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Offenes Verfahren gem. VgV
Vergabestelle: Eigenbetrieb Versorgungsbetriebe Schopfheim
Sanierung und Modernisierung Freibad Schopfheim
Erläuterung Vergabekriterien
Vergabe von:
Leistungen der Freianlagenplanung nach HOAI 2021, Teil 3, Abschnitt 2, § 38 ff
Erläuterung Vergabekriterien
Inhaltsverzeichnis:
- Eignungskriterien
- Zuschlagskriterien
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Vergabestelle: Eigenbetrieb Versorgungsbetriebe Schopfheim
Sanierung und Modernisierung Freibad Schopfheim
Erläuterung Vergabekriterien
- Eignungskriterien
Die Eignungsprüfung erfolgt anhand der im Teilnahmeantrag gemachten Eigenerklärungen bzw., soweit gefordert, anhand der mit dem Teilnahmeantrag eingereichten Nachweise. Erfüllt Ihre Bewerbung die Eignungskriterien nicht, erhalten Sie eine Information über die Gründe der Nichtberücksichtigung. Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
a) Berufliche Risikohaftpflichtversicherung: Eigenerklärung, dass das Unternehmen über den gesamten Leistungszeitraum über eine Be- rufs- oder Betriebshaftpflichtversicherung in Höhe von mind. 2,0 Mio. Euro für Personenschä- den und mind. 2,0 Mio. Euro für Sachschäden verfügt. Die Schadensersatzleistung muss min- destens das Zweifache der Versicherungssumme pro Jahr betragen (§ 45 Abs.1 Nr. 3 und Abs. 4 Nr. 2 VgV). Bei Bietergemeinschaften gilt dies für jedes Mitglied entsprechend. Vor Zuschlagserteilung muss ein aktueller Nachweis des Versicherungsunternehmens vor- gelegt werden, dass eine Berufs- oder Betriebshaftpflichtversicherung mit den oben genann- ten Deckungssummen besteht.
Technische und berufliche Leistungsfähigkeit: a) Maßnahmen zur Sicherstellung der Qualität: Es ist zu gewährleisten, dass die Ausführung der Leistungen unabhängig von Ausführungs- und Lieferinteressen erfolgt (§ 73 Abs. 3 VgV). Bestehen wirtschaftliche Verknüpfungen mit anderen Unternehmen, so ist zu erläutern, inwiefern die Ausführung der Leistungen trotzdem unabhängig von Ausführungs- und Lieferinteressen erfolgt. b) Referenzen zu früher ausgeführten Aufträgen: Angabe von Referenzenobjekten als Eigenerklärung im Teilnahmeantrag. Doppelnennungen der Referenzobjekte sind möglich. Bei Bewerbergemeinschaften oder dem Einsatz von Nachunternehmen: Zuordnung der Refe- renz zum jeweiligen Mitglied der Bewerbergemeinschaft bzw. zum jeweiligen Nachunterneh- men. Dabei dürfen für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft / jedes Nachunternehmen nur die Referenzen angegeben werden, die in Art und Umfang den Teilleistungen entsprechen, die das Mitglied der Bewerbergemeinschaft / das Nachunternehmen ausführen wird. Als geeignet werden Büros eingestuft, die ein Referenzobjekt gemäß den Mindestanforderun- gen erbracht haben. Mindestanforderungen:
- Es handelt sich um die Sanierung einer Freizeiteinrichtung (z.B. Freibad, Sportan- lage, Spielplatz).
- Referenzprojekt mind. in HZ III gem. HOAI eingeordnet.
- Die Inbetriebnahme des Referenzprojektes (Übergabe an die Nutzenden) ist zum Zeitpunkt der Veröffentlichung der Bekanntmachung abgeschlossen und liegt nicht länger als 10 Jahre zurück (10/2016).
- Es wurden mind. die Leistungsphasen 3 – 8 selbst erbracht.
- Vergleichbare Größenordnung (KG 500) mind. 450.000 € netto
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c) Techniker oder technische Stellen zur Durchführung der Arbeiten: Die Auftragsausführung muss durch ein Projektteam bestehend aus Projektleiterin, stellver- tretendem/r Projektleiterin sowie Bauleiterin erfolgen. Doppelbesetzungen sind möglich, je- doch können Projektleiterin und stellvertretende/r Projektleiter*in nicht dieselbe Person sein. Die Benennung des Projektteams erfolgt mit Angebotsabgabe. Der Nachweis, dass für die Auftragsausführung im Falle einer Beauftragung ein Projektteam zur Verfügung steht, welches die o.g. Anforderungen erfüllt, erfolgt im Rahmen des Teilnah- meantrags über eine Eigenerklärung. d) Relevante Bildungs- und Berufsqualifikationen: Die Erbringung der Dienstleistung ist gem. § 46 Abs. 3 Nr. 6 i. V. m. § 75 (1) und (3) VgV einem besonderen Berufsstand vorbehalten.
Es gelten folgende fachliche Anforderungen für die Planungsleistungen: Bei natürlichen Per- sonen gilt die fachliche Anforderung als erfüllt, wenn ein Diplom, Prüfungszeugnis oder sons- tiger Befähigungsnachweis vorgelegt werden kann, die berechtigen, in der Bundesrepublik Deutschland als Planer*in im Bereich Freianlagenplanung tätig zu werden. Die Qualifikation kann vom Projektteam erfüllt werden oder einer anderen Person des Unternehmens. Die Qualifikation kann nicht über eine Eignungsleihe erbracht werden.
Juristische Personen sind nur zugelassen, wenn zu ihrem satzungsgemäßen Geschäftszweck Planungsleistungen gehören, die der anstehenden Planungsaufgabe entsprechen und wenn sie für die Durchführung der Aufgabe einen verantwortlichen Berufsangehörigen benennen, der die zuvor genannten Zulassungsvoraussetzungen erfüllt. e) Durchschnittliche jährliche Belegschaft:
Als geeignet werden Büros eingestuft, deren durchschnittlichen Anzahl der fachbezogenen Mitarbeiter*innen im Bereich Freianlagenplanung (inkl. Unternehmensleitung, ohne freie und kaufmännische Mitarbeitende sowie Praktikanten und Hilfskräfte) in den Jahren 2023 bis 2025 und zum Zeitpunkt der Bekanntmachung mindestens 2 betragen hat (gem. § 46 Abs. 3 Nr. 8. VgV). Im Falle einer Bewerber-/Bietergemeinschaft werden die Beschäftigentenzahlen der einzel- nen Mitglieder addiert. Hier ist die Anzahl für jedes Mitglied anzugeben.
- Zuschlagskriterien
Die Auswertung der Zuschlagskriterien erfolgt nur bei bestandener Eignungsprüfung. Der Zu- schlag wird auf das Angebot mit der höchsten Gesamtpunktzahl aus allen Zuschlagskriterien erteilt. Die Summe der Wertungszahlen über alle Zuschlagskriterien beträgt maximal 100 Punkte. Bei Punktgleichheit entscheidet das Los. Nicht berücksichtigte Bieter erhalten eine Information über die Gründe der Nichtberücksichti- gung.
Zuschlagskriterium 1: Erfahrung Projektleiter*in - Referenzobjekte: Gewichtung 35 % (max. 35 Punkte) Angabe von Referenzenobjekten als Eigenerklärung im Teilnahmeantrag. Doppelnennungen der Referenzobjekte sind möglich. Entsprechend der angegebenen Gewichtung werden Punkte vergeben (eine Gewichtung von 35% entspricht bspw. 35 Punkten). Sind alle Mindestanforderungen erfüllt, wird die volle Punktzahl vergeben, sind eine oder meh- rere Mindestanforderungen nicht erfüllt, werden keine Punkte vergeben.
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Referenzobjekt 1 (Gewichtung 35 %) Mindestanforderungen:
- Es handelt sich um ein Freibad (Neubau, Sanierung oder Modernisierung)
- Referenzprojekt mind. in HZ III gem. HOAI eingeordnet.
- Die Inbetriebnahme des Referenzprojektes (Übergabe an die Nutzenden) ist zum Zeitpunkt der Veröffentlichung der Bekanntmachung abgeschlossen und liegt nicht länger als 10 Jahre zurück (10/2016).
- Es wurden mind. die Leistungsphasen 3 – 8 selbst erbracht.
- Vergleichbare Größenordnung (KG 500) mind. 400.000 € netto
1 vergleichbares Objekt: 35 Punkte
Zuschlagskriterium 2: Erfahrung Projektleiterin - Referenzobjekte: Gewichtung 35 % (max. 35 Punkte) Angabe eines durch den/die Projektleiterin erbrachten Referenzobjektes zu Planungsleis- tungen im Bereich Technische Ausrüstung (AG 1) als Eigenerklärung im Teilnahmeantrag. Doppelnennungen auch mit dem im Rahmen der Eignungsprüfung genannten Referenzob- jekt sind möglich. Bei Bewerbergemeinschaften oder dem Einsatz von Nachunternehmen: Zuordnung der Referenz zum jeweiligen Mitglied der Bewerbergemeinschaft bzw. zum jewei- ligen Nachunternehmen. Dabei dürfen für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft / jedes Nachunternehmen nur die Referenzen angegeben werden, die in Art und Umfang den Teil- leistungen entsprechen, die das Mitglied der Bewerbergemeinschaft / das Nachunternehmen ausführen wird. Sind alle Mindestanforderungen erfüllt, werden Punkte entsprechend der angegebenen Ge- wichtung vergeben (Beispiel: alle Mindestanforderungen erfüllt und Gewichtung von 35% er- geben 35 Punkte). Maximal erreichbare Punktzahl über alle Zuschlagskriterien: 100 Punkte Mindestanforderungen:
- Es handelt sich um den Neubau oder die Sanierung eines Freibads
- Beauftragung durch öffentlichen Auftraggeber nach § 99 GWB
- Referenzprojekt mind. in HZ III gem. HOAI eingeordnet.
- Übergabe an die Nutzenden ab 10/2016 bis zum Datum der Bekanntmachung
- Es wurden mind. die Leistungsphasen 2 – 8 vollständig selbst erbracht.
- Vergleichbare Größenordnung (KG 500) mind. 400.000 € netto.
1 vergleichbares Objekt: 35 Punkte
Zuschlagskriterium 3: Honorar: Gewichtung 30% (max. 30 Punkte) Plausibilität / Höhe des Honorarangebots in Relation zum günstigsten Honorarangebot Die Bewertung des Zuschlagskriteriums erfolgt nach folgender Berechnungsformel: Die Bewertung des günstigsten Honorarangebotes erfolgt mit 30 Punkten. Die Bewertung der weiteren Honorarangebote erfolgt linear in Relation zum günstigsten Honorarangebot: (günstigstes Honorarangebot / weiteres Honorarangebot) x 30 Punkte. Zwischenwerte wer- den auf eine Dezimalstelle interpoliert. Die Abgabe des Honorarangebotes erfolgt über Anlage 4 Formular Honorarberechnung.
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