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Kirchstraße 17 A, 04552 Borna Tel.: 03433 / 260389 - Fax: 03433 / 260389
Maßnahme: Anbau eines Aufzuges an die OS Regis-Breitingen
Objekt: Schulstr. 9, 04565 Regis-Breitingen Flurstück Nr: 772/5 Gemarkung: Regis (Flur)
Bauherr: Stadt Regis-Breitingen Rathausstr. 25 04565 Regis-Breitingen
Planung: Ingenieurbüro Mario Frommhold Kirchstraße 17 a 04552 Borna
Borna, 02.04.2024
Erläuterungsbericht
Allgemeines
Das Gebäude der bis 1969 erbauten denkmalgeschützten Oberschule soll saniert werden.
Das Gebäude ist im Eigentum der Stadt Regis-Breitingen und sichert den Schulstandort vor
Ort ab. Die zweizügige 10-Klassen-Oberschule wurde in den Jahren 1967-1969 erbaut.
Grundlage war eine städtebauliche Konzeption, die 1966 vom Büro für Städtebau beim Rat
des Bezirkes Leipzig erarbeitet wurde. Es handelt sich um einen zweigeschossigen DDR-
Flachbau bestehend aus 2 Gebäuden mit drei Übergängen, wobei die 2 Innenhöfen entstehen.
Das westliche Gebäude besitzt ein Kellergeschoss. Dieser Schultyp nennt sich „Typ Dresden
Atrium“ und ist ein Einheitsentwurf für Schulgebäude in Plattenbauweise. Dieser wurde von
der Technischen Universität Dresden 1963 entworfen und stellt unter dem Typenschulbau der
DDR einen besonders häufig realisierten Schultyp dar. Die bauzeitliche Raumstruktur wurde
erhalten. Ehemals bodentiefe Fenster zu den Innenhöfen wurden verkleinert. Seit 2022 steht
sie als Gesamtanlage unter Denkmalschutz. Eine restauratorische Untersuchung fand im
Februar 2024 durch Diplom-Restaurtorin (FH) Birgit Mühler M.A. statt. Diese liegt dem
Bauantrag bei. Weiterhin gab es eine Vorortbegehung am 08.02.2024 mit Fr. Delmare
(Denkmalschutz LK Lpz.), Hr. Pfefferkorn (LA für Denkmalpflege), Fr. Mühler (Restauratorin),
Fr. Nippe (SV Regis-Breitingen), Hr. Zetzsche (Bürgermeister Stadt Regis-Breitingen) und Hr.
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Frommhold (IBMF) statt. Hier wurde der Sanierungsfahrplan abgestimmt. Am 25.03. 2024 kam
verspätet Ergänzungen von Herrn Pfefferkorn zum oben genannten Vororttermin. Die hier
aufgeführten Ergänzungen konnten in der Planungsphase nur noch bedingt eingearbeitet
werden.
Die Schule wir genutzt von 263 Schülern und 25 Lehrern bzw. 4 externen Mitarbeitern.
Im Schulgebäude wurden bisher Mindestmaßnahmen des baulichen Brandschutzes sowie
laufende Instandhaltungen umgesetzt. Bisher fanden keine umfassenden
Sanierungen/Innenausbauten statt. Die Holzfenster sind verwittert und undicht. Einige Fenster
wurden durch Kunststoff Fenster ersetzt. Die Ostfassade erhielt Kunststofffenster 2020. In den
Zwischenbauten wurden 1994 die Fenster durch Kunststofffenster und die Eingangstüren
2011 durch Kunststoff-/Aluminiumtüren ersetzt. Die Rauchschutztüren (Abtrennungen der
Treppenhäuser) wurden 2004 in Aluminium montiert. Diese Fenster- und Türanlagen bleiben
im Bestand erhalten.
Das bestehende Brandschutzkonzept vom 30.10.2016 vom Konzeptersteller
HOFFMANN.SEIFERT.PARTNER architekten ingenieure, Crimmitschauer Str. 47 in 08058
Zwickau, wurde noch nicht vollumfassend umgesetzt. Die Abweichungen/ Erleichterungen I –
IV bleiben weiterhin bestehen. Das Brandschutzkonzept wurde von Herrn Frommhold
fortgeschrieben und liegt dem Bauantrag bei. In die hier vorliegende Planung wurden offene
Punkte eingearbeitet:
-
Brandschotts aller Leitungen in der Deckenebene über KG ergänzen
-
Rauchschutztüren haben keine vollständige Funktion durch den extrem welligen Estrich
-
offene Garderoben in den Fluren durch geschlossene Spinte ersetzen
-
brennbare Holzverkleidungen im EG und OG entfernen
-
Brandabschnittswand zwischen Altbau und dem Plattenbau wird im Eingangsbereich im
Abstand größer 5m vom Altbau mit einer T90 RS Tür geplant
-
die Kabel in den Fluren werden F30 verkoffert
-
von den notwendigen Treppenhäusern werden abgehende Türen in T30 RS geplant, dies
betrifft insbesondere die Tür zum Raum 101 Sekretariat, Raum 113 Lehrerzimmer und Raum
223 Musikzimmer
- von den notwendigen Fluren werden die Türen zum Raum 211 Server, Raum 216 Chemie,
Raum 214 Vorbereitung Chemie, Raum 219 Vorbereitung Physik, Raum 221 Physik und Raum
120 Elt- Verteiler/ BMZ durch je eine T30 RS Tür ersetzt. Alle anderen Türen vom notwendigen
Flur aus, werden als dichtschließend ertüchtigt (TGL-Türen) oder bei nichtvorhandensein der
Stahlzarge durch dichtschließende DIN-Türen ersetzt.
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- Die Unterverteilungen im EG und OG sind F60 zu schotten.
Im Jahr 2018 erhielt das KG des Schulgebäudes eine „Weiße Wanne“. Somit ist die
Abdichtung gewährleistet. Dies wurde erforderlich durch den Grundwasseranstieg infolge der
Flutung der Braunkohlerestlöcher.
Die Schule bleibt in ihrer Struktur erhalten und wird durch den Anbau eines Aufzuges, zur
Realisierung der barrierefreien Zugänglichkeit ergänzt.
Für die weitere Sicherheit der Kinder werden im Treppenhaus die Brüstungs- und
Treppenhausgeländer ertüchtigt, um so die Unfallgefahr zu reduzieren und den gesetzlichen
Auflagen der Unfallkasse Sachsen nachzukommen.
Die im Zuge der Bauarbeiten notwendigen Maler- und Bodenbelagsarbeiten werden mit
durchgeführt. Die Beheizung der Schule erfolgt über eine Gasheizung. Die Erarbeitung eines
Heizungskonzeptes erfolgt in LPH 5 durch den noch zu bindenden Haustechnikplaner HLS.
Ebenfalls ist ein Elektrofachplaner ab LPH 5 in die Planung mit einzubeziehen. In Teilbereichen
ist die Elektroinstallation und die Sicherheitsbeleuchtung zu erneuern.
Erforderliche Maßnahmen:
Im Zuge der Schulsanierung, soll die Energieeffizienz des Gebäudes verbessert werden. Zur
Durchsetzung dieser Maßnahme sind folgende energietechnische Erneuerungen am
Baukörper sowie bei der Heizungsanlage vorgesehen.
Energietechnische Erneuerungen am Baukörper:
- Dämmen des Flachdaches einhergehend mit der Erneuerung der
Dachabdichtung der Flachdächer
- Austausch der noch vorh. Originalfenster aus der Errichterzeit durch
denkmalgerechte Holzfenster mit 2-fach Verglasung (ein Bestandsfenster im
Raum 207 Vorbeitg. Geo wird aufgearbeitet)
- Der Estrich inkl. Fußbodenaufbau in den Fluren im EG wird demontiert und
erneuert.
- Dämmen der Fassade mit 16 cm Mineralwolle * unter Berücksichtigung der
Beibehaltung der Fassadenstruktur
- (in diesem Zuge müssen auch Nebenarbeiten, wie z.B. Attikaverbreiterung, tiefere
Fensterbänke, mit realisiert werden)
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Heizungs-, Sanitär- und Lüftungsinstallationen
Abwasser-, Wasser-, Gasanlagen:
Abwasseranlagen:
Es werden die Alt-Abwasseranlagen in den Sanitärräumen im Erdgeschoss und den
Waschbecken in den Klassenräumen im Erd- und Obergeschoss bis zum jeweiligen
Grundrohr- bzw. Fallrohrleitungsanschluss oder aber bis zum Anschluss an eine
Sammelleitung demontiert und fachgerecht entsorgt.
Die jeweiligen Abwasseranschlüsse sind während der Bauzeit angemessen vor
Verschmutzungen aller Art zu schützen. Nicht mehr benötigte Grundrohranschlüsse sind
dauerhaft zu verschließen.
Die in den Geschossen befindlichen zu sanierenden Sanitärbereiche werden an die
vorhandenen Schmutzwasserleitungen angeschlossen.
Für die Ausführung der Abwasseranlage sind die Richtlinien der DIN 1986-100, DIN EN 12056
maßgebend. Die Abwasserfall- und Sammelanschlussleitungen, die Objektanschlussleitungen
sind in PP- o. PE-Rohr mit Steckmuffen auszuführen. Für die Luft- und Körperschalldämmung
und zur Verhinderung von Schwitzwasserbildung ist ein Schallschutzschlauch an den
Abwasserleitungen zum Einsatz zu bringen.
Der Schmutzwasserabfluss erfolgt, in dem für die jeweilige Leitung nach allgemein
anerkannten Regeln der Technik (a.a.R.d.T.) in vorgeschriebenen Gefälle. An
Richtungsänderungen und vor Eintritt in die Grundrohrleitungen sind Reinigungsmöglichkeiten
in den Fallrohrleitungen vorzusehen. Die Leitungsentlüftung hat gemäß DIN 1986, DIN EN
12056-2 über Dach zu erfolgen. Es sind zum derzeitigen Planstand 12 Fallstränge im Objekt
vorhanden, die über Dach entlüftet werden. Diese Entlüftungsstandorte werden beibehalten.
Die Entlüftungshauben werden bei der Dachsanierung erneuert.
Die brandschutz- und schallschutztechnischen Erfordernisse und Vorschriften sind
einzuhalten und umzusetzen. Dies trifft insbesondere auf neu zu errichtende Dusch-Anlagen
zu, da diese gerade durch die Decke entwässert werden und im darunterliegenden
Sanitärraum unter der Decke verzogen werden. Die jeweilig notwendigen Deckenkoffer sind
bauseits zu öffnen und zu verschließen. Es erfolgt der Einsatz von Brandschutzmanschetten
an den Fallrohrleitungen in allen Etagen jeweils im deckennahen Bereich.
Notwendige Nebenarbeiten wie Bohren, Stemmen, Schlitzen, Vorhalten von Gerüsten zur
Montage der vorbeschriebenen Anlagenteile sind Bestandteil der Leistung.
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Die Regenentwässerung, Abwasserleitungen außerhalb des Gebäudes sowie eine eventuelle
Befahrung und Auswechselung von Grundrohrleitungen gehört nicht zum Leistungsumfang
der KG 411.
Im Zuge der weiteren Planung (LPH 5) ist mit dem Bauherrn und dem Bauplaner über die
Notwendigkeit einer Kanalbefahrung der Grundrohrleitungen im Objekt zu entscheiden.
Die Brandschutzanforderungen nach MLAR in aktuell gültiger Fassung im Bereich der
Deckendurchführung KG/ EG/ OG der Anschlussleitungen werden durch Einsatz von
Brandschutzmanschetten erfüllt (R 30 bis R 120).
Wasseranlagen:
Die zu erneuernden Anlagenteile und –objekte werden in allen Etagen und Bereichen bis zum
jeweiligen Anbindungspunkt (i.d.R. am Trinkwasser-Steigestrang Kalt/ Warm/ Zirkulation)
demontiert und fachgerecht entsorgt. Der Rückbau der jeweiligen verfliesten Verkofferungen
inkl. Ständerwerk, sowie die fachgerechte Entsorgung erfolgt bauseits.
Für die Ausführung der Trinkwasseranlagen sind die Richtlinien der DIN 1988 maßgebend.
Als Rohrmaterial kommt Edelstahlrohr zum Einsatz. Die Rohrleitungen unterteilen sich in
Kaltwasser-(TWK), in Warmwasser-(TWW). Am Konzept der zirkulierenden Strangleitungen
wird keine Änderung vorgenommen. Zur Sicherstellung der hygienisch einwandfreien
Beschaffenheit an den Entnahmestellen wird in jeder Sanitäranlage am letzten Verbraucher
eine automatische Spüleinrichtung für Kalt- und Warmwasser installiert.
Alle Rohrleitungen sind gemäß den geltenden Bestimmungen der GEG 2024 gegen
Schwitzwasser zu isolieren bzw. wärmezudämmen. Dies gilt auch, für eventuell nach Öffnung
festgestellte, mangelhafte oder nicht vorhandenen Rohrdämmungen. Alle Rohrarmaturen sind
in Rotguss/ Edelstahl auszuführen.
Die brandschutz- und schallschutztechnischen Erfordernisse und Vorschriften an den
Trinkwasserleitungen sind etagenübergreifend einzuhalten und umzusetzen.
Die Verlegung der Trinkwasserleitungen in den neu einzurichtenden Sanitärräumen erfolgt
vom jeweiligen Trinkwasser-Steigestrang hinter neuen bauseitigen Verkleidungen
(Vorwänden und
Installationsschächten) zu den Sanitärobjekten. Notwendige Nebenarbeiten wie Bohren,
Stemmen, Schlitzen, Vorhalten von Gerüsten zur Montage der vorbeschriebenen Anlagenteile
sind Bestandteil der Leistung.
Sanitärobjekte:
Die Ausstattung mit Sanitärobjekten erfolgt gemäß Nutzerforderung unter Einhaltung der
geltenden Vorschriften der VDI 6000 und den Empfehlungen und den Planungshinweisen der Seite 5 von 12
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Unfallkasse Sachsen in entsprechenden kindgerechten Montagehöhen. Alle Installationen
werden als Vorwand-oder einseitig angebaute freitragende Installationen ausgeführt, welche
mit 18 mm Feuchtraum-GK-Paneele verkoffert werden. Die Montage der Paneele und die
Verfliesung der Oberflächen erfolgt bauseits. Alle Bestandssilikonfugen werden erneuert.
WC-Anlagen:
Für die Schüler-, Personal- und Besucher-Toilettenräume sind hängende Tiefspül-WCs aus
weißem Sanitärporzellan mit weißen WC-Sitzen mit Absenkautomatik vorgesehenen.
Alle Spülkästen sind hinter raumhohen Vorwänden installiert und mit von vorn zu bedienenden
Edelstahl-Betätigungsplatten (Spül-/ Stopp-Funktion) ausgerüstet.
Waschtisch-Anlagen
Alle Waschtischanlagen mit 55-iger Handwaschbecken aus weißen Sanitärporzellan erhalten
je eine mechanische Selbstschluss-Mischbatterie. Die Entwässerung erfolgt über
verschließbare Schaftventile und verchromte Geruchverschlüsse. Zusätzlich erhalten die
Waschtischanlagen je einen Feuchtraumspiegel, einen Seifen- und Desinfektionsspender
sowie einen Papierspender und Papierkorb.
Dusch-Anlagen:
Im EG wird ein befliesbares, bodenebenes Duschboard; Anforderung an die Rutschhemmung
der Fliesen R13; verbaut. Die Dusche erhält UP-Dusch-Selbstschluss-Armaturen mit
thermischen Verbrühungsschutz, mit Brauseschlauch und Brausekopf – Brauseköpfe mit
mindestens Sanftstrahl-Einstellmöglichkeit vorgesehen.
Entnahme-/ Ausguss-Anlagen
Wandausgussbecken für das Reinigungs- und Wartungspersonal aus Stahlblech weiß
emailliert, mit Aluminium-Klapprost. Wasserentnahme TWK und TWW über Zweigriff-Wand-
Mischbatterie mit Schwenkarm, einschließlich Befestigung, Geruchsverschluss und
Einbindung in Bestand.
Sanitäre Ausstattung
WC-Papierrollenhalter inkl. Ersatzrollenhalter, WC-Bürstengarnitur, Desinfektions- (nur
Personal-WT), Seifen- und Papiertuchspender aus Kunststoff, Papier- und Hygieneabfallkorb,
Hygienebeutelspender (nur Damen-WC), Haltegriffe in den Duschanlagen,
Zahnputzbecherregale mit integrierten Hakenleisten
Abwasser, Wasser, Gasanlagen, Sonstiges
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Die Vorwandinstallationen bestehen aus einem Profilrohr-Tragsystem mit integrierten
Montageelementen und Einbauten, sowie einer einfachen Feuchtraum-Beplankung in 18 mm
Stärke zur Herstellung vollständiger Sanitärwände entsprechend der geplanten
Bauausführung für die Wasch- und Sanitärräume, für Waschtischanlagen, für Duschanlagen
und sonstige Ausstattungen.
Wärmeversorgungsanlagen:
Wärmeverteilnetze
Das Wärmeverteilnetz wird komplett inklusive Heizkörper erneuert.
Die Ausführung aller Arbeiten erfolgt unter Beachtung der Anforderungen aus der gesetzlichen
Unfallversicherung (DGUV), den brandschutztechnischen Anforderungen nach Muster-
Leitungsanlagen-Richtlinie (MLAR) bei Rohrleitungsverlegung sowie mit Dämmung nach
Gebäude-Energiegesetz (GEG), jeweils in der aktuell gültigen Fassung.
Raumheizflächen:
Berechnungen und Auslegungen im Rahmen der KG 420 werden in LPH 5 durchgeführt.
Lufttechnische Anlagen
Wärmerückgewinnungsanlagen
Zur Sicherstellung eines Mindestluftwechsels unter Berücksichtigung energiesparender
Wirkungsweise werden zum baulichen Feuchteschutz in den Nassräumen Zu- und Ablüfter mit
Wärmerückgewinnung zum Wandeinbau vorgesehen.
Weitere raumlufttechnische Anlagen sind nicht gewünscht bzw. vorgesehen.
Sonstige Maßnahmen für technische Anlagen
Abbruchmaßnahmen
Rückbau und fachgerechte Entsorgung der zu erneuernden Sanitärobjekte in den jeweiligen
Waschräumen zur Vorbereitung des bauseitigen Rückbaues von Schacht- und Vorwänden
sowie Entfernen alter Silikonfugen.
Sonstige Maßnahmen für technische Anlagen, sonstiges
Positionierung, Anzeichnen und Herstellen von Durchbrüchen, Schlitzen, Bohrungen in den
Baukörper, welche zur Herstellung der technischen Anlagen zu den KG 410 – KG 430
notwendig sind. Alle Arbeiten erfolgen ausschließlich nach vorheriger schriftlicher
Genehmigung durch den zuständigen Statiker. Verschluss der Öffnungen bauseits.
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Anschluss der durch das Gewerk Elektro bauseits beigestellten Potentialausgleiche für
notwendige Sanitärobjekte.
Elektrischer Anschluss an Spülstationen und Zu- und Ablüftern mit Wärmerückgewinnung
werden durch das Gewerk Elektro bauseits zugeführten Elektroleitungen verlegt.
Elektroinstallation
Im Zuge der energetischen Sanierung sind an der Elektroanlage das Verteilernetz zu
erweitern, brandschutztechnische Maßnahmen zur E-Installation in den Rettungswegen
durchzuführen, die Sicherheitsbeleuchtung in den Flucht- und Rettungswegen zu erneuern.
Die Hausalarmanlage ist zu erneuern. Die Zugänglichkeit an den Eingangsbereichen
sicherheits- und kommunikationstechnisch herzustellen und die allgemeine
Beleuchtungsanlage auf LED-Leuchten umzurüsten.
Niederspannungsschaltanlagen
Es sind Elektrounterverteiler mit Stromkreisabgängen neu herzustellen und
brandschutztechnische Maßnahmen zu ergreifen.
Des Weiteren sind in den Bestandsverteiler Erweiterungen von Stromkreisabgängen im Zuge
der Montage des Sonnenschutzes notwendig.
Niederspannungsinstallationsanlagen
Bei der Sanierung sind die Elektroinstallation entsprechend den neuen räumlichen
Anforderungen neu herzustellen, Installationsgeräte in den Räumen neu zu installieren und in
Flur- und Durchgangsräumen Bewegungs- und Präsenzmelder einzubauen, um eine
Optimierung der Brenndauer von Beleuchtungskörpern herstellen zu können.
Rückbau- und Demontagearbeiten sind notwendig.
Beleuchtungsanlagen
Mit der energetischen Sanierung wird die Beleuchtungsanlage im gesamten Schulbereich mit
Einsatz energie-effizienten Beleuchtungskörpern als LED-Leuchten erheblich verbessert, der
Beleuchtungswirkungsgrad erhöht, die elektrische Anschlussleistung der Beleuchtungsanlage
verringert und der Energieverbrauch gesenkt.
Für die Ausleuchtung der geänderten und neuen Rettungswege ist die Sicherheitsbeleuchtung
mit neuen LED-Leuchten mit Einzelbatterieleuchten auszurüsten und vorhandene Leuchten
auszuwechseln.
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Blitzschutz- und Erdungsanlage
Im Zuge der Dachsanierung und des Aufzugsanbaues ist die Erdungs- und Blitzschutzanlage
in diesem Bereich anzupassen.
Telekommunikationsanlagen
Das Kommunikationsnetz ist zu erweitern, neue Anschlüsse herzustellen und an das
Bestandsnetz einzubinden.
Such- und Signalanlagen
Im Zugangsbereich der Schule sind die Eingangstüren durch Fluchttürsteuerungen zu
überwachen und eine Kommunikationsverbindung zum Betriebspersonal herzustellen. Hierzu
erfolgen der Einbau einer WSA und die Einbindung in das Bestandssystem.
Hausalarmanlage (HAA)
Die Hausalarmanlage ist zu erneuern.
Aufzug
Die Aufzugsanlage ist an die Unterverteilung anzuschließen und in Betrieb zunehmen.
Baustrom
Im Zuge der Sanierung des Schulgebäudes, ist ein Baustromverteilernetz für die
auszuführenden Bauleistungen erforderlich und zu errichten.
Fassade
Die Energetische Sanierung der Fassade erfolgt durch das Anbringen eines
Wärmedämmverbundsystems aus 16cm Mineralwollplatten. Die Oberfläche wird mineralisch
ausgeführt und erhält einen Oberputz mit 1mm Korn. Die Laibungen der Fenster werden mit
4cm Mineralwolle hergestellt, damit das äußere Erscheinungsbild dem Denkmal sehr
nahekommt, damit die Tragstruktur weiterhin erkennbar bleibt. Die Vorsprünge werden mit
Titanzink verblecht. Die Fensterbänke außen werden infolge des Auftrages des WDVS
verbreitert und neu errichtet. Ausführungsdetails für die Traufe und Tragstruktur der Fassade
werden in LPH 5 dem Denkmalamt zur Verfügung gestellt.
Die Restfragmente des vorhandenen Wandbildes sind nach einrüsten durch die Restauratorin
nachzuuntersuchen. Das Wandbild muss nicht freigelegt, aber im Bestand gesichert werden.
Die Stirnseiten/ Innenhöfe bekommen einen warmen Ockerton (NCS S 0907-Y50R), die
Außenfassaden der langen Baukörper einen kräftigen Rotton (NCS S 5030-Y90R) und die
Trägerelemente ein weiß (NCS S 0502-Y) gemäß restaurat. Untersuchung.
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Dachabdichtung
Dämmen des Flachdaches einhergehend mit der Erneuerung der Dachabdichtung mit einem
zugelassenen Abdichtungssystem, z.B. Bitumenschweißbahn inkl. Gefälledämmschicht. Alle
Dachrinnen, Traufbleche, Fallrohre, Attikaabdeckungen werden in Aluminiumblech gefertigt.
Estrich/ Fußbodenaufbau
In Teilbereichen der Schule, insbesondere Flure sowie in den Sanitärräumen ist die
Abdichtung und der Estrich zu erneuern.
Fliesenarbeiten
Im Zuge der Sanierung der Schule sind in den Sanitärbereichen die Wand- und Bodenfliesen
zu erneuern, inkl. notwendigen Silikonfugen und Abdichtungsarbeiten.
Für die Bodenfliesen werden robuste, für die Schule passende, Fliesen in Grau gewählt. Dazu
passend erhalten die zu fliesenden Wände Wandfiesen in Weiß.
Die einzelnen Sanitärbereiche erhalten farbige Fliesen für den oberen Wandabschluss. Hier
gewählt werden Fliesen nach Bemusterung.
In den Waschbeckenbereichen in den Klassenräumen bleiben die Bestandsfliesenspiegel
erhalten und werden mit einer Vorwandmontage verkleidet. Die Vorwandmontagen sind zu
fliesen.
Malerarbeiten
In den Sanitärbereichen, in den Fluren und Klassenräumen sind die Wände und Decken, im
Zuge der Sanierung neu zu tapezieren und zu streichen.
In den Fluren wird ein abwischbarer Sockel bis ca. 1,40m Höhe hergestellt. Alle Bereiche (Flur
und Klassenräume) erhalten einen Scheuersockel bis ca. 1,40 m Höhe.
Die Decken werden in allen nicht mit Unterhangdecken versehenen Räumen weiß gestrichen.
Wände werden in hellen Tönen, bspw. Pastellgrün, Pastellorange, Beige und Gelb gestrichen.
Die Bestandszargen der TGL-Türen und deren Türblätter erhalten eine neue und robuste
Kunstharzbeschichtung in der Farbe lichtgrau.
Akustikdecken/ Trockenbau
Im Rahmen der Sanierung sind in den Klassenzimmern Akustikdecken zu montieren, damit
eine deutliche Verbesserung des Schallschutzes und somit eine Verbesserung der
Raumakustik erzielt wird. Wir haben uns gegen die Empfehlung von Herrn Pfefferkorn
(Landesamt für Denkmalpflege) entschieden Akustikputz zu verwenden, da die Decken starke
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Rissbildung in den Elementfugen haben. Weiterhin entsteht somit eine Installationsebene für
Elektrokabel (Elektrokabel dürfen nicht in den Fluren verlegt werden und Stemm-
Schlitzarbeiten sind in den Stahlbetondeckenelementen nicht möglich).
In den Sanitärbereichen sind die Vorwände mit Feuchtraumgipskartonplatten zu verkleiden
und die Decke mit Feuchtraumgipskarton abzuhängen.
Bodenlegearbeiten
In den Fluren erfolgt eine graue Kunstharzbeschichtung auf dem neuen Estrich. Der Farbton
erfolgt analog Bestand. In den Klassenräumen 213, 216 Chemie, 214 Vorbereitg. Chemie, 219
Vorbereitg Physik, 220 Beratungraum, 222 Vorbereitg. Biologie, 221 Physik, 223 Musik, 204
Computer, 206 Computer, 122 Pädagogin, 101 Schulleitung, Sekretariat, Kopierraum ist der
Bodenbelag zu entfernen und neuer Bodenbelag in Form von Linoleum zu verlegen inkl. aller
erforderlichen Nebenarbeiten. Die Bodenbeläge aus Linoleum werden einheitlich in einem
Grauton ausgeführt.
In den anderen Klassenräumen, 113 Lehrerzimmer, 114 Lehrer und 116 Bibliothek wird das
Bestandsparkett aufgearbeitet. Es wird geschliffen und mit Parkettlack versiegelt. Die
Sockelleisten sind zu erneuern.
Ausstattung
Die Garderoben in den notwendigen Fluren werden durch Spinte ersetzt.
Innentüren
Die Bestands-TGL-Türen werden wie folgt saniert Die Bestandszargen der TGL-Türen und
deren Türblätter erhalten eine neue und robuste Kunstharzbeschichtung in der Farbe lichtgrau.
Weiterhin werden dreiseitige Dichtungen montiert. Nicht sanierungsfähige Türblätter werden
durch neue TGL-Türblätter ersetzt. Defekte Bestands-DIN-Türen werden durch
Objektinnentüren ersetzt. Die neuen Innentüren werden entsprechend mit den gültigen
Vorgaben ausgestattet. Gewählt werden Innentüren farblich analog der Bestandstüren.
Des Weiteren sind zahlreiche Bestandstüren in den Flucht- und Rettungswegen sowie im
Treppenhaus und notwendigen Fluren gegen T30/RS – teilweise mit Freilauffunktion - zu
tauschen. Zusätzlich wird in der inneren Brandabschnittswand im EG eine T90/RS Tür
montiert.
Fenster
Austausch der noch vorh. Originalfenster aus der Errichterzeit durch denkmalgerechte
Holzfenster mit 2-fach Verglasung mit springender Sprossung, schmale Flügel rhythmisch
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oben und unten entsprechend der Planung angepasst an den Bestand. Fensterrahmen
bekommen ein graues weiß analog restaurat. Untersuchung (NCS S 1005-Y10R).
Ein Bestandsfenster im Raum 207 Vorbeitg. Geo wird aufgearbeitet, um im Objekt ein
Originalfenster zu erhalten.
Die Fenster, die bereits 1994, 2011 und 2020 durch Kunststofffenster ersetzt wurden, bleiben
aus Kostengründen erhalten.
Sonnenschutz
Durch das Anbringen des Wärmedämmverbundsystems ist eine Demontage des
Sonnenschutzes erforderlich. Da die Bestandsraffstoreanlage sich in einem äußerst
schlechten Zustand befindet, wird diese entsorgt. Es erfolgt der Anbau von Vorbaumarkisen
auf den Ostseiten.
Metallbauarbeiten
Die Treppen-Brüstungsgeländer, sind an die gesetzlichen Vorgaben der Unfallkasse Sachsen
Absatz Geländer/ Absturzsicherungen/ Handläufe Ausgabe 2022 anzupassen. Vor den
Bestandsgeländern im EG und OG (im KG wurden bereits 2018 die Geländer erneuert) wird
eine Stahlrahmenkonstruktion mit einem Raster B=1,20m und H=1,10m gefüllt mit ESG-Glas.
Das Bestandsgeländer bleibt somit erhalten und durch die Transparenz des Glases sehr gut
sichtbar.
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