepunkt nach Bewehrungsabnahme und Prüfung bauseitiger Einbauteile/TGA-Aussparungen. Deckenunterseite im exakt abgestimmten, zementschlämmedichten Fugen- und Plattenraster. Freie Oberseite niveaugenau abziehen und nachbehandeln.Abrechnung: Nach Ortbetonvolumen (m³) laut theoretischer Soll-Geometrie. Aussparungen werden nach VOB/C ATV DIN 18331 ermittelt. Schalung und Bewehrung werden separat vergütet.

780m³ GP ............................

Übertrag: ................................

A l l e Einzelbeträge Netto in EUR 21.09.2026 - Seite 145

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Neubau der Bildungsstätte der HWK LZ Nord (134-26)

03 LV Rohbau 03.06 Titel Beton- und Stahlbetonarbeiten 03.06.06 UT Deckenkonstruktion Nr. Leistungsbeschreibung Menge/ Einh. Preis (EP) Gesamt (GP)

Übertrag: ................................

03.06.06.2 Stahlbetondecke d = 32 cm

Stahlbetondecke aus Ortbeton C35/45, d = 32 cm, unterseitig Sichtbeton Klasse SB 3-1s nach DBV/VDZ-Merkblatt, liefern und herstellen. Ausführung: Technische Anforderungen analog Vorposition Pos. 03.06.06.1, jedoch für eine Deckenstärke von 32 cm aus Beton C35/45.

515m³ GP ............................

03.06.06.3 Stahlbetondecke Dachdecke d = 30-35 cm

Stahlbetondecke (Dachdecke) aus Ortbeton C35/45, unterseitig Sichtbeton Klasse SB 3-1s nach DBV/VDZ-Merkblatt, liefern und herstellen.Ausführung: Technische Anforderungen analog Vorposition Pos. 03.06.06.1, jedoch für eine Stärke von 34-40 cm. Expositionsklassen oben XC3/WF, unten XC1/W0. Flüssige Nachbehandlungsmittel (Curing-Compounds) auf der Oberseite wegen nachfolgender Abdichtung strikt untersagt.

780m³ GP ............................

03.06.06.4 Deckenkonstruktion aus Spannbeton-Hohlplatten

Vorgefertigte Spannbeton-Hohlplatten nach aBG des DIBt. Abmessungen: Gesamtdicke 320 mm. Profilierte Längsfugen für kraftschlüssigen Verguss. Anforderungen: Feuerwiderstand REI 30 (F30). Lasten (Eigen-, Nutz-, Schnee- und Windlasten) strikt nach Vorgabe der Tragwerksplanung (Statik). Leistungsumfang (Inklusive): Planung: Prüffähige statische Typenberechnung und Verlegepläne des Werks. Logistik: Komplette Gestellung eines ausreichend dimensionierten Mobilkrans (Autokran) inkl. Fahrer, Rüstzeiten und Betriebsstoffen für den Direktumschlag vom Lkw.Zubehör: Elastomer-Auflagerstreifen und Hohlraum-Verschlusskappen. Komplettierung: Vornässen, Verguss der Längsfugen und des bauseitigen Ringankers mit fließfähigem Ortbeton. Herstellung eines kraftschlüssig verbundenen Aufbetons (Ausgleichsschicht, mind. C20/25) in einer durchschnittlichen Nenndicke von ca. 50 mm.Oberfläche / Nachfolgewerk: Betonoberfläche fachgerecht abziehen (feingezogen/leicht geglättet) als direkt haftfähiger Untergrund für eine spätere Bitumen-Dachabdichtung. Striktes Verbot chemischer Nachbehandlungsmittel (kein Curing, keine Paraffin-/Kunststoffdispersionen). Nachbehandlung

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Neubau der Bildungsstätte der HWK LZ Nord (134-26)

03 LV Rohbau 03.06 Titel Beton- und Stahlbetonarbeiten 03.06.06 UT Deckenkonstruktion Nr. Leistungsbeschreibung Menge/ Einh. Preis (EP) Gesamt (GP)

Übertrag: ................................ ausschließlich mechanisch/physikalisch (Folien/Feuchthalten). Oberfläche bei Übergabe frei von Zementschlämmen oder haftungsmindernden Stoffen.Abrechnung nach VOB (flächig vermessenes Überdeckungsmaß). Einbauort: Dachdecke über oberstem OG

133m² GP ............................

03.06.06.5 Schalung Decken

System-Deckenschalung für Deckenplatten, Schalungshöhe und Abstützung bis 3,65 m, unterseitig Sichtbeton Klasse SB 3-1s nach DBV/VDZ-Merkblatt, liefern, montieren und vorhalten.Anforderungen: Starr bemessen für Frischbetondruck (DIN 18218) bei Plattenstärken bis 32 cm, Ebenheit nach DIN 18202 (Tab. 2, Zeile 3). Symmetrisches, zementschlämmedicht versiegeltes Fugenraster. Einbau bildet zwingenden Haltepunkt zur visuellen Abnahme vor Bewehrungsverlegung. Inklusive Vorhalten statisch erforderlicher Notunterstellungen. Abrechnung: Nach tatsächlich hergestellter horizontaler Netto-Kontaktfläche (m²) gemäß VOB/C ATV DIN 18331.

6.991m² GP ............................

03.06.06.6 Systemschalung einhäuptig

Einhäuptige, ankerlose Systemschalung (Randschalung / Stirnabschalung, h = 35 bis 45 cm) für massive Deckenstirnseiten unter Frischbetondruck liefern, montieren und vorhalten. Anforderungen: Zementschlämmedichte Elementstöße unterlegt mit Dichtungsband. Kraftaufnahme ausschließlich über Schalungsrahmen und Rückabstützung (Richtstützen/Böcke). Grenzabmaße nach DIN 18202 (Tabelle 3, Zeile 3). Abrechnung: Nach vertikaler Soll-Kontaktfläche (Abschalungslänge x Bauteilhöhe von 0,45 m).

275m² GP ............................

03.06.06.7 Systemschalung einhäuptig Rundungen

Ausführung wie Vorposition, jedoch im Bereich der Deckenrundungen an Treppe in der Magistrale. Ausführung nach Zeichnung und Details. Einhäuptige, ankerlose Systemschalung (Randschalung / Stirnabschalung, h = 35 bis 45 cm) für massive Deckenstirnseiten unter Frischbetondruck liefern, montieren und vorhalten. Anforderungen: Zementschlämmedichte Elementstöße unterlegt mit

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A l l e Einzelbeträge Netto in EUR 21.09.2026 - Seite 147

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Neubau der Bildungsstätte der HWK LZ Nord (134-26)

03 LV Rohbau 03.06 Titel Beton- und Stahlbetonarbeiten 03.06.06 UT Deckenkonstruktion Nr. Leistungsbeschreibung Menge/ Einh. Preis (EP) Gesamt (GP)

Übertrag: ................................ Dichtungsband. Kraftaufnahme ausschließlich über Schalungsrahmen und Rückabstützung (Richtstützen/Böcke). Grenzabmaße nach DIN 18202 (Tabelle 3, Zeile 3). Abrechnung: Nach vertikaler Soll-Kontaktfläche (Abschalungslänge x Bauteilhöhe von 0,45 m).

6m² GP ............................

03.06.06.8 Öffnungen 2,50 bis 5,00 m²

Rechteckige Aussparungs- und Öffnungsschalung (steifer, geschlossener Kasten) für Deckenöffnungen in Ortbetondecken (Tiefe ca. 0,30 bis 0,32 m), lichte Einzelgröße > 2,50 m² bis maximal 5,00 m², inklusive Schalung, liefern, montieren und vorhalten. Ausführung: Umlaufende zementschlämmedichte Integration von Hohlkehlprofilen/Radiusleisten an allen Innenkanten für einen sauberen Kantenradius an der Deckenunterseite. Starre, auftriebssichere Fixierung gegen Verformen und Frischbetondruck (DIN 18218). Einbau bildet zwingenden Haltepunkt zur TGA-Abstimmung. Materialsicheres Ausschalen ohne Kantenbeschädigung. Abrechnung: Nach Anzahl der fertig hergestellten Öffnungen (Stück). Umlaufende Stirnflächen und Eckenrundungen sind eingepreist.

2St GP ............................

03.06.06.9 Öffnungen 5,00 bis 7,50 m²

Rechteckige Aussparungsschalung für Deckenöffnungen liefern, montieren und vorhalten. Ausführung: Vollkommen baugleich zu Vorposition Pos. 03.06.06.6, jedoch für eine lichte Einzelöffnungsfläche von > 5,00 m² bis maximal 7,50 m², inklusive Schalung.

1St GP ............................

03.06.06.10 Öffnungen 7,50 bis 10 m²

Rechteckige Aussparungsschalung für Deckenöffnungen liefern, montieren und vorhalten.Ausführung: Vollkommen baugleich zu Vorposition Pos. 03.06.06.6, jedoch für eine lichte Einzelöffnungsfläche von > 7,50 m² bis maximal 10,00 m², inklusive Schalung.

4St GP ............................

Übertrag: ................................

A l l e Einzelbeträge Netto in EUR 21.09.2026 - Seite 148

[Seite 149]

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Neubau der Bildungsstätte der HWK LZ Nord (134-26)

03 LV Rohbau 03.06 Titel Beton- und Stahlbetonarbeiten 03.06.06 UT Deckenkonstruktion Nr. Leistungsbeschreibung Menge/ Einh. Preis (EP) Gesamt (GP)

Übertrag: ................................

03.06.06.11 Deckenöffnungen Lüftungsschacht

Rechteckige Aussparungsschalung als temporärer Verdrängungskörper für Lüftungsschacht-Deckenöffnungen, Kantenabmessung 1,88 x 2,00 m, in Decken über EG und OG liefern, montieren und vorhalten. Anforderungen: Formstabiler, innen gegen Frischbetondruck ausgesteifter Holz- oder Systemschalungskasten. Absolut zementschlämmedichter Anschluss zur Deckenschalung. Montage abgestimmt auf statische Decken-Randeinfassungen. Nach Ausschalen sofortige unfallsichere und regendichte Abdeckung. Abrechnung: Nach tatsächlich hergestellter lichter Öffnungsfläche (m²); Einzelöffnung = 3,76 m².

8m² GP ............................

03.06.06.12 Deckenöffnungen Aufzug

Rechteckige Aussparungsschalung für Deckenöffnungen (Aufzug) in Decken über EG und OG, Einzelgröße circa 2,45 bis 3,40 m², liefern, montieren und vorhalten.Ausführung: Technische Kastenanforderungen analog Vorposition Pos. 03.06.06.9. Abrechnung nach Öffnungsfläche (m²).

17m² GP ............................

03.06.06.13 Deckenöffnungen Treppenanlage über Dach

Rechteckige Aussparungsschalung für Deckenöffnung (Treppenanlage über Dach) in Decke über OG, Einzelgröße circa 2,00 bis 5,25 m², liefern, montieren und vorhalten. Ausführung: Technische Kastenanforderungen analog Vorposition Pos. 03.06.06.9. Abrechnung nach Öffnungsfläche (m²).

11m² GP ............................

03.06.06.14 Deckenöffnungen Treppenanlagen

Rechteckige Aussparungsschalung für Deckenöffnungen von Treppenanlagen und Magistralen, in unterschiedlichen Abmessungen (Flächen von 12,88 bis 43,34 m² laut Tabelle), liefern, montieren und vorhalten.Ausführung: Technische Kastenanforderungen analog Vorposition Pos. 06.06.9. Abrechnung nach addierter Öffnungsfläche (m²). Abmessungen in circa:

Breite Länge Fläche Ort in m] in m] in m²]

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A l l e Einzelbeträge Netto in EUR 21.09.2026 - Seite 149

[Seite 150]

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Neubau der Bildungsstätte der HWK LZ Nord (134-26)

03 LV Rohbau 03.06 Titel Beton- und Stahlbetonarbeiten 03.06.06 UT Deckenkonstruktion Nr. Leistungsbeschreibung Menge/ Einh. Preis (EP) Gesamt (GP)

Übertrag: ................................ Treppenhaus 1: 3,70 9,40 34,78 Treppenhaus 2: 3,40 7,25 24,65 Treppenhaus 3: 3,45 9,38 32,36 Treppenhaus 4: 3,45 7,40 25,53 Magistrale 1: 1,40 9,20 12,88 Magistrale 2: 4,66 9,30 43,34

174m² GP ............................

03.06.06.15 Verdrängungskörper Eckig 1,40/1,40m

Rechteckige Aussparungs- und Deckenschalung als temporärer Verdrängungskörper für eine RWA-Öffnung in der Dachdecke (Treppenaufgang), Maße 1,40 x 1,40 m, T = 0,32 m, liefern, montieren und vorhalten. Anforderungen: Zementschlämmedichter Anschluss zur Deckenschalung gegen Unterlaufen/Bluten. Fixierung abgestimmt auf statische Randeinfassungen. Nach Ausschalen sofortige UVV-konforme, regendichte Abdeckung.Abrechnung: Nach Anzahl der fertig hergestellten Durchdringungen (Stück).

1St GP ............................

03.06.06.16 Verdrängungskörper Eckig 1,00x1,00 m RWA

Rechteckige Aussparungs- und Deckenschalung für RWA-Durchdringung in der Dachdecke, Maße 1,00 x 1,00 m, T = 0,30 bis 0,32 m, liefern, montieren und vorhalten.Ausführung: Vollkommen baugleich zu Vorposition Pos. 06.06.13, jedoch mit den Kantenmaßen 1,00 x 1,00 m.

4St GP ............................

03.06.06.17 Verdrängungskörper Eckig 0,90x0,90 m RWA

Rechteckige Aussparungs- und Deckenschalung für RWA-Durchdringung in der Dachdecke, Eckig 0,90 x 0,90 m, T = 0,30 bis 0,32 m, liefern, montieren und vorhalten. Ausführung: Vollkommen baugleich zu Vorposition Pos. 06.06.13, jedoch mit den Kantenmaßen Eckig 0,90 x 0,90 m.

3St GP ............................

Übertrag: ................................

A l l e Einzelbeträge Netto in EUR 21.09.2026 - Seite 150

[Seite 151]

Leistungsverzeichnis

Neubau der Bildungsstätte der HWK LZ Nord (134-26)

03 LV Rohbau 03.06 Titel Beton- und Stahlbetonarbeiten 03.06.06 UT Deckenkonstruktion Nr. Leistungsbeschreibung Menge/ Einh. Preis (EP) Gesamt (GP)

Übertrag: ................................

03.06.06.18 Verdrängungskörper Eckig 25/25

Rechteckige Aussparungs- und Deckenschalung für TGA-Durchdringung in der Dachdecke, Maße 25 x 25 cm, T = 0,30 bis 0,32 m, liefern, montieren und vorhalten. Ausführung: Vollkommen baugleich zu Vorposition Pos. 06.06.13, jedoch mit den Kantenmaßen 25 x 25 cm.

4St GP ............................

03.06.06.19 Verdrängungskörper Eckig 25/50

Rechteckige Aussparungs- und Deckenschalung für TGA-Durchdringung in der Dachdecke, Maße 25 x 50 cm, T = 0,30 bis 0,32 m, liefern, montieren und vorhalten.Ausführung: Vollkommen baugleich zu Vorposition Pos. 06.06.13, jedoch mit den Kantenmaßen 25 x 50 cm.

4St GP ............................

03.06.06.20 Verdrängungskörper Eckig 30/30

Rechteckige Aussparungs- und Deckenschalung für TGA-Durchdringung in der Dachdecke, Maße 30 x 30 cm, T = 0,30 bis 0,32 m, liefern, montieren und vorhalten.Ausführung: Vollkommen baugleich zu Vorposition Pos. 06.06.13, jedoch mit den Kantenmaßen 30 x 30 cm.

4St GP ............................

03.06.06.21 Verdrängungskörper Rund

Kreisrunde Aussparungs- und Deckenschalung als temporärer Verdrängungskörper für RWA-Treppenaufgang über der Dachdecke der Magistrale, Durchmesser Ø 2,10 m, T = bis 0,32 m, liefern, montieren und vorhalten.Ausführung: Technische Kastenanforderungen analog Vorposition Pos. 06.06.13, jedoch als runder Körper mit Durchmesser Ø 2,10 m.

2St GP ............................

03.06.06.22 Stabstahl B 500 B

Liefern, Schneiden und Biegen nach Formcode sowie lagestabiler Einbau von Betonstabstahl B500B, nach Statik und freigegebenen Stahllisten. Inklusive Lieferung und Montage aller systemkompatiblen Abstandhalter (Beton-Formteile nach DIN EN 13670) und Unterstützungskörbe, Verarbeitung von

  • Fortsetzung auf nächster Seite - Übertrag: ................................

A l l e Einzelbeträge Netto in EUR 21.09.2026 - Seite 151

[Seite 152]

Leistungsverzeichnis

Neubau der Bildungsstätte der HWK LZ Nord (134-26)

03 LV Rohbau 03.06 Titel Beton- und Stahlbetonarbeiten 03.06.06 UT Deckenkonstruktion Nr. Leistungsbeschreibung Menge/ Einh. Preis (EP) Gesamt (GP)

Übertrag: ................................ Rödeldraht (geglüht Ø 1,0–1,4 mm) an allen Kreuzungspunkten gemäß Bewehrungsplan sowie Vorbereitung der statischen Abnahme (Haltepunkt) einschließlich Zusammenstellung der Stahllisten, Aufmaß- und Lageprüfunterlagen und Abnahmeprotokoll. Abrechnung nach theoretischem Nenngewicht gemäß DIN 488-3, ohne Verschnittzuschläge.

369t GP ............................

Summe UT 03.06.06 Deckenkonstruktion, Netto: ...............................

03.06.07 UT Treppenanlagen

03.06.07.1 UT Treppe 1

03.06.07.1.1 Podest 3,50 m x 1,41 m

Liefern, Fördern, Einbringen, Verdichten und Nachbehandeln von Ortbeton für ein tragendes Treppen-Zwischenpodest (d = 22-25 cm, Maße 3,50 m x 1,41 m) beim Übergang vom EG zum OG. Inklusive Handarbeitsaufwand für das Aussparen von Auflagertaschen für Fertigteil-Treppenläufe. Podeste besitzen einen schwimmenden Estrich zur Schallentkopplung. Betonspezifikation: Güteüberwachter Stahlbeton, Klasse C30/37, Expositionsklasse XC1, Feuchtigkeitsklasse W0, Konsistenzklasse F3, Korn 0 bis 32 mm, Betondeckung 25 mm. Brandschutzklasse REI 30 / F30 nach DIN EN 1992-1-2. Die Podestunteransicht und freien Stirnflanken sind zwingend als Sichtbeton der Klasse SB 3-1s nach DBV-Merkblatt auszuführen. Podestoberseite absolut waagerecht und niveaugenau nach Meterriss abgleichen. Nachbehandlung nach Eurocode 2. Schalung, Traggerüste und Armierung werden separat vergütet. Abrechnung nach tatsächlichem Betonvolumen.

1,25m³ GP ............................

03.06.07.1.2 Podest 3,51 m x 3,00 m

Ausführung wie Vorposition, jedoch ausgeführt mit den Abmessungen von 3,51 m x 3,00 m nach Planvorgabe und über das Soll-Volumen in Kubikmetern abgerechnet.

2,5m³ GP ............................

Übertrag: ................................

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Neubau der Bildungsstätte der HWK LZ Nord (134-26)

03 LV Rohbau 03.06 Titel Beton- und Stahlbetonarbeiten 03.06.07 UT Treppenanlagen Nr. Leistungsbeschreibung Menge/ Einh. Preis (EP) Gesamt (GP)

Übertrag: ................................

03.06.07.1.3 Treppenlauf 15 Steigungen

Stahlbetontreppenlauf als Konstruktionsfertigteil, geradeläufig, 15 Steigungen, Sichtbeton SB 3-1s, inkl. Transport frei Baustelle und Autokran-Versetzung.

Leistungsinhalt: Werkseitiges Herstellen, Liefern frei Baustelle, Einheben mittels Autokran und millimetergenaues Versetzen von geraden, einläufigen Treppenläufen als Konstruktionsfertigteile gemäß Ausführungs-, Schal- und Bewehrungsplänen. Konstruktions- und Geometriedaten Laufbreite: 150 cm Mindest-Plattendicke: 180 mm Steigungen: 15 Steigungen Steigungsverhältnis: 17,93 cm / 29,00 cm (gemäß DIN 18065) Auflager: Oben ausgeklinktes Auflager, unten angeformtes Fußteil. Material, Oberflächen und Qualität Beton: Festigkeitsklasse C30/37, Expositionsklasse XC1, Feuchtigkeitsklasse W0. Betondeckung: Nom c = 30 mm. Brandschutz: Klasse REI 30 / F30 nach DIN EN 1992-1-2. Normen: Produktnormen nach DIN EN 13369 und DIN EN 14843. Herstellungsverfahren: Hochkant-Betonage in Stahlschalung; die deckenoffene Füllseite ist wandseitig orientiert und werkseitig mechanisch geglättet herzustellen. Sichtbeton: Alle fertig sichtbaren Betonoberflächen (Unterseite und Wangenflanken) sind zwingend als Sichtbeton der Klasse SB 3-1s nach DBV-Merkblatt, porenarm und farbhomogen auszuführen. Kanten: Sichtbare Kanten sind mittels Dreikantleisten gleichmäßig zu brechen (Fase ca. 10 mm). Kantenschutz: An allen Stufenvorderkanten ist eine strapazierfähige, schwarze PVC-Protektorschiene werkseitig kraftschlüssig und absolut oberflächenbündig einzubetonieren. Inkludierte Nebenleistungen Logistik & Hebezeug: Alle Kosten für den Transport frei Baustelle sowie das Bereitstellen, Auf- und Abbauen und Betreiben eines ausreichend dimensionierten Autokrans inklusive Bedienpersonal und erforderlicher verkehrsrechtlicher Genehmigungen für den Hub- und Versetzvorgang. Statik & Armierung: Gesamte statisch erforderliche Armierung aus Betonstahl B500B sowie werkseitige Typenberechnung / statische Freigabe für den Treppenlauf. Explizit NICHT enthalten (gesonderte Positionen bzw. bauseitige Leistung): Das Einbetonieren bauseitiger TGA-Fremdbauteile (wird nach tatsächlichem Aufwand als Besondere Leistung gesondert vergütet – siehe TGA

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Neubau der Bildungsstätte der HWK LZ Nord (134-26)

03 LV Rohbau 03.06 Titel Beton- und Stahlbetonarbeiten 03.06.07 UT Treppenanlagen Nr. Leistungsbeschreibung Menge/ Einh. Preis (EP) Gesamt (GP)

Übertrag: ................................ Einbauteile). Die schalltechnischen Entkopplungselemente (Dorne, Hüllwellrohre, elastische Wand-Fugenbänder) sind in dieser Position nicht enthalten und werden in separaten Positionen ausgeschrieben und vergütet. Abrechnung: Nach Stück (St) fertig versetzter Treppenlauf-Fertigteile.

2St GP ............................

03.06.07.1.4 Schubdorn mit Hüllwellrohr, d=25mm, l=300 mm

Liefern und Einbau eines zugelassenen Querkraft-Dornsystems (Schubdorn d = 25 mm, L = 300 mm, Edelstahl 1.4404 / 1.4571) mit abP/ETA nach Eurocode 2 zur Querkraftübertragung am Treppenantritt. Inklusive verkippsicherer Fixierung der Gleithülse an der Abschalung im

  1. Takt und hohlraumfreiem Ausverguss der Aussparungstasche mit hochfestem, schrumpffreiem Quellvergussmörtel im 2. Takt sowie aller Schalungs- und Bewehrungsanpassungen.

6St GP ............................

03.06.07.1.5 Elastomerlager als Linienlager

Liefern und Einbau von unbewehrten Elastomer-Streifenlagern als Linienlager (Breite ca. 10 cm, Dicke 5 bis 15 mm) mit abP des DIBt auf den Konsolen zur Lastübertragung und Trittschallminderung (ca. 23 dB, mittlere Druckspannung 10 N/mm²). Inklusive Reinigen des Untergrunds, niveaugenauem Zuschnitt, verrutschsicherem Verkleben sowie Freihalten des Fugenraums von Mörtelbrücken.

6m GP ............................

03.06.07.1.6 Schalung Treppenpodeste

Liefern, Montieren, waagerechtes Ausrichten und Vorhalten einer System-Deckenschalung für Treppenpodeste aus Ortbeton bis H = 5,30 m zur Erstellung von Flächen der Sichtbetonklasse SB 3-1s (gemäß DBV-Merkblatt). Inklusive des gesamten systemzugehörigen Stützensystems (Deckenstützen, Dreibeine, Jochträger), Handarbeitsaufwand für das Aussparen der Auflagertaschen, zementschlämmedichter Elementstöße mit Kompressionsdichtband, hauchdünnen Trennmittelauftrags, Ebenheitstoleranzen nach DIN 18202 Tabelle 2 Zeile 3, Stellens statisch erforderlicher Hilfsstützen sowie schonenden

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03 LV Rohbau 03.06 Titel Beton- und Stahlbetonarbeiten 03.06.07 UT Treppenanlagen Nr. Leistungsbeschreibung Menge/ Einh. Preis (EP) Gesamt (GP)

Übertrag: ................................ Ausschalens. Das fertig gestellte Schalungsfeld bildet einen zwingenden Haltepunkt zur visuellen Abnahme vor dem Einlegen des Stahls. Abrechnung nach horizontaler Netto-Kontaktfläche laut Ausführungszeichnung.

16m² GP ............................

03.06.07.1.7 Stabstahl B 500 B

Liefern, Schneiden und Biegen nach Formcode sowie lagestabiler Einbau von Betonstabstahl B500B, nach Statik und freigegebenen Stahllisten. Inklusive Lieferung und Montage aller systemkompatiblen Abstandhalter (Beton-Formteile nach DIN EN 13670) und Unterstützungskörbe, Verarbeitung von Rödeldraht (geglüht Ø 1,0–1,4 mm) an allen Kreuzungspunkten gemäß Bewehrungsplan sowie Vorbereitung der statischen Abnahme (Haltepunkt) einschließlich Zusammenstellung der Stahllisten, Aufmaß- und Lageprüfunterlagen und Abnahmeprotokoll. Abrechnung nach theoretischem Nenngewicht gemäß DIN 488-3, ohne Verschnittzuschläge.

0,25t GP ............................

03.06.07.1.8 Stahlmatten B 500 B

Liefern, Zuschneiden, Biegen und lagestabiler Einbau von Betonstahlmatten B500B (Lagermatten) nach Statik und freigegebenen Mattenlisten, inklusive aller normkonformen Längs- und Querüberlappungen, Abstandhalter, Unterstützungskörbe und Rödeldraht. Abrechnung nach theoretischem Nenngewicht ohne Zuschläge für Verschnitt und Überlappungsverluste.

0,16t GP ............................

Summe UT 03.06.07.1 Treppe 1, Netto: ...............................

03.06.07.2 UT Treppe 2

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Neubau der Bildungsstätte der HWK LZ Nord (134-26)

03 LV Rohbau 03.06 Titel Beton- und Stahlbetonarbeiten 03.06.07 UT Treppenanlagen Nr. Leistungsbeschreibung Menge/ Einh. Preis (EP) Gesamt (GP)

Übertrag: ................................

03.06.07.2.1 Podest 3,50 m x 1,50 m

Ausführung vollkommen identisch zu Position 03.06.07.1.1, jedoch für die zweiläufige Treppe 2 mit den geänderten lichten Abmessungen von 3,50 m x 1,50 m nach Planvorgabe ausgeführt und über das Soll-Volumen in Kubikmetern abgerechnet.

1,25m³ GP ............................

03.06.07.2.2 Podest 3,50 m x 1,40 m

Ausführung vollkommen identisch zu Position 03.06.07.1.1, jedoch für die zweiläufige Treppe 2 mit den geänderten lichten Abmessungen von 3,50 m x 1,40 m exakt nach Planvorgabe ausgeführt und über das Soll-Volumen in Kubikmetern abgerechnet.

1,2m³ GP ............................

03.06.07.2.3 Treppenlauf 15 Steigungen

Ausführung vollkommen identisch zu Fertigteil-Hauptposition 03.06.07.1.3, nach Planvorgabe für die Treppe 2 ausgeführt und im Stückpreis abgerechnet.

2St GP ............................

03.06.07.2.4 Schubdorn mit Hüllwellrohr, d=25mm, l=300 mm

Ausführung vollkommen identisch zu Position 03.06.07.1.4 (Schubdorn d = 25 mm, L = 300 mm, Edelstahl 1.4404 / 1.4571, Gleithülse, Quellvergussmörtel hohlraumfrei) nach Planvorgabe für die Treppenlagerung 2 eingebaut und im Stückpreis abgerechnet.

6St GP ............................

Übertrag: ................................

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03 LV Rohbau 03.06 Titel Beton- und Stahlbetonarbeiten 03.06.07 UT Treppenanlagen Nr. Leistungsbeschreibung Menge/ Einh. Preis (EP) Gesamt (GP)

Übertrag: ................................

03.06.07.2.5 Elastomerlager als Linienlager

Ausführung vollkommen identisch zu Position 03.06.07.1.5 (unbewehrtes Elastomer-Streifenlager ca. 10 cm breit, Trittschallschutz ca. 23 dB, DIBt-abP, verklebt und frei von Mörtelbrücken) nach Planvorgabe auf den Konsolen der Treppe 2 verlegt und nach Länge abgerechnet.

6m GP ............................

03.06.07.2.6 Schalung Treppenpodeste

Ausführung vollkommen identisch zu Schalungsposition 03.06.07.1.6, jedoch für die Podestunterseiten der Treppe 2 mit einer Soll-Fläche von 12 m² ausgeführt und abgerechnet.

12m² GP ............................

03.06.07.2.7 Stabstahl B 500 B

Bewehrungsarbeiten Betonstabstahl B500B allseitig analog Position 03.06.07.1.7 nach statischen Vorgaben für die Podestkonstruktionen der Treppe 2 geliefert und eingebaut.

0,1t GP ............................

03.06.07.2.8 Stahlmatten B 500 B

Bewehrungsarbeiten Betonstahlmatten B500B allseitig analog Position 03.06.07.1.8 nach statischen Vorgaben für die Podestkonstruktionen der Treppe 2 geliefert und eingebaut.

0,16t GP ............................

Summe UT 03.06.07.2 Treppe 2, Netto: ...............................

03.06.07.3 UT Treppe 3

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03 LV Rohbau 03.06 Titel Beton- und Stahlbetonarbeiten 03.06.07 UT Treppenanlagen Nr. Leistungsbeschreibung Menge/ Einh. Preis (EP) Gesamt (GP)

Übertrag: ................................

03.06.07.3.1 Podest 3,50 m x 1,50 m

Ausführung vollkommen identisch zu Position 03.06.07.1.1, jedoch für die zweiläufige Treppe 3 mit den lichten Abmessungen von 3,50 m x 1,50 m nach Planvorgabe ausgeführt und über das Soll-Volumen in Kubikmetern abgerechnet.

2,1m³ GP ............................

03.06.07.3.2 Podest 3,50 m x 3,52 m

Ausführung vollkommen identisch zu Position 03.06.07.1.1, jedoch für die zweiläufige Treppe 3 mit den lichten Abmessungen von 3,50 m x 3,52 m nach Planvorgabe ausgeführt und über das Soll-Volumen in Kubikmetern abgerechnet.

2,5m³ GP ............................

03.06.07.3.3 Podest 2,35 m x 1,50 m

Ausführung vollkommen identisch zu Position 03.06.07.1.1, jedoch ausgeführt im Dachgeschoss als Podest mit direktem Anschluss an die Dachdecke mit den lichten Abmessungen von 2,35 m x 1,50 m nach Planvorgabe und über das Soll-Volumen in Kubikmetern abgerechnet.

0,8m³ GP ............................

03.06.07.3.4 Treppenlauf 15 Steigungen

Ausführung vollkommen identisch zu Fertigteil-Hauptposition 03.06.07.1.3, nach Planvorgabe für die Treppe 3 ausgeführt und im Stückpreis abgerechnet.

2St GP ............................

Übertrag: ................................

A l l e Einzelbeträge Netto in EUR 21.09.2026 - Seite 158

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03 LV Rohbau 03.06 Titel Beton- und Stahlbetonarbeiten 03.06.07 UT Treppenanlagen Nr. Leistungsbeschreibung Menge/ Einh. Preis (EP) Gesamt (GP)

Übertrag: ................................

03.06.07.3.5 Treppenlauf 10 Steigungen

Ausführung analog zu Fertigteil-Hauptposition 03.06.07.1.3, jedoch mit verkürztem Lauf von 10 Steigungen (17,93/29 cm) nach Planvorgabe für die Treppenanlage 3 hergestellt, versetzt und im Stückpreis abgerechnet.

1St GP ............................

03.06.07.3.6 Treppenlauf 16 Steigungen

Ausführung analog zu Fertigteil-Hauptposition 03.06.07.1.3, jedoch mit erweitertem Lauf von 16 Steigungen (17,93/29 cm) nach Planvorgabe für die Treppenanlage 3 hergestellt, versetzt und im Stückpreis abgerechnet.

1St GP ............................

03.06.07.3.7 Schubdorn mit Hüllwellrohr, d=25mm, l=300 mm

Ausführung vollkommen identisch zu Position 03.06.07.1.4 (Schubdorn d = 25 mm, L = 300 mm, Edelstahl 1.4404 / 1.4571, Gleithülse, Quellvergussmörtel hohlraumfrei) nach Planvorgabe für die Treppenlagerung 3 eingebaut und im Stückpreis abgerechnet.

10St GP ............................

03.06.07.3.8 Elastomerlager als Linienlager

Ausführung vollkommen identisch zu Position 03.06.07.1.5 (unbewehrtes Elastomer-Streifenlager ca. 10 cm breit, Trittschallschutz ca. 23 dB, DIBt-abP, verklebt und frei von Mörtelbrücken) exakt nach Planvorgabe auf den Konsolen der Treppe 3 verlegen und nach Länge abgerechnet.

9m GP ............................

03.06.07.3.9 Schalung Treppenpodeste

Ausführung vollkommen identisch zu Schalungsposition 03.06.07.1.6, jedoch für die Podestunterseiten der Treppe 3 mit einer Soll-Fläche von 28 m² ausgeführt und abgerechnet.

28m² GP ............................

Übertrag: ................................

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03 LV Rohbau 03.06 Titel Beton- und Stahlbetonarbeiten 03.06.07 UT Treppenanlagen Nr. Leistungsbeschreibung Menge/ Einh. Preis (EP) Gesamt (GP)

Übertrag: ................................

03.06.07.3.10 Stabstahl B 500 B

Bewehrungsarbeiten Betonstabstahl B500B allseitig analog Position 03.06.07.1.7 nach statischen Vorgaben für die Podestkonstruktionen der Treppe 3 geliefert und eingebaut.

0,2t GP ............................

03.06.07.3.11 Stahlmatten B 500 B

Bewehrungsarbeiten Betonstahlmatten B500B allseitig analog Position 03.06.07.1.8 nach statischen Vorgaben für die Podestkonstruktionen der Treppe 3 geliefert und eingebaut.

0,35t GP ............................

Summe UT 03.06.07.3 Treppe 3, Netto: ...............................

03.06.07.4 UT Treppe 4

03.06.07.4.1 Podest 3,50 m x 1,50 m

Ausführung vollkommen identisch zu Position 03.06.07.1.1, jedoch für die zweiläufige Treppe 4 mit den lichten Abmessungen von 3,50 m x 1,50 m nach Planvorgabe ausgeführt und über das Soll-Volumen in Kubikmetern abgerechnet.

1,25m³ GP ............................

03.06.07.4.2 Podest 4,65 m x 1,40 m

Ausführung vollkommen identisch zu Position 03.06.07.1.1, jedoch für die zweiläufige Treppe 4 mit den lichten Abmessungen von 4,65 m x 1,40 m nach Planvorgabe ausgeführt und über das Soll-Volumen in Kubikmetern abgerechnet.

1,6m³ GP ............................

03.06.07.4.3 Treppenlauf 15 Steigungen

Ausführung vollkommen identisch zu Fertigteil-Hauptposition 03.06.07.1.3, nach Planvorgabe für die Treppe 4 ausgeführt und im Stückpreis abgerechnet.

2St GP ............................

Übertrag: ................................

A l l e Einzelbeträge Netto in EUR 21.09.2026 - Seite 160

[Seite 161]

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Neubau der Bildungsstätte der HWK LZ Nord (134-26)

03 LV Rohbau 03.06 Titel Beton- und Stahlbetonarbeiten 03.06.07 UT Treppenanlagen Nr. Leistungsbeschreibung Menge/ Einh. Preis (EP) Gesamt (GP)

Übertrag: ................................

03.06.07.4.4 Schubdorn mit Hüllwellrohr, d=25mm, l=300 mm

Ausführung vollkommen identisch zu Position 03.06.07.1.4 (Schubdorn d = 25 mm, L = 300 mm, Edelstahl 1.4404 / 1.4571, Gleithülse, Quellvergussmörtel hohlraumfrei) nach Planvorgabe für die Treppenlagerung 4 eingebaut und im Stückpreis abgerechnet.

6St GP ............................

03.06.07.4.5 Elastomerlager als Linienlager

Ausführung vollkommen identisch zu Position 03.06.07.1.5 (unbewehrtes Elastomer-Streifenlager ca. 10 cm breit, Trittschallschutz ca. 23 dB, DIBt-abP, verklebt und frei von Mörtelbrücken) nach Planvorgabe auf den Konsolen der Treppe 4 verlegt und nach Länge abgerechnet.

6m GP ............................

03.06.07.4.6 Schalung Treppenpodeste

Ausführung vollkommen identisch zu Schalungsposition 03.06.07.1.6, jedoch für die Podestunterseiten der Treppe 4 mit einer Soll-Fläche von 12 m² ausgeführt und abgerechnet.

14m² GP ............................

03.06.07.4.7 Stabstahl B 500 B

Bewehrungsarbeiten Betonstabstahl B500B allseitig analog Position 03.06.07.1.7 nach statischen Vorgaben für die Podestkonstruktionen der Treppe 4 geliefert und eingebaut.

0,21t GP ............................

03.06.07.4.8 Stahlmatten B 500 B

Bewehrungsarbeiten Betonstahlmatten B500B allseitig analog Position 03.06.07.1.8 nach statischen Vorgaben für die Podestkonstruktionen der Treppe 4 geliefert und eingebaut.

0,11t GP ............................

Summe UT 03.06.07.4 Treppe 4, Netto: ...............................

03.06.07.5 UT Sitztreppe

A l l e Einzelbeträge Netto in EUR 21.09.2026 - Seite 161

[Seite 162]

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Neubau der Bildungsstätte der HWK LZ Nord (134-26)

03 LV Rohbau 03.06 Titel Beton- und Stahlbetonarbeiten 03.06.07 UT Treppenanlagen Nr. Leistungsbeschreibung Menge/ Einh. Preis (EP) Gesamt (GP)

Übertrag: ................................

03.06.07.5.1 Zwischen-Podest 4,90 m x 1,28 m

Liefern, Fördern, Einbringen, Verdichten und Nachbehandeln von Ortbeton für ein tragendes Treppen-Zwischenpodest (Plattenstärke d = 22-25 cm, Maße 4,90 m x 1,28 m) im Bereich einer einläufigen Sitztreppenlage beim Übergang vom EG zum OG. Inklusive handwerklichem Aussparen von Auflagertaschen für Fertigteil-Treppenläufe. Podeste besitzen einen schwimmenden Estrich zur Schallentkopplung. Betonspezifikation: Güteüberwachter Stahlbeton, Klasse C30/37, Expositionsklasse XC1, Feuchtigkeitsklasse W0, Konsistenzklasse F3, Korn 0 bis 32 mm, Betondeckung 25 mm. Brandschutzklasse REI 30 / F30 nach DIN EN 1992-1-2. Die Podestunteransicht und freien Stirnflanken sind zwingend als Sichtbeton der Klasse SB 3-1s nach DBV-Merkblatt auszuführen. Podestoberseite absolut waagerecht und nach Meterriss abgleichen. Nachbehandlung nach Eurocode 2. Schalung, Traggerüste und Armierung werden separat vergütet. Abrechnung nach tatsächlichem Betonvolumen.

1,45m³ GP ............................

03.06.07.5.2 Treppenlauf 15 Steigungen

Werkseitiges Herstellen, Liefern frei Baustelle, Einheben mittels Kran und millimetergenaues Versetzen von geraden, einläufigen Treppenläufen als Konstruktionsfertigteile (Laufbreite 130 cm, Mindest-Plattendicke 180 mm) mit 15 Steigungen im Verhältnis 17,93 cm zu 29,00 cm nach DIN 18065. Inklusive ausgeklinkter Auflager oben und angeformtem Fußteil unten, Einbetonieren bauseitiger TGA-Fremdeinbauteile sowie Lieferns und Einbaus aller akustischen Entkopplungselemente (Typ Schöck Tronsole o. glw.) mitsamt Dornen, Hüllwellrohren und elastischen Wand-Fugenbändern. Produktnorm nach DIN EN 13369 und DIN EN 14843, Klasse C30/37, Expositionsklasse XC1, Feuchtigkeitsklasse W0, Betondeckung 30 mm, Brandschutzklasse REI 30 / F30 nach DIN EN 1992-1-2. Hochkant-Betonage in Stahlschalung; deckenoffene Füllseite zur anschließenden Sitztreppe orientiert und werkseitig mechanisch geglättet. Alle fertig sichtbaren Betonoberflächen (Unterseite und Wangenflanken) sind zwingend als Sichtbeton der Klasse SB 3-1s nach DBV-Merkblatt porenarm und farbhomogen herzustellen; sichtbare Kanten sind mit Dreikantleisten zu brechen (Fase ca. 10 mm). An allen

  • Fortsetzung auf nächster Seite - Übertrag: ................................

A l l e Einzelbeträge Netto in EUR 21.09.2026 - Seite 162

[Seite 163]

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Neubau der Bildungsstätte der HWK LZ Nord (134-26)

03 LV Rohbau 03.06 Titel Beton- und Stahlbetonarbeiten 03.06.07 UT Treppenanlagen Nr. Leistungsbeschreibung Menge/ Einh. Preis (EP) Gesamt (GP)

Übertrag: ................................ Stufenvorderkanten ist eine PVC-Protektorschiene werkseitig bündig einzubetonieren. Alle Kosten für Schalung, Autokran und Armierung B500B sind eingerechnet. Abrechnung nach Stück versetzter Treppenlauf-Fertigteile.

2St GP ............................

03.06.07.5.3 Treppenlauf 10 Steigungen (Sitztreppe)

Werkseitiges Herstellen, Liefern frei Baustelle, Einheben mittels schwerem Mobilkran und millimetergenaues Versetzen von geraden, einläufigen Sitz-Treppenläufen als Großformat-Konstruktionsfertigteile (Laufbreite 350 cm) im zentralen Foyerbereich. Die Treppenläufe verfügen über 10 Steigungen, ausgeführt als kombinierte Geh- und Sitzstufen mit einem präzisen Verhältnis von 17,93 cm (Steigungshöhe) zu 53,79 cm (Sitz-/Auftrittstiefe) unter Einhaltung der DIN 18065 im Bereich der Gehlinie. Inklusive ausgeklinkter Auflager oben und angeformtem Fußteil unten, Einbetonieren von TGA-Fremdeinbauteile (Kabel, Steckdosen, LED-Beleuchtungen) sowie Lieferns und Einbaus aller Schwerlast-Schallschutzelement-Systeme (Schwerlast-Tronsolen o. glw.) mitsamt Dornen, Hüllwellrohren und elastischen Wand-Fugenbändern. Festigkeitsklasse Fertigteil: C30/37, Expositionsklasse XC1, Feuchtigkeitsklasse W0, Betondeckung 30 mm, Brandschutzklasse REI 30 / F30 nach DIN EN 1992-1-2. Betonage in verwindungssteifer Stahlschalung (Kassettenschalung); offene Füllseite zum anschließenden Treppenlauf glatt abgezogen. Alle sichtbaren Flächen (Unterseiten, Wangen, kombinierte Geh- und Sitzflächen) sind zwingend als hochwertiger Sichtbeton der Klasse SB 3-1s nach DBV-Merkblatt porenarm und farbhomogen herzustellen; Kanten fluchtfrei mit Dreikantleisten gebrochen (Fase ca. 10 mm). Inklusive Aussparungen für Holzaulagen (Verbindungen mit Auflager). Aufgrund des hohen Elementgewichts sind Transport- und Abhubeinrichtungen werkseitig statisch gesondert zu bemessen. Alle Kosten für Spezialschalung, schwere Armierung sowie den Schwerlasttransport und Autokran-Einsatz sind im Stückpreis abgegolten. Abrechnung nach Stück versetzter Großformat-Treppenlauf-Fertigteile.

2St GP ............................

Übertrag: ................................

A l l e Einzelbeträge Netto in EUR 21.09.2026 - Seite 163

[Seite 164]

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Neubau der Bildungsstätte der HWK LZ Nord (134-26)

03 LV Rohbau 03.06 Titel Beton- und Stahlbetonarbeiten 03.06.07 UT Treppenanlagen Nr. Leistungsbeschreibung Menge/ Einh. Preis (EP) Gesamt (GP)

Übertrag: ................................

03.06.07.5.4 Auflager unter der Sitztreppenanlage

Liefern, Fördern, Einbringen, Verdichten und Nachbehandeln von Ortbeton für ein massives, tragendes Treppen-Auflagerbauwerk (Rohbaumaße: Breite = 0,60 m, Länge = 4,40 m, Höhe = 2,50 m; Gesamtvolumen ca. 6,6 m³ vor Abzug) unterhalb der Sitz-Treppenanlage. Inklusive Aussparen von Auflagertaschen für Fertigteil-Stufenbänder sowie Lieferns und Einbaus von Schwerlast-Schallschutzelementen zur akustischen Entkopplung. Die Hydratationswärme aufgrund des großen Betonvolumens in einem Guss ist technologisch zu berücksichtigen. Betonspezifikation: Güteüberwachter Stahlbeton, Klasse C30/37, Expositionsklasse XC1, Feuchtigkeitsklasse W0, Konsistenz F3, Korn 0 bis 32 mm, Betondeckung 25 mm, Brandschutz REI 30 / F30 nach DIN EN 1992-1-2. Da die seitlichen Flanken aufgrund der Bauteilhöhe von 2,50 m im direkten Foyerbereich liegen, sind alle sichtbaren Flächen zwingend als Sichtbeton der Klasse SB 3-1s (glatte Schalungshaut) nach DBV-Merkblatt herzustellen. Intensive Nachbehandlung nach Eurocode 2 gegen Risse im massiven Kern. Schalung, Traggerüste und Armierung werden separat vergütet. Abrechnung nach tatsächlichem Betonvolumen.

6,6m³ GP ............................

03.06.07.5.5 Schubdorn mit Hüllwellrohr, d=25mm, l=300 mm

Ausführung vollkommen identisch zu Position 03.06.07.1.4 (Schubdorn d = 25 mm, L = 300 mm, Edelstahl 1.4404 / 1.4571, Gleithülse, Quellvergussmörtel hohlraumfrei) exakt nach Planvorgabe für die Treppenlagerung 5 eingebaut und im Stückpreis abgerechnet.

12St GP ............................

03.06.07.5.6 Elastomerlager als Linienlager

Ausführung vollkommen identisch zu Position 03.06.07.1.5 (unbewehrtes Elastomer-Streifenlager ca. 10 cm breit, Trittschallschutz ca. 23 dB, DIBt-abP, verklebt und frei von Mörtelbrücken) exakt nach Planvorgabe auf den Konsolen der Treppe 5 verlegt und nach Länge abgerechnet.

10m GP ............................

Übertrag: ................................

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Neubau der Bildungsstätte der HWK LZ Nord (134-26)

03 LV Rohbau 03.06 Titel Beton- und Stahlbetonarbeiten 03.06.07 UT Treppenanlagen Nr. Leistungsbeschreibung Menge/ Einh. Preis (EP) Gesamt (GP)

Übertrag: ................................

03.06.07.5.7 Schalung Treppenpodeste

Ausführung vollkommen identisch zu Schalungsposition 03.06.07.1.6, jedoch für die Podestunterseiten und das Auflagerbauwerk der Treppe 5 mit einer Soll-Fläche von 52 m² ausgeführt und abgerechnet.

44m² GP ............................

03.06.07.5.8 Stabstahl B 500 B

Bewehrungsarbeiten Betonstabstahl B500B allseitig analog Position 03.06.07.1.7 nach statischen Vorgaben für die Podestkonstruktionen der Treppe 5 geliefert und eingebaut.

0,61t GP ............................

03.06.07.5.9 Stahlmatten B 500 B

Bewehrungsarbeiten Betonstahlmatten B500B allseitig analog Position 03.06.07.1.8 nach statischen Vorgaben für die Podestkonstruktionen der Treppe 5 geliefert und eingebaut.

0,31t GP ............................

Summe UT 03.06.07.5 Sitztreppe, Netto: ...............................

03.06.07.6 UT Treppe Magistrale

03.06.07.6.1 Podest 1,00 m x 1,40 m

Liefern, Fördern, Einbringen, Verdichten und Nachbehandeln von Ortbeton für ein tragendes Treppen-Zwischenpodest als vollkommen freistehende Konstruktion ohne Wandkontakt (Plattenstärke d = 22-25 cm, lichte Abmessungen 1,40 m x 1,00 m) beim Übergang vom EG zum OG innerhalb der einläufigen Treppenanlage Magistrale. Inklusive handwerklichem Aussparen von Auflagertaschen für die Aufnahme der Fertigteil-Treppenläufe. Betonspezifikation: Güteüberwachter Stahlbeton, Klasse C30/37, Expositionsklasse XC1, Feuchtigkeitsklasse W0, Konsistenzklasse F3, Korn 0 bis 32 mm, Betondeckung 25 mm. Brandschutzklasse REI 30 / F30 nach DIN EN 1992-1-2. Aufgrund der vollständig freistehenden Bauweise sind die Podestunteransicht sowie alle vier umlaufenden, freien Stirnflanken zwingend als hochwertiger Sichtbeton der Klasse

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Neubau der Bildungsstätte der HWK LZ Nord (134-26)

03 LV Rohbau 03.06 Titel Beton- und Stahlbetonarbeiten 03.06.07 UT Treppenanlagen Nr. Leistungsbeschreibung Menge/ Einh. Preis (EP) Gesamt (GP)

Übertrag: ................................ SB 3-1s nach DBV-Merkblatt porenarm und farbhomogen auszuführen. Sichtbare Kanten sind fluchtfrei mit Dreikantleisten zu brechen (Fase ca. 10 mm). Podestoberseite absolut waagerecht und niveaugenau nach bauartbedingtem Meterriss abgleichen. Nachbehandlung nach Eurocode 2. Inklusive Verbindung zum Auflager Fertigteil. Schalung, Traggerüste und Armierung werden separat vergütet.

0,3m³ GP ............................

03.06.07.6.2 Treppenlauf 15 Steigungen

Konstruktionsfertigteil-Treppenlauf – freistehend (Magistrale)Werkseitiges Herstellen, Liefern und millimetergenaues Versetzen (inkl. Kran) eines geraden, einläufigen Treppenlaufs als vollkommen freistehende Konstruktion ohne Wandkontakt. Geometrie: Laufbreite 140 cm, Plattendicke min. 180 mm, 15 Steigungen (17,93 / 29,00 cm) nach DIN 18065. Details: Ausgeklinktes Auflager oben, angeformtes Fußteil unten. Inkl. Einbau von TGA-Fremdbauteile und schwarzer PVC-Protektorschienen an den Stufenvorderkanten. Schallschutz: Lieferungen und Einbau akustischer Entkopplungselemente (Typ Schöck Tronsole o. glw.) mit Dornen und Hüllwellrohren an An- und Austrittspunkten. Beton-Spezifikation: C30/37, XC1, W0, NOMENKLATUR nach DIN EN 13369 / 14843, Betondeckung 30 mm, Brandschutz REI 30 / F30 nach DIN EN 1992-1-2. Sichtbeton: Hochkant-Betonage in Stahlschalung. Laufunterseite und beide Wangenflanken in Sichtbetonklasse SB 3-1s (porenarm, farbhomogen). Schalungsfüllseite im verdeckten Bereich. Sichtbare Kanten mit Dreikantleiste gebrochen (Fase ca. 10 mm). Alle Kosten für Werksschalung, Kran/Einheben und Armierung (B500B) sind im Stückpreis enthalten.

2St GP ............................

03.06.07.6.3 Schubdorn mit Hüllwellrohr, d=25mm, l=300 mm

Ausführung vollkommen identisch zu Position 03.06.07.1.4 (Schubdorn d = 25 mm, L = 300 mm, Edelstahl 1.4404 / 1.4571, Gleithülse, Quellvergussmörtel hohlraumfrei) exakt nach Planvorgabe für die Treppenlagerung Magistrale eingebaut und im Stückpreis abgerechnet.

8St GP ............................

Übertrag: ................................

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Neubau der Bildungsstätte der HWK LZ Nord (134-26)

03 LV Rohbau 03.06 Titel Beton- und Stahlbetonarbeiten 03.06.07 UT Treppenanlagen Nr. Leistungsbeschreibung Menge/ Einh. Preis (EP) Gesamt (GP)

Übertrag: ................................

03.06.07.6.4 Elastomerlager als Linienlager

Ausführung vollkommen identisch zu Position 03.06.07.1.5 (unbewehrtes Elastomer-Streifenlager ca. 10 cm breit, Trittschallschutz ca. 23 dB, DIBt-abP, verklebt und frei von Mörtelbrücken) exakt nach Planvorgabe auf den Konsolen der Treppe Magistrale verlegt und nach Länge abgerechnet.

2,8m GP ............................

03.06.07.6.5 Schalung Treppenpodeste

Ausführung vollkommen identisch zu Schalungsposition 03.06.07.1.6, jedoch für die Podestunterseiten der Treppe Magistrale mit einer Soll-Fläche von 3 m² ausgeführt und abgerechnet.

3m² GP ............................

03.06.07.6.6 Stabstahl B 500 B

Bewehrungsarbeiten Betonstabstahl B500B allseitig analog Position 03.06.07.1.7 nach statischen Vorgaben für die Podestkonstruktionen der Treppe Magistrale geliefert und eingebaut.

0,03t GP ............................

03.06.07.6.7 Stahlmatten B 500 B

Bewehrungsarbeiten Betonstahlmatten B500B allseitig analog Position 03.06.07.1.8 nach statischen Vorgaben für die Podestkonstruktionen der Treppe Magistrale geliefert und eingebaut.

0,023t GP ............................

Summe UT 03.06.07.6 Treppe Magistrale, Netto: ...............................

Summe UT 03.06.07 Treppenanlagen, Netto: ...............................

zzgl. MwSt. (19,0 %): ...............................

Gesamtsumme, Brutto: ...............................

03.06.08 UT Attika

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Neubau der Bildungsstätte der HWK LZ Nord (134-26)

03 LV Rohbau 03.06 Titel Beton- und Stahlbetonarbeiten 03.06.08 UT Attika Nr. Leistungsbeschreibung Menge/ Einh. Preis (EP) Gesamt (GP)

Übertrag: ................................

03.06.08.1 Attika

Liefern, Fördern mittels Betonpumpe, kontinuierliches Einbringen, Verdichten und Nachbehandeln von Ortbeton für eine umlaufende Dach-Attika (monolithischer Oberzug, Gesamtlänge ca. 340 m) im kraftschlüssigen Verbund auf aufgerauter Dachdecke. Inklusive Umschließen der Einbauteile, Aussparungen für Haupt- und Notentwässerungen. Das Gießen bildet einen baurechtlichen Haltepunkt nach Bewehrungsabnahme. Bauteilgeometrie: Wandstärke d = 25 cm, Höhe bis 1,12 m. Die Attikakrone ist fluchtgerecht mit Innengefälle abzuziehen und glatt zu reiben. Betonspezifikation: Güteüberwachter Spezial-Transportbeton nach DIN 1045-2 und EN 206, Festigkeitsklasse C30/37, Expositionsklassen XC3 WF, Konsistenzklasse F3, Korn 0 bis 16 mm, Betondeckung c_nom = 35 mm. Außenbauteil, nicht tragend, keine Brandschutzanforderungen. Nachbehandlung nach Eurocode 2 mittels Folien und feuchten Vliesen; Curing-Sprühmittel auf der Krone sind strikt untersagt. Bewehrung und Schalung werden separat vergütet. Abrechnung nach hergestelltem Soll-Betonvolumen laut statischer Zeichnung.

96m³ GP ............................

03.06.08.2 Öffnungen eckig 20x20 cm

Leistungsinhalt: Liefern, fachgerechte Montage, Vorhalten und spätere rissfreie Ausschalen einer rechteckigen Aussparungs- und Öffnungsschalung (als steifer, geschlossener Schalungskasten) für die Durchführung der Dachentwässerung (z. B. DN 120) durch die Attika (Wandstärke ca. 25 cm bzw. gemäß Ausführungsplanung). Lichte Einzelgröße ca. 20 x 20 cm (bzw. optimal abgestimmt auf den Rohrdurchmesser und erforderliche Gefälle-/Dämmhülsen). Geometrie & Kanten: Umlaufende, zementschlämmedichte Integration von Hohlkehlprofilen / Radiusleisten an allen Innenkanten zur Erzielung eines sauberen, spannungsarmen Betonradius an den Durchdringungen. Druckfestigkeit & Dichtigkeit: Aussteifung des Schalungskastens gegen den vollen Frischbetondruck gemäß DIN 18218. Stumpfe Plattenstöße sind umlaufend mit geeignetem Dichtband gegen Zementschlämmeaustritt zu versiegeln. Montage & Lagesicherung: Starre, verkippungs- und auftriebssichere Fixierung an der Attika-Bewehrung (schützt ein Aufschwimmen oder Verrutschen beim maschinellen Rütteln des Betons). Der Einbau bildet einen zwingenden bautechnischen Haltepunkt vor dem Betonierten.

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Neubau der Bildungsstätte der HWK LZ Nord (134-26)

03 LV Rohbau 03.06 Titel Beton- und Stahlbetonarbeiten 03.06.08 UT Attika Nr. Leistungsbeschreibung Menge/ Einh. Preis (EP) Gesamt (GP)

Übertrag: ................................ Ausschalen: Materialschonendes, kantenfreies Ausschalen zur Vermeidung von Ausbrüchen an den Beton-Laibungen. Nebenleistungen: Sämtliche erforderlichen Befestigungs-, Aussteifungs- und Dichtungsmaterialien. Umlaufende Stirnflächen und Eckenrundungen sind in der Einheitspreisvergütung enthalten. Abrechnung: Nach Stück (St) fertig hergestellter, sauber ausgeschalter und mängelfrei abgenommener Öffnung in der Attika.

30St GP ............................

03.06.08.3 Randeinsparung / Kernbohrungs-Platzhalter

Ausführung wie Vorposition, jedoch als runde
Aussparungsschalung mit ca. 20 cm Durchmesser für die
Notentwässerung in der Attika. Liefern, fachgerechte Montage,
Vorhalten und spätere rissfreie Ausschalen einer kreisrunden
Aussparungs- und Öffnungsschalung (als formstabiler,
geschlossener Schalungskörper oder bauaufsichtlich
zugelassenes Futterrohr/Aussparungselement) für die
Durchführung der Dachentwässerung durch die Attika
(Wandstärke ca. 25 cm bzw. gemäß Ausführungsplanung).
Lichter Durchmesser: ca. 20 cm (optimal abgestimmt auf das
Entwässerungsrohr DN 120 inklusive erforderlicher
wärmetechnischer Dämmhülsen / Gefälle). Umlaufende,
zementschlämmedichte Integration von Radienleisten oder
entsprechenden Dichtungsanschlüssen an den Kanten.
Druckfeste Ausbildung gegen den vollen Frischbetondruck (DIN
18218) und auftriebssichere Fixierung an der Bewehrung.
Abrechnung: Nach Stück (St) fertig hergestellter, sauber
ausgeschalter und mängelfrei abgenommener Öffnung in der
Attika.

Attika.

34St GP ............................

03.06.08.4 Schalung

Liefern, Montieren, Ausrichten und Vorhalten einer zweihäuptigen Systemschalung für Attika und Oberzüge bis H = 1,20 m zur Erstellung von Flächen der Sichtbetonklasse SB

  1. Das Schalsystem ist starr gegen hydrostatischen Frischbetondruck nach DIN 18218 abzustreben. Inklusive zementschlämmedichter Elementstöße, Trennmittelauftrags, Hüllrohren für Spannstellen, Reinigung vor Betonage sowie Brandschutz-Verschluss der Ankerlöcher nach dem
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Neubau der Bildungsstätte der HWK LZ Nord (134-26)

03 LV Rohbau 03.06 Titel Beton- und Stahlbetonarbeiten 03.06.08 UT Attika Nr. Leistungsbeschreibung Menge/ Einh. Preis (EP) Gesamt (GP)

Übertrag: ................................ Ausschalen. Maßtoleranzen nach DIN 18202 Tabelle 2 Zeile 3. Stirnabschalungen und Traggerüste werden separat vergütet. Abrechnung nach geometrischer Brutto-Kontaktfläche (Innen- und Außenseite aufaddiert). Aussparungen werden nach VOB/C übermessen oder abgezogen.

816m² GP ............................

03.06.08.5 Stabstahl B 500 B

Liefern, Schneiden und Biegen nach Formcode sowie lagestabiler Einbau von Betonstabstahl B500B, nach Statik und freigegebenen Stahllisten. Inklusive Lieferung und Montage aller systemkompatiblen Abstandhalter (Beton-Formteile nach DIN EN 13670) und Unterstützungskörbe, Verarbeitung von Rödeldraht (geglüht Ø 1,0–1,4 mm) an allen Kreuzungspunkten gemäß Bewehrungsplan sowie Vorbereitung der statischen Abnahme (Haltepunkt) einschließlich Zusammenstellung der Stahllisten, Aufmaß- und Lageprüfunterlagen und Abnahmeprotokoll. Abrechnung nach theoretischem Nenngewicht gemäß DIN 488-3, ohne Verschnittzuschläge.

11,6t GP ............................

Summe UT 03.06.08 Attika, Netto: ...............................

03.06.09 UT Innenwände

03.06.09.1 Innenwand einseitig Sichtbeton SB 3-1s

Liefern, Fördern mittels Betonpumpe, schichtweises Einbringen, Verdichten und Nachbehandeln von Ortbeton für tragende Innenwände im EG und OG, d = 25 cm, bis H = 5,15 m. Inklusive Umschließen bauseitiger Einbauteile. Beton: C30/37, Expositionsklasse XC1, Feuchtigkeitsklasse W0, Konsistenz ≥ F3, Korn 0 bis 32 mm, c_nom = 30 mm. Brandschutz REI 30 / F30 nach DIN EN 1992-1-2. Eine Wandseite zwingend Sichtbeton SB 3-1s nach DBV-Merkblatt (homogenes Saugverhalten, porenarm, symmetrisches Fugenraster). Rückseite Standardausführung (Klasse SB 1) nur bei Sanitärräumen, Akustik- und Klinkerverkleidungen. Nachbehandlung nach Eurocode 2 gegen Haarrisse. Abrechnung nach vertikaler Soll-Wandfläche (Länge mal lichte Höhe); Aussparungen nach VOB/C übermessen oder abgezogen.

1.103m² GP ............................

Übertrag: ................................

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Neubau der Bildungsstätte der HWK LZ Nord (134-26)

03 LV Rohbau 03.06 Titel Beton- und Stahlbetonarbeiten 03.06.09 UT Innenwände Nr. Leistungsbeschreibung Menge/ Einh. Preis (EP) Gesamt (GP)

Übertrag: ................................

03.06.09.2 Innenwand beidseitig Sichtbeton SB 3-1s und Feuerwiderstandsklasse FO

Ausführung identisch zu Pos. 03.06.09.1, jedoch beide Wandseiten flächenbündig in Sichtbetonklasse SB 3-1s nach DBV-Merkblatt ausgeführt und statisch für die Brandschutzklasse FO dimensioniert.

919m² GP ............................

03.06.09.3 Treppenaufgang

Liefern, Fördern mittels Betonpumpe, schichtweises Einbringen (Lagen max. 50 cm), Verdichten und Nachbehandeln von Ortbeton für Treppenhauswände im EG und OG, d = 25 cm, inklusive Anschluss der Tronsolen-Elemente und Leerrohre. Beton: C30/37, XC1, W0, Konsistenz F3, Korn 0 bis 32 mm, c_nom = 30 mm. Brandschutz F30 / REI 30 nach DIN EN 1992-1-1. Beide Wandseiten Sichtbeton SB 3-2s nach DBV-Merkblatt (nichtsaugende Schalhaut, farbhomogen, symmetrisches Ankerlochmuster). Nachbehandlung nach Eurocode 2. Abrechnung nach vertikaler Soll-Wandfläche; Aussparungen und Wangenabsätze nach VOB/C übermessen oder abgezogen.

273m² GP ............................

03.06.09.4 Sturz Fenster

Liefern, Biegen, Flechten, Schalen, Einbringen, Verdichten und Nachbehandeln von Ortbeton für tragende Fensterstürze, d = 25 cm, im EG und OG. Monolithischer Verbund mit den Wandabschnitten. Inklusive Lieferns und Einbaus der gesamten Trag- und Bügelbewehrung (B500B) sowie Lieferns, Stellens und Demontierens der horizontalen Unterstellung, Boden-, Seiten- und Stirnschalung. Beton: C30/37, XC1, W0, F3 fließfähig, Korn 0 bis 32 mm, c_nom = 30 mm. Brandschutz REI 30 / F30. Kanten gefast. Beide zugänglichen Sturzseiten zwingend Sichtbeton SB 3-1s nach DBV-Merkblatt; Auflagerübergänge versatz- und gratfrei. Nachbehandlung nach Eurocode 2. Abrechnung nach gemessener horizontaler Achslänge von Außenkante bis Außenkante Auflager.

24m GP ............................

Übertrag: ................................

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Neubau der Bildungsstätte der HWK LZ Nord (134-26)

03 LV Rohbau 03.06 Titel Beton- und Stahlbetonarbeiten 03.06.09 UT Innenwände Nr. Leistungsbeschreibung Menge/ Einh. Preis (EP) Gesamt (GP)

Übertrag: ................................

03.06.09.5 Laibungen Fenster

Liefern, Biegen, Flechten, Schalen, Einbringen, Verdichten und Nachbehandeln von Ortbeton für vertikale Fensterlaibungen (stumpfer/Innenanschlag), d = 25 cm, im EG und OG im monolithischen Zuge des Wandbetonierens. Inklusive Lieferns und Einbaus der konstruktiven Laibungsbewehrung (Eck- und Steckbügel B500B) sowie Stellens und Abspannens der vertikalen Systemseiten- und Stirnschalung. Beton analog Vorposition (C30/37, F3, c_nom = 30 mm, REI 30 / F30). Beide zugänglichen Laibungsseiten Sichtbeton SB 3-1s nach DBV-Merkblatt; Öffnungskanten absolut flucht- und gratfrei gefast herzustellen. Nachbehandlung nach Eurocode 2. Abrechnung pro Laibungsstrang nach vertikaler lichter Achslänge von Unterkante Sturz bis Oberkante Brüstung.

33m GP ............................

03.06.09.6 Brüstungen Fenster

Liefern, Biegen, Flechten, Schalen, Einbringen, Verdichten und Nachbehandeln von Ortbeton für horizontale Fensterbrüstungen, d = 25 cm, im EG und OG (monolithisch oder mit aufgerauter Anschlussfuge). Inklusive Lieferns und Einbaus der Brüstungsbewehrung (Bügel, Längsstäbe B500B) sowie Lieferns, Aufbaus und Entfernens der Seitenschalung und Stirnabschalungen. Obere Fensterbankauflage waagerecht und niveaugenau glatt abzugleichen. Beton analog Vorposition (C30/37, F3, c_nom = 30 mm, REI 30 / F30). Beide zugänglichen Wandseiten Sichtbeton SB 3-1s nach DBV-Merkblatt; Brüstungskanten flucht- und gratfrei gefast. Nachbehandlung nach Eurocode 2. Abrechnung nach horizontaler Achslänge von Laibung zu Laibung.

22m GP ............................

03.06.09.7 Sturz Türen

Liefern, Biegen, Flechten, Schalen, Einbringen, Verdichten und Nachbehandeln von Ortbeton für tragende Türstürze, d = 25 cm, im EG und OG im monolithischen Verbund mit den Wänden. Inklusive Lieferns und Einbaus der statischen Längs- und Querkraftbewehrung (B500B) sowie Lieferns, Stellens und Entfernens der Unterstellung und Stirnschalungen. Beton: C30/37, XC1, W0, F3, Korn 0 bis 32 mm, c_nom = 30 mm, feuerbeständig laut Brandschutzkonzept. Die flurseitige Sturzflanke sowie die Sturzunteransicht beidseitig Sichtbeton

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[Seite 173]

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Neubau der Bildungsstätte der HWK LZ Nord (134-26)

03 LV Rohbau 03.06 Titel Beton- und Stahlbetonarbeiten 03.06.09 UT Innenwände Nr. Leistungsbeschreibung Menge/ Einh. Preis (EP) Gesamt (GP)

Übertrag: ................................ SB 3-1s nach DBV-Merkblatt, Kanten gefast. Nachbehandlung nach Eurocode 2. Abrechnung nach horizontaler Soll-Achslänge von Außenkante bis Außenkante Auflager.

70m GP ............................

03.06.09.8 Laibungen Türen

Liefern, Biegen, Flechten, Schalen, Einbringen, Verdichten und Nachbehandeln von Ortbeton für vertikale Türlaibungen (lichte Rohbaumaße beachten), d = 25 cm, im EG und OG monolithisch im fortlaufenden Wandbetonierprozess. Inklusive Lieferns und Einbaus der Laibungsbewehrung (Eck-Zusatzstäbe, Einfassungsbügel B500B) sowie Lieferns, Stellens und Fixierens der vertikalen Systemseiten- und Stirnschalungen. Beton analog Vorposition (C30/37, F3, c_nom = 30 mm, feuerbeständig entsprechend Wandabschnitt). Die dem Innenraum zugewandte Laibungsinnenseite und Wandseite beidseitig Sichtbeton SB 3-1s nach DBV-Merkblatt; sichtbare Kanten absolut flucht- und gratfrei gefast. Nachbehandlung nach Eurocode 2. Abrechnung pro Laibungsstrang nach vertikaler Soll-Länge von OK Rohfußboden bis Unterkante Sturz.

198m GP ............................

03.06.09.9 Schalung Innenwände

Liefern, Montieren, lot- und fluchtgerecht Ausrichten und Vorhalten einer zweihäuptigen Systemschalung für tragende Innenwände bis Schalungshöhe H = 5,10 m zur Erstellung beider Ansichtsseiten der Sichtbetonklasse SB 3-1s (gemäß DBV-Merkblatt), dimensioniert für vollen hydrostatischen Frischbetondruck nach DIN 18218. Inklusive zementschlämmedichter stumpfer Elementstöße mit Kompressionsdichtband zur Vermeidung von Ausblutungen an den Wandfüßen, Trennmittelauftrags, Einbauens von starren Faserzement-Hüllrohren (Kunststoffhüllrohre unzulässig) für ein symmetrisches Ankerlochmuster, Reinigung des Innenraums vor Gießbeginn sowie dauerhaft kraftschlüssigen Verschließens der verbleibenden Ankerlöcher durch beidseitig eingeklebte Faserzementstopfen mittels 2-K-Epoxidharzkleber.

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A l l e Einzelbeträge Netto in EUR 21.09.2026 - Seite 173

[Seite 174]

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Neubau der Bildungsstätte der HWK LZ Nord (134-26)

03 LV Rohbau 03.06 Titel Beton- und Stahlbetonarbeiten 03.06.09 UT Innenwände Nr. Leistungsbeschreibung Menge/ Einh. Preis (EP) Gesamt (GP)

Übertrag: ................................ Maßtoleranzen nach DIN 18202 Tabelle 2 Zeile 3. Stirnabschalungen und Traggerüste separat vergütet. Abrechnung nach Aufmaß der sichtbaren geometrischen Brutto-Kontaktfläche (Innen- und Außenseite vollständig aufaddiert); Öffnungen nach VOB/C übermessen oder abgezogen.

4.590m² GP ............................

03.06.09.10 Stirnabschalung

Liefern, Montieren, lot- und fluchtgerecht Ausrichten und Vorhalten von standsicheren Stirn- und Randschalungen für Innenwandenden und Gebäudeöffnungen bis H/L = 5,10 m zur Erstellung raumseitig sichtbarer Randflächen nach Sichtbetonklasse SB 3 (gemäß DBV-Merkblatt). System starr gegen hydrostatischen Frischbetondruck nach DIN 18218 bemessen. Inklusive dichten Elementanschlüssen mit Kompressionsdichtband zur Vermeidung von Ausblutungen, Trennmittelauftrags, geometrischer Berücksichtigung durchlaufender Bewehrungsanschlüsse und Fugenabdichtungen, Einbauens von Faserzement-Hüllrohren für Spannstellen sowie bündigen Verschlusses der Ankerlöcher nach dem Ausschalen mittels Faserzementstopfen und Systemkleber. Ecken fluchtgerecht gefast ausführen. Abrechnung nach gestreckter Länge der Abschalungslinie; Wandstärken d = 25 cm und Höhen bis 5,10 m im laufenden Meter eingerechnet.

224m GP ............................

03.06.09.11 Verdrängungskörper Eckig 25/25 cm

Liefern, Einmessen, Einbauen und Vorhalten einer rechteckigen Aussparungsschalung (25 x 25 cm) als temporärer Verdrängungskörper für Wandstärken T = 0,20 bis 0,30 m. Sichtbetonklasse SB 3-1s. Starr mit der Bewehrung verbinden und alle Kontaktstöße zur Wandschalung zementschlämmedicht versiegeln. Inklusive materialschonenden Ausschalens und Reinigens. Abrechnung nach Stück.

12St GP ............................

03.06.09.12 Verdrängungskörper Rund Ø 20 cm

Liefern, Einmessen, Fixieren und Vorhalten einer kreisrunden Aussparungsschalung (Ø 20 cm) als temporärer Verdrängungskörper für Wandstärken T = 0,20 bis 0,30 m.

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A l l e Einzelbeträge Netto in EUR 21.09.2026 - Seite 174

[Seite 175]

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Neubau der Bildungsstätte der HWK LZ Nord (134-26)

03 LV Rohbau 03.06 Titel Beton- und Stahlbetonarbeiten 03.06.09 UT Innenwände Nr. Leistungsbeschreibung Menge/ Einh. Preis (EP) Gesamt (GP)

Übertrag: ................................ Inklusive stirnseitiger Dreikantleisten oder Dichtungsringe für gratfreie Kanten zur Erhaltung der Sichtbetonklasse SB 3-1s. Absolut verkippsicher verspreizen und kreuzende Bewehrung berücksichtigen. Inklusive materialschonenden Entschalens, Nachbehandlung und Entsorgung des Schalungsmaterials. Abrechnung nach Stück.

8St GP ............................

03.06.09.13 Verdrängungskörper Schlitz 5-10 cm

Liefern, Einmessen und Vorhalten einer Schlitzschalung (Tiefe 5–10 cm, Breite 25–30 cm) inklusive starr angeformter Taschenkörper für Unterputz-Einbauten. Leerrohraustritte zementschlämmedicht aussparen. Schalhaut für Sichtbetonklasse SB 3 nach DBV-Merkblatt geeignet. Starr mit der Bewehrung verschrauben und Kontaktstöße zementschlämmedicht versiegeln. Inklusive materialschonenden Ausschalens und Reinigung des Schlitzgrundes. Abrechnung nach Meter.

38m GP ............................

03.06.09.14 Öffnungen 2,50 bis 5,00 m²

Liefern, Zusammenbauen, Einmessen und standsicherer Einbau einer aussteiften Kasten-Aussparungsschalung für Wandöffnungen (Fläche > 2,50 bis 5,00 m²) bei Wandstärken T = 0,20 bis 0,30 m. Kasten für Frischbetondruck nach DIN 18218 dimensionieren und Plattenstöße zementschlämmedicht versiegeln. Absolut starr mit Bewehrung und Wandschalung verbinden gegen Rütteln nach DIN 1045-3. Inklusive materialschonenden Ausschalens ohne Beschädigung der Betonradien zur Erhaltung der Wandsichtbetonklasse sowie Reinigens. Abrechnung nach Stück.

8St GP ............................

03.06.09.15 Durchbruch schließen 0,05-0,06 m²

Vorbereiten, Reinigen, Vornässen und kraftschlüssiges Schließen von Wanddurchbrüchen (Fläche 0,05–0,06 m², Wandstärke 150–250 mm) mit bewehrtem Ortbeton (C25/30, Körnung 0–8/0–16 mm). Sorgfältiges Einbringen und Verdichten mittels Nadelrüttler ohne Verschieben der TGA-Schottungen. Sichtflächen bündig nach Sichtbetonklasse SB 3 (DBV-Merkblatt) herstellen, abziehen

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Neubau der Bildungsstätte der HWK LZ Nord (134-26)

03 LV Rohbau 03.06 Titel Beton- und Stahlbetonarbeiten 03.06.09 UT Innenwände Nr. Leistungsbeschreibung Menge/ Einh. Preis (EP) Gesamt (GP)

Übertrag: ................................ und glattreiben. Inklusive Lieferns und Vorhaltens von Traggerüsten der Klasse A (DIN EN 12812) bis H = 5,10 m sowie Nachbehandlung. Armierung und Schalung werden separat vergütet. Zwingender Haltepunkt nach TGA-Abschottung. Abrechnung nach Stück.

10St GP ............................

03.06.09.16 Durchbruch schließen 0,09-0,10 m²

Ausführung wie Vorposition (Wanddurchbruch mit Ortbeton C25/30 schließen, inklusive Reinigen, Vornässen, Verdichten für Sichtbetonklasse SB 3, Oberflächenabgleich, Nachbehandlung und Traggerüststellung bis H = 5,10 m), jedoch für eine lichte Öffnungsfläche von über 0,09 m² bis maximal 0,10 m² exakt nach Planvorgabe ausgeführt. Abrechnung nach Stück.

12St GP ............................

03.06.09.17 Verguss

Liefern, Einbringen und Verdichten von unbewehrtem Ortbeton (Feinbeton/Vergussmörtel, C25/30, Körnung 0–4 oder 0–8 mm) zum hohlraumfreien Schließen von Wanddurchbrüchen (Wandstärke 150–250 mm) in Beton oder Mauerwerk. Inklusive mechanischer Reinigung, gründlichen Vornässens der Flanken, niveaugenauen Abziehens und Glattreibens der Oberfläche zur Erzielung der Sichtbetonklasse SB 3 nach DBV-Merkblatt. Inklusive Lieferns und Vorhaltens von Traggerüsten der Bemessungsklasse A (DIN EN 12812) bis H = 5,10 m sowie Nachbehandlung. Schalungen werden separat vergütet. Ausführung nach brandschutztechnischer Abschottung bildet einen zwingenden Haltepunkt. Abrechnung nach tatsächlichem Betonvolumen.

9m³ GP ............................

03.06.09.18 Stabstahl B 500 B

Liefern, Schneiden und Biegen nach Formcode sowie lagestabiler Einbau von Betonstabstahl B500B, nach Statik und freigegebenen Stahllisten. Inklusive Lieferung und Montage aller systemkompatiblen Abstandhalter (Beton-Formteile nach DIN EN 13670) und Unterstützungskörbe, Verarbeitung von Rödeldraht (geglüht Ø 1,0–1,4 mm) an allen Kreuzungspunkten gemäß Bewehrungsplan sowie Vorbereitung der statischen

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Neubau der Bildungsstätte der HWK LZ Nord (134-26)

03 LV Rohbau 03.06 Titel Beton- und Stahlbetonarbeiten 03.06.09 UT Innenwände Nr. Leistungsbeschreibung Menge/ Einh. Preis (EP) Gesamt (GP)

Übertrag: ................................ Abnahme (Haltepunkt) einschließlich Zusammenstellung der Stahllisten, Aufmaß- und Lageprüfunterlagen und Abnahmeprotokoll. Abrechnung nach theoretischem Nenngewicht gemäß DIN 488-3, ohne Verschnittzuschläge.

40t GP ............................

03.06.09.19 Fugenfüllung

Liefern und dehnungsfreies Einpressen eines Elastomer-Fugenprofils (EPDM/CR, B/T = 15/35 mm, Härteklasse 40 nach DIN EN 14188-3) inklusive Kerb-Schutzeinlage nach DIN EN 14188-4 in gereinigte und mit Primer vorbehandelte Bauteilfugen. Ausführung fluchtbündig nach ZTV Fug-StB. Inklusive Abklebens angrenzender Sichtbetonflächen, Vulkanisicrens aller Stoßverbindungen sowie Fotodokumentation. Abrechnung nach gestreckter Länge der Fugenachse ohne Verschnittzuschläge.

238m GP ............................

Summe UT 03.06.09 Innenwände, Netto: ...............................

03.06.10 UT Aufzug

03.06.10.1 Aufzugsschacht

Liefern, Fördern mittels Betonpumpe, schichtweises Einbringen, Verdichten und Nachbehandeln von Ortbeton für tragende Schachtwände über alle Geschosse (EG, OG, DG/über Dach). Inklusive Gießens von drei Türöffnungen, inklusive Einbauens einer Wandöffnung für Schachtentlüftung (ca. 0,60 m x 0,60 m) und einer Halteöffnung über Dach unter Einhaltung erhöhter Genauigkeiten nach DIN 18202. Vorab Einbauteile prüfen. Das Gießen bildet einen zwingenden Haltepunkt nach Bewehrungsabnahme. Wandstärke d = 25 cm. Beton: C30/37, WU-Qualität, Konsistenz F3, Korn 0 bis 16 mm. Expositionsklassen: Innenbereich XC1, Schachtkopf im Außenbereich XC4 und XF1. Brandschutz REI 30 / F30 nach DIN EN 1992-1-2. Schachtinnenseite ohne Sichtbetonvorgabe; Schachtaußenseite umlaufend als Sichtbeton der Klasse SB 3-1s nach DBV-Merkblatt herstellen. Nachbehandlung nach Eurocode 2. Abrechnung nach vertikaler Soll-Wandfläche (Länge mal lichte Höhe); Öffnungen bis 2,5 m² nach VOB/C übermessen.

122m² GP ............................

Übertrag: ................................

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03 LV Rohbau 03.06 Titel Beton- und Stahlbetonarbeiten 03.06.10 UT Aufzug Nr. Leistungsbeschreibung Menge/ Einh. Preis (EP) Gesamt (GP)

Übertrag: ................................

03.06.10.2 Sturz Türen

Liefern, Biegen, Flechten, Schalen, Einbringen, Verdichten und Nachbehandeln von Ortbeton für tragende Türstürze, d = 25 cm, im EG und OG im monolithischen Verbund. Inklusive Lieferns und Einbaus der Trag- und Bügelbewehrung (B500B) sowie Lieferns, Stellens und Demontierens der horizontalen Unterstellung, Boden-, Seiten- und Stirnschalung. Beton: C30/37, XC1/XC3, W0, WU-Qualität, F3, Korn 0–16/0–32 mm, c_nom = 30 mm. Brandschutz REI 30 / F30. Außenseitige Sturzflanke und Unteransicht zwingend Sichtbeton SB 3-1s nach DBV-Merkblatt; Auflagerübergänge versatz- und gratfrei, Kanten gefast. Nachbehandlung nach Eurocode 2. Abrechnung nach horizontaler Achslänge von Außenkante bis Außenkante Auflager.

4m GP ............................

03.06.10.3 Laibungen Türen

Liefern, Biegen, Flechten, Schalen, Einbringen, Verdichten und Nachbehandeln von Ortbeton für vertikale Türlaibungen, d = 25 cm, im EG und OG monolithisch im fortlaufenden Wandbetonierprozess. Inklusive Lieferns und Einbaus der Laibungsbewehrung (Eck-Zusatzstäbe, Einfassungsbügel B500B) sowie Lieferns, Aufbaus und Fixierens der vertikalen Systemseiten- und Stirnschalungen. Beton analog Vorposition (C30/37, F3, WU-Beton, c_nom = 30 mm, REI 30 / F30). Außenseitige Wandseite zwingend Sichtbeton SB 3-1s nach DBV-Merkblatt; Laibungskanten absolut flucht- und gratfrei gefast herstellen. Nachbehandlung nach Eurocode 2. Abrechnung nach hergestellter vertikaler Achslänge von OK Rohfußboden bis Unterkante Sturz.

15m GP ............................

03.06.10.4 Schalung

Liefern, Montieren, lot- und fluchtgerecht Ausrichten und Vorhalten einer zweihäuptigen Systemschalung für Schachtwände bis H = 5,20 m über alle Geschosse. Inklusive vollständigen Einsatzes aller inneren Schachtbühnen, Klettersysteme, stumpfer Elementstöße mit Dichtungsband, Trennmittelauftrags, Einbauens von starren Faserzement-Hüllrohren für Spannstellen sowie mechanischer Reinigung vor Betonage. Nach dem Ausschalen Ankerlöcher beidseitig fluchtbündig mit farblich angepassten Faserzementstopfen und 2-K-Epoxidharzkleber verschließen. Schachtinnenseite erfüllt Standard-Flächenausführung (kein

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03 LV Rohbau 03.06 Titel Beton- und Stahlbetonarbeiten 03.06.10 UT Aufzug Nr. Leistungsbeschreibung Menge/ Einh. Preis (EP) Gesamt (GP)

Übertrag: ................................ Sichtbeton); Schachtaußenseite zwingend Sichtbetonklasse SB 3-1s (gemäß DBV-Merkblatt). Grenzabmaße nach DIN 18202 Tabelle 2 Zeile 3 unter Beachtung erhöhter Schacht-Loltrechtheiten. Aussparungs- und Stirnabschalungen separat vergütet. Abrechnung nach geometrischer Brutto-Kontaktfläche (Innen- und Außenseite vollständig aufaddiert); Öffnungen bis 2,5 m² nach VOB/C übermessen.

130m² GP ............................

03.06.10.5 Stahlbetondecke d = 30 cm

Liefern, Fördern mittels Betonpumpe, kontinuierliches Einbringen, Verdichten und Nachbehandeln von Ortbeton für die horizontale Schachtabschlussdecke über Dach, d = 30 cm. Vorab Aufhängeösen starr fixieren. Das Gießen bildet einen zwingenden Haltepunkt nach Bewehrungsabnahme. Beton: C30/37, WU-Qualität, Konsistenz F3, Korn 0 bis 16 mm. Expositionsklassen: Unterseite XC1, W0; Brandschutzklasse REI 30 / F30 nach DIN EN 1992-1-2. Keine Sichtbetonvorgabe (Standard nach DIN 18202). Oberseite niveaugenau abziehen und glatt reiben. Nachbehandlung nach Eurocode 2 mittels Folien oder feuchten Vliesen; flüssiges Curing ist strikt untersagt. Schalung und Bewehrung werden separat vergütet. Abrechnung nach hergestelltem Betonvolumen; die Lüftungsöffnung wird generell übermessen.

2,6m³ GP ............................

03.06.10.6 Schalung Decken

Liefern, Montieren, waagerechtes Ausrichten und Vorhalten einer System-Deckenschalung für die Schachtabschlussdecke (Plattenstärke 30 cm) bis H = 5,00 m über innerer Schachtbühne zur Erstellung von Flächen ohne Sichtbetonanforderung (Standard nach DIN 18202). Inklusive des gesamten systemzugehörigen Stützensystems, Trennmittelauftrags, dichten stumpfen Elementstößen sowie Einschalen und Eindichten der Entlüftungsöffnung (ca. 0,60 m x 0,60 m) mitsamt Deckenrandschalung. Standsicherheit nach DIN EN 12812; Ebenheit nach DIN 18202 Tabelle 2 Zeile 3. Schalungsfläche bildet einen zwingenden Haltepunkt zur visuellen Abnahme vor dem Bewehren. Abrechnung nach horizontaler Netto-Kontaktfläche; die Lüftungsöffnung wird zur Abgeltung des Leibungsaufwands generell übermessen.

9m² GP ............................

Übertrag: ................................

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03 LV Rohbau 03.06 Titel Beton- und Stahlbetonarbeiten 03.06.10 UT Aufzug Nr. Leistungsbeschreibung Menge/ Einh. Preis (EP) Gesamt (GP)

Übertrag: ................................

03.06.10.7 Stabstahl B 500 B

Liefern, Schneiden und Biegen nach Formcode sowie lagestabiler Einbau von Betonstabstahl B500B, nach Statik und freigegebenen Stahllisten. Inklusive Lieferung und Montage aller systemkompatiblen Abstandhalter (Beton-Formteile nach DIN EN 13670) und Unterstützungskörbe, Verarbeitung von Rödeldraht (geglüht Ø 1,0–1,4 mm) an allen Kreuzungspunkten gemäß Bewehrungsplan sowie Vorbereitung der statischen Abnahme (Haltepunkt) einschließlich Zusammenstellung der Stahllisten, Aufmaß- und Lageprüfunterlagen und Abnahmeprotokoll. Abrechnung nach theoretischem Nenngewicht gemäß DIN 488-3, ohne Verschnittzuschläge.

3,8t GP ............................

Summe UT 03.06.10 Aufzug, Netto: ...............................

03.06.11 UT Treppenaufgang über Dach

03.06.11.1 Außenwand Ortbeton Treppenaufgang 3

Liefern, Fördern mittels Betonpumpe, schichtweises Einbringen, Verdichten und Nachbehandeln von Ortbeton für tragende Außenwände (Treppenaufgang 3) im DG, d = 25 cm. Inklusive Umschließen bauseitiger Einbauteile. Fortführung der Treppe in Haus 3 über Dach. Das Gießen bildet einen zwingenden Haltepunkt nach Bewehrungsabnahme. Beton: C30/37, Konsistenz ≥ F3, Korn 0 bis 32 mm, c_nom = 30 mm. Expositionsklassen nach statischer Vorgabe (z.B. XC3/XC4, W0/WF). Brandschutzklasse REI 30 / F30 nach DIN EN 1992-1-2. Wandseite (innenseitig) zwingend Sichtbeton SB 3-1s nach DBV-Merkblatt (fehlerfreie Schalhaut, symmetrisches Fugen- und Ankerlochmuster). Nachbehandlung nach Eurocode 2 gegen Haarrisse. Bewehrung und Schalung separat vergütet. Abrechnung nach vertikaler Soll-Wandfläche (Länge mal lichte Höhe); Öffnungen nach VOB/C übermessen oder abgezogen.

45m² GP ............................

Übertrag: ................................

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03 LV Rohbau 03.06 Titel Beton- und Stahlbetonarbeiten 03.06.11 UT Treppenaufgang über Dach Nr. Leistungsbeschreibung Menge/ Einh. Preis (EP) Gesamt (GP)

Übertrag: ................................

03.06.11.2 Sturz Türen

Liefern, Biegen, Flechten, Schalen, Einbringen, Verdichten und Nachbehandeln von Ortbeton für tragende Türstürze, d = 25 cm, im EG und OG im monolithischen Verbund. Inklusive Lieferns und Einbaus der Trag- und Bügelbewehrung (B500B) sowie Lieferns, Stellens und Demontierens der horizontalen Unterstellung, Boden-, Seiten- und Stirnschalung. Beton: C30/37, XC1/XC3, W0, WU-Qualität, F3, Korn 0–16/0–32 mm, c_nom = 30 mm. Brandschutz REI 30 / F30. Kanten gefast Beide Sturzflanken und Unteransicht zwingend Sichtbeton SB 3-1s nach DBV-Merkblatt; Auflagerübergänge versatz- und gratfrei. Nachbehandlung nach Eurocode 2. Abrechnung nach horizontaler Achslänge von Außenkante bis Außenkante Auflager.

1,5m GP ............................

03.06.11.3 Laibungen Türen

Liefern, Biegen, Flechten, Schalen, Einbringen, Verdichten und Nachbehandeln von Ortbeton für vertikale Türlaibungen, d = 25 cm, im EG und OG monolithisch im fortlaufenden Wandbetonierprozess. Inklusive Lieferns und Einbaus der Laibungsbewehrung (Eck-Zusatzstäbe, Einfassungsbügel B500B) sowie Lieferns, Aufbaus und Fixierens der vertikalen Systemseiten- und Stirnschalungen. Beton analog Vorposition (C30/37, F3, WU-Beton, c_nom = 30 mm, REI 30 / F30). Beide Wandseiten zwingend Sichtbeton SB 3-1s nach DBV-Merkblatt; Laibungskanten absolut flucht- und gratfrei gefast herstellen. Nachbehandlung nach Eurocode 2. Abrechnung nach hergestellter vertikaler Achslänge von OK Rohfußboden bis Unterkante Sturz.

5m GP ............................

03.06.11.4 Schalung

Liefern, Montieren, lot- und fluchtgerecht Ausrichten und Vorhalten einer zweihäuptigen Systemschalung für Außenwände bis H = 4,00 m zur Erstellung beider Ansichtsseiten der Sichtbetonklasse SB 3 (gemäß DBV-Merkblatt), dimensioniert für Frischbetondruck nach DIN 18218. Inklusive dichten stumpfen Elementstößen mit Kompressionsdichtband, Trennmittelauftrags, Einbauens von starren Faserzement-Hüllrohren für Spannstellen sowie bündigen Verschlusses mittels Faserzementstopfen und 2-K-Epoxidharzkleber. Grenzabmaße nach DIN 18202 Tabelle 2 Zeile 3. Stirnabschalungen und Traggerüste separat vergütet.

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Neubau der Bildungsstätte der HWK LZ Nord (134-26)

03 LV Rohbau 03.06 Titel Beton- und Stahlbetonarbeiten 03.06.11 UT Treppenaufgang über Dach Nr. Leistungsbeschreibung Menge/ Einh. Preis (EP) Gesamt (GP)

Übertrag: ................................ Abrechnung nach Aufmaß der sichtbaren geometrischen Brutto-Kontaktfläche (Vorder- und Rückseite aufaddiert); Wandöffnungen nach VOB/C übermessen oder abgezogen.

48m² GP ............................

03.06.11.5 Stirnabschalung

Liefern, Montieren, lot- und fluchtgerecht Ausrichten und Vorhalten von standsicheren Stirn- und Randschalungen für Außenwände und Gebäudeöffnungen bis H/L = 4,00 m zur Erstellung raumseitig sichtbarer Randflächen nach Sichtbetonklasse SB 3 (gemäß DBV-Merkblatt) gegen Frischbetondruck nach DIN 18218. Inklusive dichten Elementanschlüssen mit Dichtungsband, Trennmittelauftrags, Faserzement-Hüllrohren für Spannstellen sowie bündigen Verschlusses mit Faserzementstopfen. Ecken gefast flucht- und gratfrei ausbilden. Maßtoleranzen nach DIN 18202. Traggerüste separat vergütet. Abrechnung nach gestreckter Länge der Abschalungslinie; alle Bauteildicken (d = 25 cm) und Höhen bis 4,00 m eingerechnet.

5m GP ............................

03.06.11.6 Stahlbetondecke d = 30 cm

Liefern, Fördern mittels Betonpumpe, kontinuierliches Einbringen, Verdichten und Nachbehandeln von Ortbeton für Deckenkonstruktionen (geneigte Dachschräge an Decke/Abgrenzung Luftraum) über dem Treppenaufgang, d = 30 cm. Vorab Einbauteile prüfen. Das Gießen bildet einen zwingenden Haltepunkt nach Bewehrungsabnahme. Beton: bewehrter Normalbeton, Festigkeitsklasse C30/37, Konsistenzklasse ≥ F3, Korn 0 bis 32 mm. Expositionsklassen: unten XC1, W0; oben XC3, WF. Brandschutz REI 30 / F30 nach DIN EN 1992-1-2. Deckenunterseite zwingend Sichtbeton SB 3-1s nach DBV-Merkblatt (unbeschädigte Schalhaut, symmetrisches Fugenraster). Freie Oberseite niveaugenau abziehen, abgleichen und nach Nachfolgebau abtreppen. Nachbehandlung nach Eurocode 2 mittels Folien oder feuchten Vliesen; flüssiges Curing oben verboten. Schalung und Bewehrung separat vergütet. Abrechnung nach hergestelltem Betonvolumen; Lüftungsöffnungen (0,60 m x 0,60 m) generell übermessen.

7m³ GP ............................

Übertrag: ................................

A l l e Einzelbeträge Netto in EUR 21.09.2026 - Seite 182

[Seite 183]

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Neubau der Bildungsstätte der HWK LZ Nord (134-26)

03 LV Rohbau 03.06 Titel Beton- und Stahlbetonarbeiten 03.06.11 UT Treppenaufgang über Dach Nr. Leistungsbeschreibung Menge/ Einh. Preis (EP) Gesamt (GP)

Übertrag: ................................

03.06.11.7 Schalung Decken

Liefern, Montieren, waagerechtes Ausrichten und Vorhalten einer System-Deckenschalung für Deckenplatten bis H = 3,65 m zur Erstellung von Unterdecken-Sichtflächen der Sichtbetonklasse SB 3-1s (gemäß DBV-Merkblatt), starr dimensioniert für Plattenstärken bis 32 cm nach DIN EN 12812. Inklusive des gesamten systemzugehörigen Stützensystems, Trennmittelauftrags, dichten stumpfen Elementstößen mit Kompressionsdichtband gegen Ausblutungen sowie material- und taktbedingten Umsetzens. Ebenheitstoleranzen nach DIN 18202 Tabelle 2 Zeile 3; Ausschalverbot bis zur Freigabe. Schalungsfläche bildet einen zwingenden Haltepunkt zur visuellen Abnahme vor dem Bewehren. Abrechnung nach horizontaler Netto-Kontaktfläche; Aussparungen und Öffnungen nach VOB/C übermessen oder abgezogen.

25m² GP ............................

03.06.11.8 Stabstahl B 500 B

Liefern, Schneiden und Biegen nach Formcode sowie lagestabiler Einbau von Betonstabstahl B500B, nach Statik und freigegebenen Stahllisten. Inklusive Lieferung und Montage aller systemkompatiblen Abstandhalter (Beton-Formteile nach DIN EN 13670) und Unterstützungskörbe, Verarbeitung von Rödeldraht (geglüht Ø 1,0–1,4 mm) an allen Kreuzungspunkten gemäß Bewehrungsplan sowie Vorbereitung der statischen Abnahme (Haltepunkt) einschließlich Zusammenstellung der Stahllisten, Aufmaß- und Lageprüfunterlagen und Abnahmeprotokoll. Abrechnung nach theoretischem Nenngewicht gemäß DIN 488-3, ohne Verschnittzuschläge.

2,2t GP ............................

03.06.11.9 Stahlmatten B 500 B

Liefern, Zuschneiden, Biegen und lagestabiler Einbau von Betonstahlmatten B500B (Lagermatten) nach Statik und freigegebenen Mattenlisten, inklusive aller normkonformen Längs- und Querüberlappungen, Abstandhalter, Unterstützungskörbe und Rödeldraht. Abrechnung nach theoretischem Nenngewicht ohne Zuschläge für Verschnitt und Überlappungsverluste.

3,3t GP ............................

Übertrag: ................................

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03 LV Rohbau 03.06 Titel Beton- und Stahlbetonarbeiten 03.06.11 UT Treppenaufgang über Dach Nr. Leistungsbeschreibung Menge/ Einh. Preis (EP) Gesamt (GP)

Summe UT 03.06.11 Treppenaufgang über Dach, Netto: ...............................

03.06.12 UT Systemelemente

03.06.12.1 UT Durchstanzbewehrungen

03.06.12.1.1 Bodenplatte 5er-Element, d = 20 mm, H = 385 mm, L = 1205 mm

Liefern, Einmessen, Einfädeln und lagestabiler Einbau von bauaufsichtlich zugelassenen Durchstanzbewehrungen (Doppelkopf-Dübelbalken) mit gültiger ETA/abZ nach Eurocode 2 in stützennahen Bereichen der Bodenplatte im EG. Inklusive Montage aller systemzugehörigen Klemmbügel, Montageelemente und Abstandhalter zur Gewährleistung der Soll-Betondeckung und des kraftschlüssigen Hintergreifens der Zugbewehrung gegen Verschieben beim Betonieren. Abrechnung nach Stück.

24St GP ............................

03.06.12.1.2 Bodenplatte 4er-Element, d = 25 mm, H = 485 mm, L = 1213 mm

Ausführung wie Pos. 06.12.1.1, jedoch als 4er-Element geliefert, im dichten Bestand fixiert und nach Stück abgerechnet.

80St GP ............................

03.06.12.1.3 Bodenplatte 4er Element, d=20mm, H=385mm, l=937mm

Ausführung wie Pos. 06.12.1.1, jedoch als 4er-Element geliefert, im dichten Bestand fixiert und nach Stück abgerechnet.

36St GP ............................

03.06.12.1.4 Bodenplatte 4er Element, d=20mm, H=385mm, l=949mm

Ausführung wie Pos. 06.12.1.1, jedoch als 4er-Element geliefert, im dichten Bestand fixiert und nach Stück abgerechnet.

10St GP ............................

Übertrag: ................................

A l l e Einzelbeträge Netto in EUR 21.09.2026 - Seite 184

[Seite 185]

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Neubau der Bildungsstätte der HWK LZ Nord (134-26)

03 LV Rohbau 03.06 Titel Beton- und Stahlbetonarbeiten 03.06.12 UT Systemelemente Nr. Leistungsbeschreibung Menge/ Einh. Preis (EP) Gesamt (GP)

Übertrag: ................................

03.06.12.1.5 Bodenplatte 5er Element, d=16mm, H=285mm, l=945mm

Ausführung wie Pos. 06.12.1.1, jedoch als 5er-Element geliefert, im dichten Bestand fixiert und nach Stück abgerechnet.

12St GP ............................

03.06.12.1.6 Bodenplatte 3er Element, d=16mm, H=285mm, l=501mm

Ausführung wie Pos. 06.12.1.1, jedoch als 3er-Element geliefert, im dichten Bestand fixiert und nach Stück abgerechnet.

16St GP ............................

03.06.12.1.7 Bodenplatte 4er Element, d=16mm, H=285mm, l=753mm

Ausführung wie Pos. 06.12.1.1, jedoch als 4er-Element geliefert, im dichten Bestand fixiert und nach Stück abgerechnet.

16St GP ............................

03.06.12.1.8 Bodenplatte 3er Element, d=20mm, H=285mm, l=517mm

Ausführung wie Pos. 06.12.1.1, jedoch als 3er-Element geliefert, im dichten Bestand fixiert und nach Stück abgerechnet.

20St GP ............................

03.06.12.1.9 Bodenplatte 4er Element, d=16mm, H=285mm, l=707mm

Ausführung wie Pos. 06.12.1.1, jedoch als 4er-Element geliefert, im dichten Bestand fixiert und nach Stück abgerechnet.

30St GP ............................

03.06.12.1.10 Decke über EG 3er Element, d=25mm, H=345mm, l=720mm

Ausführung analog Hauptposition 06.12.1.1 (Liefern, Einmessen, Einfädeln, lagesicheres Fixieren), jedoch zum Einbau in die Deckenkonstruktion über dem Erdgeschoss als 3er-Element ausgeführt und nach Stück abgerechnet.

20St GP ............................

Übertrag: ................................

A l l e Einzelbeträge Netto in EUR 21.09.2026 - Seite 185

[Seite 186]

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Neubau der Bildungsstätte der HWK LZ Nord (134-26)

03 LV Rohbau 03.06 Titel Beton- und Stahlbetonarbeiten 03.06.12 UT Systemelemente Nr. Leistungsbeschreibung Menge/ Einh. Preis (EP) Gesamt (GP)

Übertrag: ................................

03.06.12.1.11 Decke über EG 2er Element, d=25mm, H=345mm, l=480mm

Ausführung wie Vorposition, jedoch als 2er-Element ausgeführt und nach Stück abgerechnet.

40St GP ............................

03.06.12.1.12 Decke über EG 2er Element, d=25mm, H=345mm, l=520mm

Ausführung wie Vorposition, jedoch als 2er-Element ausgeführt und nach Stück abgerechnet.

32St GP ............................

03.06.12.1.13 Decke über EG 8er Element, d=14mm, H=265mm, l=1350mm

Ausführung wie Vorposition, jedoch als Sonderelement (Sonderprofilierung) mit 8 Doppelkopfbolzen ausgeführt und nach Stück abgerechnet.

24St GP ............................

03.06.12.1.14 Decke über EG 2er Element, d=20mm, H=265mm, l=400mm

Ausführung wie Vorposition, jedoch als 2er-Element ausgeführt und nach Stück abgerechnet.

102St GP ............................

03.06.12.1.15 Decke über EG 3er Element, d=20mm, H=265mm, l=600mm

Ausführung wie Vorposition, jedoch als 3er-Element ausgeführt und nach Stück abgerechnet.

72St GP ............................

03.06.12.1.16 Decke über EG 3er Element, d=16mm, H=265mm, l=600mm

Ausführung wie Vorposition, jedoch als 3er-Element ausgeführt und nach Stück abgerechnet.

8St GP ............................

Übertrag: ................................

A l l e Einzelbeträge Netto in EUR 21.09.2026 - Seite 186

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Neubau der Bildungsstätte der HWK LZ Nord (134-26)

03 LV Rohbau 03.06 Titel Beton- und Stahlbetonarbeiten 03.06.12 UT Systemelemente Nr. Leistungsbeschreibung Menge/ Einh. Preis (EP) Gesamt (GP)

Übertrag: ................................

03.06.12.1.17 Decke über EG 3er Element, d=16mm, H=265mm, l=570mm

Ausführung wie Vorposition, jedoch als 3er-Element ausgeführt und nach Stück abgerechnet.

10St GP ............................

03.06.12.1.18 Decke über EG 2er Element, d=14mm, H=265mm, l=380mm

Ausführung wie Vorposition, jedoch als 2er-Element ausgeführt und nach Stück abgerechnet.

20St GP ............................

03.06.12.1.19 Decke über EG 2er Element, d=16mm, H=265mm, l=400mm

Ausführung wie Vorposition, jedoch als 2er-Element ausgeführt und nach Stück abgerechnet.

32St GP ............................

03.06.12.1.20 Decke über OG 2er Element, d=16mm, H=235mm, l=340mm

Ausführung analog Hauptposition 06.12.1.1, jedoch zum Einbau in die Deckenkonstruktion über dem Obergeschoss als 2er-Element ausgeführt und nach Stück abgerechnet.

112St GP ............................

03.06.12.1.21 Decke über OG 3er Element, d=16mm, H=235mm, l=510mm

Ausführung wie Vorposition, jedoch als 3er-Element ausgeführt und nach Stück abgerechnet.

32St GP ............................

03.06.12.1.22 Decke über OG 3er Element, d=14mm, H=235mm, l=510mm

Ausführung wie Vorposition, jedoch als 3er-Element ausgeführt und nach Stück abgerechnet.

16St GP ............................

Übertrag: ................................

A l l e Einzelbeträge Netto in EUR 21.09.2026 - Seite 187

[Seite 188]

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Neubau der Bildungsstätte der HWK LZ Nord (134-26)

03 LV Rohbau 03.06 Titel Beton- und Stahlbetonarbeiten 03.06.12 UT Systemelemente Nr. Leistungsbeschreibung Menge/ Einh. Preis (EP) Gesamt (GP)

Übertrag: ................................

03.06.12.1.23 Decke über OG 2er Element, d=20mm, H=255mm, l=400mm

Ausführung wie Vorposition, jedoch als 2er-Element ausgeführt und nach Stück abgerechnet.

36St GP ............................

03.06.12.1.24 Decke über OG 2er Element, d=14mm, H=255mm, l=400mm

Ausführung wie Vorposition, jedoch als 2er-Element ausgeführt und nach Stück abgerechnet.

20St GP ............................

03.06.12.1.25 Decke über OG 2er Element, d=16mm, H=255mm, l=400mm

Ausführung wie Vorposition, jedoch als 2er-Element ausgeführt und nach Stück abgerechnet.

122St GP ............................

03.06.12.1.26 Decke über OG 3er Element, d=20mm, H=255mm, l=600mm

Ausführung wie Vorposition, jedoch als 3er-Element ausgeführt und nach Stück abgerechnet.

16St GP ............................

03.06.12.1.27 Durchstanzbewehrung Decke über EG Stahlpilz b = 70 mm, H = 180 mm

Liefern, Einmessen, Justieren auf der Schalung, Lagesichern und Einbau von bauaufsichtlich zugelassenen massiven Stahlpilzen im stützennahen Bereich der Decke über EG (Normalbeton C20/25 bis C55/67). Der Einbau hat zwingend in fluchtgerechter, kraftschlüssiger Durchdringung mit den zugehörigen Dübelleisten zu erfolgen. Inklusive aller systemzugehörigen Hilfskonstruktionen, Arretierungen, Schalungsnägel, Einhaltung der Betondeckung und Hebezeuge. Abrechnung nach Stück.

2St GP ............................

Summe UT 03.06.12.1 Durchstanzbewehrungen, Netto: ...............................

03.06.12.2 UT Bewehrungsanschlüsse

A l l e Einzelbeträge Netto in EUR 21.09.2026 - Seite 188

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03 LV Rohbau 03.06 Titel Beton- und Stahlbetonarbeiten 03.06.12 UT Systemelemente Nr. Leistungsbeschreibung Menge/ Einh. Preis (EP) Gesamt (GP)

Übertrag: ................................

03.06.12.2.1 Rückbiegeanschluss Kastenbreite 190 mm

Liefern, Einmessen, zementschlämmedichtes Fixieren an der Schalung oder Bestandsbewehrung und Einbau von typengeprüfter, zweilagiger Rückbiegebewehrung im profilierten, verzinkten Stahlblech-Verwahrkasten mit abP/Typenprüfung nach Eurocode 2 (Einstufung rau/verzahnt nach DBV-Merkblatt) im Bereich von Arbeitsfugen für den Wandanschluss an Podeste. Bestückung: Ø 10 mm alle 15 cm, Standardbügel Typ 5 (Schlaufe). Inklusive Gießens des 1. Takts, Entfernens der Kunststoffabdeckung und materialschonenden, handwerklichen Aufbiegens aller Anschlussstäbe mittels Biegerohr im 2. Takt bis zur exakten Rechtwinkligkeit. Abrechnung nach gestreckter Länge (Laufende Meter).

30m GP ............................

03.06.12.2.2 Rückbiegeanschluss Rückbiegeanschluss Kastenbreite 150 mm

Ausführung wie Vorposition, jedoch mit einer reduzierten Kastenbreite von exakt 150 mm geliefert, montiert, zurückgebogen und nach laufenden Metern abgerechnet.

100m GP ............................

03.06.12.2.3 Bewehrungsstoß Schraubanschluss Betonstahldurchmesser d = 16 mm

Liefern, paralleles fluchtgerechtes Ausrichten, Fixieren an der Abschalung im 1. Takt, Gewindeschutz, Sauberkeitskontrolle und zug- sowie druckfestes Verschrauben des Anschlussstabs (Konterstab) im 2. Takt mittels kalibriertem Drehmomentschlüssel nach Herstellervorgabe. System: bauaufsichtlich zugelassenes mechanisches Schraubmuffen-Verbindungssystem nach Eurocode 2 für statische und quasi-statische Lasten. Querschnitt gerippter Betonstahl B500B: d = 16 mm. Inklusive werks- oder baustellenseitigen Gewindeschneidens, Lieferns aller zementschlämmedichten Kunststoff-Verschlussstopfen und Gewindeschutzkappen. Abrechnung nach Stück vollständig verschraubter und kontrollierter Stöße.

20St GP ............................

Übertrag: ................................

A l l e Einzelbeträge Netto in EUR 21.09.2026 - Seite 189

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03 LV Rohbau 03.06 Titel Beton- und Stahlbetonarbeiten 03.06.12 UT Systemelemente Nr. Leistungsbeschreibung Menge/ Einh. Preis (EP) Gesamt (GP)

Übertrag: ................................

03.06.12.2.4 Bewehrungsstoß Schraubanschluss Betonstahldurchmesser d = 20 mm

Ausführung wie Vorposition, jedoch systemkonform ausgelegt für beidseitige Muffenstäbe aus geripptem Betonstahl B500B mit einem Durchmesser von durchgehend d = 20 mm, montiert, drehmomentkontrolliert und nach Stück abgerechnet.

20St GP ............................

03.06.12.2.5 Bewehrungsstoß Schraubanschluss Betonstahldurchmesser d = 32 mm

Ausführung wie Vorposition, jedoch systemkonform ausgelegt für schwere beidseitige Muffenstäbe aus geripptem Betonstahl B500B mit einem Durchmesser von durchgehend d = 32 mm, montiert, drehmomentkontrolliert und nach Stück abgerechnet.

6St GP ............................

03.06.12.2.6 Bewehrungsstoß Schraubanschluss Betonstahldurchmesser d = 16 mm

Liefern, fluchtgerechtes Positionieren, Gewindekontrolle und fachgerechtes, spielfreies Verschrauben bis zum spürbaren Anschlag mittels kalibriertem Drehmomentschlüssel von bauaufsichtlich zugelassenen mechanischen Anschlussstäben (Konterstab mit einseitig werkseitig montierter/aufgepresster Gewindemuffe) nach Eurocode 2. Querschnitt gerippter Betonstahl B500B: d = 16 mm mit einseitiger Muffe. Inklusive Gewindeschneidens, Lieferns aller Schutz- und Verschlusskappen, erhöhten Aufwands für das Einfädeln im dichten Bestand sowie wirksamen Schutzes offener Gewinde bei Zeitversatz. Abrechnung nach Stück vollständig verschraubter und kontrollierter Stöße.

20St GP ............................

03.06.12.2.7 Bewehrungsstoß Schraubanschluss Betonstahldurchmesser d = 20 mm

Ausführung wie Vorposition, jedoch als einseitiger Anschluss-Muffenstab aus geripptem Betonstahl B500B mit einem Durchmesser von durchgehend d = 20 mm ausgeführt, im Bestand verschraubt und nach Stück abgerechnet.

20St GP ............................

Übertrag: ................................

A l l e Einzelbeträge Netto in EUR 21.09.2026 - Seite 190

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Neubau der Bildungsstätte der HWK LZ Nord (134-26)

03 LV Rohbau 03.06 Titel Beton- und Stahlbetonarbeiten 03.06.12 UT Systemelemente Nr. Leistungsbeschreibung Menge/ Einh. Preis (EP) Gesamt (GP)

Summe UT 03.06.12.2 Bewehrungsanschlüsse, Netto: ...............................

03.06.12.3 UT Ankerschienen

03.06.12.3.1 Ankerschienen an Spannbettbinder inkl. Schraubenmaterial

Liefern und Einbauen von kaltprofilierten Ankerschienen (feuerverzinkt) an Spannbettbindern, inkl. Hammerkopfschrauben (2 Stk./lfd. Meter). Liefern, Einmessen, fluchtgerechtes, bündiges und verkippsicheres Fixieren mittels Schalungsnägeln oder Magneten an den vertikalen Seitenschalungen der Spannbettbinder im Fertigteilwerk sowie Liefern des zugehörigen Schraubenmaterials. System & Material: Kaltprofiliertes, bauaufsichtlich zugelassenes Schienenprofil, Materialart: Stahl, feuerverzinkt (bzw. korrosionsgeschützt gemäß Zulassung) mit rückseitigen Dübelankern nach Eurocode 2 (DIN EN 1992-4) für statische, quasi-statische und ermüdungsrelevante Lasten, ETA-zertifiziert. Schienenmaße: Breite b = 39 mm, Höhe h = 23 mm.Querkrafttragfähigkeit: V_Rd ≥19,4 kN je Befestigungspunkt. Zubehör & Schraubenmaterial (inklusive Mengenangabe): Passende Hammerkopfschrauben M12 in einer Menge von 2 Stück je angefangenem laufendem Meter Schiene, Festigkeitsklasse SFK 4.6 (bzw. korrespondierend zur Zulassung), mitsamt zugehörigen Sechskantmuttern und Unterlegscheiben (ebenfalls korrosionsgeschützt). Werkseitige zementschlämmedichte Schaumstofffüllung (Kombi-Streifen) inklusive restlosen Entfernens der Füllung nach dem Entschalen. Nebenleistungen:Geometrische Berücksichtigung und Abstimmung mit der Binderarmierung im Fertigteilwerk. Abrechnung: Nach gestreckter Länge der eingebauten Ankerschienen in laufenden Metern (m).

100m GP ............................

Summe UT 03.06.12.3 Ankerschienen, Netto: ...............................

03.06.12.4 UT Arbeitsfugen Wände und Fundamente

Vorbemerkungen Technische Anforderungen und Fugenplanung

· Fugenfestlegung: Bautechnisch bedingte Fugen und Arbeitsfugen (Bodenplatte/Wände) sind vom AN in Abstimmung mit der Statik festzulegen und in die Einheitspreise einzurechnen.

  • Fortsetzung auf nächster Seite - Übertrag: ................................

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03 LV Rohbau 03.06 Titel Beton- und Stahlbetonarbeiten 03.06.12 UT Systemelemente Nr. Leistungsbeschreibung Menge/ Einh. Preis (EP) Gesamt (GP)

Übertrag: ................................ · Betonierabschnitte: Die Wandlänge je Betonierabschnitt darf das 4-Fache der Wandhöhe nicht überschreiten. · Ausführung: Alle nicht explizit im Leistungsverzeichnis (LV) genannten Arbeitsfugen sind inkl. Abschalelementen (als verzahnte Fuge) und erforderlichen Formstücken vom AN mit einzukalkulieren.

Abrechnung und Massenermittlung

· Horizontale Fugen: Planmäßige Arbeitsfugen zwischen Bodenplatte und Schachtwänden werden im LV separat massenmäßig angegeben und vergütet. · Übrige Fugen: Sämtliche weiteren Arbeits-, Wand- und Bodenplattenfugen gelten mit den Einheitspreisen als abgegolten (ep-haltig).

03.06.12.4.1 Fugenblech Arbeitsfugen, 0,6 bis 1,5 mm dick und 80 bis

Liefern, höhen- und lagegenaues Einmessen, absolut lagestabiles, verkipp- and auftriebssicheres Fixieren mittels herstellerspezifischer Haltebügel, Stoßklammern und Befestigungsclips auf der oberen Bewehrungslage oder Abschalung sowie zementschlämmedichtes, zugfestes Verbinden aller Blechstöße mit einer Überdeckung von 5 bis 10 cm mittels Spezialklebestreifen. System: bauaufsichtlich geprüftes Fugenblech mit gültigem abP als Fugenabdichtung in WU-Betonbauteilen gegen drückendes und nicht drückendes Wasser bis zu einem Wasserdruck von mindestens 1,0 bar. Blechabmessungen: Dicke 0,6 bis 1,5 mm, Gesamthöhe 80 bis 100 mm, ausgestattet mit werkseitigem Norm-Sichtstrich zur lückenlosen Einbindetiefenkontrolle. Die Mindesteinbindetiefe im ersten Betonierabschnitt (Schachtsohle/Bodenplatte) beträgt durchgehend ≥ 30 mm zur Vermeidung von statischen Armierungsanpassungen. Inklusive fachgerechten Zuschneidens, Ausbildens aller Eckdetails, T-Stücke und Sprünge sowie Einkalkulierens aller handwerklichen Erschwernisse durch beengte Platzverhältnisse im Schachtbereich. Formstücke werden im Aufmaß direkt übermessen. Abrechnung nach tatsächlich verlegter Gesamtlänge gemessen entlang der horizontalen und vertikalen Fugenachse (Laufende Meter).

300m GP ............................

Summe UT 03.06.12.4 Arbeitsfugen Wände und Fundamente, Netto: ...............................

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03 LV Rohbau 03.06 Titel Beton- und Stahlbetonarbeiten 03.06.12 UT Systemelemente Nr. Leistungsbeschreibung Menge/ Einh. Preis (EP) Gesamt (GP)

Summe UT 03.06.12 Systemelemente, Netto: ...............................

zzgl. MwSt. (19,0 %): ...............................

Gesamtsumme, Brutto: ...............................

Summe Titel 03.06 Beton- und Stahlbetonarbeiten, Netto: ...............................

zzgl. MwSt. (19,0 %): ...............................

Gesamtsumme, Brutto: ...............................

03.07 Titel Maurerarbeiten

Vorbemerkungen - Nichttragende Mauerwerkswände

Allgemeiner Hinweis – Nichttragende Mauerwerkswände (Erdgeschoss und Obergeschoss)

Sämtliche nichttragenden Mauerwerkswände sind erst nach vollständiger Fertigstellung des Stahlbeton-Rohbaus herzustellen. Zweck dieser Ausführungsreihenfolge ist das Abklingen der anfänglichen Deckenverformungen infolge Eigengewicht (Kriech- und Schwindverformungen), bevor die Mauerwerksarbeiten beginnen. Auf diese Weise werden Risse im Mauerwerk infolge von Langzeitverformungen der Deckenkonstruktion planmäßig vermieden.

Die Ausführung erfolgt nach den genehmigten Ausführungs- und Detailplänen sowie den Regeldetails der Tragwerksplanung. Maßgebend sind insbesondere:

· Maueranschlussschienen an Stahlbetonbauteile

· Anschluss Stahlbetonstützen an Decken (Stützen zwischen nichttragenden Wänden) – vertikal verschieblicher Dorn

· Ausbildung Fußbereich – Trennlage

· Ausbildung Kopfbereich – gleitender Deckenanschluss

Bei Widersprüchen zwischen Ausführungsplänen und dieser Leistungsbeschreibung hat der Auftragnehmer den Auftraggeber unverzüglich schriftlich zu unterrichten (§ 4 Abs. 3 VOB/B).

Anzuwendende Normen und Regelwerke (Auszug) · DIN EN 1996-1-1 mit Nationalem Anhang (Eurocode 6 – Bemessung und Konstruktion von Mauerwerksbauten)

· DIN 18330 (VOB/C – Mauerarbeiten)

· DIN 18540 (Abdichten von Außenwandfugen mit Fugendichtstoffen)

· Technische Baubestimmungen des jeweiligen Bundeslandes

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03 LV Rohbau

03.07 Titel Maurerarbeiten

Vorbemerkungen - Nichttragende Mauerwerkswände

1 – Nichttragende Mauerwerkswände Erdgeschoss (EG)

Material Kalksandstein (KS), Druckfestigkeitsklasse 20, Rohdichte 2,0 kg/dm³ (Kurzbezeichnung: KS 20-2,0), Steinformat und Wanddicke gemäß Ausführungsplanung. Mörtelgruppe MG II (Normalmörtel) oder Dünnbettmörtel gemäß Herstellervorgabe, jeweils in Abstimmung mit der Tragwerksplanung.

Konstruktive Anforderungen (1) Maueranschlussschienen

An alle angrenzenden Stahlbetonbauteile (Stützen, Wände, Unterzüge) sind Maueranschlussschienen einzuplanen und fachgerecht zu verankern. Ausführung gemäß Regeldetail der Tragwerksplanung.

(2) Stützenanschluss an Decke – vertikal verschieblicher Dorn

Die zwischen nichttragenden Mauerwerkswänden stehenden Stahlbetonstützen sind an der Deckenunterseite mit einem vertikal verschieblichen Dorn anzuschließen. Dieser gewährleistet die horizontale Aussteifung bei gleichzeitiger vertikaler Beweglichkeit infolge Deckenverformung. Durchmesser und Ausführung gemäß Regeldetail der Tragwerksplanung.

(3) Fußbereich – Trennlage

Im Fußbereich aller nichttragenden Mauerwerkswände ist eine Trennlage (PE-Folie = 0,2 mm oder gleichwertige Lage) vollflächig einzulegen. Die Ausbildung verhindert eine starre Verbindung zwischen Wand und Rohdecke und ermöglicht geringfügige Relativverschiebungen.

(4) Kopfbereich – Gleitender Deckenanschluss

Der Anschluss der Wandoberkante an die Deckenunterseite ist als gleitender Deckenanschluss auszubilden. Es ist sicherzustellen, dass keine unplanmäßigen Druckkräfte aus Deckendurchbiegung in das Mauerwerk eingeleitet werden. Ausführung gemäß Regeldetail der Tragwerksplanung.

Hinweis: Ein Zugband (Stahlbeton-U-Schale) im Fußbereich ist im EG gemäß Tragwerksplanung vorzusehen bzw. entfällt, sofern dies im Regeldetail nicht vorgeschrieben ist. Der Auftragnehmer hat die Detailplanung vor Ausführungsbeginn zu prüfen und Rückfragen schriftlich zu stellen.

2 – Nichttragende Mauerwerkswände Obergeschoss (OG)

Material Kalksandstein (KS), Druckfestigkeitsklasse 20, Rohdichte 2,0 kg/dm³ (KS 20-2,0), Steinformat und Wanddicke gemäß Ausführungsplanung. Mörtelgruppe MG II oder Dünnbettmörtel gemäß Herstellervorgabe.

Wandanschlüsse an Stahlbetonstützen – Differenzierung nach Achsrichtung Die Wandanschlüsse an die Stahlbetonstützen im OG sind in Abhängigkeit von der jeweiligen Achsrichtung wie folgt auszuführen:

Wandtyp Achsrichtung Anschlussausführung

21.09.2026 - Seite 194

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03 LV Rohbau

03.07 Titel Maurerarbeiten

Vorbemerkungen - Nichttragende Mauerwerkswände

Flurwände (Längswände)ZahlenachsenDauerelastische Fuge; flankenrein, fachgerecht und dauerhaft flexibel nach DIN 18540 auszuführen
QuerwändeBuchstabenachsenDruckfest vermörtelte Stoßfuge; ohne dauerelastische Fuge

Abweichungen von dieser Differenzierung bedürfen der schriftlichen Zustimmung der Tragwerksplanung.

Konstruktive Anforderungen (1) Maueranschlussschienen

An alle angrenzenden Stahlbetonbauteile sind Maueranschlussschienen einzuplanen und fachgerecht zu verankern. Ausführung gemäß Regeldetail der Tragwerksplanung.

(2) Stützenanschluss an Decke – vertikal verschieblicher Dorn

Wie EG – Durchmesser und Ausführung gemäß Regeldetail der Tragwerksplanung.

(3) Fußbereich – Trennlage und Zugband

Im Fußbereich aller nichttragenden Mauerwerkswände ist eine Trennlage (PE-Folie = 0,2 mm oder gleichwertig) vollflächig einzulegen. Zusätzlich ist im Fußbereich ein Zugband aus Stahlbeton mittels U-Schale (Halbfertigteil) gemäß Regeldetail der Tragwerksplanung herzustellen.

(4) Kopfbereich – Gleitender Deckenanschluss

Wie EG – Anschluss der Wandoberkante an Deckenunterseite als gleitender Deckenanschluss gemäß Regeldetail der Tragwerksplanung.

03.07.01 UT Nichttragende Innenwände

03.07.01.1 Kimmschicht 24 cm

Liefern und Herstellen einer KS-Kimmschicht (d = 24 cm, H = 3,00–7,50 cm, SFK 20, RDK 2,0) in vollem Normalmörtelbett M10 / MG III nach DIN 18202 Tabelle 2 Zeile 3, als Sichtmauerwerk. Abrechnung nach horizontaler Länge.

308m GP ............................

03.07.01.2 Nichttragende Innenwand D 24 cm

Liefern und Errichten von KS-XL-PE Sichtmauerwerk (d = 24 cm, H = 4,10–5,10 m) im Dünnbettverfahren (DBM). Kennwerte: SFK 20, RDK 2,0, Brandschutz FO, Rw,R = 42–52

  • Fortsetzung auf nächster Seite - Übertrag: ................................

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03 LV Rohbau 03.07 Titel Maurerarbeiten 03.07.01 UT Nichttragende Innenwände Nr. Leistungsbeschreibung Menge/ Einh. Preis (EP) Gesamt (GP)

Übertrag: ................................ dB. Beidseitige Sichtqualität nach Bundesverband Kalksandstein, inklusive Systemankern, Passstücken und bündigem Fugenglattstrich. Abrechnung nach Netto-Fläche (lichte Länge mal Höhe ab OK Kimmkurs).

374m² GP ............................

03.07.01.3 Nichttragende Innenwand 42-56dB, F30, 24 cm

Ausführung wie Pos. 07.01.2, jedoch mit 47–52 dB Rw,R und Brandschutzklasse F30. Abrechnung nach Netto-Fläche.

1.123m² GP ............................

03.07.01.4 Laibungen Fenster

Zulage für vertikale Sicht-Fensterlaibungen aus KS-XL-PE (SFK 20, RDK 2,0, EI 90) mit DBM und Fugenglattstrich bei Wandhöhen 4,10–5,10 m. Abrechnung nach vertikaler Achslänge.

24m GP ............................

03.07.01.5 Brüstungen Fenster

Zulage für horizontale Sicht-Fensterbrüstungen aus KS-XL-PE (SFK 20, RDK 2,0, EI 90) mit DBM und Fugenglattstrich. Oberseite waagerecht glatt abgleichen. Abrechnung nach horizontaler Länge.

16m GP ............................

03.07.01.6 Laibungen Türen

Zulage für vertikale Türlaibungen aus KS-XL-PE (SFK 20, RDK 2,0, EI 90) mit DBM und Fugenglattstrich bei Wandhöhen 4,10–5,10 m. Abrechnung nach vertikaler Achslänge.

126m GP ............................

Übertrag: ................................

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03 LV Rohbau 03.07 Titel Maurerarbeiten 03.07.01 UT Nichttragende Innenwände Nr. Leistungsbeschreibung Menge/ Einh. Preis (EP) Gesamt (GP)

Übertrag: ................................

03.07.01.7 Wandöffnungen

Zulage für das lot- und waagerechte Aussparen von Wandöffnungen im KS-XL-PE Sichtmauerwerk (d = 24 cm) mit DBM-Fugenglattstrich. Überbindemaß einhalten. Übermessen bis 2,50 m² Einzelfläche nach VOB/C DIN 18330. Abrechnung nach Fläche.

2,5m² GP ............................

03.07.01.8 Druckfestes Vermörteln von Stoßfugen

Druckfestes Vermörteln von Stoßfugen bei Mauerwerkswänden (d = 24 cm) im Obergeschoss an angrenzende Bauteile - Sichtmauerwerk. Ausführung: Herstellen einer druckfesten Stoßfuge beim Anschluss von Querwänden (in Buchstabenachsenrichtung) an Stahlbetonstützen oder angrenzende Massivwände. Material & Verarbeitung: Vollflächiges und hohlraumfreies Ausmörteln der Anschlussfuge mit hochfestem Mörtel zur sicheren, setzungsfreien Lastübertragung. Die Ausführung erfolgt absolut starr und ohne dauerelastische Fuge, passend zum angrenzenden KS-Mauerwerk im Dünnbettmörtel-Verfahren (DBM) mit Fugenglattstrich. Abrechnung: Nach erbrachtem Längenmaß (Meter).

158m GP ............................

03.07.01.9 KS-U-Schalen Fenster-, Tür- und Wandöffnungen

Liefern und Versetzen von KS-U-Schalen (d = 24 cm, SFK 20, RDK 2,0; Sichtmauerwerk) im DBM mit Fugenglattstrich, inklusive Hilfsunterstellung und Verfüllen mit Vergussbeton. Abrechnung nach gestreckter horizontaler Länge.

233m GP ............................

03.07.01.10 Anschluss Stahlbetonstützen an Decke

Liefern and Montieren eines gleitenden Deckenanschlusses für Betonpfeiler mittels Edelstahl-Querkraftdorn (Ø 25 mm, Spiel ± 15–20 mm) and nicht brennbarer Brandschutzdämmung A1 (Steinwolle, Schmelzpunkt ≥ 1.000 °C) für EI 30. Abrechnung nach Stück.

50St GP ............................

Übertrag: ................................

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[Seite 198]

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03 LV Rohbau 03.07 Titel Maurerarbeiten 03.07.01 UT Nichttragende Innenwände Nr. Leistungsbeschreibung Menge/ Einh. Preis (EP) Gesamt (GP)

Übertrag: ................................

03.07.01.11 Ausbildung Fußbereich nichttragende Mauerwerkswand

Herstellen einer gleitenden Fußentkopplung (d = 24 cm) mittels Mauersperrbahn/PE-Folie (≥ 0,5 mm) nach DIN 18533 und vollflächigem Normalmörtelbett M10 / MG III (Dicke 1,0–3,0 cm). Abrechnung nach gestreckter Länge.

308m GP ............................

03.07.01.12 Gleitender Deckenanschluss mittels L-Profilen

Liefern und Montieren eines zweiseitigen, gleitenden Deckenanschlusses mittels feuerverzinkter Stahl-L-Profile (ca. 50 x 50 4 mm) mit Metalldübeln und mineralischer Weichfaserdämmung A1 (Schmelzpunkt ≥ 1.000 °C) für Feuerwiderstandsklasse EI 30 / F30, passend für KS-XL-PE Sichtmauerwerk (d = 24 cm, Geschosshöhe H = 4,10 bis 5,10 m). Geometrische Vorgaben & Fugenstärke: Fugendicke / Gleitfuge: ca. 10 bis 20 mm (bzw. gemäß statischen Erfordernissen und Ausführungsplanung) zur schadensfreien Aufnahme von Deckenverformungen. Abrechnung nach gemessener Länge in laufenden Metern (m).

188m GP ............................

03.07.01.13 Gleitender Deckenanschluss mittels T-Profilen

Liefern und fachgerechtes Montieren eines verdeckten, gleitenden Deckenanschlusses mittels zentralem Stahl-T-Profil (feuerverzinkt) an der Rohdecke und einer werk- oder baustellenseitig geschlitzten obersten Steinreihe des Mauerwerks. Profil & Befestigung: Zentrales Stahl-T-Profil (korrosionsgeschützt/ feuerverzinkt) inklusive aller erforderlichen bauaufsichtlich zugelassenen Dübel und Befestigungsmittel zur fachgerechten und verformungsfreien Montage an der Betondecke. Fugenausbildung & Dämmung: Vollständiges Ausstopfen der Anschlussfuge mit mineralischer Weichfaserdämmung A1 (Schmelzpunkt ≥ 1.000 °C) für Feuerwiderstandsklasse EI 30 / F30, passend für KS-XL-PE Sichtmauerwerk (d = 24 cm, Geschosshöhe H = 4,10 bis 5,10 m). Fugendicke / Bewegungsfuge: ca. 10 bis 20 mm (bzw. gemäß statischen Vorgaben) zur schadensfreien Aufnahme von Deckenverformungen. Abrechnung nach gemessener Länge in laufenden Metern (m).

82m GP ............................

Übertrag: ................................

A l l e Einzelbeträge Netto in EUR 21.09.2026 - Seite 198

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Neubau der Bildungsstätte der HWK LZ Nord (134-26)

03 LV Rohbau 03.07 Titel Maurerarbeiten 03.07.01 UT Nichttragende Innenwände Nr. Leistungsbeschreibung Menge/ Einh. Preis (EP) Gesamt (GP)

Übertrag: ................................

03.07.01.14 Gleitender Deckenanschluss mittels Federankern

Liefern und Einbauen von elastischen Edelstahl-Federankern in die vertikalen Stoßfugen der obersten Steinreihe, inkl. Dämmung (EI 30). Leistungsinhalt: Liefern und fachgerechtes Montieren von elastischen Federankern aus Edelstahl (rostfrei, z. B. Werkstoff-Nr. 1.4401 / A4) in die vertikalen Stoßfugen der obersten Mauerwerks-Steinreihe. Anker & Abstände: Elastische Federanker im Achsabstand von ca. 0,50 m bis 1,00 m (bzw. gemäß statischem Erfordernis und Ausführungsplanung) kraftschlüssig einbauen. Mörtelverarbeitung: Vollständiges Einbinden und Verfugen der Ankerbereiche mit Normalmörtel MG III. Fugenausbildung & Brandschutz: Ausbildung der horizontalen Fugenleibung / des Deckenanschlusses mit mineralischer Weichfaserdämmung A1 (Schmelzpunkt ≥ 1.000 °C) zur fachgerechten Erfüllung der Feuerwiderstandsklasse EI 30 / F30. Abrechnung nach gemessener Länge des angeschlossenen Mauerwerks in laufenden Metern (m).

38m GP ............................

Summe UT 03.07.01 Nichttragende Innenwände, Netto: ...............................

03.07.02 UT Systembauteile

03.07.02.1 Maueranschlussschienen

Liefern, lot- und fluchtgerechtes Einmessen, Bohren und Montieren von C-Profil-Maueranschlussschienen aus Edelstahl (V4A, Werkstoff-Nr. 1.4571 / 1.4404,) an Betonbauteile zur Wandhalterung im Stumpfstoßverfahren nach DIN EN 1996. Verankerung mittels bauaufsichtlich zugelassener Edelstahl-Schraubanker im Raster von maximal 250 bis 300 mm. Inklusive Liefern und Einbetten verschieblicher Edelstahl-Flachformanker (V4A) in die Dünnbettmörtelfuge passend zur Steinschichtenhöhe zur vertikal gleitenden, zwangsfreien Entkopplung. Kürzungen nur im funkenfreien Kalttrennverfahren. Abrechnung nach vertikaler Achslänge.

143m GP ............................

03.07.02.2 Stabstahl B 500

Liefern, Schneiden, Biegen nach Formcode und lagestabiler Einbau von Betonstabstahl B 500 (alle Durchmesser nach Statik) im gereinigten Innenraum von Kalksandstein-U-Schalen

  • Fortsetzung auf nächster Seite - Übertrag: ................................

A l l e Einzelbeträge Netto in EUR 21.09.2026 - Seite 199

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Neubau der Bildungsstätte der HWK LZ Nord (134-26)

03 LV Rohbau 03.07 Titel Maurerarbeiten 03.07.02 UT Systembauteile Nr. Leistungsbeschreibung Menge/ Einh. Preis (EP) Gesamt (GP)

Übertrag: ................................ (Sturz-/Ringbalken). Ausführung nach DIN EN 1992-1-1 unter Einhaltung der Mindest-Biegeradien und Verankerungslängen; Fixierung mittels Bindedraht. Tragstäbe vollkommen frei von verbundmindernden Stoffen. Mitwirken bei der Abnahme. Abstandhalter und Unterstützungskörbe werden separat vergütet. Abrechnung nach theoretischem Gewicht laut freigegebenen Stahllisten ohne Verschnitt.

0,98t GP ............................

03.07.02.3 Kleineisen grundiert

Liefern, Einpassen und Einbauen von Kleineisen, Systemelementen und Montagezubehör aus Stahl mit werkseitiger Korrosionsschutzgrundierung als Haftvermittler. Umfang beinhaltet das gesamte Bewehrungszubehör (Abstandhalter, Unterstützungskörbe, Rödeldraht), Mauerwerkszubehör (Fugen-/Ringankerbewehrungen, Verbindungsschlösser, Montagewinkel) sowie Montagehilfen. Alle Komponenten lot- and fluchtgerecht verdrehsicher verschrauben, verdübeln oder einmörteln; Abstandhalter rüttelsicher an der Hauptbewehrung fixieren. Ausführung nach DIN EN 1996 und VOB/C DIN 18330. Abrechnung nach Liefergewicht.

0,081t GP ............................

03.07.02.4 Kleineisen Feuerverzinkt

Ausführung wie Pos. 03.07.02.3, jedoch alle Bauteile, Montagewinkel, Verbindungsschlösser und Befestigungsmittel zwingend mit werkseitiger, fehlerfreier Feuerverzinkung (Stückverzinkung nach DIN EN ISO 1461 oder Bandverzinkung nach DIN EN 10346). Baustellenseitige mechanische Schnittkanten sind gratfrei nachzuarbeiten und unverzüglich mittels Zinkspray oder Zinkstaubfarbe kalt nachzuverzinken. Abrechnung nach Liefergewicht.

0,024t GP ............................

Summe UT 03.07.02 Systembauteile, Netto: ...............................

A l l e Einzelbeträge Netto in EUR 21.09.2026 - Seite 200

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Neubau der Bildungsstätte der HWK LZ Nord (134-26)

03 LV Rohbau 03.07 Titel Maurerarbeiten

Nr. Leistungsbeschreibung Menge/ Einh. Preis (EP) Gesamt (GP)

Summe Titel 03.07 Maurerarbeiten, Netto: ...............................

zzgl. MwSt. (19,0 %): ...............................

Gesamtsumme, Brutto: ...............................

03.08 Titel Bohren und Sägen

03.08.01 UT Kernbohrungen

03.08.01.1 Horizontale Kernbohrung > Ø 15-20 cm

Herstellen horizontaler Bohrungen in Stahlbeton/Mauerwerk mittels Diamant-Hohlbohrkronen, Ø > 150–200 mm, Tiefe bis 250 mm. Prüfstatische Baufreigabe erforderlich. Staubarm (Klasse M/H) und ohne freie Wasserfreisetzung nasssaugen. Inklusive Rüstung bis H = 3,65 m, Lösen des Kerns sowie Verladen, Transport und Deponiekosten (AVV 17 01 01/17 01 07, BM-0/RC-0). Wiegescheine elektronisch vorlegen.

8St GP ............................

03.08.01.2 Horizontale Kernbohrung > Ø 20-25 cm

Ausführung wie Pos. 08.01.1, jedoch für Ø > 200–250 mm.

6St GP ............................

03.08.01.3 Horizontale Kernbohrung > Ø 25-30 cm

Ausführung wie Pos. 08.01.1, jedoch für Ø > 250–300 mm.

4St GP ............................

03.08.01.4 Horizontale Kernbohrung > Ø 30-35 cm

Ausführung wie Pos. 08.01.1, jedoch für Ø > 300–350 mm.

2St GP ............................

03.08.01.5 Horizontale Kernbohrung > Ø 35-40 cm

Ausführung wie Pos. 08.01.1, jedoch für Ø > 350–400 mm.

2St GP ............................

Übertrag: ................................

A l l e Einzelbeträge Netto in EUR 21.09.2026 - Seite 201

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Neubau der Bildungsstätte der HWK LZ Nord (134-26)

03 LV Rohbau 03.08 Titel Bohren und Sägen 03.08.01 UT Kernbohrungen Nr. Leistungsbeschreibung Menge/ Einh. Preis (EP) Gesamt (GP)

Übertrag: ................................

03.08.01.6 Senkrechte Kernbohrung > Ø 15-20 cm

Herstellen vertikaler Bohrungen in Deckenplatten/ Fundamenten aus Stahlbeton/Mauerwerk mittels Diamant-Bohrgeräten, Ø > 150–200 mm, Tiefe bis 250 mm. Prüfstatische Baufreigabe erforderlich. Staubarm (Klasse M/H) und ohne freie Wasserfreisetzung nasssaugen. Inklusive Rüstung bis H = 3,65 m, unterseitiger Fallsicherung des Kerns, Lösen, Verladen, Transport und Deponiekosten (AVV 17 01 01/17 01 07, BM-0/RC-0). Wiegescheine elektronisch vorlegen.

8St GP ............................

03.08.01.7 Senkrechte Kernbohrung > Ø 20-25 cm

Ausführung wie Pos. 08.01.6, jedoch für Ø > 200–250 mm.

12St GP ............................

03.08.01.8 Senkrechte Kernbohrung > Ø 25-30 cm

Ausführung wie Pos. 08.01.6, jedoch für Ø > 250–300 mm.

10St GP ............................

03.08.01.9 Senkrechte Kernbohrung > Ø 30-35 cm

Ausführung wie Pos. 08.01.6, jedoch für Ø > 300–350 mm.

4St GP ............................

03.08.01.10 Senkrechte Kernbohrung > Ø 35-40 cm

Ausführung wie Pos. 08.01.6, jedoch für Ø > 350–400 mm.

2St GP ............................

Summe UT 03.08.01 Kernbohrungen, Netto: ...............................

03.08.02 UT Sägeschnitte

03.08.02.1 Sägeschnitte senkrecht

Herstellen vertikaler Schnitte mittels lafettierter Diamant-Wandsägen in Wänden aus Beton/Mauerwerk (Stärke

15–24 cm) für Öffnungen. Prüfstatische Baufreigabe

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A l l e Einzelbeträge Netto in EUR 21.09.2026 - Seite 202

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Neubau der Bildungsstätte der HWK LZ Nord (134-26)

03 LV Rohbau 03.08 Titel Bohren und Sägen 03.08.02 UT Sägeschnitte Nr. Leistungsbeschreibung Menge/ Einh. Preis (EP) Gesamt (GP)

Übertrag: ................................ erforderlich. Erschütterungsfrei nach DIN 4150-3, lärmarm und staubgebunden nassschneiden. Kühlwasser/Schlamm direkt an der Fuge lückenlos absaugen (keine Sichtflächenverschmutzung, keine Deckenüberflutung). Inklusive Rüstung bis H = 5 m, Trennung im Absetzbehälter, Reinigen der Ränder, Ausbau des Kerns und aller Entsorgungskosten (AVV 17 01 01/17 01 07, BM-0/RC-0).

16m GP ............................

03.08.02.2 Sägeschnitte waagerecht

Herstellen horizontaler Sturz-/Brüstungsschnitte mittels lafettierter Diamant-Wandsägen in Giebelwänden (Stärke > 15–24 cm). Prüfstatische Baufreigabe zur Sprießung erforderlich. Erschütterungsfrei nach DIN 4150-3, lärmarm and staubgebunden nassschneiden. Kühlwasser direkt an der Fuge absaugen and Wandbereiche gegen Abfließen abkleben. Inklusive Rüstung bis H = 5 m, Trennung im Behälter, Reinigen der Ränder and aller Entsorgungskosten für Wasser/Schlamm (AVV 17 01 01/17 01 07, BM-0/RC-0). Kernausbau wird separat vergütet.

14m GP ............................

Summe UT 03.08.02 Sägeschnitte, Netto: ...............................

03.08.03 UT Schlitzen

03.08.03.1 Mauerwerk fräsen

Herstellen von Installationsschlitzen (Breite > 5–10 cm, Tiefe bis 5 cm) im Kalksandstein-Mauerwerk mittels Diamant-Mauernutfräsen und Meißelhämmern nach DIN EN 1996-1-1. Ausführung zum Sichtflächenschutz nach Abstimmung mit der AG-Bauleitung (Planer). Ohne Kantenausbruch ansetzen; Beschädigungen auf eigene Kosten mit KS-Mörtel nacharbeiten. Staubarm mit permanenter Absaugung (Klasse M/H) ausführen. Inklusive Rüstung bis H = 5 m, Stegausbruch sowie Entsorgungs- and Deponiekosten (AVV 17 01 02/17 01 07, Wichte 16 kN/m³, BM-0/RC-0) unter Vorlage elektronischer Wiegescheine.

64m GP ............................

Summe UT 03.08.03 Schlitzen, Netto: ...............................

A l l e Einzelbeträge Netto in EUR 21.09.2026 - Seite 203

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Neubau der Bildungsstätte der HWK LZ Nord (134-26)

03 LV Rohbau 03.08 Titel Bohren und Sägen

Nr. Leistungsbeschreibung Menge/ Einh. Preis (EP) Gesamt (GP)

Summe Titel 03.08 Bohren und Sägen, Netto: ...............................

zzgl. MwSt. (19,0 %): ...............................

Gesamtsumme, Brutto: ...............................

03.09 Titel Entsorgung

Technische Vorbemerkungen Abfallmanagement und Entsorgung

Regelungsgegenstand und Geltungsbereich Die nachfolgenden Bestimmungen regeln die rechtlichen, organisatorischen und kalkulatorischen Mindestanforderungen für das Aufnehmen, Laden, Sichern, Transportieren sowie das schadlose Verwerten oder ordnungsgemäße Beseitigen sämtlicher anfallender mineralischer und nicht-mineralischer Abfallstoffe, Abbruchmaterialien und Aushubmassen im Zuge des Neubaus des Bildungscampus Königs Wusterhausen.

Alle nachfolgenden Anforderungen sind vom Auftragnehmer (AN) verbindlich in die Einheitspreise (EP) aller einschlägigen Rückbau-, Aushub-, Durchbruchs- und Entsorgungspositionen dieses Leistungsverzeichnisses einzukalkulieren. Eine gesonderte Vergütung der hierin geregelten Pflichten ist ausgeschlossen.

1 Begriffsbestimmungen und Leistungsumfang der Entsorgung

Der Begriff „Entsorgung" bzw. „entsorgen" umfasst im gesamten Leistungsverzeichnis:

· das sortenreine Sammeln und Aufnehmen der Materialien,

· das transportsichere Verladen und den Abtransport vom Baustellengelände,

· das Abladen am zugelassenen Entsorgungsort sowie

· das ordnungsgemäße, schadlose Beseitigen oder – soweit nach § 7 KrWG vorrangig geboten – das stoffliche Verwerten der Materialien.

Die Verwertung hat Vorrang vor der Beseitigung, soweit dies technisch möglich und wirtschaftlich zumutbar ist (§ 7 Abs. 4 KrWG).

2 Pflichten, Verantwortlichkeit und Haftung des Auftragnehmers

2.1 Pflichtenübernahme Der AN übernimmt für die Dauer des Bauvorhabens die abfallrechtlichen Pflichten des Abfallerzeugers, Abfallbesitzers und Beförderers im Sinne des KrWG (§§ 15, 16, 22 KrWG) bis zur rechtsgültigen Übernahme des Materials durch den Betreiber der zugelassenen Entsorgungs- oder Verwertungsanlage.

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A l l e Einzelbeträge Netto in EUR 21.09.2026 - Seite 204

[Seite 205]

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Neubau der Bildungsstätte der HWK LZ Nord (134-26)

03 LV Rohbau 03.09 Titel Entsorgung

Nr. Leistungsbeschreibung Menge/ Einh. Preis (EP) Gesamt (GP)

Übertrag: ................................

2.2 Haftung Der AN ist für die ordnungsgemäße Erfüllung der ihm nach KrWG, NachwV, AbfBeauftrV sowie den einschlägigen Landesgesetzen obliegenden abfallrechtlichen Pflichten verantwortlich. Verstöße, die zu öffentlich-rechtlichen Anordnungen, Bußgeldern oder Verzögerungen des Bauablaufs führen, gehen ausschließlich zu Lasten des AN. Weitergehende Ansprüche des Auftraggebers (AG) nach VOB/B bleiben unberührt.

2.3 Zwischenlagerung Soweit eine Zwischenlagerung von Abfällen auf dem Baugrundstück erforderlich ist, hat der AN die Anforderungen des § 47 KrWG sowie die Betreiberpflichten nach DepV und AbfAblV einzuhalten. Eine etwaige anzeige- oder genehmigungspflichtige Zwischenlagerung ist rechtzeitig vor Aufnahme der Lagerung bei der zuständigen Behörde anzumelden; die Kosten hierfür sind im EP enthalten.

3 Nachweiswesen, Begleitscheinverfahren und eANV

3.1 Begleitscheinverfahren Der gesamte Abtransport und Verbleib aller Abfallstoffe ist lückenlos nach dem gesetzlichen Begleitscheinverfahren gemäß NachwV (§§ 10 ff. NachwV) zu dokumentieren. Alle erforderlichen Begleitscheine, Übernahmescheine und Entsorgungsnachweise sind vom AN zu erstellen, zu verwalten und der BÜ AG auf Verlangen unverzüglich vorzulegen. Die Kosten sind im EP enthalten.

3.2 Elektronisches Nachweisverfahren (eANV) Bei Anfall gefährlicher Abfälle gemäß AVV (Abfallverzeichnis-Verordnung) ist der AN verpflichtet, das elektronische Nachweisverfahren (eANV) nach § 18 NachwV unter Verwendung der qualifizierten elektronischen Signatur vollständig und eigenverantwortlich durchzuführen. System-, Provider- und Behördengebühren sind im jeweiligen EP enthalten.

3.3 Überwachung Das Begleitscheinverfahren und die Registerführung des AN unterliegen der kontinuierlichen Prüfung und Überwachung durch die Bauüberwachung des AG (BÜ AG). Der AN hat der BÜ AG jederzeit Einsicht in die Entsorgungsnachweise und das Abfallregister zu gewähren.

4 Nebenkosten, Logistik und Andienungspflichten

4.1 Nebenkosten im Einheitspreis In die jeweiligen EP sind alle logistikrelevanten Nebenkosten vollständig einzukalkulieren, insbesondere:

· LKW-Mautgebühren nach dem Bundesfernstraßenmautgesetz (BFStrMG),

· Wiegebühren (An- und Abfahrtwägung),

Sondernutzungsgebühren für Transportwege,

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A l l e Einzelbeträge Netto in EUR 21.09.2026 - Seite 205

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Neubau der Bildungsstätte der HWK LZ Nord (134-26)

03 LV Rohbau 03.09 Titel Entsorgung

Nr. Leistungsbeschreibung Menge/ Einh. Preis (EP) Gesamt (GP)

Übertrag: ................................

· Ladungssicherungsmaterialien gemäß § 22 StVO i. V. m. VDI 2700,

· Deponieannahme- und Behandlungskosten.

4.2 Andienungspflichten Bestehende öffentlich-rechtliche Andienungspflichten und Benutzungszwänge gegenüber öffentlich-rechtlichen Entsorgungsträgern sowie der Sonderabfallgesellschaft Brandenburg/Berlin mbH (SBB) sind vom AN strikt einzuhalten. Die SBB ist für alle gefährlichen Abfälle, die der Andienungspflicht des Landes Brandenburg unterliegen, obligatorisch einzubinden (§ 17 Abs. 4 KrWG i. V. m. BbgAbfBodG). Kosten und Trassenplanung sind entsprechend zu berücksichtigen.

5 Entsorgungskonzept – Zwingender Haltepunkt

5.1 Vorlagepflicht Der AN hat spätestens eine Woche (7 Kalendertage) vor Beginn der jeweiligen Erdaushub-, Abbruch- oder Bohrkernarbeiten ein detailliertes, objektspezifisches Entsorgungskonzept in Textform bei der BÜ AG zur Prüfung und schriftlichen Freigabe vorzulegen.

Das Konzept muss mindestens enthalten:

· Zuordnung der vorgesehenen Abfallschlüsselnummern (AVV),

· Name, Adresse und behördliche Zulassung der vorgesehenen Entsorgungs- und Verwertungsanlagen,

· geplante Transportrouten und einzuhaltende Andienungspflichten,

· gültige Entsorgungsfachbetriebszertifikate gemäß § 56 KrWG für alle beteiligten Unternehmen.

5.2 Haltepunkt Ohne schriftlich freigegebenes Entsorgungskonzept darf mit dem Stoffabtrag nicht begonnen werden. Dieser Haltepunkt ist Bestandteil des Bauablaufplans (§ 4 Abs. 1 VOB/B). Mehrkosten durch Verzögerungen, die der AN durch verspätete Vorlage verursacht, gehen nicht zu Lasten des AG.

5.3 Abrechnung Die Erstellung des Entsorgungskonzepts, alle abfallrechtlichen Nachweise, eANV-Gebühren, Wiegebühren und Mautkosten werden nicht gesondert vergütet. Die Vergütung erfolgt ausschließlich über die Einheitspreise der jeweiligen Hauptpositionen nach Mengenermittlung (m³, t oder Stk).

6 Qualitätssicherung und Aushubüberwachung

6.1 Organoleptische Prüfung Während der Aushubarbeiten ist das Material kontinuierlich organoleptisch zu überwachen (Geruch, Farbe, Beschaffenheit). Bei Auffälligkeiten sind die Arbeiten sofort zu unterbrechen und die BÜ AG unverzüglich zu informieren. Eine Weiterführung der

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A l l e Einzelbeträge Netto in EUR 21.09.2026 - Seite 206

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Neubau der Bildungsstätte der HWK LZ Nord (134-26)

03 LV Rohbau 03.09 Titel Entsorgung

Nr. Leistungsbeschreibung Menge/ Einh. Preis (EP) Gesamt (GP)

Übertrag: ................................ Arbeiten darf erst nach Freigabe durch die BÜ AG erfolgen.

6.2 Chargentrennung Die Materialien der Homogenbereiche sind bereits beim Aushub strikt voneinander zu trennen. Eine Vermischung von Material unterschiedlicher Homogenbereiche sowie von belastetem und unbelastetem Boden ist unzulässig und begründet die vollständige Kostentragungspflicht des AN für die Deklaration und Entsorgung des Mischgutes als belastetes Material.

Hinweis: Im Zuge der Aushubarbeiten können organoleptisch auffällige Böden, Oberböden, organische Böden sowie bindige und rollige Auffüllböden ggf. nicht frei verwertet werden. Die Einstufung erfolgt nach Maßgabe der Analyseergebnisse gemäß Abschnitt 7.

7 Analytik und Probenahme

7.1 Regelwerk Probenahmen aus Haufwerken sind streng nach DIN 19698-1 (Probenahme fester und stichfester Abfälle) und DIN 19698-4 (Häufigkeit und Strategie der Probenahme aus Haufwerken) sowie unter Berücksichtigung der Richtlinie LAGA PN 98 durchzuführen. Die Probenahme darf nur durch eine akkreditierte Untersuchungsstelle mit Sachkundenachweis nach DIN 19698 / LAGA PN 98 erfolgen.

7.2 Probenahmeprotokoll Für jede Probenahme ist ein gerichtsverwertbares Probenahmeprotokoll zu erstellen, das mindestens enthält:

· Fotodokumentation der Entnahmestellen,

· Lageplan/Skizze der Entnahmestellen mit Haufwerksgeometrie,

· Angaben zu Probenanzahl (Einzel-, Misch- und Sammelproben) gemäß DIN 19698-4.

7.3 Probenvorbereitung Proben sind fachgerecht zu verjüngen, zu homogenisieren, in geeigneten Prüfgefäßen zu versiegeln und schadlos zum akkreditierten Analyselabor zu transportieren.

7.4 Probenahmeraster und Häufigkeit Die Mindestanzahl der Proben richtet sich nach dem Haufwerksvolumen gemäß DIN 19698-4. Als Orientierungswert gilt: mindestens eine Untersuchung je angefangene 100 m³ Schüttvolumen (lose geschüttet).

7.5 Analysenumfang · Feststoff- und Eluatanalytik gemäß LAGA M20, Tabelle II.1.2-1 (aktuelle Fassung),

· Ergänzend: Untersuchungsumfang nach dem Eckpunktepapier der Länderarbeitsgemeinschaft Boden (LABO) zur Umsetzung der novellierten BBodSchV.

8 Sonderfall Arsen – Wirkungspfad Boden–Mensch

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A l l e Einzelbeträge Netto in EUR 21.09.2026 - Seite 207

[Seite 208]

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Neubau der Bildungsstätte der HWK LZ Nord (134-26)

03 LV Rohbau 03.09 Titel Entsorgung

Nr. Leistungsbeschreibung Menge/ Einh. Preis (EP) Gesamt (GP)

Übertrag: ................................

Für Flächen mit einer verbleibenden unversiegelten Bodenschicht bis 35 cm Tiefe ist eine ergänzende Untersuchung nach § 9 BBodSchV (Fassung vom 01.08.2023) hinsichtlich des Wirkungspfades Boden–Mensch durchzuführen. Werden die nutzungsspezifischen Prüfwerte der BBodSchV-Anlage 2 überschritten, ist der AN verpflichtet, die BÜ AG unverzüglich zu informieren. Die Entscheidung über erforderliche Maßnahmen (zusätzlicher Bodenaustausch, technische Sicherung oder Versiegelung) trifft der AG nach Abstimmung mit der zuständigen Behörde. Kosten für nachträgliche Maßnahmen infolge einer Überschreitung werden gesondert beauftragt.

9 Abrechnungstechnische Hinweise und Zeitplanung

9.1 Positionen im Leistungsverzeichnis Folgende Leistungen sind in den EP der Hauptpositionen eingeschlossen und werden nicht gesondert vergütet:

· Haufwerksbildung und Zwischenlagerung inkl. Vorhalten der erforderlichen Lagerfläche,

· ggf. Abdeckung/Abdichtung durch Folien zum Schutz des Untergrunds und zur Vermeidung von Schadstoffausträgen,

· Deklarationsanalytik (als Nebenleistung der jeweiligen Aushubposition je Analysensatz / 100-m³-Einheit).

9.2 Zeitplanung – Hinweis Zwischenlagerung Die Zwischenlagerung und Analyse (Probenahme, Laboranalyse, Freigabeentscheidung) dauert in der Regel 5 bis 10 Arbeitstage, bevor das Material zur Entsorgung freigegeben werden kann. Der AN hat diese Zeitspanne in seiner Bauablaufplanung (§ 5 VOB/B) zu berücksichtigen und ausreichende Lagerkapazitäten auf dem Grundstück vorzuhalten, ohne den laufenden Bauablauf (Baustraßen, Baugrube) zu beeinträchtigen.

03.09.1 Entsorgungskonzept – Erstellung, Fortschreibung und Dokumentation

Leistungsbeschreibung: Erstellung, laufende Fortschreibung und abschließende Dokumentation eines vollständigen Entsorgungskonzepts für die Baumaßnahme gemäß den Anforderungen der zuständigen Behörden sowie den einschlägigen gesetzlichen und untergesetzlichen Regelwerken.

Leistungsumfang (pauschal): Die Leistung umfasst alle nachfolgend beschriebenen Teilleistungen als Gesamtleistung:

1.Bestandsaufnahme und Voruntersuchung
Erfassung und Bewertung aller auf der Baustelle anfallenden Abfallarten, Schadstoffe
und Reststoffe; Einstufung nach AVV (Abfallverzeichnis-Verordnung); Abstimmung
mit dem öffentlichen Auftraggeber sowie der zuständigen Abfallbehörde

mit dem öffentlichen Auftraggeber sowie der zuständigen Abfallbehörde

  • Fortsetzung auf nächster Seite - Übertrag: ................................

A l l e Einzelbeträge Netto in EUR 21.09.2026 - Seite 208

[Seite 209]

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Neubau der Bildungsstätte der HWK LZ Nord (134-26)

03 LV Rohbau 03.09 Titel Entsorgung

Nr. Leistungsbeschreibung Menge/ Einh. Preis (EP) Gesamt (GP)

Übertrag: ................................ 2. Erstellung des Entsorgungskonzepts Ausarbeitung eines prüffähigen, schriftlichen Entsorgungskonzepts mit Darstellung der Abfallarten, Abfallmengen (Prognose), Entsorgungswege, zugelassener Entsorgungsfachbetriebe (§ 56 KrWG), Nachweisführung sowie Transportrouten; Konzept ist vor Baubeginn dem Auftraggeber zur Genehmigung vorzulegen

  1. Behördliche Abstimmung und Genehmigung Einholung aller erforderlichen behördlichen Zustimmungen, Entsorgungsnachweise und Begleitscheine; Führen der Nachweise gemäß NachwV (Nachweisverordnung); Vorlage gegenüber der zuständigen Behörde
4.Laufende Dokumentation (Bauphase)
Fortlaufende Führung der Entsorgungsnachweise und Übernahmescheine gemäß §
50 KrWG; Erstellung von Wiegescheinen und Lieferscheinen für alle entsorgten
Abfallfraktionen; Pflege eines Abfallkataster

Abfallfraktionen; Pflege eines Abfallkatasters

d

5.Abschlussdokumentation
Zusammenstellung aller Entsorgungsnachweise, Übernahmescheine, Wiegescheine
und Prüfberichte als vollständige, prüffähige Abschlussdokumentation in digitaler un
gebundener Papierform (2-fach); Übergabe an den Auftraggeber spätestens 4
Wochen nach Abschluss der Baumaßnahme

Wochen nach Abschluss der Baumaßnahme

Ausführungsbedingungen:

·Die Leistung ist in Abstimmung m
Abfallbehörde zu erbringen
·Alle eingesetzten Entsorgungsfac
nach § 56 KrWG i. V. m. EfbV verfügen; Nachweis ist unaufgefordert vorzulege
·Besonders überwachungsbedürftige Abfälle (gefährliche Abfälle gem. AVV) sind
gesondert nachzuweisen und zu begleiten (Elektronisches Nachweisverfahren eANV
gemäß NachwV)
·Die Leistungen sind in Einklang
NachwV sowie den Vorgaben des zuständigen Landes zu erbringen
·Änderungen im Entsorgungskonzept bedürfen der schriftlichen Zustimmung des
Auftraggebers

Auftraggebers

Nicht enthaltene Leistungen (Abgrenzung):

Nicht Bestandteil dieser Position sind: Transportleistungen, Deponiegebühren, Entsorgungskosten der einzelnen Abfallfraktionen sowie Rückbau- oder Schadstoffsanierungsleistungen. Diese sind in gesonderten Positionen ausgewiesen.

Vergütung:

Pauschal – Die Vergütung umfasst alle zur ordnungsgemäßen Erbringung der vorstehend beschriebenen Leistungen erforderlichen Aufwendungen einschließlich Nebenleistungen gemäß VOB/B § 4 Abs. 1 Nr. 4 sowie VOB/C ATV DIN 18299 Abschnitt 4. Eine Mengenänderung berechtigt nicht zu einer Anpassung der Pauschale, sofern der Leistungsinhalt unverändert bleibt.

Übertrag: ................................

A l l e Einzelbeträge Netto in EUR 21.09.2026 - Seite 209

[Seite 210]

Leistungsverzeichnis

Neubau der Bildungsstätte der HWK LZ Nord (134-26)

03 LV Rohbau 03.09 Titel Entsorgung

Nr. Leistungsbeschreibung Menge/ Einh. Preis (EP) Gesamt (GP)

Übertrag: ................................

1psch GP ............................

03.09.2 Container

Liefern, Aufstellen und Vorhalten eines abschließbaren Absetzcontainers (Inhalt 7,50 m³) für nicht-kontaminierte Bauabfälle (Klasse BM-0 / RC-0) inklusive Bedarfswechsel (Voll gegen Leer) und Endabfahrt. Einsatz für die Dauer der Erdbau- und Rohbaumaßnahmen bis OK Bodenplatten; im Logistikradius bis 100 km. Inklusive Maut, Begleitscheinführung nach NachwV und Flächenschutz mittels Unterlagshölzern.

6St GP ............................

03.09.3 Transport Steine und Schotter

Maschinelles Aufladen an der Baustelle mittels Großgeräten (Radlader/Bagger), Ladungssicherung mit Rollplanen/Netzen und reiner Straßentransport von Bauschutt (Mischbauschutt aus Beton, Ziegel, Keramik, AVV 17 01 07, BM-0/RC-0) zu einer Verwertungsanlage im Radius bis 150 km. Inklusive Maut, Fahrzeugbereitstellung und e-Übernahmescheinen nach NachwV. Deponieannahmegebühren separat vergütet.

120t GP ............................

03.09.4 Gemisch Bauabfälle (AVV 17 01 07)

Rechtssichere Entsorgung, Laden von Halden, Transport bis 150 km und Zuführen zur stofflichen Verwertung von mineralischem Gemisch (AVV 17 01 07, BM-0/RC-0 nach ErsatzBaustoffV). Gefährliche Stoffe nach AVV 17 01 06* ausgeschlossen. Endfestpreis inklusive aller Deponie-, Aufbereitungs-, Wiege- and Mautgebühren. Vorlage tagfertiger elektronischer Wiegekarten. Mengenabfuhr bildet zwingenden Haltepunkt.

32t GP ............................

Übertrag: ................................

A l l e Einzelbeträge Netto in EUR 21.09.2026 - Seite 210

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Leistungsverzeichnis

Neubau der Bildungsstätte der HWK LZ Nord (134-26)

03 LV Rohbau 03.09 Titel Entsorgung

Nr. Leistungsbeschreibung Menge/ Einh. Preis (EP) Gesamt (GP)

Übertrag: ................................

03.09.5 Gemischte Bau- und Abbruchabfälle (AVV 17 09 04)

Rechtssichere Entsorgung, Laden von Halden, Transport bis 150 km und Zuführen zur stofflichen Aufbereitung von gemischten mineralischen Fraktionen (AVV 17 09 04, BM-0/RC-1 nach ErsatzBaustoffV). Gefährliche Stoffe nach AVV 17 09 03* ausgeschlossen. Endfestpreis inklusive aller Deponie-, Wiege-, eANV- und Mautgebühren nach NachwV und GewAbfV. Vorlage originaler Wiegekarten.

16t GP ............................

03.09.6 Aushubmaterial Wiederladen und Abtransportieren Z 0 / BM-F0

Wiederladen von freigegebenen Aushub-Haufwerken mittels Ladegeräten und reiner Abtransport zur genehmigten Verwertungsstelle (Chargenrein, Schadstoffklasse Z 0 / BM-F0). Inklusive vollständiger Dokumentation (Wiegescheine, Entsorgungsnachweise) und abschließender Reinigung der Zwischenlagerflächen. Deponiegebühren separat vergütet. Abrechnung nach Gewichtstonnen laut Wiegeschein der Annahmestelle.

82t GP ............................

03.09.7 Aushubmaterial Wiederladen und Abtransportieren Z 1.1 bis Z 1.2 / BM-F1 bis BM-F2

Ausführung wie Vorposition (OZ 09.6), jedoch als chargenreine Transport- und Ladungsleistung für eingeschränkt belastetes Aushubmaterial der Schadstoffklasse Z 1.1 bis Z 1.2 / BM-F1 bis BM-F2.

16t GP ............................

03.09.8 Entsorgungsgebühren Z 0 / BM-F0

Übernahme sämtlicher Annahme-, Verwertungs- und Deponiegebühren für unbelastetes Aushubmaterial Boden und Steine (AVV 17 05 04, Klasse Z 0 / BM-F0 nach ErsatzBaustoffV). Strikte Einhaltung der Getrennthaltungspflicht nach § 9 KrWG vor Ort (Vermischungsverbot). Lückenlose Dokumentation der schadlosen Verwertung nach § 49 KrWG unter unaufgeforderter Vorlage der Original-Wiegekarten. Reiner Transport separat vergütet.

82t GP ............................

Übertrag: ................................

A l l e Einzelbeträge Netto in EUR 21.09.2026 - Seite 211

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Neubau der Bildungsstätte der HWK LZ Nord (134-26)

03 LV Rohbau 03.09 Titel Entsorgung

Nr. Leistungsbeschreibung Menge/ Einh. Preis (EP) Gesamt (GP)

Übertrag: ................................

03.09.9 Entsorgungsgebühren Schadstoffklasse Z 1.1 bis Z 1.2 / BM-F1 bis BM-F2

Ausführung wie Pos. 09.7, jedoch Übernahme der Annahme- und Deponiegebühren für eingeschränkt belastetes Aushubmaterial der Schadstoffklasse Z 1.1 bis Z 1.2 / BM-F1 bis BM-F2.

16t GP ............................

03.09.10 Dokumentation

Vollständige Abfalldokumentation nach GewAbfV (§ 8 & § 9) für das Gesamtprojekt. Beinhaltet lückenlose Stoffstromerfassung (Boden, Beton, Metalle, Holz), Einholen von Verwertungshintergründen (Recycling-Quoten), systematische Sammlung aller Belege sowie Herrichten/Abdichten von Haufwerksflächen mit Unterlegfolien. Übergabe 4 Wochen vor Bauabnahme in 2-facher Papier-Ordnerform sowie inhaltsgleich digital (durchsuchbares PDF, Excel-Massenbilanz).

1psch GP ............................

03.09.11 Chargenbezogene Deklarationsanalytik

Durchführung der repräsentativen Probenahme nach DIN 19698-1 / LAGA PN 98 durch zertifiziertes Fachpersonal am Haufwerk (Baugrubenaushub, Schotter) im Rhythmus von alle 100 m³ lose Schüttung (1 Satz je angefangene 100 m³). Inklusive Homogenisieren, Abfüllen in Prüfgefäße, gekühltem Labortransport und Vollanalyse im akkreditierten Labor (DIN EN ISO/IEC 17025). Feststoffparameter nach ErsatzbaustoffV (Schwermetalle, EOX, MKW, PAK16); Eluatparameter nach LAGA M20 Tabelle II.1.2-1. Inklusive gerichtsverwertbaren Probenahmeprotokolls (Fotos, vermaßte Skizze, Haufwerksgeometrie) und digitaler Übergabe des Prüfberichts mit Einbauklassen-Zuordnung (BM-0 bis BM-F3 / DK 0 bis DK III) innerhalb von 5–10 Arbeitstagen.

6St GP ............................

Summe Titel 03.09 Entsorgung, Netto: ...............................

03.10 Titel Dokumentation

A l l e Einzelbeträge Netto in EUR 21.09.2026 - Seite 212

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Neubau der Bildungsstätte der HWK LZ Nord (134-26)

03 LV Rohbau 03.10 Titel Dokumentation

Nr. Leistungsbeschreibung Menge/ Einh. Preis (EP) Gesamt (GP)

Übertrag: ................................

03.10.1 Dokumentation vor Ausführung

Erstellen und unaufgefordertes Übergeben einer vollständigen technischen Dokumentation aller LV-Titel zur Freigabe vor Ausführung/Materialbestellung. Inhalt: Übersichtstabelle der Bauprodukte/Bauarten (inkl. Hersteller, Kurztext, Systemgeber), Verwendbarkeitsnachweise mit Gültigkeitsdauer, Produktdatenblätter sowie Planauszüge mit exakten Verwendungsorten. Form: Vorab digital als PDF; nach Freigabe zweifach in strukturierter Papierform mit Inhaltsverzeichnissen. Abrechnung als Pauschale inklusive Erstellung, Abstimmung und Fortschreibung.

1psch GP ............................

03.10.2 Dokumentation nach Ausführung

Erstellen und Übergeben einer lückenlosen, fachbereichsübergreifenden Schlussdokumentation aller erbrachten Leistungen als zwingende Abnahme- und Schlussrechnungsvoraussetzung. Frist: Spätestens eine Woche vor Abnahme. Inhalt nach GewAbfV, ZTV, Eurocode und Prüfverordnung: Fachunternehmererklärungen, EU-Konformitätserklärungen, Systemzulassungen, Produktdatenblätter, Lieferantenverzeichnis, statische/Schall-/Wärme-/Brandschutz-Nachweise, Bautagesberichte, Prospekte, Lieferscheine, Wartungsanweisungen/-intervalle, Prüfbücher, Entsorgungsnachweise (Wiegescheine), As-built-Revisionspläne sowie eine lückenlose Bauablauf-Fotodokumentation. Form: Vorab digital zur Prüfung; nach Freigabe ein vollständiger digitaler Datensatz sowie zwei identische physische Ordnersätze. Abrechnung als Pauschale inklusive Zusammenstellung und Vervielfältigung.

1psch GP ............................

Summe Titel 03.10 Dokumentation, Netto: ...............................

03.11 Titel Stundenlohnarbeiten

Hinweise

1 Anordnungspflicht Stundenlohnarbeiten dürfen nur nach ausdrücklicher schriftlicher Anordnung des

  • Fortsetzung auf nächster Seite - Übertrag: ................................

A l l e Einzelbeträge Netto in EUR 21.09.2026 - Seite 213

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Neubau der Bildungsstätte der HWK LZ Nord (134-26)

03 LV Rohbau 03.11 Titel Stundenlohnarbeiten

Nr. Leistungsbeschreibung Menge/ Einh. Preis (EP) Gesamt (GP)

Übertrag: ................................ Auftraggebers gemäß § 2 Abs. 10 i. V. m. § 15 Abs. 1 VOB/B zur Ausführung kommen. Der Auftragnehmer hat den Bedarf vorher schriftlich anzuzeigen. Eine Vergütung entfällt, wenn die Anordnung des Auftraggebers nicht schriftlich vorliegt.

2 Preisbestandteile Die angebotenen Stundenlohnverrechnungssätze gelten als feste Vertragspreise. Sie enthalten vollumfänglich Lohn- und Gehaltskosten, Lohnnebenkosten, Sozialabgaben, Sozialkassenbeiträge, Gemeinkosten (AGK/BGK) und Gewinn.

Für Materialien gilt: Die Abrechnung erfolgt zum Nettolistenpreis des Herstellers (Stand Lieferdatum) abzüglich handelsüblicher Rabatte, maximal jedoch zu den angebotenen Pauschalsätzen.

3 Umfang Die Stundenlohnregelungen gelten für unvorhergesehene Arbeiten, Sondereinbauten, Hilfsleistungen für Fremdgewerke und sonstige Regieleistungen an Werktagen (Montag bis Samstag von 07:00 bis 18:00 Uhr).

Wartezeiten, die der Auftragnehmer zu vertreten hat, werden nicht vergütet. Wartezeiten auf Weisung oder durch Verschulden des Auftraggebers sind gesondert schriftlich festzustellen und werden zum vereinbarten Stundenlohnsatz vergütet.

4 Nachweiswesen Die Erfassung erfolgt zum Nachweis nach den Regeln des § 15 Abs. 3 VOB/B. Die Stunden- und Materialnachweise sind der AG-Bauleitung (Planer) täglich zur Gegenzeichnung vorzulegen. Die Gegenzeichnung bestätigt ausschließlich die aufgeführten Zeitangaben und Leistungsumstände; sie stellt kein Anerkenntnis der Vergütungspflicht dem Grunde oder der Höhe nach dar.

5 Zuschläge und Nebenleistungen

5.1 Nacht-, Sonn- und Feiertagsarbeit Nacht-, Sonn- und Feiertagsarbeit wird nur in begründeten Ausnahmefällen nach expliziter schriftlicher Anordnung durch den Auftraggeber geleistet. Tariflich vereinbarte Zuschläge hierfür sind gesondert nachzuweisen und werden nach den Sätzen des einschlägigen Tarifvertrags (BRTV-Bau bzw. des für das jeweilige Gewerk geltenden Tarifvertrags) zusätzlich erstattet.

5.2 Aufsichtsstunden Aufsichtsstunden werden nicht gesondert vergütet, es sei denn, sie sind nach den Unfallverhütungsvorschriften (UVV) zwingend vorgeschrieben oder werden vom Auftraggeber ausdrücklich angefordert.

5.3 Behördliche Ausnahmegenehmigungen Kosten für behördliche Ausnahmegenehmigungen (z. B. Erlaubnis zur Feiertagsarbeit, Lärmschutzausnahmegenehmigungen) werden gegen Nachweis als Nebenkosten zusätzlich erstattet, sofern die betreffende Leistung durch den Auftraggeber schriftlich angeordnet wurde.

Übertrag: ................................

A l l e Einzelbeträge Netto in EUR 21.09.2026 - Seite 214

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Neubau der Bildungsstätte der HWK LZ Nord (134-26)

03 LV Rohbau 03.11 Titel Stundenlohnarbeiten

Nr. Leistungsbeschreibung Menge/ Einh. Preis (EP) Gesamt (GP)

Übertrag: ................................

03.11.1 Vorarbeiter

Stundenlohn für Vorarbeiter und gleichgestellte Aufsichtspersonen zur vertragskonformen Ausführung unvorhergesehener Sondereinbauten und Regieleistungen nach VOB/B § 15 auf Anweisung des AG. Täglicher Nachweis zur Abnahme erforderlich.

50h GP ............................

03.11.2 Facharbeiter

Stundenlohn für qualifizierte Facharbeiter zur vertragskonformen Ausführung unvorhergesehener Sondereinbauten, handwerklicher Hilfsleistungen für andere Gewerke und Sondereinsätze nach VOB/B § 15 auf Anweisung des AG. Täglicher Nachweis zur Abnahme erforderlich.

100h GP ............................

03.11.3 Helfer

Stundenlohn für Bauhelfer zur vertragskonformen Ausführung unvorhergesehener einfacher Hilfsarbeiten, Beräumungen und logistischer Zuarbeit nach VOB/B § 15 auf Anweisung des AG. Täglicher Nachweis zur Abnahme erforderlich.

150h GP ............................

03.11.4 Fachplaner

Stundenlohnarbeiten für Fachplanungsleistungen, die nicht im vertraglichen Leistungsumfang enthalten sind und vom AG ausdrücklich schriftlich angewiesen werden („Kalkulationsansätze nach § 15 VOB/B). Stundenlohnarbeiten nach dieser Position kommen nur in Betracht, wenn die Leistung weder als Einheitspreisposition noch als Nachtrag nach § 2 Abs. 5 oder Abs. 6 VOB/B bewertet werden kann und der Aufwand im Voraus nicht sicher quantifizierbar ist. Qualifikation: Fachplaner im Sinne dieser Position ist ein

  • Fortsetzung auf nächster Seite - Übertrag: ................................

A l l e Einzelbeträge Netto in EUR 21.09.2026 - Seite 215

[Seite 216]

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Neubau der Bildungsstätte der HWK LZ Nord (134-26)

03 LV Rohbau 03.11 Titel Stundenlohnarbeiten

Nr. Leistungsbeschreibung Menge/ Einh. Preis (EP) Gesamt (GP)

Übertrag: ................................ bauvorlageberechtigter Ingenieur mit einschlägigem Hochschulabschluss (mind. Bachelor) in der relevanten Planungsdisziplin. Kalkulationsansatz: 20 Stunden (unverbindliche Mengenvorgabe für die Angebotsauswertung; tatsächliche Vergütung nach nachgewiesenen Stunden).

20h GP ............................

03.11.5 CAD-Techniker

Stundenlohnarbeiten für zeichnerische und dokumentarische Leistungen durch einen CAD-Techniker, die nicht im vertraglichen Leistungsumfang enthalten sind und vom AG ausdrücklich schriftlich angewiesen werden („Kalkulationsansätze nach § 15 VOB/B). Stundenlohnarbeiten nach dieser Position kommen nur in Betracht, wenn die Leistung weder als Einheitspreisposition noch als Nachtrag nach § 2 Abs. 5 oder Abs. 6 VOB/B bewertet werden kann und der Aufwand im Voraus nicht sicher quantifizierbar ist. Typische Leistungsinhalte: Zeichnerische Überarbeitungen und Anpassungen von Ausführungs-, Werk- oder Bestandsplänen, Planaktualisierungen infolge von Baufortschritt oder AG-Änderungen, Erstellung von Skizzen, Details und Planausschnitten sowie Konvertierungen und Aufbereitung von Plandaten in geforderter Formatstruktur (PDF, DWG/DXF, IFC). Qualifikation: CAD-Techniker im Sinne dieser Position ist eine Fachkraft mit abgeschlossener technischer Ausbildung oder nachgewiesener gleichwertiger Berufserfahrung im Bereich CAD-gestützter Planbearbeitung (AutoCAD, Revit oder gleichwertig). Die Leistung umfasst ausschließlich zeichnerische und dokumentarische Tätigkeiten ohne eigenverantwortliche Tragwerks- oder Planungsverantwortung. Kalkulationsansatz: 20 Stunden (unverbindliche Mengenvorgabe für die Angebotsauswertung; tatsächliche Vergütung nach nachgewiesenen Stunden).

20h GP ............................

Summe Titel 03.11 Stundenlohnarbeiten, Netto: ...............................

A l le Einzelbeträge Netto in EUR 21.09.2026 - Seite 216

[Seite 217]

LV-Zusammenfassung

Neubau der Bildungsstätte der HWK LZ Nord (134-26)

03 LV Rohbau

Nr. Bezeichnung Seite Gesamt in EUR

03.01 Titel Planung, Prüfung und Bemusterung 23 ..............................

03.02 Titel Baustelleneinrichtung 31 ..............................

03.03 Titel Gerüstbau 33 ..............................

03.04 Titel Erdarbeiten und Medienleitungen 41 ..............................

03.05 Titel TGA Einbauteile, Leerrohre, Hauseinführungen 57 ..............................

03.06 Titel Beton- und Stahlbetonarbeiten 102 ..............................

03.07 Titel Maurerarbeiten 193 ..............................

03.08 Titel Bohren und Sägen 201 ..............................

03.09 Titel Entsorgung 204 ..............................

03.10 Titel Dokumentation 213 ..............................

03.11 Titel Stundenlohnarbeiten 213 ..............................

Summe LV 03 Rohbau

Angebotssumme, Netto: EUR ..................................

zzgl. MwSt. (19,0 %): EUR ..................................

Angebotssumme, Brutto: EUR ..................................

Alle Einzelbeträge Netto in EUR 21.09.2026 - Seite 217

Alle Unterlagen dieser Ausschreibung