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Aufforderung - TGA II - Los 1 - ENTWURF.pdf

Planungsleistungen für Heizungs-, Lüftungs-, Sanitär-, Elektro- und Badewassertechnik eines Kombibads

Extrahierter Dokumenttext · Stand: 02.10.2026, 13:49 (Europe/Berlin)

Herkunft: www.dtvp.de

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Einladung – an alle Bieter -

Verbandsgemeinde Saarburg-Kell

Ersatzneubau Kombibad Saarburg

Vergabe von Planungs- und Bauüberwachungsleistungen

Los 1 – Technische Ausrüstung HKLS, Elektro und Wassertechnik

  1. Phase des Verhandlungsverfahrens

Sehr geehrte Damen und Herren,

in dem vorbezeichneten Vergabeverfahren zeige ich an, die Auftraggeberin, die

Verbandsgemeinde Saarburg-Kell, zu beraten und zu vertreten. Namens meiner Mandantin

danke ich für Ihre Teilnahme an dem Vergabeverfahren und teile mit, dass Sie sich als Bieter

hinsichtlich der Fachplanungsleistungen im Leistungsbild Technische Ausrüstung HKLS,

Elektro und Wassertechnik – Los 1 - qualifiziert haben.

Ich lade Sie hiermit ein, an der 2. Phase des Verhandlungsverfahrens teilzunehmen.

  1. Zu Ihrem Angebot:

a) Beschreibung der Planungsaufgabe

Ich bitte Sie um die Abgabe eines Angebots für die Planungsleistungen auf Grundlage des

ebenfalls beigefügten Ingenieurvertrages im Entwurf.

Die Verbandsgemeinde Saarburg-Kell plant am bestehenden Standort des Hallen- und

Freibades in Saarburg den Ersatzneubau des Hallenbades sowie die umfassende

Modernisierung und Zentralisierung der technischen Anlagen und Nebenräume; im Bereich

des Freibades werden die Beckenanlagen teilweise erneuert und umgestaltet. Der Bestand

wird zurückgebaut. Es entsteht ein wirtschaftlich, betrieblich und funktional optimiertes,

barrierefreies Kombibad (Objekt I: Hallenbad und Freianlagen; Objekt II: Außenbecken).

Hinsichtlich der Einzelheiten wird auf die Leistungsbeschreibung und das beigefügte

Dokument „Projektziele Technische Ausrüstung“ Bezug genommen.

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Der vom Auftraggeber definierte „Leistungsumfang HKLS“ (Anlage 7 des Vertrages) ist die

Grundlage des Leistungsumfangs hinsichtlich der Grundleistungen.

Die voraussichtlichen Baukosten für das Objekt I (Hallenbad/Gebäude) ergeben sich wie

folgt:

KGnettonetto
200Herrichten und Erschließen70.000,00 €
300Bauwerk - Baukonstruktion13.305.000,00 €
400Bauwerk – Technische Anlagen8.395.000,00 €
4101.104.782 €
4201.230.707 €
4301.465.767 €
4401.508.582 €
450399.602 €
46055.407 €
4702.297.712 €
480332.442 €
500Außenanlagen und Freiflächen2.205.000,00 €
600300.000,00 €

Die voraussichtlichen Baukosten für das Objekt II (Außenbecken) ergeben sich wie folgt:

KGnettonetto
400Bauwerk – Technische Anlagen1.850.000,00 €
410299.392 €
420327.142 €

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440388.192 €
450143.992 €
470562.092 €
480129.192 €
500Außenanlagen und Freiflächen1.635.000,00 €
60050.000,00 €

Leistungszeit:

Fertigstellung der Genehmigungsplanung: 6 bis 8 Monate nach der Auftragserteilung

b) preisliche Bestandteile Ihres Angebotes

Für die Abrechnung Ihrer Leistung möchte meine Mandantin eine Vergütungsabrede

vorschlagen, die sich an der HOAI 2021 orientiert, jedoch mit der Möglichkeit einer Auf- bzw.

Abpreisung Ihrer Leistung gegenüber den sich aus den Honorartabellen ergebenden

Honoraren unter Berücksichtigung der übrigen Honorierungsparameter.

Bitte geben Sie ein Honorarangebot für die im Auftragsfall zu erbringenden Grundleistungen

der Leistungsphasen 1-9 in Anlehnung an § 55 i.V.m. Anlage 15 HOAI ab. Die

Vergütungsvereinbarung soll in Anlehnung an die HOAI (Ziffer 7.1 des Ingenieurvertrages)

erfolgen.

Maßgeblich für den Leistungsumfang ist das als Anlage 7 des Vertrages beigefügte

Leistungsbild, das die Leistungsphasen der HOAI projektspezifisch konkretisiert. Die

Honorierung erfolgt weiterhin auf Grundlage der anrechenbaren Kosten in Anlehnung an die

Systematik der HOAI. Die im Leistungsbild enthaltenen projektspezifischen Konkretisierungen

sind mit dem angebotenen Honorar abgegolten und lösen kein zusätzliches Honorar aus.

Gesondert zu vergüten sind allein die ausdrücklich als Besondere Leistungen

gekennzeichneten Leistungen (Anlage 2).

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Eine stufenweise Beauftragung ist vorgesehen. Es sollen zunächst die Leistungsphasen 1-4,

also bis zur Genehmigungsplanung beauftragt werden und anschließend die Leistungsphasen

5-9. Auf eine Weiterbeauftragung besteht kein Rechtsanspruch.

Meine Mandantin geht davon aus, dass die Planungsleistung in die Honorarzone II

einzugruppieren ist. Soweit Sie diese Einschätzung nicht teilen und davon ausgehen, dass

eine höhere oder niedrigere Eingruppierung zutreffend ist, bitten wir dies mit Ihrem Angebot

mitzuteilen und zu begründen.

Ich bitte Sie, die von Ihnen begehrten Nebenkosten zu Ziffer 7.5 des Vertrages als

prozentualen Zuschlag zu Ihrem Nettohonorar anzubieten.

Hinsichtlich der zu Ziff. 7.4 des Vertragsentwurfs angefragten Zeithonorare, die im

angegebenen Umfang ebenfalls wertungsrelevant sind, bitte ich ebenfalls ein Angebot zu

machen.

Hinsichtlich Ihres Honorarangebots bitte ich zu berücksichtigen, dass es sich bei dem Objekt

II (Außenbecken) um eine Umbaumaßnahme handelt. Ich bitte insoweit einen Umbauzuschlag

für das Objekt II (Außenbecken) mit anzubieten.

Ich möchten Sie bitten, meiner Mandantin ein Preisangebot für die im Angebotsformblatt

genannten Besonderen Leistungen zu machen. Eine Zusammenstellung der möglicherweise

zu beauftragenden Besonderen Leistungen finden Sie auch in der Anlage 2 des

Ingenieurvertrages sowie im Preisblatt.

Bitte benutzen Sie für Ihr Honorarangebot das beigefügte Angebotsformblatt (Anlage 3) oder

orientieren Sie sich an den dortigen Vorgaben.

Mit Ihrem Angebot teilen Sie bitte eventuelle Änderungswünsche Ihrerseits zum

Vertragsentwurf mit, damit diese im Rahmen der geplanten Besprechung diskutiert und

abgestimmt werden können.

Mit Ihrem Angebot sind auch diejenigen Unterlagen einzureichen, die Sie im Rahmen der

Präsentation vorstellen möchten.

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c) sonstige Bestandteile Ihres Angebotes

Mit Ihrem Angebot machen Sie bitte auch Ausführungen zu den unten zu 3. genannten

Wertungskriterien. Stellen Sie Ihre Herangehensweise an die konzeptionelle Lösung der

Planung der technischen Ausrüstung zur Erreichung des Energiesparstandards vor. Stellen

Sie zudem vor, welche Methoden Sie für die Qualitäts- und Terminsicherung anwenden wollen

und wie Sie die Bauüberwachung vornehmen möchten. Teilen Sie bitte auch mit, wenn Sie

Änderungswünsche zum Vertragsentwurf haben. Sofern diese Angaben in der von Ihnen

eingereichten Präsentation enthalten sind, ist eine gesonderte Stellungnahme nicht

erforderlich. Fehlen Ausführungen zu den unten zu 3. genannten Wertungskriterien gänzlich,

wird Ihr Angebot im weiteren Verfahren nicht berücksichtigt.

Hinsichtlich des Wertungskriteriums Herangehensweise an die Planungsaufgabe möchten wir

Sie auf Folgendes hinweisen:

Erwartet wird die Darstellung der Herangehensweise sowie der wesentlichen Ideen und

Lösungsansätze für die Planung der Technischen Ausrüstung mit dem Ziel einer

wirtschaftlichen Umsetzung sowie eines wirtschaftlichen und sicheren Betriebs des

Kombibades unter Berücksichtigung von Nachhaltigkeit und Lebenszykluskosten.

Eine ausgearbeitete Planung wird nicht verlangt. Die Einhaltung der in den Vergabeunterlagen

vorgegebenen sowie der zwingenden rechtlichen und technischen Anforderungen wird

vorausgesetzt und ist nicht Gegenstand der Wertung.

Zu erläutern sind insbesondere:

HKLS- und Badewassertechnik

  • die Herangehensweise sowie die wesentlichen planerischen Ideen für die HKLS- und

Badewassertechnik unter Berücksichtigung der besonderen Anforderungen eines

Kombibades,

  • Lösungsansätze für einen energieeffizienten, wirtschaftlichen und sicheren Betrieb der

Heizungs-, Lüftungs-, Sanitär- und Badewassertechnik,

  • Ansätze zur Minimierung von Betriebs- und Lebenszykluskosten sowie zur Erhöhung

der Wartungsfreundlichkeit und Betriebssicherheit,

  • die aus Sicht des Bieters wesentlichen projektspezifischen Herausforderungen sowie

die hierfür vorgesehenen Lösungsansätze.

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Elektrotechnik

  • die Herangehensweise sowie die wesentlichen planerischen Ideen für die

elektrotechnischen Anlagen,

  • Lösungsansätze für eine wirtschaftliche, energieeffiziente und betriebssichere

elektrotechnische Ausstattung des Kombibades,

  • Ansätze zur Integration der elektrotechnischen Anlagen in das Gesamtkonzept der

Technischen Ausrüstung,

  • die aus Sicht des Bieters wesentlichen projektspezifischen Herausforderungen der

elektrotechnischen Planung sowie die hierfür vorgesehenen Lösungsansätze.

Bewertet werden jeweils das Verständnis der Aufgabenstellung, die Nachvollziehbarkeit und

Plausibilität der Herangehensweise, die Schlüssigkeit der dargestellten Ideen und

Lösungsansätze sowie deren Beitrag zur Erreichung der Projektziele. Eine ausgearbeitete

Planung wird nicht erwartet. Maßgeblich ist jeweils der Gesamteindruck; die vorgenannten

Gesichtspunkte begründen keine eigenständige Untergewichtung.

d) Form und Frist der Angebotsabgabe

Das Angebot (Honorar sowie Angaben zu den Wertungskriterien) ist elektronisch unter

www.dtvp.de (Identifikationsnummer: ) einzureichen.

Termin zur Angebotsabgabe ist der xx.xx.2026, 10:00 Uhr.

Ich bitte um Verständnis, dass verspätete Angebote keine Berücksichtigung finden können.

Ein öffentlicher Submissionstermin zur Angebotsöffnung findet nicht statt.

e) Besichtigung

Sofern Sie als Bieter eine Besichtigung des Schwimmbads durchführen wollen, erhalten Sie

hierfür selbstverständlich Gelegenheit. Möchten Sie die Teilnahme der Bauleitung am

Besichtigungstermin, so bitte ich um kurze Terminabsprache mit der nachbenannten

Ansprechpartnerin:

Frau Carina Schumacher

Mail: badbau@saarburg-kell.de

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  1. Zur Wertung Ihres Angebotes:

Gemäß § 58 Abs. 1 VgV möchte meine Mandantschaft den Vertrag mit demjenigen Bieter

schließen, der auf Grundlage der nachfolgend erläuterten Wertungskriterien und auf

Grundlage des ausgehandelten Vertrags das wirtschaftlichste Angebot abgegeben hat.

Meine Mandantschaft möchte Sie bitten, im Rahmen Ihrer Präsentation Ihre Ideen für die

Realisierung der Baumaßnahme zu erläutern. Ziel dieser Erläuterung Ihrer Konzeptidee ist es

nicht, bereits eine planerische Lösung für die Planungsaufgabe zu erhalten. Ziel ist es

vielmehr, auf Grundlage einer Arbeitsexpertise Ihres Büros einen Eindruck zu vermitteln, wie

und in welcher Art und Weise Sie systematisch Planungsaufgaben lösen.

Die Darstellung Ihrer Idee zum Projekt wird ausschließlich für die Auswahlentscheidung

verwendet. Mit Ihrem Angebot möchte meine Mandantschaft allerdings berechtigt sein, Ihre

Konzeptidee im Rahmen der Angebotswertung den Gremien vorzustellen.

  1. Zu den Wertungskriterien:

Ihr Angebot werden wir unter Berücksichtigung folgender Kriterien bewerten:

a) Preis der Leistung 40%

b) Herangehensweise an die Planungsaufgabe anhand Ideen für

wirtschaftliche Umsetzung und wirtschaftliches Betreiben

  1. HLS und Badewassertechnik 20%

  2. Elektrotechnik 10%

c) Qualitäts-, Termin- und Kostensicherung im Rahmen der Planung

und während der Bauphase 10%

d) Intensität der Bauüberwachung und -betreuung 15%

e) Akzeptanz des Vertrages hinsichtlich der nicht preislichen Bedingungen 5%

zu a):

Hinsichtlich der Bewertung Ihres Honorarangebots wird meine Mandantin wie folgt verfahren:

Das Angebot mit dem wirtschaftlich günstigsten Preis erhält 10 Punkte. Ein Angebot mit einem

doppelt so hohen Preis erhält 0 Punkte. Dazwischen wird interpoliert. In die Wertung der

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Angebote fließen die Zeithonorare für den Bereich der Objektplanung mit folgenden,

geschätzten Zeitansätzen ein:

• 20 Stunden Geschäftsführer/Partner/Inhaber

• 40 Stunden angestellte Architekten/Ingenieure

• 30 Stunden staatlich geprüfter Techniker

• 20 Stunden Technische Zeichner und sonstige Mitarbeiter mit vergleichbarer

Qualifikation, die technische oder wirtschaftliche Aufgaben erfüllen.

zu b)1)

Hinsichtlich des Wertungskriteriums „Herangehensweise an die Planungsaufgabe anhand

Ideen für wirtschaftliche Umsetzung und wirtschaftliches Betreiben – HLS und

Badewassertechnik“ wird folgende Bewertung vorgenommen:

0–3 Punkte: Die dargestellte Herangehensweise sowie die planerischen Ideen und

Lösungsansätze sind nur eingeschränkt nachvollziehbar oder nur in geringem Maße auf die

Anforderungen der HKLS- und Badewassertechnik eines Kombibades zugeschnitten. Es wird

nicht oder nur ansatzweise deutlich, wie ein wirtschaftlicher, energieeffizienter und

betriebssicherer Anlagenbetrieb erreicht werden soll. Die besonderen Anforderungen an

Hygiene, Betriebssicherheit, Wartungsfreundlichkeit und Lebenszykluskosten werden nur

unzureichend berücksichtigt.

4–6 Punkte: Die dargestellte Herangehensweise sowie die planerischen Ideen und

Lösungsansätze sind nachvollziehbar und überwiegend projektbezogen. Sie lassen

grundsätzlich erwarten, dass eine wirtschaftliche und betriebssichere HKLS- und

Badewassertechnik realisiert werden kann. Die Anforderungen an Energieeffizienz,

Wartungsfreundlichkeit, Nachhaltigkeit und Lebenszykluskosten werden überwiegend

berücksichtigt; einzelne Aspekte bleiben jedoch wenig vertieft.

7–10 Punkte: Die dargestellte Herangehensweise sowie die planerischen Ideen und

Lösungsansätze sind schlüssig, nachvollziehbar und überzeugend auf die Anforderungen der

HKLS- und Badewassertechnik eines Kombibades abgestimmt. Sie lassen in hohem Maße

erwarten, dass eine wirtschaftliche, energieeffiziente und dauerhaft betriebssichere technische

Lösung erreicht wird. Die Ausführungen berücksichtigen in überzeugender Weise

Nachhaltigkeit, Lebenszykluskosten, Hygieneanforderungen, Wartungsfreundlichkeit,

Betriebssicherheit sowie die besonderen Anforderungen des Schwimmbadbetriebs.

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zu b)2)

Hinsichtlich des Wertungskriteriums „Herangehensweise an die Planungsaufgabe anhand

Ideen für wirtschaftliche Umsetzung und wirtschaftliches Betreiben – ELT Elektrotechnik “ wird

folgende Bewertung vorgenommen:

0–3 Punkte: Die dargestellte Herangehensweise sowie die planerischen Ideen und

Lösungsansätze sind nur eingeschränkt nachvollziehbar oder nur in geringem Maße auf die

elektrotechnischen Anforderungen des Projekts abgestimmt. Es wird nicht ausreichend

deutlich, wie eine wirtschaftliche, energieeffiziente und betriebssichere elektrotechnische

Versorgung gewährleistet werden soll. Die Einbindung der elektrotechnischen Anlagen in das

Gesamtkonzept bleibt weitgehend offen.

4–6 Punkte: Die dargestellte Herangehensweise sowie die planerischen Ideen und

Lösungsansätze sind nachvollziehbar und überwiegend projektbezogen. Sie lassen

grundsätzlich erwarten, dass eine wirtschaftliche und betriebssichere elektrotechnische

Planung umgesetzt werden kann. Die Integration der elektrotechnischen Anlagen in das

Gesamtkonzept sowie Aspekte der Energieeffizienz, Wartungsfreundlichkeit und

Betriebssicherheit werden überwiegend berücksichtigt.

7–10 Punkte: Die dargestellte Herangehensweise sowie die planerischen Ideen und

Lösungsansätze sind schlüssig, nachvollziehbar und überzeugend auf die elektrotechnischen

Anforderungen des Kombibades abgestimmt. Sie lassen in hohem Maße erwarten, dass eine

wirtschaftliche, energieeffiziente und betriebssichere elektrotechnische Lösung erreicht wird.

Die Ausführungen zeigen eine überzeugende Integration der elektrotechnischen Anlagen in

das Gesamtsystem der Technischen Ausrüstung und berücksichtigen in besonderem Maße

Energieeffizienz, Versorgungssicherheit, Wartungsfreundlichkeit sowie die langfristige

Wirtschaftlichkeit des Betriebs.

zu c)

Hinsichtlich des Wertungskriteriums „Qualitäts-, Termin- und Kostensicherung in der Planung

und während der Bauphase“ bezieht sich das Zuschlagskriterium auf die Planungsleistungen

für HLS/Badwassertechnik und Elektro. Folgende Bewertung wird vorgenommen:

0–3 Punkte: Das Angebot enthält nur allgemeine Aussagen ohne projektspezifische Struktur.

Ein systematisierter Qualitäts-, Termin- oder Kostensteuerungsprozess ist nicht erkennbar.

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4–6 Punkte: Das Angebot beschreibt eine nachvollziehbare und strukturiert dargestellte

Organisation der Qualitäts-, Termin- und Kostensicherung. Methodische Vorgehensweisen

sind erkennbar und plausibel erläutert.

7–10 Punkte: Das Angebot stellt ein klar gegliedertes, überdurchschnittlich strukturiertes

Qualitäts-, Termin- und Kostenmanagement dar. Es werden konkrete Methoden zur Kosten-

Termin- und Qualitätssicherung erläutert, die über die üblichen Standards hinausgehen.

zu d):

Hinsichtlich des Wertungskriteriums “Intensität der Bauüberwachung und -betreuung“ wird

folgende Bewertung vorgenommen:

0–3 Punkte: Das Angebot beschreibt lediglich eine grundsätzliche, wenig strukturierte oder nur

auf einzelne Stichproben ausgelegte Bauüberwachung. Konkrete Aussagen zur Präsenz,

Kontrolle oder Reaktionsorganisation fehlen weitgehend.

4–6 Punkte: Das Angebot beschreibt eine regelmäßige, klar organisierte Bauüberwachung mit

erkennbar angemessenem Kontrollrhythmus. Die Anwesenheit orientiert sich an den

Bauabschnitten und kritischen Tätigkeiten. Die Organisation der Bauüberwachung ist

nachvollziehbar beschrieben.

7–10 Punkte: Das Angebot stellt eine sehr strukturierte, auf die komplexen Anforderungen des

Kombibads abgestimmte Bauüberwachung dar. Für kritische Bauphasen werden verstärkte

Präsenzzeiten vorgesehen. Kontroll- und Dokumentationsprozesse sind detailliert dargestellt.

Reaktionszeiten, Kommunikationswege und Verantwortlichkeiten sind klar definiert.

zu e):

Hinsichtlich des Wertungskriteriums „Akzeptanz des Vertrages hinsichtlich der nicht

preislichen Bedingungen“ wird folgende Bewertung vorgenommen:

0-3 Punkte: Das Angebot führt zu einer sehr ungünstigen Risikoverteilung zulasten des

Auftraggebers führt, zum Beispiel durch die Vereinbarung von haftungsbeschränkenden

Vereinbarungen, der Verkürzung der Verjährungsfristen für Mängelansprüche oder eine

Reduzierung der Leistungspflichten.

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4-6 Punkte: Das Angebot führt zu einer ungünstigen Risikoverteilung zulasten des

Auftraggebers, beispielsweise durch die Verkürzung der Verjährungsfristen für

Mängelansprüche.

7 Punkte: Das Angebot enthält keine wesentlichen oder gar keine Abweichungen vom

vorgeschlagenen Vertragsmuster.

8-10 Punkte: Das Angebot beinhaltet Verbesserungsvorschläge zu Gunsten des

Auftraggebers, u.a. eine für den Auftraggeber günstigere Risikoverteilung vorsieht, als der

vorgeschlagene Vertragsentwurf.

  1. Verhandlungsverfahren in Textform/Präsentations- und Verhandlungstermin

Grundsätzlich soll die Verhandlung/Präsentation Ihres Angebots

am … um …

stattfinden. Ich bitte diesen Termin zu reservieren und Ihre Teilnahme kurz zu bestätigen.

In einem 45-minutigen Dialog möchte meine Mandantschaft Sie bitten, sich und Ihr

Projektteam vorzustellen. Die Präsentation sollte zielführenderweise von dem von Ihnen

vorgesehenen Projektleiter durchgeführt werden. Außerdem möchte die Auftraggeberin

Gelegenheit geben, Ihr Angebot vorzustellen und zu verhandeln.

Im Anschluss an die Präsentation Ihres Büros möchte meine Mandantschaft ebenfalls in einer

ca. 15-minütigen Verhandlung eventuelle Fragen zum Vertrag und zu Ihrem Honorarangebot

klären, dieses und den Ingenieurvertrag verhandeln.

Für die Durchführung der Präsentation wird ein Beamer zur Verfügung gestellt.

Mit freundlichen Grüßen

Sahar Djavadi-Djaved LL.M.

Rechtsanwältin

Fachanwältin für Vergaberecht

Fachanwältin für Bau- und Architektenrecht

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Anlage:

• Entwurf des Ingenieurvertrages

• Anlage 2: Besondere Leistungen

• Anlage 3: Angebotsformblatt

• Weitere Unterlagen

Alle Unterlagen dieser Ausschreibung