Planungsleistungen für die Sanierung von Patientenzimmern
- Status
- Vergeben
- Angebotsfrist
- 12.05.2026, 10:00 (Europe/Berlin)
- Geschätzter Wert
- Nicht angegeben
- Lose
- 1
- Erfüllungsregion
- Bayern, Deutschland
- Verfahren
- Offenes Verfahren
- Auftragsart
- Dienstleistung
- Veröffentlicht
- 18.03.2026
- CPV-Codes
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- Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen (71000000)
- Dienstleistungen von Architekturbüros (71200000)
- Dienstleistungen von Ingenieurbüros (71300000)
- Bekanntmachung
- deutsche-rentenversicherung-bund.de
- Bekanntmachungsnummer
- 187891-2026
- Verfahrensnummer
- 198d6a5b-7a50-4b60-8f64-07f23ae19ba2
Fragenkatalog
Deine Fragen an die Ausschreibung, beantwortet aus Bekanntmachung und Unterlagen.
Kurzbeschreibung
Die Deutsche Rentenversicherung Schwaben beauftragt Planungsleistungen für die Sanierung der Patientenzimmer in der Klinik Lindenberg-Ried. Der Auftrag umfasst die Objektplanung sowie die Planung von Heizung, Lüftung und Sanitär und der Elektrotechnik, jeweils für die Leistungsphasen 1 bis 9. Die Klinik liegt in Lindenberg-Ried; Angebote sind bis zum 12. Mai 2026 einzureichen.
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Leistungsbeschreibung
Architekten- und Ingenieurleistungen
Leistungen nach Losen (1)
LOT-0000 · ZBB-Li-Planerleistungen Objektplanung, HLS, ELT
Planungsleistung (Leistungsphasen 1 - 9) für die Sanierung der Patientenzimmer in der Klinik Lindenberg-Ried: 1. Objektplanung, §§ 34 ff HOAI i.V.m. Anlagen 10, 2. Technische Ausrüstung HLS, §§ 53 ff HOAI i.V.m. Anlage 15, 3. Technische Ausrüstung ELT, §§ 53 ff HOAI i.V.m. Anlage 15 Die Klinik ist ein Ensemble aus Haupt-, Nebengebäuden und Anbauten aus verschiedenen Jahren. Das Hauptgebäude mit den Patientenzimmern wurde 1928 in einer mehrgeschossigen Bauweise errichtet. Bis heute erfolgten diverse Umbau- / Anbau- und Sanierungsmaßnahmen. Die Nebengebäude haben unterschiedliche Nutzungen. Die Klinik verfügt derzeit im Hauptgebäude über 140 Zimmer und im Nebengebäude dem ehemaliges Schwesternwohnhaus / Haus D über 10 Zimmer, die mit Dusche, Toilette, Telefon, Internet- und TV-Anschlüssen sowie mit einer Notrufeinrichtung ausgestattet sind. Diese sollen bei laufendem Klinikbetrieb kernsaniert werden. Das heißt, dass bis auf die Außenfenster und die massiven Zimmertrennwände zunächst alles vollständig rückgebaut werden soll. Ziel ist eine moderne Gestaltung der Patientenzimmer sowie die Herstellung zeitgemäßer Sicherheits-, Komfort- und Hygienestandards. Es müssen in Abstimmung mit der Klinikleitung und der DRV-Schwaben ein Bauablaufkonzept erstellt und Bauabschnitte gewählt werden, die den laufenden Betrieb möglichst wenig beeinträchtigen. Die Sanierung der Patientenzimmer soll ohne Einschränkung der aktuellen Gesamtkapazität von 150 Betten erfolgen. Daher müssen vor Start der Sanierungsmaßnahme zunächst 10 neuen Patientenzimmer inklusive einem WC-Duschbereich im Hauptgebäude geschaffen werden. Dafür sind die Aufenthaltsräume zur Südseite und Büros / Funktionsräume auf der Nordseite vorgesehen. Alternativen zu den vorgesehenen Räumen können aufgezeigt werden. Gleichzeitig sollen für die entfallenen Räume neue Büros im Untergeschoss in der Bäderabteilung auf der Südseite geschaffen werden. Dieser Bereich der Bäderabteilung soll neu strukturiert werden, die zwei für die Bäderabteilung auch zukünftig noch benötigten Räume sollen auf die Nordseite der Abteilung umziehen. Im ehemaligen Schwesternwohnhaus / Haus D befinden sich im Erd- und Obergeschoss jeweils 5 Patientenzimmer. Nach Norden sind es jeweils 3 Zimmer, nach Süden jeweils 2 Zimmer. Die südlichen Patientenzimmer sind sehr groß. In diesem Bereich soll pro Geschoss ein zusätzliches Patientenzimmer inklusive einem WC-Duschbereich, durch eine Aufteilung der vorhandenen Zimmer, entstehen. Die erforderlichen Bauabschnitte im Hauptgebäude und im Nebengebäude müssen so gestaltet werden, dass mindestens 145 Patientenzimmer durchgehend zur Verfügung stehen. Die Sanierung der Patientenzimmer umfasst unter anderem folgende Bereiche: - Sanierung der Nasszellen einschl. Abriss der vorhandenen und Erstellung neuer Trockenbauwände und Installationsschächte - Erneuerung der Sanitärgegenstände - Erneuerung aller Wand-, Decken- und Bodenbeläge, einschließlich Abkofferungen - Erneuerung des Mobiliars (Schränke, Schreibtisch) - Ggf. Erneuerung der Zimmertüren - Erneuerung der installierten Beleuchtung - Erneuerung sämtlicher Strom-, Fernmelde- und Informationstechnischen Leitungen in den Zimmern ggf. zuzüglich der Zuleitungen - Erneuerung der Trinkwasserleitungen - Erneuerung der Abwasserleitungen - Erneuerung der Feuerlöschwasserleitungen - Erneuerung aller Heizkörper Die bestehenden sicherheitstechnischen Anlagen (Sicherheitsnotbeleuchtung, Schwesternrufanlage, Brandmeldeanlage) sind im Gesamtkonzept zu berücksichtigen. Die Hauptflure bleiben von der Sanierung ausgenommen und müssen dementsprechend während der Bauphasen vor Staub und Verunreinigungen geschützt werden. Hierzu sind Brandschutz- und Fluchtwegkonzepte zu beachten und zu berücksichtigen. Die abgehängten Flurdecken sind in der Feuerwiderstandsklasse F0 ausgeführt. Bei einer zusätzlichen Leitungsbelegung der Deckenhohlräume ist zu prüfen, ob die F0 weiterhin ausreichend ist. Sollte die Decke mit einer höheren Feuerwiderstandsklasse ausgetauscht werden, wird vom Bauherren entschieden, ob dieser Austausch im Rahmen der Zimmersanierung oder im Rahmen eines neuen Projektes erfolgen wird. Die im Rahmen der Budgetplanung ermittelten Kosten (Kostenschätzung) der KG 300 und 400 belaufen sich auf ca. 8,2 Mio. € netto und teilen sich wie folgt auf: Objektplanung: 4,1 Mio. € netto Technische Ausrüstung HLS: 2,46 Mio. € netto Technische Ausrüstung ELT: 1,64 Mio. € netto
Frist: 12.05.2026, 02:00 (Europe/Berlin)
Anforderungen an deinen Betrieb
Es gelten die gesetzlichen Ausschlussvoraussetzungen nach §§ 123 bis 126 GWB. Der Bieter hat anzugeben, ob Ausschlussgründe nach §§ 123, 124 GWB vorliegen und er selbst bzw. ein nach Satzung oder Gesetz für den Bieter Vertretungsberechtigter in den letzten 2 Jahren - gemäß § 21 Abs. 1 Satz 1 oder 2 Schwarzarbeitbekämpfungsgesetz oder - gemäß § 98 c des Aufenthaltsgesetzes - gemäß § 21 Abs. 1 Arbeitnehmerentsendegesetzes oder - gemäß § 19 Abs. 1 Mindestlohngesetz mit einer Freiheitsstrafe von mehr als drei Monaten oder einer Geldstrafe von mehr als 90 Tagessätzen oder einer Geldbuße von mehr als 2.500 Euro belegt worden ist. Es können weitere Ausschlussgründe in den Vergabeunterlagen genannt sein. Eine Nachforderung von Unterlagen ist in den Grenzen der anwendbaren Vergabeverfahrensordnung möglich.
Wie wird das Angebot bewertet?
LOT-0000 · ZBB-Li-Planerleistungen Objektplanung, HLS, ELT
- Der Bieter hat zusammen mit seinem Angebot ein Planungskonzept (max. 10 DIN-A4-Seiten als pdf-Datei) einzureichen. Darin ist die organisatorische und konstruktive Herangehensweise an die planerische und bauliche Umsetzung darzustellen. Das Planungskonzept muss auf die ausgeschriebenen Leistungen (vgl. Anlage C1) Projektbeschreibung) formuliert werden. Es ist kein Lösungsvorschlag im Sinne von § 77 Abs. 2 VgV abzugeben. Das eingereichte Planungskonzept ist persönlich vor Ort bei der Deutschen Rentenversicherung Schwaben in Augsburg zu präsentieren und zu erläutern. Die Präsentation findet innerhalb von maximal 14 Tagen nach Aufforderung durch die Vergabestelle durch den benannten Gesamtprojektleiter statt. Der Auftraggeber bewertet, ob und in welchem Maß das von den Bietenden eingereichte Konzept eine fach- und termingerechte Ausführung der ausgeschriebenen Leistungen in der ausgeschriebenen Qualität und einen reibungslosen Projektablauf erwarten lassen. Die Bewertung der von den Bietenden eingereichten Unterlagen durch den Auftraggeber erfolgt im Rahmen einer Gesamtbetrachtung. Dabei sind neben der Vollständigkeit die Strukturiertheit, die Plausibilität, die Nachvollziehbarkeit, die fachliche Vertretbarkeit sowie die Detailtiefe der Angaben des Bieters von Bedeutung. Insgesamt können für das Kriterium Auftragsbezogenes Planungskonzept 100 Bewertungspunkte erreicht werden. Diese teilen sich wie folgt auf: a) Beschreibung der Vorgehensweise max. 35 BP, b) Organisation des Projekts max. 35 BP, c) Präsentation des Konzeptes max. 30 BP. Angebote, die nicht mindestens 60 Bewertungspunkte für das Zuschlagskriterium Auftragsbezogenes Planungskonzept erreichen, bleiben bei der Entscheidung zur Zuschlagsentscheidung unberücksichtigt. Darüber hinaus werden Angebote nicht berücksichtigt, die entweder im Unterkriterium a) oder im Unterkriterium b) nur 1 Punkt (= 7 Bewertungspunkte) erzielen.
- 35 %
- Bewertet wird die Anzahl der Architekten und Ingenieure (oder gleichwertig) des Projektteams und die Berufserfahrung der Projektleiter und des Bauleiters der Objektplanung. Die Bewertungspunkte können aus der Bewertungsmatrix entnommen werden. Insgesamt können für das Kriterium Anzahl der Architekten und Ingenieure und Berufserfahrung des Projektteams 100 Bewertungspunkte erreicht werden. Diese teilen sich wie folgt auf: 1. Anzahl der Architekten und Ingenieure (oder glw.) des Projektteams max. 20 BP, 2. Qualifikation und Erfahrung der Projektleitung Objektplanung max. 30 BP, 3. Qualifikation und Erfahrung der Bauleitung Objektplanung max. 20 BP, 4. Qualifikation und Erfahrung der Projektleitung Fachrichtung HLS max. 15 BP, 5. Qualifikation und Erfahrung der Projektleitung Fachrichtung ELT max. 15 BP.
- 10 %
- Anhand der eingereichten Referenzen wird die Vergleichbarkeit der Leistungen zur gestellten Bauaufgabe bewertet. Bewertet werden nur Referenzen, bei denen die Leistungsphasen 1-8 (ohne 4) erbracht wurden. Insgesamt können 100 Bewertungspunkte erreicht werden: 1. Erfahrung mit Objekten vergleichbarer Größenordnung (Baukostenkosten > 5 Mio. €) max. 25 BP, 2. Erfahrungen mit Maßnahmen in Kliniken oder vergleichbaren Einrichtungen (z.B. Krankenhäuser, Reha-Einrichtungen, med. Pflegeeinrichtungen, Altenheime, o.ä.) max. 25 BP, 3. Erfahrung mit Kernsanierungen von Nichtwohngebäuden max. 25 BP, 4. Erfahrung mit Maßnahmen im laufenden, vergleichbaren Betrieb (z.B. Krankenhaus, Reha-Einrichtung, med. Pflegeeinrichtung, Altenheim, o.ä.) max. 25 BP. Es sind zu jedem Unterkriterium je 2 Referenzen über eigene Projekte des benannten Projektleiters und /oder des stellvertretenden Projektleiters einzureichen. Die Referenzen zu den jeweiligen Unterkiterien können identisch sein. Sollten mehr als 2 Referenzen eingereicht werden, werden maximal 2 Referenzen bewertet, entsprechend der numerischen Reihenfolge.
- 15 %
- Anhand der eingereichten Referenzen wird die Vergleichbarkeit der Leistungen zur gestellten Bauaufgabe bewertet. Bewertet werden nur Referenzen, bei denen die Leistungsphasen 1-8 (ohne 4) erbracht wurden. Insgesamt können 100 Bewertungspunkte erreicht werden: 1. Erfahrungen mit Maßnahmen in Kliniken oder vergleichbaren Einrichtungen (z.B. Krankenhäuser, Reha-Einrichtungen, med. Pflegeeinrichtungen, Altenheime, o.ä.) max. 40 BP, 2. Erfahrung mit Kernsanierungen von Nichtwohngebäuden max. 30 BP, 3. Erfahrung mit Maßnahmen im laufenden, vergleichbaren Betrieb (z.B. Krankenhaus, Reha-Einrichtung, med. Pflegeeinrichtung, Altenheim, o.ä.) max. 30 BP. Es ist zu jedem Unterkriterium je 1 Referenz über eigene Projekte des benannten Projektleiters HLS einzureichen. Die Referenzen zu den jeweiligen Unterkiterien können identisch sein. Sollte mehr als 1 Referenz pro Unterkriterium eingereicht werden, wird maximal 1 Referenz bewertet, entsprechend der numerischen Reihenfolge.
- 5 %
- Anhand der eingereichten Referenzen wird die Vergleichbarkeit der Leistungen zur gestellten Bauaufgabe bewertet. Bewertet werden nur Referenzen, bei denen die Leistungsphasen 1-8 (ohne 4) erbracht wurden. Insgesamt können 100 Bewertungspunkte erreicht werden: 1. Erfahrungen mit Maßnahmen in Kliniken oder vergleichbaren Einrichtungen (z.B. Krankenhäuser, Reha-Einrichtungen, med. Pflegeeinrichtungen, Altenheime, o.ä.) max. 40 BP, 2. Erfahrung mit Kernsanierungen von Nichtwohngebäuden max. 30 BP, 3. Erfahrung mit Maßnahmen im laufenden, vergleichbaren Betrieb (z.B. Krankenhaus, Reha-Einrichtung, med. Pflegeeinrichtung, Altenheim, o.ä.) max. 30 BP. Es ist zu jedem Unterkriterium je 1 Referenz über eigene Projekte des benannten Projektleiters ELT einzureichen. Die Referenzen zu den jeweiligen Unterkiterien können identisch sein. Sollte mehr als 1 Referenz pro Unterkriterium eingereicht werden, wird maximal 1 Referenz bewertet, entsprechend der numerischen Reihenfolge.
- 5 %
- Preis
- 30 %
Vergabeunterlagen
Keine abgerufenen Dateien hinterlegt. Ein abgeschlossener Abruf ist nicht dokumentiert.
Zum UrsprungsportalAnforderungen
Es gelten die gesetzlichen Ausschlussvoraussetzungen nach §§ 123 bis 126 GWB. Der Bieter hat anzugeben, ob Ausschlussgründe nach §§ 123, 124 GWB vorliegen und er selbst bzw. ein nach Satzung oder Gesetz für den Bieter Vertretungsberechtigter in den letzten 2 Jahren - gemäß § 21 Abs. 1 Satz 1 oder 2 Schwarzarbeitbekämpfungsgesetz oder - gemäß § 98 c des Aufenthaltsgesetzes - gemäß § 21 Abs. 1 Arbeitnehmerentsendegesetzes oder - gemäß § 19 Abs. 1 Mindestlohngesetz mit einer Freiheitsstrafe von mehr als drei Monaten oder einer Geldstrafe von mehr als 90 Tagessätzen oder einer Geldbuße von mehr als 2.500 Euro belegt worden ist. Es können weitere Ausschlussgründe in den Vergabeunterlagen genannt sein. Eine Nachforderung von Unterlagen ist in den Grenzen der anwendbaren Vergabeverfahrensordnung möglich.
Änderungen und Bieterfragen
1 Eintrag- 14.10.2026VergabebekanntmachungBekanntmachung 710634-2026
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