Ausschreibungstext Regis-Breitingen.docx

Planungsleistungen für die Sanierung der Oberschule in Regis-Breitingen

Extrahierter Dokumenttext · Stand: 24.09.2026, 11:13 (Europe/Berlin)

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Aufforderung zur Abgabe des Teilnahmeantrages und des Angebotes

nebst jeweiligen Bewerbungsbedingungen im zweistufigen Verhandlungsverfahren

für die europaweite Ausschreibung der

losweisen Vergabe von Planungsleistungen für die

Sanierung der Oberschule in Regis-Breitingen

gemäß Vergabeverordnung (VgV)

Referenznummer 02/2026

Inhaltsverzeichnis

1. Rahmendaten der Ausschreibung 1

1.1 Name und Adresse der Auftraggeberin 1

1.2 NUTS-Code 1

1.3 Internetadresse 1

2. Gemeinsame Beschaffung 1

2.1 Kommunikation 1

2.2 Internetadresse 1

3. Art der Auftraggeberin 2

4. Haupttätigkeiten der Auftraggeberin 2

5. Umfang der Leistung 2

5.1 Bezeichnung des Auftrages 2

5.2 CPV-Code Hauptteil 2

6. Art des Auftrages 2

7. Inhalt des Auftrags 2

7.1 Kurze Beschreibung 2

7.2 Allgemeine Beschreibung der Leistung/Ziele der Sanierung 3

7.3 Beschreibung der Leistung im Besonderen 4

7.4 Lageeinordnung/Baugrundstück: 5

8. Planungsziele/Anforderungen an den Baukörper 6

8.1 Ausschreibungsgegenstand/finanzielle und zeitliche Rahmenbedingungen 7

8.2 Vorliegende Unterlagen und Vorhandene Planung 7

9. Geschätzter Gesamtwert 7

10. Angaben zu den Losen 7

10.1 Beschreibung Los 1 7

10.2 Beschreibung Los 2 8

10.3 Beschreibung Los 3 8

11. Beschreibung 8

11.1 Bezeichnung des Auftrages 8

11.2 Erfüllungsort 8

11.3 Hauptort der Ausführung 8

11.4 Beschreibung der Leistung 8

12. Zuschlagskriterien 9

13. Geschätzter Wert 9

14. Laufzeit des Vertrages 9

15. Hinweise zum Verfahren 10

15.1 Angaben zur Beschränkung der Zahl der Bewerber 10

15.2 Angaben zu Varianten 12

15.3 Angaben zu Optionen 12

15.4 Angaben zu Mitteln der Europäischen Union 12

15.5 Zusätzliche Angaben 12

16. Teilnahmebedingungen 13

16.1 Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister 13

16.2 Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit 14

16.3 Technische und berufliche Leistungsfähigkeit 17

17. Bedingungen für den Auftrag/Angaben zu einem besonderen Berufsstand 24

18. Beschreibung der Zuschlagskriterien 24

18.1 Hinweise zu den Zuschlagskriterien (a-g) 25

18.2 Bewertung 26

18.3 Referenzprojekt mit vergleichbarer Aufgabe; Fördermittel (h, i und j) 26

18.4 Zuschlagskriterien/Qualitätskriterien/Hinweise allgemein 27

18.5 Zuschlagskriterium: Honorarangebot/Allgemeines 27

18.6 Honorarangebot – Höhe/Bewertung 28

18.7 Zusätzliche allgemeine Hinweise 29

19. Verfahren/Verfahrensart 29

19.1 Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer 29

19.2 Angaben zur Verhandlung 29

19.3 Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA) 29

20. Verwaltungsangaben (Termine/Fristen) 30

20.1 Frühere Bekanntmachungen zu diesem Verfahren: 30

20.2 Schlusstermin für den Eingang der Teilnahmeanträge: 30

20.3 Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderung zur Angebotsabgabe: 30

20.4 Schlusstermin für den Eingang der Angebote 30

20.5 Sprache in der die Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: 30

20.6 Bindefrist des Angebotes: 30

21. Weitere Angaben 30

21.1 Angaben zur Wiederkehr des Auftrags 30

21.2 Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen 30

22. Rechtsbehelfsbelehrungen/Nachprüfungsverfahren 32

22.1 Zuständige Stelle für Rechtsbehelfsbelehrungen/Nachprüfungsverfahren 32

22.2 Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt: 33

23. Tag der Absendung dieser Bekanntmachung: 33

Losweise Vergabe von Planungsleistungen für die Sanierung der Oberschule in Regis-Breitingen

Rahmendaten der Ausschreibung

Name und Adresse der Auftraggeberin

Stadt Regis-Breitingen

Bürgermeister Herrn Jörg Zetzsche

Rathausstraße 25

04565 Regis-Breitingen

Deutschland

Tel.: +49 34343 7180

Fax: + 49 34343 718 30

E-Mail: buergermeister@stadt-regis-breitingen.de

Haupt- und Bauverwaltung

Frau Steiniger

Tel.: +49 34343 718 14

E-Mail: frausteiniger@stadt-regis-breitingen.de

Fax: + 49 34343 718 30

Herr Mikoleiczik ab 01.03.2026:

Tel.: +49 34343 718 18 Frau Nippe

E-Mail: herrmikoleiczik@stadt-regis-breitingen.de fraunippe@stadt-regis-breitingen.de

Fax: + 49 34343 718 30

NUTS-Code

DED52

Internetadresse

https://www.stadt-regis-breitingen.de

Gemeinsame Beschaffung

Kommunikation

Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei auf der Internetseite www.evergabe.de zur Verfügung.

Internetadresse

Hauptadresse: https://www.stadt-regis-breitingen.de

Adresse des Beschafferprofils: www.evergabe.de

Teilnahmeanträge und Angebote sind ausschließlich über www.eVergabe.de einzureichen.

Art der Auftraggeberin

Regional- oder Kommunalbehörde

Haupttätigkeiten der Auftraggeberin

Allgemeine öffentliche Verwaltung

Umfang der Leistung

Bezeichnung des Auftrages

Losweise Vergabe von Planungsleistungen für die Sanierung der Oberschule in Regis-Breitingen

Referenznummer der Bekanntmachung 02/2026

CPV-Code Hauptteil

71221000-3

Art des Auftrages

Dienstleistungen

Inhalt des Auftrags

Kurze Beschreibung

Die Stadt Regis-Breitingen liegt im Landkreis Leipzig und dort etwa 40 km südlich von Leipzig in der Leipziger Tieflandsbucht. Die Stadt Regis-Breitingen fand ihre erste Erwähnung im Jahr 929 und kann damit auf eine lange Tradition zurückblicken. Durch das Stadtgebiet fließt die Pleiße und die Stadt liegt an mehreren Seen, zu denen unter anderem der Haselbacher See gehört. Die Stadt Regis-Breitingen ist eine aufstrebende Stadt.

Die Oberschule Regis-Breitingen, deren prinzipieller Erhalt und der baulicher Zustand ist bereits seit mehreren Jahren Gegenstand politischer Diskussion. So gab es unter anderem einen Bürgerentscheid, in dem die Bürger der Stadt Regis-Breitingen aufgerufen waren, sich für oder gegen den Erhalt der Oberschule Regis-Breitingen auszusprechen. Alternativ war hier eine 3-zügige Schule in Deutzen (Ortsteil der Gemeinde Neukieritzsch) neuzubauen. Die Bürger der Stadt Regis-Breitingen haben sich mit breiter Mehrheit für den Erhalt der Oberschule in der Stadt Regis-Breitingen ausgesprochen. Allein dies zeigt bereits, welche erhebliche Bedeutung der Erhalt der Oberschule für die Stadt Regis-Breitingen hat.

Das enorme Engagement aller Beteiligten führte im Oktober 2025 zu einer Förderzusage durch den Freistaat Sachsen. Diese Mittel sollen nun weitgehend für die Sanierung der 1969 errichteten Oberschule eingesetzt werden.

Wegen der Nähe zur Stadt Leipzig und der weiteren wirtschaftlichen Entwicklung der Region erhofft sich die Stadt Regis-Breitingen ein weiteres Wachstum, dass dann dazu führen würde, dass mehr schulpflichtige Kinder in der Oberschule Regis-Breitingen aus der Stadt selbst und dem Umland aufgenommen werden können. Bereits im kommenden Schuljahr sind mehr Schüler im Schulbedarfsplan vorgesehen, die im Rahmen der Erbringung der hier ausgeschriebenen Planungsleistungen wegen des Platzbedarfes ebenfalls mit zu betrachten sind.

Das Schulgebäude der Oberschule Regis-Breitingen ist erheblich sanierungsbedürftig. Insbesondere wurde in den Räumen eine Naphthalin-Belastung festgestellt, die augenblicklich die regelmäßige zusätzliche Belüftung der Räume erforderlich macht, um diese überhaupt weiterhin nutzbar zu halten.

Mit der vorliegenden Ausschreibung soll zunächst losweise die Planung der Sanierung des Gebäudes vorangetrieben werden. Daran soll sich zügig die Realisierung der Maßnahmen anschließen. Der Abschluss der Maßnahme ist für den Zeitraum von 3 Jahren geplant.

Die Planungsleistungen sind zwischenzeitlich bis zur Baugenehmigung (LPH 4 gemäß §§ 34 ff HOAI) vorangetrieben. Die Baugenehmigung liegt seit Ende November 2025 vor.

Es wird ergänzend auf die bereits vorliegenden und der Ausschreibung anliegenden Planungsunterlagen verwiesen.

Allgemeine Beschreibung der Leistung/Ziele der Sanierung

Die Stadt Regis-Breitingen beabsichtigt, den schon seit 1969 bestehenden Schulstandort der Oberschule zu sanieren, der vor einigen Jahren im gesamten Schulkomplex unter Denkmalschutz gestellt worden ist.

Die Oberschule wird derzeitig 2-zügig (Jahrgangsstärke) geführt. Im Zuge der Sanierung soll die Qualität des Unterrichts auch durch die baulichen Gegebenheiten maximal gesteigert und die Züge ausgebaut werden.

Der bauliche Zustand ergibt sich aus den nachfolgenden Angaben.

Ergebnis der Sanierung soll die Verbesserung des Lern- und Lebensraumes für die Kinder und Jugendlichen und der Lehrer sein und den gestiegenen Anforderungen bei Unterrichtsformen und -inhalten Rechnung tragen. Vor allem soll eine zeitgemäße Pädagogik in einem zeitgemäßen Gebäude ermöglicht werden, wozu auch Integration und Inklusion sowie Barrierefreiheit gehören.

Das Gebäude soll schließlich im Übrigen in Bezug auf die Betreibung als Schule optimiert werden und darüber hinaus soll die Optimierung auch zu einem sparsameren Energieverbrauch führen.

Es wird ergänzend auf die bereits vorliegenden und der Ausschreibung anliegenden Planungsunterlagen verwiesen, die überdacht werden können.

Die bisherigen Planungsleistungen wurden durch das Büro IB Frommhold aus Borna bzw. beauftragte Nachunternehmer erbracht. Da sämtliche bisher erbrachten Planungsleistungen allen potenziellen Bietern zur Kenntnis gegeben werden, kann sich auch dieser Bieter einschließlich der Nachunternehmer wieder an der Ausschreibung beteiligen

Die Stadt Regis-Breitingen wird bei der geplanten Maßnahme durch die DSK Deutsche Stadt- und Grundstücksentwicklungsgesellschaft mbH bezüglich der Akquise und Abrechnung der Fördermittel unterstützt.

Beschreibung der Leistung im Besonderen

Bestand:

Die Stadt Regis-Breitingen beabsichtigt die Sanierung des denkmalgeschützten Oberschulgebäudes. Die derzeitig zweizügige 10-Klassen-Oberschule wurde in den Jahren 1967 bis 1969 errichtet. Seit 2022 steht die Gesamtanlage unter Denkmalschutz.

Bisher wurden im Schulgebäude lediglich Mindestmaßnahmen in Bezug auf den Brandschutz sowie laufende Instandsetzungen umgesetzt. Umfassende Sanierungen wurde und konnten bisher nicht vorgenommen werden. Im Jahr 2018 erhielt ein Teil des Gebäudes eine sog. Weiße Wanne.

Leistungen der Elektroplanung wurden im Rahmen des Förderprogramms „Digitalpakt“ bereits erbracht. Dies ist bei der Erbringung der Planungsleistungen ebenfalls zu berücksichtigen. Die erstellten Unterlagen zur Digitalisierung liegen der Ausschreibung ebenfalls an.

Die vorhandene Elektrik stammt größtenteils aus der Errichtungszeit und entspricht daher nicht mehr dem derzeitig anerkannten Stand der Technik.

Die vorhandenen Sanitäranlagen sind überaltert und letztlich kaum noch gebrauchstauglich.

Die Abdichtungen und Fußböden sind undicht.

Im Außenbereich ist die Fassade an verschiedenen Stellen beschädigt.

Letztlich entsprechen das vorhandene Dach, die Fassade und die Fenster dem geltenden Energiegesetz in keiner Weise.

Die vorhandenen Holzfenster sind verwittert und daher undicht sind. Lediglich einige wenige Fenster konnten bereits durch Kunststofffenster ersetzt werden.

Gebäudehülle:

Es soll eine umfassende Fassadensanierung durchgeführt werden, die auch die Durchführung von Trockenlegungsarbeiten im Sockelbereich beinhaltet. Dabei sind auch die Kasten-Doppelfenster und die Verbundfenster sowie die Fensterbänke zu erneuern.

Sämtliche Arbeiten sind unbedingt in enger Abstimmung mit dem Amt für Denkmalschutz durchzuführen. In Abstimmung mit dem Denkmalamt ist auch eine denkmalgerechte Außenwanddämmung vorzunehmen.

Innenräume:

Es ist weiterhin eine denkmalgerechte Sanierung im Innenbereich zu planen und umzusetzen und zwar von Decken, Wänden und Fußböden in den Fluren und Treppenhäusern. Die Terrazzobeläge sind aufzuarbeiten.

Die Sanitärbereiche sind komplett zu sanieren.

Barrierefreiheit:

Es soll möglichst eine barrierefreie Infrastruktur zugänglich und nutzbar sein.

Brandschutz

Der Brandschutzbericht liegt bereits vor und ist Gegenstand der Ausschreibung.

Besonderheiten:

Es ist eine enge Abstimmung mit allen Planungs- und Baubeteiligten erforderlich, um die Arbeiten möglichst mit wenig Beeinträchtigung des Schulbetriebes oder unter optimaler Ausnutzung der Ferienzeiten vornehmen und koordinieren zu können. Es ist angedacht, während der Bauzeit Containerlösungen im Campusgelände aufzubauen, die aber lediglich einen Teil der Schüler aufnehmen sollen. Diese Arbeiten müssen ebenfalls koordiniert werden. Die Container werden vom Auftraggeber angeschafft und sind bereits mit einem finanziellen Rahmen von ca. 265.000,00 EUR angefragt. Lediglich ein 1/3 des Gebäudes soll während der Bauarbeiten in Nutzung bleiben. Dabei ist aber der Wechsel in den zu nutzenden Gebäudebereichen zu überwachen und zu koordinieren. Darüber hinaus sind im kommenden Schuljahr größere Schülerzahlen zu erwarten. Weiterhin ist zu erwarten, dass Schüler der Oberschule Deutzen übernommen werden müssen. Diese müssen ebenfalls wegen des anstehenden Raumbedarfes im Rahmen der hier ausgeschriebene Leistungen mit bedacht werden. Der Schulnetzplan ist zu berücksichtigen.

Wegen der vorstehenden Punkte begründet sich die Ausschreibung von Generalplanungsleistungen, die nachfolgend noch gesondert begründet wird.

Die Schulleitung ist immer in die laufende Planung und die anschließende Umsetzung einzubeziehen.

Erforderlich ist vor allem eine enge und regelmäßige, vor allem aber frühzeitige Abstimmung mit der Denkmalbehörde.

Die durchaus komplexe Aufgabenstellung wird eine erhöhte Vor-Ort-Präsenz während der Umsetzung nach sich ziehen. Dies ist ebenfalls zu berücksichtigen.

Die Tragwerkplanung ist nicht vollumfänglich, sondern nur in Bezug auf den zu planenden Fahrstuhlschacht zu erbringen.

Lageeinordnung/Baugrundstück:

Das Baugrundstück kann wie folgt konkretisiert werden:

04565 Regis-Breitingen, Schulstraße 9

Regis-Breitingen, Gemarkung Regis- Breitingen, Flurstück 772/5

Grundstücksgröße insgesamt: ca. 17.198 qm

Eigentümer des Grundstückes ist die Stadt Regis-Breitingen.

Das Grundstück kann wie folgt eingeordnet werden. Es befindet sich im zentralen Bereich der Stadt Regis-Breitingen, Kernstadt Regis. Das Bestandsgebäude der Oberschule ist verkehrstechnisch vollständig erschlossen.

Es wird ergänzend auf den Lageplan verwiesen.

Planungsziele/Anforderungen an den Baukörper

Es soll eine umfassende Sanierung geplant werden. Die Planung der Sanierungsmaßnahmen soll sich unter anderem auf die Fassade und die Fenster und Fensterbänke sowie auf Elektrik und Sanitärbereiche beziehen.

Die Arbeiten sind unbedingt in enger Abstimmung mit dem Amt für Denkmalschutz durchzuführen. In Abstimmung mit dem Denkmalamt ist ein denkmalgerechte Außenwanddämmung vorzusehen.

Es ist weiterhin eine denkmalgerechte Sanierung im Innenbereich zu planen, und zwar von Decken, Wänden und Fußböden in den Fluren und Treppenhäusern. Der Sanitärbereich ist komplett zu sanieren.

Es soll möglichst eine barrierefreie Infrastruktur zugänglich und nutzbar sein.

Auch im Innenbereich ist eine möglichst enge und regelmäßige, vor allem aber frühzeitige Abstimmung mit der Denkmalbehörde vorzunehmen.

Eine besondere Anforderung an die Planung besteht darin, dass eine enge Abstimmung mit allen Planungs- und Baubeteiligten erforderlich ist, um die Arbeiten möglichst mit wenig Beeinträchtigung des Schulbetriebes oder/und unter optimaler Ausnutzung der Ferienzeiten vornehmen zu können. Es wird insofern nochmals auf die vorstehenden Ausführungen verwiesen.

Die Schulleitung ist immer in die laufende Planung und die anschließende Umsetzung einzubeziehen.

Die durchaus komplexe Aufgabenstellung wird eine erhöhte Vor-Ort-Präsenz während der Umsetzung nach sich ziehen. Dies ist ebenfalls zu berücksichtigen.

Es wird ergänzend auf den bereits vorliegenden groben Kostenrahmen verwiesen, der den Ausschreibungsunterlagen anliegt.

Der Auftraggeber stellt klar, dass die sich aus dem vorhandenen Kostenrahmen ergebende Planungsansätze auch überdacht werden können.

Die bisherigen Planungsleistungen bis einschließlich LPH 4 gemäß § 34 ff. HOAI wurden durch das Büro IB Frommhold aus Borna erbracht. Sämtliche bisher erbrachten Leistungen werden mit der Ausschreibung allen potentiellen Bietern zur Verfügung gestellt, weshalb sich auch das IB Frommhold an dieser Ausschreibung wieder beteiligen kann.

Ausschreibungsgegenstand/finanzielle und zeitliche Rahmenbedingungen

Als Kostenrahmen sind insgesamt (KG 100-700) ca. 5.302.156,07 EUR netto/6.309.565,71 EUR brutto veranschlagt.

Das Vorhaben soll sehr zügig realisiert werden. Es sind Fördermittel umzusetzen.

Alle Grundleistungen und Besondere Leistungen der HOAI für folgende Punkte sind Gegenstand der Ausschreibung:

Los 1: Objektplanung Gebäude und Innenräume, LPH 5-9, § 34 ff. HOAI

Fachplanung - Tragwerksplanung, Fahrstuhlschacht, § 51 f. HOAI

Fachplanung Freianlagen, LPH 1-9 § 39 f. HOAI

Besondere Leistungen/Beratungsleistungen wie Gebäudeakustik, Bauphysik, Feuerwehr-Flucht- und Rettungspläne, Umwelt und Artenschutz und SiGeKo.

Los 2: Fachplanung für Technische Gebäudeausrüstung/HLS, LPH 1-9 § 55 f. HOAI

Los 3: Fachplanung für Technische Gebäudeausrüstung/ELT, LPH 1-9 § 55 f. HOAI

Die Baunebenkosten (KG 700) werden mit ca. 730.331,44 EUR netto/ 869.094,41 EUR brutto

angenommen.

Vorliegende Unterlagen und Vorhandene Planung

Dem Auftraggeber liegt ein Kostenrahmen vor, der ebenfalls durch das Ingenieurbüro Mario Frommhold aus Borna erstellt wurde.

Die Unterlagen zum Kostenrahmen werden mit der hier vorliegenden Ausschreibung veröffentlicht. Es wird vollumfänglich auf diese vorliegenden Planungsleistungen verwiesen. Da die Anlage dieser Unterlage und die Bekanntgabe des vorbefassten Büros erfolgte, kann sich auch dieses Büros als Bewerber an diesem Verfahren beteiligen.

Geschätzter Gesamtwert

ca. 5.302.156,07 EUR netto/6.309.565,71 EUR brutto

Angaben zu den Losen

Aufteilung in Lose: ja

Angebote sind möglich für ein oder mehrere Lose.

Beschreibung Los 1

Los 1: Mit diesem Los sollen die Planungsleistungen der Objektplanung - Gebäude und Innenräume, LPH 5-9, §§ 34 ff. HOAI, die Fachplanung der Tragwerksplanung für den Fahrstuhlschacht, § 51 f. HOAI und die Freianlagen LPH 1-9, § 39 f. HOAI sowie mögliche Besondere Leistungen/Beratungsleistungen wie Gebäudeakustik, Bauphysik, Feuerwehr-Flucht- und Rettungspläne, Umwelt und Artenschutz und SiGeKo.

Beschreibung Los 2

Los 2: Mit diesem Los sollen Fachplanungsleistungen für Technische Gebäudeausrüstung/HLS, LPH 1-9 § 55 f. HOAI ausgeschrieben sein.

Beschreibung Los 3

Los 3: Mit diesem Los sollen Fachplanung für Technische Gebäudeausrüstung/ELT, LPH 1-9 § 55 f. HOAI ausgeschrieben sein.

Beschreibung

Bezeichnung des Auftrages

Dienstleistung

Erfüllungsort

Stadt Regis-Breitingen

Hauptort der Ausführung

Stadt Regis-Breitingen

Beschreibung der Leistung

Die Stadt Regis-Breitingen möchte die bestehende Oberschule sanieren. Dabei verfolgt die Stadt Regis-Breitingen das Ziel, die Attraktivität des Schulbesuches in der Stadt weiter zu erhöhen und den Anforderungen der Zeit gerecht zu werden.

Im Übrigen ist auf die vorstehende Beschreibung der Leistungen zu verweisen. Es sind die nachfolgend benannten Grundleistungen und Besondere Leistungen der HOAI für folgende Punkte im Rahmen einer Generalplanung zu erbringen:

  1. Objektplanung Gebäude und Innenräume, LPH 5-9, § 34 ff. HOAI
  2. Fachplanung – Tragwerksplanung, Planung Fahrstuhlschacht
  3. Fachplanung für Technische Gebäudeausrüstung, LPH 1-9, § 55 HOAI
  4. Fachplanung Freianlagen, LPH 1-9, § 39 f. HOAI
  5. Besondere Leistungen/Beratungsleistungen wie Gebäudeakustik, Bauphysik, Feuerwehr-, Flucht- und Rettungspläne, Umwelt und Artenschutz und SiGeKo.

Die Ausschreibung erfolgt außerdem optional (Los 1: Objektplanung LPH 5, 6-7, 8-9, Fachplanungen Tragwerk LPH- Fahrstuhlschacht LPH 5 und 6 und Besondere Leistungen; Los 2 Fachplanungen HLS LPH 1-5, 6-7 und 8-9; Los 3 Fachplanungen ELT LPH 1-5, 6-7 und 8-9) und die Beauftragung der Optionen ist von der weiteren Förderung abhängig. Das heißt die Beauftragung im Ergebnis der Ausschreibung beschränkt sich zunächst auf die Leistungen der §§ 34 ff. HOAI bis LPH 5 sowie die Tragwerkplanung für den geplanten Fahrstuhlschacht.

Sofern dann die Fördermittel weiterhin gewährt werden, kommt die erneute Beauftragung ab der LPH 5 §§ 34 ff. HOAI in Betracht.

Die Regelungen des Fördermittelgebers sind unbedingt einzuhalten.

Als Kostenrahmen für die Maßnahme sind insgesamt (KG 100-700) ca. 5.302.156,07 EUR netto/6.309.565,71 EUR brutto veranschlagt.

Zuschlagskriterien

Zuschlagskriterien sind die nachstehend näher bezeichneten Kriterien, und zwar für alle benannten Lose 1-3:

ZuschlagskriteriumGewichtung
Darstellung eines möglichen Umsetzungskonzeptes10
Umfassende Darstellung eines Referenzobjektes -Sanierung von Gebäuden- für einen öffentlichen Auftraggeber10
Umfassende Darstellung einer Referenz -Bildungseinrichtung-10
Vorstellung zur Projektorganisation / interne und externe Kommunikation5
Darstellung und Herangehensweise an die Innenausstattung / Materialien / Farben / Raumakustik10
Darstellung und Herangehensweise an Kostenplanung und Kostensicherung5
Darstellung und Herangehensweise an die zeitliche Umsetzung der Planung und Ausführung / Terminplanung / Terminsicherung5
Methoden zur Sicherung der Kosteneffizienz / Qualitätsmanagement / Folgekosten / Nachhaltigkeit / Ökologie5
Erfahrungen bei der Unterstützung zur Beantragung und Umsetzung sowie Abrechnung von Fördermitteln10
Vorstellung des Projektteams / Verfügbarkeit der Projektbeteiligten / Präsentation des Projektteams / technische Büroausstattung10
Preis
Honorar mit Kosten; Nebenkosten; Stundenlöhne; Besondere Leistungen20

Geschätzter Wert

730.331,44 EUR netto/ 869.094,41 EUR brutto

Laufzeit des Vertrages

01.06.2026 – 31.10.2026

Dieser Auftrag kann verlängert werden: ja

Die Auftragserteilung erfolgt optional und bezieht sich zunächst auf die Leistungsphasen bis zur LPH 5 nach § 34 ff. HOAI. Im Falle der weiteren Gewährung von Fördermitteln soll es zur fortgesetzten Beauftragung kommen und damit zur Fortsetzung des Auftrages. Die Ausführung der weiteren Leistungsphasen im Sinne der §§ 34 ff. HOAI sollen sich vorbehaltlich der Fördermittelgewährung unmittelbar anschließen. Ein Anspruch auf eine weitere Beauftragung besteht nicht.

Hinweise zum Verfahren

Angaben zur Beschränkung der Zahl der Bewerber

Geplante Mindestzahl: 3

Höchstzahl: 5

Die Wertung der eingehenden Bewerbung erfolgt unter folgenden objektiven Kriterien und werden, wie folgt, bewertet. Die Kriterien bilden

Kriterien Los 1

Kriteriummax. erreichbare Punktzahl
durchschnittlicher Gesamtumsatz (Jahresmittel) der vergangenen drei Jahre (2023, 2024, 2025)5
durchschnittliche Umsatz für einschlägige Leistungen in den vergangenen drei Jahren (2023, 2024,2025)5
durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter der vergangenen drei Jahre (2023, 2024, 2025)5
durchschnittliche Anzahl der Architekten und Ingenieure der vergangenen drei Jahre (2023, 2024, 2025)5
Berufserfahrung des Projektleiters5
Berufserfahrung des Projektstellvertreters5
Berufserfahrung des Planers Objektplanung5
Berufserfahrung des Fachplaners Tragwerk5
Berufserfahrung des Fachplaners Brandschutz5
Berufserfahrung des Fachplaners Freianlagen5
Berufserfahrung des Fachplaners Akustik5
Anzahl der Referenzen für vergleichbare Bauten (Sanierung von Gebäuden) in den vergangenen drei Jahren (2023,2024,2025)5
Anzahl der Referenzen für Bildungseinrichtungen Bau/Sanierung für vergleichbare Planungsleistungen in den vergangenen drei Jahren (2023,2024,2025)5
Anzahl der Referenzen für öffentliche Auftraggeber und mit Fördermitteln in den vergangenen drei Jahren (2023, 2024,2025)5

Kriterien Los 2

Kriteriummax. erreichbare Punktzahl
durchschnittlicher Gesamtumsatz (Jahresmittel) der vergangenen drei Jahre (2023, 2024, 2025)5
durchschnittliche Umsatz für einschlägige Leistungen in den vergangenen drei Jahren (2023, 2024,2025)5
durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter der vergangenen drei Jahre (2023, 2024, 2025)5
durchschnittliche Anzahl der Architekten und Ingenieure der vergangenen drei Jahre (2023, 2024, 2025)5
Berufserfahrung des Projektleiters5
Berufserfahrung des Projektstellvertreters5
Berufserfahrung des Fachplaners TGA/HLS5
Anzahl der Referenzen für vergleichbare Bauten (Sanierung von Gebäuden-Planungsleistung TGA/HLS) in den vergangenen drei Jahren (2023,2024,2025)5
Anzahl der Referenzen für Bildungseinrichtungen Bau/Sanierung für vergleichbare Planungsleistungen TGA/HLS in den vergangenen drei Jahren (2023,2024,2025)5
Anzahl der Referenzen für öffentliche Auftraggeber und mit Fördermitteln in den vergangenen drei Jahren (2023, 2024,2025)5

Kriterien Los 3

Kriteriummax. erreichbare Punktzahl
durchschnittlicher Gesamtumsatz (Jahresmittel) der vergangenen drei Jahre (2023, 2024, 2025)5
durchschnittliche Umsatz für einschlägige Leistungen in den vergangenen drei Jahren (2023, 2024,2025)5
durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter der vergangenen drei Jahre (2023, 2024, 2025)5
durchschnittliche Anzahl der Architekten und Ingenieure der vergangenen drei Jahre (2023, 2024, 2025)5
Berufserfahrung des Projektleiters5
Berufserfahrung des Projektstellvertreters5
Berufserfahrung des Fachplaners TGA/ELT5
Anzahl der Referenzen für vergleichbare Bauten (Sanierung von Gebäuden-Planungsleistungen TGA/ELT) in den vergangenen drei Jahren (2023,2024,2025)5
Anzahl der Referenzen für Bildungseinrichtungen Bau/Sanierung für vergleichbare Planungsleistungen TGA/ELT in den vergangenen drei Jahren (2023,2024,2025)5
Anzahl der Referenzen für öffentliche Auftraggeber und mit Fördermitteln in den vergangenen drei Jahren (2023, 2024,2025)5

15.1.4 Allgemeine Hinweise zur Wertung der Kriterien

Die Gewichtung differenziert zwischen 1, 3 und 5 Punkten, wobei die jeweiligen gestellten Mindestanforderungen immer mit 1 Punkt bewertet sind.

Die teilweise Erfüllung der o. g. Kriterien führt nicht zum Ausschluss, sondern zu einer entsprechend geringeren Bewertung, vorausgesetzt, die Mindestkriterien sind erfüllt.

Die Bewertungsübersicht bzw. -matrix steht, wie der Teilnahmeantrag u. a., auf www.eVergabe.de zur Verfügung.

Das weitere Verfahren wird auf die punktbesten Bewerber der Plätze 1 bis max. 5 beschränkt.

Bei Punktgleichheit erfolgt die Entscheidung durch Losentscheid.

Angaben zu Varianten

Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein

Angaben zu Optionen

Optionen: ja Objektplanung LPH 5, 6-7, 8-9 Fachplanungen; 1-5,6-7, 8-9 HOAI nach §§ 34 ff. HOAI

Grund der Optionen: Gewährung Fördermittel

Angaben zu Mitteln der Europäischen Union

nein

Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln des Bundes, des Landes Sachsen sowie der Kommune finanziert wird.

Zusätzliche Angaben

Der Teilnahmeantrag, der EEE-Vordruck (zwingend im Rahmen der ersten Auswahlstufe zu verwendende Unterlagen) sowie die Bewertungsmatrizen und der Vertragsentwurf stehen unter www.eVergabe.de zur Verfügung.

Die Anfragen und die Antworten von Bewerbern werden ebenfalls eingestellt und anonymisiert.

Jeder Bewerber hat die Möglichkeit, das Baugrundstück nach telefonischer Terminabsprache zu besichtigen. Die Besichtigung wird seitens der Stadt Regis-Breitingen organisiert.

Es ist zu beachten, dass insofern im Rahmen der Besichtigung keine Fragen zum Ausschreibungsverfahren beantworten werden. Diese Fragen können aus Gründen der Transparenz ausschließlich schriftlich über das Portal www.eVergabe.de erfolgen.

Die Ausschreibung berücksichtigt die Belange des Mittelstandes nicht lediglich durch die losweise erfolgenden Ausschreibung. Vielmehr werden die Belange des Mittelstandes auch dadurch angemessen berücksichtigt, dass die Beteiligung auch von Bewerbergemeinschaften und Nachunternehmern ermöglicht wird und die Anforderungen in Bezug auf die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit und die technische und berufliche Leistungsfähigkeit regelmäßig durch Addition der jeweiligen Anforderungen mit dem Mitglied der Bewerbergemeinschaft oder dem eigentlichen Bewerber und den Nachunternehmern erfüllt werden können.

Sollten sich Bewerbergemeinschaften bewerben, die sich im Falle der Auftragserteilung zu einer Arbeitsgemeinschaft zusammenschließen, sind alle Mitglieder der Bewerbergemeinschaft zu benennen. Es ist anzugeben, wer der bevollmächtigte Vertreter der Bewerbergemeinschaft ist und welches Mitglied der Bewerbergemeinschaft welche Leistungen im Falle der Auftragserteilung erbringen wird.

Die Bewerbergemeinschaft hat der Auftraggeberin einen Ansprechpartner für alle wirtschaftlichen und planungsrechtlichen Fragen zu benennen.

Der Ausschreibung sind die Unterlagen der bisher erbrachten Planungsleistungen beigefügt.

Der vorhandene Planungsstand kann sehr wohl optimiert und angepasst werden.

Teilnahmebedingungen

Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister

Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Folgende Erklärungen und Nachweise sind mit dem Teilnahmeantrag bei allen Losen gleichermaßen abzugeben:

  1. Befähigung zur Erlaubnis der Berufsausübung mit Nachweis der Berufszulassung durch Eintragung in ein Berufsregister entsprechend den Vorgaben der Europäischen Union bzw. desjenigen EU-Staates, in dem der Bewerber tätig ist.

Nachweis, dass die Berufsbezeichnung Architekt und/oder Ingenieur geführt werden darf.

  1. Erklärung, ob und auf welche Art der Bewerber den Auftrag erbringt (Ausführung ausschließlich durch eigenes Unternehmen, Bewerbergemeinschaft oder mit Hilfe von Nachunternehmern).

Sollte die Leistungserbringung durch Bewerbergemeinschaften oder mit Hilfe von Nachunternehmern erfolgen, ist durch den Bewerber zu erklären, wie die Aufteilung der Leistungen erfolgen wird und welche Person der Ansprechpartner für alle wirtschaftlichen und planungsrechtlichen Fragestellungen ist.

  1. Erklärung, ob und auf welche Art und Weise der Bewerber, die Mitglieder der Bewerbergemeinschaft oder eventuell tätiger Nachunternehmer wirtschaftlich mit anderen Unternehmen verbunden sind.
  2. Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe gemäß § 123, § 124 GWB bestehen.
  3. Eigenerklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 21 MiLoG,
  4. Der Bewerber muss bereit sein, im Auftragsfalle eine Erklärung nach § 1 des Verpflichtungsgesetzes abzugeben,
  5. auszufüllender und zu unterzeichnender Teilnahmeantrag nebst Anlagen und EEE-Vordruck; Unterlagen stehen unter www.eVergabe.de zur Verwendung in der ersten Auswahlstufe zur Verfügung.
  6. Bedient sich der Bewerber gemäß § 47 VgV eines Nachunternehmers, so soll er durch eine Verpflichtungserklärung derselben nachweisen, dass der jeweilige Nachunternehmer tatsächlich die ihm zugedachte Leistung erbringen kann. Die vorgenannten Nachweise und Erklärungen sind zwingend auch durch den Nachunternehmer abzugeben und den Bewerbungsunterlagen des Bewerbers beizufügen.

Eine Kostenerstattung gegenüber dem Bewerber für die Erstellung seiner Bewerbungsunterlagen erfolgt nicht. Der Bewerber erhält die Bewerbungsunterlagen nicht zurück.

Die Auftraggeberin behält sich vor, Erklärungen und Nachweise bei dem Bewerber nachzufordern, sofern diese zum Zeitpunkt der Abgabe der Bewerbungsunterlagen nicht beigelegen haben und soweit dies juristisch möglich ist, und im Übrigen Relevanz für die Wertung besteht. Die Auftraggeberin wird für die Nachforderung von Nachweisen und Erklärungen gegenüber dem Bewerber eine angemessene Frist im Sinne des § 56 Abs. 4 VgV setzen. Werden die insofern geforderten Unterlagen dann nicht fristgerecht eingereicht, wird die Bewerbung vom weiteren Verfahren ausgeschlossen.

Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit

Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Folgende Erklärungen und Unterlagen sind mit den Bewerbungsunterlagen getrennt nach den jeweiligen Losen abzugeben bzw. diesen beizufügen:

Los 1

  1. Erklärung zum Gesamtumsatz in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren (2023, 2024, 2025),

Erklärungen zum Umsatz bei einschlägigen Planungsleistungen in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren (2023, 2024, 2025);

die Nachunternehmer benennen auch die Umsätze, wie vorstehend beschrieben.

Die jeweiligen Gesamtumsätze und Umsätze einschlägiger Planungsleistungen des Bewerbers oder des Nachunternehmers werden addiert und gehen als Summe in die Wertung ein.

  1. Nachweis einer Berufshaftpflicht gemäß § 45 Abs. 1 Nr. 1 bzw. 4 VgV über 3.000.000,00 EUR Personenschäden und über 2.000.000,00 EUR für sonstige Schäden (Sach- und Vermögensschäden) bei einem Versicherungsunternehmen oder Kredit-institut, das in einem Mitgliedsstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassen ist.

Die Ersatzleistung der Versicherung muss mindestens das Zweifache der Deckungs-summe pro Jahr betragen. Die Deckung muss über die Vertragslaufzeit uneingeschränkt erhalten bleiben. Die Versicherung kann bereits ständig abgeschlossen sein oder im Auftragsfall projektbezogen abgeschlossen werden.

Bei Versicherungsverträgen mit Pauschaldeckung (d. h. ohne Unterscheidung nach Personen- und übrigen Vermögensschäden) ist eine Erklärung des Versicherungsunter-nehmens erforderlich, dass beide Schadenskategorien im Auftragsfall parallel zueinander mit den geforderten Deckungssummen abgesichert sind. Die geforderte Sicherheit kann auch durch eine Erklärung des Versicherungsnehmers nachgewiesen werden, in der er den Abschluss der geforderten Haftpflichtleistungen und Deckungsnachweise im Auftragsfall zusichert.

Der Versicherungsnachweis darf, gerechnet vom Tag der Bekanntmachung an, nicht älter als sechs Monate sein und muss der Bewerbung beiliegen. Das Ausstellungsdatum muss aus dem Nachweis ersichtlich sein. Bei Bewerbergemeinschaften muss für jedes Mitglied und bei Nachunternehmern für jeden Nachunternehmer ein entsprechender Versicher-ungsnachweis vorliegen.

  1. Auszufüllender und zu unterzeichnender Teilnahmeantrag und EEE-Vordruck; Unter-lagen stehen unter www.eVergabe.de zur Verwendung in der 1. Auswahlstufe zur Verfügung.

Geforderte Mindeststandards:

    • durchschnittlicher Gesamtumsatz (Jahresmittel) von 500.000,00 EUR
    • durchschnittlicher Umsatz einschlägige Planungsleistungen (Mittel) 500.000,00 EUR
    • Nachweis der Berufshaftpflichtversicherung über 3.000.000,00 EUR für Personenschäden und 2.000.000,00 EUR für sonstige Schäden (Sach- und Vermögensschäden),
    • ausgefüllter und zu unterzeichnender Teilnahmeantrag und EEE-Vordruck, Unterlagen stehen unter www.eVergabe.de zur Verfügung. Nachweis der im Auftragsfall vorliegenden Berufshaftpflichtversicherung mit den vorgenannten Deckungssummen.

Los 2

  1. Erklärung zum Gesamtumsatz in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren (2023, 2024, 2025),

Erklärungen zum Umsatz bei einschlägigen Planungsleistungen in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren (2023, 2024, 2025); die Nachunternehmer benennen auch die Umsätze, wie vorstehend beschrieben.

Die jeweiligen Gesamtumsätze und Umsätze einschlägiger Planungsleistungen des Bewerbers oder des Nachunternehmers werden addiert und gehen als Summe in die Wertung ein.

  1. Nachweis einer Berufshaftpflicht gemäß § 45 Abs. 1 Nr. 1 bzw. 4 VgV über 3.000.000,00 EUR Personenschäden und über 2.000.000,00 EUR für sonstige Schäden (Sach- und Vermögensschäden) bei einem Versicherungsunternehmen oder Kreditinstitut, das in einem Mitgliedsstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassen ist.

Die Ersatzleistung der Versicherung muss mindestens das Zweifache der Deckungssumme pro Jahr betragen. Die Deckung muss über die Vertragslaufzeit uneingeschränkt erhalten bleiben. Die Versicherung kann bereits ständig abgeschlossen sein oder im Auftragsfall projektbezogen abgeschlossen werden.

Bei Versicherungsverträgen mit Pauschaldeckung (d. h. ohne Unterscheidung nach Personen- und übrigen Vermögensschäden) ist eine Erklärung des Versicherungs-unternehmens erforderlich, dass beide Schadenskategorien im Auftragsfall parallel zueinander mit den geforderten Deckungssummen abgesichert sind. Die geforderte Sicherheit kann auch durch eine Erklärung des Versicherungsnehmers nachgewiesen werden, in der er den Abschluss der geforderten Haftpflichtleistungen und Deckungsnachweise im Auftragsfall zusichert.

Der Versicherungsnachweis darf, gerechnet vom Tag der Bekanntmachung an, nicht älter als sechs Monate sein und muss der Bewerbung beiliegen. Das Ausstellungsdatum muss aus dem Nachweis ersichtlich sein. Bei Bewerbergemeinschaften muss für jedes Mitglied und bei Nachunternehmern für jeden Nachunternehmer ein entsprechender Versicherungsnachweis vorliegen.

  1. Auszufüllender und zu unterzeichnender Teilnahmeantrag und EEE-Vordruck, die Unterlagen stehen unter www.eVergabe.de zur Verwendung in der 1. Auswahlstufe zur Verfügung.

Geforderte Mindeststandards:

  • durchschnittlicher Gesamtumsatz (Jahresmittel) von 200.000,00 EUR
  • durchschnittlicher Umsatz einschlägige Planungsleistungen (Mittel) 300.000,00 EUR
  • Nachweis der Berufshaftpflichtversicherung über 3.000.000,00 EUR für Personenschäden und 2.000.000,00 EUR für sonstige Schäden (Sach- und Vermögensschäden)
  • auszufüllender und zu unterzeichnender Teilnahmeantrag und EEE-Vordruck, Unterlagen stehen unter www.eVergabe.de zur Verfügung; Nachweis der im Auftragsfall vorliegenden Berufshaftpflichtversicherung mit den vorgenannten Deckungssummen

Los 3

  1. Erklärung zum Gesamtumsatz in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren (2023, 2024, 2025),

Erklärungen zum Umsatz bei einschlägigen Planungsleistungen in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren (2023, 2024, 2025); die Nachunternehmer benennen auch die Umsätze, wie vorstehend beschrieben.

Die jeweiligen Gesamtumsätze und Umsätze einschlägiger Planungsleistungen des Bewerbers oder des Nachunternehmers werden addiert und gehen als Summe in die Wertung ein.

  1. Nachweis einer Berufshaftpflicht gemäß § 45 Abs. 1 Nr. 1 bzw. 4 VgV über 3.000.000,00 EUR Personenschäden und über 2.000.000,00 EUR für sonstige Schäden (Sach- und Vermögensschäden) bei einem Versicherungsunternehmen oder Kreditinstitut, das in einem Mitgliedsstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassen ist.

Die Ersatzleistung der Versicherung muss mindestens das Zweifache der Deckungssumme pro Jahr betragen. Die Deckung muss über die Vertragslaufzeit uneingeschränkt erhalten bleiben. Die Versicherung kann bereits ständig abgeschlossen sein oder im Auftragsfall projektbezogen abgeschlossen werden.

Bei Versicherungsverträgen mit Pauschaldeckung (d. h. ohne Unterscheidung nach Personen- und übrigen Vermögensschäden) ist eine Erklärung des Versicherungs-unternehmens erforderlich, dass beide Schadenskategorien im Auftragsfall parallel zueinander mit den geforderten Deckungssummen abgesichert sind. Die geforderte Sicherheit kann auch durch eine Erklärung des Versicherungsnehmers nachgewiesen werden, in der er den Abschluss der geforderten Haftpflichtleistungen und Deckungsnachweise im Auftragsfall zusichert.

Der Versicherungsnachweis darf, gerechnet vom Tag der Bekanntmachung an, nicht älter als sechs Monate sein und muss der Bewerbung beiliegen. Das Ausstellungsdatum muss aus dem Nachweis ersichtlich sein. Bei Bewerbergemeinschaften muss für jedes Mitglied und bei Nachunternehmern für jeden Nachunternehmer ein entsprechender Versicherungsnachweis vorliegen.

  1. Auszufüllender und zu unterzeichnender Teilnahmeantrag und EEE-Vordruck, die Unter-lagen stehen unter www.eVergabe.de zur Verwendung in der 1. Auswahlstufe zur Verfügung.

Geforderte Mindeststandards:

  • durchschnittlicher Gesamtumsatz (Jahresmittel) von 200.000,00 EUR
  • durchschnittlicher Umsatz einschlägige Planungsleistungen (Mittel) 300.000,00 EUR
  • Nachweis der Berufshaftpflichtversicherung über 3.000.000,00 EUR für Personenschäden und 2.000.000,00 EUR für sonstige Schäden (Sach- und Vermögensschäden)
  • auszufüllender und zu unterzeichnender Teilnahmeantrag und EEE-Vordruck, Unterlagen stehen unter www.eVergabe.de zur Verfügung; Nachweis der im Auftragsfall vorliegenden Berufshaftpflichtversicherung mit den vorgenannten Deckungssummen

Für alle Lose gilt: Die Auftraggeberin behält sich vor, Erklärungen und Nachweise bei dem Bewerber nachzufordern, sofern diese zum Zeitpunkt der Abgabe der Bewerbungsunterlagen nicht beigelegen haben, jedoch Relevanz für die Wertung besteht. Die Auftraggeberin wird für die Nachforderung von Nachweisen und Erklärungen gegenüber dem Bewerber eine angemessene Frist im Sinne des § 56 Abs. 4 VgV setzen. Werden die insofern geforderten Unterlagen dann nicht fristgerecht eingereicht, wird die Bewerbung vom weiteren Verfahren ausgeschlossen.

Technische und berufliche Leistungsfähigkeit

Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Folgende Erklärungen und Unterlagen sind mit den Bewerbungsunterlagen getrennt nach den jeweiligen Losen abzugeben oder diesen beizufügen:

Los 1

  1. Angabe der durchschnittlichen Anzahl von Mitarbeitern in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren (2023, 2024, 2025) gemäß § 46 Abs. 3 Nr. 8 VgV,

die Nachunternehmer benennen auch die Mitarbeiter wie vorstehend beschrieben.

Die jeweilige Anzahl der Mitarbeiter der Bewerber/Bewerbergemeinschaft und der Nachunternehmer werden addiert und gehen als Summe in die Wertung ein,

  1. Angabe der durchschnittlichen Anzahl von Architekten und Ingenieuren (Fachkräften) in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren (2023, 2024, 2025) gemäß § 46 Abs. 3 Nr. 2 VgV, Angabe der im Zusammenhang mit der Leistungserbringung einzusetzenden Fachkräfte und die eindeutige Benennung des Projektleiters bzw. des stellvertretenden Projektleiters sowie der übrigen Fachplaner.

Die Erklärung des Bewerbers/Bewerbergemeinschaft über die Berufsqualifikation des Projektleiters und des stellvertretenden Projektleiters gemäß § 75 VgV.

Die Person des Projektleiters erfüllt die fachliche Anforderung, wenn er berechtigt ist, die Berufsbezeichnung „Architekt“ (im Sinne des § 75 Abs. 1 VgV) „Ingenieur“ (im Sinne des § 75 Abs. 2 VgV) im jeweiligen Herkunftsstaat des Bewerbers (Sitz des Bewerbers) zu führen. Dies ist nachzuweisen.

Die Person des stellvertretenden Projektleiters erfüllt die fachliche Anforderung, wenn er berechtigt ist, die Berufsbezeichnung „Architekt“ (im Sinne des § 75 Abs. 1 VgV) oder „Ingenieur“ (im Sinne des § 75 Abs. 2 VgV) im jeweiligen Herkunftsstaat des Bewerbers (Sitz des Bewerbers) zu führen. Dies ist nachzuweisen.

Der jeweilige Fachplaner erfüllt die fachliche Anforderung, wenn er berechtigt ist, die Berufsbezeichnung „Architekt“ (im Sinne des § 75 Abs. 1 VgV) oder „Ingenieur“ (im Sinne des § 75 Abs. 2 VgV) im jeweiligen Herkunftsstaat des Bewerbers (Sitz des Bewerbers) zu führen. Falls im jeweiligen Herkunftsstaat die Berufsbezeichnung „Architekt“ oder „Ingenieur“ nicht gesetzlich geregelt sein sollte, sind vergleichbare fachliche Qualifikationen nachzuweisen, also Befähigungsnachweise vorzulegen, deren Anerkennung nach der Richtlinie 2005/36/EG -Berufsanerkennungsrichtlinie- gewährleistet ist.

Die Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft und die Nachunternehmer benennen auch die Anzahl der Mitarbeiter und Architekten und Ingenieure, wie vorstehend beschrieben. Die jeweilige Anzahl der Mitarbeiter und Architekten und Ingenieure der Bewerber/Bewerbergemeinschaften und Nachunternehmer werden addiert und gehen als Summe in die Wertung ein.

  1. Die Berufserfahrung des Projektleiters ist durch Vorlage eines aussagekräftigen Lebenslaufes und des geeigneten Nachweises zum Berufsabschluss im oben stehenden Sinne nachzuweisen.
  2. Die Berufserfahrung des stellvertretenden Projektleiters ist durch Vorlage eines aussagekräftigen Lebenslaufes und des geeigneten Nachweises zum Berufsabschluss im oben stehenden Sinne nachzuweisen.
  3. Die Berufserfahrung des Planers Objektplanung ist durch Vorlage eines aussagekräftigen Lebenslaufes nachzuweisen.
  4. Die Berufserfahrung des Fachplaners Tragwerk ist durch Vorlage eines aussagekräftigen Lebenslaufes nachzuweisen.
  5. Die Berufserfahrung des Fachplaners-Brandschutz ist durch Vorlage eines aussagekräftigen Lebenslaufes nachzuweisen.
  6. Die Berufserfahrung des Fachplaners-Freianlagen ist durch Vorlage eines aussagekräftigen Lebenslaufes nachzuweisen.
  7. Die Berufserfahrung des Fachplaners Akustik ist durch Vorlage eines aussagekräftigen Lebenslaufes nachzuweisen.

Angabe von mindestens drei Referenzen gemäß § 75 Abs. 5 VgV für Objektplanungsleistungen für vergleichbare Bauten (Sanierung) in den vergangenen drei Jahren (2023, 2024, 2025) einschließlich der nachbenannten Angaben.

Angabe von mindestens zwei Referenzen gemäß § 75 Abs. 5 VgV für Bildungseinrichtungen für vergleichbare Planungsleistungen (Bau/Sanierung) in den vergangenen drei Jahren (2023, 2024, 2025) einschließlich der nachbenannten Angaben.

Referenzen können bei beiden vorstehenden Kategorien genannt werden, wenn mehrere Kategorien erfüllt sind. Darüber hinaus können die Referenzen in dem angegebenen Zeitraum begonnen oder beendet worden sein.

Von den vorstehend geforderten Referenzen müssen mindestens zwei Referenzobjekte für öffentliche Auftraggeber sowie auf der Basis von Fördermitteln erfolgt sein.

Die Leistungserbringung soll durch die jeweiligen Auftraggeber schriftlich bestätigt sein.

Folgende Angaben sind bei den Referenzobjekten erforderlich:

  • Bezeichnung des beauftragten Architektur- oder Ingenieurbüros
  • ggf. Benennung des Nachunternehmers
  • Projektbezeichnung
  • Name des Projektleiters und des stellvertretenden Projektleiters
  • Projektlaufzeit (mindestens 1 x LPH 2-8)
  • Projektvolumen brutto insgesamt (KG 200-700)
  • Projektvolumen
  • beauftragte, selbst erbrachte Leistungen
  • beauftragte Leistungen des/der Nachunternehmer/s
  • Honorarzone
  • Einhaltung des Kosten- und Terminrahmens
  • Länge der Planungs- und Bauzeit
  • öffentliche Fördermittel (welches Fördermittelprogramm) und öffentliche Auftrag-geberin
  • Kontaktdaten Auftraggeberin

Die Nachunternehmer benennen zu den jeweils von ihnen zu erbringenden Leistungen ebenfalls 2 Referenzen und deren Auftraggeber, ohne dabei die vorstehend geforderten Angaben im Einzelnen benennen zu müssen.

Sonstiges:

Die Angaben zu den Referenzobjekten im vorstehenden Sinne sind auf jeweils höchstens zwei DIN A4-Seiten einschließl. eventueller graphischer Darstellungen (Grundrisse, Ansichten, Fotos und Beschreibung in Textform) zu beschränken.

Die Auftraggeberin behält sich vor, Bescheinigungen von öffentlichen und privaten Auftraggebern über die Ausführung der angegebenen Referenzobjekte zu prüfen. Bewerber, bei denen im Zuge der Referenzprüfung festgestellt wird, dass die erbrachten Angaben nicht korrekt sind, werden von der weiteren Wertung ausgeschlossen.

Geforderte Mindeststandards des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft:

  • durchschnittliche Anzahl von mindestens 6 Mitarbeitern in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren (2023, 2024, 2025)
  • durchschnittliche Anzahl von mindestens 4 Architekten (im Sinne des § 75 Abs. 1 VgV) und/oder Ingenieuren (im Sinne von § 75 Abs. 2 VgV) inklusive Geschäftsführung in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren (2023, 2024, 2025)
  • 10 Jahre Berufserfahrung für den Projektleiter
  • 7 Jahre Berufserfahrung für den stellvertretenden Projektleiter
  • 10 Jahre Berufserfahrung für den Planer Objektplanung
  • 7 Jahre Berufserfahrung für den Fachplaner - Tragwerk
  • 7 Jahre Berufserfahrung für den Fachplaner - Brandschutz
  • 7 Jahre Berufserfahrung für den Fachplaner - Freianlagen
  • 7 Jahre Berufserfahrung für den Fachplaner Akustik
  • 3 Referenzen für Objektplanungen für vergleichbare Bauten (Sanierung) in den vergangenen drei Jahren (2023,2024,2025),
  • 2 Referenzen für Bildungseinrichtungen für vergleichbare Planungsleistungen in den vergangenen drei Jahren (2023,2024,2025),
  • davon (beide vorstehenden Anstriche) 2 Referenzobjekte für öffentliche Auftraggeber und mit Umsetzung von Fördermitteln in den vergangenen drei Jahren (2023, 2024, 2025);
  • auszufüllender und zu unterzeichnender Teilnahmeantrag und Vordruck-EEE, Unterlagen stehen unter www.eVergabe.de zur Verfügung; Nachweis der Berufshaftpflicht-versicherung mit den vorstehend angegebenen Deckungssummen.

Los 2

  1. Angabe der durchschnittlichen Anzahl von Mitarbeitern in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren (2023, 2024, 2025) gemäß § 46 Abs. 3 Nr. 8 VgV, die Nachunternehmer benennen auch die Mitarbeiter wie vorstehend beschrieben.

Die jeweilige Anzahl der Mitarbeiter der Bewerber/Bewerbergemeinschaft und der Nachunternehmer werden addiert und gehen als Summe in die Wertung ein.

  1. Angabe der durchschnittlichen Anzahl von Architekten und Ingenieuren (Fachkräften) in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren (2023, 2024, 2025) gemäß § 46 Abs. 3 Nr. 2 VgV, Angabe der im Zusammenhang mit der Leistungserbringung einzusetzenden Fachkräfte und die eindeutige Benennung des Projektleiters bzw. des stellvertretenden Projektleiters sowie der übrigen Fachplaner.

Die Erklärung des/r Bewerbers/Bewerbergemeinschaft über die Berufsqualifikation des Projektleiters und des stellvertretenden Projektleiters gemäß § 75 VgV.

Die Person des Projektleiters erfüllt die fachliche Anforderung, wenn er berechtigt ist, die Berufsbezeichnung „Architekt“ (im Sinne des § 75 Abs. 1 VgV) „Ingenieur“ (im Sinne des § 75 Abs. 2 VgV) im jeweiligen Herkunftsstaat des Bewerbers (Sitz des Bewerbers) zu führen. Dies ist nachzuweisen.

Die Person des stellvertretenden Projektleiters erfüllt die fachliche Anforderung, wenn er berechtigt ist, die Berufsbezeichnung „Architekt“ (im Sinne des § 75 Abs. 1 VgV) oder „Ingenieur“ (im Sinne des § 75 Abs. 2 VgV) im jeweiligen Herkunftsstaat des Bewerbers (Sitz des Bewerbers) zu führen. Dies ist nachzuweisen.

Der jeweilige Fachplaner erfüllt die fachliche Anforderung, wenn er berechtigt ist, die Berufsbezeichnung „Architekt“ (im Sinne des § 75 Abs. 1 VgV) oder „Ingenieur“ (im Sinne des § 75 Abs. 2 VgV) im jeweiligen Herkunftsstaat des Bewerbers (Sitz des Bewerbers) zu führen. Falls im jeweiligen Herkunftsstaat die Berufsbezeichnung „Architekt“ oder „Ingenieur“ nicht gesetzlich geregelt sein sollte, sind vergleichbare fachliche Qualifikationen nachzuweisen, also Befähigungsnachweise vorzulegen, deren Anerkennung nach der Richtlinie 2005/36/EG -Berufsanerkennungsrichtlinie- gewährleistet ist.

Die Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft und die Nachunternehmer benennen auch die Anzahl der Mitarbeiter, Architekten und Ingenieure, wie vorstehend beschrieben. Die jeweilige Anzahl der Mitarbeiter, Architekten und Ingenieure der Bewerber/ Bewerbergemeinschaften und Nachunternehmer werden addiert und gehen als Summe in die Wertung ein.

  1. Die Berufserfahrung des Projektleiters ist durch Vorlage eines aussagekräftigen Lebenslaufes und des geeigneten Nachweises zum Berufsabschluss im obenstehenden Sinne nachzuweisen.
  2. Die Berufserfahrung des stellvertretenden Projektleiters ist durch Vorlage eines aussagekräftigen Lebenslaufes und des geeigneten Nachweises zum Berufsabschluss im obenstehenden Sinne nachzuweisen.
  3. Die Berufserfahrung des Fachplaners - TGA/HLS ist durch Vorlage eines aussagekräftigen Lebenslaufes nachzuweisen.

Angabe von mindestens drei Referenzen gemäß § 75 Abs. 5 VgV für Fachplanungsleistungen – TGA/HLS für vergleichbare Bauten (Sanierung) in den vergangenen drei Jahren (2023, 2024, 2025) einschließlich der nachbenannten Angaben.

Angabe von mindestens zwei Referenzen gemäß § 75 Abs. 5 VgV für Fachplanungsleistungen – TGA/HLS für Bildungseinrichtungen für vergleichbare Planungsleistungen in den vergangenen drei Jahren (2023, 2024, 2025) einschließlich der nachbenannten Angaben

Von den vorstehend geforderten Referenzen müssen mindestens zwei Referenzobjekte für öffentliche Auftraggeber sowie auf der Basis von Fördermitteln erfolgt sein.

Referenzen können bei beiden vorstehenden Kategorien genannt werden, wenn mehrere Kategorien erfüllt sind. Darüber hinaus können die Referenzen in dem angegebenen Zeitraum begonnen oder beendet worden sein.

Die Leistungserbringung soll durch die jeweiligen Auftraggeber schriftlich bestätigt sein.

Folgende Angaben sind bei den Referenzobjekten erforderlich:

  • Bezeichnung des beauftragten Architektur- oder Ingenieurbüros
  • ggf. Name des ARGE-Partners
  • ggf. Benennung des Nachunternehmers
  • Projektbezeichnung
  • Name des Projektleiters und des stellvertretenden Projektleiters
  • Projektlaufzeit (mindestens 1 x LPH 2-8)
  • Projektvolumen brutto insgesamt (KG 100-700)
  • Projektvolumen
  • beauftragte, selbst erbrachte Leistungen
  • beauftragte Leistungen der/s Nachunternehmer/s
  • Honorarzone
  • Einhaltung des Kosten- und Terminrahmens
  • Länge der Planungs- und Bauzeit
  • öffentliche Fördermittel (welches Fördermittelprogramm) und öffentliche

Auftraggeberin

  • Kontaktdaten Auftraggeberin

Die Nachunternehmer benennen zu den jeweils von ihnen zu erbringenden Leistungen ebenfalls 2 Referenzen und deren Auftraggeber, ohne dabei die vorstehend geforderten Angaben im Einzelnen benennen zu müssen.

Sonstiges:

Die Angaben zu den Referenzobjekten im vorstehenden Sinne sind auf jeweils höchstens zwei DIN A4-Seiten einschließlich eventueller graphischer Darstellungen (Grundrisse, Ansichten, Fotos und Beschreibung in Textform) zu beschränken.

Die Auftraggeberin behält sich vor, Bescheinigungen von öffentlichen und privaten Auftraggebern über die Ausführung der angegebenen Referenzobjekte zu prüfen. Bewerber, bei denen im Zuge der Referenzprüfung festgestellt wird, dass die erbrachten Angaben nicht korrekt sind, werden von der weiteren Wertung ausgeschlossen.

Geforderte Mindeststandards des Bewerbers / der Bewerbergemeinschaft:

  • durchschnittliche Anzahl von mindestens 3 Mitarbeitern in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren (2023, 2024, 2025)
  • durchschnittliche Anzahl von mindestens 2 Architekten (im Sinne des § 75 Abs. 1 VgV) und/oder Ingenieuren (im Sinne von § 75 Abs. 2 VgV) inklusive Geschäftsführung in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren (2023, 2024, 2025)
  • 10 Jahre Berufserfahrung für den Projektleiter
  • 7 Jahre Berufserfahrung für den stellvertretenden Projektleiter
  • 7 Jahre Berufserfahrung für den Fachplaner - TGA/HLS
  • 3 Referenzen für Fachplanungsleistungen – TGA/HLS für vergleichbare Bauten (Sanierung) in den vergangenen drei Jahren (2023, 2024, 2025)
  • 2 Referenzen für Fachplanungsleistungen – TGA/HLS für Bildungseinrichtungen in den vergangenen drei Jahren (2023, 2024, 2025) einschließlich der nachbenannten Angaben
  • davon 2 Referenzobjekte für öffentliche Auftraggeber und mit Umsetzung von Fördermitteln in den vergangenen drei Jahren (2023, 2024, 2025)
  • auszufüllender und zu unterzeichnender Teilnahmeantrag und Vordruck-EEE, Unterlagen stehen unter www.eVergabe.de zur Verfügung; Nachweis der Berufshaftpflichtversicherung mit den vorstehend angegebenen Deckungssummen

Los 3

  1. Angabe der durchschnittlichen Anzahl von Mitarbeitern in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren (2023, 2024, 2025) gemäß § 46 Abs. 3 Nr. 8 VgV, die Nachunternehmer benennen auch die Mitarbeiter wie vorstehend beschrieben.

Die jeweilige Anzahl der Mitarbeiter der Bewerber/Bewerbergemeinschaft und der Nachunternehmer werden addiert und gehen als Summe in die Wertung ein.

  1. Angabe der durchschnittlichen Anzahl von Architekten und Ingenieuren (Fachkräften) in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren (2023, 2024, 2025) gemäß § 46 Abs. 3 Nr. 2 VgV, Angabe der im Zusammenhang mit der Leistungserbringung einzusetzenden Fachkräfte und die eindeutige Benennung des Projektleiters bzw. des stellvertretenden Projektleiters sowie der übrigen Fachplaner.

Die Erklärung des/r Bewerbers/Bewerbergemeinschaft über die Berufsqualifikation des Projektleiters und des stellvertretenden Projektleiters gemäß § 75 VgV.

Die Person des Projektleiters erfüllt die fachliche Anforderung, wenn er berechtigt ist, die Berufsbezeichnung „Architekt“ (im Sinne des § 75 Abs. 1 VgV) „Ingenieur“ (im Sinne des § 75 Abs. 2 VgV) im jeweiligen Herkunftsstaat des Bewerbers (Sitz des Bewerbers) zu führen. Dies ist nachzuweisen.

Die Person des stellvertretenden Projektleiters erfüllt die fachliche Anforderung, wenn er berechtigt ist, die Berufsbezeichnung „Architekt“ (im Sinne des § 75 Abs. 1 VgV) oder „Ingenieur“ (im Sinne des § 75 Abs. 2 VgV) im jeweiligen Herkunftsstaat des Bewerbers (Sitz des Bewerbers) zu führen. Dies ist nachzuweisen.

Der jeweilige Fachplaner erfüllt die fachliche Anforderung, wenn er berechtigt ist, die Berufsbezeichnung „Architekt“ (im Sinne des § 75 Abs. 1 VgV) oder „Ingenieur“ (im Sinne des § 75 Abs. 2 VgV) im jeweiligen Herkunftsstaat des Bewerbers (Sitz des Bewerbers) zu führen. Falls im jeweiligen Herkunftsstaat die Berufsbezeichnung „Architekt“ oder „Ingenieur“ nicht gesetzlich geregelt sein sollte, sind vergleichbare fachliche Qualifikationen nachzuweisen, also Befähigungsnachweise vorzulegen, deren Anerkennung nach der Richtlinie 2005/36/EG -Berufsanerkennungsrichtlinie- gewährleistet ist.

Die Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft und die Nachunternehmer benennen auch die Anzahl der Mitarbeiter, Architekten und Ingenieure, wie vorstehend beschrieben. Die jeweilige Anzahl der Mitarbeiter, Architekten und Ingenieure der Bewerber/ Bewerbergemeinschaften und Nachunternehmer werden addiert und gehen als Summe in die Wertung ein.

  1. Die Berufserfahrung des Projektleiters ist durch Vorlage eines aussagekräftigen Lebenslaufes und des geeigneten Nachweises zum Berufsabschluss im obenstehenden Sinne nachzuweisen.
  2. Die Berufserfahrung des stellvertretenden Projektleiters ist durch Vorlage eines aussagekräftigen Lebenslaufes und des geeigneten Nachweises zum Berufsabschluss im obenstehenden Sinne nachzuweisen.
  3. Die Berufserfahrung des Fachplaners - TGA/ELT ist durch Vorlage eines aussagekräftigen Lebenslaufes nachzuweisen.

Angabe von mindestens drei Referenzen gemäß § 75 Abs. 5 VgV für Fachplanungsleistungen – TGA/ELT für vergleichbare Bauten (Sanierung) in den vergangenen drei Jahren (2023, 2024, 2025) einschließlich der nachbenannten Angaben.

Angabe von mindestens zwei Referenzen gemäß § 75 Abs. 5 VgV für Fachplanungsleistungen – TGA/ELT für Bildungseinrichtungen für vergleichbare Planungsleistungen in den vergangenen drei Jahren (2023, 2024, 2025) einschließlich der nachbenannten Angaben

Von den vorstehend geforderten Referenzen müssen mindestens zwei Referenzobjekte für öffentliche Auftraggeber sowie auf der Basis von Fördermitteln erfolgt sein.

Referenzen können bei beiden vorstehenden Kategorien genannt werden, wenn mehrere Kategorien erfüllt sind. Darüber hinaus können die Referenzen in dem angegebenen Zeitraum begonnen oder beendet worden sein.

Die Leistungserbringung soll durch die jeweiligen Auftraggeber schriftlich bestätigt sein.

Folgende Angaben sind bei den Referenzobjekten erforderlich:

  • Bezeichnung des beauftragten Architektur- oder Ingenieurbüros
  • ggf. Name des ARGE-Partners
  • ggf. Benennung des Nachunternehmers
  • Projektbezeichnung
  • Name des Projektleiters und des stellvertretenden Projektleiters
  • Projektlaufzeit (mindestens 1 x LPH 2-8)
  • Projektvolumen brutto insgesamt (KG 100-700)
  • Projektvolumen
  • beauftragte, selbst erbrachte Leistungen
  • beauftragte Leistungen der/s Nachunternehmer/s
  • Honorarzone
  • Einhaltung des Kosten- und Terminrahmens
  • Länge der Planungs- und Bauzeit
  • öffentliche Fördermittel (welches Fördermittelprogramm) und öffentliche

Auftraggeberin

  • Kontaktdaten Auftraggeberin

Die Nachunternehmer benennen zu den jeweils von ihnen zu erbringenden Leistungen ebenfalls 2 Referenzen und deren Auftraggeber, ohne dabei die vorstehend geforderten Angaben im Einzelnen benennen zu müssen.

Sonstiges:

Die Angaben zu den Referenzobjekten im vorstehenden Sinne sind auf jeweils höchstens zwei DIN A4-Seiten einschließlich eventueller graphischer Darstellungen (Grundrisse, Ansichten, Fotos und Beschreibung in Textform) zu beschränken.

Die Auftraggeberin behält sich vor, Bescheinigungen von öffentlichen und privaten Auftraggebern über die Ausführung der angegebenen Referenzobjekte zu prüfen. Bewerber, bei denen im Zuge der Referenzprüfung festgestellt wird, dass die erbrachten Angaben nicht korrekt sind, werden von der weiteren Wertung ausgeschlossen.

Geforderte Mindeststandards des Bewerbers / der Bewerbergemeinschaft:

  • durchschnittliche Anzahl von mindestens 3 Mitarbeitern in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren (2023, 2024, 2025)
  • durchschnittliche Anzahl von mindestens 2 Architekten (im Sinne des § 75 Abs. 1 VgV) und/oder Ingenieuren (im Sinne von § 75 Abs. 2 VgV) inklusive Geschäftsführung in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren (2023, 2024, 2025)
  • 10 Jahre Berufserfahrung für den Projektleiter
  • 7 Jahre Berufserfahrung für den stellvertretenden Projektleiter
  • 7 Jahre Berufserfahrung für den Fachplaner - TGA/ELT
  • 3 Referenzen für Fachplanungsleistungen – TGA/ELT für vergleichbare Bauten (Sanierung) in den vergangenen drei Jahren (2023, 2024, 2025)
  • 2 Referenzen für Fachplanungsleistungen – TGA/ELT für Bildungseinrichtungen in den vergangenen drei Jahren (2023, 2024, 2025) einschließlich der nachbenannten Angaben
  • davon 2 Referenzobjekte für öffentliche Auftraggeber und mit Umsetzung von Fördermitteln in den vergangenen drei Jahren (2023, 2024, 2025)
  • auszufüllender und zu unterzeichnender Teilnahmeantrag und Vordruck-EEE, Unterlagen stehen unter www.eVergabe.de zur Verfügung; Nachweis der Berufshaftpflichtversicherung mit den vorstehend angegebenen Deckungssummen

Für alle Lose gilt: Die Auftraggeberin behält sich vor, Erklärungen und Nachweise bei dem Bewerber nachzufordern, sofern diese zum Zeitpunkt der Abgabe der Bewerbungsunterlagen nicht beigelegen haben, jedoch Relevanz für die Wertung besteht. Die Auftraggeberin wird für die Nachforderung von Nachweisen und Erklärungen gegenüber dem Bewerber eine angemessene Frist im Sinne des § 56 Abs. 4 VgV setzen. Werden die insofern geforderten Unterlagen dann nicht fristgerecht eingereicht, wird die Bewerbung vom weiteren Verfahren ausgeschlossen.

Bedingungen für den Auftrag/Angaben zu einem besonderen Berufsstand

Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten.

Beschreibung der Zuschlagskriterien

Folgende Zuschlagskriterien sind bei allen Losen gleichermaßen darzustellen:

  1. Darstellung eines möglichen Umsetzungskonzeptes mit kurzer Darstellung der beabsichtigten Herangehensweise an die ausgeschriebene Aufgabenstellung;
  2. Vorstellung zur Projektorganisation / interne und externe Kommunikation;
  3. Darstellung und Herangehensweise an die Innenausstattung / Materialien / Farben / Raumakustik;
  4. Darstellung und Herangehensweise an Kostenplanung und Kostensicherung;
  5. Darstellung und Herangehensweise an die zeitliche Umsetzung der Planung und Ausführung / Terminplanung / Terminsicherung;
  6. Methoden zur Sicherung der Kosteneffizienz / Folgekosten / Qualitätsmanagement / Nachhaltigkeit / Ökologie;
  7. Vorstellung des Projektteams / Verfügbarkeit der Projektbeteiligten / Präsentation des Projektteams / technische Büroausstattung;
  8. Erfahrungen bei der Unterstützung zur Beantragung und Umsetzung sowie Abrechnung von Fördermitteln;
  9. umfassende Darstellung eines Referenzobjektes -Sanierung- für einen öffentlichen Auftraggeber;
  10. umfassende Darstellung eines Referenzobjektes-Bildungseinrichtung

Hinweise zu den Zuschlagskriterien (a-g)

Es ist ein Umsetzungskonzept mit einer kurzen Darstellung der möglichen Herangehensweise an die geplanten Leistungen vorzulegen, das auf die vorstehend ausgeführten Stichpunkte und die bereits erfolgten Planungen Bezug nimmt.

Bei den Darlegungen zur Umsetzung in Bezug auf die konkrete ausgeschriebene Leistung soll lediglich die Methodik skizziert und nicht die eigentliche Planungsleistung in irgendeiner Form vorweggenommen werden. Dies gilt auch für die übrigen Stichpunkte. Es handelt sich insofern nicht um Leistungen, die bereits einer Vergütung unterliegen oder unterliegen können.

Im Umsetzungskonzept ist auf den bereits vorliegenden Kostenrahmen einzugehen. Veränderungsvorschläge können unterbreitet werden.

Bei dem Umsetzungskonzept ist auch darauf einzugehen, dass es sich um eine Maßnahme handelt, die den Schulbetrieb und Ferienzeiten berücksichtigen muss.

Bei den vorstehend ausgeführten Stichpunkten a-g, die der Gewichtung unterliegen, ist zu jedem Punkt gesondert kurz darzulegen.

Im Hinblick auf die Verfügbarkeit des Projektteams unter g ist es für den Auftraggeber wünschenswert, wenn insbesondere während der Bauphase eine Wegzeitstrecke zum Bauvorhaben von einer Stunde nicht überschritten wird.

Im Anschluss an das Bietergespräch wird neben der Präsentation der Ausführungen zu den vorstehenden Anforderungen auch die in Papierform vorgelegten Ausführungen ausschließlich von dem im Bietergespräch anwesenden Personenkreis wegen der Form und des aufgeführten Inhaltes bewertet.

Eine Kostenerstattung gegenüber dem Bewerber für die Erstellung der Ausführungen erfolgt ausdrücklich nicht.

Die vorstehenden Zuschlagskriterien sind bereits im Rahmen der Angebotsabforderung über www.evergabe.de innerhalb der Angebotsfrist zu erfüllen und zum Bietergespräch in Papierform vorzulegen und die Ausführungen sind in 4-facher Ausfertigung zu übergeben.

Die Ausführungen sollen einen Umfang von 15 DIN A4 -Seiten bei üblicher Schriftgröße nicht überschreiten.

Bewertung

Die Bewertung erfolgt nach Punkten, die anschließend gewichtet werden.

Die Punkte 5, 3 und 1 beinhalten folgende Bewertung:

5 Punkte:

Die jeweiligen Qualitätskriterien benannt unter a) bis g) sind im Rahmen der Angebotsabgabe und des Bietergespräches erfasst und verständlich und nachvollziehbar dargestellt. Der jeweilige Ansatz überzeugt und ist optimal geeignet, die anstehenden Aufgaben zu lösen. Schwierigkeiten, die mit der Leistungsbeschreibung verbunden sein könnten, werden erfasst und benannt und Lösungen angeboten.

3 Punkte:

Die jeweiligen Qualitätskriterien benannt unter a) bis g) sind im Rahmen der Angebotsabgabe und/oder des Bietergespräches erfasst und im Wesentlichen verständlich und nachvollziehbar dargestellt. Der jeweilige Ansatz ist geeignet, die anstehenden Aufgaben zu lösen. Schwierigkeiten, die mit der Leistungsbeschreibung verbunden sein könnten, werden erfasst.

1 Punkt:

Die jeweiligen Qualitätskriterien benannt unter a) bis g) sind im Rahmen der Angebotsabgabe und/oder des Bietergespräches nicht oder unwesentlich erfasst. Der jeweilige Ansatz überzeugt nicht. Schwierigkeiten, die mit der Leistungsbeschreibung verbunden sein könnten, werden nicht oder unzureichend erfasst.

Referenzprojekt mit vergleichbarer Aufgabe; Fördermittel (h, i und j)

Das Referenzobjekt oder die Referenzobjekte sind kurz zu beschreiben, wobei die Angaben, die im Rahmen des Teilnahmeantrags zu den Referenzen erfolgten, nicht nochmals Gegenstand der Bewertung sind. Insbesondere wird gewertet, wie an die Umsetzung der beauftragten Leistung (bei einer vergleichbaren Leistung) herangegangen wurde, ob und in welchem Umfang die örtliche Verfügbarkeit des Projektteams gegeben war, wie die Kommunikation mit einem und/oder mehreren Auftraggebern erfolgte und wie im Zusammenhang mit der Beantragung der Fördermittel Unterstützung gegenüber den Auftraggebern geleistet wurde und wie die Unterstützung gegenüber den Auftraggebern bei der Abrechnung der Fördermittel erfolgte.

Bei den Ausführungen ist zu jedem der vorstehend ausgeführten Stichpunkte h-j, die der Gewichtung unterliegen, kurz darzulegen.

Das vorstehende Qualitätskriterium ist ebenfalls bereits im Rahmen der Angebotsabforderung über www.eVergabe.de innerhalb der Angebotsfrist schriftlich zu erfüllen und zum Bietergespräch in Papierform vorzulegen und die Ausführungen sind in 4-facher Ausfertigung zu übergeben.

Die Ausführungen sollen einen Umfang von 5 DIN A4 -Seiten (Kriterien h) und i)) bei üblicher Schriftgröße nicht überschreiten.

Die Bewertung erfolgt nach Punkten, die anschließend gewichtet werden. Die Punkte 5, 3 und 1 beinhalten folgende Bewertung:

5 Punkte:

Das Referenzobjekt und die Herangehensweise bei einer vergleichbaren Aufgabe sind anschaulich dargestellt und verständlich beschrieben.

3 Punkte:

Das Referenzobjekt und die Herangehensweise bei einer vergleichbaren Aufgabe sind dargestellt und beschrieben.

1 Punkt:

Das Referenzobjekt und die Herangehensweise bei einer vergleichbaren Aufgabe sind unzureichend dargestellt und unzureichend beschrieben.

Zuschlagskriterien/Qualitätskriterien/Hinweise allgemein

Im Anschluss an das Bietergespräch werden neben der Präsentation der Ausführungen zu den vorstehenden Anforderungen auch die bereits im Rahmen der Angebotsabgabe eingereichten und in Papierform vorgelegten Ausführungen ausschließlich von dem im Bietergespräch anwesenden Personenkreis unter Zuhilfenahme der hier bereits anliegenden Matrix für die 2. Auswahlstufe bewertet.

Die Bewertung erfolgt durch ca. 5 Personen, bestehend aus dem Bürgermeister der Stadt Regis-Breitingen sowie Mitarbeitern der Verwaltung und gegebenenfalls Mitgliedern des Stadtrates und/oder der Schule sowie der DSK Deutsche Stadt- und Grundstücksentwicklungsgesellschaft mbH sowie der KommStEG.

Die KommStEG ist eine kommunale Entwicklungsgesellschaft, deren Gesellschafter unter anderem die Stadt Regis- Breitingen ist. Diese Gesellschaft wird den Auftraggeber ebenfalls bei der Umsetzung dieser Maßnahme unterstützen.

Die Bewertung erfolgt entsprechend der anliegenden Wertungsmatrix/Zuschlagskriterien bzw. wie vorstehend beschrieben.

Eine Kostenerstattung gegenüber dem Bewerber für die Erstellung der Ausführungen erfolgt ausdrücklich nicht.

Zuschlagskriterium: Honorarangebot/Allgemeines

Das Preisangebot ist bereits im Rahmen der Angebotsabforderung über www.evergabe.de innerhalb der Angebotsfrist schriftlich vorzulegen und zum Bietergespräch in Papierform einzureichen und die Ausführungen sind in 4-facher Ausfertigung zu übergeben.

Insofern ist ein Preisangebot zu unterbreiten, das sich an der HOAI orientiert, wobei auch erkennbar sein muss, welche Vergütung auf die jeweiligen geforderten Planungsleistungen und besonderen Leistungen entfällt und unter Angabe von Stundensätzen sowie Nebenkosten.

Es wird vorausgesetzt, dass die Honorarabrechnungen den Förderrichtlinien entsprechen werden.

Die Tragwerkplanung beschränkt sich auf den zu planenden Aufzugschacht und ist deshalb lediglich pauschaliert anzubieten.

Als Besondere Leistungen/Beratungsleistungen in Los 1 sind die Gebäudeakustik, Bauphysik, Feuerwehr-, Flucht- und Rettungspläne, Umwelt und Artenschutz und SiGeKo vorzusehen. Diese sind pauschaliert oder basierend auf Stundenhonoraren anzubieten.

Bei der Angabe von Stundensätzen ist nach den jeweiligen Qualifikationen der Projektausführenden (Projektleiter, stellvertretender Projektleiter, Büroangestellte u. a.) zu unterscheiden.

Darüber hinaus sind neben dem Nettobetrag die gesetzliche Mehrwertsteuer sowie der Bruttobetrag zu benennen.

Es ist aufzuführen, wie bzw. in welchen zeitlichen Intervallen das Honorar abgerechnet werden soll und nachgewiesen wird, wie dieses gegenüber der Fördermittelgeberin zur Abrechnung kommen soll.

Im Anschluss an das Bietergespräch wird neben der kurzen Präsentation des Preisangebotes auch das in Papierform im Rahmen der Angebotsabgabe und zum Bietergespräch vorgelegte und präsentierte Preisangebot bewertet.

Das jeweilige Preisangebot soll einen Umfang von 6 DIN A4-Seiten bei üblicher Schriftgröße nicht überschreiten.

Im Rahmen des Bietergespräches wird mit dem potentiellen Bieter zu dem Honorarangebot verhandelt. Es ist daher darauf zu achten, dass eine für entsprechende Verhandlungen vertretungsberechtigte Person anwesend ist.

Honorarangebot – Höhe/Bewertung

Die Bewertung erfolgt nach Punkten, die anschließend gewichtet werden. Die Punkte 5, 3 und 1 werden nach folgender Maßgabe vergeben.

Als auskömmliches Honorar wird zunächst der Mittelwert zwischen der Honorarschätzung der Auftraggeberin (HAG) und dem Mittelwert (Hm) aller Angebote (Hi) gewählt.

Das „optimale“ Honorar (Hopt)ist dann:

Das optimale Honorar Hopt wird als sehr gut bewertet und erhält die maximale Bewertung von 5 Punkten. Eine Abweichung von bis zu 5 Prozent ober- und unterhalb dieses Wertes erhält ebenfalls eine Bewertung von 5 Punkten.

Bei Abweichungen zwischen 5 und bis zu 10 Prozent ober- und unterhalb des optimalen Honorar Hopt erfolgt eine Bewertung mit 3 Punkten

Alle anderen Honorarangebote erhalten eine Bewertung von 1 Punkt.

Zusätzliche allgemeine Hinweise

Im Anschluss an das Bietergespräch werden neben der Präsentation der Ausführungen zu den vorstehenden Anforderungen auch die bereits im Rahmen der Angebotsabgabe eingereichten und in Papierform vorgelegten Ausführungen ausschließlich von dem im Bietergespräch anwesenden Personenkreis hinsichtlich der Form und des aufgeführten Inhaltes bewertet.

Im Rahmen des Bietergespräches wird mit dem potentiellen Bieter zu dem Honorarangebot verhandelt. Es ist daher darauf zu achten, dass eine für entsprechende Verhandlungen vertretungsberechtigte Person anwesend ist.

Verfahren/Verfahrensart

Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb

Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer

siehe vorstehend

Angaben zur Verhandlung

Die Auftraggeberin behält sich vor, den Zuschlag mit weiterer Verhandlung im Bietergespräch auf Grundlage des im Rahmen des Auswahlverfahrens abgegebenen Erstangebotes und des Verhandlungsergebnisses an den Bewerber zu vergeben.

Wie Ihnen bekannt ist, kann die Angebotsfrist im Sinne des § 17 Abs. 6 VgV erheblich verkürzt werden. Dies gilt insbesondere dann, wenn, wie vorliegend, über www.eVergabe.de, die elektronische Übermittlung akzeptiert wird und im Übrigen die Voraussetzungen für die Abgabe des Angebotes bzw. das Bietergespräch und mithin die Zuschlagskriterien bereits mit der Auftragsbekanntmachung veröffentlicht worden sind.

Insofern behält sich die Auftraggeberin vor, die Angebotsfrist im Sinne des § 17 Abs. 6 VgV zu beschränken.

In diesem Zusammenhang würden die Bieter nochmals gesondert aufgefordert werden, vorsorglich im Sinne des § 17 Abs. 7 VgV ihr Einvernehmen dahingehend mitzuteilen, dass die Angebotsfrist gegebenenfalls verkürzt wird. Die Verkürzung erfolgt dann auf diese Frist für alle Bieter gleichermaßen.

Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)

Der öffentliche Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: nein

Verwaltungsangaben (Termine/Fristen)

Frühere Bekanntmachungen zu diesem Verfahren:

nein

Schlusstermin für den Eingang der Teilnahmeanträge:

Tag: 13.03.2026

Uhrzeit: 12:00 Uhr

Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderung zur Angebotsabgabe:

Tag: 18.03.2026

Schlusstermin für den Eingang der Angebote

Tag: 20.04.2026

Uhrzeit: 12:00 Uhr

Sprache in der die Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können:

Deutsch

Bindefrist des Angebotes:

Das Angebot muss gültig bleiben bis 15.05.2026.

Weitere Angaben

Angaben zur Wiederkehr des Auftrags

Die ist ein wiederkehrender Auftrag: nein

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

  1. Der ausgefüllte Teilnahmeantrag sowie die Anlagen und der EEE-Vordruck sind rechtsgültig zu unterschreiben und mit den geforderten Nachweisen, Erklärungen und Anlagen zwingend innerhalb der Bewerbungsfrist digital bei www.eVergabe.de einzureichen. Nicht unterschriebene bzw. nicht digital eingereichte Bewerbungen bei www.eVergabe.de werden im weiteren Verfahren nicht berücksichtigt. Ein Angebot, das nicht form- oder fristgerecht eingegangen ist, wird ausgeschlossen, es sei denn, der Bewerber hat dies nicht zu vertreten (wobei er hierfür nachweispflichtig ist),
  2. Während der Bewerbungsphase sind Rückfragen ausschließlich in digitaler Form an die Auftraggeberin unter www.eVergabe.de spätestens 4 Kalendertage vor Ablauf der Teilnahmefrist zu richten.

Verbindliche Stellungnahmen, die für alle Bewerber von Relevanz sind, werden als Erläuterungen, Aktualisierungen oder Änderungen zu den Vergabeunterlagen unter www.eVergabe.de bis 4 Kalendertage vor Ablauf der Teilnahmefrist veröffentlicht,

  1. eingereichte Bewerbungsunterlagen verbleiben bei der Auftraggeberin und werden nicht zurückgesandt,
  2. geforderte Nachweise sind in Kopie, nicht deutschsprachige Nachweise in einer beglaubigten Übersetzung der Bewerbung beizulegen,
  3. Informationspflicht der Bewerber:

Der Bewerber verpflichtet sich, sich eigenverantwortlich bis 4 Kalendertage vor Ablauf der Teilnahmefrist auf der zuvor genannten Internetseite zu informieren, ob Erläuterungen, Aktualisierungen oder Änderungen zu den Vergabeunterlagen vorgenommen wurden. Weiter wurde der Bewerber ausdrücklich darauf hingewiesen, dass sich in besonderen Fällen die Notwendigkeit ergeben kann, die Teilnahmefrist auch noch innerhalb der zuvor genannten 4 Kalendertage abzuändern oder zu verschieben. Entsprechende Erläuterungen, Aktualisierungen oder Änderungen werden unverzüglich auf zuvor genannter Internetseite veröffentlicht.

Es wird darauf hingewiesen, dass alle veröffentlichten Erläuterungen, Aktualisierungen oder Änderungen Bestandteil der Vergabeunterlagen sind. Sollten sich die veröffentlichten Erläuterungen, Aktualisierungen oder Änderungen auf den Teilnahmeantrag auswirken, gelten folgende Regelungen:

Ist der Teilnahmeantrag bereits versandt worden, so ist dies der Auftraggeberin bis zum Ende der Teilnahmefrist auf www.eVergabe.de, mitzuteilen, sofern:

    • der alte Teilnahmeantrag für ungültig erklärt und kein neuer Teilnahmeantrag abgegeben wird,
    • der alte Teilnahmeantrag für ungültig erklärt und ein neuer Teilnahmeantrag abgegeben wird. Der neue Teilnahmeantrag muss vor Ende der Teilnahmefrist vorliegen,
    • der alte Teilnahmeantrag - ergänzt um das Erläuterungs-, Aktualisierungs- oder Änderungsschreiben - aufrechterhalten werden soll. Auf die Möglichkeit diese, vom speziellen Einzelfall abhängige Variante wählen zu können, wird in dem betreffenden Erläuterungs-, Aktualisierungs- oder Änderungsschreiben ausdrücklich hingewiesen. Es wird darauf hingewiesen, dass das unterzeichnete Erläuterungs-, Aktualisierungs- oder Änderungsschreiben vor Ablauf der Teilnahmefrist der Auftraggeberin vorliegen muss,
    • der alte Teilnahmeantrag unverändert aufrechterhalten werden soll. In dem Fall wird darauf hingewiesen, dass ein bereits eingereichter Teilnahmeantrag, wenn erforderlich, an die Erläuterungs-, Aktualisierungs- oder Änderungsschreiben angepasst werden muss.
    • Sofern keine gesonderte Mitteilung eingeht, wird davon ausgegangen, dass der alte Teilnahmeantrag unverändert aufrecht gehalten wird.

Der Teilnahmeantrag, der EEE-Vordruck und die übrigen Unterlagen, die zwingend zu verwenden sind sowie die Bewertungsmatrizen, der Vertragsentwurf und die übrigen Anlagen stehen unter www.eVergabe.de zur Verfügung.

Die Auftraggeberin behält sich vor, Erklärungen und Nachweise zum Teilnahmeantrag bei dem Bewerber nachzufordern, sofern diese zum Zeitpunkt der Abgabe der Bewerbungsunterlagen nicht beigelegen haben, jedoch Relevanz für die Wertung besteht (§ 56 VgV). Die Auftraggeberin wird für die Nachforderung von Nachweisen und Erklärungen gegenüber dem Bewerber eine angemessene Frist im Sinne des § 56 Abs. 4 VgV setzen. Werden die insofern geforderten Unterlagen dann nicht fristgerecht eingereicht, wird die Bewerbung vom weiteren Verfahren ausgeschlossen.

Die Anfragen und die Antworten von Bewerbern werden ebenfalls anonymisiert eingestellt.

Rechtsbehelfsbelehrungen/Nachprüfungsverfahren

Zuständige Stelle für Rechtsbehelfsbelehrungen/Nachprüfungsverfahren

Vergabekammer des Freistaates Sachsen bei der Landesdirektion Leipzig

Braustraße 2

04107 Leipzig

Deutschland

Telefon: +49 341 997 0

E-Mail: vergabekammer@lds.sachsen.de

Fax: +49 341 997 1049

Internet-Adresse: http://www.lds.sachsen.de

Verstöße im Sinne von § 135 Abs. 1 GWB (Unwirksamkeit des Vertrages) sind in einem Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen ab Kenntnis des Verstoßes, jedoch nicht später als 6 Monate nach Vertragsschluss geltend zu machen. Hat die Auftraggeberin die Auftragsvergabe im EU-Amtsblatt bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der EU (§ 135 Abs. 2 GWB). Ein Nachprüfungsverfahren ist nur bei Einhaltung nachfolgender Voraussetzungen zulässig: Verstöße gegen Vergabevorschriften, die der Bewerber im Vergabeverfahren erkannt hat, sind gegenüber der Auftraggeberin innerhalb von 10 Kalendertagen nach Kenntnis über das Nachrichtenportal bei www.eVergabe.de zu rügen. Der Ablauf der Frist nach § 134 Abs. 2 GWB bleibt unberührt. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, sind spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung genannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber der Auftraggeberin über das Nachrichtenportal bei www.eVergabe.de zu rügen. Die Frist beginnt mit der Kenntnis des Vergabeverstoßes und endet mit Ablauf des zehnten Kalendertages, spätestens jedoch mit Ablauf der in der Bekanntmachung bzw. den Vergabeunterlagen genannten Frist zur Abgabe des Teilnahmeantrags. Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass nach Ablauf dieser Frist Vergabeverstöße, die aus der Bekanntmachung oder den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht mehr gerügt werden können.

Ein Nachprüfungsantrag ist binnen 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung der Auftraggeberin, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, einzureichen (§ 160 Abs. 3 GWB).

Die Auftraggeberin informiert im Sinne des § 134 GWB spätestens 10 Kalendertage vor dem Vertragsschluss denjenigen bzw. diejenigen Bieter, deren Angebote nicht berücksichtigt werden sollen über den Namen des Unternehmens, dessen Angebot angenommen werden soll, über die Gründe der vorgesehenen Nichtberücksichtigung ihres Angebots und über den frühesten Zeitpunkt des Vertragsschlusses.

Die Mitteilungen erfolgen ausschließlich auf www.eVergabe.de an den Bieter. Mit der Abgabe des Teilnahmeantrags erklärt sich der Bieter damit einverstanden und verpflichtet sich, dass der Schriftverkehr ausschließlich über www.eVergabe.de erfolgt, und zwar auch in Bezug auf die Mitteilung über beabsichtigte Rechtsbehelfe seitens des Bieters.

Weiterhin erklärt sich der Bieter einverstanden, dass den nichtberücksichtigten Bietern der Name des erfolgreichen Bieters mitgeteilt wird.

Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt:

Vergabekammer des Freistaates Sachsen bei der Landesdirektion Leipzig

Braustraße 2

04107 Leipzig

Deutschland

Telefon: +49 341 997 0

E-Mail: vergabekammer@lds.sachsen.de

Fax: +49 341 997 1049

Internet-Adresse: http://www.lds.sachsen.de

Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:

05.02.2026

Anlagen:

  • Teilnahmeantrag Los 1
  • Teilnahmeantrag Los 2
  • Teilnahmeantrag Los 3
  • Bewertungsmatrix 1/Los 1
  • Bewertungsmatrix 1/Los 2
  • Bewertungsmatrix 1/Los 3
  • Bewertungsmatrix 2/Los 1
  • Bewertungsmatrix 2/Los 2
  • Bewertungsmatrix 2/Los 3
  • Vertragsentwurf Los 1
  • Vertragsentwurf Los 2
  • Vertragsentwurf Los 3
  • EEE-Vordruck Los 1
  • EEE-Vordruck Los 2
  • EEE-Vordruck Los 3
  • Lageplan
  • Kostenrahmen
  • Baugenehmigung
  • Planungsunterlagen
Alle Unterlagen dieser Ausschreibung