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Brandschutz- und Sicherheitstechnische Ertüchtigung Saal und Küche des BSZ „Julius Weisbach“ in Freiberg
Offenes Verfahren nach § 15 VgV
TECHNISCHE AUSRÜSTUNG - ANLAGENGRUPPEN 1, 2, 3
ZUSCHLAGSKRITERIEN
Die Unterlage ist im PDF-Format in DIN A4 (Querformat) aufzustellen und so zu gliedern, dass jedes der Zuschlagskriterien in einem separaten Dokument mit Bezeichnung des Zuschlagkriteriums aufgeführt wird. Der Umfang der Ausarbeitungen sollte INSGESAMT für beide Zuschlagskriterien 10 DIN A4-Seiten nicht überschreiten.
- PROJEKTORGANISATION
Darstellung der Qualität und Projektspezifik des Projektteams, insbesondere sollen folgende Aspekte enthalten und nachvollziehbar sein:
- Projektorganigramm mit klaren Rollen, Verantwortlichkeiten, Berufserfahrungsjahren
- Konzept zur Qualitätssicherung einschließlich Maßnahmen zur Sicherstellung der Kontinuität im Vertretungsfall (Urlaub, Krankheit)
- Kapazitäts- und Präsenzkonzept mit Angabe der vorgesehenen personellen Ressourcen und der geplanten Vor-Ort-Präsenz
Erfahrung der vorgesehenen Projektleitung und deren Stellvertretung
Es ist mindestens ein, maximal drei Referenzprojekte darzustellen, bei denen die Person die Funktion der Projektleitung innehatte.
Geforderte Inhalte je Referenzprojekt:
- Honorarzone nach HOAI,
- Datum der Inbetriebnahme,
- erbrachte Leistungsphasen nach HOAI,
- Kosten der Kostengruppen 400,
- erbrachte Anlagengruppen
- Beschreibung der Rolle und des Verantwortungsumfangs der Person.
Bewertet wird die einschlägige Erfahrung der für die (stellvertretende) Projektleitung vorgesehenen Person anhand von Referenzprojekten. Der Bewertungsmaßstab beinhaltet die Vergleichbarkeit der Projekte, den Umfang der Leistung / Verantwortung, die Komplexität, die Relevanz für die ausgeschriebene Bauaufgabe.
- AUSEINANDERSETZUNG MIT DER AUFGABENSTELLUNG
| E H CE IL T G K ÖN MU P | S G N U T HL CH IWA Z 100 |
|---|---|
| 1 - 5 | 20 |
Es wird eine strukturierte, nachvollziehbare Auseinandersetzung mit den haustechnischen Anforderungen aus der Machbarkeitsstudie erwartet, insbesondere hinsichtlich Bestandsgebäude, brandschutz- und sicherheitstechnischer Ertüchtigung, Bauablauf und Schnittstellen. Die Ausführungen sollten durch einschlägige Erfahrungen oder Referenzen untermauert werden.
a) Projektspezifische Risiken und Optimierungsmöglichkeiten Welche wesentlichen Risiken werden im Hinblick auf die haustechnischen Anlagen identifiziert und wie werden diese bewertet? 1 - 5 30
Welche Optimierungspotenziale gegenüber den Ansätzen der Machbarkeitsstudie werden erkannt (z. B. Wirtschaftlichkeit, Funktionalität, Bauablauf, Minimierung von Nutzungseinschränkungen)?
b) Nachhaltigkeit und Bestandserhalt Wie werden Aspekte der Nachhaltigkeit berücksichtigt, insbesondere im Hinblick auf Erhalt und Weiternutzung geeigneter Bestandskomponenten, ressourcenschonenden Materialeinsatz und 1 - 5 20 Reduktion grauer Energie sowie Energieeffizienz im Betrieb sowie Lebenszyklusbetrachtung der vorgeschlagenen Maßnahmen?
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Brandschutz- und Sicherheitstechnische Ertüchtigung Saal und Küche des BSZ „Julius Weisbach“ in Freiberg
Offenes Verfahren nach § 15 VgV
TECHNISCHE AUSRÜSTUNG - ANLAGENGRUPPEN 1, 2, 3
ZUSCHLAGSKRITERIEN
- HONORAR
Bewertet wird das angebotene vorläufige Gesamthonorar, welches sich aus der Summe aller anzubietenden Preisbestandteile zum Vertrag ergibt und mittels der Anlage "Formular Honorarangebot" berechnet wird.
Das Angebot mit der geringsten Wertungssumme erhält die maximale Punktzahl 5. Das Angebot dessen 1 - 5 30 Wertungssumme gleich oder höher ist als das 1,8-fache des Angebotes mit der geringsten Wertungssumme erhält die minimale Punktzahl 1. Die Punktzahlen der Honorarangebote, die dazwischen liegen, werden durch Interpolation ermittelt (mit bis zu 3 Stellen nach dem Komma).
Die Bewertung der Kriterien 1-2 erfolgt durch die Vergabe von 1 bis 5 Punkten. Durch Multiplikation der vergebenen Punkte mit der angegebenen Wichtungszahl ergibt sich das Wertungsergebnis je Kriterium. Hinweise zum Punktesystem:
Das Kriterium ist nicht zufriedenstellend, die Erwartungen des Auftraggebers werden nicht erfüllt, die Herangehensweise lässt keine 1 Auseinandersetzung mit der Aufgabenstellung erkennen
Das Kriterium ist nur teilweise zufriedenstellend, die Erwartungen des Auftraggebers werden in Ansätzen erfüllt, die Herangehensweise 2 lässt keine ausreichende Auseinandersetzung mit der Aufgabenstellung erkennen.
Das Kriterium ist zufriedenstellend, die Erwartungen des Auftraggebers werden weitestgehend erfüllt, in Ansätzen neue und innovative 3 Aspekte werden nicht vorgeschlagen, durchschnittliche Herangehensweise.
Das Kriterium überzeugt, die Erwartungen des Auftraggebers werden erfüllt, in Ansätzen werden neue und innovative Aspekte 4 vorgeschlagen, gute Herangehensweise.
Das Kriterium überzeugt weit über das Wesentliche hinaus, neue und innovative Aspekte werden vorgeschlagen, bestmögliche 5 Herangehensweise.
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