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Video-Guideline | 2026
Video-Guideline nach dem Corporate
Design der Bundesagentur für Arbeit
Leitfaden zur Erstellung von Videos für die interne und externe Kommunikation
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Video-Guideline nach dem Corporate Design der Bundesagentur für Arbeit | Version 2026
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Inhalt
Nutzungshinweise 3
Prozessdarstellung 4
Bildgestaltung 5 Gestaltungsbeispiele 6
Licht & Farben 8 Beispiele für Belichtungsverhältnisse 8 Beleuchtungsbeispiele 9
Ton 10
Interviewführung & Inszenierung 10
Postproduktion 11
Corporate Motion Design 12 Gestaltungsbeispiele 13
Animierte Erklärvideos 15 Gestaltungsbeispiele 15
Barrierefreiheit 17 Gestaltungsbeispiele 17
Technische Vorgaben 18
Glossar 20
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Video-Guideline nach dem Corporate Design der Bundesagentur für Arbeit | Version 2026
Nutzungshinweise
Videos ergänzen das Informationsangebot der Bundesagentur für Arbeit und unterstützen in bildlicher Darstel- lung die Verständlichkeit, z. B. bei komplexen Verfahren. Sie dienen aber auch dazu, Themen abzubilden, die aktuell oder dauerhaft interessant für Kundinnen, aber auch Arbeitgeberinnen oder Mitarbeitende der BA sein können.
Das Corporate Design umfasst die visuelle und sprachliche Inszenierung der Marke Bundesagentur für Arbeit und dient dazu, die Identität und die Werte unserer Arbeitgeberin sichtbar zu machen.
Die Video-Guideline definiert die Standards des Corporate Designs, als auch des Corporate Motion Designs, die für jedes Video erfüllt sein müssen.
Wichtiger Hinweis: Für alle Videos, die auf den BA-Kanälen veröffentlicht werden sollen, sind die folgenden Vorgaben der Video-Guideline zwingend einzuhalten. Bei Nichteinhaltung kann die Veröffent- lichung abgelehnt bzw. ein bereits veröffentlichtes Video wieder entfernt werden.
Ihre Anfrage richten Sie bitte an das Postfach: Zentrale.CD@arbeitsagentur.de
Die verantwortlichen Kolleg*innen der Abteilung Marketing beraten Sie gerne bei Ihrem Vorhaben, von der Idee bis zur finalen Umsetzung. Es empfiehlt sich, Ihr Videovorhaben bereits vor Produktionsbeginn mit den Marketingverantwortlichen abzustimmen. Bei einer Veröffentlichung auf dem Portal der BA (www.arbeitsagentur.de) muss außerdem eine Abstimmung mit der Zentralen Online Redaktion erfolgen. Die Videos werden bei der Beauftragung der Veröffentlichung über einen PIWA SNOW-Auftrag auf die technischen Anforderungen geprüft.
Videos mit Abweichungen, ob bei technischer Anforderung, Gestaltung, Abwandlung oder Fehlen des Corpo- rate Motion Designs, werden nicht freigegeben.
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Prozessdarstellung
Folgende Punkte dienen als Hilfestellung, um den Prozess von der Idee bis zum Film darzustellen und dabei auf wichtige Aspekte hinzuweisen.
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Gibt es bereits ein Video, das Ihr Thema oder 6. Welche quantitativen Ziele sollen mit dem Ihre Idee abdeckt? Video erreicht werden und wie möchten Sie Sie haben einen Bedarf für ein Video ermittelt? diese erreichen und messen? Recherchieren Sie dazu gerne auf Beispiele dafür sind messbare Klicks auf der www.arbeitsagentur.de, ob ein Video mit sehr Landingpage oder sichtbare Views auf YouTube. ähnlichem Inhalt, z. B. zu einer Gesetzesände- Nehmen Sie diesen Punkt in Ihr Konzept mit auf rung, bereits besteht. und erläutern Sie diesen kurz.
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Lassen sich fachbereichsübergreifend 7. Könnte Ihr Thema auch für andere Regionen Ressourcen bündeln, wenn ähnliche oder interessant sein? identische Ansätze für eine Videoidee Geht es um fachliche Informationen für alle Re- vorliegen? gionen oder betrifft Ihr Video z. B. ein regionales Fragen Sie Bedarfe in anderen Fachbereichen Thema zu einem speziellen Beruf Ihrer Region. ab, möglicherweise gibt es dort ebenfalls die Idee, einen fachlichen Inhalt in Form eines Vi- 8. Gibt es bereits ein Konzept für Ihre Idee deos zu vermitteln, oder es entsteht dort bereits oder ein Storyboard? ein Video mit ähnlichem Inhalt, bei welchem Ihre Wenn Sie Ihre Idee bereits konzeptionell oder Idee thematisch dazu passt. visuell umgesetzt haben, wenden Sie sich zur Abstimmung oder bei Fragen gerne an
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Hat Ihr Fachbereich die nötigen Haushalts- Marketing. mittel eingebracht, um ein Video realisieren Zentrale.CD@arbeitsagentur.de zu lassen? Haben Sie Ihren Bedarf bereits erkannt und 9. Ihr Fachbereich setzt die Videoidee ohne Haushaltsmittel für eine Erstellung eingebracht, externen Dienstleister um? nutzen Sie diese. Hat Ihr Fachbereich keine Wenn Sie über die notwendigen Kenntnisse so- Haushaltsmittel eingebracht, planen Sie diese wie die technische Ausstattung verfügen, um das bitte in den nächsten Haushalt mit ein, um eine Video intern umzusetzen, dann nutzen Sie diese Erstellung realisieren zu können. Guideline. So können Sie sicherstellen, dass Ihr Video in der Realisation allen technischen sowie
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Welcher Rahmenvertrag kann dafür genutzt gestalte rischen Anforderungen entspricht. werden? Es gibt zahlreiche Rahmenverträge, mit denen Beachten Sie bei der Auswahl von Musik und ein Video realisiert werden kann. Screenshots stets das Urheber- und Nutzungs- Kommen Sie gerne auf das Marketing zu. recht sowie die Aktualität der Inhalte. Prüfen Sie Zentrale.CD@arbeitsagentur.de zudem, ob Einverständniserklärungen von dritten Rechteinhabern erforderlich sind.
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Welche Zielgruppe soll das Video anspre- chen?
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Wo soll das Video veröffentlicht werden? Für wen ist der Inhalt Ihres Videos relevant? Wer Soll das Video auf Social-Media-Kanälen oder kann daraus Informationen gewinnen, und wen auf der Website der BA veröffentlicht werden, betreffen die fachlichen Inhalte, sei es in aufklä- und in welchem Kontext steht der Inhalt? render oder anleitender Form?
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Bildgestaltung
Ein gutes Video lebt von seiner Bildgestaltung. Wenn man die Grundregeln der visuellen Gestaltung für Videos beachtet, erzielt man bereits ein überzeugendes Ergebnis. Das Ziel dabei ist es, die Aufmerksamkeit des Zu- schauers zu wecken und den Inhalt optimal darzustellen.
Einfache Gestaltungsregeln gelten für: – Der Hintergrund soll ruhig und aufgeräumt sein. Wichtig sind außerdem die Lichtverhältnisse und – Position der Kamera keine ablenkenden Bewegungen. – Bildausschnitt – Der Hintergrund hat Tiefe und ist nicht komplett – vorhandene Lichtquellen (Innenbeleuchtung, weiß oder einfarbig. Fenster, Außenaufnahme, etc.) – Das Team oder die Technik sind nicht in – künstliche Lichtquellen Spiegelungen oder als Schatten zu sehen. (Foto- oder Filmlampen zur Ausleuchtung) – Die Szenen werden dramaturgisch aufgelöst. – Tonqualität (vor allem bei Interviews und Barrierefreiheit anderen Gesprächssituationen) Bei der Erstellung von Videos, insbesondere – Filmschnitt (schnelle Schnitte und solchen, die die Deutsche Gebärdensprache Flackereffekte sollten vermieden werden) einbeziehen, müssen die folgenden Vorgaben der Barrierefreie-Informationstechnik-Verordnung Die Berücksichtigung dieser Grundregeln ist die (BITV 2.0) berücksichtigt werden: Basis für ein qualitativ hochwertiges Video. Nicht für jedes Video wird ein externer Dienstleis ter – Schatten auf dem Körper der Darstellerinnen beauftragt, daher gibt es weitere Empfehlungen, um sind zu vermeiden. Die Mimik und das Mundbild ein gutes Ergebnis aus technischer und fachlicher müssen gut sichtbar sein. Sicht zu erzielen. – Der Hintergrund ist statisch zu gestalten. Weitere Empfehlungen: Ein schwarzer oder weißer Hintergrund ist zu vermeiden. – Das Hauptmotiv (z. B. die Person) im Bild ist scharf und gut im Bildausschnitt positioniert. – Der Hintergrund sowie die Kleidung und die Hände der Darstellerinnen stehen im Kontrast – Die Kamera ist ruhig und nicht verwackelt, zueinander. Dabei soll die Kleidung dunkel und idealerweise wird ein Stativ genutzt. einfarbig sein. – Kamerabewegungen sind reduziert eingesetzt – Das Video ist durch das Logo für die Deutsche und nur wenn sie die Aussage unterstützen. Gebärdensprache gekennzeichnet. Die farbliche – Das Bild wird während der Aufnahme nicht Gestaltung des Logos kann dem jeweiligen nachjustiert oder verändert (z. B. durch einen Design des Auftritts angepasst werden. unmotivierten Zoom).
– Ist dramaturgisch eine Kamerabewegung notwen- dig, wird ein Stativ (Schwenk) oder ein Bild- Stabilisator (Gimbal für einen Gang) empfohlen.
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Gestaltungsbeispiele
Bildgestaltung Allgemein
– Das Hauptmotiv ist gut im Bildausschnitt platziert, der Fokus liegt z. B. auf der Person.
– Der Hintergrund ist unscharf, wodurch sich das Hauptmotiv besser absetzt.
– Varianten im Bildausschnitt unterstützen den Schnitt des gedrehten Materials – variieren Sie zwischen näheren und weiteren Einstellungen wie in den Gestaltungsbeispielen zu sehen.
– Eine weite Einstellung dient dazu, dem Zuschauer die Umgebung zu zeigen und den Ort des Geschehens zu inszenieren.
– Eine nahe Einstellung macht auf ein Detail auf- merksam oder zeigt z. B. Handgriffe und Abläufe in einer Produktion.
– Bei einem bestimmten Ablauf oder einer bestimm- ten Produktion sollte chronologisch gearbeitet werden – vom Anfang bis zum Ende.
– Der Schnitt von einer Bildeinstellung in eine gleiche sollte vermieden werden – also nicht von einer weiten in eine weite Einstellung.
– Die zu erzählende Geschichte sollte sich auf das Wesentliche konzentrieren, um unnötige Füllbilder zu vermeiden.
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Bildgestaltung Interview
– Bei einem Interview sollte auf den Bildausschnitt und die Position der Person geachtet werden – linkes oder rechtes Drittel im Bild.
– Der Ausschnitt sollte eine nähere Bildeinstellung sein.
– Die Kamera ist auf Augenhöhe des Gesprächs- partners.
– Die Interviewten blicken zur „bildoffenen Seite“ und sehen dabei die Interviewpartner*in an, nicht jedoch in die Kamera.
– Die Interviewten schauen nicht ins Licht oder in die Sonne.
– Auf einen ruhigen Hintergrund achten.
– Auf Umgebungsgeräusche achten, damit diese das Interview nicht stören.
– Ein Interview sollte wie ein entspanntes Gespräch wirken, möglichst natürlich.
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Licht & Farben
Die richtige Beleuchtung ist für jedes Video von besonderer Wichtigkeit. Nicht immer stehen ideale Lichtver- hältnisse, z. B. in Räumen, zur Verfügung. Auch ist starkes Sonnenlicht bei Außenaufnahmen nicht immer gut, wegen der hohen Kontraste im Licht-Schatten-Spiel. Berücksichtigen Sie wichtige Grundregeln, lässt sich eine gute Ausleuchtung und Farbgestaltung auch ohne professionelles Lichtequipment herstellen.
– Die Szene bzw. das Hauptmotiv ist nicht über- – Die Lichtstimmung bleibt während der gesamten strahlt. Szene gleich.
– Eine gleichmäßig beleuchtete Umgebung suchen. – Die Hauttöne der Protagonisten wirken natürlich, und die Gesamteinstellung ist farblich neutral. – Keine Gegenlichtaufnahmen ohne Lichtequip- Dabei sollte stets vorab ein Weißabgleich mit der ment (also z. B. eine Person gegen ein Fenster Kamera durchgeführt werden. setzen oder drehen).
– Falls Lichtequipment vorhanden ist, bietet sich z. B. bei Interviews eine Zwei-Punkt-Beleuchtung oder Drei-Punkt-Beleuchtung an.
Beispiele für Belichtungsverhältnisse
Überbelichtetes Motiv Gut ausgeleuchtetes Motiv Unterbelichtetes Motiv
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Beleuchtungsbeispiele
Ein-Punkt-Beleuchtung
– Klassische Beleuchtung mit einem Licht.
– Das Licht steht schräg zur Kamera aus der Kamerarichtung.
– Die Person (grün) ist gut ausgeleuchtet, aber nicht überstrahlt.
Zwei-Punkt-Beleuchtung
– Es wird ein Führungslicht schräg zur Kamera aus der Kamerarichtung aufgestellt.
– Ein Kantenlicht wird von schräg hinten aufgestellt.
– Die Person (grün) wird ideal angeleuchtet und hat durch die Kante eine schöne Akzentuierung auf Schulter und Haar und Kopf.
– Dieser Aufbau ergibt eine gute Beleuchtung für ein Interview.
Drei-Punkt-Beleuchtung
– Es wird ein Führungslicht schräg zur Kamera aus der Kamerarichtung aufgestellt, als stärkste Lichtquelle.
– Ein Kantenlicht wird von schräg hinten aufgestellt, weniger stark als das Führungslicht.
– Ein Aufhellungslicht wird auf der gegenüberlie- genden Seite des Führungslichts, in der Lichtin- tensität reduziert um etwa 25-50%, aufgestellt.
– Dieser Aufbau ergibt eine gute Beleuchtung für ein Interview.
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Ton
Der Ton ist für die gesamte Qualität eines Videos entscheidend. Gerade durch gesprochene Sprache, ob von involvierten Protagonisten oder einer Sprecher*in, können Informationen und Inhalte ganz gezielt vermittelt werden. Daher ist es wichtig, auf einen guten Text und eine gute Tonqualität zu achten, um ein bestmögliches Ergebnis zu erzielen. Folgendes ist zu beachten:
– Idealerweise gibt es ein eigenes Mikrofon für die – Hintergrundgeräusche sollten möglichst ver- Aufnahme, nicht das integrierte Mikrofon der mieden werden, z. B. durch Schließen einer Tür Kamera. oder eines Fensters im Büro, nicht direkt an einer stark befahrenen Straße ein Interview führen, ein – Die Stimmen der Protagonisten sind klar und Ansteckmikrofon auf Messen nutzen. deutlich zu verstehen, idealerweise tragen diese ein Ansteckmikrofon. – Jenseits von Interviews ist atmosphärischer Ton mit Hintergrund- bzw. Situationsgeräuschen – Es gibt kein Echo oder einen halligen Ton aus der notwendig, z. B. bei Schnittbildern einer Messe Umgebung. mit vielen Menschen wenn kein Interview aufge- – Die Sprache ist synchron mit den Lippenbewe- nommen wird. gungen der Protagonisten.
– Der Ton ist nicht übersteuert oder überpegelt.
Interviewführung & Inszenierung
Interviews und Aussagen von Protagonistinnen oder Gesprächspartnerinnen unterstützen, erklären, belegen oder bekräftigen eine Aussage in eigenen Worten. Sie dürfen spontan gesprochen, verkürzt und subjektiv sein – die transportierte Information wird leichter verstanden, wenn sie in eigenen Worten wiedergegeben wird. Auch können Interviews von Experten oder Betroffenen eine neue Sichtweise beisteuern, eine wichtige Information tragen, aber auch widerlegen. Der Wortlaut sollte immer ehrlich klingen, auswendig gelernte Antworten wirken nicht authentisch und sollten daher unbedingt vermieden werden. Als Interviewer sollte man folgende Punkte beachten:
– Keine geschlossenen Fragen stellen, auf die man – Den Interviewpartner immer klar und deutlich aus- nur mit „Ja“ oder „Nein“ antworten kann. sprechen lassen.
– Dem Interviewten werden keine Aussagen oder – Zwischen Frage und Antwort wird eine kurze Sätze als Antwort vorgegeben, die man hören Pause eingebaut, damit man in der Postproduk- möchte. tion klare Schnitte zwischen Frage und Antwort setzen kann. – Aussagen oder Antworten nicht verbal bestätigen oder unterbrechen. Das lässt sich in der – Der Interviewer und der Interviewte schauen sich Postproduktion nicht gut trennen. an. Der Interviewte blickt nicht in die Kamera.
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Postproduktion
Der eigentliche Film entsteht im Schnitt. Um hier ein qualitativ hochwertiges Ergebnis zu erzielen, ist vorab gut gedrehtes Material erforderlich. Deshalb ist jeder Schritt bei der Produktion eines Videos von besonderer Bedeutung. Besonders im Schnitt lässt sich die Dynamik eines Videos herausarbeiten, sodass ein spannender, inte- ressanter und vor allem informativer Film entsteht.
– Jede Einstellung beziehungsweise jeder Clip dauert ausreichend lang, um das Gesehene vollständig erfassen zu können. Und bietet zudem genügend Zeit für eine Audiodeskription.
– Es sollte keine Text-Bild-Schere* entstehen. * Die Ton-Bild-Schere, auch Text-Bild-Schere, bezeichnet das Auseinanderklaffen von Informationen – Überblendungen und Bildeffekte sollten nur zwischen gezeigten Bildern und gesprochenem Text („Ton“) in Videos, Meldungen, aber auch Zeitungsarti- sparsam verwendet werden, da es sonst keln. schnell unprofessionell wirkt. Beispiel:
– Eingeblendete Texte oder Grafiken sollten lange genug sichtbar sein, damit sie gut gelesen werden können. Werden Informationen über die Bildspur vermit- telt, die nicht auf der Tonspur enthalten sind, ist eine Audiodeskription erforderlich. Hätten Sie gewusst, wie Bananen – Der Schnitt orientiert sich grundsätzlich an der wachsen? Sprache. Bei Gebärdensprach-Übersetzung muss auf die Geschwindigkeit der Gebärdensprache geachtet werden.
– Wenn nur atmosphärischer Ton mit begleitender Musik hören ist, kann man gut auf den Rhythmus der Musik schneiden.
– Bei der Auswahl von Musik und Screenshots ist stets das Urheberrecht und die Nutzungsrechte zu berücksichtigen.
– Werden Abläufe (z. B. einer Produktion) gezeigt, sollten diese unbedingt chronologisch vom Anfang bis zum Ende zu sehen sein.
– Wenn man einen Schnitt in eine Bewegung (z. B. die Bewegung einer Person) setzt, kaschiert das optisch den Schnitt und wirkt auf den Zuschauer als natürlicher Wechsel eines Bildes.
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Corporate Motion Design
Das Corporate Design der Bundesagentur für Arbeit umfasst auch das Medium Video. Hier spricht man vom Corporate Motion Design (CMD). Das bedeutet, dass auch für das Medium Video auf ein einheitliches Er- scheinungsbild zu achten ist, z. B. bei Texttrenner, Bauchbinden oder aber Intro sowie Outro eines Videos. Damit ist ein klarer Rahmen für eine einheitliche Gestaltung grafischer Elemente innerhalb von Videos gesetzt. Individuell gestaltete Bauchbinden, Intros oder Outros, Texttrenner oder sonstige grafische Elemente sind nicht gestattet.
– Jedes Video enthält das CMD der Bundesagentur – Das Intro und Outro müssen immer verwendet für Arbeit. werden.
– Die Senderkennung ist immer notwendig* – Beim Intro darf die Musik nicht auf stumm gesetzt (das BA-Logo links oben im Bild). oder durch eine andere Musik ersetzt werden.
– CMD-Elemente dürfen sich nicht überlappen, – Das Outro hat keine Musik, hier kann man die wenn z. B. ein bildfüllender Texttrenner eigene Musik unter dem Outro ausfaden lassen. eingeblendet wird, muss für diesen Schnitt – Die Bauchbinden werden durch ein Fade ein- die Senderkennung entfernt werden. und ausgeblendet. (Siehe Gestaltungsbeispiele) – Die Bauchbinde wird entsprechend der im Bild – Textliche Zusätze oder optische Veränderungen positionierten Person links oder rechts platziert. der Senderkennung sind nicht gestattet. – Je nach Bezeichnung kann die zwei- oder – Das CMD darf nicht mit fremden Designs dreizeilige Bauchbinde genutzt werden. kombiniert werden, z. B. individuell gestalteter Texttrenner oder Bauchbinden.
*für eine Veröffentlichung auf YouTube wird eine Version ohne Senderkennung benötigt, da YouTube diese automatisch implementiert.
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Gestaltungsbeispiele
Intro / Vorspann
Outro / Abspann
Senderkennung links oben Texttrenner (ohne Senderkennung)
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Titel des Films mit Standard-Logo Titel des Films mit Dienststellen-Logo
Bauchbinde zweizeilig, Text links positioniert Bauchbinde dreizeilig, Text rechts positioniert
Info-Text rechts Info-Text unten
Störer dreizeilig (auch in zweizeilig vorhanden)
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Animierte Erklärvideos
Das Medium Video umfasst außerdem animierte Erklärvideos. Diese haben real gedrehten Videos gegenüber einige Vor- und Nachteile, daher ist die Wahl zwischen beiden Videoarten immer abzuwägen. Die Video-Guideline gibt auch bei animierten Videos einen Rahmen vor, um eine einheitliche Ansprache der Zielgruppe zu gewährleisten.
Auch hier gilt die Prüfung der Checkliste von Seite 4, ebenso wie die technischen Vorgaben des finalen Videos. Ebenso ist auch für ein animiertes Erklärvideo das Corporate Motion Design anzuwenden, mit Intro, Outro und Senderkennung.
Der gestalterische Rahmen umfasst folgende Punkte:
– Das Farbkonzept für das Video sollte möglichst – Personen sehen nicht comichaft aus, z. B. mit auf eine einheitliche Farbwelt reduziert werden. übernatürlich großen Augen oder unnatürlichen Für eine barrierefreie Darstellung ist es jedoch Körperproportionen. wichtig, auf ausreichende Kontraste zu achten. – Wenn Personen im Video sprechen, werden Dabei können online verfügbare Kontrastrechner keine Lippenbewegungen hinzugefügt. eine hilfreiche Unterstützung bei der Farbauswahl bieten. Beispiel: www.leserlich.info/farben – Der Hintergrund oder die Szene wird nur vereinfacht dargestellt. – Dezente und intensitätsreduzierte Farben wählen. – Der Hintergrund sollte bestenfalls nicht vollstän- – Gestaltete Personen haben natürliche dig weiß sein. Zum Vordergrundelement muss Körperproportionen. der Kontrast ausreichend stark sein, um eine – Die Diversität der Personen umfasst z. B. Her- klare Abgrenzung zu gewährleisten. kunft, Körperform, Geschlechtsidentität, Haut- – Szenenwechsel werden nicht mit einer wischen- und Haarfarbe, etwaige Einschränkungen, z. B. den Hand weggeräumt. (Bsp.: simpleshow) visualisiert durch Rollstuhl, Blindenstock oder Assistenzhund. Die Darstellung der Personen – Die Animation ist nicht nur schwarzweiß. darf nicht auf Einschränkungen reduziert werden. – Kein skizzenhaftes Aussehen. – Gesichter haben Punkte als Augen, eine Nase und einen Mund. – Erklärvideo ist keine abgefilmte Präsentation.
Gestaltungsbeispiele
Gestaltungsbeispiel Funktionen Benutzeroberfläche Gestaltungsbeispiel Anwendungsfall
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[Seite 17: Text nur als Bild — nicht lesbar]
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Barrierefreiheit
Die Barrierefreiheit ist auch für das Medium Video ein verbindlicher Standard. Damit alle Menschen – einschließlich Personen mit Seh- oder Hörbeeinträchtigung – die Inhalte eines Videos vollständig verstehen können, müssen barrierefreie Elemente fest integriert werden.
Untertitel der gesprochenen Sprache gehören dabei zum Mindeststandard. Zusätzlich kann, abhängig vom Einsatzzweck, eine Gebärdensprachdolmetscher*in in einer Bild-in-Bild-Darstellung ergänzt werden. Hierbei ist zu berücksichtigen, dass die Simultanübersetzung meist leicht zeitversetzt erfolgt und daher ausreichend Platz sowie klare Bildführung notwendig sind. Außerdem muss auf die Geschwindigkeit der Gebärdensprache geachtet werden d.h. der Bildwechsel darf nicht zu schnell erfolgen. Eine Übersetzung in Gebärdensprache ist insbesondere dann sinnvoll oder notwendig, wenn sich das Video gezielt oder überwiegend an gehörlose oder stark hörgeschädigte Menschen richtet oder wenn Inhalte nicht allein über Untertitel ausreichend verständlich vermittelt werden können.
Für barrierefreie Videos, insbesondere für Untertitel, gelten folgende Anforderungen:
– Untertitel müssen stets mitgeliefert werden, sind ausschließlich separate Untertitel (CC) zum Beispiel als SRT-Datei für YouTube oder mittels SRT-Datei erlaubt. andere Player. Sie können so als CC (Closed – Bei eingebetteten Untertiteln (OC) ist eine hohe Captions) integriert und ein- sowie ausgeblendet Lesbarkeit besonders wichtig. Das Schriftbild werden. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, sollte sich deutlich vom Hintergrund abheben, die Untertitel individuell anzupassen, etwa durch zum Beispiel durch einen dunklen, halbtranspa- die Änderung der Schriftfarbe für einen besseren renten Hintergrund hinter weißer Schrift. Kontrast oder die Wahl einer anderen Schrift- größe. – Untertitel dürfen nicht von anderen Textelementen überlagert werden, etwa durch Bauchbinden. – Untertitel können optional direkt in das Video eingebettet werden. Diese werden als OC (Open – Für Barrierefreiheit (falls projektspezifisch Captions) bezeichnet. Im Gegensatz zu CC gefordert) sollten zusätzlich Audiodeskriptionen, (Closed Captions) lassen sie sich nicht anpassen Transkripte oder Gebärdensprachdolmetschung oder ein- und ausschalten. bereitgestellt werden. Für das Portal (www.arbeitsagentur.de) der BA
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Gestaltungsbeispiele
Gebärdensprachdolmetscher Untertitel (als SRT-Datei)
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Technische Vorgaben
Jedes ausgespielte Video, egal ob Realfilm oder animiertes Erklärvideo, muss bestimmte technische Voraussetzungen erfüllen.
– Das Video hat eine Auflösung von 1920 x 1080 Pixeln (Full HD) oder 1280 x 720 Pixeln (720p).
– Das Video liegt im Format (Seitenverhältnis) 16:9* vor.
– Die Framerate (Bildrate) des Videos beträgt 25 Bilder pro Sekunde (25 fps).
– Die Datenrate des Videos liegt mindestens zwischen 5 und 10 Mbps.
– Die Länge des Videos überschreitet nicht die maximalen Vorgaben der jeweiligen Ausspielungsplattformen (z. B. YouTube, Instagram, etc.).
*Ausnahme-Formate wie 9:16 und 1:1 können für die Nutzung auf Social-Media-Plattformen, nach Absprache mit dem Team Social Media, zusätzlich zur Verfügung gestellt werden. Wenden Sie sich bei Fragen an das Postfach: Zentrale.Social-Media@arbeitsagentur.de
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Glossar
Ein-, Zwei- und Drei-Punkt-Beleuchtung Es umfasst alle Elemente, die eine Marke sichtbar Einleuchten eines Motivs mittels Lichtquellen. machen. Dazu gehören das Logo, die Farbwelt, Beispiel Drei-Punkt: Hauptlicht, Aufhellung und Spitz- die Bildsprache, die Typografie sowie viele weitere licht. Die Position der drei Scheinwerfer bildet ein Details. Dreieck. Corporate Motion Design Audiodeskription Das Corprate Motion Design regelt das einheitliche Ist die hörbare bzw. akustische Bildbeschreibung, Erscheinungsbild für das Medium Video. hierbei wird beschrieben, was im Bild passiert, wenn Beispielweise bei Texttrenner, Bauchbinden oder niemand spricht. Intro sowie Outro eines Videos.
Aufhellungslicht Fade (ausfaden) Das Aufhellungslicht ist eine zusätzliche Lichtquelle, Das Wort stammt vom englischen Verblassen und die Schattenbereiche aufhellt. Es sorgt dafür, dass beschreibt eine einfache weiche Blende, die sowohl Details in dunklen Bildbereichen sichtbar bleiben und bei Filmszenen als auch Elementen wie z. B. der Kontrast nicht zu stark wirkt. Bauchbinden eingesetzt werden kann.
Auflösung Framerate (Bildrate) Anzahl der Pixel (Bildpunkte), die ein Videobild in Anzahl der Einzelbilder, die pro Sekunde aufgenom- Breite x Höhe enthält. men oder wiedergegeben werden.
Bauchbinde Führungslicht Eine Bauchbinde ist eine grafische Einblendung im Das Führungslicht ist die wichtigste Lichtquelle bei unteren Bildbereich eines Videos. Sie enthält in der einer Aufnahme. Es bestimmt die Grundhelligkeit, die Regel Namen, Funktion oder zusätzliche Informatio- Richtung des Lichts und die Wirkung von Licht und nen zu einer Person oder Situation. Schatten im Bild.
Belichtet oder ausgeleuchtet Gimbal Ein Bild oder eine Aufnahme ist „belichtet“ und somit Eine motorisierte Aufhängung, welche die Bewegun- gut ausgeleuchtet, wenn die Lichtmenge bei der gen einer Kamera stabilisiert und dadurch Bildwack- Aufnahme so eingestellt ist, dass das Motiv weder zu ler verhindert. hell noch zu dunkel erscheint und Details in hellen wie dunklen Bereichen erkennbar sind. Intro Siehe Glossar: Unterbelichtet bzw. Überbelichtet. Das Intro ist eine einleitende Sequenz am Anfang eines Videos. Es enthält in der Regel gestalterische CC (Closed Captions) Elemente des Corporate Designs. Siehe hierzu CC sind separate Untertitelspuren, die Zuschauer Logo-Animation im Kernwerk. ein- und ausschalten können. Es besteht außerdem die Möglichkeit, die Untertitel individuell anzupassen, Kantenlicht etwa durch die Änderung der Schriftfarbe für einen Das Kantenlicht ist eine Lichtquelle, die von hinten besseren Kontrast oder die Wahl einer anderen oder seitlich auf das Motiv trifft. Es erzeugt einen Schriftgröße. Lichtsaum an den Konturen und hebt das Motiv optisch vom Hintergrund ab. Corporate Design Das Corporate Design bildet das einheitliche Er- scheinungsbild eines Unternehmens und stellt den visuellen Teil der Corporate Identity dar.
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Mbps (Megabit per Second) Überbelichtet Die Bitrate bestimmt die Größe und Qualität von Bilder oder Aufnahmen sind „überbelichtet“, wenn sie Video- und Audiodateien: Je höher die Bitrate, desto durch zu viel Licht zu hell wirken und helle Bereiche besser die Qualität und desto größer die Datei. keine Details mehr zeigen (ausgefressen sind). Dadurch wirken sie blass und unnatürlich. Moiré-Effekt Bildfehler mit störenden Wellen- oder Regenbogen- Unterbelichtet mustern, der z. B. durch die Wechselwirkung von Bilder oder Aufnahmen sind „unterbelichtet“, wenn regelmäßigen Mustern im Motiv mit der Struktur der sie durch zu wenig Licht zu dunkel wirken und dunk- ebenfalls regelmäßigen Kamerasensoren entsteht. le Bereiche kaum oder keine Details mehr erkennen lassen. Dadurch wirken sie kontrastarm oder detail- OC (Open Captions) arm und wichtige Inhalte sind schwer sichtbar. OC sind Untertitel, die fest ins Video eingebettet sind und immer sichtbar bleiben (nicht abschaltbar). Sie Übersteuern oder überpegeln sind ideal für Social Media, um sicherzustellen, dass Bezeichnet das Überschreiten des zulässigen jeder informiert ist. Lautstärke-Pegels bei der Tonaufnahme oder -bearbeitung. Das Audiosignal wird dabei verzerrt, Outro klingt unsauber und ist meist nicht mehr vollständig Das Outro ist die abschließende Sequenz eines korrigierbar. Videos. Es enthält eine abschließende Logo-Anima- tion sowie einen Abschluss mit dem BA-Logo. Videoformat Bezeichnung für das Seitenverhältnis eines Videos Storyboard (Breite zu Höhe). Übliche Formate sind 16:9, 9:16 Ein Storyboard ist eine visuelle Abfolge von Skizzen und 1:1. Die Wahl des Formats richtet sich nach dem oder Bildern, die ein Drehbuch in Szenen gliedert Verwendungszweck und den Anforderungen des und als Plan für Filme, Videos oder Animationen jeweiligen Mediums. dient. Weißabgleich SRT-Format Der Weißabgleich dient dazu, das Bild einer Kamera Das „SubRip Subtitle“-Format enthält Texte, die der Farbtemperatur des Lichtes am Aufnahmeort einem bestimmten Zeitabschnitt bzw. Timecode anzupassen. in einem Video zugeordnet sind. Es ist eines der gängigsten Untertitel-Formate.
Texttrenner Ein Texttrenner ist eine kurze grafische Zwischen- sequenz innerhalb eines Videos, die zur inhaltlichen Gliederung dient. Er enthält meist eine Überschrift oder ein Stichwort und trennt einzelne Themenab- schnitte visuell voneinander.
Transkription Übertragung von gesprochenem Inhalt aus einem Audio- oder Videoformat in die schriftliche Form. Transkriptionen dienen insbesondere der Barriere- freiheit, etwa zur Erstellung von Untertiteln.
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Herausgeberin Bundesagentur für Arbeit Zentrale Marketing 90478 Nürnberg September 2026 www.arbeitsagentur.de
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