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Wohnungsbaugesellschaft Ingelheim am Rhein GmbH
Errichtung einer Wohnanlage bestehend aus 4 Mehrfamilienhäuser im Stadtteil Ober-
Ingelheim - „Am Westerberg II“
Vergabe von Planungsleistungen
Leistungsbeschreibung
- Projektgegenstand und Quartiersphilosophie
1.1 Allgemeine Projektbeschreibung
Das geplante Bauvorhaben „Am Westerberg II“ befindet sich im Stadtteil Ober-Ingelheim,
gelegen an den Straßen „Ohrenbrücke“, „Hinter der Ohrenbrücke“ und „Im Rheinweg“. Das
Plangebiet liegt innerhalb des Geltungsbereichs des Bebauungsplanes „Ohrenbrücke II“ der
Stadt Ingelheim am Rhein.
Gegenstand dieser Ausschreibung sind die Planungsleistungen der Technischen Ausrüstung
gemäß § 53 ff. HOAI für die folgenden Anlagengruppen:
• Anlagengruppe 4: Starkstromanlagen
• Anlagengruppe 5: Fernmeldeanlagen
• Anlagengruppe 6: Förderanlagen
• Anlagegruppen 8: Gebäudeautomation/MSR
Grundlage der Gesamtplanung sind:
• Der aufgestellte Bebauungsplan „Ohrenbrücke II“
• Die WBI Bau- und Ausstattungsbeschreibung sowie die WBI-Projektvorgaben
• Der Planungsstandard „Grüne Infrastruktur“
• Das bereits vorliegende, planerische Grundkonzept des Auftraggebers (Bestandteil der
Vergabeunterlagen)
• Wasserwirtschaftlicher Begleitplan
Im Quartier „Am Westerberg“ wird in den kommenden Jahren neuer Wohnraum geschaffen
sowie bestehender Wohnraum aufgewertet. Das Vorhaben wird aus öffentlichen Mitteln
gefördert (soziale Wohnraumförderung der Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz –
ISB). Die Einhaltung aller Fördervoraussetzungen, der landesbauordnungsrechtlichen
Anforderungen an die Barrierefreiheit sowie die Erlangung einer QNG-Zertifizierung sind durch
den Planer zwingend sicherzustellen.
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Das Quartier zeichnet sich durch eine kompakte, energiesparende Bauweise und einen klaren
Fokus auf Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung aus. Die Gebäude werden vorwiegend 3-
geschossig mit Satteldächern oder begründen Flachdächern ausgeführt. Für den
Stellplatznachweis ist eine zentrale Tiefgarage vorgesehen. Das Baugrundstück umfasst die
folgenden Flurstücke: 718, 719, 720, 721, 722/1-8, 723/2+3, 724/3-6, 725, 726, 727, 728, 729,
731, 732, 744/7; 8, 755/3, 757/9, 767/17, 769/11+14.
1.2 Erwartete Baukosten und budgetäre Aufteilung (Kostenschätzung netto)
Für das Gesamtbauvorhaben wird eine vorläufige Kostenschätzung von insgesamt 12.720.000
€ (netto) zugrunde gelegt. Die Verteilung der Kosten auf die Kostengruppen nach DIN 276
sowie die anrechenbaren Kosten der für diese Ausschreibung relevanten Anlagengruppen
(AG) gestalten sich wie folgt:
• KG 300: Bauwerk – Baukonstruktion → 10.000.000 €
• KG 400: Bauwerk – Technische Anlagen (Gesamtbudget) → 2.720.000 €
- Davon:
• TGA Elektro (KG440 + KG450): 895.000 €
• MSR (KG480): 40.000 €
- Leistungszeit und Meilensteine
Die Planung hat sofort nach Auftragsvergabe zu beginnen. Folgende verbindliche Zwischen-
und Endtermine sind für die Erarbeitung der Leistungsphasen 1–4 sowie der Zuarbeit zur
funktionalen Leistungsbeschreibung (FLB) für das anschließende GU-Gesamtverfahren
definiert:
• Bis 31.03.2027 (Entwurfsplanung / LPH 3)
• Genehmigungsplanung (LPH 4): Übergabe aller für die Genehmigung relevanten
Unterlagen, Schachtpläne und Nachweise innerhalb von 6 Wochen nach Freigabe des
Entwurfs durch die WBI
• Funktionale Leistungsbeschreibung (FLB): Übergabe innerhalb von 6 Wochen nach
Abschluss der Genehmigungsplanung