Nutzersoll Grundlagen_Anlage01_Infrastruktur.pdf

Prüfung der Tragwerksplanung für den Ersatzneubau Gebäude D am Campus Deutz der TH Köln

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TH Köln | Ersatzneubau Campus Deutz

Teil I - Nutzersoll Infrastruktur

Stand: 07.07.2017, Version 1.6

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TH Köln | Ersatzneubau Campus Deutz

Nutzersoll Infrastruktur Version 1.6 | Stand: 07.07.2017

Bearbeitung: Technische Hochschule Köln Hochschulreferat für Bau- und Gebäudemanagement Claudiusstraße 1 50678 Köln

Verantwortlich: Professor Dr. Rüdiger Küchler Vizepräsident für Wirtschafts- und Personalverwaltung

Ansprechpartner: Felix Ammann, Leiter Hochschulreferat Bau– und Gebäudemanagement Inga Grünwald, Hochschulreferat Bau– und Gebäudemanagement

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Nutzersoll Infrastruktur

Aufbau des Nutzersolls Planungsphase 0 Das Nutzersoll beinhaltet die quantitativen und qualitativen Anforderungen des Das Nutzersoll ist eine Aufstellung der zum derzeitigen Zeitpunkt bekannten nut- jeweiligen Teilprojektes. Übergeordnete Anforderungen, die das Gesamtprojekt zerseitigen Anforderungen. Mit der verbindlichen Vereinbarung des Nutzersolls betreffen, sind in den „Nutzersoll Grundlagen“ erfasst. Die Raumarten des Ge- zwischen der TH Köln und dem BLB NRW werden Kosten, Termine, Qualitäten, samtprojektes sind in einem übergeordneten „Raumartenbuch“ aufgeführt. Die- Quantitäten und Organisation der Planung in Planungsphase 0 festgeschrieben. Im weiteren Prozess werden sowohl das Planungssoll (Lph. 3 HOAI) als auch ses wird sukzessive ergänzt und aktualisiert. das Bausoll (Lph. 5/6 HOAI) entsprechend den Bedarfen und dem Planungsfort- Das Nutzersoll der TH Köln gliedert sich in folgende Teile: schritt verbindlich zwischen der TH Köln und dem BLB NRW vereinbart.  Nutzersoll Grundlagen  Teil I Nutzersoll Infrastruktur Kostenrahmen  Teil II Nutzersoll Gebäude A Der im Rahmen des Hochschulmodernisierungsprogramms bewilligte Kostenrah- men des Gesamtvorhabens beträgt rund 279 Mio. Euro. Er wird nur einen Teil  Teil III Nutzersoll Gebäude B (Hörsaalzentrum) der beabsichtigten Nutzflächen finanzieren und eine ergänzende Refinanzierung  Nutzersoll Raumartenbuch erforderlich machen. Ziel der TH Köln und des BLB ist es, zumindest die ersten Die Unterlagen zum Nutzersoll sind Bestandteil der Nutzersollvereinbarung zwi- beiden Bauphasen, inklusive Abbruch des Hochhauses, mit den derzeit zur Ver- schen der TH Köln und dem BLB NRW, Niederlassung Köln. fügung stehenden finanziellen Mitteln zu realisieren. Das Inhaltsverzeichnis dieser Unterlage ist in folgender Tabelle aufgeführt:

Inhalt Nutzersollvereinbarung A. HMOP Vereinbarung B. Raum-und Flächenprogramm der TH Köln C. Nutzersoll der TH Köln D. Gestaltungsleitlinien der TH Köln E. Projekthandbuch F. Schnittstellenliste G. Kostenermittlung H. Grobterminplan I. Masterplan

Tabelle 1: Übersicht zum Inhalt der Nutzersollvereinbarung, Anschreiben Nutzersollvereinbarung.

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Inhalt

  1. Projektbeschreibung ··························································· 5
  2. Erschließung (Verkehr) ······················································· 6 Äußere Erschließung Innere Erschließung Erschließung für Fußgänger- und Radverkehr Ruhender Verkehr
  3. Freianlagen ······································································ 12 Anforderungen an die Freianlagen Typologien Erweiterungsflächen
  4. Technische Infrastruktur ···················································· 20 Nachhaltigkeit / Klimaneutralität Ökologische Ziele Barrierefreiheit Ver- und Entsorgungsnetze (Campus) Energieversorgung Technische Anlagen Technikflächen Medientechnik und IT
  5. Übergeordnete Baulogistik ················································ 23
  6. Abfallwirtschaft ································································ 24
  7. Bauphasen ······································································· 25

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  1. Projektbeschreibung

Bauphase 1 - 3 Teilprojekt Infrastruktur Teilbereiche der  Verkehr Infrastruktur  Freianlagen  Technische Infrastruktur  Tiefbau  Übergeordnete Baulogistik

Grundstücksgröße  Ca. 106.000 m² heutiges IWZ Grundstück  Ca. 28.000 m² angekaufte Grundstücke (AWB, Feuerwehr und Sozialhaus)  Ca. 134.000 m² Bestands- und Ankaufsfläche

GRZ 0,8, GF max. 85.500 m²

GFZ 2,4 BGF max. 256.645 m²

Verkehrsflächen  850 Stellplätze verteilt auf zwei Parkhäuser und einige ebenerdige Stellplätze  Flächen für bis zu 560 Fahrradabstellplätze Freiflächen 62.126 m² Freiflächen Gesamt

 3.846 m² Entreeplatz  10.745 m² Campusplatz  11.229 m² Campusallee  9.951 m² Campuswege  7.111 m² ebenerdige Stellplätze  6.775 m² Gehwege (öffentlich)  12.471 m² übrige Fläche

Gebäude  18,50 m Regelgebäudehöhe  26,00 m an Hochpunkten  22,00 m Sondergebäudehöhe  47.000 m² NF 1-6 (alle Gebäude) Bild 1: städtischer Kontext, Masterplan S.8.

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  1. Projektbeschreibung

Das Gesamtprojekt Ersatzneubau Campus Deutz beinhaltet neben den jeweiligen schafts- und Lieferverkehre, weitestgehend von KFZ-Verkehren freigehalten wer- Gebäuden als Teilprojekte, das Thema Infrastruktur als eigenes Teilprojekt, das den soll. Neben den Stellplätzen für die PKWs sind auf dem Gelände zusätzlich sich durch alle Bauphasen zieht. Die Anforderungen an die verschiedenen Teilbe- dezentrale Abstellanlagen für den Radverkehr vorzusehen. reiche der Infrastruktur werden sich über die lange Bauzeit weiterentwickeln. Das Aus den Planungen für den neuen Campus ergeben sich durch die neuen Er- Nutzersoll Infrastruktur soll zur Erfassung der Bedarfe der TH Köln, eventuell in schließungen und Gebäudekanten auch Anforderungen an die benachbarten modifizierter Form, möglichst fortgeführt werden. Straßenräume des Deutzer Rings im Osten und der Gießener Straße im Norden. Zu den Themen der ober- und unterirdischen Infrastruktur gehören die Freianla- Bei der Gestaltung des Straßenraums, müssen die Belange aller Verkehrsteilneh- gen, Verkehrsanlagen, Tiefbau (Ingenieursbauwerke, Ver- und Entsorgung, Tech- mer berücksichtigt werden. nische Gebäudeausrüstung allg.), übergeordnete Baulogistik sowie das Bauleit- Die Erschließung des Campus und der ruhende Verkehr müssen während der planverfahren. unterschiedlichen Bauzustände sowohl für den Baustellenverkehr als auch für Als Grundlage zur Erstellung des Nutzersolls für die Themen Verkehr, Freianla- die Ziel- und Quellverkehre geordnet und möglichst störungsfrei funktionieren. gen und Technische Infrastruktur, dienen der vorliegende, geltende Masterplan vom Januar 2014 mit der Vorplanung für die Freianlagen (Lph. 2), das Verkehrs- gutachten vom Dezember 2014 und das Liegenschaftsenergiekonzept vom April 2014. Ergänzungen und Abweichungen sind in diesem Dokument, soweit zum jetzigen Zeitpunkt bekannt, formuliert. Die Gutachten werden für die weitere Pla- nung, sofern es notwendig ist, aktualisiert. Änderungen und Anmerkungen zum Nutzersoll werden überprüft und in Leistungsphase 3 aufgenommen.

  1. Erschließung (Verkehr)

Die TH Köln am Campus Deutz liegt direkt am Deutzer Ring bzw. an der B55. Nach Osten stellt die B55 über die Kalker Hauptstraße und die B8 die direkte Verbindung zum Autobahnkreuz Köln Ost mit Anbindung an die A3 und A4 dar. Nach Süden ist der Campus über die östliche Zubringerstraße A559 fast direkt an das Autobahnnetz angeschlossen.

Im Rahmen der Masterplanung und in Vorbereitung des Bauleitplanverfahrens ist es erforderlich, sowohl die äußere als auch die innere Verkehrserschließung si- cherzustellen. Weitere Aspekte sind die Ermittlung und Verteilung des zukünfti- gen Verkehrsaufkommens sowie der zukünftige Stellplatzbedarf. Es ist zu berücksichtigen, dass das zukünftige Campusgelände, bis auf wenige ebenerdige Stellplätze und mit Ausnahme der notwendigen Flächen für Wirt- Bild 2: Straßennetz im angrenzenden Umfeld des Campus Deutz, Verkehrskonzept S. 12.

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  1. Erschließung (Verkehr)

Äußere Erschließung für den motorisierten Individualverkehr Abweichung zur bisherigen Planung: Die Haupterschließung des Campus Deutz erfolgt aus südlicher Richtung über Die Wegeführung der Zufahrt ist in ihrem Verlauf nördlich des Studentenwohnhei- den Deutzer Ring. Eine weitere Zufahrt und eine repräsentative Vorfahrt werden mes in der weiteren Planung zu überprüfen und zu detaillieren. an der Nordseite des Campus eingerichtet. Siehe Verkehrskonzept, S.13 ff. Zufahrt Reitweg Zufahrt 1, Entreeplatz Abweichung zur bisherigen Planung:  Die Adresse der TH Köln (Betzdorfer Str. 2) wird an dieser Stelle abgebildet.  Eine Zufahrt über den Reitweg ist auch während der Bauphasen nicht ge-  Die Zufahrt dient als repräsentative Vorfahrt und für gelegentliche Lieferver- wünscht (Erschließung über den Reitweg nur für das Kreativquartier). kehre.  Eine Zuwegung über den Reitweg soll nur für Fußgänger und den Radverkehr  Eine Schrankenanlage mit Pförtnerklingel, Sprechanlage, Zufahrtskontrolle möglich sein. wird vorgesehen.  Die Erschließung der Interimsparkflächen auf dem ehemaligen Hügel erfolgt  Vor der Schrankenanlage ist ein Halte– und Wendebereich für Hol - Bringver- über den westlichen Innenring des Campus Deutz. kehre einzurichten.

Abweichung zur bisherigen Planung: Eine Erkennbarkeit des Grundstücksbeginns z. B. durch einen Materialwechsel ist wünschenswert.

Zufahrt 2, Gießener Straße  Über die Zufahrt 2 werden das Parkhaus P2 und die Innenhöfe der angren- zenden Gebäude erschlossen.  Eine Anpassung der Straßenraumgestaltung der Gießener Straße (für die Zielverkehre zum Parkhaus) und eine Wendemöglichkeit im Bereich zwischen der Zufahrt und dem Campusplatz wird notwendig sein.

Zufahrt 3, Deutzer Ring  Die Zufahrt erschließt das Parkhaus P1 und die ebenerdigen Stellplätze P3 südlich des Gebäudes G.  Die Zufahrt dient auch als Hauptzufahrt für die meisten Liefer- und Wirt- schaftsverkehre.  Eine Schrankenanlage mit Pförtnerklingel, Sprechanlage, Zufahrtskontrolle wird vorgesehen.  Die Einrichtung eines U-Turns am Deutzer Ring für den Quellverkehr in Fahrt- richtung Nord ist notwendig. Diese Maßnahme ist vor Beginn der Bautätigkei- ten durch die Stadt zu realisieren. Bild 3: Äußere Erschließung für den KFZ-Verkehr, Verkehrskonzept S. 13.

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  1. Erschließung (Verkehr)

Innere Erschließung für den motorisierten Individualverkehr Das Verkehrskonzept sieht für den Campus Deutz einen autofreien Kernbereich vor. Die Verkehrserschließung für den Kfz-Verkehr konzentriert sich auf wenige Bereiche. Siehe Verkehrskonzept, S.13 ff.

 Das Parken und die Verkehrserschließung des Campus konzentrieren sich auf die Zufahrten zu den Parkhäusern und wenige ausgewiesene Flächen für die ebenerdigen Parkierungsflächen.  Der Kernbereich des Campus um den Campusplatz herum ist autofrei zu ge- stalten und ist nur für gelegentliche Wirtschaftsverkehre befahrbar.  Die Erschließung des Campus Deutz und der ruhende Verkehr müssen wäh- rend der gesamten Bauzeit geordnet und möglichst störungsfrei funktionieren. Der fortlaufende Betrieb der Hochschule muss sichergestellt sein.

Ergänzung zur Planung:  Die Campusallee soll bis zu den Gebäuden E und F als Erschließungsring befahrbar sein.  Die Innenhöfe der Gebäude sind für LKW (bis 12Tonnen) befahrbar und über Toranlagen verschließbar.  Anliefernde Fahrzeuge halten im Straßenraum.

Abweichung zur Planung:  Die Freiraumplanung (z.B. Anordnung der Pflanzungen) ist gemäß der weite- ren Planung so anzupassen, dass die Erschließung der Wege, der Innenhöfe, Aufstellflächen etc. störungsfrei funktionieren.  Die Andienung der Mensa (Gebäude E) und des Erweiterungsbaus (Gebäude F) erfolgt möglichst aus südlicher Richtung, so dass der Platz zwischen den beiden Gebäuden eine bessere Aufenthaltsqualität bekommt.  Die Andienung des Hörsaalzentrums ist an der östlichen Gebäudeseite (Betzdorfer Straße) gewünscht.

Bild 4: mögliche Halteflächen für Lieferverkehre und Zufahrtsbereiche zu den Innenhöfen, Quelle Masterplan, Darstellung TH Köln.

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  1. Erschließung (Verkehr)

Erschließung für den Fußgänger– und Radverkehr Für den nicht motorisierten Verkehr entstehen durchgehende Wegebeziehungen mit neuen Querungen und Verbindungen zwischen dem angrenzenden städtischen Raum und dem Campus. Siehe Verkehrskonzept, S.20 ff.

Bild 5: Erschließungskonzept für den Fußgänger- und Radverkehr, Verkehrskonzept S. 20.

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  1. Erschließung (Verkehr)

Ruhender Verkehr  Das Parkhaus hat eine gemeinsame Ein- und Ausfahrt. Die 850 notwendigen Stellplätze verteilen sich auf zwei Parkhäuser, eine ebener-  Die obere Ebene kann sich auf dem Dach befinden. dige zentrale Parkierungsanlage im südlichen Bereich des Campus und einige  Das Parkhaus ist über eine Toranlage verschließbar. dezentrale Stellplätze auf dem Gelände. Es gilt der Grundsatz des weitestgehend  Eine Schrankenanlage mit Pförtnerklingel, Sprechanlage und Zufahrtskontrol- autofreien Campus. Siehe Verkehrskonzept, S.43 ff le ist gewünscht. Interim (vor Baubeginn)  Es sind keine direkten Zugänge vom Treppenhaus des Parkhauses zu den Für die 450 entfallenden Stellplätze auf den Baufeldern für das Hörsaalzentrum jeweiligen Geschossen des Gebäude C gewünscht. Ein Zugang erfolgt nur ins und das Gebäude A (heutige Parkplatzflächen), werden temporär 450 Ersatz- Erdgeschoss. parkplätze außerhalb des Campusgeländes zur Verfügung gestellt.  Das Parkhaus erhält einen barrierefreien Zugang.  Die Fassadengestaltung des Parkhauses soll an die Architektur und Materiali- Parkhaus P1 (an Gebäude A) tät des Gebäudes angelehnt sein.  Hauptparkhaus mit 350 Stellplätzen.  Es ist ein Halbrampensystem gewünscht.  Eine Halblage in der –1-Ebene ist grundsätzlich möglich.  Das Parkhaus hat eine gemeinsame Ein- und Ausfahrt.  Die obere Ebene kann sich auf dem Dach befinden.  Das Parkhaus ist über eine Toranlage verschließbar.  Eine Schrankenanlage mit Pförtnerklingel, Sprechanlage und Zufahrtskontrol- le ist gewünscht.  Die Lage des zentralen Treppenhauses soll auf den eingeschossigen Verbin- dungsbau zwischen der Bibliothek und dem Gebäude A (Fuge) ausgerichtet sein und einen Zugang ins Erdgeschoss haben.  Es sind keine direkten Zugänge vom Treppenhaus des Parkhauses zu den jeweiligen Geschossen des Gebäudes A gewünscht.  Das Parkhaus erhält einen barrierefreien Zugang.  Die Fassadengestaltung des Parkhauses soll an die Architektur und Materiali- tät des Gebäudes angelehnt sein.  Bedarf für die Fahrbereitschaft der TH Köln: Gewünscht sind 5 direkt anfahr- bare Stellplätze und ein abschließbarer Bereich für die Lagerung von Reifen, Bänke etc.. Alternativ kann sich dieser Bereich auch in Gebäude A befinden.

Parkhaus P2 (an Gebäude C)  Parkhaus mit 250 Stellplätzen.  Es ist ein Halbrampensystem gewünscht. Bild 6: geplantes Parkraumangebot auf dem Campus,  Eine Halblage in der –1-Ebene ist grundsätzlich möglich. Verkehrskonzept S. 45.

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  1. Erschließung (Verkehr)

Ebenerdige Stellplätze P3 Fahrradabstellplätze Insgesamt sollen ca. 200 ebenerdige Stellplätze zur Verfügung stehen.  Dezentral sollen auf dem Campus Flächen für bis zu 560 Fahrradabstellplätze Gemäß Verkehrskonzept befinden sich die Stellplätze entlang der Erschließungs- angeboten werden. straße zu P1, südlich des Gebäudes G und südlich des Erweiterungsbaus I.  Die Abstellflächen sollen sich möglichst in unmittelbarer Nähe zu den Eingän- gen der Gebäude befinden. Geplant ist ein adaptives Fahrradbügelsystem Abweichung zur bisherigen Planung: (mit 2 Fahrrädern je Bügel), um möglichst flexibel auf den Bedarf reagieren zu  Die Gestaltung der Stellplätze ist hinsichtlich der Begrünung / Bepflanzung in können. der weiteren Planung zu überprüfen, siehe Masterplan S. 90 ff.  Stark allergieauslösende und pflegeintensive Pflanzen und verbuschte Berei- Abweichung zur bisherigen Planung: che sind zu vermeiden.  Die größeren Abstellanlagen im Bereich des Hörsaalzentrums und der Mensa  Hecken und Sträucher sind nicht gewünscht. sind auf Flächenverfügbarkeit und Funktionalität hin zu überprüfen.  Eine Überprüfung möglicher Parkflächen entlang der Campusallee etwa auf  Mögliche Abstellflächen in den Innenhöfen sind zu berücksichtigen. Höhe des Gebäudes G ist gewünscht, als Alternative zu den Parkflächen süd- lich des Erweiterungsbaus.

Dezentrale Stellplätze Insgesamt sollen ca. 50 ebenerdige, dezentrale Stellplätze (z.B. für mobilitätsbe- einträchtigte Personen) auf dem Campus zur Verfügung stehen.

Ergänzung zur Planung: Die dezentralen Stellplätze sind vorzugsweise in den Straßenräumen und in den Innenhöfen anzuordnen.

Stellplatzbedarf Untersuchungen der TH Köln haben gezeigt, dass sich der Stellplatzbedarf der Hochschule am Standort Deutz deutlich verringert, wenn Maßnahmen zur Redu- zierung der Fremdverkehre auf dem Campusgelände des heutigen IWZ durchge- führt werden. Darüber hinaus ist bereits heute eine Änderung des Modal Splits zugunsten des ÖPNV, insbesondere bei den Studierenden, zu beobachten.

Der langfristig geplante Ausbau der S-Bahn (Linie S16) mit einer Haltestelle am Campus Deutz wird die Anbindung an den Campus begünstigen und die Nutzung von ÖPNV durch die Hochschulangehörigen weiter fördern.

Zur Verbesserung des Stadtbildes und zur Aufwertung der Flächen im Süden Bereich des Campus, soll - angeregt durch die Stadt Köln - in einem aktualisier- ten Verkehrskonzept eine mögliche Reduzierung der ebenerdigen Stellplätze Bild 7: mögliche Flächen für Fahrradabstellplätze, ergänzend zur bisherigen Planung, untersucht werden. Quelle Masterplan S. 38, Darstellung TH Köln.

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  1. Freianlagen

Im Rahmen der Masterplanung für den Ersatzneubau Campus Deutz, wurde eine Feste Einbauten Vorplanung für die Freianlagen erstellt, die die Gestaltungsgrundsätze und Pla- Abweichung  Pflanzbeete sind grundsätzlich zu vermeiden. nungsziele formuliert. Siehe Masterplan S. 34 ff.  Aufkantungen und Mäuerchen sind möglichst zu vermeiden. Anforderungen an die Freianlagen

Gestaltung  Der Kernbereich des Campus um den Campus- platz herum ist autofrei zu gestalten und ist nur für gelegentliche Wirtschaftsverkehre befahrbar.  Der Campus ist aus allen Richtungen der öffent- lichen Straßenräume zugänglich.  Alle Orte und Freiflächen des Campus sind Teil eines urbanen Stadtquartiers mit multifunktional nutzbaren Flächen. Es werden Kommuni- kations-, Aufenthalts- und Begegnungsflächen in den Freiflächen geschaffen. Abweichung  Der Campus bietet einladende bauliche Struktu- ren ohne künstliche Topografie, ohne Abstufun- gen und Rampenanlagen. 3,50 3,50 6,00 3,50 3,50  Auf dem Campus werden urbane Freiraumstruk- 20,00 turen mit klassischen Straßenprofilen mit Al- leencharakter mit Fahrbahnen, Gehwegen und Grünstreifen oder unversiegelten Flächen ge- schaffen. 4,00 3,00 6,00 3,00 4,00 20,00 Oberflächen  Alle befestigten Flächen auf dem Campus sind grundsätzlich befahrbar (für Pflege-, Wartungsar- beiten, Rettungs- und Feuerwehrfahrzeuge, etc.)  Alle befestigten Flächen auf dem Campus haben Ergänzung gut begeh- und berollbare Oberflächen  Alle befestigten Oberflächen sind pflegeleicht und langlebig.  Die Anzahl der verschiedenen Oberflächen soll Abweichung überprüft und vorzugsweise reduziert werden.  Die Materialauswahl ist zu überprüfen und bei Bedarf zu ändern. Bild 8: Schemaschnitt möglicher Straßenprofile auf den Campuswegen, Darstellung TH Köln.

Version 1.6 | Stand: 07.07.2017 Seite 12 gewheG nhabrhaF / nefiertsnürG ehcälF etlegeisrevnu nhabrhaF gewheG

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  1. Freianlagen

Begrünung  Grünflächen als Vorzonen zu den Gebäuden und Beleuchtung LED Technik ist für alle Innen- und Außenräume im Abweichung als Abstandsbereiche zu den Erdgeschosszonen Ergänzung Rahmen der Gesamtbaukosten gewünscht. sind in der Regel zu vermeiden. Die befestigten Medientechnik und IT  Ein flächendeckendes WLAN Netz ist auf dem Flächen grenzen immer unmittelbar an die Ergänzung gesamten Campusgelände gewünscht. Gebäude.  Mediendeckel mit Strom- und Datenanschlüssen  Sträucher und Hecken sind grundsätzlich zu sind in einigen Bereichen der Freiflächen vorzu- vermeiden. sehen.  Grünstreifen und unversiegelte Flächen in den Straßenräumen sind möglichst mit nur Rasen Sicherheit  Angsträume sind zu vermeiden (dunkle Berei- und Bäumen anzulegen. Wo immer möglich wer- Ergänzung che, Verstecke in Eingängen und Zufahrten, den sie mittig angeordnet. Wegeführung…).  Die Anzahl und Anordnung der Bäume ist mög-  Städtebauliche Kriminalprävention sollte mög- lichst so zu wählen, dass Blickbezüge ermöglicht lichst frühzeitig in die Planung eingebunden wer- werden und eine Sichtbarkeit zum umgebenden den. Stadtraum geschaffen wird.  Ein Sicherheitskonzept ist in der weiteren Pla-  Die Freiraumplanung (z.B. Anordnung der Pflan- nung zu entwickeln. zungen) ist gemäß der weiteren Planung so an- zupassen, dass die Erschließung der Wege, der Innenhöfe, Aufstellflächen etc. störungsfrei funk- tionieren.  Stark allergieauslösende und pflegeintensive Pflanzen und verbuschte Bereiche sind zu ver- meiden.  In den Innenhöfen sind keine Rasenflächen ge- wünscht, einzelne Baumpflanzungen sind mög- lich. Wasser, Abwasser, Gas  Die Entwässerung der Freiflächen ist in der wei- Ergänzung teren Planung zu detaillieren.  Außen- Wasseranschlüsse sind in einigen Berei- chen der Freiflächen vorzusehen.  Für den Campusplatz ist eine Beregnungsanlage vorzusehen.

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  1. Freianlagen

Typologien Neuer Eingang Altbau

Bauphase 1 Typologie Entreeplatz Planung Masterplan, S. 44 ff. Beschreibung  Der Entreeplatz bildet die neue Adresse der Hochschule an der Deutz-Kalker-Straße.  Die Straßenecken und Flächen um das Studen- tenwohnen werden mitgestaltet und als Teil des Platzes wahrgenommen.

Fläche Ca. 3.900 m²

Nutzung Der Platz ist Ankunftsort, Bewegungs- und Aufent- haltsfläche und Kommunikationsraum.

Besondere Anforderungen Im Rahmen der Platzgestaltung soll möglichst auch eine neue Eingangssituation am Altbau (in Richtung Deutz-Kalker Straße) realisiert werden. (Siehe Mas- terplan S. 58 und Nutzersoll Hörsaalzentrum)

Ergänzung  Der Platz wird regulär nicht befahren. Abweichung  Pflanzbeete sind grundsätzlich zu vermeiden.  Die Anzahl und Anordnung der Bäume innerhalb der fußläufigen Verbindungen ist möglichst so zu wählen, dass Blickbezüge ermöglicht werden und eine Sichtbarkeit zum umgebenden Stadt- raum geschaffen wird.

Bild 9: Flächenarten Entreeplatz, Lageplan Vorplanung BLB.

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  1. Freianlagen

Typologien

Bauphase 2 Typologie Campusplatz Planung Masterplan, S. 54 ff. Beschreibung  Der grüne Campusplatz mit der umrahmenden befestigten Fläche bildet den Kernbereich des Campus.  Als zentraler Ort übernimmt der Platz eine wichti- ge Kommunikations- und Vernetzungsfunktion.

Fläche Ca. 10.800 m²

Nutzung  Aufenthaltsfläche  Fläche für Freizeitaktivitäten  Fläche für Veranstaltungen (primär auf den be- festigten, den Rasen umgebenden Flächen und auf dem Vorplatz zur Mensa).

Besondere Anforderungen  Die die Rasenfläche umrahmende befestigte Fläche sowie der Vorplatz zur Mensa sind nur für gelegentliche Liefer– und Wirtschaftsverkehre befahrbar.  Der Einsatz einer Beregnungsanlage für die Ra- senfläche ist gewünscht.

Abweichung  Die Gestaltung der Rasenfläche ist zu überprü- fen. Wünschenswert ist eine ebene Grünfläche ohne künstliche Topografie, angrenzende Bö- schungen oder Mäuerchen und Aufkantungen.  Die Gestaltung und Materialität des Wegekreu- zes sind zu hinterfragen. Gegebenenfalls sind Alternativen zu erarbeiten.

Bild 10: Flächenarten Campusplatz, Lageplan Vorplanung BLB.

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  1. Freianlagen

Typologien Gehwegen und mit mittigen oder seitlichen Grün- streifen oder unversiegelten Flächen erhalten. Bauphase 1 - 3  Die geplante Gestaltung der Campusallee mit Typologie Campusallee Promenade, Aktionsräumen und Sportnutzun- Planung Masterplan, S. 66 ff. gen wird als kritisch angesehen und ist in Ab- stimmung mit der TH Köln in der weiteren Pla- Beschreibung  Die Campusallee hat die Verteilerfunktion zu den nung zu überprüfen und gegebenenfalls anzu- Gebäuden E und G. passen.  Die Campusallee bildet die Nord- Süd- Achse und westliche Begrenzung des Campus und stellt die Verbindung zwischen Campus und Kre- ativquartier her. Fläche Ca. 11.300 m² Länge 380 m (20 m Breite) Nutzung  Interne Erschließungsstraße  Fläche für Freizeitaktivitäten Besondere Anforderungen Abweichung  Der nördliche Teil der Campusallee bis Höhe Gebäude F ist autofrei.  Der südliche Teil der Campusallee bis zur Höhe des Gebäudes F dient der Erschließung der Ge- bäude E und G.  Die Anordnung von Flächen für Fahrradabstell- plätze entlang der Campusallee ist gewünscht.  Eine Überprüfung möglicher Parkflächen entlang der Campusallee etwa auf Höhe des Gebäudes G ist gewünscht, als Alternative zu den Parkflä- chen südlich des Gebäudes G.  Die Verwendung vieler verschiedener Materia- lien und die grafische Gestaltung der Straßen- oberflächen werden kritisch gesehen und sind nicht gewünscht.  Die Campusallee soll einen klassischen Straßen- querschnitt mit Alleencharakter, mit Fahrbahn, Bild 11: Flächenarten Campusallee, Lageplan Vorplanung BLB.

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  1. Freianlagen

Typologien

Bauphase 1 - 3 Typologie Campuswege Planung Masterplan, S. 78 ff. Beschreibung Die Campuswege erschließen den Campus für Fuß- gänger- und Radverkehre, für gelegentliche Liefer- und Wirtschaftsverkehre und als Zufahrt zur Park- raumerschließung.

Fläche Ca. 10.000m² Breite 15 - 20 m und 34 m, in Abhängigkeit der städtebauli- chen Proportionen. Nutzung Hauptsächlich durch Fußgänger und Radfahrer ge- nutzte Wege.

Besondere Anforderungen

Abweichung  Die im Masterplan vorgeschlagene Einteilung der Wege in etwa 2/3 befestigte Fläche und 1/3 Pflanzbereiche ist nicht gewünscht .  Die Campuswege sollen klassische Straßen- querschnitte mit Alleencharakter, mit Fahrbahn, Gehwegen und mit mittigen oder seitlichen Grün- streifen oder unversiegelten Flächen erhalten.  Die vorgeschlagenen befahrbaren, großformati- gen Betonplatten werden als ungeeignet ange- sehen.  Grünflächen als Vorzonen zu den Gebäuden sind in der Regel zu vermeiden. Die befestigten Flächen grenzen immer unmittelbar an die Ge- bäude.

Bild 12: Flächenarten Campuswege, Lageplan Vorplanung BLB.

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  1. Freianlagen

Typologien

Bauphase 1 - 3 Typologie Gehwege Planung Masterplan, S. 86 ff. Beschreibung Die neue durchlässige Struktur des Campus Deutz macht es erforderlich, die angrenzenden öffentlichen Gehwegbereiche neu zu definieren und gestalten.

Fläche Ca. 6.780m²

Nutzung Fußgängerverkehr

Besondere Anforderungen Ergänzung  Die Abgrenzungen zu den öffentlichen Gehwe- gen sind im weitern Prozess zu klären.  Straßenbegleitende Gehwege sollen im öffentli- chen Eigentum sein. Sie sind nicht Bestandteil der Gesamtmaßnahme „Ersatzneubau Campus Deutz“.  Der Verlauf der Grundstücksgrenzen ist teilweise anzupassen (weitere Planung).

Bild 13: Flächenarten Gehwege, Lageplan Vorplanung BLB.

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  1. Freianlagen

Erweiterungsflächen

Erweiterungsfläche Gebäude F + Platz Planung Masterplan, S. 112 ff. Beschreibung Das Gebäude F mit der zur Mensa angrenzenden Platzfläche dient als optionales Gebäude zur Unter- bringung der Flächen innerhalb des vorgegebenen Flächenprogramms. Alternativ kann es zu einem späteren Zeitpunkt als Erweiterungsbau außerhalb der Gesamt-Maßnahme errichtet werden. Ohne das Gebäude F würde die Fläche nach Fertigstellung der Mensa (Gebäude E) und Abbruch temporär herge- Arbeitsräume richtet werden, bis zur Realisierung des Gebäudes. Erweiterungsfläche Arbeitsräume Planung Masterplan, S. 121 ff. F Beschreibung Die Arbeitsräume werden als Erweiterungsfläche an den bestehenden Altbau geplant. Sie sollen in die Gesamtmaßnahme „Ersatzneubau Campus Deutz“ integriert und innerhalb dieser möglichst in Baupha- se 1 oder 2, als hochschuleigenes Vorhaben, reali- siert werden. Erweiterungsfläche Erweiterungsbau I Planung Masterplan, S. 124 ff. Erweiterungsbau Beschreibung Der Erweiterungsbau am südlichen Rand des Cam- pusgeländes ist nicht Teil der Gesamtmaßnahme I „Ersatzneubau Campus Deutz“. Die Fläche bleibt der TH Köln als spätere Erweiterungsfläche erhal- ten. Bis auf Weiteres wird die Fläche temporär be- grünt. Genauere Anforderungen können zu diesem Zeitpunkt nicht formuliert werden. Bild 14: Erweiterungsflächen, Quelle Masterplan, Darstellung TH Köln.

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  1. Technische Infrastruktur

Nachhaltigkeit / Klimaneutralität Die TH Köln unterstützt die klimapolitischen Ziele des Landes NRW und den Ein- satz erneuerbarer Energien. Zum jetzigen Zeitpunkt sind keine spezifischen über die gesetzlichen Anforderungen hinausgehenden Maßnahmen gefordert. Vor dem Hintergrund der zur Verfügung stehenden Finanzmittel, legt die TH Köln den Schwerpunkt auf den Einsatz passiver Strategien (intelligenter Umgang mit Kubatur und Ausrichtung des Gebäudes, Tageslichtausnutzung, etc.) und archi- tektonischer Mittel für einen energieeffizienten Campus. Es soll dem Nutzer ein möglichst hoher Komfort geboten und langfristig ein nachhaltiger, klimaneutraler Betrieb gesichert werden.

Ökologische Ziele Im Sinne einer ökologischen Freiflächengestaltung ist ein schonender Umgang mit Ressourcen gewünscht. Umweltgerechte, recyclebare Baustoffe sind anderen vorzuziehen. Ein wirtschaftlicher und nachhaltiger Umgang mit Oberflächenwas- ser durch ein intelligentes Regenwassermanagement (Nutzung und Versicke- rung) ist zu berücksichtigen.

Barrierefreiheit Zur Festlegung der Standards für die Barrierefreiheit auf dem neuen Campus Deutz, wird die Einhaltung der gesetzlichen Richtlinien und Verordnungen verein- bart. Darüber hinaus bestehen zum jetzigen Zeitpunkt keine spezifischen Anfor- derungen. Personalräte und Schwerbehindertenvertretung werden an der weite- ren Planung beteiligt.

Ver– und Entsorgungsnetze (Campus) Die Versorgung der Strom-, Gas-, Daten-, Zu- und Abwasserleitungen erfolgt über die Anbindung an die städtischen Versorgungsnetze. In dem Boden des Plangebietes befinden sich Kanäle der Stadt Köln. Die Lage der Kanäle ist bei der Festlegung der Baufelder zu berücksichtigen.

Die Verteilung der Medien auf dem Campus erfolgt über erdverlegte Leitungen und über ein Nahwärmenetz.

Bild 15: Schutzstreifen der Stadt Köln, Masterplan S. 22.

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  1. Technische Infrastruktur

Energieversorgung BLB, soll der bestehende Fernwärmeanschluss im Altbau temporär zur Versor- Das Liegenschaftsenergiekonzept von 2014, dem die Masterplanung als Grundla- gung des neuen Hörsaalzentrums genutzt werden. (Die Kapazität der Übergabe- ge diente, wird in der weiteren Planung neuen Anforderungen entsprechend aktu- station ist im Detail noch zu prüfen). Dadurch werden die temporären infrastruktu- alisiert und fortgeschrieben. Die Konzeption sieht eine zentrale Versorgung des rellen Eingriffe zur Anbindung an die Technikzentrale reduziert. Eine Anbindung Campus im Gebäude A vor. Schritt für Schritt werden die Neubauten an die neue des Hörsaalzentrums erfolgt beispielsweise im Zuge der Anbindung der fertigge- Versorgung angeschlossen (siehe Energiekonzept). stellten Gebäude C und D in der zweiten Bauphase.

Technische Anlagen Strom  Die Versorgung des Campus mit Strom, Wärme und in wenigen Teilbereichen  Die Stromversorgung erfolgt durch den Energieversorger aus dem öffentli- auch mit Kälte erfolgt zentral über ein Nahwärmenetz mit Anbindung an die chen Netz mit Haupteinspeisung in die Technikzentrale. Technikzentrale in Gebäude A.  Der durch die BHKWs erzeugte Strom wird in das Netz der Liegenschaft ein-  In den Gebäuden sind Unterstationen mit Verteiler und Sammler vorgesehen gespeist.  Die Gebäude erhalten Unterstationen zur Verteilung der Stromversorgung. Wärme Abweichung zur Planung: Ergänzung zur Planung:  Abweichung von der empfohlenen Variante im Liegenschaftsenergiekonzept  Es ist zu prüfen, inwieweit der überschüssige Strom in das öffentliche Netz mit einer Wärmeversorgung durch 2 Gas-BHKWs und 2 Gas- eingespeist werden kann. Brennwertkessel.  Der mögliche Einsatz von z.B. Photovoltaikanlagen für Forschung und Lehre  Die Wärmeversorgung des Campus soll über 2 Gas-BHKWs und über einen wird auf Wunsch der TH Köln im Energiekonzept unverbindlich weiter verfolgt. Anschluss an das Fernwärmenetz der Stadt Köln erfolgen. Die Grundversor- gung wird über die BHKWS abgedeckt, die Spitzenlast wird über die Fernwär- Kälte me abgedeckt.  Ein Teil der Kälteversorgung erfolgt zentral über die Technikzentrale.  Für eine spätere Option zur Umstellung der Versorgung der Spitzenlast von  Die Kälteerzeugung wird durch eine Absorptionskältemaschine für die Grund- Fernwärme auf Gas-Brennwertkessel, ist eine ausreichend große Reserveflä- last (Betrieb durch Abwärme BHKWs) und Kompressionskältemaschinen für che (Aufstellfläche Kessel) in der Technikzentrale wünschenswert. Diese Vari- die Spitzenlast sichergestellt. ante wird im weiteren Prozess überprüft (Aktualisierung des Energiekonzep-  Eine Kälteversorgung ist nicht in jedem Gebäude erforderlich. In den jeweili- tes). gen Gebäuden erhalten notwendige Teilbereiche eine dezentrale Kühlung durch Kompressionskältemaschinen. Wärme während der Umsetzung des Masterplans Aufgrund der alten Heizungsanlage im Hochhaus, wird möglicherweise eine Inte- Technikflächen rimslösung für die Wärmeversorgung der zu dem Zeitpunkt noch bestehenden  Technische Anlagen sollen nach Möglichkeit und gegebener Wirtschaftlichkeit Gebäude notwendig werden. in die Baukörper integriert werden. Während der gesamten Bauzeit muss die Versorgung der bestehenden Gebäude  Technische Aufbauten auf den Dächern der Gebäude sind zulässig. Siehe sichergestellt werden. Es ist eine wirtschaftliche Lösung anzustreben. Masterplan S.30 f. Ergänzung zur Planung: Nach aktuellem Planungsstand, in Abstimmung zwischen der TH Köln und dem

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  1. Technische Infrastruktur

Ergänzung zur Planung:  Technikflächen auf dem Dach als Versuchsflächen für Lehre und Forschung sind möglich.  Bei Technikflächen, Installationsschächten und Medienkanälen sind mindes- tens 20 % Reservefläche einzuplanen.  Auf den Dächern sind zusammenhängende begrünte Flächen mit einer Min- destgröße von 30 m² möglich.  In begründeten Ausnahmen sind Teilunterkellerungen für Technikflächen möglich.

Medientechnik und IT  Ein flächendeckendes WLAN Netz ist auf dem gesamten Campusgelände gewünscht.  Die Versorgung des Campus über erdverlegte hochfasrige LWL Leitungen.  An ausgewählten Stellen der Außenanlagen sind Mediendeckel mit Daten-, Strom- und Wasseranschlüssen vorzusehen.

Bild 16: Nahwärmenetz für den Masterplan gemäß Energiekonzept 2014, Energiekonzept S. 85.

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  1. Übergeordnete Baulogistik

Eine übergeordnete Baulogistik ist für die Gesamtmaßnahme erforderlich, um einen möglichst störungsarmen Bauablauf und Studienbetrieb sowie eine funktio- nierende Erschließung zu gewährleisten. Das grundsätzliche Ziel, „jeder Nutzer zieht nur einmal um“ ist möglichst zu berücksichtigen.

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  1. Abfallwirtschaft

Derzeitiges Abfall-  Restmüll (Restmüllpresse 10m³) Aufkommen  Papiermüll (5 x 5m³)  datengeschütztes Papier (7 x 600 l)  Elektroschrott (Gitterboxen 7 x 1m³)  Metallschrott (evtl. in zentrale Werkstätten)  Sperrmüll (Mulden 3 x 7m³)  Grünschnitt  Kühlschränke  Autoreifen

Entsorgungskonzept Ein Abfallbewirtschaftungskonzept für den Campus Deutz wird in der weiteren Planung durch die TH Köln erarbeitet.

Zentrale Abfall-  Eine zufahrtsnahe Lage der Sammelstelle ist Sammelstelle erforderlich.  Gute Anfahrbarkeit vom städtischen Entsorger muss gewährleistet sein.  Die Sammelstelle sollte witterungsgeschützt und abschließbar sein.

Dezentrale Abfall-  Sammlung / Trennung der Müllarten Sammelstellen (Siedlungsabfälle) konzeptabhängig.  Pro Gebäude wird mindestens 1 Müllraum (12 m²) benötigt.  Müllräume sollten direkt anfahrbar und abschließ- bar sein.  Ein innenliegender Zugang vom Gebäude in den Mögliche Müllraum ist gewünscht. Aufstellfläche zentrale  Be- und Entlüftung der Müllräume gemäß weite- Sammelstelle rer Planung.  Für die Mensa gelten besondere Anforderungen, die im Nutzersoll für die Mensa erfasst werden. Bild 17: Anforderungen an Müllsammelstellen, Quelle Masterplan, Darstellung TH Köln.

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  1. Bauphasen 5 6 Nach dem derzeitigen Planungsstand sollen die Ersatzneubauten in drei Bau- phasen realisiert werden. Die Aufteilung der Maßnahmen in die jeweiligen Bau- phasen weicht vom Masterplan ab und wird in der weiteren Planung überarbei- Geb. B tet. Vergleiche Masterplan, S.156 ff. 3 Bauphase 1 7 Verkehr Altbau 1 Einrichtung U-Turn und 4 2 Baustellenzufahrt am Deutzer Ring (Knotenpunkt TH/ Deutzer Ring) für die ersten beiden Bauphasen.  450 Ersatzparkplätze werden außerhalb des Campusgeländes zur Verfü- gung gestellt. 2 Hochbau
  2. Freimachen der Baufelder (heutige Parkplätze) vor dem Altbau und hinter Bib. der Bibliothek. 3  Errichtung des Gebäudes B (Hörsaalzentrum) auf der Fläche vor dem Alt- bau und optionale Verbindung zwischen dem Hörsaalzentrum und dem Alt- Geb. A + P1 bau. Siehe Nutzersoll Hörsaalzentrum.  Errichtung Gebäude A (mit Technikzentrale) und Parkhaus P1. 8 Außenanlagen 4 Abbruch des Hügels zwischen Altbau und Mensa sowie der Zuwegung zur alten Mensa. Diese Fläche wird hergerichtet und als Interimsparkfläche für ca. 100 Stellplätze genutzt. 5 Gestaltung Entreeplatz.  Gestaltung des Freiraumes und der Zugänge um das neue Hörsaalzentrum. 6 Gestaltung einer neuen Eingangssituation am Altbau zum Entreeplatz hin. 7 Gestaltung des ersten Teilabschnittes der Campusallee.  Gestaltung des Freiraumes und der Zugänge zum Gebäude A und der Bib- U-Turn liothek. 8 Gestaltung der Zuwegung zum Parkhaus P1 und der ebenerdigen Parkplät- ze entlang dieser Zuwegung. 1

Bild 18: Übersicht Bauphase 1, Quelle Masterplan, Darstellung TH Köln.

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  1. Bauphasen

Bauphase 1

Abweichung zur bisherigen Planung:  Eine Zufahrt über den Reitweg ist nicht gewünscht.  Die Zuwegung über den Reitweg soll nur für Fußgänger und den Radver- kehr möglich sein.  Die Erschließung der Interimsparkflächen auf dem ehemaligen Hügel erfolgt über den westlichen Innenring.

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  1. Bauphasen

Bauphase 2 Vergleiche Masterplan, S.160 ff.

Verkehr 1 Einrichtung der Baustellenzufahrt an der Gießener Straße. 1 Abweichung zur Planung: 2 Die Einrichtung einer Baustellenzufahrt am Reitweg ist nicht gewünscht.. Die Erschließung erfolgt über den westlichen Innenring des Campus. Geb. C + P2 Geb. D Hochbau 4  Übernahme der angekauften Grundstücke und Abbruch des Bestandes. 5  Einteilung in drei Baustellen (C, D, E) mit zentraler Baustelleneinrichtungs- 13 fläche. 8  Inbetriebnahme des Gebäudes A. Geb. E 3 Abbruch Halle Nord. 3 + 6 4 Errichtung Gebäude C mit Parkhaus P2. 10 5 Errichtung Gebäude D. 9 6 Errichtung Mensa (Gebäude E). Geb. A + P1 7 Abbruch der Brücke zwischen Hochhaus und Bibliothek. 7 10 Abbruch heutige Mensa. 11 Abbruch Hochhaus (Kreuzbau). 11 Abweichung zur Planung: 12 Der nördliche Teil der südlichen Hallen wird unmittelbar nach dem Abbruch 2 des Hochhauses abgebrochen. Dadurch kann das Gebäude G in der nächs- 12 ten Phase in einem Abschnitt gebaut werden. 13 Die Realisierung der Arbeitsräume als hochschuleigene Maßnahme ist, so- fern baulogistisch möglich, nach Abbruch des Hügels und der Brücke und vor Abbruch der Halle Nord gewünscht. Diese Maßnahme sollte bei der schrittweisen Umsetzung des Gesamtprojektes berücksichtigt und in die Gesamt-Terminschiene integriert werden, um einen möglichst störungsfrei- en Bauablauf zu gewährleisten.

Bild 19: Übersicht Bauphase 2, Quelle Masterplan, Darstellung TH Köln.

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  1. Bauphasen

Bauphase 2

Außenanlagen  Gestaltung der Wege und Zugangsbereiche zu den Gebäuden.  Gestaltung der Campuswege.  Gestaltung der Gehwege (nicht Campusgelände, nicht Teil der Gesamtmaß- nahme). 8 Gestaltung des Campusplatzes.  Gestaltung der Wege um die Mensa. 9 Anbindung an das angrenzende Quartier mit Querung des Deutzer Rings (nicht Bestandteil der Gesamtmaßnahme „Ersatzneubau Campus Deutz“).

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  1. Bauphasen

Bauphase 3 Vergleiche Masterplan, S.165 ff

Verkehr

Hochbau 1 Errichten Gebäude G.

Abweichung zur Planung Die Gebäude G und H werden als ein Gebäude in einem Bauabschnitt errichtet.

Außenanlagen  Herrichten der ungenutzten Fläche nach Abbruch des Hochhauses.  Herrichten der temporären Fläche (Baufeld Gebäude F) mit angrenzendem Platz zur Mensa.  Fertigstellung der Campuswege.  Gestaltung des zweiten Teilabschnittes der Campusallee.  Gestaltung des dritten Teilabschnittes der Campusallee und der ebenerdi- gen Parkplätze südlich des Gebäudes G.

Abweichung zur Planung Eine Überprüfung möglicher Parkflächen entlang der Campusallee etwa auf 1 Höhe des Gebäudes G ist gewünscht, als Alternative zu den Parkflächen süd- Geb. G lich des Erweiterungsbaus.

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