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Produktkatalog für Arbeitsplatz- und Druckerhardware

Extrahierter Dokumenttext · Stand: 19.10.2026, 18:22 (Europe/Berlin)

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JUSTIZ NRW

Leistungsbeschreibung

zur Beschaffung von

Standardhardware

(Produktkatalog 2027 – 2029)

Anforderungskatalog LOS 2

Druckerhardware und Verbrauchsmaterial

Ministerium der Justiz des Landes Nordrhein-Westfalen

40190 Düsseldorf

vertreten durch den

Präsidenten des Oberlandesgerichts Köln

  • Zentraler IT-Dienstleister der Justiz des Landes NRW –
  • ehemals Zentrale IT-Beschaffungsstelle –

(Dezernat ITD3 -Verträge und Beschaffung-)

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Inhaltsverzeichnis:

1 LEISTUNGSVERZEICHNIS 3

2 RAHMENBEDINGUNGEN 3

  1. 1 KURZDARSTELLUNG 3
  2. 2 ZIELVORGABEN 4

3 WEITERGEHENDE ANFORDERUNGEN 5

  1. 1 EIGNUNG DES BIETERS 5 AfG1 Firmenprofil 5
  2. 2 ORGANISATION 6 AfG2 Projektorganisation und Zusammenwirken der Auftragnehmer 7 AfG3 Aufwandsschätzung, Planung, Erfolgskontrolle 7 AfG4 Garantieleistung und Reaktionszeiten 8 AfG5 Mitarbeiter des Auftragnehmers 9 AfG6 Mitwirkungspflichten des Auftraggebers 9 AfG7 Qualitätssicherung 10 AfG8 Dokumentation 11
  3. 3 BESTELLUNG UND LIEFERUNG 12 AfG9 Roll-Out 12 AfG10 Warenabruf 13 AfG11 Anlieferung der Produkte 14
  4. 4 TECHNISCHE ANFORDERUNGEN 15 AfG12 Drucker DIN A4 (SW, Non-Laserdrucker) 17 AfG13 Drucker DIN A4 (SW, Laserdrucker) 19 AfG14 Drucker DIN A4 (SW, Laserdrucker) 21 AfG15 Drucker DIN A4 (Farblaserdrucker) 24 AfG16 Verbrauchsmaterialien 26 AfG17 sonstige Druckerhardware (Produktanfragen) 27

4 PREISZUSAMMENSTELLUNG 29

  1. 1 ALLGEMEINES 29
  2. 2 PREISBLÄTTER 29

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1 Leistungsverzeichnis

Bitte beachten Sie bei der Angebotsbearbeitung im eigenen Interesse folgende Hin- weise: Ausdrücklich wird darauf hingewiesen, dass die ausschreibende Stelle zu allen im Leistungsverzeichnis genannten Anforderungen beziehungsweise Gesichtspunkten ausführliche, konkrete und unmissverständliche Aussagen des Bieters erwartet. Bei einer unwahrheitsgemäßen Beantwortung der Fragen behält sich die ausschrei- bende Stelle vor, den Bieter von der Ausschreibung auszuschließen beziehungsweise von einem ggf. bereits geschlossenen Vertrag zurückzutreten.

Vom Bieter wird eine kurze und zusammengefasste Darstellung der angebotenen Leis- tung (einschließlich einer schematischen Übersicht aller angebotenen Produkte) ge- wünscht, um den mit der Angebotsbewertung befassten Mitarbeitern das Verständnis des Lösungsvorschlags zu erleichtern.

2 Rahmenbedingungen

  1. 1 Kurzdarstellung Um die Einarbeitung in die Einzelheiten der Ausschreibung zu erleichtern, wird der Ausschreibungsgegenstand nachfolgend kurz erläutert: Die Ausschreibung erfolgt hierbei in drei Losen und beinhaltet die Lieferung von:

LOS 1 Arbeitsplatzhardware (exkl. Drucker) und mobile Arbeitsplatzstationen (exkl. Drucker), LOS 2 Druckerhardware (inkl. Verbrauchsmaterialien).

Beide Lose beinhalten zusätzlich Dienstleistungen.

Die Produkte beider Lose müssen einwandfrei und ohne Beeinträchtigung unterei- nander und mit der vorhandenen IT-Ausstattung funktionieren.

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  1. 2 Zielvorgaben Zielsetzung dieses Vergabeverfahrens ist der Abschluss eines Bezugsliefervertrags (vgl. Ziff. 2.11 Allgemeiner Teil) über den Erwerb der für die Zeit vom 01.01.2027 bis zum 31.12.2027 benötigten Druckerhardware (soweit diese in dieser Leistungsbe- schreibung beschrieben ist), sowie die Erbringung der im Anforderungskatalog be- schriebenen Dienstleistungen. Sofern der Auftraggeber nicht innerhalb von 3 Monaten vor Vertragsende den Vertrag ausdrücklich kündigt, verlängert sich der Vertrag jeweils um 12 Monate, maximal bis zum 31.12.2029.

Entsprechend der AfG 16.5 (siehe Seite 26) wird beabsichtigt durch die nunmehr ma- ximale Vertragslaufzeit bis zum 31.12.2029 und einer Garantiefrist von mind. 48 Mo- naten den Zusatzvertrag für die Verbrauchsmaterialien entsprechend sukzessive bis maximal zum 31.12.2033 zu verlängern.

Die in den Anforderungsgruppen AfG 13 - 15 ausgeschriebenen Produkte sind für den Vertragszeitraum nicht abschließend, d.h. der gesamte Bedarf an Druckerhardware soll durch einen Hersteller gedeckt werden - Ausnahme AfG 12 -. In der AfG 12 wird ein NON-Laserdrucker mit niedrigem Druckvolumen gefordert, um den immer wieder aufkommenden Diskussionen in Bezug auf etwaige Feinstaubbe- lastungen durch Laserdrucker gerecht zu werden.

Eine gleichmäßige Verteilung der Bedarfsmenge auf den Vertragszeitraum kann nicht garantiert werden. Je nach Stand der sonstigen für die IT-Ausstattung maßgeblichen Rahmenbedingungen müssen die Lieferung und die dazugehörige Serviceleistung für die benötigte Gesamtmenge unter Umständen auch innerhalb eines kurzen Zeitraums (z.B. innerhalb von 3 Monaten) durchgeführt werden können. In besonders eilbedürf- tigen Fällen sind Einzellieferungen innerhalb von 4 Wochen erforderlich.

Zur Erstellung eines bedarfsgerechten Angebots sollen die folgenden Eckdaten der letzten Jahre dienen. Dabei handelt es sich lediglich um die Anzahl der jeweiligen Druckerhardware ohne Angaben zur Ausstattung, da diese entsprechend der Bestell- zeiten und Anforderungen sehr verschieden waren:

In den Jahren 2023 bis 2026 wurde ca. folgende Anzahl eingekauft (gerundet auf 50 bzw. 10):

Drucker mit niedrigem Druckvolumen (Non-Laser):

Bestell-202320242025
jahr
Menge505050

Menge 50 50 50 (gerundet auf 50)

Drucker mit niedrigem Druckvolumen:

Bestell-202320242025
jahr
Menge1.9505050

Menge 1.950 50 50 (gerundet auf 50)

Drucker mit mittlerem Druckvolumen:

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Bestell-202320242025
jahr
Menge65056502250

Menge 650 5650 2250 (gerundet auf 50)

Farbdrucker:

Bestell-202320242025
jahr
Menge70270160

Menge 70 270 160 (gerundet auf 10)

Bitte beachten Sie bei der Angebotsbearbeitung im eigenen Interesse folgende Hin- weise: Ausdrücklich wird darauf hingewiesen, dass die ausschreibende Stelle zu allen im Leistungsverzeichnis genannten Anforderungen beziehungsweise Gesichtspunkten ausführliche, konkrete und unmissverständliche Aussagen des Bieters erwartet. Bei einer unwahrheitsgemäßen Beantwortung der Fragen behält sich die ausschrei- bende Stelle vor, den Bieter von der Ausschreibung auszuschließen beziehungsweise von einem ggf. bereits geschlossenen Vertrag zurückzutreten.

3 Weitergehende Anforderungen

Die nachstehenden Fragen dienen der Einschätzung der Eignung des Bieters.

  1. 1 Eignung des Bieters

AfG1 Firmenprofil Angesichts der hohen Anforderungen, die die JUSTIZ NRW an den zukünftigen Auftrag- nehmer stellt, kommt der Auswahl eines leistungsstarken Unternehmens eine große Be- deutung zu. Zusätzlich können dem Angebot ergänzende Unterlagen (z. B. Firmenpros- pekt, Geschäftsberichte pp.) als Anlage beigefügt werden. Sofern Sie Partnerfirmen oder Unterauftragnehmer einbeziehen möchten, beantworten Sie die nachfolgenden Fragen bitte auch für diese.

A 1.1 Niederlassungen Mit wie vielen Niederlassungen, an welchen Orten und mit (jeweils) wie vielen Mitar- beitern ist Ihr Unternehmen in Deutschland vertreten?

Bitte geben Sie zusätzlich die Anzahl der Techniker an.

A 1.2 Unternehmensverbund Mit welchen Unternehmen ist Ihr Haus gesellschaftsrechtlich mittelbar und unmittelbar verbunden (Tochter-, Schwester- und Mutterunternehmen)?

Befinden sich unter diesen solche, die direkt oder über Partner Druckerhardware und die genannten Dienstleistungen liefern?

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A 1.3 Organisation Bitte erläutern Sie Ihre Organisation und benennen Sie einen eindeutigen und ent- scheidungsbefugten Ansprechpartner für die gesamte Vertragslaufzeit. Berücksichtigen Sie dabei, dass dieser Ansprechpartner dem Auftraggeber zu Ab- stimmungsfragen im erforderlichen Maß zur Verfügung steht.

A 1.4 Auftragsabwicklung Bitte erläutern Sie ausführlich, welche Maßnahmen (z. B. Kommunikation, Erfolgskon- trolle, Präsenz etc.) Sie in Ihrem Unternehmen bzw. ggf. mit Ihrem Partnerunterneh- men/Unterauftragnehmer verwirklicht haben, um eine qualitätsgerechte Auftragsab- wicklung gewährleisten zu können.

A 1.5 Qualifikation Vertragsabwicklung Schildern Sie ausführlich die Qualifikation der vorgesehenen Mitarbeiter. Erläutern Sie ferner die jeweils geplanten Tätigkeitsschwerpunkte im Rahmen der Vertragsabwicklung.

A 1.6 Qualifikation Service Welche Mitarbeiter stellen die Umsetzung des Services sicher? Welche Qualifikatio- nen besitzen Sie?

A 1.7 Referenzen Welche vergleichbaren Projekte wurden durch Sie abgewickelt? Es sind mindestens zwei mit der ausgeschriebenen Leistung vergleichbare Referenzprojekte ausführlich darzustellen (u. a. mit Angaben zu Produktmenge, Laufzeit der Beauftragung, Zahl und Qualifikation der eingesetzten Mitarbeiter etc.). Unter vergleichbaren Referenz- projekten sind insbesondere Projekte über den Ausschreibungsgegenstand gemeint.

Bitte geben Sie jeweils einen Ansprechpartner auf Kundenseite an. Legen Sie bitte dar, welche der genannten Referenzprojekte (oder ggf. andere) Sie mit dem für dieses Projekt vorgesehenen Partnerunternehmen bzw. Unterauftragneh- mer abgewickelt haben.

Geben Sie den geplanten und den tatsächlichen Fertigstellungstermin der genannten Referenzprojekte an.

Welche Gründe lagen etwaigen Verzögerungen aus Ihrer Sicht zugrunde?

  1. 2 Organisation Die IT-Ausstattung der Justizbehörden in NRW wird grundsätzlich über den „Pro- duktkatalog“ durchgeführt. Der Produktkatalog beinhaltet standardisierte Hard- und Software. Produkt- und Preisänderungen werden erst nach Prüfung durch den Auf- traggeber in den Produktkatalog übernommen. Aufgrund der hohen Ausstattung der Justiz NRW mit standardisierter Hard- und Soft- ware wird auch zukünftig ein großer Wert auf eine langfristige Verfügbarkeit der Pro- dukte gelegt. In Zusammenarbeit zwischen Auftragnehmer und Auftraggeber sollten die Produkte gewählt werden, die entweder in ihrer Stückzahl oder ihrer Bezugsdauer fest definier- bar sind. Dabei hat der Auftragnehmer vorerst zu prüfen, ob die Produkte in das Umfeld der Justiz passen und ob eine uneingeschränkte Funktions- und Lauffähigkeit der Pro-

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dukte gewährleistet werden kann. Anschließend wird das Produkt ggf. durch den Auf- traggeber im Dezernat ITD 4 überprüft (validiert) und anschließend durch den Auftrag- geber freigegeben. Bei der Überprüfung durch das Dezernat ITD 4 handelt es sich um eine justizinterne Prüfung. Bis zur Abkündigung hat der Auftragnehmer zu gewährleisten, dass das definierte Pro- dukt keinen Änderungen unterworfen ist.

AfG2 Projektorganisation und Zusammenwirken der Auftragnehmer Für eine reibungslose Vertragsabwicklung ist eine effiziente Organisation erforderlich (vgl. Ziff. 3.1 „Allgemeiner Teil“) Die Funktionsprüfungsfrist wird in Ziff. 3.5 „Allgemeiner Teil“ geregelt. Hierbei können Schnittstellen zwischen den Auftragnehmern untereinander entstehen.

Bitte erläutern Sie Ihr Lösungskonzept unter Bezugnahme auf die nachfolgenden Anforde- rungen.

A 2.1 Informationsfluss Der Zeitplan des Roll-Out kann wegen der großen Menge an auszustattenden Behör- den der Justiz sehr eng werden. Verzögerungen, die sich durch Lieferengpässe beim Lieferanten ergeben, können im weiteren Verlauf erhebliche personelle und sachliche Aufwände verursachen. Entsprechende Informationen sind dem Auftraggeber unver- züglich mitzuteilen. Wie gewährleisten Sie den unmittelbaren Informationsfluss? Werden Alternativszena- rien entwickelt? Wie stellen Sie sich die Mitwirkung des Auftraggebers im Falle von Lieferproblemen vor?

AfG3 Aufwandsschätzung, Planung, Erfolgskontrolle Eine Planung der Lieferungen seitens des Auftragnehmers ist vorgesehen. Insbesondere im Hinblick auf die Einhaltung der Standards ist eine Grobplanung (Dreimonatsabschnitte) und eine Feinplanung in Form einer tagesgenauen Planung für die anstehenden/die lau- fenden drei Monate vorzusehen und fortzuschreiben. Dabei sind die Termine der Bestel- lungen mit den Lieferbehörden abzustimmen und ggf. Terminverschiebungen oder Liefer- schwierigkeiten zu kommunizieren. Die ausschreibende Stelle setzt eine Planungs- und Kalkulationstransparenz des Auftrag- nehmers zu jeder Zeit voraus, um eine Überwachung der Einhaltung der Termine vorneh- men zu können. Bitte erläutern Sie Ihr Lösungskonzept unter Bezugnahme auf die nachfolgenden Anforde- rungen.

A 3.1 Planungs- und Aufwandkontrolle Der Auftragnehmer erklärt sich bereit, im Interesse der Termintreue dem Auftragge- ber auf Anforderung Einblick in seine personelle Planungs- und Aufwandskalkulation zu geben. Sind Sie mit dieser Regelung einverstanden?

A 3.2 Grob- und Feinplanung Um eine kontinuierliche Projektabwicklung zu gewährleisten, ist eine dreimonatliche sowie übergreifend für drei Monate eine tagesgenaue Feinplanung vorzusehen, die zeitnah anzupassen ist. Die Planung muss alle Schritte von der Produktfestlegung bis zum Roll-Out beinhalten. Die Planungen sind grundsätzlich mit dem Auftraggeber und

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den anderen Auftragnehmern abzustimmen. Hierbei hat die jeweilige Mittelbehörde oder die Lieferbehörde vor Ort die Entscheidungshoheit. Erarbeiten Sie einen exemplarischen Zeitplan eines Roll-Outs, welcher eine Vorinstal- lation der Produkte und den Aufbau vor Ort berücksichtigt, unter Angabe der Termine und geschätzten Aufwände je Mitarbeiter. Beachten Sie auch, dass zur gleichen Zeit einfache Lieferungen ohne gesonderte Dienstleistungen möglich sind. Bitte erläutern Sie dabei Ihr Vorgehen für eine kontinuierliche und zeitnahe Anpas- sung der Planung sowie den Abstimmungsprozess mit den anderen Dienstleistern. Erarbeiten Sie einen exemplarischen Zeitplan einer Auslieferung unter Angabe fiktiver Termine. Für den Fall, dass Sie ein Planungstool einsetzen, nennen Sie bitte Namen, Herstel- ler und Version. Ist eine kostenfreie Nutzung des Planungstools durch den Auftraggeber möglich?

A 3.3 Kontrolle der Arbeitsergebnisse Welche Mechanismen schlagen Sie vor, um die Arbeitsergebnisse zu kontrollieren und ggf. zeitnah entsprechende Korrekturmaßnahmen einleiten zu können? Berück- sichtigen Sie dabei auch ggf. Ihre Partnerfirma bzw. Ihren Unterauftragnehmer.

AfG4 Garantieleistung und Reaktionszeiten Die Garantie für die gelieferten Produkte erstreckt sich auf die Behebung sämtlicher Män- gel, die während der Garantiezeit auftreten. Sie umfasst die Lieferung und den fachgerech- ten Einbau von Ersatzteilen. Lohn-, Fahrt- oder sonstige Nebenkosten sind durch die Ga- rantie abgedeckt. Näheres zu Garantieleistung und Reaktionszeiten ist den Ziff. 3.6 und 3.7 „Allgemeiner Teil“ zu entnehmen.

.

A 4.1 Supportkette Die Beteiligung des Auftragnehmers erfolgt grundsätzlich erst nach einer detaillierten Fehleranalyse des Auftraggebers. Für die vollständige Dauer der Garantiezeit muss der Auftragnehmer werktags (Mo.- Fr.) von 8.00 Uhr bis 17.00 Uhr für Problem- und Störungsmeldungen telefonisch (Hotline) und elektronisch erreichbar sein. (siehe hierzu Ziff. 3.7 „Allgemeiner Teil“) Bitte erläutern Sie, wie Sie die Erreichbarkeit sicherstellen. Welche weiteren Daten benötigen Sie für eine erfolgreiche Fehleranalyse?

A 4.2 Einhaltung der Reaktionszeiten Hinsichtlich der Störungsbeseitigung sind die im Allgemeinen Teil unter Ziff. 3.6 ge- nannten Reaktions- und Wiederherstellzeiten erforderlich. Wie gewährleisten Sie die Einhaltung der Reaktionszeiten? Bitte nehmen Sie entspre- chend zu den oben aufgeführten Störungsregelungen Stellung und erläutern Sie Ihre Aufwendungen. Der Auftraggeber akzeptiert auch die Ersatzstellung eines gleichwer- tigen Systems.

A 4.3 Datenlöschung Sofern Geräte in Störungsfällen herausgegeben werden müssen, sind vorab Datenlö- schungen vorzunehmen. (siehe hierzu Ziff. 3.6 „Allgemeiner Teil“) Wie gewährleisten Sie die Löschung der Daten ohne die Möglichkeit einer Wiederher- stellung?

A 4.4 Service außerhalb der Garantie

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Sollte festgestellt werden, dass ein Servicefall nicht durch die o.g. Garantieleistung abgedeckt wird und der Einsatz des Servicetechnikers kostenpflichtig ist, ist der Auf- traggeber hiervon vorab darauf hinzuweisen. Eine Zustimmung des Auftraggebers für die Durchführung des kostenpflichtigen Servicefalls muss vorliegen.

Stellen Sie dar, wie ein solches Szenario aussehen könnte. Geben Sie bitte eine Pau- schale (ohne MWSt.) für die Durchführung eines solchen Serviceeinsatzes je Service- fall an. Hiermit ist eine Pauschale für die Durchführung des Servicefalls gemeint. Er- satzteile werden gesondert vergütet.

AfG5 Mitarbeiter des Auftragnehmers Die Mitarbeiter des Auftragnehmers sollten mit der Abwicklung komplexer Bestellungen und deren Vorbereitung, Lieferungen und Ausstattungen von „IT“ vertraut sein. Idealerweise wurden bereits Erfahrungen in IT-Projekten mit öffentlichen Auftraggebern erworben. Auf- grund des sensiblen Charakters der in den Behörden gespeicherten Daten ist sicherzustel- len, dass alle Personen, die mit diesem Projekt befasst sind, die hierbei erlangten, nicht offenkundigen Informationen weder weitergeben noch in sonstiger Weise verwerten. Sofern Sie Partnerfirmen oder Unterauftragnehmer einsetzen, gelten alle in dieser Anfor- derungsgruppe genannten Regelungen auch für diese. Bitte erläutern Sie Ihre Personaleinsatzplanung unter Bezugnahme auf die nachfolgenden Anforderungen.

A 5.1 Servicepersonal Wie gewährleisten Sie die Einhaltung des Service während der gesamten Garantie- zeit?

A 5.2 Kontinuität Der Auftraggeber legt größten Wert auf die kontinuierliche Verfügbarkeit. Ein Austausch von Mitarbeitern des Auftragnehmers während der Vertragslaufzeit wird daher vom Auf- traggeber nur akzeptiert, wenn er ihn veranlasst hat, oder es aus auch vom Auftragneh- mer nicht beeinflussbaren Gründen erforderlich wird (z. B. Kündigung, längere Krankheit).

Sind Sie mit dieser Regelung einverstanden? Wie stellen Sie sicher, dass die Perso- nalkontinuität gewahrt bleibt?

AfG6 Mitwirkungspflichten des Auftraggebers Es ergeben sich auch Pflichten des Auftraggebers in Bezug auf • eine zeitnahe Herbeiführung relevanter Entscheidungen, • die aktive Mitwirkung bei Detailabstimmungen, • die Schaffung von technischen und räumlichen Voraussetzungen sowie • die umgehende Veranlassung von Abstimmungs- und Abnahmeaktivitäten. Bitte erläutern Sie Ihr Lösungskonzept unter Bezugnahme auf die nachfolgenden Anforde- rungen.

A 6.1 Personellen Ressourcen Welche personellen Ressourcen auf Seiten des Auftraggebers werden für die Ver- tragslaufzeit beansprucht (Qualifikation/Anzahl Mitarbeiter)? Bitte begründen Sie Ihre Anforderungen ausführlich.

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A 6.2 Fristüberschreitung Sofern – aus Ihrer Sicht - eine Fristüberschreitung einer vom Auftraggeber geschulde- ten Mitwirkung eingetreten ist, haben Sie den Auftraggeber hierüber am Tage nach Ablauf der Frist schriftlich oder per E-Mail zu unterrichten. Unterbleibt diese Meldung oder erfolgt diese Meldung nicht in der angegebenen Form, hat der Auftragnehmer keinen Anspruch auf eine Fristverlängerung. Sind Sie mit dieser Regelung einverstan- den?

AfG7 Qualitätssicherung Der Zuverlässigkeit des Auftragnehmers kommt eine hohe Bedeutung zu. Bitte erläutern Sie Ihr Qualitätssicherungskonzept unter Bezugnahme auf die nachfolgen- den Anforderungen:

A 7.1 Maßnahmen zur Qualitätssicherung Stellen Sie ausführlich die begleitenden Maßnahmen zur Qualitätssicherung bzw. –kontrolle (z. B. Kommunikation, Erfolgskontrolle, Präsenz etc.) dar, die Sie in Ihrem Unternehmen bzw. ggf. mit Ihrem Partnerunternehmen/Unterauftragsnehmer verwirk- licht haben, um eine qualitätsgerechte Vertragsabwicklung gewährleisten zu können. Bitte geben Sie zusätzlich an wie und wann Sie Erfolgskontrollen durchführen. Soweit Sie IT-gestützte Werkzeuge zur Qualitätssicherung verwenden, dann be- schreiben Sie bitte diese und geben Sie Namen, Hersteller und Version an.

A 7.2 Testmethodik Schildern Sie die von Ihnen praktizierte Testmethodik (u.a. Zielsetzung, Ablauf, betei- ligte Personen) für die Qualitätsprüfung der von Ihnen angebotenen Produkte. Welche Qualitätsmaßstäbe setzen Sie für die von Ihnen angebotenen Produkte an? (Wie lange wurden die Produkte im Dauerbetrieb gefahren? Welche Funktionen wur- den wie oft getestet, (z.B. Aufbau einer Netzwerkverbindung)? Wie erfolgt die Kon- trolle der Firmwareversion vor dem Roll-out?

A 7.3 Hilfeleistung Im Falle von Schwierigkeiten mit dem IT Umfeld (Hard- oder Software), welche durch den Auftraggeber zu verantworten sind, ist der Auftragnehmer zu einer Hilfeleistung verpflichtet. Sofern diese Hilfeleistung nicht kostenfrei angeboten wird, soll der Auf- wand durch die Angabe einer Technikerpauschale im nachfolgenden Dienstleistungs- katalog angegeben werden. In den Kosten sind alle Nebenkosten (Fahrt, Transport, etc.) enthalten. Sind Sie mit den Regelungen einverstanden. Welche Anforderungen stellen Sie an den Auftraggeber?

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AfG8 Dokumentation Die lückenlose deutschsprachige Dokumentation ist sicherzustellen. Grundsätzlich wird hierbei zwischen folgenden Dokumentationen unterschieden:

• Berichtswesen • Inventarisierungsdokumentation • Checklisten • Prüf- und Abnahmeprotokolle • Betriebssystemdokumentation

Bitte erläutern Sie Ihr Vorgehen unter Bezugnahme auf die nachfolgenden Anforderungen.

A 8.1 elektronische Dokumentation Die Dokumentationen müssen in elektronischer Form dem Auftraggeber übergeben werden. Bitte schlagen Sie eine geeignete Form der elektronischen Dokumentation vor. Bestehen Einwände gegen die Duplizierung und Verteilung der Dokumentation?

Sofern Sie spezifische Vorschläge unterbreiten, sind diese durch geeignete Muster oder Beispiele zu veranschaulichen. Beachten Sie bitte, dass für die Nutzung der elektronischen Dokumentation der Auf- traggeber über die notwendige Bearbeitungsumgebung verfügen muss, ggf. ist dies durch die kostenfreie Bereitstellung der erforderlichen Software erfüllt.

A 8.2 Dokumentationsbeauftragter Wer trägt die Verantwortung für die Vollständigkeit und Aktualität der Dokumentation bei Ihrem Unternehmen (Dokumentationsbeauftragter)?

A 8.3 Inventarisierung Für die Registrierung der angelieferten Produkte ist es für die Lieferbehörden wichtig Inventarisierungsdaten in elektronischer Form zu erhalten. Demnach sind die angelie- ferten Produkte durch den Auftragnehmer derart zu verwalten, dass diese Angaben nach Lieferung dem Auftraggeber problemlos zur Inventarisierung der Geräte genutzt werden können. Welche Inventarisierungsdaten können von Ihnen in elektronischer Form zur Verfü- gung gestellt werden. Beachten Sie bitte, dass für die Nutzung der elektronischen Dokumentation der Auf- traggeber über die notwendige Bearbeitungsumgebung verfügen muss, ggf. ist dies durch die kostenfreie Bereitstellung der erforderlichen Software erfüllt.

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  1. 3 Bestellung und Lieferung

AfG9 Roll-Out Unter Roll-Out sind alle Maßnahmen, Arbeitsschritte und organisatorischen Abläufe zu ver- stehen, die für die strukturierte, planmäßige Einführung eines definierten und erprobten Sys- tems in die jeweiligen Justizbehörden erforderlich sind. Der Roll-Out teilt sich in zwei Tätigkeitsschwerpunkte auf, nämlich in den Ausstattungs-Roll- Out und der Einzelbeschaffung. Das Ausstattungs-Roll-Out ist die Ausbringung der durch den Auftragnehmer und dem Auftraggeber fest definierten Produkte (Roll-Out-Stufe). Die Einzelbeschaffung betrifft alle anderen Fälle. Bitte erläutern Sie Ihr Lösungskonzept unter Berücksichtigung der nachfolgenden Anforde- rungen:

A 9.1 Vorprüfung Je nach beauftragter Dienstleistung sind die Produkte nicht nur bis in die Behörde, sondern frei Verwendungsstelle bis zum Aufstellungsort zu liefern und dort aufzu- bauen. Davor muss die Behörde eingehend auf die technischen und organisatori- schen Voraussetzungen überprüft werden, wie z.B. die Überprüfung des Anfahrts- und Aufstellweges sowie die Aufstellräumlichkeiten. Bei der Feststellung von Prob- lemzonen und Mängeln sind diese durch den Auftraggeber vor der abschließenden Überprüfung zu beheben. Am Ende dieser Überprüfung steht die Feststellung der Roll-Out-Bereitschaft der Be- hörde.

Stellen Sie beispielhaft dar, wie eine solche Überprüfung durchgeführt werden kann.

A 9.2 Standards Speziell die Hardware-Standards für den Roll-Out sind durch den Auftraggeber unter Mitwirkung des Auftragnehmers festzulegen. Alle Hardwarelieferungen müssen bis zur erneuten Verabschiedung und Validierung eines Standards diesen Festlegungen genau entsprechen. Dies dient neben der Reduzierung der Hardwarevielfalt, auch der Minimierung der Betreuung und des Risikos von Funktionseinschränkungen im lau- fenden Betrieb. Skizzieren Sie, wie ein solches Verfahren durchgeführt werden kann. Wie gewährleis- ten Sie die Unveränderbarkeit der fest definierten Systemkomponenten bis zur erneu- ten Freigabe (innerhalb einer Roll-Out-Stufe)? Welche Anforderungen werden hierbei an den Auftraggeber gestellt?

A 9.3 Abweichungen vom Standard Hardware, welche von dem festgelegten Standard abweicht, muss vom Auftragneh- mer gegen die vertraglich vereinbarte Hardware getauscht werden. Stellen Sie dar, welche Testverfahren zur Sicherstellung der festgelegten Standards Sie verwenden. Beschreiben Sie wie der Austausch der „NON“-Standard Hardware erfolgt und welche Mitwirkungspflichten Sie bei der Justiz sehen.

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AfG10 Warenabruf Eine exakte Zeitplanung sowie eine enge Abstimmung mit dem Lieferanten sind unbedingt erforderlich. Der Auftragnehmer ruft alle benötigten Produkte für die auszustattenden Be- hörden ab. Er gewährleistet die rechtzeitige Bereitstellung aller benötigten Produkte. Bitte erläutern Sie Ihr Lösungskonzept unter Berücksichtigung der nachfolgenden Anforde- rungen:

A 10.1 Zeitgerechter Abruf Wie gewährleisten Sie den zeitgerechten Abruf der Produkte bei den von Ihnen be- nannten Lieferanten? Erläutern Sie Ihre Zeitplanung ausführlich. Berücksichtigen Sie dabei die Pufferzeiten zwischen Produktionsbeginn und Anlieferung.

A 10.2 Bestellabwicklung Für die Bestellabwicklung nutzt der Auftraggeber ein eigenes Softwaretool (eZIB). Bei den Anwendungen handelt es sich um datenbankbasierte Intranetlösungen. Die Be- stellungen werden dem Auftragnehmer per Email mitgeteilt. (siehe hierzu Ziff. 3.3 „All- gemeiner Teil“). Welche Kriterien sind vom Auftraggeber zu berücksichtigen? Wie stellen Sie eine un- verzügliche Bearbeitung der eingehenden E-Mails sicher?

A 10.3 Kommunikation Lieferung Der Auftraggeber erwartet bei Problemen und zur Abstimmung der Lieferungen die di- rekte Kommunikation. Stellen Sie in geeigneter Weise Ihre Organisation dar. Welche Anforderungen stellen Sie an eine reibungslose Zusammenarbeit? Berücksichtigen Sie auch die Rolle des Auftraggebers. Welche Maßnahmen werden Ihrerseits ergriffen, um eine fristgerechte Lieferung nicht zu gefährden?

A 10.4 Kommunikation gelieferte Produkte Beschreiben Sie, wie allgemeine Probleme und Mängel bei den angelieferten Produk- ten kommuniziert werden sollen. Dabei kann eine Information an die anderen Lieferan- ten erforderlich sein. Welche Anforderungen stellen Sie hierbei an den Auftraggeber? Welche Anforderun- gen sollten die anderen Lieferanten erfüllen?

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AfG11 Anlieferung der Produkte Nach Herstellung einer transportgerechten Verpackung der Produkte führt der Auftragneh- mer den termingerechten Transport zur Lieferbehörde durch. Die zeitgerechte Durchfüh- rung der Installation ist ebenfalls durch den Auftragnehmer zu gewährleisten. Bitte erläutern Sie Ihr Lösungskonzept unter Bezugnahme auf die nachfolgenden Anforde- rungen:

A 11.1 Transport zur Lieferbehörde Wie erfolgt der Transport zur Lieferbehörde, z.B. unter Nutzung eines Transportunter- nehmens? Wie ist eine Lieferung hinter die erste verschließbare Türe gewährleistet?

A 11.2 Transport innerhalb der Lieferbehörde Wie erfolgt der Transport innerhalb der Behörde, bei beauftragter Lieferung bis zum Aufstellungsort? Welche Hilfsmittel verwenden Sie? Wie stellen Sie den Schutz vor einem unbefugten Zugriff Dritter sicher?

Bitte beschreiben Sie die Vorgehensweise.

A 11.3 Unterstützungsleistung der Lieferbehörde Welche Unterstützungsleistungen seitens der Justiz sind im Vorfeld und während der Anlieferung aus Ihrer Sicht notwendig? Bedenken Sie auch hierbei, dass es sich um frei zugängliche Gebäude handelt, in denen Publikumsverkehr herrscht.

A 11.4 Verpackung Wie und womit werden die Produkte transportgerecht verpackt? Sollte die Verpackungsrücknahme bei einer vom Auftragnehmer durchgeführten Lie- ferung (Vor-Ort-Lieferung) nicht unverzüglich erfolgen, kann die Verpackungsentsor- gung kostenpflichtig für den Auftragnehmer durch den Auftraggeber in Auftrag gege- ben werden. Geben Sie an, wie eine spätere Verpackungsrücknahme erfolgen kann, soweit dies durch den Auftraggeber gewünscht wird.

A 11.5 Inbetriebnahme eines Druckers Wie erfolgt die Inbetriebnahme eines Druckers, bei beauftragter Lieferung bis zum Aufstellungsort und Dienstleistung Inbetriebnahme? Erfolgt Lieferung, Aufbau und In- betriebnahme an einem Termin? Welche Qualifikation besitzt der Mitarbeiter, der die Inbetriebnahme vornimmt? Bitte beschreiben Sie die Vorgehensweise.

A 11.6 Versand Verbrauchsmaterial Wie erfolgt der Versand/Transport des Verbrauchsmaterials zur Lieferbehörde, z.B. unter Nutzung eines Versandunternehmens? Wie ist eine Lieferung hinter die erste verschließbare Türe gewährleistet?

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  1. 4 Technische Anforderungen Es sind alle Hard- und Softwarekomponenten aufzuführen, die für einen Einsatz in einem Windows 11/Windows Server 2019/2022-Netzwerk erforderlich sind.

3.4.1 Mindestkriterien / Ausschlusskriterien Aufgrund der Anforderungen, die durch die bereits vorhandene Hard- und Soft- wareausstattung bestehen, muss das angebotene Gerät folgende Eigenschaften auf- weisen.

Blauer Engel (oder vergleichbar)Alle unmittelbar am Arbeitsplatz eingesetzten Drucker (speziell die u. g. Arbeitsplatzdrucker und Serviceeinheits- drucker) müssen über das Zertifikat „Blauer Engel“ (RAL UZ 205) oder vergleichbar verfügen. Dieses Ausschlusskriterium dient der Minimierung einer möglichen Gesundheitsgefährdung am Arbeitsplatz durch die Verwendung von Druckern und entspricht einer Emp- fehlung des Bundesinstituts für Risikobewertung.
Drucker eines Her- stellersGrundsätzlich wird die Ausstattung ganzer Behörden mit einheitlicher Druckerhardware angestrebt. Hiermit verbun- den sind die einheitliche Pflege der zu nutzenden Steue- rungssoftware (z.B. Treiber) und die Bevorratung des Ver- brauchsmaterials. Ebenso kann die örtliche Systembe- treuung auf die Spezifikationen des Herstellers geschult werden und die erforderlichen Daten zur Durchführung des justizinternen Supports beim BIT werden minimiert. Aufgrund dessen wird ausschließlich die Lieferung der Drucker eines Herstellers gefordert. Ein Angebot mit Dru- ckern unterschiedlicher Hersteller (z.B. AfG 13 Hersteller X, AfG 17 Hersteller Y) wird von der Wertung ausge- schlossen -Ausnahme AfG 12 -siehe 2.2 Zielvorgaben-. Auf die Möglichkeit der Abgabe eines weiteren Hauptan- gebots wird hingewiesen.
MonochromdruckDer Monochromdruck der AfG 15 muss derart gewährleis- tet sein, dass keinerlei weiteres Verbrauchsmaterial (Tinte, Toner, Gel…„Farbpatronen/-kartuschen“ z.B.: für etwaige Kalibrierungs- und Reinigungsläufe) -außer das für den reinen Schwarzdruck- benötigt wird. Dies trifft auch bei der Treiber-Softwareeinstellung „Schwarzdruck“ zu. In einem Windows 11 (64 Bit) Umfeld darf diese Ein- stellung nur mit dem Administratorecht geändert werden.
FarbdruckDas Gerät (AfG 15) soll über jeweils eine separate Kartu- sche pro Farbe verfügen.
SchriftartenAlle Geräte müssen über folgende interne Schriftarten verfügen: - Eine Nicht-Proportionalschrift - Normalschrift 12 Pitch groß - Großschrift 24 Pitch groß - Kleinschrift 6 Pitch groß Bitte geben Sie an, ob dies gewährleistet werden kann.
DuplexdruckAlle Drucker müssen über eine Duplexeinheit, bzw. die Vorrichtung zum doppelseitigen Druck besitzen.

Vorrichtung zum doppelseitigen Druck besitzen.

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Vier Einzugsmöglich- keiten bei dem Drucker mit mittlerem Druckvolumen (AfG 14)Die Justiz verwendet nicht nur Standardsoftware, sondern hat für die spezifische Aufgabenerledigungen Fachverfah- renssoftware erstellen lassen. Diese Fachverfahren er- möglichen das Ansteuern verschiedener Druckerschächte für die Erstellung von Schreibwerk, dass auf unterschiedli- chem Papier ausgedruckt werden muss (z. B. Zustel- lungsurkunden auf gelbem Papier). Die vier Einzugsmöglichkeiten können beispielsweise durch ein manuelles Fach, ein automatisches Fach und zwei zusätzlich anschließbare Papierkassetten angeboten werden. Der Gerätetreiber muss die Schachtansteuerung in Fach- verfahren unterstützen.
GeräteanschlüsseDie Drucker der Anforderungsgruppen 12 - 15 müssen über einen LAN (RJ45) und mindestens einen High Speed USB 2.0 oder USB 3.0 Geräteanschluss verfügen.
LANDer LAN-Anschluss (RJ45) sollte dem Standard IEEE 802 entsprechen und über eine Übertragungsgeschwindigkeit von 1 Gbit/s unterstützen.
WLANSollte das Gerät über ein WLAN-Modul oder eine WLAN- Schnittstelle verfügen, so muss diese in der Firmware oder hardwareseitig dauerhaft deaktivierbar sein. Ist eine Baugruppe oder ein Modul zur Fernwartung der Geräte z. B. über GSM fest verbaut, so muss diese ebenfalls in der Firmware oder im BIOS dauerhaft deaktivierbar sein. Die WLAN-Verschlüsselungsrate WPA2 muss unterstützt werden. Der Übertragungsstandard sollte IEEE 802.11a, b, g, n oder ac entsprechen.
DatensicherheitSofern die Drucker über Speichermedien verfügen –auch optional-, müssen diese Drucker, Technologien und Lö- sungen hergeben, welche die besondere Datensicherung zur verschlüsselten Übertragung und Ablage des Drucks auf Speichermedien der Drucker gewährleisten.
TerminalserverbetriebDie Drucker müssen für den Betrieb in einer Terminalser- verumgebung geeignet sein.

verumgebung geeignet sein.

Sofern die angebotenen Geräte von diesen Eigenschaften abweichen, muss das Angebot von der weiteren Wertung ausgeschlossen werden.

Bitte nehmen Sie zu den o.g. Mindestkriterien der Ziff. 3.4.1 Stellung und fügen Sie die entsprechenden Zertifikate bei. Sofern ein vergleichbares Zertifikat angeboten wird, muss dies durch einen schriftlichen Nachweis eines unabhängigen Labors in deutscher Sprache nachgewiesen werden.

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3.4.2 Systemtechnische Anforderungen Bitte geben Sie für jede Komponente das Fabrikat bzw. den Hersteller und das Modell bzw. den Typ sowie die Dauer der Herstellergarantie an. Bei der Handhabung von speziell bezeichneten Nachweisen, wie z. B. TÜV/GS. dient die Bezeichnung lediglich als Hinweis. Vergleichbare Nachweise sind gestattet. Beachten Sie bitte, dass Verweise auf Literatur oder Broschüren nur als ergänzende Information erfolgen dürfen. Diese Verweise können die geforderten Antworten oder Erklärungen nicht ersetzen. Für sämtliche Drucker sind deutsche Installations- und Bedienungshandbücher mit Setup- und Treiberdatenträger zu liefern. Eine Unterstützung des Druckfelds in MS-Word muss von den jeweiligen Druckertrei- bern unterstützt werden, da u. a eine automatische Papierschachtanwahl durch die in der Justiz NRW genutzte Software erfolgt.

3.4.3 Drucker Bitte erläutern Sie Ihr Lösungskonzept unter Berücksichtigung der nachfolgenden Anforderun- gen. Die spätere Festlegung der Modelle soll vom Auftragnehmer vorgeschlagen werden. Im Bereich der Justiz NRW liegt eine standardisierte Nutzung von Hard- und Software vor, vgl. auch Ziff. 6 Allgemeiner Teil. Die anzubietenden Drucker sind in diesem Umfeld uneinge- schränkt zu nutzen.

AfG12 Drucker DIN A4 (SW, Non-Laserdrucker) Der Drucker wird als monochromer Arbeitsplatzdrucker mit integrierter Duplex-Ein- heit für ein niedriges Druckaufkommen bis 8000 Blatt/Jahr eingesetzt.

Bitte erläutern Sie Ihr Angebot unter Berücksichtigung der nachfolgenden Anforde- rungen.

A 12.1 Leistungsklasse Der Drucker sollte mind.10 Seiten DIN A4 pro Minute schwarz drucken können. Bitte geben Sie die vorhandenen Schnittstellen an (HighSpeed USB 2.0, 3.0, LAN, etc.). Bitten geben Sie an, ob das Gerät über WLAN verfügt und wie die Deaktivierung rea- lisiert wird. Welche Steckplätze für optionale Erweiterungen sind vorhanden (interner Printserver, etc.)? Wie lang ist die Aufwachphase? (Druck der ersten Seite aus dem Energiesparmodus <= 20 Sek). Bitte beschreiben Sie die Leistungsklasse des Druckers in Bezug auf die o.g. Anfor- derungen und nennen Sie die Typenbezeichnung. Geben Sie zusätzlich auch an, ob und wie die Druckgeschwindigkeit bei doppelseiti- gem Druck von der Geschwindigkeit beim einseitigen Druck abweicht.

A 12.2 Hauptspeicher Für die Nutzung des Druckers in seinem Einsatzgebiet wird eine Speichergröße von mindestens 256 MB benötigt. Bitte stellen Sie die Verwendung des Hauptspeichers gem. folgenden Punkten dar:

  • Größe des verbauten Speichers
  • Typ, Hersteller und Geschwindigkeit
  • Aufrüstmöglichkeit des Speichers (allgemein)
  • Aufrüstmöglichkeit des Speichers, ohne Austausch der vorhandenen Module.

Anforderungskatalog LOS 2 (Stand: Juli 2026) Seite 17

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Geben Sie zusätzlich an, ob eine Zwischenspeicherung des Druckauftrags auf einer internen Festplatte möglich ist.

A 12.3 Papierführung Die Papierzufuhr muss sowohl automatisch als auch manuell möglich sein. Die Papierkassette sollte mindestens 100 Blatt DIN A4. Die Papierablage sollte mindestens 100 Blatt DIN A4 fassen. Bitte geben Sie die Blattzahl an. Daneben muss der Drucker eine Duplexeinheit, bzw. die Vorrichtung zum doppelseiti- gen Druck besitzen. Bitte erläutern Sie, wie der Duplexdruck gewährleistet wird. Bitte geben Sie außerdem an, ob der Anschluss einer weiteren Papierkassette mög- lich ist.

A 12.4 Druckmedien Der Drucker muss aus verfahrens- und organisatorischen Gründen folgende Voraus- setzungen erfüllen:

  • Das Papierformat DIN A4 muss bedruckbar sein.
  • Der Etikettendruck soll über die manuelle Zufuhr realisiert werden.
  • Der Gerätetreiber muss die Schachtansteuerung in Fachverfahren unter- stützen.
  • Es muss Recyclingpapier einsetzbar sein. In der Justiz wird grundsätzlich Recyclingpapier nach RAL-UZ-14 verwen- det
  • Die Dokumentenechtheit muss gegeben sein Bitte geben Sie die Eigenschaften anhand dieser Auflistung wieder und nennen Sie das Fabrikat. Die passenden Recyclingpapierarten, inkl. der Papierstärke in g/m² (für einseitigen und doppelseitigen Druck) sind ebenso anzugeben. Die Dokumentenechtheit ist durch das Prüfzeugnis der Bundesanstalt für Materialfor- schung (oder vergleichbar) nachzuweisen. Geben Sie zusätzlich an, welche weiteren Druckmedien (z.B. Umschläge sowie Fo- lien und Etiketten) genutzt werden können.

A 12.5 Verbrauchsmaterial Bitte geben Sie die Lebensdauer und die Füllmenge bei Erstausstattung für das Ver- brauchmaterial an. Nach wie vielen Seiten müssen die einzelnen Komponenten ge- wechselt werden? Die Füllmenge/restliche Lebensdauer des Verbrauchsmaterials sollte über das Druck- menü oder ggf. über das Netzwerk abrufbar sein. Stellen Sie dar wie die erforderli- chen Daten abgerufen werden können.

Beachten Sie auch AfG 16 (Bezug der Verbrauchsmaterialien während der Garantie- zeit).

Zusätzlich sind die Typen-/Bestellnummern des Herstellers der Verbrauchsmaterialen anzugeben, sowie die Angabe ob besondere Umweltkennzeichen (z.B. LGA für To- ner) vorliegen.

A 12.6 Druckertreiber und Terminalserverbetrieb Der Drucker muss für den Betrieb in einer Terminalserverumgebung geeignet sein. Geben Sie an, wie der Einsatz des Druckers in diesem Umfeld sichergestellt werden kann.

Anforderungskatalog LOS 2 (Stand: Juli 2026) Seite 18

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Erläutern Sie zusätzlich, wie Sie die Justiz bei erforderlichen Anpassungen der Dru- ckertreiber unterstützen können.

A 12.7 Geräuschemission Die Geräuschemission soll im Druckbetrieb 55 dB(A) und im Stand-by 35 dB(A) nicht überschreiten. Bitte geben Sie die Geräuschemission im Betriebsmodus an. Ein entsprechender Nachweis ist zu führen. Besteht die Möglichkeit, die Geräuschemission durch die Reduzierung der Druckge- schwindigkeit zu verringern? Wenn ja, wie wird die Reduzierung der Druckgeschwin- digkeit eingestellt? Bitte geben Sie ggf. an, um wie viel dB(A) sich der Emissionswert verbessert.

A 12.8 Drucker (allgemein) Bitte geben Sie die die Länge des Stromkabels (in m). Folgende weitere Sicherheitszeichen sollten vorliegen.

  • GS und CE-Zertifizierung
  • TÜV
  • beachten Sie auch Abschn. 3.4.1 (Mindestkriterien / Ausschlusskriterien) Bitte geben Sie an, welche Sicherheitszeichen erfüllt werden. Entsprechende Nach- weise sind dem Angebot beizulegen.

Die Stellfläche für Drucker sollte auf 410 mm x 560 mm (B x-T) begrenzt sein. Dabei sollte eine Gesamthöhe des Gerätes (incl. Papierschächte und Duplexeinheit) von 350 mm nicht überschritten werden. Geben Sie die Gerätemaße (B x H x T in mm) an.

Bitte geben Sie an, ob sich ein Bedienfeld und ein Display am Drucker befinden. Wie gewährleisten Sie eine einfache Bedienung des Druckers?

AfG13 Drucker DIN A4 (SW, Laserdrucker) Der Drucker wird als monochromer Arbeitsplatzdrucker mit integrierter Duplex-Ein- heit für ein niedriges Druckaufkommen bis 8000 Blatt/Jahr eingesetzt.

Bitte erläutern Sie Ihr Angebot unter Berücksichtigung der nachfolgenden Anforde- rungen.

A 13.1 Leistungsklasse Der Drucker sollte mind. 20 Seiten DIN A4 pro Minute schwarz drucken können. Bitte geben Sie die vorhandenen Schnittstellen an (HighSpeed USB 2.0, 3.0, LAN, etc.). Bitten geben Sie an, ob das Gerät über WLAN verfügt und wie die Deaktivierung rea- lisiert wird. Welche Steckplätze für optionale Erweiterungen sind vorhanden (interner Printserver, etc.)? Wie lang ist die Aufwachphase? (Druck der ersten Seite aus dem Energiesparmodus <= 20 Sek). Bitte beschreiben Sie die Leistungsklasse des Druckers in Bezug auf die o.g. Anfor- derungen und nennen Sie die Typenbezeichnung. Geben Sie zusätzlich auch an, ob und wie die Druckgeschwindigkeit bei doppelseiti- gem Druck von der Geschwindigkeit beim einseitigen Druck abweicht.

Anforderungskatalog LOS 2 (Stand: Juli 2026) Seite 19

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A 13.2 Hauptspeicher Für die Nutzung des Druckers in seinem Einsatzgebiet wird eine Speichergröße von mindestens 256 MB benötigt. Bitte stellen Sie die Verwendung des Hauptspeichers gem. folgenden Punkten dar:

  • Größe des verbauten Speichers
  • Typ, Hersteller und Geschwindigkeit
  • Aufrüstmöglichkeit des Speichers (allgemein)
  • Aufrüstmöglichkeit des Speichers, ohne Austausch der vorhandenen Module. Geben Sie zusätzlich an, ob eine Zwischenspeicherung des Druckauftrags auf einer internen Festplatte möglich ist.

A 13.3 Papierführung Die Papierzufuhr muss sowohl automatisch als auch manuell möglich sein. Die Papierkassette sollte mindestens 250 Blatt DIN A4, die Universalzufuhr mindes- tens 10 Blatt DIN A4 und die Papierablage sollte mindestens 100 Blatt DIN A4 fassen. Bitte geben Sie die jeweilige Blattzahl an. Daneben muss der Drucker eine Duplexeinheit, bzw. die Vorrichtung zum doppelseiti- gen Druck besitzen.

Bitte erläutern Sie, wie der Duplexdruck gewährleistet wird. Bitte geben Sie außerdem an, ob der Anschluss einer weiteren Papierkassette mög- lich ist.

A 13.4 Druckmedien Der Drucker muss aus verfahrens- und organisatorischen Gründen folgende Voraus- setzungen erfüllen:

  • Das Papierformat DIN A4 muss bedruckbar sein.
  • Der Etikettendruck soll über die manuelle Zufuhr realisiert werden.
  • Der Gerätetreiber muss die Schachtansteuerung in Fachverfahren unter- stützen.
  • Es muss Recyclingpapier einsetzbar sein. In der Justiz wird grundsätzlich Recyclingpapier nach RAL-UZ-14 verwen- det.
  • Die Dokumentenechtheit muss gegeben sein Bitte geben Sie die Eigenschaften anhand dieser Auflistung wieder und nennen Sie das Fabrikat. Die passenden Recyclingpapierarten, inkl. der Papierstärke in g/m² (für einseitigen und doppelseitigen Druck) sind ebenso anzugeben. Die Dokumentenecht- heit ist durch das Prüfzeugnis der Bundesanstalt für Materialforschung (oder ver- gleichbar) nachzuweisen. Geben Sie zusätzlich an, welche weiteren Druckmedien (z.B. Umschläge sowie Fo- lien und Etiketten) genutzt werden können.

A 13.5 Verbrauchsmaterial Bitte geben Sie die Lebensdauer und die Füllmenge bei Erstausstattung für das Ver- brauchmaterial an. Nach wie vielen Seiten müssen die einzelnen Komponenten ge- wechselt werden? Die Füllmenge/restliche Lebensdauer des Verbrauchsmaterials sollte über das Druck- menü oder ggf. über das Netzwerk abrufbar sein. Stellen Sie dar wie die erforderli- chen Daten abgerufen werden können.

Beachten Sie auch AfG 16 (Bezug der Verbrauchsmaterialien während der Garantie- zeit).

Anforderungskatalog LOS 2 (Stand: Juli 2026) Seite 20

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Zusätzlich sind die Typen-/Bestellnummern des Herstellers der Verbrauchsmaterialen anzugeben, sowie die Angabe ob besondere Umweltkennzeichen (z.B. LGA für To- ner) vorliegen.

A 13.6 Druckertreiber und Terminalserverbetrieb Der Drucker muss für den Betrieb in einer Terminalserverumgebung geeignet sein. Geben Sie an, wie der Einsatz des Druckers in diesem Umfeld sichergestellt werden kann. Beachten Sie auch Abschn. 3.4.1 (Mindestkriterien / Ausschlusskriterien). Erläutern Sie zusätzlich, wie Sie die Justiz bei erforderlichen Anpassungen der Dru- ckertreiber unterstützen können.

A 13.7 Geräuschemission Die Geräuschemission soll im Druckbetrieb 55 dB(A) und im Stand-by 35 dB(A) nicht überschreiten. Bitte geben Sie die Geräuschemission im Betriebsmodus an. Ein entsprechender Nachweis ist zu führen. Besteht die Möglichkeit, die Geräuschemission durch die Reduzierung der Druckge- schwindigkeit zu verringern? Wenn ja, wie wird die Reduzierung der Druckgeschwin- digkeit eingestellt? Bitte geben Sie ggf. an, um wie viel dB(A) sich der Emissionswert verbessert.

A 13.8 Feinstaubemission Erläutern Sie, durch welche Maßnahmen eine mögliche Emission von Feinstäuben im Drucker verhindert wird.

A 13.9 Drucker (allgemein) Bitte geben Sie die die Länge des Stromkabels (in m). Folgende weitere Sicherheitszeichen sollten vorliegen.

  • GS und CE-Zertifizierung
  • TÜV
  • beachten Sie auch Abschn. 3.4.1 (Mindestkriterien / Ausschlusskriterien) Bitte geben Sie an, welche Sicherheitszeichen erfüllt werden. Entsprechende Nach- weise sind dem Angebot beizulegen.

Die Stellfläche für Drucker sollte auf 410 mm x 560 mm (B x T) begrenzt sein. Dabei sollte eine Gesamthöhe des Gerätes (incl. Papierschächte und Duplexeinheit) von 350 mm nicht überschritten werden. Geben Sie die Gerätemaße (B x H x T in mm) an.

Bitte geben Sie an, ob sich ein Bedienfeld und ein Display am Drucker befinden. Wie gewährleisten Sie eine einfache Bedienung des Druckers?

AfG14 Drucker DIN A4 (SW, Laserdrucker) Der Drucker wird als monochromer Arbeitsplatzdrucker mit integrierter Duplex-Ein- heit für ein mittleres Druckaufkommen mit mehr als 8000 Blatt/Jahr eingesetzt.

Bitte erläutern Sie Ihr Angebot unter Berücksichtigung der nachfolgenden Anforde- rungen.

Anforderungskatalog LOS 2 (Stand: Juli 2026) Seite 21

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Zentraler IT-Dienstleister der Justiz des Landes NRW 150-ITD3.1002-2026

A 14.1 Leistungsklasse Der Drucker sollte mind. 30 Seiten DIN A4 pro Minute schwarz drucken können. Bitte geben Sie die vorhandenen Schnittstellen an (HighSpeed USB 2.0, 3.0, LAN, etc.). Bitten geben Sie an, ob das Gerät über WLAN verfügt und wie die Deaktivierung rea- lisiert wird. Welche Steckplätze für optionale Erweiterungen sind vorhanden (interner Printserver, etc.)? Wie lang ist die Aufwachphase? (Druck der ersten Seite aus dem Energiesparmodus <= 20 Sek). Bitte beschreiben Sie die Leistungsklasse des Druckers in Bezug auf die o.g. Anfor- derungen und nennen Sie die Typenbezeichnung. Geben Sie zusätzlich auch an, ob und wie die Druckgeschwindigkeit bei doppelseiti- gem Druck von der Geschwindigkeit beim einseitigen Druck abweicht.

A 14.2 Hauptspeicher Für die Nutzung des Druckers in seinem Einsatzgebiet wird eine Speichergröße von mindestens 512 MB benötigt. Bitte stellen Sie die Verwendung des Hauptspeichers gem. folgenden Punkten dar:

  • Größe des verbauten Speichers
  • Typ, Hersteller und Geschwindigkeit
  • Aufrüstmöglichkeit des Speichers (allgemein)
  • Aufrüstmöglichkeit des Speichers, ohne Austausch der vorhandenen Mo- dule. Geben Sie zusätzlich an, ob eine Zwischenspeicherung des Druckauftrags auf einer internen Festplatte möglich ist.

A 14.3 Papierführung Die Papierzufuhr muss sowohl automatisch als auch manuell möglich sein. Die Pa- pierkassette sollte mindestens 250 Blatt DIN A4, die Universalzufuhr sollte mindes- tens 50 Blatt DIN A4, die Papierablage sollte mindestens 150 Blatt DIN A4 fassen. Bitte geben Sie die Blattzahl an. Optional sind zusätzlich anschließbare Papierkassetten erforderlich, um den im Dru- cker genutzten Papiervorrat zu erhöhen. Beachten Sie hier auch Abschn. 3.4.1 (Min- destkriterien / Ausschlusskriterien). Bitte geben Sie die maximal mögliche Blattzahl an. Daneben muss der Drucker eine Duplexeinheit, bzw. die Vorrichtung zum doppelseiti- gen Druck besitzen. Bitte erläutern Sie, wie der Duplexdruck gewährleistet wird.

A 14.4 Druckmedien Der Drucker muss aus verfahrens- und organisatorischen Gründen folgende Voraus- setzungen erfüllen:

  • Das Papierformat DIN A4 muss bedruckbar sein.
  • Der Etikettendruck soll über die manuelle Zufuhr realisiert werden.
  • Der Gerätetreiber muss die Schachtansteuerung in Fachverfahren unterstüt- zen.
  • Es muss Recyclingpapier einsetzbar sein. In der Justiz wird grundsätzlich Recyclingpapier nach RAL-UZ-14 verwendet
  • Die Dokumentenechtheit muss gegeben sein Bitte geben Sie die Eigenschaften anhand dieser Auflistung wieder und nennen Sie das Fabrikat. Die passenden Recyclingpapierarten, inkl. der Papierstärke in g/m² (für

Anforderungskatalog LOS 2 (Stand: Juli 2026) Seite 22

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Zentraler IT-Dienstleister der Justiz des Landes NRW 150-ITD3.1002-2026

einseitigen und doppelseitigen Druck) sind ebenso anzugeben. Die Dokumentenecht- heit ist durch das Prüfzeugnis der Bundesanstalt für Materialforschung (oder ver- gleichbar) nachzuweisen. Geben Sie zusätzlich an, welche weiteren Druckmedien (z.B. Umschläge sowie Fo- lien und Etiketten) genutzt werden können.

A 14.5 Verbrauchsmaterial Bitte geben Sie die Lebensdauer und die Füllmenge bei Erstausstattung für das Ver- brauchmaterial an. Nach wie vielen Seiten müssen die einzelnen Komponenten ge- wechselt werden? Die Füllmenge/restliche Lebensdauer des Verbrauchsmaterials sollte über das Druck- menü oder ggf. über das Netzwerk abrufbar sein. Stellen Sie dar wie die erforderli- chen Daten abgerufen werden können.

Beachten Sie auch AfG 16 (Bezug der Verbrauchsmaterialien während der Garantie- zeit).

Zusätzlich sind die Typen-/Bestellnummern des Herstellers der Verbrauchsmaterialen anzugeben, sowie die Angabe ob besondere Umweltkennzeichen (z.B. LGA für To- ner) vorliegen.

A 14.6 Druckertreiber und Terminalserverbetrieb Der Drucker muss für den Betrieb in einer Terminalserverumgebung geeignet sein. Geben Sie an, wie der Einsatz des Druckers in diesem Umfeld sichergestellt werden kann. Erläutern Sie zusätzlich, wie Sie die Justiz bei erforderlichen Anpassungen der Dru- ckertreiber unterstützen können.

A 14.7 Geräuschemission Die Geräuschemission soll im Druckbetrieb 55 dB(A) und im Stand-by 35 dB(A) nicht überschreiten. Bitte geben Sie die Geräuschemission im Betriebsmodus an. Ein entsprechender Nachweis ist zu führen. Besteht die Möglichkeit, die Geräuschemission durch die Reduzierung der Druckge- schwindigkeit zu verringern? Wenn ja, wie wird die Reduzierung der Druckgeschwin- digkeit eingestellt? Bitte geben Sie ggf. an, um wie viel dB(A) sich der Emissionswert verbessert.

A 14.8 Feinstaubemission Erläutern Sie, durch welche Maßnahmen eine mögliche Emission von Feinstäuben im Drucker verhindert wird.

A 14.9 Drucker (allgemein) Bitte geben Sie die die Länge des Stromkabels (in m). Folgende weitere Sicherheitszeichen sollten vorliegen.

  • GS und CE-Zertifizierung
  • TÜV
  • beachten Sie auch Abschn. 3.4.1 (Mindestkriterien / Ausschlusskriterien) Bitte geben Sie an, welche Sicherheitszeichen erfüllt werden. Entsprechende Nach- weise sind dem Angebot beizulegen.

Die Stellfläche für Drucker sollte auf 410 mm x 560 mm (B x T) begrenzt sein. Dabei sollte eine Gesamthöhe des Gerätes (incl. Papierschächte und Duplexeinheit) von 350 mm nicht überschritten werden.

Anforderungskatalog LOS 2 (Stand: Juli 2026) Seite 23

[Seite 24]

Zentraler IT-Dienstleister der Justiz des Landes NRW 150-ITD3.1002-2026

Geben Sie die Gerätemaße (B x H x T in mm) an. Bitte geben Sie an, ob sich ein Bedienfeld und ein Display am Drucker befinden. Wie gewährleisten Sie eine einfache Bedienung des Druckers?

AfG15 Drucker DIN A4 (Farblaserdrucker) Der Druckertyp wird vereinzelt mit integrierter Duplex-Einheit für ein mittleres Druck- aufkommen mit mehr als 8000 Blatt/Jahr eingesetzt.

Bitte erläutern Sie Ihr Angebot unter Berücksichtigung der nachfolgenden Anforde- rungen.

A 15.1 Leistungsklasse Der Drucker sollte ohne Verwendung der Farbkartusche mind. 20 Seiten schwarz und mind. 15 Seiten pro Minute in Farbe drucken können.

Bitte geben Sie die vorhandenen Schnittstellen an (HighSpeed USB 2.0, 3.0, LAN, etc.). Bitten geben Sie an, ob das Gerät über WLAN verfügt und wie die Deaktivierung rea- lisiert wird. Welche Steckplätze für optionale Erweiterungen sind vorhanden (interner Printserver, etc.)? Wie lang ist die Aufwachphase? (Druck der ersten Seite aus dem Energiesparmodus <= 20 Sek). Bitte beschreiben Sie die Leistungsklasse des Druckers in Bezug auf die o.g. Anfor- derungen und nennen Sie die Typenbezeichnung. Geben Sie zusätzlich auch an, ob und wie die Druckgeschwindigkeiten (jeweils in SW und Farbe) bei doppelseitigem Druck von der Geschwindigkeit beim einseitigen Druck abweichen.

A 15.2 Hauptspeicher Für die Nutzung des Druckers in seinem Einsatzgebiet wird eine Speichergröße von mindestens 1 GB benötigt. Bitte stellen Sie die Verwendung des Hauptspeichers gem. folgenden Punkten dar:

  • Größe des verbauten Speichers
  • Typ, Hersteller und Geschwindigkeit
  • Aufrüstmöglichkeit des Speichers (allgemein)
  • Aufrüstmöglichkeit des Speichers, ohne Austausch der vorhandenen Mo- dule. Geben Sie zusätzlich an, ob eine Zwischenspeicherung des Druckauftrags auf einer internen Festplatte möglich ist.

A 15.3 Papierführung Die Papierzufuhr muss sowohl automatisch als auch manuell möglich sein. Die Pa- pierkassette sollte mindestens 250 Blatt DIN A4, die Universalzufuhr sollte mindes- tens 50 Blatt DIN A4, die Papierablage sollte mindestens 150 Blatt DIN A4 fassen. Bitte geben Sie die Blattzahl an. Optional sind zusätzlich anschließbare Papierkassetten erforderlich, um den im Dru- cker genutzten Papiervorrat zu erhöhen. Bitte geben Sie die maximal mögliche Blattzahl an.

Anforderungskatalog LOS 2 (Stand: Juli 2026) Seite 24

[Seite 25]

Zentraler IT-Dienstleister der Justiz des Landes NRW 150-ITD3.1002-2026

Daneben muss der Drucker eine Duplexeinheit, bzw. die Vorrichtung zum doppelseiti- gen Druck besitzen. Bitte erläutern Sie, wie der Duplexdruck gewährleistet wird.

A 15.4 Druckmedien Der Drucker muss aus verfahrens- und organisatorischen Gründen folgende Voraus- setzungen erfüllen:

  • Das Papierformat DIN A4 muss bedruckbar sein.
  • Der Etikettendruck soll über die manuelle Zufuhr realisiert werden.
  • Der Gerätetreiber muss die Schachtansteuerung in Fachverfahren unter- stützen.
  • Es muss Recyclingpapier einsetzbar sein. In der Justiz wird grundsätzlich Recyclingpapier nach RAL-UZ-14 verwen- det.
  • Die Dokumentenechtheit muss gegeben sein Bitte geben Sie die Eigenschaften anhand dieser Auflistung wieder und nennen Sie das Fabrikat. Die passenden Recyclingpapierarten, inkl. der Papierstärke in g/m² (für einseitigen und doppelseitigen Druck) sind ebenso anzugeben. Die Dokumentenecht- heit ist durch das Prüfzeugnis der Bundesanstalt für Materialforschung (oder ver- gleichbar) nachzuweisen. Geben Sie zusätzlich an, welche weiteren Druckmedien (z.B. Umschläge sowie Fo- lien und Etiketten) genutzt werden können.

A 15.5 Verbrauchsmaterial Bitte geben Sie die Lebensdauer und die Füllmenge bei Erstausstattung für das Ver- brauchmaterial an. Nach wie vielen Seiten müssen die einzelnen Komponenten ge- wechselt werden? Die Füllmenge/restliche Lebensdauer des Verbrauchsmaterials sollte über das Druck- menü oder ggf. über das Netzwerk abrufbar sein. Stellen Sie dar wie die erforderli- chen Daten abgerufen werden können.

Beachten Sie auch AfG 16 (Bezug der Verbrauchsmaterialien während der Garantie- zeit).

Zusätzlich sind die Typen-/Bestellnummern des Herstellers der Verbrauchsmaterialen anzugeben, sowie die Angabe ob besondere Umweltkennzeichen (z.B. LGA) für den Toner vorliegen.

A 15.6 Druckertreiber und Terminalserverbetrieb Der Drucker muss für den Betrieb in einer Terminalserverumgebung geeignet sein. Geben Sie an, wie der Einsatz des Druckers in diesem Umfeld sichergestellt werden kann. Erläutern Sie zusätzlich, wie Sie die Justiz bei erforderlichen Anpassungen der Dru- ckertreiber unterstützen können.

A 15.7 Geräuschemission Die Geräuschemission soll im Druckbetrieb 55 dB(A) und im Stand-by 35 dB(A) nicht überschreiten. Bitte geben Sie die Geräuschemission im Betriebsmodus an, ein entsprechender Nachweis ist zu führen.

Anforderungskatalog LOS 2 (Stand: Juli 2026) Seite 25

[Seite 26]

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Besteht die Möglichkeit, die Geräuschemission durch die Reduzierung der Druckge- schwindigkeit zu verringern? Wenn ja, wie wird die Reduzierung der Druckgeschwin- digkeit eingestellt? Bitte geben Sie ggf. an, um wie viel dB(A) sich der Emissionswert verbessert.

A 15.8 Feinstaubemission Erläutern Sie, durch welche Maßnahmen eine mögliche Emission von Feinstäuben im Drucker verhindert wird.

A 15.9 Drucker (allgemein) Bitte geben Sie die die Länge des Stromkabels (in m). Folgende weitere Sicherheitszeichen sollten vorliegen.

  • GS und CE-Zertifizierung
  • TÜV
  • beachten Sie auch Abschn. 3.4.1 (Mindestkriterien / Ausschlusskriterien) Bitte geben Sie an, welche Sicherheitszeichen erfüllt werden. Entsprechende Nach- weise sind dem Angebot beizulegen.

Die Stellfläche für Drucker sollte auf 410 mm x 560 mm (B x T) begrenzt sein. Dabei sollte eine Gesamthöhe des Gerätes (incl. Papierschächte und Duplexeinheit) von 460 mm nicht überschritten werden. Geben Sie die Gerätemaße (B x H x T in mm) an.

Bitte geben Sie an, ob sich ein Bedienfeld und ein Display am Drucker befinden. Wie gewährleisten Sie eine einfache Bedienung des Druckers?

AfG16 Verbrauchsmaterialien Zur Minimierung des Support- und Verwaltungsaufwands sollen während der Garantiefrist eines Geräts die dazugehörigen Verbrauchsmaterialien (z.B. Toner, Tinte, Lichtbildeinheit, etc.) über den Auftragnehmer zu LOS 2 beschafft werden. Die Garantieleistung des Auftrag- nehmers beinhaltet somit den vollständigen Betrieb des Druckers, da das Verbrauchsmate- rial und der Drucker insgesamt vom Auftragnehmer bezogen werden. Betroffen sind nur Drucker die über diesen Vertrag bezogen werden.

Die Lieferung der Verbrauchsmaterialen außerhalb der Garantiezeit wird vom Auftraggeber in einem getrennten Vergabeverfahren ausgeschrieben.

A 16.1 Verbrauchsmaterial Während der Garantiezeit sollen nur die Verbrauchsmaterialen eines Herstellers ge- nutzt werden. Bitte geben Sie Hersteller und Bezeichnungen der von Ihnen genutzten Verbrauchs- materialien an. Geben Sie zusätzlich an, ob es sich hierbei um Original, Refill oder Rebuild Produkte handelt.

A 16.2 Lieferzeiten Grundsätzlich soll das Verbrauchsmaterial spätestens 3 Tage nach Eingang der Be- stellung beim Auftragnehmer versendet sein. Bei Bedarf kann der Auftraggeber eine elektronische Versand-Bestätigung fordern. Eine standardmäßige Übersendung der Versand-Bestätigung an den Auftraggeber ist nicht vorgesehen.

Anforderungskatalog LOS 2 (Stand: Juli 2026) Seite 26

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Bitte stellen Sie dar, wie Sie die Versendung der Produkte innerhalb der gesetzten Frist sicherstellen und wie der Auftraggeber – im Bedarfsfall – den Versand-Status abfragen kann.

A 16.3 Preiskalkulation Ähnlich der Regelung der Preisermittlung der Standard-Drucker, soll die Preisermitt- lung auf Basis einer offiziellen Preisliste des Herstellers basieren. Die Preise gelten für den gesamten Garantiezeitraum als Festpreise. Es wird auf Ziff. 4.1.4 Allgemeiner Teil der Leistungsbeschreibung hingewiesen. Sind Sie mit dieser Regelung einverstanden? Welche Preisliste wird zu Ihrer Preiskal- kulation genutzt? Geben Sie ggf. den Link zum Download an.

A 16.4 Beschilderung Zur Vereinfachung des Prozesses ist jeder ausgelieferte Drucker mit einem Schild kenntlich zu machen. Folgende Daten müssen dort ausgewiesen sein:

  • Lieferdatum
  • Frühestmöglicher Ablauf der Garantiefrist
  • Bezeichnung des Verbrauchsmaterials
  • Name und Anschrift des Auftragnehmers Die Beschilderung ist vorne am Drucker -gut sichtbar- anzubringen.

Wie gewährleisten Sie die o.g. Beschilderung der Drucker? Welche Angaben erach- ten Sie zusätzlich als sinnvoll? Aus welchem Material wird die Beschilderung bestehen und wie wird diese ange- bracht?

A 16.5 Vertragslaufzeit Abweichend zu Ziff. 2.5.3 des „Allgemeinen Teils“ wird beabsichtigt durch die maxi- male Vertragslaufzeit bis zum 31.12.29 und einer Garantiefrist von mind. 48 Monaten den Zusatzvertrag für die Verbrauchsmaterialien entsprechend sukzessive bis maxi- mal zum 31.12.2033 zu verlängern. Sind Sie mit dieser Regelung einverstanden? Wie gewährleisten Sie den Bezug der Verbrauchsmaterialien bis zum Ablauf der maximalen Bezugsdauer (31.12.2033)?

A 16.6 Rücknahme Verbrauchsmaterial Das vom Auftragnehmer bezogene und genutzte Verbrauchsmaterial (Toner, Rest- tonerbehälter, Tintenkartuschen, etc.) ist durch den Auftragnehmer wieder zurückzu- nehmen und umweltgerecht zu entsorgen. Ggf. sind jeder Behörde Sammelbehälter kostenfrei zur Verfügung zu stellen.

Bitte beschreiben Sie Ihr Rücknahmesystem. Bitte geben Sie zusätzlich an, ob eine Rückvergütung gewährt wird.

AfG17 sonstige Druckerhardware (Produktanfragen) Ggf. ist es erforderlich bereits vorhandene Drucker zu ergänzen oder aufzurüsten. Die Justiz setzt größtenteils bisher Drucker der Hersteller Hewlett Packard und Kyocera ein, vereinzelt befinden sich noch Drucker der Hersteller Lexmark im Einsatz.

Zur Minimierung des Support- und Verwaltungsaufwands soll grundsätzlich diese Hardware über den Auftragnehmer zu LOS 2 beschafft werden.

Als Abgrenzung dienen folgende Kriterien die erfüllt sein müssen:

  • Der Beschaffungswert des Produkts liegt unter 1.000,-€ (exkl. MWSt.)
  • Das Produkt ist dem Bereich Drucker zuzuordnen

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  • Der Preis ist ggf. über einen allgemein zugänglichen Webshop nachvollziehbar

Zur Veranschaulichung des Prozesses dienen die nachfolgenden Anforderungen.

A 17.1 Produktanfrage

Beschaffungsauftrag positiv an die ZIB (Mittelbehörde)

Prüfung ob das Produktanfrage Produkt in eZIB negativ an ZIB verfügbar (Mittelbehörde) (Mittelbehörde)

Vorprüfung ob die Kriterien erfüllt sind (ZIB)

Mitteilung an Übersendung Mittelbehörde Rückfrage Produktanfrage

LOS 2

Drucker (Auftragnehmer)

Pro E du in k t t r s a g in u n e g Z I d B e s (Z IB) Üb A er n s g e e n b d o u t ng negativ

Prüfung:

  • Kriterien positiv
  • Preis (ZIB)

Soweit das gewünschte Produkt nicht im Intranetkatalog der ZIB/ITD3 (eZIB) verfüg- bar ist, wird die Mittelbehörde ihren Bedarf mittels einer so genannten Produktanfrage an die ZIB/ITD3 richten. Die ZIB/ITD3 prüft zunächst ob das Produkt den o.g. Rege- lungen entspricht und wird nach positiver Prüfung die Produktanfrage dem Auftrag- nehmer –per E-Mail- weiterleiten. Hierbei wird auch durch die ZIB/ITD3 mitgeteilt, ob die Standardgarantie von 48 Monaten für dieses Produkt gefordert wird oder die Ga- rantiezeit auf 24 Monate verringert wird. Eine verkürzte Garantiezeit kommt u.a. bei extern anschließbaren Produkten wie z.B. externen USB Kartenleser in Frage. Der Auftragnehmer erstellt daraufhin ein Angebot und sendet dieses an die ZIB/ITD3. Nach nochmaliger Prüfung, ob den o.g. Regelungen entsprochen wird, insbesondere nach Prüfung des Beschaffungswertes, wird das Produkt in eZIB eingetragen, das so- mit bestellt werden kann. Sind Sie mit dieser Regelung einverstanden?

A 17.2 Preisüberprüfung Zur Überprüfung der Angebote sollte der Auftragnehmer dem Auftraggeber eine nachvollziehbare Preisermittlung zur Verfügung stellen. Denkbar ist, dass sich der Verkaufspreis auf Grundlage einer Berechnungsformel ergibt. Es wird vorgeschlagen die Preisfeststellung auf Basis eines Internetkataloges abzgl. Rabatt zzgl. Marge zu berechnen. Sind Sie mit dieser Regelung einverstanden? Wie stellen Sie die Preisermittlung sicher? Geben Sie detailliert an, wie der Preis ei- nes Produkts nachvollzogen werden kann.

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4 Preiszusammenstellung

  1. 1 Allgemeines In der Preiszusammenstellung wird nach Dienstleistung sowie nach Lieferung der Hard- und Softwarekomponenten unterschieden.

Dabei sind jeweils detaillierte Angaben zu

• der Hardware• der Software
• den optionalen Leistungen• den zusätzlichen Leistungen aus Bietersicht

den optionalen Leistungen den zusätzlichen Leistungen aus Bietersicht aufzuführen.

Bei der Preiszusammenstellung ist folgendes zu beachten und bei der Preisermittlung zu berücksichtigen:

• Die Preise sind ohne die gesetzliche Mehrwertsteuer und in Euro anzugeben.• Alle notwendigen Hardwaretreiber sind vom Auftragnehmer für den Zeitraum der Garan- tie dem Auftraggeber in der jeweils aktuellen Version zur Verfügung zu stellen. Der Auf- tragnehmer muss über eine laufende Markt- übersicht der aktuellen Treiber verfügen und diese auf Anforderung des Auftraggebers zur Verfügung stellen.
• Kosten für alle notwendigen Treiber in der aktuellen Version sind enthalten.
• Es müssen sämtliche Liefer-, Transport- versicherungs- und sonstige Nebenkos- ten enthalten sein.
• Sofern zusätzliche Kosten entstehen sind diese durch den Auftragnehmer an- zugeben• Bei Gewährung von Skonto erfolgt die Zah- lung innerhalb von 14 Tagen, soweit die für eine Rechnungsbegleichung oben genann- ten Voraussetzungen vorliegen. Sofern sich die Rabattsätze des Bieters bis zum Ver- tragsende erhöhen, sind diese anteilmäßig dem Auftraggeber auf die im Kaufschein ge- nannten Preise weiterzugeben.
• Kosten die erst in der späteren Vertrags- durchführung vom Auftragnehmer ge- nannt werden, können dem Auftraggeber nicht in Rechnung gestellt werden.
• Die anzubietenden Konditionen (Rabattsätze) gelten für alle während der Vertragslaufzeit gekauften Produkte der anzubietenden Hersteller. Die Rabattsätze beziehen sich auf die aktuelle Verkaufspreisliste des Herstellers (z.B. Cisco Connectpreisliste). Die Marge ist in einem prozentualen Aufschlag auszuweisen. Der Einkaufspreis besteht somit aus der Preisliste abzüglich Rabatt zzgl. Marge.

Preisliste abzüglich Rabatt zzgl. Marge.

  1. 2 Preisblätter Zur Angebotserstellung sind die Preisblätter der mitübersandten Excel-Datei zu nut- zen.

Ende Leistungsbeschreibung LOS 2

Anforderungskatalog LOS 2 (Stand: Juli 2026) Seite 29

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