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Einladung – an alle Bieter -
Verbandsgemeinde Saarburg-Kell
Ersatzneubau Kombibad Saarburg
Vergabe von Planungs- und Bauüberwachungsleistungen
Los 1 – Technische Ausrüstung HKLS, Elektro und Wassertechnik
- Phase des Verhandlungsverfahrens
Sehr geehrte Damen und Herren,
in dem vorbezeichneten Vergabeverfahren zeige ich an, die Auftraggeberin, die
Verbandsgemeinde Saarburg-Kell, zu beraten und zu vertreten. Namens meiner Mandantin
danke ich für Ihre Teilnahme an dem Vergabeverfahren und teile mit, dass Sie sich als Bieter
hinsichtlich der Fachplanungsleistungen im Leistungsbild Technische Ausrüstung HKLS,
Elektro und Wassertechnik – Los 1 - qualifiziert haben.
Ich lade Sie hiermit ein, an der 2. Phase des Verhandlungsverfahrens teilzunehmen.
- Zu Ihrem Angebot:
a) Beschreibung der Planungsaufgabe
Ich bitte Sie um die Abgabe eines Angebots für die Planungsleistungen auf Grundlage des
ebenfalls beigefügten Ingenieurvertrages im Entwurf.
Die Verbandsgemeinde Saarburg-Kell plant am bestehenden Standort des Hallen- und
Freibades in Saarburg den Ersatzneubau des Hallenbades sowie die umfassende
Modernisierung und Zentralisierung der technischen Anlagen und Nebenräume; im Bereich
des Freibades werden die Beckenanlagen teilweise erneuert und umgestaltet. Der Bestand
wird zurückgebaut. Es entsteht ein wirtschaftlich, betrieblich und funktional optimiertes,
barrierefreies Kombibad (Objekt I: Hallenbad und Freianlagen; Objekt II: Außenbecken).
Hinsichtlich der Einzelheiten wird auf die Leistungsbeschreibung und das beigefügte
Dokument „Projektziele Technische Ausrüstung“ Bezug genommen.
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Der vom Auftraggeber definierte „Leistungsumfang HKLS“ (Anlage 7 des Vertrages) ist die
Grundlage des Leistungsumfangs hinsichtlich der Grundleistungen.
Die voraussichtlichen Baukosten für das Objekt I (Hallenbad/Gebäude) ergeben sich wie
folgt:
| KG | netto | netto | ||
|---|---|---|---|---|
| 200 | Herrichten und Erschließen | 70.000,00 € | ||
| 300 | Bauwerk - Baukonstruktion | 13.305.000,00 € | ||
| 400 | Bauwerk – Technische Anlagen | 8.395.000,00 € | ||
| 410 | 1.104.782 € | |||
| 420 | 1.230.707 € | |||
| 430 | 1.465.767 € | |||
| 440 | 1.508.582 € | |||
| 450 | 399.602 € | |||
| 460 | 55.407 € | |||
| 470 | 2.297.712 € | |||
| 480 | 332.442 € | |||
| 500 | Außenanlagen und Freiflächen | 2.205.000,00 € | ||
| 600 | 300.000,00 € |
Die voraussichtlichen Baukosten für das Objekt II (Außenbecken) ergeben sich wie folgt:
| KG | netto | netto | ||
|---|---|---|---|---|
| 400 | Bauwerk – Technische Anlagen | 1.850.000,00 € | ||
| 410 | 299.392 € | |||
| 420 | 327.142 € |
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| 440 | 388.192 € | |||
|---|---|---|---|---|
| 450 | 143.992 € | |||
| 470 | 562.092 € | |||
| 480 | 129.192 € | |||
| 500 | Außenanlagen und Freiflächen | 1.635.000,00 € | ||
| 600 | 50.000,00 € |
Leistungszeit:
Fertigstellung der Genehmigungsplanung: 6 bis 8 Monate nach der Auftragserteilung
b) preisliche Bestandteile Ihres Angebotes
Für die Abrechnung Ihrer Leistung möchte meine Mandantin eine Vergütungsabrede
vorschlagen, die sich an der HOAI 2021 orientiert, jedoch mit der Möglichkeit einer Auf- bzw.
Abpreisung Ihrer Leistung gegenüber den sich aus den Honorartabellen ergebenden
Honoraren unter Berücksichtigung der übrigen Honorierungsparameter.
Bitte geben Sie ein Honorarangebot für die im Auftragsfall zu erbringenden Grundleistungen
der Leistungsphasen 1-9 in Anlehnung an § 55 i.V.m. Anlage 15 HOAI ab. Die
Vergütungsvereinbarung soll in Anlehnung an die HOAI (Ziffer 7.1 des Ingenieurvertrages)
erfolgen.
Maßgeblich für den Leistungsumfang ist das als Anlage 7 des Vertrages beigefügte
Leistungsbild, das die Leistungsphasen der HOAI projektspezifisch konkretisiert. Die
Honorierung erfolgt weiterhin auf Grundlage der anrechenbaren Kosten in Anlehnung an die
Systematik der HOAI. Die im Leistungsbild enthaltenen projektspezifischen Konkretisierungen
sind mit dem angebotenen Honorar abgegolten und lösen kein zusätzliches Honorar aus.
Gesondert zu vergüten sind allein die ausdrücklich als Besondere Leistungen
gekennzeichneten Leistungen (Anlage 2).
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Eine stufenweise Beauftragung ist vorgesehen. Es sollen zunächst die Leistungsphasen 1-4,
also bis zur Genehmigungsplanung beauftragt werden und anschließend die Leistungsphasen
5-9. Auf eine Weiterbeauftragung besteht kein Rechtsanspruch.
Meine Mandantin geht davon aus, dass die Planungsleistung in die Honorarzone II
einzugruppieren ist. Soweit Sie diese Einschätzung nicht teilen und davon ausgehen, dass
eine höhere oder niedrigere Eingruppierung zutreffend ist, bitten wir dies mit Ihrem Angebot
mitzuteilen und zu begründen.
Ich bitte Sie, die von Ihnen begehrten Nebenkosten zu Ziffer 7.5 des Vertrages als
prozentualen Zuschlag zu Ihrem Nettohonorar anzubieten.
Hinsichtlich der zu Ziff. 7.4 des Vertragsentwurfs angefragten Zeithonorare, die im
angegebenen Umfang ebenfalls wertungsrelevant sind, bitte ich ebenfalls ein Angebot zu
machen.
Hinsichtlich Ihres Honorarangebots bitte ich zu berücksichtigen, dass es sich bei dem Objekt
II (Außenbecken) um eine Umbaumaßnahme handelt. Ich bitte insoweit einen Umbauzuschlag
für das Objekt II (Außenbecken) mit anzubieten.
Ich möchten Sie bitten, meiner Mandantin ein Preisangebot für die im Angebotsformblatt
genannten Besonderen Leistungen zu machen. Eine Zusammenstellung der möglicherweise
zu beauftragenden Besonderen Leistungen finden Sie auch in der Anlage 2 des
Ingenieurvertrages sowie im Preisblatt.
Bitte benutzen Sie für Ihr Honorarangebot das beigefügte Angebotsformblatt (Anlage 3) oder
orientieren Sie sich an den dortigen Vorgaben.
Mit Ihrem Angebot teilen Sie bitte eventuelle Änderungswünsche Ihrerseits zum
Vertragsentwurf mit, damit diese im Rahmen der geplanten Besprechung diskutiert und
abgestimmt werden können.
Mit Ihrem Angebot sind auch diejenigen Unterlagen einzureichen, die Sie im Rahmen der
Präsentation vorstellen möchten.
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c) sonstige Bestandteile Ihres Angebotes
Mit Ihrem Angebot machen Sie bitte auch Ausführungen zu den unten zu 3. genannten
Wertungskriterien. Stellen Sie Ihre Herangehensweise an die konzeptionelle Lösung der
Planung der technischen Ausrüstung zur Erreichung des Energiesparstandards vor. Stellen
Sie zudem vor, welche Methoden Sie für die Qualitäts- und Terminsicherung anwenden wollen
und wie Sie die Bauüberwachung vornehmen möchten. Teilen Sie bitte auch mit, wenn Sie
Änderungswünsche zum Vertragsentwurf haben. Sofern diese Angaben in der von Ihnen
eingereichten Präsentation enthalten sind, ist eine gesonderte Stellungnahme nicht
erforderlich. Fehlen Ausführungen zu den unten zu 3. genannten Wertungskriterien gänzlich,
wird Ihr Angebot im weiteren Verfahren nicht berücksichtigt.
Hinsichtlich des Wertungskriteriums Herangehensweise an die Planungsaufgabe möchten wir
Sie auf Folgendes hinweisen:
Erwartet wird die Darstellung der Herangehensweise sowie der wesentlichen Ideen und
Lösungsansätze für die Planung der Technischen Ausrüstung mit dem Ziel einer
wirtschaftlichen Umsetzung sowie eines wirtschaftlichen und sicheren Betriebs des
Kombibades unter Berücksichtigung von Nachhaltigkeit und Lebenszykluskosten.
Eine ausgearbeitete Planung wird nicht verlangt. Die Einhaltung der in den Vergabeunterlagen
vorgegebenen sowie der zwingenden rechtlichen und technischen Anforderungen wird
vorausgesetzt und ist nicht Gegenstand der Wertung.
Zu erläutern sind insbesondere:
HKLS- und Badewassertechnik
- die Herangehensweise sowie die wesentlichen planerischen Ideen für die HKLS- und
Badewassertechnik unter Berücksichtigung der besonderen Anforderungen eines
Kombibades,
- Lösungsansätze für einen energieeffizienten, wirtschaftlichen und sicheren Betrieb der
Heizungs-, Lüftungs-, Sanitär- und Badewassertechnik,
- Ansätze zur Minimierung von Betriebs- und Lebenszykluskosten sowie zur Erhöhung
der Wartungsfreundlichkeit und Betriebssicherheit,
- die aus Sicht des Bieters wesentlichen projektspezifischen Herausforderungen sowie
die hierfür vorgesehenen Lösungsansätze.
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Elektrotechnik
- die Herangehensweise sowie die wesentlichen planerischen Ideen für die
elektrotechnischen Anlagen,
- Lösungsansätze für eine wirtschaftliche, energieeffiziente und betriebssichere
elektrotechnische Ausstattung des Kombibades,
- Ansätze zur Integration der elektrotechnischen Anlagen in das Gesamtkonzept der
Technischen Ausrüstung,
- die aus Sicht des Bieters wesentlichen projektspezifischen Herausforderungen der
elektrotechnischen Planung sowie die hierfür vorgesehenen Lösungsansätze.
Bewertet werden jeweils das Verständnis der Aufgabenstellung, die Nachvollziehbarkeit und
Plausibilität der Herangehensweise, die Schlüssigkeit der dargestellten Ideen und
Lösungsansätze sowie deren Beitrag zur Erreichung der Projektziele. Eine ausgearbeitete
Planung wird nicht erwartet. Maßgeblich ist jeweils der Gesamteindruck; die vorgenannten
Gesichtspunkte begründen keine eigenständige Untergewichtung.
d) Form und Frist der Angebotsabgabe
Das Angebot (Honorar sowie Angaben zu den Wertungskriterien) ist elektronisch unter
www.dtvp.de (Identifikationsnummer: ) einzureichen.
Termin zur Angebotsabgabe ist der xx.xx.2026, 10:00 Uhr.
Ich bitte um Verständnis, dass verspätete Angebote keine Berücksichtigung finden können.
Ein öffentlicher Submissionstermin zur Angebotsöffnung findet nicht statt.
e) Besichtigung
Sofern Sie als Bieter eine Besichtigung des Schwimmbads durchführen wollen, erhalten Sie
hierfür selbstverständlich Gelegenheit. Möchten Sie die Teilnahme der Bauleitung am
Besichtigungstermin, so bitte ich um kurze Terminabsprache mit der nachbenannten
Ansprechpartnerin:
Frau Carina Schumacher
Mail: badbau@saarburg-kell.de
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- Zur Wertung Ihres Angebotes:
Gemäß § 58 Abs. 1 VgV möchte meine Mandantschaft den Vertrag mit demjenigen Bieter
schließen, der auf Grundlage der nachfolgend erläuterten Wertungskriterien und auf
Grundlage des ausgehandelten Vertrags das wirtschaftlichste Angebot abgegeben hat.
Meine Mandantschaft möchte Sie bitten, im Rahmen Ihrer Präsentation Ihre Ideen für die
Realisierung der Baumaßnahme zu erläutern. Ziel dieser Erläuterung Ihrer Konzeptidee ist es
nicht, bereits eine planerische Lösung für die Planungsaufgabe zu erhalten. Ziel ist es
vielmehr, auf Grundlage einer Arbeitsexpertise Ihres Büros einen Eindruck zu vermitteln, wie
und in welcher Art und Weise Sie systematisch Planungsaufgaben lösen.
Die Darstellung Ihrer Idee zum Projekt wird ausschließlich für die Auswahlentscheidung
verwendet. Mit Ihrem Angebot möchte meine Mandantschaft allerdings berechtigt sein, Ihre
Konzeptidee im Rahmen der Angebotswertung den Gremien vorzustellen.
- Zu den Wertungskriterien:
Ihr Angebot werden wir unter Berücksichtigung folgender Kriterien bewerten:
a) Preis der Leistung 40%
b) Herangehensweise an die Planungsaufgabe anhand Ideen für
wirtschaftliche Umsetzung und wirtschaftliches Betreiben
-
HLS und Badewassertechnik 20%
-
Elektrotechnik 10%
c) Qualitäts-, Termin- und Kostensicherung im Rahmen der Planung
und während der Bauphase 10%
d) Intensität der Bauüberwachung und -betreuung 15%
e) Akzeptanz des Vertrages hinsichtlich der nicht preislichen Bedingungen 5%
zu a):
Hinsichtlich der Bewertung Ihres Honorarangebots wird meine Mandantin wie folgt verfahren:
Das Angebot mit dem wirtschaftlich günstigsten Preis erhält 10 Punkte. Ein Angebot mit einem
doppelt so hohen Preis erhält 0 Punkte. Dazwischen wird interpoliert. In die Wertung der
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Angebote fließen die Zeithonorare für den Bereich der Objektplanung mit folgenden,
geschätzten Zeitansätzen ein:
• 20 Stunden Geschäftsführer/Partner/Inhaber
• 40 Stunden angestellte Architekten/Ingenieure
• 30 Stunden staatlich geprüfter Techniker
• 20 Stunden Technische Zeichner und sonstige Mitarbeiter mit vergleichbarer
Qualifikation, die technische oder wirtschaftliche Aufgaben erfüllen.
zu b)1)
Hinsichtlich des Wertungskriteriums „Herangehensweise an die Planungsaufgabe anhand
Ideen für wirtschaftliche Umsetzung und wirtschaftliches Betreiben – HLS und
Badewassertechnik“ wird folgende Bewertung vorgenommen:
0–3 Punkte: Die dargestellte Herangehensweise sowie die planerischen Ideen und
Lösungsansätze sind nur eingeschränkt nachvollziehbar oder nur in geringem Maße auf die
Anforderungen der HKLS- und Badewassertechnik eines Kombibades zugeschnitten. Es wird
nicht oder nur ansatzweise deutlich, wie ein wirtschaftlicher, energieeffizienter und
betriebssicherer Anlagenbetrieb erreicht werden soll. Die besonderen Anforderungen an
Hygiene, Betriebssicherheit, Wartungsfreundlichkeit und Lebenszykluskosten werden nur
unzureichend berücksichtigt.
4–6 Punkte: Die dargestellte Herangehensweise sowie die planerischen Ideen und
Lösungsansätze sind nachvollziehbar und überwiegend projektbezogen. Sie lassen
grundsätzlich erwarten, dass eine wirtschaftliche und betriebssichere HKLS- und
Badewassertechnik realisiert werden kann. Die Anforderungen an Energieeffizienz,
Wartungsfreundlichkeit, Nachhaltigkeit und Lebenszykluskosten werden überwiegend
berücksichtigt; einzelne Aspekte bleiben jedoch wenig vertieft.
7–10 Punkte: Die dargestellte Herangehensweise sowie die planerischen Ideen und
Lösungsansätze sind schlüssig, nachvollziehbar und überzeugend auf die Anforderungen der
HKLS- und Badewassertechnik eines Kombibades abgestimmt. Sie lassen in hohem Maße
erwarten, dass eine wirtschaftliche, energieeffiziente und dauerhaft betriebssichere technische
Lösung erreicht wird. Die Ausführungen berücksichtigen in überzeugender Weise
Nachhaltigkeit, Lebenszykluskosten, Hygieneanforderungen, Wartungsfreundlichkeit,
Betriebssicherheit sowie die besonderen Anforderungen des Schwimmbadbetriebs.
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zu b)2)
Hinsichtlich des Wertungskriteriums „Herangehensweise an die Planungsaufgabe anhand
Ideen für wirtschaftliche Umsetzung und wirtschaftliches Betreiben – ELT Elektrotechnik “ wird
folgende Bewertung vorgenommen:
0–3 Punkte: Die dargestellte Herangehensweise sowie die planerischen Ideen und
Lösungsansätze sind nur eingeschränkt nachvollziehbar oder nur in geringem Maße auf die
elektrotechnischen Anforderungen des Projekts abgestimmt. Es wird nicht ausreichend
deutlich, wie eine wirtschaftliche, energieeffiziente und betriebssichere elektrotechnische
Versorgung gewährleistet werden soll. Die Einbindung der elektrotechnischen Anlagen in das
Gesamtkonzept bleibt weitgehend offen.
4–6 Punkte: Die dargestellte Herangehensweise sowie die planerischen Ideen und
Lösungsansätze sind nachvollziehbar und überwiegend projektbezogen. Sie lassen
grundsätzlich erwarten, dass eine wirtschaftliche und betriebssichere elektrotechnische
Planung umgesetzt werden kann. Die Integration der elektrotechnischen Anlagen in das
Gesamtkonzept sowie Aspekte der Energieeffizienz, Wartungsfreundlichkeit und
Betriebssicherheit werden überwiegend berücksichtigt.
7–10 Punkte: Die dargestellte Herangehensweise sowie die planerischen Ideen und
Lösungsansätze sind schlüssig, nachvollziehbar und überzeugend auf die elektrotechnischen
Anforderungen des Kombibades abgestimmt. Sie lassen in hohem Maße erwarten, dass eine
wirtschaftliche, energieeffiziente und betriebssichere elektrotechnische Lösung erreicht wird.
Die Ausführungen zeigen eine überzeugende Integration der elektrotechnischen Anlagen in
das Gesamtsystem der Technischen Ausrüstung und berücksichtigen in besonderem Maße
Energieeffizienz, Versorgungssicherheit, Wartungsfreundlichkeit sowie die langfristige
Wirtschaftlichkeit des Betriebs.
zu c)
Hinsichtlich des Wertungskriteriums „Qualitäts-, Termin- und Kostensicherung in der Planung
und während der Bauphase“ bezieht sich das Zuschlagskriterium auf die Planungsleistungen
für HLS/Badwassertechnik und Elektro. Folgende Bewertung wird vorgenommen:
0–3 Punkte: Das Angebot enthält nur allgemeine Aussagen ohne projektspezifische Struktur.
Ein systematisierter Qualitäts-, Termin- oder Kostensteuerungsprozess ist nicht erkennbar.
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4–6 Punkte: Das Angebot beschreibt eine nachvollziehbare und strukturiert dargestellte
Organisation der Qualitäts-, Termin- und Kostensicherung. Methodische Vorgehensweisen
sind erkennbar und plausibel erläutert.
7–10 Punkte: Das Angebot stellt ein klar gegliedertes, überdurchschnittlich strukturiertes
Qualitäts-, Termin- und Kostenmanagement dar. Es werden konkrete Methoden zur Kosten-
Termin- und Qualitätssicherung erläutert, die über die üblichen Standards hinausgehen.
zu d):
Hinsichtlich des Wertungskriteriums “Intensität der Bauüberwachung und -betreuung“ wird
folgende Bewertung vorgenommen:
0–3 Punkte: Das Angebot beschreibt lediglich eine grundsätzliche, wenig strukturierte oder nur
auf einzelne Stichproben ausgelegte Bauüberwachung. Konkrete Aussagen zur Präsenz,
Kontrolle oder Reaktionsorganisation fehlen weitgehend.
4–6 Punkte: Das Angebot beschreibt eine regelmäßige, klar organisierte Bauüberwachung mit
erkennbar angemessenem Kontrollrhythmus. Die Anwesenheit orientiert sich an den
Bauabschnitten und kritischen Tätigkeiten. Die Organisation der Bauüberwachung ist
nachvollziehbar beschrieben.
7–10 Punkte: Das Angebot stellt eine sehr strukturierte, auf die komplexen Anforderungen des
Kombibads abgestimmte Bauüberwachung dar. Für kritische Bauphasen werden verstärkte
Präsenzzeiten vorgesehen. Kontroll- und Dokumentationsprozesse sind detailliert dargestellt.
Reaktionszeiten, Kommunikationswege und Verantwortlichkeiten sind klar definiert.
zu e):
Hinsichtlich des Wertungskriteriums „Akzeptanz des Vertrages hinsichtlich der nicht
preislichen Bedingungen“ wird folgende Bewertung vorgenommen:
0-3 Punkte: Das Angebot führt zu einer sehr ungünstigen Risikoverteilung zulasten des
Auftraggebers führt, zum Beispiel durch die Vereinbarung von haftungsbeschränkenden
Vereinbarungen, der Verkürzung der Verjährungsfristen für Mängelansprüche oder eine
Reduzierung der Leistungspflichten.
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4-6 Punkte: Das Angebot führt zu einer ungünstigen Risikoverteilung zulasten des
Auftraggebers, beispielsweise durch die Verkürzung der Verjährungsfristen für
Mängelansprüche.
7 Punkte: Das Angebot enthält keine wesentlichen oder gar keine Abweichungen vom
vorgeschlagenen Vertragsmuster.
8-10 Punkte: Das Angebot beinhaltet Verbesserungsvorschläge zu Gunsten des
Auftraggebers, u.a. eine für den Auftraggeber günstigere Risikoverteilung vorsieht, als der
vorgeschlagene Vertragsentwurf.
- Verhandlungsverfahren in Textform/Präsentations- und Verhandlungstermin
Grundsätzlich soll die Verhandlung/Präsentation Ihres Angebots
am … um …
stattfinden. Ich bitte diesen Termin zu reservieren und Ihre Teilnahme kurz zu bestätigen.
In einem 45-minutigen Dialog möchte meine Mandantschaft Sie bitten, sich und Ihr
Projektteam vorzustellen. Die Präsentation sollte zielführenderweise von dem von Ihnen
vorgesehenen Projektleiter durchgeführt werden. Außerdem möchte die Auftraggeberin
Gelegenheit geben, Ihr Angebot vorzustellen und zu verhandeln.
Im Anschluss an die Präsentation Ihres Büros möchte meine Mandantschaft ebenfalls in einer
ca. 15-minütigen Verhandlung eventuelle Fragen zum Vertrag und zu Ihrem Honorarangebot
klären, dieses und den Ingenieurvertrag verhandeln.
Für die Durchführung der Präsentation wird ein Beamer zur Verfügung gestellt.
Mit freundlichen Grüßen
Sahar Djavadi-Djaved LL.M.
Rechtsanwältin
Fachanwältin für Vergaberecht
Fachanwältin für Bau- und Architektenrecht
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Anlage:
• Entwurf des Ingenieurvertrages
• Anlage 2: Besondere Leistungen
• Anlage 3: Angebotsformblatt
• Weitere Unterlagen