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Wartig Nord GmbH Beraten Planen Begutachten Friesenweg 5 H 22763 Hamburg
Wartig Nord GmbH FHH Bezirksamt Hamburg-Mitte Beraten Planen Begutachten Herr Bernd Schmidt Friesenweg 5 H Caffamacherreihe 1-3 22763 Hamburg Telefon: 040 / 88 18 03 - 0 20355 Hamburg Email: info@wartig-nord.de www.wartig-nord.de
per E-Mail: bernd.schmidt@hamburg-mitte.hamburg.de; olaf.luehr@pgl-ai.eu
Ihr Schreiben vom Ihr Zeichen unser Zeichen Datum Durchwahl B260363/ TO 11.05.2026
Bericht : G B260363-1
Projekt : Lorenzenweg 2, 22111 Hamburg / Schimmelsanierung Wartig Projekt-Nr. : B260363 Ihr Zeichen : VOB-2026_SRBau_1_0221_B Ihr Auftrag vom : 12.03.2026
Sehr geehrter Herr Schmidt,
anbei erhalten Sie unseren Untersuchungsbericht G B260363-1 Lorenzenweg 2, 22111 Hamburg / Schimmelsanierung.
Berichtet werden die Ergebnisse der mikrobiologischen Untersuchungen der Materialproben aus dem Fußbodenaufbau mittels Direktmikroskopie und Suspensionsmethode (KBE/g).
Ortstermin mit Probenahme am 22.04.2026.
Für die Beantwortung Ihrer Fragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen Wartig Nord GmbH Beraten Planen Begutachten
Thorsten Olsen
Das Dokument wird Ihnen hiermit vollständig als PDF-Datei zur Verfügung gestellt. Selbstverständlich erhalten Sie auf Wunsch ein ausgedrucktes Exemplar.
Geschäftsführer Bankverbindung Sitz
Uwe Latarius Hamburger Sparkasse Friesenweg 5 H Amtsgericht Hamburg Dr. Christoph Wiegand BLZ 200 505 50 22763 Hamburg HRB 97868 Chris Gundlach Konto 1048 210 890 Telefon: 040 / 88 18 03 - 10 Ust.Id-Nr. IBAN Nr. DE35 2005 0550 1048 210890 Fax: 040 / 88 18 03 - 77 DE248950821 BIC: HASP DE HH XXX Email: info@wartig-nord.de Steuernummer www.wartig-nord.de 41/767/03372
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11.05.2026 Blatt 1 / 18 G B260363-1
| Materialuntersuchung auf Schimmelpilze Lorenzenweg 2, 22111 Hamburg / Schimmelsanierung Bericht G B260363-1 vom 11.05.2026 | |
|---|---|
| Auftrag: | Untersuchung Materialproben auf Schimmelpilze mittels Direktmikroskopie und Suspensionsmethode (KBE/g) |
| Grundlagen | DGUV Information 201-028 "Gesundheitsgefährdungen durch Biostoffe bei der Schimmelpilzsanierung" (DGUV e.V. 2022) DIN EN ISO 16000-17 bis 21 Kraus-Johnsen, I. (Hrsg.): Schimmelpilz-Handbuch, 2.Auflage, Reguvis Fachmedien, Köln, 2024 Leitfaden zur Vorbeugung, Erfassung und Sanierung von Schimmelbefall in Gebäuden (Umweltbundesamt Januar 2024) WTA Merkblatt 4-11-02/D - Messung der Feuchte von mineralischen Baustoffen WTA-Merkblatt 4-12:2021-05 – Ziele und Kontrolle von Schimmelpilzschadensanierungen in Innenräumen |
| Untersuchungsobjekt: | Lorenzenweg 2, 22111 Hamburg / Schimmelsanierung |
| Anlass der Untersuchung: | Wasserschaden über Undichtigkeiten am Dach |
| Auftraggeber: | FHH Bezirksamt Hamburg-Mitte Herr Bernd Schmidt Caffamacherreihe 1-3 20355 Hamburg |
| Auftragnehmer: | Wartig Nord GmbH Beraten Planen Begutachten Friesenweg 5 H 22763 Hamburg |
| Bearbeiter: | Thorsten Olsen |
| Umfang: | inkl. diesem Deckblatt 18 Seiten |
| Anlage: | Analysebericht/e Wartig Nord Analytik GmbH |
| Berichtsdatum: | 11.05.2026 |
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11.05.2026 Blatt 2 / 18 G B260363-1
Inhaltsverzeichnis
-
Auftrag und Abgrenzung ............................................................................................ 3
-
Ortstermin .................................................................................................................. 4
-
Ergebnis ..................................................................................................................... 4
1.Obergeschoss ......................................................................................................... 4
Probe R 103 (Probe -001) ...................................................................................... 5
Probe R 108 (Probe -002) ...................................................................................... 5
Probe Flur vor Raum 111/109 (Probe -003) ........................................................... 6
Probe R 113 (Probe -004) ...................................................................................... 6
Probe R 118 (Probe -005) ...................................................................................... 7
Erdgeschoss .............................................................................................................. 7
Probe R 002 (Probe -006) ...................................................................................... 8
Probe Flur vor Herren WC (Probe -007) ................................................................ 8
Probe R 015 (Probe -008) ...................................................................................... 9
Probe Flur vor R 016/017 (Probe -009) .................................................................. 9
Probe R 014 (Probe -010) ...................................................................................... 10
-
Zusammenfassung der Ergebnisse und Bewertung ................................................... 10
-
Fachgerechte Sanierung von Schimmelpilzbewuchs in Innenräumen ........................ 11
-
Daten zur Probenahme .............................................................................................. 13
-
Bewertungsgrundlagen .............................................................................................. 14
Bewertungsgrundlagen Suspensionsmethode (KBE/g) .............................................. 14
- Untersuchungsmethoden ........................................................................................... 14
Aufnahme der Klimadaten .......................................................................................... 14
Feuchtemessung ........................................................................................................ 14
- Allgemeine Hinweise .................................................................................................. 15
Allgemeine Hinweise zu den Ergebnissen .................................................................. 15
Allgemeine Hinweise zu mikrobiellem Befall in Fußbodenaufbauten .......................... 16
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11.05.2026 Blatt 3 / 18 G B260363-1
- Auftrag und Abgrenzung
In dem Gebäude im Lorenzenweg 2, 22111 Hamburg, ist es durch eine gebrochene Leitung im ersten Obergeschoss zu einem bestimmungswidrigen Wassereintrag in die Bausubstanz und in der Folge zu feuchtigkeits- und schimmelpilztypischen Verfärbungen an Bauteilen des Gebäudes gekommen. Der Schaden erstreckt sich vom 1.Obergeschoss über Teile des Erdgeschosses.
Parallel gibt es auch Feuchtigkeit, welche im erdberührten Bereich (Souterrain/Keller) durch die Gebäudehülle dringt. Diese Schäden sind im ersten Untersuchungsschritt nicht erfasst worden.
Die Firma Wartig Nord GmbH wurde mit der Probenentnahme und Untersuchung der betroffenen Räume beauftragt, folgende Untersuchungsschritte wurden vorab vereinbart:
Feststellung von möglichem mikrobiellem Befall an augenscheinlich betroffenen Bauteilen in die Bausubstanz eingreifende Messmethoden Materialbeprobung mittels Kernbohrung in den Fußbodenaufbau Untersuchung des Probenmaterials auf Schimmelpilze und ihre Bestandteile mittels Direktmikroskopie und Suspensionsmethode (KBE/g) Untersuchung von augenscheinlichen oder über zerstörungsfreie Messmethoden feststellbaren Feuchtigkeitsschäden Erstellung eines Sanierungskonzeptes
Nicht beauftragt wurden:
eine Untersuchung und Bewertung der bauphysikalischen Situation in den betroffenen Räumen eine Ursachenermittlung bei möglichen bestimmungswidrigen Wassereinträgen in die Bausubstanz Ermittlungen von Verursachung oder Mitverursachungsanteilen zur Entstehung von mikrobiellem Bewuchs oder Kontamination an Bauteilen des Gebäudes oder des Inventars
Die Berichterstattung erfolgt aus rein technischer Sicht.
Für die gutachterliche Bewertung der Ergebnisse von Materialuntersuchungen auf Schimmelpilze und Bakterien finden je nach Untersuchungsmethode und Kenntnisstand des Objektes unterschiedliche Faktoren und Bewertungshilfen Berücksichtigung:
Bewertungshilfe des Umweltbundesamtes 2024 sowie deren Anlagen Klimatische Daten an der Entnahmestelle soweit bekannt Schadensverlauf und Schadensursache soweit bekannt Bewertungskriterien und Hinweise des auswertenden Labors
Vorschläge zur möglichen weiteren Vorgehensweise ersetzen keine Fachplanung.
Die dargestellten Ergebnisse geben die Situation zum Zeitpunkt der Untersuchung wieder.
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11.05.2026 Blatt 4 / 18 G B260363-1
- Ortstermin
Die Untersuchung erfolgte am 22.02.2026 durch Herrn Haker und Herrn Kleschewski, beide Wartig Nord GmbH.
Anwesend waren: Zugang über die Haustechnik
Lage der Räume im Gebäude: Erdgeschoss und 1.Obergeschoss
Bauliches Umfeld: unterkellertes Gebäude in stadtteilüblicher Bebauung
- Ergebnis
Im folgenden Ergebnisteil werden die Feststellungen bei der Probenentnahme, die Laborergebnisse und Laborbewertungen dargestellt (detaillierte Laborergebnisse siehe Anhang). Die gutachterliche Bewertung erfolgt im Kapitel „Zusammenfassung der Ergebnisse und Bewertung“.
1.Obergeschoss
Sichtkontrolle:
Im Bereich des Schadenseintrittsortes sind technische Trocknungsmaßnahmen in Form von Kondensationstrocknern und Gebläse in Betrieb.
In den zugänglichen Bereichen sind im Rahmen der visuellen Überprüfung feuchtigkeits- und schimmelpilztypische Verfärbungen im gesamten Bereich vorhanden, deutlich erkennbar wird es in den Bereichen der WC Anlagen.
Raumklimatische Daten:
Temperatur [°C]: 23 Relative Feuchtigkeit [%]: 44 Absolute Feuchtigkeit [g/m³]: 9,02 Taupunkttemperatur [°C]: 10,08
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11.05.2026 Blatt 5 / 18 G B260363-1
Materialbeprobung / Laborbewertung:
Art der Probenahme:
Materialentnahme aus neu erstellten Bohrlöchern in den Fußbodenaufbau.
Probe R 103 (Probe -001)
Klimatische Daten im Bohrloch:
Temperatur [°C]: 25 Relative Feuchtigkeit [%]: 96 Absolute Feuchtigkeit [g/m³]: 22,05 Taupunkttemperatur [°C]: 24,32
Organoleptische Probenansprache:
Die organoleptische Probenansprache des Bohrkernes, Polystyrol und Mineralwolle, ist zum Zeitpunkt der Entnahme unauffällig, es sind keine Auffälligkeiten im Hinblick auf Geruchsbildung, Erscheinungsbild oder fühlbare/erkennbare Feuchtigkeit feststellbar.
Ergebnis der Suspensionsmethode (KBE/g):
Bewertung in Anlehnung an die Bewertungshilfe für KBE-Konzentration aus Trautmann, C. und Meider, J in: Kraus-Johnsen, I. (Hrsg.): Schimmelpilz-Handbuch, 2.Auflage, Reguvis Fachmedien, Köln, 2024
Pilzgesamtkonzentration: starke Besiedlung Feuchteschadenindikatorpilze nachweisbar Bakteriengesamtkonzentration: starke Besiedlung
Probe R 108 (Probe -002)
Klimatische Daten im Bohrloch:
Temperatur [°C]: 25 Relative Feuchtigkeit [%]: 95 Absolute Feuchtigkeit [g/m³]: 21,82 Taupunkttemperatur [°C]: 24,14
Organoleptische Probenansprache:
Die organoleptische Probenansprache der Probe, Mineralwolle, ist zum Zeitpunkt der Entnahme auffällig. Die Probe ist teilweise dunkel verfärbt.
Ergebnis der Suspensionsmethode (KBE/g):
Bewertung in Anlehnung an die Bewertungshilfe für KBE-Konzentration aus Trautmann, C. und Meider, J in: Kraus-Johnsen, I. (Hrsg.): Schimmelpilz-Handbuch, 2.Auflage, Reguvis Fachmedien, Köln, 2024
Pilzgesamtkonzentration: Hintergrundbelastung Bakteriengesamtkonzentration: Hintergrundbelastung
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11.05.2026 Blatt 6 / 18 G B260363-1
Probe Flur vor Raum 111/109 (Probe -003)
Klimatische Daten im Bohrloch:
Temperatur [°C]: 26 Relative Feuchtigkeit [%]: 92 Absolute Feuchtigkeit [g/m³]: 22,35 Taupunkttemperatur [°C]: 24,60
Organoleptische Probenansprache:
Die organoleptische Probenansprache der Probe, Mineralwolle und schwarzes Material, ist zum Zeitpunkt der Entnahme auffällig. Die Mineralwolle ist teilweise dunkel verfärbt.
Ergebnis der Suspensionsmethode (KBE/g):
Bewertung in Anlehnung an die Bewertungshilfe für KBE-Konzentration aus Trautmann, C. und Meider, J in: Kraus-Johnsen, I. (Hrsg.): Schimmelpilz-Handbuch, 2.Auflage, Reguvis Fachmedien, Köln, 2024
Pilzgesamtkonzentration: unter der Nachweisgrenze Bakteriengesamtkonzentration: Kontamination/ Besiedlung nicht abgrenzbar
Probe R 113 (Probe -004)
Klimatische Daten im Bohrloch:
Temperatur [°C]: 25 Relative Feuchtigkeit [%]: 49 Absolute Feuchtigkeit [g/m³]: 11,25 Taupunkttemperatur [°C]: 13,53
Organoleptische Probenansprache:
Die organoleptische Probenansprache der Probe, Mineralwolle, ist zum Zeitpunkt der Entnahme auffällig. Die Mineralwolle ist teilweise dunkel verfärbt.
Ergebnis der Suspensionsmethode (KBE/g):
Bewertung in Anlehnung an die Bewertungshilfe für KBE-Konzentration aus Trautmann, C. und Meider, J in: Kraus-Johnsen, I. (Hrsg.): Schimmelpilz-Handbuch, 2.Auflage, Reguvis Fachmedien, Köln, 2024
Pilzgesamtkonzentration: unter der Nachweisgrenze Bakteriengesamtkonzentration: unter der Nachweisgrenze
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11.05.2026 Blatt 7 / 18 G B260363-1
Probe R 118 (Probe -005)
Klimatische Daten im Bohrloch:
Temperatur [°C]: 23 Relative Feuchtigkeit [%]: 57 Absolute Feuchtigkeit [g/m³]: 11,69 Taupunkttemperatur [°C]: 14,01
Organoleptische Probenansprache:
Die organoleptische Probenansprache der Probe, Mineralwolle, ist zum Zeitpunkt der Entnahme auffällig. Die Mineralwolle ist teilweise dunkel verfärbt.
Ergebnis der Suspensionsmethode (KBE/g):
Bewertung in Anlehnung an die Bewertungshilfe für KBE-Konzentration aus Trautmann, C. und Meider, J in: Kraus-Johnsen, I. (Hrsg.): Schimmelpilz-Handbuch, 2.Auflage, Reguvis Fachmedien, Köln, 2024
Pilzgesamtkonzentration: unter der Nachweisgrenze Bakteriengesamtkonzentration: unter der Nachweisgrenze
Erdgeschoss
Sichtkontrolle:
Im Bereich des Schadenseintrittsortes sind technische Trocknungsmaßnahmen in Form von Kondensationstrocknern und Gebläse in Betrieb.
In den zugänglichen Bereichen sind im Rahmen der visuellen Überprüfung feuchtigkeits- und schimmelpilztypische Verfärbungen im Bereich des Schadenseintrittsorts im WC erkennbar.
Raumklimatische Daten:
Temperatur [°C]: 25 Relative Feuchtigkeit [%]: 42 Absolute Feuchtigkeit [g/m³]: 9,64 Taupunkttemperatur [°C]: 11,18
Materialbeprobung / Laborbewertung:
Art der Probenahme:
Materialentnahme aus neu erstellten Bohrlöchern in den Fußbodenaufbau.
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11.05.2026 Blatt 8 / 18 G B260363-1
Probe R 002 (Probe -006)
Klimatische Daten im Bohrloch:
Temperatur [°C]: 23 Relative Feuchtigkeit [%]: 57 Absolute Feuchtigkeit [g/m³]: 11,69 Taupunkttemperatur [°C]: 14,01
Organoleptische Probenansprache:
Die organoleptische Probenansprache der Probe, Mineralwolle, ist zum Zeitpunkt der Entnahme auffällig. Die Mineralwolle ist teilweise dunkel verfärbt.
Ergebnis der Suspensionsmethode (KBE/g):
Bewertung in Anlehnung an die Bewertungshilfe für KBE-Konzentration aus Trautmann, C. und Meider, J in: Kraus-Johnsen, I. (Hrsg.): Schimmelpilz-Handbuch, 2.Auflage, Reguvis Fachmedien, Köln, 2024
Pilzgesamtkonzentration: Hintergrundbelastung Bakteriengesamtkonzentration: starke Besiedlung
Probe Flur vor Herren WC (Probe -007)
Klimatische Daten im Bohrloch:
Temperatur [°C]: 23 Relative Feuchtigkeit [%]: 57 Absolute Feuchtigkeit [g/m³]: 11,69 Taupunkttemperatur [°C]: 14,01
Organoleptische Probenansprache:
Die organoleptische Probenansprache der Probe, Mineralwolle und Material, ist zum Zeitpunkt der Entnahme auffällig. Die Mineralwolle ist teilweise dunkel verfärbt.
Ergebnis der Suspensionsmethode (KBE/g):
Bewertung in Anlehnung an die Bewertungshilfe für KBE-Konzentration aus Trautmann, C. und Meider, J in: Kraus-Johnsen, I. (Hrsg.): Schimmelpilz-Handbuch, 2.Auflage, Reguvis Fachmedien, Köln, 2024
Pilzgesamtkonzentration: unter der Nachweisgrenze Bakteriengesamtkonzentration: Hintergrundbelastung
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11.05.2026 Blatt 9 / 18 G B260363-1
Probe R 015 (Probe -008)
Klimatische Daten im Bohrloch:
Temperatur [°C]: 23 Relative Feuchtigkeit [%]: 57 Absolute Feuchtigkeit [g/m³]: 11,69 Taupunkttemperatur [°C]: 14,01
Organoleptische Probenansprache:
Die organoleptische Probenansprache der Probe, Mineralwolle, ist zum Zeitpunkt der Entnahme auffällig. Die Mineralwolle ist teilweise dunkel verfärbt.
Ergebnis der Suspensionsmethode (KBE/g):
Bewertung in Anlehnung an die Bewertungshilfe für KBE-Konzentration aus Trautmann, C. und Meider, J in: Kraus-Johnsen, I. (Hrsg.): Schimmelpilz-Handbuch, 2.Auflage, Reguvis Fachmedien, Köln, 2024
Pilzgesamtkonzentration: unter der Nachweisgrenze Bakteriengesamtkonzentration: Hintergrundbelastung
Probe Flur vor R 016/017 (Probe -009)
Klimatische Daten im Bohrloch:
Temperatur [°C]: 23 Relative Feuchtigkeit [%]: 57 Absolute Feuchtigkeit [g/m³]: 11,69 Taupunkttemperatur [°C]: 14,01
Organoleptische Probenansprache:
Die organoleptische Probenansprache der Probe, Mineralwolle und Material, ist zum Zeitpunkt der Entnahme auffällig. Die Mineralwolle ist teilweise dunkel verfärbt.
Ergebnis der Suspensionsmethode (KBE/g):
Bewertung in Anlehnung an die Bewertungshilfe für KBE-Konzentration aus Trautmann, C. und Meider, J in: Kraus-Johnsen, I. (Hrsg.): Schimmelpilz-Handbuch, 2.Auflage, Reguvis Fachmedien, Köln, 2024
Pilzgesamtkonzentration: unter der Nachweisgrenze Bakteriengesamtkonzentration: Hintergrundbelastung
Wartig Nord GmbH Beraten Planen Begutachten Friesenweg 5 H 22763 Hamburg Tel.: 040 / 881 803 – 0
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11.05.2026 Blatt 10 / 18 G B260363-1
Probe R 014 (Probe -010)
Klimatische Daten im Bohrloch:
Temperatur [°C]: 23 Relative Feuchtigkeit [%]: 57 Absolute Feuchtigkeit [g/m³]: 11,69 Taupunkttemperatur [°C]: 14,01
Organoleptische Probenansprache:
Die organoleptische Probenansprache der Probe, Mineralwolle und Material, ist zum Zeitpunkt der Entnahme auffällig. Die Mineralwolle ist teilweise dunkel verfärbt.
Ergebnis der Suspensionsmethode (KBE/g):
Bewertung in Anlehnung an die Bewertungshilfe für KBE-Konzentration aus Trautmann, C. und Meider, J in: Kraus-Johnsen, I. (Hrsg.): Schimmelpilz-Handbuch, 2.Auflage, Reguvis Fachmedien, Köln, 2024
Pilzgesamtkonzentration: unter der Nachweisgrenze Bakteriengesamtkonzentration: Hintergrundbelastung
- Zusammenfassung der Ergebnisse und Bewertung
Aus den vorliegenden Laborergebnissen werden folgende Proben als nicht mikrobiell bewachsen eingestuft:
Probe -002 Raum 108 Probe -003 Flur vor Raum 111/109 Probe -004 Raum 113 Probe -005 Raum 118 Probe -007 Flur vor Herren WC Probe -008 Raum 015 Probe -009 Flur vor Raum 016/017 Probe -010 Raum 014
Aus den vorliegenden Laborergebnissen werden folgende Proben als mikrobiell bewachsen eingestuft (s. Bewertungsgrundlage Kapitel 0):
Probe -001 Raum -103 Probe -006 Raum -002
Zur Wiederherstellung eines hygienisch unbedenklichen Zustandes ist der Austausch der Estrichdämmschicht im Raum -103 und -002 anzuraten (siehe dazu unsere allgemeinen Hinweise zu mikrobiellem Bewuchs in Fußbodenaufbauten in diesem Bericht Kapitel 0).
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11.05.2026 Blatt 11 / 18 G B260363-1
Die untersuchten Dämmschichten im Gebäude bestehen aus künstlicher Mineralwolle. In vielen Räumen weist die Mineralwolle noch eine sehr hohe relative Feuchtigkeit im Fußbodenaufbau von >80% auf. Eine technische Trocknung dieser Dämmwolle ist zwar möglich, aber die zu erwartende Beschaffenheit der Mineralwolle nach einem massiven Wassereintrag ist in der Regel nicht mehr gegeben. Daher ist aus technischer Sicht ein vollständiger Austausch der Dämmschichten anzuraten. Im Anschluss der Rückbauarbeiten und vor dem Wiederaufbau ist der Sanierungsbereich einer fachgerechten Feinreinigung zu unterziehen.
Zur Feinreinigung (Ausschnitt aus WTA Merkblatt 4-12): „Bei kontaminierten Oberflächen, welche für eine Reinigung geeignet sind, ist eine Reinigung durch geeignete Industriesauger der Staubklasse H, oder Industriesauger der Staubklasse M – wenn die Abluft ungefährdend nach außen geführt wird – oder durch feuchtes Wischen in der Regel ausreichend.“
Der Erfolg der Maßnahme ist durch eine Sanierungskontrollmessung gemäß WTA Merkblatt 4-12 „Ziele und Kontrolle von Schimmelpilzschadensanierungen in Innenräumen“ (2021) zu kontrollieren.
- Fachgerechte Sanierung von Schimmelpilzbewuchs in Innenräumen
Bei den zuvor genannten Sanierungstätigkeiten handelt es sich um ungezielte Tätigkeiten mit biologischen Arbeitsstoffen im Sinne der Biostoffverordnung.
Es handelt sich bei den untersuchten Räumen um Innenräume der Nutzungsklasse II*. Aufgrund des Sanierungsumfanges stufen wir die Arbeiten nach DGUV 201-028 in die Gefährdungsklasse 3 ein.
Unter einem Innenraum im Sinne der Empfehlung des Umweltbundesamtes ist im Allgemeinen ein durch Boden, Decke und Wände gebildeter, in sich geschlossener Teil des Gebäudes zu verstehen. Die Empfehlungen erstrecken sich auf sämtliche an einen Raum angrenzende Baustrukturen und Bereiche einschließlich eventueller Hohlräume, die entweder permanent oder zeitweise mit der Raumluft in Verbindung stehen oder aus denen eine Diffusion gesundheitsgefährdender Stoffe nicht ausgeschlossen werden kann.
Für diese Tätigkeiten sollten grundsätzlich Unternehmen beauftragt werden, welche mit den Vorgaben der Biostoffverordnung hinreichend vertraut sind. Grundsätzlich sollte weiterhin bei allen Sanierungsarbeiten gemäß dem Stand der Technik, formuliert im Leitfaden zur Vorbeugung, Erfassung und Sanierung von Schimmelbefall in Gebäuden, herausgegeben vom Umweltbundesamt 2024, vorgegangen werden.
Darüber hinaus ist in der DGUV Information 201-028 "Gesundheitsgefährdungen durch Biostoffe bei der Schimmelpilzsanierung", herausgegeben von der DGUV e.V. im Jahr 2022, eine nach Befallgröße abgestufte Vorgehensweise definiert.“
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11.05.2026 Blatt 12 / 18 G B260363-1
- Nutzungsklasse II Regelmäßig oder nicht nur vorübergehend genutzte Räume mit dazugehörenden Nebenräumen bilden die Nutzungsklasse II. Hier gelten grundsätzlich alle beschriebenen Anforderungen des Leitfadens zur Vorbeugung, Erfassung und Sanierung von Schimmelpilzbefall in Gebäuden des Umweltbundesamtes. Nebenräume der Wohnung oder des Büros sind z.B. Speisekammern, Kleiderkammern oder Abstellräume aller Art. Dachgeschossräume oder Souterrainräume, die von der Wohnebene aus direkt z.B. über eine Treppe erreichbar sind, sind ebenfalls Nebenräume innerhalb der Wohnraumebene. Bei solchen Räumen gelten die geleichen hohen Anforderungen, wie in der übrigen Wohnung, weil nicht ausgeschlossen werden kann, dass Schimmelpilzbestandteile aus diesen Nebenräumen in die anderen Räume der Wohnung gelangen können.
Sanierungstätigkeiten zur Schimmelpilzentfernung haben in der Regel Eingriffe in die Bausubstanz zur Folge. Es ist daher grundsätzlich bauseits zu ermitteln, ob weitere Gebäudeschadstoffen (z.B. Asbesthaltige Produkte, Künstliche Mineralwollen, PAK (Polycyclische aromatische Kohlenwasserstoffe) oder PCB (Polychlorierte Biphenyle) vorhanden sind. Alternativ müssen vor invasiven Maßnahmen weiterführende Untersuchungen erfolgen.
Quelle: DGUV Information 201-028 "Gesundheitsgefährdungen durch Biostoffe bei der Schimmelpilzsanierung", 2022
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11.05.2026 Blatt 13 / 18 G B260363-1
- Daten zur Probenahme
Objekt : Lorenzenweg 2, 22111 Hamburg / Schimmelsanierung Datum der Probenahme : 21.04.2026 Probenehmer/in : F. Haker
| Proben-Nr. | Probenahmeort | Im Raum: Temp. °C / relative Feuchte % | Im Bohrloch/ Bauteil Temp. °C / relative Feuchte % | Proben- beschreibung | Parameter/ Methode |
|---|---|---|---|---|---|
| B260363-001 | 1.OG, Raum 103 | 23/44 | 25/96 | EPS und Mineralwolle | Bestimmung KBE/g |
| B260363-002 | 1.OG, Raum 108 | 25/95 | Mineralwolle | Bestimmung KBE/g | |
| B260363-003 | 1.OG, Flur vor Raum 111/109 | 26/92 | Mineralwolle und Material | Bestimmung KBE/g | |
| B260363-004 | 1.OG, Raum 113 | 25/49 | Mineralwolle | Bestimmung KBE/g | |
| B260363-005 | 1.OG, Raum 118 | 23/57 | Mineralwolle | Bestimmung KBE/g | |
| B260363-006 | EG, Raum 002 | 25/42 | 25/94 | Mineralwolle | Bestimmung KBE/g |
| B260363-007 | EG, Flur vor Herren WC | 25/92 | Mineralwolle | Bestimmung KBE/g | |
| B260363-008 | EG, Raum 015 | 24/93 | Mineralwolle | Bestimmung KBE/g | |
| B260363-009 | EG, Flur vor Raum 016/017 | 23/61 | Mineralwolle | Bestimmung KBE/g | |
| B260363-010 | EG, Raum 014 | 24/93 | Mineralwolle | Bestimmung KBE/g |
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11.05.2026 Blatt 14 / 18 G B260363-1
- Bewertungsgrundlagen
Bewertungsgrundlagen Suspensionsmethode (KBE/g)
In Anlehnung an Bewertungshilfe für KBE-Konzentrationen [KBE/g, bei 25°C Inkubation] für Polystyrol (EPS)-, Mineralfaser (KMF)- und Putzproben (Quelle: Trautmann, C. und Meider, J in: Kraus-Johnsen, I. (Hrsg.): Schimmelpilz-Handbuch, 2. aktualisierte Auflage, Reguvis Fachmedien GmbH, Köln, 2024)
| Bewertungs- kategorie Methode | Hintergrund | Kontamination/ Besiedlung nicht abgrenzbar | Besiedlung | starke Besiedlung |
|---|---|---|---|---|
| KBE - Pilze | ≤ 5,0 x 103 | > 5,0 x 103 - 5,0 x 104 | > 5,0 x 104 - 5,0 x 105 | > 5,0 x 105 |
| KBE - Bakterien | ≤ 1,0 x 104 | > 1,0 x 104 - 5,0 x 105 | > 5,0 x 105 - 5,0 x 106 | > 5,0 x 106 |
- Untersuchungsmethoden
Aufnahme der Klimadaten
Mittels Stabsonde (wir arbeiten mit kalibrierten Messgeräten der Fa. Gann und Testo), wird bei jeder Untersuchung die Temperatur und relative Luftfeuchtigkeit im Untersuchungsobjekt ermittelt. Das Messgerät zeigt die relative Luftfeuchtigkeit in Abhängigkeit der Temperatur bis auf eine Nachkommastelle genau an. Um eventuellen Differenzen bei der Fotodokumentation und der Nennung in unseren Gutachten vorzubeugen, geben wir in diesem Fall die ermittelten Werte nicht gerundet, sondern wie angezeigt mit einer Nachkommastelle an. Wir sind uns der Messungenauigkeit des Gerätes (+/- 0,75°C und +/- 1,8 %) und der ständig durch Luftströmungen etc. entstehenden Schwankungen bewusst. Es handelt sich zudem grundsätzlich um eine Momentaufnahme der raumklimatischen Daten.
Feuchtemessung
Die Feuchte der Bausubstanz wird kapazitiv mit der GANN-Hydromette, Aktiv-Elektrode B60 aufgenommen. Die erhaltenen Messwerte in Skalenteilen sind in Materialien wie z.B. Kalksandstein aufgrund unterschiedlicher Mineralbeimengungen nicht absolut. Eine vergleichende Messung am Baustoff erlaubt aber zuverlässig Aussagen über Feuchtigkeitsfelder und ihre Ausdehnungen. Der Normalwert wird aus der vergleichenden Messung direkt am Baustoff oder bei Kenntnis der Materialzusammensetzung den Tabellen des Geräteherstellers entnommen.
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- Allgemeine Hinweise
Allgemeine Hinweise zu den Ergebnissen
Schimmelpilze sind ubiquitäre Organismen, d.h. sie sind in der natürlichen Umwelt allgegenwärtig und das Immunsystem des Menschen ist im Normalfall darauf eingestellt. Die gesundheitliche Relevanz einzelner Schimmelpilzarten ist immer abhängig von der Disposition der Betroffenen sowie der Konzentration und Dauer der Exposition. Befall an Material kann abhängig vom Umfang und örtlichen Gegebenheiten zu erhöhten Konzentrationen von Schimmelpilzen in Innenräumen führen. Abhängig von der Disposition der Betroffenen kann es zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen kommen. Im einfachsten Fall sind dies Allergien. Verschiedene Schimmelpilze, unter anderem auch Aspergillus- und Penicillium- Arten haben ein allergenes Potential. Die letztendliche gesundheitliche Bewertung muss nach den Empfehlungen des Robert Koch- Instituts im Bundesgesundheitsblatt 2007 einem ausreichend zu dem Thema - Schimmelpilzbelastung in Innenräumen- ausgebildeten Mediziner vorbehalten bleiben. Eine grobe Einstufung von Schimmelpilzen in folgende Gruppen ist möglich. Dabei ist aber ein Befall von z.B. Cladosporium sp. (typ. Außenluft) im Innenraum nicht ausgeschlossen.
Typische, in der Außenluft vorkommende, Cladosporium sp. Organismen: Alternaria sp. Wallemia sebi Botrytis sp. Geotrichum candidum Hefen u.a. Indikatororganismen für Feuchteschäden: Aspergillus versicolor Aspergillus penicillioides Acremonium sp. Chaetomium globosum Wallemia sebi Scopulariopsis sp. Tritirachium (Engyodontium) album Trichoderma spp. u.a. Gesundheitlich relevant einzustufende Organismen: Aspergillus fumigatus Aspergillus flavus Aspergillus calidoustus Stachybotrys sp. Chaetomium globosum Paecilomyces variotii u.a.
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Allgemeine Hinweise zu mikrobiellem Befall in Fußbodenaufbauten
Primäres Ziel einer Sanierung ist es, den Einfluss eines mikrobiellen Befalls auf die Raumluft zu vermeiden. Des Weiteren ist ein Gebäudezustand anzustreben, in welchem keine Bauteile mikrobielle Bewuchssituationen oder Kontaminationen aufweisen, welche über einer üblichen Hintergrundbelastung mit Mikroorganismen liegen. Solche üblichen Hintergrundbelastungen sind teils im Leitfaden des Umweltbundesamtes aus dem Januar 2024 veröffentlicht und werden je nach aktuellem Stand der Technik fortgeschrieben.
Die sicherste Art der Sanierung ist die fachgerechte Demontage der befallenen Materialien in Kombination mit einer Feinreinigung nach WTA 4-12 und einem anschließenden Wiederaufbau mit nicht mikrobiell bewachsenem oder kontaminiertem Material. Die Behebung der Ursache für den Feuchtigkeitseintrag ist dabei die Voraussetzung dafür, dass kein erneuter Befall auftritt.
Alternativ zur Demontage der bewachsenen oder kontaminierten Materialien wurden bis zur Aktualisierung des Leitfadens des Umweltbundesamtes im Januar 2024 mögliche Einkapselungen des mikrobiellen Bewuchses als Nutzungsklasse 4 diskutiert. Diese wurden mit der Neufassung ersatzlos gestrichen.
In der Praxis wird häufig ein biozider Behandlungsversuch des Fußbodenaufbaus als Maßnahme vorgeschlagen.
Unter einer bioziden Behandlung versteht man den Versuch die Keimfähigkeit des Materials zu reduzieren. Die mikrobielle Biomasse wird dadurch nicht reduziert.
Ergänzend kann dann der Fußbodenaufbau eingekapselt werden, um zu verhindern, dass noch vorhandene mikrobielle Bestandteile in den Raum gelangen (bspw. durch Versiegeln der Fußleiste).
Wird sich dennoch für einen bioziden Behandlungsversuch und Einkapselung entschieden sind folgende Punkte zu beachten, die Risiken abzuwägen, und in eine aus unserer Sicht dafür erforderliche Fachplanung aufzunehmen:
Die im Boden verbleibenden Mikroorganismen und/oder eine Kontamination mit deren Bestandteilen erhöhen das Risiko für ein verstärktes Wachstum bei einem erneuten Feuchtigkeitseintrag.
Es kann aus technischer Sicht nicht sichergestellt werden, dass das Biozid vollflächig unter die Estrichdämmschicht gelangt
Ein erneutes oder weiteres Eindringen von Feuchtigkeit in das verkapselte Bauteil / Fußbodenaufbau ist unbedingt zu vermeiden. Weiter kann es bei einem Verbleiben von Mikroorganismen zu Geruchsbeeinträchtigungen kommen.
Der biozide Behandlungsversuch der Estrichdämmschicht ist je nach Gegebenheiten anzupassen, z.B. im Fogging-, Flutungs-, oder Schaumverfahren. Im Anschluss ist die Estrichdämmschicht erneut zu trocknen.
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Ein biozider Behandlungsversuch sollte immer auch durch eine unabhängige Überprüfung des mikrobiellem Status Quo/IST-Zustandes der Estrichdämmschicht nach biozider Behandlung durch eine erneute Beprobung der behandelten Estrichdämmschicht untersucht werden (Wirksamkeitskontrolle).
Ein biozider Behandlungsversuch soll in erster Linie die Keimfähigkeit des mikrobiellen Bewuchses reduzieren. Es ist bekannt, dass die Zerfallsprodukte von abgetöteten Bakterien, sogenannte Endotoxine, bzw. Mykotoxine bei Schimmelpilzen bei Menschen physiologische Reaktionen hervorrufen können.
Bei jeglicher biozider Behandlung mit Desinfektionsmitteln ist zu beachten, dass im Fußbodenaufbau Metallprofile, Medienleitungen oder Elektroinstallationen verlaufen, an denen mögliche Korrosion oder strukturelle Veränderungen an Kunstoffen nicht ausgeschlossen werden können.
In aktuellen Veröffentlichungen wird vor einer ungezielten Anwendung von Desinfektionsmitteln aufgrund von bislang nicht vorhersehbaren Folgen für die Gesundheit der Gebäudenutzer durch Wechselwirkungen mit den Mikroorganismen und nicht zuletzt auch durch den Einfluss des Desinfektionsmittels selbst gewarnt.
Die Randfugen des Fußbodenaufbaus und auch andere luftführende Bauteile, durch welche ein Luftverbund zur Raumluft bestehen kann (bspw. Trockenbauwände, Steckdosen o.ä.) sind so zu verschließen (Einkapselung), dass ein Austreten von Mikroorganismen und deren luftgetragene Bestandteile, sowie Gerüche aus dem Fußboden an die Innenraumluft auch langfristig verhindert wird. Ein Austritt von gasförmigen Stoffwechselendprodukten kann bei dieser Vorgehensweise nicht sicher ausgeschlossen werden.
Hervorzuheben ist im Neubaubereich die Problematik eines möglicherweise für den Eigentümer des Gebäudes entstehenden technischen oder monetären Nachteils. Spätere Arbeiten an einem so verschlossenen Fußbodenaufbau können ebenfalls nur unter Einhaltung der Vorgaben der Biostoffverordnung durchgeführt werden, was erfahrungsgemäß zu Mehrkosten führen kann. Auch ein Verkauf des Gebäudes ist möglicherweise lastenfrei nicht möglich, da der Käufer auf den Altschaden und die gewählte Sanierungsmethode hingewiesen werden muss.
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T. Olsen F. Haker Sachverständiger für Feuchteschäden staatl. gepr. Bautechniker und Schimmelpilze in Innenräumen
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Vorbehalt Untersuchungsergebnisse beziehen sich ausschließlich auf das uns vorliegende Probenmaterial; bei nicht von uns entnommenen Proben beziehen sich die Untersuchungsergebnisse auf den Anlieferungszustand. Auszugsweise Veröffentlichungen von Untersuchungsberichten und Gutachten bedürfen unserer schriftlichen Einwilligung.
Rückstellung, Entsorgung Sofern mit dem Auftraggeber nicht anders vereinbart, werden von uns nicht verwendete, rückstellfähige Anteile von Materialproben für drei Monate nach Ausgang des Untersuchungsberichtes zurückgestellt. Nach Ablauf der Rückstellfrist werden Probenreste verworfen. Nicht rückstellfähige Proben, z.B. Mikrobiologische Proben auf Nährböden werden nach der Laboruntersuchung für einen Zeitraum von maximal 7 Tagen zurückgestellt und danach verworfen. Bei durch Probenpräparation verändertem Probenmaterial ist ein Aufbewahren nicht sinnvoll, diese Materialien werden nach Abschluss der Laborauswertung verworfen.
Fremdaufträge Es wurden Fremdaufträge vergeben.
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| -008 93 % 24 °C 61 % 23 °C 92 % 25 °C 94 % 25 °C -009 -007 -006 XX % XX C 93 % 24 °C -010 | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Legende: | Suspensionsmethode [KBE/g]* Hintergrund Kontamination/ Besiedlung nicht abgrenzbar Besiedlung | * In dem oberen Teil des Dreiecks sind die Ergebnisse der Schimmelpilze im unteren Teil die der Bakterien dargestellt ² In dem oberen Teil des Dreiecks sind die Ergebnisse der Messung ohne Mobilisierung und im unteren Teil die Ergebnisse der Messung nach Mobilisierung dargestellt | Auftraggeber: | |||
| FHH Bizirksamt Hamburg-Mitte Caffamacherreihe 1-3 20355 Hamburg | ||||||
| Materialprobe Boden -00n Probenahmestelle rel. Feuchte / Temperatur XX % XX °C | ||||||
| Wartig Nord GmbH Friesenweg 5 H | 22763 Hamburg | ||||||
| Bauvorhaben: | PN-Stellen: Probenahmeskizze EG | |||||
| Lorenzenweg 2 22111 Hamburg | ||||||
| Sonstige: Die Einzeichnungen sind nicht maßstabs- getreu | ||||||
| B260363 | ||||||
| 11.05.2026 |
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| -001 95 % 25 °C 96 % 25 °C XX % XX C -002 92 % 26 °C -003 57 % 23 °C 49 % 25 °C -005 -004 | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Legende: | Direktmikroskopie nicht nachweisbar nicht auszuschließen nachgewiesen | Suspensionsmethode [KBE/g]* Hintergrund Kontamination/ Besiedlung nicht abgrenzbar Besiedlung | * In dem oberen Teil des Dreiecks sind die Ergebnisse der Schimmelpilze im unteren Teil die der Bakterien dargestellt ² In dem oberen Teil des Dreiecks sind die Ergebnisse der Messung ohne Mobilisierung und im unteren Teil die Ergebnisse der Messung nach Mobilisierung dargestellt | Auftraggeber: | ||
| FHH Bezirksamt Hamburg-Mitte Caffamacherreihe 1-3 20355 Hamburg | ||||||
| Materialprobe Boden -00n Probenahmestelle rel. Feuchte / Temperatur XX % XX °C | ||||||
| Wartig Nord GmbH Friesenweg 5 H | 22763 Hamburg | ||||||
| Bauvorhaben: | PN-Stellen: Probenahmeskizze 1.OG | |||||
| Lorenzenweg 2, 22111 Hamburg | ||||||
| Sonstige: Die Einzeichnungen sind nicht maßstabs- getreu | ||||||
| B260363 | ||||||
| 11.05.2026 |
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Wartig Nord Analytik GmbH - Friesenweg 5 H - 22763 Hamburg Wartig Nord Analytik GmbH Friesenweg 5 H Wartig Nord GmbH 22763 Hamburg Beraten Planen Begutachten Telefon: 040 / 88 18 03 - 11 Friesenweg 5H Fax: 040 / 88 18 03 - 77 22763 Hamburg Email: info@wartig-nord.de www.wartig-nord.de
Die Akkreditierung gilt für den in der Urkundenanlage D-PL-20816-01-00 festgelegten Umfang.
Datum
29.04.2026 Bericht: L2602563-01
Ihr Auftrag: B260363 Lorenzenweg 2, 22111 Hamburg / Schimmelsanierung
Auftragsdatum: 21.04.2026
Sehr geehrter Herr Olsen,
anbei erhalten Sie die Untersuchungsergebnisse zu Ihrem Auftrag.
Für Fragen stehen wir Ihnen gern zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen Wartig Nord Analytik GmbH
Ragnhild Denda, Dipl.-Biol.
Lob, Kritik und Verbesserungsvorschläge können Sie uns gerne per E-Mail an feedback@wartig-nord.de zukommen lassen. Wir freuen uns über Ihre Anregungen.
Geschäftsführer Bankverbindung Sitz Uwe Latarius Hamburger Sparkasse Friesenweg 5H Amtsgericht Hamburg Chris Gundlach BLZ 200 505 50 22763 Hamburg HRB 97733 Prokurist: Konto 1048 210 908 Telefon 040 / 88 18 03 - 11 Ust.ID-Nr. Dr. Christoph Wiegand IBAN DE34 2005 0550 1048 210 908 Fax 040 / 88 18 03 - 77 DE248950830 BIC HASP DE HH XXX Mail info@wartig-nord.de www.wartig-nord.de
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29.04.2026 L2602563-01 Blatt 1/13
Untersuchungsbericht L2602563-01 vom 29.04.2026
Auftrag Schimmelpilzuntersuchung von Materialproben durch Bestimmung der KBE/g
Auftraggeber: Wartig Nord GmbH Beraten Planen Begutachten Friesenweg 5H 22763 Hamburg
Auftragnehmer: Wartig Nord Analytik GmbH Friesenweg 5H 22761 Hamburg
Ihr Auftrag: B260363 Lorenzenweg 2, 22111 Hamburg / Schimmelsanierung
Probennahme durch: Auftraggeber
Probeneingang am: 22.04.2026
Anlieferungszustand: Proben intakt, PE- Beutel
Prüfzeitraum: 22.04.2026 - 29.04.2026
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29.04.2026 L2602563-01 Blatt 2/13
Ergebnisse KbE/g Suspensionsmethode
| Proben-Nr. | L2602563-0001 |
|---|---|
| Proben-Bez. AG | B260363-001 1.OG, Raum 103 |
| Material | EPS, zementgebunden, grau, opt. unauffällig, Mineralwolle, braun, opt. unauffällig, Material, schwarz, als Mischprobe untersucht |
| WNA- ID | Parameter | Methode | Grobdifferenzierung | KbE pro g |
|---|---|---|---|---|
| 0001-01 | DG18, 25 °C | 12) | Acremonium sp. | 4,3*106 |
| 0001-02 | Malz, 25 °C | 12) | - | - |
| 0001-03 | Caso, 25 °C | 12) | Bakterien (ohne Actinomyceten) Bacillus sp. | 2,1107 6,2107 |
| Gesamtkeimzahl Schimmelpilze / Hefen | 4,3*106 | |||
| Gesamtkeimzahl Bakterien | 8,3*107 |
u.N.: unter der Nachweisgrenze
- Als Actinomyceten werden nur solche aufgeführt, die ein sogenanntes Pseudomycel bilden.
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29.04.2026 L2602563-01 Blatt 3/13
| Proben-Nr. | L2602563-0002 |
|---|---|
| Proben-Bez. AG | B260363-002 1.OG, Raum 108 |
| Material | Mineralwolle, gelb, teilw. dunkel verfärbt, Teilprobe untersucht |
| WNA- ID | Parameter | Methode | Grobdifferenzierung | KbE pro g |
|---|---|---|---|---|
| 0002-01 | DG18, 25 °C | 12) | Aspergillus versicolor Komplex | 1,2*102 |
| 0002-02 | Malz, 25 °C | 12) | - | - |
| 0002-03 | Caso, 25 °C | 12) | Bakterien (ohne Actinomyceten) Bacillus sp. | 2,0103 2,4102 |
| Gesamtkeimzahl Schimmelpilze / Hefen | 1,2*102 | |||
| Gesamtkeimzahl Bakterien | 2,2*103 |
u.N.: unter der Nachweisgrenze
- Als Actinomyceten werden nur solche aufgeführt, die ein sogenanntes Pseudomycel bilden.
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29.04.2026 L2602563-01 Blatt 4/13
| Proben-Nr. | L2602563-0003 |
|---|---|
| Proben-Bez. AG | B260363-003 1.OG, Flur vor Raum 111/109 |
| Material | Mineralwolle, gelb, teilw. dunkel verfärbt, Material, schwarz, als Mischprobe untersucht |
| WNA- ID | Parameter | Methode | Grobdifferenzierung | KbE pro g |
|---|---|---|---|---|
| 0003-01 | DG18, 25 °C | 12) | - | - |
| 0003-02 | Malz, 25 °C | 12) | - | - |
| 0003-03 | Caso, 25 °C | 12) | Bakterien (ohne Actinomyceten) Bacillus sp. | 1,2104 1,9103 |
| Gesamtkeimzahl Schimmelpilze / Hefen | u.N. | |||
| Gesamtkeimzahl Bakterien | 1,4*104 |
u.N.: unter der Nachweisgrenze
- Als Actinomyceten werden nur solche aufgeführt, die ein sogenanntes Pseudomycel bilden.
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29.04.2026 L2602563-01 Blatt 5/13
| Proben-Nr. | L2602563-0004 |
|---|---|
| Proben-Bez. AG | B260363-004 1.OG, Raum 113 |
| Material | Mineralwolle, gelb, teilw. dunkel verfärbt, Teilprobe untersucht |
| WNA- ID | Parameter | Methode | Grobdifferenzierung | KbE pro g |
|---|---|---|---|---|
| 0004-01 | DG18, 25 °C | 12) | - | - |
| 0004-02 | Malz, 25 °C | 12) | - | - |
| 0004-03 | Caso, 25 °C | 12) | Bacillus sp. | u.N. |
| Gesamtkeimzahl Schimmelpilze / Hefen | u.N. | |||
| Gesamtkeimzahl Bakterien | u.N. |
u.N.: unter der Nachweisgrenze
- Als Actinomyceten werden nur solche aufgeführt, die ein sogenanntes Pseudomycel bilden.
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29.04.2026 L2602563-01 Blatt 6/13
| Proben-Nr. | L2602563-0005 |
|---|---|
| Proben-Bez. AG | B260363-005 1.OG, Raum 118 |
| Material | Mineralwolle, gelb, teilw. dunkel verfärbt, Teilprobe untersucht |
| WNA- ID | Parameter | Methode | Grobdifferenzierung | KbE pro g |
|---|---|---|---|---|
| 0005-01 | DG18, 25 °C | 12) | - | - |
| 0005-02 | Malz, 25 °C | 12) | - | - |
| 0005-03 | Caso, 25 °C | 12) | - | - |
| Gesamtkeimzahl Schimmelpilze / Hefen | u.N. | |||
| Gesamtkeimzahl Bakterien | u.N. |
u.N.: unter der Nachweisgrenze
- Als Actinomyceten werden nur solche aufgeführt, die ein sogenanntes Pseudomycel bilden.
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29.04.2026 L2602563-01 Blatt 7/13
| Proben-Nr. | L2602563-0006 |
|---|---|
| Proben-Bez. AG | B260363-006 EG, Raum 002 |
| Material | Mineralwolle, gelb, teilw. dunkel verfärbt, Teilprobe untersucht |
| WNA- ID | Parameter | Methode | Grobdifferenzierung | KbE pro g |
|---|---|---|---|---|
| 0006-01 | DG18, 25 °C | 12) | Penicillium sp. | u.N. |
| 0006-02 | Malz, 25 °C | 12) | Aspergillus versicolor Komplex | 6,6*101 |
| 0006-03 | Caso, 25 °C | 12) | Bakterien (ohne Actinomyceten) Bacillus sp. | 1,4107 1,4107 |
| Gesamtkeimzahl Schimmelpilze / Hefen | 6,6*101 | |||
| Gesamtkeimzahl Bakterien | 2,8*107 |
u.N.: unter der Nachweisgrenze
- Als Actinomyceten werden nur solche aufgeführt, die ein sogenanntes Pseudomycel bilden.
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29.04.2026 L2602563-01 Blatt 8/13
| Proben-Nr. | L2602563-0007 |
|---|---|
| Proben-Bez. AG | B260363-007 EG, Flur vor Herren WC |
| Material | Mineralwolle, gelb, teilw. dunkel verfärbt, Material, schwarz, als Mischprobe untersucht |
| WNA- ID | Parameter | Methode | Grobdifferenzierung | KbE pro g |
|---|---|---|---|---|
| 0007-01 | DG18, 25 °C | 12) | - | - |
| 0007-02 | Malz, 25 °C | 12) | - | - |
| 0007-03 | Caso, 25 °C | 12) | Bakterien (ohne Actinomyceten) Bacillus sp. | 4,2102 2,9103 |
| Gesamtkeimzahl Schimmelpilze / Hefen | u.N. | |||
| Gesamtkeimzahl Bakterien | 3,3*103 |
u.N.: unter der Nachweisgrenze
- Als Actinomyceten werden nur solche aufgeführt, die ein sogenanntes Pseudomycel bilden.
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29.04.2026 L2602563-01 Blatt 9/13
| Proben-Nr. | L2602563-0008 |
|---|---|
| Proben-Bez. AG | B260363-008 EG, Raum 015 |
| Material | Mineralwolle, gelb, teilw. dunkel verfärbt, Teilprobe untersucht |
| WNA- ID | Parameter | Methode | Grobdifferenzierung | KbE pro g |
|---|---|---|---|---|
| 0008-01 | DG18, 25 °C | 12) | - | - |
| 0008-02 | Malz, 25 °C | 12) | - | - |
| 0008-03 | Caso, 25 °C | 12) | Bacillus sp. | 9,1*102 |
| Gesamtkeimzahl Schimmelpilze / Hefen | u.N. | |||
| Gesamtkeimzahl Bakterien | 9,1*102 |
u.N.: unter der Nachweisgrenze
- Als Actinomyceten werden nur solche aufgeführt, die ein sogenanntes Pseudomycel bilden.
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29.04.2026 L2602563-01 Blatt 10/13
| Proben-Nr. | L2602563-0009 |
|---|---|
| Proben-Bez. AG | B260363-009 EG, Flur vor Raum 016/017 |
| Material | Mineralwolle, gelb, teilw. dunkel verfärbt, Material, schwarz, als Mischprobe untersucht |
| WNA- ID | Parameter | Methode | Grobdifferenzierung | KbE pro g |
|---|---|---|---|---|
| 0009-01 | DG18, 25 °C | 12) | - | - |
| 0009-02 | Malz, 25 °C | 12) | - | - |
| 0009-03 | Caso, 25 °C | 12) | Bacillus sp. | 5,3*102 |
| Gesamtkeimzahl Schimmelpilze / Hefen | u.N. | |||
| Gesamtkeimzahl Bakterien | 5,3*102 |
u.N.: unter der Nachweisgrenze
- Als Actinomyceten werden nur solche aufgeführt, die ein sogenanntes Pseudomycel bilden.
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29.04.2026 L2602563-01 Blatt 11/13
| Proben-Nr. | L2602563-0010 |
|---|---|
| Proben-Bez. AG | B260363-010 EG, Raum 014 |
| Material | Mineralwolle, gelb, teilw. dunkel verfärbt, Material, schwarz, als Mischprobe untersucht |
| WNA- ID | Parameter | Methode | Grobdifferenzierung | KbE pro g |
|---|---|---|---|---|
| 0010-01 | DG18, 25 °C | 12) | - | - |
| 0010-02 | Malz, 25 °C | 12) | - | - |
| 0010-03 | Caso, 25 °C | 12) | Bakterien (ohne Actinomyceten) | 6,7*102 |
| Gesamtkeimzahl Schimmelpilze / Hefen | u.N. | |||
| Gesamtkeimzahl Bakterien | 6,7*102 |
u.N.: unter der Nachweisgrenze
- Als Actinomyceten werden nur solche aufgeführt, die ein sogenanntes Pseudomycel bilden.
- Quantitative Bestimmung der koloniebildenden Einheiten (KbE/g) von Schimmelpilzen und Bakterien, SOP1027-5,2025-03 na) nicht akkreditierte Methode
| BearbeiterIn: | Angela Mrose |
|---|---|
| Berichtsumfang: | 13 Seiten inklusive Anhang (Methoden, Beschreibungen, Sonstiges) |
Wartig Nord Analytik GmbH
Ragnhild Denda, Teamleitung Biologie
Vorbehalt Untersuchungsergebnisse beziehen sich ausschließlich auf das uns vorliegende Probenmaterial; bei nicht von uns entnommenen Proben beziehen sich die Untersuchungsergebnisse auf den Anlieferungszustand. Auszugsweise Veröffentlichungen von Untersuchungsberichten und Gutachten bedürfen unserer schriftlichen Einwilligung.
Rückstellung, Entsorgung Sofern mit dem Auftraggeber nicht anders vereinbart, werden von uns nicht verwendete Anteile von Proben für drei Monate nach Ausgang des Untersuchungsberichtes zurückgestellt. Nach Ablauf der Rückstellfrist werden Probenreste verworfen.
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29.04.2026 L2602563-01 Blatt 12/13
Methode Untersuchung von Schimmelpilzen von Materialproben durch Bestimmung der KbE/g
Teile der Materialproben werden in Verdünnungspuffer mit Tween 80 eingewogen, geschüttelt und in Zehnerschritten verdünnt. Vom Originalansatz und von der 1., 2. und 3.Verdünnungsstufe werden jeweils 0,1 ml auf je einen der folgenden Nährböden ausplattiert: DG 18-Agar (mit Chloramphenicol), Malzextrakt-Agar und Caso-Agar (mit Cycloheximid).
Mesophile Schimmelpilze / Hefen: Nährboden DG18, Malz; Mesophile Bakterien: Nährboden Malz, Caso Thermotolerante Schimmelpilze: Nährboden Malz; Thermotolerante Bakterien: Nährboden Malz, Caso
Die Nährmedien werden 7 bis 10 Tage bei 25 ± 2°C inkubiert. Mehrmals während der Inkubationszeit werden die Kolonien gezählt. Die qualitative Auswertung der Schimmelpilze erfolgt lichtmikroskopisch durch eine Gattungsbestimmung bzw. in besonderen Fällen, wenn möglich, durch eine Artbestimmung. Im Anschluss findet die quantitative Bestimmung der "Koloniebildenden Einheiten (KbE)“ und die Umrechnung der Anzahl der Arten/Gattungen pro Gramm [g] eingewogenes Material statt.
Erläuterung: “sp.” eine Art der Gattung; “spp.” mehrere Arten der Gattung; „n.b.“ (nicht bestimmbar), da steriles Mycel.
Bewertungshilfe für Schimmelpilzuntersuchung von Materialproben durch Bestimmung der KbE/g
Tabelle 1 Bewertungshilfe für KbE-Konzentrationen [KbE/g] für Polystyrol (EPS)-, Mineralfaser (KMF)- und Putzproben (geändert nach Trautmann, C. und Meider, J., 2018).
| Bewertungs- kategorie Methode | Hintergrund | Kontamination/ Besiedlung nicht abgrenzbar | Besiedlung | starke Besiedlung |
|---|---|---|---|---|
| KBE - Pilze | ≤ 3 | > 5,0 x 103- 5,0 x 104 | > 5,0 x 104- 5,0 x 105 | > 5,0 x 105 |
| KBE - Bakterien | ≤ 4 | > 1,0 x 104- 5,0 x 105 | > 5,0 x 105- 5,0 x 106 | > 5,0 x 106 |
Literatur:
Leitfaden zur Vorbeugung, Erfassung und Sanierung von Schimmelbefall in Gebäuden, Umweltbundesamt (Hrsg.), Dessau-Rosslau 2017. Schimmelpilze in Innenräumen – Nachweis, Bewertung, Qualitätsmanagement, LGA Baden-Württemberg (Hrsg.), Stuttgart 2001 (überarbeitet Dezember 2004). Schimmelpilz-Handbuch, Kraus-Johnsen, I.(Hrsg.), Trautmann, C. und Meider, J., Bundesanzeiger-Verlag, Köln, 2018. DIN ISO 16000-17:2010-06 „Innenraumluftverunreinigungen - Teil 17: Nachweis und Zählung von Schimmelpilzen - Kultivierungsverfahren (ISO 16000-17:2008)“
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Allgemeine Hinweise:
Schimmelpilze sind ubiquitäre Organismen, d.h. sie sind in der natürlichen Umwelt allgegenwärtig und das Immunsystem des Menschen ist im Normalfall darauf eingestellt. Die gesundheitliche Relevanz einzelner Schimmelpilzarten ist immer abhängig von der Disposition der Betroffenen sowie der Konzentration und Dauer der Exposition. Befall an Material kann abhängig vom Umfang und örtlichen Gegebenheiten zu erhöhten Konzentrationen von Schimmelpilzen in Innenräumen führen. Abhängig von der Disposition der Betroffenen kann es zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen kommen. Im einfachsten Fall sind dies Allergien. Verschiedene Schimmelpilze, unter anderen auch Aspergillus- und Penicillium- Arten haben ein allergenes Potential. Wird ein Befall mit Schimmelpilzen im Innenraum festgestellt ist eine sach- und fachgerechte Sanierung von Schimmelbefall aus gesundheitspräventiver Sicht ratsam. Bei der Bewertung von Schimmelpilzkonzentrationen in der Innenraumluft muss eine Vergleichsmessung der Außenluft herangezogen werden. Die Schimmelpilzkonzentration der Außenluft ist von der Jahreszeit und den Wetterbedingungen abhängig. Für Holbach-Auswertungen gilt dabei: Die Gesamtkeimzahl der Innenraummessung im Vergleich zur Außenluft ist nicht allein entscheidend. Wichtig ist die Zusammensetzung. Dabei muss die Anzahl des jeweiligen Sporentyps in den Innenraummessungen gegen die Anzahl des jeweiligen Sporentyps in der Außenluft gegengerechnet und bewertet werden. Bei der Auswertung von Luftmessplatten gilt dabei: Die Gesamtkeimzahl der Innenraummessung im Vergleich zur Außenluft ist nicht allein entscheidend. Wichtig ist auch das Gattungs- / Artenspektrum. Nach Abzug der einzelnen Gattungen / Arten der Außenluft von denselben Gattungen / Arten im Innenraum ergibt sich die Konzentration von Schimmelpilzen, die zur Bewertung herangezogen werden kann. Bei der Luftmessung ist dabei eine grobe Einstufung von Schimmelpilzen in nachfolgende Gruppen möglich. Hierbei ist jedoch ein Befall von z.B. Cladosporium sp. oder Wallemia sebi (typ. Außenluft) im Innenraum nicht ausgeschlossen.
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Cladosporium sp.
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Alternaria sp.
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Wallemia sebi Typische, in der Außenluft vorkommende, Organismen: - Botrytis sp.
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Geotrichum candidum
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Hefen
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u.a.
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Aspergillus versicolor
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Aspergillus penicillioides
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Acremonium sp.
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Chaetomium globosum Indikatororganismen für Feuchteschäden: - Wallemia sebi
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Scopulariopsis sp.
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Tritirachium (Engyodontium) album
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Trichoderma spp.
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u.a.
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Aspergillus fumigatus
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Aspergillus flavus
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Aspergillus nidulans Gesundheitlich besonders relevant einzustufende - Stachybotrys sp. Organismen: - Chaetomium globosum
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Paecilomyces variotii
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u.a.
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