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Planungsleistungen zur Sanierung und Modernisierung des Freibads Schopfheim

Extrahierter Dokumenttext · Stand: 03.11.2026, 14:02 (Europe/Berlin)

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Offenes Vergabeverfahren gem. VgV

Vergabestelle: Eigenbetrieb Versorgungsbetriebe Schopfheim

Projekt: Sanierung und Modernisierung Freibad Schopfheim

Erläuterung Vergabekriterien

Vergabe von:

Planungsleistungen für Ingenieurbauwerke nach HOAI 2021, Teil 3, Abschnitt 3, § 41 ff

Erläuterung Vergabekriterien

Inhaltsverzeichnis:

  1. Eignungskriterien
  2. Zuschlagskriterien

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Vergabestelle: Eigenbetrieb Versorgungsbetriebe Schopfheim

Projekt: Sanierung und Modernisierung Freibad Schopfheim

Erläuterung Vergabekriterien

  1. Eignungskriterien

Die Eignungsprüfung erfolgt anhand der im Teilnahmeantrag gemachten Eigenerklärungen bzw., soweit gefordert, anhand der mit dem Teilnahmeantrag eingereichten Nachweise. Erfüllt Ihre Bewerbung die Eignungskriterien nicht, erhalten Sie eine Information über die Gründe der Nichtberücksichtigung. Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:

a) Berufliche Risikohaftpflichtversicherung: Eigenerklärung, dass das Unternehmen über den gesamten Leistungszeitraum über eine Be- rufs- oder Betriebshaftpflichtversicherung in Höhe von mind. 2,0 Mio. Euro für Personenschä- den und mind. 2,0 Mio. Euro für Sachschäden verfügt. Die Schadensersatzleistung muss min- destens das Zweifache der Versicherungssumme pro Jahr betragen (§ 45 Abs.1 Nr. 3 und Abs. 4 Nr. 2 VgV). Bei Bietergemeinschaften gilt dies für jedes Mitglied entsprechend. Vor Zuschlagserteilung muss ein aktueller Nachweis des Versicherungsunternehmens vor- gelegt werden, dass eine Berufs- oder Betriebshaftpflichtversicherung mit den oben genann- ten Deckungssummen besteht.

Technische und berufliche Leistungsfähigkeit: a) Maßnahmen zur Sicherstellung der Qualität: Es ist zu gewährleisten, dass die Ausführung der Leistungen unabhängig von Ausführungs- und Lieferinteressen erfolgt (§ 73 Abs. 3 VgV). Bestehen wirtschaftliche Verknüpfungen mit anderen Unternehmen, so ist zu erläutern, inwiefern die Ausführung der Leistungen trotzdem unabhängig von Ausführungs- und Lieferinteressen erfolgt. b) Referenzen zu früher ausgeführten Aufträgen: Angabe von Referenzenobjekten als Eigenerklärung im Teilnahmeantrag. Doppelnennungen der Referenzobjekte sind möglich. Bei Bewerbergemeinschaften oder dem Einsatz von Nachunternehmen: Zuordnung der Refe- renz zum jeweiligen Mitglied der Bewerbergemeinschaft bzw. zum jeweiligen Nachunterneh- men. Dabei dürfen für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft / jedes Nachunternehmen nur die Referenzen angegeben werden, die in Art und Umfang den Teilleistungen entsprechen, die das Mitglied der Bewerbergemeinschaft / das Nachunternehmen ausführen wird. Als geeignet werden Büros eingestuft, die ein Referenzobjekt gemäß den Mindestanforderun- gen erbracht haben. Mindestanforderungen:

  • Es handelt sich um die Planung eines Ingenieurbauwerkes für die Sanierung einer Badeanstalt (z.B. Hallenbad, Freibad, Neubau, Sanierung oder Modernisierung).
  • Referenzprojekt mind. in HZ III gem. § 44 HOAI eingeordnet.
  • Die Inbetriebnahme des Referenzprojektes (Übergabe an die Nutzenden) ist zum Zeitpunkt der Veröffentlichung der Bekanntmachung abgeschlossen und liegt nicht länger als 10 Jahre zurück (10/2016).
  • Es wurden mind. die Leistungsphasen 2 – 8 vollständig selbst erbracht.
  • Vergleichbare Größenordnung (anrechenbare Kosten KG 300+400) mind. 2,3 Mio. € netto.

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c) Techniker oder technische Stellen zur Durchführung der Arbeiten: Die Auftragsausführung muss durch ein Projektteam bestehend aus Projektleiterin, stellver- tretendem/r Projektleiterin sowie Bauleiterin erfolgen. Doppelbesetzungen sind möglich, je- doch können Projektleiterin und stellvertretende/r Projektleiter*in nicht dieselbe Person sein. Die Benennung des Projektteams erfolgt mit Angebotsabgabe. Der Nachweis, dass für die Auftragsausführung im Falle einer Beauftragung ein Projektteam zur Verfügung steht, welches die o.g. Anforderungen erfüllt, erfolgt im Rahmen des Teilnah- meantrags über eine Eigenerklärung. d) Relevante Bildungs- und Berufsqualifikationen:

Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten. Nachweis des besonderen Berufsstandes, gem. § 46 Abs. 3 Nr. 6 i. V. m. § 75 (1) und (3) VgV:

Es gelten folgende fachliche Anforderungen für die Planungsleistungen: Bei natürlichen Per- sonen gilt die fachliche Anforderung als erfüllt, wenn ein Diplom, Prüfungszeugnis oder sons- tiger Befähigungsnachweis vorgelegt werden kann, die berechtigen, in der Bundesrepublik Deutschland als Planer_in Bereich Ingenieurbauwerke tätig zu werden.

Die Qualifikation kann vom Projektteam erfüllt werden oder einer anderen Person des Unter- nehmens. Die Qualifikation kann nicht über eine Eignungsleihe erbracht werden.

Juristische Personen sind nur zugelassen, wenn zu ihrem satzungsgemäßen Geschäfts- zweck Planungsleistungen gehören, die der anstehenden Planungsaufgabe entsprechen und wenn sie für die Durchführung der Aufgabe einen verantwortlichen Berufsangehörigen be- nennen, der die zuvor genannten Zulassungsvoraussetzungen erfüllt. Nachweis bei Bewer- bern mit Sitz in einem EU-Staat durch Vorlage des nach dem Recht des Herkunftsstaates des Bewerbers maßgeblichen Dokuments gemäß Anhang XI der Richtlinie 2014/24/EU des Europäischen Parlaments und des Rates.

Eine Person im Unternehmen (Eignungsleihe möglich) muss bauvorlageberechtigt nach § 43 Abs. 3 und 6 LBO B.W. sein. Der Nachweis ist durch Listeneintrag bei der Ingenieurkam- mer B.W. oder der Architektenkammer B.W. zu führen (oder vergleichbar).

e) Durchschnittliche jährliche Belegschaft:

Als geeignet werden Büros eingestuft, deren durchschnittlichen Anzahl der fachbezogenen Mitarbeiter*innen im Bereich Ingenieurbauwerk (inkl. Unternehmensleitung, ohne freie und kaufmännische Mitarbeitende sowie Praktikanten und Hilfskräfte) in den Jahren 2023 bis 2025 und zum Zeitpunkt der Bekanntmachung mindestens 4 betragen hat (gem. § 46 Abs. 3 Nr. 8. VgV). Im Falle einer Bewerber-/Bietergemeinschaft werden die Beschäftigentenzahlen der einzel- nen Mitglieder addiert. Hier ist die Anzahl für jedes Mitglied anzugeben.

  1. Zuschlagskriterien

Die Auswertung der Zuschlagskriterien erfolgt nur bei bestandener Eignungsprüfung. Der Zu- schlag wird auf das Angebot mit der höchsten Gesamtpunktzahl aus allen Zuschlagskriterien erteilt. Die Summe der Wertungszahlen über alle Zuschlagskriterien beträgt maximal 100 Punkte. Bei Punktgleichheit entscheidet das Los. Nicht berücksichtigte Bieter erhalten eine Information über die Gründe der Nichtberücksichti- gung.

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Zuschlagskriterium 1: Erfahrung Projektleiter*in - Referenzobjekte: Gewichtung 35 % (max. 35 Punkte) Angabe von Referenzenobjekten als Eigenerklärung im Teilnahmeantrag. Doppelnennungen der Referenzobjekte sind möglich. Entsprechend der angegebenen Gewichtung werden Punkte vergeben (eine Gewichtung von 35% entspricht bspw. 35 Punkten). Sind alle Mindestanforderungen erfüllt, wird die volle Punktzahl vergeben, sind eine oder meh- rere Mindestanforderungen nicht erfüllt, werden keine Punkte vergeben. Mindestanforderungen:

  • Es handelt sich um die Sanierung oder Modernisierung eines Freibades
  • Referenzprojekt mind. in HZ III gem. § 44 HOAI eingeordnet.
  • Übergabe an die Nutzenden ab 10/2016 bis zum Datum der Bekanntmachung
  • Es wurden mind. die Leistungsphasen 2 – 8 vollständig selbst erbracht.
  • Vergleichbare Größenordnung (Kostengruppen 300 + 400) mind. 2,3 Mio. € netto.

1 vergleichbares Objekt: 35 Punkte

Zuschlagskriterium 2:

Erfahrung Projektleiterin: Referenzobjekt Beauftragung durch öffentlichen Auftraggeber: Ge- wichtung 35% (max. 35 Punkte) Angabe eines durch den/die Projektleiterin erbrachten Referenzobjektes zu Planungsleis- tungen im Bereich Ingenieurbauwerk HOAI als Eigenerklärung im Teilnahmeantrag. Doppel- nennungen auch mit dem im Rahmen der Eignungsprüfung genannten Referenzobjekt sind möglich. Bei Bewerbergemeinschaften oder dem Einsatz von Nachunternehmen: Zuordnung der Referenz zum jeweiligen Mitglied der Bewerbergemeinschaft bzw. zum jeweiligen Nach- unternehmen. Dabei dürfen für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft / jedes Nachunter- nehmen nur die Referenzen angegeben werden, die in Art und Umfang den Teilleistungen entsprechen, die das Mitglied der Bewerbergemeinschaft / das Nachunternehmen ausführen wird. Sind alle Mindestanforderungen erfüllt, werden Punkte entsprechend der angegebenen Ge- wichtung vergeben (Beispiel: alle Mindestanforderungen erfüllt und Gewichtung von 35% er- geben 35 Punkte). Maximal erreichbare Punktzahl über alle Zuschlagskriterien: 100 Punkte Mindestanforderungen:

  • Es handelt sich um den Neubau oder die Sanierung einer Badeanstalt
  • Beauftragung durch öffentlichen Auftraggeber nach § 99 GWB
  • Referenzprojekt mind. in HZ III gem. § 44 HOAI eingeordnet.
  • Übergabe an die Nutzenden ab 10/2016 bis zum Datum der Bekanntmachung
  • Es wurden mind. die Leistungsphasen 2 – 8 vollständig selbst erbracht.
  • Vergleichbare Größenordnung (Kostengruppen 300 + 400) mind. 2,3 Mio. € netto.

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Zuschlagskriterium 3: Honorar: Gewichtung 30% (max. 30 Punkte) Plausibilität / Höhe des Honorarangebots in Relation zum günstigsten Honorarangebot Die Bewertung des Zuschlagskriteriums erfolgt nach folgender Berechnungsformel: Die Bewertung des günstigsten Honorarangebotes erfolgt mit 30 Punkten. Die Bewertung der weiteren Honorarangebote erfolgt linear in Relation zum günstigsten Honorarangebot: (günstigstes Honorarangebot / weiteres Honorarangebot) x 30 Punkte. Zwischenwerte wer- den auf eine Dezimalstelle interpoliert. Die Abgabe des Honorarangebotes erfolgt über Anlage 4 Formular Honorarberechnung.

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