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Anlage_7.4_Beteiligung_und_Öffentlichkeitsarbeit.pdf

Programmbetreuung für das Fördergebiet Ortsmitte Nerchau im Programm „Lebendige Zentren“

Extrahierter Dokumenttext · Stand: 04.10.2026, 23:44 (Europe/Berlin)

Herkunft: www.evergabe.de

Tabellen, Layout und Zeichen können bei der Extraktion abweichen. Maßgeblich ist die Originaldatei.

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Große Kreisstadt Grimma Städtebauliches Entwicklungskonzept

Ortsteil Nerchau Gebiet: Ortsmitte Nerchau

Anlage 4 – Beteiligung und Öffentlichkeitsarbeit

Bezeichnung Kapitel

Broschüre: Dokumentation Bürgerumfrage „Zukunft Nerchaus“ ..................................... 5.1

Dokumentation Einwohnerveranstaltung ......................................................................... 5.1

Presse .............................................................................................................................. 5.1

November 2025 Anlage 4 – Beteiligung und Öffentlichkeitsarbeit

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Dokumentation Bürgerumfrage

Stadt Grimma – Ortsteil Nerchau

Landkreis Leipzig

Dokumentation Bürgerumfrage zur Ortsmitte Nerchau

Auftraggeber: Große Kreisstadt Grimma Markt 17 04668 Grimma

Auftragnehmer: die STEG Stadtentwicklung GmbH Standort Dresden Bodenbacher Straße 97 01277 Dresden

Auftragsnummer STEG: 11736

Bearbeitung: Felicitas Elles Karoline Behrens Anna-Lena Bardoux

Endbericht: August 2025

Fotos/Grafiken, wenn nicht anders angegeben © dieSTEG Stadtentwicklung GmbH

Soweit möglich, werden im Text geschlechtsneutrale Formulierungen verwandt. Ansonsten wird aus Gründen der besseren Lesbarkeit die männliche Form verwendet. Falls nicht ausdrücklich angegeben, beziehen sich also alle Aussagen sowohl auf weibliche als auch männliche Personen.

1  August 2025

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Stadt Grimma – Ortsteil Nerchau

1 Einleitung

Die Stadt Grimma beabsichtigt, für ihren Ortsteil Grimma sowie dem Amtsblatt. Um möglichst Nerchau einen Neuantrag für das Programm viele Menschen zu erreichen, wurde der Frage- der Städtebauförderung zu stellen. Grundlage bogen aktiv durch die Stadtverwaltung bewor- für diesen Antrag ist eine Gebietskulisse sowie ben. die Benennung verschiedener Einzelmaßnah- Der Teilnahmezeitraum war vom 19.07.2025 men. Für eine frühzeitige Beteiligung der Ner- bis zum 17.08.2025. chauer Einwohnerinnen und Einwohner führte die Stadt Grimma eine Einwohnerbefragung Personenbezogene Daten wurden bei der Be- durch. In enger Abstimmung zwischen der Stadt fragung nicht erhoben. Die Auswertung erfolgte und der Auftragnehmerin, die STEG, wurde der anonymisiert nach Abschluss des Befragungs- auf den nachfolgenden Seiten dargestellte Fra- zeitraums durch die STEG Stadtentwicklung gebogen entwickelt. Die Veröffentlichung er- GmbH. folgte über das Beteiligungsportal der Stadt

2

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Dokumentation Bürgerumfrage

Deckblatt

3  August 2025

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Stadt Grimma – Ortsteil Nerchau

Fragenseite

4

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Dokumentation Bürgerumfrage

2 Auswertung

2.1 Allgemeine Angaben der Teilnehmenden

Insgesamt konnten 396 Fragebögen erfasst Frage 8) sind im Hinblick auf die Aussagekraft werden. 361 Personen (91 %) wählten die On- der in dem vorliegenden Dokument beschriebe- line-Teilnahme. 9 % (35 Stück) der Fragebögen nen Ergebnisse zu beachten. wurden in Papierform abgegeben. Nicht alle Fragebögen wurden vollständig aus- Bei 396 Befragten und 27499 Einwohnern der gefüllt. Bei der Auswertung wurde bei fehlenden Stadt Grimma (April 2025)1 liegt eine Beteili- Antworten, sofern möglich, die Antwortmöglich- gung von ca. 1,4 % vor. Dieser Aspekt und u. a. keit „keine Angabe“ berücksichtigt. die Altersverteilung der Befragten (siehe

  1. Welchen Bezug haben Sie zu Nerchau?

Bei dieser Frage war eine Auswahl mehrerer Wohnort 315 Antwortmöglichkeiten möglich. Knapp 80 % der Teilnehmenden (315 Perso- Verwandtschaft/ Freunde 94 nen) gaben an, dass sie durch den Wohnort ei- Einzugsbereich Kita/ 61 nen Bezug zu Nerchau haben. Danach folgen Schule Verwandtschaft/Freunde mit 24 % (94 Perso- Arbeitsort 41 nen) und Einzugsbereich Kita/Schule mit 15 % (61 Personen). 41 Personen (10 %) gaben an, Sonstiges 37 durch den Arbeitsort einen Bezug zu Nerchau

80%

zu haben. 37 Personen (9 %) wählten „Sonsti- ges“. Rund

der Befragten wählten den Bezug „Wohnort“. 315 von 396

  1. Wo wohnen Sie?

Mehr als die Hälfte der Befragten gab an, in Nerchau 15% Nerchau zu wohnen. 271 Fragebögen (68 %) in dieser Kategorie wurden erfasst. Das Ner- chauer Einzugsgebiet der Stadt Grimma ist mit im Nerchauer 17% 17 % (67 Personen) die zweit häufigste Ant- Einzugsgebiet wort. Zu dem Nerchauer Einzugsgebiet werden der Stadt Grimma 68% Bahren, Golzern, Deditz, Schmorditz, Grotte- weder noch witz, Würschwitz, Löbschütz, Serka, Thümmlitz, Cannewitz, Denkwitz, Gornewitz und Fremdis-

68%

walde gezählt. Am geringsten ist die Antwort „weder noch“ vertreten. Diese Antwort wurde von 58 Personen (15 %) ausgewählt. Rund

der Befragten gaben an in Nerchau zu wohnen. 271 von 396

1 Stadtverwaltung Grimma

5  August 2025

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Stadt Grimma – Ortsteil Nerchau

  1. Wie beurteilen Sie die Entwicklung von Nerchau in den vergangenen 10 Jahren?

3% Von den Teilnehmenden wählten knapp 3 % (11 Personen) „sehr positiv“ und 15 % (60 Per- 6% sonen) „eher positiv“. Die meisten Teilnehmen- 15% sehr positiv den gaben an, die Entwicklung von Nerchau sei eher positiv in den vergangenen 10 Jahren „unverändert“ 30% unverändert geblieben. Rund 183 Personen (46 %) wählten diese Antwortmöglichkeit. Weiterhin gaben 118 eher negativ Personen (30 %) an, die Entwicklung sei „eher 46% sehr negativ negativ“ und 24 Personen (6 %) schätzten die Entwicklung als „sehr negativ“ ein.

46%

Rund

der Befragten beurteilen die Entwicklung als unver- ändert. 183 von 396

  1. Sind Sie Eigentümer eines Wohnhauses oder eines Wohn- und Geschäftshauses in Nerchau?

Bei dieser Frage war eine Auswahl mehrerer Eigentümer eines 238 Wohnhauses Antwortmöglichkeiten möglich.

60 % der Teilnehmenden (238 Personen) ga- kein Eigentümer 150 ben an, dass sie Eigentümer eines Wohnhau- ses sind. 150 Personen (38 %) wählten die Ant- E igentümer eines Wohn- wort „kein Eigentümer“. Danach folgen die „Ei- und Geschäftshauses 15 gentümer eines Wohn- und Geschäftshauses“ mit rund 4 % (15 Personen) und die „Eigentü- Eigentümer eines Gewerbebetriebes 12 mer eines Gewerbebetriebes“ mit 3 % (12 Per- sonen). 60% Rund

der Befragten gaben an Eigentümer eines Wohn- hauses zu sein. 238 von 396

6

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Dokumentation Bürgerumfrage

  1. Private Vorhaben können im Rahmen der Städtebauförderung mit bis zu 25 % gefördert wer- den. Besteht bei Ihnen ein Sanierungsinteresse in den nächsten 10 Jahren (z. B. Dach und Fassade)?

Die Beantwortung dieser Frage war optional. Bei der Auswertung wurde bei fehlenden Ant- 13% Es besteht kein worten die Antwortmöglichkeit „keine Angabe“ Sanierungsinteresse berücksichtigt. 46% Es besteht 180 Befragte (46 %) gaben an, kein Sanierungsinteresse Sanierungsinteresse in den nächsten 10 Jahren 41% zu verfolgen. Bei 164 Personen (41 %) besteht keine Angabe ein Sanierungsinteresse. Keine Angaben machten 13 % der Befragten (52 Personen).

41%

Bei rund

der Befragten besteht ein Sanierungsinteresse. 164 von 396

  1. Welche dieser Maßnahmen sind Ihnen besonders wichtig und sollten daher prioritär be- handelt werden?

Mit der Frage 6 sollte ermittelt werden, welche Danach folgen die „Aufwertung der Nerchauer Priorität verschiedene Maßnahmen in den Straße“ und die „Schaffung eines direkten Augen der Einwohnerschaft haben. Dazu Zugangs zur Mulde“ mit jeweils 59 %, sowie die sollten 13 Maßnahmen bewertet werden. Für „Aufwertung des Gänsemarktes“ mit 58 % die Bewertung wurden die Zeichen „+“ und „-“ Zustimmung in den Kategorien „sehr wichtig“ verwendet, wobei „++“ für eine sehr wichtige, bzw. „wichtig“. Im mittleren Bereich lag „+“ für eine wichtige, „-„ für eine weniger ebenfalls „Teilabriss, Sanierung und wichtige und „--“ für eine nicht wichtige Umnutzung der derzeitigen Feuerwehr“ (53 %). Bewertung steht. Weniger prioritär wurden die Maßnahmen „Neuer Standort der Bücherei mit mehr Am höchsten bewertet wurden die Priorität der Aufenthaltsqualität“ (44 %), „Um- und Maßnahmen „Sanierung und Erweiterung der Neugestaltung des Bahnhofparks“ (43 %) sowie Turnhalle“ (90 % „sehr wichtig“ bzw. „wichtig“, „Aufwertung des Saumarktes (37 %) bewertet. entspricht 357 Personen) sowie die „Sanierung und Wiedernutzung des ehemaligen Je nach Maßnahme fiel der Anteil an „Keine Kulturhauses“ (80 %, entspricht 317 Personen). Angabe“ unterschiedlich aus. Die höchsten Die „Schaffung eines Veranstaltungsplatzes“ Anteile an Enthaltungen („Keine Angabe“) erhielt von 71 % der Befragten die Einstufung waren bei den Maßnahmen „Teilabriss, „sehr wichtig“ oder „wichtig“, der „Bürger- Sanierung und Umnutzung der derzeitigen Mitmachfonds für kleinteilige Maßnahmen und Feuerwehr“ (17 %), „Bürger-Mitmachfonds für Aktionen“ 66 %. Jeweils 60 % bewerteten die kleinteilige Maßnahmen/Aktionen“ (15 %) und Maßnahmen „Straßen-, Fassaden- und „Ersatzneubau Feuerwehr“ (15 %) zu Dachbegrünung“ sowie den „Ersatzneubau der verzeichnen. Feuerwehr“ als „sehr wichtig“ oder „wichtig“. (n=396)

7  August 2025

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Stadt Grimma – Ortsteil Nerchau

0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% 80% 90% 100%

Sanierung und Erweiterung Turnhalle 3

Sanierung und Wiedernutzung ehemaliges Kulturhaus

Schaffung eines Veranstaltungsplatzes

Bürger-Mitmachfonds für kleinteilige Maßnahmen/Aktionen

Straßen-, Fassaden- und Dachbegrünung

Ersatzneubau Feuerwehr

Aufwertung der Nerchauer Hauptstraße

Schaffung eines direkten Zugangs zur Mulde

Aufwertung des Gänsemarktes

Teilabriss, Sanierung und Umnutzung der derzeitigen Feuerwehr

Neuer Standort der Bücherei mit mehr Aufenthaltsqualität

Um- und Neugestaltung des Bahnhofsparks

Aufwertung des Saumarktes

279782241
18413347923
148132662822
10915360 15 59
94144853736
14493653559
96137993925
85147974324
851451004224
75135784068
571191205644
571121525421
461001219930

sehr wichtig wichtig weniger wichtig nicht wichtig keine Angabe

90%

Rund

der Befragten war der Meinung, dass die Sanierung und Erweiterung der Turnhalle besonders wichtig sei und da- her prioritär behandelt werden sollte. 357 von 396

8

[Seite 10]

Dokumentation Bürgerumfrage

  1. Gibt es weitere Maßnahmen oder Anmerkungen, welche berücksichtigt werden sollten?

Bei dieser offenen Frage bestand die Möglich- jeweiligen Häufigkeit (Zahl der Nennungen) ab- keit, weitere Themen zu benennen. Insgesamt gebildet. antworteten 163 Befragte. Die Antworten wur- Im Sinne der Transparenz finden sich alle den in Themen gegliedert und anschließend Antworten der Teilnehmenden unverändert im Kategorien zugeordnet. Eine Antwort kann da- Anhang. Personenbezogene Daten wurden bei mehreren Kategorien zugeordnet sein. In anonymisiert und entsprechend gekenn- dem Diagramm sind die Kategorien mit ihrer zeichnet.

Kultur und Freizeit Angebote für Kinder 55 Sportangebot und -infrastruktur 47 Aufenthalts- und Freizeitmöglichkeiten 18 Kulturangebote 17 Zusammenleben und Gemeinschaft 14 Angebote für Jugendliche 11 Angebote für Familien 7 Städtebau Stadtbild und -gestaltung 29 Gänsemarkt 12 Kulturhaus 12 Wohnen 10 Mulde 10 Hauptstraße 7 Barrierefreiheit und Unterstützungsleistungen 4 Saumarkt 3 Bügerzentrum 2 Mobilität und Infrastruktur MIV 18 Fußwegenetz 15 ÖPNV/SPNV 7 Radwegenetz und Radinfrastruktur 6 Tourismus und Versorgung

Gastronomie 22 Investitionen in Bildung 19 Tourismus 8 Einzelhandel und Gewerbe 7 Umwelt und Klima Begrünung/ Umwelt- und Landschaftsschutz 20 Ordnung und Sauberkeit 17 Verwaltung und Sonstiges Sonstiges 9 Verwaltung, Beteiligung und Zusammenarbeit 8

9  August 2025

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Stadt Grimma – Ortsteil Nerchau

Unter den Angaben fanden sich konkrete Hin- zurückgegriffen werden kann, wurden sie für die weise, Zielvorstellungen und Handlungsemp- oben genannten Kategorien mit der jeweiligen fehlungen. Damit auf diese Hinweise Zahl der Nennungen aufbereitet.

Kultur und FreizeitNennung
Angebote für Kinder55
• Spielplatz-Erhalt & Sanierung
o Sanierung und Instandhaltung bestehender Spielplätze
▪ Spielplatz an der Grundschule und Hort Nerchau (Erneue-
rung von Seilbahnseil, Reparatur der Wasserpumpe etc.)
o allgemeine Maßnahmen zur Sicherheit und Attraktivität (maroder
Zustand, sicherheitsgefährdend)
• Erweiterung & neue Spielräume
o Keine Rückbauten bestehender Spielplätze
o Neuer Spielplatz im Wohngebiet „An der Trift“
o zusätzlicher Spielplatz nahe Kita „Gans schön fit“
o Schaffung eines Spielplatzes in Würschwitz
o Erweiterung bestehender Anlagen, um mehr Raum zum Spielen zu
schaffen
• Kreative & thematische Angebote
o Farbspielplatz oder „Farbenpfad“ als kindgerechtes, kreatives Pro-
jekt
o größere, kindgerechte Bewegungsflächen zur Förderung von Spiel,
Sport und Gemeinschaft
Sportangebot und -infrastruktur47
• Sporthalle: Neubau, Sanierung & Nutzung
o Bau einer neuen Turnhalle (z. B. Typenbau beim Festplatz mit bes-
serer Parksituation)
o Sanierung der bestehenden Turnhalle von 1905 (zu klein, nicht bar-
rierefrei, eingeschränkt nutzbar)
o Turnhalle in der Nähe der Schule für kurze Wege beim Schulsport
o Hallenradsport braucht eine zweite Trainingsfläche für Wettbewerbe
• Sportplatz
o Sanierung und Wiederherstellung des Sportplatzes für Schule und
Vereine
o Aufwertung mit festen Fußballtoren, Basketballcourt, Tischtennis-
platte, Spielplatz und Sitzmöglichkeiten (ähnlich wie in Bahren)
o Zusammenarbeit mit Grimma zur Bewässerung und Unterstützung
des Fußballplatzes
o kombinierte Sportfelder
• Freizeitsport und Outdoor-Angebote
o Trimm-dich-Pfad / Fitmachpfad mit Outdoor-Sportgeräten
o Freiluft-Tischtennisplatte, frei zugänglich
o Outdoorspielgeräte gegenüber vom Bauhof

10

[Seite 12]

Dokumentation Bürgerumfrage

Kultur und FreizeitNennung
• Wanderwege & Bewegung
o Nutzung und Wiederherstellung von Wanderwegen, z. B. zwischen
Bahnhof und Schmorditz
o Ausbau des Landschafts- und Wanderwegenetzes, z. B. Wasser-
werk Nerchau Richtung Neichen/Pyrna
o Etablierung von Wanderwegen zwischen Ortsteilen
• Förderung & Erhalt
o Erhalt und Optimierung aller Sportanlagen
o Förderung und Unterstützung der Sportvereine
Aufenthalts- und Freizeitmöglichkeiten18
• Sitzgelegenheiten & Verweilplätze
o neue Sitzgruppen am Gänsebrunnen bzw. am Markt wären wün-
schenswert
o Kleine Verweilplätze und Treffpunkte durch Grünflächen mit Bäu-
men und Bänken schaffen
o Rastmöglichkeiten entlang von Rad- und Wanderwegen
• Treffpunkte & soziale Angebote
o Aufenthaltsorte für alle Altersklassen schaffen
o Rentner-Club
o Treffpunkte für junge Erwachsene fördern
o Erhaltung der Kleingarten-Kantine als wichtiger Treffpunkt
• Veranstaltungen & Gastronomie
o Treffpunkte mit Gastronomie schaffen
o Veranstaltungen wie die „Birkenbeats“ sind wünschenswert und för-
dern das Gemeinschaftsleben
Kulturangebote17
• Kulturelles Angebot
o kulturelle Veranstaltungen am Muldeufer
o Wochenmarkt, Flohmarkt und weitere Feste als feste Bestandteile
des Kulturlebens
o mehr Veranstaltungen im Ort, insbesondere für junge Menschen
o Veranstaltungen wie „Birkenbeats“
o Kino
• Nutzung und Infrastruktur
o Nutzungsmöglichkeiten des Kulturhauses für ortsansässige Vereine
o Sanierung des Kulturhauses
o Festplatz für den Nerchauer Kulturverein als Veranstaltungsort
Zusammenleben und Gemeinschaft14
• Vereinsförderung und Unterstützung
o Förderung und Unterstützung Sportverein, Kulturverein und Garten-
verein
o Schaffung vereinsübergreifender Räumlichkeiten, beispielsweise im
Kulturhaus

11  August 2025

[Seite 13]

Stadt Grimma – Ortsteil Nerchau

Kultur und FreizeitNennung
• Kooperationen und gemeinschaftliche Impulse
o Zusammenarbeit mit der Gemeinde Grimma
o mehr Aufmerksamkeit und Wertschätzung für bestehende Vereine,
da deren Engagement wesentlich zur Belebung der Nerchauer Ge-
meinschaft beiträgt
o Vereine als Impulsgeber zur Anziehung neuer Einwohner und zur
Reduzierung des Leerstands in Gebäuden
Angebote für Jugendliche11
• Schaffung besserer Bedingungen für Jugendliche in allen Bereichen des
Freizeit- und Gemeinschaftslebens
• Freizeit- und Sportmöglichkeiten
o Umgestaltung des Bolzplatzes nahe dem Veranstaltungsplatz am
Bürgerzentrum für ältere Kinder, Jugendliche und Erwachsene
o Verbesserung der Freizeitqualität durch attraktive Sportstätten (Vol-
leyball-, Basketballfeld, Skatepark und Tischtennis)
• Beteiligung und Mitgestaltung
o Jugendbeteiligung durch Projekte wie Graffiti oder Mitmachbänke,
bei denen Jugendliche Elemente im öffentlichen Raum selbst ge-
stalten können
• Infrastruktur und Treffpunkte
o Schaffung von Treffpunkten speziell für junge Erwachsene
o Bereitstellung von WLAN und Ladepunkten als wichtige digitale
Aufenthaltsorte
• Jugendarbeit
o Förderung der Jugendarbeit bereits ab dem Grundschulalter
o kulturelle und örtliche Angebote gezielt auch für Jugendliche und
junge Erwachsene
Angebote für Familien7
• Berücksichtigung von Familien
• Wohn- und Lebensraum
o Maßnahmen zur Ansiedlung junger Familien, z. B. durch Neubau-
ten im Zentrum
• Familienfreundliche Entwicklung
o Ziel, wieder vermehrt junge Familien nach Nerchau zu ziehen und
dauerhaft zu halten
o generell mehr Angebote und Aktivitäten für Familien und Kinder

12

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Dokumentation Bürgerumfrage

StädtebauNennung
Stadtbild und -gestaltung29
• Innenstadtbelebung & Gesamtbild
o Belebung der Innenstadt durch attraktive Gestaltung, Sanierung
und Nutzungsangebote
o Verbesserung des gesamten Stadtbilds
o Aufwertung und Gestaltung zentraler Straßen (v. a. Hauptstraße)
und öffentlichen Plätzen (z.B. Markt)
• Öffentliche Plätze & Brunnenanlagen
o Neugestaltung und Aufwertung öffentlicher Plätze, z. B. Vorplatz
Bürgerzentrum, Markt
o multifunktionale Nutzung des Gänsemarkts: Begrünung, Entsiege-
lung, Nutzung für Wochenmarkt, Flohmarkt, Feste
o Sanierung und Gestaltung von Brunnenanlagen:
▪ Gänsebrunnen am Markt (ggf. nach Vorbild Evabrunnen in
Grimma)
▪ Brunnen am ehemaligen Bahnhof
• Fassadengestaltung & Farbkonzept
o Neugestaltung von Fassaden entlang der Hauptstraße und am
Gänsemarkt (z. B. in Absprache mit der DAW)
o Farbkonzept für den öffentlichen Raum (Fassaden, Stromkästen,
Bänke, Schilder, Geländer) in Anlehnung an das „Nerchauer Weiß“
oder kräftige Pigmentfarben
• Umgang mit Leerstand & Bausubstanz
o Maßnahmen gegen Leerstand und Verwahrlosung (z. B. Haupt-
straße, Ecke Gartenstraße, Schützenstraße)
o Abriss oder Sanierung unsicherer und unansehnlicher Gebäude
(z. B. BHG-Gebäude)
o Eigentümer zur Verantwortung ziehen, ggf. Sanierungsfristen set-
zen oder Abriss anordnen
o Nutzung leerstehender Wohnhäuser und Ruinen sicherstellen, um
Gefahrenquellen zu beseitigen
Gänsemarkt12
• Stadtbild & Gestaltung:
o Fassadenneugestaltung entlang des Gänsemarkts
o multifunktionaler Gänsemarkt: Begrünung & Entsiegelung, Wochen-
markt, Flohmarkt, Feste
o Sitzgelegenheiten und neue Sitzgruppen am Gänsebrunnen/Markt
o Fahrradständer, Infopunkt, Sitzplätze für Radfahrer am Markt
o Sanierung Brunnen
• Freizeit & Aufenthaltsqualität:
o Kleine Verweilplätze, Treffpunkte durch Grünflächen mit Bäumen
und Bänken

13  August 2025

[Seite 15]

Stadt Grimma – Ortsteil Nerchau

StädtebauNennung
Kulturhaus12
• Nutzung & Angebote:
o Nutzung als Gastronomie (Restaurant, Café)
o Nutzung als neue Bücherei mit Leseraum und Veranstaltungsräu-
men
o Kulturhaus-Sanierung
o Veranstaltungsort für Vereine und Kulturangebote
Wohnen10
• Wohnraumentwicklung & Neubau
o Neubau und Sanierung von Wohnhäusern
o Wohngebiet an der Trift
o keine neuen Häuser bauen, bevor Bestandsimmobilien verkauft
oder genutzt werden
• Bauplätze & Grundstückspolitik
o erschwingliche Bauplätze für Eigenheime schaffen
o größere Baugrundstücke anbieten und verkaufen, um gezielt junge
Familien und Menschen anzusiedeln
o Rückbau nicht erhaltenswerter Gebäude, um Raum für neue Wohn-
bebauung im Zentrum zu schaffen
• Gemeinschaft & Einwohnerentwicklung
o neue Einwohner anlocken und Gemeinschaft stärken
(z. B. durch aktive Wohn- und Standortpolitik im Zentrum)
• Stadtbild & Flächennutzung
o Nutzung ungenutzter Flächen optimieren, z. B. ehemaliges Gelände
der Farbenfabrik für Bauhof, Feuerwehr, Verwaltung
o Pflege bestehender Plätze wie Markt und Saumarkt
Mulde10
• Zugang & Aufenthaltsqualität
o Zugang zum Muldeufer schaffen oder verbessern
o Freilichtbühne mit Festplatz an den Muldenwiesen als attraktiver
Ort für Veranstaltungen
o kulturelle Veranstaltungen an der Mulde fördern (z. B. Konzerte,
Feste)
• Wege & Erschließung
o Instandsetzung und Freigabe des Wanderwegs entlang der Mulde
o Ordnung und Pflege der Muldenwege
• Rad- und Tourismusinfrastruktur
o Stärkung der Infrastruktur am Muldetal-Radnetz
(z. B. Rastplätze, Wegweiser, Infotafeln, Fahrradständer)

14

[Seite 16]

Dokumentation Bürgerumfrage

StädtebauNennung
Hauptstraße7
• Instandhaltung & Verkehr:
o Verkehrsberuhigung, Tempo 30 Zonen
• Stadtbild & Gestaltung:
o Fassadenneugestaltung (Bunt), Graue Ruinen entfernen oder Sa-
nierungsfristen setzen
o Abriss oder Sanierung leerstehender, verwahrloster Gebäude
• Barrierefreiheit & Sauberkeit:
o Sauberkeit der Fassaden, Pflege und Neugestaltung von Hecken
und öffentlichen Flächen
Barrierefreiheit und Unterstützungsleistungen4
• Barrierefreies Wohnen
o altersgerechtes und betreutes Wohnen auf der Fläche hinter dem
Bürgerzentrum
• Barrierefreie Zugänge
o Schaffung eines barrierefreien Zugangs zur Diakonie Leipziger
Land und zur Kita „Hand in Hand“
o Barrierefreie/-arme Nutzung der Sporthalle
o Ausstattung mit öffentlichen Toiletten
Mobilität und InfrastrukturNennung
MIV18
• Verkehrsberuhigung & Temporegulierung
o Verschiedene Maßnahmen der Geschwindigkeitsregulierung:
Tempo 30-Zonen, Einbahnstraßen und Spielstraßen, LED-
Geschwindigkeitsanzeige, Verkehrskontrollen zur Einhaltung der
Tempolimits
o Genannte Orte:
▪ in Wohnbereichen
▪ Gornewitzer Straße
▪ Eisenbahnstraße
▪ Neichener Straße
▪ Wiesental-Zufahrt vom Baumarkt
• Straßenausbau & -erhalt
o Erneuerung/Instandsetzung
▪ Cannewitzer Straße (auch als Reaktion auf Bauarbeiten)
bis zum 5-Wege-Kreuz
▪ Richard-Hessel-Straße
o Verbesserung bzw. Wiederherstellung von Straßen inkl. Fußwege
o ordentlicher Straßenausbau in sanierungsbedürftigen Bereichen

15  August 2025

[Seite 17]

Stadt Grimma – Ortsteil Nerchau

Mobilität und InfrastrukturNennung
• Parkraum & Infrastruktur
o Parksituation an der alten Turnhalle entspannen
o Aufwertung Friedhofsparkplatz
o Bevorzugung kostenloser Parkplätze gegenüber kostenpflichtigem
Parken
o Tankstelle
Fußwegenetz15
• Planung & Ausbau neuer Fuß- und Radwege
o neuer Fußweg in Schmorditz Richtung Grimma
o Rad- und Fußweg in Deditz
• Instandhaltung & Pflege bestehender Wege
o Verbesserung katastrophaler Gehwege, z. B. An der Trift, in der
Siedlung und weiteren Bereichen
o Pflege der Muldenwege
o Erhalt der Brücken im Schmorditzer Wald
• Verkehrssicherheit & Schulwege
o sichere Schulwege schaffen: gefährliche Querungen, lange und un-
sichere Wege zur Sporthalle vermeiden
o Zebrastreifen an der Parkstraße (Höhe Bibliothek) zur sicheren Ver-
bindung mit der Beamtenschulstraße
ÖPNV/SPNV8
• Infrastruktur & Ausstattung
o Verlegung der Bushaltestelle vom Gänsemarkt in die Nerchauer
Hauptstraße
o Überdachung von Bushaltestellen zur Verbesserung des Komforts
• Angebotsausbau & Erreichbarkeit
o Ausweitung des ÖPNV-Angebots (mehr Verbindungen, größere Ab-
deckung, bessere Abstimmung mit dem Bahnverkehr (z. B. An-
schluss nach Grimma und Wurzen))
o Anpassung des Busfahrplans an die Zugfahrzeiten (besonders
nach Wegfall der Haltestelle Burkartshain)
o ÖPNV auch abends und am Wochenende sicherstellen
• Zielgruppenspezifische Maßnahmen
o attraktive Busverbindungen für Jugendliche ohne Führerschein

16

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Dokumentation Bürgerumfrage

Mobilität und InfrastrukturNennung
Radwegenetz und Radinfrastruktur7
• Ausbau & Verbindung
o Anbindung an das Muldetal-Radnetz verbessern
(inkl. Fahrradständer, Infopunkt am Markt)
o Radnetz in Deditz
o Mulderadweg – Erhalt, Pflege oder Ausbau
• Orientierung & Beschilderung
o Beschilderung von Radwegen zu wichtigen Zielen
o Radwege besser kennzeichnen (z. B. Markierungen, Schilder, Weg-
weiser)
Tourismus und VersorgungNennung
Gastronomie22
• Wiederbelebung und Nutzung bestehender Gebäude
o Wiederansiedlung einer Gaststätte im Ort ermöglichen
o Verpachtung der Gaststätte im ehemaligen Kulturhaus, ggf. mit
Mietzuschuss-Modell (z. B. wie in Grimma)
o Nutzung des ehemaligen Kulturhauses als Restaurant oder Café
• Neue gastronomische Angebote schaffen
o (Eis-)Café oder Imbiss am Mulderadweg
o kleines Café im Ortszentrum oder an stark frequentierten Plätzen
o gutbürgerliche Gaststätte
o saisonale Gastronomieangebote wie Softeis oder Imbiss in den
Sommermonaten
Investitionen in Bildung19
• Nerchau als Bildungsstandort: Kinder sind die Zukunft, Investitionen wur-
den in den letzten Jahren vernachlässigt und müssen nun verstärkt erfolgen
• lange Wege zu der Sporthalle vermeiden
• Kindergärten
o Grundsanierung des städtischen Kindergartens
o Erweiterung der Kita-Infrastruktur
o aktuell: veraltete Räume, Kapazitätsgrenzen erreicht
o steigender Bedarf an moderner Kinderbetreuung
• Hort & außerschulische Betreuung
o Neugestaltung der Hortfassade
o Abriss der alten Baracke auf dem Hortgelände
o Um- und Neugestaltung des Horts inklusive Außenanlage
• Schulen & Lernorte
o Ehemalige Feuerwehr für die Grundschule nutzbar machen
o Ausweitung des schulischen Angebots (z. B. Räume, Angebote,
Ausstattung)
o Innovative Modelle: grünes Klassenzimmer

17  August 2025

[Seite 19]

Stadt Grimma – Ortsteil Nerchau

Tourismus und VersorgungNennung
• Bibliothek & kulturelle Bildung
o neue Bücherei/Bibliothek schaffen
o Nutzung des ehemaligen Kulturhauses als Standort für die Biblio-
thek
Tourismus8
• Infrastruktur & Orientierung
o Beschilderung und Wegweiser verbessern
o Hinweisschilder und Informationstafeln an ausgewählten Kultur-
denkmalen und zu berühmten Personen (z. B. zur Bedeutung des
Architekten Hugo Koch)
• Aufenthaltsqualität & Stadtbild
o Attraktivität für Gäste und Radfahrer steigern
o touristische Aufwertung des Stadtbilds, z. B. mehr Aufenthaltsquali-
tät, kulturelle Angebote
o BHG-Gelände pflegen, um negativen Eindruck bei Gästen zu ver-
meiden
• Übernachtung & touristische Nutzung
o Übernachtungsmöglichkeiten im Kulturhaus schaffen
o schön gelegene Lage des Ortes touristisch stärker nutzen
Einzelhandel und Gewerbe7
• Einzelhandelsangebot verbessern
o Ansiedlung eines Drogeriemarkts
o Schulmaterial und Alltagsbedarf im Ort verfügbar machen
• Leerstand aktiv entgegenwirken
o Nutzung leerstehender Gebäude für Gewerbe
o gezielte Belebung der Innenstadt durch neue Geschäfte
o Förderung von Kleingewerbetreibenden
• Förderung von Unternehmertum
o Start-ups und kleine Firmen aktiv unterstützen z. B. durch günstige
Mieten, Beratungsangebote oder Gründungsförderung

18

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Dokumentation Bürgerumfrage

Umwelt und KlimaNennung
Begrünung/Umwelt- und Landschaftsschutz20
• Grünflächengestaltung & Begrünung
o Schaffung neuer Grünflächen
o Baumpflanzungen (z.B. Neichener Str., Cannewitzer Str.) und Blu-
men
o Straßenbegleitgrün und Radweggrünstreifen
o Entsiegelung von Flächen
• Pflege & Erhalt bestehender Grünflächen
o Pflege kommunaler Grünanlagen und Baumgehölze
o Erhalt von Gartenanlagen (z.B. Gartenanlage Farbenfroh)
o Erhalt des Wiesental
• Naturschutz & Landschaftspflege
o Sanierung des Mühlteichs in Fremdiswalde
o Reduzierung von Lärm- und Staubbelastung
• Bildung & Umweltpädagogik
o Integration von Bildung: grünes Klassenzimmer
• Energie
o Sinnvolle Energieeinsparung bei öffentlichen Gebäuden (z.B. Däm-
mung des AWO-Gebäudes am Sportplatz)
Ordnung und Sauberkeit17
• Pflege öffentlicher Plätze und Anlagen
o Pflege von Stadtbereichen und Ortsteilen
o Instandhaltung und regelmäßige Pflege öffentlicher Plätze (Bahn-
hofpark, Markt, Saumarkt), Wege und Grünflächen
o Reinigung von Kindergärten
o Pflege und Erhalt historischer und kultureller Denkmäler (z.B. Krie-
gerdenkmal im Wiesental)
o Neugestaltung der Heckeneinfriedung und Fassadenpflege am Bür-
gerzentrum
• Straßen- & Gebäudereinigung
o Kehren von Haupt- und Nebenstraßen
o Maßnahmen gegen verwahrloste und ungepflegte Gebäude
o Entrümpelung ungenutzter Flächen (z.B. ehemaliges BHG)
• Grünflächen & Gartenpflege
o Sauberkeit und Pflege von Gemeinschaftsgärten und Gartenanla-
gen
• Abfallinfrastruktur
o Aufstellung zusätzlicher Abfallbehälter
o Einrichtung und regelmäßige Befüllung von Hundestationen (inkl.
Hundekotbeutel)
• Organisation
o Schulung des Bauhofs zur Verbesserung von Baumgehölzpflege

19  August 2025

[Seite 21]

Stadt Grimma – Ortsteil Nerchau

Verwaltung, Beteiligung und SonstigesNennung
Sonstiges9
• Infrastruktur & Digitalisierung
o Glasfaserausbau sichern und gerecht gestalten (alle Grundstücke
(z. B. Gornewitzer Straße) einbeziehen)
o Anschaffung einer Sirene
o Glasfaserausbau
o „Polizist Fritz“-Figur wieder aufstellen
o mehr Polizeipräsens
o Straßenlaternen
o WLAN & Ladepunkte: Besonders wichtig für Jugendliche, um sich
digital „aufzuhalten“
o Vandalismus und Zerstörung (Gänsebrunnen)
Verwaltung, Beteiligung und Zusammenarbeit8
• Bürgernahe Verwaltung stärken
o Erweiterung der Öffnungszeiten der Stadtverwaltung
o regelmäßiger Austausch mit der Gemeindeverwaltung Grimma
• Beteiligung der Bürger fördern
o Anwohner- und Bürgerbeteiligung gezielt stärken
o Jugendbeteiligung aktiv fördern, um jungen Menschen mehr Mit-
spracherecht und Verantwortung zu geben
• Zusammenarbeit auf Ortsteilebene intensivieren
o alle Ortsteile rund um Nerchau (Würschwitz) in Entscheidungspro-
zesse einbeziehen und nicht vergessen
o gleichwertige Beachtung und Einbindung aller Stadtteile
• Engagement und Vereinsleben unterstützen
o den bestehenden Vereinen vor Ort mehr Aufmerksamkeit schenken
o Kooperation mit Vereinen fördern

20

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Dokumentation Bürgerumfrage

  1. Für eine bessere Auswertung der Ergebnisse, bitten wir um eine Angabe Ihres Alters ent- sprechend der nachfolgenden Alterskategorien 1% Die Mehrheit der Befragten gab an, zwischen 0% 41 und unter 65 Jahren zu sein. 190 Fragebö- 5% 41- bis unter 65 Jahre gen in dieser Altersklasse wurden erfasst. Die Altersklasse der 26- bis unter 40-Jährigen ist 15% 26- bis unter 40 Jahre mit 31 % (121 Personen) die zweit häufigste. 48% 66 Jahre und älter 15 % (58 Personen) waren 66 Jahre und älter, 5 % (22 Personen) 15 bis unter 25 Jahre alt. Am 15- bis unter 25 Jahre geringsten vertreten waren mit weitem Abstand 31% unter 15 Jahre die unter 15-Jährigen. Aus dieser Altersklasse nahmen drei Personen teil (1 % der Befragten). keine Angabe Zwei Personen machten keine Angabe.

48%

Im Verhältnis zur Altersstruktur der Stadt Grimma2 sind die unter 25- (~ 21 %) und die Rund über 65-Jährigen (~28 %) unterrepräsentiert. der Befragten gaben an zwischen 41 und 65 Jahre Die anderen Altersklassen sind überrepräsen- alt zu sein. tiert. 190 von 396

2 StaLa 2022

21  August 2025

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Große Kreisstadt Grimma Städtebauliches Entwicklungskonzept

Ortsteil Nerchau Gebiet: Ortsmitte Nerchau

Dokumentation der Einwohnerinformation am 2. September 2025 in Nerchau

Die inhaltliche Einbindung der Einwohner Nerchaus und umliegender Ortsteile war ein wichtiges Anliegen und begleitete den gesamten SEKO-Prozess.

Anfang September, und damit gleich zu Beginn der Konzeptphase wurden die Einwohner zu einer Infor- mationsveranstaltung in das Bürgerzentrum Nerchau eingeladen. Dieser Einladung folgten über 170 Ein- wohnerinnen und Einwohner.

Inhalt der Veranstaltung

Die Veranstaltung umfasste drei Teile:

Teil A: Informationen zur Städtebauförderung

▪ Städtebauförderprogramme und ihre jeweiligen Schwerpunkte ▪ Das Programm Lebendige Zentren – Erhalt und Entwicklung der Stadt- und Ortsteilzentren ▪ Förderbedingungen und Antragsverfahren

Teil B: Ergebnisse der Einwohnerbefragung

▪ Allgemeine Angaben / Statistik der Teilnehmenden ▪ Einschätzung der Situation in Nerchau ▪ Ideen für die Zukunft Nerchaus

Teil C: offener Austausch zu Themenschwerpunkten

▪ Themenkomplex 1: Grün, Umwelt und Mobilität ▪ Themenkomplex 2: Miteinander, Kultur und Freizeit ▪ Themenkomplex 3: Wohnen, Gewerbe und Versorgung ▪ Vorstellung der Ergebnisse und Ausblick

Ergebnisse aus den Themenbereichen

In den Themenbereichen standen den Teilnehmenden jeweils eine Übersichtskarte und ein großformatiges Luftbild des Untersuchungsgebietes als Orientierungshilfe zur Verfügung.

Als Diskussionsgrundlage wurden die rund 400 Hinweise und Anregungen aus der Einwohnerbefragung den jeweils zutreffenden Themenschwerpunkten zugeordnet.

Die Teilnehmer griffen diese Hinweise auf und ergänzten bzw. untersetzten sie. In der Diskussion ergaben sich wertvolle Hinweise zu Hintergründen und Zusammenhängen, die in die weitere Maßnahmenplanung einflossen.

Insbesondere für die Priorisierung sowie für die Berücksichtigung bestehender Wechselbeziehungen und möglicher Synergien ergaben sich wichtige Erkenntnisse.

Die Moderation der Themenbereiche übernahmen Mitarbeitende des Stadtentwicklungsamtes sowie der STEG, als beauftragtem Planungsbüro. Der Oberbürgermeister der Stadt Grimma stand ebenfalls als An- sprechpartner zur Verfügung.

Folgende Punkte wurden aufgenommen:

Themenkomplex 1: Grün, Umwelt und Mobilität Grün und Umwelt ▪ Ortsdurchfahrt aufwerten; Fassadengestaltung und Begrünung fördern ▪ Begrünung Gänsemarkt und Saumarkt (Kugelahorn verwenden) ▪ Erhalt und Aufwertung des Wiesentals (Sitzgelegenheiten, Spielplatz, Kriegerdenkmal)

November 2025 Anlage 4 – Beteiligung und Öffentlichkeitsarbeit

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Große Kreisstadt Grimma Städtebauliches Entwicklungskonzept

Ortsteil Nerchau Gebiet: Ortsmitte Nerchau

▪ Friedhof: Mauer und Wege sanieren ▪ Brunnen im Bahnhofspark erhalten / sanieren ▪ Abriss ehemaliger Lokschuppen (BHG) und Begrünung der Fläche ▪ am Penny-Markt fehlen Bänke und Bäume (Schatten) ▪ Baumpatenschaften organisieren ▪ Mehr Papierkörbe im Gebiet aufstellen

Mobilität / ruhender Verkehr ▪ Verlegung der FW entspannt das Parken an der Schule / am Hort ▪ Auf dem Gänsemarkt die Stellplätze für Anwohner und Pflegedienst neu ordnen ▪ Rad- und Wanderwege instand setzen, beschildern ▪ Weg durch Wiesental sichern ▪ Garage am Bahnhof für Anwohner gewünscht ▪ 30er-Zonen sind gut gemeint, aber nicht wirksam

Erlebbarkeit der Mulde ▪ Zuwegung zur Mulde verbessern ▪ Rastplatz, Fahrradstation, Fahrradverleih an der Mulde anbieten ▪ öffentliche Gastronomie mit Freisitz an der Mulde schaffen ▪ Festplatz / Festwiese an der Mulde anlegen

Themenkomplex 2: Miteinander, Kultur und Freizeit Räume / Flächen für die Allgemeinheit ▪ Raum für Begegnungen, Vereine, Kreativangebote ▪ Festplatz mit Neubau Sport- und Mehrzweckhalle kombinieren ▪ Standort an der ehemaligen Farbenfabrik für Sporthalle prüfen ▪ Festwiese schaffen / Festwiese an der Mulde anlegen ▪ Umnutzung Feuerwehr für Vereine, Sportangebote u. a. m.

Angebote für Kinder ▪ weitere Angebote für Kinder schaffen (innen/draußen) ▪ Kreativangebote für Kinder schaffen ▪ Spielplatz im Wiesental ist sehr wichtig, Anlage erhalten, erweitern, TÜV-gerechte sanieren

Sport / Aktivitäten ▪ Sportplatz; Bewässerungsanlage oder Kunstrasenplatz prüfen ▪ Bolzplatz, einfache Sportangebote schaffen ▪ Skatepark, Basketball-Platz für junge Leute ▪ Feste und Feiern, Freilichtkino ▪ öffentliche Sicherheit verbessern, Vandalismus bekämpfen

Themenkomplex 3: Wohnen, Gewerbe und Versorgung ▪ Umnutzung ehemaliges Stadtgut für Seniorenwohnen, betreutes Wohnen, Ferienwohnungen, Be- gegnungscafé in ehem. Gaststätte ▪ Aufwertung Hauptstraße, Leerstand beheben ▪ ehemaligen Penny-Markt als Feuerwehr umnutzen ▪ am Penny-Markt fehlen Bänke und Bäume (Schatten) ▪ Co-Working-Räume in leerstehenden Gewerbeeinheiten schaffen ▪ Gaststätte mit Freisitz im Grünen wäre schön ▪ Standort Schüttgutlager des Bauhofs im Wiesental ist ungünstig

November 2025 Anlage 4 – Beteiligung und Öffentlichkeitsarbeit

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Große Kreisstadt Grimma Städtebauliches Entwicklungskonzept

Ortsteil Nerchau Gebiet: Ortsmitte Nerchau

Einwohnerinformation Nerchau, 02.09.2025

An der Veranstaltung im Bürgerzentrum Nerchau nah- Der offene Austausch erfolgte in drei Themenberei- men mehr als 170 Einwohnerinnen und Einwohner teil. chen. Ausgehend von den Hinweisen aus der Ein- Zu Beginn wurde über die Städtebauförderung informiert wohnerbefragung wurden Entwicklungsziele und und die Ergebnisse der Einwohnerbefragung vorgestellt. konkrete Einzelmaßnahmen diskutiert.

Ein Luftbild des Untersuchungsgebietes erleichterte die Anregungen und Hinweise wurden notiert und dem je- Orientierung im Gebiet. weiligen Themenbereich zugeordnet

Die Einwohner tauschten sich untereinander sowie mit Der Oberbürgermeister der Stadt Grimma stand den Mitarbeitenden der Stadtverwaltung und der STEG ebenfalls als Ansprechpartner zur Verfügung. aus.

Quelle: Stadtverwaltung Grimma, die STEG, 2025

November 2025 Anlage 4 – Beteiligung und Öffentlichkeitsarbeit

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Zukunft gestalten: Antrag auf Städtebauförderung für Nerchau | Stadt... https://www.grimma.de/portal/meldungen/zukunft-gestalten-antrag-au...

1 von 3 21.07.2025, 09:38

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Seite 4 A m t s b l a t t d e r G r o ß e n K r e i s s t a d t G r i m m a Ausgabe 8 | 16. August 2025

Stadthausjournal

Spielplatz Goethestraße: Nerchau hat Zukunft – Gespräch zu den Vorhaben

n n

Mit Herz und Hefeteig zur

Nerchau.Das Interesse ist groß: Bereits 300 Per- wicklungskonzepte, gemeinsam mit Oberbürger-

neuen Rutsche

sonen haben sich an der Umfrage zur Städtebau- meister Tino Kießig sowie dem Stadtentwick- förderung im Ortsteil Nerchau beteiligt – ein deut- lungsamt. Die Stadt Grimma plant, im Dezember Grimma. In einer Gasse zwischen Goethestraße liches Zeichen dafür, dass Nerchau großes Poten- 2025 einen Förderantrag im Rahmen der Städte- und Harthweg versteckt sich ein Spielplatz, der zial besitzt. bauförderung von Bund und Land für den Ortsteil vielen Familien ans Herz gewachsen ist. Doch zu- Die Auswertung der Umfrage läuft derzeit. Am Nerchau einzureichen. Ziel ist es, gemeinsam mit letzt wurde es still auf dem Gelände. Aus sicher- 2. Septemberwerden die Ergebnisse gemeinsam den Bürgerinnen und Bürgern die Lebensqualität heitstechnischen Gründen musste der in die Jahre mit den Bürgerinnen und Bürgern besprochen. Alle vor Ort nachhaltig zu verbessern und Nerchau als gekommene Spielbereich gesperrt werden. Nach Einwohnerinnen und Einwohner Nerchaus sowie lebendigen, zukunftsfähigen Stadtteil weiterzu- zehn Jahren war das Holz morsch, der Rutschen- weitere interessierte Personen sind herzlich einge- entwickeln. Foto: Rolf Hofmann turm nicht mehr standsicher. laden, ab 18.00 Uhr ins Bürgerzentrum Nerchau, Sandro Penz, Inhaber der benachbarten Bäckerei Nerchauer Hauptstraße 18, zu kommen. Haferkorn, bot seine Unterstützung an. „Für viele Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen der Aus- Kinder und Familien ist der Spielplatz ein wichti- tausch über Ideen, das Sammeln weiterer Anre- ger Treffpunkt“, sagt er. Kurzerhand organisierte er gungen und das Priorisieren der bereits eingegan- eine Spendenaktion – auf seine Weise: mit Back- genen Vorschläge. Ziel ist es, gemeinsam konkrete werk und viel Engagement. Maßnahmen für die zukünftige Entwicklung Ner- Zum Start des Stollenverkaufs schenkte er Glüh- chaus zu erarbeiten. wein und Kaffee aus. Die Gäste durften selbst be- Durch den Abend führen Vertreterinnen und Ver- stimmen, wie viel sie für die Getränke geben woll- treter der STEG, Experten für städtebauliche Ent- ten. Und es blieb nicht bei dieser einen Aktion: Im- mer wieder rief der Bäckermeister in seinem Laden zu kleinen Spenden auf. So kamen beeindruckende

Fragen- & Antwortserie zur Kommunalen Wärmeplanung

1.500 Euro zusammen. Die Grimmaer Volksbank n legte noch einmal 500 Euro oben drauf. Das ge- sammelte Geld übergab Sandro Penz an Oberbür- Was passiert mit den Ergebnissen der kom- fig gestellte Fragen) ist am 30. September eine n germeister Tino Kießig. „Gemeinsam mit Eigen- munalen Wärmeplanung? Informationsveranstaltung geplant. mitteln, tatkräftiger Unterstützung durch den Die Ergebnisse der kommunalen Wärmeplanung Bauhof und fachlicher Begleitung ist es jetzt an werden in einem ausführlichen Bericht – dem so- Wie heizen wir morgen? – n der Zeit, den Spielplatz aufzufrischen“, so das genannten Wärmeplan – festgehalten und dem Bürgerinformationsveranstaltung zur Stadtoberhaupt. Stadtrat zur Entscheidung vorgelegt. Sobald dieser kommunalen Wärmeplanung Der alte Rutschenturm wird ersetzt, ebenso die beschlossen ist, werden sowohl der gesamte Plan Die Stadt Grimma lädt alle interessierten Bürge- marode Wippe. Das Holz stammt aus dem Stadt- als auch wichtige Inhalte daraus in verständlicher rinnen und Bürger herzlich zur öffentlichen Infor- wald, die Edelstahlrutsche und die Kletterstange Form veröffentlicht. mationsveranstaltung zur kommunalen Wärme- werden wiederverwendet. Auch der Sandkasten Der Wärmeplan soll vielen helfen: Netzbetreiber planung ein. Vorgestellt werden erste Ergebnisse erhält eine Auffrischung. und Energieversorger nutzen ihn als Grundlage um der Analyse: Wo stehen wir heute – und welche „Die Erneuerung des Spielplatzes ist nicht nur eine die Wärmeversorgung klimafreundlich weiterzu- Gebiete sind zukünftig für ein Wärmenetz oder bauliche Maßnahme, sondern ein sichtbares Zei- entwickeln und auch die Stromversorgung daran dezentrale Versorgung geeignet? chen für Gemeinschaftssinn. Eine kleine Geste – anzupassen. Darüber hinaus ist die Verbraucherzentrale Sach- viele strahlende Gesichter“, bedankte sich Tino Auch für Gebäudeeigentümer, Hausbesitzer und sen mit der Energieberatung vor Ort. Sie beant- Kießig bei dem engagierten Bäckermeister. Unternehmen ist der Plan eine wertvolle Orientie- wortet Ihre Fragen rund um die Erneuerung der rungshilfe. Er zeigt auf, welche Lösungen für eine Heizungsanlage im Eigenheim, mögliche Förde- klimafreundliche Wärmeversorgung in den ver- rungen und passende Technologien. schiedenen Stadtteilen denkbar sind – sei es eine Ort: Rathaus Grimma, Markt 27, Rathaussaal individuelle Lösung fürs eigene Haus, ein gemein- Termin:30. September 2025 sames Konzept für ein Wohnquartier oder der Uhrzeit: 17.30 Uhr künftige Anschluss an ein Fernwärmenetz. Das Einreichen von Fragen ist über verschiedene Kanäle möglich (Einsendeschluss 22.09.2025): Wie werden Bürgerinnen und Bürger einbe- (cid:129) Online auf der Homepage unter n zogen? www.grimma.de/WP25 Nicht nur Stadtverwaltung (cid:129) Nebenstehender QR-Code und Fachleute – auch Sie (cid:129) Schriftlich per Post an: Stadtverwaltung als Bürgerin oder Bürger Grimma, Stadtentwicklungsamt, Markt 17, spielen eine wichtige Rolle 04668 Grimma bei der kommunalen Wär- meplanung. Ziel ist es, un- sere Wärmeversorgung Schritt für Schritt klimafreundlich und zukunftssi- cher zu gestalten. Neben der Veröffentlichung von Zwischenergeb- nissen und FAQ (Frequently Asked Questions: häu-

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www.grimma.de 9/2025 | 20. September 2025 · 30. Jahrgang

AMTSBLATT
Der Großen Kreisstadt Grimma

Großes Interesse an der zukünftigen Entwicklung Nerchaus

Nerchau. Am Abend des 2. September war in Nerchau nur eines Thema: menschwerpunkte herauskristallisiert, zu denen es ins nähere Gespräch ging. die Zukunft des Ortsteils. Das Stadtentwicklungsamt begleitete zahlreiche Neben „Wohnen, Gewerbe und Versorgung“ sind „Grün, Umwelt und Mobili- Interessierte gemeinsam mit der Stadtentwicklungsgesellschaft, die STEG, tät“ wichtige Bereiche. Beide Themenkomplexe bieten Raum für das dritte und Oberbürgermeister Tino Kießig durch die Bürgerveranstaltung. Der für Thema: „Miteinander, Kultur und Freizeit“. Nicht nur die Potentiale und Erwar- circa 170 Personen bestuhlte große Saal im Nerchauer Bürgerzentrum füllte tungen an den Ortsteil, auch das Erfassen und Aufzeigen sogenannter städte- sich zügig. Die rege Teilnahme an der vorausgegangenen Umfrage mit knapp baulicher Missstände spielt bei der Antragsstellung für die Städtebauförde- 400 Teilnehmern ließ bereits großes Interesse an der Veranstaltung erwarten. rung eine wichtige Rolle.

Aus den verschiedenen Anregungen und Vorschlägen werden nun priorisierte Maßnahmen entwickelt, welche in den nächsten 15 Jahren Programmlaufzeit umgesetzt werden können. Die Einzelmaßnahmen stellen den Schwerpunkt des städtebaulichen Entwicklungskonzeptes dar, welches im Dezember bei der Bewilligungsstelle eingereicht werden soll. Zuvor muss das Konzept mit dazu- gehöriger Gebietskulisse im Stadtrat beschlossen werden.

Die Stadtverwaltung Grimma bedankt sich bei den zahlreichen Teilnehmern für den konstruktiven und ideenreichen Abend. Nach erfolgreicher Antragsstel- lung im Dezember diesen Jahres hofft die Stadt Grimma auf die Aufnahme in ein Programm der Städtebauförderung für den Ortsteil Nerchau im Jahr 2026.

Nach kurzer Eröffnung des Abends durch den Oberbürgermeister folgte ein Fachvortrag der STEG zur Städtebauförderung sowie die Auswertung der Um- frage (eine Veranschaulichung finden Sie auf Seite 2): Der Großteil der Teilnehmer befindet sich im erwerbsfähigen Alter und wohnt in Nerchau. Circa 60 Prozent sind Eigentümer eines Wohn- oder Geschäfts- hauses, wobei bei 40 Prozent von ihnen privates Sanierungsinteresse an Dach oder Fassade besteht. Die Städtebauförderung bietet die Möglichkeit private Vorhaben innerhalb der Gebietskulisse mit bis zu 25 Prozent zu fördern. Die Beurteilung der Entwicklung Nerchaus in den vergangenen zehn Jahren wur- de überwiegend als unverändert und negativ beschrieben. Diese Einschätzung verdeutlicht den großen Handlungsbedarf. In der Umfrage wurden bereits Maßnahmen vorgeschlagen, welche nach ihrer Wichtigkeit bewertet werden sollten. Besonders wichtig für die Nerchauer sind die Sanierung der Turnhalle und des Kulturhauses. Auch die Schaffung eines Veranstaltungsplatzes und eines Bürger-Mitmachfonds für kleinteilige Maßnahmen stechen hervor. Be- grünungsmaßnahmen, der Gänsemarkt und die Nerchauer Hauptstraße befin- den sich im Mittelfeld. Die Um- und Neugestaltung des Bahnhofsparks oder die Aufwertung des Saumarktes sind weniger priorisiert.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand der offene Austausch zwischen der Stadtverwaltung und den Einwohnern. Bereits im Voraus haben sich drei The-

Grimmaer Frischemarkt am 20. September

n

Der Grimmaer Frischemarkt lädt am Sonnabend, 20. September, von 8.00 bis 12.00 Uhrzum Kürbiszauber und Herbstgenuss ein. Der letzte Frischemarkt der Saison findet am 18. Oktoberstatt.

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Seite 2 A m t s b l a t t d e r G r o ß e n K r e i s s t a d t G r i m m a Ausgabe 9 | 20. September 2025

Stadthausjournal

AUS DEM INHALT …

Das nächste Amtsblatt: Herausgabe: 18. Oktober 2025 ➜ Redaktionsschluss: 6. Oktober 2025 ➜

Stadthausjournal . . . . . . . . . . . . . . .2–7 ➜

Amtliche Bekanntmachungen . . . . .8–20 ➜

Kitas und Schule . . . . . . . . . . . . . .21–24 ➜

Jugend | Senioren | Soziales . . . . .24–27 ➜

Sport und Freizeit . . . . . . . . . . . .27–30 ➜

Kunst und Kultur . . . . . . . . . . . . .30–35 ➜

Bibliothek . . . . . . . . . . . . . . . . . .35–36 ➜

Kirchliche Nachrichten . . . . . . . .36–37 ➜

Herzlichen Glückwunsch . . . . . . .38–39 ➜

Deine Stadt – Dein Arbeitgeber

Stellenausschreibungen

www.grimma.de/karriere

Anträge auf Baumfällung bitte rechtzeitig einreichen

n

Grimma. Wer auf seinem Grundstück einen Baum 60 cm, gemessen in einem Meter Höhe vom Erdbo- fällen lassen möchte, kann dafür einen Online-An- den, als besonders schützenswert. Ebenfalls ge- trag einreichen. Dabei ist zu beachten, dass Bäume schützt sind Bäume mit einem Stammumfang von Impressum: Stadtverwaltung Grimma, Markt ausschließlich im Zeitraum von Oktober bis ein- mindestens 30 cm, wenn sie in Gruppen von min- 17 | 04668 Grimma (cid:129) Redaktion Amtsblatt: schließlich Februar gefällt werden dürfen. In den destens fünf Bäumen stehen. Auch Großsträucher E-Mail: amtsblatt@grimma.de. Marlen übrigen Monaten verbietet dies das Bundesnatur- und Hecken, die eine Höhe von über drei Metern er- Rabold, Tel.: 03437/ 98 58 120, Sebastian schutzgesetz. Besonders zum Jahresende und Jah- reichen, benötigen eine Fällgenehmigung. Das On- Bachran, Tel.: 03437/ 98 58 121 (cid:129) Satz, resanfang erreichen daher viele Anträge auf Baum- line-Formular für Baumfällanträge sowie die Druck, Anzeigenannahme, Vertrieb: Riedel fällungen die Stadtverwaltung Grimma. Als Aus- Baumschutzsatzung der Stadt Grimma sind unter GmbH & Co. KG –Verlag für Kommunal- und gleich für gefällte Bäume ist in der Regel eine Er- www.grimma.de/online-service verfügbar. Alterna- Bürgerzeitungen Mitteldeutschland, Gottfried- satzpflanzung erforderlich, deren Durchführung tiv können Papierformulare im Stadthaus, Tiefbau- Schenker-Str. 1, 09244 Lichtenau, Telefon: von der Verwaltung kontrolliert wird. amt, Markt 17 in Grimma, abgeholt werden. Für Laut der Baumsatzung der Stadt Grimma gelten Rückfragen steht Elisabeth Hempel telefonisch un- 037208/ 876-0, E-Mail: info@riedel-verlag.de Bäume mit einem Stammumfang von mindestens ter der Rufnummer 03437 98 58 616 zur Verfügung.

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