Anlage_02_0_Vorgaben des BLB.pdf

Prüfung der Tragwerksplanung für den Ersatzneubau Gebäude D am Campus Deutz der TH Köln

Extrahierter Dokumenttext · Stand: 21.10.2026, 08:39 (Europe/Berlin)

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TH KÖLN ERSATZNEUBAU

CAMPUS DEUTZ / GEBÄUDE D

TH KÖLN ERSATZNEUBAU CAMPUS DEUTZ

Anlage 02_Vorgaben des BLB

Vergabe-und Projektbeschreibung Stand Mai 2026

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IMPRESSUM

Herausgeber und Verfahrensdurchführung: Bau-und Liegenschaftsbetrieb NRW NiederlassungKöln

Domstraße55-73 50668Köln Tel.: +49221/35660-0 Fax: +49221/35660-999 E-Mail:K.Poststelle@blb.nrw.de

© BLB2026

Disclaimer Die in der Auslobunggewählte männliche Formbezieht immer weibliche Personenein. DerVerzicht auf eine Doppelbezeichnungstellt ausdrücklichkeineDiskriminierungdar,sondernerfolgtlediglichausGründenderVereinfachungbeimAbfassenundLesendesAuslobungstextes.

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INHALT

A1 ALLGEMEINE VERFAHRENSBEDINGUNGEN 5 A1.1 entfällt 5 A1.2 Auftraggeber 5 A1.3 Betreuung des Vergabeverfahren 5 A1.4 Nutzer 5 A1.5 Kommunikation 5 A1.6 Terminschiene 5

A2 PROJEKTBESCHREIBUNG 6 A2.1 Projektstand 6 A2.2 Kostenobergrenze 7 A2.3 entfällt 8 A2.4 entfällt 8 A2.5 entfällt 8 A2.6 entfällt 8

A3 UNTERLAGEN VERFAHREN 8 A3.1 Anlagen zum Verfahren 8 A3.2 Unterlagen die nachgereicht werden 8

A4 entfällt 9

A5 entfällt 9

B1 HINTERGRUND UND RAHMENBEDINGUNGEN DES VERFAHRENS 10 B1.1 Die Technische Hochschule Köln 10 B1.2 Die Standorte der TH Köln 10 B1.3 Der neue Campus Deutz 12 B1.4 Masterplan Campus Deutz 12 B1.4.1 Städtebauliches Konzept 12 B1.4.2 Bauphasen 15 B1.4.3 Erschließungskonzept Campus Deutz 16 B1.4.4 Freiraumkonzept Campus Deutz 17

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INHALT

B2 PLANUNGSGEBIET 19

B3 AUFGABE 20 B3.1 Das neue Gesicht der Hochschule am zentralen Campusplatz gestalten! 20

B4 RAUM UND FUNKTIONSPROGRAMM 20 B4.1 Flächenprogramm 20

B5 VORGABEN UND HINWEISE 21 B5.1 Einhaltung Raumprogramm 21 B5.2 Bau-und planungsrechtliche Vorgaben 21 B5.2.1 Vorgaben aus dem städtebaulichen Planungskonzept 21 B5.2.2 Dächer und Keller 21 B5.3 Baurechtliche Vorschriften, Normen und Richtlinien 21 B5.4 Weitere Anforderungen 22 B5.4.1 Schallschutz 22 B5.4.2 Baugrund 22 B5.5 Gebäudeerschließung B5.5.1 Barrierefreiheit 22 B5.5.2 Erschließung Gebäude D 22 B5.5.3 Ver-und Entsorgung 23 B5.6 Sicherheit 23 B5.7 Anforderung der Nutzung in Gebäude D 23 B5.8 Fassadenbegrünung 23 B5.9 Hinweise zur Konstruktion 24 B5.10 Fenster und Sonnenschutz 24 B5.11 Technische Infrastruktur und Technikflächen 24 B5.11.1 Allgemein 24 B5.11.2 Technische Anlagen 24 B5.11.3 Strom 24 B5.11.4 Technikflächen 24 B5.12 Flächeneffizienz 25 B5.13 Energetische Zielsetzungen und 25 Anforderungen an die Nachhaltigkeit 25 B5.13.1 Erhöhung der Wirtschaftlichkeit 25 B5.13.2 Steigerung der Nachhaltigkeit und Behaglichkeit B5.13.3 Minimierung der Lebenszykluskosten 25 B5.13.4 Reduzierung Energiebedarf und Substitution durch regenerative Energien 26

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A1ALLGEMEINE VERFAHRENSBEDINGUNGEN

A1.1 entfällt

A1.2 Auftraggeber Bau-und Liegenschaftsbetrieb NRW Niederlassung Köln Domstraße 55-73 50668 Köln

A1.3 Betreuung des Vergabeverfahren Bau-und Liegenschaftsbetrieb NRW Niederlassung Köln Domstraße 55-73 50668 Köln

A1.4 Nutzer Die Technische Hochschule Köln Standort Campus Deutz Betzdorfer Straße 2 50679 Köln

A1.5 Kommunikation Alle Anfragen oder Rückfragen sind ausschließlich über die Vergabeplattform zu stellen und werden nur dort beantwortet.

A1.6. entfällt

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A2VERFAHRENSBESCHREIBUNG

A2.1 Gegenstand des Verfahrens ImRahmen der Hochschulstandort- entwicklungsplanung der Fach- hochschuleKöln (heuteTHKöln) wurdebereits 2008 einerheblicher Sanierungs-und Modernisierungsbe- darffürdas Hochhaus und die Hallen- bereicheam Campus Deutz festge- stellt. In den Jahren 2008 bis 2011 wurden sowohlUntersuchungenzum baulichfunktionalenBestand der Gebäudedurchgeführt als auch die SanierungimBestandsowie der Abriss und Neubauder Gebäude geprüft undbewertet.

Im Juli 2011 hat die Wissenschafts- ministerin die Entscheidung des Landes NRW zur Modernisierung und Sanierung des Campus Deutz der TH Köln bekannt gegeben. Danach ver- bleibt der Campus am Standort Deutz und wird größtenteils neu gebaut. Der bereits sanierte Altbau und das Gebäude der Hochschulbibliothek bleiben erhalten. Die bestehenden Hallen und das Hochhaus werden abschnittweise abgerissen und durch mehrere Neubauten ersetzt. Realisiert werden die Ersatzneubauten sowohl >> Lage der Technische Hochschule Köln Campus Deutz im Stadtgebiet auf dem vorhandenen Campus- Grundstück, als auch auf den vom Land NRWerworbenen angrenzenden Damit wurde die dringend benötigte die Generalplanung der Infrastruktur Grundstücken der Abfallwirtschafts- Zukunftsperspektivefür die weiteren sind, die Leistungsphase3 abgeschlos- betriebe (AWB) und den zwei Entwicklungenam Standort, sen.Im weiterenPlanungsprozess städtischen Grundstücken (Feuerwehr einschließlichentsprechender müssenjedochweitere Abstim- und sog.Sozialhäusern). Erweiterungen und Flächenfür Dritt- mungenmit den Teilbauprojekten nutzer, verfasst. Auf derGrundlagedes getroffen werden. Im Oktober 2016 haben das Land prämiertenKonzeptes aus dem NRW, der Bau–und Liegenschafts- Wettbewerb wurde der Masterplan Nach dem derzeitigenPlanungsstand betrieb (BLB) NRW und die TH Köln die erarbeitet. Erbildetdie Grundlagefür sollen die Ersatzneubauten in drei Hochschulmodernisierungsver- den Bebauungsplan, der die bauliche Bauphasen realisiertwerden. einbarungüber die Ersatzneubauten Entwicklung auf dem Campus sichern und die Modernisierung des Campus soll. Für die Freiräume des Campus In der ersten Bauphase sollen auf dem Deutz der TH Köln unterzeichnet. Deutz, als wichtige rahmengebende derzeitigen Hochschulgrundstück das Struktur, hat Gebäude E mit Mischnutzungen und Im Jahr 2012 wurde über einen Archivflächen der Bibliothek, das städtebaulichfreiraumplanerischen Parkhaus P2, das Hörsaalzentrum Wettbewerb die Grundstruktur der (Gebäude B) sowie Teile der baulichen Entwicklung des Campus Infrastruktur Deutzentschieden.

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A2VERFAHRENSBESCHREIBUNG

(sowohl Interimsparkplätze als auch Nachfolgende Planer sind im Projekt Aktueller Stand des Teilprojektes technische und freiraumplanerische bereits beauftragt und sind im Zuge der (Gebäude D): Bestandteilte des zukünftige Campus) hier ausgeschriebenen Leistungen zu Das Projekt startete im August 2023. Zu realisiertwerden. berücksichtigen: diesem Zeitpunkt lag hochbauseitig  Projektsteuerung (inkl. BIM- bereits ein Lösungsvorschlag vor. Die LP 1 wurde im Mai 2024 Die zweite Bauphase beinhaltet die Manager) abgeschlossen. Die Bearbeitung der Gebäude C, D (jeweils Fakultäts-  Generalplanung der Leistungen: der LP 2 wurde am 10.04.2025 gebäude) und die Mensa sowie die • Gebäude und Innenräume abgeschlossen. Die LP 3 startet Ende vorgesehenen Infrastrukturmaß-nahmen Mai/Anfang Juni 2025 und wird vorr. im • Fassadenplaner und entsprechende August 2026 abgeschlossen. Nach • Freianlagen ALPH 4 wird die weitere Planung und Abbruchmaßnahmen. • Tragwerksplanung Ausführung an einen sog. GÜ übergeben. Die dritte Bauphase, beinhaltet den • Bauphysik Abschnitt F (Fakultätsgebäude) sowie • Nachhaltigkeitskoordination Das Projekt wird gem. der BIM- weitere notwendigen  SV Baugrund Richtlinie bearbeitet und durch einen BIM-Manager bereits entsprechend Infrastrukturmaßnahmen.Die weiteren  SV Brandschutz begleitet. Baufelder sowie das westlich des  TA Planer –KG 410-470 HKLS, ELT, NT Kernbereichs liegende Gebiet (sogen.  TA Planer KG 480 A2.2 Kreativquartier) sind Bestandteile Gebäudeautomation Kostenobergrenze möglicher Erweiterungsflächen. Sie sind

  • Laborplaner (Chemielabor) nicht Bestandteil des aktuellen Gesamt- Das ProjektistmiteinerKosten-
  • Werkstattplaner vorhabens und des genehmigten obergrenzebelegt. Raumprogramms. - Medienplaner Die Baukostenobergrenze ist
  • Planer für die Schirmungstechnik mit rund 81.264.317 € (netto; Stand Das zu planende Gebäude D bildet der Hochspannungshalle 07.2022) KG 200-600 für Gebäude D innerhalb des Campus die wichtige prognostiziert und als Vorgabe östliche Platzkante zum zukünftigen Diese weiteren Planer sind künftig noch zu festgelegt. zentralen Campusplatz, und ist mit der beauftragen: Diese Obergrenzen sind von den Lage zur Gießener Straße und dem
  • SiGeKo Teilnehmern zwingend einzuhalten. Deutzer Ring, gleichzeitig ein wichtiger
  • Vermessung Eine Überprüfung erfolgt im Rahmen städtischer Baustein. Das Gebäude muss also gleichzeitig nach innen zum Campus - Prüfsachverständige der Vorprüfung durch ein externes und nach außen, zur umgebenden Kalkulationsbüro. städtischen Struktur vermitteln. Dabei gilt es, gleichzeitig eine eigenständige Adresse auszubilden, und die zukünftig umgebenden Bauten zu berücksichtigen.

Insgesamt ca. 13.118 m² NUF (1-7) sind für verschiedene Nutzungen für die Fakultät für Informations-Medien-und Elektrotechnik, Zentrale Werkstätten, Hochschulverwaltung und Bibliotheksarchiv umzusetzen.

Aufgabe ist es, zusammen mit allen Planungsbeteiligten, das Gebäude D als (Ersatz)neubauzu konzipieren.

Das Gebäude D ist sowohl in Hinblick auf die Erstellung, als auch im Hinblick auf die Lebenszykluskosten nachhaltig und wirtschaftlich zu erstellen und zu betreiben. Die Einhaltung der Kosten- vorgabe, sind zwingend erforderlich. Um den hohen Anforderungen gerecht >> Schrägluftbilder Campus Deutz 2017 / Quelle: Georg Neckel zu werden, ist ein Höchstmaß an integraler Planung durch ein interdisziplinäres Team erforderlich.

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A2VERFAHRENSBESCHREIBUNG A3 UNTERLAGEN VERFAHREN

A2.3 A3 11. LP 3 Infra -entfällt entfällt Unterlagen zum Verfahren 12. Hochschulentwicklungsplan Die ausgehändigten Unterlagen sind 13. Whitepaper zum Leit-und A2.4 zum Teil gesetzlich geschützt. Sämt- Orientierungssystem der TH Köln entfällt licheausgehändigten Unterlagen dürfen nur für dieses Verfahren verwendet werden. Eine Weitergabe A2.5 Die übergebenen Unterlagen sind vom oder anderweitige Verwendung in entfällt Auftragnehmer als Grundlage zu elektronischer oder fotomechanischer bewerten und zu analysieren und im Form wird ausdrücklich nicht statt- Verlauf des Projekts innerhalb der A2.6 gegeben. Die Unterlagen sind nach einzelnen Projektstufen entsprechend entfällt Abschluss des Verfahrens zu löschen. weiterzubearbeiten.

A3.1 A3.2 Anlagen zum Verfahren Unterlagen die nachgereicht Ergänzend zu den Anlagen des werden Vertrags werden mit dieser

Ausschreibung folgende Unterlagen übergeben:

  1. Masterplanung Campus Deutz
  2. Bebauungsplan
  3. Nutzersoll, bestehend aus: • Nutzersoll D • Nutzersoll Grundlagen • Anlage 1 (Infra) • Anlage 2 (Raumarten) • Schema EG Geb. C+D • AV-Konzept • Datendosen nach Raumarten
  4. Projekthandbuch Gesamtprojekt, bestehend aus: • Handbuch, V12 • Oranigramm, V12 • Anlage 2, HMoP
  5. Projektleitfaden HS –BLB
  6. Gutachten Lärmschutz
  7. Gutachten Luftschadstoffe
  8. Gutachten Umwelt (Landschaftspflegerischer Fachbeitrag)
  9. Energetisches Pflichtenheft
  10. Leitlinie barrierefreies Bauen des BLB, bestehend aus: • Arbeits-und Orientierungshilfe / pdf • Arbeits-und Orientierungshilfe / xlsx • barr.-frei. Sanitärraum

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A4 entfällt

A5 entfällt

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B1HINTERGRUND UND RAHMENBEDINGUNGEN DES VERFAHRENS

B1.1 Arts ist zu verstehen im Sinne der Mit einer Entfernung von knapp einem „artesliberales“. Als geistes-und Kilometer zum Rhein und zum Die Technische Hochschule Köln kulturwissenschaftlichesowie Regional-und Fernbahnhof Köln Die Technische Hochschule Köln künstlerische Auseinandersetzung mit Messe / Deutz sowie etwa 2,5 wurde 1971 als „Fachhochschule gesellschaftlichen und Kilometern Entfernung zumDom, Köln“ gegründet. Sie gehörte zu den technologischenHerausforderungen. befindet sich der Campus Deutz in Fachhochschulen der ersten In allenStudiengängenund in der zentraler Lage im Stadtgebiet. Der Gründungswelle in Deutschland und Forschung. Campus Deutz ist im Osten und Süden zu den ersten in Nordrhein-Westfalen. begrenzt durch den Deutzer Ring, im Sciences betont die wissenschaftliche Norden durch die Deutz-Kalker-Straße, Die TH Köln ist mit ca. 27.000 Fundierung all unseres Denkens und bzw. Gießener Straße und Betzdorfer Studierenden die größte Hochschule Handelns, Forschens, Lehrens, Lernens. Straße und im Westen durch den für Angewandte Wissenschaften in Eine interessante Herausforderung. Reitweg. Deutschland. Das Angebot der zwölf Fakultäten umfasst derzeit über 100 Wissenschaftliche Wirksamkeit und Am Campus Deutz sind fünf Studiengänge aus den Ingenieur-, exzellente Lehre benötigen ein ingenieurwissenschaftliche Fakultäten Geistes-und Gesellschaftswissen- Umfeld, das durch offene und die Fakultät für Raumentwicklung schaftenund den Angewandten Geisteshaltung, aufgeklärtes Denken und Infrastruktursysteme angesiedelt: Naturwissenschaften. Insgesamt über und Vielfalt geprägt ist. Der Wunsch 2.000 Beschäftigte, davon 440 nach Offenheit und Vielfalt - Fakultät für Architektur (F05) Professorinnen und Professoren, über beschränkt sich dabei nicht nur auf - Fakultät für 170 Promovierende sowie 600 Bauingenieurwesen und das Zusammenwirken unterschied- Wissenschaftliche Mitarbeiterinnen Umwelttechnik (F06) licherDisziplinen und Wissenskulturen, und Mitarbeiter lehren, forschen und

  • Fakultät für Informations-, sondern insbesondere auf das arbeiten an den Standorten Köln, Medien- und Elektrotechnik (F07) kooperative, partnerschaftliche Gummersbach und Leverkusen. - Fakultät für Fahrzeugsysteme und Zusammenwirken von Menschen, die Produktion (F08) Mit einem Drittmittelvolumen von rund in Forschung, Lehre und unterstütz- - Fakultät für Anlagen, Energie- enden Serviceeinrichtungen tätig sind. und Maschinensysteme (F09) 22 Mio. € gehört die TH Köln zu den Lehren, lernen und forschen erfolgt - Fakultät für Raumentwicklung forschungsstärksten Fachhochschulen und Infrastruktursysteme (F12) zunehmend in internationalen, in Deutschland. Zahlreiche regionale, Die Fakultät ist ehemals das Institut interdisziplinären und transdisziplinären nationale und internationale für Ressourcenmanagement Aktivitäten machen die TH Köln im Kontexten. und Technologie in den Tropen Ideen-, Wissens-und Technologie- und Subtropen (ITT) transfer zur geschätzten B1.2 In die Studiengänge der Fakultäten Kooperationspartnerin. Die TH Köln Die Standorte der TH Köln am Campus Deutz sind zurzeit über pflegt weltweit mehr als 352 Heute studieren ca. 27.000 10.000 Studentinnen und Studenten internationale Hochschulpartner- Studierende an der TH Köln, die auf eingeschrieben. Der Campus Deutz ist schaften. vier Standorte in drei Städten verteilt damit zahlenmäßig der größte ist: Standort der TH Köln. Am 1. September 2015 wurde die Fachhochschule Köln in Technische - Campus Südstadt Hochschule Köln (kurz TH Köln)
  • Campus Deutz umbenannt. Der neue Name ist auch
  • Campus Gummersbach Ausdruck eines neuen Selbstver-
  • Campus Leverkusen ständnisses: Die TH Köln versteht sich als eine „University ofTechnology, Arts Der Campus Deutz befindet sich auf and Sciences“. Technology gibt somit der rechten Rheinseite im Stadtbezirk der Wechselseitigkeit von Wissen- Innenstadt, im Stadtteil Deutz. schaftund Praxis einen ange- messenenAusdruck.

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B1HINTERGRUND UND RAHMENBEDINGUNGEN DES VERFAHRENS

Vielfalt Ermöglichen Qualität Disziplinäre, fachlicheund kulturelle Wir verlassen tradierte Wege und Lehre, Forschung, Wissenschaft –unser Vielfalt sindgrundlegendeVoraus- schaffen neue Möglichkeiten; wir Denken, Handeln und Miteinander, setzungfürInnovation in komplexen gestalten Hochschule. Wir bieten der unsereKultur: In jeder Hinsicht setzen Zusammenhängenund fürein Hochschulgemeinschaft ein wir uns die höchstenqualitativen inspirierendesZusammenwirken. attraktives Wirkungsumfeld durch Maßstäbe. interdisziplinären Austausch und kooperatives Miteinander. Offenheit Dieser hohe Anspruch an eine Offenheit ist die Grundlage für akade- kommunikative, offene und auf mische Bildung. Wir verstehen uns als Relevanz disziplinärer und kultureller Vielfalt "Universitas" eine Gemeinschaft von Was wir tun, tun wir mit dem klaren aufgebauten Hochschule soll auch Lehrenden und Lernenden, heben Bewusstsein der Bedeutung und durch ihre städtebauliche Figuration, Grenzen auf und ermöglichen damit Konsequenz unseres Handelns. Unser ihre Architektur und ihre Räumlich- Durchlässigkeit und Verbindungen Ziel sind erkenntnis-und lösungsori- keitenzeichenhaft verdeutlicht und vielfältigster Art. entierteBeiträge für eine große funktional ermöglicht werden. Der Bandbreite gesellschaftlicher neue Campus Deutz der TH Köln soll Internationalisierung Fragestellungen. Wir sind Partnerin in ein allgemein lesbarer Ausdruck des Internationalisierungist ein Prozess, der regionalen, nationalen und Selbstverständnisses der TH Köln sein. kontinuierlich neue Perspektiven internationalen Kooperationen. fordert und ermöglicht. Unsere Haltung definiert sich durch Sensibilität für kulturelle Differenz, Fremdheit als Möglichkeit der Erkenntnis und interkulturelle Kompetenz.

Schrägluftbilder Campus Deutz 2017 / Quelle: Georg Neckel

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B1HINTERGRUND UND RAHMENBEDINGUNGEN DES VERFAHRENS

B1.3 Grundlage für die Bauleitplanung. Abschnitten realisiert werden.Zum Der neue Campus Deutz Er beauftragte die Verwaltung, den Zeitpunkt der Auslobung, sind die Der Campus Deutz wird sich in naher BLB NRW bei der Umsetzung des Planungen des ersten Bauabschnittes Zukunft stark verändern und damit Masterplans zu unterstützen und auch bereits vorangeschritten. Für das nicht nur den steigenden die Umsetzung der städtebaulichen Bauteil B, E und die Infrastruktur, wurde Studierendenzahlen, sondern auch Ziele im Mantelbereich vorzubereiten die Leistungsphase 5 abgeschlossen, den veränderten Ansprüchen und und zu sichern. dem neuen Selbstverständnis der B1.4 Hochschule entsprechen. Langfristig Im September 2016 konnte der Erwerb Masterplan Campus Deutz werden hier ca. 10.000 Studierende aller drei nordöstlich gelegenen studieren und ca. 650 Beschäftigte der Grundstücke, die für die weitere Hochschule ihren Arbeitsplatz finden. Entwicklung des Campus Deutz B1.4.1 Das bauliche Gesicht wird sich notwendig sind, abgeschlossen Städtebauliches Konzept komplett verändern und ein neuer werden. Dies war die Voraussetzung, Der aus dem Wettbewerb 2012 Campus entstehen. dass im Oktober 2016 das Land NRW, hervorgegangene Masterplan des der BLB NRW und die TH Köln die Hoch definiert die wesentlichen städtebau- Der markante Hochhaus-und schulmodernisierungs-vereinbarung lichfreiraumplanerischenRahmen- Hallenkomplexausden 1970er Jahren über den Ersatzneubau und die bedingungen, für die zukünftige wird IV bis VIgeschossigen Modernisierung des Campus Deutz Entwicklung am Campus Deutz. Gebäudestrukturen weichenund unterzeichnen konnten. neueCampusfreiräumegenerieren. Über qualifizierende Verfahren sollen Im April 2014 beschloss der Rat der nun stückweise die einzelnen Bauten Stadt Köln den Masterplan als am Campus Deutz konkretisiert und in

Campus Deutz Visualisierung / Quelle: Dorsch-Rüter/Kopp/Klobling

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B1HINTERGRUND UND RAHMENBEDINGUNGEN DES VERFAHRENS

Es wurde eine städtebauliche und freiraumplanerische Figur entwickelt, die sich in die umgebende Stadtstruktur einfügt und gleicher- maßen einen urbanen, kompakten und flächeneffizienten Campus abbildet.

Eine schlüssige Höhenentwicklung der Baukörper innerhalb des Areals, ein angemessener Umgang mit der Topografie und einladende bauliche Strukturen in den Eingangsbereichen bilden den Übergang zu den an- grenzenden Stadträumen.

Entlang des Deutzer Rings wird dem künftigen Campus eine bauliche Fassung durch eine Straßenrand- bebauung gegeben, um die vor- genannten städtebaulichen Ziele zu stützen.

Das Bild der neuen „Campusstadt“ wird durch den großen freien Grün- raum (Campusplatz) geprägt, um den sich die Fakultäten auf Baufeldern, die sogenannte „Stadtblöcke“ bilden, gruppieren. Der Kernbereich gliedert sich in insgesamt fünf Baublöcke, die um den zentralen, Campusplatz grup- piertsind, sowie das Hörsaalzentrum an der Betzdorfer Straße als Solitär und neues Auftaktgebäude.

Masterplan mit Überlagerung des Gebäudebestandes

Durch die deutlich ablesbaren Verbindungsachsen in Ost/West-und Darüber hinaus enthält der Das neue Hörsaalzentrum wird auf Nord/Süd-Richtung, aber auch durch Masterplan das Angebot für zwei dem angrenzendenParkplatz eine geometrische Festigkeit, lässt sich Erweiterungsflächen (im Masterplan BetzdorferStraßeerrichtet. AlsNord- die städtebauliche Geometrie als F und E Bau bezeichnet) sowie eine Süd-Achsebegrenzt die Campusallee ablesen. Veräußerungsfläche (das sog. den Kernbereich des Campus nach Kreativquartier). Diese Flächen Westen. Sie stellt zugleich den Über- Der Masterplan realisiert Ersatzneu- außerhalb der sechs Baufelder sind gang zumsogenanntenKreativ- bauten mit einem Flächenbedarf von kein Bestandteil des aktuellen Landes- quartier dar,das nachAbschlussder ca. 45.929 m² NUF 1-6 für die Hoch- auftrages. baulichenEntwicklungder eigent- lichen Hochschulnutzungam Reitweg schulnutzungin voraussichtlich sechs entstehen soll. Im Kreativquartier neuen Gebäuden (neue Bezeichnung Im Norden des Campus bleibt der könnenin drei Baublöcken sowohl B, C, D, E, F, Mensa). Das sogenannte „Altbau“, in dem die Wohnungenals auch Räume fürBüros hochschuleigene Projekt der Fakultät für Architektur und die und vor allem für solche gewerblichen Arbeitsräume (im Masterplan als A Fakultät für Bauingenieurwesen Nutzungenangesiedeltwerden, die Raum bezeichnet) am Altbau kann zu /Umwelttechnik untergebracht sind, eineninhaltlichen Bezug zur einem späteren Zeitpunkt entstehen. erhalten. TechnischenHochschule Köln haben.

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B1HINTERGRUND UND RAHMENBEDINGUNGEN DES VERFAHRENS

AlsKreativquartier soll dieser Bereich beispielsweiseauchForschungs- institute oderStartup-Firmenauf- nehmenkönnen, die zwar nicht Teil der Hochschule, aberauf die Nähe zur Hochschule angewiesensind.

Die Bebauung des Campus ist P1 weitgehend viergeschossig, wobei einzelne Baukörper aus funktionalen und / oder städtebaulichen Gründen hiervon abweichen. Für den über- wiegenden Teil des Campus gilt eine Höhenfestsetzung von max. 18,50m. Diese erlaubt jeweils vier Laborge-

Mensa

schosse bzw. fünf Bürogeschosse G zuzüglich einer Attika von ca. 1,5 m. Am zentralen Campusplatz bilden mehrere Hochpunkte mit 26,0 m E

F

Höhe, eine räumliche Betonung dieses zentralen Ortes innerhalb des Campus. P2

Die Baufelder sind als Baublöcke mit großen befahrbaren Innenhöfen gedacht, in denen sowohl niedrige

Erwei-

Gebäudeteile für Versuchshallen als

terungs-

auch Wirtschaftshöfe, ruhige Innen- räume mit Aufenthaltsqualität oder fläche Süd Sonderflächen möglich sind.

B1.4.2 Bauphasen

Die Realisierung des neuen Campus ist in mehreren Phasen vorgesehen. Dies ist zwangsläufig notwendig, da die Gebäude NUF1-6 Anteil Entwicklung unter laufendem Betrieb erfolgt. Die Umzüge sollen auf ein Bauabschnitt1 geringes Maß reduziert sein. Zudem GebäudeE(mit Archivflächen) erfolgt der Abbruch des Hochhauses und GebäudeB 11.569m² 24% mit der Mensa als Ganzes und bedingt ParkhausP2 350Stellplätze daher das vorherige Errichten der Ersatzneubauten. Die räumliche Bauabschnitt2 Aufteilung dieser Realisierungs- Gebäude C, D 25.243m² 56% abschnitte erfolgt nach dem undMensa derzeitigen Planungsstand in drei ParkhausP1 250Stellplätze Bauphasen. Bauabschnitt3 GebäudeF 9.117m² 20%

Summe 45.929m² 100%

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B1HINTERGRUND UND RAHMENBEDINGUNGEN DES VERFAHRENS

G

F

A: Altbau

B: Hörsaalzentrum: 3.464 m² NUF

C: Fakultätsgebäude: 8.455 m² NUF

D: Fakultätsgebäude: 13.118 m² NUF

E: Fakultäts-/Verwaltungsgebäude

mit Archivflächen: 8.105 m² NUF

BIB Archivflächen: 369m² NUF

Mensa/Verwaltungsgebäude: 3.671 m² NUF

F: Fakultätsgebäude: 9.117 m² NUF

Masterplan mit neuen Gebäudebezeichnungen in Rot markiert

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B1HINTERGRUND UND RAHMENBEDINGUNGEN DES VERFAHRENS

Das objektbezogene Aufkommen im motorisierten Individualverkehr setzt sichausden Studierenden, den Beschäftigten und den Andienungs- verkehrenzusammen. Imgeringen Umfang ergeben sichauchVerkehre aus den 3 Studentenwohnheimen, die am Rand des Planungsbereiches liegen.

Der motorisierte Individualverkehr ist maßgebend für die Bemessung der Verkehrsinfrastruktur.

B1.4.3 Das Abstellen von Fahrzeugen ist Erschließungskonzept Campus auf dem Campusgelände nur auf Deutz gekennzeichneten Flächen in den Außenanlagen sowie innerhalb der Die innere Erschließung folgt dem Parkhäuser gestattet. Grundsatz „Parken und Verkehrs- Die Lage und Anzahl der Stellplätze erschließungdes Campus konzen- für Pkw und Motorräder ist in einem trierensich auf die Zufahrtenzuden Übersichtslageplan dargestellt und Parkhäusern und ausgewiesene Bestandteil der Entwurfsplanung der Parkflächen,sowie der Maßgabe. Infrastruktur. Der Kernbereich des Campus um den Campusplatz herum ist autofrei zu Sind die verfügbaren Stellplätze gestalten“. belegt, wirdan der Zufahrtskontrolle die ZufahrtzumCampus-Innenbereich An den Zufahrtskontrollen zum bzw. zumParkhausverwehrt.Inner- Campus-Innenbereich (Betzdorfer halbdes Campus wird der maßgeb- Straße und Deutzer Ring) wird den licheVerkehr zum ParkhausP1durch Berechtigten der Zutritt gewährt. Die >> Fuß-und Radverkehr Beschilderung sowie eine Zufahrtsberechtigung wird an den durchgängige Fahrbahnoberfläche Zufahrtskontrolle durch den Karten- (Asphalt) geführt. leser (Ausstattung MultiCardder TH Die Zufahrtskontrollen an den Köln) oder die Gegensprechanlage Parkhäusern sowie dynamische (z.B. Aufschaltung auf Leitstelle oder Belegungsanzeigen außerhalb des Pförtner) geprüft. Parkhauses sind Teil der technischenParkhausausstattung.

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B1HINTERGRUND UND RAHMENBEDINGUNGEN DES VERFAHRENS

B1.4.4 Freiraumkonzept CampusDeutz Die Planungsziele des Masterplans (KSG/Loidl Jan 2014) wurden anhand des Nutzersolls (TH Köln März 2018) konkretisiert bzw. geändert. In Abstimmung mit dem Stadtplanungs- und Grünflächenamt der Stadt Köln im Jahr 2021 bekommt der möglichst grüne Charakter für die Freiräume wieder eine größere Rolle zugesprochen. Dies spiegelt sich im überarbeiteten Stand der Entwurfsplanung der Infrastruktur wider.

Urbanität erzeugen und Teil des Stadtteils werden Durch den Neubau wird das Gelände der Technischen Hochschule zu einem integrierten Teil der Stadt. Der neue Campus wird von den öffentlichen Straßenräumen überall zugänglich gemacht und zu einer Adresse im Stadtteil Deutz. Es entstehen klar in ihrer Funktion definierte Freiräume.

Aufenthaltsqualitäten schaffen und konzentrieren Durch die städtebauliche Neu- ordnung und die Freiflächenge- staltunggibt es auf dem neuen Campus keine Vorder-und Rückseiten mehr. Alle Orte sind Teil eines

Campus Deutz Visualisierung / Quelle: Dorsch-Rüter/Kopp/Klobling urbanen Stadtquartiers mit multi- funktional nutzbaren Flächen. Die neuen Gebäude sind über die abwechslungsreich und über- Die Struktur der Freiräume orientiert Campuswege mit gut begeh-und sichtlichsein. Die Straßenprofile der sich am Vorbild der europäischen berollbarenOberflächen barrierefrei Campuswege folgen dem Prinzip Stadt mitden Elementen „Straßen / zugänglich. Die Freiräume bieten viele der„Steinernen Straße“ und bilden Wege“ und„Plätze“. Der öffentliche Möglichkeiten das Campusgelände damitdie Grundlage des Raum auf dem Campusgelände für unterschiedliche Veranstaltungen städtischenCharakters des Areals. gliedert sich in fünfunterschiedliche zu nutzen, im Alltag laden große Sie habennachMöglichkeit Teilbereiche, derenbesonderer Sitzmöbel auf den Plätzen zum Alleecharakter und grenzenimmer Charakter im Folgendennäher Verweilen ein. Es gilt der Grundsatz unmittelbaran Gebäude. Die Plätze beschrieben wird. Zusätzlich wird des weitestgehend autofreien sind klar erfassbarund schaffen eine übergreifend die geplanteStellplatz- Campus. willkommeneAtmosphäre. Im situation, die Baumbilanzierung, Gegensatz zu den Straßenhandelt wichtige Punkte zurBarrierefreiheit Ein klarer Entwurf es sich um sehr grüne, vegetations- und allgemeineInformationen zu reichePlätze, die Schattenund Qualitätender gewählten Die Gestaltung der Freianlagen des Gemütlichkeit bieten und die Materialien und Einbautenfürdas Campus soll einfach und robust, Jahreszeiten erleben lassen. gesamte Gebiet dargestellt.

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B1HINTERGRUND UND RAHMENBEDINGUNGEN DES VERFAHRENS

Campusplatz Die Campusallee besteht aus einer An der Zufahrt vom Deutzer Ring zur Die Campusallee stellt das Rückgrat 6 m breiten Fahrgasse, seitlichen Campusallee weitet sich der Freiraum. des Arealsdar und hat Verteiler- Gehwegenund einemzusätzlichen, Die Zufahrt auf das Campusgelände funktionsüdlich des Altbaus und dem alleebestandenenMultifunktions- erfolgt über eine Schrankenanlage. zukünftigen Kreativquartier. Die bereichaus einemsplittverfüllten Hier liegt rechterhand eine große Zufahrten zur Anlieferung der Mensa Fugenplattenbelag.Letztererwird zum baumbestandene Grünfläche, zur und den Hallennutzungen in den Teil als Stellplatzfürverschiedene linken der eingefriedete Müllplatz als Blöcken F erfolgenüberdie Allee, Verkehrsteilnehmereingeplant, er zentrale Sammelstelle und der sowie im südlichen Bereichüberdie kann aber auchalsAusstellungs-oder Müllplatz des Wohnheims Süd. Am Zufahrt zum Parkhaus P2.Darüber Aktionsflächegenutztwerden. Im Studentenwohnheim werden zudem hinaus ist die Campusallee alsNord- nördlichen Bereich werden die vorhandenen PKW-und Süd-Achsewichtiges Bindeglied standortunabhängige Hochbeete Fahrradstellplätze in gleicher Anzahl zwischenden nord-westlichen vorgesehen, die über die TH Kölnan ersetzt werden. StadtgebietenRichtung Bahnhof Fachbereiche, Gruppen oder andere Deutz / LanxessArena und den süd- Interessierte vergeben werden östlichen Wohngebieten. können.

Auch wenn alle Plätze durch ihre Umgebung und die Gestaltung einen eigenen Charakter haben, werdensie durch die gleiche Materialwahl doch Teil einer Familie und sind somit ein identitätsstiftendes Element auf dem Campusgelände.

Campus Deutz Visualisierung / Quelle: Dorsch-Rüter/Kopp/Klobling

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B2PLANUGSGEBIET

Das ca. 8.950 m² große Planungsgebiet des Gebäudes D liegt im nördlichen Bereich des Campus Deutz.

Westlich des Gebiets wird zukünftig der zentrale Campusplatz liegen, welcher als neuer Kernbereich eine wesentliche Kommunikations-und Vernetzungsfunktion übernimmt.

Nord-Westlich, liegen das neue Gebäude C mit angeschlossenem Parkhaus P1, das ebenfalls neue GebäudeD Hörsaalzentrum und der Altbau (Gebäude A, Fakultät Bauingenieurwesen und Architektur), welches als eines der wenigen Bestandsgebäude erhalten bleibt.

Südlich zum Gebäude D liegt das in der ersten Bauphase geplante Gebäude E, welches, wie das Gebäude C, ein Parkhaus beinhaltet.

Nördlich grenzt das Planungsgebiet des Gebäude D an die Gießener Straße an, östlich an den Deutzer Ring und bildet gleichzeitig die Grenze des Campus Deutz.

Planungsgebiet Gebäude D

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B3 AUFGABE B4 RAUM UND FUNKTIONSPROGRAMM

B3.1 Die teilweise dem Platz zugewandte Westfassade bildet gemeinsam mit Das neue Gesicht der den Gebäuden E und C das Gesicht Hochschule am zentralen des Campusplatzes und schließt sich Campusplatz gestalterisch den Vorgaben einer Der Modernisierungsprozess des industriellen Architektur mit sichtbaren Campus Deutz wird viele Jahre in Materialien an. Ein weiterer Teil der Anspruch nehmen. Zudem unterliegen Westfassade vermittelt zwischen dem die Hochschulen auch zukünftig Gebäude C (ebenfalls Bauabschnitt stetigen Veränderungsprozessen. Die 2) und dem Gebäude E (Bauabschnitt Struktur des Gebäudes D ist daher so 1). Im Norden und Osten bildet das zu planen, dass sie flexibel ist und sich Gebäude D die städtebauliche Kante zukünftig veränderten Ansprüchen zur Gießener Straße und dem Deutzer und Nutzungen anpassen kann. Ring. Gleichzeitig wird die bereits fortgeschrittene Planung des ersten Das Gebäude D vermittelt nach innen Bauabschnitts berücksichtigt und zum Campus und nach außen zur Zusammenhänge, wie bereits umgebenden städtischen Struktur. geplante Zugänge zum Gebäude, in die Planung integriert. B4.1 Flächenprogramm Das Gebäude D ist sowohl in Hinblick auf die Erstellung als auch im Hinblick Auf Grundlage des Raum-und auf die Lebenszykluskosten Flächenprogramms wurde für das wirtschaftlich zu erstellen und zu Gebäude D mit seinen vielfältigen betreiben. Die TH Köln und der BLB Nutzern und Nutzungen, eine Fläche unterstützen die klimapolitischen Ziele von 13.118 m² (1 -7) festgelegt. Im des Landes NRW und den Einsatz Gebäude werden Flächen für die erneuerbarer Energien und verfolgen Fakultäten, Zentrale Werkstätten, die Planung eines Low-Tech Hochschulverwaltung und das Gebäudes. Die Einhaltung der Bibliotheksarchiv geschaffen. Für das Kostenvorgabe, der weiteren neue Gebäude D sind folgende Parameter wie Flächenkennwerte und Flächen vorgesehen: Raumprogramm sind zwingend erforderlich bei einem konstanten Nutzerkomfort, um die Gesamt- maßnahme Campus Deutz sicher zu stellen.

Gebäude D fasst den neuen Campusplatz im Osten und gliedert sich mit einem baulichen Hochpunkt und einer geschlossenen Bauweise typologisch in das städtebauliche Konzept ein.

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B5VORGABEN UND HINWEISE

B5.1

P1

Einhaltung Raumprogramm Das definierte Raumprogramm und die benannten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen zum wirtschaftlichen Umgang mit Flä- chenbzw. Flächenverhältnissen (NUF/BGF) sind bereits im Wettbewerb zwingend einzuhalten.

B5.2 Bau-und planungsrechtliche Vorgaben Mensa

G

B5.2.1 Vorgaben aus dem städte- baulichenPlanungskonzept E Gemäß Masterplan, bzw. gemäß des städtebaulichenPlanungskonzeptes und des Bebauungsplan„Campus F P2 Deutz“ ist das Planungsgebiet, wie auf Seite24dargestelltzwingend einzuhalten. Darüberhinaus definiert

Masterplanausschnitt für Baufeld mit partieller Erhöhung sich die zulässigeGebäude-höhefür das GebäudeDwie folgt: Auf den Dächern sind begrünte - Bauordnung NRW (BauONRW) Flächen mit einer Mindestgröße von - DIN 18040 –Barrierefreies Bauen

  • Max. Gebäudehöhe 18,50 m 50% einzuplanen. In begründeten inkl. Arbeitsund Orientierungshilfe Höhe (Attika) Ausnahmen sind Teilunterkellerungen des BLB NRW
  • In Bereichen der möglichen Hochpunkte max. 26,0 m Höhe für Technikflächen möglich. - Energieeinsparverordnung EnEV (Attika) 2013
  • Geschlossene Bauweise Für die detaillierten Vorgaben sind die - Erneuerbare-Energien-
  • Flachdach, Verzicht auf textlichen Festsetzungen des B-Plan Wärmegesetz (EE-WärmeG: Staffelgeschosse bindend. Neubau)
  • Arbeitsstättenverordnung B5.2.2 B5.3 (ArbStättV) Dächer und Keller Baurechtliche Vorschriften, 2004/Sicherheitsregeln für Die Technik soll nach Möglichkeit und Normen und Richtlinien Bildschirmarbeitsplätze. gegebener Wirtschaftlichkeit in den Grundlage sind die Gesetze und - DIN 277 Bauköperintegriert werden. Vorschriften, die zum Zeitpunkt zur - allgemeine anerkannte Regeln Technikaufbauten auf Gebäude- Auslobung ihre Gültigkeit haben. Die der Technik / Bautechnik teilen höher 18,50 m sind in die Teilnehmerinnen und -teilnehmer sind - einschlägige DIN-/EN-/ ISO Gebäudehülle zu integrieren oder verpflichtet, sich ständig über die Vorschriften (auch Gelbdrucke) einzuhausen und dürfen bis zu einer Aktualität bzw. Konformität mit - Kommunale Richtlinien, Höhe von 3 m max. 25 % der Dach- aktuellen Normen und Gesetzen auf Merkblätter, Satzungen und fläche einnehmen. Die technischen dem Laufenden zu halten. Dabei sind sonstige Vorschriften Aufbauten müssen um mindestens 3 Normen und Vorschriften aktuellster - Vorschriften und Hinweise der vor Meter von der Attikakante zurück- Fassung zu berücksichtigen und Ort tätigen Ver-und springen. Entwurfsbedingt soll eine einzuarbeiten, u.a: Entsorgungsbetriebe, der Kaschierung durch die Attika erfolgen. Verkehrsgesellschaften, der Telekom usw.

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B5VORGABEN UND HINWEISE

Auszug aus Masterplan

B5.4 erhöht den Wert und die Attraktivität Weitere Anforderungen für alle Bevölkerungsgruppen und die uneingeschränkte Nutzbarkeit B5.4.1 insbesondere für Menschen mit Schallschutz motorischen und sensorischen Ein- Auf das zu planende Gebäude wirkt schränkungen. Die derzeit geltenden vor allem Verkehrslärm der Gießener Gesetze und Richtlinien sind bindend. Straße ein. Dies erfordert erhöhte Es bestehen keine Anforderungen Anforderungen an den Schallschutz. über die gesetzlichen Anforderungen Das allgemeine Schallgutachten liegt hinaus. den Unterlagen bei. Zur Planung der Barrierefreiheit ist die Arbeits-und Orientierungshilfe des BLB B5.4.2 inkl. der zugehörigen Hinweise in der Baugrund weiteren Planung nach Beauftragung Diverse Baugrunduntersuchungen zu verwenden, sowie das Leit-und wurden bereits für Teilgewerke erstellt. Orientierungssystem der TH Köln. Das für das Gebäude D notwendige Gutachten, wird zur Zeit beauftragt B5.5.2 und in einer späteren Planungsphase Erschließung Gebäude D zur Verfügung gestellt. Das Gebäude D ist ebenerdig und barrierefrei zu erschließen. Der B5.5 Haupteingang von Gebäude D soll Gebäudeerschließung sich an der Westfassade befinden und direkt vom Campusplatz aus B5.5.1 erreichbar und erkennbar sein. Weitere Eingänge zum Gebäude sind Medienanschlüsse (Wasser, Strom, Barrierefreiheit notwendig. Deren Lage ist konzept- Daten) sind vorzusehen. Die gesamte Die barrierefreie Gestaltung des abhängig. Mindestens der Haupt- Fläche mit allen Oberflächen und Campus Deutz, aller Gebäude, deren eingang erhält eine Windfanganlage Einbauten ist befahrbar auszuführen. Zugänge und Zufahrten zum und doppelflügelige Eingangstüren Gebäude und der Außenanlagen ist mit automatischem Türantrieb. Der obligatorisch. Barrierefrei meint hier Innenhof ist für LKW (bis 12 Tonnen mit alle Arten von Beinträchtigungen– einer maximalen Fahrzeughöhe von Mobilität, Sehen und Hören. Ziel ist es, 4m) befahrbar und über eine allen Menschen die Möglichkeit zu Toranlage verschließbar. geben, die gebaute Umwelt gleicher- maßen zu nutzen. Barrierefreiheit

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B5VORGABEN UND HINWEISE

B5.5.3 Ver-und Entsorgung Die Ver-und Entsorgungsräume sollten so angeordnet werden, dass sie für Wirtschaftsverkehre gut erreichbar und andienbar sind.Das Gebäude erhält mindestenseinenebenerdigen anfahrbarenMüllraum. Jedes Geschosserhält mindestens einen Putzmittelraum. Mindestensein Aufzug soll alsPersonen-und Lastenaufzug nutzbarsein (mind. 2,5t Traglast, Abmessungenmindestenseine Europalette + Handhubwagen) und durchgehend alle Geschosse erreichen.

B5.6 Sicherheit Für die Planung des Gebäudes D ist das Thema Sicherheit zu berücksichtigen. Während der Öffnungszeiten (Mo - Fr. von 7 -23 Uhr, Sa. 7 -19 Uhr) sind die Gebäude öffentlich zugänglich. Die Freiräume des Campus Deutz sind rund um die Uhr frei zugänglich. Da in der Regel der Campus in den Abend-und >> Campus Deutz Visualisierung / Quelle: Dorsch-Rüter/Kopp/Klobling Nachtstunden nicht stark frequentiert ist, ist bei der Gestaltung der erreichbar und die halböffentlichen Lagerflächen sind möglichst zu Gebäude und Freiräume darauf zu sowie die Sicherheitsbereiche optimieren. Eine Ausnutzung der achten, dass keine Angsträume idealerweise in den oberen Raumhöhe ist gewünscht. (dunkle Bereiche, Verstecke in Geschossen untergebracht sind. Eine Eingängen und Zufahrten, Staffelung der Raumgruppen und Verkehrsflächen sind so zu dimensio- Wegeführung…) entstehen. In Nutzungen von öffentlichen Bereichen nieren, dass ausreichende Warte- sicherheitsrelevanten Teilbereichen (großer Publikumsverkehr, haupt- bereiche vor den Lehrraumflächen sowie außerhalb der Öffnungszeiten ist sächlich im EG), über halböffentliche entstehen. Angestrebt werden mind. eine Zutrittsregulierung zu den Bereiche (Einzel–und Kleingruppen), 25% der Lehrraumfläche als Warte- Gebäuden und innerhalb der in Sicherheitsbereiche (eingeschränk- bereich vor den Lehrräumen. Gleich- Gebäude erforderlich. terNutzerkreis, in den höheren Ge- zeitig ist vor dem Hintergrund der schossen) ist gewünscht. Die Abhän- Wirtschaftlichkeit auf überdimensio- B5.7 gigkeitender jeweiligen Raumzusam- nierteVerkehrsflächen zu verzichten. Anforderung der Nutzung in menhängeinnerhalb der einzelnen Gebäude D Organisationseinheiten sind der Raum- B5.8 Fassadenbegrünung Wenn nicht besondere Anforderungen an liste für das Gebäude zu entnehmen. In der textliche Festsetzung des Räume wie z.B. schwere Lasten, direkte Bebauungs-plans (als Anlage Anfahrbarkeit etc. dagegen sprechen, Das Foyer in Gebäude D soll so aus- enthalten), ist eine sind Räume und Funktionen möglichst so gebildet werden, dass eine möglichst Fassadenbegrünung der Gebäudes anzuordnen, dass die öffentlichen Bereiche flexible Nutzung möglich ist. Es ist auf vorgesehen. Diese ist entsprechend im Erdgeschoss gut auffindbar und eine gute Raumakustik zu achten. vorzusehen.

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B5VORGABEN UND HINWEISE

B5.9 Schritt für Schritt werden die Neu- indem die Brunnenwasserwärme- Hinweise zur Konstruktion bauten an die neue Versorgung an- tauscherKühlen und Heizen mit einer Die Grundkonstruktion des Gebäudes geschlossen. Leitungen, Entwässerung Reihenschaltung ausgestattet werden. ist so zuwählen, dass die Position der etc, im Innenhof, müssen vom Gebäu- Das Brunnenwasser kühlt somit Innenwändemitmöglichstgeringem deplanerumgesetzt werden. Ebenso zunächst das Campusnetz Kälte und Aufwand verändertwerdenkann. der Anschluss an die vorhandene wird anschließend erwärmt der Büroflächen und unmittelbarim Infrastrukturund Inbetriebnahme aller Quellenseite der Wärmepumpe Bereich liegende Besprechungsräume geplanten Anlagen. zugeführt. Dies erhöht leicht die erhaltenein Hohlbodensystem, das Arbeitszahl (COP) und reduziert die zu einemöglichstflexible Nutzung B5.11.2 fördernden Wassermengen. Eine ermöglichen soll. Technische Anlagen Abwärmenutzung der Kältemaschinen sollte als Vorhaltung Für die zentrale Medienversorgung der Serverräume erhalten einHohlboden- verschiedenen Gebäude wird durch dennoch in der Planung vorgesehen system und haben eine möglichst das Teilprojekt Infrastruktur die werden. Dies bietet die Möglichkeit im geschützte Lage imGebäude. sogenannte Energiezentrale unter langen Planungs-, Realisierungs-und dem Parkhaus 2 geplant. Nutzungszeitraum auf ändernde Last- Nach Möglichkeit ist auf eineabge- Voraussichtlich soll folgende Variante und Betriebssituationen reagieren zu hängteDeckenkonstruktionzuver- zur Ausführung kommen: können. zichten. In allenLehrräumen, Aufent- haltsbereichenund imFoyer ist auf Die Wärmeversorgung wird durch eine gute Raumakustik zuachten. Wasser-Wasser-Wärmepumpen B5.11.3 bereitgestellt. Im Altbau wird die Strom B5.10 Wärme übergangsweise über Die Stromversorgung erfolgt durch Fenster und Sonnenschutz Fernwärme und in der Bibliothek den Energieversorger aus dem Alle Aufenthaltsräume sollen eine übergangsweise über eine öffentlichen Netz mit Haupteinspei- natürliche Belichtung haben. Alle Hochtemperatur-Wärmepumpe sungin die Technikzentrale. bereitgestellt. Die Hochtemperatur- Fenster in Lehr-und Büroräumen sollen öffenbar sein. Die Außenfassaden Wärmepumpe wird der Wasser- B5.11.4 Wasser-Wärmepumpe erhalten einen außenliegenden, Technikflächen nachgeschaltet. steuerbaren Sonnenschutz. Eine Technische Anlagen sollen nach innenliegende Verdunkelung ist zum Die Kälteversorgung erfolgt über die Möglichkeit und gegebener jetzigen Zeitpunkt nicht notwendig. Brunnenanlage, welche auch die Wirtschaftlichkeit in die Baukörper Passiver Blendschutz ist anderen Wärmepumpe versorgt und einer integriert werden. Technische Aufbau- Lösungen vorzuziehen. Kompressionskältemaschine. Die tenauf den Dächern der Gebäude Kompressionskältemaschine wird in sind zulässig. Technikflächen auf dem B5.11 den ersten zwei Bauabschnitten Dach als Versuchsflächen für Lehre benötigt, um die Energiebilanz des Technische Infrastruktur und und Forschung sind möglich. In Grundwassers über den Jahresverlauf Technikflächen begründeten Ausnahmen sind einzuhalten. Im Endausbau bietet sie Teilunterkellerungen für Technik- eine Redundanz in der Kälte- B5.11.1 flächen möglich. erzeugung, sowie die Möglichkeit zur Allgemein Freikühlung über den Rückkühler bei Um ausreichend Flächen für die Das Thema der Infrastruktur ist tiefen Außentemperaturen sowie zu Technik-versorgung der Hochschule zu integrativer Bestandteil der Master- einer Abwärmenutzung. erhalten, sind neben den allgemeinen planung und wird deshalb immer Aufgrund der hohen zu erwartenden Technikflächen, ausreichend Flächen parallel zu den Planungen von Ge- Grundwassertemperaturen von ca. für die Installationsschächte in den bäuden, Freiräumen, Erschließungen 14°C wird die Kältenetztemperatur auf Obergeschossen vorzusehen. fortgeschrieben. Der Ausbau der 15/21°C angehoben. Es wird eine Infrastruktur gliedert sich in den zeit- größtmögliche Deckung des Wärme- lichenAblauf der Bauphasen ein. und Kältebedarfes über das Grund- Durch die Verortung der Technik- wasser angestrebt. Bei parallelem zentrale im Gebäude E sieht die Wärme-und Kältebedarf wird die Konzeption vor, das eine zentrale Abwärme der Rechenzentrums- Versorgung des Campus von hier aus. kühlung indirekt genutzt,

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B5VORGABEN UND HINWEISE

Ebenfalls sind mind. 30% Reserve- Vorgaben an die Ausgestaltung der - Verwendung von Materialien und fläche sind einzuplanen. Die erforder- Gebäudehülle und-techniksind in Oberflächen mit langer lichelichte Höhe für die RLT, Kälte und einem energetischen Pflichtenheft Dauerhaftigkeit Heizung-Zentralen beträgt 4 m. zusammengefasst und zwingend - Begrünung von Dächern und einzuhalten. Fassaden B5.12 - Verwendung von Flächeneffizienz B5.13.1 nachwachsenden Rohstoffen bei Besondere Aufmerksamkeit gilt der Erhöhung der Wirtschaftlichkeit geeigneten Bauteilen Flächeneffizienz. Für die vorliegende Zur Erhöhung der Wirtschaftlichkeit der - Geringer Versiegelungsgrad Aufgabenstellung soll ein Flächen- Immobilie sind nachfolgende Punkte - Berücksichtigung von passiven effizienz-Benchmark angestrebt zu berücksichtigen: Maßnahmen zur Optimierung des werden. Raumklimas (Bauweise,

  • Minimierung der Baumassen bei Speicherfähigkeit, Orientierung) NUF 1-6/BGF mind. 0,49 gleichzeitiger Einhaltung des - Verwendung öffenbarer Fenster Raumbedarfs und Ermöglichen der Die Verkehrsflächen sowie die NUF 7 - hohe Nutzungsflexibilität durch Nachtauskühlung des Gebäudes sollen entsprechend geplant werden. Verwendung wirtschaftlicher - Verschattung von Außenanlagen Raumhöhen, Achsmaßeund Raumtiefen, so dass die gefor- B5.13 B5.13.3 dertenRaumgrößen eingehalten, EnergetischeZielsetzungen und Minimierung der jedoch möglichst nicht Anforderungenan die Lebenszykluskosten überschritten werden Nachhaltigkeit - Optimierung der Flächeneffizienz Die Lebenszykluskosten sollen durch Am 01.07.2021 hat der Landtag des unter Berücksichtigung der folgende Maßnahmen minimiert Landes NRW der Novellierung des gesetzlichen Randbedingungen werden: Klimaschutzgesetzes zugestimmt. Kern (z.B. Verkehrsflächen) ist ein Klimaschutzziel, das die - Optimierung Verhältnis NUF/BGF, - Angemessene bauliche Landesregierung verpflichtet bis 2045 BRI/BGF Maßnahmen (Flächeneffizienz, treibhausgasneutral zu wirtschaften. - Optimierung der Grundriss- Gebäudevolumen, Gebäudeform, Die Landesverwaltung soll dabei als aufteilung (Anordnung der Fassade, Fensterflächenanteil etc.) Vorbildfunktion bereits 2030 klima- Erschließungskerne, funktional - Planung eines kompakten neutral sein. Der BLB NRW plant daher sinnvolle und wirtschaftliche Baukörpers (Verhältnis von zukünftig für Neubauten nach dem Anlage der Technik-und Hüllfläche zu Volumen A/V besonders energiesparenden Verkehrsflächen etc.). minimieren) Baustandard Effizienzgebäude 40.
  • Geringe Energiekosten (reduzierter Allerdings, wird der Silberstandard B5.13.2 Energiebedarf, optimierte nach dem Zertifizierungssystem Steigerung der Nachhaltigkeit Energiebedarfsdeckung) Nachhaltiges Bauen (BNB) angestrebt und Behaglichkeit - Reinigungs-und und soll mit berücksichtigt werden. Zur Steigerung der Nachhaltigkeit und instandhaltungsfreundliche Behaglichkeit sind folgende Aspekte Gebäudehülle zu berücksichtigen: - Dauerhaftigkeit der Gebäudehülle (wartungs-und
  • Auswahl von Baustoffen mit instandsetzungsarm) geringen Umweltwirkungen (vor allem CO2-Emissionen)

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B5VORGABEN UND HINWEISE

B5.13.4 Reduzierung Energiebedarf und Substitution durch regenerative Energien Die Optimierung der Energieeffizienz stellt ein zentrales baupolitisches Ziel des BLB NRW dar. Durch geeignete Maßnahmen ist der Nutz- Energiebedarf bereits in der Planung zu minimieren:

  • Einbeziehung von passiven und konzeptionellen Maßnahmen zur Reduktion des Heiz-und Kühlenergiebedarfs (z.B. Geometrie, Ausrichtung, optimierter außenliegender Sonnenschutz, hoher Wärmedämmstandard, wärmebrückenfreie Konstruktion, gute Luftdichtheit, Minimierung des mittleren U-Wertes der Gebäudehülle)
  • Konzeptionelle Maßnahmen zur Minimierung des Strombedarfs für Luftförderung (z.B. Vermeidung innenliegender Räume, Nutzung thermischer Auftrieb, Raumgeometrie).
  • Optimierung der transparenten Flächen hinsichtlich Tageslichtnutzung, sommerlicher Wärmeschutz, solare Wärmegewinne im Winter (z.B. durch angemessene Öffnungsanteile, angepasste Aufteilung der Fassade, Orientierung, Raumaufteilung, Vermeidung innenliegender Räume, günstige Positionierung und Sturzausbildung, Berücksichtigung Tageslichtlenkung etc.)

Die Potentiale aus regenerativer Energiebedarfsdeckung sind sinnvoll am Standort zu nutzen:

  • Alle geeigneten Dachflächen sind zur kombinierten Nutzung von Photovoltaik sowie Dachbegrünung zu beplanen.
  • Es ist ergänzend zu prüfen, ob an der Gebäudehülle der Einsatz von Photovoltaik an Fassadenflächen sinnvoll und möglich ist.

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