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FORSCHUNGSZENTRUM JÜLICH
FORSCHUNGSZENTRUM JÜLICH
GEBÄUDE 15.4
Orientierende Gebäudeschadstofferkundung
(Motivation 3 - Teil- /Komplettrückbau)
GEBÄUDE 10.1
Orientierende Gebäudeschadstofferkundung
Forschungszentrum Jülich GmbH
(Motivation 3 - Teil- /Komplettrückbau)
24 FEBRUAR 2020
Forschungszentrum Jülich GmbH
28 JANUAR 202024.02.2020
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FZ JÜLICH, GEBÄUDE 15.4 ORIENTIERENDE GEBÄUDESCHADSTOFFERKUNDUNG
Ansprechpartner
JONAS LANGE Projektleiter
M +49 173 43 509 30 Arcadis Germany GmbH E jonas.lange@arcadis.com Johannisstraße 60-64 50668 Köln Deutschland
DANIEL WESSELKAMP Projektingenieur
M +49 151 171 436 57 Arcadis Germany GmbH E daniel.wesselkamp@arcadis.com Johannisstraße 60-64 50668 Köln Deutschland
Datum: 24.02.2020 2 von 24
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INHALT
1 GRUNDLAGEN 5
1.1 Vorgang / Veranlassung 5
1.2 Aufgabenstellung 5
1.3 Unterlagen 6
1.3.1 Allgemeine Unterlagen 6
2 ERLÄUTERUNG UND BEWERTUNGSGRUNDLAGEN ZU RELEVANTEN
SCHADSTOFFEN SOWIE MINERALISCHEN ABFÄLLEN 10
2.1 Asbest 10
2.1.1 Erläuterungen 10
2.1.2 Bewertungsgrundlagen 10
2.2 Künstliche Mineralfasern (KMF) 11
2.2.1 Erläuterungen 11
2.2.2 Bewertungsgrundlage 11
2.3 Polychlorierte Biphenyle (PCB) 12
2.3.1 Erläuterungen 12
2.3.2 Bewertungsgrundlage 12
2.4 Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) 13
2.4.1 Erläuterungen 13
2.4.2 Bewertungsgrundlagen 13
2.5 Mineralölkohlenwasserstoffe (MKW) 13
2.5.1 Erläuterungen 13
2.5.2 Bewertungsgrundlagen 14
2.6 Holzschutzmittel 14
2.6.1 Erläuterungen 14
2.6.2 Bewertungsgrundlagen 14
2.7 Schwermetalle (SM) 15
2.7.1 Erläuterungen 15
2.7.1.1 Quecksilber (Hg) 15 2.7.2 Bewertungsgrundlagen 15
2.7.2.1 Quecksilber (Hg) 16
2.8 Zusammenfassung der Bewertungsgrundlagen 16
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3 UNTERSUCHUNGSPROGRAMM 17
Punktuell vorkommende Materialien 17
Linienförmig vorkommende Materialien 17
Flächig vorkommende Materialien 17
4 ERGEBNISSE UND BEWERTUNG 19
4.1.1 Asbest 19
4.1.2 KMF 20
4.1.3 PAK 20
4.1.4 PCB 20
4.1.5 A IV Holz 20
4.1.6 Sonstiges 20
5 KOSTENSCHÄTZUNG 21
6 ZUSAMMENFASSUNG 22
IMPRESSUM 24
TABELLEN
Tabelle 1: Zusammenfassung der Bewertungsgrundlagen 16
Tabelle 2: Übersicht Probennahme und durchgeführte Analytik 18
ANLAGEN
Anlage 1: Lageplan
Anlage 2: Probenahmepläne
Anlage 3: Liste der Verdachtsmomente
Anlage 4: Prüfberichte
Anlage 5: Grobkostenschätzung Schadstoffentfrachtung
Datum: 24.02.2020 4 von 24
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1 GRUNDLAGEN
1.1 Vorgang / Veranlassung
Die Forschungszentrum Jülich GmbH, vertreten durch Hr. Poltronieri, plant Umbaumaßnahmen in Teilbereichen des Gebäudes 15.4 im Forschungszentrum Jülich, Wilhelm-Johnen-Straße in 54248 Jülich durchzuführen. Ein Lageplan des Gebäudes kann der Anlage 1 entnommen werden.
Um die abfallrechtlichen und / oder schadstofftechnischen Risiken bzw. die Kosten, die bei den Um- bauarbeiten anfallen, einschätzen zu können, ist es erforderlich, die auf vorhandene baustoffbe- dingte Schadstoffe sowie nutzungsbedingte Schadstoffbeaufschlagungen der Bausubstanz zu er- kunden. Diese Erkundungsergebnisse dienen u.a. als Grundlage für die Planung / Ausschreibung von Teil- bzw. Komplettrückbaumaßnahmen, insbesondere in Bezug auf den sach- und fachgemä- ßen Umgang mit vorhandenen Gebäudeschadstoffen und der Planung von Entsorgungsmaßnah- men.
Ziel der Untersuchungen ist die Erarbeitung von Grundlagen für die Umbauarbeiten (Teilrückbau) des Gebäudes. Dies entspricht der Motivation gem. VDI/GVSS Diskussionspapier „Asbesthaltige Putze, Spachtelmassen und Fliesenkleber in Gebäuden - Erkundung, Bewertung und Sanierung“ ③ [D31], in dem Vorschläge für die motivationsabhängige Strategie und den Umfang der durchzufüh- renden Gebäudeschadstoffuntersuchungen vorgeschlagen werden. Möglicherweise sich ergebende Fragen nach dem Nutzerschutz (Motivation ) werden nur dann betrachtet, wenn akuter Hand- lungsbedarf zur Gefahrenabwehr besteht. ①
Die Arcadis Germany GmbH wurde mit Auftrag vom 03.01.2020 (Bestellnummer: 42235382) mit der Durchführung einer orientierenden Gebäudeschadstoffuntersuchung im Gebäude 15.4 im For- schungszentrum Jülich beauftragt.
Der vorliegende Bericht gibt die Ergebnisse der durchgeführten orientierenden Gebäudeschadstof- ferkundungen wieder.
1.2 Aufgabenstellung
Für die im Zuge der Umbauarbeiten anfallenden Arbeiten ist eine orientierende Erkundung durchzu- führen.
Ziel der Erkundung ist es, die wesentlichen Schadstoffe an baulichen und technischen Anlagen zu identifizieren. Die Relevanz ergibt sich aus folgenden Sachverhalten:
a) besondere Arbeits- und Emissionsschutzmaßnahmen im Rahmen der Umbauarbeiten (über den Standard einer konventionellen Maßnahme an unbelasteter Bausubstanz hinaus)
b) Separationserfordernis von abfallrechtlich als relevant einzustufenden Materialfraktionen
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Die Aufgabenstellung zur orientierenden Gebäudeschadstofferkundung kann generell wie folgt zu- sammengefasst werden:
-
Bestandsaufnahme und Erstbewertung mit: o Klärung der Aufgabenstellung, der Randbedingungen und Schnittstellen o Auswertung zur Verfügung gestellter Unterlagen o Objektbegehungen mit Aufnahme von Verdachtsmomenten
-
Technische Erkundung mit: o Aufstellen des Untersuchungsprogramms o Erkundungsvorbereitung und Durchführung
-
Berichterstellung mit: o Darstellung der Ergebnisse o Hinweisen zu Handlungsnotwendigkeiten bei der Motivation 3 – Teil- bzw. Komplett- rückbau
1.3 Unterlagen
Folgende Unterlagen in ihrer aktuellen Fassung fanden bei der Erstellung des Berichtes Verwen- dung:
-
Bestandspläne (Grundrisse) und Schnitte im pdf-Format, Forschungszentrum Jülich GmbH, Technischer Bereich – Planen und Bauen
-
Belegpläne Laborbereiche, IBG-1: Biotechnologie, ausgehändigt durch Fr. Eggelin am 18.12.2019
-
Prüfbericht Schadstoffuntersuchungen PCB im September 2019, Eurofins Umwelt West GmbH
-
Prüfberichte Schadstoffuntersuchungen Asbest im September und Dezember 2019, Competenza GmbH
1.3.1 Allgemeine Unterlagen
[D 1] Kreislaufwirtschaftsgesetz (KrWG), 24.02.2012 (BGBl. I S. 212)
[D 2] Verordnung über das Europäische Abfallverzeichnis; AVV-Abfallverzeichnis- Verordnung 10.12.2001 (BGBl. I S. 3379)
[D 3] Verordnung über Deponien und Langzeitlager (Deponieverordnung – DepV), 27.04.2009 (BGBl. I S. 900)
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[D 4] Hinweise zur Anwendung der Abfallverzeichnis-Verordnung (AVVAnwH), Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, August 2005 (BAnz. Nr. 148a)
[D 5] Verordnung zum Schutz vor gefährlichen Stoffen (Gefahrstoffverordnung – GefStoffV), 26.11.2010 (BGBl. I S. 1643, 1644)
[D 6] Verordnung über Verbote und Beschränkungen des Inverkehrbringens gefährlicher Stoffe, Zubereitungen und Erzeugnisse nach dem Chemikaliengesetz (Chemikalien-Verbotsverordnung – ChemVerbotsV), 13.06.2003 (BGBl. I S. 867)
[D 7] Verordnung über die Nachweisführung bei der Entsorgung von Abfällen (Nachweisver- ordnung – NachwV), 10.2006 (BGBl. I S 2298)
[D 8] Global Harmonisiertes System zur Einstufung und Kennzeichnung von Chemikalien (GHS; Globally Harmonised System of Classification and Labelling of Chemicals) der Vereinten Nationen, 2003
[D 9] Verordnung (EG) Nr. 850/2004 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 29. April 2004 über persistente organische Schadstoffe und zur Änderung der Richtlinie 79/117/EWG (ABl. EU L 229, S. 5), zuletzt geändert durch Verordnung (EU) 2016/460 vom 30. März 2016 zur Änderung der Anhänge IV und V der Verordnung (EG) Nr. 850, 2004
[D 10] Verordnung (EG) Nr. 1272/2008 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 16. Dezember 2008 über die Einstufung, Kennzeichnung und Verpackung von Stoffen und Gemischen (CLP -Verordnung)
[D 11] Verordnung (EU) 2017/852 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 17. Mai 2017 über Quecksilber (ABl. EU, L 137/1)
[D 12] POP-Abfall-Überwachungs-Verordnung (POP-Abfall-ÜberwV) vom Juli 2017 (BGBl. I S. 2644)
[D 13] Verordnung über die Entsorgung polychlorierter Biphenyle, polychlorierter Terphenyle und halogenierter Monomethyldiphenylmethane (PCB/PCT-Abfallverordnung – PCBAb- fallV), 26.06.2000 (BGBl. I S. 932)
[D 14] Verordnung über Anforderungen an die Verwertung und Beseitigung von Altholz (Alt- holzverordnung – AltholzV), 15.08.2002 (BGBl. I S. 3302)
[D 15] Zuordnung von Abfällen zu Abfallarten aus Spiegeleinträgen, Vorläufige Vollzugshin- weise auf der Grundlage des Entwurfs einer Handlungshilfe des Abfalltechnikausschus- ses der LAGA, 28.10.2002
[D 16] Richtlinie für die Bewertung und Sanierung schwach gebundener Asbestprodukte in Ge- bäuden (Asbest-Richtlinie), Januar 1996
[D 17] Technische Anleitung zur Verwertung, Behandlung und sonstigen Entsorgung von Sied- lungsabfällen (Dritte Allgemeine Verwaltungsvorschrift zum Abfallgesetz) vom 14.05.1993 (BAnz. Nr. 99a vom 29.05.1993)
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[D 18] Technische Regeln für Gefahrstoffe (TRGS 504): Tätigkeiten mit Exposition gegenüber A- und E-Staub, Juni 2016
[D 19] Technische Regeln für Gefahrstoffe (TRGS 519): Asbest, Abbruch- Sanierungs- und Instandhaltungsarbeiten; Januar 2007
[D 20] Technische Regeln für Gefahrstoffe (TRGS 521): Abbruch-, Sanierungs- und Instandhaltungsarbeiten mit alter Mineralwolle, Februar 2008
[D 21] Technische Regeln für Gefahrstoffe (TRGS 524): Schutzmaßnahmen für Tätigkeiten in kontaminierten Bereichen, Februar 2010
[D 22] Technische Regeln für Gefahrstoffe (TRGS 528): Schweißtechnische Arbeiten, Februar 2009
[D 23] Technische Regeln für Gefahrstoffe (TRGS 551): Teer und andere Pyrolyseprodukte aus organischem Material, August 2015
[D 24] Technische Regeln für Gefahrstoffe (TRGS 558): Tätigkeiten mit Hochtemperaturwolle, Juni 2010
[D 25] Technische Regeln für Gefahrstoffe (TRGS 900): Arbeitsplatzgrenzwerte, Januar 2006
[D 26] Technische Regeln für Gefahrstoffe (TRGS 905): Verzeichnis krebserzeugender, keim- zellmutagener oder reproduktionstoxischer Stoffe, März 2016
[D 27] Technische Regeln für Gefahrstoffe (TRGS 910): Risikobezogenes Maßnahmenkon- zept für Tätigkeiten mit krebserzeugenden Gefahrstoffen, Februar 2014
[D 28] DGUV-Information 201-012 (bisher: BGI 664): Verfahren mit geringer Exposition gegen- über Asbest bei Abbruch-, Sanierungs- und Instandhaltungsarbeiten, Ergänzung, Juli 2000
[D 29] VDI/GVSS Richtlinie 6202 Blatt 1; Schadstoffbelastete bauliche und technische Anlagen – Abbruch-, Sanierungs- und Instandhaltungsarbeiten, Oktober 2013
[D 30] VDI Richtlinie 6210 Blatt 1; Abbruch von baulichen und technischen Anlagen, Februar 2016
[D 31] Asbesthaltige Putze, Spachtelmassen und Fliesenkleber in Gebäuden, Diskussionspa- pier zur Erkundung, Bewertung und Sanierung, VDI Verein Deutscher Ingenieure e.V. und Gesamtverband Schadstoffsanierung e.V., Juni 2015
[D 32] Richtlinie für die Bewertung und Sanierung PCB-belasteter Baustoffe und Bauteile in Gebäuden (PCB-Richtlinie NRW), RdErl. d. Ministeriums für Bauen und Wohnen v. 3.7.1996 -II B 4-476.101
[D 33] Arbeitsliste zur Einstufung von Abfällen in gefährliche und nicht gefährliche Abfälle in NRW, Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW (LANUV), Stand De- zember 2017
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[D 34] Anforderungen an den Einsatz von mineralischen Stoffen aus Bautätigkeiten (Recyc- ling-Baustoffe) im Straßen- und Erdbau Gem.RdErl. d. Ministeriums für Umwelt und Na- turschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz IV - 3 - 953-26308 - IV- 8 - 1573 - 30052 - u. d. Ministeriums für Wirtschaft und Mittelstand, Energie und Verkehr - VI A 3
- 32-40/45 - v. 9.10.2001
[D 35] GESTIS-Stoffdatenbank, Gefahrenstoffinformationssystem der Deutschen Gesetzli- chen Unfallversicherung e.V., https://www.dguv.de/ifa/gestis/gestis-stoffdatenbank/in- dex.jsp (abgerufen am 06.03.2019)
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2 ERLÄUTERUNG UND BEWERTUNGSGRUNDLAGEN
ZU RELEVANTEN SCHADSTOFFEN SOWIE MINERALI-
SCHEN ABFÄLLEN
Im Folgenden werden die relevanten Schadstoffe hinsichtlich ihrer Eigenschaften und Bewertungs- grundlagen erläutert. Die für das vorliegende Projekt relevanten Schadstoffe und Befunde werden in Kapitel 4 dargestellt.
2.1 Asbest
2.1.1 Erläuterungen
Asbest ist eine Gruppenbezeichnung für natürliche faserige Silikate (Mineralien), von denen insbe- sondere Chrysotil als Hauptvertreter der Serpentinasbeste (weitere Hauptgruppe: Amphibolasbeste) umwelthygienisch und human-toxikologisch relevant ist. Durch Asbest verursacht und als Berufs- krankheit anerkannt sind Lungenasbestose, Lungenkrebs infolge von Lungenasbestose sowie Me- sotheliom (Tumor).
Asbest besitzt eine große Festigkeit, ist hitze- und säurebeständig, weist sehr gute Isolationseigen- schaften und mechanische Eigenschaften auf und ist daher Bestandteil in vielen (alten) Baumateri- alien. Man unterscheidet zwischen schwachgebundenem Asbest (z.B. Spritzasbest) und festgebun- denen Asbest (z.B. Asbestzement, bedeutender Hersteller: Eternit). Schwachgebundene Asbest- produkte wurden u.a. im Brandschutz, zur Isolierung, als Klebstoff, in Fußbodenbelägen, in Flach- dichtungen von Flanschverbindungen sowie in Dichtungsmassen und Kitten eingesetzt. Festgebun- dene Asbestprodukte sind beispielsweise Rohrleitungen, Fassadenverkleidungen, Dacheindeckun- gen, Abluftkamine.
Seit 1993 ist der Handel, die Herstellung und Verwendung in Deutschland verboten.
2.1.2 Bewertungsgrundlagen
Für Tätigkeiten mit asbesthaltigen Materialien im Rahmen von Abbruch-, Sanierungs- und Instand- haltungsarbeiten ist die TRGS 519 [D 19] anzuwenden. Die in Gebäuden und an technischen Anla- gen anzutreffenden asbesthaltigen Materialien werden in schwachgebundene (Dichte < 1.000 kg/m3) und festgebundene Materialien (Dichte > 1.400 kg/m3) kategorisiert. Materialien mit einer Rohdichte zwischen 1.000 kg/m3 und 1.400 kg/m3 werden nach gutachterlichem Ermessen einer der o.g. Produktgruppen zugeordnet. Die Dringlichkeit der Sanierung von schwachgebundenen Asbest- verwendungen wird nur dann mit Hilfe des Formblattes nach Anhang 1 der Asbestrichtlinie [D 16] bewertet, wenn ein akuter Handlungsbedarf zur Gefahrenabwehr besteht.
Brandschutztüren, Flansche (Dichtungen) und Brandschutzklappen / Anschlagdichtungen, die nicht eindeutig als asbestfrei zu identifizieren sind (z.B. aufgrund ihrer Kennzeichnung), werden als as- besthaltig eingestuft. Eine Beprobung erfolgt in diesem Fall nicht, da dies in der Regel nicht ohne Beschädigung erfolgen kann und mit einer potentiellen Asbestfaserfreisetzung einhergeht. Darüber hinaus entfiele bei diesem Vorgehen die brandschutztechnische Zulassung.
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In vorliegendem Bericht wurden asbestverdächtige Materialien dann analytisch untersucht, wenn die visuelle Ansprache kein eindeutiges Ergebnis erbrachte.
Ein Material gilt gemäß Gefahrenstoffverordnung [D 5] als asbesthaltig, wenn der Massengehalt von Asbest mehr als 0,1 % beträgt. Neuere Untersuchung, welche im Diskussionspapier „Asbesthaltige Putze, Spachtelmassen und Fliesenkleber in Gebäuden“ [D 31] festgehalten sind, ergeben, dass nicht nur von schwachgebundenen, sondern auch von festgebundenen Asbestprodukten, sowie von Produkten mit einem Asbestgehalt unter 0,1 % eine Gesundheitsgefährdung ausgehen kann. Wird in die Bausubstanz z.B. in Form von Sanierungs- und Umbaumaßnahmen eingegriffen oder kommt es zur Beschädigung asbesthaltiger Baumaterialien, so kann es zu einer sehr hohen Faserfreiset- zung in die Raumluft kommen. Diese Fasern sind lungengängig und bergen somit ein hohes Ge- fahrpotenzial für Menschen. Nach sehr langer Verweilzeit der Fasern (deutlich länger als normale Staubfasern) in der Raumluft lagern sich diese schließlich in Stäuben an Oberflächen ab, wo sie erneut aufgewirbelt werden und in die Raumluft gelangen können.
Im vorliegenden Bericht werden deshalb alle Materialien mit einem positiven Asbestbefund (auch Spuren von Asbest) als gefährlicher Abfall eingestuft.
2.2 Künstliche Mineralfasern (KMF)
2.2.1 Erläuterungen
KMF ist eine Gruppenbezeichnung für künstliche anorganische Mineralfasern mit einer Länge
5 µm, einem Durchmesser < 3 µm und einem Länge-zu-Durchmesserverhältnis > 3 : 1 (sog. WHO-Fasern), die als atembare Fasern unter Beachtung der GefStoffV [D 5] den Kategorien für krebserzeugende oder krebsverdächtige Stoffe zugeordnet werden können.
KMF besitzen ähnliche Eigenschaften wie Asbest. Sie werden häufig als z.B. Mineralwolle-Dämm- stoffe und Ausbaumaterialien (Platten, Matten, lose Schüttungen oder Schichtungen an Dächern, Wänden, Abhangdecken, Rohr- und Lüftungsleitungen), die auch unter dem Namen Glas- oder Steinwolle bekannt sind, im Hochbau, oder im Hochtemperaturbereich als keramische Fasern, ein- gesetzt.
Seit 01.06.2000 gilt in Deutschland das RAL Gütezeichen. KMF-Materialien, die dieses Siegel nicht tragen bzw. bei denen nicht gewährleistet werden kann, dass die Materialien nach dem Jahr 2000 hergestellt wurden, müssen grundsätzlich als krebsverdächtig, Kategorie 1B (K 1B), eingestuft wer- den.
2.2.2 Bewertungsgrundlage
Für die Bewertung der arbeitsschutztechnischen Anforderungen hinsichtlich des Umgangs mit Künstlichen Mineralfasern (KMF) werden die TRGS 521 [D 20] und die TRGS 905 [D 26] in Verbin- dung mit der Gefahrstoffverordnung [D 5] zu Grunde gelegt.
Gemäß der TRGS 905 [D 26] kann die Bewertung von glasigen Fasern mit einer Länge > 5 µm, einem Durchmesser < 3 µm und einem Länge-zu-Durchmesser-Verhältnis von > 3 : 1 (sog. WHO- Fasern) auf Grundlage des Kanzerogenitätsindexes KI erfolgen.
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In vorliegendem Fall wurden alle Künstlichen Mineralfasern in die Kategorie 1B eingestuft, da es sich aufgrund des Baujahrs hier eindeutig um KMF-Altprodukte (Herstellung vor 1996/ Juni 2000) handelt bzw. deren Unschädlichkeit nicht nachgewiesen werden kann. Demnach werden alle KMF- Produkte als gefährlicher Abfall eingestuft.
2.3 Polychlorierte Biphenyle (PCB)
2.3.1 Erläuterungen
Polychlorierte Biphenyle (PCB) sind chlorhaltige Kohlenwasserstoffverbindungen. Genauer handelt es sich um eine Gruppe von 209 chlorierten Einzelsubstanzen (Kongenere). Bei der Bestimmung von PCB-Gehalten beschränkt man sich auf die 6 Leitkongenere nach Ballschmiter gemäß DIN 51527. Bewertet wird deren Summengehalt. Zur Bewertung der dioxinähnlichen koplanaren PCB wird zusätzlich als Leitkomponenten PCB 118 verwendet. PCB sind anthropogenen Ursprungs.
PCB sind u.a. aufgrund ihrer chemischen Reaktionsträgheit in zahlreichen technischen Anwen- dungsgebieten, wie z.B. als Hydraulikflüssigkeit, Transformatorenöl, Weichmacher, Flammen- schutzmittel, etc. eingesetzt worden und inzwischen ubiquitär. Im Hochbau finden sie sich häufig in Farbanstrichen und dauerelastischen Fugendichtmassen (Thiokol-Fugenmassen).
Neben der Toxizität stellt insbesondere die Persistenz der PCB und Bioakkummulation über die Nahrungskette eine umweltrelevante sowie ökotoxikologische Gefährdung dar. In Deutschland ist die Herstellung und Verwendung seit 1978 in offenen Systemen, seit 1989 generell verboten.
2.3.2 Bewertungsgrundlage
Materialien werden als PCB-haltig bezeichnet, wenn der PCB-Gehalt > 1 mg/kg (6 Kongenere nach Ballschmiter gemäß DIN 51527) ist. Von einer PCB-Belastung wird ausgegangen ab einer Material- konzentration von > 10 mg PCB/kg (nach DIN 51527). Zur Bestimmung des PCB-Gesamtgehaltes werden die 6 PCB-Kongenere nach DIN quantifiziert und die Summe mit einem von der Länderar- beitsgemeinschaft Abfall (LAGA) empirisch festgelegten Faktor 5 multipliziert (PCB Gehalt nach LAGA).
Gemäß AVV [D 2] wird für PCB auf die PCB-Richtlinie [D 32] verwiesen. Im Sinne dieser Richtlinie sind Abfälle, die insgesamt mehr als 50 mg PCB/kg (nach LAGA) enthalten, als gefährlicher Abfall einzustufen.
PCB-haltige Materialien und Bausubstanzen werden in sogenannte PCB-Primärquellen (Materialien, denen PCB zur Veränderung ihrer Eigenschaften gezielt zugesetzt wurde mit i.d.R. mehreren 100 mg PCB/kg) und PCB-Sekundärquellen (Materialien, die PCB aus der belasteten Raumluft auf- genommen haben) unterschieden.
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2.4 Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK)
2.4.1 Erläuterungen
Polyzyklischer aromatischer Kohlenwasserstoff (PAK) ist eine Sammelbezeichnung für eine Stoff- klasse mit mehreren hundert Einzelverbindungen von kondensierten, aromatischen Kohlenwasser- stoffen. Zur Bewertung herangezogen wird die Summe der 16 PAK nach EPA. PAK entstehen beim Erhitzen oder Verbrennen von organischem Material unter Sauerstoffmangel und sind als Folge un- vollständiger Verbrennungsvorgänge als ubiquitär anzusehen. PAK werden durch Atmung oder durch Hautkontakt aufgenommen. Zahlreiche PAK-Verbindungen sind krebserzeugend.
PAK sind gering wasserlöslich. Sie kommen in zahlreichen Produkten der Steinkohlenverarbeitung, wie zum Beispiel (Asphalt)-Estriche, Dichtungsmassen, Bindemittel in z.B. (Dach-) Pappen, Asphalt, Dämmstoffen wie Teerkork und (Parkett-)Klebern vor. Bei ähnlichen Produkten aus der erdölverar- beitenden Industrie treten sie hingegen nur in Spuren oder als Verunreinigung auf.
Die Verwendung von steinkohlestämmigem Teer z.B. im Straßenbau oder als Dachpappe ist seit 1970 in Deutschland verboten.
2.4.2 Bewertungsgrundlagen
Materialien werden als PAK-haltig bezeichnet, wenn der PAK-Gehalt > 75 mg/kg liegt (> RCL II Ma- terial) [D 34].
Eine PAK-Belastung, für die eine Risikoabschätzung notwendig ist, liegt ab einer Materialkonzent- ration von 100 mg/kg vor. Ab diesem Konzentrationsbereich ist i.d.R. eine Demontage / Separation im Rahmen von Baumaßnahmen erforderlich.
Materialien mit einem Gesamtgehalt an PAK (∑EPA) ≥ 1.000 mg/kg bzw. Benzo[a]pyren ≥ 50 mg/kg gelten in NRW als gefährlicher Abfall [D 4].
2.5 Mineralölkohlenwasserstoffe (MKW)
2.5.1 Erläuterungen
Unter dem Begriff Mineralölkohlenwasserstoffe werden die durch Raffination von Erdöl erzeugten Destillationsprodukte, hauptsächlich unverzweigte und verzweigte aliphatische Kohlenwasserstoffe, zusammengefasst.
Diese finden vielfach Verwendung z.B. als Energieträger (Heizöl, Benzin, etc.), als Ausgangsstoffe und Produkte der chemischen Industrie sowie als Hilfsstoffe in Industrie und Gewerbe (z.B. in Form von Lösungsmitteln, Schmierölen, Bitumen etc.). In Gebäuden finden bzw. fanden MKW z.B. in Form von Gussbodenbelägen, ölgetränkten Stromleitungen oder Fliesenklebern Verwendung.
Hinsichtlich ihres ökotoxikologischen Potenzials wurde für MKW nur eine geringe Toxizität nachge- wiesen. Nach Exposition gegenüber sehr hohen Aerosolkonzentrationen konnten allerdings Lungen- funktionsänderungen nachgewiesen werden [D 35].
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2.5.2 Bewertungsgrundlagen
Die abfalltechnische Einstufung von MKW-haltigen Abfällen erfolgt gemäß der Verordnung über das Europäische Abfallverzeichnis [D 2]. Material mit einem MKW-Gehalt von > 8.000 mg/kg wird als gefährlicher Abfall eingestuft [D 4].
2.6 Holzschutzmittel
2.6.1 Erläuterungen
Die als Holzschutzmittel verwendeten Substanzen Pentachlorphenol (PCP), Hexachlorcyclohexan (Lindan) und Dichlordiphenyltrichlorethan (DDT) sind chlorhaltige Kohlenwasserstoffverbindungen. Sie wurden bis 1989 (PCP und Lindan) bzw. bis 1972 (DDT) aufgrund ihrer bioziden Eigenschaften u.a. in Holzschutzmitteln und -farbanstrichen eingesetzt. Bei der Herstellung von PCP und Lindan entstehen Dioxine und Furane (PCDD/F) als Nebenprodukte, so dass beim Nachweis von PCP/Lindan auch mit umwelthygienisch sowie ökotoxikologisch relevanten Gehalten an PCDD/F zu rechnen ist.
PCP, Lindan und DDT sind (in geringem Umfang) bioakkumulierend und können durch eine Expo- sition eine Vielzahl chronischer Gesundheitsschäden (u.a. krebserzeugend, neurotoxisch, erbgut- schädigend) verursachen.
2.6.2 Bewertungsgrundlagen
Die Bewertung und abfalltechnische Einstufung von Holzabfällen erfolgt gemäß der Altholzverord- nung [D 14].
Altholzkategorie A I: Naturbelassenes oder lediglich mechanisch bearbeitetes Abfallholz, das bei seiner Verwendung nicht mehr als unerheblich mit holzfremden Stoffen verunreinigt wurde.
Altholzkategorie A II: Verleimtes, gestrichenes, beschichtetes, lackiertes oder anderweitig behandeltes Altholz ohne ha- logenorganische Verbindungen in der Beschichtung und ohne Holzschutzmittel (HSM).
Altholzkategorie A III: Altholz mit halogenorganischen Verbindungen in der Beschichtung ohne Holzschutzmittel (HSM).
Altholzkategorie A IV: Mit Holzschutzmitteln (HSM) behandeltes Altholz, wie Bahnschwellen, Leitungsmasten, Hopfenstan- gen, Rebpfähle, Konstruktionshölzer, Holzfachwerk und Dachsparren sowie sonstiges Altholz, das aufgrund seiner Schadstoffbelastung nicht den Altholzkategorien A I, A II oder A III zugeordnet wer- den kann, ausgenommen PCB-Altholz.
PCB-Altholz: Gemäß der PCB/PCT-Abfallverordnung [D 13] sind PCB-haltige Abfälle u.a. im Sinne des Chemika- liengesetzes Zubereitungen, die mehr als 50 mg PCB/kg (nach LAGA) enthalten. Hierbei handelt es
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sich im Rahmen von Abbruchmaßnahmen oft um Dämm- und Schallschutzplatten, die mit Mitteln behandelt wurden, die PCB enthalten.
Das im Gebäude verwendete Holz wird anhand der Funktion des Altholzes im Gebrauchszustand im Zusammenhang mit einer organoleptischen Ansprache des Materials der Altholzkategorie A IV zugeordnet.
Holzbauteile mit einem Anteil von < 1mg/kg sind als PCP- bzw. Lindan-frei einzustufen. Sofern die chemische Analyse einen PCP-Wert von > 10 mg/kg aufweist gilt das Bauteil als belastet, wobei ab Konzentrationen > 100 mg/kg eine starke Belastung vorliegt.
Gemäß Arbeitsliste zur Einstufung von Abfällen in gefährliche und nicht gefährliche Abfälle in NRW [D 33] sind Holzbauteile mit einem Gehalt von größer 2.500 mg PCP/ kg als gefährlicher Abfälle einzustufen.
2.7 Schwermetalle (SM)
2.7.1 Erläuterungen
Metalle gelten im Allgemeinen ab einer Dichte von 5 g/cm³ als Schwermetall. Nachfolgend werden die toxikologisch bedeutendsten und im Rahmend der durchgeführten Untersuchungen relevanten näher erläutert.
2.7.1.1 Quecksilber (Hg)
Quecksilber ist das einzige Metall, das bei Normalbedingungen flüssig ist. Aufgrund seiner hohen Oberflächenspannung benetzt es seine inerte Unterlage nicht, sondern bildet linsenförmige Tropfen. Auf Grund seiner besonderen Eigenschaften findet es besonders Verwendung in Thermometern, Manometern, elektrischen Schaltern und in Leuchtmitteln (Quecksilberdampflampen). Quecksilber wirkt stark gesundheitsschädlich. So sind eingeatmete Dämpfe stark toxisch und können sowohl akute als auch chronische Vergiftungen hervorrufen.
2.7.2 Bewertungsgrundlagen
Materialien werden gemäß AVVAnwH [D 4] als gefährlicher Abfall behandelt, wenn die Summe der Einzelkonzentrationen von als sehr giftig eingestuften Schwermetallen (As, Cd, Cr(VI), Hg, Pb, Ni, Tl) über 0,1 Massen-% (1.000 mg/kg) liegt.
Im vorliegenden Bericht werden deshalb Materialien ab einer Summe dieser Schwermetalle von 1.000 mg/kg als gefährlicher Abfall eingestuft.
Zu einer Freisetzung und damit verbundenen Gefährdung kommt es in der Regel nur bei Tätigkeiten (z.B. Bohren, Schleifen, etc.) von schwermetallhaltigen Materialien. Entsprechende Akzeptanz- und Toleranzkonzentrationen für Arsen-, Cadmium- und Chrom(VI)-Verbindungen sind in der TRGS 910 [D 27] hinterlegt. Im Übrigen gelten die Arbeitsplatzgrenzwerte (AGW) nach TRGS 900 [D 25]. Schutzmaßnahmen für Tätigkeiten mit Exposition gegenüber Staub sind in der TRGS 504 [D 18] definiert. Für Schweiß- und Schneidarbeiten ist die TRGS 528 [D 22] anzuwenden.
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2.7.2.1 Quecksilber (Hg)
Quecksilber ist reproduktionstoxisch (Kategorie 1B, H360D nach GHS), akut toxisch bei Einatmen (Kategorie 2, H330 nach GHS) sowie organschädigend (Kategorie 1, H372 nach GHS).
Es existieren zahlreiche Verwendungsverbote für Quecksilber, insbesondere ist es nach EU-Verord- nung 2017/852 [D 11] verboten, neue mit Quecksilber versetzte Produkte herzustellen oder in Ver- kehr zu bringen. Für Gemische gilt die o. g. Einstufung ab einer Konzentration von 0,1 Massen-% (1.000 mg/kg). Demnach werden Materialien ab dieser Konzentration als gefährlicher Abfall einge- stuft.
2.8 Zusammenfassung der Bewertungsgrundlagen
In Tabelle 1 sind die o.g. Bewertungsgrundlagen zusammenfassend dargestellt.
Tabelle 1: Zusammenfassung der Bewertungsgrundlagen
| Substanz | „gefährlicher Abfall“ | Beurteilung über: | |||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| visuelle | Probenahme/ | ||||||||
| Ansprache | Analytik | ||||||||
| bei Nachweis von Asbest (auch in Spuren), generelle Einstufung als gefährlicher Abfall | X | ||||||||
| generelle Einstufung als Altprodukt (K 1B) | X | ||||||||
| > 10 mg/kg (DIN) entspricht > 50 mg/kg (LAGA) | |||||||||
| > 1.000 mg/kg Benzo(a)pyren > 50 mg/kg | |||||||||
| > 8.000 mg/kg | |||||||||
| Quecksilber | ≥ 1.000 mg/kg | X | |||||||
| (Hg) |
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3 UNTERSUCHUNGSPROGRAMM
Die Arcadis Germany GmbH führte die technischen Erkundungen am 18.12.2019 sowie am 22.01.2020 durch.
Im Rahmen der Gebäudebegehung erfolgte die Aufnahme von schadstoffhaltigen Materialien, wel- che je nach Einbausituation und möglichen Schadstoffen kategorisiert wurden. Die jeweiligen Bau- teile-/ Material- Kombinationen (Verdachtsmomente) wurden mit einer fortlaufenden Nummerierung versehen und sind in der Anlage 3 tabellarisch gemäß GVSS/VDI 6202 inkl. Analytik-Ergebnis und Bewertung bzw. Handlungsempfehlungen dargestellt.
Jeder Gebäudeteil wird als eine in sich geschlossene Einheit betrachtet. Generell wird davon aus- gegangen, dass gleichartige Materialien in einem Gebäude in sich homogene Bereiche darstellen. Die unterschiedlichen Verdachtspunkte werden in die im Folgenden genannten 3 Typen unterschie- den:
Punktuell vorkommende Materialien
Unter diesem Typus werden Verdachtspunkte zusammengefasst, die in einem Gebäude vereinzelt auftreten. Eine Beprobung wird erforderlich, wenn eine sichere Beurteilung bzgl. des Vorhandens- eins von Schadstoffen ohne Analyse nicht möglich ist. Als Beispiel ist hier eine asbestverdächtige Schnurdichtung um eine Kaminklappe oder Schwermetalle in Notstrombatterien zu nennen. Die Schnur um die Kaminklappe würde in diesem Fall beprobt und analysiert werden. Eine weitere Un- tersuchung der Batterien wäre nicht erforderlich, da eine sichere Beurteilung auch ohne weitere Untersuchungen möglich ist.
Linienförmig vorkommende Materialien
Hier werden offensichtlich gleichartige Baumaterialien zusammengefasst, die linienförmig vorkom- men und nicht als Einzelfundpunkte zu charakterisieren sind. Zu nennen sind hier z.B. PCB-ver- dächtige Fugendichtungen, die in gleichen Einbausituationen an unterschiedlichen Stellen im Ge- bäude anzutreffen sind.
Ist eine sichere Zuordnung bzgl. der Schadstoffe auch ohne Beprobung und Analyse möglich, kann auf eine technische Untersuchung verzichtet werden (z.B. KMF-Isolierung um Rohrleitungen).
Flächig vorkommende Materialien
Flächig vorkommende, offensichtlich gleichartige Raummaterialien, wie z.B. Asbest und PAK-ver- dächtige Dachbahnen, oder PCB-verdächtige Anstriche werden beprobt und analytisch untersucht.
Ist eine sichere Zuordnung bzgl. der Schadstoffe auch ohne Beprobung und Analyse möglich, kann auf eine technische Untersuchung verzichtet werden (z.B. KMF-haltige Dämmungen über Abhang- decken).
Zur Ableitung der Anzahl der Probenahmepunkte wird angenommen, dass alle Schadstoffverteilun- gen homogen sind (Homogenitätshypothese). Wird in einem Gebäude offensichtlich mehr als ein homogener Bereich eines Materials angetroffen, äußert sich dieser Sachverhalt in einer entspre- chenden Anzahl an Zeilen in Anlage 3 (Verdachtsmomente). Proben desselben Verdachtsmaterials werden bei größeren Probenmengen zu sinnvollen Mischproben zusammengefasst.
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Die Probenentnahmepunkte der Materialbeprobungen und Bausubstanzbeprobungen sind in den Grundrissplänen der Anlage 2 dokumentiert.
Die Materialproben tragen die Bezeichnung V (Verdachtsmoment) mit fortlaufender Nummer (vgl. Anlage 3).
Von schadstoffverdächtigen Materialien wurden insgesamt 55 Materialproben gewonnen. Die Pro- ben wurden den akkreditierten Laboren AB – Analytik Dr. Berg GmbH sowie Eurofins Umwelt West GmbH zur Untersuchung auf folgende Parameter übergeben:
Tabelle 2: Übersicht Probennahme und durchgeführte Analytik
| Probenahme (Anzahl) | Analytik (Anzahl) | ||||||||||||||||||||||||||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| eduäbeG | gnurhobnreK | neborphcaD | eborplairetaM | tsebsA | neborphcsiM .lkni | edohteM-HBS hcan | FMK | WKM | KAP | BCP | ellatemrewhcS | ttuhcsuaB AGAL | |||||||||||||||||||||||
| 15.4 | - | - | 55 | 43 | - | 1 | 2 | 9 | - | - |
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4 ERGEBNISSE UND BEWERTUNG
In dem folgenden Kapitel werden die Fundstellen der Ergebnisse und Bewertungen der orientieren- den Gebäudeschadstofferkundungen, die am 28.12.2019 sowie am 22.01.2020 durch die Arcadis Germany GmbH durchgeführt wurden, benannt.
Die Probeentnahmepunkte sind den Grundrissplänen in der Anlage 2 zu entnehmen.
In Anlage 3 sind die in dem untersuchten Gebäude ermittelten Verdachtsmomente (V) mit den Er- gebnissen der Materialproben sowie einer Fotodokumentation tabellarisch dargestellt.
Die Prüfberichte der durchgeführten Analysen sind dem Bericht als Anlage 4 beigefügt.
Das Dach des Gebäudes wurde im Rahmen der Erkundungen nicht begangen. Vereinzelt waren Bereiche, insbesondere Laborbereiche (S2), nicht zugänglich.
Die Begutachtung und Aufnahme von Inventar/ mobilen Einrichtungen und gelagerten Gegenstän- den wie Möbel, Theken, EDV-Geräte, technischen Geräten etc. ist nicht Gegenstand der durchge- führten Erkundung.
Hohlräume / Systembauelemente / Systemtrennwände, Bereiche über Abhangdecken, Schächte, Fassadenelemente etc. sind baubedingt insgesamt nur beschränkt einsehbar und können, wenn überhaupt, nur stichprobenhaft visuell geprüft bzw. erkundet werden. Das gleiche gilt für technische Anlagen (Elektroverteiler, Lüftungsanlagen, Medienleitungen etc.), die zum Zeitpunkt der Begehung in Betrieb / in Nutzung waren.
Es wird darauf hingewiesen, dass Materialien, die zweckentfremdet eingebaut wurden, sowie innen- liegend oder verdeckt eingebaute Teile bzw. Einbauteile, bei einer derartigen Untersuchung u. U. nicht bzw. nicht vollständig erfasst werden können.
Mögliche Sekundärbelastungen sowie statische Belange sind ebenfalls nicht Gegenstand der vor- liegenden Gebäudeschadstofferkundung.
4.1.1 Asbest
In der dem grau-melierten Bodenbelag mit Kleberanhaftungen entnommenen Probe MaP30 wurde Tremolit-Asbest im Kleber nachgewiesen. Darüber hinaus wurde im Raum 125 im Erdgeschoss Chrysotil-Asbest im Fugenfüller (Probe MaP36) sowie in einer Dichtmasse (Probe MaP37b) nach- gewiesen.
Auf Grundlage einer visuellen Einstufung konnten baujahrsbedingt die in Rohrflanschen und Rip- penheizkörpern verbauten Flachdichtungen, Brandschutztüren, alte Brandschutzklappen sowie Fa- serzementfensterbänke und -fassadenplatten als asbesthaltig eingestuft werden. Darüber hinaus muss davon ausgegangen werden, dass die Fugenmasse um die Waschbecken der Labortische, die Abdichtungen der in den Laboren vereinzelt vorgefundenen Muffelofen sowie die Bremsbeläge er Aufzugsanlage asbesthaltige Produkte enthalten.
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Die Sanierung bzw. der Abbruch der Materialien hat als Maßnahme gemäß TRGS 519 [D 19] zu erfolgen; die Asbestprodukte sind als gefährlicher Abfall zu deklarieren und zu entsorgen.
In allen übrigen zur Analytik eingereichten Materialproben konnte kein Asbest nachgewiesen wer- den.
4.1.2 KMF
Künstliche Mineralfaserprodukte wurde als Dämmmaterial in Rohrummantelungen, der technischen Gebäudeausstattung sowie in Leichtbauwänden und in Form von Akustikdeckenplatten in diversen Bereichen aufgefunden. Darüber hinaus wurden KMF als Dämmung in Fensterrahmen und auf Ab- hang- und Kassettendecken identifiziert. Baujahrsbedingt ist davon auszugehen, dass es sich hier- bei um alte Mineralwolle handelt.
Die Produkte sind gemäß den Vorgaben der TRGS 521 [D 20] auszubauen, als gefährlicher Abfall zu deklarieren und zu entsorgen.
4.1.3 PAK
In der dem Schwarzanstrich der Gussrohrleitung im Raum 0.1 des Untergeschosses entnommenen Probe MaP10 wurde ein Summe PAK-Gehalt (n. EPA) von 4.580 mg/kg und ein Bezo[a]pyren-Ge- halt von 430 mg/kg nachgewiesen.
Das Material ist als gefährlicher Abfall einzustufen, entsprechend den Vorgaben der TRGS 524 [D 21] separat auszubauen und zu entsorgen.
4.1.4 PCB
In keiner der entnommenen Materialproben konnte eine PCB-Belastung festgestellt werden.
Die in der Deckenbeleuchtung (Leuchtstoffröhren-Lampen) vorgefundenen Kleinkondensatoren werden baujahrbedingt als PCB-haltig eingestuft und sind entsprechend zerstörungsfrei zu demon- tieren und anschließend ordnungsgemäß als gefährlicher Abfall zu entsorgen.
4.1.5 A IV Holz
Als Altholz A IV gemäß AltholzV [D 14] sind baujahrsbedingt die folgenden Einbauten zu bewerten:
• Fußleisten in Teilbereichen • Holztüren in Teilbereichen • Konstruktionsholz über Abhangdecken • Abkastungen
Sie sind bei Ausbau zu separieren und einer entsprechenden Entsorgung zuzuführen.
4.1.6 Sonstiges
Die in den Beleuchtungseinrichtungen verbauten Leuchtstoffröhren sind baujahrsbedingt als queck- silberhaltig einzustufen und bei der Demontage entsprechend zerstörungsfrei auszubauen und als gefährlicher Abfall zu entsorgen.
Der im Raum 0.4 des Untergeschosses angetroffene Gussbodenbelag (Probe Map08c) wies einen MKW-Gehalt von 1.200 mg/kg auf. Das Material ist bei Ausbau zu separieren und gesondert zu entsorgen (kein gefährlicher Abfall).
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5 GROBKOSTENSCHÄTZUNG
Ein Teil des Gebäudes, dass derzeit durch ein wissenschaftliches Institut genutzt wird, soll zukünftig nach einem Umzug des Mieters genutzt werden. Teil der beauftragten Leistungen war die Erstellung einer Grobkostenschätzung der in den betroffenen Flügeln W und Y des Gebäudes 15.4 im Fall einer zukünftigen Schadstoffsanierung anfallenden Mehrkosten. Die Gebäudeflügel U und V bleiben weiterhin in Nutzung und fanden keine Berücksichtigung. Des Weiteren wurden ausschließlich die innerhalb der genannten Gebäudeflügel aufgefundenen Schadstofffundstellen berücksichtigt, die durch Umbau- oder Entkernungsmaßnahmen betroffen wären.
Die Mengenansätze und Gefahrstoffverteilungen basieren auf den vom AG zur Verfügung gestellten Unterlagen und / den Eindrücken im Zuge der Begehungen, die sich, abhängig von evtl. bisher un- bekannten bzw. verdeckten Gebäudebauteilen / -schadstoffen, noch deutlich ändern können. Auf- grund des laufenden Betriebes wurde auf orientierende Deklarationsanalysen der mineralischen Bausubstanz verzichtet. Sich im Zuge der Umbaumaßnahmen aus der abfalltechnischen Charakte- risierung des Abbruchmaterials möglicherweise ergebende Mehrkosten konnten daher keine Be- rücksichtigung finden.
Während der Besichtigung des Gebäudes wurden die zugänglichen Gebäudeteile in Augenschein genommen. Ein Herstellen der Einsehbarkeit erfolgte nur insoweit, wie Stellen gefahrlos, ohne tech- nische Hilfsmittel (z. B. Hebebühne) und ohne besondere Arbeitsschutzausrüstung zugänglich wa- ren (z.B. Dachflächen). Unzugänglich in diesem Sinne waren auch Gebäudeteile, die von keinem Blickwinkel aus einsehbar waren oder mehr als 2,50 Meter über Fertigfußboden lagen. Ausgeschlos- sen von der Untersuchung waren zudem Gebäudeteile bzw. einzelne Räume, die von den im Ge- bäude ansässigen Instituten als Laborbereich S2 ausgewiesen waren. Mögliche Sekundärbelastun- gen waren nicht Gegenstand der vorliegenden Untersuchung. Demzufolge kann nicht ausgeschlos- sen werden, dass nicht erfasste Schadstoffe im Gebäude existieren (z. B. Bauteile hinter Verklei- dungen). Soweit es gerechtfertigt erschien, wurden sachgerechte Annahmen getroffen, um dennoch eine Gesamtbewertung der Objekte zu gewährleisten.
Es wird darauf hingewiesen, dass das Ziel dieser Begehungen die Bewertung des Baukörpers als Ganzes war. Die Besichtigung und Bewertung einzelner Räume oder Anlagen konnte deshalb nur mit einer Detailtiefe durchgeführt werden, die für die Bewertung der Liegenschaft als Ganzes not- wendig und angemessen erschien.
Bis auf die Ergebnisse der Ortsbesichtigungen und Archivmaterial beruhen die Schlussfolgerungen auf Informationen Dritter. Es wird darauf vertraut, dass verfügbare Informationen vollständig zugäng- lich gemacht wurden. Eine Nachrechnung der Unterlagen erfolgte nicht. Die Angaben der Ansprech- partner vor Ort wurden ebenfalls nachrichtlich und ohne Prüfung übernommen. Die Begehungen berücksichtigen keine statisch konstruktiven Belange und ersetzen nicht eine Sanierungs- oder Ab- bruchplanung vor/in der Ausführung.
Der Toleranzrahmen dieser Kostenschätzung beträgt +/- 30 % (business case und worst case mit + 30 %). Die Kosten der Einzelpositionen sind der Grobkostenschätzung in Anlage 5 zu entnehmen.
Die überschlägig geschätzten Kosten für die Schadstoffentfrachtung in den Gebäudeflügeln W und Y des Gebäudes 15.4 exkl. Honoraren und Gebühren belaufen sich demnach auf rund 44.500 € bis 79.000 € netto.
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6 ZUSAMMENFASSUNG
Die Forschungszentrum Jülich GmbH plant Umbaumaßnahmen im Gebäude 15.4 auf dem Gelände des Forschungszentrum Jülich. Die Arcadis Germany GmbH führte die technischen Erkundungen am 18.12.2019 sowie am 22.01.2020 durch.
Nachfolgend aufgeführte wesentlichen, baustoffbedingten Kontaminationen/ Schadstoffe/ Gefahr- stoffe wurden hierbei festgestellt und sind bei der Planung der Umbaumaßnahmen und zur Entsor- gung als zu sanierende bzw. zu separierende Materialien zu berücksichtigen:
• Asbesthaltige Baustoffe
-
asbesthaltiger Bodenbelag mit Kleberanhaftungen
-
asbesthaltiger Fugenfüller
-
asbesthaltige Dichtungsmasse
-
asbesthaltige Brandschutzklappen
-
asbesthaltige Flachdichtungen in Rohrflanschen und Rippenheizkörpern
-
asbesthaltige Brandschutztüren
-
asbesthaltige Abdichtungen an Muffelöfen
-
asbesthaltige Fugenmasse Waschbecken (Labortische)
-
asbesthaltige Bremsbeläge in Aufzugsanlagen
-
Faserzement-Fassadenplatten
-
Faserzement-Fensterbänke
• KMF-haltige Baustoffe:
-
Dämmmaterial von Rohrleitungen, TGA – Anlagen und in Leichtbauwänden
-
Dämmmaterial in Fensterrahmen
-
Dämmung auf Kassettendecken und Abhangdecken
-
Akustikdeckenplatten
• PAK-haltige Baustoffe:
- Schwarzanstrich auf Gussrohrleitung
• PCB-haltige Baustoffe:
- Kleinkondensatoren in Leuchtmitteln
• Nicht naturbelassene Hölzer/ behandelte Hölzer (Altholz A IV nach Altholzverordnung):
-
Fußleisten
-
Holztüren
-
Konstruktionshölzer
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- Abkastungen
• Sonstiges
-
Quecksilberhaltige Leuchtstoffröhren
-
MKW-haltiger Gussbodenbelag
Ein akuter Handlungsbedarf für die sofortige Aufnahme von Sanierungsmaßnahmen im Sinne einer Gefahrenabwehr besteht derzeitig nicht. Nutzungsbedingte Kontaminationen konnten nicht nachge- wiesen werden.
Bei der Planung der Umbauarbeiten ist ein vorlaufender, sach- und fachgerechter Ausbau sowie eine Separation der schadstoffhaltigen Materialien inkl. deren ordnungsgemäße Entsorgung zu be- rücksichtigen. Die erforderlichen Sanierungs- und Separationsarbeiten sind durch entsprechend zu- gelassene Fachfirmen auszuführen.
Hierbei ist zu beachten, dass für die Planung und Ausführung der Arbeiten zur Gebäudeschad- stoffsanierung im Hinblick auf den Arbeits- und Gesundheitsschutz u. a. ein Arbeits- und Sicher- heitsplan (A+S Plan) nach DGUV-Regel 101-004 (ehem. BGR 128, Arbeiten in kontaminierten Be- reichen) zu erstellen ist. Dieser konkretisiert, definiert und ergänzt ggf. als Bestandteil eines SiGe- Plans (Sicherheits- und Gesundheitsschutz-Plan, allgemeine Arbeiten) nach Baustellenverordnung (BaustellV) den Umgang mit Gefahrstoffen, inkl. deren Entsorgung.
Bauliche und technische Anlagen können bei einer orientierenden Erkundung nicht vollständig er- fasst bzw. umfassend untersucht werden. Daher ist zur Erfassung / Untersuchung möglicher zusätz- licher Gebäudeschadstoffe, zur Begehung von zum Zeitpunkt der Erkundung nicht zugänglichen Bereichen / Gebäudeteilen sowie zur Deklaration von Baurestmassen zur ordnungsgemäßen Ent- sorgung eine fachgutachterliche Begleitung der geplanten Sanierungs-, Teil- bzw. Komplettrückbau- maßnahmen notwendig.
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IMPRESSUM
FORSCHUNGSZENTRUM JÜLICH GEBÄUDE 15.4 ORIENTIERENDE GEBÄUDESCHADSTOFFERKUNDUNG (MOTIVATION 3 - TEIL- /KOMPLETTRÜCKBAU)
AUFTRAGGEBER Forschungszentrum Jülich GmbH
AUTOR Daniel Wesselkamp
PROJEKTNUMMER DE0119.001209
UNSER ZEICHEN wes
DATUM 24. Februar 2020
STATUS Konzept
GESEHEN ERSTELLT
Jonas Lange Daniel Wesselkamp Projektleiter Projektingenieur
Arcadis Germany GmbH
Johannisstraße 60-64 50668 Köln Deutschland 0221 89006-0
Datum: 24.02.2020 24 von 24
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ANLAGEN
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ANLAGE 1 LAGEPLAN
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[Seite 27: keine lesbare Textebene]
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ANLAGE 2 PROBENAHMEPLÄNE
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| Asbest (ohne Befund) Asbest (mit Befund) PCB (ohne Befund) PCB (mit Befund) Formaldehyd (ohne Befund) Formaldehyd (mit Befund) FCKW (ohne Befund) FCKW (mit Befund) KMF (ohne Befund) KMF (mit Befund) PAK (ohne Befund) PAK (mit Befund) PCP/Lindan (ohne Befund) PCP/Lindan (mit Befund) HBCD (ohne Befund) HBCD (mit Befund) Schwermetalle (ohne Befund) Schwermetalle (mit Befund) PlanungPlanungsumgriff Abbruchsumgriff Abbruch | Asbest (ohne Befund) Asbest (mit Befund) | |||
|---|---|---|---|---|
| PCB (ohne Befund) PCB (mit Befund) | ||||
| Formaldehyd (ohne Befund) Formaldehyd (mit Befund) | ||||
| FCKW (ohne Befund) FCKW (mit Befund) | ||||
| KMF (ohne Befund) KMF (mit Befund) | ||||
| PAK (ohne Befund) PAK (mit Befund) | ||||
| PCP/Lindan (ohne Befund) PCP/Lindan (mit Befund) | ||||
| HBCD (ohne Befund) HBCD (mit Befund) | ||||
| Schwermetalle (ohne Befund) Schwermetalle (mit Befund) | ||||
| Probenahmestellen: Forschungszentrum Jülich, Gebäude 15.4, UG | Datum: 12.02.2020 | Maßstab:unbekannt Bearbeiter: khe | ||
| Arcadis Germany GmbH | Johannisstraße 60-64 | 50668 Köln | Germany www.arcadis.com | Projektbezeichnung: Rahmenvertrag Forschungszentrum Jülich | |||
| Auftraggeber: Forschungszentrum Jülich | ||||
| Projekt-Nr.: DE0119.001209 |
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| Asbest (ohne Befund) Asbest (mit Befund) PCB (ohne Befund) PCB (mit Befund) Formaldehyd (ohne Befund) Formaldehyd (mit Befund) FCKW (ohne Befund) FCKW (mit Befund) KMF (ohne Befund) KMF (mit Befund) PAK (ohne Befund) PAK (mit Befund) PCP/Lindan (ohne Befund) PCP/Lindan (mit Befund) HBCD (ohne Befund) HBCD (mit Befund) Schwermetalle (ohne Befund) Schwermetalle (mit Befund) Planungsumgriff Abbruch | Asbest (ohne Befund) Asbest (mit Befund) | |||
|---|---|---|---|---|
| PCB (ohne Befund) PCB (mit Befund) | ||||
| Formaldehyd (ohne Befund) Formaldehyd (mit Befund) | ||||
| FCKW (ohne Befund) FCKW (mit Befund) | ||||
| KMF (ohne Befund) KMF (mit Befund) | ||||
| PAK (ohne Befund) PAK (mit Befund) | ||||
| PCP/Lindan (ohne Befund) PCP/Lindan (mit Befund) | ||||
| HBCD (ohne Befund) HBCD (mit Befund) | ||||
| Schwermetalle (ohne Befund) Schwermetalle (mit Befund) | ||||
| Probenahmestellen: Forschungszentrum Jülich, Gebäude 15.4, EG | Datum: 12.02.2020 | Maßstab:unbekannt Bearbeiter: khe | ||
| Arcadis Germany GmbH | Johannisstraße 60-64 | 50668 Köln | Germany www.arcadis.com | Projektbezeichnung: Rahmenvertrag Forschungszentrum Jülich | |||
| Auftraggeber: Forschungszentrum Jülich | ||||
| Projekt-Nr.: DE0119.001209 | ||||
| PCB (ohne Befund) PCB (mit Befund) | ||||
| Formaldehyd (ohne Befund) Formaldehyd (mit Befund) | ||||
| FCKW (ohne Befund) FCKW (mit Befund) | ||||
| KMF (ohne Befund) KMF (mit Befund) | ||||
| PAK (ohne Befund) PAK (mit Befund) | ||||
| PCP/Lindan (ohne Befund) PCP/Lindan (mit Befund) | ||||
| HBCD (ohne Befund) HBCD (mit Befund) | ||||
| Schwermetalle (ohne Befund) Schwermetalle (mit Befund) | ||||
| Probenahmestellen: Forschungszentrum Jülich, Gebäude 15.4, 1. OG | Datum: 12.02.2020 | Maßstab:unbekannt Bearbeiter: khe | ||
| Arcadis Germany GmbH | Johannisstraße 60-64 | 50668 Köln | Germany www.arcadis.com | Projektbezeichnung: Rahmenvertrag Forschungszentrum Jülich | |||
| Auftraggeber: Forschungszentrum Jülich | ||||
| Projekt-Nr.: DE0119.001209 | ||||
| PCB (ohne Befund) PCB (mit Befund) | ||||
| Formaldehyd (ohne Befund) Formaldehyd (mit Befund) | ||||
| FCKW (ohne Befund) FCKW (mit Befund) | ||||
| KMF (ohne Befund) KMF (mit Befund) | ||||
| PAK (ohne Befund) PAK (mit Befund) | ||||
| PCP/Lindan (ohne Befund) PCP/Lindan (mit Befund) | ||||
| HBCD (ohne Befund) HBCD (mit Befund) | ||||
| Schwermetalle (ohne Befund) Schwermetalle (mit Befund) | ||||
| Probenahmestellen: Forschungszentrum Jülich, Gebäude 15.4, 2. OG | Datum: 12.02.2020 | Maßstab:unbekannt Bearbeiter: khe | ||
| Arcadis Germany GmbH | Johannisstraße 60-64 | 50668 Köln | Germany www.arcadis.com | Projektbezeichnung: Rahmenvertrag Forschungszentrum Jülich | |||
| Auftraggeber: Forschungszentrum Jülich | ||||
| Projekt-Nr.: DE0119.001209 |
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ANLAGE 3 LISTE DER VERDACHTSMOMENTE
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Forschungszentrum Jülich, Geb. 15.4 Orientierende Gebäudeschadstofferkundung - Verdachtsmomente
n. n. = nicht notwendig; TH = Treppenhaus; vis. A. = visuelle Ansprache; MaP = Material-Probe; MiP = Mischprobe; n. b. = nicht bestimmbar; n. r. = nicht relevant; n. v. = nicht verfügbar; -- = nicht anwendbar
fall
fall
fall
fall
fall
fall
fall
fall
fall
| -sthcadreV tknup .beG enebE muaR -neborP tra Vergleichbare Ausprägung Hinweise Schadstoff- Ergebnis chem. Analytik Einbauort Material Foto Detail Foto Einbauort Farbe Probenbezeichnung Bewertung Verdachts- (flächig, linienförmig oder Motivation ③ verdacht (relevante Parameter) punkte punktuell) Teil-/ Komplettrückbau | |||||||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Asbest Einzelproben n. VDI 3866 Blatt 5 | |||||||||||||||
| V41 | 15.4 | EG | 104 | MaP | Boden | PVC + Kleber | grau meliert, Kleber mint | FZJ-15.4-EG-104-grBB-MaP30 | Asbest | Asbest nachgewiesen (Tremolit, sehr niedrige Konzentration) | asbesthaltig | - | Flächig | ||
| V47 | 15.4 | EG | 125 | MaP | Wand | Fugenfüller | Weiß | FZJ-15.4-EG-125-wFF-MaP36 | Asbest | Asbest nachgewiesen (Chrysotil, 1-5 %) | asbesthaltig | - | Linear | ||
| V48 | 15.4 | EG | 125 | MaP | Decke | Fugenmasse | kein Foto | grau | FZJ-15.4-EG-125-grFM-MaP37b | Asbest | Asbest nachgewiesen (Chrysotil, 5-20 %) | asbesthaltig | - | Flächig | |
| V4 | 15.4 | UG | Flur 034d | vis. A. | Brandschutzklappe | Klappenblatt | Grau | Vis01 | Asbest | - | baujahrbedingt muss davon ausgegangen werden, dass es sich bei dem verbauten Klappenblatt um ein asbesthaltiges Produkt handelt | - | Punktuell | ||
| V8 | 15.4 | diverse | diverse | vis. A. | Rohrleitung | Flachdichtungen | Rot | Vis02 | Asbest | - | baujahrbedingt muss davon ausgegangen werden, dass die verbauten Flachdichtungen Asbest enthalten | - | Punktuell | ||
| V10 | 15.4 | diverse | diverse | vis. A. | Brandschutztür | Dämmung | Grau | Vis03 | Asbest | - | baujahrbedingt muss davon ausgegangen werden, dass die Brandschutztüren asbesthaltige Produkte enthalten | - | Punktuell | ||
| V11 | 15.4 | diverse | diverse | vis. A. | Rippenheizkörper | Flachdichtungen | Beige | Vis04 | Asbest | - | baujahrbedingt muss davon ausgegangen werden, dass die verbauten Flachdichtungen Asbest enthalten | - | Punktuell | ||
| V14 | 15.4 | UG | 0.1 + 0.4 | vis. A. | Fenster | Fensterbank | Grau | Vis05 | Asbest | - | baujahrbedingt muss davon ausgegangen werden, dass es sich um asbesthaltige Produkte handelt | - | Punktuell | ||
| V65 | 15.4 | 2. OG | Fassade | vis. A. | Wand | Faserzementplatte | kein Foto | Grau | Vis06 | Asbest | - | baujahrbedingt muss davon ausgegangen werden, dass es sich um asbesthaltige Produkte handelt | - | Punktuell |
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Forschungszentrum Jülich, Geb. 15.4 Orientierende Gebäudeschadstofferkundung - Verdachtsmomente
n. n. = nicht notwendig; TH = Treppenhaus; vis. A. = visuelle Ansprache; MaP = Material-Probe; MiP = Mischprobe; n. b. = nicht bestimmbar; n. r. = nicht relevant; n. v. = nicht verfügbar; -- = nicht anwendbar
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| -sthcadreV tknup .beG enebE muaR -neborP tra Vergleichbare Ausprägung Hinweise Schadstoff- Ergebnis chem. Analytik Einbauort Material Foto Detail Foto Einbauort Farbe Probenbezeichnung Bewertung Verdachts- (flächig, linienförmig oder Motivation ③ verdacht (relevante Parameter) punkte punktuell) Teil-/ Komplettrückbau | ||||||||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| V39 | 15.4 | EG | 138 | vis. A. | Waschbecken | Fugenmasse | kein Foto | unbekannt | Vis07 | Asbest | - | baujahrbedingt muss davon ausgegangen werden, dass die Fugenmasse Asbest enthält | - | Linear | ||
| V40 | 15.4 | EG | 150 | vis. A. | Muffelofen | Abdichtung | kein Foto | Beige | Vis08 | Asbest | - | baujahrbedingt muss davon ausgegangen werden, dass die Abdichtung Asbest enthält | - | Linear | ||
| V52 | 15.4 | EG | A2 | vis. A. | Aufzug | Bremsbeläge | kein Foto | unbekannt | Vis09 | Asbest | - | baujahrbedingt muss davon ausgegangen werden, dass die Bremsbeläge asbesthaltig sind | - | Punktuell | ||
| V1 | 15.4 | UG | Flur 034d | MaP | Brandschott | Dichtmasse (mineralisch) | Grau | FZJ-15.4-UG-Flur034d-BS-MaP01 | Asbest | kein Asbest nachgewiesen | - | - | Punktuell | kein weiterer Handlungsbedar | ||
| V5 | 15.4 | UG | Flur 034d | MaP | Rohrleitung | Gipsummantelung | Weiß | FZJ-15.4-UG-Flur034d-RU-MaP02 | Asbest | kein Asbest nachgewiesen | - | - | Linear | kein weiterer Handlungsbedar | ||
| V9 | 15.4 | UG | 012 | MaP | Rohrleitung | Gipsummantelung | Beige | FZJ-15.4-UG-012-RU-MaP05 | Asbest | kein Asbest nachgewiesen | - | - | Linear | kein weiterer Handlungsbedar | ||
| V15 | 15.4 | UG | 0.4 | MaP | Boden | PVC + Kleber | graugrüner Bodenbelag, gelblicher Kleber, graue Ausgleichsmasse | FZJ-15.4-UG-0.4-BB-MaP07 | Asbest | kein Asbest nachgewiesen | - | V16 | Flächig | kein weiterer Handlungsbedar | ||
| V19 | 15.4 | UG | 0.4 | MaP | Boden | Gussmasse unter grauer Ausgleichsschicht | Schwarz | FZJ-15.4-UG-0.4-GA-MaP08a | Asbest | kein Asbest nachgewiesen | - | - | Flächig | kein weiterer Handlungsbedar | ||
| V16 | 15.4 | UG | Flur 0.8 | MaP | Boden | PVC + Kleber | grau meliert, brauner Kleber | FZJ-15.4-UG-0.8-BB-MaP09 | Asbest | kein Asbest nachgewiesen | - | V15 | Flächig | kein weiterer Handlungsbedar |
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Forschungszentrum Jülich, Geb. 15.4 Orientierende Gebäudeschadstofferkundung - Verdachtsmomente
n. n. = nicht notwendig; TH = Treppenhaus; vis. A. = visuelle Ansprache; MaP = Material-Probe; MiP = Mischprobe; n. b. = nicht bestimmbar; n. r. = nicht relevant; n. v. = nicht verfügbar; -- = nicht anwendbar
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| -sthcadreV tknup .beG enebE muaR -neborP tra Vergleichbare Ausprägung Hinweise Schadstoff- Ergebnis chem. Analytik Einbauort Material Foto Detail Foto Einbauort Farbe Probenbezeichnung Bewertung Verdachts- (flächig, linienförmig oder Motivation ③ verdacht (relevante Parameter) punkte punktuell) Teil-/ Komplettrückbau | ||||||||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| V22 | 15.4 | UG | 002 | MaP | Decke | Brandschutzabkastung | Weiß | FZJ-15.4-UG-002-BsA-MaP11 | Asbest | kein Asbest nachgewiesen | - | - | Punktuell | kein weiterer Handlungsbedar | ||
| V23 | 15.4 | UG | 036 | MaP | Technische Anlage | Flanschplatte | Grau | FZJ-15.4-UG-036-FpBSK-MaP12 | Asbest | kein Asbest nachgewiesen | - | - | Punktuell | kein weiterer Handlungsbedar | ||
| V24 | 15.4 | UG | 036 | MaP | Technische Anlage | Brandschutzabkastung | Weiß | FZJ-15.4-UG-036-BsABSK-MaP13 | Asbest | kein Asbest nachgewiesen | - | - | Flächig | kein weiterer Handlungsbedar | ||
| V67 | 15.4 | 2. OG | 312a Flur | MaP | Boden | PVC + Kleber | grau meliert Belag mit gelb-braunem Kleber | FZJ-15.4-2OG-Flur312a-BB-MaP17 | Asbest | kein Asbest nachgewiesen | - | - | Flächig | kein weiterer Handlungsbedar | ||
| V69 | 15.4 | 2. OG | 304 | MaP | Boden | PVC + Kleber | grau meliert Belag mit grauem Kleber | FZJ-15.4-2OG-304-BB-MaP19 | Asbest | kein Asbest nachgewiesen | - | - | Flächig | kein weiterer Handlungsbedar | ||
| V54 | 15.4 | 1. OG | Flur246 | MaP | Boden | PVC + Kleber | grau markiert, Kleber gelb | FZJ-15.4-1OG-Flur246-grBB-MaP42 | Asbest | kein Asbest nachgewiesen | - | - | Flächig | kein weiterer Handlungsbedar | ||
| V55 | 15.4 | 1. OG | 219/220 | MaP | Fenster | Fensterkitt | Grau | FZJ-15.4-1OG-219+220-grFK-MaP43 | Asbest | kein Asbest nachgewiesen | - | - | Linear | kein weiterer Handlungsbedar | ||
| V58 | 15.4 | 1. OG | 208 | MaP | Boden | PVC + Kleber | grau meliert, Kleber orange | FZJ-15.4-1OG-208-grBB-MaP46 | Asbest | kein Asbest nachgewiesen | - | - | Flächig | kein weiterer Handlungsbedar | ||
| V59 | 15.4 | 1. OG | 208 | MaP | Fenster | Abkastung | Weiß | FZJ-15.4-1OG-208-AK-MaP47 | Asbest | kein Asbest nachgewiesen | - | - | Flächig | kein weiterer Handlungsbedar |
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Forschungszentrum Jülich, Geb. 15.4 Orientierende Gebäudeschadstofferkundung - Verdachtsmomente
n. n. = nicht notwendig; TH = Treppenhaus; vis. A. = visuelle Ansprache; MaP = Material-Probe; MiP = Mischprobe; n. b. = nicht bestimmbar; n. r. = nicht relevant; n. v. = nicht verfügbar; -- = nicht anwendbar
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| -sthcadreV tknup .beG enebE muaR -neborP tra Vergleichbare Ausprägung Hinweise Schadstoff- Ergebnis chem. Analytik Einbauort Material Foto Detail Foto Einbauort Farbe Probenbezeichnung Bewertung Verdachts- (flächig, linienförmig oder Motivation ③ verdacht (relevante Parameter) punkte punktuell) Teil-/ Komplettrückbau | ||||||||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| V62 | 15.4 | 1. OG | Flur265a | MaP | Boden | PVC + Kleber | grau meliert, Kleber gelb | FZJ-15.4-1OG-Flur265a-grBB-MaP50 | Asbest | kein Asbest nachgewiesen | - | - | Flächig | kein weiterer Handlungsbedar | ||
| V64 | 15.4 | 1. OG | 250 | MaP | Boden | PVC + Kleber | braun meliert, Kleber orange | FZJ-15.4-1OG-250-grBB-MaP52 | Asbest | kein Asbest nachgewiesen | - | - | Flächig | kein weiterer Handlungsbedar | ||
| V25 | 15.4 | UG | 0.2 | MaP | Wand | Fliese + Kleber | Beige, Kleber grau | FZJ-15.4-UG-0.2-grFK-MaP26 | Asbest | kein Asbest nachgewiesen | - | - | Flächig | kein weiterer Handlungsbedar | ||
| V43 | 15.4 | EG | Flur 125c | MaP | Tür | Kitt | Beige | FZJ-15.4-EG-Flur125c-bFK-MaP32 | Asbest | kein Asbest nachgewiesen | - | - | Linear | kein weiterer Handlungsbedar | ||
| V45 | 15.4 | EG | Flur 125c | MaP | Boden | PVC + Kleber | grau meliert, Kleber gelb | FZJ-15.4-EG-Flur125c-grBB-MaP34 | Asbest | kein Asbest nachgewiesen | - | - | Flächig | kein weiterer Handlungsbedar | ||
| V35 | 15.4 | EG | 150 | MaP | Boden | PVC + Kleber | braun meliert, Kleber gelb | FZJ-15.4-EG-150-bBB-MaP24 | Asbest | kein Asbest nachgewiesen | - | - | Flächig | kein weiterer Handlungsbedar | ||
| V36 | 15.4 | EG | Flur 155 | MaP | Boden | PVC + Kleber | grau meliert, Kleber gelb | FZJ-15.4-EG-Flur155-gBBK-MaP25 | Asbest | kein Asbest nachgewiesen | - | - | Flächig | kein weiterer Handlungsbedar | ||
| Asbest Mischproben n. VDI 3866 Blatt 5 Anhang B | ||||||||||||||||
| V13 | 15.4 | UG | 030, 029, 028 | MiP | Wand | Putz | Beige | FZJ-15.4-UG-030+029+028-WP-MaP06 | Asbest | kein Asbest nachgewiesen | - | - | Flächig | kein weiterer Handlungsbedar | ||
| V27 | 15.4 | EG | 138 | MiP | Wand | Putz | Grau | FZJ-15.4-EG-138-WP-MaP14 | Asbest | kein Asbest nachgewiesen | - | - | Flächig | kein weiterer Handlungsbedar |
24.02.2020 Seite 4 / 9 \DAFSRV02\Idata\D4\2019\DE0119.001209_D4_Jülich_FZ_RV-Schadstoffe\0120_Teilleistung\70_Berichte und Anlagen\1_Entwurf\Geb 15.4\Anlage 3 - Verdachtsmomentliste\Verdachtsmomentliste Geb 15.4_12_02_2020
[Seite 38]
Forschungszentrum Jülich, Geb. 15.4 Orientierende Gebäudeschadstofferkundung - Verdachtsmomente
n. n. = nicht notwendig; TH = Treppenhaus; vis. A. = visuelle Ansprache; MaP = Material-Probe; MiP = Mischprobe; n. b. = nicht bestimmbar; n. r. = nicht relevant; n. v. = nicht verfügbar; -- = nicht anwendbar
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| -sthcadreV tknup .beG enebE muaR -neborP tra Vergleichbare Ausprägung Hinweise Schadstoff- Ergebnis chem. Analytik Einbauort Material Foto Detail Foto Einbauort Farbe Probenbezeichnung Bewertung Verdachts- (flächig, linienförmig oder Motivation ③ verdacht (relevante Parameter) punkte punktuell) Teil-/ Komplettrückbau | ||||||||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| V66 | 15.4 | 2. OG | Flur 312a | MiP | Wand | Putz | Grau | FZJ-15.4-2OG-Flur312a-WP-MaP16 | Asbest | kein Asbest nachgewiesen | - | - | Flächig | kein weiterer Handlungsbedar | ||
| V53 | 15.4 | 1. OG | Flur 265f,g | MiP | Wand | Putz | Beige | FZJ-15.4-1OG-Flur265f,g-WP-MaP41 | Asbest | kein Asbest nachgewiesen | - | - | Flächig | kein weiterer Handlungsbedar | ||
| V56 | 15.4 | 1. OG | Flur265d,a,c | MiP | Wand | Putz | Weiß | FZJ-15.4-1OG-Flur265d,a,c-WP-MaP44 | Asbest | kein Asbest nachgewiesen | - | - | Flächig | kein weiterer Handlungsbedar | ||
| V57 | 15.4 | 1. OG | 208 | MiP | Wand | Putz | Weiß | FZJ-15.4-1OG-208-WP-MaP45 | Asbest | kein Asbest nachgewiesen | - | - | Flächig | kein weiterer Handlungsbedar | ||
| V60 | 15.4 | 1. OG | Flur265d | MiP | Decke | Putz | Weiß | FZJ-15.4-1OG-Flur265d-WP-MaP48 | Asbest | kein Asbest nachgewiesen | - | - | Flächig | kein weiterer Handlungsbedar | ||
| V61 | 15.4 | 1. OG | 247 | MiP | Wand | Putz | Weiß | FZJ-15.4-1OG-247-WP-MaP49 | Asbest | kein Asbest nachgewiesen | - | - | Flächig | kein weiterer Handlungsbedar | ||
| V63 | 15.4 | 1. OG | 250 | MiP | Wand | Putz | Weiß | FZJ-15.4-1OG-250-WP-MaP51 | Asbest | kein Asbest nachgewiesen | - | - | Flächig | kein weiterer Handlungsbedar | ||
| V30 | 15.4 | EG | Flur 125a | MiP | Wand | Putz | Weiß | FZJ-15.4-EG-Flur125a-WP-MaP20 | Asbest | kein Asbest nachgewiesen | - | - | Flächig | kein weiterer Handlungsbedar | ||
| V42 | 15.4 | EG | 104 | MiP | Wand | Putz | Weiß | FZJ-15.4-EG-104-WP-MaP31 | Asbest | kein Asbest nachgewiesen | - | - | Flächig | kein weiterer Handlungsbedar |
24.02.2020 Seite 5 / 9 \DAFSRV02\Idata\D4\2019\DE0119.001209_D4_Jülich_FZ_RV-Schadstoffe\0120_Teilleistung\70_Berichte und Anlagen\1_Entwurf\Geb 15.4\Anlage 3 - Verdachtsmomentliste\Verdachtsmomentliste Geb 15.4_12_02_2020
[Seite 39]
Forschungszentrum Jülich, Geb. 15.4 Orientierende Gebäudeschadstofferkundung - Verdachtsmomente
n. n. = nicht notwendig; TH = Treppenhaus; vis. A. = visuelle Ansprache; MaP = Material-Probe; MiP = Mischprobe; n. b. = nicht bestimmbar; n. r. = nicht relevant; n. v. = nicht verfügbar; -- = nicht anwendbar
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| -sthcadreV tknup .beG enebE muaR -neborP tra Vergleichbare Ausprägung Hinweise Schadstoff- Ergebnis chem. Analytik Einbauort Material Foto Detail Foto Einbauort Farbe Probenbezeichnung Bewertung Verdachts- (flächig, linienförmig oder Motivation ③ verdacht (relevante Parameter) punkte punktuell) Teil-/ Komplettrückbau | ||||||||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| V44 | 15.4 | EG | Flur 125c,d,e,i | MiP | Wand | Putz | Weiß | FZJ-15.4-EG-Flur125c,d,e,i-WP-MaP33 | Asbest | kein Asbest nachgewiesen | - | - | Flächig | kein weiterer Handlungsbedar | ||
| V46 | 15.4 | EG | Flur 125d | MiP | Decke | Putz | Beige | FZJ-15.4-EG-Flur125d-DP-MaP35 | Asbest | kein Asbest nachgewiesen | - | - | Flächig | kein weiterer Handlungsbedar | ||
| V31 | 15.4 | EG | Flur 155, a, b | MiP | Wand | Putz | Weiß | FZJ-15.4-EG-Flur155a,b-WP-MaP21 | Asbest | kein Asbest nachgewiesen | - | - | Flächig | kein weiterer Handlungsbedar | ||
| V49 | 15.4 | EG | 125 | MiP | Wand | Putz | Weiß | FZJ-15.4-EG-125-WP-MaP38 | Asbest | kein Asbest nachgewiesen | - | - | Flächig | kein weiterer Handlungsbedar | ||
| V50 | 15.4 | EG | Flur 125 b,d Treppenhäuser | MiP | Wand | Putz | Grau | FZJ-15.4-EG-Flur125b,d,TH-WP-MaP39 | Asbest | kein Asbest nachgewiesen | - | - | Flächig | kein weiterer Handlungsbedar | ||
| V51 | 15.4 | EG | Flur 155 Treppenhaus | MiP | Wand | Putz | Weiß | FZJ-15.4-EG-Flur155,TH-WP-MaP40 | Asbest | kein Asbest nachgewiesen | - | - | Flächig | kein weiterer Handlungsbedar | ||
| V34 | 15.4 | EG | 150 | MiP | Wand | Putz | Beige | FZJ-15.4-EG-150-WP-MaP23 | Asbest | kein Asbest nachgewiesen | - | - | Flächig | kein weiterer Handlungsbedar | ||
| Künstliche Mineralfasern (KMF) | ||||||||||||||||
| V3 | 15.4 | UG | diverse | vis. A. | Rohrleitung | Dämmung | Weiß | Vis07 | KMF | - | baujahrbedingt muss davon ausgegangen werden, dass es sich um alte Mineralfaserprodukte handelt. | - | Linear | |||
| V12 | 15.4 | UG | 030 | vis. A. | Technische Anlage | Dämmung | Gelb | Vis08 | KMF | - | baujahrbedingt muss davon ausgegangen werden, dass es sich um alte Mineralfaserprodukte handelt. | - | Flächig |
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[Seite 40]
Forschungszentrum Jülich, Geb. 15.4 Orientierende Gebäudeschadstofferkundung - Verdachtsmomente
n. n. = nicht notwendig; TH = Treppenhaus; vis. A. = visuelle Ansprache; MaP = Material-Probe; MiP = Mischprobe; n. b. = nicht bestimmbar; n. r. = nicht relevant; n. v. = nicht verfügbar; -- = nicht anwendbar
fall
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fall
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| -sthcadreV tknup .beG enebE muaR -neborP tra Vergleichbare Ausprägung Hinweise Schadstoff- Ergebnis chem. Analytik Einbauort Material Foto Detail Foto Einbauort Farbe Probenbezeichnung Bewertung Verdachts- (flächig, linienförmig oder Motivation ③ verdacht (relevante Parameter) punkte punktuell) Teil-/ Komplettrückbau | |||||||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| V20 | 15.4 | UG | 0.1 | vis. A. | Abhangdecke | Deckenplatte | Weiß | Vis09 | KMF | - | baujahrbedingt muss davon ausgegangen werden, dass es sich um alte Mineralfaserprodukte handelt. | - | Flächig | ||
| V28 | 15.4 | EG | 138 | vis. A. | Fenster | Dämmung | Gelb | Vis10 | KMF | - | baujahrbedingt muss davon ausgegangen werden, dass es sich um alte Mineralfaserprodukte handelt. | - | Linear | ||
| V70 | 15.4 | 2. OG | 304, 305 | vis. A. | Abhangdecke | Deckenplatte | kein Foto | Weiß | Vis11 | KMF | - | baujahrbedingt muss davon ausgegangen werden, dass es sich um alte Mineralfaserprodukte handelt. | - | Flächig | |
| V71 | 15.4 | 2. OG | Flur 312a | vis. A. | Abhangdecke | Dämmung auf Kasettendecke | Gelb | Vis12 | KMF | - | baujahrbedingt muss davon ausgegangen werden, dass es sich um alte Mineralfaserprodukte handelt. | - | Flächig | ||
| V33 | 15.4 | EG | Flur 155, a, b | vis. A. | Decke | Deckenplatte | Weiß | Vis13 | KMF | - | baujahrbedingt muss davon ausgegangen werden, dass es sich um alte Mineralfaserprodukte handelt. | - | Flächig | ||
| 15.4 | diverse | diverse | vis. A. | Leichtbauwände | Dämmung | Gelb | Vis14 | KMF | - | baujahrbedingt muss davon ausgegangen werden, dass es sich um alte Mineralfaserprodukte handelt. | - | Flächig |
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| Polyzyclische Aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) | ||||||||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| V21 | 15.4 | UG | 0.1 | MaP | Rohrleitung | Schwarzanstrich | Schwarz | FZJ-15.4-UG-0.8-RU- MaP10 | PAK | Sum PAK n. EPA: 4.580 mg/kg Benzo[a]pyren: 430 mg/kg | PAK-Belastung nachgewiesen, gefährlicher Abfall | - | Linear | |||
| V18 | 15.4 | UG | 0.4 | MaP | Boden | Gussboden unter grauer Ausgleichsmasse | Schwarz | FZJ-15.4-UG-0.4-GA- MaP08b | PAK | Sum PAK n. EPA < BG | nicht PAK-haltig | - | Flächig | kein weiterer Handlungsbedar | ||
| Polychlorierte Biphenyle (PCB) | ||||||||||||||||
| - | 15.4 | diverse | diverse | vis.A. | Leuchtmittel | Kleinkondensatoren | n.r. | Vis15 | PCB | - | baujahrbedingt muss davon ausgegangen werden, dass die in den Leuchtmitteln verbauten Kleinkondensatoren PCB-haltig sind. | - | punktuell |
24.02.2020 Seite 7 / 9 \DAFSRV02\Idata\D4\2019\DE0119.001209_D4_Jülich_FZ_RV-Schadstoffe\0120_Teilleistung\70_Berichte und Anlagen\1_Entwurf\Geb 15.4\Anlage 3 - Verdachtsmomentliste\Verdachtsmomentliste Geb 15.4_12_02_2020
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Forschungszentrum Jülich, Geb. 15.4 Orientierende Gebäudeschadstofferkundung - Verdachtsmomente
n. n. = nicht notwendig; TH = Treppenhaus; vis. A. = visuelle Ansprache; MaP = Material-Probe; MiP = Mischprobe; n. b. = nicht bestimmbar; n. r. = nicht relevant; n. v. = nicht verfügbar; -- = nicht anwendbar
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| -sthcadreV tknup .beG enebE muaR -neborP tra Vergleichbare Ausprägung Hinweise Schadstoff- Ergebnis chem. Analytik Einbauort Material Foto Detail Foto Einbauort Farbe Probenbezeichnung Bewertung Verdachts- (flächig, linienförmig oder Motivation ③ verdacht (relevante Parameter) punkte punktuell) Teil-/ Komplettrückbau | ||||||||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| V6 | 15.4 | UG | Flur 034d | MaP | Boden | Gegossener Bodenbelag | Grün grau | FZJ-15.4-UG-Flur034d-BB- MaP03 | PCB | Sum PCB < BG | nicht PCB-haltig | - | Flächig | kein weiterer Handlungsbedar | ||
| V7 | 15.4 | UG | Flur 034d | MaP | Boden | Fugenmasse | Schwarz | FZJ-15.4-UG-Flur034d-FM- MaP03 | PCB | Sum PCB n. DIN: 1,2 mg/kg, entspr. 6 mg/kg n. LAGA | PCB-haltig, jedoch keine PCB- Belastung (da < 10 mg/kg) | - | Linear | kein weiterer Handlungsbedar | ||
| V29 | 15.4 | EG | 138 | MaP | Wand | Fugenmasse | Grau | FZJ-15.4-EG-138-FM-MaP15 | PCB | Sum PCB < BG | nicht PCB-haltig | - | Linear | kein weiterer Handlungsbedar | ||
| V68 | 15.4 | 2. OG | Flur 312a | MaP | Wand/Schrank | Fugendichtung | Weiß | FZJ-15.4-2OG-Flur312b-FM-MaP18 | PCB | Sum PCB < BG | nicht PCB-haltig | - | Linear | kein weiterer Handlungsbedar | ||
| V32 | 15.4 | EG | Flur 155a | MaP | Wand | Fugenmasse | Ocker | FZJ-15.4-EG-Flur155a-bFM-MaP22 | PCB | Sum PCB < BG | nicht PCB-haltig | - | Linear | kein weiterer Handlungsbedar | ||
| V26 | 15.4 | UG | 0.1 | MaP | Decke | Deckenplatte | Weiß | FZJ-15.4-UG-0.1-DP-MaP27 | PCB | Sum PCB < BG | nicht PCB-haltig | - | Flächig | kein weiterer Handlungsbedar | ||
| V37 | 15.4 | EG | 138 | MaP | Fenster | Fugenmasse | Grau | FZJ-15.4-EG-138-grFM-MaP28 | PCB | Sum PCB < BG | nicht PCB-haltig | - | Linear | kein weiterer Handlungsbedar | ||
| V38 | 15.4 | EG | 138 | MaP | Treppe | Lack | Grün | FZJ-15.4-EG-138-gLF-MaP29 | PCB | Sum PCB < BG | nicht PCB-haltig | - | Flächig | kein weiterer Handlungsbedar | ||
| - | 15.4 | EG | 125 | MaP | Decke | Fugenmasse | kein Foto | grau | FZJ-15.4-EG-125-grFM-MaP37a | PCB | Sum PCB < BG | nicht PCB-haltig | - | Linear | kein weiterer Handlungsbedar |
24.02.2020 Seite 8 / 9 \DAFSRV02\Idata\D4\2019\DE0119.001209_D4_Jülich_FZ_RV-Schadstoffe\0120_Teilleistung\70_Berichte und Anlagen\1_Entwurf\Geb 15.4\Anlage 3 - Verdachtsmomentliste\Verdachtsmomentliste Geb 15.4_12_02_2020
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Forschungszentrum Jülich, Geb. 15.4 Orientierende Gebäudeschadstofferkundung - Verdachtsmomente
n. n. = nicht notwendig; TH = Treppenhaus; vis. A. = visuelle Ansprache; MaP = Material-Probe; MiP = Mischprobe; n. b. = nicht bestimmbar; n. r. = nicht relevant; n. v. = nicht verfügbar; -- = nicht anwendbar
s
| -sthcadreV tknup .beG enebE muaR -neborP tra Vergleichbare Ausprägung Hinweise Schadstoff- Ergebnis chem. Analytik Einbauort Material Foto Detail Foto Einbauort Farbe Probenbezeichnung Bewertung Verdachts- (flächig, linienförmig oder Motivation ③ verdacht (relevante Parameter) punkte punktuell) Teil-/ Komplettrückbau | |||||||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Sonstige Verdachtsmomente | |||||||||||||||
| V2 | 15.4 | diverse | diverse | vis. A. | Leuchtmittel | Leuchstoffröhren | n.r. | Vis16 | Quecksilber | - | baujahrbedingt muss davon ausgegangen werden, dass die verbauten Leuchtstoffröhren quecksilberhaltig sind. | ||||
| V17 | 15.4 | UG | 0.4 | MaP | Boden | Gussboden unter grauer Ausgleichsmasse | Schwarz | FZJ-15.4-UG-0.4-GA- MaP08c | MKW | KW C10-C40: 1.200 mg/kg | MKW-haltig | - | Flächig | ||
| - | 15.4 | diverse | diverse | vis. A. | diverse | Konstruktionsholz über Abhangdecken, teilw. Türen und Fußleisten, Abkastungen | kein Foto | n.r. | Vis17 | A IV-Holz | - | baujahrbedigt ist davon auszugehen, dass es sich um behandeltes Holz der Kategorie A IV handelt. | - | punktuell |
24.02.2020 Seite 9 / 9 \DAFSRV02\Idata\D4\2019\DE0119.001209_D4_Jülich_FZ_RV-Schadstoffe\0120_Teilleistung\70_Berichte und Anlagen\1_Entwurf\Geb 15.4\Anlage 3 - Verdachtsmomentliste\Verdachtsmomentliste Geb 15.4_12_02_2020
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FZ JÜLICH, GEBÄUDE 15.4 ORIENTIERENDE GEBÄUDESCHADSTOFFERKUNDUNG
ANLAGE 4 PRÜFBERICHTE
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L:4
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AB Änalytik Dr. Ä. Berg GmbH
02.01.2020 PB19-1808-1 Seite 1/3
Prüfbericht Nr.: PB19-1808-1 Auftragsnr.: 19-1808
Auftrag: Materlaiproben aufAsbest nach VDI 3866 Blatt 1, 4 und 5
Auftraggeber: Arcadis Germany GmbH Herrn Daniel Wesselkamp Johannisstraße 60-64 50668 Köln
Projektkennzeichnung: FZJülich, Geb. 15.4 (lt. Kundenangabe) DEO119.001209.0190 26184
Probenahme durch: Auftraggeber
Probeneingang am: 20.12.2019
Prüfbeginn: 23.12.2019
Prüfende: 02.01.2020
1 Analysenergebnisse .
Proben-. Proben4. Proben- Analysen- geschätzter ABA AG Material Parameter vorbereitung* methode Ergebnis Asbestmessen gehalt 1 NG** FZJ-15.4-UG- 19-1808-1 FIurO34d-BS-MaPO1 Brandschott Asbest A,5 REM keinAsbestnachgewiesen <0,01°h
FZJ-15.4-UG- 19-1808-2 FIurO34d-RU-MaPO2 Gipsrohrummantelung Asbest A,5 REM keinAsbestnachgewiesen <0,01% FZJ-15.4-UG-012-RU- 19-1808-3 MaPO5 Gipsrohrummantelung Asbest A,5 REM keinAsbestnachgewiesen <0,01°h
FZJ-15.4-UG- 19-1808-4 030-f-029+028-WP-MaPO6 MischprobePutz Asbest ‚ A,5 REM keinAsbestnachgewiesen <0,01°h 19-1808-5 FZJ-15.4-UG-O4-B8-MaPO7 P K v le c ber/Ausgteichsmassegrau A A s s b b e e s s t t R ‚ , s 5 R RE E M M k k e e i i n nA A s s b b e e s s t tn n a a c c h h g g e e w w i i e e s s e e n n < < 0 0 , , 0 0 1 1 ° % h
19-1808-6 FZJ-15.4-UG-O.4-G-MaPO8a Gussasphalt Asbest R,5 REM keinAsbestnachgewiesen <0,01 %
19-1808-7 FZJ-15.4-UG-O.8-BB-MaPO9 Pvc Asbest ‚ 5 REM keinAsbestnachgewiesen <0,01% Klebergrau Asbest R,5 REM keinAsbestnachgewiesen <0,01 % 19-1808-8 FZJ-15.4-UG-002-BsA-MaP11 Brandschutzabkastung Asbest ‚ 5 REM keinAsbestnachgewiesen <0,01% FZJ-15.4-UG-036-FpBSK- Flanschptatte1 19-1808-9 MaP12 Brandschutzklappe Asbest R,5 REM keinAsbestnachgewiesen <0,01% 19-1808-10 M FZ a J P - 1 1 3 5.4-UG-036-BsABSK- B B r r a a n n d d s s c c h h u u t t z z k a l b a k p a p s e tung1 Asbest R,S REM keinAsbestnachgewiesen <0,01% 19-1808-11 FZJ-15.4-EG-138-WP-MaP14 MischprobePutz Asbest M,A,5 REM keinAsbestnachgewiesen <0,01% EZJ-15.4-20G-FIur3l2a-WP- 19-1808-12 MaP16 MischprobePutz Asbest M,A,5 REM keinAsbestnachgewiesen <0,01°h 19-1808-13 FZ]-15.4-20G-FIur3l2a-BB- Pvc Asbest R,S REM keinAsbestnachgewiesen <0,01 % MaP17 Kieber Asbest 5 REM keinAsbestnachgewiesen <0,01% ‚ 19-1808-14 FZJ-15.4-20G-304-B8-MaP19 P K v ie c ber A A s s b b e e s s t t ‚ ‚ 5 5 R R E E M M k k e e i i n n A A s s b b e e s s t t n n a a c c h h g g e e w w i i e e s s e e n n < < 0 0 , , 0 0 1 1 ° ° h h
VO2OPrüfberichtMAT AB AnalytikDr.A.BergGmbH
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Ruhrstraße49 • 22761Hamburg . DE f&‘ +4940/853589-20 +4940/85394744 info@ab-analytik.de D c A / kk A S kk@di,gt&i
DurchdieDAkkSnachDINENISO/IEC17025:2018akkreditiertesPrüflaboratorium.DieAkkreditierunggiltfürdaso.a.Prüfverfahren.
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02.01.2020 PB19-1808-1 Seite2/3
- Probenvorbereitung: Probenwerdenhomogenisiertund ggf.schichtweisepräpariert, (H) HomogenisierenundaliquoteErstellungselbstzusammengestellterMischproben (Kundenangabe),(D)direkt,(M) MischprobealiquoterstellennachArbeitsanweisung,(A)Veraschen,(5)Versäuern mit10%-igerHCI ** geschätzterAsbestmassengehaltgemäßVDI3866,Blatt5: (kein Asbest nachgewiesen / Asbest in sehr niedriger Konzentration: [<0,03%] 1 Asbest in niedriger Konzentration: [<0,3%]/ Spuren von Asbest: [<1%]11 — 5%15 — 20%/20 — 50¾/ >50%).Wenn keinAsbest nachgewiesenwerden kann,wird derAsbestmassengehalt < NG, d. h. unterder dargestellten Nachweisgrenze angegeben. Die dargestellte Nachweisgrenze wurde empirisch ermittelt, errechnet bzw. ergibt sich aus der Verfahrensvorschrift. Die Messunsicherheit beträgt mindestens 0,01 %. Alle Abschätzungen im Bereich unter 1 % sind semiquantitativ, dienen ausschließlichderOrientierungundsollten miteinemquantitativenVerfahren,z.B.BIA7487verifiziertwerden. *** MassengehaltsabschätzungenbeiMischprobenbeziehensichausschließlichaufdiegesamteMischprobe. **** Aufgrund geringer Gehalte und durch unterschiedliche Schichtung auftretende Verdünnungseffekte kann in einzeln analysierten Mischproben eventuellkeinAsbestnachgewiesenwerden ***** AnalysedurchFremdlabor
Analysiertvon: Dr. rer. nat. Najim Touhami Berichtsumfang: 3 Seiten (inkl. Methodenanhang)
Prüfbericht erstellt durch:
Dr. rer. nat. Najim Touhami
Vorbehalt Die Prüfergebnisse beziehen sich ausschließlich aufdie uns vorliegenden Prüfgegenstände. Sofern die Proben nicht durch die AB
Analytik GmbH oder in unserem Auftrag genommen wurden, wird die Verantwortung für die Richtigkeit der Probenahme abgelehnt. Ohne schriftliche Genehmigung durch die AB Analytik GmbH darf der vorliegende Bericht nicht auszugsweise
vervielfältigtwerden.
Rückstellung, Entsorgung Sofern mit dem Auftraggeber nicht anders vereinbart, werden von uns nicht verwendete Anteile von Proben für 12 Monate nach Probeneingang zurückgestellt. Nach Ablaufder Rückstellfristwerden Probenreste entsorgt.
;:;o52oPüfbrcht vAT AB AnalytikDr.A.BergGmbH
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02.01.2020 PB19-1808-1 Seite3/3
Untersuchungsmethode
Bestimmung von Asbest in Materialproben nach VDI3866 Blatt 1,4 und 5 VDI3866 Blatt 1: 2000-12: Bestimmungv.Asbestintechn. Produkten, Grundlagen, Entnahme undAufbereitungderProben VDI3866 Blatt4: 2002-02: Bestimmungv.Asbestintechn. Produkten, PhasenkontrastmikroskopischesVerfahren (PLM) VDI3866 Blatt5: 2017-06: Bestimmungv.Asbestintechn. Produkten, RasterelektronenmikroskopischesVerfahren (REM) Probenvorbereitungund Probenaufschluss Vordem Analysengang wird abhängig von der Matrixfürjede Materialprobe das am Besten geeignete Analysenverfahren zum Erzielen einer möglichst geringen Nachweisgrenze ausgewählt. Von der Probe wird eine repräsentative Teilmenge entnommen. Dabei werden inhomogene Proben homogenisiert oder die Teilstücke einer schichtweise aufgebauten Materialprobe getrennt untersucht. Homogene Proben oder mehrschichtig aufgebaute Materialproben, die organische Bindemittel enthalten, werden aufgeschlossen, beispielsweise verascht, versäuert, filtriert, gewaschen und getrocknet. Direkt präparierte Proben mit organischen Bindemitteln oder Faserzement werden bei negativem Befund zurÜberprüfung aufgeschlossen und mitdem gewähltenVerfahren überprüft. Bei Ergebnissen im Bereich der Nachweisgrenze sowie bei veraschten oderversäuerten Proben kann der Massengehalt eventuell nicht abgeschätzt werden. Sofern dennoch Änderungen vorgenommen, dienen sie einerersten Einschätzung. Soll eine Aussage z. B. nach GefStVO getroffen werden, ist ein quantitativesVerfahren,z. B. nach BIA7487 durchzuführen. Analyse nach dem phasenkontrastmikroskopischen Verfahren Fürdie Untersuchung im Polarisationsmikroskopmit Phasenkontrasteinrichtungwerden die Proben, in denenAsbestgezieltbeigemischt sein kann, vorbereitet und auf einem Objektträger präpariert. Anschließend wird die Probe bei 200- bis 400-facherVergrößerung im Durchlicht betrachtet und dabei nach verdächtigen Fasern abgesucht. Asbestfasern werden aufgrund ihrer optischen Eigenschaften unterEinsatzverschiedenerImmersionsflüssigkeiten identifiziert. Analysenach dem rasterelektronenmikroskopischenVerfahren Die Probe wird auf einer leitfähigen Klebeschicht eines Probentellers fixiert und mit Gold beschichtet. Die so für die Analyse im Rasterelektronenmikroskop (REM) leitfähig gemachte Probe wird dann bei 50-facher bis 2000-facher Vergrößerung abgesucht. Von detektierten Fasern wird ein charakteristisches Röntgenspektrum zur Elementanalyse gescannt. Asbestfasern werden durch die Bestimmung derElementzusammensetzungvon anderen Fasern unterschieden. Mischprobenerstellung1Auswertungvon Proben mitgeringenGehalten Bei der Erstellung von Mischproben werden bis zu 5 Einzelproben nach Homogenisierung aliquot nach Arbeitsanweisung zu einer Mischprobe vereinigt. Wenn diese Einzelproben nicht homogen sind, können bei der Herstellung der Mischprobe einzelne Schichten oder Fraktionen in der Mischprobe über- oder unterrepräsentiert sein. Bei einer späteren Nachuntersuchung kann es daher dazu kommen, dass einzelne Fraktionen fehlen, da sie für die Herstellung der Mischprobe aufgebrauchtwurden. Nach unserer Erfahrung hat dies nurAuswirkungen im Bereich sehrkleinerAsbestgehalte. SehrgeringeGehalteAmphibolasbestkönnen geogenen Ursprungssein. Mindestens ausgewertetwerden gemäßVDI3866, Blatt 5 bei 50-facherVergrößerung 40 mm2, bei 200-facherVergrößerung 2 mm2, bei 1000-facher Vergrößerung 0,15 mm2 und bei 2000-facher Vergrößerung 0,04mm2. Wird kein zweifelsfreies Ergebnis mit dieser ausgewerteten Bildfläche erreicht, wird entsprechend Anhang B die untersuchte Fläche des Streupräparats um 48 mm2 bei 50-facher Vergrößerung, 6mm2bei200-facherVergrößerung und 3 mm2bei 1000-facherVergrößerung erhöht.ImZweifelsfall bzw.zurErreichung eineseindeutigen Ergebnisseskann dieausgewertete Flächeweitererhöhtwerden. Auswertungvon Suspensionspräparaten nach Anhang B Die Proben werden nach Homogenisieren, ggf. Mischprobenerstellung und Heißveraschen und Säurebehandlung suspensiert und über einen goldbedampften Kernporenfilter gegeben. Ausgewertet werden gemäß Anhang B dieser Vorschrift 48 mm2 bei 50-facher Vergrößerung, 6mm2 bei 200-facher Vergrößerung und 3 mm2 bei 1000-facher Vergrößerung. Im Falle eines positiven Asbestfundes werdendieGehalteentsprechendabgeschätztundggf. überdieVermessungderFasernverifiziert. Nachweisgrenzen desVerfahrens Die Nachweisgrenze beträgt gemäß Blatt 5 dieses Verfahrens 1 %. Sie kann aber durch Maßnahmen verringert werden (s.Anhang B, 5. Blatt 1). Die Reduktion der Probenmatrix (Veraschen / Versäuern) sowie homogene, monopartikuläre Streupräparate führen ebenso wiedie mindestensausgewerteteFlächezu dieserReduktionderNachweisgrenze. Bei nichtvorliegenderVoraussetzung (z. B.zu geringe Massean Probe)wird eine höhere Nachweisgrenzeangegeben.
Verwendete Geräte Rasterelektronenmikroskop: ZEISS DSM 9621EVO MA 101EVO4OVP1LEO 1455VP EDX: Noran System Six1OxfordINCAEnergy25011501BrukerQuantax400 SputterCoater: BalzersSCDOO4 Polarisationsmikroskop: Leica DMLP mit Phasenkontrasteinrichtung
‘JO3 20PrüfbenchtMÄT AB-AnalytikDr.A.BergGmbH lt Ruhrstraße49 • 2276lHamburg . DE ‘+4940/853589-20 +4940/85394744 info@ab-ana1ytik.de iD
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03.022020 PB2O-0062-1 Seite 1/4
Prüfbericht Nr.: PB2O-0062-1 Auftragsnr.: 20-0062
Auftrag: Materialproben aufAsbest nach VDI 3866 Blatt 1, 4 und 5
Auftraggeber: Arcadis GermanyGmbH Herrn Daniel Wesselkamp Johannisstraße 60-64 50668 Köln Projektkennzeichnung: FZ (lt. Kundenangabe) DEO119.001209.0190 26184 Probenahme durch: Auftraggeber Probeneingang am: 24.01.2020 Prüfbeginn: 27.01.2020 Prüfende: 31.01.2020
1 Analysenergebnisse .
Pro r* b . en- Proben1k. Proben- Analysen- geschätzter ABA AG Material Parameter vorbereitung* methode Ergebnis A ge s h b a e l s t tm 1 a N s G se ** n
20-0062-1 FZI-15.4-EG-FIurl25a-WP-MaP2O Wandputz Asbest M,A,S REM keinAsbest <0,01 % nachgewiesen 20-0062-2 EZI-15.4-EG-Elurl55a,b-WP-MaP21 Wandpulz Asbest M,A,S REM keinAsbest <0,01 % nachgewiesen 20-0062-3 EZJ-15.4-EG-15O-WP-MaP23 Wandputz Asbest M,A,S REM keinAsbest <0,01°h nachgewiesen 20-0062-4 EZJ-15.4-EG-150-bBB-MaP24 Bodenbelag,beige Asbest A,S REM keinAsbest <0,01% nachgewiesen 20-0062-5 EL]-15.4-EG-F1ur155-gBBK-MaP25 Kleber,gelb1 Asbest A,5 REM keinAsbest <0,01% Bodenbelag,grau nachgewiesen 20-0062-6 EZJ-15.4-UG-O.2-grFK-MaP26 Fliesenkleber,grau Asbest A,S REM keinAsbest <0,01 % nachgewiesen 20-0062-7 EZJ-15.4-EG-104-grBB-MaP3O Bodenbelag,beige Asbest A,S REM Amphibolasbest Asbestinsehr (Tremolit) niedrigerKonzentration 20-0062-8 FZJ-15.4-EG-104-WP-MaP31 Wandputz Asbest M,A,S REM keinAsbest <0,01°h nachgewiesen 20-0062-9 EZJ-15.4-EG-FIurl25c-bEK-MaP32 Fugenkitt, beige Asbest D REM keinAsbest <1Ob nachgewiesen 20-0062-10 EZJ-15.4-EG-FIurl25c,d,e,i-WP-MaP33 Wandputz Asbest M,A,S REM keinAsbest <0,01% nachgewiesen 20-0062-11 EZJ-15.4-EG-FIurl25c-grBB-MaP34 Bodenbelag,grau Asbest A,5 REM keinAsbest <0,01 % nachgewiesen 20-0062-12 EZJ-154-EG-Elurl25d-DP-MaP35 Deckenpulz Asbest M,A,S REM keinAsbest <0,01 % nachgewiesen 20-0062-13 EZJ-15.4-EG-125-wEE-MaP36 Fugenfüller Asbest A,S REM Chrysotilasbest 1-5%
20-0062-14FZJ-15.4-EG-125-grEM-MaP37b Fugenmasse Asbest A,S REM Chrysotilasbest 5-20% 20-0062-15 FZJ-15.4-EG-125-WP-MaP38 Wandputz Asbest M,A,S REM keinAsbest <0,01% nachgewiesen
VUO5_2OPrütberR ?lAT AB AnalytikDr.A.BergGmbH
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Ruhrstraße49 • 22761 Hamburg . DE +4940/853589-20 ‘ +4940/85394744 info@ab-analytik.de Dk(Sh
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0302.2020 PB2O-0062-1 Seite 2/4
Pr A o F B b k A e . n- Prob A e G n-E*. Materi - al Parameter vorb P e ro re b i e. t n u - ng* A m n e a t l h y o se d n e - Ergebnis A ge g s h e b a s f e c t s h t ä 1 n tz N s t G s e e r * n *
20-0062-16 FZJ-15.4-EG-flurl25b,d,TH-WP-MaP39 Wandputz Asbest M,A,S REM keinAsbest % nachgewiesen 20-0062-17 FZJ-154-EG-E1ur155TH-WP-MaP4O Wandputz Asbest M A 5 REM n ke a i c n h A ge s w be ie st sen <‚ 20-0062-18 EZJ-15.4-1OG-E1ur265f,g-WP-MaP41 Wanäputz Asbest M A S REM keinAsbest <iJ nachgewiesen 20-0062-19 FZJ-15.4-1OG-E1ur246-grBB-MaP42 Bodenbelag,grau Asbest A,S REM keinAsbest <‚co,‘ nachgewiesen 20-0062-20 FZJ-15.4-1OG-219+220-grFK-MaP43 Fensterkitt, grau Asbest A,5 REM k n e a i c n h A ge s w be ie st sen <‚ 20-0062-21 FZJ-15.4-1OG-E1ur265d,ac-WP-MaP44 Wandpulz Asbest M,A S REM keinAsbest <‚ci°h nachgewiesen 20-0062-22 EZJ-15.4-1OG-208-WP-MaP45 Wandpulz Asbest M A S REM keinAsbest <iD nachgewiesen 20-0062-23 FZJ-15.4-1OG-208-grBB-MaP46 Bodenbelag,grau Asbest A,S REM n ke a i c n h A ge s w be ie st sen <‚ 20-0062-24FZJ-15.4-1OG-208-AK-MaP47 Abkastung,weiß Asbest A 5 REM keinAsbest <‚c nachgewiesen 20-0062-25 EZJ-15.4-1OG-E1ur265d-WP-MaP48 Wandputz Asbest M A S REM keinAsbest <‚co nachgewiesen 20-0062-26 FZJ-15.4-1OG-247-WP-MaP49 Wandputz Asbest M,A S REM k n e a i c n h A ge s w be ie st sen <‚co,i 20-0062-27 EZJ-15.4-1OG-F1ur265a-grBß-MaP5O Bodenbelag,grau Asbest A,S REM keinAsbest <‚c nachgewiesen 20-0062-28 FZJ-15.4-1OG-250-WP-MaP51 Wandpuiz Asbest M,A S REM k n e a i c n h A ge s w be ie st sen <‚ 20-0062-29 FZJ-15.4-1OG-250-grBB-MaPS2 Bodenbelag,braun Asbest A,S REM k n e a i c n h A ge s w be ie st sen <‚c °h
- Probenvorbereitung: Probenwerden homogenisiertund ggf.schichtweise präpariert,(H) HomogenisierenundaliquoteErstellungselbstzusammengestellterMischproben (Kundenangabe),CD)direkt,(M) Mischprobealiquoterstellen nachArbeitsanweisung, (A)Veraschen, (S)Versäuern mit 10%-igerHCI ** geschätzterAsbestmassengehaltgemäßVDI3866, Blatt5: (kein Asbest nachgewiesen / Asbest in sehr niedriger Konzentration: [<0,03%] 1 Asbest in niedriger Konzentration: [<0,3%]/ Spuren von Asbest: [<1%]11 — 5¾1 5 — 20%120 — 50%1 >50%).Wenn kein Asbest nachgewiesen werden kann,wird derAsbestmassengehalt < NG, d. h. unterder dargestellten Nachweisgrenze angegeben. Die dargestellte Nachweisgrenze wurde empirisch ermittelt, errechnet bzw. ergibt sich aus der Verfahrensvorschrift. Die Messunsicherheit beträgt mindestens 0,01 ¾. Alle Abschätzungen im Bereich unter 1 % sind semiquantitativ, dienen ausschließlich derOrientierungund solltenmiteinem quantitativenVerfahren,z.B.BIA7487verifiziertwerden. *** Massengehaltsabschätzungen beiMischproben beziehensichausschließlich aufdiegesamteMischprobe. **** Aufgrund geringer Gehalte und durch unterschiedliche Schichtung auftretende Verdünnungseffekte kann in einzeln analysierten Mischproben eventuellkeinAsbestnachgewiesenwerden ***** Analysedurch Fremdlabor
VOO52OPrüfbrichtMAf AB AnalytikDr.A.BergGmbH
Ruhrstraße49 • 2276lHamburg . DE ÷494O/8535B9-2O ÷494O/85394744 info@ab-ana1ytikde
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03.02.2020 PB2O-0062-1 Seite 3/4
Analysiertvon: HuyVo, B. Sc.; Franklin Ogidi, M. Sc. Berichtsumfang: 4 Seiten (inkl. Methodenanhang)
Prüfberichterstellt durch:
Dipl.-InKHelge Schä er, La rleitung
Vorbehalt Die Prüfergebnisse beziehen sich ausschließlich aufdie unsvorliegenden Prüfgegenstände. Sofern die Proben nicht durch die AB - Analytik GmbH oder in unserem Auftrag genommen wurden, wird die Verantwortung für die Richtigkeit der Probenahmeabgelehnt. Ohne schriftliche Genehmigung durch die AB Analytik GmbH darf der vorliegende Bericht nicht auszugsweise
vervielfältigtwerden.
Rückstellung, Entsorgung Sofern mit dem Auftraggeber nicht anders vereinbart, werden von uns nicht verwendete Anteile von Proben für 12 Monate nach Probeneingang zurückgestellt. Nach Ablaufder Rückstellfristwerden Probenreste entsorgt.
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AB Änalytik Dr. Ä. Berg GmbH
03.02.2020 PB2O-0062-1 Seite4/4
Untersuchungsmethode BestimmungvonAsbestin Materialproben nachVDI 3866 Blatt 1,4 und 5 VDI3866 Blatt 1: 2000-12: Bestimmungv.Asbestintechn.Produkten, Grundlagen, EntnahmeundAufbereitung derProben VDI3866 Blatt4: 2002-02: Bestimmungv.Asbestintechn.Produkten, PhasenkontrastmikroskopischesVerfahren (PLM) VDI3866 Blatt5: 2017-06: Bestimmungv.Asbestintechn.Produkten, RasterelektronenmikroskopischesVerfahren (REM) Probenvorbereitungund Probenaufschluss Vor dem Analysengang wird abhängig von der Matrixfürjede Materialprobedas am Besten geeignete Analysenverfahren zum Erzielen einer möglichst geringen Nachweisgrenze ausgewählt. Von der Probe wird eine repräsentative Teilmenge entnommen. Dabei werden inhomogene Proben homogenisiertoder die Teilstücke einerschichtweise aufgebauten Materialprobe getrennt untersucht. Homogene Proben oder mehrschichtig aufgebaute Materialproben, die organische Bindemittel enthalten, werden aufgeschlossen, beispielsweise verascht, versäuert, filtriert, gewaschen und getrocknet. Direkt präparierte Proben mit organischen Bindemitteln oder Faserzement werden bei negativem Befund zurÜberprüfung aufgeschlossen und mitdem gewählten Verfahren überprüft Bei Ergebnissen im Bereich der Nachweisgrenze sowie bei veraschten oderversäuerten Proben kann der Massengehalt eventuell nicht abgeschätzt werden. Sofern dennoch Änderungen vorgenommen, dienen sie einer ersten Einschätzung. Soll eine Aussage z. B. nach GefStVO getroffen werden, ist ein quantitativesVerfahren,z. B. nach BIA7487durchzuführen. Analyse nach dem phasenkontrastmikroskopischen Verfahren Fürdie Untersuchung im Polarisationsmikroskopmit Phasenkontrasteinrichtung werdendie Proben, in denenAsbestgezieltbeigemischt sein kann, vorbereitet und auf einem Objektträger präpariert. Anschließend wird die Probe bei 200- bis 400-facher Vergrößerung im Durchlicht betrachtet und dabei nach verdächtigen Fasern abgesucht. Asbestfasern werden aufgrund ihrer optischen Eigenschaften unterEinsatzverschiedenerImmersionsflüssigkeiten identifiziert. Analyse nach dem rasterelektronenmikroskopischenVerfahren Die Probe wird auf einer leitfähigen Klebeschicht eines Probentellers fixiert und mit Gold beschichtet. Die so für die Analyse im Rasterelektronenmikroskop (REM) leitfähig gemachte Probe wird dann bei 50-facher bis 2000-facher Vergrößerung abgesucht. Von detektierten Fasern wird ein charakteristisches Röntgenspektrum zur Elementanalyse gescannt. Asbestfasern werden durch die Bestimmung derElementzusammensetzungvon anderen Fasern unterschieden. Mischprobenerstellung1Auswertungvon Proben mitgeringen Gehalten Bei der Erstellung von Mischproben werden bis zu 5 Einzelproben nach Homogenisierung aliquot nach Arbeitsanweisung zu einer Mischprobe vereinigt. Wenn diese Einzelproben nicht homogen sind, können bei der Herstellung der Mischprobe einzelne Schichten oder Fraktionen in der Mischprobe über- oder unterrepräsentiert sein. Bei einer späteren Nachuntersuchung kann es daher dazu kommen, dass einzelne Fraktionen fehlen, da sie für die Herstellung der Mischprobe aufgebrauchtwurden. Nach unserer Erfahrung hat diesnurAuswirkungen im Bereich sehrkleinerAsbestgehalte. SehrgeringeGehalteAmphibolasbestkönnen geogenen Ursprungssein. Mindestens ausgewertetwerden gemäßVDI3866, Blatt 5 bei 50-facherVergrößerung40mm2, bei 200-facherVergrößerung 2 mm2, bei 1000-facher Vergrößerung 0,15 mm2 und bei 2000-facher Vergrößerung 0,04mm2. Wird kein zweifelsfreies Ergebnis mit dieser ausgewerteten Bildfläche erreicht, wird entsprechend Anhang B die untersuchte Fläche des Streupräparats um 48mm2 bei 50-facher Vergrößerung, 6 mm2bei 200-facherVergrößerungund 3 mm2 bei J000-facherVergrößerung erhöht.ImZweifelsfall bzw. zurErreichung eineseindeutigen Ergebnisseskann dieausgewertete Flächeweitererhöhtwerden. Auswertungvon Suspensionspräparaten nachAnhang B Die Proben werden nach Homogenisieren, ggf. Mischprobenerstellung und Heißveraschen und Säurebehandlung suspensiert und über einen goldbedampften Kernporenfilter gegeben. Ausgewertet werden gemäß Anhang B dieser Vorschrift 48 mm2 bei 50-facher Vergrößerung, 6 mm2 bei 200-facher Vergrößerung und 3 mm2 bei 1000-facher Vergrößerung. Im Falle eines positiven Asbestfundes werdendieGehalte entsprechendabgeschätztund ggf. überdieVermessung derFasernverifiziert. Nachweisgrenzen desVerfahrens Die Nachweisgrenze beträgt gemäß Blatt 5 dieses Verfahrens 1 %. Sie kann aber durch Maßnahmen verringert werden (s.Anhang B, 5. Blatt 1). Die Reduktion der Probenmatrix (Veraschen / Versäuern) sowie homogene, monopartikuläre Streupräparate führen ebenso wie die mindestensausgewerteteFlächezu dieserReduktionderNachweisgrenze. Bei nichtvorliegenderVoraussetzung (z. B.zu geringe Massean Probe)wird eine höhere Nachweisgrenze angegeben.
VerwendeteGeräte Rasterelektronenmikroskop: ZEISS DSM 962/EVO MA10/EVO4OVP/LEO 1455VP EDX: Noran System Six1OxfordINCAEnergy250/150/BrukerQuantax400 SputterCoater: BalzersSCDOO4 Polarisationsmikroskop: Leica DMLP mit Phasenkontrasteinrichtung
V()C52OPrübHctMAT AB AnalytikDr.A.BergGmbH
Ruhrstraße49 • 22761Hamburg • DE +4940/853589-20 +4940/85394744 info@ab-analytik.de t‘4 „
DurchdieDAkkSnachDINENISO/IEC17025:2018akkreditiertesPrüftaboratorium.DieAkkreditierunggiltfürdaso.a.Prüfverfahren.
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Prüfberichtsnummer: AR-20-AN-000709-01 Seite1von5
EurofinsUmweltWestGmbH-Vorgebirgsstrasse20-D-50389-Wesseling
ARCADISGermanyGmbH Johannisstr.60-64 50668Köln
Titel: PrüfberichtzuAuftrag01967470 Prüfberichtsnummer: AR-20-AN-000709-01
Auftragsbezeichnung: DE0119.001209.190,FZJülich,Geb.15.4,26187
AnzahlProben: 7 Probenart: Feststoff Probenahmedatum: 18.12.2019 Probenehmer: Auftraggeber
Probeneingangsdatum: 20.12.2019 Prüfzeitraum: 20.12.2019-07.01.2020
DiePrüfergebnissebeziehensichausschließlichaufdieuntersuchtenPrüfgegenstände.SoferndieProbenahmenichtdurchunserLaboroderin unseremAuftragerfolgte,wirdhierfürkeineGewährübernommen.DieserPrüfberichtenthälteinequalifizierteelektronischeSignaturunddarfnur vollständigundunverändertweiterverbreitetwerden.AuszügeoderÄnderungenbedürfeninjedemEinzelfallderGenehmigungderEUROFINS UMWELT.
EsgeltendieAllgemeinenVerkaufsbedingungen(AVB),sofernnichtandereRegelungenvereinbartsind.DieaktuellenAVBkönnenSieunter http://www.eurofins.de/umwelt/avb.aspxeinsehen.
DasbeauftragtePrüflaboratoriumistdurchdieDAkkSnachDINENISO/IEC17025:2005akkreditiert.DieAkkreditierunggiltnurfürdeninder Urkundenanlage(D-PL-14078-01-00)aufgeführtenUmfang.
AlinaSteinfeld Digitalsigniert,{0{7S.I0G1N.2A0T2U0RE_DATE}} Prüfleiterin {A{SlinIGa NSAteTinUfeRlEd_BY}} Tel.+492236897204 {P{SrüIfGleNitAunTgURE_TITLE}}
EurofinsUmweltWestGmbH Tel. +4922368970 GF:Dr.AndréBartholome,Dr.ThomasHenk, Bankverbindung:UniCreditBankAG Vorgebirgsstrasse20 Fax +492236897555 VeronikaKutscher,Dr.HeinrichRuholl, BLZ20730017 D-50389Wesseling info.wesseling@eurofins-umwelt.de Dr.SebastianWitjes Kto7000001950 www.eurofins.de/umwelt.aspx AmtsgerichtKölnHRB44724 IBANDE37207300177000001950 USt.-ID.Nr.DE121853679 BIC/SWIFTHYVEDEMME17
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Prüfberichtsnummer: AR-20-AN-000709-01 Seite2von5
| Probenbezeichnung | FZJ-15.4- UG- Flur034d- BB-MaP03 | FZJ-15.4- UG- Flur034d- FM-MaP04 | FZJ-15.4- UG-0.4-GA- MaP08b | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Probenahmedatum/-zeit | 18.12.2019 | 18.12.2019 | 18.12.2019 | |||||
| Probennummer | 019263321 | 019263322 | 019263323 | |||||
| Parameter | Lab. | Akkr. | Methode | BG | Einheit |
Physikalisch-chemischeKenngrößenausderOriginalsubstanz Trockenmasse AN LG004 DINEN14346:2007-03 0,1 Ma.-% - - -
OrganischeSummenparameterausderOriginalsubstanz
| KohlenwasserstoffeC10-C22 | AN | LG004 | DINEN14039: 2005-01/LAGAKW/04: 2009-12 | 40 | mg/kgTS | - | - | - |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| KohlenwasserstoffeC10-C40 | AN | LG004 | DINEN14039: 2005-01/LAGAKW/04: 2009-12 | 40 | mg/kgTS | - | - | - |
PAKausderOriginalsubstanz
| Naphthalin | AN | LG004 | DINISO18287:2006-05 | 0,5 | mg/kgOS | - | - | <0,5 |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Acenaphthylen | AN | LG004 | DINISO18287:2006-05 | 0,5 | mg/kgOS | - | - | <0,5 |
| Acenaphthen | AN | LG004 | DINISO18287:2006-05 | 0,5 | mg/kgOS | - | - | <0,5 |
| Fluoren | AN | LG004 | DINISO18287:2006-05 | 0,5 | mg/kgOS | - | - | <0,5 |
| Phenanthren | AN | LG004 | DINISO18287:2006-05 | 0,5 | mg/kgOS | - | - | <0,5 |
| Anthracen | AN | LG004 | DINISO18287:2006-05 | 0,5 | mg/kgOS | - | - | <0,5 |
| Fluoranthen | AN | LG004 | DINISO18287:2006-05 | 0,5 | mg/kgOS | - | - | <0,5 |
| Pyren | AN | LG004 | DINISO18287:2006-05 | 0,5 | mg/kgOS | - | - | <0,5 |
| Benzo[a]anthracen | AN | LG004 | DINISO18287:2006-05 | 0,5 | mg/kgOS | - | - | <0,5 |
| Chrysen | AN | LG004 | DINISO18287:2006-05 | 0,5 | mg/kgOS | - | - | <0,5 |
| Benzo[b]fluoranthen | AN | LG004 | DINISO18287:2006-05 | 0,5 | mg/kgOS | - | - | <0,5 |
| Benzo[k]fluoranthen | AN | LG004 | DINISO18287:2006-05 | 0,5 | mg/kgOS | - | - | <0,5 |
| Benzo[a]pyren | AN | LG004 | DINISO18287:2006-05 | 0,5 | mg/kgOS | - | - | <0,5 |
| Indeno[1,2,3-cd]pyren | AN | LG004 | DINISO18287:2006-05 | 0,5 | mg/kgOS | - | - | <0,5 |
| Dibenzo[a,h]anthracen | AN | LG004 | DINISO18287:2006-05 | 0,5 | mg/kgOS | - | - | <0,5 |
| Benzo[ghi]perylen | AN | LG004 | DINISO18287:2006-05 | 0,5 | mg/kgOS | - | - | <0,5 |
| Summe16EPA-PAK exkl.BG | AN | LG004 | DINISO18287:2006-05 | mg/kgOS | - | - | (n.b.)1) |
PCBausderOriginalsubstanz
| PCB28 | AN | LG004 | DINEN15308:2016-12 | 0,1 | mg/kgOS | <0,1 | <0,1 | - |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| PCB52 | AN | LG004 | DINEN15308:2016-12 | 0,1 | mg/kgOS | <0,1 | <0,1 | - |
| PCB101 | AN | LG004 | DINEN15308:2016-12 | 0,1 | mg/kgOS | <0,1 | 0,5 | - |
| PCB153 | AN | LG004 | DINEN15308:2016-12 | 0,1 | mg/kgOS | <0,1 | 0,4 | - |
| PCB138 | AN | LG004 | DINEN15308:2016-12 | 0,1 | mg/kgOS | <0,1 | 0,3 | - |
| PCB180 | AN | LG004 | DINEN15308:2016-12 | 0,1 | mg/kgOS | <0,1 | <0,1 | - |
| Summe6DIN-PCBexkl.BG | AN | LG004 | DINEN15308:2016-12 | mg/kgOS | (n.b.)1) | 1,2 | - | |
| PCB118 | AN | LG004 | DINEN15308:2016-12 | 0,1 | mg/kgOS | <0,1 | <0,1 | - |
| SummePCB(7) | AN | LG004 | DINEN15308:2016-12 | mg/kgOS | (n.b.)1) | 1,2 | - |
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Prüfberichtsnummer: AR-20-AN-000709-01 Seite3von5
| Probenbezeichnung | FZJ-15.4- UG-0.4-GA- MaP08c | FZJ-15.4- UG-0.8-RU- MaP10 | FZJ-15.4- EG-138-FM- MaP15 | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Probenahmedatum/-zeit | 18.12.2019 | 18.12.2019 | 18.12.2019 | |||||
| Probennummer | 019263324 | 019263325 | 019263326 | |||||
| Parameter | Lab. | Akkr. | Methode | BG | Einheit |
Physikalisch-chemischeKenngrößenausderOriginalsubstanz Trockenmasse AN LG004 DINEN14346:2007-03 0,1 Ma.-% 98,0 - -
OrganischeSummenparameterausderOriginalsubstanz
| KohlenwasserstoffeC10-C22 | AN | LG004 | DINEN14039: 2005-01/LAGAKW/04: 2009-12 | 40 | mg/kgTS | 120 | - | - |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| KohlenwasserstoffeC10-C40 | AN | LG004 | DINEN14039: 2005-01/LAGAKW/04: 2009-12 | 40 | mg/kgTS | 1200 | - | - |
PAKausderOriginalsubstanz
| Naphthalin | AN | LG004 | DINISO18287:2006-05 | 0,5 | mg/kgOS | - | 3,0 | - |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Acenaphthylen | AN | LG004 | DINISO18287:2006-05 | 0,5 | mg/kgOS | - | 3,1 | - |
| Acenaphthen | AN | LG004 | DINISO18287:2006-05 | 0,5 | mg/kgOS | - | 5,7 | - |
| Fluoren | AN | LG004 | DINISO18287:2006-05 | 0,5 | mg/kgOS | - | 4,8 | - |
| Phenanthren | AN | LG004 | DINISO18287:2006-05 | 0,5 | mg/kgOS | - | 73 | - |
| Anthracen | AN | LG004 | DINISO18287:2006-05 | 0,5 | mg/kgOS | - | 20 | - |
| Fluoranthen | AN | LG004 | DINISO18287:2006-05 | 0,5 | mg/kgOS | - | 730 | - |
| Pyren | AN | LG004 | DINISO18287:2006-05 | 0,5 | mg/kgOS | - | 600 | - |
| Benzo[a]anthracen | AN | LG004 | DINISO18287:2006-05 | 0,5 | mg/kgOS | - | 610 | - |
| Chrysen | AN | LG004 | DINISO18287:2006-05 | 0,5 | mg/kgOS | - | 540 | - |
| Benzo[b]fluoranthen | AN | LG004 | DINISO18287:2006-05 | 0,5 | mg/kgOS | - | 720 | - |
| Benzo[k]fluoranthen | AN | LG004 | DINISO18287:2006-05 | 0,5 | mg/kgOS | - | 240 | - |
| Benzo[a]pyren | AN | LG004 | DINISO18287:2006-05 | 0,5 | mg/kgOS | - | 430 | - |
| Indeno[1,2,3-cd]pyren | AN | LG004 | DINISO18287:2006-05 | 0,5 | mg/kgOS | - | 280 | - |
| Dibenzo[a,h]anthracen | AN | LG004 | DINISO18287:2006-05 | 0,5 | mg/kgOS | - | 55 | - |
| Benzo[ghi]perylen | AN | LG004 | DINISO18287:2006-05 | 0,5 | mg/kgOS | - | 270 | - |
| Summe16EPA-PAK exkl.BG | AN | LG004 | DINISO18287:2006-05 | mg/kgOS | - | 4580 | - |
PCBausderOriginalsubstanz
| PCB28 | AN | LG004 | DINEN15308:2016-12 | 0,1 | mg/kgOS | - | - | <0,1 |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| PCB52 | AN | LG004 | DINEN15308:2016-12 | 0,1 | mg/kgOS | - | - | <0,1 |
| PCB101 | AN | LG004 | DINEN15308:2016-12 | 0,1 | mg/kgOS | - | - | <0,1 |
| PCB153 | AN | LG004 | DINEN15308:2016-12 | 0,1 | mg/kgOS | - | - | <0,1 |
| PCB138 | AN | LG004 | DINEN15308:2016-12 | 0,1 | mg/kgOS | - | - | <0,1 |
| PCB180 | AN | LG004 | DINEN15308:2016-12 | 0,1 | mg/kgOS | - | - | <0,1 |
| Summe6DIN-PCBexkl.BG | AN | LG004 | DINEN15308:2016-12 | mg/kgOS | - | - | (n.b.)1) | |
| PCB118 | AN | LG004 | DINEN15308:2016-12 | 0,1 | mg/kgOS | - | - | <0,1 |
| SummePCB(7) | AN | LG004 | DINEN15308:2016-12 | mg/kgOS | - | - | (n.b.)1) |
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Prüfberichtsnummer: AR-20-AN-000709-01 Seite4von5
| Probenbezeichnung | FZJ-15.4- 2OG- Flur312b- FM-MaP18 | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Probenahmedatum/-zeit | 18.12.2019 | |||||
| Probennummer | 019263327 | |||||
| Parameter | Lab. | Akkr. | Methode | BG | Einheit |
Physikalisch-chemischeKenngrößenausderOriginalsubstanz Trockenmasse AN LG004 DINEN14346:2007-03 0,1 Ma.-% -
OrganischeSummenparameterausderOriginalsubstanz
| KohlenwasserstoffeC10-C22 | AN | LG004 | DINEN14039: 2005-01/LAGAKW/04: 2009-12 | 40 | mg/kgTS | - |
|---|---|---|---|---|---|---|
| KohlenwasserstoffeC10-C40 | AN | LG004 | DINEN14039: 2005-01/LAGAKW/04: 2009-12 | 40 | mg/kgTS | - |
PAKausderOriginalsubstanz
| Naphthalin | AN | LG004 | DINISO18287:2006-05 | 0,5 | mg/kgOS | - |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Acenaphthylen | AN | LG004 | DINISO18287:2006-05 | 0,5 | mg/kgOS | - |
| Acenaphthen | AN | LG004 | DINISO18287:2006-05 | 0,5 | mg/kgOS | - |
| Fluoren | AN | LG004 | DINISO18287:2006-05 | 0,5 | mg/kgOS | - |
| Phenanthren | AN | LG004 | DINISO18287:2006-05 | 0,5 | mg/kgOS | - |
| Anthracen | AN | LG004 | DINISO18287:2006-05 | 0,5 | mg/kgOS | - |
| Fluoranthen | AN | LG004 | DINISO18287:2006-05 | 0,5 | mg/kgOS | - |
| Pyren | AN | LG004 | DINISO18287:2006-05 | 0,5 | mg/kgOS | - |
| Benzo[a]anthracen | AN | LG004 | DINISO18287:2006-05 | 0,5 | mg/kgOS | - |
| Chrysen | AN | LG004 | DINISO18287:2006-05 | 0,5 | mg/kgOS | - |
| Benzo[b]fluoranthen | AN | LG004 | DINISO18287:2006-05 | 0,5 | mg/kgOS | - |
| Benzo[k]fluoranthen | AN | LG004 | DINISO18287:2006-05 | 0,5 | mg/kgOS | - |
| Benzo[a]pyren | AN | LG004 | DINISO18287:2006-05 | 0,5 | mg/kgOS | - |
| Indeno[1,2,3-cd]pyren | AN | LG004 | DINISO18287:2006-05 | 0,5 | mg/kgOS | - |
| Dibenzo[a,h]anthracen | AN | LG004 | DINISO18287:2006-05 | 0,5 | mg/kgOS | - |
| Benzo[ghi]perylen | AN | LG004 | DINISO18287:2006-05 | 0,5 | mg/kgOS | - |
| Summe16EPA-PAK exkl.BG | AN | LG004 | DINISO18287:2006-05 | mg/kgOS | - |
PCBausderOriginalsubstanz
| PCB28 | AN | LG004 | DINEN15308:2016-12 | 0,1 | mg/kgOS | <0,1 |
|---|---|---|---|---|---|---|
| PCB52 | AN | LG004 | DINEN15308:2016-12 | 0,1 | mg/kgOS | <0,1 |
| PCB101 | AN | LG004 | DINEN15308:2016-12 | 0,1 | mg/kgOS | <0,1 |
| PCB153 | AN | LG004 | DINEN15308:2016-12 | 0,1 | mg/kgOS | <0,1 |
| PCB138 | AN | LG004 | DINEN15308:2016-12 | 0,1 | mg/kgOS | <0,1 |
| PCB180 | AN | LG004 | DINEN15308:2016-12 | 0,1 | mg/kgOS | <0,1 |
| Summe6DIN-PCBexkl.BG | AN | LG004 | DINEN15308:2016-12 | mg/kgOS | (n.b.)1) | |
| PCB118 | AN | LG004 | DINEN15308:2016-12 | 0,1 | mg/kgOS | <0,1 |
| SummePCB(7) | AN | LG004 | DINEN15308:2016-12 | mg/kgOS | (n.b.)1) |
[Seite 55]
Prüfberichtsnummer: AR-20-AN-000709-01 Seite5von5
Erläuterungen BG-Bestimmungsgrenze Lab.-KürzeldesdurchführendenLabors Akkr.-AkkreditierungskürzeldesPrüflabors
KommentarezuErgebnissen 1)nichtberechenbar,daalleWerte<BG.
DiemitANgekennzeichnetenParameterwurdenvonderEurofinsUmweltWestGmbH(Wesseling)analysiert.DiemitLG004gekennzeichneten ParametersindnachDINENISO/IEC17025:2005D-PL-14078-01-00akkreditiert.
[Seite 56]
Prüfberichtsnummer: AR-20-AN-003621-01 Seite1von2
EurofinsUmweltWestGmbH-Vorgebirgsstrasse20-D-50389-Wesseling
ARCADISGermanyGmbH Johannisstr.60-64 50668Köln
Titel: PrüfberichtzuAuftrag02003467 Prüfberichtsnummer: AR-20-AN-003621-01
Auftragsbezeichnung: DE0119.001209.190FZ,Bestellung26187
AnzahlProben: 5 Probenart: Bauschutt/Bausubstanz Probenahmedatum: 22.01.2020 Probenehmer: Auftraggeber
Probeneingangsdatum: 24.01.2020 Prüfzeitraum: 24.01.2020-30.01.2020
DiePrüfergebnissebeziehensichausschließlichaufdieuntersuchtenPrüfgegenstände.SoferndieProbenahmenichtdurchunserLaboroderin unseremAuftragerfolgte,wirdhierfürkeineGewährübernommen.DieserPrüfberichtenthälteinequalifizierteelektronischeSignaturunddarfnur vollständigundunverändertweiterverbreitetwerden.AuszügeoderÄnderungenbedürfeninjedemEinzelfallderGenehmigungderEUROFINS UMWELT.
EsgeltendieAllgemeinenVerkaufsbedingungen(AVB),sofernnichtandereRegelungenvereinbartsind.DieaktuellenAVBkönnenSieunter http://www.eurofins.de/umwelt/avb.aspxeinsehen.
DasbeauftragtePrüflaboratoriumistdurchdieDAkkSnachDINENISO/IEC17025:2005akkreditiert.DieAkkreditierunggiltnurfürdeninder Urkundenanlage(D-PL-14078-01-00)aufgeführtenUmfang.
AlinaSteinfeld Digitalsigniert,{3{0S.I0G1N.2A0T2U0RE_DATE}} Prüfleiterin {A{SlinIGa NSAteTinUfeRlEd_BY}} Tel.+492236897204 {P{SrüIfGleNitAunTgURE_TITLE}}
EurofinsUmweltWestGmbH Tel. +4922368970 GF:Dr.AndréBartholome,Dr.ThomasHenk, Bankverbindung:UniCreditBankAG Vorgebirgsstrasse20 Fax +492236897555 VeronikaKutscher,Dr.HeinrichRuholl, BLZ20730017 D-50389Wesseling info.wesseling@eurofins-umwelt.de Dr.SebastianWitjes Kto7000001950 www.eurofins.de/umwelt.aspx AmtsgerichtKölnHRB44724 IBANDE37207300177000001950 USt.-ID.Nr.DE121853679 BIC/SWIFTHYVEDEMME17
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Prüfberichtsnummer: AR-20-AN-003621-01 Seite2von2
| Probenbezeichnung | FZJ-15.4- EG- Flur155a- bFM-MaP22 | FZJ-15.4- UG-0.1-DP- MaP27 | FZJ-15.4- EG-138- grFM- MaP28 | FZJ-15.4- EG-138- gLF-MaP29 | FZJ-15.4- EG-125- grFM- MaP37a | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Probenahmedatum/-zeit | 22.01.2020 | 22.01.2020 | 22.01.2020 | 22.01.2020 | 22.01.2020 | |||||
| Probennummer | 020013235 | 020013236 | 020013237 | 020013238 | 020013239 | |||||
| Parameter | Lab. | Akkr. | Methode | BG | Einheit |
PCBausderOriginalsubstanz
| PCB28 | AN | LG004 | DINEN15308:2016-12 | 0,1 | mg/kgOS | <0,1 | <0,1 | <0,1 | <0,1 | 0,4 |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| PCB52 | AN | LG004 | DINEN15308:2016-12 | 0,1 | mg/kgOS | <0,1 | <0,1 | <0,1 | <0,1 | 0,2 |
| PCB101 | AN | LG004 | DINEN15308:2016-12 | 0,1 | mg/kgOS | <0,1 | <0,1 | <0,1 | <0,1 | 0,3 |
| PCB153 | AN | LG004 | DINEN15308:2016-12 | 0,1 | mg/kgOS | <0,1 | <0,1 | <0,1 | <0,1 | 0,3 |
| PCB138 | AN | LG004 | DINEN15308:2016-12 | 0,1 | mg/kgOS | <0,1 | <0,1 | <0,1 | <0,1 | 0,2 |
| PCB180 | AN | LG004 | DINEN15308:2016-12 | 0,1 | mg/kgOS | <0,1 | <0,1 | <0,1 | <0,1 | 0,1 |
| Summe6DIN-PCBexkl.BG | AN | LG004 | DINEN15308:2016-12 | mg/kgOS | (n.b.)1) | (n.b.)1) | (n.b.)1) | (n.b.)1) | 1,5 | |
| PCB118 | AN | LG004 | DINEN15308:2016-12 | 0,1 | mg/kgOS | <0,1 | <0,1 | <0,1 | <0,1 | <0,1 |
| SummePCB(7) | AN | LG004 | DINEN15308:2016-12 | mg/kgOS | (n.b.)1) | (n.b.)1) | (n.b.)1) | (n.b.)1) | 1,5 |
Erläuterungen BG-Bestimmungsgrenze Lab.-KürzeldesdurchführendenLabors Akkr.-AkkreditierungskürzeldesPrüflabors
KommentarezuErgebnissen 1)nichtberechenbar,daalleWerte<BG.
DiemitANgekennzeichnetenParameterwurdenvonderEurofinsUmweltWestGmbH(Wesseling)analysiert.DieBestimmungdermitLG004gekennzeichnetenParameteristnachDINENISO/IEC17025:2005 D-PL-14078-01-00akkreditiert.
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FZ JÜLICH, GEBÄUDE 15.4 ORIENTIERENDE GEBÄUDESCHADSTOFFERKUNDUNG
ANLAGE 5 GROBKOSTENSCHÄTZUNG
SCHADSTOFFENTFRACHTUNG
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Geschätzte Kosten Schadstoffentfrachtung vor Umbau, Gebäude 15.4
EUR] bis
| Material / Bauteil | Masse | Einheit | E.P. [EUR] | ||
|---|---|---|---|---|---|
| von | bis | von |
Schadstoffbedingte Mehrkosten Asbest
8.400,00 € 5.250,00 €
2.120,00 €
5.000,00 € 21.580,00 €
240,00 €
700,00 € 75,00 €
10.000,00 €
| Brandschutztüren | 56 | Stck. | 75,00 € | 150,00 € | 4.200,00 € |
|---|---|---|---|---|---|
| Brandschutzklappen | 35 | Stck. | 100,00 € | 150,00 € | 3.500,00 € |
| Rippenheizkörper | 53 | Stck. | 20,00 € | 40,00 € | 1.060,00 € |
| Flachdichtungen | 200 | Stck. | 10,00 € | 25,00 € | 2.000,00 € |
| Gipskartonwände mit asbesthaltigem Fugenfüller | 830 | m2 GK-Wand | 20,00 € | 26,00 € | 16.600,00 € |
| Fugenmasse Decke | 6 | lfm | 20,00 € | 40,00 € | 120,00 € |
| Bodenbelag-Kleber | 20 | m2 | 20,00 € | 35,00 € | 400,00 € |
| Asbestzementplatten (AZ-Fensterbänke) | 3 | m² | 15,00 € | 25,00 € | 45,00 € |
| Aufzugsanlagen | 1 | Stck. | 5.000,00 € | 10.000,00 € | 5.000,00 € |
KMF
4.980,00 €
500,00 € 3.380,00 €
726,00 €
10.500,00 €
| Dämmung in Leichtbau- wänden | 830 | m² | 3,00 € | 6,00 € | 2.490,00 € |
|---|---|---|---|---|---|
| Isolierungen TGA | 100 | m² | 3,00 € | 5,00 € | 300,00 € |
| Deckenplatten | 845 | m2 | 2,00 € | 4,00 € | 1.690,00 € |
| Isolierung auf Kasettendecken | 121 | m² | 3,00 € | 6,00 € | 363,00 € |
| Isolierungen Rohrleitungen | 3.500 | lfm | 1,00 € | 3,00 € | 3.500,00 € |
Sonstiges
3.600,00 €
1.800,00 € 78.851,00 €
| Leuchstoffröhren und PCB- Kondensatoren | 600 | Stck. | 3,00 € | 6,00 € | 1.800,00 € |
|---|---|---|---|---|---|
| Kosten Altholz AIV | 20 | t | 70,00 € | 90,00 € | 1.400,00 € |
| Gesamtsumme netto | 44.468,00 € |
44.468,00 € 78.851,00 €
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