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Wartig Nord GmbH Beraten Planen Begutachten Friesenweg 5 H 22763 Hamburg
Wartig Nord GmbH FHH Bezirksamt Hamburg-Mitte Beraten Planen Begutachten Herr Bernd Schmidt Friesenweg 5 H Caffamacherreihe 1-3 22763 Hamburg Telefon: 040 / 88 18 03 - 0 20355 Hamburg Email: info@wartig-nord.de www.wartig-nord.de
per E-Mail: bernd.schmidt@hamburg-mitte.hamburg.de
Ihr Schreiben vom Ihr Zeichen unser Zeichen Datum Durchwahl B260357/ CA 17.06.2026
Bericht : G B260357-1 Schadstoffuntersuchung Projekt : Lorenzenweg 2 - Schadstofferkundung Wartig Projekt-Nr. : B260357 Ihr Zeichen : VOB-2026_SRBau_1_0221_A
Sehr geehrter Herr Schmidt,
anbei erhalten Sie unseren Untersuchungsbericht G B260357-1 Schadstoffuntersuchung, Lorenzenweg 2 - Schadstofferkundung.
Für die Beantwortung Ihrer Fragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen Wartig Nord GmbH Beraten Planen Begutachten
Colin Auffermann
Das Dokument wird Ihnen hiermit vollständig als PDF-Datei zur Verfügung gestellt. Selbstverständlich erhalten Sie auf Wunsch ein ausgedrucktes Exemplar.
Geschäftsführer Bankverbindung Sitz
Uwe Latarius Hamburger Sparkasse Friesenweg 5 H Amtsgericht Hamburg Dr. Christoph Wiegand BLZ 200 505 50 22763 Hamburg HRB 97868 Chris Gundlach Konto 1048 210 890 Telefon: 040 / 88 18 03 - 10 Ust.Id-Nr. IBAN Nr. DE35 2005 0550 1048 210890 Email: info@wartig-nord.de DE248950821 BIC: HASP DE HH XXX www.wartig-nord.de Steuernummer 41/767/03372
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17.06.2026 Blatt 1 / 21 G B260357-1 Schadstoffuntersuchung
| Lorenzenweg 2 - Schadstofferkundung Bericht G B260357-1 Schadstoffuntersuchung vom 17.06.2026 | |
|---|---|
| Auftrag: | Durchführung einer orientierenden Schadstoffuntersuchung zur Vorbereitung von Baumaßnahmen für das u. g. Bauvorhaben |
| Untersuchungsobjekt: | 22111 Hamburg |
| Auftraggeber: | FHH Bezirksamt Hamburg-Mitte Herr Bernd Schmidt Caffamacherreihe 1-3 20355 Hamburg |
| Auftragnehmer: | Wartig Nord GmbH Beraten Planen Begutachten Friesenweg 5 H 22763 Hamburg |
| Bearbeiter: | Colin Auffermann, Robert Kleschewski, Thorben Schulze-Hamann |
| Umfang: | inkl. diesem Deckblatt 21 Seiten |
| Anlagen: | Anlage 1: Probentabelle und Zusammenfassung der Ergebnisse Anlage 2: Allgemeine Hinweise zur Schadstoffuntersuchung Anlage 3: Analyseberichte: Wartig Nord Analytik GmbH GBA Pinneberg |
| Berichtsdatum: | 17.06.2026 |
Wartig Nord GmbH Beraten Planen Begutachten Friesenweg 5 H 22763 Hamburg Tel.: 040 / 881 803 – 0
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17.06.2026 Blatt 2 / 21 G B260357-1 Schadstoffuntersuchung
Inhaltsverzeichnis
-
Auftrag und Abgrenzung ............................................................................................ 4
-
Bestandsaufnahme / Ortstermin ................................................................................. 5
-
Darstellung der Untersuchungsergebnisse mit Fotodokumentation ............................ 6
Asbest ..................................................................................................................... 6
KMF (Künstliche Mineralfasern) ............................................................................... 8
PAK (Polyzyklische Aromatische Kohlenwasserstoffe) ............................................ 10
PCB (Polychlorierte Biphenyle) ................................................................................ 10
Sonstige Schadstoffe ............................................................................................... 12
- Ergebnis der Gebäudebegehung ................................................................................ 13
Allgemeines ............................................................................................................. 13
Fußböden ................................................................................................................ 13
Wände ..................................................................................................................... 16
Wandoberbeläge (Farbe, Spachtel, Putz) .......................................................... 16
Fliesenbeläge ..................................................................................................... 16
Decken .................................................................................................................... 17
Deckenbeläge (Farbe, Spachtel, Putz) ............................................................... 17
Abhangdecken ................................................................................................... 17
Fenster/Türen .......................................................................................................... 17
Haustechnik ............................................................................................................. 17
Fassade .................................................................................................................. 18
Dach ........................................................................................................................ 18
- Hinweise zu den Schadstofffunden ............................................................................ 19
Asbesthaltige Baustoffe ........................................................................................... 19
Schwachgebundene Asbestprodukte ................................................................. 19
Sonstige Asbestmaterialien ................................................................................ 19
Arbeiten an Asbest ............................................................................................. 19
Materialien aus alter KMF / Mineralwolle ................................................................. 19
Hinweise zu PAK (Teerprodukte) ............................................................................. 20
Hinweise PCB ......................................................................................................... 20
Quecksilber in Bitumenbahnen ................................................................................ 21
Anlage 1 .............................................................................................................................. 1
Probentabelle und Zusammenfassung der Analysenergebnisse .............................. 1
Einzelproben Wandputz ..................................................................................... 4
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17.06.2026 Blatt 3 / 21 G B260357-1 Schadstoffuntersuchung
Mischproben Wandputz ..................................................................................... 8
Anlage 2 .............................................................................................................................. 1
Vorgehen bei der Erstellung von Schadstoffkatastern ............................................. 1
Vorgehen bei der Untersuchung von eventuell asbesthaltigen Wand- und
Deckenoberbelägen ................................................................................................ 2
Wände ............................................................................................................... 2
Decken ............................................................................................................... 2
Fliesenschilde .................................................................................................... 2
Hinweise zu den Schadstoffen ................................................................................. 2
Asbest ................................................................................................................ 2
Künstliche Mineralfasern (KMF) ......................................................................... 3
Teerhaltige Produkte mit polycyclischen aromatischen Kohlenwasserstoffen
(PAK) ........................................................................................................... 3
Teerpappe/Bitumenpappe .................................................................................. 4
PCB-haltige Produkte ......................................................................................... 4
Schwermetallhaltige Materialien ......................................................................... 4
Holzschutzmittelbelastete Hölzer ....................................................................... 4
POP-Stoffe (Persistente Organische Schadstoffe) ............................................. 5
Bauschutt ........................................................................................................... 5
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17.06.2026 Blatt 4 / 21 G B260357-1 Schadstoffuntersuchung
- Auftrag und Abgrenzung
Die Firma Wartig Nord GmbH wurde mit der Durchführung einer orientierenden Asbest- und Schadstoffuntersuchung zur Vorbereitung von Baumaßnahmen für das Bauvorhaben Lorenzenweg 2 - Schadstofferkundung beauftragt.
Für abzubrechende bzw. umzubauende Gebäude gilt gemäß Gefahrstoffverordnung, dass bauliche Anlagen vor Beginn von Abbrucharbeiten auf das Vorhandensein von asbesthaltigen Materialien zu untersuchen sind. Asbesthaltige Materialien sind dann fach- und sachgerecht gesondert zu entsorgen bzw. bei den Arbeiten ist gemäß den Vorschriften der TRGS 519 vorzugehen. Für Hamburg ist zudem gemäß Bauvorlagenverordnung für die Beseitigung von baulichen Anlagen ein Verzeichnis über Gefahrstoffe vorzulegen. Für Gefahrstoffe ist dabei die Definition der Gefahrstoffverordnung heranzuziehen, zudem sind auch biologische Arbeitsstoffe aufzuführen, wie sie in der Biostoffverordnung definiert sind. Das Vorgehen bei der Schadstofferkundung und die allgemeinen Hinweise zu den Schadstoffen finden sich in der Anlage 3. Außer Asbestmaterialien werden dabei von uns die im Bauwesen häufig vorkommenden Gefahrstoffe KMF (Künstliche Mineralfasern), Teerprodukte (PAK - Polyzyklische Aromatische Kohlenwasserstoffe), und PCB-Produkte (Polychlorierte Biphenyle) erfasst. Materialien die keine Gefahrstoffe darstellen, allerdings getrennt entsorgen werden müssen (u.a. HBCD-haltiges oder SCCP-haltiges Material), werden entsprechend der Beauftragung dokumentiert. Andere Gefahrstoffe wie Schimmelpilzbelastungen, Holzschutzmittel, Formaldehyd, Taubenkot und weitere, z.T. nutzungsspezifische Schadstoffe werden von uns im Bericht nur bei Auffälligkeiten mit aufgeführt, eine detaillierte Erfassung erfolgt nicht. Eingebaute Geräte und Anlagen können nur eingeschränkt untersucht und beurteilt werden. Hierzu werden daher in der Regel nur allgemein Hinweise gegeben. Leistungsbestandteil ist eine Fotodokumentation der schadstoffhaltigen Produkte. Die Analysen erfolgen durch akkreditierte Prüflabore. Nicht Bestandteil des Auftrags ist die Erarbeitung eines Sanierungskonzeptes und die Ermittlung des Kontaminationsumfanges oder die Massenaufnahme von asbest- oder schadstoffhaltigen Baustoffen. Die Ermittlung erfolgt in Stichproben, zum Vorgehen (s. Anhang). Nicht beauftragt bzw. nicht in die Untersuchung einbezogen wurden zudem das Gelände und die Außenflächen, sowie unter Erdgleiche eingebaute Anlagen und erdberührte Bauteile.
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17.06.2026 Blatt 5 / 21 G B260357-1 Schadstoffuntersuchung
- Bestandsaufnahme / Ortstermin
Die Bestandsaufnahme erfolgte am 21.04., 23.04. und 28.05.2026 durch Herrn Robert Kleschewski und Herrn Thorben Schulze-Hamann, Asbest-Sachkundige gemäß TRGS 519, zertifiziert für die Probenahme fester Abfälle gem. LAGA PN 98, Wartig Nord GmbH Beraten Planen Begutachten.
Zur Untersuchung standen uns folgende Unterlagen zum Gebäude zur Verfügung: Grundrisse Fotodokumentation der vorgefundenen Schadstoffe UG, EG, OG (aus Voruntersuchung)
Folgende Gebäudeteile wurden untersucht: Keller-, Erd- und Obergeschoss: Wand-, Decken- und Fußbodenoberbeläge einschließlich tiefere Aufbauten Gebäudehülle (Dach, Fassade)
Es wurden ausschließlich die beauftragten Gebäude /-teile untersucht.
Die Analysenergebnisse werden in der Anlage 1 tabellarisch aufgeführt.
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17.06.2026 Blatt 6 / 21 G B260357-1 Schadstoffuntersuchung
- Darstellung der Untersuchungsergebnisse mit Fotodokumentation
Asbest
| Untersuchte und als asbesthaltig eingestufte Materialien/Bereiche | |||
|---|---|---|---|
| Ort | Produkt | Verwendungszweck /Bemerkungen | Foto |
| 1.Obergeschoss, Raum 108, Fußboden, Bodenbelag | Nadelfilz blau, Kleber, gelb, Ausgleichsmasse, grau | Probe: -004: Chrysotil (Weißasbest) enthalten, 1%-5% | |
| 1. Obergeschoss Raum 108 Fußboden | Linoleum mit Kleber und Ausgleichsmasse | Probe -005: Chrysotil (Weißasbest) enthalten | |
| 1. Obergeschoss Raum 118 Fußboden, Bodenbelag | Linoleum, braun, Kleber | Probe -007: Linoleum: Chrysotil (Weißasbest) in Spuren Kleber mit Ausgleichsmasse: kein Asbest | |
| Erdgeschoss, Raum -002, Fußboden, Bodenbelag | Linoleum, grau, Kleber, grau | Probe -008: Chrysotil (Weißasbest) in Spuren |
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17.06.2026 Blatt 7 / 21 G B260357-1 Schadstoffuntersuchung
| Untersuchte und als asbesthaltig eingestufte Materialien/Bereiche | |||
|---|---|---|---|
| Ort | Produkt | Verwendungszweck /Bemerkungen | Foto |
| Erdgeschoss, Raum 008, Wand, Massivwand, Fliesen, weiß | Fliesenkleber, grau | Probe -009: Chrysotil (Weißasbest) enthalten, 1%-5% | |
| Kellergeschoss, Raum U15, Wand, Massivwand, Fliesen, weiß | Fliesenkleber, grau | Probe -014: Chrysotil (Weißasbest) enthalten, 1%-5% | |
| Erdgeschoss, Raum 003 Fensterlaibung | Farbe, Spachtel, Gipsputz | Probe -305: Chrysotil (Weißasbest) in Spuren (Einzelfund) |
| Nicht bzw. nicht an jeder Einzelstelle untersuchte Asbestmaterialien/ Bereiche | |||
|---|---|---|---|
| Ort | Produkt | Verwendungszweck | Bemerkungen |
| Heizanlage und Wasserversorgung und Lüftungsanlage | Flansche und Schieber | Dichtungen | z.T. noch Altbestand, Altbestand ist pauschal als asbesthaltig einzustufen, beim Ausbau getrennt entsorgen |
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17.06.2026 Blatt 8 / 21 G B260357-1 Schadstoffuntersuchung
| Nicht bzw. nicht an jeder Einzelstelle untersuchte Asbestmaterialien/ Bereiche | |||
|---|---|---|---|
| Ort | Produkt | Verwendungszweck | Bemerkungen |
| Diverse Stellen | Altbestand Rippenheizkörper | Dichtungen | Altbestand ist pauschal als asbesthaltig einzustufen, beim Ausbau getrennt entsorgen |
| Diverse Stellen | Asbestpappen in Techniktüren | Brandschutz an T30- Türen | z.T. noch Altbestand, Altbestand ist pauschal als asbesthaltig einzustufen, die Türen enthalten auch alte Mineralwolle |
| Elektro | Asbestpappen | NH-Sicherungen | alte Sicherungen können mit Asbestpappen ausgeführt sein |
KMF (Künstliche Mineralfasern)
KMF-Materialien wurden bei der Untersuchung vor Ort in ihrer prinzipiellen Verwendung aufgenommen, aber nicht im Einzelnen in die Pläne eingetragen.
Generell ist bei Leichtbauwänden aus Gipskarton und häufig bei Abhangdecken mit Verwendung von Mineralwollisolierung zu rechnen, Rohrleitungen sind mit Mineralwollummantelungen versehen.
Bei der überwiegenden Zahl der Verwendungen handelt es sich offensichtlich um „alte“ Mineralwollen (Einbau vor Juni 2000), das Material ist als krebserzeugend Kategorie 1B (ehemals K2) einzustufen. Bei später erfolgten Umbauarbeiten ist darauf zu achten, dass das Einbaujahr klar dokumentiert ist, ansonsten ist eine Einstufung als Altprodukt vorzunehmen.
Soweit beim Umbau/ Rückbau in einzelnen Bereichen, z.B. beim Aufnehmen des Estrichs oder an anderen unzugänglichen Stellen eine Mineralwollisolierung festgestellt wird, ist diese ebenfalls als Altprodukt einzustufen und dann ordnungsgemäß auszubauen und zu entsorgen.
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17.06.2026 Blatt 9 / 21 G B260357-1 Schadstoffuntersuchung
| Nicht bzw. nicht an jeder Einzelstelle untersuchte KMF-Materialien/Bereiche | Alte Mineralwollen können pauschal als krebserzeugend Kategorie 1B eingestuft werden | ||
|---|---|---|---|
| Ort | Produkt | Verwendungszweck | Bemerkungen / Foto |
| Heizanlage und Wasserversorgung und Lüftungsanlage | Rohrleitungs- isolierungen, Kesselisolierung, Kanalisolierung | Wärmedämmung, Schalldämmung | beim Ausbau getrennt entsorgen |
| Diverse Stellen | Mineralwolle in Techniktüren | Brandschutz an T30- Türen | enthalten oft Mineralwolle |
| Diverse Stellen | Mineralwolle in Leichtbauwänden, auf Abhangdecken, gepresste Mineralwollplatten (Odenwaldplatten) | Isolierung, Schalldämmung | beim Ausbau getrennt entsorgen |
| Diverse Stellen | Mineralwolle als Estrichdämmung | Trittschalldämmung | beim Ausbau getrennt entsorgen |
| Diverse Stellen | Mineralwolle als Stopfmassen | Brandschott aus Mineralwolle | beim Ausbau getrennt entsorgen |
| Kaltdach | Mineralwolle als Deckendämmung | Wärmedämmung | beim Ausbau getrennt entsorgen |
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17.06.2026 Blatt 10 / 21 G B260357-1 Schadstoffuntersuchung
PAK (Polyzyklische Aromatische Kohlenwasserstoffe)
Es wurden verschiedene Materialien ermittelt, für die eine Untersuchung auf PAK erfolgte. Dabei wurden keine teerhaltigen Produkte festgestellt (siehe Probentabelle).
Weitere Teerprodukte, die bei der Untersuchung nicht erfasst wurden, können im Baukörper vorhanden sein: Außen erdberührte Bereiche, oder auch Sperrbahnen in Mauerwerk oder in Nassbereichen, eventuell auch als Teeranstriche/Schwarzanstriche. Beim Abbruch dieser Bauteile ist auf derartige Produkte zu achten und diese sind bei Auffälligkeit getrennt zu halten und gegebenenfalls auf ihren PAK-Gehalt zu untersuchen.
| Untersuchte und als nicht teerhaltig eingestufte Materialien/Bereiche | |||
|---|---|---|---|
| Ort | Produkt | Verwendungszweck /Bemerkungen | Foto |
| Mitteldach | Bitumenbahn | Probe -026: Kein Asbest nachgewiesen Summe PAK: 3,7 mg/kg |
| Nicht bzw. nicht an jeder Einzelstelle untersuchte eventuell teerhaltige Materialien/ Bereiche | Teerprodukte können krebserzeugend Kategorie 1B sein | ||
|---|---|---|---|
| Ort | Produkt | Verwendungszweck | Bemerkungen |
| Außenbereich, erdberührte Bauteile | Teerhaltige Anstriche | Schwarzanstriche als Abdichtung | |
| Außenbereich, Betonbauteile, Decken u.a. | Teerhaltige Anstriche | Schwarzanstriche als Abdichtung |
PCB (Polychlorierte Biphenyle)
Materialien mit Verdacht auf PCB-Anwendungen sind in den Gebäuden an verschiedenen Stellen eingebaut. Sie wurden exemplarisch untersucht. Es wurden keine PCB-haltigen Materialien festgestellt (siehe Probentabelle).
Kondensatoren: Hinweise auf alte Kondensatoren ergaben sich bei der Begehung nicht. Falls in nur selten genutzten Räumen, z.B. in Kriechkellern, noch einzelne alte Leuchtstofflampen eingebaut sind und dort alte Kondensatoren vorhanden sein sollten, so ist vorsorglich von PCB-Haltigkeit auszugehen.
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17.06.2026 Blatt 11 / 21 G B260357-1 Schadstoffuntersuchung
| Untersuchte und als nicht PCB-haltig eingestufte Materialien/Bereiche | |||
|---|---|---|---|
| Ort | Produkt | Verwendungszweck /Bemerkungen | Foto |
| Erdgeschoss, Raum 017, Massivwand | Anstrich, gelb | Probe -019: Keine PCB |
| Nicht bzw. nicht an jeder Einzelstelle untersuchte eventuell PCB-haltige Materialien /Bereiche | |||
|---|---|---|---|
| Ort | Produkt | Verwendungszweck | Bemerkungen / Foto |
| Außenbereich | Fugendichtmassen | Bauteilfugen, Fensterandichtungen u. ä. | |
| Innenbereich | Fugendichtmassen | Bauteilfugen, Fensterandichtungen Fugen an Türen | |
| Innenbereich | Farben, Lacke, Brandschutz- anstriche, Flammschutzmittel | Soweit nicht Hinweise auf derartige Verwendungen vorliegen erfolgte keine Untersuchung, s.u. |
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[Seite 13]
17.06.2026 Blatt 12 / 21 G B260357-1 Schadstoffuntersuchung
Sonstige Schadstoffe
| Ort | Produkt | Verwendungszweck /Bemerkungen | Foto |
|---|---|---|---|
| Kein Hinweis auf nutzungsspezifische Schadstoffe |
| Nicht bzw. nicht an jeder Einzelstelle untersuchte eventuell holzschutzmittelhaltige Materialien/ Bereiche | |||
|---|---|---|---|
| Ort | Produkt | Verwendungszweck | Bemerkungen |
| Dach | Konstruktionshölzer, Sparschalung etc. | Holzschutz wie z.B. PCP, Lindan o.ä. | Keine Untersuchung, soweit kein direkter Hinweis, Einstufung in Kategorie A IV gemäß AltholzV |
| Innenbereich | Holzvertäfelungen etc. | Holzschutz wie z.B. PCP, Lindan o.ä. | Keine Untersuchung, soweit Verdacht auf Verwendung von Holzschutzmittel, Einstufung in Kategorie A IV gemäß AltholzV |
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17.06.2026 Blatt 13 / 21 G B260357-1 Schadstoffuntersuchung
- Ergebnis der Gebäudebegehung
Bei der Untersuchung handelt es sich um eine stichprobenartige Erkundung im Gebäude. Daher gilt generell: sollten in nicht untersuchten Bereichen abweichende Aufbauten vorhanden sein, sind diese vor Bearbeitung zu untersuchen.
Allgemeines
Es handelt sich um ein öffentliches Gebäude in dem unterschiedliche soziale Träger ansässig waren. Das Gebäude lässt sich in folgende drei Teile gliedern: Hauptgebäude Mittelbau Neubau
Im Folgenden sind die für alle Gebäude ähnlich bzw. gleichartig ausgeführten Verwendungen aufgeführt.
Fußböden
Die Bodenoberbeläge wurden im Gebäude exemplarisch untersucht. Die tieferen Aufbauten wurden durch verschiedene Bauteilöffnungen (Kernbohrungen) ebenfalls überprüft. Folgende Bodenbeläge wurden angetroffen:
Kernbohrung 1, 1.OG, Raum 103: PVC: kein Asbest (Probe -001) Kleber: kein Asbest (Probe -001) Ausgleichsmasse: kein Asbest (Probe -001) Gussasphalt ca. 3 cm: kein Asbest, Summe PAK: 0,34 mg/kg (Probe -002) Trennlage Pappe: kein Asbest (Probe -003) Mineralwoll-Trittschalldämmung ca. 3cm: pauschal eingestuft als krebserzeugend Kategorie 1B Schüttung/ Perlite 1cm: kein Verdacht auf Asbestanwendung Beton: kein Verdacht auf Asbestanwendung
Kernbohrung 2, 1.OG, Raum 108: Nadelfilz: kein Verdacht auf Asbestanwendungen Kleber, Ausgleichsmasse mit Linoleumanhaftung: Chrysotil (Weißasbest) enthalten (Probe -004) Linoleum: Chrysotil (Weißasbest) (Probe -005) Kleber: kein Asbest (Probe -005) Ausgleichsmasse: kein Asbest (Probe -005) Zementestrich: kein Verdacht auf Asbestanwendung Mineralwoll-Trittschalldämmung ca. 2 cm: pauschal eingestuft als krebserzeugend Kategorie 1B Beton: kein Verdacht auf Asbestanwendung
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17.06.2026 Blatt 14 / 21 G B260357-1 Schadstoffuntersuchung
Kernbohrung 3, 1.OG, Flur: Nadelfilz: kein Verdacht auf Asbestanwendungen Kleber: kein Asbest (Probe -006) Ausgleichsmasse: kein Asbest (Probe -006) Zementestrich ca. 5 cm: kein Verdacht auf Asbestanwendung Mineralwoll-Trittschalldämmung ca. 2 cm: pauschal eingestuft als krebserzeugend Kategorie 1B Beton: kein Verdacht auf Asbestanwendung
Kernbohrung 5, 1.OG, Raum 118: Linoleum: Chrysotil (Weißasbest) enthalten (Probe -007) Kleber: kein Asbest (Probe -007) Ausgleichsmasse: kein Asbest (Probe -007) Zementestrich ca. 5 cm: kein Verdacht auf Asbestanwendung Mineralwoll-Trittschalldämmung ca. 2 cm: pauschal eingestuft als krebserzeugend Kategorie 1B Beton: kein Verdacht auf Asbestanwendung
Kernbohrung 1. OG, Raum 106: Fliesen: kein Verdacht auf Asbestanwendungen Mörtelbett: kein Verdacht auf Asbestanwendungen Zementestrich ca. 4 cm: kein Verdacht auf Asbestanwendungen Abdichtung ca. 0,5 cm: kein Asbest nachgewiesen, kein teerhaltiger Abfall, Summe PAK: 11,4 mg/kg (Probe -024) Beton: kein Verdacht auf Asbestanwendungen
Kernbohrung 6, EG, Raum 002: Linoleum, Kleber: Chrysotil (Weißasbest) enthalten (Probe -008) Zementestrich ca. 6 cm: kein Verdacht auf Asbestanwendung Mineralwoll-Trittschalldämmung ca. 2 cm: pauschal eingestuft als krebserzeugend Kategorie 1B Beton: kein Verdacht auf Asbestanwendung
Kernbohrung 7, EG, Flur; Kernbohrung 8, EG, Raum 016; Kernbohrung 9, EG, Flur: wie Kernbohrung 6
Kernbohrung 10, EG, Raum 014: Nadelfilz: kein Verdacht auf Asbestanwendungen Kleber: kein Verdacht auf Asbestanwendungen Linoleum: kein Asbest nachgewiesen (Probe -021) Kleber: kein Asbest nachgewiesen (Probe -021) Zementestrich ca. 5 cm: kein Verdacht auf Asbestanwendung Mineralwoll-Trittschalldämmung ca. 2 cm: pauschal eingestuft als krebserzeugend Kategorie 1B Beton: kein Verdacht auf Asbestanwendung
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17.06.2026 Blatt 15 / 21 G B260357-1 Schadstoffuntersuchung
Kernbohrung 11, EG, Raum 025: Fliesen: kein Verdacht auf Asbestanwendungen Mörtelbett: kein Verdacht auf Asbestanwendungen Zementestrich ca. 4 cm: kein Verdacht auf Asbestanwendungen Abdichtung ca. 0,5 cm: kein Asbest nachgewiesen, kein teerhaltiger Abfall, Summe PAK: 13 mg/kg (Probe -023) Beton: kein Verdacht auf Asbestanwendungen
Kernbohrung 12, EG, Raum 012: Fliesen: kein Verdacht auf Asbestanwendungen Mörtelbett: kein Verdacht auf Asbestanwendungen Zementestrich ca. 4 cm: kein Verdacht auf Asbestanwendungen Abdichtung ca. 0,5 cm: kein Asbest nachgewiesen, kein teerhaltiger Abfall, Summe PAK: 12,4 mg/kg (Probe -022) Beton: kein Verdacht auf Asbestanwendungen
EG, Raum 035: PVC-Belag mit Kleber und Ausgleichsmasse: kein Asbest nachgewiesen (Probe -010) Zementestrich: kein Verdacht auf Asbestanwendungen
EG, Raum 040: PVC-Belag mit Kleber und Ausgleichsmasse: kein Asbest nachgewiesen (Probe -011) Zementestrich: kein Verdacht auf Asbestanwendungen
Kernbohrung 14, UG, Raum 08: Linoleum: kein Asbest nachgewiesen (Probe -017) Kleber: kein Asbest nachgewiesen (Probe -017) Ausgleichsmasse: kein Asbest nachgewiesen (Probe -017) Gussasphalt ca. 4 cm: kein Asbest nachgewiesen, kein PAK (Probe -018) Beton: kein Verdacht auf Asbestanwendungen
Kernbohrung 15, UG, Raum U11: Fliesen: kein Verdacht auf Asbestanwendungen Mörtelbett: kein Verdacht auf Asbestanwendungen Zementestrich ca. 4 cm: kein Verdacht auf Asbestanwendungen Beton: kein Verdacht auf Asbestanwendungen
UG, Raum 01 bis 06: Beschichtung: kein Asbest und keine PCB nachgewiesen (Probe -016) Zementestrich: kein Verdacht auf Asbestanwendungen
Kernbohrung 16, UG, Raum 07: Beschichtung: wie -016 Zementestrich ca. 4 cm: kein Verdacht auf Asbestanwendungen Beton: kein Verdacht auf Asbestanwendungen
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17.06.2026 Blatt 16 / 21 G B260357-1 Schadstoffuntersuchung
Im Fußbodenaufbau wurde asbesthaltiger Linoleumbelag festgestellt. Diese Produkte fallen nicht unter die Regelungen der Asbest-Richtlinie, in der Regel besteht keine Verpflichtung zur Sanierung, ein Bearbeiten derartiger Produkte ist als Tätigkeit mit Asbest nach Gefahrstoffverordnung einzustufen.
Die Mineralwollprodukte sind offensichtlich vor Juni 2000 eingebaut und werden somit als Altmaterial und als krebserzeugend Kategorie 1B eingestuft. Bei Bearbeitung sind die Vorgaben der TRGS 521 zu berücksichtigen.
Im Erdgeschoss wurde in einem Raum Parkettboden festgestellt. Dieser sollte nicht untersucht werden. Sollte dieser bearbeitet werden wäret zu prüfen ob unterhalb des Bodenbelags ggf. schadstoffhaltige Kleber verbaut sind.
In Teil Bereichen wurden bereits neuere Fußbodenoberbeläge (Fliesen, PVC-Belag) verbaut. Diese sollten nicht untersucht werden.
Wände
Wandoberbeläge (Farbe, Spachtel, Putz) Die Wände bestehen aus massivem Mauerwerk/ Beton. Die Wandbeläge wurden an diversen Stellen überprüft, von Wänden mit Sichtmauerwerk/ Klinker wurden keine Proben entnommen, da hier kein Verdacht besteht. Zudem finden sich Leichtbauwände aus Gipskarton, der Spachtel an den Stoßfugen wurde ebenfalls beprobt und untersucht.
In 1 von 79 Proben wurde Asbest nachgewiesen. Es handelt sich hierbei um eine Fensterlaibungen, Erdgeschoss, Raum 003 (Probe -305). Da insgesamt in lediglich 1 von 18 untersuchten Fensterlaibungsproben Asbest nachweisbar ist, wird auf Grundlage der Untersuchungsergebnisse von nicht systematischen Asbestanwendung im Bereich der Fensterlaibung ausgegangen. Bei dem Asbestfund handelt es sich mit sehr großer Wahrscheinlichkeit um eine Einzelanwendung (Reparaturstelle o.ä.). Vorsorglich wird die Fensterlaibung im Raum 003 als asbesthaltig eingestuft. Für die übrigen Fensterlaibungen sowie Wandbeläge ergeben sich keine Hinweise auf systematische Asbestanwendungen.
In den Leichtbauwänden sind Füllungen aus Mineralwolle vorhanden, die pauschal als Altmaterial (vor Juni 2000 eingebaut) und als krebserzeugend Kategorie 1B eingestuft werden.
Die Wandanstriche wurden exemplarisch auf PCB-Anwendungen untersucht, keine PCB nachgewiesen (siehe Wertetabelle).
Fliesenbeläge Die Wandfliesen in den Bädern sind im Mörtelbett verlegt, hier besteht kein Verdacht auf Asbestanwendungen.
Im Erdgeschoss, Raum 008 wurde der Fliesenkleber der weißen Wandfliesen untersucht, in dem Material wurde Asbest nachgewiesen (Probe -009).
Im Raum 037 im Erdgeschoss wurde im Fliesenkleber kein Asbest nachgewiesen (Probe -012).
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Im Untergeschoss wurde im Raum U 15 asbesthaltiger Fliesenkleber festgestellt (Probe -014).
In Teil Bereichen wurden im Gebäude bereits neue Wandfliesen eingebaut. Fliesenkleber ab Nach 1993 eingebaute Fliesenkleber wurden besteht kein Verdacht auf Asbestanwendungen.
Decken
Deckenbeläge (Farbe, Spachtel, Putz) In den untersuchten Proben wurde kein Asbest nachgewiesen (siehe Probentabelle), daher ergeben sich keine Hinweise auf asbesthaltige Materialien im Deckenaufbau.
Abhangdecken Im Gebäude gibt es verschiedene Abhangdecken/ Unterdecken. Zum Teil bestehen diese gepressten Mineralwollplatten (Odenwaldplatten). Bei den Abhangdecken gibt es zum Teil Auflagen aus Mineralwolle. Die Mineralwollprodukte sind offensichtlich vor Juni 2000 eingebaut und werden somit als Altmaterial und als krebserzeugend Kategorie 1B eingestuft. Bei Bearbeitung sind die Vorgaben der TRGS 521 zu berücksichtigen.
Fenster/Türen
Die Fenster- und Türlaibungen wurden im Zuge der Wandputzuntersuchungen mit überprüft, in 1 von 18 untersuchten Fensterlaibungen wurde Asbest nachgewiesen, siehe Abschnitt Wände.
Inwieweit bei den Fenstern und Türen innenliegende Dichtmaterialien vorhanden sind, wurde im Bestand nicht untersucht. Dies ist bei Demontage zu prüfen.
Das Scheibenglas der Fenster ist mit einer Gummidichtung o.ä. Material abgedichtet, kein Verdacht auf Asbestanwendungen.
Fensterbänke aus Asbestzement wurden nicht festgestellt.
Haustechnik
Altbestände an Flachdichtungen, Rippenheizkörpern und Techniktüren können asbesthaltiges Material enthalten (Dichtungen, o.ä.), sie werden pauschal als asbesthaltig eingestuft.
Die Rohrleitungen sind zum Teil mit alter Mineralwolle gedämmt, diese wird pauschal als krebserzeugend Kategorie 1B eingestuft.
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Fassade
Die Fassade wurde an einer Stelle geöffnet. Folgender Aufbau wurde festgestellt (von innen nach außen): Putz ca. 1,5 cm: kein Verdacht auf Asbestanwendungen Hohllochklinker ca. 30 cm: kein Verdacht auf Asbestanwendungen Klinker: kein Verdacht auf Asbestanwendungen
Es wurde keine elastischen Dichtmassen o.ä. an Bauteilfugen ermittelt.
Dach
Der Dachaufbau wurde mittels mehrerer Dachöffnungen untersucht. Dabei wurde folgender Dachaufbau angetroffen (von oben nach unten):
Hauptdach: Bitumenbahn ca. 1 cm: kein Asbest nachgewiesen, kein teerhaltiger Abfall, Summe PAK: 11,6 mg/kg, Quecksilber nicht nachgewiesen (Probe -025) Holzschalung: kein Verdacht auf Asbestanwendungen, pauschale Einstufung gem. AltholzV in Kategorie AIV
Mittelbau: Bitumenbahn ca. 1 cm: kein Asbest nachgewiesen, kein teerhaltiger Abfall, Summe PAK: 3,7 mg/kg, Quecksilber nicht nachgewiesen (Probe -026) Holzschalung: kein Verdacht auf Asbestanwendungen, pauschale Einstufung gem. AltholzV in Kategorie AIV
Neubau: Bitumenbahn ca. 1 cm: kein Asbest nachgewiesen, kein teerhaltiger Abfall, Summe PAK: 4,7 mg/kg, Quecksilber nicht nachgewiesen (Probe -027) Holzschalung: kein Verdacht auf Asbestanwendungen, pauschale Einstufung gem. AltholzV in Kategorie AIV
Die Probenahmeöffnungen am Dach wurden lediglich provisorisch verschlossen, ohne Gewährleistung auf Regendichtheit.
Im Kaltdachbereich wurde eine lose liegende Mineralwolldämmung festgestellt. Diese wird pauschal als Altmaterial krebserzeugend Kategorie 1B eingestuft. Bei Bearbeitung sind die Vorgaben der TRGS 521 zu berücksichtigen.
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- Hinweise zu den Schadstofffunden
Asbesthaltige Baustoffe
Unter dem Begriff Asbest werden verschiedene, natürlich vorkommende Silikate zusammengefasst, u.a. Chrysotil (Weißasbest). Asbest ist als krebserzeugender Gefahrstoff in die Kategorie 1A (ehemals K1) eingestuft. Eine Gesundheitsgefährdung besteht bei Aufnahme von lungengängigen Fasern. Eine Faserfreisetzung erfolgt insbesondere bei mechanischer Bearbeitung derartiger Produkte. Bei Materialien mit hohem Faserfreisetzungspotential (schwachgebundene Asbestprodukte) kann auch ohne eine Bearbeitung eine gesundheitskritische Belastung der Raumluft nicht ausgeschlossen werden. Die Verwendung asbesthaltiger Baustoffe ist bis auf wenige Ausnahmen seit dem Jahr 1993 in Deutschland verboten. In vielen älteren Gebäuden finden sich dennoch verschiedene asbesthaltige Materialien.
Schwachgebundene Asbestprodukte Für die Bewertung von asbesthaltigen Baustoffen wird zwischen schwach- und festgebundenen Asbestprodukten unterschieden. Schwachgebundene asbesthaltige Produkte besitzen in der Regel einen hohen Asbestanteil und eine Rohdichte von < 1.000 kg/m3. Sie sind mithilfe der „Richtlinie für die Bewertung und Sanierung schwachgebundener Asbestprodukte in Gebäuden (Asbestrichtlinie)“ bezüglich ihrer Sanierungsdringlichkeit zu bewerten.
Sonstige Asbestmaterialien Im Gebäude wurden z.T. unterschiedliche asbesthaltige Bodenbeläge festgestellt. Diese Produkte fallen nicht unter die Regelungen der Asbest-Richtlinie, in der Regel besteht keine Verpflichtung zur Sanierung, ein Bearbeiten derartiger Produkte ist als Tätigkeit mit Asbest nach Gefahrstoffverordnung einzustufen.
Arbeiten an Asbest Bei Arbeiten an asbesthaltigen Materialien sind Schutzmaßnahmen zu beachten:
Tätigkeiten mit Asbest dürfen nur von sachkundigem Personal ausgeführt werden. Dafür sind eine Betriebsanweisung und ein Arbeitsplan zu erstellen, die Beschäftigten sind vor Aufnahme der Tätigkeiten zu unterweisen. Die Arbeiten sind bei der genehmigenden Behörde anzuzeigen. Näheres findet sich in der Gefahrstoffverordnung, der TRGS 519 und TRGS 517.
Materialien aus alter KMF / Mineralwolle
Soweit es sich um alte künstliche Mineralfasern (KMF) / Mineralwollen handelt (Einbau vor Juni 2000), sind diese gemäß TRGS 521 als krebserzeugend Kategorie 1B (ehemals K2) einzustufen, in Zweifelsfällen sind weitere Ermittlungen vorzunehmen, um die Materialien freizeichnen zu können, soweit dies nicht möglich ist, sind bei Tätigkeiten an derartigen Materialien ebenfalls Schutzmaßnahmen zu beachten, Näheres ist aus der TRGS 521 zu entnehmen. Seit 01.06.2000 durften nur noch neue Mineralwollprodukte eingebaut werden.
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Hinweise zu PAK (Teerprodukte)
In dem Gebäude/ In den Gebäuden sind Materialien verbaut, für die eine Untersuchung auf PAK erfolgte.
Arbeitsschutz: Nach TRGS 906 vom Juli 2005 kann Benzo(a)pyren als Bezugssubstanz für die Einstufung von Tätigkeiten oder Verfahren, bei denen Beschäftigte krebserzeugenden PAK ausgesetzt sind, gewählt werden. PAK-haltige Materialien sind nach TRGS 905 ab einem Benzo(a)pyrengehalt von 50 mg/ kg als krebserzeugend einzustufen.
Bei Demontage von Teerprodukten sind die TRGS 551 und TRGS 524 zu beachten. Ferner handelt sich um Arbeiten in kontaminierten Bereichen gemäß DGUV Regel 101-004 (ehemals BGR 128).
Nutzerschutz Erhöhte PAK-Gehalte in Bauprodukten können abhängig von PAK-Gehalt und Umfang der Anwendung zu gesundheitsschädlichen Belastungen der Raumluft führen.
Entsorgung Als Orientierungswert für die Abgrenzung von teerhaltigem Material zu nicht teerhaltigem Material kann bei Dachpappen laut Abfallwirtschaftsplan für Bau- und Abbruchabfälle von Hamburg und Schleswig-Holstein vom 30.05.2006 ein PAK-Gehalt von 100 mg/ kg TS herangezogen werden. Nach Festlegung gemäß Norddeutscher Bauabfallvereinbarung vom 18.02.2000 werden Beton, Ziegel etc. sowie Boden und Steine, bei denen eines der Eluatkriterien der Deponieklasse I der AbfAblV Anhang I (Zuordnungswert Nr. 4) und/ oder als Feststoffwert für die Summe PAK (EPA) 100 mg/ kg überschritten wird, als gefährlicher Abfall eingestuft.
Für Niedersachsen gelten Straßenbaustoffe und Bitumengemische, die weniger als 25 mg/kg PAK (EPA) aufweisen als nicht teerhaltig und sind unter dem Abfallschlüssel 170302 einzustufen (s. Merkblatt zur Entsorgung von Straßenaufbruch 11/ 2010, NGS).
Bei stark teerhaltigen Materialien können angrenzende Baustoffe durch den Kontakt ebenfalls PAK-haltig geworden sein. Auf Massiv-Bauteile aufgebrachte hoch teerhaltige Materialien führen oftmals dazu, dass das Material nicht recycelt werden kann.
Auch nicht als teerhaltig eingestufte Materialien können bei Anhaftung an Baustoffen dazu führen, dass diese nicht recycelt werden können und entsprechend teurer deponiert werden müssen. Beim Abbruch sollte daher darauf geachtet werden, dass Schwarzanstriche und Bitumenpappen entweder komplett abgetrennt werden oder die betroffenen Materialien für eine gesonderte Entsorgung getrennt gehalten werden.
Hinweise PCB
Zur Bestimmung des PCB-Gehalts eines Materials werden gemäß DIN ISO 10382 (entspricht DIN EN 15308) die Gehalte von 6 Leit-Kongeneren (PCB 28, 52, 101, 138, 153, 180) analysiert. Nach Empfehlung der Länderarbeitsgemeinschaft Abfall (LAGA) ergibt sich ein näherungsweiser PCB-Gesamtgehalt, in dem die Gehalte der 6 Leit-Kongenere mit dem Faktor 5 multipliziert werden. Zusätzlich wird ein 7tes, dioxinähnliches Kongener (PCB 118) erfasst, das für die Bewertung der Raumluft herangezogen wird.
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17.06.2026 Blatt 21 / 21 G B260357-1 Schadstoffuntersuchung
Arbeitsschutz Bei Tätigkeiten mit PCB-haltigen Materialien sind die Vorgaben der TRGS 524 „Schutzmaßnahmen für Tätigkeiten in kontaminierten Bereichen“ bzw. der DGUV Regel 101- 004 (bisher BGR 128) „Arbeiten in kontaminierten Bereichen“ zu beachten.
Nutzerschutz Falls der PCB-Gehalt gemäß LAGA über 0,1 % (1.000 mg/kg) liegt, handelt es sich um ein PCB-Produkt im Sinne der PCB-Richtlinie. Bei bestehender Nutzung sind, sofern PCB- haltige Produkte ermittelt wurden, Raumluftmessungen erforderlich. Die Vorgaben der PCB- Richtlinie sind zu beachten.
Entsorgung Zur Einstufung von PCB-haltigen Abfällen wird der PCB-Gehalt nach LAGA herangezogen: Materialien mit einem PCB-Gehalt von weniger als 50 mg/kg (ppm) werden gemäß PCB- Abfallverordnung nicht als PCB-haltige Abfälle eingestuft.
Bei stark PCB-haltigen Materialien können angrenzende Baustoffe durch den Kontakt ebenfalls PCB-haltig geworden sein. Auf Massiv-Bauteile aufgebrachte hoch PCB-haltige Materialien führen u. U. dazu, dass das Material nicht recycelt werden kann.
Quecksilber in Bitumenbahnen
Für die energetische Verwertung von Bitumenbahnen in Zementwerken ist eine Analyse bezüglich Quecksilbers erforderlich. Die Annahmekriterien sind dabei abhängig vom Verwerter. Die Grenze für eine Verwertung liegt bisher bei 1 mg/kg.
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Colin Auffermann Robert Kleschewski
Thorben Schulze-Hamann
Vorbehalt Untersuchungsergebnisse beziehen sich ausschließlich auf das uns vorliegende Probenmaterial; bei nicht von uns entnommenen Proben beziehen sich die Untersuchungsergebnisse auf den Anlieferungszustand. Auszugsweise Veröffentlichungen von Untersuchungsberichten und Gutachten bedürfen unserer schriftlichen Einwilligung. Rückstellung, Entsorgung Sofern mit dem Auftraggeber nicht anders vereinbart, werden von uns nicht verwendete Anteile von Proben für drei Monate nach Ausgang des Untersuchungsberichtes zurückgestellt. Nach Ablauf der Rückstellfrist werden Probenreste verworfen. Fremdaufträge Die Analytik der Proben auf Asbest erfolgte durch Wartig Nord Analytik GmbH. Es wurden Fremdaufträge vergeben.
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17.06.2026 Anlage 1 Blatt 1 / 8 G B260357-1 Schadstoffuntersuchung
Anlage 1
Analysenergebnisse zur
Schadstoffaufnahme
Probentabelle und Zusammenfassung der Analysenergebnisse
| Proben- Nr. | Probenahmestelle | Probenbeschreibung | Parameter/ Methode | Ergebnis |
|---|---|---|---|---|
| B260357- 001 | Hausnummer 2, 1.OG, 103, Fußboden, Bodenbelag | PVC, beige, Kleber, gelb, Ausgleichsmasse, grau | Asbest REM 3 Schichten | PVC, Kleber, Ausgleichsmasse: kein Asbest |
| B260357- 002 | Hausnummer 2, 1.OG, 103, Fußboden, Untergrund | Asphaltestrich, schwarz, 3 cm | VDI 3866 Anhang B qualitativ PAK | kein Asbest Summe PAK: 0,34 mg/kg |
| B260357- 003 | Hausnummer 2, 1.OG, 103, Fußboden, Untergrund | Kaschierung, grau | Asbest REM | kein Asbest |
| B260357- 004 | Hausnummer 2, 1.OG, 108, Fußboden, Bodenbelag | Nadelfilz blau, Kleber, gelb, Ausgleichsmasse, grau | Asbest REM | Chrysotil (Weißasbest) enthalten, 1%-5% |
| B260357- 005 | Hausnummer 2, 1.OG, 108, Fußboden, Bodenbelag | Linoleum, x, Kleber, x, Ausgleichsmasse, grau | Asbest REM 2 Schichten | Linoleum: Chrysotil (Weißasbest) in Spuren Kleber mit Ausgleichsmasse: kein Asbest |
| B260357- 006 | Hausnummer 2, 1.OG, Flur bei 108, Fußboden, Untergrund | AM 3 lagen, grau, 0,5 cm | Asbest REM | kein Asbest |
| B260357- 007 | Hausnummer 2, 1.OG, 118, Fußboden, Bodenbelag | Linoleum, braun, Kleber, x | Asbest REM 2 Schichten | Linoleum: Chrysotil (Weißasbest) in Spuren Kleber mit Ausgleichsmasse: kein Asbest |
| B260357- 008 | Hausnummer 2, EG, 002, Fußboden, Bodenbelag | Linoleum, grau, Kleber, grau | Asbest REM | Chrysotil (Weißasbest) in Spuren |
| B260357- 009 | Hausnummer 2, EG, 008, Wand, Massivwand, Fliesen, weiß | Fliesenkleber, grau | VDI 3866 Anhang B qualitativ | Chrysotil (Weißasbest) enthalten, 1%-5% |
| B260357- 010 | Hausnummer 2, EG, 035, Fußboden, Bodenbelag | PVC, braun, Kleber, grau, Ausgleichsmasse, grau | Asbest REM 2 Schichten | PVC, Kleber mit Ausgleichsmasse: kein Asbest |
| B260357- 011 | Hausnummer 2, EG, 040, Fußboden, Bodenbelag | PVC, braun, Kleber, grau, Ausgleichsmasse, grau | Asbest REM 3 Schichten | PVC, Kleber, Ausgleichsmasse: kein Asbest |
| B260357- 012 | Hausnummer 2, EG, 037, Wand, Massivwand, Fliesen, weiß | Fliesenkleber, grau | VDI 3866 Anhang B qualitativ | kein Asbest |
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17.06.2026 Anlage 1 Blatt 2 / 8 G B260357-1 Schadstoffuntersuchung
| Proben- Nr. | Probenahmestelle | Probenbeschreibung | Parameter/ Methode | Ergebnis |
|---|---|---|---|---|
| B260357- 013 | Hausnummer 2, KG, U22 Treppenhaus Wand, Massivwand | Anstrich, gelb | VDI 3866 Anhang B qualitativ PCB Schwer- metalle | kein Asbest Summe PCB DIN: 0,28 mg/kg Summe PCB LAGA: 1,4 mg/kg SM: s. Wertetabelle |
| B260357- 014 | Hausnummer 2, KG, U15, Wand, Massiv- wand, Fliesen, weiß | Fliesenkleber, grau | VDI 3866 Anhang B qualitativ | Chrysotil (Weißasbest) enthalten, 1%-5% |
| B260357- 015 | Hausnummer 2, KG, U1 bis u6, Wand, Massivwand | Anstrich, gelb | VDI 3866 Anhang B qualitativ | kein Asbest |
| B260357- 016 | Hausnummer 2, KG, U1 bis u6, Fußboden, Bodenbelag | Beschichtung, grau | VDI 3866 Anhang B qualitativ PCB | kein Asbest keine PCB |
| B260357- 017 | Hausnummer 2, KG, U8, Fußboden, Bodenbelag | Linoleum, blau, Kleber, grau, Ausgleichsmasse, grau | Asbest REM 3 Schichten | Linoleum, Kleber, Ausgleichsmasse: kein Asbest |
| B260357- 018 | Hausnummer 2, KG, U8, Fußboden, Untergrund | Asphaltestrich, schwarz, 4 cm | VDI 3866 Anhang B qualitativ PAK | kein Asbest kein PAK |
| B260357- 019 | Hausnummer 2, EG, 017, Wand, Massivwand | Anstrich, gelb | PCB | keine PCB |
| B260357- 020 | Hausnummer 2, EG, 020, Fußboden, Bodenbelag | Linoleum, grün, Kleber, grau, Ausgleichsmasse, grau | Rückstell- probe | |
| B260357- 021 | Hausnummer 2, EG, 014, Fußboden, Bodenbelag | Linoleum, grau, Kleber, grau | Asbest REM | kein Asbest |
| B260357- 022 | Hausnummer 2, EG, 012, Fußboden, Untergrund | Schwarzabdichtung, schwarz, 0,5 cm | VDI 3866 Anhang B qualitativ PAK | kein Asbest Summe PAK: 12,4 mg/kg |
| B260357- 023 | Hausnummer 2, EG, 025, Fußboden, Untergrund | Schwarzabdichtung, schwarz, 0,5 cm | VDI 3866 Anhang B qualitativ PAK | kein Asbest Summe PAK: 13 mg/kg |
| B260357- 024 | Hausnummer 2, 1.OG, 106, Fußboden, Untergrund | Schwarzabdichtung, schwarz, 0,5 cm | VDI 3866 Anhang B qualitativ PAK | kein Asbest Summe PAK: 11,4 mg/kg |
| B260357- 025 | Hauptgebäude, DG, Dach, Dach, Steildach | Bitumenbahn, 1cm | VDI 3866 Anhang B qualitativ PAK Hg | kein Asbest Summe PAK: 11,6 mg/kg Hg: < 0,10 mg/kg TM |
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[Seite 25]
17.06.2026 Anlage 1 Blatt 3 / 8 G B260357-1 Schadstoffuntersuchung
| Proben- Nr. | Probenahmestelle | Probenbeschreibung | Parameter/ Methode | Ergebnis |
|---|---|---|---|---|
| B260357- 026 | Mittelbau, DG, Dach, Dach, Steildach | Bitumen, 1cm | VDI 3866 Anhang B qualitativ PAK Hg | kein Asbest Summe PAK: 3,7 mg/kg Hg: < 0,10 mg/kg TM |
| B260357- 027 | Neuer Bau, DG, Dach, Dach, Steildach | Bitumen, 1cm | VDI 3866 Anhang B qualitativ PAK Hg | kein Asbest Summe PAK: 4,7 mg/kg Hg: < 0,10 mg/kg TM |
´Asbest REM´/´Asbest REM 2 Schichten´/´Asbest REM 3 Schichten´: Analytik gemäß VDI 3866 Blatt 5
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17.06.2026 Anlage 1 Blatt 4 / 8 G B260357-1 Schadstoffuntersuchung
Einzelproben Wandputz
| Proben- Nr. | Etage | Raum | Bauteile | Beschreibung | Ergebnis | MP-Nr. | |||||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| TL | FL | HN | WM | WE | S | D | T | F | Sp | GK | Gp | Zp | Bet | Asbest | kein Asbest | ||||
| B260357- 300 | EG | 007 | x | x | x | x | x | 500 | |||||||||||
| B260357- 301 | EG | 007 | x | x | x | x | x | 500 | |||||||||||
| B260357- 302 | EG | 006 | x | x | x | x | x | 500 | |||||||||||
| B260357- 303 | EG | 005 | x | x | x | x | x | 500 | |||||||||||
| B260357- 304 | EG | 004 | x | x | x | x | x | 500 | |||||||||||
| B260357- 305 | EG | 003 | x | x | x | x | C (Spuren) | Zunächst 501 | |||||||||||
| B260357- 306 | EG | 002 | x | x | x | x | x | Zunächst 501 | |||||||||||
| B260357- 307 | EG | 001 | x | x | x | x | x | Zunächst 501 | |||||||||||
| B260357- 308 | EG | 001 | x | x | x | x | x | Zunächst 501 | |||||||||||
| B260357- 309 | EG | 009 | x | x | x | x | x | Zunächst 501 | |||||||||||
| B260357- 310 | EG | 021 | x | x | x | x | x | 502 | |||||||||||
| B260357- 311 | EG | 027 | x | x | x | x | x | 502 | |||||||||||
| B260357- 312 | EG | 027 | x | x | x | x | x | 502 | |||||||||||
| B260357- 313 | EG | 030 | x | x | x | x | x | 502 | |||||||||||
| B260357- 314 | EG | 034 | x | x | x | x | x | 502 | |||||||||||
| B260357- 315 | EG | 034 | x | x | x | x | x | 503 | |||||||||||
| B260357- 316 | EG | 028 | x | x | x | x | x | 503 | |||||||||||
| B260357- 317 | EG | 034 | x | x | x | x | x | 503 | |||||||||||
| B260357- 318 | EG | 034 | x | x | x | x | x | 503 | |||||||||||
| B260357- 319 | EG | 034 | x | x | x | x | x | 503 | |||||||||||
| B260357- 320 | EG | 024 | x | x | x | x | x | 504 | |||||||||||
| B260357- 321 | EG | 025 | x | x | x | x | x | 504 | |||||||||||
| B260357- 322 | EG | 025 | x | x | x | x | x | 504 | |||||||||||
| B260357- 323 | EG | 025 | x | x | x | x | x | 504 | |||||||||||
| B260357- 324 | EG | 025 | x | x | x | x | x | 504 | |||||||||||
| B260357- 325 | EG | 035 | x | x | x | x | x | 505 | |||||||||||
| B260357- 326 | EG | 041 | x | x | x | x | x | 505 |
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17.06.2026 Anlage 1 Blatt 5 / 8 G B260357-1 Schadstoffuntersuchung
| Proben- Nr. | Etage | Raum | Bauteile | Beschreibung | Ergebnis | MP-Nr. | |||||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| TL | FL | HN | WM | WE | S | D | T | F | Sp | GK | Gp | Zp | Bet | Asbest | kein Asbest | ||||
| B260357- 327 | EG | 041 | x | x | x | x | x | 505 | |||||||||||
| B260357- 328 | EG | 040 | x | x | x | x | x | 505 | |||||||||||
| B260357- 329 | EG | 040 | x | x | x | x | x | 505 | |||||||||||
| B260357- 330 | EG | 038 | x | x | x | x | x | 506 | |||||||||||
| B260357- 331 | EG | 037 | x | x | x | x | x | 506 | |||||||||||
| B260357- 332 | EG | 036 | x | x | x | x | x | 506 | |||||||||||
| B260357- 333 | EG | 035 | x | x | x | x | x | 506 | |||||||||||
| B260357- 334 | EG | 039 | x | x | x | x | x | 506 | |||||||||||
| B260357- 335 | KG | U10 | x | x | x | x | x | 507 | |||||||||||
| B260357- 336 | KG | U10 | x | x | x | x | x | 507 | |||||||||||
| B260357- 337 | KG | U11 | x | x | x | x | x | x | 507 | ||||||||||
| B260357- 338 | KG | U11 | x | x | x | x | x | 507 | |||||||||||
| B260357- 339 | KG | U10 | x | x | x | x | x | 507 | |||||||||||
| B260357- 340 | KG | U08 | x | x | x | x | x | 508 | |||||||||||
| B260357- 341 | KG | U08 | x | x | x | x | x | 508 | |||||||||||
| B260357- 342 | KG | U12 | x | x | x | x | x | 508 | |||||||||||
| B260357- 343 | KG | U13 | x | x | x | x | x | x | 508 | ||||||||||
| B260357- 344 | KG | U08 | x | x | x | x | x | x | 508 | ||||||||||
| B260357- 345 | KG | U14 | x | x | x | x | x | 509 | |||||||||||
| B260357- 346 | KG | U15 | x | x | x | x | x | 509 | |||||||||||
| B260357- 347 | KG | U22 | x | x | x | x | x | 509 | |||||||||||
| B260357- 348 | KG | U23 | x | x | x | x | x | 509 | |||||||||||
| B260357- 349 | KG | U23 | x | x | x | x | x | 509 | |||||||||||
| B260357- 350 | EG | 023 | x | x | x | x | x | 510 | |||||||||||
| B260357- 351 | EG | 023 | x | x | x | x | x | x | 510 | ||||||||||
| B260357- 352 | EG | 022 | x | x | x | x | x | 510 | |||||||||||
| B260357- 353 | EG | 022 | x | x | x | x | x | 510 | |||||||||||
| B260357- 354 | EG | 022 | x | x | x | x | x | 510 |
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17.06.2026 Anlage 1 Blatt 6 / 8 G B260357-1 Schadstoffuntersuchung
| Proben- Nr. | Etage | Raum | Bauteile | Beschreibung | Ergebnis | MP-Nr. | |||||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| TL | FL | HN | WM | WE | S | D | T | F | Sp | GK | Gp | Zp | Bet | Asbest | kein Asbest | ||||
| B260357- 355 | EG | 019 | x | x | x | x | x | 511 | |||||||||||
| B260357- 356 | EG | 018 | x | x | x | x | x | 511 | |||||||||||
| B260357- 357 | EG | 016 | x | x | x | x | x | 511 | |||||||||||
| B260357- 358 | EG | 017 | x | x | x | x | x | 511 | |||||||||||
| B260357- 359 | EG | 015 | x | x | x | x | x | 511 | |||||||||||
| B260357- 360 | EG | 022 | x | x | x | x | x | 512 | |||||||||||
| B260357- 361 | EG | 014 | x | x | x | x | x | 512 | |||||||||||
| B260357- 362 | EG | 013 | x | x | x | x | x | 512 | |||||||||||
| B260357- 363 | EG | 022 | x | x | x | x | x | 512 | |||||||||||
| B260357- 364 | EG | 022 | x | x | x | x | x | 512 | |||||||||||
| B260357- 365 | EG | 012 | x | x | x | x | x | 513 | |||||||||||
| B260357- 366 | EG | 012 | x | x | x | x | x | 513 | |||||||||||
| B260357- 367 | EG | 012 | x | x | x | x | x | 513 | |||||||||||
| B260357- 368 | EG | 011 | x | x | x | x | x | 513 | |||||||||||
| B260357- 369 | EG | 011 | x | x | x | x | x | 513 | |||||||||||
| B260357- 370 | 1.OG | 106 | x | x | x | x | x | 514 | |||||||||||
| B260357- 371 | 1.OG | 106 | x | x | x | x | x | 514 | |||||||||||
| B260357- 372 | 1.OG | 106 | x | x | x | x | x | 514 | |||||||||||
| B260357- 373 | 1.OG | 106 | x | x | x | x | x | 514 | |||||||||||
| B260357- 374 | 1.OG | 106 | x | x | x | x | x | 514 | |||||||||||
| B260357- 375 | 1.OG | 104 | x | x | x | x | x | 515 | |||||||||||
| B260357- 376 | 1.OG | 101 | x | x | x | x | x | 515 | |||||||||||
| B260357- 377 | 1.OG | 102 | x | x | x | x | x | 515 | |||||||||||
| B260357- 378 | 1.OG | 103 | x | x | x | x | x | 515 | |||||||||||
| B260357- 379 | 1.OG | 103 | x | x | x | x | x | 515 | |||||||||||
| B260357- 380 | 1.OG | 107 | x | x | x | x | x | 516 | |||||||||||
| B260357- 381 | 1.OG | 108 | x | x | x | x | x | EP | |||||||||||
| B260357- 382 | 1.OG | 107 | x | x | x | x | x | 516 |
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17.06.2026 Anlage 1 Blatt 7 / 8 G B260357-1 Schadstoffuntersuchung
| Proben- Nr. | Etage | Raum | Bauteile | Beschreibung | Ergebnis | MP-Nr. | |||||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| TL | FL | HN | WM | WE | S | D | T | F | Sp | GK | Gp | Zp | Bet | Asbest | kein Asbest | ||||
| B260357- 383 | 1.OG | 109 | x | x | x | x | x | EP | |||||||||||
| B260357- 384 | 1.OG | 107 | x | x | x | x | x | 516 | |||||||||||
| B260357- 385 | 1.OG | 117 | x | x | x | x | x | 517 | |||||||||||
| B260357- 386 | 1.OG | Treppen- haus | x | x | x | x | x | 517 | |||||||||||
| B260357- 387 | 1.OG | 118 | x | x | x | x | x | 517 | |||||||||||
| B260357- 388 | 1.OG | Teeküche | x | x | x | x | x | 517 | |||||||||||
| B260357- 389 | 1.OG | 116 | x | x | x | x | x | 517 |
Analytik gemäß VDI 3866 Blatt 5 Anhang B
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17.06.2026 Anlage 1 Blatt 8 / 8 G B260357-1 Schadstoffuntersuchung
Mischproben Wandputz
| Proben-Nr. | enthaltene Einzelproben | Ergebnis | |
|---|---|---|---|
| Asbest | kein Asbest | ||
| B260357-500 | 300,301,302,303,304 | x | |
| B260357-501 | 305,306,307,308,309 Nachuntersuchung der Einzelproben | C (Spuren) | |
| B260357-502 | 310,311,312,313,314 | x | |
| B260357-503 | 315,316,317,318,319 | x | |
| B260357-504 | 320,321,322,323,324 | x | |
| B260357-505 | 325,326,327,328,329 | x | |
| B260357-506 | 330,331,332,333,334 | x | |
| B260357-507 | 335,336,337,338,339 | x | |
| B260357-508 | 340,341,342,343,344 | x | |
| B260357-509 | 345,346,347,348,349 | x | |
| B260357-510 | 350,351,352,353,354 | x | |
| B260357-511 | 355,356,357,358,359 | x | |
| B260357-512 | 360,361,362,363,364, | x | |
| B260357-513 | 365,366,367,368,369 | x | |
| B260357-514 | 370,371,372,373,374 | x | |
| B260357-515 | 375,376,377,378,379 | x | |
| B260357-516 | 380,382,384 | x | |
| B260357-517 | 385,386,387,388,389 | x |
´kein Asbest´: in der Probe wurde kein Asbest nachgewiesen. ´keine PAK/PCB´: in der Probe wurden keine PAK/PCB nachgewiesen.
Da bei der Untersuchung der Mischprobe B260357-501 Asbest nachgewiesen wurde, sollte durch die zusätzliche Untersuchung der in der Mischprobe enthaltenen Einzelproben versucht werden, das Asbestmaterial einzugrenzen. Daher wurden die Proben nachträglich einzeln untersucht. Die Ergebnisse sind in der Tabelle mit aufgeführt.
Proben mit Schadstofffund sind fett gedruckt.
TL Türlaibung T Tapete FL Fensterlaibung GF Glasfaser HN Heizungsnische F Farbe WM Wandmitte GK Gipskarton WE / X Wandecke Sp Spachtel D Decke Gp Gipsputz S Säule Zp Zementputz C Chrysotil (Weißasbest) Bet Beton A Amphibolasbest RP Rückstellprobe EP Einzelprobe MP Mischprobe
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17.06.2026 Anlage 2 Blatt 1 / 5 G B260357-1 Schadstoffuntersuchung
Anlage 2
Allgemeine Hinweise zur Schadstoffuntersuchung
Vorgehen bei der Erstellung von Schadstoffkatastern
Für die Erstellung von Asbestkatastern hat das Bauordnungsamt Hamburg (ABH-B03) mit Schreiben vom 05.06.96 Mindeststandards für die Untersuchung baulicher Anlagen auf Asbest aufgestellt, die hier zur Grundlage der Untersuchung gemacht werden. Die Aufnahme beinhaltet die Untersuchung der Bausubstanz. Entsprechend der Bau Vorlage Verordnung (BauVorlVO), Stand 01.07.2014, § 6: ist bei der Beseitigung von Anlagen (Def. dazu s. §2 HBauO) Folgendes vorzulegen: 3. ein Verzeichnis über Gefahrstoffe im Sinne der Gefahrstoffverordnung vom 26. November 2010 (BGBl. I S.1643,1644), zuletzt geändert am 15.Juli 2013 (BGBl. I S. 2514, 2529), in der jeweils geltenden Fassung sowie biologische Arbeitsstoffe im Sinne der Biostoffverordnung vom 15. Juli 2013 (BGBl. I S.2514). Weitere Vorgaben zur Schadstoffuntersuchung in Gebäuden und technischen Bauwerken wie das Diskussionspapier „Asbesthaltige Putze, Spachtelmassen und Fliesenkleber in Gebäuden“, Diskussionspapier zur Erkundung, Bewertung und Sanierung (Juni 2015), VDI 6202 „Schadstoffbelastete bauliche und technische Anlage, Abbruch-, Sanierungs- und Instandhaltungsarbeiten“ und weitere sind Grundlage unserer Untersuchungen werden aber, nicht zuletzt aus Kostengründen, nicht voll umfänglich umgesetzt.
Alle Räume werden – soweit zugänglich – begangen, Anlagen und Einbauten werden in Stichproben und nur, soweit ohne Demontagen zugänglich überprüft und beprobt. Eine Begehung erfolgt nur soweit wie ein gefahrloses Betreten der Räumlichkeiten möglich ist.
Generell werden bei der Untersuchung Materialproben von verdächtigen Materialien entnommen. Bei gleichartiger Ausführung der Materialien bzw. Baustoffe werden Stichproben entnommen und untersucht, ansonsten wird von Gleichartigkeit ausgegangen, soweit per Augenschein keine Abweichungen erkennbar sind. Die dabei entstehenden Beschädigungen werden von uns nicht wieder hergestellt. Aus den entnommenen Proben werden zur Untersuchung z.T. Mischproben gleichartiger Materialien gebildet, dabei werden insbesondere verdächtige Putzaufbauten wie Spachtelschichten, Strukturputze oder -farben auf Asbest untersucht.
Dokumentiert werden das Gebäude und der Raum, soweit Raumnummern im Gebäude vorhanden sind, der Ort der Probenentnahme wird pauschal aufgenommen (z.B. Flurwand, Trennwand, Außenwand etc.). Die Darstellung der Ergebnisse erfolgt tabellarisch, eine Einzeichnung der Probenahmestellen in Pläne erfolgt nur, wenn uns Pläne der Gebäude vorliegen.
Für die Begehung wird zugrunde gelegt, dass alle Brandschutztüren, Flanschdichtungen, Stopfbuchsenpackungen, Rippenheizkörper ohne weitere Materialuntersuchung als asbesthaltig eingestuft und entsorgt werden, da es sich hierbei um Altbestände handelt, die erfahrungsgemäß asbesthaltig sind. Daher wird aus Kostengründen auf eine Einzeluntersuchung verzichtet. Ausgenommen hiervon sind Anlagen, die eindeutig neueren Datums sind, diese werden entsprechend pauschal als asbestfrei eingestuft. Die angetroffenen, pauschal als asbesthaltig zu klassifizierenden Produkte werden nur tabellarisch mit aufgenommen, und nicht in der Einzelverwendung im Bericht aufgeführt.
Verkleidungen (z.B. Wände und Decken) können generell nur dann mit genügender Aussagekraft untersucht werden, wenn jeweils der komplette Querschnitt erfasst wird. Dazu sind teilweise zerstörende Verfahren anzuwenden, somit größere Beschädigungen erforderlich, da sich anhand eines kleinen Bohrloches der Aufbau im Querschnitt nicht sicher genug beurteilen lässt. Verkleidungen müssen dazu demontiert werden. Für die Untersuchung notwendige Beschädigungen werden nicht wieder hergestellt. Wenn Beschädigungen nicht toleriert werden können, wird keine Untersuchung der betreffenden Bereiche vorgenommen und im Bericht ein entsprechender Hinweis aufgenommen.
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17.06.2026 Anlage 2 Blatt 2 / 5 G B260357-1 Schadstoffuntersuchung
Alte Fußbodenbeläge und Fußbodenaufbauten können asbesthaltig sein. Im Altbestand können unter neuen Oberbelägen ältere Schichten vorhanden sein. Zur Vorbereitung des Abbruchs, auch Teilabbruch, wie z.B. Erneuerung müssen die Oberbeläge geöffnet werden, um die darunter liegenden Schichten zu überprüfen. Die dazu nötigen Beschädigungen sind in der Regel nur bei ungenutzten Gebäuden hinnehmbar. Beschädigungen werden nicht repariert, Öffnungen nicht geschlossen. Die Beprobung von Dachaufbauten erfolgt durch Öffnen des Daches in einer Stichprobe. Dazu muss immer der gesamte Querschnitt untersucht werden. Die geöffnete Dachfläche wird von uns nur provisorisch verschlossen, eine Gewährleitung für Regendichtheit übernehmen wir dabei ausdrücklich nicht.
Vorgehen bei der Untersuchung von eventuell asbesthaltigen Wand- und Deckenoberbelägen
Der Umfang der Untersuchung orientiert sich an der Leistungsbeschreibung ´Asbestuntersuchung von Wand- und Deckenbekleidungen in Hamburger Schulen´ Stand 16.02.2012.
Wände
Bei der Begutachtung wird von uns entsprechend den Vorgaben von SBH vorgegangen, Wände mit Klinkern oder mit Sichtmauerwerk werden nicht in die Untersuchung einbezogen, Wände nur mit Farbanstrich auf Mauerwerk oder Beton ebenfalls nicht.
Die oberen Schichten von geputzten Wänden werden näher untersucht: dabei wird durch Ankratzen der Oberflächen versucht zu ermitteln, um welche Art von Putz (Gipsputz, Zementputz) es sich handelt, ob Spachtelschichten erkennbar sind. Klar erkennbare Auffälligkeiten wie z.B. Spachtelschichten unter den Farben oder Strukturputzen o.ä. werden dokumentiert, Proben werden bauteilbezogen entnommen und als Mischproben untersucht.
Decken
Abgehängte, in Raster eingelegte Akustikdeckenplatten wurden nicht weiter untersucht, ebenfalls nicht Deckenplatten, die keine erkennbare eine Spachtelung erkennen und erwarten lassen. Bei geschlossenen Gipsdecken wird versucht, Spachtelstellen gezielt zu beproben, von Massivdecken werden Proben entnommen, wenn Farb-/ Putzschichten vorhanden sind. Abgehängte geschlossene Decken werden nicht geöffnet, um an die dahinter liegenden Rohdecken zu gelangen.
Fliesenschilde
Bei gefliesten Wandflächen wird exemplarisch überprüft, ob im Dünnbett verlegte Fliesen vorliegen. In Stichproben werden je Gebäude nur einzelne Proben der Materialien entnommen. Bei im Mörtelbett verlegten Fliesen erfolgt keine weitere Untersuchung, da wir davon ausgehen, dass im Mörtel kein Asbest als Zuschlagstoff verwendet wurde.
Hinweise zu den Schadstoffen
Asbest
Der Baustoff Asbest stellt eine potentielle Gesundheitsgefahr dar, sowohl für die Nutzer, als auch für den Arbeitnehmer, der mit diesem Baustoff umgeht. Hierfür existiert bereits ein umfangreiches Regelwerk, das sowohl die Schutzbelange der Nutzer als auch die der Arbeitnehmer berücksichtigt. Hier sind u.a. zu nennen:
- Technische Baubestimmung - Asbest -,
- Gefahrstoffverordnung,
- Technische Regel für Gefahrstoffe (TRGS) 519.
Im Bauwesen sind asbesthaltige Baustoffe aufgrund von brandschutztechnischen Vorschriften systematisch und regelmäßig anzutreffen. Die Verwendung von asbesthaltigen Produkten für den Feuchte- und Wärme-, sowie Hitzeschutz und Schallschutz erfolgte erfahrungsgemäß ebenfalls systematisch. Demgegenüber ist eine besondere Systematik in der Verwendung von bauchemischen Stoffen und Hilfsmitteln wie z.B. Kitten und Spachtelmassen usw. nicht zu erkennen, da sie weitläufig eingesetzt wurden. Unsystematisch eingesetzte Produkte sind meist nur mit hohem Aufwand oder zufällig zu ermitteln.
Ein weiteres Problem stellen der zweckentfremdete Einsatz von asbesthaltigen Produkten und der Produktwechsel (asbesthaltig/asbestfrei) dar. Auch hier sind verwendungsspezifische Einsatzgebiete nicht direkt erkennbar, d.h. es wurden Asbestprodukte auch dort verbaut, wo es nicht zu erwarten ist.
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17.06.2026 Anlage 2 Blatt 3 / 5 G B260357-1 Schadstoffuntersuchung
Die Untersuchung und Probenahme erfolgt stichprobenartig, in Anlehnung an die Richtlinien zur Untersuchung Baulicher Anlagen auf das Vorhandensein von Asbest (Mindestanforderungen) der Freien und Hansestadt Hamburg.
Bei asbesthaltigen Bauteilen wie NH-Sicherungen, Flanschen und Ventilen, bei denen die Kosten einer Einzelfallprüfung in keinem Verhältnis zu den Entsorgungskosten stehen, wird auf eine Einzelfallüberprüfung verzichtet. Beim Abbruch werden diese meist pauschal oder im Stück abgerechnet. Diese asbesthaltigen Kleinteile werden nicht einzeln erfasst und daher auch nicht in die Pläne/ Planskizzen eingetragen. Sofern solche bei der Untersuchung festgestellt werden, geben wir Hinweise auf Altbestand an asbesthaltigen Sicherungen.
FH-Türen werden ebenfalls nur in Stichproben erfasst, wenn es sich um gleichartige Ausführungen handelt. Hier kann versucht werden, über die an den Türen angebrachten Schilder mit der bauaufsichtlichen Zulassung das Herstellungsjahr einzugrenzen. Nach 1986 hergestellte Türen sind erfahrungsgemäß ohne Einsatz von Asbestmaterialien hergestellt worden, enthalten aber oft noch Mineralwollfüllungen, die als alte Mineralwollen (krebserzeugend Kategorie 1B) einzustufen sind.
Eine Untersuchung von Betonbauteilen bezüglich verdeckter Asbestanwendungen wie asbesthaltiger Abstandshalter, verlorene Schalungen aus Asbestzement oder Hülsen erfolgt nicht. Sofern sich bei der Untersuchung Hinweise auf diese Anwendungen ergeben, wird dies dokumentiert. Aufgrund der verdeckten Anwendung ist jedoch eine systematische Untersuchung des Betons vor Abbruch nicht praktikabel. Im Rahmen der Gebäudeuntersuchung werden ausschließlich Materialien überprüft, für die der Verdacht auf eine gezielte Asbestanwendung/ -beimengung besteht. Materialien die auf Grund ihrer geogenen Beschaffenheit Asbest enthalten können, werden dabei nicht gezielt untersucht, da hier in der Regel nur sehr geringe Asbestgehalte zu erwarten sind. So werden beispielsweise Steinzeugplatten (z.B. Marmor) oder Terrazzobeläge nicht untersucht.
Künstliche Mineralfasern (KMF)
Isolierungen aus künstlichen Mineralfasern wurden zum Schall- und Wärmeschutz verwendet. Darüber hinaus wurden künstliche Mineralfasern als Brandschutz im Hochbau und als technische Isolierung verwendet. Der Abbruch bzw. die Demontage von Anlagen mit künstlichen Mineralfasern kann für die Arbeitnehmer ein potentielles Gesundheitsrisiko darstellen, biopersistente Fasern sind als krebserzeugend einzustufen. Eine Bewertung kann über den sogenannten Kanzerogenitäts-Index (KI) erfolgen. Fasern mit einem KI 30 werden in die Kategorie 1B (ehemals K2) der krebserzeugenden Stoffe eingestuft, Fasern mit KI > 30 und KI < 40 werden in die Kategorie 2 (ehemals K3) eingestuft, Fasern mit KI 40 werden nicht eingestuft. Allerdings können Produkte auch mit einem KI < 30 als nicht krebserzeugend eingestuft werden, wenn sie über einen geeigneten Kanzerogenitätsversuch (Peritonealtest) oder einen In-Vivo-Test (Halbwertszeit im Organismus beträgt höchsten 40 Tage) freigezeichnet sind. Daher bietet die Bestimmung des KI-Werts u.U. nur eine eingeschränkte Bewertungsgrundlage. Soweit für eingebaute Produkte über den KI bzw. über die Biolöslichkeit keine Informationen vorliegen, muss für Altprodukte eine Einstufung in Kategorie 1B vorgenommen werden und die Schutzmaßnahmen danach ausgerichtet werden. Eine weitere Möglichkeit zur Einstufung von KMF bietet die RAL-Güteüberwachung, hierbei wird das KMF- Produkt nasschemisch analysiert, Das Ergebnis wird mit bei der RAL gelisteten Produkten verglichen, bei Übereinstimmungen sind Bewertungen möglich. Bei der Analytik handelt es sich allerdings um ein zeit- und kostenaufwändiges Verfahren, welches bei nicht gelisteten Analysenergebnissen keine sichere Bewertung zulässt. Produkte aus künstlichen Mineralfasern werden bei der Untersuchung nur in ihrer prinzipiellen Verwendung aufgenommen, eine Probenahme und Analyse des KI erfolgt nicht bzw. nur auf ausdrücklichen Wunsch des Auftraggebers.
Teerhaltige Produkte mit polycyclischen aromatischen Kohlenwasserstoffen (PAK)
Im Baubereich wurden bis in die 1980er Jahre teerhaltige Produkte eingesetzt: Kleber unter Bodenbelägen (Parkett, Holz), Absperrbahnen, Beschichtungen gegen Feuchtigkeit, Isolierstoffe auf Korkbasis, die mit Teer gebunden wurden etc. Diese Produkte enthalten z.T. größere Anteile an PAK.
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17.06.2026 Anlage 2 Blatt 4 / 5 G B260357-1 Schadstoffuntersuchung
Teerpappe/Bitumenpappe
Nach dem Merkblatt zur Abfallentsorgung bei Abbrucharbeiten der Umweltbehörde Hamburg sind schadstoffhaltige Bauabfälle, hierzu zählen auch Teerpappen, in jedem Fall getrennt zu erfassen und zu entsorgen. Isolierpappen können im Bodenaufbau erfahrungsgemäß teerhaltig sein. Bei der Begehung wird im Rahmen der Asbest-Probenahme auf die Verwendung von Pappen im Bodenaufbau geachtet, eine Überprüfung, z.B. der Nasszellenbereiche, erfolgte nur in Stichproben. Erdberührte Bauteile können im Rahmen der Schadstoffuntersuchung nicht erfasst werden. Beim Abbruch ist daher auf Auffälligkeiten zu achten und eventuell belastetes Material getrennt zu halten.
PCB-haltige Produkte
Im Baubereich wurde PCB bis in die 1970er Jahre hinein für elastische Massen und als Zusatz zu Flammschutzmitteln verwendet, Trafoöle waren PCB-haltig, Altöl war bis in die 1980er Jahre hinein z.T. stark PCB-belastet, Kondensatoren von Leuchten etc. waren z.T. PCB-haltig (bis 1982). PCB-haltige Fugenmassen können sehr hohe Anteile an PCB enthalten (bis 70%). Flammschutzanstriche wurden auf bestimmten Typen von Holzfaser-Deckenplatten eingesetzt, Einzelanwendungen durch Verstreichen PCB-haltiger Anstriche oder Anwendungen wie z.B. Belastung von Betonflächen durch als Schalöl eingesetztes PCB-haltiges Altöl sind nur durch sehr hohen Untersuchungsaufwand bei systematischer Untersuchung zu ermitteln. Derartige Ermittlungen werden daher in der Regel nur bei konkretem Verdacht, z.B. aus Bauunterlagen etc. durchgeführt und können nicht im Rahmen der Katastererstellung erfasst werden. Im Rahmen der Begehung werden soweit vorhanden in Stichproben Materialien von Dichtungen aus dem Bereich der Fassade und der Fugenmassen von Sohlbank- und Fensterandichtungen im Gebäude genommen und auf PCB hin untersucht. PCB-haltige Fugenmassen sind beim Abbruch soweit möglich abzutrennen und getrennt zu entsorgen. Durch Produkte mit erhöhtem PCB-Gehalt können gesundheitsschädliche Luftbelastungen in Gebäuden auftreten. Bei genutzten Gebäuden sind daher ggfs. ergänzende Untersuchung der Raumluft bezüglich PCB erforderlich.
Kondensatoren
Eine detaillierte Prüfung von eingebauten Kondensatoren erfolgt nicht, soweit alte Leuchten oder auch Geräte mit Verdacht auf PCB-haltige Kondensatoren festgestellt werden, wird ein Hinweis mit in den Bericht aufgenommen, eine Einzeluntersuchung erfolgt nicht, anhand von Aufdrucken können alte Kondensatoren z.T. anhand eines Listenvergleichs eingestuft werden.
Schwermetallhaltige Materialien
Leuchtstofflampen
Leuchtmittel von Leuchtstofflampen sind quecksilberhaltig und müssen vor Beginn der Arbeiten demontiert und getrennt entsorgt werden. Eine Untersuchung erfolgt dabei nicht.
Schwermetallhaltige Farben/ Anstriche
Alte Farben/ Lacke können asbesthaltig sein. Eine Ermittlung ist aufgrund des hohen Aufwandes nur bei Vorliegen eines Anfangsverdachts sinnvoll, z.B. Baujahr des Gebäudes (Bleiweiß z.B. für Innenfarben ab 1930 verboten). Lackanstriche können schwermetallhaltige Pigmente enthalten, eine Untersuchung bezüglich einer Schwermetallbelastung wird dort nicht durchgeführt, da Metalltüren oder andere Metallteile in der Regel ohne Oberflächenbearbeitung als Metallschrott verwertet werden.
Holzschutzmittelbelastete Hölzer
Holzabfälle werden beim Abbruch entsprechend der Altholzverordnung nach der Herkunft klassifiziert. Konstruktionshölzer und Holz im Außenbereich werden dabei pauschal als holzschutzmittelbelastet eingestuft und sind als Altholz Kategorie A IV zu entsorgen. Eine Einzelanalyse erfolgt in der Regel nicht. Eine vollständige Erfassung der Holzbauteile ist im Rahmen der Schadstoffaufnahme nicht praktikabel, jedoch werden wesentliche Produkte soweit möglich erfasst.
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17.06.2026 Anlage 2 Blatt 5 / 5 G B260357-1 Schadstoffuntersuchung
POP-Stoffe (Persistente Organische Schadstoffe)
Kurzkettige Chlorparaffine (SCCP)
Kurzkettige Chlorparaffine (Short-Chain Chlorinated Paraffins, SCCP) wurden als Ersatzstoff für PCB z.B. in dauerelastischen Dicht- oder Fugenmassen eingesetzt. Dabei handelt es sich um sogenannte persistente organische Schadstoffe (POP).
Die europäische POP-Verordnung EG 850/2004 verbietet Herstellung und Verwendung solcher Stoffe. Abfälle, die aus persistenten organischen Schadstoffen bestehen, sie enthalten oder durch sie verunreinigt sind, sind zu ermitteln und an der Quelle zu trennen, um die Ausbreitung dieser Chemikalien in weiteren Abfällen auf ein Minimum zu begrenzen.
In der Verordnung (EU) 2015/2030 hat die Europäische Kommission einen Grenzwert von 0,15% Gewichtprozent (1.500 mg/kg) festgelegt. Materialien die den Grenzwert überschreiten sind daher beim Ausbau sorgfältig abzutrennen und getrennt ordnungsgemäß zu entsorgen (Sonderabfallverbrennung).
HBCD – Hexabromcyclododecan (Flammschutzmittel in Polystyrol-Dämmstoffen
Für die Entsorgung von HBCD-haltigen Dämmmaterialien (EPS- und XPS-Dämmstoffe, EPS = expandiertes Polystyrol, XPS = extrudiertes Polystyrol) gelten gemäß POP-Abfall-ÜberwV ab 1. August 2017 folgende Richtwerte: • < 500 mg/kg HBCD: das Material ist als nicht gefährlicher und als nicht nachweispflichtiger Abfall einzustufen (es fällt nicht unter die POP-Abfall-ÜberwV) • zwischen 500 mg/kg und 30.000 mg/kg: das Material ist als nicht gefährlicher jedoch als nachweispflichtiger POP-Abfall einzustufen • > 30.000 mg/kg: das Material ist als gefährlicher und nachweispflichtiger Abfall einzustufen Die Abfälle mit einem HBCD-Gehalt > 1.000 mg/kg müssen auf der Baustelle getrennt erfasst werden und unterliegen einem Nachweisverfahren. Die Abfälle müssen thermisch verwertet werden, z.B. durch Verbrennung in Müllverbrennungsanlagen. Erleichterungen hinsichtlich der Trennung vor Ort gibt es dabei für kleinere Baustellen.
Bauschutt
Bei Gebäuderückbau ist zur Bestimmung des Entsorgungsweges für den anfallenden Bauschutt in der Regel eine Untersuchung zur Abfalldeklaration gemäß TR LAGA (Technische Regel Bund/Länder Arbeitsgemeinschaft Abfall) erforderlich. Diese Untersuchungen sind in Bestandgebäuden schwer durchführbar und mit relativ hohen Kosten verbunden, da für den notwendigen Stichprobenumfang eine Vielzahl an Bauteilöffnungen (Kernbohrungen) angelegt werden müssen. Des Weiteren ist die Aussagekraft begrenzt. Belastbare Ergebnisse zur Deklaration des Bauschutts sind letztendlich nur am Material im Haufwerk oder im Container möglich, da die Qualität des Bauschutts auch durch die vorherige Schadstoffsanierung und Entkernung beeinflusst wird. Dennoch können zur Abschätzung der anfallenden Entsorgungskosten im Vorfeld Untersuchungen auch im Bestand durchgeführt werden. Dabei handelt es sich in der Regel um orientierende Untersuchungen, die keine endgültige Abfalldeklaration liefern. Zudem behalten die Befunde zur Abfalldeklaration nur ein halbes Jahr Gültigkeit, danach sind u.U. erneute Untersuchungen erforderlich. Eine Untersuchung von Bauschutt bezüglich Asbest erfolgt nur bei konkretem Verdacht auf eine Asbestkontamination.
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Wartig Nord Analytik GmbH - Friesenweg 5 H - 22763 Hamburg Wartig Nord Analytik GmbH Friesenweg 5 H Wartig Nord GmbH 22763 Hamburg Beraten Planen Begutachten Telefon: 040 / 88 18 03 - 11 Friesenweg 5H Fax: 040 / 88 18 03 - 77 22763 Hamburg Email: info@wartig-nord.de www.wartig-nord.de
Die Akkreditierung gilt für den in der Urkundenanlage D-PL-20816-01-00 festgelegten Umfang.
Datum
22.05.2026 Bericht: L2602674-01
Ihr Auftrag: B260357 Lorenzenweg 2 - Schadstofferkundung
Auftragsdatum: 23.04.2026
Sehr geehrter Herr Kleschewski,
anbei erhalten Sie die Untersuchungsergebnisse zu Ihrem Auftrag.
Für Fragen stehen wir Ihnen gern zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen Wartig Nord Analytik GmbH
Vivian Blumenthal
Lob, Kritik und Verbesserungsvorschläge können Sie uns gerne per E-Mail an feedback@wartig-nord.de zukommen lassen. Wir freuen uns über Ihre Anregungen.
Geschäftsführer Bankverbindung Sitz Uwe Latarius Hamburger Sparkasse Friesenweg 5H Amtsgericht Hamburg Chris Gundlach BLZ 200 505 50 22763 Hamburg HRB 97733 Prokurist: Konto 1048 210 908 Telefon 040 / 88 18 03 - 11 Ust.ID-Nr. Dr. Christoph Wiegand IBAN DE34 2005 0550 1048 210 908 Fax 040 / 88 18 03 - 77 DE248950830 BIC HASP DE HH XXX Mail info@wartig-nord.de www.wartig-nord.de
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22.05.2026 L2602674-01 Blatt 1/7
Untersuchungsbericht L2602674-01 vom 22.05.2026
Auftrag Asbestuntersuchung von Materialprobe(n)
Auftraggeber: Wartig Nord GmbH Beraten Planen Begutachten Friesenweg 5H 22763 Hamburg
Auftragnehmer: Wartig Nord Analytik GmbH Friesenweg 5H 22763 Hamburg
Ihr Auftrag: B260357 Lorenzenweg 2 - Schadstofferkundung
Probennahme durch: Auftraggeber
Probeneingang am: 27.04.2026
Anlieferungszustand: Probe intakt, PE- Beutel
Prüfzeitraum: 27.04.2026 - 22.05.2026
Ergebnisse Materialproben Asbest / KMF
| WNA ID | Kunden- bezeichnung | Material | Methode | Präparation | NWG % | Faserarten | Gesamtgehalt Asbest |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 0001 | B260357-001 | PVC, beige | REM, VDI 3866 Blatt 5 | 1) | 1 | KMF nicht nachgewiesen | Asbest nicht nachgewiesen |
| Lage -01 | Kleber, gelb | REM, VDI 3866 Blatt 5 | 1) | 1 | KMF nicht nachgewiesen | Asbest nicht nachgewiesen | |
| Lage -02 | Ausgleichsmasse, grau | REM, VDI 3866 Blatt 5 | 1) | 1 | KMF nicht nachgewiesen | Asbest nicht nachgewiesen | |
| 0003 | B260357-003 | Kaschierung, schwarz, grau | REM, VDI 3866 Blatt 5 | 2) | 0,01 - 0,1 | KMF nicht nachgewiesen | Asbest nicht nachgewiesen |
| 0004 | B260357-004 | elastische Schicht Kleber o.ä.+ Reste von Ausgleichsmasse, nicht sauber trennbar | REM, VDI 3866 Blatt 5 | 2), MP | 0,01 - 0,1 | Chrysotil KMF nicht nachgewiesen | Asbestmassenanteil etwa 1% bis 5% |
| 0005 | B260357-005 | Linoleum, grau, dünne Schicht | REM, VDI 3866 Blatt 5 | 2) | 0,01 - 0,1 | Chrysotil KMF nicht nachgewiesen | nachweisbar, sehr geringer Anteil (Spuren) |
| Lage -01 | Kleber, gelb, weiß, spröde, Ausgleichsmasse, grau, nicht sauber trennbar | REM, VDI 3866 Blatt 5 | 2), MP | 0,01 - 0,1 | KMF nicht nachgewiesen | Asbest nicht nachgewiesen | |
| 0006 | B260357-006 | Ausgleichsmasse, drei Lagen, grau, weiß, grau + gelbe Kleberreste, nicht sauber trennbar | REM, VDI 3866 Blatt 5 | 2), 3), MP | 0,01 - 0,1 | KMF nicht nachgewiesen | Asbest nicht nachgewiesen |
| 0007 | B260357-007 | Linoleum, braun | REM, VDI 3866 Blatt 5 | 2) | 0,01 - 0,1 | Chrysotil KMF nicht nachgewiesen | nachweisbar, sehr geringer Anteil (Spuren) |
| Lage -01 | Kleber, Ausgleichsmasse, weiß/grau | REM, VDI 3866 Blatt 5 | 2) | 0,01 - 0,1 | KMF nicht nachgewiesen | Asbest nicht nachgewiesen |
Wartig Nord Analytik GmbH Friesenweg 5 H 22763 Hamburg Tel.: 040 / 881 803 - 0 Fax.: 040 / 881 803 - 77
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22.05.2026 L2602674-01 Blatt 2/7
| WNA ID | Kunden- bezeichnung | Material | Methode | Präparation | NWG % | Faserarten | Gesamtgehalt Asbest |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 0008 | B260357-008 | Linoleum, grau, dünne Schicht Reste von gelbem Kleber, nicht trennbar | REM, VDI 3866 Blatt 5 | 2) | 0,01 - 0,1 | Chrysotil KMF nicht nachgewiesen | nachweisbar, sehr geringer Anteil (Spuren) |
| 0009 | B260357-009 | Fliesenkleber, grau, weiß | VDI 3866 Blatt 5 Anhang B | 5) | 0,001 | Chrysotil KMF nicht nachgewiesen | Asbestmassenanteil etwa 1% bis 5% |
| 0010 | B260357-010 | PVC, braun | REM, VDI 3866 Blatt 5 | 1) | 1 | KMF nicht nachgewiesen | Asbest nicht nachgewiesen |
| Lage -01 | Kleber, gelb, Ausgleichsmasse, grau, weiß, nicht sauber trennbar | REM, VDI 3866 Blatt 5 | 2), MP | 0,01 - 0,1 | KMF nicht nachgewiesen | Asbest nicht nachgewiesen | |
| 0011 | B260357-011 | PVC, braun | REM, VDI 3866 Blatt 5 | 1) | 1 | KMF nicht nachgewiesen | Asbest nicht nachgewiesen |
| Lage -01 | Kleber, gelb | REM, VDI 3866 Blatt 5 | 1) | 1 | KMF nicht nachgewiesen | Asbest nicht nachgewiesen | |
| Lage -02 | Ausgleichsmasse, grau | REM, VDI 3866 Blatt 5 | 1) | 1 | KMF nicht nachgewiesen | Asbest nicht nachgewiesen | |
| 0012 | B260357-012 | Fliesenkleber, grau, wenig Material | VDI 3866 Blatt 5 Anhang B | 5) | 0,001 | KMF nicht nachgewiesen | Asbest nicht nachgewiesen |
| 0013 | B260357-013 | Anstrich, gelb | VDI 3866 Blatt 5 Anhang B | 5) | 0,001 | KMF nicht nachgewiesen | Asbest nicht nachgewiesen |
| 0014 | B260357-014 | Fliesenkleber, grau, weiß, wenig Material | VDI 3866 Blatt 5 Anhang B | 5) | 0,001 | Chrysotil KMF nicht nachgewiesen | Asbestmassenanteil etwa 1% bis 5% |
| 0015 | B260357-015 | Anstrich, gelb | VDI 3866 Blatt 5 Anhang B | 5) | 0,001 | KMF nicht nachgewiesen | Asbest nicht nachgewiesen |
| 0016 | B260357-016 | Beschichtung, grau | VDI 3866 Blatt 5 Anhang B | 5) | 0,001 | KMF nicht nachgewiesen | Asbest nicht nachgewiesen |
| 0017 | B260357-017 | Linoleum, blau | REM, VDI 3866 Blatt 5 | 2) | 0,01 - 0,1 | KMF nicht nachgewiesen | Asbest nicht nachgewiesen |
| Lage -01 | Kleber, gelb, grau | REM, VDI 3866 Blatt 5 | 1) | 1 | KMF nicht nachgewiesen | Asbest nicht nachgewiesen | |
| Lage -02 | Ausgleichsmasse, grau | REM, VDI 3866 Blatt 5 | 1) | 1 | KMF nicht nachgewiesen | Asbest nicht nachgewiesen | |
| 0019 | B260357-021 | Linoleum, grau, dünne Schicht graue Kleberreste, nicht trennbar | REM, VDI 3866 Blatt 5 | 2) | 0,01 - 0,1 | KMF nicht nachgewiesen | Asbest nicht nachgewiesen |
| 0023 | B260357-381 | Anstrich/ Spachtel/ Putz, weiß, blau | VDI 3866 Blatt 5 Anhang B | 5) | 0,001 | KMF nicht nachgewiesen | Asbest nicht nachgewiesen |
| 0024 | B260357-383 | Anstrich/ Spachtel/ Putz, weiß, blau, beige | VDI 3866 Blatt 5 Anhang B | 5) | 0,001 | KMF nicht nachgewiesen | Asbest nicht nachgewiesen |
| 0025 | B260357-500 | Anstrich/ Spachtel/ Putz, weiß, grau, gelb, grün | VDI 3866 Blatt 5 Anhang B | 5), MP | 0,001 | KMF nicht nachgewiesen | Asbest nicht nachgewiesen |
Wartig Nord Analytik GmbH Friesenweg 5 H 22763 Hamburg Tel.: 040 / 881 803 - 0 Fax.: 040 / 881 803 - 77
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22.05.2026 L2602674-01 Blatt 3/7
| WNA ID | Kunden- bezeichnung | Material | Methode | Präparation | NWG % | Faserarten | Gesamtgehalt Asbest |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 0026 | B260357-501 | Anstrich/ Spachtel/ Putz, weiß, grau, gelb | VDI 3866 Blatt 5 Anhang B | 5), MP | 0,001 | Chrysotil KMF nicht nachgewiesen | nachweisbar, sehr geringer Anteil (Spuren) |
| 0027 | B260357-502 | Anstrich/ Spachtel/ Putz, weiß, grau, orange | VDI 3866 Blatt 5 Anhang B | 5), MP | 0,001 | KMF nicht nachgewiesen | Asbest nicht nachgewiesen |
| 0028 | B260357-503 | Anstrich/ Spachtel/ Putz, weiß, grau, orange | VDI 3866 Blatt 5 Anhang B | 5), MP | 0,001 | KMF nicht nachgewiesen | Asbest nicht nachgewiesen |
| 0029 | B260357-504 | Anstrich/ Spachtel/ Putz, weiß, grau, gelb, blau, orange | VDI 3866 Blatt 5 Anhang B | 5), MP | 0,001 | KMF nicht nachgewiesen | Asbest nicht nachgewiesen |
| 0030 | B260357-505 | Anstrich/ Spachtel/ Putz, weiß, grau, gelb, blau, rot | VDI 3866 Blatt 5 Anhang B | 5), MP | 0,001 | KMF Durchmesser >3µm | Asbest nicht nachgewiesen |
| 0031 | B260357-506 | Anstrich/ Spachtel/ Putz, weiß, grau, gelb, blau | VDI 3866 Blatt 5 Anhang B | 5), MP | 0,001 | KMF nicht nachgewiesen | Asbest nicht nachgewiesen |
| 0032 | B260357-507 | Anstrich/ Spachtel/ Putz, weiß, grau, blau, rosa | VDI 3866 Blatt 5 Anhang B | 5), MP | 0,001 | KMF nicht nachgewiesen | Asbest nicht nachgewiesen |
| 0033 | B260357-508 | Anstrich/ Spachtel/ Putz, weiß, grau, gelb | VDI 3866 Blatt 5 Anhang B | 5), MP | 0,001 | KMF Durchmesser >3µm | Asbest nicht nachgewiesen |
| 0034 | B260357-509 | Anstrich/ Spachtel/ Putz, weiß, grau, orange | VDI 3866 Blatt 5 Anhang B | 5), MP | 0,001 | KMF nicht nachgewiesen | Asbest nicht nachgewiesen |
| 0035 | B260357-510 | Anstrich/ Spachtel/ Putz, weiß, grau, gelb, rosa | VDI 3866 Blatt 5 Anhang B | 5), MP | 0,001 | KMF nicht nachgewiesen | Asbest nicht nachgewiesen |
| 0036 | B260357-511 | Anstrich/ Spachtel/ Putz, weiß, grau, gelb, orange | VDI 3866 Blatt 5 Anhang B | 5), MP | 0,001 | KMF nicht nachgewiesen | Asbest nicht nachgewiesen |
| 0037 | B260357-512 | Anstrich/ Spachtel/ Putz, weiß, grau, gelb, grün | VDI 3866 Blatt 5 Anhang B | 5), MP | 0,001 | KMF nicht nachgewiesen | Asbest nicht nachgewiesen |
| 0038 | B260357-513 | Anstrich/ Spachtel/ Putz, weiß, grau, blau, orange | VDI 3866 Blatt 5 Anhang B | 5), MP | 0,001 | KMF nicht nachgewiesen | Asbest nicht nachgewiesen |
| 0039 | B260357-514 | Anstrich/ Spachtel/ Putz, weiß, grau, blau | VDI 3866 Blatt 5 Anhang B | 5), MP | 0,001 | KMF nicht nachgewiesen | Asbest nicht nachgewiesen |
| 0040 | B260357-515 | Anstrich/ Spachtel/ Putz, weiß, grau, beige, rot | VDI 3866 Blatt 5 Anhang B | 5), MP | 0,001 | KMF Durchmesser >3µm | Asbest nicht nachgewiesen |
| 0041 | B260357-516 | Anstrich/ Spachtel/ Putz, weiß, grau, gelb, braun | VDI 3866 Blatt 5 Anhang B | 5), MP | 0,001 | KMF nicht nachgewiesen | Asbest nicht nachgewiesen |
| 0042 | B260357-517 | Anstrich/ Spachtel/ Putz, weiß, grau, gelb, braun | VDI 3866 Blatt 5 Anhang B | 5), MP | 0,001 | KMF nicht nachgewiesen | Asbest nicht nachgewiesen |
1)Direktpräparation 2)Veraschung (heiß) 3)Säurebehandlung (HCl) 4)nach SBH 5)Suspensionsmethode MP)Mischprobe NWG)Nachweisgrenze
VDI 3866 Blatt 5:2017-06 VDI 3877 Blatt 1:2011-09 LiMi (Hausmethode) SOP 1016-2, 2024-11 SBH (Hausmethode) SOP 1021-2, 2024-12
Bei der Analyse von Mischproben verschlechtert sich die Nachweisgrenze für das einzelne Material entsprechend der Anzahl zusammen analysierter Proben.
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22.05.2026 L2602674-01 Blatt 4/7
In Proben, die Fasern mit Durchmessern < 3µm (potentiell lungengängige / WHO-Fasern) enthalten, muss beim Bearbeiten des Materials oder bei mechanischer Beanspruchung mit der Freisetzung lungengängiger Fasern gerechnet werden.
Fasern mit einem Durchmesser > 3µm gelten nicht als lungengängige Fasern im Sinne der WHO-Geometrie (Länge > 5µm & Durchmesser < 3µm / Länge/Durchmesserverhältnis > 3:1). Proben in denen keine Fasern mit einem Durchmesser < 3µm nachgewiesen wurden, beinhalten daher keine WHO-Fasern.
Ergebnisse Materialproben Asbest
| WNA ID | Kunden- bezeichnung | Material | Methode | Präparation | NWG % | Asbestarten | Gesamtgehalt Asbest |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 0002 | B260357-002 | Asphaltestrich, schwarz | VDI 3866 Blatt 5 Anhang B | 5) | 0,001 | - | Asbest nicht nachgewiesen |
| 0018 | B260357-018 | Asphaltestrich, schwarz | VDI 3866 Blatt 5 Anhang B | 5) | 0,001 | - | Asbest nicht nachgewiesen |
| 0020 | B260357-022 | Schwarzabdichtung, Anhaftungen, grau | VDI 3866 Blatt 5 Anhang B | 5) | 0,001 | - | Asbest nicht nachgewiesen |
| 0021 | B260357-023 | Schwarzabdichtung, Anhaftungen, grau | VDI 3866 Blatt 5 Anhang B | 5) | 0,001 | - | Asbest nicht nachgewiesen |
| 0022 | B260357-024 | Schwarzabdichtung, Anhaftungen, grau | VDI 3866 Blatt 5 Anhang B | 5) | 0,001 | - | Asbest nicht nachgewiesen |
1)Direktpräparation 2)Veraschung (heiß) 3)Säurebehandlung (HCl) 4)nach SBH 5)Suspensionsmethode MP)Mischprobe NWG)Nachweisgrenze
VDI 3866 Blatt 5:2017-06 VDI 3877 Blatt 1:2011-09 LiMi (Hausmethode) SOP 1016-2, 2024-11 SBH (Hausmethode) SOP 1021-2, 2024-12
| BearbeiterIn: | Vivian Blumenthal |
|---|---|
| Berichtsumfang: | 7 Seiten inklusive Anhang (Methoden, Beschreibungen, Sonstiges) |
Wartig Nord Analytik GmbH
Vivian Blumenthal, stellv. Teamleitung Asbest
Vorbehalt Untersuchungsergebnisse beziehen sich ausschließlich auf das uns vorliegende Probenmaterial; bei nicht von uns entnommenen Proben beziehen sich die Untersuchungsergebnisse auf den Anlieferungszustand. Auszugsweise Veröffentlichungen von Untersuchungsberichten und Gutachten bedürfen unserer schriftlichen Einwilligung.
Rückstellung, Entsorgung Sofern mit dem Auftraggeber nicht anders vereinbart, werden von uns nicht verwendete Anteile von Proben für drei Monate nach Ausgang des Untersuchungsberichtes zurückgestellt. Nach Ablauf der Rückstellfrist werden Probenreste verworfen.
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22.05.2026 L2602674-01 Blatt 5/7
Methode der rasterelektronenmikroskopischen Untersuchung von Materialproben (REM):
Die Beschreibung der Proben bezieht sich auf den Anlieferungszustand und wird anhand des Aussehens und durch Vergleich mit ähnlich bekannten Materialien vorgenommen. Aufgrund fehlender Kenntnisse über die Entnahmeorte von angelieferten Proben kann es zu abweichenden Bezeichnungen in der Beschreibung kommen. Die Beschreibung dient hauptsächlich dazu, die Wiedererkennung zu gewährleisten.
Für jede Probe wird das Aufbereitungsverfahren separat festgelegt, um für die jeweiligen Materialeigenschaften eine möglichst geringe Nachweisgrenze zu erreichen. Proben, bei denen die Fasern in eine organische, silikatische oder calcitische Matrix eingebettet sind (bspw. Bitumenmassen, Spachtel o.ä.), werden zusätzlich heißverascht und mit Säure (HCl-) behandelt um die Matrix zu entfernen bzw. deutlich zu reduzieren. Mit dieser zusätzlichen Behandlung kann die Nachweisgrenze, in Abhängigkeit vom Ausgangsmaterial, z. T. auf unter 0,01% reduziert werden. Das heißt, in Abhängigkeit vom reduzierbaren Matrixanteil an der Gesamtmasse der Probe, führt dieses Verfahren zu einer Anreicherung des evtl. vorhandenen Asbestfaser- bzw. KMF- Anteils.
Die Probe wird nach der Aufbereitung auf einen REM-Stempel mit Kohlenstoffkleber präpariert und anschließend mit einer dünnen Goldschicht bedampft, um sie zur Untersuchung im Rasterelektronenmikroskop (REM) elektrisch leitend zu machen. Im REM werden die Proben bei 50 bis 5000facher Vergrößerung auf Fasern untersucht. Dabei werden verdächtige Fasern auf Grundlage der morphologischen Eigenschaften und mittels EDX- Messungen (charakteristische Röntgenspektren) aufgrund ihrer Elementzusammensetzung identifiziert und klassifiziert.
Im Bereich der Nachweisgrenze (0,01 – 1%) ist eine Massenabschätzung nicht mehr sicher möglich. Gehaltsbestimmungen erfordern daher die Anwendung eines quantitativen Verfahrens (bspw. BIA 7487).
Verwendete Geräte: Rasterelektronenmikroskop: Zeiss EVO 10 MA mit EDX-Analysator Oxford INCA Xact."
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22.05.2026 L2602674-01 Blatt 6/7
Einteilung Massengehaltsklassen gem. VDI 3866 Blatt 5:2017:06 Abschn. 6.4.2
Asbest nicht nachgewiesen Nach Absuchen der Präparation wurden keine Faserereignisse nachgewiesen
Spuren von Asbest festgestellt Beim intensiven Absuchen der Präparation wurden sehr vereinzelt Faserereignisse (Einzelfasern oder einzelne Faserbündel) gefunden. Es kann sich hier durchaus um produktions- oder nutzungsbedingte Verunreinigungen der untersuchten Materialien handeln, oder um geringe Faseranteile bei Zuschlagstoffen der untersuchten Materialien.
Asbestmassenanteil etwa 1 % bis 5 % Es wurden mehrere, regelmäßig auftretende, auch größere Faserereignisse (Einzelfasern und/oder Faserbündel/Cluster/Matrix) in deutlicher Anzahl gefunden.
Asbestmassenanteil etwa 5 % bis 20 % Es wurden mehrere, regelmäßig auftretende, auch größere Faserereignisse (Einzelfasern und/oder Faserbündel/Cluster/Matrix) in deutlicher bis erheblicher Anzahl gefunden.
Asbestmassenanteil etwa 20 % bis 50 % Es wurden regelmäßig größere Faserereignisse (Einzelfasern und/oder Faserbündel/Cluster/Matrix) in erheblicher Anzahl gefunden.
Asbestmassenanteil über 50 % Es wurden auf jedem Bildfeld mehrere Faserereignisse (Einzelfasern, Faserbündel, Cluster, Matrix) gefunden, teilweise auch bildfeldfüllend.
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[Seite 43]
22.05.2026 L2602674-01 Blatt 7/7
Methode der rasterelektronenmikroskopischen Untersuchung von Materialproben (REM, Suspensionsmethode nach VDI 3866 Bl.5 Anhang B)
Die Beschreibung der Proben bezieht sich auf den Anlieferungszustand und wird anhand des Aussehens und durch Vergleich mit ähnlich bekannten Materialien vorgenommen. Aufgrund fehlender Kenntnisse über die Entnahmeorte von angelieferten Proben kann es zu abweichenden Bezeichnungen in der Beschreibung kommen. Die Beschreibung dient hauptsächlich dazu, die Wiedererkennung zu gewährleisten.
Das Aufbereitungsverfahren nach der Suspensionsmethode gem. VDI-Verfahren dient dazu, eine möglichst geringe Nachweisgrenze bei der Auswertung des Probenmaterials zu erreichen. Proben, bei denen die Fasern in eine organische, silikatische oder calcitische Matrix eingebettet sind (bspw. Bitumenmassen, Spachtel o.ä.), werden zu diesem Zweck heißverascht und mit einem Säureüberschuss (HCl) behandelt, um die Matrix zu entfernen bzw. deutlich zu reduzieren. Der Überstand wird über einen goldbedampften Kernporenfilter abfiltriert und getrocknet. Durch die relative Anreicherung der evtl. vorhandenen Asbestfasern, kann mit dieser Behandlung die Nachweisgrenze in Abhängigkeit vom Ausgangsmaterial auf < 0,01 % - 0,001 % reduziert werden.
Nach der Trocknung wird ein Teilstück des Filters mit der Probe auf einen REM-Stempel mit Kohlenstoffkleber präpariert und anschließend mit einer dünnen Goldschicht bedampft, um sie zur Untersuchung im Rasterelektronenmikroskop (REM) elektrisch leitend zu machen. Im REM werden die Proben bei verschiedenen Vergrößerungsstufen entsprechend den Vorgaben der VDI auf Fasern hin untersucht. Dabei werden verdächtige Fasern auf Grundlage der morphologischen Eigenschaften und mittels EDX- Messungen (charakteristische Röntgenspektren) nach ihrer Elementzusammensetzung identifiziert und klassifiziert. Im Zweifelsfall erfolgt die Abgrenzung von Asbestfasern zu anderen faserförmigen Strukturen mit Hilfe der von Mattenklott veröffentlichten Tabelle zur Faseridentifizierung.
Die VDI 3866 Blatt 5 Anhang B empfiehlt- bedingt durch die Ungenauigkeit bei der Schätzung des Massengehaltes- folgende Angaben bei der Abschätzung von geringen Asbestgehalten:
-
bei Schätzwerten < 0,03 %: „Asbest in sehr niedriger Konzentration nachgewiesen“
-
bei Schätzwerten < 0,3 %: “Asbest in niedriger Konzentration nachgewiesen“
-
bei Schätzwerten > 0,3 % ist die Massengehaltsklasse „etwa 1-5 %“ anzugeben, sofern der Schätzwert 5 % nicht überschreitet
Der Schätzwert ist kein Befund im Sinne der GefStoffV, um die Unter- oder Überschreitung der 0,1 %-Grenze festzustellen.
Verwendete Geräte: Rasterelektronenmikroskop: Zeiss EVO 10 MA mit EDX-Analysator Oxford INCA Xact.
Wartig Nord Analytik GmbH Friesenweg 5 H 22763 Hamburg Tel.: 040 / 881 803 - 0 Fax.: 040 / 881 803 - 77
[Seite 44]
Wartig Nord Analytik GmbH - Friesenweg 5 H - 22763 Hamburg Wartig Nord Analytik GmbH Friesenweg 5 H Wartig Nord GmbH 22763 Hamburg Beraten Planen Begutachten Telefon: 040 / 88 18 03 - 11 Friesenweg 5H Fax: 040 / 88 18 03 - 77 22763 Hamburg Email: info@wartig-nord.de www.wartig-nord.de
Die Akkreditierung gilt für den in der Urkundenanlage D-PL-20816-01-00 festgelegten Umfang.
Datum
29.05.2026 Bericht: L2602674-02
Ihr Auftrag: B260357 Lorenzenweg 2 - Schadstofferkundung
Auftragsdatum: 23.04.2026
Sehr geehrter Herr Kleschewski,
anbei erhalten Sie die Untersuchungsergebnisse zu Ihrem Auftrag.
Für Fragen stehen wir Ihnen gern zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen Wartig Nord Analytik GmbH
Dr. Kay Menckhoff, Dipl.-Geol.
Lob, Kritik und Verbesserungsvorschläge können Sie uns gerne per E-Mail an feedback@wartig-nord.de zukommen lassen. Wir freuen uns über Ihre Anregungen.
Geschäftsführer Bankverbindung Sitz Uwe Latarius Hamburger Sparkasse Friesenweg 5H Amtsgericht Hamburg Chris Gundlach BLZ 200 505 50 22763 Hamburg HRB 97733 Prokurist: Konto 1048 210 908 Telefon 040 / 88 18 03 - 11 Ust.ID-Nr. Dr. Christoph Wiegand IBAN DE34 2005 0550 1048 210 908 Fax 040 / 88 18 03 - 77 DE248950830 BIC HASP DE HH XXX Mail info@wartig-nord.de www.wartig-nord.de
[Seite 45]
29.05.2026 L2602674-02 Blatt 1/3
Untersuchungsbericht L2602674-02 vom 29.05.2026
Auftrag Asbestuntersuchung von Materialprobe(n)
Auftraggeber: Wartig Nord GmbH Beraten Planen Begutachten Friesenweg 5H 22763 Hamburg
Auftragnehmer: Wartig Nord Analytik GmbH Friesenweg 5H 22763 Hamburg
Ihr Auftrag: B260357 Lorenzenweg 2 - Schadstofferkundung
Probennahme durch: Auftraggeber
Probeneingang am: 27.04.2026
Anlieferungszustand: Probe intakt, PE- Beutel
Prüfzeitraum: 27.04.2026 - 29.05.2026
Ergebnisse Materialproben Asbest / KMF
| WNA ID | Kunden- bezeichnung | Material | Methode | Präparation | NWG % | Faserarten | Gesamtgehalt Asbest |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 0048 | B260357-305 | Anstrich/ Spachtel/ Putz, beige, weiß, grau | VDI 3866 Blatt 5 Anhang B | 5) | 0,001 | Chrysotil KMF nicht nachgewiesen | nachweisbar, sehr geringer Anteil (Spuren) |
| 0049 | B260357-306 | Anstrich/ Spachtel/ Putz, beige, weiß, gelb | VDI 3866 Blatt 5 Anhang B | 5) | 0,001 | KMF nicht nachgewiesen | Asbest nicht nachgewiesen |
| 0050 | B260357-307 | Anstrich/ Spachtel/ Putz, beige, weiß, hellgrau, gelb | VDI 3866 Blatt 5 Anhang B | 5) | 0,001 | KMF nicht nachgewiesen | Asbest nicht nachgewiesen |
| 0051 | B260357-308 | Anstrich/ Spachtel/ Putz, grau, weiß, sehr wenig Material | VDI 3866 Blatt 5 Anhang B | 5) | 0,001 | KMF nicht nachgewiesen | Asbest nicht nachgewiesen |
| 0052 | B260357-309 | Anstrich/ Spachtel/ Putz, hellgrau, weiß | VDI 3866 Blatt 5 Anhang B | 5) | 0,001 | KMF nicht nachgewiesen | Asbest nicht nachgewiesen |
1)Direktpräparation 2)Veraschung (heiß) 3)Säurebehandlung (HCl) 4)nach SBH 5)Suspensionsmethode MP)Mischprobe NWG)Nachweisgrenze
VDI 3866 Blatt 5:2017-06 VDI 3877 Blatt 1:2011-09 LiMi (Hausmethode) SOP 1016-2, 2024-11 SBH (Hausmethode) SOP 1021-2, 2024-12
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29.05.2026 L2602674-02 Blatt 2/3
| BearbeiterIn: | Dr. Kay Menckhoff |
|---|---|
| Berichtsumfang: | 3 Seiten inklusive Anhang (Methoden, Beschreibungen, Sonstiges) |
Wartig Nord Analytik GmbH
Dr. Kay Menckhoff, Teamleitung Asbest
Vorbehalt Untersuchungsergebnisse beziehen sich ausschließlich auf das uns vorliegende Probenmaterial; bei nicht von uns entnommenen Proben beziehen sich die Untersuchungsergebnisse auf den Anlieferungszustand. Auszugsweise Veröffentlichungen von Untersuchungsberichten und Gutachten bedürfen unserer schriftlichen Einwilligung.
Rückstellung, Entsorgung Sofern mit dem Auftraggeber nicht anders vereinbart, werden von uns nicht verwendete Anteile von Proben für drei Monate nach Ausgang des Untersuchungsberichtes zurückgestellt. Nach Ablauf der Rückstellfrist werden Probenreste verworfen.
Einteilung Massengehaltsklassen gem. VDI 3866 Blatt 5:2017:06 Abschn. 6.4.2
Asbest nicht nachgewiesen Nach Absuchen der Präparation wurden keine Faserereignisse nachgewiesen
Spuren von Asbest festgestellt Beim intensiven Absuchen der Präparation wurden sehr vereinzelt Faserereignisse (Einzelfasern oder einzelne Faserbündel) gefunden. Es kann sich hier durchaus um produktions- oder nutzungsbedingte Verunreinigungen der untersuchten Materialien handeln, oder um geringe Faseranteile bei Zuschlagstoffen der untersuchten Materialien.
Asbestmassenanteil etwa 1 % bis 5 % Es wurden mehrere, regelmäßig auftretende, auch größere Faserereignisse (Einzelfasern und/oder Faserbündel/Cluster/Matrix) in deutlicher Anzahl gefunden.
Asbestmassenanteil etwa 5 % bis 20 % Es wurden mehrere, regelmäßig auftretende, auch größere Faserereignisse (Einzelfasern und/oder Faserbündel/Cluster/Matrix) in deutlicher bis erheblicher Anzahl gefunden.
Asbestmassenanteil etwa 20 % bis 50 % Es wurden regelmäßig größere Faserereignisse (Einzelfasern und/oder Faserbündel/Cluster/Matrix) in erheblicher Anzahl gefunden.
Asbestmassenanteil über 50 % Es wurden auf jedem Bildfeld mehrere Faserereignisse (Einzelfasern, Faserbündel, Cluster, Matrix) gefunden, teilweise auch bildfeldfüllend.
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29.05.2026 L2602674-02 Blatt 3/3
Methode der rasterelektronenmikroskopischen Untersuchung von Materialproben (REM, Suspensionsmethode nach VDI 3866 Bl.5 Anhang B)
Die Beschreibung der Proben bezieht sich auf den Anlieferungszustand und wird anhand des Aussehens und durch Vergleich mit ähnlich bekannten Materialien vorgenommen. Aufgrund fehlender Kenntnisse über die Entnahmeorte von angelieferten Proben kann es zu abweichenden Bezeichnungen in der Beschreibung kommen. Die Beschreibung dient hauptsächlich dazu, die Wiedererkennung zu gewährleisten.
Das Aufbereitungsverfahren nach der Suspensionsmethode gem. VDI-Verfahren dient dazu, eine möglichst geringe Nachweisgrenze bei der Auswertung des Probenmaterials zu erreichen. Proben, bei denen die Fasern in eine organische, silikatische oder calcitische Matrix eingebettet sind (bspw. Bitumenmassen, Spachtel o.ä.), werden zu diesem Zweck heißverascht und mit einem Säureüberschuss (HCl) behandelt, um die Matrix zu entfernen bzw. deutlich zu reduzieren. Der Überstand wird über einen goldbedampften Kernporenfilter abfiltriert und getrocknet. Durch die relative Anreicherung der evtl. vorhandenen Asbestfasern, kann mit dieser Behandlung die Nachweisgrenze in Abhängigkeit vom Ausgangsmaterial auf < 0,01 % - 0,001 % reduziert werden.
Nach der Trocknung wird ein Teilstück des Filters mit der Probe auf einen REM-Stempel mit Kohlenstoffkleber präpariert und anschließend mit einer dünnen Goldschicht bedampft, um sie zur Untersuchung im Rasterelektronenmikroskop (REM) elektrisch leitend zu machen. Im REM werden die Proben bei verschiedenen Vergrößerungsstufen entsprechend den Vorgaben der VDI auf Fasern hin untersucht. Dabei werden verdächtige Fasern auf Grundlage der morphologischen Eigenschaften und mittels EDX- Messungen (charakteristische Röntgenspektren) nach ihrer Elementzusammensetzung identifiziert und klassifiziert. Im Zweifelsfall erfolgt die Abgrenzung von Asbestfasern zu anderen faserförmigen Strukturen mit Hilfe der von Mattenklott veröffentlichten Tabelle zur Faseridentifizierung.
Die VDI 3866 Blatt 5 Anhang B empfiehlt- bedingt durch die Ungenauigkeit bei der Schätzung des Massengehaltes- folgende Angaben bei der Abschätzung von geringen Asbestgehalten:
-
bei Schätzwerten < 0,03 %: „Asbest in sehr niedriger Konzentration nachgewiesen“
-
bei Schätzwerten < 0,3 %: “Asbest in niedriger Konzentration nachgewiesen“
-
bei Schätzwerten > 0,3 % ist die Massengehaltsklasse „etwa 1-5 %“ anzugeben, sofern der Schätzwert 5 % nicht überschreitet
Der Schätzwert ist kein Befund im Sinne der GefStoffV, um die Unter- oder Überschreitung der 0,1 %-Grenze festzustellen.
Verwendete Geräte: Rasterelektronenmikroskop: Zeiss EVO 10 MA mit EDX-Analysator Oxford INCA Xact.
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Wartig Nord Analytik GmbH - Friesenweg 5 H - 22763 Hamburg Wartig Nord Analytik GmbH Friesenweg 5 H Wartig Nord GmbH 22763 Hamburg Beraten Planen Begutachten Telefon: 040 / 88 18 03 - 11 Friesenweg 5H Fax: 040 / 88 18 03 - 77 22763 Hamburg Email: info@wartig-nord.de www.wartig-nord.de
Die Akkreditierung gilt für den in der Urkundenanlage D-PL-20816-01-00 festgelegten Umfang.
Datum
03.06.2026 Bericht: L2603389-01
Ihr Auftrag: B260357 Lorenzenweg 2 - Schadstofferkundung
Auftragsdatum: 26.05.2026
Sehr geehrte Damen und Herren,
anbei erhalten Sie die Untersuchungsergebnisse zu Ihrem Auftrag.
Für Fragen stehen wir Ihnen gern zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen Wartig Nord Analytik GmbH
Vivian Blumenthal
Lob, Kritik und Verbesserungsvorschläge können Sie uns gerne per E-Mail an feedback@wartig-nord.de zukommen lassen. Wir freuen uns über Ihre Anregungen.
Geschäftsführer Bankverbindung Sitz Uwe Latarius Hamburger Sparkasse Friesenweg 5H Amtsgericht Hamburg Chris Gundlach BLZ 200 505 50 22763 Hamburg HRB 97733 Prokurist: Konto 1048 210 908 Telefon 040 / 88 18 03 - 11 Ust.ID-Nr. Dr. Christoph Wiegand IBAN DE34 2005 0550 1048 210 908 Fax 040 / 88 18 03 - 77 DE248950830 BIC HASP DE HH XXX Mail info@wartig-nord.de www.wartig-nord.de
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03.06.2026 L2603389-01 Blatt 1/2
Untersuchungsbericht L2603389-01 vom 03.06.2026
Auftrag Asbestuntersuchung von Materialprobe(n)
Auftraggeber: Wartig Nord GmbH Beraten Planen Begutachten Friesenweg 5H 22763 Hamburg
Auftragnehmer: Wartig Nord Analytik GmbH Friesenweg 5H 22763 Hamburg
Ihr Auftrag: B260357 Lorenzenweg 2 - Schadstofferkundung
Probennahme durch: Auftraggeber
Probeneingang am: 01.06.2026
Anlieferungszustand: Probe intakt, PE- Beutel
Prüfzeitraum: 01.06.2026 - 03.06.2026
Ergebnisse Materialproben Asbest
| WNA ID | Kunden- bezeichnung | Material | Methode | Präparation | NWG % | Asbestarten | Gesamtgehalt Asbest |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 0001 | B260357-025 | Bitumenbahn, schwarz, beschiefert, mehrlagig | VDI 3866 Blatt 5 Anhang B | 5) | 0,001 | - | Asbest nicht nachgewiesen |
| 0002 | B260357-026 | Bitumenbahn, schwarz, beschiefert, mehrlagig | VDI 3866 Blatt 5 Anhang B | 5) | 0,001 | - | Asbest nicht nachgewiesen |
| 0003 | B260357-027 | Bitumenbahn, schwarz, beschiefert, mehrlagig | VDI 3866 Blatt 5 Anhang B | 5) | 0,001 | - | Asbest nicht nachgewiesen |
1)Direktpräparation 2)Veraschung (heiß) 3)Säurebehandlung (HCl) 4)nach SBH 5)Suspensionsmethode MP)Mischprobe NWG)Nachweisgrenze
VDI 3866 Blatt 5:2017-06 VDI 3877 Blatt 1:2011-09 LiMi (Hausmethode) SOP 1016-2, 2024-11 SBH (Hausmethode) SOP 1021-2, 2024-12
| BearbeiterIn: | Yelyzaveta Malkevych |
|---|---|
| Berichtsumfang: | 2 Seiten inklusive Anhang (Methoden, Beschreibungen, Sonstiges) |
Wartig Nord Analytik GmbH
Vivian Blumenthal, stellv. Teamleitung Asbest
Wartig Nord Analytik GmbH Friesenweg 5 H 22763 Hamburg Tel.: 040 / 881 803 - 0 Fax.: 040 / 881 803 - 77
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03.06.2026 L2603389-01 Blatt 2/2
Vorbehalt Untersuchungsergebnisse beziehen sich ausschließlich auf das uns vorliegende Probenmaterial; bei nicht von uns entnommenen Proben beziehen sich die Untersuchungsergebnisse auf den Anlieferungszustand. Auszugsweise Veröffentlichungen von Untersuchungsberichten und Gutachten bedürfen unserer schriftlichen Einwilligung.
Rückstellung, Entsorgung Sofern mit dem Auftraggeber nicht anders vereinbart, werden von uns nicht verwendete Anteile von Proben für drei Monate nach Ausgang des Untersuchungsberichtes zurückgestellt. Nach Ablauf der Rückstellfrist werden Probenreste verworfen.
Methode der rasterelektronenmikroskopischen Untersuchung von Materialproben (REM, Suspensionsmethode nach VDI 3866 Bl.5 Anhang B)
Die Beschreibung der Proben bezieht sich auf den Anlieferungszustand und wird anhand des Aussehens und durch Vergleich mit ähnlich bekannten Materialien vorgenommen. Aufgrund fehlender Kenntnisse über die Entnahmeorte von angelieferten Proben kann es zu abweichenden Bezeichnungen in der Beschreibung kommen. Die Beschreibung dient hauptsächlich dazu, die Wiedererkennung zu gewährleisten.
Das Aufbereitungsverfahren nach der Suspensionsmethode gem. VDI-Verfahren dient dazu, eine möglichst geringe Nachweisgrenze bei der Auswertung des Probenmaterials zu erreichen. Proben, bei denen die Fasern in eine organische, silikatische oder calcitische Matrix eingebettet sind (bspw. Bitumenmassen, Spachtel o.ä.), werden zu diesem Zweck heißverascht und mit einem Säureüberschuss (HCl) behandelt, um die Matrix zu entfernen bzw. deutlich zu reduzieren. Der Überstand wird über einen goldbedampften Kernporenfilter abfiltriert und getrocknet. Durch die relative Anreicherung der evtl. vorhandenen Asbestfasern, kann mit dieser Behandlung die Nachweisgrenze in Abhängigkeit vom Ausgangsmaterial auf < 0,01 % - 0,001 % reduziert werden.
Nach der Trocknung wird ein Teilstück des Filters mit der Probe auf einen REM-Stempel mit Kohlenstoffkleber präpariert und anschließend mit einer dünnen Goldschicht bedampft, um sie zur Untersuchung im Rasterelektronenmikroskop (REM) elektrisch leitend zu machen. Im REM werden die Proben bei verschiedenen Vergrößerungsstufen entsprechend den Vorgaben der VDI auf Fasern hin untersucht. Dabei werden verdächtige Fasern auf Grundlage der morphologischen Eigenschaften und mittels EDX- Messungen (charakteristische Röntgenspektren) nach ihrer Elementzusammensetzung identifiziert und klassifiziert. Im Zweifelsfall erfolgt die Abgrenzung von Asbestfasern zu anderen faserförmigen Strukturen mit Hilfe der von Mattenklott veröffentlichten Tabelle zur Faseridentifizierung.
Die VDI 3866 Blatt 5 Anhang B empfiehlt- bedingt durch die Ungenauigkeit bei der Schätzung des Massengehaltes- folgende Angaben bei der Abschätzung von geringen Asbestgehalten:
-
bei Schätzwerten < 0,03 %: „Asbest in sehr niedriger Konzentration nachgewiesen“
-
bei Schätzwerten < 0,3 %: “Asbest in niedriger Konzentration nachgewiesen“
-
bei Schätzwerten > 0,3 % ist die Massengehaltsklasse „etwa 1-5 %“ anzugeben, sofern der Schätzwert 5 % nicht überschreitet
Der Schätzwert ist kein Befund im Sinne der GefStoffV, um die Unter- oder Überschreitung der 0,1 %-Grenze festzustellen.
Verwendete Geräte: Rasterelektronenmikroskop: Zeiss EVO 10 MA mit EDX-Analysator Oxford INCA Xact.
Wartig Nord Analytik GmbH Friesenweg 5 H 22763 Hamburg Tel.: 040 / 881 803 - 0 Fax.: 040 / 881 803 - 77
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GBA Gesellschaft fr Bioanalytik mbH Flensburger Strae 15 25421 Pinneberg
Wartig Nord GmbH Beraten Planen Begutachten Friesenweg 5 H
22763 Hamburg
Prfbericht-Nr.: 2026P511569 / 1
| Auftraggeber | Wartig Nord GmbH Beraten Planen Begutachten | ||
|---|---|---|---|
| Eingangsdatum | siehe Tabelle | ||
| Projekt | B260357 | ||
| Material | Asphalt, Dachpappe, Farbe, Beschichtung | ||
| Auftrag | B260357 | ||
| Verpackung | PE-Beutel | ||
| Probenmenge | siehe Tabelle | ||
| unsere Auftragsnummer | 26507328 | ||
| Probenahme | durch den Auftraggeber | ||
| Probentransport | GBA | ||
| Analysenbeginn / -ende | 28.04.2026 - 06.05.2026 | ||
| Probenaufbewahrung | Wenn nicht anders vereinbart, werden Feststoffproben 3 Monate, bzgl. EBV | ||
| und BBodSchV 2021 abweichend 6 Monate und Wasserproben bis 2 Wochen | |||
| nach Prfberichtserstellung aufbewahrt. | |||
| Bemerkung | keine |
Pinneberg, 06.05.2026
Dieser Prfbericht wurde automatisch erstellt und ist auch ohne Unterschrift gltig.
i. A. B. Antalyn Projektbearbeitung
Die Prfergebnisse beziehen sich ausschlielich auf die im Bericht beschriebenen Prfgegenstnde. Es wird keine Verantwortung fr die Validitt der Ergebnisse bernommen, sofern vom Kunden bereitgestellte Daten oder Informationen diese beeinflussen knnen. Vom Kunden bereitgestellte Daten sind gekennzeichnet. Das Laboratorium bernimmt keine Verantwortung fr die Probenahme, sofern diese nicht durch Probenehmer eines zur GBA Group gehrenden Unternehmens oder in dessen Auftrag durchgefhrt wurde. In diesem Fall gelten die Ergebnisse fr die Probe wie erhalten. Ohne schriftliche Genehmigung des ausstellenden Unternehmens darf der Prfbericht weder verffentlicht noch auszugsweise vervielfltigt werden. Bei einer etwaigen Konformittsbewertung werden Messunsicherheiten nicht bercksichtigt.
| Dok.-Nr.: ML 510-02 # 1 V1 E, 510, 02.02.2026 | ||
|---|---|---|
| Dok.-Nr.: ML 510-02 # 1 V1 E, 510, 02.02.2026 | ||
| Seite 1 von 5 zu Prfbericht-Nr.: 2026P511569 / 1 |
GBA Gesellschaft fr Bioanalytik mbH Sitz der Gesellschaft: Geschftsfhrer: Flensburger Str. 15, 25421 Pinneberg Hamburg Ralf Murzen, Telefon +49 (0)4101 7946-0 Handelsregister: Ole Borchert, Fax +49 (0)4101 7946-26 Hamburg HRB 42774 Alexander Kleinke, E-Mail pinneberg@gba-group.de USt-Id.Nr. DE 118 554 138 Dr. Dominik Obeloer www.gba-group.com St.-Nr. 47/723/00196
[Seite 52]
Prfbericht-Nr.: 2026P511569 / 1 B260357
26
Da B26 c 28
| unsere Auftragsnummer | 26507328 | 26507328 | 26507328 | 26507328 | |||||||||||||||||||||||||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Probe-Nummer | 001 | 002 | 003 | 004 | |||||||||||||||||||||||||||||||||
| Material | Asphalt | Asphalt | Dachpappe | Dachpappe | |||||||||||||||||||||||||||||||||
| Probenbezeichnung | B260357-002 | B260357-018 | B260357-022 | B260357-023 | |||||||||||||||||||||||||||||||||
| Probemenge | ca. 28 g | ca. 75 g | ca. 10 g | ca. 10 g | |||||||||||||||||||||||||||||||||
| Probeneingang | 28.04.2026 | 28.04.2026 | 28.04.2026 | 28.04.2026 | |||||||||||||||||||||||||||||||||
| Analysenergebnisse | Einheit | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Summe PAK (EPA) | mg/kg | 0,34 | n.n. | 12,4 | 13 | ||||||||||||||||||||||||||||||||
| Naphthalin | mg/kg | <0,10 | <0,10 | 1,1 | 2,8 | ||||||||||||||||||||||||||||||||
| Acenaphthylen | mg/kg | <0,10 | <0,10 | <1,0 | <1,0 | ||||||||||||||||||||||||||||||||
| Acenaphthen | mg/kg | <0,10 | <0,10 | <1,0 | <1,0 | ||||||||||||||||||||||||||||||||
| Fluoren | mg/kg | <0,10 | <0,10 | <1,0 | <1,0 | ||||||||||||||||||||||||||||||||
| Phenanthren | mg/kg | 0,10 | <0,10 | 6,9 | 5,3 | ||||||||||||||||||||||||||||||||
| Anthracen | mg/kg | <0,10 | <0,10 | <1,0 | <1,0 | ||||||||||||||||||||||||||||||||
| Fluoranthen | mg/kg | <0,10 | <0,10 | 1,4 | 1,8 | ||||||||||||||||||||||||||||||||
| Pyren | mg/kg | <0,10 | <0,10 | 1,9 | 2,0 | ||||||||||||||||||||||||||||||||
| Benz(a)anthracen | mg/kg | <0,10 | <0,10 | <1,0 | <1,0 | ||||||||||||||||||||||||||||||||
| Chrysen | mg/kg | <0,10 | <0,10 | <1,0 | <1,0 | ||||||||||||||||||||||||||||||||
| Benzo(b)fluoranthen | mg/kg | <0,20 | <0,20 | <1,0 | <1,0 | ||||||||||||||||||||||||||||||||
| Benzo(k)fluoranthen | mg/kg | <0,20 | <0,20 | <1,0 | <1,0 | ||||||||||||||||||||||||||||||||
| Benzo(a)pyren | mg/kg | <0,20 | <0,20 | <1,0 | <1,0 | ||||||||||||||||||||||||||||||||
| Indeno(1,2,3-cd)pyren | mg/kg | <0,20 | <0,20 | <1,0 | <1,0 | ||||||||||||||||||||||||||||||||
| Dibenz(a,h)anthracen | mg/kg | <0,20 | <0,20 | <1,0 | <1,0 | ||||||||||||||||||||||||||||||||
| Benzo(g,h,i)perylen | mg/kg | 0,24 | <0,20 | 1,1 | 1,1 | ||||||||||||||||||||||||||||||||
| 1-Methylnaphthalin | mg/kg | <0,10 | <0,10 | 1,4 | 1,2 | ||||||||||||||||||||||||||||||||
| 2-Methylnaphthalin | mg/kg | <0,10 | <0,10 | 1,2 | 1,4 | ||||||||||||||||||||||||||||||||
| Probenvorbereitung | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Summe PCB (6) | mg/kg | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Summe PCB (7) | mg/kg | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| PCB 28 | mg/kg | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| PCB 52 | mg/kg | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| PCB 101 | mg/kg | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| PCB 118 | mg/kg | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| PCB 153 | mg/kg | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| PCB 138 | mg/kg | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| PCB 180 | mg/kg | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| PCB Summe 6 Kongenere x 5 | mg/kg | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Aufschluss mit Knigswasser | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Arsen | mg/kg TM | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Blei | mg/kg TM | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Cadmium | mg/kg TM | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Chrom ges. | mg/kg TM | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Kupfer | mg/kg TM | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Nickel | mg/kg TM | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Quecksilber | mg/kg TM | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Zink | mg/kg TM |
BG = Bestimmungsgrenze MU = Messunsicherheit n.a. = nicht auswertbar n.b. = nicht bestimmbar n.n. = nicht nachweisbar ngw. = nachgewiesen
Die Prfergebnisse beziehen sich ausschlielich auf die im Bericht beschriebenen Prfgegenstnde. Es wird keine Verantwortung fr die Validitt der Ergebnisse bernommen, sofern vom Kunden bereitgestellte Daten oder Informationen diese beeinflussen knnen. Vom Kunden bereitgestellte Daten sind gekennzeichnet. Das Laboratorium bernimmt keine Verantwortung fr die Probenahme, sofern diese nicht durch Probenehmer eines zur GBA Group gehrenden Unternehmens oder in dessen Auftrag durchgefhrt wurde. In diesem Fall gelten die Ergebnisse fr die Probe wie erhalten. Ohne schriftliche Genehmigung des ausstellenden Unternehmens darf der Prfbericht weder verffentlicht noch auszugsweise vervielfltigt werden. Bei einer etwaigen Konformittsbewertung werden Messunsicherheiten nicht bercksichtigt.
6
| Dok.-Nr.: ML 510-02 # 1 V1 E, 510, 02.02.202 | ||
|---|---|---|
| Dok.-Nr.: ML 510-02 # 1 V1 E, 510, 02.02.202 | ||
| Seite 2 von 5 zu Prfbericht-Nr.: 2026P511569 / 1 | ||
| eite 2 von 5 zu Prfbericht-Nr.: 2026P511569 / 1 |
[Seite 53]
Prfbericht-Nr.: 2026P511569 / 1 B260357
| unsere Auftragsnummer | 265 | 07328 | 2266550077332288 | 26507328 | 26507328 | 26507328 | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Probe-Nummer | 004 | 000015 | 006 | 007 | 008 | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Material | Dac | hpappe | D | aAcshpphaapltp | e | F | arb | e | Beschichtung | Farbe | |||||||||||||||||||||||||||||||||
| Probenbezeichnung | B260 | 357-023 | BB226600335577--000224 | B260357-013 | B260357-016 | B260357-019 | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Probemenge | ca | . 10 g | ccaa.. 2180 gg | c | a. 3 | g | ca. 3 g | ca. 9 g | |||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Probeneingang | 28.0 | 4.2026 | 2288..0044..22002266 | 28.04.2026 | 28.04.2026 | 28.04.2026 | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Analysenergebnisse | Einheit | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Summe PAK (EPA) | 13 | mg/kg | 01,13,44 | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Naphthalin | 2,8 | mg/kg | <20,,410 | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Acenaphthylen | <1,0 | mg/kg | <<01,,100 | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Acenaphthen | <1,0 | mg/kg | <<01,,100 | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Fluoren | <1,0 | mg/kg | <<01,,100 | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Phenanthren | 5,3 | mg/kg | 04,,190 | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Anthracen | <1,0 | mg/kg | <<01,,100 | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Fluoranthen | 1,8 | mg/kg | <<01,,100 | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Pyren | 2,0 | mg/kg | <01,4,10 | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Benz(a)anthracen | <1,0 | mg/kg | <<01,,100 | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Chrysen | <1,0 | mg/kg | <<01,,100 | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Benzo(b)fluoranthen | <1,0 | mg/kg | < | 01,,22 | 0 | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Benzo(k)fluoranthen | <1,0 | mg/kg | < | <01,,20 | 0 | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Benzo(a)pyren | <1,0 | mg/kg | < | <01,,20 | 0 | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Indeno(1,2,3-cd)pyren | <1,0 | mg/kg | < | <01,,20 | 0 | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Dibenz(a,h)anthracen | <1,0 | mg/kg | < | <01,,20 | 0 | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Benzo(g,h,i)perylen | 1,1 | mg/kg | 01,,254 | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 1-Methylnaphthalin | 1,2 | mg/kg | <01,3,10 | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 2-Methylnaphthalin | 1,4 | mg/kg | <01,4,10 | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Probenvorbereitung | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Summe PCB (6) | mg/kg | 0,28 | n.n. | n.n. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Summe PCB (7) | mg/kg | 0,28 | n.n. | n.n. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| PCB 28 | mg/kg | 0 | ,05 | 5 | <0,050 | <0,050 | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| PCB 52 | mg/kg | 0,11 | <0,050 | <0,050 | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| PCB 101 | mg/kg | 0,05 | 4 | <0,050 | <0,050 | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| PCB 118 | mg/kg | < | 0,02 | 5 | <0,050 | <0,050 | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| PCB 153 | mg/kg | 0 | ,02 | 9 | <0,050 | <0,050 | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| PCB 138 | mg/kg | 0 | ,03 | 2 | <0,050 | <0,050 | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| PCB 180 | mg/kg | < | 0,02 | 5 | <0,050 | <0,050 | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| PCB Summe 6 Kongenere | x 5 | mg/kg | 1,4 | n.n. | n.n. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Aufschluss mit Knigswasse | r | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Arsen | mg/kg TM | <1,0 | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Blei | mg/kg TM | 7,8 | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Cadmium | mg/kg TM | 0,16 | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Chrom ges. | mg/kg TM | 4,1 | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Kupfer | mg/kg TM | 10 | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Nickel | mg/kg TM | 5,6 | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Quecksilber | mg/kg TM | 0,34 | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Zink | mg/kg TM | 130 |
BG = Bestimmungsgrenze MU = Messunsicherheit n.a. = nicht auswertbar n.b. = nicht bestimmbar n.n. = nicht nachweisbar ngw. = nachgewiesen
Die Prfergebnisse beziehen sich ausschlielich auf die im Bericht beschriebenen Prfgegenstnde. Es wird keine Verantwortung fr die Validitt der Ergebnisse bernommen, sofern vom Kunden bereitgestellte Daten oder Informationen diese beeinflussen knnen. Vom Kunden bereitgestellte Daten sind gekennzeichnet. Das Laboratorium bernimmt keine Verantwortung fr die Probenahme, sofern diese nicht durch Probenehmer eines zur GBA Group gehrenden Unternehmens oder in dessen Auftrag durchgefhrt wurde. In diesem Fall gelten die Ergebnisse fr die Probe wie erhalten. Ohne schriftliche Genehmigung des ausstellenden Unternehmens darf der Prfbericht weder verffentlicht noch auszugsweise vervielfltigt werden. Bei einer etwaigen Konformittsbewertung werden Messunsicherheiten nicht bercksichtigt.
| Dok.-Nr.: ML 510-02 # 1 V1 E, 510, 02.02.2026 | ||
|---|---|---|
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Prfbericht-Nr.: 2026P511569 / 1 B260357
Angewandte Verfahren
| Parameter | BG | Einheit | MU | Methode |
|---|---|---|---|---|
| % | ||||
| Probenvorbereitung | DIN 19747: 2009-07 | |||
| Summe PCB (6) | mg/kg | 19 | berechnet | |
| Summe PCB (7) | mg/kg | 19 | berechnet | |
| PCB 28 | 0,0030 | mg/kg | 29 | DIN EN 17322: 2021-03 |
| PCB 52 | 0,0030 | mg/kg | 33 | DIN EN 17322: 2021-03 |
| PCB 101 | 0,0030 | mg/kg | 25 | DIN EN 17322: 2021-03 |
| PCB 118 | 0,0030 | mg/kg | 25 | DIN EN 17322: 2021-03 |
| PCB 153 | 0,0030 | mg/kg | 22 | DIN EN 17322: 2021-03 |
| PCB 138 | 0,0030 | mg/kg | 25 | DIN EN 17322: 2021-03 |
| PCB 180 | 0,0030 | mg/kg | 25 | DIN EN 17322: 2021-03 |
| PCB Summe 6 Kongenere x 5 | mg/kg | berechnet | ||
| Aufschluss mit Knigswasser | DIN EN 13657: 2003-01 | |||
| Arsen | 1,0 | mg/kg TM | 15 | DIN EN 16171: 2017-01 |
| Blei | 1,0 | mg/kg TM | 15 | DIN EN 16171: 2017-01 |
| Cadmium | 0,10 | mg/kg TM | 15 | DIN EN 16171: 2017-01 |
| Chrom ges. | 1,0 | mg/kg TM | 27 | DIN EN 16171: 2017-01 |
| Kupfer | 1,0 | mg/kg TM | 30 | DIN EN 16171: 2017-01 |
| Nickel | 1,0 | mg/kg TM | 25 | DIN EN 16171: 2017-01 |
| Quecksilber | 0,10 | mg/kg TM | 17 | DIN EN 16171: 2017-01 |
| Zink | 1,0 | mg/kg TM | 20 | DIN EN 16171: 2017-01 |
| Summe PAK (EPA) | mg/kg | berechnet | ||
| Naphthalin | 0,10 | mg/kg | 25 | DIN ISO 18287: 2006-05 |
| Acenaphthylen | 0,10 | mg/kg | 26 | DIN ISO 18287: 2006-05 |
| Acenaphthen | 0,10 | mg/kg | 26 | DIN ISO 18287: 2006-05 |
| Fluoren | 0,10 | mg/kg | 26 | DIN ISO 18287: 2006-05 |
| Phenanthren | 0,10 | mg/kg | 26 | DIN ISO 18287: 2006-05 |
| Anthracen | 0,10 | mg/kg | 26 | DIN ISO 18287: 2006-05 |
| Fluoranthen | 0,10 | mg/kg | 26 | DIN ISO 18287: 2006-05 |
| Pyren | 0,10 | mg/kg | 26 | DIN ISO 18287: 2006-05 |
| Benz(a)anthracen | 0,10 | mg/kg | 24 | DIN ISO 18287: 2006-05 |
| Chrysen | 0,10 | mg/kg | 26 | DIN ISO 18287: 2006-05 |
| Benzo(b)fluoranthen | 0,20 | mg/kg | 26 | DIN ISO 18287: 2006-05 |
| Benzo(k)fluoranthen | 0,20 | mg/kg | 23 | DIN ISO 18287: 2006-05 |
| Benzo(a)pyren | 0,20 | mg/kg | 17 | DIN ISO 18287: 2006-05 |
| Indeno(1,2,3-cd)pyren | 0,20 | mg/kg | 41 | DIN ISO 18287: 2006-05 |
| Dibenz(a,h)anthracen | 0,20 | mg/kg | 28 | DIN ISO 18287: 2006-05 |
| Benzo(g,h,i)perylen | 0,20 | mg/kg | 26 | DIN ISO 18287: 2006-05 |
| 1-Methylnaphthalin | DIN ISO 18287: 2006-05 |
1-Methylnaphthalin 0,10 mg/kg 25
BG = Bestimmungsgrenze MU = Messunsicherheit n.a. = nicht auswertbar n.b. = nicht bestimmbar n.n. = nicht nachweisbar ngw. = nachgewiesen
Die Prfergebnisse beziehen sich ausschlielich auf die im Bericht beschriebenen Prfgegenstnde. Es wird keine Verantwortung fr die Validitt der Ergebnisse bernommen, sofern vom Kunden bereitgestellte Daten oder Informationen diese beeinflussen knnen. Vom Kunden bereitgestellte Daten sind gekennzeichnet. Das Laboratorium bernimmt keine Verantwortung fr die Probenahme, sofern diese nicht durch Probenehmer eines zur GBA Group gehrenden Unternehmens oder in dessen Auftrag durchgefhrt wurde. In diesem Fall gelten die Ergebnisse fr die Probe wie erhalten. Ohne schriftliche Genehmigung des ausstellenden Unternehmens darf der Prfbericht weder verffentlicht noch auszugsweise vervielfltigt werden. Bei einer etwaigen Konformittsbewertung werden Messunsicherheiten nicht bercksichtigt.
| Dok.-Nr.: ML 510-02 # 1 V1 E, 510, 02.02.2026 | ||
|---|---|---|
| Dok.-Nr.: ML 510-02 # 1 V1 E, 510, 02.02.2026 | ||
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Prfbericht-Nr.: 2026P511569 / 1 B260357
| Parameter | BG | Einheit | MU | Methode | |
|---|---|---|---|---|---|
| Benzo(g,h,i)perylen | 0,20 | mg/kg | 26% | DIN ISO 18287: 2006-05 | |
| P1-rMoebtehnyvlnoarbpehrtehiatulinng | 0,10 | mg/kg | 25 | D DIINN 1IS97O4 718: 228070:9 2-00076 - | 05 |
| 2-Methylnaphthalin | 0,10 | mg/kg | 25 | DIN ISO 18287: 2006-05 |
Die Messunsicherheit (MU) wurde berechnet nach DIN ISO 11352 als erweiterte, kombinierte Unsicherheit mit k=2 (95 %), Probenahme nicht inbegriffen.
Die mit gekennzeichneten Verfahren sind akkreditierte Verfahren des ausfhrenden Untersuchungslabors. Die Bestimmungsgrenzen (BG) knnen matrixbedingt variieren.
Untersuchungslabor: GBA Pinneberg (D-PL-14170-01)
BG = Bestimmungsgrenze MU = Messunsicherheit n.a. = nicht auswertbar n.b. = nicht bestimmbar n.n. = nicht nachweisbar ngw. = nachgewiesen
Die Prfergebnisse beziehen sich ausschlielich auf die im Bericht beschriebenen Prfgegenstnde. Es wird keine Verantwortung fr die Validitt der Ergebnisse bernommen, sofern vom Kunden bereitgestellte Daten oder Informationen diese beeinflussen knnen. Vom Kunden bereitgestellte Daten sind gekennzeichnet. Das Laboratorium bernimmt keine Verantwortung fr die Probenahme, sofern diese nicht durch Probenehmer eines zur GBA Group gehrenden Unternehmens oder in dessen Auftrag durchgefhrt wurde. In diesem Fall gelten die Ergebnisse fr die Probe wie erhalten. Ohne schriftliche Genehmigung des ausstellenden Unternehmens darf der Prfbericht weder verffentlicht noch auszugsweise vervielfltigt werden. Bei einer etwaigen Konformittsbewertung werden Messunsicherheiten nicht bercksichtigt.
| Dok.-Nr.: ML 510-02 # 1 V1 E, 510, 02.02.2026 | ||
|---|---|---|
| Dok.-Nr.: ML 510-02 # 1 V1 E, 510, 02.02.2026 | ||
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GBA Gesellschaft fr Bioanalytik mbH Flensburger Strae 15 25421 Pinneberg
Wartig Nord GmbH Beraten Planen Begutachten
Friesenweg 5 H
22763 Hamburg
Prfbericht-Nr.: 2026P514572 / 1
| Auftraggeber | Wartig Nord GmbH Beraten Planen Begutachten | ||
|---|---|---|---|
| Eingangsdatum | siehe Tabelle | ||
| Projekt | B260357 | ||
| Material | Bitumenbahn | ||
| Auftrag | B260357 | ||
| Verpackung | PE-Beutel | ||
| Probenmenge | je Probe ca. 28-40 g | ||
| unsere Auftragsnummer | 26509501 | ||
| Probenahme | durch den Auftraggeber | ||
| Probentransport | GBA | ||
| Analysenbeginn / -ende | 02.06.2026 - 09.06.2026 | ||
| Probenaufbewahrung | Wenn nicht anders vereinbart, werden Feststoffproben 3 Monate, bzgl. EBV | ||
| und BBodSchV 2021 abweichend 6 Monate und Wasserproben bis 2 Wochen | |||
| nach Prfberichtserstellung aufbewahrt. | |||
| Bemerkung | keine |
Pinneberg, 09.06.2026
Dieser Prfbericht wurde automatisch erstellt und ist auch ohne Unterschrift gltig.
i. A. B. Antalyn Projektbearbeitung
Die Prfergebnisse beziehen sich ausschlielich auf die im Bericht beschriebenen Prfgegenstnde. Es wird keine Verantwortung fr die Validitt der Ergebnisse bernommen, sofern vom Kunden bereitgestellte Daten oder Informationen diese beeinflussen knnen. Vom Kunden bereitgestellte Daten sind gekennzeichnet. Das Laboratorium bernimmt keine Verantwortung fr die Probenahme, sofern diese nicht durch Probenehmer eines zur GBA Group gehrenden Unternehmens oder in dessen Auftrag durchgefhrt wurde. In diesem Fall gelten die Ergebnisse fr die Probe wie erhalten. Ohne schriftliche Genehmigung des ausstellenden Unternehmens darf der Prfbericht weder verffentlicht noch auszugsweise vervielfltigt werden. Bei einer etwaigen Konformittsbewertung werden Messunsicherheiten nicht bercksichtigt.
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|---|---|---|
| Dok.-Nr.: ML 510-02 # 1 V1 E, 510, 02.02.2026 | ||
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GBA Gesellschaft fr Bioanalytik mbH Sitz der Gesellschaft: Geschftsfhrer: Flensburger Str. 15, 25421 Pinneberg Hamburg Ralf Murzen, Telefon +49 (0)4101 7946-0 Handelsregister: Ole Borchert, Fax +49 (0)4101 7946-26 Hamburg HRB 42774 Alexander Kleinke, E-Mail pinneberg@gba-group.de USt-Id.Nr. DE 118 554 138 Dr. Dominik Obeloer www.gba-group.com St.-Nr. 47/723/00196
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Prfbericht-Nr.: 2026P514572 / 1 B260357
| unsere Auftragsnummer | 26509501 | 26509501 | 26509501 | ||||||||||||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Probe-Nummer | 001 | 002 | 003 | ||||||||||||||||||||
| Material | Bitumenbahn | Bitumenbahn | Bitumenbahn | ||||||||||||||||||||
| Probenbezeichnung | B260357-025 | B260357-026 | B260357-027 | ||||||||||||||||||||
| Probeneingang | 02.06.2026 | 02.06.2026 | 02.06.2026 | ||||||||||||||||||||
| Analysenergebnisse | Einheit | ||||||||||||||||||||||
| Summe PAK (EPA) | mg/kg | 11,6 | 3,7 | 4,7 | |||||||||||||||||||
| Naphthalin | mg/kg | <1,0 | <1,0 | <1,0 | |||||||||||||||||||
| Acenaphthylen | mg/kg | <1,0 | <1,0 | <1,0 | |||||||||||||||||||
| Acenaphthen | mg/kg | <1,0 | <1,0 | <1,0 | |||||||||||||||||||
| Fluoren | mg/kg | <1,0 | <1,0 | <1,0 | |||||||||||||||||||
| Phenanthren | mg/kg | 1,3 | <1,0 | <1,0 | |||||||||||||||||||
| Anthracen | mg/kg | <1,0 | <1,0 | <1,0 | |||||||||||||||||||
| Fluoranthen | mg/kg | 1,3 | <1,0 | <1,0 | |||||||||||||||||||
| Pyren | mg/kg | 2,4 | 1,1 | 1,2 | |||||||||||||||||||
| Benz(a)anthracen | mg/kg | 1,4 | <1,0 | <1,0 | |||||||||||||||||||
| Chrysen | mg/kg | <1,0 | <1,0 | <1,0 | |||||||||||||||||||
| Benzo(b)fluoranthen | mg/kg | 1,7 | <1,0 | 1,1 | |||||||||||||||||||
| Benzo(k)fluoranthen | mg/kg | <1,0 | <1,0 | <1,0 | |||||||||||||||||||
| Benzo(a)pyren | mg/kg | 1,5 | 1,0 | 1,0 | |||||||||||||||||||
| Indeno(1,2,3-cd)pyren | mg/kg | <1,0 | <1,0 | <1,0 | |||||||||||||||||||
| Dibenz(a,h)anthracen | mg/kg | <1,0 | <1,0 | <1,0 | |||||||||||||||||||
| Benzo(g,h,i)perylen | mg/kg | 2,0 | 1,6 | 1,4 | |||||||||||||||||||
| 1-Methylnaphthalin | mg/kg | <1,0 | <1,0 | <1,0 | |||||||||||||||||||
| 2-Methylnaphthalin | mg/kg | <1,0 | <1,0 | <1,0 | |||||||||||||||||||
| Aufschluss mit Knigswasser | |||||||||||||||||||||||
| Quecksilber | mg/kg TM | < | 0,1 | 0 | < | 0,1 | 0 | < | 0,1 | 0 |
BG = Bestimmungsgrenze MU = Messunsicherheit n.a. = nicht auswertbar n.b. = nicht bestimmbar n.n. = nicht nachweisbar ngw. = nachgewiesen
Die Prfergebnisse beziehen sich ausschlielich auf die im Bericht beschriebenen Prfgegenstnde. Es wird keine Verantwortung fr die Validitt der Ergebnisse bernommen, sofern vom Kunden bereitgestellte Daten oder Informationen diese beeinflussen knnen. Vom Kunden bereitgestellte Daten sind gekennzeichnet. Das Laboratorium bernimmt keine Verantwortung fr die Probenahme, sofern diese nicht durch Probenehmer eines zur GBA Group gehrenden Unternehmens oder in dessen Auftrag durchgefhrt wurde. In diesem Fall gelten die Ergebnisse fr die Probe wie erhalten. Ohne schriftliche Genehmigung des ausstellenden Unternehmens darf der Prfbericht weder verffentlicht noch auszugsweise vervielfltigt werden. Bei einer etwaigen Konformittsbewertung werden Messunsicherheiten nicht bercksichtigt.
| Dok.-Nr.: ML 510-02 # 1 V1 E, 510, 02.02.2026 | ||
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| Dok.-Nr.: ML 510-02 # 1 V1 E, 510, 02.02.2026 | ||
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Prfbericht-Nr.: 2026P514572 / 1 B260357
Angewandte Verfahren
| Parameter | BG | Einheit | MU | Methode |
|---|---|---|---|---|
| % | ||||
| Summe PAK (EPA) | mg/kg | berechnet | ||
| Naphthalin | 0,10 | mg/kg | 25 | DIN ISO 18287: 2006-05 |
| Acenaphthylen | 0,10 | mg/kg | 26 | DIN ISO 18287: 2006-05 |
| Acenaphthen | 0,10 | mg/kg | 26 | DIN ISO 18287: 2006-05 |
| Fluoren | 0,10 | mg/kg | 26 | DIN ISO 18287: 2006-05 |
| Phenanthren | 0,10 | mg/kg | 26 | DIN ISO 18287: 2006-05 |
| Anthracen | 0,10 | mg/kg | 26 | DIN ISO 18287: 2006-05 |
| Fluoranthen | 0,10 | mg/kg | 26 | DIN ISO 18287: 2006-05 |
| Pyren | 0,10 | mg/kg | 26 | DIN ISO 18287: 2006-05 |
| Benz(a)anthracen | 0,10 | mg/kg | 24 | DIN ISO 18287: 2006-05 |
| Chrysen | 0,10 | mg/kg | 26 | DIN ISO 18287: 2006-05 |
| Benzo(b)fluoranthen | 0,20 | mg/kg | 26 | DIN ISO 18287: 2006-05 |
| Benzo(k)fluoranthen | 0,20 | mg/kg | 23 | DIN ISO 18287: 2006-05 |
| Benzo(a)pyren | 0,20 | mg/kg | 17 | DIN ISO 18287: 2006-05 |
| Indeno(1,2,3-cd)pyren | 0,20 | mg/kg | 41 | DIN ISO 18287: 2006-05 |
| Dibenz(a,h)anthracen | 0,20 | mg/kg | 28 | DIN ISO 18287: 2006-05 |
| Benzo(g,h,i)perylen | 0,20 | mg/kg | 26 | DIN ISO 18287: 2006-05 |
| 1-Methylnaphthalin | 0,10 | mg/kg | 25 | DIN ISO 18287: 2006-05 |
| 2-Methylnaphthalin | 0,10 | mg/kg | 25 | DIN ISO 18287: 2006-05 |
| Aufschluss mit Knigswasser | DIN EN 13657: 2003-01 | |||
| Quecksilber | 0,10 | mg/kg TM | 17 | DIN EN 16171: 2017-01 |
Die Messunsicherheit (MU) wurde berechnet nach DIN ISO 11352 als erweiterte, kombinierte Unsicherheit mit k=2 (95 %), Probenahme nicht inbegriffen.
Die mit gekennzeichneten Verfahren sind akkreditierte Verfahren des ausfhrenden Untersuchungslabors. Die Bestimmungsgrenzen (BG) knnen matrixbedingt variieren.
Untersuchungslabor: GBA Pinneberg (D-PL-14170-01)
BG = Bestimmungsgrenze MU = Messunsicherheit n.a. = nicht auswertbar n.b. = nicht bestimmbar n.n. = nicht nachweisbar ngw. = nachgewiesen
Die Prfergebnisse beziehen sich ausschlielich auf die im Bericht beschriebenen Prfgegenstnde. Es wird keine Verantwortung fr die Validitt der Ergebnisse bernommen, sofern vom Kunden bereitgestellte Daten oder Informationen diese beeinflussen knnen. Vom Kunden bereitgestellte Daten sind gekennzeichnet. Das Laboratorium bernimmt keine Verantwortung fr die Probenahme, sofern diese nicht durch Probenehmer eines zur GBA Group gehrenden Unternehmens oder in dessen Auftrag durchgefhrt wurde. In diesem Fall gelten die Ergebnisse fr die Probe wie erhalten. Ohne schriftliche Genehmigung des ausstellenden Unternehmens darf der Prfbericht weder verffentlicht noch auszugsweise vervielfltigt werden. Bei einer etwaigen Konformittsbewertung werden Messunsicherheiten nicht bercksichtigt.
| Dok.-Nr.: ML 510-02 # 1 V1 E, 510, 02.02.2026 | ||
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| Dok.-Nr.: ML 510-02 # 1 V1 E, 510, 02.02.2026 | ||
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