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R 7100.T001_0.1_Bodenbelag tauschen_ANL2.pdf

Rahmenvereinbarung für Fußbodenbelagsarbeiten an S-Bahn-Fahrzeugen der Baureihe 430

Extrahierter Dokumenttext · Stand: 06.10.2026, 23:18 (Europe/Berlin)

Herkunft: bieterportal.noncd.db.de

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Geltungsbereich: Fahrzeugart: E - Triebzüge

Bauart/Baureihe:T4301T4303
Nummer:94800430100-8 – 94800430190-994800430300-4 – 94800430306-1

Instandhaltungsstufen:

030

Verzeichnis der Anlagen:

lfd. Nr. Bezeichnung der Anlage Betroffene Arbeitsschritte

Änderungsnachweis:

Version / DatumÄndernde StelleBetroffene ArbeitsschritteUrsache / Art der Änderung
0.1 30.01.2026VQ.TVE 211 BöhmealleNeuerstellung

Geschäftsführer:

NameFirmaOE-AnschriftBKU-AdresseTelefonFax
Wolfgang GläserDB Regio AGStephensonstr. 1, 60326 Frankfurt / Mainwolfgang.glaeser @deutschebahn.com069 265 14773

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Sicherheitstechnische Hinweise:

Achtung! Technische Merkblätter und Sicherheitsdatenblätter beachten!

Achtung! Arbeitsschutz! Bei Verarbeitung von Klebstoffen und zugehörigen Hilfsstoffen persönliche Schutzmaßnahmen gewährleisten: Schutzhandschuhe (PVC, Gummi) tragen, Augen- und Hautkontakt vermeiden!

Achtung! Bedienungsanweisung für Werkzeuge beachten!

Technische Voraussetzungen:

•

Triebzug ist gemäß AA R 0000.T020 bereitzustellen. • Klebverbindung wird nach EN 17460 in Klasse A3 eingestuft • Ausführung der Klebarbeiten mindestens von einem Klebpraktiker (DVS-EWF 3305), einem Mitarbeiter vergleichbarer Qualifikation oder einem Mitarbeiter nach ent- sprechender Unterweisung der vKAP. • Umgebungstemperatur (relative Luftfeuchte, Temperatur) und Verarbeitung gemäß aktuellem Datenblatt des Klebstoffherstellers. Die Umgebungstemperatur darf je- doch 15°C nicht unterschreiten und 35°C nicht überschreiten. Luftfeuchtigkeit unter 75%.

•

Temperatur der Fügeteile und Klebstoffe haben sich der Raumtemperatur angepasst. Zulässiger Temperaturunterschied < 3°C. • Die örtlichen Vorgaben zum Klebarbeitsplatz sind einzuhalten. Der Klebarbeitsplatz muss sauber und gut belüftet sein, aber ohne Zugluft; keine Schleif-, Schweiß- und staubemitierende Arbeiten in näherer Umgebung (mind. 30m), keine Farbnebel (mind. 50m). Aerosolnebel in Form von Silikonen sind nicht zulässig, ebenso Si- licone in flüssiger Form. Für sonstige silikonhaltige Produkte und andere Trennmittel wie Wachse, Fette oder Öle, etc. sind zur Vermeidung der Verschleppungsge- fahr in die kleb-und beschichtungstechnisch relevanten Bereiche (z.B. Lackierung) örtliche Festlegungen zu beachten. • Verwendung von silkon- und puderfreien Schutzhandschuhen. • Die Materialangaben hinsichtlich der Kleb- und Klebhilfsstoffe in dieser Arbeitsanweisung sind bindend.

Nr.Arbeitsinhalt Prüfung/ProtokollQualitätsanforderungenZusätzliche Hinweise030 SI
Prüfung/Protokoll
1Reparatur von Kleinst-Belagschäden (bis ca. 10 mm Durchmesser)X

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Nr.Arbeitsinhalt Prüfung/ProtokollQualitätsanforderungenZusätzliche Hinweise030 SI
Prüfung/Protokoll
1.1Schadstelle durch Auskratzen und Ausblasen von Verschmutzung befreienUntergrund frei von Fremdstoffen und losen PartikelnWERKZEUG Teppich-, Cuttermesser WERKZEUG IndustriestaubsaugerX
1.2Randbereich abklebenMATERIAL SAP Nr. 00653903 Abdeckklebeband b=50 rotX
1.3Loch mit Fugenmasse lückenlos ausfüllen, bis ein kleiner Wulst entsteht; Fugenmasse mit Spachtel eben abziehenAushärtezeit: 12 Stunden Mechanische Belastung: erst nach 24 Std.Beim Abziehen Spachtel möglichst flach halten, damit keine Hohlfugen entstehen MATERIAL 01554814 nora 1-Komponenten- Fugenmasse 928 für nora-Kautschukbeläge Farbe 7081X
1.4Überschüssige Fugenmasse vom Randbereich entfernen bzw. Klebeband mit Restfugenmasse abziehenX
2Reparatur von kleinen Belagschäden bis ca. 40 mm GrößeDie 40 mm beziehen sich auf die verfügbare maximale LocheisengrößeX

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Nr.Arbeitsinhalt Prüfung/ProtokollQualitätsanforderungenZusätzliche Hinweise030 SI
Prüfung/Protokoll
2.1Bei Schadgröße > 10 mm: Ersatzbelag in etwas größerer Breite als Schadstelle auf die zu reparierende Stelle legen und mit Locheisen beide Beläge ausstanzen• Ersatzbelag mit Oberseite nach unten auf Altbelag legen (“Gesicht auf Gesicht“) • Pfeilrichtung auf Belagrückseite beachten. Bahnenware immer in gleicher Richtung (hier Wagenlängsrichtung) verlegen • Intarsien sind immer komplett zu ersetzen MATERIAL Belag hell: Mondo Natura Farbe NCS S 5010 Y30R / NCS S 3020 Y30R MATERIAL Belag dunkel: Mondo Lava Farbe NCS S 7000-N WERKZEUG Locheisen-Satz Ø 10 - 40 mmX
2.2Beschädigtes Belagteil mit Bodenlegermesser kreuzweise aufschneiden und entfernenWERKZEUG CuttermesserX
2.3Klebstoffreste mechanisch entfernen, ggf. Klebstoffreste vorab / parallel mit Heißluftföhn aufweichenMaterial: Schleifpapier (Körnung 40 # 60) WERKZEUG Schaber WERKZEUG HeißluftföhnX

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Nr.Arbeitsinhalt Prüfung/ProtokollQualitätsanforderungenZusätzliche Hinweise030 SI
Prüfung/Protokoll
2.4Bei Schadgröße > 10 mm: 1K-Fugenmasse in der Mitte und am Rand des Schadbereichs sparsam auftragen und kreisrundes Ersatz- material mittig in den Rundausschnitt einlegen und andrücken• Aushärtezeit: 12 Stunden • Mechanische Belastung: erst nach 24 Std.MATERIAL 01554814 nora 1-Komponenten- Fugenmasse 928 für nora-Kautschukbeläge Farbe 7081X
2.5Evtl. austretende Fugenmasse sofort mit Rei- niger entfernenSpätere Reinigung ist nicht möglich MATERIAL SAP Nr. 00301770 Entferner Sika 208 [Remover] MATERIAL sauberes fusselfreies PapiervliesX
3Reparatur von Belagschäden (Löcher, Blasen) über 40 mm GrößeX

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Nr.Arbeitsinhalt Prüfung/ProtokollQualitätsanforderungenZusätzliche Hinweise030 SI
Prüfung/Protokoll
3.1Ersatzbelag in etwas größerer Breite als Schadstelle auf die zu reparierende Stelle legen und mit Kantenschneider / Bodenlegermesser beide Beläge durchschneiden• Bei Schadbild Blasenbildung erst Blase anstechen, um Luft entweichen zu lassen • Pfeilrichtung auf Belagrückseite beachten. Bahnenware immer in gleicher Richtung (hier Wagenlängsrichtung) verlegen. MATERIAL Belag hell: Mondo Natura Farbe NCS S 5010 Y30R / NCS S 3020 Y30R MATERIAL Belag dunkel: Mondo Lava Farbe NCS S 7000-N WERKZEUG Kantenschneider WERKZEUG CuttermesserX
3.2Schadhaftes Belagteil mit Bodenlegermesser kreuzweise aufschneiden, Belagklebstoff mit Föhn aufweichen und Belagstücke vorsichtig abziehen und entfernenBeim Abziehen der Belagreste das Ausreißen von Holzfasern möglichst vermeiden! WERKZEUG Cuttermesser WERKZEUG HeißluftföhnX

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Nr.Arbeitsinhalt Prüfung/ProtokollQualitätsanforderungenZusätzliche Hinweise030 SI
Prüfung/Protokoll
3.3Klebstoffreste mechanisch entfernen, ggf. Klebstoffreste vorab / parallel mit Heißluftföhn aufweichenMaterial: Schleifpapier (Körnung 40 - 60) WERKZEUG Schaber WERKZEUG Heißluftföhn WERKZEUG Schleifwerkzeug, z. B. SchwingschleiferX
3.4Freigelegten Holzfußboden auf Feuchtigkeit und andere Schäden untersuchen und bei Bedarf weitere Schritte festlegenMaßnahmen nach Arbeitsschritt Belagschä- den mit Feuchtigkeit und Schäden im Holzfuß- boden untersuchen und reparieren festlegenX
3.5Bei Faserausrissen am Holzboden Spachtel auf die defekte Stelle auftragen, aushärten lassen und glattschleifenAushärtezeit: 2 hMATERIAL SAP Nr. 01373418 Raderal IR Premium 2035 MATERIAL Schleifpapier (Körnung 40 - 60) WERKZEUG Schleifwerkzeug, z. B. SchwingschleiferX
3.6Klebfläche gründlich trocken reinigen / absau- genUntergrund frei von Fremdstoffen und losen PartikelnWERKZEUG Industriestaubsauger WERKZEUG DruckluftpistoleX

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Nr.Arbeitsinhalt Prüfung/ProtokollQualitätsanforderungenZusätzliche Hinweise030 SI
Prüfung/Protokoll
3.7Verklebung von Belagstücken ≤ 1 m² (und generell auf nicht saugfähigen Untergrün- den) mit Klebeband Bei Verwendung Klebeband: Neues Belagstück an Klebfläche ansetzen, einle- gen und sofort mit Walze oder einem And- rückbrett gleichmäßig andrückenkeine LufteinschlüsseMATERIAL SAP Nr. 01459372 Klebeband tesafix® 51977 Belag ohne Spannung einlegen Bei Verwendung des Klebebands: Nach dem Einlegen des Belages ist eine nachträgliche Lagekorrektur nicht mehr möglich WERKZEUG Walze WERKZEUG AndrückbrettX

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Nr.Arbeitsinhalt Prüfung/ProtokollQualitätsanforderungenZusätzliche Hinweise030 SI
Prüfung/Protokoll
3.8Verklebung von Belagstücken > 1m ² auf saugfähigen Untergründen mit Hybrid- Klebstoff: Klebstoff mit Zahnspachtel A2 auf Fußboden gleichmäßig auftragenAblüftzeit: ca. 10 min (20°C, 50 % RLF)Die Ablüftzeit ist abhängig von Raumtem- peratur, Auftragsdicke und Saugfähigkeit des Untergrundes Der Hybrid-Klebstoff eignet sich nur für Verklebung auf saugfähigen Unter- gründen, also auf Holz, nicht auf Metall MATERIAL SAP Nr. 01315087 Wulff Rubberment WERKZEUG Zahnspachtel A2 WERKZEUG Stukkateur-SpachtelX
3.9Nahtbereich beidseitig abklebenMATERIAL SAP Nr. 00883535 Abdeckklebeband b=89 l=66m rotX

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Nr.Arbeitsinhalt Prüfung/ProtokollQualitätsanforderungenZusätzliche Hinweise030 SI
Prüfung/Protokoll
3.10Schmale Fuge mit dem Fugenzieher aufzie- hen und Späne absaugen• Fugenbreite: ca. 2,5 - 3 mm • Fugentiefe: ca. 1 - 1,5 mmWERKZEUG Fugenzieher WERKZEUG IndustriestaubsaugerX
3.11Fugenmasse lückenlos in Fuge einspritzen bis ein kleiner Wulst über dem Belag entstehtVertropfte Fugenmasse muss sofort entfernt werden MATERIAL 01554814 nora 1-Komponenten- Fugenmasse 928 für nora-Kautschukbeläge Farbe 7081 WERKZEUG 310ml-KartuschenpistoleX
3.12Eingespritzte Fugenmasse unmittelbar danach mit Spatel in Fuge drücken und eben abziehenAushärtezeit: ca. 24 Std.• Beim Eindrücken der Fugenmasse soll an der Fugenkante eine Trennung zwischen dem Fugenmaterial in der Fuge und dem seitlich weggedrückten Material erfolgen • Spatel möglichst flach halten, damit keine Hohlfugen entstehen WERKZEUG GlättspatelX
3.13Klebeband mit Restfugenmasse unmittelbar nach Verfugung abziehenDie Fugen dürfen ca. 24 Std. nicht betreten werdenX
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