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Lorenzenweg 2, 22111 Hamburg
Sanierungskonzept Schimmelsanierung
Abbildung 1: Von Feuchtigkeit betroffene Wandfläche
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Inhaltsverzeichnis
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Aufgabenstellung ................................................................................................................................. 3
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Vorbereitende Maßnahmen ................................................................................................................. 3
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Sanierung UG ....................................................................................................................................... 4
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Sanierung EG........................................................................................................................................ 4
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Erfolgskontrolle / Freigabe der Sanierung............................................................................................. 4
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- Aufgabenstellung
Das Untergeschoss der Liegenschaft Lorenzenweg 2 ist von erheblichem Schimmelbefall betroffen. Mit dem Vorliegenden Konzept soll die Vorgehensweise zur Beseitigung des Schimmels beschrieben werden. Das Sa- nierungskonzept wurde in Zusammenarbeit mit der COMPETENZA GmbH erstellt.
- Vorbereitende Maßnahmen
Vor beginn der Sanierungsarbeiten hat durch den beauftragten Schadensanierer eine Gefährdungsbeurtei- lung zu erfolgen. Die Schutzmaßnahmen sind entsprechend zu definieren. Im vorliegenden Fall liegt ein Schimmelpilzbefall der Kategorie 3 (> 0,5m²) nach Leitfaden UBA 2017 vor. Bei den durchzuführenden Arbei- ten ist eine sehr hohe Sporenkonzentration im Schwarzbereich zu erwarten. Der vorliegende Schaden ist somit in die Gefährdungsklasse 3 einzustufen.
Für eine fachgerechte Schimmelsanierung muss eine Schleuse als Zutrittsbeschränkung installiert werden, die den Arbeitsbereich staub- und sporendicht von sauberen Bereichen trennt und die Ausbreitung von Schimmelpilzsporen verhindert. Zu empfehlen ist eine Ein-Kammer-Schleuse, die flexibel an die Raumgege- benheiten angepasst werden kann.
Die Schleuse sollte aus einer stabilen Rahmenkonstruktion und Folienwänden aufgebaut werden. Als mögli- cher Aufstellort für die Kellersanierung wird z.B. der Vorraum im EG zu Treppenaus 2 gesehen. Die kontami- nierten Bereiche sollten mit Folienwänden von nicht kontaminierten Bereichen getrennt werden. Dies sollte z.B. im Vorraum im EG vor dem Stark kontaminierten Treppenaus 1 passieren. Ein Warnhinweis „Zutritt ver- boten“ ist im Schleuseneingang zu befestigen.
Abbildung 2: Beispielhafte Positionen für Folienwand und -schleuse
Die Genauen Aufstellbereiche werden im Rahmen der Ausführung zusammen mit der beauftragten Sanie- rungsfirma festgelegt.
Um eine Kontamination der bisher nicht kontaminierten Bereiche im EG zu verhindern, sollte in den konta- minierten Bereichen (Schwarzbereich) eine Unterdruckhaltung installiert werden, die in den Sanierungsbe- reichen einen Unterdruck erzeugt und somit einen Übertrag von Sporen in den Weißbereich verhindert.
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Auch hier hat eine Detailabstimmung im Rahmen der Ausführung mit der beauftragten Fachfirma zu erfolgen.
Die Mitarbeiter dürfen den Schutzbereich nur mit Persönlicher Schutzausrüstung zu betreten. Dieser umfasst einen Schutzanzug Kategorie 3 Typ 5&6, Latexhandschuhe, Halbmaske mit A1P3 Filter sowie eine Schutz- brille.
- Sanierung UG
Einbauten und Möblierungen aus organischen Stoffen (Holz, Papier etc.) sind vor beginn der Maßnahmen zu demontieren und zu entsorgen. Dazu gehören neben Regalen auch Türblätter und Zargen.
Alle Bodenbeläge (im Falle des UG, Linoleum) sind zu demontieren und zu entsorgen, gleiches gilt für die Fußleisten. Die Abfälle aus dem Rückbau sind für den Transport innerhalb des Gebäudes in geeignete staub- dichte Behälter (BigBags) zu verpacken und fachgerecht zu entsorgen.
Die verputzten Wandflächen sind im gesamten UG bis in eine Höhe von 50 cm vom Putz zu befreien. Sollte der Befall großflächiger vorhanden sein, ist der gesamte befallene Putz zu entfernen. Um das Vorhandensein von Sporen/ Myzel innerhalb des Putzes ausschließen zu können, sollte der Putz rd. 15 cm über sichtbaren Befall hinaus entfernt werden.
Der Bauschutt ist für den Transport innerhalb des Gebäudes in geeignete staubdichte Behälter (BigBags) zu verpacken und fachgerecht zu entsorgen.
Alle Oberflächen (Wand, Boden, Decken, etc.) sind nach Abschluss des Rückbaus von Staub zu befreien und im Anschluss mit Isopropanol oder Wasserstoffperoxyd zu reinigen/ desinfizieren.
- Sanierung EG
Mit den befallenen Putzflächen im EG ist äquivalent zu verfahren wie mit denen im UG. Da der Befall im EG sich auf kleinere Flächen bezieht als im UG, sollten die befallenen Bereiche / Räume entsprechend kleinteili- ger mit Folienschleusen abgetrennt werden.
Alle Oberflächen sind gründlich mit Isopropanol oder Wasserstoffperoxyd zu reinigen/ desinfizieren. Texti- lien, auch textile Bodenbeläge, können, sofern kein offensichtlicher Schimmelbefall vorhanden ist, abgesaugt werden.
- Erfolgskontrolle / Freigabe der Sanierung
Nach Abschluss der Maßnahmen ist deren Erfolg durch Raumluftmessungen als Partikelsammlumgen nach- zuweisen. Diese hat durch ein unabhängiges Labor im Auftrag des Bauherrn und nicht durch den Schadens- sanierer zu erfolgen. Als Freimessung sind neben Messungen über Partikelsammler auch Klebefilmproben durchzuführen. Sollten sich Partikelkonzentration ergeben, die auf eine Innenraumquelle hinweisen, sind weitere Reinigungsschritte durchzuführen.
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