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Beantwortung von Bieterfragen
Rahmenvertrag für Dienstleistungen in den Bereichen Usability, User Experience und kontinuierliche Erfolgsmessung
Vergabe-Nr. 315/2025
Stand: Freitag, 18. September 2026
| Bieterfrage | Antwort des DAAD | |||
|---|---|---|---|---|
| 1 | Bezüglich der geforderten Unternehmensreferenzen in Anlage 10 haben wir eine Verständnisfrage zu Bereich 2 („Durchführung einer Usability-Studie mit Expert-Content-Review, Onsite Nutzerbefragung und Nutzertests Labor oder Remote“): Müssen für das Ankreuzen von Bereich 2 in einer einzelnen Referenz zwingend alle drei genannten Bausteine (Expert-Content-Review und Onsite-Nutzerbefragung und Nutzertests Labor/Remote) kumulativ innerhalb dieses einen Projekts durchgeführt worden sein? Oder gilt Bereich 2 auch dann als erfüllt, wenn in einer Referenz nur ein Teil dieser Methoden angewendet wurde bzw. die drei Bausteine aus Bereich 2 über mehrere unterschiedliche Referenzprojekte hinweg abgedeckt werden? | Zum Nachweis der technischen und beruflichen | ||
| Leistungsfähigkeit sind vom Bieter mindestens 4 | ||||
| geeignete Referenzen mittels Anlage 10 | ||||
| einzureichen, mit welchen die unter Punkt 3d) | ||||
| der Bewerbungs-bedingungen (Anlage 01) | ||||
| genannten Erfahrungsbereiche 1. bis 5. Jeweils | ||||
| mindestens zweimal belegt werden müssen. | ||||
| Der Erfahrungsbereich 2 „Durchführung einer | ||||
| Usability-Studie mit Expert-Content-Review, | ||||
| Onsite Nutzerbefragen und Nutzertests Labor | ||||
| oder Remote“ muss dabei von einer Referenz in | ||||
| Gänze vom Unternehmen des Bieters erbracht | ||||
| worden sein, d.h. alle 3 genannten Tätigkeiten, | ||||
| sonst darf dieser Erfahrungsbereich nicht | ||||
| angekreuzt werden. Dies impliziert, dass nur | ||||
| solche Referenzen für den Erfahrungsbereich 2 | ||||
| benannt werden dürfen, in denen alle 3 | ||||
| Tätigkeiten erbracht wurden. Wir bitten um | ||||
| entsprechende Beachtung. | ||||
| 2 | In den Bewerbungsbedingungen (Anlage 01, Abschnitt 3 d) wird als Mindestanforderung an die Referenzen unter Bereich 1 gefordert: „Erfahrung mit Auftraggebern aus dem Sektor Bildung und/oder Wissenschaft“. Könnte die Vergabestelle bitte konkretisieren, welche Auftraggebertypen hierfür als „Bildung und/oder Wissenschaft“ anerkannt werden? | Zum Nachweis der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit sind vom Bieter mindestens 4 geeignete Referenzen mittels Anlage 10 einzureichen, mit welchen die unter Punkt 3d) der Bewerbungsbedingungen (Anlage 01) genannten Erfahrungsbereiche 1. bis 5. jeweils mindestens zweimal belegt werden müssen. Einer dieser zu belegenden Erfahrungsbereiche ist „Erfahrung mit Auftraggebern aus dem Sektor Bildung und/oder Wissenschaft“. Definition: Auftraggeber aus Bildung und/oder Wissenschaft |
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Als Auftraggeber aus dem Sektor Bildung und/oder Wissenschaft gelten Organisationen, deren Hauptzweck die Vermittlung von Wissen, Qualifikation, Forschung oder wissenschaftlicher Infrastruktur ist – unabhängig davon, ob sie öffentlich oder privat finanziert sind.
Dazu gehören typischerweise:
- Formale Bildungseinrichtungen
• Allgemeinbildende Schulen (Grund-, Gesamt-, Gymnasien)
• Berufsschulen, Fachoberschulen
• Hochschulen, Universitäten, Fachhochschulen
• Duale Hochschulen
- Forschungseinrichtungen
• Außeruniversitäre Forschung (z.B. Fraunhofer-Institute, Max-Planck-Institute, Helmholtz-Zentren)
• Forschungsabteilungen von Universitäten
• Klinische Forschung an Universitätskliniken
- Weiterbildung und Erwachsenenbildung
• Volkshochschulen
• Private Weiterbildungsanbieter
• Akademien und Fachverbände mit Fortbildungsangeboten
- Wirtschaftszweige mit Bildungsschwerpunkt
• Bildungsdienstleistungen (Coaching, Trainings, Lernplattformen)
• EdTech / Lernsoftware und -plattformen
• Fachverlage für Lehr- und Lernmaterial
• Anbieter von Prüfungs- und Zertifizierungsdienstleistungen
- Wissenschaftsnahe Infrastruktur
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| • Betreiber wissenschaftlicher Rechenzentren, Bibliotheken, Archive • Forschungsförderorganisationen (z.B. Projektträger, Stiftungen mit Fokus auf Wissenschaft) | ||||
|---|---|---|---|---|
| 3 | Bewerbungsbedingungen (Seite 12/13): Ältere Funktionen sollen | Wir bitten um Konkretisierung Ihrer Bieterfrage, da Ihre Nachricht lediglich den Text aus Anlage 01, Ziffer 4 a) wiedergibt und keine konkrete Frage erkennen lässt. Nur so können wir eine transparente und allen Bietern gleichermaßen zugängliche Antwort geben. | ||
| sukzessive nach dem Relaunch hinsichtlich der Usability und | ||||
| dem UX überprüft und einem Rebrush unterzogen werden. | ||||
| Hierzu gehört das Kontaktformular für Studierende, welches für | ||||
| Studiengänge eingerichtet ist, die über „Alle Studiengänge“ zu | ||||
| finden sind (Link 1 (bis 13.09.2026): Studiengänge in Deutschland | ||||
| - My GUIDE/ Link 2 (ab 14.09.2026): Studiengänge in Deutschland | ||||
| | Study Guide Germany). Über dieses Kontaktformular können | ||||
| internationale Studierende die Hochschule(n) ihres Interesses | ||||
| kontaktieren und mit diesen ihr My GUIDE/Study Guide-Profil | ||||
| direkt teilen. | ||||
| 4 | In der Leistungsbeschreibung wird von Interviews und Workshops etc. vor Ort gesprochen. Können sie genauer definieren, wo dies ist? Beim Anbieter vor Ort oder Auftraggeber etc.? | Die in der Leistungsbeschreibung (Anlage 02) unter Ziffer 3f genannten Workshops können nach Absprache sowohl in der Bonner Geschäftsstelle des DAAD als auch beim Auftragnehmer stattfinden. Dies wird mit Blick auf das jeweilige Einzelprojekt im Vorfeld abgesprochen. Die unter Ziffer 5 genannten Abstimmungsgespräche finden, wenn es eines Präsenztermins bedarf, wie genannt in der Bonner Geschäftsstelle des DAAD statt. | ||
| 5 | Bezüglich der geforderten Referenzen im Sektor „Wissenschaft“ | Hierzu verweisen wir auf die Beantwortung der Bieterfrage 2: Einer der zu belegenden Erfahrungsbereiche ist „Erfahrung mit Auftraggebern aus dem Sektor Bildung und/oder Wissenschaft“. Es ist explizit nicht gefordert, dass der zu belegende Erfahrungsbereich aus dem Sektor Bildung und Wissenschaft stammt, sondern oder wäre ausreichend. | ||
| bitten wir um kurze Klarstellung: | ||||
| Definition des Sektors „Wissenschaft“: Wie wird der Begriff | ||||
| „Wissenschaft“ im Kontext dieser Anforderung durch den | ||||
| Auftraggeber definiert? | ||||
| Erforderlichkeit eines Bildungsbezugs: Muss ein Referenzprojekt | ||||
| im Sektor „Wissenschaft“ zwingend einen expliziten Bezug zu | ||||
| „Bildung“ (z. B. Lehre, Studierendenmarketing, Ausbildung) | ||||
| aufweisen, oder sind auch Projekte im reinen Forschungs- und | ||||
| Wissenschaftsbereich (z. B. reine Forschungsplattformen, | ||||
| wissenschaftliche Portale ohne Bildungskontext, | ||||
| nutzerzentrierte Konzepte und Pilotanwendungen) | ||||
| vollumfänglich als Nachweis zulässig? |
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| Anforderungen an den Referenz-Auftraggeber: Muss es sich bei | ||||
|---|---|---|---|---|
| dem Auftraggeber der Referenz zwingend um ein formelles | ||||
| wissenschaftliches Institut oder eine akademische Einrichtung (z. | ||||
| B. Hochschule, Universitätsklinik, öffentlich geförderte | ||||
| Forschungseinrichtung) handeln? | ||||
| 6 | Bewerbungsbedingungen (Anlage 01) Wie kommt man auf das Kontaktformular, welches in Konzeptaufgabe 2 zu optimieren gilt? Die angegebenen Links funktionieren nach unserem Verständnis nicht direkt; es ist weiterhin notwendig, einen Account anzulegen. Ist das vom Auftraggeber so gewünscht? | Das ist so gewünscht. Das Kontaktformular ist erst nach der Anmeldung sichtbar und daher nicht direkt verlinkt. Grundsätzlich ist vorgesehen, dass sich Nutzende einen Account anlegen, um auf den vollständigen Funktionsumfang der Plattform zugreifen zu können. Eine dieser Funktionen ist die Möglichkeit, über das Kontaktformular direkt mit Hochschulen in Kontakt zu treten. Für die Konzeptaufgabe ist entsprechend der Zugang über einen angelegten Account vorgesehen. | ||
| 7 | Die Vertragsunterlagen enthalten Regelungen zu Gewährleistung, | Wir haben uns bewusst gegen die Vereinbarung einer Haftungsobergrenze entschieden. Gleichwohl können wir uns vorstellen, mit dem bezuschlagten Bieter eine Haftungsregelung zu vereinbaren, die den EVB-IT vergleichbar ist. | ||
| Freistellung und Schadensersatz. Eine ausdrückliche | ||||
| Haftungsobergrenze für den Auftragnehmer ist nicht erkennbar. | ||||
| Bitte teilen Sie mit, ob die Haftung des Auftragnehmers der Höhe | ||||
| nach begrenzt werden kann und ob hierzu eine ergänzende | ||||
| Vertragsregelung vorgesehen ist. | ||||
| Hilfsweise fragen wir an, ob eine mit den Regelungen des EVB-IT | ||||
| vergleichbare Haftungsregelung akzeptiert wird. | ||||
| 8 | Ist seitens des Auftraggebers vorgesehen, für den Fall erheblicher Kostensteigerungen (z. B. Tarif-, Personal- oder Inflationsentwicklungen) eine Preisanpassung während der Vertragslaufzeit zuzulassen? Falls ja, nach welchem Verfahren erfolgt diese? | Da der DAAD als öffentlicher Auftraggeber agiert und mit öffentlichen Steuergeldern arbeitet, ist eine Preisanpassung im Rahmen dieses Verfahrens - wie ausdrücklich von unseren Geldgebern gewünscht - derzeit nicht vorgesehen. | ||
| 9 | Die vorgesehene Freistellung bei Schutzrechtsverletzungen | Ja, das können wir Ihnen bestätigen. | ||
| erscheint weit gefasst. | ||||
| Bitte bestätigen Sie, dass die Freistellungsverpflichtung nur für | ||||
| vom Auftragnehmer zu vertretende Schutzrechtsverletzungen | ||||
| gilt und sich nicht auf durch den Auftraggeber vorgegebene | ||||
| Inhalte, Daten oder Anforderungen erstreckt. | ||||
| 10 | Bitte erläutern Sie den vorgesehenen Abnahmeprozess für die einzelnen Leistungsbausteine. | Zu Beginn eines Projekts wird ein Gespräch zu Projektumfang und –inhalten geführt. Die Leistungsbausteine des Auftragnehmers werden |
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| Insbesondere bitten wir um Mitteilung, innerhalb welcher Frist der Auftraggeber die Abnahme erklärt oder etwaige Mängel rügt. | dann via eines Einzelauftrags festgehalten. Es wird zudem ein Zeitplan für das Projekt erstellt, in dem einzelne Projektmeilensteine festgehalten werden. Durch regelmäßige Gespräche in Form von Jour Fixen wird über die Entwicklung des Projekts gesprochen und Leistungsbausteine abgenommen. Je nach Projektumfang können diese Jour Fixe wöchentlich, alle zwei Wochen, monatlich oder einmal im Quartal stattfinden. Darauf einigen sich Auftragnehmer und Auftraggeber bei der Erstbesprechung zu dem jeweiligen Projekt. Rückmeldung auf einzelne Leistungsbausteine werden entsprechend des im Zeitplan definierten Fensters gegeben. Eine Leistungsabnahme kann auch schriftlich erfolgen. Bei Beanstandung der erbrachten Leistung würde schnellstmöglich der Kontakt gesucht werden, um ein persönliches Gespräch zu führen. Dieses sollte in der Regel innerhalb von 14 Tagen nach Feststellen des Mangels erfolgen. | |||
|---|---|---|---|---|
| 11 | Berechnung des Dreijahreszeitraums Anlage 01, Abschnitt 3 d) verlangt Referenzen über Leistungen „der letzten drei Jahre". Wir bitten um Klarstellung, wie dieser Zeitraum berechnet wird: rückwärts ab dem Tag der Angebotsfrist, ab dem geplanten Vertragsbeginn, oder anhand der letzten drei abgeschlossenen Kalenderjahre? Ist dabei der Leistungsbeginn oder der Leistungsabschluss maßgeblich? Ergänzend bitten wir um Mitteilung, ob die Vergabestelle von der Möglichkeit nach § 46 Abs. 3 Nr. 1 VgV Gebrauch macht, auch Referenzen über länger zurückliegende Leistungen zu berücksichtigen, um einen ausreichenden Wettbewerb sicherzustellen. | Zum Nachweis der technischen und beruflichen | ||
| Eignung des Bieters haben wir in den | ||||
| Bewerbungsbedingungen (Anlage 01) unter | ||||
| Ziffer 3 d) die Vorlage mindestens 4 geeigneter | ||||
| Referenzen gefordert, die die dort genannten 5 | ||||
| Erfahrungsbereiche mindestens 2-mal belegen | ||||
| (Mindestanforderung). Eine Referenz kann zur | ||||
| Abdeckung mehrerer Bereiche verwendet | ||||
| werden. Stichtag für die 3-Jahresfrist ist die | ||||
| Angebotsfrist. | ||||
| Die Ausweitung des o.g. 3 Jahres-Zeitraumes | ||||
| darf nur in strengen Ausnahmefällen erfolgen. | ||||
| Dies ist bspw. dann der Fall, wenn ein nicht | ||||
| ausreichender Wettbewerb zu befürchten wäre. | ||||
| Dies ist jedoch bei der vorliegenden Vergabe | ||||
| nicht der Fall, da wir aktuell 22 angemeldete | ||||
| Teilnehmer für das Verfahren haben. Daher | ||||
| haben wir nicht vor, den 3-Jahreszeitraum | ||||
| auszudehnen. | ||||
| 12 | Referenzen verbundener Unternehmen Der Bieter ist Teil einer Unternehmensgruppe. Wir bitten um Klarstellung, ob Referenzen eines verbundenen Unternehmens der Gruppe nach § 47 VgV eingebracht werden können, wenn dieses Unternehmen die entsprechenden Leistungsteile im | In dem von Ihnen beschriebenen Fall liegt eine Eignungsleihe gem. Ziffer 3 e) der Bewerbungsbedingungen (Anlage 01) vor. Bitte reichen Sie dazu sämtliche unter Ziffer 3 e) genannten Unterlagen ein. |
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| ausgeschriebenen Auftrag tatsächlich erbringt und nach Anlage 11 als Unterauftragnehmer benannt wird. Insbesondere bitten wir um Klarstellung, ob die Anforderung aus Ihrer Antwort vom 27.08. und 08.09., dass die Tätigkeiten des Erfahrungsbereichs 2 „vom Unternehmen des Bieters erbracht" worden sein müssen, in diesem Fall als erfüllt gilt. | Es ist möglich, dass diese Leistungen des Erfahrungsbereiches 2 „Durchführung einer Usability-Studie mit Expert-Content-Review, Onsite-Nutzerbefragung und Nutzertests Labor oder Remote“ vom Eignungsverleiher erbracht werden. | |||
|---|---|---|---|---|
| 13 | Mindestanforderungen an die UX-Diary-Studie Wir bitten um Präzisierung des Erfahrungsbereichs „Durchführung einer UX-Diary-Studie, bestehend aus einer Kombination aus Aufgaben und Interviews". Welche Mindestanforderungen gelten hinsichtlich Erhebungsdauer, Zahl der Teilnehmenden und Zahl der Erhebungswellen? Genügt eine Untersuchung, in der dieselben Teilnehmenden über mehrere Wochen wiederkehrend Aufgaben bearbeiten und begleitend interviewt werden, auch wenn das Projekt vertraglich nicht als „Diary-Studie" bezeichnet wurde? Und gelten app- oder plattformgestützte Formate der In-the-Moment-Erhebung, etwa Experience Sampling mit wiederkehrenden Impulsen, als „ähnlicher Ansatz" im Sinne der Aufgabenstellung zu Konzept 1? | Zum Nachweis der technischen und beruflichen | ||
| Eignung des Bieters haben wir in den | ||||
| Bewerbungsbedingungen (Anlage 01) unter | ||||
| Ziffer 3 d) die Vorlage mindestens 4 geeigneter | ||||
| Referenzen gefordert, die die dort genannten 5 | ||||
| Erfahrungsbereiche mindestens 2-mal belegen | ||||
| (Mindestanforderung). Eine Referenz kann zur | ||||
| Abdeckung mehrerer Bereiche verwendet | ||||
| werden. | ||||
| Für die Parameter „Erhebungsdauer, Zahl der | ||||
| Teilnehmenden und Zahl der Erhebungswellen“ | ||||
| haben wir dabei keine Mindestvoraussetzungen | ||||
| definiert. | ||||
| 14 | Arbeitsproben unter Vertraulichkeit Für mindestens zwei Referenzen sind Arbeitsproben vorzulegen, „soweit der Bieter zu einer solchen Vorlage berechtigt ist". Wir bitten um Klarstellung, ob Arbeitsproben auch in auszugsweiser oder anonymisierter Form eingereicht werden können, wenn Vertraulichkeitsvereinbarungen mit dem Referenzauftraggeber einer vollständigen Vorlage entgegenstehen, und welche Form der Anonymisierung die Vergabestelle als ausreichend ansieht. | Zum Nachweis der technischen und beruflichen Eignung des Bieters haben wir in den Bewerbungsbedingungen (Anlage 01) unter Ziffer 3 d) die Vorlage mindestens 4 geeigneter Referenzen gefordert, die die dort genannten 5 Erfahrungsbereiche mindestens 2-mal belegen (Mindestanforderung). Es sind jedoch keine Arbeitsproben für die Referenzen vorzulegen, dies ist in den Bewerbungsbedingungen nicht angekreuzt und ist daher für diese Ausschreibung nicht relevant! | ||
| 15 | UX-Labore und digitale Testumgebungen Nach Anlage 02, Ziffer 3 c) soll der Auftragnehmer geeignete UX- Labore zur Verfügung stellen und deren Verfügbarkeit über die gesamte Vertragslaufzeit gewährleisten. Wir bitten um Klarstellung, ob hierfür die bedarfsweise Anmietung geeigneter Labore bei Dritten genügt oder ein eigenes, dauerhaft vorgehaltenes Labor verlangt wird. Ergänzend: Die Zielgruppe der internationalen Studieninteressierten befindet sich überwiegend nicht in Deutschland. Können die unter Ziffer 3 a) und b) genannten Tests und Befragungen daher auch vollständig über digitale, moderierte oder unmoderierte Testumgebungen erbracht | Für die nach Anlage 02, Ziffer 3c) benannte zur | ||
| Verfügungstellung von UX-Laboren reicht eine | ||||
| bedarfsweise Anmietung geeigneter Labore bei | ||||
| Drittanbietern. | ||||
| Von dieser Option wird nur Gebrauch gemacht, | ||||
| wenn sie für die Projektkonzeption und mit Blick | ||||
| auf die anvisierte Zielgruppe sinnvoll ist. Dies | ||||
| wird zu Beginn eines jeden Projektes definiert. | ||||
| Dieses Vorgehen gilt auch für die Nutzung | ||||
| digitaler Testumgebungen, diese sind bei der | ||||
| Zielgruppe der internationalen Studierenden die | ||||
| Regel. Es ist aber auch darauf hinzuweisen, dass | ||||
| auch die Zielgruppe der deutschen | ||||
| Hochschulmitarbeitenden in das Aufgabenfeld |
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| werden, und gilt der Nachweis der Laborverfügbarkeit in diesem | dieser Ausschreibung fällt. Der Nachweis der | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Fall als entbehrlich oder reduziert? | Laborverfügbarkeit ist daher nicht entbehrlich. | |||||
| 16 | Erfolgsmessung und KPIs der Portale A02 benennt die kontinuierliche Erfolgsmessung der Portale als zentrales Leistungsziel. Wir bitten um Klarstellung, an welchen Erfolgsdimensionen der DAAD die Messung ausrichten soll: nutzungsbezogene Kennzahlen (z. B. Seitenaufrufe, Abbruchquoten), Zufriedenheitsindikatoren (z. B. Net Promoter Score, Task Completion Rate), strategische Outcomes (z. B. Conversion von Portalbesuch zu abgeschlossener Bewerbung) oder eine Kombination davon? Sofern bereits ein KPI-Framework oder konkrete Messziele für die Portale bestehen, bitten wir um Mitteilung, ob diese im Rahmen der Ausschreibung zugänglich gemacht werden. | Da diversen Webseiten/Portale, die im DAAD betreut werden, haben alle sehr unterschiedliche Zielsetzungen und dementsprechend andere KPIs, die jeweils zur Erfolgsmessung herangezogen werden. Die unter Anlage 02, Ziffer 3 d) genannte Leistung der kontinuierlichen Erfolgsmessung wird für Teilprojekte aufgerufen. Zum jeweiligen Projektbeginn werden die entsprechenden Erfolgsdimensionen projektspezifisch definiert. | ||||
| 17 | Wir nehmen Bezug auf die Antwort 7: Wir bitten um Bestätigung, dass die Haftung des Auftragnehmers für leicht fahrlässig verursachte Schäden auf das 1,5-fache des Gesamtauftragswertes begrenzt ist. Ausgenommen hiervon bleiben die gesetzlich zwingenden Fälle unbeschränkter Haftung, insbesondere bei Vorsatz, grober Fahrlässigkeit sowie Schäden aus der Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit. | Hierzu verweisen wir auf die Antwort zur Frage 7: | ||||
| Wir haben uns bewusst gegen die Vereinbarung | ||||||
| einer konkreten Haftungsobergrenze | ||||||
| entschieden und werden dies zum jetzigen | ||||||
| Zeitpunkt auch nicht tun. | ||||||
| Gleichwohl können wir uns vorstellen, mit dem | ||||||
| bezuschlagten Bieter eine marktübliche | ||||||
| Haftungsregelung zu vereinbaren, die den EVB- | ||||||
| IT vergleichbar ist. | ||||||
| 18 | Geht es allein um den Austauschorientierungs- und Bewerbungs- Funnel oder begleiten wir die Studierenden im Rahmen des Diaries auch über eine erweiterte Journey während ihres gesamten Studiums? Wann gibt es in dieser Journey Touchpoints mit dem DAAD? Gibt es noch weitere Forschungsfragen zu der Diary Methodik, die in das Ergebnis User Journey, Personas, Key Facts, Zielgruppen einfließen sollen? Oder geht es grundlegend darum, diese Artefakte erstmals herzustellen und allgemeine Erkenntnisse (pains, gains, needs, Motivationen etc.) dazu zu liefern? | Im Fokus der Diary-Erhebungen steht vor allem die Phase der Vorbereitung und Orientierung sowie die Gewinnung internationaler Studieninteressierter für Deutschland als Studienstandort. Die Begleitung erstreckt sich primär über den Informations‑ und Bewerbungsfunnel; nach Studienbeginn an der Hochschule treten die Zielpersonen für das Standortmarketing in den Hintergrund. Relevante Touchpoints mit dem DAAD liegen vor allem in der frühen Informationssuche, Beratung und Entscheidungsfindung und werden im Rahmen der Untersuchungen vertieft betrachtet. Bestehende Artefakte wie User Journeys, Personas und zentrale Erkenntnisse werden durch die Diary‑Studien weiterentwickelt und um vertiefte Einsichten zu Pains, Gains, Needs und Motivationen ergänzt; ob darüber hinaus neue Forschungsfragen aufgenommen werden, wird im Projektkontext |
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| gemeinsam mit dem Auftragnehmer konkretisiert. | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| 19 | Werden alle zu testenden Artefakte im Projektverlauf von Auftragnehmer angefertigt oder liefert eine andere Partei die Prototypen? | Im Regelfall wird der Auftragnehmer mit von | ||||
| anderen Parteien bereitgestellten Artefakten | ||||||
| (z.B. Prototypen, Screens, Flows) arbeiten. Es ist | ||||||
| jedoch nicht vollständig auszuschließen, dass | ||||||
| im Projektverlauf ergänzende Artefakte zu | ||||||
| erstellen sind. Wünschenswert ist daher, dass | ||||||
| Bieter die Fähigkeit zur Erstellung geeigneter | ||||||
| Testartefakte mitbringen; dies ist jedoch keine | ||||||
| zwingende Voraussetzung und wird im Einzelfall | ||||||
| projektspezifisch abgestimmt. | ||||||
| 20 | Rekrutierung Konzept 1 / A01 Ziff. 4a, A02 Ziff. 6 Für die in Konzept 1 beschriebene quantitative Befragung sowie den Aufbau eines Rekrutierungspools bitten wir um Klarstellung, ob der DAAD eine aktive Beteiligung an der Teilnehmergewinnung vorsieht bzw. unterstützen würde. Darüber hinaus bitten wir um Auskunft, ob die Nutzung externer Rekrutierungs- und Paneldienstleister ausdrücklich zulässig ist oder ob der Aufbau und Betrieb des Pools vollständig durch den Auftragnehmer erfolgen muss. | Der DAAD beteiligt sich aktiv im Rahmen seiner Möglichkeiten an der Rekrutierung, z.B. durch Ausspielung entsprechender Aufrufe in den eigenen Social-Media-Kanälen, Einbindung eines Sticky Modals auf der Webseite, etc. Die Nutzung externe Dienstleister muss projektspezifisch geklärt werden und bedarf hinsichtlich der Drittanbieter einer rechtlichen Prüfung. Im Rahmen des Konzepts kann dieses Vorgehen vorgeschlagen werden. | ||||
| 21 | Handelt es sich bei dem in Aufgabe 2 zu optimierenden | Ja, dies ist das korrekte Kontaktformular, s. auch Frage 6. | ||||
| Kontakformular um diese Klickstrecke (hier stellvertretend die | ||||||
| TH-Köln): | ||||||
| https://www.myguide.de/de/studiengaenge/kontakt/technische- | ||||||
| hochschule-koeln-3d-animation-for-film-and-games- | ||||||
| w60835/?hec-id=w60835 | ||||||
| Falls nicht, würden Sie entsprechend bitte die korrekte URL, eine | ||||||
| Zugangsbeschreibung oder Screenshots teilen? | ||||||
| 22 | Vorerkenntnisse Konzept 1 / A01 Ziff. 4a Können Methodik und Ergebnisse der 2024 durchgeführten UX- Diary-Studie den Bietern vor Ablauf der Angebotsfrist zur Verfügung gestellt werden, damit die Konzeption auf den zu verifizierenden Vorerkenntnissen aufsetzt? | Die Methodik und Ergebnisse der 2024 durchgeführten UX‑Diary‑Studie können den Bietern vor Ablauf der Angebotsfrist nicht zur Verfügung gestellt werden. Eine Bereitstellung relevanter Unterlagen ist im Rahmen der Zusammenarbeit mit dem ausgewählten Auftragnehmer vorgesehen. | ||||
| 23 | Untersuchungsgegenstand Konzept 2 / A01 Ziff. 4a | Das Kontaktformular ist in der neuen Version live, s. auch Frage 21 und 6. | ||||
| Konzept 2 bezieht sich auf das Kontaktformular unter dem ab | ||||||
| 14.09.2026 gültigen Link. Kann den Bietern vor diesem Datum ein | ||||||
| Vorschau- oder Testzugang zur relaunchten Fassung |
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| bereitgestellt werden, damit das Konzept auf dem tatsächlichen | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Stand aufsetzt? | ||||||
| 24 | Zielgruppensegmente / A01 Konzept 1 Welche Segmente innerhalb der internationalen Studieninteressierten und Studierenden sind für die Untersuchung vorrangig — etwa nach Herkunftsregion, Studienphase (Orientierung, Bewerbung, Studium), angestrebtem Abschluss oder Sprachkenntnissen? Gibt es Segmente, die aus Sicht des DAAD besonders unzureichend verstanden sind? | Konkrete Prioritäten für Zielgruppensegmente lassen sich nicht pauschal festlegen. Die Schwerpunktsetzung erfolgt in Abstimmung mit den zuständigen Gremien, Mittelgebern und gegebenenfalls den Hochschulen und wird projektspezifisch definiert. Segmente mit besonderem Klärungsbedarf werden im Rahmen der Zusammenarbeit mit dem Auftragnehmer gemeinsam identifiziert und entsprechend berücksichtigt. | ||||
| 25 | Erhebungssprachen / A01 Konzept 1, A02 Ziff. 5 In welchen Sprachen sollen Befragungen, Diary-Aufgaben und Interviews durchgeführt werden? Ist Englisch als Erhebungssprache ausreichend, oder sind weitere Sprachen für bestimmte Herkunftsregionen vorgesehen? | Englisch ist als Erhebungssprache grundsätzlich | ||||
| ausreichend und wird erwartet. Weitere | ||||||
| Sprachen, insbesondere für bestimmte | ||||||
| Herkunftsregionen, sind wünschenswert und | ||||||
| können ein Mehrwert sein, werden jedoch nicht | ||||||
| vorausgesetzt und im Rahmen der | ||||||
| Zusammenarbeit projektspezifisch abgestimmt. | ||||||
| Für das Konzept kann mit Englisch gearbeitet | ||||||
| werden. | ||||||
| 26 | Bestehende Personas / A01 Konzept 1, A02 Ziff. 3e Existieren aktuelle Personas, Nutzerstrukturanalysen oder Journey Maps für die betroffenen Portale, die fortzuschreiben sind, oder ist von einer Neuentwicklung auszugehen? | Für die betroffenen Portale liegen bereits Personas, Nutzerstrukturanalysen und Journey Maps vor, die grundsätzlich als Ausgangsbasis genutzt und fortgeschrieben werden können. Ob einzelne Elemente neu entwickelt oder unterschiedliche Akzente gesetzt werden, wird im Rahmen der Zusammenarbeit mit dem jeweiligen Auftragnehmer fachlich abgestimmt. | ||||
| 27 | Portalübergreifende Messbarkeit / A01 Konzept 1 Lässt sich die Nutzung über die Portale hinweg technisch verknüpfen, etwa über die DAAD-ID oder ein übergreifendes Tracking-Setup? Für die Analyse der portalübergreifenden Journey ist entscheidend, ob Nutzerpfade zwischen daad.de, study-in-germany.com und Study Guide Germany zusammengeführt werden können. | Eine technische Verknüpfung der Nutzung über | ||||
| die Portale hinweg ist grundsätzlich denkbar, | ||||||
| etwa über gemeinsame Identifikatoren oder ein | ||||||
| übergreifendes Tracking‑Setup. Konkrete | ||||||
| Ansätze dazu bestehen bereits, ihre | ||||||
| Ausgestaltung und Belastbarkeit für die Analyse | ||||||
| portalübergreifender Nutzerpfade werden | ||||||
| jedoch im Rahmen der Zusammenarbeit mit | ||||||
| dem jeweiligen Auftragnehmer detailliert | ||||||
| geprüft und weiterentwickelt, unter Beachtung | ||||||
| der rechtlichen und datenschutzrechtlichen | ||||||
| Vorgaben. Die DAAD-ID wird aktuell nur auf | ||||||
| Study Guide Germany genutzt und ist daher für | ||||||
| ein übergreifendes Tracking nicht nutzbar. |
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| 28 | Tracking-Ausgangslage / A01 Konzept 1, A02 Ziff. 3i Welches Analyse- und Tag-Management-Setup ist auf den betroffenen Portalen im Einsatz, und wie hoch ist die Einwilligungsrate im Consent-Management? Beides bestimmt die Belastbarkeit eines KPI-Sets und die Aussagekraft von Tracking- und Tagging-Plänen. | Auf den betroffenen Portalen kommt Google Analytics zum Einsatz, die Implementierung erfolgt über einen technischen Dienstleister und ein entsprechendes Tag-Management-Setup. Weitere Details zur Ausgestaltung des Trackings sowie zur Einwilligungsrate im Consent- Management werden im Rahmen der Zusammenarbeit mit dem jeweiligen Auftragnehmer geklärt und für die Entwicklung eines belastbaren KPI‑Sets berücksichtigt. | ||
|---|---|---|---|---|
| 29 | Zielsystem und KPI / A01 Konzept 1 Bestehen für die drei Portale bereits definierte Ziele oder KPI, an die das zu entwickelnde KPI-Set anschließen soll — etwa Zielgrößen aus der Berichterstattung gegenüber den Mittelgebern? | Für die drei Portale bestehen bereits definierte | ||
| Ziele und Kennzahlen, an die das zu | ||||
| entwickelnde KPI‑Set grundsätzlich anschließen | ||||
| kann. Welche Zielgrößen und bestehenden KPI | ||||
| im Detail berücksichtigt oder weiterentwickelt | ||||
| werden sollen, wird im Rahmen der | ||||
| Zusammenarbeit mit dem jeweiligen | ||||
| Auftragnehmer konkret abgestimmt. | ||||
| 30 | Onsite-Rekrutierung / A01 Konzept 1, A02 Ziff. 3b Ist die Ansprache von Teilnehmenden direkt auf den Portalen möglich (Onsite-Befragung, Intercept, Recruiting-Banner)? Falls ja, über welche Wege wird eine solche Einbindung technisch umgesetzt und freigegeben? | Eine direkte Ansprache von Teilnehmenden auf den Portalen (z.B. Onsite-Befragung, Intercept, Recruiting-Banner) ist grundsätzlich möglich. Die technische Einbindung erfolgt in Abstimmung mit dem zuständigen technischen Dienstleister; der Auftragnehmer stellt bei Bedarf entsprechende Screener oder Einladungen bereit. Konkrete Ausgestaltung und Freigabe werden im Einzelfall projektbezogen geregelt und erfolgen unter Beachtung der rechtlichen und datenschutzrechtlichen Vorgaben. | ||
| 31 | Weitere Rekrutierungskanäle / A01 Konzept 1, A02 Ziff. 6 Stehen für Aufbau des Rekrutierungspools weitere DAAD-eigene Kanäle zur Verfügung, etwa Newsletter, Mein-DAAD-Accounts, die Study-in-Germany-Ambassadors, der Beratungsaccount in My GUIDE oder das Außennetzwerk in über 60 Ländern? | Grundsätzlich können weitere DAAD‑eigene | ||
| Kanäle für den Aufbau des Rekrutierungspools | ||||
| genutzt werden. Die Auswahl und konkrete | ||||
| Nutzung dieser sowie ggf. zusätzlicher Kanäle | ||||
| wird im Einzelfall mit den zuständigen | ||||
| Projektverantwortlichen abgestimmt und unter | ||||
| Beachtung der rechtlichen und | ||||
| datenschutzrechtlichen Vorgaben festgelegt. | ||||
| 32 | Incentivierung / A01 Konzept 1 Ist die Incentivierung von Teilnehmenden aus Sicht des DAAD zulässig und gewünscht? Bei Longitudinalstudien über mehrere | Eine Incentivierung von Teilnehmenden ist aus Sicht des DAAD grundsätzlich zulässig und kann – abhängig vom jeweiligen Projektkontext und unter Beachtung der geltenden rechtlichen und |
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| Jahre ist die Teilnahmebindung methodisch der kritische Faktor; die Antwort bestimmt das Design des Pools maßgeblich. | datenschutzrechtlichen Vorgaben – eingesetzt werden. Ob und in welcher Form Anreize konkret vorgesehen werden, wird im Rahmen der Zusammenarbeit projektspezifisch abgestimmt. | |||
|---|---|---|---|---|
| 33 | Werkzeugauswahl und Datenverarbeitung / A04 Ziff. 7 | Es sind ausschließlich Anbieter mit Datenverarbeitung im EWR zulässig. | ||
| Da die Zielgruppe weltweit verteilt ist: sind für Diary-, | ||||
| Befragungs- und Aufzeichnungswerkzeuge ausschließlich | ||||
| Anbieter mit Datenverarbeitung im EWR zulässig, oder erteilt der | ||||
| DAAD im Einzelfall eine dokumentierte Weisung zur | ||||
| Drittlandübermittlung? | ||||
| 34 | Zielsetzung Konzept 2 / A01 Konzept 2 Welches Ziel hat die Überarbeitung vorrangig: mehr Kontaktaufnahmen, qualitativ passendere Anfragen bei den Hochschulen oder Entlastung der Beratungsstrukturen? Bei möglichen Zielkonflikten ist die Priorität für die Ableitung von Maßnahmen maßgeblich. | Ziel der Überarbeitung ist eine Kombination aus mehr Kontaktaufnahmen, qualitativ besser passenden Anfragen an die Hochschulen und einer Entlastung der Beratungsstrukturen. Priorisiert werde sollte die Verbesserung der Anfragenqualität (1) und die Quantität der Anfragen (2). | ||
| 35 | Hochschulen als Stakeholder / A01 Konzept 2, A02 Ziff. 2d | Ja, der DAAD kann Hochschulvertreterinnen und -vertreter gezielt für Interviews oder Workshops ansprechen und vermitteln. Rückmeldungen von Hochschulen zur Qualität der eingehenden Anfragen liegen bereits vor und können bei Bedarf in die jeweiligen Untersuchungen einbezogen werden. | ||
| Die Hochschulen sind Empfänger der Kontaktanfragen und | ||||
| zweite Zielgruppe von My GUIDE Campus. Kann der DAAD | ||||
| Hochschulvertreterinnen und -vertreter für Interviews oder | ||||
| Workshops vermitteln, und liegen bereits Rückmeldungen von | ||||
| Hochschulseite zur Qualität der eingehenden Anfragen vor? | ||||
| 36 | Gestaltungsspielraum Konzept 2 / A01 Konzept 2 Welche Bestandteile der Funktion sind fachlich oder rechtlich unveränderlich — etwa Pflichtfelder, die Weitergabe des Nutzerprofils oder datenschutzrechtliche Hinweise? Der Rahmen bestimmt, welche Optimierungsansätze überhaupt umsetzbar sind. | Das Kontaktformular ist ein Produkt des DAAD und kann vollständig angepasst werden, hierzu zählt auch die Definition der Pflichtfelder. Die datenschutzrechtlichen Bestimmungen sind nur nach Rücksprache mit den Datenschutzbeauftragten des DAAD anpassbar. | ||
| 37 | Inhaltspflege Drop-down / A01 Konzept 2 | Die Drop-Down-Menüs werden vom DAAD zentral gepflegt und können entsprechend angepasst werden. | ||
| Die Verständlichkeit des Drop-down-Menüs ist ausdrücklich | ||||
| benannt. Wer pflegt dessen Inhalte — der DAAD zentral oder die | ||||
| Hochschulen selbst? | ||||
| 38 | Testmöglichkeit / A01 Konzept 2, A02 Ziff. 4 | Für Nutzertests und Akzeptanztests können bei Bedarf Staging- bzw. Testumgebungen der Portale zur Verfügung gestellt werden. Ob diese genutzt werden oder Tests mit Prototypen |
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| Steht für Nutzertests und Akzeptanztests eine Staging- oder Testumgebung des Portals zur Verfügung, oder sind Tests mit Prototypen außerhalb der Systemumgebung durchzuführen? | außerhalb der Systemumgebung sinnvoll sind, wird jeweils anlass- und projektbezogen mit den beteiligten Partnern abgestimmt. | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| 39 | Übergabe an Dienstleister / A01 Konzept 2, A02 Ziff. 4 In welcher Form erwarten die beiden bestehenden Rahmenvertragspartner für Design und technische Umsetzung die Übergabe von Ergebnissen? Bestehen etablierte Formate, Werkzeuge, ein Design-System oder Release-Zyklen, an die anzuknüpfen ist? | Die Übergabe von Ergebnissen an die | ||||
| bestehenden Rahmenvertragspartner für Design | ||||||
| und technische Umsetzung erfolgt im Rahmen | ||||||
| gemeinsamer Statusbesprechungen und/oder | ||||||
| wird zudem für jedes Teilprojekt im Vorfeld | ||||||
| konkret abgestimmt. Etablierte Formate, | ||||||
| Werkzeuge und ggf. Design‑ oder | ||||||
| Releaseprozesse werden dabei mit den | ||||||
| beteiligten Partnern projektbezogen definiert | ||||||
| und berücksichtigt. Es bestehen kein festen | ||||||
| Release-Zyklen im My GUIDE Campus Projekt. | ||||||
| 40 | Studiendesign Langzeitkomponente / A01 Konzept 1, Komponente 3 Wie ist die Langzeitkomponente der vierjährigen UX-Diary-Studie zu verstehen? Sollen dieselben Personen über die gesamte Laufzeit hinweg begleitet werden, oder ist eine Kohortenlogik mit begrenzten Beobachtungsphasen je Teilnehmenden und laufender Nachrekrutierung vorgesehen? Welche Beobachtungsdauer je Person hält der DAAD für angemessen, und soll die Begleitung die Phasenübergänge der Zielgruppe (Orientierung, Bewerbung, Ankunft, Studium) abbilden — mit der Folge, dass Teilnehmende die Zielgruppe im Verlauf verlassen? | Die konkrete Ausgestaltung der Langzeitkomponente der UX-Diary-Studie – ob mit denselben Personen über die gesamte Laufzeit oder in Form von Kohorten mit begrenzten Beobachtungsphasen und Nachrekrutierung – lässt sich derzeit nicht pauschal festlegen. Beobachtungsdauer je Person und die Abbildung von Phasenübergängen (Orientierung, Bewerbung, Ankunft, Studium) werden im Rahmen der Zusammenarbeit mit dem jeweiligen Auftragnehmer projektspezifisch definiert. Das Konzept sollte hierzu einen begründeten Vorschlag liefern. | ||||
| 41 | Verstetigung des Rekrutierungspools / A01 Konzept 1, | Die genaue Ausgestaltung der „Verstetigung“ des Rekrutierungspools kann derzeit noch nicht abschließend beantwortet werden, da dieses Instrument im Rahmen des Rahmenvertrags erst gemeinsam mit dem Auftragnehmer entwickelt wird. Umfang, Betriebsmodell während der Vertragslaufzeit sowie ein möglicher Übergang von Bestand und Einwilligungen an den DAAD oder einen Nachfolger werden dabei fachlich und datenschutzkonform konkretisiert. Das Konzept sollte hierzu einen begründeten Vorschlag liefern. | ||||
| Komponente 2 | ||||||
| Was ist unter der geforderten „Verstetigung" des | ||||||
| Rekrutierungspools zu verstehen: der dauerhafte Betrieb eines | ||||||
| fortlaufend nachbesetzten Pools über die Vertragslaufzeit, oder | ||||||
| der Aufbau einer Struktur, die über das Vertragsende hinaus | ||||||
| fortgeführt werden kann? Falls letzteres beabsichtigt ist, bitten | ||||||
| wir um Auskunft, in welcher Form Bestand und Einwilligungen | ||||||
| der Poolmitglieder am Ende der | ||||||
| Leistungsbeziehung an den DAAD oder einen Nachfolger | ||||||
| übergehen sollen. | ||||||
| 42 | Erstellen von Dashboards / A02 Ziff. 3d) | Es besteht seitens des Auftraggebers aktuell keine produktspezifische Vorgabe für die zu verwendete Dashboard-Software. Ob bestehende Dashboards einbezogen werden |
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| Mit welcher Software sollen die Dashboards entwickelt werden? Gibt es bereits Dashboards? Wenn ja, in Tableau, PowerBI oder eine andere Software? | und welches Tool (z.B. Tableau, Power BI oder andere Lösungen) genutzt wird, wird projektspezifisch im Rahmen der Zusammenarbeit mit dem Auftragnehmer abgestimmt. | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| 43 | Tracking Plan / A01 Konzept 1 Aus A02 geht hervor, dass Sie bereits Google Analytics verwenden. Was soll der Tracking Plan hier leisten? Gibt es Analysen, die im Augenblick nicht möglich aber erwünscht sind? | Der Tracking-Plan soll sicherstellen, dass die für | ||||
| UX und Erfolgsmessung relevanten Ereignisse | ||||||
| konsistent, datenschutzkonform und | ||||||
| auswertbar erfasst werden. Welche zusätzlichen | ||||||
| Analysen darüber hinaus gewünscht sind und | ||||||
| derzeit noch nicht möglich sind, wird im | ||||||
| Einzelfall gemeinsam mit dem jeweiligen | ||||||
| Auftragnehmer im Rahmen der konkreten | ||||||
| Projekte abgestimmt. Das Konzept sollte hierzu | ||||||
| einen begründeten Vorschlag liefern. | ||||||
| 44 | Erläuterungen zu Begriffen / A02 Ziff. 3f Was verstehen Sie unter einem DAAD-Angebot und was ist der Unterschied, wenn Sie von Produktentwicklung sprechen? | Ein DAAD-Angebot ist ein Produkt des DAAD (Website, Online-Plattform, Kampagne, Social- Media-Kanal, E-Mail-Newsletter, Printpublikation etc.). Die Produktentwicklung ist der Prozess der Weiter- und Neuentwicklung eines Angebots. | ||||
| 45 | Dimensionierung / A01 Konzept 1 | Konkrete Vorgaben zur Größenordnung des Vorhabens liegen derzeit nicht vor. Für die Angebots- und Projektplanung wird erwartet, dass Bieter mit nachvollziehbaren, exemplarischen Annahmen arbeiten und darauf basierend eine realistische zeitliche Planung und Ressourceneinschätzung vornehmen. | ||||
| Da eine realistische zeitliche Planung gefordert ist: Gibt es eine | ||||||
| Vorstellung über die Größenordnung des Vorhabens — etwa | ||||||
| Anzahl der Poolmitglieder, Umfang der Kohorten je | ||||||
| Erhebungswelle oder Zahl der qualitativen Untersuchungen pro | ||||||
| Jahr —, an der sich Planung und Ressourceneinsatz orientieren | ||||||
| sollen? | ||||||
| 46 | Vorliegende Nutzerforschung / A02 Ziff. 6 Über die Diary-Studie 2024 hinaus: Welche weiteren Ergebnisse vorangegangener Nutzeruntersuchungen liegen für die drei Portale vor, und können diese als Ausgangsbasis bereitgestellt werden? | Neben der Diary-Studie 2024 liegen weitere Ergebnisse aus vorangegangenen Nutzeruntersuchungen zu den drei Portalen vor. Welche Studien und Auswertungen im Detail als Ausgangsbasis eingebracht werden, wird im Rahmen der Zusammenarbeit mit dem jeweiligen Auftragnehmer konkret abgestimmt, vgl. hierzu auch die Antwort zur Frage 18. | ||||
| 47 | Datenbestand und Historie / A02 Ziff. 6 Seit wann liegen für die drei Portale durchgängige Analysedaten vor, und haben Relaunches oder Wechsel des Analysewerkzeugs zu Brüchen in der Datenhistorie geführt? Für Vorher-Nachher- | Für die drei Portale liegen bereits seit längerer | ||||
| Zeit Analysedaten vor. Ob und in welchem | ||||||
| Umfang Relaunches oder Werkzeugwechsel zu | ||||||
| Brüchen in der Datenhistorie geführt haben, | ||||||
| wird im Rahmen der Zusammenarbeit |
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| Vergleiche und die Definition belastbarer KPI ist die Vergleichbarkeit der Zeitreihen entscheidend. | projektspezifisch geprüft und für die | |||
|---|---|---|---|---|
| Ausgestaltung der KPI und Zeitreihenanalysen | ||||
| berücksichtigt. | ||||
| 48 | Bestehende Erfolgsmessung / A01 Konzept 1, A02 Ziff. 3d Existieren für die drei Portale bereits Berichte, Dashboards oder Regelauswertungen zur Erfolgsmessung? Falls ja, soll das zu entwickelnde KPI-Set diese ersetzen oder ergänzen? | Ja. Für die drei Portale liegen Instrumente zur Erfolgsmessung vor. Das zu entwickelnde KPI- Set soll diese nicht pauschal ersetzen, sondern zielgerichtet ergänzen und – wo fachlich sinnvoll – im Rahmen der Zusammenarbeit gemeinsam überprüft und überarbeitet werden. | ||
| 49 | Nutzerfeedback im Bestand / A02 Ziff. 3d Werden auf den Portalen bereits Feedbackinstrumente eingesetzt, etwa Onsite-Umfragen, Bewertungsfunktionen oder Heatmap-Werkzeuge? Bestehende Instrumente könnten in ein kontinuierliches Monitoring einbezogen werden. | Auf den Portalen werden anlass- und | ||
| fallbezogen Feedbackinstrumente eingesetzt, | ||||
| jedoch derzeit nicht als dauerhaftes, | ||||
| kontinuierliches Monitoring. Bestehende | ||||
| Instrumente können bei geeigneten | ||||
| Fragestellungen in ein systematisches | ||||
| Monitoring-Konzept eingebunden und | ||||
| weiterentwickelt werden. | ||||
| 50 | Zielgruppendaten aus dem Bestand / A02 Ziff. 2b und 2d Liegen aus den registrierten Nutzerkonten (DAAD-ID, My GUIDE, Mein DAAD) strukturelle Merkmale der Nutzerschaft vor — etwa Herkunftsländer, Studienphase, angestrebter Abschluss —, die für Segmentierung und Stichprobenplanung genutzt werden dürfen? | Grundsätzlich liegen Merkmale der Nutzerschaft vor, die für Segmentierung und Stichprobenplanung genutzt werden können. Umfang, Datenbasis und konkrete Nutzungsmöglichkeiten werden im Rahmen der Zusammenarbeit zwischen DAAD und Auftragnehmer geklärt und abgestimmt, unter Beachtung der geltenden datenschutzrechtlichen Vorgaben. | ||
| 51 | Beratungsnetzwerk als Erkenntnisquelle / A02 Ziff. 2d Der Beratungsaccount in My GUIDE und das Außennetzwerk in über 60 Ländern verfügen über unmittelbare Zielgruppenkenntnis. Können Beratende in die Untersuchung einbezogen werden, etwa über Interviews oder als Rekrutierungsweg? | Ja, Beratende mit unmittelbarer | ||
| Zielgruppenkenntnis können bei | ||||
| entsprechender zeitlicher Verfügbarkeit in | ||||
| geeignete Untersuchungen einbezogen werden, | ||||
| zum Beispiel über Interviews. Dies hat bei | ||||
| früheren Studien auch schon stattgefunden. Die | ||||
| Rekrutierung der Teilnehmenden aus dem | ||||
| Beratungsaccount und dem Außennetzwerk | ||||
| erfolgt dabei koordiniert über das Referat K23. | ||||
| 52 | Abgrenzung des Untersuchungsgegenstands / A01 Konzept 1 Konzept 1 bezieht sich auf die drei Portale des Referats K23. Sollen angrenzende Angebote, die Teil derselben Nutzerreise sind — insbesondere Mein DAAD als künftiger zentraler Zugang zu den DAAD-Onlineangeboten —, in die Betrachtung der portalübergreifenden User Journey einbezogen werden? | Angrenzende Angebote, die Teil derselben Nutzerreise sind – insbesondere „Mein DAAD“ als zentraler Zugang zu den DAAD‑Onlineangeboten – können in die Betrachtung der portalübergreifenden User Journey einbezogen werden. Dies ist kein verpflichtender Bestandteil |
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| des Konzepts, kann aber mit entsprechender Begründung mitgedacht werden. | ||||
|---|---|---|---|---|
| 53 | Priorisierung der Erkenntnisziele / A01 Konzept 1 Falls im Verlauf des vierjährigen Programms zwischen Untersuchungstiefe und Untersuchungsbreite abzuwägen ist: Welchem Ziel gibt der DAAD Vorrang — der vertieften Kenntnis einzelner Zielgruppensegmente oder der breiten Abdeckung der gesamten Nutzerschaft? | Die Frage lässt sich nicht pauschal beantworten. | ||
| Die Priorisierung von Untersuchungsbreite oder | ||||
| -tiefe erfolgt jeweils projektbezogen ausgehend | ||||
| von der konkreten Fragestellung und den | ||||
| jeweiligen Erkenntniszielen. Der DAAD gibt keine | ||||
| generelle Präferenz vor, sondern trifft die | ||||
| Abwägung gemeinsam mit dem Auftragnehmer | ||||
| im Kontext des jeweiligen Projekts. | ||||
| Entscheidend für das Konzept ist, dass Bieter | ||||
| darlegen, wie sie diese Abwägung methodisch | ||||
| fundiert treffen und im Projektverlauf | ||||
| transparent begründen. | ||||
| Die Frist für Bieterfragen ist am 15.09.2026 ausgelaufen, weitere Bieterfragen können nicht mehr beantwortet werden. |
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