Anlage - Teilnahmebedingungen_TGA.pdf

Planungsleistungen für technische Gebäudeausrüstung beim Umbau einer Kinderklinik

Extrahierter Dokumenttext · Stand: 19.10.2026, 14:13 (Europe/Berlin)

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Knappschaft Kliniken Gelsenkirchen-Buer Umbau einer Kinderklinik TGA-Planungsleistungen

Teilnahmebedingungen

Teilnahmefrist: 17.11.2026, 10:00 Uhr.

Leistung: TGA-Planungsleistungen Anlagegruppen 410-450, 470, 480, LP 1-8, § 55 HOAI zum Umbau einer Kinderklinik

Verfahrensart: Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb, §§ 17, 74 VgV

Vergabenummer: 2026-KKGB-KK-TGA-Planung

A. Auftraggeberin

Knappschaft Kliniken Gelsenkirchen-Buer GmbH Schernerweg 4 45894 Gelsenkirchen

Kontaktstelle

Aurantia Rechtsanwaltsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft über die Vergabeplattform https://www.dtvp.de

B. Leistungsgegenstand

Auf dem Gelände der Knappschaft Kliniken Gelsenkirchen Buer GmbH am Schernerweg in Gelsenkirchen sollen in mehreren Teilmaßnahmen bauliche Anpassungen an die neuen Anforderungen zur Erweiterung der Kinderklinik umgesetzt werden.

Die zur Durchführung dieser Baumaßnahmen erforderlichen TGA-Planungsleistungen, Anlagengruppen 410-450, 470, 480, Leistungsphasen 1-8, § 55 HOAI (Grundlagenermittlung, Vorplanung, Entwurfsplanung, Genehmigungsplanung, Ausführungsplanung, Vorbereitung der Vergabe, Mitwirkung bei der Vergabe, Objektüberwachung – Bauüberwachung und Dokumentation) sind Gegenstand dieses Vergabeverfahrens.

Die Beauftragung der benötigten Planungsleistungen erfolgt gemäß HOAI.

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C. Planungsvorhaben

Auf dem Gelände der Knappschaft Kliniken Gelsenkirchen Buer GmbH am Schernerweg in Gelsenkirchen sollen in mehreren Teilmaßnahmen bauliche Anpassungen an die neuen Anforderungen zur Erweiterung der Kinderklinik umgesetzt werden.

Die Planung der Gesamtmaßnahme „Kinderklinik 4.0“ umfasst folgende Teilmaßnahmen:

  1. TP1- Zentrale Aufnahmeeinheit der Kinderklinik (ZAK)

  2. TP2 - Erweiterung der Tagesklinik

2a. TP2a - Schule

  1. TP3 - Steigerung der Patientenorientierung

  2. TP4 - Spezialisierung Kinder-Kopf-Zentrum

Die Architekturplanung des Teilprojektes 1 wird durch die Fittkau + Thieken GmbH bearbeitet. Die Architekturplanung der Teilprojekte 2 bis 4 wird durch die Knappschaft Kliniken Solution GmbH bearbeitet.

Die in den Erläuterungsberichten getroffenen Aussagen zur Technischen Gebäudeausrüstung beschreiben den derzeitigen planerischen Zielstand. Die abschließende Dimensionierung, Systemfestlegung und Kostenfortschreibung erfolgt durch die jeweils beauftragten Fachplaner.

Gemeinsames TGA-System: TP 1 bis TP 4 greifen auf dieselben Bestandsnetze und Zentralanlagen zu. Insbesondere die neue RLT-Infrastruktur für ZAK/Eingangshalle, Trinkwasser- und Hygienekonzepte, Wärme- und Kälteversorgung, Dach-RLT, AV/SV-Strom, Sicherheitsanlagen, Medizingase, Brandmelde-, IT- und Rufsysteme sowie Gebäudeautomation müssen projektübergreifend bilanziert, dimensioniert und in einem konsistenten Betriebs- und Regelkonzept fortgeschrieben werden.

Abhängiger Bau- und Umzugsablauf: Die Betriebsbereitschaft von TP 1/ZAK ist Voraussetzung für den späteren Freizug von KJ 1; Ringschluss und weitere Freizüge lösen anschließend die folgenden Bauabschnitte aus. Umschlüsse, Provisorien, Abschaltungen, Wiederinbetriebnahmen und Funktionsprüfungen müssen deshalb über Teilprojektgrenzen hinweg geplant werden. Im laufenden Kinderklinikbetrieb bestehen erhöhte Anforderungen an Versorgungssicherheit, Hygiene, Brandschutz und die Begrenzung betrieblicher Unterbrechungen. Im aktuellen Bauablauf sind keine Interimsmaßnahmen vorgesehen die eine Verzögerung auffangen könnten.

Einheitliches Klima- und Energiekonzept: Vorzunehmende Klimaanpassungsmaßnahmen wirken gebäude- und systemübergreifend. Kühlung, Free-Cooling, Luftmengen, Regelstrategien, Messstellen und Energiemonitoring sind keine selbstständigen Einzelmaßnahmen, sondern müssen aufeinander und auf die zentralen Anlagen abgestimmt werden.

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Die zu bearbeitenden Flächen befinden sich zum jetzigen Zeitpunkt in Nutzung. Der Großteil der Umsetzung wird stattfinden als Bauen im Bestand und unter Berücksichtigung des laufenden Krankenhausbetriebes.

Eine Vergrößerung des Gebäudebestandes ist insofern Teil der Planung, als dass im 2. und 3. OG des Gebäudes Kinderklinik offene Teil- und Dachflächenüberbaut werden. Auf dem Dach werden zwei Lüftungszentralen zusätzlich errichtet.

Zudem wird im Erdgeschoss der Bereich der Notaufnahme für Kinder als eingeschossiger Anbau an die vorhandene Zentrale Notaufnahme konzipiert.

Die haustechnischen Anlagen und der Brandschutz müssen an die neuen Nutzungen angepasst werden und werden durch die jeweiligen Fachplanungen untersucht und geplant.

Ein Erläuterungsbericht und Vorplanungen, erstellt von der Fittkau Thieken GmbH im Rahmen der der Objektplanung Teilprojekt 1, LP 1 + 2, § 34 HOAI, in einer für den Bereich Schule durch das Technische Immobilienmanagement TIM der KKSG überarbeiteten Fassung - ist als Bestandteil der Vergabeunterlagen beigefügt.

Anlage ErläuterungBau_KKGB_KK4.0_überarbeitet_TIM_mit Schule 26-027_070_BAS_Grundrisse 1_100 Rot-gelb_A 260921_KKGB_EP_20_GR_ITS_02_004 Farbe 260921_KKGB_EP_20_GR_KJ_01_-1_009 Farbe 260921_KKGB_EP_20_GR_KJ_02_00_007 Farbe 260921_KKGB_EP_20_GR_KJ_04_02_002 Farbe 260924_KKGB_EP_20_GR_KJ_03_01_009a Farbe 261009_KKGB_GP_20_GR_KJ_05_03_001

Kostenrahmen des Bauvorhabens – Kosten nach DIN 276:

300 Bauwerk-Baukonstruktionen gesamt netto: rd. 17.730.000 EUR

TP 1: rd. 3.200.000 EUR TP 2: rd. 650.000 EUR TP 2a: rd. 380.000 EUR TP 3: rd. 4.600.000 EUR TP 4: rd. 8.900.000 EUR

400 Bauwerk-Technische Anlagen gesamt netto: rd. 11.524.000 EUR

TP 1: rd. 2.300.000 EUR TP 2: rd. 194.000 EUR TP 2a: rd. 130.000 EUR TP 3: rd. 3.100.000 EUR TP 4: rd. 5.800.000 EUR

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Aufteilung KG 400 nach Anlagengruppen:

AnlagengruppeKGKosten netto inkl. Erweiterung
Abwasser-, Wasser-, Gasanlagen410876.814,33 EUR
Wärmeversorgungsanlagen420865.525,11 EUR
Raumlufttechnische Anlagen4301.301.770,22 EUR
Starkstromanlagen4402.140.307,80 EUR
Kommunikations-, sicherheits- und informationstechnische Anlagen4501.007.374,78 EUR
Förderanlagen460-
Nutzungsspezifische / verfahrenstechnische Anlagen470170.245,10 EUR
Gebäude- und Anlagenautomation480899.780,73 EUR

Die Vergabe der Bauleistungen wird in Einzelvergaben öffentlich ausgeschrieben.

Besondere Bedingungen:

Bereits bei der Planung ist zu berücksichtigen, dass während der Ausführung der Bauleistungen der Betrieb des Krankenhauses nicht beeinträchtigt wird.

Beginn der Planungsleistungen ist unmittelbar nach Auftragserteilung (voraussichtlich 15.02.2027)

Der Baubeginn ist für den 01.07.2027 vorgesehen. Das Baubeginndatum stellt die förderrechtliche Höchstfrist dar. Planung Ausschreibung und Vergabe der ersten Bauabschnitte sind darauf auszurichten. Die Abnahmen erfolgen bauabschnittsweise; der Maßnahmenabschluss ist spätestens zum 31.12.2030 vorgesehen.

Die örtliche Präsenz in Gelsenkirchen ist in engen Intervallen gemäß Planungserfordernissen sicherzustellen.

Die personelle Kontinuität bezüglich der Präsenz vor Ort ist möglichst sicherzustellen. Projekt- und Planbesprechungen finden in Gelsenkirchen statt.

Der Auftraggeber führt das Vergabeverfahren nach den Vorgaben der Verordnung über die Vergabe öffentlicher Aufträge (Vergabeverordnung, VgV). Der Auftraggeber beachtet das Tariftreue- und Vergabegesetz NRW.

Der Auftraggeber schreibt die Leistung europaweit im Rahmen eines Verhandlungsverfahrens aus.

Das nach §§ 17, 74 VgV geführte Verfahren besteht aus einem Teilnahmewettbewerb und der sich daran anschließenden Auswahl von 3 Bewerbern/Bewerbergemeinschaften, die zur Abgabe eines Erstangebotes und Erstellung eines objektbezogenen Konzeptes zur Umsetzung des Planungsvorhabens aufgefordert werden. Sofern mehr als 3 wertungsfähige Teilnahmeanträge von geeigneten Bewerbern / Bewerbergemeinschaften vorliegen, wird der Auftraggeber eine differenzierende Eignungsprüfung gemäß der beigefügten Wertungsmatrix vornehmen und die 3 Bewerber / Bewerbergemeinschaften zur

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Angebotsabgabe auffordern, die die höchste Punktzahl erreicht haben. Im Falle von Punktgleichheit entscheidet das Los.

Die aufgeforderten Bieter geben auf der Grundlage der Vergabeunterlagen ein verbindliches Erstangebot ab. Nach Auswertung der Erstangebote erhalten die Bieter die Möglichkeit, in einem Verhandlungstermin ihr Angebot zu präsentieren und über die Vergabeunterlagen zu verhandeln. Anschließend werden alle Bieter aufgefordert, ein überarbeitetes, finales Angebot zu unterbreiten. Auf das wirtschaftlichste Angebot wird der Zuschlag erteilt.

Der Bieter hat mit dem Erstangebot ein objektbezogenes Konzept (max. 10 Seiten) einzureichen, in dem er die zuschlagsrelevanten Schwerpunkte präsentiert und diese im Verhandlungsgespräch präsentiert. Die Verhandlungsgespräche werden als Präsenztermine in den Räumlichkeiten der Knappschaft Kliniken Bottrop durchgeführt. Grundlage der Zuschlagswertung (Anteil 60%) ist die im Verhandlungstermin gehaltene Livepräsentation.

Nach Prüfung der Angebote (Preis/Qualität) erfolgt der Zuschlag auf Grundlage der bekannt gemachten Zuschlagskriterien.

Die Verfahrensführung erfolgt elektronisch. Teilnahmeanträge (1. Verfahrensstufe) und Angebote (2. Verfahrensstufe) sind ausschließlich elektronisch einzureichen. Sämtliche Kommunikation wird elektronisch geführt.

Termine zur Besichtigung der örtlichen Gegebenheiten zwecks Erstellung der Konzeption/des Erstangebotes können innerhalb der Angebotsfrist (2. Verfahrensstufe) optional auf Anfrage vereinbart werden.

D. Teilnahmeunterlagen Neben diesen Teilnahmebedingungen werden den Bewerbern folgende Unterlagen zur Verfügung gestellt:

Zum Verbleib beim Bieter:

  • Aufforderung zur Abgabe eines Teilnahmeantrages

  • Bewertungsmatrix (Auswahlkriterien Teilnahmestufe)

  • Zuschlagskriterien

  • Besondere Vertragsbedingungen des Landes Nordrhein-Westfalen zur Einhaltung des Tariftreue- und Vergabegesetztes Nordrhein-Westfalen (BVB-Tariftreue- und Vergabegesetz Nordrhein- Westfalen)

  • Vertragsentwurf für die Erbringung der TGA-Fachplanungsleistungen

Mit dem Teilnahmeantrag sind folgende Unterlagen/Nachweise einzureichen:

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  • ausgefüllter Teilnahmeantrag (Formblatt)

  • Eigenerklärung des Bewerbers, dass die Leistungen unabhängig von Ausführungs- und Lieferinteressen erfolgen - § 73 Abs. 3 VgV (frei zu erstellen)

  • Eigenerklärung Sanktionen Russland (Formblatt)

  • Eigenerklärung des Bewerbers - Ausschlussgründe - §§ 123 und 124 GWB

  • Bietergemeinschaftserklärung (Formblatt)

  • Einsatz Nachunternehmer (Formblatt)

  • Erklärung Nachunternehmer (Formblatt)

  • Eignungsleihe (Formblatt)

  • Verpflichtungserklärung Eignungsleihe (Formblatt)

  • Umsatzahlen (Formblatt)

  • Erklärung eines Versicherungsunternehmens/Berufshaftpflichtversicherung

  • Nachweis Berechtigung der Führung der Berufsbezeichnung - §§ 44, 75 VgV

  • Nachweis der Anerkennung des Fachplanungsbüros als Fachfirma für Brandmelde- und Sprachalarmierungsanlagen gem. DIN 14675-2 (Planung und Projektierung von Brandmelde- und Sprachalarmierungsanlagen).

  • Zertifizierung nach DIN VDI 6022 (Lufthygiene) und DIN VDI 6023 (Trinkwasserhygiene), jeweils Kategorie A.

  • Handelsregisterauszug nicht älter als 6 Monate ab Bekanntmachung der Vergabe

  • Referenzen

E. Verfahrensablauf des Teilnahmewettbewerbs

  1. Anmeldung und Rückfragen Auf Basis der Bekanntmachung können interessierte Bieter einen Teilnahmeantrag zur Teilnahme am Verhandlungsverfahren nach §§ 17, 74 VgV (Formblatt) erstellen. Auf der Vergabeplattform: https://www.dtvp.de werden alle Bieterinformationen, Verfahrensangaben und Teilnahmebedingungen zur Verfügung gestellt, Bieteranfragen beantwortet und ggf. Änderungen und Konkretisierungen der Vergabeunterlagen mitgeteilt. Die Bewerber sind verpflichtet, sich durch regelmäßige Einsichtnahme auf der Plattform zu informieren. Informationen, die auf der Vergabeplattform bereitgestellt wurden, gelten am nächsten Werktag (außer Samstag) als zugegangen.

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Die weiteren Verfahrensbedingungen ergeben sich aus den bereitgestellten Vergabeunterlagen. Die Inhalte der Vergabeunterlagen sind bei der Erstellung der Teilnahmeanträge zwingend zu berücksichtigen.

Sollten sich bei der Erstellung der Teilnahmeanträge Rückfragen ergeben, so sind diese unverzüglich ausschließlich elektronisch über das Vergabeportal https://www.dtvp.de, dort über den Bereich Kommunikation zu dem o.g. Vergabeverfahren zu übermitteln. Hierzu ist eine kostenlose Registrierung des Unternehmens auf https://www.dtvp.de/Center/company/registration erforderlich. Fragen sind in deutscher Sprache zu formulieren. Die Antworten auf dem Auftraggeber gestellte Fragen werden allen interessierten Unternehmen in anonymisierter Form über den Bereich Kommunikation zugänglich gemacht. Etwaige Korrekturfassungen der Vergabeunterlagen werden ausschließlich auf dem o.g. Portal, dort im Bereich „Vergabeunterlagen“ zu dem o.g. Vergabeverfahren, zur Verfügung gestellt. Die interessierten Unternehmen haben sich regelmäßig zu informieren.

Telefonische Auskünfte werden nicht erteilt.

Rückfragen im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs sind möglichst zu stellen bis zum

10.11.2026

  1. Bewerbungsfrist

Der Teilnahmeantrag entsprechend der unter D. genannten Anforderungen ist bis spätestens zum

17.11.2026, 10:00 Uhr

elektronisch und in deutscher Sprache über das Vergabeportal https://www.dtpv.de, dort über den Bereich „Teilnahmeanträge“ zu dem o.g. Vergabeverfahren durch Nutzung des sog. Bietertools, einzureichen. Hierzu ist die kostenlose Registrierung Ihres Unternehmens auf https://www.dtvp.de erforderlich.

Bewerbungen, welche die gem. diesen Verdingungsunterlagen genannten Anforderungen nicht erfüllen, können von der Wertung ausgeschlossen werden.

Es sind nur die geforderten Unterlagen einzureichen. Darüber hinaus gehende oder abweichend eingereichte Unterlagen werden bei der Wertung nicht berücksichtigt.

  1. Aufteilung in Lose Eine Teilung der Gesamtleistung/TGA-Planung in Lose ist nicht vorgesehen.

  2. Nebenangebote Nebenangebote sind nicht zugelassen.

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  1. Zurückziehen des Teilnahmeantrags Über das genannte Vergabeportal, dort über den Bereich „Teilnahmeanträge“ zu dem o.g. Vergabeverfahren, können Sie den Teilnahmeantrag über das Aktionselement „zurückziehen“ bis zum Ablauf der Teilnahmefrist zurückziehen.

Eine umfassende Anleitung zur Verwendung des Vergabeportals zur elektronischen Abgabe von Unterlagen finden Sie auf den Support-Seiten der Firma Cosinex unter folgendem Link: https://support.cosinex.de/unternehmen

  1. Prüfung der Teilnahmeanträge Alle fristgerecht eingegangenen Teilnahmeanträge wird der Auftraggeber formell und materiell prüfen. Insbesondere wird er prüfen, ob die Bewerber die für diesen Auftrag notwendige Eignung, wirtschaftliche, technische und berufliche Leistungsfähigkeit besitzen.

Der Auftraggeber beabsichtigt, 3 Bewerber / Bewerbergemeinschaften, zur Abgabe eines Erstangebotes auf der Grundlage der Vergabeunterlagen aufzufordern. Sofern mehr als 3 wertungsfähige Teilnahmeanträge von geeigneten Bewerbern / Bewerbergemeinschaften vorliegen, wird der Auftraggeber eine differenzierende Eignungsprüfung gemäß der beigefügten Bewertungsmatrix vornehmen und die 3 Bewerber / Bewerbergemeinschaften zur Angebotsabgabe auffordern, die die höchste Punktzahl erreicht haben. Im Falle von Punktgleichheit entscheidet das Los.

Die aufgeforderten Bieter geben auf der Grundlage der Vergabeunterlagen ein verbindliches Erstangebot sowie ein objektbezogenes Konzept (max. 10 Seiten) zur Umsetzung des Planungsvorhabens ab. Nach Auswertung der Erstangebote erhalten die Bieter die Möglichkeit, in einem Verhandlungstermin ihr Angebot zu präsentieren und über die Vergabeunterlagen zu verhandeln. Anschließend werden alle Bieter aufgefordert, ein überarbeitetes, finales Angebot zu unterbreiten. Auf das wirtschaftlichste Angebot wird der Zuschlag erteilt. Die Angebote und das Konzept sind elektronisch einzureichen.

Nach den derzeitigen Planungen sollen die Bewerber am

25.11.2026

zur Abgabe eines Erstangebotes aufgefordert werden. Die Aufforderung erfolgt elektronisch über das Vergabeportal https://www.dtvp.de.

Die Abgabe der Erstangebote ist für den 22.12.2026, 10:00 Uhr vorgesehen.

Die Durchführung der Verhandlungsgespräche/Livepräsentationen ist für den

11.01.2027

vorgesehen. Der Auftraggeber behält sich vor, aus sachlich gerechtfertigten Gründen von diesem Zeitplan abzuweichen. In diesem Fall werden den Bewerbern rechtzeitig die neuen Fristen mitgeteilt.

Diejenigen Bewerber, die nicht zur Abgabe eines Erstangebotes aufgefordert werden, werden über diese Entscheidung in Textform unterrichtet.

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F. Erstellung des Teilnahmeantrages

  1. Allgemeine Hinweise Die vorgegebenen Musterformulare dienen der Herstellung größtmöglicher Vergleichbarkeit der eingereichten Teilnahmeanträge.

Musterformulare können je nach Bedarf dupliziert werden. Sollten im Einzelfall weitere Zeilen oder Tabellen erforderlich sein, dürfen diese ergänzt werden. Im Übrigen wird darum gebeten, die Formblätter nicht weiter zu verändern.

Es ist zu beachten, dass die Musterformulare nicht sämtliche Angaben abdecken, die nach der Bekanntmachung gefordert sind. Für Angaben, für die nachfolgend kein Musterformular enthalten ist, kann der Bewerber eigene Muster verwenden.

Im Rahmen der Teilnahmeanträge steht es jedem Teilnehmer frei, in welcher Bewerberkonstellation (Einzelbewerber, mit oder ohne Nachunternehmen, Bewerber- bzw. Bietergemeinschaft, etc.) er sich beteiligen möchte. Für die jeweiligen Bewerberkonstellationen sind die jeweils gesondert aufgeführten Bedingungen zu beachten.

Die unter D. genannten Angaben müssen jedem Teilnahmeantrag beigefügt werden. Für die Erstellung des Teilnahmeantrags sind von den interessierten Unternehmen zu der Bekanntmachung die nachfolgenden Regelungen zu beachten.

  1. Aufbau des Teilnahmeantrags Interessierte Teilnehmer, die sich an dem Verfahren beteiligen möchten, haben die nachfolgenden Nachweise und Erklärungen vorzulegen:
  1. Teilnahmeantrag (Formblatt Teilnahmeantrag)

  2. Dem Teilnahmeantrag beizufügen ist eine

a. Eigenerklärung des Bewerbers, dass die Leistungen unabhängig von Ausführungs- und Lieferinteressen erfolgen - § 73 Abs. 3 VgV (keine Formvorlage, frei zu erstellen) b. Eigenerklärung des Bewerbers zur wirtschaftlichen Verknüpfung - § 124 Nr. 5 GWB (keine Formvorlage, frei zu erstellen) c. Eigenerklärung des Bewerbers - §§ 123 und 124 GWB Bei Bietergemeinschaften ist die Erklärung von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft zu erbringen. Bei einer Bewerbung mit Nachunternehmer/n ist die Erklärung von allen Nachunternehmern zu erbringen. d. Bescheinigung der Berufshaftpflicht - § 45 VgV. Erklärung eines Versicherungsunternehmens, dass mit dem Bewerber im Auftragsfall eine Berufshaftpflichtversicherung über mindestens 3,0 Mio. Euro für Personenschäden und 3,0 Mio Euro für sonstige Schäden abgeschlossen wird oder eine solche Versicherung bereits ständig abgeschlossen ist. e. Nachweis Berechtigung der Führung der Berufsbezeichnung - §§ 44, 75 VgV

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f. Eigenerklärung Sanktionen Russland (Formblatt) g. Nachweis der Anerkennung des Fachplanungsbüros als Fachfirma für Brandmelde- und Sprachalarmierungsanlagen gem. DIN 14675-2 (Planung und Projektierung von Brandmelde- und Sprachalarmierungsanlagen). h. Zertifizierung nach DIN VDI 6022 (Lufthygiene) und DIN VDI 6023 (Trinkwasserhygiene), jeweils Kategorie A. i. Handelsregisterauszug nicht älter als 6 Monate ab Bekanntmachung der Vergabe j. Referenzen

Als vorläufiger Beleg der Eignung und des Nichtvorliegens von Ausschlussgründen wird die Vorlage einer Einheitlichen Europäischen Eigenerklärung (EEE) nach § 50 VgV akzeptiert.

Im Falle der Vorlage einer EEE haben Bewerbergemeinschaften für alle Mitglieder eine separate EEE abzugeben. Von Nachunternehmern und Unternehmen, deren Kapazitäten sich der Bewerber bedienen will (Eignungsleihe), ist ebenfalls eine separate EEE einzureichen.

Weitere Dokumente:

• Im Falle des Zusammenschlusses zu einer Bietergemeinschaft ist die Einreichung einer Bietergemeinschaftserklärung erforderlich (Formblatt Bietergemeinschaftserklärung). • Bei Bewerbergemeinschaften sind die geforderten Erklärungen und Nachweise von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft zu erbringen. • Im Falle der Bewerbung als Beratungsbüro mit Nachunternehmer/n sind alle Nachunternehmer namentlich mit Kontaktdaten anzugeben sowie weiterhin anzugeben, welche Leistungsteile von welchem Nachunternehmer erbracht werden. (Formblatt Nachunternehmer). • Bei einer Bewerbung als Beratungsbüro mit Nachunternehmer/n sind die geforderten Erklärungen und Nachweise von allen Nachunternehmern zu erbringen. • Die ausgefüllte und vom Nachunternehmer unterschriebene „Nachunternehmererklärung“ ist nur dann dem Teilnahmeantrag beizufügen, wenn sich der Bewerber/Bietergemeinschaft auf die Fachkunde (Referenzen) dieses Nachunternehmers beruft. • Im Fall der Eignungsleihe ist das Formblatt „Eignungsleihe“ einzureichen. • Im Fall der Eignungsleihe hat das eignungsverleihende Unternehmen die „Verpflichtungserklärung Eignungsleihe“ abzugeben sowie die einschlägigen Eignungsnachweise vorzulegen.

  1. Angaben zur wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit

a) Das ausgefüllte Formblatt „Umsatzzahlen“. Nachweis des Gesamtumsatzes der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre (2023 – 2025) sowie über den Umsatzteil, der innerhalb dieses Zeitraums mit der ausgeschriebenen Leistung vergleichbaren Leistungen erzielt wurde, beides in Euro brutto. Im Fall der Beteiligung als Bietergemeinschaft ist für jedes Mitglied ein ausgefülltes Formblatt vorzulegen.

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b) Erklärung eines Versicherungsunternehmens, dass mit dem Bewerber im Auftragsfall eine Berufshaftpflichtversicherung über mindestens 5,0 Mio. Euro für Personenschäden und 5,0 Mio. Euro für sonstige Schäden abgeschlossen wird oder eine solche Versicherung bereits ständig abgeschlossen ist. Im Fall der Beteiligung als Bietergemeinschaft ist für jedes Mitglied ein entsprechender Nachweis vorzulegen.

c) Jeder Bewerber hat einen aktuellen Auszug aus dem Berufs- oder Handelsregister mit dem Teilnahmeantrag einzureichen, der nicht älter als 6 Monate ab dem Tag der Veröffentlichung der Bekanntmachung ist. Im Fall der Beteiligung als Bietergemeinschaft hat jedes Mitglied der Bietergemeinschaft einen Berufs- oder Handelsregisterauszug vorzulegen. Ebenso ist ein Handelsregisterauszug von jedem Nachunternehmer abzugeben, auf dessen Referenzen sich der Bewerber bzw. die Bewerbergemeinschaft beruft.

  1. Angaben zur technischen Leistungsfähigkeit

a) Erklärung über die Befähigungen des bzw. der für die Erbringung der Leistung verantwortlichen Projektleiters/in. Angaben zu Projektleitung mit Nachweis der Qualifikation: Nachweis Eintragung berufsständische Kammer oder Diplomurkunde (oder vergleichbar), Lebenslauf, je nach Planungsaufgabe ggf. mit persönlichen Referenzprojekten, sehr gute Deutschkenntnisse (fließend in Wort und Schrift; mindestens entsprechend CEFR Stufe C1).

b) Angaben zur stellvertretenden Projektleitung mit Nachweis der Qualifikation: Nachweis Eintragung berufsständische Kammer oder Diplomurkunde (oder vergleichbar), Lebenslauf, je nach Planungsaufgabe ggf. mit persönlichen Referenzprojekten, sehr gute Deutschkenntnisse (fließend in Wort und Schrift; mindestens entsprechend CEFR Stufe C1).

c) Anforderung an das Projektteam

• Gesamt-Projektleitung: mindestens 10 Jahre Berufserfahrung • Stellvertretende Projektleitung HLS (AG 410-430, 470, 480): mindestens 5 Jahre Berufserfahrung • Stellvertretende Projektleitung ELT (AG 440, 450): mindestens 5 Jahre Berufserfahrung

d) Für alle benannten Schlüsselpersonen (PL/stellv. PL) gilt: • mindestens 5 Jahre Berufserfahrung im Krankenhausbau • nachgewiesene Erfahrung mit Umbaumaßnahmen im laufenden Krankenhausbetrieb (fachspezifische Qualifikation und persönliche Referenzen)

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  1. Angaben zur technischen Leistungsfähigkeit - Referenzen

5.1 Mindestanforderungen Es sind mindestens 3 Referenzen mit den nachstehenden in a. bis e. genannten Mindestanforderungen vorzulegen. Die Vorlage von mehr als 3 Referenzen ist zugelassen. Die jeweils 3 für den Teilnehmer günstigsten Referenzen fließen in die Wertung ein. Die Vorlage von weniger als 3 Referenzen, die die Mindestanforderungen nach a. bis e. erfüllen, führt zum Ausschluss des Teilnahmeantrages.

a. Mindestens drei Referenzen müssen TGA-Planungsleistungen im Krankenhausbau mit zu berücksichtigender Bestandstechnik betreffen, bei denen je Referenz mindestens 6 der im hier geführten Verfahren geforderten Anlagengruppen bearbeitet wurden.

b. Alle Referenzen müssen abgeschlossene Baumaßnahmen (Vorlage Bauherrenerklärung ausreichend) der letzten 10 Jahre betreffen. (Zeitraum gerechnet ab dem Tag der Frist zur Abgabe der Teilnahmeanträge).

c. Mindestens eine der drei Referenzen muss ergänzend den Neubau oder Umbau eines Fachbereichs für Kindermedizin enthalten.

d. Mindestens eine der drei Referenzen muss ergänzend öffentlich gefördert abgewickelt worden sein.

e. Bei mindestens einer der drei Referenzen müssen ergänzend alle 7 Anlagengruppen durch den Bieter/die Bietergemeinschaft selbst in den Leistungsphasen 1-8 HOAI bearbeitet worden sein, die anrechenbaren Kosten KG 400 dieser Referenz müssen mind. 10 Mio EUR brutto betragen haben.

Die ergänzenden Anforderungen c. bis e. können auch in einer Referenz abgebildet werden. Die Anforderung, insgesamt 3 Referenzen vorzulegen bleibt hiervon unberührt.

Für die Wertungsfähigkeit der Referenzen müssen jeweils folgende Unterangaben vorhanden sein:

• Auftraggeber (Adresse, Ansprechpartner, Telefonnummer, E-Mail) • Kurze Beschreibung des Projekts • Projektzeitraum • Angabe der in dem Projekt erbrachten Leistungen der TGA-Planung • Kosten der KG 400

Die Referenzen müssen darüber hinaus mindestens Angaben enthalten, ob sie als Hauptunternehmer, Bietergemeinschaft oder Nachunternehmer erbracht worden sind. 12

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5.2 Referenzen, die die vorstehenden Mindestanforderungen erfüllen, werden nach den folgenden Kriterien bewertet: Punkte je Referenz max R1 R2 R3

a. Bau bei laufendem Krankenhausbetrieb 5 5 5

b. Baukosten KG 400 nach DIN 276

= 12 Mio EUR brutto 5 5 5

c. Leistungen für öffentlichen Auftraggeber 5 5 5 (kirchliche Auftraggeber werden in diesem Kontext als öffentliche Auftraggeber gewertet)

d. Nachweis von 2 ergänzenden Anforderungen c. bis e. in einer Referenz 5 5 5

e. Nachweis von 3 ergänzenden Anforderungen (c) bis (e) in einer Referenz 10 10 10

  • Summe Punktzahl je Referenz: 30
  • Maximale Punktzahl über 3 Referenzen 90

Die Kriterien werden wie folgt je vorgelegter Referenz bewertet:

Kriterium erfüllt = volle Punktzahl (a.-d. je 5 Punkte / e. 10 Punkte) Kriterium nicht oder nicht voll erfüllt = keine Punkte (0 Punkte)

Im Falle der Teilnahme einer Bietergemeinschaft sind die Referenzanforderungen erfüllt, sofern ein Mitglied oder die Mitglieder der Bietergemeinschaft in Summe über die geforderten Referenzprojekte verfügt.

Die Referenzen dienen neben den Ausschlusskriterien als Auswahlkriterien zur Reduzierung der Bewerberzahl auf 3 Bewerber, die zur Abgabe eines Erstangebotes aufgefordert werden.

Jede der drei eingereichten Referenzen, die die zwingend genannten Mindestanforderungen erfüllt wird mit Punkten von 0-30 (0 oder 5 Punkte pro Kriterium a.-d./ 0 oder 10 Punkte Kriterium e.) bewertet.

Der Bewerber kann über drei Referenzen maximal 90 Punkte erreichen. Bei Gleichstand entscheidet das Los.

Die Bewertungsmatrix wird als Dokument „Bewertungsmatrix“ zum Download bereitgestellt.

Ein Hinweis auf eine etwaige Präqualifizierung eines Bieters / Mitglied einer Bietergemeinschaft / Nachunternehmer kann die Vorlage der gemäß D. dieser Teilnahmebedingungen geforderten Nachweise, Erklärungen und Referenzen nur insoweit ersetzen, soweit sich diese decken. 13

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G. Verhandlungsgespräche Die aufgeforderten Bieter geben auf der Grundlage der Vergabeunterlagen ein Erstangebot ab. Nach Auswertung der Erstangebote erhalten die Bieter die Möglichkeit, in einem Verhandlungstermin ihr Angebot zu präsentieren und über die Vergabeunterlagen zu verhandeln. Anschließend werden alle Bieter aufgefordert, ein überarbeitetes, finales Angebot zu unterbreiten. Auf das wirtschaftlichste Angebot wird der Zuschlag erteilt.

Der Bieter hat mit dem Erstangebot ein objektbezogenes Konzept (max. 10 Seiten) einzureichen, in dem er im Schwerpunkt nachfolgende Punkte darlegt und diese im Verhandlungsgespräch präsentiert.

Grundlage der Zuschlagswertung (a. – c., Gesamtwertungsanteil 70 %) ist die im Verhandlungstermin gehalten Livepräsentation.

Konzeption einer TGA-Planungsleistung unter Berücksichtigung der nachfolgenden a. – c.

a. Projektorganisation Bürovorstellung, Projektteam, Projektorganisation Vertretungsregelung, Verfügbarkeit vor Ort, Erreichbarkeit, Kommunikationswege, Protokollierung/Dokumentation, Informationsaustausch, DAD- u. AVA-Programme, Einstieg in das Projekt, Qualitätssicherung

b. Herangehensweise Umgang mit der Aufgabe und Herangehensweise an das Projekt, Darstellung eines Projektablaufs einer beispielhaften vergleichbaren Leistungsbeschreibung, Vorstellung von Methoden zur Erreichung besonders wirtschaftlicher Lösungen, Vorstellung von Methoden zur Erreichung nachhaltiger Lösungen

c. Termine und Kosten Methoden zur Einhaltung vorgegebener Termine, Angaben zum geschätzten Zeitbedarf, Methoden zur Erreichung einer Kostensicherheit, Methoden der Termin und Kostenverfolgung

d. Honorar 40% 0,00 – 5,00 Punkte

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H. Zuschlagskriterien / Angebotsbewertung Der Zuschlag erfolgt auf das wirtschaftlichste Angebot nach Maßgabe der festgelegten Zuschlagskriterien. Die Zuschlagskriterien werden als Dokument „Zuschlagskriterien“ zum Download bereitgestellt.

I. Vordrucke Für diejenigen einzureichenden Nachweise, Erklärungen und Angaben, für die ein Vordruck zur Verfügung gestellt worden ist, sind diese Vordrucke von den interessierten Unternehmen zu verwenden.

Die Unterlagen des Teilnahmeantrags sind insgesamt in deutscher Sprache einzureichen. Ausländische Bewerber müssen den einzureichenden Nachweisen, Angaben und Erklärungen ggf. Übersetzungen beifügen.

J. Nachforderung Der Auftraggeber behält sich vor, fehlende Angaben, Erklärungen und Nachweise nachzufordern. Sofern der Bewerber dieser Aufforderung nicht oder nicht fristgerecht nachkommt, führt dies zum Ausschluss aus dem Teilnahmewettbewerb.

K. Abgabe des Teilnahmeantrags Der Teilnahmeantrag entsprechend der unter D. genannten Anforderungen ist bis spätestens zum

28.09.2026, 10:00 Uhr

elektronisch und in deutscher Sprache über das Vergabeportal https://www.dtpv.de, dort über den Bereich „Teilnahmeanträge“ zu dem o.g. Vergabeverfahren durch Nutzung des sog. Bietertools, einzureichen. Hierzu ist die kostenlose Registrierung Ihres Unternehmens auf https://www.dtvp.de erforderlich.

L. Aufwandsentschädigung Die den Bewerbern entstandenen Kosten für die Erstellung der Teilnahmeanträge oder sonstige mit der Erstellung verbundene Aufwendungen werden von dem Auftraggeber nicht erstattet.

M. Verfahrensänderungen Der Auftraggeber behält sich vor, bei Vorliegen wichtiger Gründe den Ablauf des Verfahrens zu jedem Zeitpunkt zu ändern oder zu beenden. Über etwaige Änderungen oder eine Beendigung wird der Auftraggeber alle Interessenten zeitgleich durch einfache Mitteilung informieren. Bei der Entscheidung

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Knappschaft Kliniken Gelsenkirchen-Buer Umbau einer Kinderklinik TGA-Planungsleistungen

über Änderungen wird der Auftraggeber die allgemeinen vergaberechtlichen Grundsätze Wettbewerb, Gleichbehandlung und Transparenz beachten.

N. Sprache Sämtlich, dass Vergabeverfahren betreffende Unterlagen sind in deutscher Sprache abzufassen. Einem Schriftstück, das in einer anderen Sprache eingereicht wird, ist eine beglaubigte oder von einem öffentlich bestellten oder beeidigten Übersetzer oder Dolmetscher angefertigte Übersetzung beizufügen.

O. Rügepflicht Das Vergabeverfahren unterliegt den Vorschriften über das Nachprüfungsverfahren vor den Vergabekammern (§ 155 GWB).

Gemäß § 160 Absatz 3 Satz 1 GWB ist ein Nachprüfungsantrag unzulässig, soweit:

  1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrages erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 GWB bleibt unberührt.

  2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

  3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist der Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

  4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

P. Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs- /Nachprüfungsverfahren Zuständige Stelle für die Nachprüfung behaupteter Verstöße gegen Vergabebestimmungen ist die:

Vergabekammer des Bundes Telefon: +49(228)94990

Bundeskanzlerplatz 2-10 Fax: +49(228)9499163

53113 Bonn Mail: vk@bundeskartellamt.bund.de

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