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Bewerbungsbedingungen - 12.10.2026.pdf

Projektsteuerung für den Neubau des Bildungscampus Sehen und Hören in Nürnberg

Extrahierter Dokumenttext · Stand: 14.10.2026, 15:22 (Europe/Berlin)

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Vergabenummer 03-000378-2026 Neubau „Bildungscampus Sehen und Hören“ Nürnberg - Projektsteuerung Stand: 12.10.2026

Bewerbungsbedingungen

für ein Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb

nach der VgV

Neubau „Bildungscampus Sehen und Hören“ Nürnberg

Projektsteuerung

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Bewerbungsbedingungen des Bezirks Mittelfranken 1 von 18

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Vergabenummer 03-000378-2026 Neubau „Bildungscampus Sehen und Hören“ Nürnberg - Projektsteuerung Stand: 12.10.2026

Inhalt

  1. Gegenstand der Vergabe .................................................................................... 3
  2. Rechtliche Rahmenbedingungen ........................................................................ 3
  3. Kommunikation ................................................................................................... 4
  4. Vergabeunterlagen, Unklarheiten und Änderungen, Bieterfragen ........................ 4
  5. Vertraulichkeit, Datenschutz ................................................................................ 5
  6. Hinweise zum Teilnahmewettbewerb .................................................................. 5
  7. Form des Teilnahmeantrages/Angebotes ............................................................ 6
  8. Fristen ................................................................................................................. 6
  9. Inhalt des Teilnahmeantrages / Angebotes ......................................................... 7
  10. Vergaben in Losen; Nebenangebote ................................................................... 7
  11. Hinweise zu Angebotsbearbeitung ...................................................................... 7 11.1 Allgemeine Hinweise ............................................................................................7 11.2 Preisangaben .......................................................................................................7 11.3 Vertragsinhalte .....................................................................................................8
  12. Angebotswertung ................................................................................................ 8 12.1 Ausschlussgründe ................................................................................................8 12.2 Zuschlagskriterien und Gewichtung ......................................................................8 12.2.1 Bewertung „Qualität“ ............................................................................................9 12.2.2 Bewertung „Preis“ .............................................................................................. 10
  13. Ablauf des Vergabeverfahrens ...........................................................................11 13.1 Stufen des Vergabeverfahrens ........................................................................... 11 13.2 Zeitlicher Ablauf des Verhandlungsverfahrens ................................................... 12 13.3 Teilnahmewettbewerb ........................................................................................ 12 13.3.1 Vollständigkeit .................................................................................................... 13 13.3.2 Beschreibung Leistungsportfolio ........................................................................ 13 13.3.3 Hinweise für Bewerbergemeinschaften § 53 Abs. 9 VgV .................................... 13 13.3.4 Hinweise für Unterauftragnehmer/Eignungsleihe ................................................ 13 13.3.5 Bewertung der Teilnahmeanträge ...................................................................... 13 13.5 Bietergespräche/Verhandlungen ........................................................................ 14 13.6 Mitteilung über nicht berücksichtigte Angebote................................................... 14 13.7 Zuschlagserteilung / Vertragsabschluss ............................................................. 15
  14. Rechtsmittelbelehrung ........................................................................................15
  15. Anlagen zur Vergabe und einzureichende Dokumente .......................................15

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1. Gegenstand der Vergabe

1.1 Gegenstand der Vergabe sind Projektsteuerungsleistungen inkl. Leistungen des BIM- Managements für den Neubau „Bildungscampus Sehen und Hören“ in der Brieger Straße 21, 90471 Nürnberg in Anlehnung an die AHO (Heft Nr. 9).

1.2 Der Bezirk Mittelfranken ist eine in der Bayerischen Verfassung verankerte kommunale Gebietskörperschaft, die öffentliche Einrichtungen für das soziale, wirtschaftliche und kulturelle Wohl aller Menschen, die in Mittelfranken leben, schafft oder unterstützt. Der- zeit werden beim Bezirk Mittelfranken rund 1.400 Mitarbeitende u.a. an den Standorten Ansbach, Nürnberg, Triesdorf und Bad Windsheim beschäftigt.

1.3 Die vom Auftragnehmer zu erbringenden Leistungen sind in den weiteren Vergabeun- terlagen beschrieben.

1.4 Wie in der Bekanntmachung dargestellt, wird im Rahmen der Vergabe zunächst ein Teilnahmewettbewerb durchgeführt. Gegenstand des Teilnahmewettbewerbs ist die Prüfung der Eignung zur Erbringung der jeweiligen Leistungen (Fachkunde und Leis- tungsfähigkeit) sowie der Zuverlässigkeit/Gesetzestreue (Vorliegen von Ausschluss- gründen gem. §§ 123, 124 GWB) des Bewerbers. Siehe im Übrigen die Hinweise zum Teilnahmewettbewerb in Ziffer 6. Nach Abschluss des Teilnahmewettbewerbs werden die zur Erbringung der Leistung geeigneten und zuverlässigen Bieter zur Angebotsab- gabe aufgefordert. Entsprechend den gesetzlichen Transparenzvorgaben werden die Unterlagen der Angebotsphase bereits mit der Bekanntmachung zusammen mit den Unterlagen der Teilnahmephase veröffentlicht und sind wie folgt gegliedert:

a) „Unterlagen für den Teilnahmewettbewerb“

b) „Unterlagen für die Angebotsphase“

Bitte beachten Sie, dass die Unterlagen für die Angebotsphase zunächst nur informa- tive Bedeutung haben und für den Teilnahmewettbewerb nicht zu bearbeiten und ein- zureichen sind. Auch ist hiermit keine Aufforderung zur Angebotsabgabe verbunden. Ohne eine ausdrückliche Aufforderung eingereichte Angebote finden keine Berücksich- tigung.

Fragen zum Teilnahmewettbewerb oder zur Angebotsphase und zu den dazugehöri- gen Unterlagen müssen über die Nachrichtenfunktion der Vergabeplattform www.ten- der24.de eingereicht werden. Die hierfür im Teilnahmewettbewerb und der Angebots- phase geltenden Fristen sind der Vergabeplattform www.tender24.de und den Unter- lagen „Aufforderung zum Teilnahmewettbewerb“ bzw. „Aufforderung zur Abgabe eines Angebots“ zu entnehmen.

2. Rechtliche Rahmenbedingungen

Die Vergabe erfolgt in Anwendung der Vorschriften des 4. Teils des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) sowie der Vergabeverordnung (VgV) im Wege eines Verhandlungsverfahrens mit Teilnahmewettbewerb (§ 14 Abs. 3 Nr. 1 und § 17 VgV).

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3. Kommunikation

3.1 Die Kommunikation zwischen Auftraggeber und Unternehmen erfolgt ausschließlich elektronisch über die Vergabeplattform www.tender24.de, soweit die Kommunikation die Vergabeunterlagen oder die Angebote betrifft. Die nachfolgend genannte Stelle ist der alleinige Ansprechpartner in allen Fragen des Vergabeverfahrens. Auskünfte an- derer Stellen oder anderer Personen sowie telefonische Auskünfte sind nicht verbind- lich. Es gilt das geschriebene Wort. Die Kommunikation erfolgt in deutscher Sprache.

Ansprechpartner: Bezirk Mittelfranken Zentrale Vergabestelle Tel: 0981/4664-10305 E-Mail: zentralevergabestelle@bezirk-mittelfranken.de

3.2 Für die elektronische Kommunikation mit der Vergabestelle, als auch für die elektroni- sche Abgabe eines Angebotes ist eine Registrierung auf der Vergabeplattform www.tender24.de notwendig. Die Registrierung ist für die Unternehmen kostenlos.

3.3 Es liegt im Verantwortungsbereich der Unternehmen, regelmäßig Einsicht in ihr Post- fach der Vergabeplattform www.tender24.de zu nehmen und dort hinterlegte Informa- tionen/Dokumente abzurufen.

3.4 Bei technischen oder methodischen Fragen zum Vergabeportal wenden Sie sich bitte an die kostenlose Bieterhotline, deren Kommunikationsdaten auf der Vergabeplattform www.tender24.de aufgeführt sind.

4. Vergabeunterlagen, Unklarheiten und Änderungen, Bieterfragen

4.1 Sämtliche Vergabeunterlagen (Teilnahmewettbewerb und Angebotsphase) werden auf der Vergabeplattform www.tender24.de zum Download zur Verfügung gestellt. Die Un- ternehmen werden gebeten, die elektronischen Vergabeunterlagen unverzüglich nach dem Herunterladen auf Vollständigkeit und auf etwaige Unklarheiten zu überprüfen. Enthalten die Vergabeunterlagen nach Auffassung des Unternehmens unklare Rege- lungen oder werfen sie Fragen auf, die die Erstellung des Angebots oder die Preiser- mittlung beeinflussen können, so hat das Unternehmen den Auftraggeber unverzüglich, jedoch spätestens innerhalb der in den Vergabeunterlagen genannten Fristen elektro- nisch über die Nachrichtenfunktion der Vergabeplattform www.tender24.de darauf hin- zuweisen. Der Auftraggeber kann von der Beantwortung von Fragen absehen, die nach diesem Zeitpunkt gestellt werden. Antworten, Informationen und Dokumente, die für den Teilnahmeantrag bzw. die Angebotserstellung relevant sind, werden vom Auftrag- geber über die Nachrichtenfunktion der Vergabeplattform www.tender24.de bereitge- stellt. Der Auftraggeber wird die von den Unternehmen im Wege von Bieterfragen frist- gerecht angeforderten Informationen spätestens sechs Tage vor Ablauf der jeweili- gen Fristen über die Nachrichtenfunktion der Vergabeplattform www.tender24.de zur Verfügung stellen.

Die entsprechenden Fristen und Termine sind den Unterlagen „Aufforderung zum Teil- nahmewettbewerb“ sowie „Aufforderung zur Abgabe eines Angebots“ zu entnehmen.

4.2 Der Auftraggeber behält sich vor, Änderungen oder Ergänzungen der Vergabeunterla- gen vorzunehmen. Sollten sich Änderungen oder Ergänzungen der Vergabeunterlagen ergeben, werden die registrierten Unternehmen und Teilnehmer des Verfahrens aktiv

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über die Vergabeplattform per E-Mail informiert. Der Auftraggeber wird ggf. die Ange- botsfrist verlängern.

4.3 Das Unternehmen kann sein Angebot nur bis zum Ablauf der Angebotsfrist ändern oder berichtigen. Eine Änderung zwischen Angebotsabgabe und Ablauf der Angebotsfrist muss zweifelsfrei sein. Dies ist gegeben, wenn ein neues Angebot im Vergabemana- gementsystem abgegeben wurde. Das zeitlich zuletzt abgegebene Angebot ist für die Wertung maßgebend.

5. Vertraulichkeit, Datenschutz

5.1 Das Unternehmen hat die Vergabeunterlagen und alle Informationen, die es im Rah- men dieses Vergabeverfahrens erhält, vertraulich zu behandeln und sie zu keinem an- deren Zweck als diesem Vergabeverfahren zu verwenden. Das gilt nicht für Informati- onen, die

• bereits vor Offenlegung rechtmäßig im Besitz des Unternehmens waren;

• ohne Zutun des Unternehmens veröffentlicht worden oder anderweitig ohne sein Verschulden allgemein bekannt geworden sind;

• die dem Unternehmen von einem oder mehreren Dritten rechtmäßig übermittelt wur- den;

• die durch den Auftraggeber elektronisch freigegeben werden;

• die auf Grund gesetzlicher Vorschriften auf Anordnung von Behörden oder Gerich- ten offen zu legen sind.

5.2 Das Unternehmen hat alle Personen, die von ihm mit der Bearbeitung der Vergabeun- terlagen oder der Erstellung des Angebots betraut werden, entsprechend Ziffer 5.1 zu verpflichten. Dies gilt auch für eine ggfs. beabsichtigte Weitergabe der Unterlagen an vorgesehene Unterauftragnehmer.

5.3 Eine Veröffentlichung, kommerzielle Verwertung und Weitergabe an Dritte (mit Aus- nahme für Zwecke der Angebotserstellung von Unterauftragnehmern) von Unterlagen des Vergabeverfahrens ist ohne die in Schriftform erteilte vorherige Zustimmung des Auftraggebers nicht zulässig.

5.4 Die vorstehenden Verpflichtungen behalten auch nach Beendigung/Aufhebung dieses Vergabeverfahrens für weitere 5 Jahre ihre Gültigkeit.

5.5 Ausführliche Informationen zum Datenschutz finden Sie unter www.bezirk-mittelfran- ken.de/datenschutz.

6. Hinweise zum Teilnahmewettbewerb

6.1 Für den Teilnahmewettbewerb gelten die in der Bekanntmachung aufgeführten Teil- nahmebedingungen.

6.2 Die dort geforderten Informationen und Nachweise sind von den Unternehmen mit dem Teilnahmeantrag einzureichen. Das Angebot ist nicht mit dem Teilnahmeantrag einzu- reichen. Dies gilt auch dann, wenn der Auftraggeber weitere Vergabeunterlagen (z.B. ein Angebotsformblatt) bereits zu Beginn des Teilnahmewettbewerbs veröffentlicht.

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6.3 Die in der Bekanntmachung im EU-Amtsblatt aufgeführte Frist für den Eingang der Teil- nahmeanträge ist unbedingt einzuhalten; eine verspätete Abgabe führt zur Nichtbe- rücksichtigung des Teilnahmeantrages, es sei denn die Verspätung ist nicht von dem Unternehmen zu vertreten. Es gelten darüber hinaus die gesetzlichen Ausschluss- gründe. Der Auftraggeber berücksichtigt im Rahmen der Zuverlässigkeitsprüfung die Ausschlussgründe der §§ 123, 124 GWB i.V.m. § 142 Nr. 2 GWB im Rahmen des ihm zustehenden Ausschlussermessens.

6.4 Nach Prüfung der Teilnahmeanträge wird der Auftraggeber die zum weiteren Verfahren zuzulassenden Unternehmen zur Abgabe von Angeboten auffordern. Die Unterneh- men, die nicht ausgewählt werden, erhalten eine Mitteilung, dass sie nicht weiter am Verfahren beteiligt werden.

6.5 Für die Form der Teilnahmeanträge gilt Ziffer 7 entsprechend.

6.6 Der Auftraggeber behält sich vor, die Unternehmen aufzufordern, fehlende, unvollstän- dige oder fehlerhafte unternehmensbezogene Erklärungen und Nachweise nachzu- reichen, zu vervollständigen oder zu korrigieren.

6.7 Der Auftraggeber wird für Unternehmen, die zur Abgabe eines Angebots aufgefordert werden sollen, eine Abfrage des Wettbewerbsregisters beim Bundeskartellamt durch- führen.

7. Form des Teilnahmeantrages/Angebotes

Der Teilnahmeantrag bzw. das Angebot muss elektronisch in verschlüsselter Form (mittels der Angebotsfunktion) über die Vergabeplattform www.tender24.de eingereicht werden. Per E-Mail übermittelte Teilnahmeanträge / Angebote oder Teilnahmeanträge / Angebote in schriftlicher Form sind nicht zugelassen.

8. Fristen

8.1 Die Frist für die Abgabe der Teilnahmeanträge ist in der Bekanntmachung im EU-Amts- blatt angegeben. Auf Ziffer 6 wird verwiesen.

8.2 Die Frist für den Eingang der Angebote wird den zum weiteren Verfahren zugelassenen Unternehmen nach Abschluss des Teilnahmewettbewerbs mitgeteilt.

8.3 Für die Fristberechnung gilt die Ortszeit der Vergabestelle.

8.4 Der Bewerber/Bieter kann seinen Teilnahmeantrag/sein Angebot nur bis zum Ablauf der Abgabefrist ändern, berichtigen oder zurücknehmen. Eine Änderung muss zwei- felsfrei sein.

8.5 Die Änderung eines Teilnahmeantrags/Angebots erfolgt durch Neueinstellung des ge- änderten Teilnahmeantrags/Angebots auf der Vergabeplattform www.tender24.de.

8.6 Die Bindefrist der Angebote beginnt mit dem Ablauf der Angebotsfrist. Deren Ablauf wird den ausgewählten Bietern mit der Aufforderung zur Angebotsabgabe mitgeteilt.

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9. Inhalt des Teilnahmeantrages / Angebotes

9.1 Bei Abgabe des Teilnahmeantrags bzw. des Angebots sind die Dokumente gemäß Zif- fer 15 dieser Bewerbungsbedingungen über die Vergabeplattform www.tender24.de vollständig einzureichen. Andere Unterlagen sind nicht zugelassen. Der Verweis auf Hyperlinks ist unzulässig.

9.2 Der Teilnahmeantrag/das Angebot ist in all seinen Bestandteilen in deutscher Sprache abzufassen.

9.3 Für den elektronischen Teilnahmeantrag ist das Formular „Teilnahmeantrag“ zu ver- wenden und auf die Vergabeplattform hochzuladen. Für das elektronische Angebot ist das Angebotsschreiben des Bezirk Mittelfrankens (Anlage A der Bewerbungsbedin- gungen) zu verwenden und auf der Vergabeplattform hochzuladen. Das elektronische Deckblatt des Vergabemanagers wird aus technischen Gründen ausschließlich für die elektronische Angebotsabgabe mittels Bietercockpit benötigt. Es ersetzt nicht das An- gebotsschreiben (Anlage A) sowie weitere Unterlagen, wie ein vollständig ausgefülltes Leistungsverzeichnis (Anlage 1) aus den Vergabeunterlagen. Bieterseitige Eintra- gungen in das elektronische Deckblatt des Vergabemanagers finden keine Be- rücksichtigung bei der Wertung des Angebotes.

9.4 Der Auftraggeber behält sich vor Unterlagen nach § 56 Abs. 2 ff. VgV nachzufordern.

10. Vergaben in Losen; Nebenangebote

10.1 Es erfolgt keine losweise Vergabe.

10.2 Nebenangebote sind nicht zugelassen.

11. Hinweise zu Angebotsbearbeitung

11.1 Allgemeine Hinweise

11.1.1 Für die Angebotsbearbeitung bzw. Angebotslegung wird keine Vergütung, Entschädi- gung oder sonstige Kostenerstattung gewährt.

11.1.2 Das Unternehmen muss auf Basis der Vergabeunterlagen, insbesondere der Leis- tungsbeschreibung (Anlage 2) und des Leistungsverzeichnis (Anlage 1) ein verbindli- ches Angebot abgeben.

11.1.3 Eine Änderung des vorgegebenen Textes oder der vorgegebenen Formatierung (an- dere oder neue Spalten/Zeilen) ist nicht zulässig.

11.2 Preisangaben

11.2.1 Alle Preispositionen im Leistungsverzeichnis (Anlage 1) sind zu bepreisen. Auf § 56 Abs. 3 VgV wird hingewiesen.

11.2.2 Alle Aufwände des Unternehmens sind in die vorhandenen Preispositionen einzuprei- sen.

11.2.3 Angebote mit Preisen, die das Unternehmen an bestimmte, in den Vergabeunterlagen nicht vorgesehene Bedingungen knüpft, (z.B. Laufzeiten, Abnahmemengen, Kopplung mit anderen Aufträgen, zusätzliche Beistellleistungen des Auftraggebers, etc.) stellen

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eine Änderung der bzw. Ergänzung der Vergabeunterlagen dar und werden ausge- schlossen.

11.2.4 Alle Angebotspreise sind in Euro, Bruchteile in vollen Euro-Cent anzugeben.

11.2.5 Alle Angebotspreise sind in netto auszuweisen.

11.3 Vertragsinhalte

Die Vertragsinhalte einschließlich der Anlagen zu den Verträgen sind nur dann verhan- delbar, soweit diese in dem Vertragsentwurf eine entsprechende grüne Markierung auf- weisen. Im Übrigen sind die Vertragsinhalte zwingend einzuhalten.

Allgemeine Geschäfts-, Liefer- und Zahlungsbedingungen des Bieters oder Dritter sind ausgeschlossen und werden nicht Vertragsbestandteil, soweit diese gemäß der Verga- beunterlagen nicht ausdrücklich zugelassen sind.

Werden dem Angebot allgemeine Geschäfts-, Liefer- oder Zahlungsbedingungen des Bieters oder Dritter dem Angebot beigefügt, kann dies zum Ausschluss des Angebotes vom weiteren Vergabeverfahren führen.

12. Angebotswertung

12.1 Ausschlussgründe

Der Auftraggeber weist darauf hin, dass es zum Angebotsausschluss führt, wenn das Unternehmen ein Angebot einreicht, das mit den Angeboten der Wettbewerber nicht vergleichbar ist. Das ist insbesondere der Fall, wenn das Unternehmen

• das Angebot verspätet abgibt,

• Änderungen an den Vergabeunterlagen vornimmt oder diese außerhalb der dafür vorgesehenen Stellen ergänzt,

• das Angebot unter einem Gremienvorbehalt oder einem sonstigen Vorbehalt ab- gibt,

• mit dem Angebot von zwingenden Bedingungen des Auftraggebers abweicht,

• auf entsprechende Nachforderung des Auftraggebers fehlende, unvollständige oder fehlerhafte Erklärungen und Nachweise nicht, nicht fristgerecht oder nicht vollständig einreicht oder es zusätzliche Auskünfte verweigert,

• sich im Zusammenhang mit dem Vergabeverfahren an einer wettbewerbsbe- schränkenden Absprache beteiligt hat.

12.2 Zuschlagskriterien und Gewichtung

ZuschlagskriteriumGewichtungBewertungspunkte maximal
1. Qualität60 %600
1.1 Auftragsbezogene Organisation und Qualifikation sowie Berufser- fahrung des Projektsteue- rungsteams15 %150
1.2 Auftragsbezogenes Konzept25 %250

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1.3 Präsentation20 %200
2. Preis40 %400
2.1 Angebotspreis netto inkl. Ne- benkosten25 %250
2.2 Gewichteter Stundensatz netto15 %150
Gesamtbewertungspunkte maximal1.000

Den Zuschlag erhält der Bieter mit dem wirtschaftlichsten Angebot. Bei der Wirtschaft- lichkeitsprüfung berücksichtigt der Bezirk Mittelfranken für die Zuschlagsentscheidung die vorstehenden Zuschlagskriterien mit der jeweils angegebenen Gewichtung.

Der angebotene Preis als auch die Qualität der angebotenen Leistung werden mit Be- wertungspunkten bewertet. Die Bieter können insgesamt maximal 1.000 Gesamtbe- wertungspunkte erreichen.

Die tatsächlich erreichten Bewertungspunkte der Bieter hinsichtlich des Preises sowie der Qualität werden nach erfolgter Wertung addiert. Der Bieter mit der höchsten Ge- samtbewertungspunktzahl hat das wirtschaftlichste Angebot eingereicht und erhält den Zuschlag.

Erzielen mehrere Angebote die gleiche Gesamtbewertungspunktzahl und stehen damit auf dem gleichen Rang, erhält dasjenige der gleichrangigen Angebote, das die meisten Bewertungspunkte im Wertungskriterium „Qualität“ erhalten hat, den Zuschlag.

12.2.1 Bewertung „Qualität“

Die Bewertung der Qualitätskriterien erfolgt auf Basis der mit dem Angebot einge- reichten Unterlagen sowie der Präsentation des Bieters im Rahmen des Bieterge- sprächs entsprechend der „Wertungsmatrix Angebote“ (Anhang 2 zu den Bewerbungs- bedingungen).

Je nach Grad der Erfüllung des jeweiligen Unterkriteriums (vgl. hierzu die Bewertungs- skala für die Qualitätskriterien in der „Wertungsmatrix Angebote“) können die genann- ten Punkte für das jeweilige Unterkriterium erzielt werden. Hierfür wird je Unterkriterium aus den Punkten aller an der Wertung beteiligten Personen des Auftraggebers eine Durchschnittspunktzahl gebildet (Rundung auf eine Nachkommastelle).

Die Qualitätskriterien werden unterschiedlich hoch gewichtet. Maximal können 600 Be- wertungspunkte gemäß der „Wertungsmatrix Angebote“ erzielt werden.

Die tatsächlich erreichten, gewichteten Bewertungspunkte ergeben die Bewertungs- punkzahl für das Zuschlagskriterium „Qualität“.

Vorgaben zum Qualitätskriterium „Auftragsbezogene Organisation und Qualifikation sowie Berufserfahrung des Projektsteuerungsteams“ (siehe Ziffer 1.1 des Anhang 2):

Die Darstellung darf eine Seitenanzahl von 15 Seiten nicht überschreiten. Sämtliche Inhalte der Darstellung, die jeweils über die vorgegebene Seitenzahl hinausgehen, fin- den für die Wertung keine Berücksichtigung.

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Die Darstellung hat folgende formale Vorgaben einzuhalten:

− Format: DIN A4 − Schriftart: Arial (11 Pt.) − Zeilenabstand: Einfach − Seitenrändern: Links, rechts, oben 2,5 cm; unten 2 cm − Textausrichtung: Blocksatz mit automatischer Silbentrennung − Angabe der Seitenzahl: Seitenende rechts − Dateityp: PDF

Vorgaben zum Qualitätskriterium „Auftragsbezogenes Konzept“ (siehe Ziffer 1.2 des Anhang 2):

Das Konzept darf eine Seitenzahl von 30 Seiten nicht überschreiten. Sämtliche Inhalte des Konzepts, die über die vorgegebene Seitenzahl hinausgehen, finden für die Wer- tung keine Berücksichtigung.

Das Konzept hat folgende formale Vorgaben einzuhalten:

− Format: DIN A4 − Schriftart: Arial (11 Pt.) − Zeilenabstand: Einfach − Seitenrändern: Links, rechts, oben 2,5 cm; unten 2 cm − Textausrichtung: Blocksatz mit automatischer Silbentrennung − Angabe der Seitenzahl: Seitenende rechts − Dateityp: PDF

Vorgaben zum Qualitätskriterium „Präsentation“ (siehe Ziffer 1.3 des Anhang 2):

Die Präsentation darf eine Länge von 45 Minuten nicht überschreiten. Sämtliche In- halte der Präsentation, die über die vorgegebene Länge hinausgehen, finden für die Wertung keine Berücksichtigung.

12.2.2 Bewertung „Preis“

Die Wertung des Preises erfolgt auf Basis der Angaben des Bieters im Leistungsver- zeichnis (Anlage 2) entsprechend der „Wertungsmatrix Angebote“ (Anhang 2 zu den Bewerbungsbedingungen).

Der Angebotspreis netto inkl. Nebenkosten (Preisposition 1) sowie der gewichtete Stundensatz netto (Preisposition 2) werden als Bewertungsgrundlage herangezogen.

Ermittlung der Bewertungspunkte für Preisposition 1:

Das Angebot mit dem niedrigsten, geprüften Angebotspreis netto inkl. Nebenkosten erhält die Höchstpunktzahl (HP). Die Abweichung der anderen Angebote wird wie folgt berechnet: Die Differenz des Angebotspreises des Bieters (AP) und des niedrigsten Preises (MinP) wird durch den niedrigsten Preis (MinP) dividiert und mit der jeweiligen Höchstpunktzahl (HP) multipliziert. Dieses Ergebnis wird nochmals von der jeweiligen Höchstpunktzahl (HP) abgezogen (kaufmännische Rundung auf zwei Nachkommastel- len).

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HP = Höchstpunktzahl

BP = Bewertungspunkte, die für den Preis erzielt werden

AP = Angebotspreis des einzelnen Bieters

MinP = niedrigster angebotener Preis der Bieter

AP - MinP

BP = HP - x HP

MinP

Beispiel:

Bieter 1 erhält mit dem niedrigsten Angebotspreis netto von 1.000.000 € netto die Höchstpunktzahl von HP 5 Punkten.

Bieter 2 bietet eine Gesamtleasingrate von 1.100.000 € netto an. Bieter 2 erhält somit

BP = 4,5 Bewertungspunkte (Formel 5 - (1.100.000 – 1.000.000) / 1.000.000 * 5.

Bieter 3 bietet eine Gesamtleasingrate von 1.050.000 € netto an. Bieter 3 erhält somit

BP = 4,75 Bewertungspunkte.

Die Berechnung der Bewertungspunkte für die Preisposition 2 erfolgt in gleicher Weise.

Die Preispositionen werden unterschiedlich hoch gewichtet. Maximal können 400 Be- wertungspunkte gemäß der „Wertungsmatrix Angebote“ erzielt werden.

Die tatsächlich erreichten, gewichteten Bewertungspunkte ergeben die Bewertungs- punkzahl für das Zuschlagskriterium „Preis“.

13. Ablauf des Vergabeverfahrens

13.1 Stufen des Vergabeverfahrens

Es handelt sich um ein mehrstufiges Vergabeverfahren. Der erste Schritt des Verhand- lungsverfahrens ist der Teilnahmewettbewerb. Im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs können interessierte Unternehmen Teilnahmeunterlagen einreichen, um ihre Eignung zur Durchführung des Auftrags nachzuweisen. Angebote sind noch nicht abzuge- ben.

Unter den Teilnahmeanträgen, die die formalen Anforderungen erfüllen und alle einzu- reichenden Erklärungen, Angaben und Nachweise zur Feststellung der Eignung ent- halten, werden die fünf Bewerber mit den meisten Punkten im Teilnahmewettbewerb ausgewählt. Erfüllen mehr als fünf Bewerber die festgelegten Kriterien, werden die fünf Bewerber mit den höchsten Punktezahlen ausgewählt. Gibt es auf Platz 5 eine Punk- tegleichheit, entscheidet das Los. Hinsichtlich der geforderten Teilnahmeunterlagen und der Kriterien zur Auswahl der Bewerber wird auf den Teilnahmeantrag sowie die

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„Wertungsmatrix Teilnahmewettbewerb“ (Anhang 1 zu den Bewerbungsbedingungen) verwiesen.

Diese fünf Bewerber werden anschließend zur Abgabe eines verbindlichen Angebots aufgefordert. Im nächsten Schritt werden Bietergespräche/Verhandlungen über die ein- gereichten, wertbaren Angebote durchgeführt. Danach fordert der Auftraggeber die Bieter ggf. zur Abgabe eines verbindlichen Folgeangebots auf. Der Auftraggeber behält sich vor, den Zuschlag bereits auf das Erstangebot zu erteilen.

13.2 Zeitlicher Ablauf des Verhandlungsverfahrens

Folgende Zeitplanung ist vorgesehen, die in nachfolgender Tabelle in einer Übersicht dargestellt sind:

Nr. Meilenstein/Aktivität geplanter Termin

Ende der Einreichungsfrist für die Teilnahmeanträge im

  1. 12.11.2026, 10:00 Uhr Teilnahmewettbewerb

  2. Aufforderung zur Abgabe eines Angebots vsl. KW 48 2026

  3. Ende der Angebotsfrist vsl. KW 1 2027

vsl. KW 2 und KW 3 4. Bietergespräche/Verhandlungen 2027

  1. Aufforderung zur Abgabe eines Folgeangebots vsl. KW 5 2027

  2. Ende der Angebotsfrist für das Folgeangebot vsl. KW 9 2027

Informationsschreiben in digitaler Form an nicht 7. vsl. KW 11 2027 berücksichtigte Bieter nach § 134 GWB

  1. Zuschlag vsl. KW 13 2027

Änderungen zum zeitlichen Ablauf während des Vergabeverfahrens werden über die Vergabeplattform www.tender24.de mitgeteilt.

Die Unternehmen haben keinen Anspruch auf die exakte Einhaltung dieses Terminpla- nes. Je nach Verlauf können sich Änderungen ergeben und bei Bedarf auch weitere Verhandlungstermine anberaumt oder vorhandene Verhandlungstermine gestrichen werden.

13.3 Teilnahmewettbewerb

Nur die Bewerber, die ihre Eignung durch den Teilnahmeantrag belegen, werden zur Abgabe eines Angebotes aufgefordert. Bei Auswahl der Bieter, die zur Abgabe eines Angebotes aufgefordert werden sollen, berücksichtigt die Vergabestelle gemäß § 17 Abs. 1 VgV nur Bewerber, bei denen die für die Erfüllung der vertraglichen Verpflich- tungen erforderliche wirtschaftliche und finanzielle sowie die technische und berufliche Leistungsfähigkeit vorliegt und keine Ausschlussgründe gemäß § 123 und § 124 GWB festgestellt werden.

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13.3.1 Vollständigkeit Der Teilnahmeantrag muss vollständig ausgefüllt sein. Der Auftraggeber behält sich alle Maßnahmen nach Maßgabe des § 56 Abs. 2 und 3 VgV „Prüfung der Interessens- bestätigungen, Teilnahmeanträge und Angebote; Nachforderung von Unterlagen“ vor. Bewerber haben keinen Anspruch auf Nachforderung von Unterlagen oder vergleich- bare Heilungsmöglichkeiten.

13.3.2 Beschreibung Leistungsportfolio Zusätzlich zum Teilnahmeantrag ist das Unternehmen / die Bietergemeinschaft und das Leistungsportfolio kurz darzustellen (max. 2 DIN A4 Seiten je Unternehmen). Dar- gestellt werden sollen auch die Beteiligungsverhältnisse bei Bewerbergemeinschaften bzw. zu Unterauftragnehmern.

13.3.3 Hinweise für Bewerbergemeinschaften § 53 Abs. 9 VgV Bietergemeinschaften sind vorbehaltlich der Vorgaben des § 1 GWB zugelassen. Bie- tergemeinschaften und andere gemeinschaftliche Bieter haften gesamtschuldnerisch für die Erfüllung der angebotenen Leistung. Eine Bietergemeinschaft hat in ihrem Teil- nahmeantrag sämtliche Mitglieder der Bietergemeinschaft zu benennen sowie eines ihrer Mitglieder als bevollmächtigten Vertreter für das Vergabeverfahren, den Ab- schluss und die Durchführung des Vertrages zu bezeichnen. Dafür ist das Formblatt im Anhang 2 zum Teilnahmeantrag zu verwenden und nur durch das bevollmächtigte Mit- glied zu stellen. Änderungen in der Zusammensetzung von Bietergemeinschaften nach Ablauf der Frist für den Eingang der Angebote sind nicht gestattet.

13.3.4 Hinweise für Unterauftragnehmer/Eignungsleihe Beabsichtigt das Unternehmen, Teile der Leistung von anderen Unternehmen ausfüh- ren zu lassen oder sich bei der Erfüllung eines Auftrags im Hinblick auf die erforderliche wirtschaftliche, finanzielle, technische oder berufliche Leistungsfähigkeit anderer Un- ternehmen zu bedienen, so muss er die hierfür vorgesehenen Leistungen/Kapazitäten in seinem Teilnahmeantrag (Anhang 3 zum Teilnahmeantrag) benennen. Das Unter- nehmen hat auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle zu einem von ihrem be- stimmten Zeitpunkt nachzuweisen, dass ihm die erforderlichen Kapazitäten der ande- ren Unternehmen zur Verfügung stehen und diese Unternehmen geeignet sind. Es hat die Namen, die gesetzlichen Vertreter sowie die Kontaktdaten dieser Unternehmen an- zugeben und entsprechende Verpflichtungserklärungen dieser Unternehmen (Anhang 3 zum Teilnahmeantrag) vorzulegen. Nimmt das Unternehmen in Hinblick auf die Kriterien für die wirtschaftliche und finan- zielle Leistungsfähigkeit im Rahmen einer Eignungsleihe Kapazitäten anderer Unter- nehmen in Anspruch, müssen diese gemeinsam für die Auftragsausführung haften; die Haftungserklärung ist gleichzeitig mit der Verpflichtungserklärung abzugeben. Das Unternehmen hat andere Unternehmen, bei denen Ausschlussgründe vorliegen oder die das entsprechende Eignungskriterium nicht erfüllen, innerhalb einer von der Vergabestelle gesetzten Frist zu ersetzen.

13.3.5 Bewertung der Teilnahmeanträge

Begrenzung der Teilnehmerzahl:

Der Auftraggeber wird nach formaler Prüfung der Teilnahmeanträge den Bewerberkreis anhand der nachgewiesenen Eignung auf fünf Bewerber begrenzen, welche zur Ab- gabe eines Angebots aufgefordert werden. Die Einschränkung des Bewerberkreises erfolgt auf Basis der mit den Teilnahmeanträgen einzureichenden Angaben und an- hand der Wertungsmatrix (siehe unten).

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Erfüllen mehr als fünf Bewerber die festgelegten Kriterien, werden die fünf Bewerber mit den höchsten Punktzahlen ausgewählt. Im Falle von Punktgleichheit entscheidet das Los.

Wertungsmatrix:

Zur Absicherung einer Mindesteignung wurden Mindestkriterien festgelegt (vgl. „Wer- tungsmatrix Teilnahmewettbewerb“, Anhang 1 zu den Bewerbungsbedingungen). Bewerber, die die Mindestkriterien und somit die Mindestanforderungen an die Eignung des Unternehmens nicht erfüllen, werden vom weiteren Verfahren ausgeschlossen.

Die darüberhinausgehende Rangfolge der Teilnahmeanträge wird ebenfalls anhand der „Wertungsmatrix Teilnahmewettbewerb“ ermittelt. Die einzelnen Bewertungskrite- rien der Teilnahmeanträge werden auf Basis dieser Wertungsmatrix mit Punkten je Kri- terium bewertet. Die Kriterien werden unterschiedlich hoch gewichtet.

13.5 Bietergespräche/Verhandlungen

Mit Abgabe des Angebotes erklärt sich der Bieter bereit, am Verhandlungsverfahren teilzunehmen. Bietergespräche/Verhandlungen erfolgen entweder im Rahmen von Verhandlungsgesprächen vor Ort beim Auftraggeber oder in digitaler Form oder auf schriftlichem Weg. Für Bietergespräche/Verhandlungen/Präsentationen ist der ent- sprechende Zeitraum gemäß Ziffer 13.2 vorgesehen. Bietergespräche, Präsentationen und Verhandlungen werden in deutscher Sprache geführt. Die Bieter haben zu keinem Zeitpunkt einen Anspruch auf Aufnahme oder Fortführung der Verhandlungen.

Der Auftraggeber wird alle Bieter, die fristgerecht ein wertbares Angebot eingereicht haben, zu einem Bietergespräch einladen. Teil des Bietergesprächs ist eine Präsenta- tion des Bieters, im Wege derer der Auftraggeber gewisse Kriterien überprüft (vgl. Ziffer 1.3 des Anhang 2 zu den Bewerbungsbedingungen).

Es sind diejenigen Personen, welche der Bieter für die Leistungen im Projekt vorsieht (Projektsteuerungsteam), persönlich vorzustellen. Der Auftraggeber wird sich hierbei anhand der „Wertungsmatrix Angebote“ (Anhang 2 zu den Bewerbungsbedingungen) einen Eindruck über die Leistung der vorgesehenen Personen machen und diese ent- sprechend bewerten. Nachdem die Leistung höchstpersönlich erbracht werden muss, kann das Angebot nicht abschließend gewertet werden, wenn die vorgesehenen Per- sonen nicht anwesend sind. Sollte sich aufgrund eines krankheitsbedingten Ausfalls ein Ersatztermin in dem gemäß Ziffer 13.2 vorgesehenen Zeitraums realisieren lassen, so kann eine Terminverschiebung stattfinden. Eine weitergehende Verschiebung ist aus Gründen des Vergabeablaufes nicht möglich.

13.6 Mitteilung über nicht berücksichtigte Angebote

Sofern auf das Angebot kein Zuschlag erfolgen soll, wird dies dem betreffenden Bieter gemäß § 134 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) rechtzeitig vor Ablauf der Zuschlagsfrist bzw. dem beabsichtigten frühesten Zeitpunkt für den Ver- tragsschluss schriftlich mitgeteilt.

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13.7 Zuschlagserteilung / Vertragsabschluss

Die Zuschlagserteilung erfolgt in Textform. Die Zuschlagserteilung stellt den Vertrags- schluss dar. Nach Zuschlagserteilung erfolgt eine Konsolidierung der Vertragsunterla- gen auf Grundlage des Angebotes, welches den Zuschlag erhalten hat und eine Aus- fertigung.

14. Rechtsmittelbelehrung

14.1 Für die Nachprüfung von Verstößen gegen Vergabebestimmungen ist folgende Stelle zuständig:

Vergabekammer (§ 156 GWB): Regierung von Mittelfranken Vergabekammer Nordbayern Postfach 606 91511 Ansbach

14.2 Wenn der Zuschlag bereits wirksam erteilt worden ist, kann dieser nicht mehr vor der Vergabekammer angegriffen werden (§ 168 Abs. 2 Satz 1 GWB). Die Zulässigkeit ei- nes Nachprüfungsantrags setzt ferner voraus, dass die geltend gemachten Vergabe- verstöße innerhalb von 10 Kalendertagen nach Kenntnis bzw. – soweit die Vergabe- verstöße aus der Bekanntmachung oder den Vergabeunterlagen erkennbar sind – bis zum Ablauf der Teilnahme- bzw. Angebotsfrist gerügt wurden (§ 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 1 – 3 GWB). Ein Nachprüfungsantrag ist ebenfalls unzulässig, soweit mehr als 15 Kalen- dertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 4 GWB). Des Weiteren wird auf die in § 135 Abs. 2 GWB genannten Fristen verwiesen.

14.3 Der Auftragnehmer hat in den Angebotsunterlagen alle Angaben deutlich zu kennzeich- nen, die der Wahrung von Fabrikations-, Betriebs- oder Geschäftsgeheimnissen unter- liegen. Liegt keine entsprechende Kennzeichnung vor, geht der Auftraggeber davon aus, dass sich diesbezüglich keine Weitergabebeschränkungen ergeben und die An- gaben im Sinne von § 165 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) den Beteiligten eines Nachprüfungsverfahrens zur Einsichtnahme freigegeben werden können.

15. Anlagen zur Vergabe und einzureichende Dokumente

15.1 Die folgende Auflistung enthält eine Übersicht über die zur Verfügung gestellten und mit dem Teilnahmeantrag einzureichenden Unterlagen zu diesem Vergabeverfahren. Die aufgeführten Dokumente sind – soweit nicht anders gekennzeichnet – vollständig ausgefüllt einzureichen. Die aufgeführten Dokumente sind auszufüllen und über die Vergabeplattform hochzuladen. Soweit in den Dokumenten eine Unterschrift/Namens- angabe vorgesehen ist, sind diese durch eine für das Unternehmen zur Angebotsab- gabe berechtigten Person zu leisten.

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Zur Verfügung gestellte Un- terlagenverbleiben beim Be- werbersind mit dem Teilnahmeantrag einzureichensoweit erforder-auf Verlangen des Auftraggebers vor- zulegen
lich,
mit dem Teilnah-
meantrag einzu-
reichen
Aufforderung zum Teilnah- mewettbewerb
Bewerbungsbedingungen
Teilnahmeantrag(ist vollständig auszu- füllen und der Name, der zur Angebotsab- gabe berechtigten Person im Unterschrif- tenfeld anzugeben)
Referenzen (Anhang 1 zum Teilnahmeantrag)(ist vollständig auszu- füllen)
Bewerbergemeinschaft (Anhang 2 zum Teilnahme- antrag)(ist vollständig aus- zufüllen und der Name, der zur An- gebotsabgabe be- rechtigten Person im Unterschriftenfeld anzugeben)
Unterauftragnehmerleistun- gen (Anhang 3 zum Teilnah- meantrag)(ist vollständig aus- zufüllen und der Name, der zur An- gebotsabgabe be- rechtigten Person im Unterschriftenfeld anzugeben)
Eigenerklärung zu EU-Sank- tionen gegen Russland (Anhang 4 zum Teilnahme- antrag)1(ist vollständig auszu- füllen und der Name, der zur Angebotsab- gabe berechtigten Person im Unterschrif- tenfeld anzugeben)
Wertungsmatrix Teilnahme- wettbewerb (Anhang 1 zu den Bewer- bungsbedingungen)

1 Die Eigenerklärung zu EU-Sanktionen gegen Russland ist von jedem Mitglied der Bieter-/Arbeitsgemeinschaft abzu- geben!

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15.2 Die folgende Auflistung enthält eine Übersicht über die zur Verfügung gestellten und jeweils mit den Angeboten einzureichenden Unterlagen zu diesem Vergabeverfahren. Die aufge- führten Dokumente sind – soweit nicht anders gekennzeichnet – vollständig ausgefüllt ein- zureichen. Die aufgeführten Dokumente sind auszufüllen und über die Vergabeplattform hochzuladen. Soweit in den Dokumenten eine Unterschrift/Namensangabe vorgesehen ist, sind diese durch eine für das Unternehmen zur Angebotsabgabe berechtigten Person zu leisten.

Zur Verfügung gestellte Unterlagenverbleiben beim Bietersind mit dem Angebot einzu- reichensoweit erfor-sind auf Ver-Vertragsbe- standteile
derlich, mitlangen der
dem AngebotVergabestelle
einzureichenvorzulegen
Bewerbungsbedingungen
Aufforderung zur Abgabe eines Angebots
Angebotsschreiben Bezirk Mittelfranken (Anlage A)(ist vollständig auszufüllen und der Name der zur Angebotsabgabe berechtigten Per- son im Unter- schriftenfeld anzu- geben)
Vertrag
Leistungsverzeichnis (Anlage 1)(ist vollständig auszufüllen)
Leistungsbeschreibung (Anlage 2) nebst Anhängen*
Eigenerklärung zum Interessenkonflikt (Anlage 3)(ist vollständig auszufüllen und zu unterzeichnen)
EVB Mindestlohn Bezirk Mittelfranken (Anlage 8)

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Muster Niederschrift Verpflichtungserklärung (Anlage 9)
Wertungsmatrix Angebote (Anhang 2 zu den Bewer- bungsbedingungen)

*Aus Gründen der Vertraulichkeit können der Vertrag sowie die Leistungsbeschreibung (Anlage 2) mit den zugehörigen Anhängen nicht frei zum Download zur Verfügung ge- stellt werden. Nach Einreichung der von Ihnen unterschriebenen Vertraulichkeitserklärung über die Nach- richtenfunktion der e-Vergabeplattform www.tender24.de übersenden wir Ihnen die erforderli- chen Unterlagen. Die Vertraulichkeitserklärung wurde den Vergabeunterlagen beigefügt.

Darüber hinaus sind folgende Unterlagen mit der Angebotsabgabe vollständig mittels Hoch- ladens auf die Vergabeplattform einzureichen:

• Darstellung der Organisation und Qualifikation sowie Berufserfahrung des Projektsteue- rungsteams sowie den technischen Hilfsmitteln gem. Ziffer 12.2.1 der Bewerbungsbedin- gungen • Nachweise zur Qualifikation gemäß Ziffer 5 der Anlage 1 • Auftragsbezogenes Konzept gem. Ziffer 12.2.1 der Bewerbungsbedingungen

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