Kostenloses Live-Webinar: VergabeHero in Aktion erleben.

G B260357-1 Schadstoffuntersuchung.pdf

Planungsleistungen für die umfassende Sanierung des Hauses der Jugend in Hamburg-Billstedt

Extrahierter Dokumenttext · Stand: 01.10.2026, 11:08 (Europe/Berlin)

Herkunft: fbhh-evergabe.web.hamburg.de

Tabellen, Layout und Zeichen können bei der Extraktion abweichen. Maßgeblich ist die Originaldatei.

Originaldatei öffnen

[Seite 1]

Wartig Nord GmbH Beraten Planen Begutachten Friesenweg 5 H 22763 Hamburg

Wartig Nord GmbH FHH Bezirksamt Hamburg-Mitte Beraten Planen Begutachten Herr Bernd Schmidt Friesenweg 5 H Caffamacherreihe 1-3 22763 Hamburg Telefon: 040 / 88 18 03 - 0 20355 Hamburg Email: info@wartig-nord.de www.wartig-nord.de

per E-Mail: bernd.schmidt@hamburg-mitte.hamburg.de

Ihr Schreiben vom Ihr Zeichen unser Zeichen Datum Durchwahl B260357/ CA 17.06.2026

Bericht : G B260357-1 Schadstoffuntersuchung Projekt : Lorenzenweg 2 - Schadstofferkundung Wartig Projekt-Nr. : B260357 Ihr Zeichen : VOB-2026_SRBau_1_0221_A

Sehr geehrter Herr Schmidt,

anbei erhalten Sie unseren Untersuchungsbericht G B260357-1 Schadstoffuntersuchung, Lorenzenweg 2 - Schadstofferkundung.

Für die Beantwortung Ihrer Fragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen Wartig Nord GmbH Beraten Planen Begutachten

Colin Auffermann

Das Dokument wird Ihnen hiermit vollständig als PDF-Datei zur Verfügung gestellt. Selbstverständlich erhalten Sie auf Wunsch ein ausgedrucktes Exemplar.

Geschäftsführer Bankverbindung Sitz

Uwe Latarius Hamburger Sparkasse Friesenweg 5 H Amtsgericht Hamburg Dr. Christoph Wiegand BLZ 200 505 50 22763 Hamburg HRB 97868 Chris Gundlach Konto 1048 210 890 Telefon: 040 / 88 18 03 - 10 Ust.Id-Nr. IBAN Nr. DE35 2005 0550 1048 210890 Email: info@wartig-nord.de DE248950821 BIC: HASP DE HH XXX www.wartig-nord.de Steuernummer 41/767/03372

[Seite 2]

17.06.2026 Blatt 1 / 21 G B260357-1 Schadstoffuntersuchung

Lorenzenweg 2 - Schadstofferkundung Bericht G B260357-1 Schadstoffuntersuchung vom 17.06.2026
Auftrag:Durchführung einer orientierenden Schadstoffuntersuchung zur Vorbereitung von Baumaßnahmen für das u. g. Bauvorhaben
Untersuchungsobjekt:22111 Hamburg
Auftraggeber:FHH Bezirksamt Hamburg-Mitte Herr Bernd Schmidt Caffamacherreihe 1-3 20355 Hamburg
Auftragnehmer:Wartig Nord GmbH Beraten Planen Begutachten Friesenweg 5 H 22763 Hamburg
Bearbeiter:Colin Auffermann, Robert Kleschewski, Thorben Schulze-Hamann
Umfang:inkl. diesem Deckblatt 21 Seiten
Anlagen:Anlage 1: Probentabelle und Zusammenfassung der Ergebnisse Anlage 2: Allgemeine Hinweise zur Schadstoffuntersuchung Anlage 3: Analyseberichte: Wartig Nord Analytik GmbH GBA Pinneberg
Berichtsdatum:17.06.2026

Wartig Nord GmbH Beraten Planen Begutachten Friesenweg 5 H 22763 Hamburg Tel.: 040 / 881 803 – 0

[Seite 3]

17.06.2026 Blatt 2 / 21 G B260357-1 Schadstoffuntersuchung

Inhaltsverzeichnis

  1. Auftrag und Abgrenzung ............................................................................................ 4

  2. Bestandsaufnahme / Ortstermin ................................................................................. 5

  3. Darstellung der Untersuchungsergebnisse mit Fotodokumentation ............................ 6

Asbest ..................................................................................................................... 6

KMF (Künstliche Mineralfasern) ............................................................................... 8

PAK (Polyzyklische Aromatische Kohlenwasserstoffe) ............................................ 10

PCB (Polychlorierte Biphenyle) ................................................................................ 10

Sonstige Schadstoffe ............................................................................................... 12

  1. Ergebnis der Gebäudebegehung ................................................................................ 13

Allgemeines ............................................................................................................. 13

Fußböden ................................................................................................................ 13

Wände ..................................................................................................................... 16

Wandoberbeläge (Farbe, Spachtel, Putz) .......................................................... 16

Fliesenbeläge ..................................................................................................... 16

Decken .................................................................................................................... 17

Deckenbeläge (Farbe, Spachtel, Putz) ............................................................... 17

Abhangdecken ................................................................................................... 17

Fenster/Türen .......................................................................................................... 17

Haustechnik ............................................................................................................. 17

Fassade .................................................................................................................. 18

Dach ........................................................................................................................ 18

  1. Hinweise zu den Schadstofffunden ............................................................................ 19

Asbesthaltige Baustoffe ........................................................................................... 19

Schwachgebundene Asbestprodukte ................................................................. 19

Sonstige Asbestmaterialien ................................................................................ 19

Arbeiten an Asbest ............................................................................................. 19

Materialien aus alter KMF / Mineralwolle ................................................................. 19

Hinweise zu PAK (Teerprodukte) ............................................................................. 20

Hinweise PCB ......................................................................................................... 20

Quecksilber in Bitumenbahnen ................................................................................ 21

Anlage 1 .............................................................................................................................. 1

Probentabelle und Zusammenfassung der Analysenergebnisse .............................. 1

Einzelproben Wandputz ..................................................................................... 4

Wartig Nord GmbH Beraten Planen Begutachten Friesenweg 5 H 22763 Hamburg Tel.: 040 / 881 803 – 0

[Seite 4]

17.06.2026 Blatt 3 / 21 G B260357-1 Schadstoffuntersuchung

Mischproben Wandputz ..................................................................................... 8

Anlage 2 .............................................................................................................................. 1

Vorgehen bei der Erstellung von Schadstoffkatastern ............................................. 1

Vorgehen bei der Untersuchung von eventuell asbesthaltigen Wand- und

Deckenoberbelägen ................................................................................................ 2

Wände ............................................................................................................... 2

Decken ............................................................................................................... 2

Fliesenschilde .................................................................................................... 2

Hinweise zu den Schadstoffen ................................................................................. 2

Asbest ................................................................................................................ 2

Künstliche Mineralfasern (KMF) ......................................................................... 3

Teerhaltige Produkte mit polycyclischen aromatischen Kohlenwasserstoffen

(PAK) ........................................................................................................... 3

Teerpappe/Bitumenpappe .................................................................................. 4

PCB-haltige Produkte ......................................................................................... 4

Schwermetallhaltige Materialien ......................................................................... 4

Holzschutzmittelbelastete Hölzer ....................................................................... 4

POP-Stoffe (Persistente Organische Schadstoffe) ............................................. 5

Bauschutt ........................................................................................................... 5

Wartig Nord GmbH Beraten Planen Begutachten Friesenweg 5 H 22763 Hamburg Tel.: 040 / 881 803 – 0

[Seite 5]

17.06.2026 Blatt 4 / 21 G B260357-1 Schadstoffuntersuchung

  1. Auftrag und Abgrenzung

Die Firma Wartig Nord GmbH wurde mit der Durchführung einer orientierenden Asbest- und Schadstoffuntersuchung zur Vorbereitung von Baumaßnahmen für das Bauvorhaben Lorenzenweg 2 - Schadstofferkundung beauftragt.

Für abzubrechende bzw. umzubauende Gebäude gilt gemäß Gefahrstoffverordnung, dass bauliche Anlagen vor Beginn von Abbrucharbeiten auf das Vorhandensein von asbesthaltigen Materialien zu untersuchen sind. Asbesthaltige Materialien sind dann fach- und sachgerecht gesondert zu entsorgen bzw. bei den Arbeiten ist gemäß den Vorschriften der TRGS 519 vorzugehen. Für Hamburg ist zudem gemäß Bauvorlagenverordnung für die Beseitigung von baulichen Anlagen ein Verzeichnis über Gefahrstoffe vorzulegen. Für Gefahrstoffe ist dabei die Definition der Gefahrstoffverordnung heranzuziehen, zudem sind auch biologische Arbeitsstoffe aufzuführen, wie sie in der Biostoffverordnung definiert sind. Das Vorgehen bei der Schadstofferkundung und die allgemeinen Hinweise zu den Schadstoffen finden sich in der Anlage 3. Außer Asbestmaterialien werden dabei von uns die im Bauwesen häufig vorkommenden Gefahrstoffe KMF (Künstliche Mineralfasern), Teerprodukte (PAK - Polyzyklische Aromatische Kohlenwasserstoffe), und PCB-Produkte (Polychlorierte Biphenyle) erfasst. Materialien die keine Gefahrstoffe darstellen, allerdings getrennt entsorgen werden müssen (u.a. HBCD-haltiges oder SCCP-haltiges Material), werden entsprechend der Beauftragung dokumentiert. Andere Gefahrstoffe wie Schimmelpilzbelastungen, Holzschutzmittel, Formaldehyd, Taubenkot und weitere, z.T. nutzungsspezifische Schadstoffe werden von uns im Bericht nur bei Auffälligkeiten mit aufgeführt, eine detaillierte Erfassung erfolgt nicht. Eingebaute Geräte und Anlagen können nur eingeschränkt untersucht und beurteilt werden. Hierzu werden daher in der Regel nur allgemein Hinweise gegeben. Leistungsbestandteil ist eine Fotodokumentation der schadstoffhaltigen Produkte. Die Analysen erfolgen durch akkreditierte Prüflabore. Nicht Bestandteil des Auftrags ist die Erarbeitung eines Sanierungskonzeptes und die Ermittlung des Kontaminationsumfanges oder die Massenaufnahme von asbest- oder schadstoffhaltigen Baustoffen. Die Ermittlung erfolgt in Stichproben, zum Vorgehen (s. Anhang). Nicht beauftragt bzw. nicht in die Untersuchung einbezogen wurden zudem das Gelände und die Außenflächen, sowie unter Erdgleiche eingebaute Anlagen und erdberührte Bauteile.

Wartig Nord GmbH Beraten Planen Begutachten Friesenweg 5 H 22763 Hamburg Tel.: 040 / 881 803 – 0

[Seite 6]

17.06.2026 Blatt 5 / 21 G B260357-1 Schadstoffuntersuchung

  1. Bestandsaufnahme / Ortstermin

Die Bestandsaufnahme erfolgte am 21.04., 23.04. und 28.05.2026 durch Herrn Robert Kleschewski und Herrn Thorben Schulze-Hamann, Asbest-Sachkundige gemäß TRGS 519, zertifiziert für die Probenahme fester Abfälle gem. LAGA PN 98, Wartig Nord GmbH Beraten Planen Begutachten.

Zur Untersuchung standen uns folgende Unterlagen zum Gebäude zur Verfügung:  Grundrisse  Fotodokumentation der vorgefundenen Schadstoffe UG, EG, OG (aus Voruntersuchung)

Folgende Gebäudeteile wurden untersucht:  Keller-, Erd- und Obergeschoss: Wand-, Decken- und Fußbodenoberbeläge einschließlich tiefere Aufbauten  Gebäudehülle (Dach, Fassade)

Es wurden ausschließlich die beauftragten Gebäude /-teile untersucht.

Die Analysenergebnisse werden in der Anlage 1 tabellarisch aufgeführt.

Wartig Nord GmbH Beraten Planen Begutachten Friesenweg 5 H 22763 Hamburg Tel.: 040 / 881 803 – 0

[Seite 7]

17.06.2026 Blatt 6 / 21 G B260357-1 Schadstoffuntersuchung

  1. Darstellung der Untersuchungsergebnisse mit Fotodokumentation

Asbest

Untersuchte und als asbesthaltig eingestufte Materialien/Bereiche
OrtProduktVerwendungszweck /BemerkungenFoto
1.Obergeschoss, Raum 108, Fußboden, BodenbelagNadelfilz blau, Kleber, gelb, Ausgleichsmasse, grauProbe: -004: Chrysotil (Weißasbest) enthalten, 1%-5%
1. Obergeschoss Raum 108 FußbodenLinoleum mit Kleber und AusgleichsmasseProbe -005: Chrysotil (Weißasbest) enthalten
1. Obergeschoss Raum 118 Fußboden, BodenbelagLinoleum, braun, KleberProbe -007: Linoleum: Chrysotil (Weißasbest) in Spuren Kleber mit Ausgleichsmasse: kein Asbest
Erdgeschoss, Raum -002, Fußboden, BodenbelagLinoleum, grau, Kleber, grauProbe -008: Chrysotil (Weißasbest) in Spuren

Wartig Nord GmbH Beraten Planen Begutachten Friesenweg 5 H 22763 Hamburg Tel.: 040 / 881 803 – 0

[Seite 8]

17.06.2026 Blatt 7 / 21 G B260357-1 Schadstoffuntersuchung

Untersuchte und als asbesthaltig eingestufte Materialien/Bereiche
OrtProduktVerwendungszweck /BemerkungenFoto
Erdgeschoss, Raum 008, Wand, Massivwand, Fliesen, weißFliesenkleber, grauProbe -009: Chrysotil (Weißasbest) enthalten, 1%-5%
Kellergeschoss, Raum U15, Wand, Massivwand, Fliesen, weißFliesenkleber, grauProbe -014: Chrysotil (Weißasbest) enthalten, 1%-5%
Erdgeschoss, Raum 003 FensterlaibungFarbe, Spachtel, GipsputzProbe -305: Chrysotil (Weißasbest) in Spuren (Einzelfund)
Nicht bzw. nicht an jeder Einzelstelle untersuchte Asbestmaterialien/ Bereiche
OrtProduktVerwendungszweckBemerkungen
Heizanlage und Wasserversorgung und LüftungsanlageFlansche und SchieberDichtungenz.T. noch Altbestand, Altbestand ist pauschal als asbesthaltig einzustufen, beim Ausbau getrennt entsorgen

Wartig Nord GmbH Beraten Planen Begutachten Friesenweg 5 H 22763 Hamburg Tel.: 040 / 881 803 – 0

[Seite 9]

17.06.2026 Blatt 8 / 21 G B260357-1 Schadstoffuntersuchung

Nicht bzw. nicht an jeder Einzelstelle untersuchte Asbestmaterialien/ Bereiche
OrtProduktVerwendungszweckBemerkungen
Diverse StellenAltbestand RippenheizkörperDichtungenAltbestand ist pauschal als asbesthaltig einzustufen, beim Ausbau getrennt entsorgen
Diverse StellenAsbestpappen in TechniktürenBrandschutz an T30- Türenz.T. noch Altbestand, Altbestand ist pauschal als asbesthaltig einzustufen, die Türen enthalten auch alte Mineralwolle
ElektroAsbestpappenNH-Sicherungenalte Sicherungen können mit Asbestpappen ausgeführt sein

KMF (Künstliche Mineralfasern)

KMF-Materialien wurden bei der Untersuchung vor Ort in ihrer prinzipiellen Verwendung aufgenommen, aber nicht im Einzelnen in die Pläne eingetragen.

Generell ist bei Leichtbauwänden aus Gipskarton und häufig bei Abhangdecken mit Verwendung von Mineralwollisolierung zu rechnen, Rohrleitungen sind mit Mineralwollummantelungen versehen.

Bei der überwiegenden Zahl der Verwendungen handelt es sich offensichtlich um „alte“ Mineralwollen (Einbau vor Juni 2000), das Material ist als krebserzeugend Kategorie 1B (ehemals K2) einzustufen. Bei später erfolgten Umbauarbeiten ist darauf zu achten, dass das Einbaujahr klar dokumentiert ist, ansonsten ist eine Einstufung als Altprodukt vorzunehmen.

Soweit beim Umbau/ Rückbau in einzelnen Bereichen, z.B. beim Aufnehmen des Estrichs oder an anderen unzugänglichen Stellen eine Mineralwollisolierung festgestellt wird, ist diese ebenfalls als Altprodukt einzustufen und dann ordnungsgemäß auszubauen und zu entsorgen.

Wartig Nord GmbH Beraten Planen Begutachten Friesenweg 5 H 22763 Hamburg Tel.: 040 / 881 803 – 0

[Seite 10]

17.06.2026 Blatt 9 / 21 G B260357-1 Schadstoffuntersuchung

Nicht bzw. nicht an jeder Einzelstelle untersuchte KMF-Materialien/BereicheAlte Mineralwollen können pauschal als krebserzeugend Kategorie 1B eingestuft werden
OrtProduktVerwendungszweckBemerkungen / Foto
Heizanlage und Wasserversorgung und LüftungsanlageRohrleitungs- isolierungen, Kesselisolierung, KanalisolierungWärmedämmung, Schalldämmungbeim Ausbau getrennt entsorgen
Diverse StellenMineralwolle in TechniktürenBrandschutz an T30- Türenenthalten oft Mineralwolle
Diverse StellenMineralwolle in Leichtbauwänden, auf Abhangdecken, gepresste Mineralwollplatten (Odenwaldplatten)Isolierung, Schalldämmungbeim Ausbau getrennt entsorgen
Diverse StellenMineralwolle als EstrichdämmungTrittschalldämmungbeim Ausbau getrennt entsorgen
Diverse StellenMineralwolle als StopfmassenBrandschott aus Mineralwollebeim Ausbau getrennt entsorgen
KaltdachMineralwolle als DeckendämmungWärmedämmungbeim Ausbau getrennt entsorgen

Wartig Nord GmbH Beraten Planen Begutachten Friesenweg 5 H 22763 Hamburg Tel.: 040 / 881 803 – 0

[Seite 11]

17.06.2026 Blatt 10 / 21 G B260357-1 Schadstoffuntersuchung

PAK (Polyzyklische Aromatische Kohlenwasserstoffe)

Es wurden verschiedene Materialien ermittelt, für die eine Untersuchung auf PAK erfolgte. Dabei wurden keine teerhaltigen Produkte festgestellt (siehe Probentabelle).

Weitere Teerprodukte, die bei der Untersuchung nicht erfasst wurden, können im Baukörper vorhanden sein: Außen erdberührte Bereiche, oder auch Sperrbahnen in Mauerwerk oder in Nassbereichen, eventuell auch als Teeranstriche/Schwarzanstriche. Beim Abbruch dieser Bauteile ist auf derartige Produkte zu achten und diese sind bei Auffälligkeit getrennt zu halten und gegebenenfalls auf ihren PAK-Gehalt zu untersuchen.

Untersuchte und als nicht teerhaltig eingestufte Materialien/Bereiche
OrtProduktVerwendungszweck /BemerkungenFoto
MitteldachBitumenbahnProbe -026: Kein Asbest nachgewiesen Summe PAK: 3,7 mg/kg
Nicht bzw. nicht an jeder Einzelstelle untersuchte eventuell teerhaltige Materialien/ BereicheTeerprodukte können krebserzeugend Kategorie 1B sein
OrtProduktVerwendungszweckBemerkungen
Außenbereich, erdberührte BauteileTeerhaltige AnstricheSchwarzanstriche als Abdichtung
Außenbereich, Betonbauteile, Decken u.a.Teerhaltige AnstricheSchwarzanstriche als Abdichtung

PCB (Polychlorierte Biphenyle)

Materialien mit Verdacht auf PCB-Anwendungen sind in den Gebäuden an verschiedenen Stellen eingebaut. Sie wurden exemplarisch untersucht. Es wurden keine PCB-haltigen Materialien festgestellt (siehe Probentabelle).

Kondensatoren: Hinweise auf alte Kondensatoren ergaben sich bei der Begehung nicht. Falls in nur selten genutzten Räumen, z.B. in Kriechkellern, noch einzelne alte Leuchtstofflampen eingebaut sind und dort alte Kondensatoren vorhanden sein sollten, so ist vorsorglich von PCB-Haltigkeit auszugehen.

Wartig Nord GmbH Beraten Planen Begutachten Friesenweg 5 H 22763 Hamburg Tel.: 040 / 881 803 – 0

[Seite 12]

17.06.2026 Blatt 11 / 21 G B260357-1 Schadstoffuntersuchung

Untersuchte und als nicht PCB-haltig eingestufte Materialien/Bereiche
OrtProduktVerwendungszweck /BemerkungenFoto
Erdgeschoss, Raum 017, MassivwandAnstrich, gelbProbe -019: Keine PCB
Nicht bzw. nicht an jeder Einzelstelle untersuchte eventuell PCB-haltige Materialien /Bereiche
OrtProduktVerwendungszweckBemerkungen / Foto
AußenbereichFugendichtmassenBauteilfugen, Fensterandichtungen u. ä.
InnenbereichFugendichtmassenBauteilfugen, Fensterandichtungen Fugen an Türen
InnenbereichFarben, Lacke, Brandschutz- anstriche, FlammschutzmittelSoweit nicht Hinweise auf derartige Verwendungen vorliegen erfolgte keine Untersuchung, s.u.

Wartig Nord GmbH Beraten Planen Begutachten Friesenweg 5 H 22763 Hamburg Tel.: 040 / 881 803 – 0

[Seite 13]

17.06.2026 Blatt 12 / 21 G B260357-1 Schadstoffuntersuchung

Sonstige Schadstoffe

OrtProduktVerwendungszweck /BemerkungenFoto
Kein Hinweis auf nutzungsspezifische Schadstoffe
Nicht bzw. nicht an jeder Einzelstelle untersuchte eventuell holzschutzmittelhaltige Materialien/ Bereiche
OrtProduktVerwendungszweckBemerkungen
DachKonstruktionshölzer, Sparschalung etc.Holzschutz wie z.B. PCP, Lindan o.ä.Keine Untersuchung, soweit kein direkter Hinweis, Einstufung in Kategorie A IV gemäß AltholzV
InnenbereichHolzvertäfelungen etc.Holzschutz wie z.B. PCP, Lindan o.ä.Keine Untersuchung, soweit Verdacht auf Verwendung von Holzschutzmittel, Einstufung in Kategorie A IV gemäß AltholzV

Wartig Nord GmbH Beraten Planen Begutachten Friesenweg 5 H 22763 Hamburg Tel.: 040 / 881 803 – 0

[Seite 14]

17.06.2026 Blatt 13 / 21 G B260357-1 Schadstoffuntersuchung

  1. Ergebnis der Gebäudebegehung

Bei der Untersuchung handelt es sich um eine stichprobenartige Erkundung im Gebäude. Daher gilt generell: sollten in nicht untersuchten Bereichen abweichende Aufbauten vorhanden sein, sind diese vor Bearbeitung zu untersuchen.

Allgemeines

Es handelt sich um ein öffentliches Gebäude in dem unterschiedliche soziale Träger ansässig waren. Das Gebäude lässt sich in folgende drei Teile gliedern:  Hauptgebäude  Mittelbau  Neubau

Im Folgenden sind die für alle Gebäude ähnlich bzw. gleichartig ausgeführten Verwendungen aufgeführt.

Fußböden

Die Bodenoberbeläge wurden im Gebäude exemplarisch untersucht. Die tieferen Aufbauten wurden durch verschiedene Bauteilöffnungen (Kernbohrungen) ebenfalls überprüft. Folgende Bodenbeläge wurden angetroffen:

Kernbohrung 1, 1.OG, Raum 103:  PVC: kein Asbest (Probe -001)  Kleber: kein Asbest (Probe -001)  Ausgleichsmasse: kein Asbest (Probe -001)  Gussasphalt ca. 3 cm: kein Asbest, Summe PAK: 0,34 mg/kg (Probe -002)  Trennlage Pappe: kein Asbest (Probe -003)  Mineralwoll-Trittschalldämmung ca. 3cm: pauschal eingestuft als krebserzeugend Kategorie 1B  Schüttung/ Perlite 1cm: kein Verdacht auf Asbestanwendung  Beton: kein Verdacht auf Asbestanwendung

Kernbohrung 2, 1.OG, Raum 108:  Nadelfilz: kein Verdacht auf Asbestanwendungen  Kleber, Ausgleichsmasse mit Linoleumanhaftung: Chrysotil (Weißasbest) enthalten (Probe -004)  Linoleum: Chrysotil (Weißasbest) (Probe -005)  Kleber: kein Asbest (Probe -005)  Ausgleichsmasse: kein Asbest (Probe -005)  Zementestrich: kein Verdacht auf Asbestanwendung  Mineralwoll-Trittschalldämmung ca. 2 cm: pauschal eingestuft als krebserzeugend Kategorie 1B  Beton: kein Verdacht auf Asbestanwendung

Wartig Nord GmbH Beraten Planen Begutachten Friesenweg 5 H 22763 Hamburg Tel.: 040 / 881 803 – 0

[Seite 15]

17.06.2026 Blatt 14 / 21 G B260357-1 Schadstoffuntersuchung

Kernbohrung 3, 1.OG, Flur:  Nadelfilz: kein Verdacht auf Asbestanwendungen  Kleber: kein Asbest (Probe -006)  Ausgleichsmasse: kein Asbest (Probe -006)  Zementestrich ca. 5 cm: kein Verdacht auf Asbestanwendung  Mineralwoll-Trittschalldämmung ca. 2 cm: pauschal eingestuft als krebserzeugend Kategorie 1B  Beton: kein Verdacht auf Asbestanwendung

Kernbohrung 5, 1.OG, Raum 118:  Linoleum: Chrysotil (Weißasbest) enthalten (Probe -007)  Kleber: kein Asbest (Probe -007)  Ausgleichsmasse: kein Asbest (Probe -007)  Zementestrich ca. 5 cm: kein Verdacht auf Asbestanwendung  Mineralwoll-Trittschalldämmung ca. 2 cm: pauschal eingestuft als krebserzeugend Kategorie 1B  Beton: kein Verdacht auf Asbestanwendung

Kernbohrung 1. OG, Raum 106:  Fliesen: kein Verdacht auf Asbestanwendungen  Mörtelbett: kein Verdacht auf Asbestanwendungen  Zementestrich ca. 4 cm: kein Verdacht auf Asbestanwendungen  Abdichtung ca. 0,5 cm: kein Asbest nachgewiesen, kein teerhaltiger Abfall, Summe PAK: 11,4 mg/kg (Probe -024)  Beton: kein Verdacht auf Asbestanwendungen

Kernbohrung 6, EG, Raum 002:  Linoleum, Kleber: Chrysotil (Weißasbest) enthalten (Probe -008)  Zementestrich ca. 6 cm: kein Verdacht auf Asbestanwendung  Mineralwoll-Trittschalldämmung ca. 2 cm: pauschal eingestuft als krebserzeugend Kategorie 1B  Beton: kein Verdacht auf Asbestanwendung

Kernbohrung 7, EG, Flur; Kernbohrung 8, EG, Raum 016; Kernbohrung 9, EG, Flur:  wie Kernbohrung 6

Kernbohrung 10, EG, Raum 014:  Nadelfilz: kein Verdacht auf Asbestanwendungen  Kleber: kein Verdacht auf Asbestanwendungen  Linoleum: kein Asbest nachgewiesen (Probe -021)  Kleber: kein Asbest nachgewiesen (Probe -021)  Zementestrich ca. 5 cm: kein Verdacht auf Asbestanwendung  Mineralwoll-Trittschalldämmung ca. 2 cm: pauschal eingestuft als krebserzeugend Kategorie 1B  Beton: kein Verdacht auf Asbestanwendung

Wartig Nord GmbH Beraten Planen Begutachten Friesenweg 5 H 22763 Hamburg Tel.: 040 / 881 803 – 0

[Seite 16]

17.06.2026 Blatt 15 / 21 G B260357-1 Schadstoffuntersuchung

Kernbohrung 11, EG, Raum 025:  Fliesen: kein Verdacht auf Asbestanwendungen  Mörtelbett: kein Verdacht auf Asbestanwendungen  Zementestrich ca. 4 cm: kein Verdacht auf Asbestanwendungen  Abdichtung ca. 0,5 cm: kein Asbest nachgewiesen, kein teerhaltiger Abfall, Summe PAK: 13 mg/kg (Probe -023)  Beton: kein Verdacht auf Asbestanwendungen

Kernbohrung 12, EG, Raum 012:  Fliesen: kein Verdacht auf Asbestanwendungen  Mörtelbett: kein Verdacht auf Asbestanwendungen  Zementestrich ca. 4 cm: kein Verdacht auf Asbestanwendungen  Abdichtung ca. 0,5 cm: kein Asbest nachgewiesen, kein teerhaltiger Abfall, Summe PAK: 12,4 mg/kg (Probe -022)  Beton: kein Verdacht auf Asbestanwendungen

EG, Raum 035:  PVC-Belag mit Kleber und Ausgleichsmasse: kein Asbest nachgewiesen (Probe -010)  Zementestrich: kein Verdacht auf Asbestanwendungen

EG, Raum 040:  PVC-Belag mit Kleber und Ausgleichsmasse: kein Asbest nachgewiesen (Probe -011)  Zementestrich: kein Verdacht auf Asbestanwendungen

Kernbohrung 14, UG, Raum 08:  Linoleum: kein Asbest nachgewiesen (Probe -017)  Kleber: kein Asbest nachgewiesen (Probe -017)  Ausgleichsmasse: kein Asbest nachgewiesen (Probe -017)  Gussasphalt ca. 4 cm: kein Asbest nachgewiesen, kein PAK (Probe -018)  Beton: kein Verdacht auf Asbestanwendungen

Kernbohrung 15, UG, Raum U11:  Fliesen: kein Verdacht auf Asbestanwendungen  Mörtelbett: kein Verdacht auf Asbestanwendungen  Zementestrich ca. 4 cm: kein Verdacht auf Asbestanwendungen  Beton: kein Verdacht auf Asbestanwendungen

UG, Raum 01 bis 06:  Beschichtung: kein Asbest und keine PCB nachgewiesen (Probe -016)  Zementestrich: kein Verdacht auf Asbestanwendungen

Kernbohrung 16, UG, Raum 07:  Beschichtung: wie -016  Zementestrich ca. 4 cm: kein Verdacht auf Asbestanwendungen  Beton: kein Verdacht auf Asbestanwendungen

Wartig Nord GmbH Beraten Planen Begutachten Friesenweg 5 H 22763 Hamburg Tel.: 040 / 881 803 – 0

[Seite 17]

17.06.2026 Blatt 16 / 21 G B260357-1 Schadstoffuntersuchung

Im Fußbodenaufbau wurde asbesthaltiger Linoleumbelag festgestellt. Diese Produkte fallen nicht unter die Regelungen der Asbest-Richtlinie, in der Regel besteht keine Verpflichtung zur Sanierung, ein Bearbeiten derartiger Produkte ist als Tätigkeit mit Asbest nach Gefahrstoffverordnung einzustufen.

Die Mineralwollprodukte sind offensichtlich vor Juni 2000 eingebaut und werden somit als Altmaterial und als krebserzeugend Kategorie 1B eingestuft. Bei Bearbeitung sind die Vorgaben der TRGS 521 zu berücksichtigen.

Im Erdgeschoss wurde in einem Raum Parkettboden festgestellt. Dieser sollte nicht untersucht werden. Sollte dieser bearbeitet werden wäret zu prüfen ob unterhalb des Bodenbelags ggf. schadstoffhaltige Kleber verbaut sind.

In Teil Bereichen wurden bereits neuere Fußbodenoberbeläge (Fliesen, PVC-Belag) verbaut. Diese sollten nicht untersucht werden.

Wände

Wandoberbeläge (Farbe, Spachtel, Putz) Die Wände bestehen aus massivem Mauerwerk/ Beton. Die Wandbeläge wurden an diversen Stellen überprüft, von Wänden mit Sichtmauerwerk/ Klinker wurden keine Proben entnommen, da hier kein Verdacht besteht. Zudem finden sich Leichtbauwände aus Gipskarton, der Spachtel an den Stoßfugen wurde ebenfalls beprobt und untersucht.

In 1 von 79 Proben wurde Asbest nachgewiesen. Es handelt sich hierbei um eine Fensterlaibungen, Erdgeschoss, Raum 003 (Probe -305). Da insgesamt in lediglich 1 von 18 untersuchten Fensterlaibungsproben Asbest nachweisbar ist, wird auf Grundlage der Untersuchungsergebnisse von nicht systematischen Asbestanwendung im Bereich der Fensterlaibung ausgegangen. Bei dem Asbestfund handelt es sich mit sehr großer Wahrscheinlichkeit um eine Einzelanwendung (Reparaturstelle o.ä.). Vorsorglich wird die Fensterlaibung im Raum 003 als asbesthaltig eingestuft. Für die übrigen Fensterlaibungen sowie Wandbeläge ergeben sich keine Hinweise auf systematische Asbestanwendungen.

In den Leichtbauwänden sind Füllungen aus Mineralwolle vorhanden, die pauschal als Altmaterial (vor Juni 2000 eingebaut) und als krebserzeugend Kategorie 1B eingestuft werden.

Die Wandanstriche wurden exemplarisch auf PCB-Anwendungen untersucht, keine PCB nachgewiesen (siehe Wertetabelle).

Fliesenbeläge Die Wandfliesen in den Bädern sind im Mörtelbett verlegt, hier besteht kein Verdacht auf Asbestanwendungen.

Im Erdgeschoss, Raum 008 wurde der Fliesenkleber der weißen Wandfliesen untersucht, in dem Material wurde Asbest nachgewiesen (Probe -009).

Im Raum 037 im Erdgeschoss wurde im Fliesenkleber kein Asbest nachgewiesen (Probe -012).

Wartig Nord GmbH Beraten Planen Begutachten Friesenweg 5 H 22763 Hamburg Tel.: 040 / 881 803 – 0

[Seite 18]

17.06.2026 Blatt 17 / 21 G B260357-1 Schadstoffuntersuchung

Im Untergeschoss wurde im Raum U 15 asbesthaltiger Fliesenkleber festgestellt (Probe -014).

In Teil Bereichen wurden im Gebäude bereits neue Wandfliesen eingebaut. Fliesenkleber ab Nach 1993 eingebaute Fliesenkleber wurden besteht kein Verdacht auf Asbestanwendungen.

Decken

Deckenbeläge (Farbe, Spachtel, Putz) In den untersuchten Proben wurde kein Asbest nachgewiesen (siehe Probentabelle), daher ergeben sich keine Hinweise auf asbesthaltige Materialien im Deckenaufbau.

Abhangdecken Im Gebäude gibt es verschiedene Abhangdecken/ Unterdecken. Zum Teil bestehen diese gepressten Mineralwollplatten (Odenwaldplatten). Bei den Abhangdecken gibt es zum Teil Auflagen aus Mineralwolle. Die Mineralwollprodukte sind offensichtlich vor Juni 2000 eingebaut und werden somit als Altmaterial und als krebserzeugend Kategorie 1B eingestuft. Bei Bearbeitung sind die Vorgaben der TRGS 521 zu berücksichtigen.

Fenster/Türen

Die Fenster- und Türlaibungen wurden im Zuge der Wandputzuntersuchungen mit überprüft, in 1 von 18 untersuchten Fensterlaibungen wurde Asbest nachgewiesen, siehe Abschnitt Wände.

Inwieweit bei den Fenstern und Türen innenliegende Dichtmaterialien vorhanden sind, wurde im Bestand nicht untersucht. Dies ist bei Demontage zu prüfen.

Das Scheibenglas der Fenster ist mit einer Gummidichtung o.ä. Material abgedichtet, kein Verdacht auf Asbestanwendungen.

Fensterbänke aus Asbestzement wurden nicht festgestellt.

Haustechnik

Altbestände an Flachdichtungen, Rippenheizkörpern und Techniktüren können asbesthaltiges Material enthalten (Dichtungen, o.ä.), sie werden pauschal als asbesthaltig eingestuft.

Die Rohrleitungen sind zum Teil mit alter Mineralwolle gedämmt, diese wird pauschal als krebserzeugend Kategorie 1B eingestuft.

Wartig Nord GmbH Beraten Planen Begutachten Friesenweg 5 H 22763 Hamburg Tel.: 040 / 881 803 – 0

[Seite 19]

17.06.2026 Blatt 18 / 21 G B260357-1 Schadstoffuntersuchung

Fassade

Die Fassade wurde an einer Stelle geöffnet. Folgender Aufbau wurde festgestellt (von innen nach außen):  Putz ca. 1,5 cm: kein Verdacht auf Asbestanwendungen  Hohllochklinker ca. 30 cm: kein Verdacht auf Asbestanwendungen  Klinker: kein Verdacht auf Asbestanwendungen

Es wurde keine elastischen Dichtmassen o.ä. an Bauteilfugen ermittelt.

Dach

Der Dachaufbau wurde mittels mehrerer Dachöffnungen untersucht. Dabei wurde folgender Dachaufbau angetroffen (von oben nach unten):

Hauptdach:  Bitumenbahn ca. 1 cm: kein Asbest nachgewiesen, kein teerhaltiger Abfall, Summe PAK: 11,6 mg/kg, Quecksilber nicht nachgewiesen (Probe -025)  Holzschalung: kein Verdacht auf Asbestanwendungen, pauschale Einstufung gem. AltholzV in Kategorie AIV

Mittelbau:  Bitumenbahn ca. 1 cm: kein Asbest nachgewiesen, kein teerhaltiger Abfall, Summe PAK: 3,7 mg/kg, Quecksilber nicht nachgewiesen (Probe -026)  Holzschalung: kein Verdacht auf Asbestanwendungen, pauschale Einstufung gem. AltholzV in Kategorie AIV

Neubau:  Bitumenbahn ca. 1 cm: kein Asbest nachgewiesen, kein teerhaltiger Abfall, Summe PAK: 4,7 mg/kg, Quecksilber nicht nachgewiesen (Probe -027)  Holzschalung: kein Verdacht auf Asbestanwendungen, pauschale Einstufung gem. AltholzV in Kategorie AIV

Die Probenahmeöffnungen am Dach wurden lediglich provisorisch verschlossen, ohne Gewährleistung auf Regendichtheit.

Im Kaltdachbereich wurde eine lose liegende Mineralwolldämmung festgestellt. Diese wird pauschal als Altmaterial krebserzeugend Kategorie 1B eingestuft. Bei Bearbeitung sind die Vorgaben der TRGS 521 zu berücksichtigen.

Wartig Nord GmbH Beraten Planen Begutachten Friesenweg 5 H 22763 Hamburg Tel.: 040 / 881 803 – 0

[Seite 20]

17.06.2026 Blatt 19 / 21 G B260357-1 Schadstoffuntersuchung

  1. Hinweise zu den Schadstofffunden

Asbesthaltige Baustoffe

Unter dem Begriff Asbest werden verschiedene, natürlich vorkommende Silikate zusammengefasst, u.a. Chrysotil (Weißasbest). Asbest ist als krebserzeugender Gefahrstoff in die Kategorie 1A (ehemals K1) eingestuft. Eine Gesundheitsgefährdung besteht bei Aufnahme von lungengängigen Fasern. Eine Faserfreisetzung erfolgt insbesondere bei mechanischer Bearbeitung derartiger Produkte. Bei Materialien mit hohem Faserfreisetzungspotential (schwachgebundene Asbestprodukte) kann auch ohne eine Bearbeitung eine gesundheitskritische Belastung der Raumluft nicht ausgeschlossen werden. Die Verwendung asbesthaltiger Baustoffe ist bis auf wenige Ausnahmen seit dem Jahr 1993 in Deutschland verboten. In vielen älteren Gebäuden finden sich dennoch verschiedene asbesthaltige Materialien.

Schwachgebundene Asbestprodukte Für die Bewertung von asbesthaltigen Baustoffen wird zwischen schwach- und festgebundenen Asbestprodukten unterschieden. Schwachgebundene asbesthaltige Produkte besitzen in der Regel einen hohen Asbestanteil und eine Rohdichte von < 1.000 kg/m3. Sie sind mithilfe der „Richtlinie für die Bewertung und Sanierung schwachgebundener Asbestprodukte in Gebäuden (Asbestrichtlinie)“ bezüglich ihrer Sanierungsdringlichkeit zu bewerten.

Sonstige Asbestmaterialien Im Gebäude wurden z.T. unterschiedliche asbesthaltige Bodenbeläge festgestellt. Diese Produkte fallen nicht unter die Regelungen der Asbest-Richtlinie, in der Regel besteht keine Verpflichtung zur Sanierung, ein Bearbeiten derartiger Produkte ist als Tätigkeit mit Asbest nach Gefahrstoffverordnung einzustufen.

Arbeiten an Asbest Bei Arbeiten an asbesthaltigen Materialien sind Schutzmaßnahmen zu beachten:

Tätigkeiten mit Asbest dürfen nur von sachkundigem Personal ausgeführt werden. Dafür sind eine Betriebsanweisung und ein Arbeitsplan zu erstellen, die Beschäftigten sind vor Aufnahme der Tätigkeiten zu unterweisen. Die Arbeiten sind bei der genehmigenden Behörde anzuzeigen. Näheres findet sich in der Gefahrstoffverordnung, der TRGS 519 und TRGS 517.

Materialien aus alter KMF / Mineralwolle

Soweit es sich um alte künstliche Mineralfasern (KMF) / Mineralwollen handelt (Einbau vor Juni 2000), sind diese gemäß TRGS 521 als krebserzeugend Kategorie 1B (ehemals K2) einzustufen, in Zweifelsfällen sind weitere Ermittlungen vorzunehmen, um die Materialien freizeichnen zu können, soweit dies nicht möglich ist, sind bei Tätigkeiten an derartigen Materialien ebenfalls Schutzmaßnahmen zu beachten, Näheres ist aus der TRGS 521 zu entnehmen. Seit 01.06.2000 durften nur noch neue Mineralwollprodukte eingebaut werden.

Wartig Nord GmbH Beraten Planen Begutachten Friesenweg 5 H 22763 Hamburg Tel.: 040 / 881 803 – 0

[Seite 21]

17.06.2026 Blatt 20 / 21 G B260357-1 Schadstoffuntersuchung

Hinweise zu PAK (Teerprodukte)

In dem Gebäude/ In den Gebäuden sind Materialien verbaut, für die eine Untersuchung auf PAK erfolgte.

Arbeitsschutz: Nach TRGS 906 vom Juli 2005 kann Benzo(a)pyren als Bezugssubstanz für die Einstufung von Tätigkeiten oder Verfahren, bei denen Beschäftigte krebserzeugenden PAK ausgesetzt sind, gewählt werden. PAK-haltige Materialien sind nach TRGS 905 ab einem Benzo(a)pyrengehalt von 50 mg/ kg als krebserzeugend einzustufen.

Bei Demontage von Teerprodukten sind die TRGS 551 und TRGS 524 zu beachten. Ferner handelt sich um Arbeiten in kontaminierten Bereichen gemäß DGUV Regel 101-004 (ehemals BGR 128).

Nutzerschutz Erhöhte PAK-Gehalte in Bauprodukten können abhängig von PAK-Gehalt und Umfang der Anwendung zu gesundheitsschädlichen Belastungen der Raumluft führen.

Entsorgung Als Orientierungswert für die Abgrenzung von teerhaltigem Material zu nicht teerhaltigem Material kann bei Dachpappen laut Abfallwirtschaftsplan für Bau- und Abbruchabfälle von Hamburg und Schleswig-Holstein vom 30.05.2006 ein PAK-Gehalt von 100 mg/ kg TS herangezogen werden. Nach Festlegung gemäß Norddeutscher Bauabfallvereinbarung vom 18.02.2000 werden Beton, Ziegel etc. sowie Boden und Steine, bei denen eines der Eluatkriterien der Deponieklasse I der AbfAblV Anhang I (Zuordnungswert Nr. 4) und/ oder als Feststoffwert für die Summe PAK (EPA) 100 mg/ kg überschritten wird, als gefährlicher Abfall eingestuft.

Für Niedersachsen gelten Straßenbaustoffe und Bitumengemische, die weniger als 25 mg/kg PAK (EPA) aufweisen als nicht teerhaltig und sind unter dem Abfallschlüssel 170302 einzustufen (s. Merkblatt zur Entsorgung von Straßenaufbruch 11/ 2010, NGS).

Bei stark teerhaltigen Materialien können angrenzende Baustoffe durch den Kontakt ebenfalls PAK-haltig geworden sein. Auf Massiv-Bauteile aufgebrachte hoch teerhaltige Materialien führen oftmals dazu, dass das Material nicht recycelt werden kann.

Auch nicht als teerhaltig eingestufte Materialien können bei Anhaftung an Baustoffen dazu führen, dass diese nicht recycelt werden können und entsprechend teurer deponiert werden müssen. Beim Abbruch sollte daher darauf geachtet werden, dass Schwarzanstriche und Bitumenpappen entweder komplett abgetrennt werden oder die betroffenen Materialien für eine gesonderte Entsorgung getrennt gehalten werden.

Hinweise PCB

Zur Bestimmung des PCB-Gehalts eines Materials werden gemäß DIN ISO 10382 (entspricht DIN EN 15308) die Gehalte von 6 Leit-Kongeneren (PCB 28, 52, 101, 138, 153, 180) analysiert. Nach Empfehlung der Länderarbeitsgemeinschaft Abfall (LAGA) ergibt sich ein näherungsweiser PCB-Gesamtgehalt, in dem die Gehalte der 6 Leit-Kongenere mit dem Faktor 5 multipliziert werden. Zusätzlich wird ein 7tes, dioxinähnliches Kongener (PCB 118) erfasst, das für die Bewertung der Raumluft herangezogen wird.

Wartig Nord GmbH Beraten Planen Begutachten Friesenweg 5 H 22763 Hamburg Tel.: 040 / 881 803 – 0

[Seite 22]

17.06.2026 Blatt 21 / 21 G B260357-1 Schadstoffuntersuchung

Arbeitsschutz Bei Tätigkeiten mit PCB-haltigen Materialien sind die Vorgaben der TRGS 524 „Schutzmaßnahmen für Tätigkeiten in kontaminierten Bereichen“ bzw. der DGUV Regel 101- 004 (bisher BGR 128) „Arbeiten in kontaminierten Bereichen“ zu beachten.

Nutzerschutz Falls der PCB-Gehalt gemäß LAGA über 0,1 % (1.000 mg/kg) liegt, handelt es sich um ein PCB-Produkt im Sinne der PCB-Richtlinie. Bei bestehender Nutzung sind, sofern PCB- haltige Produkte ermittelt wurden, Raumluftmessungen erforderlich. Die Vorgaben der PCB- Richtlinie sind zu beachten.

Entsorgung Zur Einstufung von PCB-haltigen Abfällen wird der PCB-Gehalt nach LAGA herangezogen: Materialien mit einem PCB-Gehalt von weniger als 50 mg/kg (ppm) werden gemäß PCB- Abfallverordnung nicht als PCB-haltige Abfälle eingestuft.

Bei stark PCB-haltigen Materialien können angrenzende Baustoffe durch den Kontakt ebenfalls PCB-haltig geworden sein. Auf Massiv-Bauteile aufgebrachte hoch PCB-haltige Materialien führen u. U. dazu, dass das Material nicht recycelt werden kann.

Quecksilber in Bitumenbahnen

Für die energetische Verwertung von Bitumenbahnen in Zementwerken ist eine Analyse bezüglich Quecksilbers erforderlich. Die Annahmekriterien sind dabei abhängig vom Verwerter. Die Grenze für eine Verwertung liegt bisher bei 1 mg/kg.

Wartig Nord GmbH Beraten Planen Begutachten

Colin Auffermann Robert Kleschewski

Thorben Schulze-Hamann

Vorbehalt Untersuchungsergebnisse beziehen sich ausschließlich auf das uns vorliegende Probenmaterial; bei nicht von uns entnommenen Proben beziehen sich die Untersuchungsergebnisse auf den Anlieferungszustand. Auszugsweise Veröffentlichungen von Untersuchungsberichten und Gutachten bedürfen unserer schriftlichen Einwilligung. Rückstellung, Entsorgung Sofern mit dem Auftraggeber nicht anders vereinbart, werden von uns nicht verwendete Anteile von Proben für drei Monate nach Ausgang des Untersuchungsberichtes zurückgestellt. Nach Ablauf der Rückstellfrist werden Probenreste verworfen. Fremdaufträge Die Analytik der Proben auf Asbest erfolgte durch Wartig Nord Analytik GmbH. Es wurden Fremdaufträge vergeben.

Wartig Nord GmbH Beraten Planen Begutachten Friesenweg 5 H 22763 Hamburg Tel.: 040 / 881 803 – 0

[Seite 23]

17.06.2026 Anlage 1 Blatt 1 / 8 G B260357-1 Schadstoffuntersuchung

Anlage 1

Analysenergebnisse zur

Schadstoffaufnahme

Probentabelle und Zusammenfassung der Analysenergebnisse

Proben- Nr.ProbenahmestelleProbenbeschreibungParameter/ MethodeErgebnis
B260357- 001Hausnummer 2, 1.OG, 103, Fußboden, BodenbelagPVC, beige, Kleber, gelb, Ausgleichsmasse, grauAsbest REM 3 SchichtenPVC, Kleber, Ausgleichsmasse: kein Asbest
B260357- 002Hausnummer 2, 1.OG, 103, Fußboden, UntergrundAsphaltestrich, schwarz, 3 cmVDI 3866 Anhang B qualitativ PAKkein Asbest Summe PAK: 0,34 mg/kg
B260357- 003Hausnummer 2, 1.OG, 103, Fußboden, UntergrundKaschierung, grauAsbest REMkein Asbest
B260357- 004Hausnummer 2, 1.OG, 108, Fußboden, BodenbelagNadelfilz blau, Kleber, gelb, Ausgleichsmasse, grauAsbest REMChrysotil (Weißasbest) enthalten, 1%-5%
B260357- 005Hausnummer 2, 1.OG, 108, Fußboden, BodenbelagLinoleum, x, Kleber, x, Ausgleichsmasse, grauAsbest REM 2 SchichtenLinoleum: Chrysotil (Weißasbest) in Spuren Kleber mit Ausgleichsmasse: kein Asbest
B260357- 006Hausnummer 2, 1.OG, Flur bei 108, Fußboden, UntergrundAM 3 lagen, grau, 0,5 cmAsbest REMkein Asbest
B260357- 007Hausnummer 2, 1.OG, 118, Fußboden, BodenbelagLinoleum, braun, Kleber, xAsbest REM 2 SchichtenLinoleum: Chrysotil (Weißasbest) in Spuren Kleber mit Ausgleichsmasse: kein Asbest
B260357- 008Hausnummer 2, EG, 002, Fußboden, BodenbelagLinoleum, grau, Kleber, grauAsbest REMChrysotil (Weißasbest) in Spuren
B260357- 009Hausnummer 2, EG, 008, Wand, Massivwand, Fliesen, weißFliesenkleber, grauVDI 3866 Anhang B qualitativChrysotil (Weißasbest) enthalten, 1%-5%
B260357- 010Hausnummer 2, EG, 035, Fußboden, BodenbelagPVC, braun, Kleber, grau, Ausgleichsmasse, grauAsbest REM 2 SchichtenPVC, Kleber mit Ausgleichsmasse: kein Asbest
B260357- 011Hausnummer 2, EG, 040, Fußboden, BodenbelagPVC, braun, Kleber, grau, Ausgleichsmasse, grauAsbest REM 3 SchichtenPVC, Kleber, Ausgleichsmasse: kein Asbest
B260357- 012Hausnummer 2, EG, 037, Wand, Massivwand, Fliesen, weißFliesenkleber, grauVDI 3866 Anhang B qualitativkein Asbest

Wartig Nord GmbH Beraten Planen Begutachten Friesenweg 5 H 22763 Hamburg Tel.: 040 / 881 803 – 0

[Seite 24]

17.06.2026 Anlage 1 Blatt 2 / 8 G B260357-1 Schadstoffuntersuchung

Proben- Nr.ProbenahmestelleProbenbeschreibungParameter/ MethodeErgebnis
B260357- 013Hausnummer 2, KG, U22 Treppenhaus Wand, MassivwandAnstrich, gelbVDI 3866 Anhang B qualitativ PCB Schwer- metallekein Asbest Summe PCB DIN: 0,28 mg/kg Summe PCB LAGA: 1,4 mg/kg SM: s. Wertetabelle
B260357- 014Hausnummer 2, KG, U15, Wand, Massiv- wand, Fliesen, weißFliesenkleber, grauVDI 3866 Anhang B qualitativChrysotil (Weißasbest) enthalten, 1%-5%
B260357- 015Hausnummer 2, KG, U1 bis u6, Wand, MassivwandAnstrich, gelbVDI 3866 Anhang B qualitativkein Asbest
B260357- 016Hausnummer 2, KG, U1 bis u6, Fußboden, BodenbelagBeschichtung, grauVDI 3866 Anhang B qualitativ PCBkein Asbest keine PCB
B260357- 017Hausnummer 2, KG, U8, Fußboden, BodenbelagLinoleum, blau, Kleber, grau, Ausgleichsmasse, grauAsbest REM 3 SchichtenLinoleum, Kleber, Ausgleichsmasse: kein Asbest
B260357- 018Hausnummer 2, KG, U8, Fußboden, UntergrundAsphaltestrich, schwarz, 4 cmVDI 3866 Anhang B qualitativ PAKkein Asbest kein PAK
B260357- 019Hausnummer 2, EG, 017, Wand, MassivwandAnstrich, gelbPCBkeine PCB
B260357- 020Hausnummer 2, EG, 020, Fußboden, BodenbelagLinoleum, grün, Kleber, grau, Ausgleichsmasse, grauRückstell- probe
B260357- 021Hausnummer 2, EG, 014, Fußboden, BodenbelagLinoleum, grau, Kleber, grauAsbest REMkein Asbest
B260357- 022Hausnummer 2, EG, 012, Fußboden, UntergrundSchwarzabdichtung, schwarz, 0,5 cmVDI 3866 Anhang B qualitativ PAKkein Asbest Summe PAK: 12,4 mg/kg
B260357- 023Hausnummer 2, EG, 025, Fußboden, UntergrundSchwarzabdichtung, schwarz, 0,5 cmVDI 3866 Anhang B qualitativ PAKkein Asbest Summe PAK: 13 mg/kg
B260357- 024Hausnummer 2, 1.OG, 106, Fußboden, UntergrundSchwarzabdichtung, schwarz, 0,5 cmVDI 3866 Anhang B qualitativ PAKkein Asbest Summe PAK: 11,4 mg/kg
B260357- 025Hauptgebäude, DG, Dach, Dach, SteildachBitumenbahn, 1cmVDI 3866 Anhang B qualitativ PAK Hgkein Asbest Summe PAK: 11,6 mg/kg Hg: < 0,10 mg/kg TM

Wartig Nord GmbH Beraten Planen Begutachten Friesenweg 5 H 22763 Hamburg Tel.: 040 / 881 803 – 0

[Seite 25]

17.06.2026 Anlage 1 Blatt 3 / 8 G B260357-1 Schadstoffuntersuchung

Proben- Nr.ProbenahmestelleProbenbeschreibungParameter/ MethodeErgebnis
B260357- 026Mittelbau, DG, Dach, Dach, SteildachBitumen, 1cmVDI 3866 Anhang B qualitativ PAK Hgkein Asbest Summe PAK: 3,7 mg/kg Hg: < 0,10 mg/kg TM
B260357- 027Neuer Bau, DG, Dach, Dach, SteildachBitumen, 1cmVDI 3866 Anhang B qualitativ PAK Hgkein Asbest Summe PAK: 4,7 mg/kg Hg: < 0,10 mg/kg TM

´Asbest REM´/´Asbest REM 2 Schichten´/´Asbest REM 3 Schichten´: Analytik gemäß VDI 3866 Blatt 5

Wartig Nord GmbH Beraten Planen Begutachten Friesenweg 5 H 22763 Hamburg Tel.: 040 / 881 803 – 0

[Seite 26]

17.06.2026 Anlage 1 Blatt 4 / 8 G B260357-1 Schadstoffuntersuchung

Einzelproben Wandputz

Proben- Nr.EtageRaumBauteileBeschreibungErgebnisMP-Nr.
TLFLHNWMWESDTFSpGKGpZpBetAsbestkein Asbest
B260357- 300EG007xxxxx500
B260357- 301EG007xxxxx500
B260357- 302EG006xxxxx500
B260357- 303EG005xxxxx500
B260357- 304EG004xxxxx500
B260357- 305EG003xxxxC (Spuren)Zunächst 501
B260357- 306EG002xxxxxZunächst 501
B260357- 307EG001xxxxxZunächst 501
B260357- 308EG001xxxxxZunächst 501
B260357- 309EG009xxxxxZunächst 501
B260357- 310EG021xxxxx502
B260357- 311EG027xxxxx502
B260357- 312EG027xxxxx502
B260357- 313EG030xxxxx502
B260357- 314EG034xxxxx502
B260357- 315EG034xxxxx503
B260357- 316EG028xxxxx503
B260357- 317EG034xxxxx503
B260357- 318EG034xxxxx503
B260357- 319EG034xxxxx503
B260357- 320EG024xxxxx504
B260357- 321EG025xxxxx504
B260357- 322EG025xxxxx504
B260357- 323EG025xxxxx504
B260357- 324EG025xxxxx504
B260357- 325EG035xxxxx505
B260357- 326EG041xxxxx505

Wartig Nord GmbH Beraten Planen Begutachten Friesenweg 5 H 22763 Hamburg Tel.: 040 / 881 803 – 0

[Seite 27]

17.06.2026 Anlage 1 Blatt 5 / 8 G B260357-1 Schadstoffuntersuchung

Proben- Nr.EtageRaumBauteileBeschreibungErgebnisMP-Nr.
TLFLHNWMWESDTFSpGKGpZpBetAsbestkein Asbest
B260357- 327EG041xxxxx505
B260357- 328EG040xxxxx505
B260357- 329EG040xxxxx505
B260357- 330EG038xxxxx506
B260357- 331EG037xxxxx506
B260357- 332EG036xxxxx506
B260357- 333EG035xxxxx506
B260357- 334EG039xxxxx506
B260357- 335KGU10xxxxx507
B260357- 336KGU10xxxxx507
B260357- 337KGU11xxxxxx507
B260357- 338KGU11xxxxx507
B260357- 339KGU10xxxxx507
B260357- 340KGU08xxxxx508
B260357- 341KGU08xxxxx508
B260357- 342KGU12xxxxx508
B260357- 343KGU13xxxxxx508
B260357- 344KGU08xxxxxx508
B260357- 345KGU14xxxxx509
B260357- 346KGU15xxxxx509
B260357- 347KGU22xxxxx509
B260357- 348KGU23xxxxx509
B260357- 349KGU23xxxxx509
B260357- 350EG023xxxxx510
B260357- 351EG023xxxxxx510
B260357- 352EG022xxxxx510
B260357- 353EG022xxxxx510
B260357- 354EG022xxxxx510

Wartig Nord GmbH Beraten Planen Begutachten Friesenweg 5 H 22763 Hamburg Tel.: 040 / 881 803 – 0

[Seite 28]

17.06.2026 Anlage 1 Blatt 6 / 8 G B260357-1 Schadstoffuntersuchung

Proben- Nr.EtageRaumBauteileBeschreibungErgebnisMP-Nr.
TLFLHNWMWESDTFSpGKGpZpBetAsbestkein Asbest
B260357- 355EG019xxxxx511
B260357- 356EG018xxxxx511
B260357- 357EG016xxxxx511
B260357- 358EG017xxxxx511
B260357- 359EG015xxxxx511
B260357- 360EG022xxxxx512
B260357- 361EG014xxxxx512
B260357- 362EG013xxxxx512
B260357- 363EG022xxxxx512
B260357- 364EG022xxxxx512
B260357- 365EG012xxxxx513
B260357- 366EG012xxxxx513
B260357- 367EG012xxxxx513
B260357- 368EG011xxxxx513
B260357- 369EG011xxxxx513
B260357- 3701.OG106xxxxx514
B260357- 3711.OG106xxxxx514
B260357- 3721.OG106xxxxx514
B260357- 3731.OG106xxxxx514
B260357- 3741.OG106xxxxx514
B260357- 3751.OG104xxxxx515
B260357- 3761.OG101xxxxx515
B260357- 3771.OG102xxxxx515
B260357- 3781.OG103xxxxx515
B260357- 3791.OG103xxxxx515
B260357- 3801.OG107xxxxx516
B260357- 3811.OG108xxxxxEP
B260357- 3821.OG107xxxxx516

Wartig Nord GmbH Beraten Planen Begutachten Friesenweg 5 H 22763 Hamburg Tel.: 040 / 881 803 – 0

[Seite 29]

17.06.2026 Anlage 1 Blatt 7 / 8 G B260357-1 Schadstoffuntersuchung

Proben- Nr.EtageRaumBauteileBeschreibungErgebnisMP-Nr.
TLFLHNWMWESDTFSpGKGpZpBetAsbestkein Asbest
B260357- 3831.OG109xxxxxEP
B260357- 3841.OG107xxxxx516
B260357- 3851.OG117xxxxx517
B260357- 3861.OGTreppen- hausxxxxx517
B260357- 3871.OG118xxxxx517
B260357- 3881.OGTeeküchexxxxx517
B260357- 3891.OG116xxxxx517

Analytik gemäß VDI 3866 Blatt 5 Anhang B

Wartig Nord GmbH Beraten Planen Begutachten Friesenweg 5 H 22763 Hamburg Tel.: 040 / 881 803 – 0

[Seite 30]

17.06.2026 Anlage 1 Blatt 8 / 8 G B260357-1 Schadstoffuntersuchung

Mischproben Wandputz

Proben-Nr.enthaltene EinzelprobenErgebnis
Asbestkein Asbest
B260357-500300,301,302,303,304x
B260357-501305,306,307,308,309 Nachuntersuchung der EinzelprobenC (Spuren)
B260357-502310,311,312,313,314x
B260357-503315,316,317,318,319x
B260357-504320,321,322,323,324x
B260357-505325,326,327,328,329x
B260357-506330,331,332,333,334x
B260357-507335,336,337,338,339x
B260357-508340,341,342,343,344x
B260357-509345,346,347,348,349x
B260357-510350,351,352,353,354x
B260357-511355,356,357,358,359x
B260357-512360,361,362,363,364,x
B260357-513365,366,367,368,369x
B260357-514370,371,372,373,374x
B260357-515375,376,377,378,379x
B260357-516380,382,384x
B260357-517385,386,387,388,389x

´kein Asbest´: in der Probe wurde kein Asbest nachgewiesen. ´keine PAK/PCB´: in der Probe wurden keine PAK/PCB nachgewiesen.

Da bei der Untersuchung der Mischprobe B260357-501 Asbest nachgewiesen wurde, sollte durch die zusätzliche Untersuchung der in der Mischprobe enthaltenen Einzelproben versucht werden, das Asbestmaterial einzugrenzen. Daher wurden die Proben nachträglich einzeln untersucht. Die Ergebnisse sind in der Tabelle mit aufgeführt.

Proben mit Schadstofffund sind fett gedruckt.

TL Türlaibung T Tapete FL Fensterlaibung GF Glasfaser HN Heizungsnische F Farbe WM Wandmitte GK Gipskarton WE / X Wandecke Sp Spachtel D Decke Gp Gipsputz S Säule Zp Zementputz C Chrysotil (Weißasbest) Bet Beton A Amphibolasbest RP Rückstellprobe EP Einzelprobe MP Mischprobe

Wartig Nord GmbH Beraten Planen Begutachten Friesenweg 5 H 22763 Hamburg Tel.: 040 / 881 803 – 0

[Seite 31]

17.06.2026 Anlage 2 Blatt 1 / 5 G B260357-1 Schadstoffuntersuchung

Anlage 2

Allgemeine Hinweise zur Schadstoffuntersuchung

Vorgehen bei der Erstellung von Schadstoffkatastern

Für die Erstellung von Asbestkatastern hat das Bauordnungsamt Hamburg (ABH-B03) mit Schreiben vom 05.06.96 Mindeststandards für die Untersuchung baulicher Anlagen auf Asbest aufgestellt, die hier zur Grundlage der Untersuchung gemacht werden. Die Aufnahme beinhaltet die Untersuchung der Bausubstanz. Entsprechend der Bau Vorlage Verordnung (BauVorlVO), Stand 01.07.2014, § 6: ist bei der Beseitigung von Anlagen (Def. dazu s. §2 HBauO) Folgendes vorzulegen: 3. ein Verzeichnis über Gefahrstoffe im Sinne der Gefahrstoffverordnung vom 26. November 2010 (BGBl. I S.1643,1644), zuletzt geändert am 15.Juli 2013 (BGBl. I S. 2514, 2529), in der jeweils geltenden Fassung sowie biologische Arbeitsstoffe im Sinne der Biostoffverordnung vom 15. Juli 2013 (BGBl. I S.2514). Weitere Vorgaben zur Schadstoffuntersuchung in Gebäuden und technischen Bauwerken wie das Diskussionspapier „Asbesthaltige Putze, Spachtelmassen und Fliesenkleber in Gebäuden“, Diskussionspapier zur Erkundung, Bewertung und Sanierung (Juni 2015), VDI 6202 „Schadstoffbelastete bauliche und technische Anlage, Abbruch-, Sanierungs- und Instandhaltungsarbeiten“ und weitere sind Grundlage unserer Untersuchungen werden aber, nicht zuletzt aus Kostengründen, nicht voll umfänglich umgesetzt.

Alle Räume werden – soweit zugänglich – begangen, Anlagen und Einbauten werden in Stichproben und nur, soweit ohne Demontagen zugänglich überprüft und beprobt. Eine Begehung erfolgt nur soweit wie ein gefahrloses Betreten der Räumlichkeiten möglich ist.

Generell werden bei der Untersuchung Materialproben von verdächtigen Materialien entnommen. Bei gleichartiger Ausführung der Materialien bzw. Baustoffe werden Stichproben entnommen und untersucht, ansonsten wird von Gleichartigkeit ausgegangen, soweit per Augenschein keine Abweichungen erkennbar sind. Die dabei entstehenden Beschädigungen werden von uns nicht wieder hergestellt. Aus den entnommenen Proben werden zur Untersuchung z.T. Mischproben gleichartiger Materialien gebildet, dabei werden insbesondere verdächtige Putzaufbauten wie Spachtelschichten, Strukturputze oder -farben auf Asbest untersucht.

Dokumentiert werden das Gebäude und der Raum, soweit Raumnummern im Gebäude vorhanden sind, der Ort der Probenentnahme wird pauschal aufgenommen (z.B. Flurwand, Trennwand, Außenwand etc.). Die Darstellung der Ergebnisse erfolgt tabellarisch, eine Einzeichnung der Probenahmestellen in Pläne erfolgt nur, wenn uns Pläne der Gebäude vorliegen.

Für die Begehung wird zugrunde gelegt, dass alle Brandschutztüren, Flanschdichtungen, Stopfbuchsenpackungen, Rippenheizkörper ohne weitere Materialuntersuchung als asbesthaltig eingestuft und entsorgt werden, da es sich hierbei um Altbestände handelt, die erfahrungsgemäß asbesthaltig sind. Daher wird aus Kostengründen auf eine Einzeluntersuchung verzichtet. Ausgenommen hiervon sind Anlagen, die eindeutig neueren Datums sind, diese werden entsprechend pauschal als asbestfrei eingestuft. Die angetroffenen, pauschal als asbesthaltig zu klassifizierenden Produkte werden nur tabellarisch mit aufgenommen, und nicht in der Einzelverwendung im Bericht aufgeführt.

Verkleidungen (z.B. Wände und Decken) können generell nur dann mit genügender Aussagekraft untersucht werden, wenn jeweils der komplette Querschnitt erfasst wird. Dazu sind teilweise zerstörende Verfahren anzuwenden, somit größere Beschädigungen erforderlich, da sich anhand eines kleinen Bohrloches der Aufbau im Querschnitt nicht sicher genug beurteilen lässt. Verkleidungen müssen dazu demontiert werden. Für die Untersuchung notwendige Beschädigungen werden nicht wieder hergestellt. Wenn Beschädigungen nicht toleriert werden können, wird keine Untersuchung der betreffenden Bereiche vorgenommen und im Bericht ein entsprechender Hinweis aufgenommen.

Wartig Nord GmbH Beraten Planen Begutachten Friesenweg 5 H 22763 Hamburg Tel.: 040 / 881 803 – 0

[Seite 32]

17.06.2026 Anlage 2 Blatt 2 / 5 G B260357-1 Schadstoffuntersuchung

Alte Fußbodenbeläge und Fußbodenaufbauten können asbesthaltig sein. Im Altbestand können unter neuen Oberbelägen ältere Schichten vorhanden sein. Zur Vorbereitung des Abbruchs, auch Teilabbruch, wie z.B. Erneuerung müssen die Oberbeläge geöffnet werden, um die darunter liegenden Schichten zu überprüfen. Die dazu nötigen Beschädigungen sind in der Regel nur bei ungenutzten Gebäuden hinnehmbar. Beschädigungen werden nicht repariert, Öffnungen nicht geschlossen. Die Beprobung von Dachaufbauten erfolgt durch Öffnen des Daches in einer Stichprobe. Dazu muss immer der gesamte Querschnitt untersucht werden. Die geöffnete Dachfläche wird von uns nur provisorisch verschlossen, eine Gewährleitung für Regendichtheit übernehmen wir dabei ausdrücklich nicht.

Vorgehen bei der Untersuchung von eventuell asbesthaltigen Wand- und Deckenoberbelägen

Der Umfang der Untersuchung orientiert sich an der Leistungsbeschreibung ´Asbestuntersuchung von Wand- und Deckenbekleidungen in Hamburger Schulen´ Stand 16.02.2012.

Wände

Bei der Begutachtung wird von uns entsprechend den Vorgaben von SBH vorgegangen, Wände mit Klinkern oder mit Sichtmauerwerk werden nicht in die Untersuchung einbezogen, Wände nur mit Farbanstrich auf Mauerwerk oder Beton ebenfalls nicht.

Die oberen Schichten von geputzten Wänden werden näher untersucht: dabei wird durch Ankratzen der Oberflächen versucht zu ermitteln, um welche Art von Putz (Gipsputz, Zementputz) es sich handelt, ob Spachtelschichten erkennbar sind. Klar erkennbare Auffälligkeiten wie z.B. Spachtelschichten unter den Farben oder Strukturputzen o.ä. werden dokumentiert, Proben werden bauteilbezogen entnommen und als Mischproben untersucht.

Decken

Abgehängte, in Raster eingelegte Akustikdeckenplatten wurden nicht weiter untersucht, ebenfalls nicht Deckenplatten, die keine erkennbare eine Spachtelung erkennen und erwarten lassen. Bei geschlossenen Gipsdecken wird versucht, Spachtelstellen gezielt zu beproben, von Massivdecken werden Proben entnommen, wenn Farb-/ Putzschichten vorhanden sind. Abgehängte geschlossene Decken werden nicht geöffnet, um an die dahinter liegenden Rohdecken zu gelangen.

Fliesenschilde

Bei gefliesten Wandflächen wird exemplarisch überprüft, ob im Dünnbett verlegte Fliesen vorliegen. In Stichproben werden je Gebäude nur einzelne Proben der Materialien entnommen. Bei im Mörtelbett verlegten Fliesen erfolgt keine weitere Untersuchung, da wir davon ausgehen, dass im Mörtel kein Asbest als Zuschlagstoff verwendet wurde.

Hinweise zu den Schadstoffen

Asbest

Der Baustoff Asbest stellt eine potentielle Gesundheitsgefahr dar, sowohl für die Nutzer, als auch für den Arbeitnehmer, der mit diesem Baustoff umgeht. Hierfür existiert bereits ein umfangreiches Regelwerk, das sowohl die Schutzbelange der Nutzer als auch die der Arbeitnehmer berücksichtigt. Hier sind u.a. zu nennen:

  • Technische Baubestimmung - Asbest -,
  • Gefahrstoffverordnung,
  • Technische Regel für Gefahrstoffe (TRGS) 519.

Im Bauwesen sind asbesthaltige Baustoffe aufgrund von brandschutztechnischen Vorschriften systematisch und regelmäßig anzutreffen. Die Verwendung von asbesthaltigen Produkten für den Feuchte- und Wärme-, sowie Hitzeschutz und Schallschutz erfolgte erfahrungsgemäß ebenfalls systematisch. Demgegenüber ist eine besondere Systematik in der Verwendung von bauchemischen Stoffen und Hilfsmitteln wie z.B. Kitten und Spachtelmassen usw. nicht zu erkennen, da sie weitläufig eingesetzt wurden. Unsystematisch eingesetzte Produkte sind meist nur mit hohem Aufwand oder zufällig zu ermitteln.

Ein weiteres Problem stellen der zweckentfremdete Einsatz von asbesthaltigen Produkten und der Produktwechsel (asbesthaltig/asbestfrei) dar. Auch hier sind verwendungsspezifische Einsatzgebiete nicht direkt erkennbar, d.h. es wurden Asbestprodukte auch dort verbaut, wo es nicht zu erwarten ist.

Wartig Nord GmbH Beraten Planen Begutachten Friesenweg 5 H 22763 Hamburg Tel.: 040 / 881 803 – 0

[Seite 33]

17.06.2026 Anlage 2 Blatt 3 / 5 G B260357-1 Schadstoffuntersuchung

Die Untersuchung und Probenahme erfolgt stichprobenartig, in Anlehnung an die Richtlinien zur Untersuchung Baulicher Anlagen auf das Vorhandensein von Asbest (Mindestanforderungen) der Freien und Hansestadt Hamburg.

Bei asbesthaltigen Bauteilen wie NH-Sicherungen, Flanschen und Ventilen, bei denen die Kosten einer Einzelfallprüfung in keinem Verhältnis zu den Entsorgungskosten stehen, wird auf eine Einzelfallüberprüfung verzichtet. Beim Abbruch werden diese meist pauschal oder im Stück abgerechnet. Diese asbesthaltigen Kleinteile werden nicht einzeln erfasst und daher auch nicht in die Pläne/ Planskizzen eingetragen. Sofern solche bei der Untersuchung festgestellt werden, geben wir Hinweise auf Altbestand an asbesthaltigen Sicherungen.

FH-Türen werden ebenfalls nur in Stichproben erfasst, wenn es sich um gleichartige Ausführungen handelt. Hier kann versucht werden, über die an den Türen angebrachten Schilder mit der bauaufsichtlichen Zulassung das Herstellungsjahr einzugrenzen. Nach 1986 hergestellte Türen sind erfahrungsgemäß ohne Einsatz von Asbestmaterialien hergestellt worden, enthalten aber oft noch Mineralwollfüllungen, die als alte Mineralwollen (krebserzeugend Kategorie 1B) einzustufen sind.

Eine Untersuchung von Betonbauteilen bezüglich verdeckter Asbestanwendungen wie asbesthaltiger Abstandshalter, verlorene Schalungen aus Asbestzement oder Hülsen erfolgt nicht. Sofern sich bei der Untersuchung Hinweise auf diese Anwendungen ergeben, wird dies dokumentiert. Aufgrund der verdeckten Anwendung ist jedoch eine systematische Untersuchung des Betons vor Abbruch nicht praktikabel. Im Rahmen der Gebäudeuntersuchung werden ausschließlich Materialien überprüft, für die der Verdacht auf eine gezielte Asbestanwendung/ -beimengung besteht. Materialien die auf Grund ihrer geogenen Beschaffenheit Asbest enthalten können, werden dabei nicht gezielt untersucht, da hier in der Regel nur sehr geringe Asbestgehalte zu erwarten sind. So werden beispielsweise Steinzeugplatten (z.B. Marmor) oder Terrazzobeläge nicht untersucht.

Künstliche Mineralfasern (KMF)

Isolierungen aus künstlichen Mineralfasern wurden zum Schall- und Wärmeschutz verwendet. Darüber hinaus wurden künstliche Mineralfasern als Brandschutz im Hochbau und als technische Isolierung verwendet. Der Abbruch bzw. die Demontage von Anlagen mit künstlichen Mineralfasern kann für die Arbeitnehmer ein potentielles Gesundheitsrisiko darstellen, biopersistente Fasern sind als krebserzeugend einzustufen. Eine Bewertung kann über den sogenannten Kanzerogenitäts-Index (KI) erfolgen. Fasern mit einem KI  30 werden in die Kategorie 1B (ehemals K2) der krebserzeugenden Stoffe eingestuft, Fasern mit KI > 30 und KI < 40 werden in die Kategorie 2 (ehemals K3) eingestuft, Fasern mit KI  40 werden nicht eingestuft. Allerdings können Produkte auch mit einem KI < 30 als nicht krebserzeugend eingestuft werden, wenn sie über einen geeigneten Kanzerogenitätsversuch (Peritonealtest) oder einen In-Vivo-Test (Halbwertszeit im Organismus beträgt höchsten 40 Tage) freigezeichnet sind. Daher bietet die Bestimmung des KI-Werts u.U. nur eine eingeschränkte Bewertungsgrundlage. Soweit für eingebaute Produkte über den KI bzw. über die Biolöslichkeit keine Informationen vorliegen, muss für Altprodukte eine Einstufung in Kategorie 1B vorgenommen werden und die Schutzmaßnahmen danach ausgerichtet werden. Eine weitere Möglichkeit zur Einstufung von KMF bietet die RAL-Güteüberwachung, hierbei wird das KMF- Produkt nasschemisch analysiert, Das Ergebnis wird mit bei der RAL gelisteten Produkten verglichen, bei Übereinstimmungen sind Bewertungen möglich. Bei der Analytik handelt es sich allerdings um ein zeit- und kostenaufwändiges Verfahren, welches bei nicht gelisteten Analysenergebnissen keine sichere Bewertung zulässt. Produkte aus künstlichen Mineralfasern werden bei der Untersuchung nur in ihrer prinzipiellen Verwendung aufgenommen, eine Probenahme und Analyse des KI erfolgt nicht bzw. nur auf ausdrücklichen Wunsch des Auftraggebers.

Teerhaltige Produkte mit polycyclischen aromatischen Kohlenwasserstoffen (PAK)

Im Baubereich wurden bis in die 1980er Jahre teerhaltige Produkte eingesetzt: Kleber unter Bodenbelägen (Parkett, Holz), Absperrbahnen, Beschichtungen gegen Feuchtigkeit, Isolierstoffe auf Korkbasis, die mit Teer gebunden wurden etc. Diese Produkte enthalten z.T. größere Anteile an PAK.

Wartig Nord GmbH Beraten Planen Begutachten Friesenweg 5 H 22763 Hamburg Tel.: 040 / 881 803 – 0

[Seite 34]

17.06.2026 Anlage 2 Blatt 4 / 5 G B260357-1 Schadstoffuntersuchung

Teerpappe/Bitumenpappe

Nach dem Merkblatt zur Abfallentsorgung bei Abbrucharbeiten der Umweltbehörde Hamburg sind schadstoffhaltige Bauabfälle, hierzu zählen auch Teerpappen, in jedem Fall getrennt zu erfassen und zu entsorgen. Isolierpappen können im Bodenaufbau erfahrungsgemäß teerhaltig sein. Bei der Begehung wird im Rahmen der Asbest-Probenahme auf die Verwendung von Pappen im Bodenaufbau geachtet, eine Überprüfung, z.B. der Nasszellenbereiche, erfolgte nur in Stichproben. Erdberührte Bauteile können im Rahmen der Schadstoffuntersuchung nicht erfasst werden. Beim Abbruch ist daher auf Auffälligkeiten zu achten und eventuell belastetes Material getrennt zu halten.

PCB-haltige Produkte

Im Baubereich wurde PCB bis in die 1970er Jahre hinein für elastische Massen und als Zusatz zu Flammschutzmitteln verwendet, Trafoöle waren PCB-haltig, Altöl war bis in die 1980er Jahre hinein z.T. stark PCB-belastet, Kondensatoren von Leuchten etc. waren z.T. PCB-haltig (bis 1982). PCB-haltige Fugenmassen können sehr hohe Anteile an PCB enthalten (bis 70%). Flammschutzanstriche wurden auf bestimmten Typen von Holzfaser-Deckenplatten eingesetzt, Einzelanwendungen durch Verstreichen PCB-haltiger Anstriche oder Anwendungen wie z.B. Belastung von Betonflächen durch als Schalöl eingesetztes PCB-haltiges Altöl sind nur durch sehr hohen Untersuchungsaufwand bei systematischer Untersuchung zu ermitteln. Derartige Ermittlungen werden daher in der Regel nur bei konkretem Verdacht, z.B. aus Bauunterlagen etc. durchgeführt und können nicht im Rahmen der Katastererstellung erfasst werden. Im Rahmen der Begehung werden soweit vorhanden in Stichproben Materialien von Dichtungen aus dem Bereich der Fassade und der Fugenmassen von Sohlbank- und Fensterandichtungen im Gebäude genommen und auf PCB hin untersucht. PCB-haltige Fugenmassen sind beim Abbruch soweit möglich abzutrennen und getrennt zu entsorgen. Durch Produkte mit erhöhtem PCB-Gehalt können gesundheitsschädliche Luftbelastungen in Gebäuden auftreten. Bei genutzten Gebäuden sind daher ggfs. ergänzende Untersuchung der Raumluft bezüglich PCB erforderlich.

Kondensatoren

Eine detaillierte Prüfung von eingebauten Kondensatoren erfolgt nicht, soweit alte Leuchten oder auch Geräte mit Verdacht auf PCB-haltige Kondensatoren festgestellt werden, wird ein Hinweis mit in den Bericht aufgenommen, eine Einzeluntersuchung erfolgt nicht, anhand von Aufdrucken können alte Kondensatoren z.T. anhand eines Listenvergleichs eingestuft werden.

Schwermetallhaltige Materialien

Leuchtstofflampen

Leuchtmittel von Leuchtstofflampen sind quecksilberhaltig und müssen vor Beginn der Arbeiten demontiert und getrennt entsorgt werden. Eine Untersuchung erfolgt dabei nicht.

Schwermetallhaltige Farben/ Anstriche

Alte Farben/ Lacke können asbesthaltig sein. Eine Ermittlung ist aufgrund des hohen Aufwandes nur bei Vorliegen eines Anfangsverdachts sinnvoll, z.B. Baujahr des Gebäudes (Bleiweiß z.B. für Innenfarben ab 1930 verboten). Lackanstriche können schwermetallhaltige Pigmente enthalten, eine Untersuchung bezüglich einer Schwermetallbelastung wird dort nicht durchgeführt, da Metalltüren oder andere Metallteile in der Regel ohne Oberflächenbearbeitung als Metallschrott verwertet werden.

Holzschutzmittelbelastete Hölzer

Holzabfälle werden beim Abbruch entsprechend der Altholzverordnung nach der Herkunft klassifiziert. Konstruktionshölzer und Holz im Außenbereich werden dabei pauschal als holzschutzmittelbelastet eingestuft und sind als Altholz Kategorie A IV zu entsorgen. Eine Einzelanalyse erfolgt in der Regel nicht. Eine vollständige Erfassung der Holzbauteile ist im Rahmen der Schadstoffaufnahme nicht praktikabel, jedoch werden wesentliche Produkte soweit möglich erfasst.

Wartig Nord GmbH Beraten Planen Begutachten Friesenweg 5 H 22763 Hamburg Tel.: 040 / 881 803 – 0

[Seite 35]

17.06.2026 Anlage 2 Blatt 5 / 5 G B260357-1 Schadstoffuntersuchung

POP-Stoffe (Persistente Organische Schadstoffe)

Kurzkettige Chlorparaffine (SCCP)

Kurzkettige Chlorparaffine (Short-Chain Chlorinated Paraffins, SCCP) wurden als Ersatzstoff für PCB z.B. in dauerelastischen Dicht- oder Fugenmassen eingesetzt. Dabei handelt es sich um sogenannte persistente organische Schadstoffe (POP).

Die europäische POP-Verordnung EG 850/2004 verbietet Herstellung und Verwendung solcher Stoffe. Abfälle, die aus persistenten organischen Schadstoffen bestehen, sie enthalten oder durch sie verunreinigt sind, sind zu ermitteln und an der Quelle zu trennen, um die Ausbreitung dieser Chemikalien in weiteren Abfällen auf ein Minimum zu begrenzen.

In der Verordnung (EU) 2015/2030 hat die Europäische Kommission einen Grenzwert von 0,15% Gewichtprozent (1.500 mg/kg) festgelegt. Materialien die den Grenzwert überschreiten sind daher beim Ausbau sorgfältig abzutrennen und getrennt ordnungsgemäß zu entsorgen (Sonderabfallverbrennung).

HBCD – Hexabromcyclododecan (Flammschutzmittel in Polystyrol-Dämmstoffen

Für die Entsorgung von HBCD-haltigen Dämmmaterialien (EPS- und XPS-Dämmstoffe, EPS = expandiertes Polystyrol, XPS = extrudiertes Polystyrol) gelten gemäß POP-Abfall-ÜberwV ab 1. August 2017 folgende Richtwerte: • < 500 mg/kg HBCD: das Material ist als nicht gefährlicher und als nicht nachweispflichtiger Abfall einzustufen (es fällt nicht unter die POP-Abfall-ÜberwV) • zwischen 500 mg/kg und 30.000 mg/kg: das Material ist als nicht gefährlicher jedoch als nachweispflichtiger POP-Abfall einzustufen • > 30.000 mg/kg: das Material ist als gefährlicher und nachweispflichtiger Abfall einzustufen Die Abfälle mit einem HBCD-Gehalt > 1.000 mg/kg müssen auf der Baustelle getrennt erfasst werden und unterliegen einem Nachweisverfahren. Die Abfälle müssen thermisch verwertet werden, z.B. durch Verbrennung in Müllverbrennungsanlagen. Erleichterungen hinsichtlich der Trennung vor Ort gibt es dabei für kleinere Baustellen.

Bauschutt

Bei Gebäuderückbau ist zur Bestimmung des Entsorgungsweges für den anfallenden Bauschutt in der Regel eine Untersuchung zur Abfalldeklaration gemäß TR LAGA (Technische Regel Bund/Länder Arbeitsgemeinschaft Abfall) erforderlich. Diese Untersuchungen sind in Bestandgebäuden schwer durchführbar und mit relativ hohen Kosten verbunden, da für den notwendigen Stichprobenumfang eine Vielzahl an Bauteilöffnungen (Kernbohrungen) angelegt werden müssen. Des Weiteren ist die Aussagekraft begrenzt. Belastbare Ergebnisse zur Deklaration des Bauschutts sind letztendlich nur am Material im Haufwerk oder im Container möglich, da die Qualität des Bauschutts auch durch die vorherige Schadstoffsanierung und Entkernung beeinflusst wird. Dennoch können zur Abschätzung der anfallenden Entsorgungskosten im Vorfeld Untersuchungen auch im Bestand durchgeführt werden. Dabei handelt es sich in der Regel um orientierende Untersuchungen, die keine endgültige Abfalldeklaration liefern. Zudem behalten die Befunde zur Abfalldeklaration nur ein halbes Jahr Gültigkeit, danach sind u.U. erneute Untersuchungen erforderlich. Eine Untersuchung von Bauschutt bezüglich Asbest erfolgt nur bei konkretem Verdacht auf eine Asbestkontamination.

Wartig Nord GmbH Beraten Planen Begutachten Friesenweg 5 H 22763 Hamburg Tel.: 040 / 881 803 – 0

[Seite 36]

Wartig Nord Analytik GmbH - Friesenweg 5 H - 22763 Hamburg Wartig Nord Analytik GmbH Friesenweg 5 H Wartig Nord GmbH 22763 Hamburg Beraten Planen Begutachten Telefon: 040 / 88 18 03 - 11 Friesenweg 5H Fax: 040 / 88 18 03 - 77 22763 Hamburg Email: info@wartig-nord.de www.wartig-nord.de

Die Akkreditierung gilt für den in der Urkundenanlage D-PL-20816-01-00 festgelegten Umfang.

Datum

22.05.2026 Bericht: L2602674-01

Ihr Auftrag: B260357 Lorenzenweg 2 - Schadstofferkundung

Auftragsdatum: 23.04.2026

Sehr geehrter Herr Kleschewski,

anbei erhalten Sie die Untersuchungsergebnisse zu Ihrem Auftrag.

Für Fragen stehen wir Ihnen gern zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen Wartig Nord Analytik GmbH

Vivian Blumenthal

Lob, Kritik und Verbesserungsvorschläge können Sie uns gerne per E-Mail an feedback@wartig-nord.de zukommen lassen. Wir freuen uns über Ihre Anregungen.

Geschäftsführer Bankverbindung Sitz Uwe Latarius Hamburger Sparkasse Friesenweg 5H Amtsgericht Hamburg Chris Gundlach BLZ 200 505 50 22763 Hamburg HRB 97733 Prokurist: Konto 1048 210 908 Telefon 040 / 88 18 03 - 11 Ust.ID-Nr. Dr. Christoph Wiegand IBAN DE34 2005 0550 1048 210 908 Fax 040 / 88 18 03 - 77 DE248950830 BIC HASP DE HH XXX Mail info@wartig-nord.de www.wartig-nord.de

[Seite 37]

22.05.2026 L2602674-01 Blatt 1/7

Untersuchungsbericht L2602674-01 vom 22.05.2026

Auftrag Asbestuntersuchung von Materialprobe(n)

Auftraggeber: Wartig Nord GmbH Beraten Planen Begutachten Friesenweg 5H 22763 Hamburg

Auftragnehmer: Wartig Nord Analytik GmbH Friesenweg 5H 22763 Hamburg

Ihr Auftrag: B260357 Lorenzenweg 2 - Schadstofferkundung

Probennahme durch: Auftraggeber

Probeneingang am: 27.04.2026

Anlieferungszustand: Probe intakt, PE- Beutel

Prüfzeitraum: 27.04.2026 - 22.05.2026

Ergebnisse Materialproben Asbest / KMF

WNA IDKunden- bezeichnungMaterialMethodePräparationNWG %FaserartenGesamtgehalt Asbest
0001B260357-001PVC, beigeREM, VDI 3866 Blatt 51)1KMF nicht nachgewiesenAsbest nicht nachgewiesen
Lage -01Kleber, gelbREM, VDI 3866 Blatt 51)1KMF nicht nachgewiesenAsbest nicht nachgewiesen
Lage -02Ausgleichsmasse, grauREM, VDI 3866 Blatt 51)1KMF nicht nachgewiesenAsbest nicht nachgewiesen
0003B260357-003Kaschierung, schwarz, grauREM, VDI 3866 Blatt 52)0,01 - 0,1KMF nicht nachgewiesenAsbest nicht nachgewiesen
0004B260357-004elastische Schicht Kleber o.ä.+ Reste von Ausgleichsmasse, nicht sauber trennbarREM, VDI 3866 Blatt 52), MP0,01 - 0,1Chrysotil KMF nicht nachgewiesenAsbestmassenanteil etwa 1% bis 5%
0005B260357-005Linoleum, grau, dünne SchichtREM, VDI 3866 Blatt 52)0,01 - 0,1Chrysotil KMF nicht nachgewiesennachweisbar, sehr geringer Anteil (Spuren)
Lage -01Kleber, gelb, weiß, spröde, Ausgleichsmasse, grau, nicht sauber trennbarREM, VDI 3866 Blatt 52), MP0,01 - 0,1KMF nicht nachgewiesenAsbest nicht nachgewiesen
0006B260357-006Ausgleichsmasse, drei Lagen, grau, weiß, grau + gelbe Kleberreste, nicht sauber trennbarREM, VDI 3866 Blatt 52), 3), MP0,01 - 0,1KMF nicht nachgewiesenAsbest nicht nachgewiesen
0007B260357-007Linoleum, braunREM, VDI 3866 Blatt 52)0,01 - 0,1Chrysotil KMF nicht nachgewiesennachweisbar, sehr geringer Anteil (Spuren)
Lage -01Kleber, Ausgleichsmasse, weiß/grauREM, VDI 3866 Blatt 52)0,01 - 0,1KMF nicht nachgewiesenAsbest nicht nachgewiesen

Wartig Nord Analytik GmbH Friesenweg 5 H 22763 Hamburg Tel.: 040 / 881 803 - 0 Fax.: 040 / 881 803 - 77

[Seite 38]

22.05.2026 L2602674-01 Blatt 2/7

WNA IDKunden- bezeichnungMaterialMethodePräparationNWG %FaserartenGesamtgehalt Asbest
0008B260357-008Linoleum, grau, dünne Schicht Reste von gelbem Kleber, nicht trennbarREM, VDI 3866 Blatt 52)0,01 - 0,1Chrysotil KMF nicht nachgewiesennachweisbar, sehr geringer Anteil (Spuren)
0009B260357-009Fliesenkleber, grau, weißVDI 3866 Blatt 5 Anhang B5)0,001Chrysotil KMF nicht nachgewiesenAsbestmassenanteil etwa 1% bis 5%
0010B260357-010PVC, braunREM, VDI 3866 Blatt 51)1KMF nicht nachgewiesenAsbest nicht nachgewiesen
Lage -01Kleber, gelb, Ausgleichsmasse, grau, weiß, nicht sauber trennbarREM, VDI 3866 Blatt 52), MP0,01 - 0,1KMF nicht nachgewiesenAsbest nicht nachgewiesen
0011B260357-011PVC, braunREM, VDI 3866 Blatt 51)1KMF nicht nachgewiesenAsbest nicht nachgewiesen
Lage -01Kleber, gelbREM, VDI 3866 Blatt 51)1KMF nicht nachgewiesenAsbest nicht nachgewiesen
Lage -02Ausgleichsmasse, grauREM, VDI 3866 Blatt 51)1KMF nicht nachgewiesenAsbest nicht nachgewiesen
0012B260357-012Fliesenkleber, grau, wenig MaterialVDI 3866 Blatt 5 Anhang B5)0,001KMF nicht nachgewiesenAsbest nicht nachgewiesen
0013B260357-013Anstrich, gelbVDI 3866 Blatt 5 Anhang B5)0,001KMF nicht nachgewiesenAsbest nicht nachgewiesen
0014B260357-014Fliesenkleber, grau, weiß, wenig MaterialVDI 3866 Blatt 5 Anhang B5)0,001Chrysotil KMF nicht nachgewiesenAsbestmassenanteil etwa 1% bis 5%
0015B260357-015Anstrich, gelbVDI 3866 Blatt 5 Anhang B5)0,001KMF nicht nachgewiesenAsbest nicht nachgewiesen
0016B260357-016Beschichtung, grauVDI 3866 Blatt 5 Anhang B5)0,001KMF nicht nachgewiesenAsbest nicht nachgewiesen
0017B260357-017Linoleum, blauREM, VDI 3866 Blatt 52)0,01 - 0,1KMF nicht nachgewiesenAsbest nicht nachgewiesen
Lage -01Kleber, gelb, grauREM, VDI 3866 Blatt 51)1KMF nicht nachgewiesenAsbest nicht nachgewiesen
Lage -02Ausgleichsmasse, grauREM, VDI 3866 Blatt 51)1KMF nicht nachgewiesenAsbest nicht nachgewiesen
0019B260357-021Linoleum, grau, dünne Schicht graue Kleberreste, nicht trennbarREM, VDI 3866 Blatt 52)0,01 - 0,1KMF nicht nachgewiesenAsbest nicht nachgewiesen
0023B260357-381Anstrich/ Spachtel/ Putz, weiß, blauVDI 3866 Blatt 5 Anhang B5)0,001KMF nicht nachgewiesenAsbest nicht nachgewiesen
0024B260357-383Anstrich/ Spachtel/ Putz, weiß, blau, beigeVDI 3866 Blatt 5 Anhang B5)0,001KMF nicht nachgewiesenAsbest nicht nachgewiesen
0025B260357-500Anstrich/ Spachtel/ Putz, weiß, grau, gelb, grünVDI 3866 Blatt 5 Anhang B5), MP0,001KMF nicht nachgewiesenAsbest nicht nachgewiesen

Wartig Nord Analytik GmbH Friesenweg 5 H 22763 Hamburg Tel.: 040 / 881 803 - 0 Fax.: 040 / 881 803 - 77

[Seite 39]

22.05.2026 L2602674-01 Blatt 3/7

WNA IDKunden- bezeichnungMaterialMethodePräparationNWG %FaserartenGesamtgehalt Asbest
0026B260357-501Anstrich/ Spachtel/ Putz, weiß, grau, gelbVDI 3866 Blatt 5 Anhang B5), MP0,001Chrysotil KMF nicht nachgewiesennachweisbar, sehr geringer Anteil (Spuren)
0027B260357-502Anstrich/ Spachtel/ Putz, weiß, grau, orangeVDI 3866 Blatt 5 Anhang B5), MP0,001KMF nicht nachgewiesenAsbest nicht nachgewiesen
0028B260357-503Anstrich/ Spachtel/ Putz, weiß, grau, orangeVDI 3866 Blatt 5 Anhang B5), MP0,001KMF nicht nachgewiesenAsbest nicht nachgewiesen
0029B260357-504Anstrich/ Spachtel/ Putz, weiß, grau, gelb, blau, orangeVDI 3866 Blatt 5 Anhang B5), MP0,001KMF nicht nachgewiesenAsbest nicht nachgewiesen
0030B260357-505Anstrich/ Spachtel/ Putz, weiß, grau, gelb, blau, rotVDI 3866 Blatt 5 Anhang B5), MP0,001KMF Durchmesser >3µmAsbest nicht nachgewiesen
0031B260357-506Anstrich/ Spachtel/ Putz, weiß, grau, gelb, blauVDI 3866 Blatt 5 Anhang B5), MP0,001KMF nicht nachgewiesenAsbest nicht nachgewiesen
0032B260357-507Anstrich/ Spachtel/ Putz, weiß, grau, blau, rosaVDI 3866 Blatt 5 Anhang B5), MP0,001KMF nicht nachgewiesenAsbest nicht nachgewiesen
0033B260357-508Anstrich/ Spachtel/ Putz, weiß, grau, gelbVDI 3866 Blatt 5 Anhang B5), MP0,001KMF Durchmesser >3µmAsbest nicht nachgewiesen
0034B260357-509Anstrich/ Spachtel/ Putz, weiß, grau, orangeVDI 3866 Blatt 5 Anhang B5), MP0,001KMF nicht nachgewiesenAsbest nicht nachgewiesen
0035B260357-510Anstrich/ Spachtel/ Putz, weiß, grau, gelb, rosaVDI 3866 Blatt 5 Anhang B5), MP0,001KMF nicht nachgewiesenAsbest nicht nachgewiesen
0036B260357-511Anstrich/ Spachtel/ Putz, weiß, grau, gelb, orangeVDI 3866 Blatt 5 Anhang B5), MP0,001KMF nicht nachgewiesenAsbest nicht nachgewiesen
0037B260357-512Anstrich/ Spachtel/ Putz, weiß, grau, gelb, grünVDI 3866 Blatt 5 Anhang B5), MP0,001KMF nicht nachgewiesenAsbest nicht nachgewiesen
0038B260357-513Anstrich/ Spachtel/ Putz, weiß, grau, blau, orangeVDI 3866 Blatt 5 Anhang B5), MP0,001KMF nicht nachgewiesenAsbest nicht nachgewiesen
0039B260357-514Anstrich/ Spachtel/ Putz, weiß, grau, blauVDI 3866 Blatt 5 Anhang B5), MP0,001KMF nicht nachgewiesenAsbest nicht nachgewiesen
0040B260357-515Anstrich/ Spachtel/ Putz, weiß, grau, beige, rotVDI 3866 Blatt 5 Anhang B5), MP0,001KMF Durchmesser >3µmAsbest nicht nachgewiesen
0041B260357-516Anstrich/ Spachtel/ Putz, weiß, grau, gelb, braunVDI 3866 Blatt 5 Anhang B5), MP0,001KMF nicht nachgewiesenAsbest nicht nachgewiesen
0042B260357-517Anstrich/ Spachtel/ Putz, weiß, grau, gelb, braunVDI 3866 Blatt 5 Anhang B5), MP0,001KMF nicht nachgewiesenAsbest nicht nachgewiesen

1)Direktpräparation 2)Veraschung (heiß) 3)Säurebehandlung (HCl) 4)nach SBH 5)Suspensionsmethode MP)Mischprobe NWG)Nachweisgrenze

VDI 3866 Blatt 5:2017-06 VDI 3877 Blatt 1:2011-09 LiMi (Hausmethode) SOP 1016-2, 2024-11 SBH (Hausmethode) SOP 1021-2, 2024-12

Bei der Analyse von Mischproben verschlechtert sich die Nachweisgrenze für das einzelne Material entsprechend der Anzahl zusammen analysierter Proben.

Wartig Nord Analytik GmbH Friesenweg 5 H 22763 Hamburg Tel.: 040 / 881 803 - 0 Fax.: 040 / 881 803 - 77

[Seite 40]

22.05.2026 L2602674-01 Blatt 4/7

In Proben, die Fasern mit Durchmessern < 3µm (potentiell lungengängige / WHO-Fasern) enthalten, muss beim Bearbeiten des Materials oder bei mechanischer Beanspruchung mit der Freisetzung lungengängiger Fasern gerechnet werden.

Fasern mit einem Durchmesser > 3µm gelten nicht als lungengängige Fasern im Sinne der WHO-Geometrie (Länge > 5µm & Durchmesser < 3µm / Länge/Durchmesserverhältnis > 3:1). Proben in denen keine Fasern mit einem Durchmesser < 3µm nachgewiesen wurden, beinhalten daher keine WHO-Fasern.

Ergebnisse Materialproben Asbest

WNA IDKunden- bezeichnungMaterialMethodePräparationNWG %AsbestartenGesamtgehalt Asbest
0002B260357-002Asphaltestrich, schwarzVDI 3866 Blatt 5 Anhang B5)0,001-Asbest nicht nachgewiesen
0018B260357-018Asphaltestrich, schwarzVDI 3866 Blatt 5 Anhang B5)0,001-Asbest nicht nachgewiesen
0020B260357-022Schwarzabdichtung, Anhaftungen, grauVDI 3866 Blatt 5 Anhang B5)0,001-Asbest nicht nachgewiesen
0021B260357-023Schwarzabdichtung, Anhaftungen, grauVDI 3866 Blatt 5 Anhang B5)0,001-Asbest nicht nachgewiesen
0022B260357-024Schwarzabdichtung, Anhaftungen, grauVDI 3866 Blatt 5 Anhang B5)0,001-Asbest nicht nachgewiesen

1)Direktpräparation 2)Veraschung (heiß) 3)Säurebehandlung (HCl) 4)nach SBH 5)Suspensionsmethode MP)Mischprobe NWG)Nachweisgrenze

VDI 3866 Blatt 5:2017-06 VDI 3877 Blatt 1:2011-09 LiMi (Hausmethode) SOP 1016-2, 2024-11 SBH (Hausmethode) SOP 1021-2, 2024-12

BearbeiterIn:Vivian Blumenthal
Berichtsumfang:7 Seiten inklusive Anhang (Methoden, Beschreibungen, Sonstiges)

Wartig Nord Analytik GmbH

Vivian Blumenthal, stellv. Teamleitung Asbest

Vorbehalt Untersuchungsergebnisse beziehen sich ausschließlich auf das uns vorliegende Probenmaterial; bei nicht von uns entnommenen Proben beziehen sich die Untersuchungsergebnisse auf den Anlieferungszustand. Auszugsweise Veröffentlichungen von Untersuchungsberichten und Gutachten bedürfen unserer schriftlichen Einwilligung.

Rückstellung, Entsorgung Sofern mit dem Auftraggeber nicht anders vereinbart, werden von uns nicht verwendete Anteile von Proben für drei Monate nach Ausgang des Untersuchungsberichtes zurückgestellt. Nach Ablauf der Rückstellfrist werden Probenreste verworfen.

Wartig Nord Analytik GmbH Friesenweg 5 H 22763 Hamburg Tel.: 040 / 881 803 - 0 Fax.: 040 / 881 803 - 77

[Seite 41]

22.05.2026 L2602674-01 Blatt 5/7

Methode der rasterelektronenmikroskopischen Untersuchung von Materialproben (REM):

Die Beschreibung der Proben bezieht sich auf den Anlieferungszustand und wird anhand des Aussehens und durch Vergleich mit ähnlich bekannten Materialien vorgenommen. Aufgrund fehlender Kenntnisse über die Entnahmeorte von angelieferten Proben kann es zu abweichenden Bezeichnungen in der Beschreibung kommen. Die Beschreibung dient hauptsächlich dazu, die Wiedererkennung zu gewährleisten.

Für jede Probe wird das Aufbereitungsverfahren separat festgelegt, um für die jeweiligen Materialeigenschaften eine möglichst geringe Nachweisgrenze zu erreichen. Proben, bei denen die Fasern in eine organische, silikatische oder calcitische Matrix eingebettet sind (bspw. Bitumenmassen, Spachtel o.ä.), werden zusätzlich heißverascht und mit Säure (HCl-) behandelt um die Matrix zu entfernen bzw. deutlich zu reduzieren. Mit dieser zusätzlichen Behandlung kann die Nachweisgrenze, in Abhängigkeit vom Ausgangsmaterial, z. T. auf unter 0,01% reduziert werden. Das heißt, in Abhängigkeit vom reduzierbaren Matrixanteil an der Gesamtmasse der Probe, führt dieses Verfahren zu einer Anreicherung des evtl. vorhandenen Asbestfaser- bzw. KMF- Anteils.

Die Probe wird nach der Aufbereitung auf einen REM-Stempel mit Kohlenstoffkleber präpariert und anschließend mit einer dünnen Goldschicht bedampft, um sie zur Untersuchung im Rasterelektronenmikroskop (REM) elektrisch leitend zu machen. Im REM werden die Proben bei 50 bis 5000facher Vergrößerung auf Fasern untersucht. Dabei werden verdächtige Fasern auf Grundlage der morphologischen Eigenschaften und mittels EDX- Messungen (charakteristische Röntgenspektren) aufgrund ihrer Elementzusammensetzung identifiziert und klassifiziert.

Im Bereich der Nachweisgrenze (0,01 – 1%) ist eine Massenabschätzung nicht mehr sicher möglich. Gehaltsbestimmungen erfordern daher die Anwendung eines quantitativen Verfahrens (bspw. BIA 7487).

Verwendete Geräte: Rasterelektronenmikroskop: Zeiss EVO 10 MA mit EDX-Analysator Oxford INCA Xact."

Wartig Nord Analytik GmbH Friesenweg 5 H 22763 Hamburg Tel.: 040 / 881 803 - 0 Fax.: 040 / 881 803 - 77

[Seite 42]

22.05.2026 L2602674-01 Blatt 6/7

Einteilung Massengehaltsklassen gem. VDI 3866 Blatt 5:2017:06 Abschn. 6.4.2

Asbest nicht nachgewiesen Nach Absuchen der Präparation wurden keine Faserereignisse nachgewiesen

Spuren von Asbest festgestellt Beim intensiven Absuchen der Präparation wurden sehr vereinzelt Faserereignisse (Einzelfasern oder einzelne Faserbündel) gefunden. Es kann sich hier durchaus um produktions- oder nutzungsbedingte Verunreinigungen der untersuchten Materialien handeln, oder um geringe Faseranteile bei Zuschlagstoffen der untersuchten Materialien.

Asbestmassenanteil etwa 1 % bis 5 % Es wurden mehrere, regelmäßig auftretende, auch größere Faserereignisse (Einzelfasern und/oder Faserbündel/Cluster/Matrix) in deutlicher Anzahl gefunden.

Asbestmassenanteil etwa 5 % bis 20 % Es wurden mehrere, regelmäßig auftretende, auch größere Faserereignisse (Einzelfasern und/oder Faserbündel/Cluster/Matrix) in deutlicher bis erheblicher Anzahl gefunden.

Asbestmassenanteil etwa 20 % bis 50 % Es wurden regelmäßig größere Faserereignisse (Einzelfasern und/oder Faserbündel/Cluster/Matrix) in erheblicher Anzahl gefunden.

Asbestmassenanteil über 50 % Es wurden auf jedem Bildfeld mehrere Faserereignisse (Einzelfasern, Faserbündel, Cluster, Matrix) gefunden, teilweise auch bildfeldfüllend.

Wartig Nord Analytik GmbH Friesenweg 5 H 22763 Hamburg Tel.: 040 / 881 803 - 0 Fax.: 040 / 881 803 - 77

[Seite 43]

22.05.2026 L2602674-01 Blatt 7/7

Methode der rasterelektronenmikroskopischen Untersuchung von Materialproben (REM, Suspensionsmethode nach VDI 3866 Bl.5 Anhang B)

Die Beschreibung der Proben bezieht sich auf den Anlieferungszustand und wird anhand des Aussehens und durch Vergleich mit ähnlich bekannten Materialien vorgenommen. Aufgrund fehlender Kenntnisse über die Entnahmeorte von angelieferten Proben kann es zu abweichenden Bezeichnungen in der Beschreibung kommen. Die Beschreibung dient hauptsächlich dazu, die Wiedererkennung zu gewährleisten.

Das Aufbereitungsverfahren nach der Suspensionsmethode gem. VDI-Verfahren dient dazu, eine möglichst geringe Nachweisgrenze bei der Auswertung des Probenmaterials zu erreichen. Proben, bei denen die Fasern in eine organische, silikatische oder calcitische Matrix eingebettet sind (bspw. Bitumenmassen, Spachtel o.ä.), werden zu diesem Zweck heißverascht und mit einem Säureüberschuss (HCl) behandelt, um die Matrix zu entfernen bzw. deutlich zu reduzieren. Der Überstand wird über einen goldbedampften Kernporenfilter abfiltriert und getrocknet. Durch die relative Anreicherung der evtl. vorhandenen Asbestfasern, kann mit dieser Behandlung die Nachweisgrenze in Abhängigkeit vom Ausgangsmaterial auf < 0,01 % - 0,001 % reduziert werden.

Nach der Trocknung wird ein Teilstück des Filters mit der Probe auf einen REM-Stempel mit Kohlenstoffkleber präpariert und anschließend mit einer dünnen Goldschicht bedampft, um sie zur Untersuchung im Rasterelektronenmikroskop (REM) elektrisch leitend zu machen. Im REM werden die Proben bei verschiedenen Vergrößerungsstufen entsprechend den Vorgaben der VDI auf Fasern hin untersucht. Dabei werden verdächtige Fasern auf Grundlage der morphologischen Eigenschaften und mittels EDX- Messungen (charakteristische Röntgenspektren) nach ihrer Elementzusammensetzung identifiziert und klassifiziert. Im Zweifelsfall erfolgt die Abgrenzung von Asbestfasern zu anderen faserförmigen Strukturen mit Hilfe der von Mattenklott veröffentlichten Tabelle zur Faseridentifizierung.

Die VDI 3866 Blatt 5 Anhang B empfiehlt- bedingt durch die Ungenauigkeit bei der Schätzung des Massengehaltes- folgende Angaben bei der Abschätzung von geringen Asbestgehalten:

  • bei Schätzwerten < 0,03 %: „Asbest in sehr niedriger Konzentration nachgewiesen“

  • bei Schätzwerten < 0,3 %: “Asbest in niedriger Konzentration nachgewiesen“

  • bei Schätzwerten > 0,3 % ist die Massengehaltsklasse „etwa 1-5 %“ anzugeben, sofern der Schätzwert 5 % nicht überschreitet

Der Schätzwert ist kein Befund im Sinne der GefStoffV, um die Unter- oder Überschreitung der 0,1 %-Grenze festzustellen.

Verwendete Geräte: Rasterelektronenmikroskop: Zeiss EVO 10 MA mit EDX-Analysator Oxford INCA Xact.

Wartig Nord Analytik GmbH Friesenweg 5 H 22763 Hamburg Tel.: 040 / 881 803 - 0 Fax.: 040 / 881 803 - 77

[Seite 44]

Wartig Nord Analytik GmbH - Friesenweg 5 H - 22763 Hamburg Wartig Nord Analytik GmbH Friesenweg 5 H Wartig Nord GmbH 22763 Hamburg Beraten Planen Begutachten Telefon: 040 / 88 18 03 - 11 Friesenweg 5H Fax: 040 / 88 18 03 - 77 22763 Hamburg Email: info@wartig-nord.de www.wartig-nord.de

Die Akkreditierung gilt für den in der Urkundenanlage D-PL-20816-01-00 festgelegten Umfang.

Datum

29.05.2026 Bericht: L2602674-02

Ihr Auftrag: B260357 Lorenzenweg 2 - Schadstofferkundung

Auftragsdatum: 23.04.2026

Sehr geehrter Herr Kleschewski,

anbei erhalten Sie die Untersuchungsergebnisse zu Ihrem Auftrag.

Für Fragen stehen wir Ihnen gern zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen Wartig Nord Analytik GmbH

Dr. Kay Menckhoff, Dipl.-Geol.

Lob, Kritik und Verbesserungsvorschläge können Sie uns gerne per E-Mail an feedback@wartig-nord.de zukommen lassen. Wir freuen uns über Ihre Anregungen.

Geschäftsführer Bankverbindung Sitz Uwe Latarius Hamburger Sparkasse Friesenweg 5H Amtsgericht Hamburg Chris Gundlach BLZ 200 505 50 22763 Hamburg HRB 97733 Prokurist: Konto 1048 210 908 Telefon 040 / 88 18 03 - 11 Ust.ID-Nr. Dr. Christoph Wiegand IBAN DE34 2005 0550 1048 210 908 Fax 040 / 88 18 03 - 77 DE248950830 BIC HASP DE HH XXX Mail info@wartig-nord.de www.wartig-nord.de

[Seite 45]

29.05.2026 L2602674-02 Blatt 1/3

Untersuchungsbericht L2602674-02 vom 29.05.2026

Auftrag Asbestuntersuchung von Materialprobe(n)

Auftraggeber: Wartig Nord GmbH Beraten Planen Begutachten Friesenweg 5H 22763 Hamburg

Auftragnehmer: Wartig Nord Analytik GmbH Friesenweg 5H 22763 Hamburg

Ihr Auftrag: B260357 Lorenzenweg 2 - Schadstofferkundung

Probennahme durch: Auftraggeber

Probeneingang am: 27.04.2026

Anlieferungszustand: Probe intakt, PE- Beutel

Prüfzeitraum: 27.04.2026 - 29.05.2026

Ergebnisse Materialproben Asbest / KMF

WNA IDKunden- bezeichnungMaterialMethodePräparationNWG %FaserartenGesamtgehalt Asbest
0048B260357-305Anstrich/ Spachtel/ Putz, beige, weiß, grauVDI 3866 Blatt 5 Anhang B5)0,001Chrysotil KMF nicht nachgewiesennachweisbar, sehr geringer Anteil (Spuren)
0049B260357-306Anstrich/ Spachtel/ Putz, beige, weiß, gelbVDI 3866 Blatt 5 Anhang B5)0,001KMF nicht nachgewiesenAsbest nicht nachgewiesen
0050B260357-307Anstrich/ Spachtel/ Putz, beige, weiß, hellgrau, gelbVDI 3866 Blatt 5 Anhang B5)0,001KMF nicht nachgewiesenAsbest nicht nachgewiesen
0051B260357-308Anstrich/ Spachtel/ Putz, grau, weiß, sehr wenig MaterialVDI 3866 Blatt 5 Anhang B5)0,001KMF nicht nachgewiesenAsbest nicht nachgewiesen
0052B260357-309Anstrich/ Spachtel/ Putz, hellgrau, weißVDI 3866 Blatt 5 Anhang B5)0,001KMF nicht nachgewiesenAsbest nicht nachgewiesen

1)Direktpräparation 2)Veraschung (heiß) 3)Säurebehandlung (HCl) 4)nach SBH 5)Suspensionsmethode MP)Mischprobe NWG)Nachweisgrenze

VDI 3866 Blatt 5:2017-06 VDI 3877 Blatt 1:2011-09 LiMi (Hausmethode) SOP 1016-2, 2024-11 SBH (Hausmethode) SOP 1021-2, 2024-12

Wartig Nord Analytik GmbH Friesenweg 5 H 22763 Hamburg Tel.: 040 / 881 803 - 0 Fax.: 040 / 881 803 - 77

[Seite 46]

29.05.2026 L2602674-02 Blatt 2/3

BearbeiterIn:Dr. Kay Menckhoff
Berichtsumfang:3 Seiten inklusive Anhang (Methoden, Beschreibungen, Sonstiges)

Wartig Nord Analytik GmbH

Dr. Kay Menckhoff, Teamleitung Asbest

Vorbehalt Untersuchungsergebnisse beziehen sich ausschließlich auf das uns vorliegende Probenmaterial; bei nicht von uns entnommenen Proben beziehen sich die Untersuchungsergebnisse auf den Anlieferungszustand. Auszugsweise Veröffentlichungen von Untersuchungsberichten und Gutachten bedürfen unserer schriftlichen Einwilligung.

Rückstellung, Entsorgung Sofern mit dem Auftraggeber nicht anders vereinbart, werden von uns nicht verwendete Anteile von Proben für drei Monate nach Ausgang des Untersuchungsberichtes zurückgestellt. Nach Ablauf der Rückstellfrist werden Probenreste verworfen.

Einteilung Massengehaltsklassen gem. VDI 3866 Blatt 5:2017:06 Abschn. 6.4.2

Asbest nicht nachgewiesen Nach Absuchen der Präparation wurden keine Faserereignisse nachgewiesen

Spuren von Asbest festgestellt Beim intensiven Absuchen der Präparation wurden sehr vereinzelt Faserereignisse (Einzelfasern oder einzelne Faserbündel) gefunden. Es kann sich hier durchaus um produktions- oder nutzungsbedingte Verunreinigungen der untersuchten Materialien handeln, oder um geringe Faseranteile bei Zuschlagstoffen der untersuchten Materialien.

Asbestmassenanteil etwa 1 % bis 5 % Es wurden mehrere, regelmäßig auftretende, auch größere Faserereignisse (Einzelfasern und/oder Faserbündel/Cluster/Matrix) in deutlicher Anzahl gefunden.

Asbestmassenanteil etwa 5 % bis 20 % Es wurden mehrere, regelmäßig auftretende, auch größere Faserereignisse (Einzelfasern und/oder Faserbündel/Cluster/Matrix) in deutlicher bis erheblicher Anzahl gefunden.

Asbestmassenanteil etwa 20 % bis 50 % Es wurden regelmäßig größere Faserereignisse (Einzelfasern und/oder Faserbündel/Cluster/Matrix) in erheblicher Anzahl gefunden.

Asbestmassenanteil über 50 % Es wurden auf jedem Bildfeld mehrere Faserereignisse (Einzelfasern, Faserbündel, Cluster, Matrix) gefunden, teilweise auch bildfeldfüllend.

Wartig Nord Analytik GmbH Friesenweg 5 H 22763 Hamburg Tel.: 040 / 881 803 - 0 Fax.: 040 / 881 803 - 77

[Seite 47]

29.05.2026 L2602674-02 Blatt 3/3

Methode der rasterelektronenmikroskopischen Untersuchung von Materialproben (REM, Suspensionsmethode nach VDI 3866 Bl.5 Anhang B)

Die Beschreibung der Proben bezieht sich auf den Anlieferungszustand und wird anhand des Aussehens und durch Vergleich mit ähnlich bekannten Materialien vorgenommen. Aufgrund fehlender Kenntnisse über die Entnahmeorte von angelieferten Proben kann es zu abweichenden Bezeichnungen in der Beschreibung kommen. Die Beschreibung dient hauptsächlich dazu, die Wiedererkennung zu gewährleisten.

Das Aufbereitungsverfahren nach der Suspensionsmethode gem. VDI-Verfahren dient dazu, eine möglichst geringe Nachweisgrenze bei der Auswertung des Probenmaterials zu erreichen. Proben, bei denen die Fasern in eine organische, silikatische oder calcitische Matrix eingebettet sind (bspw. Bitumenmassen, Spachtel o.ä.), werden zu diesem Zweck heißverascht und mit einem Säureüberschuss (HCl) behandelt, um die Matrix zu entfernen bzw. deutlich zu reduzieren. Der Überstand wird über einen goldbedampften Kernporenfilter abfiltriert und getrocknet. Durch die relative Anreicherung der evtl. vorhandenen Asbestfasern, kann mit dieser Behandlung die Nachweisgrenze in Abhängigkeit vom Ausgangsmaterial auf < 0,01 % - 0,001 % reduziert werden.

Nach der Trocknung wird ein Teilstück des Filters mit der Probe auf einen REM-Stempel mit Kohlenstoffkleber präpariert und anschließend mit einer dünnen Goldschicht bedampft, um sie zur Untersuchung im Rasterelektronenmikroskop (REM) elektrisch leitend zu machen. Im REM werden die Proben bei verschiedenen Vergrößerungsstufen entsprechend den Vorgaben der VDI auf Fasern hin untersucht. Dabei werden verdächtige Fasern auf Grundlage der morphologischen Eigenschaften und mittels EDX- Messungen (charakteristische Röntgenspektren) nach ihrer Elementzusammensetzung identifiziert und klassifiziert. Im Zweifelsfall erfolgt die Abgrenzung von Asbestfasern zu anderen faserförmigen Strukturen mit Hilfe der von Mattenklott veröffentlichten Tabelle zur Faseridentifizierung.

Die VDI 3866 Blatt 5 Anhang B empfiehlt- bedingt durch die Ungenauigkeit bei der Schätzung des Massengehaltes- folgende Angaben bei der Abschätzung von geringen Asbestgehalten:

  • bei Schätzwerten < 0,03 %: „Asbest in sehr niedriger Konzentration nachgewiesen“

  • bei Schätzwerten < 0,3 %: “Asbest in niedriger Konzentration nachgewiesen“

  • bei Schätzwerten > 0,3 % ist die Massengehaltsklasse „etwa 1-5 %“ anzugeben, sofern der Schätzwert 5 % nicht überschreitet

Der Schätzwert ist kein Befund im Sinne der GefStoffV, um die Unter- oder Überschreitung der 0,1 %-Grenze festzustellen.

Verwendete Geräte: Rasterelektronenmikroskop: Zeiss EVO 10 MA mit EDX-Analysator Oxford INCA Xact.

Wartig Nord Analytik GmbH Friesenweg 5 H 22763 Hamburg Tel.: 040 / 881 803 - 0 Fax.: 040 / 881 803 - 77

[Seite 48]

Wartig Nord Analytik GmbH - Friesenweg 5 H - 22763 Hamburg Wartig Nord Analytik GmbH Friesenweg 5 H Wartig Nord GmbH 22763 Hamburg Beraten Planen Begutachten Telefon: 040 / 88 18 03 - 11 Friesenweg 5H Fax: 040 / 88 18 03 - 77 22763 Hamburg Email: info@wartig-nord.de www.wartig-nord.de

Die Akkreditierung gilt für den in der Urkundenanlage D-PL-20816-01-00 festgelegten Umfang.

Datum

03.06.2026 Bericht: L2603389-01

Ihr Auftrag: B260357 Lorenzenweg 2 - Schadstofferkundung

Auftragsdatum: 26.05.2026

Sehr geehrte Damen und Herren,

anbei erhalten Sie die Untersuchungsergebnisse zu Ihrem Auftrag.

Für Fragen stehen wir Ihnen gern zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen Wartig Nord Analytik GmbH

Vivian Blumenthal

Lob, Kritik und Verbesserungsvorschläge können Sie uns gerne per E-Mail an feedback@wartig-nord.de zukommen lassen. Wir freuen uns über Ihre Anregungen.

Geschäftsführer Bankverbindung Sitz Uwe Latarius Hamburger Sparkasse Friesenweg 5H Amtsgericht Hamburg Chris Gundlach BLZ 200 505 50 22763 Hamburg HRB 97733 Prokurist: Konto 1048 210 908 Telefon 040 / 88 18 03 - 11 Ust.ID-Nr. Dr. Christoph Wiegand IBAN DE34 2005 0550 1048 210 908 Fax 040 / 88 18 03 - 77 DE248950830 BIC HASP DE HH XXX Mail info@wartig-nord.de www.wartig-nord.de

[Seite 49]

03.06.2026 L2603389-01 Blatt 1/2

Untersuchungsbericht L2603389-01 vom 03.06.2026

Auftrag Asbestuntersuchung von Materialprobe(n)

Auftraggeber: Wartig Nord GmbH Beraten Planen Begutachten Friesenweg 5H 22763 Hamburg

Auftragnehmer: Wartig Nord Analytik GmbH Friesenweg 5H 22763 Hamburg

Ihr Auftrag: B260357 Lorenzenweg 2 - Schadstofferkundung

Probennahme durch: Auftraggeber

Probeneingang am: 01.06.2026

Anlieferungszustand: Probe intakt, PE- Beutel

Prüfzeitraum: 01.06.2026 - 03.06.2026

Ergebnisse Materialproben Asbest

WNA IDKunden- bezeichnungMaterialMethodePräparationNWG %AsbestartenGesamtgehalt Asbest
0001B260357-025Bitumenbahn, schwarz, beschiefert, mehrlagigVDI 3866 Blatt 5 Anhang B5)0,001-Asbest nicht nachgewiesen
0002B260357-026Bitumenbahn, schwarz, beschiefert, mehrlagigVDI 3866 Blatt 5 Anhang B5)0,001-Asbest nicht nachgewiesen
0003B260357-027Bitumenbahn, schwarz, beschiefert, mehrlagigVDI 3866 Blatt 5 Anhang B5)0,001-Asbest nicht nachgewiesen

1)Direktpräparation 2)Veraschung (heiß) 3)Säurebehandlung (HCl) 4)nach SBH 5)Suspensionsmethode MP)Mischprobe NWG)Nachweisgrenze

VDI 3866 Blatt 5:2017-06 VDI 3877 Blatt 1:2011-09 LiMi (Hausmethode) SOP 1016-2, 2024-11 SBH (Hausmethode) SOP 1021-2, 2024-12

BearbeiterIn:Yelyzaveta Malkevych
Berichtsumfang:2 Seiten inklusive Anhang (Methoden, Beschreibungen, Sonstiges)

Wartig Nord Analytik GmbH

Vivian Blumenthal, stellv. Teamleitung Asbest

Wartig Nord Analytik GmbH Friesenweg 5 H 22763 Hamburg Tel.: 040 / 881 803 - 0 Fax.: 040 / 881 803 - 77

[Seite 50]

03.06.2026 L2603389-01 Blatt 2/2

Vorbehalt Untersuchungsergebnisse beziehen sich ausschließlich auf das uns vorliegende Probenmaterial; bei nicht von uns entnommenen Proben beziehen sich die Untersuchungsergebnisse auf den Anlieferungszustand. Auszugsweise Veröffentlichungen von Untersuchungsberichten und Gutachten bedürfen unserer schriftlichen Einwilligung.

Rückstellung, Entsorgung Sofern mit dem Auftraggeber nicht anders vereinbart, werden von uns nicht verwendete Anteile von Proben für drei Monate nach Ausgang des Untersuchungsberichtes zurückgestellt. Nach Ablauf der Rückstellfrist werden Probenreste verworfen.

Methode der rasterelektronenmikroskopischen Untersuchung von Materialproben (REM, Suspensionsmethode nach VDI 3866 Bl.5 Anhang B)

Die Beschreibung der Proben bezieht sich auf den Anlieferungszustand und wird anhand des Aussehens und durch Vergleich mit ähnlich bekannten Materialien vorgenommen. Aufgrund fehlender Kenntnisse über die Entnahmeorte von angelieferten Proben kann es zu abweichenden Bezeichnungen in der Beschreibung kommen. Die Beschreibung dient hauptsächlich dazu, die Wiedererkennung zu gewährleisten.

Das Aufbereitungsverfahren nach der Suspensionsmethode gem. VDI-Verfahren dient dazu, eine möglichst geringe Nachweisgrenze bei der Auswertung des Probenmaterials zu erreichen. Proben, bei denen die Fasern in eine organische, silikatische oder calcitische Matrix eingebettet sind (bspw. Bitumenmassen, Spachtel o.ä.), werden zu diesem Zweck heißverascht und mit einem Säureüberschuss (HCl) behandelt, um die Matrix zu entfernen bzw. deutlich zu reduzieren. Der Überstand wird über einen goldbedampften Kernporenfilter abfiltriert und getrocknet. Durch die relative Anreicherung der evtl. vorhandenen Asbestfasern, kann mit dieser Behandlung die Nachweisgrenze in Abhängigkeit vom Ausgangsmaterial auf < 0,01 % - 0,001 % reduziert werden.

Nach der Trocknung wird ein Teilstück des Filters mit der Probe auf einen REM-Stempel mit Kohlenstoffkleber präpariert und anschließend mit einer dünnen Goldschicht bedampft, um sie zur Untersuchung im Rasterelektronenmikroskop (REM) elektrisch leitend zu machen. Im REM werden die Proben bei verschiedenen Vergrößerungsstufen entsprechend den Vorgaben der VDI auf Fasern hin untersucht. Dabei werden verdächtige Fasern auf Grundlage der morphologischen Eigenschaften und mittels EDX- Messungen (charakteristische Röntgenspektren) nach ihrer Elementzusammensetzung identifiziert und klassifiziert. Im Zweifelsfall erfolgt die Abgrenzung von Asbestfasern zu anderen faserförmigen Strukturen mit Hilfe der von Mattenklott veröffentlichten Tabelle zur Faseridentifizierung.

Die VDI 3866 Blatt 5 Anhang B empfiehlt- bedingt durch die Ungenauigkeit bei der Schätzung des Massengehaltes- folgende Angaben bei der Abschätzung von geringen Asbestgehalten:

  • bei Schätzwerten < 0,03 %: „Asbest in sehr niedriger Konzentration nachgewiesen“

  • bei Schätzwerten < 0,3 %: “Asbest in niedriger Konzentration nachgewiesen“

  • bei Schätzwerten > 0,3 % ist die Massengehaltsklasse „etwa 1-5 %“ anzugeben, sofern der Schätzwert 5 % nicht überschreitet

Der Schätzwert ist kein Befund im Sinne der GefStoffV, um die Unter- oder Überschreitung der 0,1 %-Grenze festzustellen.

Verwendete Geräte: Rasterelektronenmikroskop: Zeiss EVO 10 MA mit EDX-Analysator Oxford INCA Xact.

Wartig Nord Analytik GmbH Friesenweg 5 H 22763 Hamburg Tel.: 040 / 881 803 - 0 Fax.: 040 / 881 803 - 77

[Seite 51]

GBA Gesellschaft fr Bioanalytik mbH Flensburger Strae 15 25421 Pinneberg

Wartig Nord GmbH Beraten Planen Begutachten Friesenweg 5 H

22763 Hamburg

Prfbericht-Nr.: 2026P511569 / 1

AuftraggeberWartig Nord GmbH Beraten Planen Begutachten
Eingangsdatumsiehe Tabelle
ProjektB260357
MaterialAsphalt, Dachpappe, Farbe, Beschichtung
AuftragB260357
VerpackungPE-Beutel
Probenmengesiehe Tabelle
unsere Auftragsnummer26507328
Probenahmedurch den Auftraggeber
ProbentransportGBA
Analysenbeginn / -ende28.04.2026 - 06.05.2026
ProbenaufbewahrungWenn nicht anders vereinbart, werden Feststoffproben 3 Monate, bzgl. EBV
und BBodSchV 2021 abweichend 6 Monate und Wasserproben bis 2 Wochen
nach Prfberichtserstellung aufbewahrt.
Bemerkungkeine

Pinneberg, 06.05.2026

Dieser Prfbericht wurde automatisch erstellt und ist auch ohne Unterschrift gltig.

i. A. B. Antalyn Projektbearbeitung

Die Prfergebnisse beziehen sich ausschlielich auf die im Bericht beschriebenen Prfgegenstnde. Es wird keine Verantwortung fr die Validitt der Ergebnisse bernommen, sofern vom Kunden bereitgestellte Daten oder Informationen diese beeinflussen knnen. Vom Kunden bereitgestellte Daten sind gekennzeichnet. Das Laboratorium bernimmt keine Verantwortung fr die Probenahme, sofern diese nicht durch Probenehmer eines zur GBA Group gehrenden Unternehmens oder in dessen Auftrag durchgefhrt wurde. In diesem Fall gelten die Ergebnisse fr die Probe wie erhalten. Ohne schriftliche Genehmigung des ausstellenden Unternehmens darf der Prfbericht weder verffentlicht noch auszugsweise vervielfltigt werden. Bei einer etwaigen Konformittsbewertung werden Messunsicherheiten nicht bercksichtigt.

Dok.-Nr.: ML 510-02 # 1 V1 E, 510, 02.02.2026
Dok.-Nr.: ML 510-02 # 1 V1 E, 510, 02.02.2026
Seite 1 von 5 zu Prfbericht-Nr.: 2026P511569 / 1

GBA Gesellschaft fr Bioanalytik mbH Sitz der Gesellschaft: Geschftsfhrer: Flensburger Str. 15, 25421 Pinneberg Hamburg Ralf Murzen, Telefon +49 (0)4101 7946-0 Handelsregister: Ole Borchert, Fax +49 (0)4101 7946-26 Hamburg HRB 42774 Alexander Kleinke, E-Mail pinneberg@gba-group.de USt-Id.Nr. DE 118 554 138 Dr. Dominik Obeloer www.gba-group.com St.-Nr. 47/723/00196

[Seite 52]

Prfbericht-Nr.: 2026P511569 / 1 B260357

26

Da B26 c 28

unsere Auftragsnummer26507328265073282650732826507328
Probe-Nummer001002003004
MaterialAsphaltAsphaltDachpappeDachpappe
ProbenbezeichnungB260357-002B260357-018B260357-022B260357-023
Probemengeca. 28 gca. 75 gca. 10 gca. 10 g
Probeneingang28.04.202628.04.202628.04.202628.04.2026
AnalysenergebnisseEinheit
Summe PAK (EPA)mg/kg0,34n.n.12,413
Naphthalinmg/kg<0,10<0,101,12,8
Acenaphthylenmg/kg<0,10<0,10<1,0<1,0
Acenaphthenmg/kg<0,10<0,10<1,0<1,0
Fluorenmg/kg<0,10<0,10<1,0<1,0
Phenanthrenmg/kg0,10<0,106,95,3
Anthracenmg/kg<0,10<0,10<1,0<1,0
Fluoranthenmg/kg<0,10<0,101,41,8
Pyrenmg/kg<0,10<0,101,92,0
Benz(a)anthracenmg/kg<0,10<0,10<1,0<1,0
Chrysenmg/kg<0,10<0,10<1,0<1,0
Benzo(b)fluoranthenmg/kg<0,20<0,20<1,0<1,0
Benzo(k)fluoranthenmg/kg<0,20<0,20<1,0<1,0
Benzo(a)pyrenmg/kg<0,20<0,20<1,0<1,0
Indeno(1,2,3-cd)pyrenmg/kg<0,20<0,20<1,0<1,0
Dibenz(a,h)anthracenmg/kg<0,20<0,20<1,0<1,0
Benzo(g,h,i)perylenmg/kg0,24<0,201,11,1
1-Methylnaphthalinmg/kg<0,10<0,101,41,2
2-Methylnaphthalinmg/kg<0,10<0,101,21,4
Probenvorbereitung
Summe PCB (6)mg/kg
Summe PCB (7)mg/kg
PCB 28mg/kg
PCB 52mg/kg
PCB 101mg/kg
PCB 118mg/kg
PCB 153mg/kg
PCB 138mg/kg
PCB 180mg/kg
PCB Summe 6 Kongenere x 5mg/kg
Aufschluss mit Knigswasser
Arsenmg/kg TM
Bleimg/kg TM
Cadmiummg/kg TM
Chrom ges.mg/kg TM
Kupfermg/kg TM
Nickelmg/kg TM
Quecksilbermg/kg TM
Zinkmg/kg TM

BG = Bestimmungsgrenze MU = Messunsicherheit n.a. = nicht auswertbar n.b. = nicht bestimmbar n.n. = nicht nachweisbar ngw. = nachgewiesen

Die Prfergebnisse beziehen sich ausschlielich auf die im Bericht beschriebenen Prfgegenstnde. Es wird keine Verantwortung fr die Validitt der Ergebnisse bernommen, sofern vom Kunden bereitgestellte Daten oder Informationen diese beeinflussen knnen. Vom Kunden bereitgestellte Daten sind gekennzeichnet. Das Laboratorium bernimmt keine Verantwortung fr die Probenahme, sofern diese nicht durch Probenehmer eines zur GBA Group gehrenden Unternehmens oder in dessen Auftrag durchgefhrt wurde. In diesem Fall gelten die Ergebnisse fr die Probe wie erhalten. Ohne schriftliche Genehmigung des ausstellenden Unternehmens darf der Prfbericht weder verffentlicht noch auszugsweise vervielfltigt werden. Bei einer etwaigen Konformittsbewertung werden Messunsicherheiten nicht bercksichtigt.

6

Dok.-Nr.: ML 510-02 # 1 V1 E, 510, 02.02.202
Dok.-Nr.: ML 510-02 # 1 V1 E, 510, 02.02.202
Seite 2 von 5 zu Prfbericht-Nr.: 2026P511569 / 1
eite 2 von 5 zu Prfbericht-Nr.: 2026P511569 / 1

[Seite 53]

Prfbericht-Nr.: 2026P511569 / 1 B260357

unsere Auftragsnummer265073282266550077332288265073282650732826507328
Probe-Nummer004000015006007008
MaterialDachpappeDaAcshpphaapltpeFarbeBeschichtungFarbe
ProbenbezeichnungB260357-023BB226600335577--000224B260357-013B260357-016B260357-019
Probemengeca. 10 gccaa.. 2180 ggca. 3gca. 3 gca. 9 g
Probeneingang28.04.20262288..0044..2200226628.04.202628.04.202628.04.2026
AnalysenergebnisseEinheit
Summe PAK (EPA)13mg/kg01,13,44
Naphthalin2,8mg/kg<20,,410
Acenaphthylen<1,0mg/kg<<01,,100
Acenaphthen<1,0mg/kg<<01,,100
Fluoren<1,0mg/kg<<01,,100
Phenanthren5,3mg/kg04,,190
Anthracen<1,0mg/kg<<01,,100
Fluoranthen1,8mg/kg<<01,,100
Pyren2,0mg/kg<01,4,10
Benz(a)anthracen<1,0mg/kg<<01,,100
Chrysen<1,0mg/kg<<01,,100
Benzo(b)fluoranthen<1,0mg/kg<01,,220
Benzo(k)fluoranthen<1,0mg/kg<<01,,200
Benzo(a)pyren<1,0mg/kg<<01,,200
Indeno(1,2,3-cd)pyren<1,0mg/kg<<01,,200
Dibenz(a,h)anthracen<1,0mg/kg<<01,,200
Benzo(g,h,i)perylen1,1mg/kg01,,254
1-Methylnaphthalin1,2mg/kg<01,3,10
2-Methylnaphthalin1,4mg/kg<01,4,10
Probenvorbereitung
Summe PCB (6)mg/kg0,28n.n.n.n.
Summe PCB (7)mg/kg0,28n.n.n.n.
PCB 28mg/kg0,055<0,050<0,050
PCB 52mg/kg0,11<0,050<0,050
PCB 101mg/kg0,054<0,050<0,050
PCB 118mg/kg<0,025<0,050<0,050
PCB 153mg/kg0,029<0,050<0,050
PCB 138mg/kg0,032<0,050<0,050
PCB 180mg/kg<0,025<0,050<0,050
PCB Summe 6 Kongenerex 5mg/kg1,4n.n.n.n.
Aufschluss mit Knigswasser
Arsenmg/kg TM<1,0
Bleimg/kg TM7,8
Cadmiummg/kg TM0,16
Chrom ges.mg/kg TM4,1
Kupfermg/kg TM10
Nickelmg/kg TM5,6
Quecksilbermg/kg TM0,34
Zinkmg/kg TM130

BG = Bestimmungsgrenze MU = Messunsicherheit n.a. = nicht auswertbar n.b. = nicht bestimmbar n.n. = nicht nachweisbar ngw. = nachgewiesen

Die Prfergebnisse beziehen sich ausschlielich auf die im Bericht beschriebenen Prfgegenstnde. Es wird keine Verantwortung fr die Validitt der Ergebnisse bernommen, sofern vom Kunden bereitgestellte Daten oder Informationen diese beeinflussen knnen. Vom Kunden bereitgestellte Daten sind gekennzeichnet. Das Laboratorium bernimmt keine Verantwortung fr die Probenahme, sofern diese nicht durch Probenehmer eines zur GBA Group gehrenden Unternehmens oder in dessen Auftrag durchgefhrt wurde. In diesem Fall gelten die Ergebnisse fr die Probe wie erhalten. Ohne schriftliche Genehmigung des ausstellenden Unternehmens darf der Prfbericht weder verffentlicht noch auszugsweise vervielfltigt werden. Bei einer etwaigen Konformittsbewertung werden Messunsicherheiten nicht bercksichtigt.

Dok.-Nr.: ML 510-02 # 1 V1 E, 510, 02.02.2026
Dok.-Nr.: ML 510-02 # 1 V1 E, 510, 02.02.2026
Seite 3 von 5 zu Prfbericht-Nr.: 2026P511569 / 1
Seite 3 von 5 zu Prfbericht-Nr.: 2026P511569 / 1

[Seite 54]

Prfbericht-Nr.: 2026P511569 / 1 B260357

Angewandte Verfahren

ParameterBGEinheitMUMethode
%
ProbenvorbereitungDIN 19747: 2009-07
Summe PCB (6)mg/kg19berechnet
Summe PCB (7)mg/kg19berechnet
PCB 280,0030mg/kg29DIN EN 17322: 2021-03
PCB 520,0030mg/kg33DIN EN 17322: 2021-03
PCB 1010,0030mg/kg25DIN EN 17322: 2021-03
PCB 1180,0030mg/kg25DIN EN 17322: 2021-03
PCB 1530,0030mg/kg22DIN EN 17322: 2021-03
PCB 1380,0030mg/kg25DIN EN 17322: 2021-03
PCB 1800,0030mg/kg25DIN EN 17322: 2021-03
PCB Summe 6 Kongenere x 5mg/kgberechnet
Aufschluss mit KnigswasserDIN EN 13657: 2003-01
Arsen1,0mg/kg TM15DIN EN 16171: 2017-01
Blei1,0mg/kg TM15DIN EN 16171: 2017-01
Cadmium0,10mg/kg TM15DIN EN 16171: 2017-01
Chrom ges.1,0mg/kg TM27DIN EN 16171: 2017-01
Kupfer1,0mg/kg TM30DIN EN 16171: 2017-01
Nickel1,0mg/kg TM25DIN EN 16171: 2017-01
Quecksilber0,10mg/kg TM17DIN EN 16171: 2017-01
Zink1,0mg/kg TM20DIN EN 16171: 2017-01
Summe PAK (EPA)mg/kgberechnet
Naphthalin0,10mg/kg25DIN ISO 18287: 2006-05
Acenaphthylen0,10mg/kg26DIN ISO 18287: 2006-05
Acenaphthen0,10mg/kg26DIN ISO 18287: 2006-05
Fluoren0,10mg/kg26DIN ISO 18287: 2006-05
Phenanthren0,10mg/kg26DIN ISO 18287: 2006-05
Anthracen0,10mg/kg26DIN ISO 18287: 2006-05
Fluoranthen0,10mg/kg26DIN ISO 18287: 2006-05
Pyren0,10mg/kg26DIN ISO 18287: 2006-05
Benz(a)anthracen0,10mg/kg24DIN ISO 18287: 2006-05
Chrysen0,10mg/kg26DIN ISO 18287: 2006-05
Benzo(b)fluoranthen0,20mg/kg26DIN ISO 18287: 2006-05
Benzo(k)fluoranthen0,20mg/kg23DIN ISO 18287: 2006-05
Benzo(a)pyren0,20mg/kg17DIN ISO 18287: 2006-05
Indeno(1,2,3-cd)pyren0,20mg/kg41DIN ISO 18287: 2006-05
Dibenz(a,h)anthracen0,20mg/kg28DIN ISO 18287: 2006-05
Benzo(g,h,i)perylen0,20mg/kg26DIN ISO 18287: 2006-05
1-MethylnaphthalinDIN ISO 18287: 2006-05

1-Methylnaphthalin 0,10 mg/kg 25

BG = Bestimmungsgrenze MU = Messunsicherheit n.a. = nicht auswertbar n.b. = nicht bestimmbar n.n. = nicht nachweisbar ngw. = nachgewiesen

Die Prfergebnisse beziehen sich ausschlielich auf die im Bericht beschriebenen Prfgegenstnde. Es wird keine Verantwortung fr die Validitt der Ergebnisse bernommen, sofern vom Kunden bereitgestellte Daten oder Informationen diese beeinflussen knnen. Vom Kunden bereitgestellte Daten sind gekennzeichnet. Das Laboratorium bernimmt keine Verantwortung fr die Probenahme, sofern diese nicht durch Probenehmer eines zur GBA Group gehrenden Unternehmens oder in dessen Auftrag durchgefhrt wurde. In diesem Fall gelten die Ergebnisse fr die Probe wie erhalten. Ohne schriftliche Genehmigung des ausstellenden Unternehmens darf der Prfbericht weder verffentlicht noch auszugsweise vervielfltigt werden. Bei einer etwaigen Konformittsbewertung werden Messunsicherheiten nicht bercksichtigt.

Dok.-Nr.: ML 510-02 # 1 V1 E, 510, 02.02.2026
Dok.-Nr.: ML 510-02 # 1 V1 E, 510, 02.02.2026
Seite 4 von 5 zu Prfbericht-Nr.: 2026P511569 / 1
Seite 4 von 5 zu Prfbericht-Nr.: 2026P511569 / 1

[Seite 55]

Prfbericht-Nr.: 2026P511569 / 1 B260357

ParameterBGEinheitMUMethode
Benzo(g,h,i)perylen0,20mg/kg26%DIN ISO 18287: 2006-05
P1-rMoebtehnyvlnoarbpehrtehiatulinng0,10mg/kg25D DIINN 1IS97O4 718: 228070:9 2-00076 -05
2-Methylnaphthalin0,10mg/kg25DIN ISO 18287: 2006-05

Die Messunsicherheit (MU) wurde berechnet nach DIN ISO 11352 als erweiterte, kombinierte Unsicherheit mit k=2 (95 %), Probenahme nicht inbegriffen.

Die mit gekennzeichneten Verfahren sind akkreditierte Verfahren des ausfhrenden Untersuchungslabors. Die Bestimmungsgrenzen (BG) knnen matrixbedingt variieren.

Untersuchungslabor: GBA Pinneberg (D-PL-14170-01)

BG = Bestimmungsgrenze MU = Messunsicherheit n.a. = nicht auswertbar n.b. = nicht bestimmbar n.n. = nicht nachweisbar ngw. = nachgewiesen

Die Prfergebnisse beziehen sich ausschlielich auf die im Bericht beschriebenen Prfgegenstnde. Es wird keine Verantwortung fr die Validitt der Ergebnisse bernommen, sofern vom Kunden bereitgestellte Daten oder Informationen diese beeinflussen knnen. Vom Kunden bereitgestellte Daten sind gekennzeichnet. Das Laboratorium bernimmt keine Verantwortung fr die Probenahme, sofern diese nicht durch Probenehmer eines zur GBA Group gehrenden Unternehmens oder in dessen Auftrag durchgefhrt wurde. In diesem Fall gelten die Ergebnisse fr die Probe wie erhalten. Ohne schriftliche Genehmigung des ausstellenden Unternehmens darf der Prfbericht weder verffentlicht noch auszugsweise vervielfltigt werden. Bei einer etwaigen Konformittsbewertung werden Messunsicherheiten nicht bercksichtigt.

Dok.-Nr.: ML 510-02 # 1 V1 E, 510, 02.02.2026
Dok.-Nr.: ML 510-02 # 1 V1 E, 510, 02.02.2026
Seite 5 von 5 zu Prfbericht-Nr.: 2026P511569 / 1
Seite 5 von 5 zu Prfbericht-Nr.: 2026P511569 / 1

[Seite 56]

GBA Gesellschaft fr Bioanalytik mbH Flensburger Strae 15 25421 Pinneberg

Wartig Nord GmbH Beraten Planen Begutachten

Friesenweg 5 H

22763 Hamburg

Prfbericht-Nr.: 2026P514572 / 1

AuftraggeberWartig Nord GmbH Beraten Planen Begutachten
Eingangsdatumsiehe Tabelle
ProjektB260357
MaterialBitumenbahn
AuftragB260357
VerpackungPE-Beutel
Probenmengeje Probe ca. 28-40 g
unsere Auftragsnummer26509501
Probenahmedurch den Auftraggeber
ProbentransportGBA
Analysenbeginn / -ende02.06.2026 - 09.06.2026
ProbenaufbewahrungWenn nicht anders vereinbart, werden Feststoffproben 3 Monate, bzgl. EBV
und BBodSchV 2021 abweichend 6 Monate und Wasserproben bis 2 Wochen
nach Prfberichtserstellung aufbewahrt.
Bemerkungkeine

Pinneberg, 09.06.2026

Dieser Prfbericht wurde automatisch erstellt und ist auch ohne Unterschrift gltig.

i. A. B. Antalyn Projektbearbeitung

Die Prfergebnisse beziehen sich ausschlielich auf die im Bericht beschriebenen Prfgegenstnde. Es wird keine Verantwortung fr die Validitt der Ergebnisse bernommen, sofern vom Kunden bereitgestellte Daten oder Informationen diese beeinflussen knnen. Vom Kunden bereitgestellte Daten sind gekennzeichnet. Das Laboratorium bernimmt keine Verantwortung fr die Probenahme, sofern diese nicht durch Probenehmer eines zur GBA Group gehrenden Unternehmens oder in dessen Auftrag durchgefhrt wurde. In diesem Fall gelten die Ergebnisse fr die Probe wie erhalten. Ohne schriftliche Genehmigung des ausstellenden Unternehmens darf der Prfbericht weder verffentlicht noch auszugsweise vervielfltigt werden. Bei einer etwaigen Konformittsbewertung werden Messunsicherheiten nicht bercksichtigt.

Dok.-Nr.: ML 510-02 # 1 V1 E, 510, 02.02.2026
Dok.-Nr.: ML 510-02 # 1 V1 E, 510, 02.02.2026
Seite 1 von 3 zu Prfbericht-Nr.: 2026P514572 / 1

GBA Gesellschaft fr Bioanalytik mbH Sitz der Gesellschaft: Geschftsfhrer: Flensburger Str. 15, 25421 Pinneberg Hamburg Ralf Murzen, Telefon +49 (0)4101 7946-0 Handelsregister: Ole Borchert, Fax +49 (0)4101 7946-26 Hamburg HRB 42774 Alexander Kleinke, E-Mail pinneberg@gba-group.de USt-Id.Nr. DE 118 554 138 Dr. Dominik Obeloer www.gba-group.com St.-Nr. 47/723/00196

[Seite 57]

Prfbericht-Nr.: 2026P514572 / 1 B260357

unsere Auftragsnummer265095012650950126509501
Probe-Nummer001002003
MaterialBitumenbahnBitumenbahnBitumenbahn
ProbenbezeichnungB260357-025B260357-026B260357-027
Probeneingang02.06.202602.06.202602.06.2026
AnalysenergebnisseEinheit
Summe PAK (EPA)mg/kg11,63,74,7
Naphthalinmg/kg<1,0<1,0<1,0
Acenaphthylenmg/kg<1,0<1,0<1,0
Acenaphthenmg/kg<1,0<1,0<1,0
Fluorenmg/kg<1,0<1,0<1,0
Phenanthrenmg/kg1,3<1,0<1,0
Anthracenmg/kg<1,0<1,0<1,0
Fluoranthenmg/kg1,3<1,0<1,0
Pyrenmg/kg2,41,11,2
Benz(a)anthracenmg/kg1,4<1,0<1,0
Chrysenmg/kg<1,0<1,0<1,0
Benzo(b)fluoranthenmg/kg1,7<1,01,1
Benzo(k)fluoranthenmg/kg<1,0<1,0<1,0
Benzo(a)pyrenmg/kg1,51,01,0
Indeno(1,2,3-cd)pyrenmg/kg<1,0<1,0<1,0
Dibenz(a,h)anthracenmg/kg<1,0<1,0<1,0
Benzo(g,h,i)perylenmg/kg2,01,61,4
1-Methylnaphthalinmg/kg<1,0<1,0<1,0
2-Methylnaphthalinmg/kg<1,0<1,0<1,0
Aufschluss mit Knigswasser
Quecksilbermg/kg TM<0,10<0,10<0,10

BG = Bestimmungsgrenze MU = Messunsicherheit n.a. = nicht auswertbar n.b. = nicht bestimmbar n.n. = nicht nachweisbar ngw. = nachgewiesen

Die Prfergebnisse beziehen sich ausschlielich auf die im Bericht beschriebenen Prfgegenstnde. Es wird keine Verantwortung fr die Validitt der Ergebnisse bernommen, sofern vom Kunden bereitgestellte Daten oder Informationen diese beeinflussen knnen. Vom Kunden bereitgestellte Daten sind gekennzeichnet. Das Laboratorium bernimmt keine Verantwortung fr die Probenahme, sofern diese nicht durch Probenehmer eines zur GBA Group gehrenden Unternehmens oder in dessen Auftrag durchgefhrt wurde. In diesem Fall gelten die Ergebnisse fr die Probe wie erhalten. Ohne schriftliche Genehmigung des ausstellenden Unternehmens darf der Prfbericht weder verffentlicht noch auszugsweise vervielfltigt werden. Bei einer etwaigen Konformittsbewertung werden Messunsicherheiten nicht bercksichtigt.

Dok.-Nr.: ML 510-02 # 1 V1 E, 510, 02.02.2026
Dok.-Nr.: ML 510-02 # 1 V1 E, 510, 02.02.2026
Seite 2 von 3 zu Prfbericht-Nr.: 2026P514572 / 1
Seite 2 von 3 zu Prfbericht-Nr.: 2026P514572 / 1

[Seite 58]

Prfbericht-Nr.: 2026P514572 / 1 B260357

Angewandte Verfahren

ParameterBGEinheitMUMethode
%
Summe PAK (EPA)mg/kgberechnet
Naphthalin0,10mg/kg25DIN ISO 18287: 2006-05
Acenaphthylen0,10mg/kg26DIN ISO 18287: 2006-05
Acenaphthen0,10mg/kg26DIN ISO 18287: 2006-05
Fluoren0,10mg/kg26DIN ISO 18287: 2006-05
Phenanthren0,10mg/kg26DIN ISO 18287: 2006-05
Anthracen0,10mg/kg26DIN ISO 18287: 2006-05
Fluoranthen0,10mg/kg26DIN ISO 18287: 2006-05
Pyren0,10mg/kg26DIN ISO 18287: 2006-05
Benz(a)anthracen0,10mg/kg24DIN ISO 18287: 2006-05
Chrysen0,10mg/kg26DIN ISO 18287: 2006-05
Benzo(b)fluoranthen0,20mg/kg26DIN ISO 18287: 2006-05
Benzo(k)fluoranthen0,20mg/kg23DIN ISO 18287: 2006-05
Benzo(a)pyren0,20mg/kg17DIN ISO 18287: 2006-05
Indeno(1,2,3-cd)pyren0,20mg/kg41DIN ISO 18287: 2006-05
Dibenz(a,h)anthracen0,20mg/kg28DIN ISO 18287: 2006-05
Benzo(g,h,i)perylen0,20mg/kg26DIN ISO 18287: 2006-05
1-Methylnaphthalin0,10mg/kg25DIN ISO 18287: 2006-05
2-Methylnaphthalin0,10mg/kg25DIN ISO 18287: 2006-05
Aufschluss mit KnigswasserDIN EN 13657: 2003-01
Quecksilber0,10mg/kg TM17DIN EN 16171: 2017-01

Die Messunsicherheit (MU) wurde berechnet nach DIN ISO 11352 als erweiterte, kombinierte Unsicherheit mit k=2 (95 %), Probenahme nicht inbegriffen.

Die mit gekennzeichneten Verfahren sind akkreditierte Verfahren des ausfhrenden Untersuchungslabors. Die Bestimmungsgrenzen (BG) knnen matrixbedingt variieren.

Untersuchungslabor: GBA Pinneberg (D-PL-14170-01)

BG = Bestimmungsgrenze MU = Messunsicherheit n.a. = nicht auswertbar n.b. = nicht bestimmbar n.n. = nicht nachweisbar ngw. = nachgewiesen

Die Prfergebnisse beziehen sich ausschlielich auf die im Bericht beschriebenen Prfgegenstnde. Es wird keine Verantwortung fr die Validitt der Ergebnisse bernommen, sofern vom Kunden bereitgestellte Daten oder Informationen diese beeinflussen knnen. Vom Kunden bereitgestellte Daten sind gekennzeichnet. Das Laboratorium bernimmt keine Verantwortung fr die Probenahme, sofern diese nicht durch Probenehmer eines zur GBA Group gehrenden Unternehmens oder in dessen Auftrag durchgefhrt wurde. In diesem Fall gelten die Ergebnisse fr die Probe wie erhalten. Ohne schriftliche Genehmigung des ausstellenden Unternehmens darf der Prfbericht weder verffentlicht noch auszugsweise vervielfltigt werden. Bei einer etwaigen Konformittsbewertung werden Messunsicherheiten nicht bercksichtigt.

Dok.-Nr.: ML 510-02 # 1 V1 E, 510, 02.02.2026
Dok.-Nr.: ML 510-02 # 1 V1 E, 510, 02.02.2026
Seite 3 von 3 zu Prfbericht-Nr.: 2026P514572 / 1
Seite 3 von 3 zu Prfbericht-Nr.: 2026P514572 / 1
Alle Unterlagen dieser Ausschreibung